DE69216594T2 - Stützelement zur benutzung beim giessen von betonfussböden - Google Patents
Stützelement zur benutzung beim giessen von betonfussbödenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Stützelement mit langgestreckter Form zur Verwendung beim Gießen von Betonböden auf einem Fundament, wobei das Stützelement ein Basisteil und ein Oberteil mit einer Gleitebenenfläche aufweist, um eine Bewegung einer von dem Stützelement getragenen Beton- Nivelliervorrichtung längs der Gleitebenenfläche zu ermöglichen. Das Dokument SE-B-461671 gibt ein Beispiel für ein solches Stützelement
- Bekannte Stützelemente in der in der Einleitung beschriebenen Bauweise bestehen aus trägerförmigen Körpern aus verstärktem Beton, deren Gleitebenenfläche gewöhnlich eine Breite von 2,5 bis 7 cm hat. Die Betonträger werden eingegossen und bilden einen Teil des fertigen Betonbodens, so daß sich die Gleitebenenfläche auf einem Niveau mit der Oberfläche des fertiggestellten Betonbodens befindet. Ein Nachteil bei solchen eingegossenen Betonträgern besteht darin, daß Risse zuerst längs einer Seite der Oberseite des Trägers, und dann längs der anderen Seite auftreten. Nach einigen Jahren sind die Oberseite des Trägers und ihre Gleitebenenfläche beschädigt oder vollständig oder teilweise zerstört, so daß aufwendige Reparaturarbeiten erforderlich werden. Der Schaden auf der Oberseite des Trägers wird weiterhin durch die innenseitigen Verstärkungseisen beschleunigt. Von extremer Bedeutung ist die Qualität des für die Herstellung der Träger verwendeten Betons. Wenn derartige Betonträger verwendet werden, ist die Verwendung einer Abdeckschicht ebenso begrenzt wie das Festlegen der Verstärkungseisen. Weiterhin können die Betonträger nur zum Gießen von Betonböden auf dem Erdboden verwendet werden. Auf anderen Fundamenten, wie Decken, ergibt sich eine unzureichende Bindung zwischen frischem und verfestigtem Beton, da sie der Betonträger trennt. Bei aus Kassetten, d.h. vorgefertigten Rippenträgern aus Beton, Stahl oder Leichtbeton, hergestellten Fundamenten können Probleme hinsichtlich der Bindung zwischen Betonträger und Kassette entstehen. Ein weiteres Problem besteht darin, daß das Nivellieren der Betonträger relativ zeitaufwendig und kompliziert ist, da die Träger schwer sind und in frischem Beton positioniert werden, der sich verfestigen muß, ehe das Gießen durchgeführt werden kann. Ferner ist die Handhabung der Betonträger bei der Herstellung, der Lagerung in der Fabrik, dem Transport, der Lagerung beim Weiterverkäufer und an der Baustelle relativ teuer aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit und ihres hohen Gewichts.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Stützelement bereitzustellen, welches die obenerwähnten Probleme stark verringert, welches ein niedriges Gewicht hat und so leicht handhabbar ist, welches schnell und leicht nivelliert werden kann und gewährleistet, daß sich die Gleitebenenfläche auf dem gewünschten Niveau befindet, welches die Gefahr von Rissen in dem fertigen Betonboden reduziert, welches eine große Freiheit beim Anbringen von Verstärkungseisen erlaubt und welches nicht auf das Gießen auf dem Erdboden begrenzt ist, sondern auch beim Gießen von Kassetten und Decken verwendet werden kann.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement zwei sich in Längsrichtung erstreckende, formstabile Seitenwände aufweist, die zwischen sich einen sich in Längsrichtung erstreckenden Raum bilden, und daß wenigstens eine der Seitenwände mit einer Vielzahl von Durchgangslöchern versehen ist, die so angeordnet sind, daß durch sie frischer Beton in den Raum während des Gießens hineinfließen kann, so daß der Raum mit Beton gefüllt wird.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen weiter beschrieben.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Stützelements gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 2 ist eine Stirnansicht des Stützelements von Fig. 1.
- Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Stützelements gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 4 ist eine Stirnansicht des Stützelements von Fig. 3.
- Fig. 5 bis 7 sind Stirnansichten von Stützelementen von drei weiteren Ausführungsformen der Erfindung.
- Fig. 8 ist eine Ansicht von oben auf ein Teil eines Fußabschnitts mit Schraube des Stützelements nach Fig. 3 und 4.
- Fig. 9 ist ein Schnitt längs der Linie IX-IX von Fig. 8.
- Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Stützelement, das insgesamt als Führungsschiene bezeichnet wird, hat eine langgestreckte schienenartige Form und ein Basisteil 1, das dem Fundament nach unten zugewandt sein soll, auf dem ein Betonboden gegossen werden soll, sowie ein Oberteil 2 mit einer nach oben weisenden Gleitebenenfläche 3, auf der eine Beton-Nivelliervorrichtung sitzen soll, um auf der Fläche 3 entlangzugleiten, wenn sie längs des Stützelements bewegt wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung hat das Stützelement zwei sich in Längsrichtung erstreckende formstabile, d.h. starre Seitenwände 4, 5, die im Querschnitt des Stützelements gesehen sich zwischen dem Oberteil 2 und dem Basisteil 1 erstrecken. Zwischen sich bilden die Seitenwände einen freien Raum 6, der sich durchgehend zwischen den Enden des Stützelements erstreckt. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist jede Seitenwand 4, 5 mit einer Vielzahl von Durchgangslöchern 7, 8 versehen, die gleichmäßig über die ganze Seitenwand in einer Vielzahl von horizontalen Reihen verteilt sind. Jedes Loch 7, 8 ist ausreichend groß, daß frischer Beton frei durch die Seitenwände in den Raum 6 fließen und sich darin sammeln kann. Die Anzahl der Öffnungen 7, 8 ist ausreichend und ihre Verteilung so gleichförmig, daß ihr gesamter Raum 6 mit Beton gefüllt wird, wenn das Stützelement in dem Beton eingebettet liegt, ehe der Beton Zeit zur Verfestigung hatte. Der Ausdruck "formstabile-Seitenwände" bedeutet, daß die Wände ausreichend fest sind, um das Gewicht der Beton-Nivelliervorrichtung zu tragen, ohne verformt zu werden.
- Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform sind die Seitenwände 4, 5 zueinander so geneigt, daß sie einen spitzen Winkel miteinander bilden. In dem Oberteil 2 sind die Seiten wände 4, 5 zur Bildung einer formstabilen Einheit fest miteinander verbunden. Das Basisteil 1 hat einen Fußabschnitt 9, 10 an jeder Seitenwand 4, 5. Der Fußabschnitt 9, 10 ist starr mit der Seitenwand 4, 5 verbunden und steht vom Raum 6 weg vor. Die Fußabschnitte 9, 10 sind ebenfalls mit einer Vielzahl von Durchgangslöchern 11, 12 für den Durchlaß von frischem Beton zur Unterseite der Fußabschnitte 9, 10 versehen, insbesondere wenn die Fußabschnitte so justiert sind, daß sie in einem Abstand über dem Fundament gehalten werden. Selbstverständlich erhält man durch die Löcher 7, 8, 9, 10 eine beträchtliche Materialersparung und ein reduziertes Gewicht. Die größte Gewichtsreduzierung der Stützelemente wurde aufgrund des Raums 6 erreicht.
- Das Stützelement, oder genauer das Stütz- und Nivellierelement, wird vorzugsweise aus einem flachen Rohblech hergestellt, das so gebogen wird, daß die Fußabschnitte 9, 10 und die Seitenwände 4, 5 an den zwischen ihnen liegenden Faltlinien verbunden sind. Die Verbindung oder der First 13 zwischen den Seitenwänden 4, 5 kann verschiedenartig ausgelegt werden. Er kann entweder das ganze Oberteil 2 oder einen Teil davon bilden. Bei den gezeigten Ausführungsformen bildet der First 13 einen Teil des Oberteils 2, das so einen zweiten Teil in Form eines formstabilen Körpers 14 aufweist, der eine Schiene bildet, über dem First 13 angeordnet und fest darauf verankert ist.
- Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform wird dies durch den First 13 erreicht, der mit einem aufwärts gerichteten Flansch 15 versehen ist, während die Schiene 14 mit einer entsprechenden Nut 16 für die Aufnahme des Flansches 15 versehen ist. Die Schiene 14 kann lösbar mit dem First 13 verbunden sein, was in dem Fall vorteilhaft ist, in dem die Schiene 14 nach dem Gießen entfernt werden soll.
- Bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist der First 13 des Oberteils 2 mit einer Längsnut 17 versehen. In diesem Fall hat der Körper 14 des Oberteils 2 einen unteren Abschnitt 18 mit einer Dicke, die der Breite der Nut 17 entspricht, so daß die Schiene 14 in der Nut 17 angeordnet und darin in einem festen Eingriff gehalten werden kann. Diese Ausführung kann vorteilhafterweise für ein Gießen in zwei Schritten verwendet werden, wobei das in Fig. 3 und 4 gezeigte Stützelement positioniert wird, um eine erste dickere Betonschicht zu gießen und dann eine Planierschiene (nicht gezeigt) auf die Oberseite des Stützelements aufzubringen. Eine solche Planierschienekann wie die Schiene 14 in den Fig. 1 und 2 gestaltet sein und bildet eine zweite Gleitebenenfläche, die in einem vorgegebenen Abstand, beispielsweise 10 mm, über der ersten Gleitebenenfläche 3 angeordnet ist. Danach wird eine obere Schicht aus Hartbeton aufgebracht und nivelliert, die eine Dicke hat, die somit dem Abstand, d.h. 10 mm in dem angegebenen Beispiel, entspricht.
- Das erfindungsgemäße Stützelement hat vorzugsweise auch Einrichtungen zum Einstellen der Gleitebenenfläche 3, um sie auf das gewünschte Niveau für die Betonnivelliervorrichtung zu bringen. Eine solche Niveaueinstelleinrichtung besteht vorzugsweise aus Schrauben 19, von denen jede einen Schaft hat, der der Größe der Löcher 11, 12 in den Fußabschnitten 9, 10 entspricht, so daß die Schrauben 19 in Gewindeeingriff mit den Rändern der Löcher, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, gebracht werden können. Durch Drehen der Schrauben 19 in die eine Richtung oder die andere kann die Vertikalposition des Stützelements schnell und einfach eingestellt werden. Zum Erleichtern des Schraubens können die Schrauben 19 mit einer Eingriffeinrichtung für ein Drehelement versehen sein, beispielsweise mit einem Loch 20 im oberen Ende der Schraube mit einem rechteckigen Querschnitt. Die Löcher oder die ausgewählten Löcher 11, 12, beispielsweise alle vier Löcher, die für die Schrauben 19 gestaltet sind, können vorteilhafterweise so geformt sein, daß der Lochrand der Gewindesteigung der Schraube 19 entspricht. Dies wird leicht durch einen Schlitz 25 erreicht, der in dem Randabschnitt 26 des Lochs ausgebildet wird, wie es in den Fig. 8 und 9 dargestellt ist, wobei die Länge des Schlitzes 25 etwas größer als die Tiefe des Schraubgewindes ist. Der Randabschnitt 26 des Lochs auf jeder Seite des Schlitzes 25 wird zur Bildung einer Nut 27 nahe zum Schlitz 25 weggebogen, die im wesentlichen dem Schraubengewinde entspricht, wobei die Biegeneigung auf der diametral gegenüberliegenden Seite des Lochrands auf Null abnimmt, wie es in Fig. 9 dargestellt ist. Im Falle harter Fundamente, wie Dekken, genügt es, wenn die unteren Enden der Schrauben mit einem kleinen Stützkopf versehen werden können, der auf dem Fundament ruht. Wenn das Fundament der Erdboden ist, ist es ratsam, die Schrauben 19 auf einer gesonderten Stützplatte 21 anzuordnen, wie es in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Anstelle der Verwendung von Schrauben und Stützplatten können auf dem Fundament in herkömmlicher Weise Betonflecken ausgebreitet werden, wenn es aus dem Erdboden oder Kassetten besteht. In den Betonflecken werden die Stützelemente auf das korrekte Niveau eingestellt. Wenn das Fundament aus Decken oder Kassetten besteht, können spezielle Kunststoffdistanzstücke verwendet werden, um das Stützelement und Verstärkungseisen auf das gewünschte Niveau zu bringen.
- Um zu verhindern, daß die Seitenwände 4, 5 voneinander weggedrückt werden, können spezielle Arretiereinrichtungen, wie Klemmen 22 verwendet werden, die an den Fußabschnitten 9, 10, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, befestigt sind und sich zwischen ihnen erstrecken.
- Bei den gezeigten Ausführungsformen sind die Löcher 7, 8 in drei gesonderten Reihen in jeder Seitenwand 4, 5 angeordnet. Dies gibt sehr viel Freiheit, wenn die Verstärkungseisen angebracht werden.
- Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist in dem Raum 6 ein Trennwandelement für den Beton angeordnet, beispielsweise ein Vorhang 23 aus einem flexiblen Material, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, der an seinem oberen Rand an der Innenseite des Firstes befestigt ist, während der andere Rand frei ist und sich zu dem Niveau der Fußabschnitte 9, 10 erstreckt. Der Vorhang 23 hängt so frei in dem Raum 6. Wenn ein Boden in Räumen gegossen wird, verhindert der Vorhang 23, daß durch eine der Seitenwände 4 oder 5 eintretender Beton durch die andere Seitenwand 5 oder 4 ausfließt, da der in den Raum 6 fließende Beton den Vorhang 23 jeweils in Kontakt mit der Innenseite der anderen Seitenwand 5 oder 4 drückt und so jeweils die Löcher 8 oder 7 schließt. Ungefüllte Räume in dem Raum 6 werden mit Beton gefüllt, wenn das Gießen auf der anderen Seite des Stützelements in dem angrenzenden Raum ausgeführt wird.
- Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform hat der First 13 eine ebene horizontale Oberfläche und der formstabile Körper 14, der die Schiene bildet, hat eine entsprechend ebene Oberfläche, so daß er beispielsweise mittels eines geeigneten Klebstoffs verankert werden kann.
- Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform ist eine Seitenwand 4 geneigt und mit Löchern 7 wie oben beschrieben versehen, während die andere Seitenwand 5 vertikal ist und darüber hinaus keine Löcher aufweist. Dieses Stützelement bildet eine Trennwand und verhindert, daß Beton von einer Seite zur anderen läuft. Es kann beispielsweise an einer Wand eingesetzt werden. In diesem Fall ist die Seitenwand 5 ohne Löcher der Wand zugewandt. Die Seitenwand 5 bei dieser Ausführung kann mit einem Material, beispielsweise einem weichen Material oder isolierendem Material überzogen sein, um Schall in dem Rahmen zu unterdrücken, wenn das Stützelement an einer Wand positioniert wird. Die vertikale Seitenwand 5 braucht keinen Fußabschnitt zu haben.
- Bei der Ausführungsform von Fig. 7 ist eine Seitenwand 4 geneigt und die andere vertikal. Beide Seitenwände 4, 5 sind mit Löchern 7, 8, wie oben beschrieben, versehen. Die vertikale Seitenwand 5 hat eine Ausnehmung in ihrem Mittelabschnitt, so daß eine Längsnut 24 gebildet wird. Diese Nut 24 wird mit Beton gefüllt, so daß der fertige Betonboden einen entsprechenden Vorsprung hat und die Nut 24 und dieser Vorsprung in situ eine Zungen-Nut-Verbindung bilden, wodurch eine vertikale Verschiebung des Betonbodens an der Verbindung unterbunden wird.
- Gemäß einer alternativen Ausführung (nicht gezeigt) ist die vertikale Seitenwand 5 mit einem entsprechenden Vorsprung anstelle der Nut versehen, so daß eine äquivalente Zungen-Nut- Verbindung beim Gießen erreicht wird.
- Das Stützelement, welche Fußabschnitte 9, 10, Seitenwände 4, 5 und einen First 13 hat, kann aus Kunststoff, Metall, wie Stahl oder Streckmetall, Holz, Drahtnetz mit ausreichender Dicke (starr) oder Beton hergestellt werden. Der eine Schiene bildende Körper 14 kann beispielsweise aus Kunststoff, Holz oder Metall bestehen. Wenn die Schiene 14 lösbar ist, kann sie gewünschtenfalls entfernt werden, wenn sich der Betonboden verfestigt hat. In diesem Fall wird die so erhaltene Nut im Boden mit einer geeigneten Verbindungsmasse gefüllt, die für Verschleißböden verwendet wird.
- Da die Seitenwände 4, 5 sich vom Oberteil nach außen neigen, kann der Beton leichter durch die Löcher einfließen. Die geneigten Seitenwände 4, 5 bilden passenderweise miteinander ei-nen spitzen Winkel von 25º bis 90º, vorzugsweise von 30º bis 60º.
Claims (14)
1. Stützelement mit langgestreckter Form zur Verwendung beim
Gießen von Betonböden auf einem Fundament, wobei das
Stützelement ein Basisteil (1) und ein Oberteil (2) mit
einer Gleitebenenfläche (3) aufweist, um eine Bewegung
einer von dem Stützelement getragenen
Betonnivelliervorrichtung längs der Gleitebenenfläche zu ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement zwei sich in
Längsrichtung erstreckende, formstabile Seitenwände (4, 5)
aufweist, die zwischen sich einen sich in Längsrichtung
erstreckenden Raum (6) bilden, und daß wenigstens eine der
Seitenwände (4, 5) mit einer Vielzahl von Durchganglöchern
(7, 8) versehen ist, die so angeordnet sind, daß durch sie
frischer Beton in den Raum (6) wärend des Gießens
hineinfließen kann, so daß der Raum mit Beton gefüllt wird.
2. Stützelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwände (4, 5) geneigt sind und daß beide
Seitenwände mit den Löchern (7, 8) versehen sind.
3. Stützelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwände (4, 5) einen spitzen Winkel von 25º bis
90º, vorzugsweise von 30º bis 60º miteinander bilden.
4. Stützelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Basisteil (1) einen Fußabschnitt
(9, 10) hat, der von jeder Seitenwand (4, 5) in Richtung
von dem Raum (6) weg vorsteht.
5. Stützelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Fußabschnitt (9, 10) mit Durchgangslöchern (11, 12)
für den Durchgang von frischem Beton zur Unterseite
versehen ist.
6. Stützelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
es Niveau-Einstellschrauben (19) hat, die für ein In-
Schraubeingriff-Bringen mit einigen der Löcher (11, 12) in
den Fußabschnitten (9, 10) angeordnet sind, um die
Gleitebenenfläche (3) auf das gewünschte Niveau einzustellen.
7. Stützelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
es Stützplatten (21) zum Aufliegen auf dem Fundament und
zum Tragen der Niveaueinstellschrauben (19) aufweist.
8. Stützelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Oberteil (2) einen unteren
Abschnitt, der von einer firstartigen Verbindung (13)
zwischen den Seitenwänden (4, 5) gebildet wird, und einen
oberen Abschnitt in Form eines gesonderten Körpers (14)
hat, der eine Schiene bildet und die Gleitebenenfläche (3)
aufweist, und daß die Schiene (14) für ein lösbares oder
permanentes In-Eingriff-Bringen mit dem First (13)
angeordnet ist.
9. Stützelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine Vielzahl von klemmenartigen
Arretiereinrichtungen (22) aufweist, die für ein
In-Eingriff-Bringen mit gegenüberliegenden Fußabschnitten (9,
10) des Basisteils (1) angeordnet sind, um die Seitenwände
(4, 5) in ihrer Position in Bezug zueinander festzulegen.
10. Stützelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Löcher (7, 8) in den Wänden (4, 5)
in wenigstens zwei fortlaufenden Reihen angeordnet sind,
um verschiedene, wahlweise Stützniveaus zum Montieren von
Versteifungseisen zu bilden, wobei die Löcher (7) in einer
Seitenwand (4) und die Löcher (8) in der anderen
Seitenwand (5) einander gegenüberliegend angeordnet sind.
11. Stützelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Raum (6) eine flexible
Trennwandeinrichtung (23) angeordnet ist, um die Löcher (7 oder
8) in der einen Seitenwand (4 oder 5) zu schließen, wenn
frischer Beton durch die Löcher (8 bzw. 7) in der anderen
Seitenwand (5 bzw. 4) fließt.
12. Stützelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Seitenwand (5) vertikal und an ihrem Mittelabschnitt
mit einer Aussparung oder einem Vorsprung (24) versehen
ist, um in situ eine Zungen- und Nutverbindung in dem
fertigen Betonboden zu bilden.
13. Stützelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens die Löcher (11, 12), die die Schrauben
(19) aufnehmen sollen, so geformt sind, daß ihre Ränder
dem Gewindegang der Schrauben entsprechen.
14. Stützelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Randabschnitt (26) des Lochs ein Schlitz (25)
angeordnet ist, dessen Länge etwas größer als die Tiefe
des Schraubengewindes ist, und daß der Randabschnitt (26)
des Lochs auf jeder Seite des Schlitzes (25) in
entgegengesetzte Richtungen weggebogen ist, um dazwischen das
Schraubengewinde aufzunehmen, wobei die Biegung auf der
diametral gegenüberliegenden Seite des Lochrandabschnitts
auf Null abnimmt.
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