DE10201792C1 - Geschirrspülmaschine mit einem in der Gerätetür angeordneten Salzbehälter einer Enthärtungseinrichtung - Google Patents
Geschirrspülmaschine mit einem in der Gerätetür angeordneten Salzbehälter einer EnthärtungseinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine (1) mit einer Gerätetür (2) und einem darin angeordneten Salzbehälter mit Einfüllstutzen (4) zum Nachfüllen von Regeneriersalz für eine geräteeigene Enthärtungseinrichtung, wobei der Einfüllstutzen (4) mit einer Verschlussklappe (5) verschlossen ist, welcher Hinweisinformationen, Warnhinweise (13) oder dgl. für das einzufüllende Mittel zugeordnet sind. Um sicherzustellen, dass der Benutzer den Salzbehälter sicher von anderen Dosiereinrichtungen in der Tür unterscheiden kann und ihn mit Salz und nicht mit Reiniger oder Klarspüler befüllt, ist der Einfüllstutzen (4) unterhalb der Verschlussklappe (5) mit einem weiteren Abdeckteil (11) versehen, welches die Warnhinweise (13) oder dgl. trägt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einer Gerätetür und einem darin angeord
neten Salzbehälter mit Einfüllstutzen zum Nachfüllen von Regeneriersalz für eine geräteeigene
Enthärtungseinrichtung, wobei der Einfüllstutzen mit einer Verschlussklappe verschlossen ist,
welcher Hinweisinformationen, Warnhinweise oder dergl. für das einzufüllende Mittel zugeord
net sind.
Bei einer aus der DE 41 42 665 A1 bekannten Geschirrspülmaschine ist der Salzbehälter der
geräteeigenen Enthärtungseinrichtung in der Gerätetür installiert. Um das Befüllen des Salz
gefässes mit Regeneriersalz zu erleichtern ist türinnenseitig eine Einfüllöffnung vorgesehen,
welche einen als herausklappbare Schütte ausgebildeten Verschlussdeckel aufweist. Ein sol
cher Verschlussdeckel ist, wie ferner aus dem DE 91 15 706 U1 bekannt, nach dem Salzein
füllen flüssigkeitsdicht mit der Einfüllöffnung zu verbinden, damit ein Soleaustritt in den Spül
raum sowie das Eindringen von Spülflüssigkeit aus dem Spülbehälter wirksam verhindert wird.
Ferner ist es zweckmäßig, auf einem solchen Deckel Hinweisinformationen, Warnhinweise oder
dergl. für das einzufüllende Mittel aufzubringen (sh. DE 199 07 112 A1). Hierdurch soll verhin
dert werden, dass der Benutzer anstatt Salz ein anderes Zugabemittel für Geschirrspülmaschi
nen, z. B. Reiniger, einfüllt.
Bei in der Gerätetür installiertem Salzbehälter liegt die Salzeinfüllöffnung mit dem Verschluss
deckel in der Nähe der geräteeigenen Dosiervorrichtungen für die im Spülbetrieb notwendigen
Reiniger und Klarspüler. Die Dosiereinrichtungen und auch die Salzlade sind aus Gründen ei
ner einfachen Bedien- und Nachfüllbarkeit einzeln oder in Kombibauweise (sh. DE 38 31 745 A1)
an der Innentür der Geschirrspülmaschine angeordnet. Das Befüllen der Vorratskammern
der sog. Kombidosiergeräte erfolgt dabei manuell, wofür jede Dosiervorrichtung eine entspre
chende Einfüllöffnung für das ihr zugedachte Spül- oder Reinigungsmittel aufweist. Entspre
chend der Zuordnung der Zusatzstoffe ist auch die Bauweise bzw. Konstruktion der Dosiervor
richtungen unterschiedlich, d. h., dass der Regeneriersalzbehälter keinesfalls nicht mit dem
dünnflüssigen Klarspülmittel oder mit dem höherviskosen flüssigen oder pulverförmigen Reini
gungsmittel gefüllt werden darf, oder umgekehrt. Dies würde eine Zerstörung der Enthärtungs
einrichtung herbeiführen.
Die einzelnen Dosiereinrichtungen sind aufgrund der ihnen zugedachten Zusatzstoffe zwar
baulich unterschiedlich, man ist aus Gründen eines ansprechenden Designs jedoch bestrebt,
die jeweiligen Verschlussklappen zumindest in der Handhabung gleich oder ähnlich auszu
gestalten. Dies hat jedoch trotz der unterschiedlichen Hinweisinformationen für das zu verwen
dende Mittel und trotz der Hinweise in den Geräte-Gebrauchsanweisungen aber verstärkt das
Problem zur Folge, dass Reiniger oder Klarspüler in das Salzgefäß gefüllt wird. Eine nach au
ßen hin besonders auffällige Kenntlichmachung der Salzlade ist zur Beseitigung dieses Prob
lems aus optischen Gründen jedoch nicht wünschenswert. Es besteht hier auch ein weiteres
Problem das sich ergibt, wenn länderspezifisch unterschiedliche Informationen auf die Ver
schlussklappen für die Salz-Einfüllstutzen aufzubringen sind. Hierfür müssen unterschiedlich
gestaltete Klappdeckel gefertigt werden. Da ferner eine Verschlussklappe für das Salzgefäß
aus Gründen der Soledichtheit noch zusätzlich mit einer aufwendigen Deckeldichtung zu verse
hen ist, ist die Bereitstellung der verschiedenen Deckelvarianten als Serienteil sehr kostenauf
wendig. Andererseits kann aber auf eine Kenntlichmachung auf das zugeordnete Dosiermittel
im gerät keinesfalls verzichtet werden. Die Folge einer falschen Befüllung des Salzgefäßes ist,
dass die Enthärtungseinrichtung defekt und das gewünschte Spülergebnis zwangsläufig nicht
erreicht wird. Dies ist in jedem Fall zu vermeiden.
Ausgehend von einer Geschirrspülmaschine mit einem in der Gerätetür angeordneten Salzbe
hälter einer Enthärtungseinrichtung der eingangs genannten Art werden die vorstehenden
Probleme erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nach
folgenden Unteransprüchen.
Durch die Erfindung ist gewährleistet, dass das Befüllen des Salzbehälters mit einem nicht zu
gedachten Mittel wohl sicher ausgeschlossen ist. Die Bedienung des Salzgefäßes ist selbster
klärend und einfach, denn sie lehnt sich an die einfache Bedienung der bei Geschirrspülma
schinen bekannten Kombidosiergeräte an. Hierdurch werden kostenintensive Störungen am
Dosiergerät und daraus resultierende schlechte Spülergebnisse mit Sicherheit vermieden. Das
Design der Salzlade kann problemlos an das Design benachbarter Baugruppen angepasst
werden. Es ist auch nicht erforderlich, den Verschlussdeckel für das Salzgefäß selbst als Salz
schütte auszubilden. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung des als zweiten Deckel wirkenden
Abdeckteils unterhalb der Verschlussklappe, auf welchem die Warnhinweisen für das einzufül
lende Mittel (Salz) auffällig - jedoch bei geschlossenem Klappdeckel nicht optisch störend -
aufgebracht sind. Zusätzlich übernimmt das separate vorteilhaft auch als Salzschütte ausgebil
dete Abdeckteil noch die Funktion eines Schutzdeckels für die Einfüllöffnung. Die Funktion ei
nes Schutzdeckels ist vorteilhaft, wenn die Gerätetür bei geöffneter Verschlussklappe vor dem
Salzeinfüllen verschwenkt wird. Durch den Schutzdeckel wird verhindert, dass Sole bei der
Türbewegung unkontrolliert aus der Einfüllöffnung schwappt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und
wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die geöffnete Gerätetür einer Geschirrspülmaschine mit auf der Türinnenseite
angeordneten und deckelverschlossenen Einfüllöffnungen für im Spülbetrieb
notwendige Zusatzmittel,
Fig. 2 einen Einfüllstutzen für Regeneriersalz mit geöffneter Verschlussklappe und
Fig. 3 den türinnenseitig angeordneten Einfüllstutzen nach Fig. 2 mit einer aus dem
Stutzen herausgeklappten Salzschütte in perspektivischer Darstellung.
Eine in Fig. 1 nicht näher gezeigte Geschirrspülmaschine (1) weist eine Gerätetür (2) in Offen
stellung auf, wobei türinnenseitig neben einem Kombidosiergerät (3) für Klarspüler und Reini
ger in einer bedienerfreundlichen Türhöhe ein Einfüllstutzen (4) zum Nachfüllen von Regene
riersalz für den in der Gerätetür (2) eingebauten Salzbehälter einer geräteeigene Enthärtungs
einrichtung (nicht gezeigt) angeordnet ist.
Der Einfüllstutzen (4) ist mit einer gegen unbeabsichtigtes Öffnen verriegelten Verschlussklap
pe (5) flüssigkeitsdicht verschlossen, die auch aus optischen Gründen den Einfüllklappen (6)
des benachbarten Kombidosiergerätes (3) angepasst ist. Ist Regeneriersalz nachzufüllen, so
wird die Verriegelung (7) dieser Verschlussklappe (5) manuell gelöst, so dass die Klappe ge
mäß Fig. 2 geöffnet werden kann. Die am Einfüllstutzen (4) bzw. am Salzladenmodul (8)
schwenkbar angelenkte Verschlussklappe (5) schwenkt dabei in Richtung Türoberkante (sh.
Pfeil) aus. Für den flüssigkeitsdichten Verschluss weist die Klappe oder die Klappenaufnahme
am Baumodul eine umlaufende Dichtung (9) auf. Der Dichtsitz der Verschlussklappe (5) verhin
dert, dass Salzsole aus dem Einfüllstutzen (4) oder umgekehrt Spülflüssigkeit im Spülbetrieb
aus dem Spülraum (10) der Geschirrspülmaschine (1) in den Stutzen und damit in den türein
gebauten Salzbehälter eindringt.
Mit dem Öffnen der Verschlussklappe (5) wird ein unterhalb der Klappe separat betätigbares
Abdeckteil (11) des Einfüllstutzens (4) zugänglich, welches auf seiner Oberseite (12) sehr auf
fällig Hinweisinformationen (13), Warnhinweise oder dergl. für das einzufüllende Mittel trägt.
Hierdurch ist dem Bediener deutlich kenntlich gemacht, das in diesen Einfüllstutzen (4) nur Re
generiersalz und keinesfalls Klarspüler oder Reiniger einzufüllen ist. Die Warnhinweise
und/oder dergl. Symbole oder Schriftzüge für Salz sind vorzugsweise farblich gestaltet und
mittels Folien, Verprägungen oder dergl. auf dem Abdeckteil (11) realisiert. Die Farbe der Hin
weise (13) unterscheidet sich wesentlich von der Farbgestaltung der übrigen Baugruppenteile
des Salzladenmoduls.
Das neben der Verschlussklappe (5) vorgesehene weitere Abdeckteil (11) (zweiter "Deckel") für
den Einfüllstutzen (4) ist als Salzschütte ausgebildet, welche zum Salzeinfüllen gemäß Fig. 3
aus dem Einfüllstutzen (4) herausgeschwenkt wird. Hierfür ist die Salzschütte am Einfüllstutzen
(4) schwenkbeweglich gelagert. Anhand einer Fingermulde (14) am Abdeckteil (11) erkennt der
Kunde, dass er die Schütte herausklappen kann. Das Abdeckteil (11) schwenkt entgegenge
setzt zur Verschlussklappe (5), wobei die Schüttenrückwand annähernd senkrecht zum Einfüll
stutzen (4) steht. Hierdurch ist ohne Bücken ein bequemes Einfüllen von Regeneriersalz bei
annähernd halbgeöffneter Gerätetür (2) möglich.
Die auf das einzufüllende Mittel bezogenen Warnhinweise (13) oder dergl. sind auf der der
Verschlussklappe (5) zugewandten Schüttenrückwand (Oberseite 12) des Abdeckteils (11)
ausgebildet, so dass die mittelspezifischen Hinweise wie schon erwähnt nur bei geöffnetem
Klappdeckel und nicht gebrauchsmässig ausgeschwenkter Salzschütte auffällig sichtbar sind.
Der Bediener wird deshalb verstärkt auf das hier einzufüllende Mittel (Regeneriersalz) hinge
wiesen.
Die Bedienung des Salzgefäßes ist selbsterklärend und einfach, denn sie lehnt sich an die ein
fache Bedienung der bei Geschirrspülmaschinen bekannten Kombidosiergeräte (3) an. Hier
durch werden kostenintensive Störungen am Dosiergerät und daraus resultierende schlechte
Spülergebnisse mit Sicherheit vermieden. Außerdem kann das Design der Salzlade ohne
Probleme an das Design benachbarter Baugruppen angepasst werden.
Das als Schütte ausgebildete Abdeckteil (11) ist auswechselbar am Einfüllstutzen (4) vorzugs
weise durch Rastung befestigt. Dadurch ist der Austausch von Abdeckteilen ohne Änderung
der Verschlussklappen nach länderspezifisch gestalteten Warnhinweisen (13), Salzsymbolen
oder mehrsprachigen Text einfach möglich. Gegenüber Lösungen des Standes der Technik
entfällt auch die Maßnahme, den Verschlussdeckel für das Salzgefäß kostenintensiv als Salz
schütte auszubilden.
Zusätzlich übernimmt das separate Abdeckteil (11) noch die Funktion eines separaten Schutz
deckels für den Einfüllstutzen (4) sowie die Ausbildung dieses Abdeckteils (11) als Salzschütte.
Die Funktion eines Schutzdeckels ist vorteilhaft, wenn die Gerätetür (2) bei geöffneter Ver
schlussklappe (5) vor dem Salzeinfüllen verschwenkt wird. Durch den Schutzdeckel wird ver
hindert, dass Sole bei der Türbewegung unkontrolliert aus der Einfüllöffnung schwappt.
Claims (6)
1. Geschirrspülmaschine mit einer Gerätetür und einem darin angeordneten Salzbehälter
mit Einfüllstutzen zum Nachfüllen von Regeneriersalz für eine geräteeigene Enthär
tungseinrichtung, wobei der Einfüllstutzen mit einer Verschlussklappe verschlossen ist,
welcher Hinweisinformationen, Warnhinweise oder dgl. für das einzufüllende Mittel zuge
ordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Verschlussklappe (5) ein weite
res den Einfüllstutzen (4) verschließendes und bei Bedarf öffenbares Abdeckteil (11)
vorgesehen ist, welches die Warnhinweise (13) oder dgl. trägt.
2. Geschirrspülmaschine mit einem Salzbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass das weitere Abdeckteil (11) als Salzschütte ausgebildet ist.
3. Geschirrspülmaschine mit einem Salzbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, dass die Salzschütte am Einfüllstutzen (4) schwenkbeweglich gelagert ist.
4. Geschirrspülmaschine mit einem Salzbehälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Warnhinweise (13) oder dgl. auf der der Verschlussklappe (5) zuge
wandten Schüttenrückwand (Oberseite 12) des Abdeckteils (11) angeordnet sind, so
dass sie bei geöffneter Verschlussklappe (5) und nicht gebrauchsmäßig ausgeschwenk
ter Salzschütte (11) auffällig sichtbar sind.
5. Geschirrspülmaschine mit einem Salzbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, dass die Warnhinweise (13) und/oder dgl. Symbole vorzugsweise
farblich gestaltet und mittels Folien, Verprägungen oder dgl. auf dem Abdeckteil (11) rea
lisiert sind.
6. Geschirrspülmaschine mit einem Salzbehälter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da
durch gekennzeichnet, dass das als Schütte ausgebildete Abdeckteil (11) auswechselbar
am Einfüllstutzen (4) vorzugsweise durch Rastung befestigt ist.
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