DE102018200818A1 - Monopolarplattenbauteil für chemische Reaktoren, insbesondere für Redox-Flow-Batterien, Verfahren zur Herstellung eines Monopolarplattenbauteils und Redox-Flow-Batterie mit einem solchen Monopolarplattenbauteil - Google Patents
Monopolarplattenbauteil für chemische Reaktoren, insbesondere für Redox-Flow-Batterien, Verfahren zur Herstellung eines Monopolarplattenbauteils und Redox-Flow-Batterie mit einem solchen Monopolarplattenbauteil Download PDFInfo
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Abstract
Es wird ein Monopolarplattenbauteil für chemische Reaktoren, insbesondere für Redox-Flow-Batterien, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Monopolarplattenbauteils und eine Redox-Flow-Batterie mit einem solchen Monopolarplattenbauteileine angegeben, die im Vergleich zum Stand der Technik einen geringeren Kontaktwiderstand zwischen Monopolarplatte und Stromabnehmer zeigen. Hierzu wird eine elektrisch leitende Kontaktstruktur, z. B. ein Kupfergitter, in die Monopolarplatte eingepresst, sodass nur noch Teile der Kontaktstruktur aus dem Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff der Monopolarplatte heraus ragen. Anschließend werden Stromabnehmer und Monopolarplatte mit einer Lötpastenschicht dazwischen aufeinander gedrückt und mittels Weichlötzinn miteinander verlötet. Als alternative Ausgestaltung kann bereits Kontaktstruktur mit Lötzinn beschichtet sein, wenn sie in die Bipolarplatte eingepresst wird.
Description
- Die Erfindung betrifft Monopolarplattenbauteil für chemische Reaktoren, insbesondere für Redox-Flow-Batterien nach Anspruch 1, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Monopolarplattenbauteils nach Anspruch 11 und eine Redox-Flow-Batterie mit einem solchen Monopolarplattenbauteileine gemäß Anspruch 16.
- Der grundsätzliche Aufbau einer solchen Redox-Flow-Batterie ist aus der
DE 10 2012 017 306 A1 bekannt und wird nachfolgend anhand von Fig. xx beschrieben. Bei einer Redox-Flow-Batterie ist die Energie in den Elektrolyten in Form von Metallen, Salzen oder anderen chemischen Verbindungen gespeichert, wobei diese Verbindungen in flüssiger, dispergierter oder gelöster Form vorliegen. Die Elektrolyte werden in externen Tanks2 gelagert. Zum Laden oder Entladen werden die Elektrolyte durch einen elektrochemischen Reaktor3 gepumpt. Der elektrochemische Reaktor3 ist schicht- oder plattenförmig aufgebaut mit einer Membran4 in der Mitte, die von zwei Elektroden5 eingeschlossen ist. Die Elektroden5 werden von zwei Monopolarplatten6 an deren Außenseite jeweils ein Stromabnehmer7 vorgesehen abgedeckt. In dem Paket bestehend aus den Monopolarplatten6 , den Elektroden5 und der Membran4 sind Strömungskanäle für den Elektrolyten ausgebildet. In dem elektrochemischen Reaktor3 wird durch Anlegen einer Spannung über einen Stromanschluss8 an die jeweiligen Stromabnehmer7 und damit an die jeweiligen Elektroden5 durch Oxidations- und Reduktionsreaktionen beim Laden elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt und beim Entladen wieder in elektrische Energie zurück umgewandelt. Zur Leistungserhöhung der Redox-Flow-Batterie werden mehrere solche Einzelzellen zu sogenannten Stacks oder Zellstapeln zusammengefasst. Zwischen Monopolarplatte6 und Elektrode5 werden dabei weitere Zellen eingefügt, die jeweils die Schichtfolge Elektrode, Membran, Elektrode, Bipolarplatte, Elektrode, Membran und Elektrode aufweisen. - Die Stromabnehmer
7 in Form von Kupferstreifen werden auf die Rückseite der Monopolarplatte6 aufgelötet oder lediglich aufgepresst. Aufgrund der Nachgiebigkeit der Monopolarplatten6 führt dies zu erheblichen Kontaktwiderständen, die darauf zurückzuführen sind, dass der Kupferstreifen lediglich punktuell mit den Monopolarplatten verbunden ist. Wenn der Stromabnehmer7 nicht mit der Monopolarplatte verlötet ist, liegen die streifenförmigen Stromabnehmer7 lediglich auf den Monopolarplatten6 auf und werden lediglich durch die Elastizität der Elektroden5 aufeinandergedrückt. Der Kontaktwiderstand ist hierbei proportional der Anpresskraft zwischen Monopolarplatte6 und Stromabnehmer7 . - Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Monopolarplattenbauteil mit Monopolarplatte und Stromabnehmer anzugeben, das im Vergleich zum Stand der Technik einen geringeren Kontaktwiderstand zwischen Monopolarplatte und Stromabnehmer zeigt. Weiter ist es Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Monopolarplattenbauteils und einen Redox-Flow-Batteriestack mit einem solchen Monopolarplattenbauteil anzugeben.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der Ansprüche 1, 11 bzw. 16.
- Zunächst wird eine elektrisch leitende Kontaktstruktur, z. B. ein Kupfergitter, in die Monopolarplatte eingepresst, sodass nur noch Teile der Kontaktstruktur aus dem Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff der Monopolarplatte heraus ragen. Anschließend werden Stromabnehmer und Monopolarplatte mit einer Lötpastenschicht dazwischen aufeinander gedrückt und mittels Weichlötzinn miteinander verlötet. Als alternative Ausgestaltung kann bereits Kontaktstruktur mit Lötzinn beschichtet sein, wenn sie in die Bipolarplatte eingepresst wird.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung nach Anspruch 2 ist die Kontaktstruktur eine Gitterstruktur. Die Dimensionierungen nach Anspruch 3 und 4 haben sich als vorteilhaft erwiesen.
- Alternativ kann die Kontaktstruktur auch aus Drahtkorn, Metallpulver oder Metallwolle gebildet sein - Anspruch 5.
- Vorzugsweise besteht die Kontaktstruktur aus Kupfer, Eisen, Stahl, Blei, Zink, Nickel, Wolfram, Titan oder auch aus Legierungen dieser Metalle - Anspruch 7.
- Das in Anspruch 8 genannte Verhältnis zwischen Polymer und Graphit hat sich als vorteilhaft erwiesen.
- Anspruch 9 und 10 beziehen sich auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Monopolarplatte.
- Die Verpressung zwischen Kontaktstruktur und Monopolarplatte erfolgt mit Druck und gegebenenfalls zusätzlich mit Wärme, wobei darauf geachtet werden muss, dass das Kunststoffmaterial der Monopolarplatte nicht zerstört wird.
- Die Verpressung zwischen Kontaktstruktur und Monopolarplatte erfolgt mittels einer Plattenpresse, d. h. einer Flächenpressung - Anspruch 14 - oder vorzugsweise mit einer Walzenpresse - Anspruch 13, d. h. mittels einer Linienpressung, da in einem strichförmigen Bereich leichter höhere Drücke erzielt werden können.
- Die übrigen Unteransprüche beziehen sich auf weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
- Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnung.
- Es zeigt
-
1 eine schematische Schnittdarstellung einer beispielhaften Ausführungsform des Monopolarplattenbauteils, -
2 eine perspektivische Darstellung der Ausführungsform nach1 , -
3 eine Explosionsdarstellung einer Redox-Flow-Batterie mit einer Monopolarplatte nach1 und2 , -
4 eine alternative Ausgestaltung der Kontaktstruktur in Form eines Drahtsiebes, -
5 eine weitere alternative Ausgestaltung der Kontaktstruktur in Form von Metallwolle, -
6 eine weitere alternative Ausgestaltung der Kontaktstruktur in Form von Drahtkorn oder Drahtkies, und -
7 den Aufbau einer Redox-Flow-Batterie nach dem Stand der Technik. -
1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung und2 eine schematische Perspektivdarstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines Monopolarplattenbauteils10 . Die1 und2 zeigen die einzelnen Komponenten des Monopolarplattenbauteils10 vor dem Zusammenfügen zu dem fertigen Bauteil. Die Monopolarplatte10 umfasst - von unten nach oben in1 und2 - einen plattenförmigen Stromabnehmer12 aus Kupfer, einer Lötpastenschicht14 aus einem Fluss-/Reduktionsmittel und Weichlotpulver, eine Kontaktstruktur16 in Form eines Gitterrostes aus Kupfer und eine Monopolarplatte18 aus einem leitfähigen Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff. Die Dicke der Monopolarplatte10 liegt zwischen 0,6 und 1,0 mm. Der Gitterrost der Kontaktstruktur16 weist eine Maschenweite im Bereich zwischen 0,6 und 10,0 mm auf. - Zunächst wird die elektrisch leitende Kontaktstruktur
16 in Form eines Kupferrostes in die vergleichsweise weiche Monopolarplatte18 eingepresst und zwar so weit, dass noch ein Teil der Kontaktstruktur16 aus dem Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff der Monopolarplatte18 herausragt. Dieses Einpressen der Kontaktstruktur kann zusätzlich mit Wärme erfolgen, um den Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff weicher und das Einpressen einfacher zu machen. Das Verpressen von Kontaktstruktur16 mit der Monopolarplatte18 erfolgt bei 100°C bis 200°C, je nach dem welcher Polymer in der Monopolarplatte18 eingesetzt wird. Als Polymer für die Monopolarplatte18 eigenen sich insbesondere Fluorkunststoff, wie Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyfluoralkoxyalkan (PFA), Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polyvenyldifluorid (PVDF) oder Ethylen-Chlortrifluorethylen (ECTFE), oder Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE). Die Temperatur darf nur so hoch sein, dass die Monopolarplatte18 zwar weich aber nicht flüssig und auch nicht zersetzt wird. Anschließend wird der Stromabnehmer12 und/oder die Monopolarplatte18 mit der Lötpastenschicht14 versehen, zusammengedrückt und miteinander verlötet. - Als alternative Ausgestaltung - nicht dargestellt - kann die Kontaktstruktur
16 bereits vor dem Einpressen in die Monopolarplatte18 mit Weichlötzinn beschichtet sein. Entsprechend kann auch der Stromabnehmer12 vorab mit Weichlötzinn flächig lotbeschichtet werden. Dieses Vorverlöten kann mit einer Weichlötpaste mit dem enthaltenen Flussmittel umgesetzt werden, oder aber durch Galvanisieren der entsprechenden Lotlegierungen auf die zu verbindenden Bauteile. In diesen Fällen kann die Verlötung von Stromabnehmer12 und der Kontaktstruktur16 in der Monopolarplatte18 unmittelbar danach erfolgen. Das Vorsehen einer Lötpastenschicht14 vor dem Verlöten erübrigt sich dann. - Die Lötpastenschicht
14 oder die Lötbeschichtung der Kontaktstruktur16 besteht z. B. aus 60% Metall und 40/ Fluss-/Reduktionsmittel. In nachfolgender Tabelle 1 sind verschieden Weichlote mit zugehörigem Schmelzpunkt angegeben, die für die vorliegende Erfindung geeignet sind. Tab. 1: Beispielhafte LotzinnlegierungenZusammensetzung Schmelzpunkt (°C) Sn97C3 230 - 250 Sn40Pb60 190 - 210 Sn60Pb40 183 - 190 Bi50Sn25Pb25 (Roses Metall) 94 Woodsches Metall 70-80 -
3 zeigt eine schematische Explosionsdarstellung der Anordnung des Monopolarplattenbauteils10 in einer Redox-Flow-Batterie in Stapelbauweise. Eine Membran20 wird links und rechts von Elektroden22 eingefasst, die in einen Flussrahmen24 eingesetzt sind. Abgeschlossen wird die Redox-Flow-Batterie links und rechts durch ein Monopolarplattenbauteil10 nach1 und2 mit Monopolarplatte18 und Stromabnehmer12 . In3 ist bei dem Monopolarplattenbauteil10 links die Kontaktstruktur16 bereits in die Monopolarplatte18 eingepresst, bei dem Monopolarplattenbauteil10 rechts ist die Kontaktstruktur16 noch getrennt von der Monopolarplatte18 dargestellt. -
4 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Kontaktstruktur16 in Form eines Drahtgitters aus Kupferdraht mit einer Maschenweite von 0,6 bis 2,0 mm und einer Drahtdicke von 0,1 bis 0,4 mm. -
5 zeigt eine weitere alternative Ausgestaltung der Kontaktstruktur16 in Form von Metallwolle dargestellt. -
6 zeigt eine weitere alternative Ausgestaltung der Kontaktstruktur16 in Form von Drahtkorn oder Drahtkies dargestellt. Die Draht- oder Metallteile können hierbei kugelig oder spratzig ausgebildet sein. - Bezugszeichenliste
-
- 2
- Elektrolyttanks
- 3
- elektrochemischer Reaktor, Zelle
- 4
- Membran
- 5
- Elektroden
- 6
- Monopolarplatten
- 7
- Stromabnehmer
- 8
- Stromanschluss
- 10
- Monopolarplattenbauteil
- 12
- Stromabnehmer
- 14
- Lötpastenschicht
- 16
- Kontaktstruktur
- 18
- Monopolarplatte
- 20
- Membran
- 22
- Elektroden
- 24
- Flussrahmen
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102012017306 A1 [0002]
Claims (16)
- Monopolarplattenbauteil (10) für chemische Reaktoren, insbesondere für Redox-Flow-Batterien, mit einer Monopolarplatte (18) aus einem Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff, einer Kontaktstruktur (16) aus einem elektrisch leitenden Material, das härter ist als die Monopolarplatte (18) und die mit der Monopolarplatte (18) verpresst ist, und einem Stromabnehmer (12) aus elektrisch leitendem Material, vorzugsweise Kupfer, der mit der eingepressten Kontaktstruktur (16) verlötet ist.
- Monopolarplattenbauteil (10) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstruktur (16) eine Gitterstruktur ist. - Monopolarplattenbauteil nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstruktur (16) eine Maschenweite im Bereich zwischen 0,6 und 10,0 mm aufweist. - Monopolarplattenbauteil (10) nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstruktur (16) ein Drahtgitter mit einer Maschenweite zwischen 0,6 und 2,0 mm ist und der Gitterdraht eine Durchmesser im Bereich zwischen 0,1 und 0,4 mm aufweist. - Monopolarplattenbauteil (10) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstruktur (16) aus Drahtkorn, Drahtkies, Metallpulver oder Metallwolle besteht. - Monopolarplattenbauteil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstruktur (16) die Monopolarplatte (18) nicht vollständig durchsetzt und zum Teil aus der Monopolarplatte (18) hervorragt.
- Monopolarplattenbauteil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstruktur (16) vorzugsweise aus Kupfer, Eisen, Stahl, Blei, Zink, Nickel, Wolfram, Titan oder auch aus Legierungen der vorgenannten Metalle besteht.
- Monopolarplattenbauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Graphitanteil der Monopolarplatte (18) zwischen 80 und 97 Gewichtsprozent beträgt.
- Monopolarplattenbauteil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymer ein thermisch stabiler Fluorkunststoff, wie Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyfluoralkoxyalkan (PFA), Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polyvenyldifluorid (PVDF) oder Ethylen-Chlortrifluorethylen (ECTFE), oder Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) ist.
- Monopolarplattenbauteil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Monopolarplatte im Bereich zwischen 0,6 und 1,2 mm liegt.
- Verfahren zur Herstellung eines Monopolarplattenbauteils (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit den Verfahrensschritten: a) Bereitstellen Monopolarplatte (18) aus einem Graphit-Polymer-Verbundwerkstoff, einer Kontaktstruktur (16) aus einem elektrisch leitenden Material, das härter ist als die Monopolarplatte (18), einer Lötpastenschicht (14) und einem Stromabnehmer (12) aus elektrisch leitendem Material; b) Verpressen der Kontaktstruktur (16) und der Monopolarplatte (18); und c) Verlöten des Stromabnehmers (12) mit der Monopolarplatte (18) im Bereich der Kontaktstruktur (16) mit der Lötpastenschicht (14) dazwischen.
- Verfahren nach
Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lötpastenschicht (14) eine Fluss-/Reduktionsmittel und Weichlotpulver enthält. - Verfahren nach
Anspruch 11 oder12 , dadurch gekennzeichnet, dass Schritt b) mittels Linienpressung durchgeführt wird. - Verfahren nach
Anspruch 11 oder12 , dadurch gekennzeichnet, dass Schritt b) mittels Flächenpressung durchgeführt wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 10 bis14 , dadurch gekennzeichnet, dass Schritt c) mittels Weichlöten unter 200°C oder unterhalb der Zersetzungstemperatur des Matrixkunststoffs des Graphit-Polymer-Verbundwerkstoffs der Monopolarplatte (18) erfolgt. - Redox-Flow-Batteriestack mit wenigstens einer Zelle, die zwei Bipolarplatten oder Monopolarplatten, zwei Elektroden und eine Membran (20) umfasst wobei die wenigstens eine Zelle an den jeweiligen Enden des Stacks ein Monopolarplattenbauteil (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
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|---|---|---|---|
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- 2018-01-18 DE DE102018200818.3A patent/DE102018200818B4/de active Active
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