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DE102018131409A1 - Schrank zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen - Google Patents

Schrank zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen Download PDF

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DE102018131409A1
DE102018131409A1 DE102018131409.4A DE102018131409A DE102018131409A1 DE 102018131409 A1 DE102018131409 A1 DE 102018131409A1 DE 102018131409 A DE102018131409 A DE 102018131409A DE 102018131409 A1 DE102018131409 A1 DE 102018131409A1
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Germany
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cabinet
carousel
opening
compartment
drawer
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Christian Kratt
Jörg Klingseisen
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Klingseisen Tech GmbH
Klingseisen Technologie GmbH
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Klingseisen Tech GmbH
Klingseisen Technologie GmbH
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Abstract

Die Anmeldung betrifft einen Schrank (1) zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen mit einem Schrankkorpus (2) und Schubladen (3; 4; 5), die in dem Schrankkorpus (2) jeweils zwischen einer eingeschobenen und einer herausgezogenen Stellung verlagerbar aufgenommen sind und jeweils eine vorderseitige Schubladenblende (6) aufweisen. In zumindest einer der Schubladen (4) ist ein Karussellspeicher (8) angeordnet, bei dem auf einem Karussellteller (11) umlaufend Aufnahmefächer (13) angeordnet sind und dem eine Antriebseinrichtung (10) zugeordnet ist, derart, dass für die Aufnahmefächer (13) eine jeweilige radial außenliegende Fachöffnung (12) mittels Drehen des Karusselltellers (11) zu einer Blendenöffnung (7) in der Schubladenblende (6) der zumindest einen Schublade (4) hin und von dieser weg verlagerbar ist, so dass ein Kleinteil oder dergleichen durch die Blendenöffnung (7) und die Fachöffnung (12) hindurch in dem Aufnahmefach (13) abgelegt oder aus diesem entnommen werden kann, wenn die Blendenöffnung (7) und die Fachöffnung (12) hintereinander liegen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schrank zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen.
  • Hintergrund
  • Solche Schränke dienen dazu, Kleinteile oder dergleichen für einen Zeitraum aufzunehmen und die Kleinteile so für eine spätere Nutzung bereitzustellen. Beispielsweise sind Schränke bekannt, die über mehrere Schubladen verfügen, in welchen die Kleinteile abgelegt und später wieder entnommen werden können.
  • Zusammenfassung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schrank zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen anzugeben, bei dem die aufbewahrten Gegenstände gut sortiert abgelegt und zur späteren Nutzung wieder bereitgestellt werden können.
  • Zur Lösung ist ein Schrank zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen nach dem Anspruch 1 geschaffen. Ausgestaltungen sind Gegenstand von abhängigen Unteransprüchen.
  • Nach einem Aspekt ist ein Schrank zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen geschaffen, welcher einen Schrankkorpus sowie Schubladen aufweist, die in dem Schrankkorpus jeweils zwischen einer eingeschobenen und einer herausgezogenen Stellung verlagerbar aufgenommen sind und jeweils eine vorderseitige Schubladenblende aufweisen. In zumindest einer der Schubladen ist ein Karussellspeicher angeordnet, bei dem auf einem Karussellteller umlaufend Aufnahmefächer angeordnet sind und dem eine Antriebseinrichtung zugeordnet ist, derart, dass für die Aufnahmefächer eine jeweilige radial außenliegende Fachöffnung mittels Drehen des Karusselltellers zu einer Blendenöffnung in der Schubladenblende der zumindest einen Schublade hin und von dieser weg verlagerbar ist, so dass ein Kleinteil oder dergleichen durch die Blendenöffnung und die Fachöffnung hindurch in dem Aufnahmefach abgelegt oder aus diesem entnommen werden kann, wenn die Blendenöffnung und die Fachöffnung hintereinander liegen.
  • Auf einfache Weise können so mehrere Kleinteile oder andere Gegenstände in einer Schublade getrennt in den Aufnahmefächern aufbewahrt und für eine spätere Entnahme bereitgestellt werden. Ohne das die Schublade herausgezogen werden muss, kann das Kleinteil oder dergleichen in eines der Aufnahmefächer eingebracht und aus diesem entnommen werden. Zu diesem Zweck wird die Fachöffnung des Aufnahmefachs in eine Position hinter der Blendenöffnung gebracht, so dass durch die beiden Öffnungen hindurch das Kleinteil eingebracht oder entnommen werden kann. Danach kann die Fachöffnung eines anderen Aufnahmefachs hinter die Blendenöffnung verlagert werden, um gleiches zu tun. Die Aufnahmefächer stellen in dem Karussellspeicher, welcher in der Schublade angeordnet ist, getrennte Aufnahmeräume zur Verfügung, die jeweils mit einem oder mehreren Kleinteilen oder dergleichen bestückt werden können.
  • Der Karussellspeicher kann in der Schublade lösbar oder nicht lösbar montiert sein. In einer Ausführungsform können unterschiedliche Bauarten der Karussellspeicher bereitgestellt sein, so dass die Schubladen mit unterschiedlichen Karussellspeichern bestückt werden können, um so die jeweilige Schublade mit dem Karussellspeicher an das Aufnehmen und das Aufbewahren unterschiedlicher Kleinteile oder dergleichen anzupassen. Beispielsweise können sich die unterschiedlichen Karussellspeicher hinsichtlich der Größe der Aufnahmefächer unterscheiden. Auch können die Karussellteller der unterschiedlichen Karussellspeicher verschiedene Tellerdurchmesser aufweisen.
  • Die Antriebseinrichtung kann beispielsweise mit einem Elektromotor oder einem anderen Aktuator gebildet sein. Die Antriebseinrichtung kann an eine Steuereinrichtung koppeln, die am Schrank oder entfernt hiervon angeordnet und eingerichtet ist, auf den Empfang von entsprechenden Steuersignalen die Antriebseinrichtung zu betätigen, so dass ein ausgewähltes Aufnahmefach des Karussellspeichers zur Blendenöffnung hin verlagert wird, wenn ein Nutzer des Schranks beispielsweise ein bestimmtes Kleinteil in dem Aufnahmefach einbringen oder aus diesem entnehmen möchte, wozu der Nutzer über eine an die Steuereinrichtung koppelnde Eingabeeinrichtung, beispielsweise ein berührungssensitives Display oder eine Tastatur, ein Eingabesignal eingegeben hat, das anzeigt, welches Kleinteil oder welches Aufnahmefach bereitgestellt werden soll. All dies kann bei geschlossener oder eingeschobener Schublade durchgeführt werden.
  • Das Bestücken des Schranks mit unterschiedlichen Karussellspeichern kann einerseits dadurch erfolgen, dass in einer Schublade der Karussellspeicher ausgetauscht wird. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, Schubladen zusammen mit einem jeweiligen Karussellspeicher auszutauschen, um so unterschiedliche Karussellspeicher bereitzustellen.
  • In Ergänzung zu der mindestens eine Schublade mit dem Karussellspeicher können in dem Schrankkorpus ein oder mehrere Schubladen aufgenommen sein, die frei von einem Karussellspeicher sind.
  • Bei dem Schrank kann es sich um einen Metallschrank handeln, der einen Schrankkorpus aus Metallblechen aufweist.
  • Der Blendenöffnung kann eine verlagerbare Abdeckung zugeordnet sein, mit der die Blendenöffnung abgedeckt oder freigeben werden kann. Die Abdeckung ist verlagerbar, um durch die Blendenöffnung hindurch den Zugriff auf ein dahinterliegendes Aufnahmefach freizugeben oder zu verschließen. Es kann sich um eine Abdeckung handeln, die per Hand oder manuell zu bedienen ist. Alternativ oder ergänzend kann ein Aktuator vorgesehen sein, der der Abdeckung zugeordnet ist und der mittels Steuersignalen angesteuert werden kann, um die Abdeckung zu verlagern. Die Abdeckung kann eingerichtet sein, mittels Schwenken und / oder Verschieben verlagert zu werden.
  • Die Blendenöffnung kann beim Drehen des Karusselltellers automatisch betätigbar sein, derart, dass die Blendeöffnung zwangsgeöffnet wird, wenn das Aufnahmefach mit der Fachöffnung hinter die Blendenöffnung verlagert wird. Bei dieser Ausführungsform bewirkt das Drehen der Fachöffnung hinter die Blendenöffnung eine synchrone Zwangsöffnung der Blendenöffnung, beispielsweise dadurch, dass aufgrund der Drehbewegung des Karusselltellers die Abdeckung der Blendenöffnung zur Seite bewegt wird, zum Beispiels mittels Schieben. In vergleichbarer Weise kann eine Zwangsschließung der Blendenöffnung vorgesehen sein, wenn die Fachöffnung wieder von der Blendenöffnung wegbewegt wird.
  • Die Aufnahmefächer können auf dem Karussellteller umlaufend mit einer Kuchenstückvolumenform gebildet sein. Bei dieser oder anderen Ausführungsformen können auf dem Karussellteller aufrecht stehende Zwischen- oder Trennwände vorgesehen sein, um benachbarte Aufnahmefächer voneinander zu separieren. Sind die Aufnahmefächer mit einer Kuchenstückvolumenform gebildet, verjüngt sich die Breite des Aufnahmefachs zur Mitte des Karusselltellers hin. Bei dieser oder anderen Ausführungsformen kann die Fachöffnung in einer radial außenliegenden Stirnwand des Aufnahmefachs gebildet sein, wobei die Fachöffnung dem Stirnrandbereich im Wesentlichen vollständig oder nur teilweise erfassend ausgebildet sein kann.
  • Die Schubladen können jeweils mit einem Behälter gebildet sein, der von der Schubladenblende, einem Boden, seitlichen Wänden und einer Rückwand umgeben ist, wobei bei der zumindest einen Schublade der Karussellteller mit den Aufnahmefächern in dem Behälter angeordnet ist. Bei diesem Beispiel ist der Karussellspeicher, bei dem Karussellteller drehbar gelagert ist, in dem mehrseitig von Seitenwänden umgebenen Behälter der Schublade angeordnet oder aufgenommen. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schublade nur mit einem Boden und der vorderseitigen Schubladenblende gebildet ist, wobei der Karussellspeicher oberhalb des Bodens angeordnet ist. Bei dieser Ausgestaltung fehlt es mit Ausnahme des vorderseitigen Bereichs mit der Schubladenblende an einer Umfassung des in der Schublade angeordneten Karussellspeichers. Dieses erleichtert bei ausgezogener Schublade einen Zugriff auf den Karussellspeicher insbesondere von der Seite auf die Aufnahmefächer.
  • In mehreren der Schubladen kann ein jeweiliger Karussellspeicher angeordnet sein. Die mehreren Schubladen, welche jeweils mindestens einen Karussellspeicher aufweisen, können in dem Schrankkorpus unmittelbar übereinander gestapelt angeordnet sein. Bei dieser oder anderen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass eine der Schubladen mehrere Karussellspeicher aufnimmt, die in der Schublade übereinander angeordnet sind. Die Schubladenblende kann dann mehrere Blendenöffnungen übereinander aufweisen, die jeweils einem der Karussellspeicher zugeordnet sind. Die in einer Schublade angeordneten Karussellspeicher können in einem Beispiel unabhängig voneinander drehbar sein.
  • Wenigstens zwei der Karussellspeicher, die in unterschiedlichen Schubladen angeordnet sind, können unabhängig voneinander mittels Drehen verlagerbar sein.
  • Der Karussellspeicher kann einen die Aufnahmefächer oberseitig ab- oder bedeckenden Deckel aufweisen. Bei diesem Beispiel sind die Aufnahmefächer, die auf dem Karussellteller angeordnet sind, deckseitig verschlossen, zumindest abschnittsweise.
  • Der Deckel kann an dem Karussellspeicher lösbar angeordnet sein. Alternativ kann der Deckel an dem Karussellspeicher nicht lösbar montiert sein, beispielsweise mittels Schweißen oder Ankleben.
  • Einem oder allen Aufnahmefächern des Karussellspeicher kann eine Auswurfeinrichtung zugeordnet sein, welche eingerichtet ist, ein in dem Aufnahmefach aufgenommenes Kleinteil zumindest zur Fachöffnung hin zu verlagern. Die Auswurfeinrichtung ist betätigbar, um ein aus dem Aufnahmefach auszubringendes oder herauszunehmendes Kleinteil zur Fachöffnung hin zu verlagern, wahlweise bis in die Blendenöffnung hinein, so dass das Kleinteil vom Nutzer entnommen werden kann. Die Auswurfeinrichtung kann beispielsweise mit einem Schieber gebildet sein, der das Kleinteil oder dergleichen zu der Fachöffnung hin verschiebt. Alternativ oder ergänzend kann eine Einzugseinrichtung vorgesehen sein, mit der ein durch die Blendenöffnung eingebrachtes Kleinteil in das Aufnahmefach hineingezogen wird, beispielsweise mittels eines verlagerbaren Greifelements.
  • Ein Schranktyp kann aus der folgenden Gruppe ausgewählt sein: Werkzeugschrank, Ersatzteilschrank und Verbrauchsartikelschrank. Je nach aufzubewahrenden Kleinteilen oder dergleichen können unterschiedliche Bauarten oder Typen von Schränke ausgebildet sein.
  • Beschreibung von Ausführungsbeispielen
  • Im Folgenden werden weitere Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf eine Figur erläutert.
  • Die einzige Figur zeigt eine schematische perspektivische Darstellung eines Schranks 1 zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen, beispielsweise Werkzeugen, Ersatzteilen und / oder Verbrauchsartikeln. In einem Schrankkorpus 2, der beispielsweise aus Metall, Kunststoff oder Holz besteht, sind mehrere Schubladen 3 übereinander angeordnet, die jeweils zwischen einer eingeschobenen und einer herausgezogenen Stellung verlagerbar sind. Bei der Darstellung in 1 ist eine Schublade 4 teilweise herausgezogen, wohingegen anderen Schubladen 5 eingeschoben sind.
  • Die herausgezogene Schublade 4 weist wie die anderen Schubladen 5 eine Schubladenblende 6 auf, die an der Vorderseite angeordnet ist. Im Bereich der Schubladenblende 6 ist eine Blendenöffnung 7 angeordnet. In der herausgezogenen Schublade 4 ist ein Karussellspeicher 8 auf einem Schubladenboden 9 drehbar gelagert angeordnet. Dem Karussellspeicher 8 ist eine Antriebseinrichtung 10 zugeordnet, mit der ein Karussellteller 11 gedreht werden kann. Mittels dieser Drehverlagerung kann eine jeweilige Fachöffnung 12 von Aufnahmefächern 13, die auf dem Karussellteller 11 umlaufend gebildet sind, hinter die Blendenöffnung 7 verlagert werden. In gleicher Weise kann die Fachöffnung 12 dann wieder von dem Bereich hinter der Blendenöffnung 7 wegbewegt werden. Sind die Fachöffnung 12 und die Blendenöffnung 7 hintereinander angeordnet, sei es hinsichtlich der jeweiligen Öffnungsfläche vollständig oder nur teilweise überlappend, so ermöglicht dieses dem Nutzer durch die Blendenöffnung 7 und die Fachöffnung 12 hindurch ein Kleinteil (nicht dargestellt) in dem Aufnahmefach 13 einzubringen oder aus diesem zu entnehmen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Aufnahmefächer 13 deckseitig mit einem Deckel 14 bedeckt.
  • Der Karussellspeicher 8 kann in der herausgezogenen Schublade 4 lösbar oder nicht lösbar montiert sein. Im Fall der lösbaren Montage ermöglicht dies einen Austausch des Karussellspeichers 8, beispielsweise um Karussellspeicher mit unterschiedlich ausgebildeten Aufnahmefächern 13 in der Schublade 4 anzuordnen.
  • Bei dem Beispiel in der Figur sind die Aufnahmefächer 13 jeweils mit einer Kuchenstückvolumenform ausgebildet.
  • Der Schrank 1 weist neben der herausgezogenen Schublade 4 weiteren Schubladen mit einem zugeordneten Karussellspeicher auf (vgl. oberer Teil des Schranks 1 in der Figur), wohingegen andere Schubladen (vgl. unterer Teil in der Figur) keine Blendenöffnung 7 aufweisen, insoweit auch nicht mit einem zugeordneten Karussellspeicher ausgestattet sind.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Figur offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der verschiedenen Ausführungen von Bedeutung sein.

Claims (11)

  1. Schrank (1) zum Aufbewahren und zum Bereitstellen von Kleinteilen oder dergleichen, mit: - einem Schrankkorpus (2) und - Schubladen (3; 4; 5), die in dem Schrankkorpus (2) jeweils zwischen einer eingeschobenen und einer herausgezogenen Stellung verlagerbar aufgenommen sind und jeweils eine vorderseitige Schubladenblende (6) aufweisen; wobei in zumindest einer der Schubladen (4) ein Karussellspeicher (8) angeordnet ist, bei dem auf einem Karussellteller (11) umlaufend Aufnahmefächer (13) angeordnet sind und dem eine Antriebseinrichtung (10) zugeordnet ist, derart, dass für die Aufnahmefächer (13) eine jeweilige radial außenliegende Fachöffnung (12) mittels Drehen des Karusselltellers (11) zu einer Blendenöffnung (7) in der Schubladenblende (6) der zumindest einen Schublade (4) hin und von dieser weg verlagerbar ist, so dass ein Kleinteil oder dergleichen durch die Blendenöffnung (7) und die Fachöffnung (12) hindurch in dem Aufnahmefach (13) abgelegt oder aus diesem entnommen werden kann, wenn die Blendenöffnung (7) und die Fachöffnung (12) hintereinander liegen.
  2. Schrank (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenöffnung (7) eine verlagerbare Abdeckung zugeordnet ist, mit der die Blendenöffnung (7) abgedeckt oder freigeben werden kann.
  3. Schrank (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenöffnung (7) beim Drehen des Karusselltellers (11) automatisch betätigbar ist, derart, dass die Blendeöffnung (7) zwangsgeöffnet wird, wenn das Aufnahmefach (13) mit der Fachöffnung (12) hinter die Blendenöffnung (7) verlagert wird.
  4. Schrank (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefächer (13) auf dem Karussellteller (11) umlaufend mit einer Kuchenstückvolumenform gebildet sind.
  5. Schrank (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladen (3; 4; 5) jeweils mit einem Behälter gebildet sind, der von der Schubladenblende (6), einem Boden (9), seitlichen Wänden und einer Rückwand umgeben ist, wobei bei der zumindest einen Schublade (4) der Karussellteller (11) mit den Aufnahmefächern (13) in dem Behälter angeordnet ist.
  6. Schrank (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mehreren der Schubladen (3; 4; 5) ein jeweiliger Karussellspeicher angeordnet ist.
  7. Schrank (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der Karussellspeicher, die in unterschiedlichen Schubladen angeordnet sind, unabhängig voneinander mittels Drehen verlagerbar sind.
  8. Schrank (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Karussellspeicher (8) einen die Aufnahmefächer oberseitig abdeckenden Deckel (14) aufweist.
  9. Schrank (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) an dem Karussellspeicher (8) lösbar angeordnet ist.
  10. Schrank (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einem oder allen Aufnahmefächern (13) des Karussellspeichers (8) eine Auswurfeinrichtung zugeordnet ist, welche eingerichtet ist, ein in dem Aufnahmefach (13) aufgenommenes Kleinteil zumindest zur Fachöffnung (12) hin zu verlagern.
  11. Schrank (1) nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schranktyp aus der folgenden Gruppe gebildet ist: Werkzeugschrank, Ersatzteilschrank und Verbrauchsartikelschrank.
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