DE102017206405B4 - Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine - Google Patents
Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine Download PDFInfo
- Publication number
- DE102017206405B4 DE102017206405B4 DE102017206405.6A DE102017206405A DE102017206405B4 DE 102017206405 B4 DE102017206405 B4 DE 102017206405B4 DE 102017206405 A DE102017206405 A DE 102017206405A DE 102017206405 B4 DE102017206405 B4 DE 102017206405B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- guide
- bar
- support bar
- bearing
- guide bar
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims abstract description 68
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims abstract description 4
- 238000004382 potting Methods 0.000 claims description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 13
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 8
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 238000013519 translation Methods 0.000 abstract description 6
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 16
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 12
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 12
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 9
- KQZLRWGGWXJPOS-NLFPWZOASA-N 1-[(1R)-1-(2,4-dichlorophenyl)ethyl]-6-[(4S,5R)-4-[(2S)-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-1-yl]-5-methylcyclohexen-1-yl]pyrazolo[3,4-b]pyrazine-3-carbonitrile Chemical compound ClC1=C(C=CC(=C1)Cl)[C@@H](C)N1N=C(C=2C1=NC(=CN=2)C1=CC[C@@H]([C@@H](C1)C)N1[C@@H](CCC1)CO)C#N KQZLRWGGWXJPOS-NLFPWZOASA-N 0.000 description 8
- 229940125877 compound 31 Drugs 0.000 description 8
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 6
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 6
- 206010041953 Staring Diseases 0.000 description 5
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 3
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 2
- NPRYCHLHHVWLQZ-TURQNECASA-N 2-amino-9-[(2R,3S,4S,5R)-4-fluoro-3-hydroxy-5-(hydroxymethyl)oxolan-2-yl]-7-prop-2-ynylpurin-8-one Chemical compound NC1=NC=C2N(C(N(C2=N1)[C@@H]1O[C@@H]([C@H]([C@H]1O)F)CO)=O)CC#C NPRYCHLHHVWLQZ-TURQNECASA-N 0.000 description 1
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011440 grout Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000011165 process development Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/0002—Arrangements for supporting, fixing or guiding the measuring instrument or the object to be measured
- G01B5/0004—Supports
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/004—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring coordinates of points
- G01B5/008—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring coordinates of points using coordinate measuring machines
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D11/00—Component parts of measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
- G01D11/02—Bearings or suspensions for moving parts
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
Abstract
Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils (2) einer Maschine (1), aufweisend
- einen starren Führungsbalken (8)
- zumindest eine Tragleiste (22), über welche der Führungsbalken (8) auf einer Unterseite an einem Untergrund oder Fundament (7) befestigbar ist und die über zumindest ein elastisch verbiegbares Zwischenelement (20, 21) an den starren Führungsbalken (8) angekoppelt ist,
wobei
- die Tragleiste (22) zumindest ein Befestigungselement (42) zur Befestigung eines Lager- und Verankerungselements (13, 26) an der Tragleiste (22) aufweist,
- durch das elastisch verbiegbare Zwischenelement (20, 21) eine relative Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken (8) und der Tragleiste (22) in eine Längsrichtung (X) des Führungsbalkens ermöglicht ist
- der Führungsbalken (8) eine obere Wand (15), eine untere Wand (18) und Seitenwände (14,19) aufweist, die ein im Querschnitt viereckiges Profil mit einem Innenraum (51) bilden, wobei das elastisch verbiegbare Zwischenelement (20, 21) von den Seitenwänden (14,19) verdeckt ist,
- die Tragleiste (22) auf der Seite des Innenraums (51) mit Abstand zu der unteren Wand (18) angeordnet ist und die untere Wand (18) eine Öffnung (52) für das Lager- und Verankerungselement (13, 26) aufweist, sodass das Lager- und Verankerungselement (13, 26) durch diese Öffnung (52) die untere Wand durchdringen kann, wenn es an der Tragleiste (22) befestigt ist.
- einen starren Führungsbalken (8)
- zumindest eine Tragleiste (22), über welche der Führungsbalken (8) auf einer Unterseite an einem Untergrund oder Fundament (7) befestigbar ist und die über zumindest ein elastisch verbiegbares Zwischenelement (20, 21) an den starren Führungsbalken (8) angekoppelt ist,
wobei
- die Tragleiste (22) zumindest ein Befestigungselement (42) zur Befestigung eines Lager- und Verankerungselements (13, 26) an der Tragleiste (22) aufweist,
- durch das elastisch verbiegbare Zwischenelement (20, 21) eine relative Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken (8) und der Tragleiste (22) in eine Längsrichtung (X) des Führungsbalkens ermöglicht ist
- der Führungsbalken (8) eine obere Wand (15), eine untere Wand (18) und Seitenwände (14,19) aufweist, die ein im Querschnitt viereckiges Profil mit einem Innenraum (51) bilden, wobei das elastisch verbiegbare Zwischenelement (20, 21) von den Seitenwänden (14,19) verdeckt ist,
- die Tragleiste (22) auf der Seite des Innenraums (51) mit Abstand zu der unteren Wand (18) angeordnet ist und die untere Wand (18) eine Öffnung (52) für das Lager- und Verankerungselement (13, 26) aufweist, sodass das Lager- und Verankerungselement (13, 26) durch diese Öffnung (52) die untere Wand durchdringen kann, wenn es an der Tragleiste (22) befestigt ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine sowie einen Zusammenbau aufweisend das Führungsbauteil, ein Koordinatenmessgerät aufweisend den Zusammenbau und ein Verfahren zur Befestigung des Zusammenbaus.
- Bei Messmaschinen mit linearen Führungen, auch bezeichnet als
X -Führungen oder Führungsbalken, die gleichzeitig als Maschinengestell dienen, werden üblicherweise Führungsbalken aus Stahl oder Grauguss mit einem Fundament aus Beton verbunden. Bei sehr langenX -Achsen müssen zwei oder mehr Balken in Längsrichtung hintereinander aufgebaut und an den Stoßstellen miteinander verbunden werden. Bedingt durch unterschiedliche Werkstoffe von Balken und Fundament und die großen Längen der Balken kommt es bei Temperaturschwankungen zu deutlich unterschiedlichen Längenänderungen. Dies ist auch bei bereits einem Führungsbalken mit entsprechender Länge der Fall. Diese unterschiedlichen Längenänderungen müssen entweder durch flexible Elemente zwischen Balken und Fundament ausgeglichen werden oder sie führen zu Verspannungen und damit zu Verformungen in derX -Führung und damit zu Genauigkeitseinbu ßen. - Die
DE 10 2013 205 024 A1 offenbart zur Lösung dieses Problems ein Ausgleichselement zur Montage eines Bauteils auf einem Fundament, wobei das Ausgleichselement mindestens ein Lagerelement und mindestens ein Ankerelement umfasst, wobei das Ankerelement einer Verankerung des Ausgleichselements im Fundament dient, wobei das Lagerelement an dem mindestens einen Ankerelement befestigbar ist. Das Lagerelement lässt eine relative Translationsbewegung zwischen dem Bauteil und dem Fundament in mindestens einer Raumrichtung zu, wobei die Raumrichtung zumindest einen Anteil aufweist, der senkrecht zu einer zentralen Längsachse des Lagerelements orientiert ist, wobei das Ankerelement durch das Lagerelement hindurch an dem Lagerelement befestigbar ist. Das dort beschriebene Lagerelement ist allerdings relativ aufwändig konstruiert. - Die nachfolgenden Patentanmeldungen betreffen die Lagerung von Führungsbauteilen.
betrifft die Lagerung von Konstruktionsbauteilen.FR 926492 A undJP S58132601 A betreffen beweglich gelagerte Tische.JP S5896202 A - Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen Aufbau bei einem Führungsbalken zum Ausgleich thermischer Spannungen bereitzustellen sowie eine einfache Montage eines solchen Führungsbalkens zu ermöglichen.
- Gelöst wird die Aufgabe mit einem Führungsbauteil gemäß Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen sind in Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung angegeben.
- Nach einer grundlegenden Idee der Erfindung ist ein elastisches Ausgleichselement in den Führungsbalken (nachfolgend auch: Balken) selbst integriert, statt wie bisher bei oben zitiertem Stand der Technik einen Ausgleich über ein gesondertes Lagerungs- und Verankerungselement zu schaffen. Erfindungsgemäß wird in den Führungsbalken eine Tragleiste integriert, die relativ zu dem übrigen starren Balkenaufbau beweglich ist.
- Die Erfindung stellt ein Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine zur Verfügung, aufweisend
- - einen starren Führungsbalken
- - zumindest eine Tragleiste, über welche der Führungsbalken auf einer Unterseite an einem Untergrund befestigbar ist und die über zumindest ein elastisch verbiegbares Zwischenelement an den starren Führungsbalken angekoppelt ist,
- Das Führungsbauteil kann mehrere Tragleisten aufweisen, die vorzugsweise in der Längsrichtung hintereinander und mit Abstand an dem Führungsbalken angeordnet sind. Jede Tragleiste kann ein oder mehr der Befestigungselemente aufweisen, sodass ein oder mehr Lager-und Verankerungselemente an einer Tragleiste angebracht werden können.
- Die genannte Maschine ist insbesondere ein Koordinatenmessgerät (KMG) oder eine Werkzeugmaschine. Ein Koordinatenmessgerät ist insbesondere ein Horizontalarm-KMG, oder ein Portal-KMG.
- Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich durch eines oder mehrere der folgenden Merkmale und/oder einen oder mehreren der folgenden Vorteile aus:
- - ein oder mehrere Längenausgleichselemente sind in den Führungsbalken integriert, insbesondere in ein Schweißteil des Führungsbalkens, sodass keine zusätzlich hergestellten Ausgleichselemente erforderlich sind, wie beispielsweise im eingangs zitierten Stand der Technik.
- - Erwähnte Tragleiste ist dazu vorgesehen, mit einem Lager- und Verankerungselement verbunden zu werden, über welches wiederum eine Verbindung des Balkens zu einem Fundament hergestellt wird. Dadurch, dass ein Längenausgleich nicht über ein Lager-und Verankerungselement erfolgen muss, wie in eingangs zitierten Stand der Technik, kann dieses sehr einfach ausgeführt sein und muss keine Bewegungsfreiheitsgrade zur Verfügung stellen.
- - Eine Bearbeitung an der Unterseite des fertig gestellten Balkens, beispielsweise nach dem Schweißen, entfällt, da ein Befestigungselement für ein Lager- und Verankerungselement an der Tragleiste schon bei der Herstellung der Tragleiste hergestellt werden kann, bevor diese mit dem Führungsbalken verbunden wird.
- - Einfache Montage der Balken vor Ort, da keine Ausgleichselemente unter dem Balken montiert werden müssen.
- - Durch eine höhere Eigensteifigkeit des Balkens kann der Abstand von Aufstellpunkten in Längsrichtung gewählt werden und es sind deutlich weniger Lager- und Verankerungselemente erforderlich.
- - Durch die Verwendung von Lager-und Verankerungselementen mit Vergussankern kann eine Verbindung zu Fundament mit Vergussmörtel hergestellt werden, wodurch sich der Montageprozess deutlich vereinfacht.
- Weitere Vorteile werden anhand spezieller Ausführungsformen noch genannt.
- Der Führungsbalken kann auch als Führungsschiene bezeichnet werden. Er ist in Kastenbauweise ausgeführt und weist eine obere Platte oder Wand, eine untere Platte oder Wand und Seitenwände auf. Die untere Platte kann an einer oder mehreren Stellen unterbrochen sein, an der/denen jeweils eine erwähnte Tragleiste angeordnet ist. Die Tragleiste kann über das elastische Zwischenelement an die obere Platte (genauer an die Unterseite der oberen Platte) angebunden sein. Auf der Oberseite des Führungsbalkens können weitere Führungselemente vorgesehen sein, beispielsweise einzelne Schienenelemente.
- Die Tragleiste kann sich über die Breite des Führungsbalkens erstrecken. Die Tragleiste kann plattenförmig oder stegförmig ausgeführt sein, wobei die genaue Form und Oberflächengestalt nicht beschränkt ist. Die Tragleiste ist, vorzugsweise ausschließlich, über das elastisch verbiegbare Zwischenelement mit dem Führungsbalken bzw. anderen Teilen des Führungsbalkens verbunden.
- Das elastisch verbiegbare Zwischenelement kann so ausgebildet sein, dass weitere Bewegungen als die genannte Translationsbewegung in Längsrichtung ermöglicht sind. Beispielsweise kann das elastisch verbiegbare Zwischenelement so ausgebildet sein, dass außerdem eine Translationsbewegung in Querrichtung ermöglicht ist. Beispielsweise kann das elastisch verbiegbare Zwischenelement so ausgebildet sein, dass außerdem eine Torsionsbewegung ermöglicht ist. Dies bedeutet, dass eine Drehbewegung und mindestens eine Raumachse ermöglicht ist, die eine relative Verdrehung zwischen dem Führungsbalken und der Tragleiste ist. Hierdurch kann eine Verdrehung des Balkens gegenüber einem Fundament ermöglicht werden, wenn der Führungsbalken über ein Lager- und Verankerungselement an dem Fundament befestigt ist, wobei besagtes Lager-und Verankerungselement wiederum an der relativ zum Führungsbalken beweglichen Tragleiste befestigt ist.
- In einer Ausführungsform ist die Tragleiste über zumindest zwei elastisch verbiegbare Zwischenelemente an das starre Führungselement angekoppelt, wobei die zwei Zwischenelemente in Längsrichtung des Führungsbalkens voneinander beanstandet sind. Hierdurch wird eine bessere Tragfähigkeit bei gleichzeitiger Elastizität bereitgestellt.
- In einer Ausführungsform ist/sind das Zwischenelement, oder die Zwischenelemente, als elastisch verbiegbare Platte oder als verbiegbarer Streifen ausgebildet, die quer zu der Längsrichtung des Führungsbalkens orientiert ist/sind. Wenn zumindest zwei verbiegbare Platten oder Streifen vorhanden sind, ist in dieser Ausführungsform in dem Führungsbalken ein Biegeparallelogramm gebildet, gebildet aus der Tragleiste, den Platten oder Streifen und einem Teil des Führungsbalkens, an den die Platten oder Streifen angebunden sind, insbesondere ein Abschnitt einer oberen Platte des Führungsbalkens.
- In einer Ausführungsform sind die Tragleiste, der Führungsbalken und das oder die Zwischenelemente aus Metall.
- In einer Ausführungsform sind der Führungsbalken und das oder die Zwischenelemente stoffschlüssig miteinander verbunden. Dies ist insbesondere vorteilhaft in Verbindung mit der vorangehend genannten Ausführungsform, bei welcher der Führungsbalken und das oder die Zwischenelemente aus Metall sind, da hierbei eine Schweißverbindung gewählt werden kann.
- In einer Ausführungsform sind die Tragleiste und das oder die Zwischenelemente stoffschlüssig miteinander verbunden. Dies ist insbesondere vorteilhaft in Verbindung mit der vorangehend genannten Ausführungsform, bei welcher die Tragleiste und das oder die Zwischenelemente aus Metall sind, da hierbei eine Schweißverbindung gewählt werden kann.
- In einer Ausführungsform ist das Befestigungselement eine Öffnung, in welche das Lager-und Verankerungselement eingebracht und befestigt werden kann, sodass das Lager-und Verankerungselement mit einem Verankerungsteil auf der Unterseite aus dem Führungsbauteil hervorsteht. Die Öffnung kann eine Bohrung sein. Die Öffnung kann ein Innengewinde aufweisen, um das Lager-und Verankerungselement einzuschrauben. Das hervorstehende Verankerungsteil kann in ein Fundament eingebracht werden, sodass infolgedessen das gesamte Führungsbauteil mit dem Fundament verbunden ist.
- In einer Ausführungsform weist das Führungsbauteil ein starres Sperrteil auf, mit dem die relative Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken und der Tragleiste sperrbar ist, wobei das Sperrteil eine Verbindung zu dem starren Führungsbalken aufweist und eine Verbindung zu der Tragleiste aufweist, und wobei eine der Verbindungen, vorzugsweise die Verbindung zu der Tragleiste, lösbar ist, um die Translationsbewegung freizugeben. Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass eine Translationsbewegung wahlweise sperrbar oder freigebbar ist. Durch diese Ausführungsform kann wahlweise einen Festlager oder ein Loslager dort hergestellt werden, wo die Tragleiste angeordnet ist. In dieser Ausführungsform wirkt das Sperrteil als starre Brücke zwischen Tragleiste und Führungsbalken, wenn zu beiden eine Verbindung hergestellt ist.
- Diese vorangehend genannte Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, wenn mehrere Tragleisten in Längsrichtung entlang des Führungsbalkens angeordnet sind. An dem Ort/den Orten einer oder mehrerer Tragleisten kann ein Festlager hergestellt werden, indem zwischen dem Sperrteil und der Tragleiste eine Verbindung hergestellt wird. Die Bewegung der Tragleiste wird insbesondere dort gesperrt, bzw. ein Fixpunkt dort hergestellt, wo keine Längsverschiebung erwünscht ist, insbesondere in der Nähe eines Referenzpunktes oder bei mehreren aneinanderstoßend Führungsbalken in der Balkenmitte eines jeden Führungsbalkens. Bei allen anderen Tragleisten wird vorzugsweise die Translationsbewegung freigegeben und dort ein Loslager hergestellt, um eine Bewegung des Tragbalkens relativ zu der Tragleiste und einem Untergrund zu ermöglichen.
- Ferner ist es mit dieser Ausführungsform möglich, zwecks Stabilisierung während einer Produktion oder eines Transportes oder eines Einbaus alle Tragleisten zu fixieren. Nach endgültiger Montage an einem Fundament können dann Verbindungen zwischen Sperrteilen und Tragleisten, oder Verbindungen zwischen dem Führungsbalken und Sperrteilen freigegeben werden, um eine Translationsbewegung nach Einbau zu ermöglichen bzw. den Translationsfreiheitsgrad freizugeben, vorzugsweise mit Ausnahme eines erwähnten Fixpunktes. Die beschriebene Ausführungsform hat den Vorteil einer einfachen Festlegung eines Fixpunktes der
X -Achsen durch die Fixierung und Herstellung von Festlagern bzw. durch das Lösen der Verbindung an Stellen wo ein Loslager erwünscht ist. Es sind keine unterschiedlichen Aufstellelemente und keine unterschiedlichen Konstruktionen für Festlager und Loslager erforderlich. - Das Sperrteil kann beispielsweise als Platte ausgeführt sein. Eine der Verbindungen, zu der Tragleiste oder zu dem Führungsbalken, kann eine Schraubverbindung oder Steckverbindung, beispielsweise mit einem Bolzen, sein. Die übrig bleibende, andere Verbindung kann permanent, beispielsweise stoffschlüssig, ausgeführt sein, da es ausreichend ist, entweder die Verbindung zu der Tragleiste oder die Verbindung zu dem Führungsbalken zu lösen.
- Wie bereits zuvor erwähnt, ist der Führungsbalken kastenförmig ausgeführt. Der Führungsbalken ist in Form einer Röhre mit mehreckigem Querschnittsprofil ausgeführt. Erfindungsgemäß weist der Führungsbalken eine obere Wand, die eine Deckwand ist, eine untere Wand, die eine Bodenwand ist, und Seitenwände auf, die ein im Querschnitt viereckiges Profil mit einem Innenraum bilden, wobei das elastisch verbiegbare Zwischenelement von den Seitenwänden verdeckt ist, insbesondere innerhalb oder im Wesentlichen innerhalb des Innenraums angeordnet ist. Hierdurch ist das elastisch verbiegbare Zwischenelement gegen äußere Einflüsse geschützt. Das elastisch verbiegbare Zwischenelement kann direkt oder indirekt an die obere Wand angebunden sein.
- In einer Ausführungsform ist die untere Wand an einer oder mehreren Stellen unterbrochen, wobei an einer Unterbrechungsstelle jeweils eine Tragleiste angeordnet ist. Es können somit mehrere Unterbrechungsstellen vorhanden sein, die in Längsrichtung des Führungsbalkens voneinander beanstandet sind, und an denen jeweils eine Tragleiste angeordnet ist. Jeder Tragleiste ist entsprechend mindestens ein verbiegbares Zwischenelement zugeordnet. Die Tragleiste kann an der Unterbrechungsstelle so angeordnet sein, dass sie auf ihrer Unterseite bündig mit der unteren Wand ist. Sie kann aber stattdessen auch etwas höhenversetzt sein und die untere Wand entweder nach unten übertragen, also aus der Tragleiste etwas heraus stehen, oder etwas nach innen versetzt sein.
- Erfindungsgemäß ist die Tragleiste auf der Seite des Innenraums mit Abstand zu der unteren Wand angeordnet und die untere Wand weist eine Öffnung für das Lager- und Verankerungselement auf, sodass das Lager- und Verankerungselement die untere Wand durchdringen kann, wenn es an der Tragleiste befestigt ist. Sofern es vorgesehen ist, an einer Tragleiste mehrere Lager- und Verankerungselemente anzubringen, kann die untere Wand für jedes dieser Elemente jeweils eine Öffnung aufweisen oder eine einzige Öffnung, die ausreichend für mehrere dieser Elemente bemessen ist. In dieser Variante ist die Tragleiste im Wesentlichen oder vollständig im Innenraum des Führungsbalkens angeordnet. Die Tragleiste ist in Einbaulage des Führungsbalkens vollständig oberhalb der unteren Wand angeordnet. Lediglich das oder die Lager- und Verankerungselemente ragen aus dem Führungsbalken hervor, wenn es/sie an der Tragleiste angebracht ist/sind, vorzugsweise nur mit einem Verankerungsteil zur Verankerung in einem Fundament. Dies hat den Vorteil, dass die untere Wand im Vergleich zu der vorangehend genannten Variante keine Unterbrechung für die gesamte Tragleiste aufweisen muss, sondern Öffnungen nur dort vorgesehen sind, wo jeweils ein Lager- und Verankerungselement die untere Wand durchdringen muss. Ferner werden die Handhabung und der Transport des Führungsbalkens erleichtert, da an der Unterseite, also auf Seiten der unteren Wand, keine Teile überstehen (bevor Lager- und Verankerungselemente an der Tragleiste befestigt sind), die beim Transport beschädigt werden könnten. Die Tragleiste kann in dieser Variante in Öffnungen in gegenüberliegenden Seitenwänden hineinragen und auf der Außenseite des Tragbalken bündig oder im Wesentlichen bündig mit den Seitenwänden abschließen, um eine Sperrung mit einem zuvor beschriebenen Sperrteil zu ermöglichen.
- In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung einen Zusammenbau, aufweisend ein Führungsbauteil wie vorangehend beschrieben und zumindest ein Lager- und Verankerungselement, das an der Tragleiste befestigt ist. Lager-und Verankerungselemente sind aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus der Patentanmeldung
EP 0919763 A1 , und dort insbesondere aus der2 und der zugehörigen Figurenbeschreibung. An einer Tragleiste können mehrere Lager-und Verankerungselemente angebracht sein. Ein Verankerungsteil, auch bezeichnet als Anker, des Lager-und Verankerungselements steht nach unten aus der Tragleiste hervor, und kann in einem Fundament verankert werden. - Weiterhin betrifft die Erfindung in einem Aspekt eine Maschine, insbesondere ein Koordinatenmessgerät, aufweisend einen Zusammenbau wie vorangehend genannt, wobei das Führungsbauteil des Zusammenbaus über das Lager- und Verankerungselement, mit dem Verankerungsteil des Lager- und Verankerungselements, in einem Fundament verankert ist.
- Die erwähnte Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken und der Tragleiste in eine Längsrichtung des Führungsbalkens bedeutet im verankerten Zustand des Zusammenbaus in einem Fundament insbesondere, dass die Translationsbewegung parallel zu einer Oberfläche des Fundaments ist. Die Translationsbewegung resultiert insbesondere aus einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung des Fundaments und des Führungsbalkens. Insbesondere kann diese Translationsrichtung eine horizontale Richtung sein, die sich in einer oder parallel zu einer zentralen Längsachse des gelagerten Balkens erstreckt. Im eingebauten Zustand ist der Führungsbalken insbesondere auf Abstand zu dem Fundament angeordnet. Insbesondere ist auch die Tragleiste auf Abstand zu dem Fundament angeordnet.
- In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Befestigung eines Zusammenbaus wie vorangehend genannt in einem Fundament, aufweisend
- - Eingießen einer Vergießmasse in eine Fundamentöffnung,
- - Einbringen des Verankerungsteils in die Fundamentöffnung,
- - Aushärten der Vergießmasse zur Bildung eines starren Fundaments und zur Befestigung des Zusammenbaus.
- Das Verankerungsteil ist das Verankerungsteil des Lager- und Verankerungselements. Die Vergießmasse ist beispielsweise eine Kunststoff-Vergießmasse, ein Beton oder ein Zement, beispielsweise ein quellender Zement.
- Als weiteren Schritt kann das Verfahren aufweisen: Justierung des Zusammenbaus. Hierbei wird der Abstand des Zusammenbaus zu dem Fundament eingestellt. Dies erfolgt mit dem Lager-und Verankerungselement, oder mehreren davon, wobei dieses Justiermittel aufweist.
- In einer Weiterbildung des Verfahrens weist der Zusammenbau ein Führungsbauteil auf, welches ein vorangehend genanntes starres Sperrteil aufweist und das Verfahren weist auf:
- - Lösen der Verbindung zwischen dem Sperrteil und der Tragleiste oder der Verbindung zwischen dem Sperrteil und dem Führungsbalken, um nach der Befestigung des Zusammenbaus die Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken und der Tragleiste in Längsrichtung des Führungsbalkens freizugeben.
- Diese Verfahrensvariante bezieht sich insbesondere auf einen Zusammenbau, der an dem Führungsbalken mehrere Tragleisten aufweist, die in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet sind.
- Diese Verfahrensweiterbildung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn beim Einbau des Zusammenbaus in ein Fundament Translationsfreiheitsgrade gesperrt werden sollen, um unerwünschte Bewegungen zu vermeiden. Nach dem Aushärten des Fundaments können erwünschte Bewegungen von Tragleisten relativ zu dem Führungsbalken und damit Bewegungen des Führungsbalkens relativ zu dem Fundament an erwünschten Stellen freigegeben werden.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigen:
-
1 ein Koordinatenmessgerät mit einem erfindungsgemäßen Führungsbauteil; -
2 ein erfindungsgemäßes Führungsbauteil in einer seitlichen Ansicht; -
3 ein erfindungsgemäßes Führungsbauteil in einer Ansicht entlang der Längsachse; -
4 eine erfindungsgemäßes Führungsbauteil in Auslenkung in einer seitlichen Ansicht; -
5 eine Befestigung und Lagerung der Tragleiste des Führungsbauteils in einem Fundament einer Maschine; -
6a, b eine Lagerung der Tragleiste als Loslager oder Festlager; -
7a, b alternative Ausführungsformen eines Führungsbauteils, wobei b erfindungsgemäß ist. - In
1 ist ein Koordinatenmessgerät1 dargestellt. Das Koordinatenmessgerät1 umfasst einen Messtisch6 und eine Mechanik12 , über die ein hier nur schematisch dargestellter Sensor4 in drei KoordinatenrichtungenX ,Y ,Z beweglich gelagert ist. Die Mechanik12 umfasst hierbei einen Ständer2 , der entlang des Messtisches6 in horizontaler Richtung verschiebbar auf einem Führungsbalken8 gelagert ist. Der Führungsbalken8 befindet sich unterhalb von Abdeckplatten9 ,11 . Der Ständer2 ist hierbei über einen nicht dargestellten Antrieb, der sich ebenfalls unterhalb der Abdeckplatten9 ,11 befindet, in einer ersten horizontalen Richtung (X -Richtung), die in die Zeichenebene hinein orientiert und die parallel zu einer zentralen Längsachse des Führungsbalkens8 orientiert ist, angetrieben. Entlang dem Ständer2 ist in vertikaler Richtung (Z -Richtung) ein Kreuzschieber10 verschiebbar gelagert. Entlang dieses Kreuzschiebers10 ist wiederum in einer weiteren horizontalen Richtung (Y -Richtung) ein Messarm3 verschiebbar gelagert. Sowohl der Kreuzschieber10 als auch der Messarm3 sind über nicht dargestellte Antriebe angetrieben. Die Bewegungsrichtungen des Ständers2 , des Kreuzschiebers10 und des Messarms3 stehen jeweils auf die beiden anderen Bewegungsrichtungen senkrecht, sodass hierdurch in jeder der KoordinatenrichtungenX ,Y ,Z eine Bewegungsrichtung vorliegt. Hierbei ist das Koordinatenmessgerät1 in einen Boden5 integriert. Dargestellt ist weiter ein Fundament7 . Der Führungsbalken8 ist hierbei über ein Lager- und Verankerungselement13 auf dem Fundament7 gelagert. - In
2 ist eine detailliertere Seitenansicht des Führungsbalkens8 gezeigt. Der Führungsbalken8 ist als steifer geschlossener Kasten ausgeführt, mit der Seitenwand14 , der oberen Wand15 , mit einer darauf befindlichen, unterbrochenen Leiste16 , sowie der unteren Wand18 . Nicht zu sehen ist eine weitere Seitenwand19 , die aber in der nachfolgenden3 gezeigt ist. - An den erwünschten Aufstellpunkten wird die untere Wand
13 unterbrochen und es werden auf nachfolgend dargestellte Art und Weise eine Unterbrechungsstellen Tragleisten22 integriert, die elastisch angebunden sind. Es wird somit schon in dem Schweißteil, als welches der Führungsbalken8 mit seinen Wänden ausgeführt ist, ein Längenausgleichselement in Form eines Biegeparallelogramm integriert, das in2 von der Seite gezeigt ist. Dieses Parallelogramm weist zwei elastische Zwischenelemente20 ,21 auf, die als elastische, biegbare Stahlbleche ausgeführt sind. Diese Stahlbleche20 ,21 sind an ihrer Oberseite mit dem Führungsbalken8 verschweißt. In diesem Beispiel sind die Stahlbleche20 ,21 an Ansatzstege24 ,25 angeschweißt, die ihrerseits starr ausgeführt sind und mit der oberen Wand15 verschweißt sind. Die Unterseiten der beiden Stahlbleche20 ,21 sind mit der Tragleiste22 verschweißt, an welcher das Lager-und Verankerungselement13 angebracht ist. Das Biegeparallelogramm wird somit aus den beiden Blechen20 ,21 , der Tragleiste22 , den Ansatzstegen24 ,25 und einem Abschnitt der oberen Wand15 , zwischen den beiden Ansatzstegen24 ,25 gebildet, wobei eine Biegung lediglich in den Stallblechen20 ,21 als elastische Zwischenelemente erfolgt. Die Tragleiste22 wird also nur durch die elastischen Zwischenelemente bzw. Stahlbleche20 ,21 angebunden. Ansonsten besteht keine weitere Verbindung von der Tragleiste22 zu übrigen Teilen des Führungsbalkens8 . Durch die Biegbarkeit und Elastizität der Stahlbleche20 ,21 ist die Tragleiste22 relativ zu übrigen Teilen des Führungsbalkens8 inX -Richtung oder auch entgegen derX -Richtung, die auch alsX -Richtung bezeichnet wird, beweglich. - In
3 ist ein Blick in Richtung derX -Achse gezeigt. Zu sehen ist ein weiteres Lager-und Verankerungselement26 , dass eine Tragleiste22 befestigt ist. Ferner sind zwei weitere Leisten27 ,28 auf der oberen Wand15 des Führungsbalkens8 zu sehen. Die Leisten16 ,27 ,28 dienen als Auflageleisten für eine begehbare Abdeckung des Führungsbalkens8 , die hier nicht gezeigt ist. -
4 zeigt eine Längenausdehnung des Führungsbalkens8 inX -Richtung. Man sieht deutlich, dass die gesamte Verformung durch die Längenausdehnung des Balkens inX -Richtung in den zuvor beschriebenen Biegeparallelogramm, nämlich durch Biegung der Stahlbleche20 ,21 , stattfindet. Der Führungsbalken8 selbst bleibt in seiner Struktur gerade. In4 sind zwei der Biegeparallelogramm-Aufbauten zu sehen, jeweils mit Stahlblechen20 ,21 und einer Tragleiste22 . Man sieht auch deutlich, dass die untere Wand18 des kastenförmigen Aufbaus des Tragbalkens8 an den Stellen unterbrochen ist, wo Tragleisten22 in über die Stahlbleche20 ,21 angebunden sind. Ferner weist die untere Wand18 lochförmige Aussparungen29 auf. Ebenfalls ist erkennbar, dass zuvor erwähnte Leisten16 ,27 ,28 unterbrochen sind. - Nicht dargestellt sind in
4 die Lager- und Verankerungselemente13 ,26 , über welche eine Anbindung des Tragbalken8 an das Fundament7 erfolgt - Das Lager- und Verankerungselement
13 wird näher anhand von5 beschrieben. Wie hierin zu sehen ist, weist das Fundament7 auf dem auch der Messtisch6 (1 ) befestigt ist, eine Aussparung auf, in der der Anker30 des Lager- und Verankerungselements mit einer Vergießmasse31 lagestabil eingegossen ist. Die Aussparung32 wird hierbei durch ein sogenanntes Wellhüllrohr als Begrenzung erzeugt, das bereits vor der Fertigstellung des Fundamentes7 in das Fundament eingebracht wurde. Bei derartigen Wellhüllrohren handelt es sich üblicherweise um aus Blech hergestellte zylindrisch ausgebildete Rohre, die auf einer Seite verschlossen sind, wobei die Oberfläche des Rohres wellenförmig ausgebildet ist, damit das Wellhüllrohr als Begrenzung der Aussparung32 gut im Fundament7 eingegossen und befestigt werden kann. Derartige Wellhüllrohre sind in der Bauindustrie Standardelemente und können beispielsweise im Bauhandel bezogen werden. Alternativ ist es auch möglich, die Aussparungen32 zum Vergießen der Anker nachträglich in das Fundament7 einzuarbeiten, so dass in diesem Falle die Aussparungen gegenüber dem Fundament nicht mehr durch ein Wellhüllrohr getrennt sind. - Das Verankerungsteil
30 , nachfolgend auch: Anker, ist wie dargestellt ausgebildet und hat aufgrund seiner sich über die gesamte Länge laufend verändernden Querschnittsfläche die besonders vorteilhafte Eigenschaft, gut in der Vergießmasse31 zu verankern. Die Querschnittsfläche ist hierbei so ausgebildet, dass der Anker30 durch den Formschluss mit der Vergießmasse31 sowohl auf Zug wie auch auf Druck belastet werden kann. Das Ende des Ankers30 ist hierbei als Sechskant ausgebildet, so dass sich der Anker30 nach dem Aushärten der Vergießmasse31 auch nicht mehr verdreht. Auf der Seite des Messtisches6 weist der Anker30 eine Bohrung mit einem entsprechenden Gewinde auf, in das eine Gewindestange33 eingeschraubt ist und mit dem Anker30 verklebt ist. Am anderen Ende der Gewindestange ist eine Mutter34 aufgesetzt, die der Befestigung der noch zu beschreibenden Höhenverstellung35 an der Gewindestange33 dient. Die Höhenverstellung35 ist damit über die Gewindestange33 am Anker befestigt. - Die Höhenverstellung
35 weist neben der besagten Mutter34 eine Kegelpfanne36 , eine Kugelscheibe37 , eine Justierschraube38 , eine Spannhülse39 sowie eine Kegelpfanne40 und eine Kugelscheibe41 auf. - In der Tragleiste ist ein Befestigungselement
42 in Form einer Bohrung mit Innengewinde vorgesehen, in welche das Lager- und Verankerungselement13 eingeschraubt ist. - Die Höhenverstellung des Lager- und Verankerungselements
13 ist hier nicht näher beschrieben und erfolgt derart, wie in der PatentanmeldungEP 0919763 A1 anhand der dortigen2 beschrieben, die ein identisches Lager- und Verankerungselement13 wie in der vorliegenden5 zeigt. - Im Folgenden soll ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Befestigung des Zusammenbaus erläutert werden. Der Zusammenbau, bereits erläutert in den
2 und3 , ist gebildet aus dem Führungsbalken8 mit der Tragleiste22 und den Zwischenelementen20 ,21 sowie dem Lager- und Verankerungselement13 . - Das Lager- und Verankerungselement
13 ist in dem in der Tragleiste22 gebildeten Befestigungselement42 montiert, die in Form einer Bohrung mit Innengewinde ausgebildet ist. Die Befestigung erfolgt durch Einschrauben, wie in5 gezeigt. Das Gewinde in der Bohrung42 in der Tragleiste22 wird bereits im Materialzuschnitt für die Tragleiste22 gefertigt, sodass an den integrierten Tragleiste22 , wie in2 und3 gezeigt, nach dem eine Schweißen eine die Bleche20 ,21 und an die Ansatzstege24 ,25 keine Bearbeitung mehr erforderlich ist. - Es wird die zur Verankerung des Ankers
30 notwendige Vergießmasse31 in die Aussparung32 eingefüllt. In einem nächsten Schritt wird der Anker30 in die Vergießmasse31 eingetaucht. Die Montage des Justierelementes kann auch derart erfolgen, dass der Anker30 zunächst durch die Bohrung42 hindurchgeführt wird und danach die Justierschraube38 in das entsprechende Innengewinde der Bohrung42 in der Tragleiste22 soweit eingeschraubt wird, bis der Anker30 weit genug in die Vergießmasse31 eingetaucht ist. Nachdem die Vergießmasse31 dann ausgehärtet ist, kann die Höhe der Tragleiste22 , und damit des Führungsbalkens8 , durch Verdrehen der Justierschraube38 entsprechend eingestellt werden, wobei aufgrund der Konstruktion des Lager- und Verankerungselements13 sowohl auf Druck wie auch auf Zug belastet werden kann, so dass die Tragleiste22 also sowohl angehoben werden kann, wie auch in Richtung des Fundamentes gezogen werden kann. - Die Vergießmasse
31 ist hierbei besonders vorteilhaft ein zusätzlich quellender Zement, der die besondere Eigenschaft hat, dass er während des Aushärtevorgangs sein Volumen vergrößert. Hierdurch kann eine sichere Verankerung des Ankers30 bewirkt werden. - Die
6a und6b zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, wobei an dem Führungsbalken8 ein starres Sperrteil43 in Form einer Platte vorgesehen ist. In6a ist ein Festlager gezeigt. Die Platte43 ist mit dem Führungsbalken8 an dessen Seitenwand19 verschweißt, zu sehen ist die Schweißnaht44 . Mit den Schrauben45 ,46 ist die Platte43 an der dahinterliegenden Tragleiste22 verschraubt. In2 sind die entsprechenden Gewindelöcher47 ,48 in der Tragleiste22 zur Aufnahme der Schrauben45 ,46 gezeigt. Durch die Schraubverbindung zum Sperrteil43 wird die Tragleiste22 fixiert und kann sich nicht mehr inX -Richtung relativ zu dem Führungsbalken8 bewegen. - In
6b sind die Schrauben45 ,46 entfernt und es sind Durchgangslöcher49 ,50 in der Platte43 zu sehen. Hierdurch ist ein Loslager hergestellt und durch Entfernen der Schrauben45 ,46 wird die Tragleiste22 in Längsrichtung (X -Richtung) des Führungsbalkens8 wieder beweglich. - Die Festlager-Situation der
6a wird dort hergestellt, wo ein Fixpunkt des Tragbalkens8 in einer Maschine, worin dieser Tragbalken8 montiert ist, hergestellt werden soll. Dieser Fixpunkt befindet sich meist in der Nähe eines Referenzpunktes eines Maschinenkoordinatensystems. Bei mehreren aneinanderstoßenden Führungsbalken8 wird der Fixpunkt in der Regel in der Balkenmitte gewählt. An allen anderen vorhandenen Tragleisten22 werden Loslager gemäß der Situation der6b hergestellt. Zu Transportzwecken und vor Einbau des Führungsbalkens8 in eine Maschine können an allen Tragleisten22 Festlager gemäß6a hergestellt werden. - In einer Weiterbildung des vorangehend genannten Verfahrens werden nach dem Einbau des Führungsbalkens in das Fundament, erläutert anhand der
5 , die Verbindungen mit den Schrauben45 ,46 gelöst, um nach der Befestigung des Zusammenbaus die Translationsbewegung inX -Richtung zwischen dem Führungsbalken8 und der Tragleiste22 , und damit die Translationsbewegung des Führungsbalkens8 relativ zu dem Fundament7 , freizugeben. Hiervon ausgenommen werden Tragleisten22 , bei denen ein oben erwähnter Fixpunkt gewählt wird, entsprechende Ausführungsform der6a . - Die
7a und7b zeigen alternative Ausführungsformen, wobei7b erfindungsgemäß ist und7a in Kombination mit7b erfindungsgemäß ist. Beiden Ausführungsformen ist gemein, dass der Führungsbalken8 als geschlossener Kasten aus oberer Wand15 , unterer Wand18 und Seitenwänden14 ,19 aufgebaut ist. Diese Wände umschließen den Innenraum51 , der auch in2 mit Bezugszeichen gezeigt ist. - Die elastischen Zwischenelemente
20 ,21 in7a sind von den Seitenwänden 14,19 verdeckt und im Wesentlichen, d.h. fast vollständig, in dem Innenraum51 angeordnet. Lediglich dort, wo die elastischen Zwischenelemente20 ,21 an der Tragleiste22 befestigt sind, ragen sie in7a ganz wenig aus dem Innenraum51 nach unten heraus. -
7a zeigt einen Zusammenbau, wie er schon den vorangehenden2 ,3 ,4 und6 beschrieben wurde. Die Bodenplatte18 weist dort, wo die Tragleiste22 angeordnet ist, eine Unterbrechung auf. Die Unterbrechung ist etwas kleiner als in der7a gezeigt, da der dort gezeigte linken Teil der Bodenplatte18 so weit wie der rechte Teil der Bodenplatte18 bis an die Tragleiste22 heranreicht. Die Unterbrechung ist nur so viel größer wie die Tragleiste22 , dass das erwünschte Ausmaß der Translationsbewegung der Tragleiste22 in Längsrichtung ermöglicht ist. Die Tragleiste22 ragt nach unten etwas über die Bodenplatte18 hervor und aus dem Führungsbalken8 heraus. - In der erfindungsgemäßen Ausführungsform der
7b ist die Tragleiste22 im Wesentlichen im Innenraum51 angeordnet, in Einbaulage des Führungsbalkens8 oberhalb der Bodenplatte18 . Lediglich die Anker30 reichen durch die Öffnungen52 in der Bodenplatte18 nach unten aus dem Führungsbalken8 heraus. Die Tragleiste22 ragt in eine Öffnung53 in der Seitenwand19 (und in eine entsprechende Öffnung in der anderen Seitenwand14 ) hinein und schließt bündig mit den Seitenwänden14 ,19 ab. Die Öffnung53 ist rechteckig und etwas größer als der rechteckige Querschnitt der Tragleiste22 . In den7a und7b sind wie in4 in der Bodenplatte18 noch größere, kreisrunde Öffnungen29 gezeigt, die der Gewichtsreduktion dienen. - Die Öffnungen
52 sind so bemessen, dass das erwünschte Ausmaß der Translationsbewegung der Tragleiste22 in Längsrichtung ermöglicht ist. In der Variante der7b ist der gesamte Aufbau aus elastischen Zwischenelementen20 ,21 und Tragleiste22 im Wesentlichen, mit Ausnahme der Teile der Tragleiste22 , die in die Öffnungen53 hineinragen, innerhalb des Innenraums51 angeordnet, also nahezu vollständig eingehaust und noch besser geschützt. Auch bei dieser Variante ist es möglich, Sperrteile43 anzubringen, wie in6a und6b gezeigt. Die Tragleiste22 in7b weist ebenso wie die Tragleiste22 7a dafür vorgesehene Gewindelöcher47 ,48 auf. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Maschine, Koordinatenmessgerät
- 2
- bewegliches Teil
- 3
- Messarm
- 4
- Sensor
- 5
- Boden
- 6
- Messtisch
- 7
- Fundament
- 8
- Führungsbalken
- 9
- Abdeckplatte
- 10
- Kreuzschieber
- 11
- Abdeckplatte
- 12
- Mechanik
- 13
- Lager-und Verankerungselement
- 14
- Seitenwand
- 15
- obere Wand
- 16
- Leiste
- 18
- untere Wand
- 19
- Seitenwand
- 20
- elastisches Zwischenelement, Stahlblech
- 21
- elastisches Zwischenelement, Stahlblech
- 22
- Tragleiste
- 24
- Ansatzsteg
- 25
- Ansatzsteg
- 26
- Lager- und Verankerungselement
- 27
- Leiste
- 28
- Leiste
- 29
- Aussparung
- 30
- Anker
- 31
- Vergießmasse
- 32
- Aussparung
- 33
- Gewindestange
- 34
- Mutter
- 35
- Höhenverstellung
- 36
- Kegelpfanne
- 37
- Kugelscheibe
- 38
- Justierschraube
- 39
- Spannhülse
- 40
- Kegelpfanne
- 41
- Kugelscheibe
- 42
- Befestigungselement, Bohrung mit Innengewinde
- 43
- Sperrteil, Platte
- 44
- Verbindung, Schweißnaht
- 45
- Schraube
- 46
- Schraube
- 47
- Gewindeloch
- 48
- Gewindeloch
- 49
- Durchgangsloch
- 50
- Durchgangsloch
- 51
- Innenraum
- 52
- Öffnung
- 53
- Öffnung
wobei die Tragleiste zumindest ein Befestigungselement zur Befestigung eines Lager-und Verankerungselements an der Tragleiste aufweist,
und wobei durch das elastisch verbiegbare Zwischenelement eine relative Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken und der Tragleiste in eine Längsrichtung des Führungsbalkens ermöglicht ist,
der Führungsbalken eine obere Wand, eine untere Wand und Seitenwände aufweist, die ein im Querschnitt viereckiges Profil mit einem Innenraum bilden, wobei das elastisch verbiegbare Zwischenelement von den Seitenwänden verdeckt ist, und die Tragleiste auf der Seite des Innenraums mit Abstand zu der unteren Wand angeordnet ist und die untere Wand eine Öffnung für das Lager- und Verankerungselement aufweist, sodass das Lager- und Verankerungselement durch diese Öffnung die untere Wand durchdringen kann, wenn es an der Tragleiste befestigt ist.
Claims (13)
- Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils (2) einer Maschine (1), aufweisend - einen starren Führungsbalken (8) - zumindest eine Tragleiste (22), über welche der Führungsbalken (8) auf einer Unterseite an einem Untergrund oder Fundament (7) befestigbar ist und die über zumindest ein elastisch verbiegbares Zwischenelement (20, 21) an den starren Führungsbalken (8) angekoppelt ist, wobei - die Tragleiste (22) zumindest ein Befestigungselement (42) zur Befestigung eines Lager- und Verankerungselements (13, 26) an der Tragleiste (22) aufweist, - durch das elastisch verbiegbare Zwischenelement (20, 21) eine relative Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken (8) und der Tragleiste (22) in eine Längsrichtung (X) des Führungsbalkens ermöglicht ist - der Führungsbalken (8) eine obere Wand (15), eine untere Wand (18) und Seitenwände (14,19) aufweist, die ein im Querschnitt viereckiges Profil mit einem Innenraum (51) bilden, wobei das elastisch verbiegbare Zwischenelement (20, 21) von den Seitenwänden (14,19) verdeckt ist, - die Tragleiste (22) auf der Seite des Innenraums (51) mit Abstand zu der unteren Wand (18) angeordnet ist und die untere Wand (18) eine Öffnung (52) für das Lager- und Verankerungselement (13, 26) aufweist, sodass das Lager- und Verankerungselement (13, 26) durch diese Öffnung (52) die untere Wand durchdringen kann, wenn es an der Tragleiste (22) befestigt ist.
- Führungsbauteil nach
Anspruch 1 , wobei die Tragleiste (22) über zumindest zwei elastisch verbiegbare Zwischenelemente (20, 21) an den starren Führungsbalken (8) angekoppelt ist, wobei die zwei Zwischenelemente (20, 21) in Längsrichtung (X) des Führungsbalkens voneinander beanstandet sind. - Führungsbauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Tragleiste (22), der Führungsbalken (8) und das Zwischenelement oder die Zwischenelemente (20, 21) aus Metall sind.
- Führungsbauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Führungsbalken (8) und das Zwischenelement oder die Zwischenelemente (20, 21) stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
- Führungsbauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Tragleiste (22) und das Zwischenelement oder die Zwischenelemente (20, 21) stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
- Führungsbauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Zwischenelement (20), oder die Zwischenelemente (20, 21), als elastisch verbiegbare Platte oder als verbiegbarer Streifen ausgebildet ist/sind, die quer zu der Längsrichtung (X) des Führungsbalkens (8) orientiert ist/sind.
- Führungsbauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Befestigungselement (42) eine Öffnung ist, in welche das Lager- und Verankerungselement (13) eingebracht und befestigt werden kann, sodass das Lager- und Verankerungselement (13) mit einem Verankerungsteil (30) auf der Unterseite aus dem Führungsbauteil hervorsteht.
- Führungsbauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, aufweisend ein starres Sperrteil (43), mit dem die relative Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken (8) und der Tragleiste (22) sperrbar ist, wobei das Sperrteil eine Verbindung (44) zu dem starren Führungsbalken (8) aufweist und eine Verbindung (45, 46) zu der Tragleiste aufweist, und wobei eine der Verbindungen (44 oder 45, 46) lösbar ist, um die Translationsbewegung freizugeben.
- Führungsbauteil nach
Anspruch 1 , wobei die untere Wand (18) an einer oder mehreren Stellen unterbrochen ist, wobei an einer Unterbrechungsstelle jeweils eine Tragleiste (22) angeordnet ist. - Zusammenbau, aufweisend ein Führungsbauteil nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 -9 und zumindest ein Lager- und Verankerungselement (13, 26), das an der Tragleiste (22) des Führungsbauteils befestigt ist. - Maschine (1), insbesondere Koordinatenmessgerät, aufweisend einen Zusammenbau nach
Anspruch 10 , wobei das Führungsbauteil über das Lager- und Verankerungselement (13, 26) in einem Fundament (7) verankert ist. - Verfahren zur Befestigung eines Zusammenbaus nach
Anspruch 10 in einem Fundament (7), aufweisend - Eingießen einer Vergießmasse (31) in eine Fundamentöffnung (32) - Einbringen eines Verankerungsteils (30) des Lager- und Verankerungselements (13, 26) in die Fundamentöffnung - Aushärten der Vergießmasse (31) zur Befestigung des Zusammenbaus. - Verfahren nach
Anspruch 12 , wobei der Zusammenbau ein Führungsbauteil nachAnspruch 8 aufweist, und das Verfahren aufweist: - Lösen der Verbindung (45, 46) zwischen dem Sperrteil (43) und der Tragleiste (22) oder der Verbindung (44) zwischen dem Sperrteil und dem Führungsbalken, um nach der Befestigung des Zusammenbaus die Translationsbewegung zwischen dem starren Führungsbalken (8) und der Tragleiste (22) in Längsrichtung (X) des Führungsbalkens (8) freizugeben.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102017206405.6A DE102017206405B4 (de) | 2017-04-13 | 2017-04-13 | Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine |
| CN201820520552.9U CN208538018U (zh) | 2017-04-13 | 2018-04-12 | 用于引导机器的可移动部分移动的引导部件及组件和机器 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102017206405.6A DE102017206405B4 (de) | 2017-04-13 | 2017-04-13 | Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102017206405A1 DE102017206405A1 (de) | 2018-10-18 |
| DE102017206405B4 true DE102017206405B4 (de) | 2019-09-05 |
Family
ID=63678862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102017206405.6A Active DE102017206405B4 (de) | 2017-04-13 | 2017-04-13 | Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CN (1) | CN208538018U (de) |
| DE (1) | DE102017206405B4 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR926492A (fr) | 1946-04-13 | 1947-10-02 | Dispositif de raidissement de plans étalons | |
| JPS5896202A (ja) | 1981-12-03 | 1983-06-08 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 精密移載テ−ブル |
| JPS58132601A (ja) | 1982-02-02 | 1983-08-08 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 移載テ−ブル |
| EP0919763A1 (de) | 1997-11-24 | 1999-06-02 | Carl Zeiss | Justierelement für Koordinatenmessgeräte |
| DE102013205024A1 (de) | 2013-03-21 | 2014-09-25 | Carl Zeiss Industrielle Messtechnik Gmbh | Ausgleichselement, Koordinatenmessgerät sowie Verfahren zur Montage |
-
2017
- 2017-04-13 DE DE102017206405.6A patent/DE102017206405B4/de active Active
-
2018
- 2018-04-12 CN CN201820520552.9U patent/CN208538018U/zh active Active
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR926492A (fr) | 1946-04-13 | 1947-10-02 | Dispositif de raidissement de plans étalons | |
| JPS5896202A (ja) | 1981-12-03 | 1983-06-08 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 精密移載テ−ブル |
| JPS58132601A (ja) | 1982-02-02 | 1983-08-08 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 移載テ−ブル |
| EP0919763A1 (de) | 1997-11-24 | 1999-06-02 | Carl Zeiss | Justierelement für Koordinatenmessgeräte |
| DE102013205024A1 (de) | 2013-03-21 | 2014-09-25 | Carl Zeiss Industrielle Messtechnik Gmbh | Ausgleichselement, Koordinatenmessgerät sowie Verfahren zur Montage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102017206405A1 (de) | 2018-10-18 |
| CN208538018U (zh) | 2019-02-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2840195C3 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von zur Aufnahme von Brennelement-Bündeln dienenden Lagerkästen am Boden eines Wasserbeckens | |
| EP3150779A1 (de) | Montage einer wandschalung und ankersystem mit rastermass | |
| DE102018112972A1 (de) | Ladesäule für Elektrofahrzeuge | |
| DE69216594T2 (de) | Stützelement zur benutzung beim giessen von betonfussböden | |
| DE60114252T2 (de) | Befestigungskonstruktion und Installationsverfahren | |
| DE102017206405B4 (de) | Führungsbauteil zur Führung einer Bewegung eines beweglichen Teils einer Maschine | |
| DE69006308T2 (de) | Stütz- und Verankerungsvorrichtung für vorgefertigte, insbesondere aus Beton oder ähnlichem hergestellte Gebäudeteile. | |
| EP1785546B1 (de) | Konsolanker zur Fixierung einer Verblendung an einer Gebäudewand | |
| EP2966233B1 (de) | Vorrichtung zur abgehängten befestigung einer zwischendecke eines tunnels | |
| EP0627307B1 (de) | Unterbau für eine Rollenrotations-Druckmaschine und Verfahren zur Installation einer Rollenrotations-Druckmaschine auf einem solchen Unterbau | |
| CH561659A5 (en) | Lift running rail attachment - using a support element with bearing sections having adjustable spring loaded clamps | |
| DE102008055523B3 (de) | Dornsystem für den Stahlbetonfertigteilbau | |
| EP1387910A1 (de) | Verbindungselement und verfahren zum verbinden eines betonfertigteils mit einem gebäudeabschnitt | |
| DE102013205024A1 (de) | Ausgleichselement, Koordinatenmessgerät sowie Verfahren zur Montage | |
| AT392312B (de) | Verstaerkungskonstruktion | |
| EP1101883B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Bewehrungsanschlusses zwischen einem bewehrten Betonbauteil und einem Anschlussbauteil | |
| EP1063361B1 (de) | Montageträgersystem und Verfahren zur Montage eines Fertigbauteils an einem Gebäudeteil | |
| DE102010017046A1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von zwei durch eine Fuge getrennte Bauteile und zur Aufnahme von zwischen den Bauteilen auftretenden Querkräften | |
| DE1916590A1 (de) | Verfahren zur Herstellung hinterluefteter Fassaden | |
| DE102004057508A1 (de) | Koppelungselement ASTO vario | |
| DE3017840C2 (de) | Bleibende Schalung für eine Betondecke und Anker hierfür | |
| DE1784453C3 (de) | Einstellbares Auflager für an Bauwerken vorhängbare Verkleidungsplatten | |
| DE19620638C2 (de) | Gleisoberbau | |
| DE10314926A1 (de) | Verfahren und Richthilfe zum Einrichten der Lage einer Betonfertigteilplatte sowie Betonfertigteilplatte | |
| DE3200262A1 (de) | Verankerungseinrichtung fuer ein traggeruest einer aussenwand oder einer tragenden zwischenwand eines aus vorgefertigten teilen bestehenden montierbaren gebaeudes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |