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QUERVERWEIS AUF ANDERE ANMELDUNGEN
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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der am 22. Dezember 2016 eingereichten JP-Patentanmeldung
JP 2016-250101 . Die gesamte Offenbarung der JP-Patentanmeldung
JP 2016-250101 wird hiermit durch Bezugnahme aufgenommen.
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STAND DER TECHNIK
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrradanzeigevorrichtung.
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Das Patentdokument 1 beschreibt eine Fahrradanzeigevorrichtung, die eine Anzeige aufweist, die Informationen zeigt, die von einer Fahrradkomponente übertragen werden, die mit der Fahrradanzeigevorrichtung kommunizieren kann.
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Patentdokument 1: Japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 2016-101865
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorstehende Fahrradanzeigevorrichtung berücksichtigt nicht das Ersetzen und Hinzufügen einer Fahrradkomponente, die an einem Fahrrad angebracht werden kann. Somit gibt es Verbesserungspotential bei der Darstellung der Anzeige.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Fahrradanzeigevorrichtung bereitzustellen, die eingerichtet ist, um ein Bild zu zeigen, das für eine Fahrradkomponente geeignet ist, die mit der Fahrradanzeigevorrichtung auf einer Anzeige kommunizieren kann.
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(1) Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Fahrradanzeigevorrichtung eingerichtet, um an einem Fahrrad angebracht zu werden. Die Fahrradanzeigevorrichtung enthält eine Kommunikationseinheit, die kommunikationsfähig mit einer Fahrradkomponente verbunden ist, die an dem Fahrrad angebracht und eingerichtet ist, um in mehreren Betätigungsmodi betätigt zu werden, eine Anzeige, die eingerichtet ist, um ein Bild, das sich auf die Betätigungsmodi der Fahrradkomponente bezieht, zu zeigen, wobei die Fahrradkomponente einer von verschiedenen Typen von Fahrradkomponenten ist, und eine Steuervorrichtung, die das auf der Anzeige gezeigte Bild gemäß dem Typen der mit der Kommunikationseinheit kommunikationsfähig verbundenen Fahrradkomponente ändert.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem ersten Aspekt zeigt die Anzeige ein Bild an, das für eine Fahrradkomponente geeignet ist, die mit der Fahrradanzeigevorrichtung in Kommunikationsverbindung stehen kann.
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(2) Nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem ersten Aspekt so eingerichtet, dass die verschiedenen Typen der Fahrradkomponenten eine erste Fahrradkomponente und eine zweite Fahrradkomponente enthalten. Wenn die Kommunikationseinheit kommunikationsfähig mit der ersten Fahrradkomponente verbunden und von der zweiten Fahrradkomponente kommunikationsfähig getrennt ist, zeigt die Steuervorrichtung auf der Anzeige das Bild an, das den Betätigungsmodi der ersten Fahrradkomponente entspricht, und wenn die Kommunikationseinheit mit der zweiten Fahrradkomponente kommunikationsfähig verbunden ist und von der ersten Fahrradkomponente kommunikationsfähig getrennt ist, zeigt die Steuervorrichtung auf der Anzeige das Bild an, das den Betätigungsmodi der zweiten Fahrradkomponente entspricht.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zweiten Aspekt zeigt die Anzeige ein Bild an, das für eine von der ersten Fahrradkomponente und der zweiten Fahrradkomponente gemäß dem Kommunikationszustand mit der ersten Fahrradkomponente und der zweiten Fahrradkomponente geeignet ist.
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(3) Nach einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zweiten Aspekt so eingerichtet, dass die erste Fahrradkomponente einen ersten Motor enthält, der den Vortrieb des Fahrrads unterstützt. Die zweite Fahrradkomponente weist einen zweiten Motor auf, der den Vortrieb des Fahrrads unterstützt. Die mehreren Betätigungsmodi der ersten Fahrradkomponente unterscheiden sich voneinander in einem Ausgangszustand des ersten Motors. Die mehreren Betätigungsmodi der zweiten Fahrradkomponente unterscheiden sich voneinander in einem Ausgangszustand des ersten Motors.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem dritten Aspekt zeigt die Anzeige selektiv ein Bild an, das für den Betätigungsmodus in Bezug auf die Unterstützung des ersten Motors der ersten Fahrradkomponente geeignet ist, und ein Bild, das für den Betätigungsmodus in Bezug auf die Unterstützung des zweiten Motors der zweiten Fahrradkomponente geeignet ist.
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(4) Nach einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zweiten Aspekt so eingerichtet, dass die erste Fahrradkomponente eine erste Schaltvorrichtung des Fahrrads steuert. Die zweite Fahrradkomponente steuert eine zweite Schaltvorrichtung des Fahrrads. Die mehreren Betätigungsmodi der ersten Fahrradkomponente enthalten einen Modus, bei dem eine Einstellung der ersten Schaltvorrichtung veränderbar ist, und einen Modus, bei dem die erste Schaltvorrichtung einen Schaltvorgang gemäß einer Betätigung einer Betätigungsvorrichtung durchführt. Die mehreren Betätigungsmodi der zweiten Fahrradkomponente weisen einen Modus auf, bei dem eine Einstellung der zweiten Schaltvorrichtung änderbar ist, und einen Modus, bei dem die zweite Schaltvorrichtung einen Schaltvorgang gemäß einer Betätigung der Betätigungsvorrichtung durchführt.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem vierten Aspekt zeigt die Anzeige selektiv ein Bild, das für die erste Fahrradkomponente, die die erste Schaltvorrichtung steuert, geeignet ist, und ein Bild, das für die zweite Fahrradkomponente, die die zweite Schaltvorrichtung steuert, geeignet ist.
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(5) Nach einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Fahrradanzeigevorrichtung eingerichtet, um an einem Fahrrad angebracht zu werden. Die Fahrradanzeigevorrichtung enthält eine Kommunikationseinheit, die kommunikationsfähig mit einer an dem Fahrrad angebrachten Fahrradkomponente verbunden ist, eine Anzeige, die eingerichtet ist, um einen Einstellungsmenübildschirm zu zeigen, der eine Vielzahl von Bildern enthält, die sich auf Elemente beziehen, die gemäß der Fahrradkomponente einstellbar sind, und eine Steuervorrichtung, die einen Abschnitt des Einstellungsmenübildschirms ändert und den Einstellungsmenübildschirm gemäß eines Typs der Fahrradkomponente, die kommunikationsfähig mit der Kommunikationseinheit verbunden ist, anzeigt.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem fünften Aspekt zeigt die Anzeige einen Einstellungsmenübildschirm, der für eine Fahrradkomponente, die mit der Fahrradanzeigevorrichtung kommunizieren kann, geeignet ist.
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(6) Nach einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem fünften Aspekt so eingerichtet, dass, wenn ein Element, das einem der in dem Einstellungsmenübildschirm enthaltenen Bilder entspricht, nicht für die Fahrradkomponente einstellbar ist, die mit der Kommunikationseinheit kommunikationsfähig verbunden ist, die Steuervorrichtung die Anzeige so steuert, dass sie das Bild, das sich auf das nicht einstellbare Element bezieht, nicht anzeigt.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem sechsten Aspekt enthält der Einstellungsmenübildschirm kein Bild, das sich auf ein Element bezieht, das für eine mit der Fahrradanzeigevorrichtung kommunikationsfähige Fahrradkomponente ungeeignet ist.
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(7) Nach einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem sechsten Aspekt so eingerichtet, dass sich die Elemente auf eine Aktion einer Schaltvorrichtung beziehen, die an dem Fahrrad angebracht ist.
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Mit der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem siebten Aspekt wird die Bedienbarkeit der vom Benutzer betätigten Schaltvorrichtung verbessert.
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(8) Nach einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem siebten Aspekt so eingerichtet, dass sich die Elemente auf einen Vorgang zur Steuerung der Schaltvorrichtung beziehen, um ein Übersetzungsverhältnis des Fahrrads zu ändern.
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Mit der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem achten Aspekt wird für den Benutzer die Bedienbarkeit zur Änderung des Vorganges zur Steuerung der Schaltvorrichtung verbessert.
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(9) Nach einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Fahrradanzeigevorrichtung so eingerichtet, dass sie an einem Fahrrad angebracht werden kann. Die Fahrradanzeigevorrichtung enthält eine Kommunikationseinheit, die kommunikationsfähig mit einer elektronischen Vorrichtung verbunden ist, die an dem Fahrrad angebracht ist oder von einem Fahrer des Fahrrads getragen wird, eine Anzeige, die eingerichtet ist, um ein Bild zu zeigen, das sich auf die elektronische Vorrichtung in jedem einer Vielzahl von in einem Bildschirm enthaltenen Anzeigebereichen bezieht, und eine Steuervorrichtung, die eine Größe von mindestens einem der Vielzahl von Anzeigebereichen gemäß der mit der Kommunikationseinheit kommunikationsfähig verbundenen elektronischen Vorrichtung ändert.
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Mit der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem neunten Aspekt ermöglicht die Vergrößerung eines Anzeigebereichs dem Benutzer, das auf dem Anzeigebereich angezeigte Bild zu erkennen. Außerdem ermöglicht die Verkleinerung des Anzeigebereichs dem Benutzer, auf anderen Anzeigebereichen gezeigte Bilder zu erkennen.
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(10) Nach einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem neunten Aspekt so eingerichtet, dass die elektronische Vorrichtung mindestens eines von einer Fahrradkomponente, die an dem Fahrrad angebracht ist, und einem Sensor, der von dem Fahrer getragen wird, aufweist.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zehnten Aspekt zeigt die Anzeige eine Darstellung, die für die an dem Fahrrad angebrachte Fahrradkomponente und den vom Fahrer getragenen Sensor geeignet ist.
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(11) Nach einem elften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zehnten Aspekt so eingerichtet, dass die Anzeige eingerichtet ist, um das Bild bezüglich eines von einer Geschwindigkeit des Fahrrads, eines Batterieladezustands, einer Zeit, eines Zustands einer Lampe, eines Betätigungsmodus der Fahrradkomponente, einer Herzfrequenz, eines Blutdrucks und einer Trittfrequenz in jedem der mehreren Anzeigebereiche anzuzeigen.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem elften Aspekt kann ein Bild, das sich auf die Fahrradgeschwindigkeit, den Batterieladezustand, die Zeit, den Lampenzustand, den Betätigungsmodus der Fahrradkomponente, die Herzfrequenz oder den Blutdruck und die Trittfrequenz bezieht, vergrößert oder verkleinert werden.
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(12) Nach einem zwölften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach einem der Aspekte neun bis elf so eingerichtet, dass die Steuervorrichtung die Größen der Anzeigebereiche nach einer vorbestimmten Prioritätsreihenfolge ändert, die den Bildern zugewiesen wird, welche sich auf die elektronische Vorrichtung beziehen.
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Mit der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zwölften Aspekt kann der Vergrößerung eines Bildes, das sich auf eine elektronische Vorrichtung bezieht, welches von dem Benutzer erkannt werden muss, Priorität gegeben werden. Außerdem kann der Verkleinerung eines Bildes, das sich auf eine elektronische Vorrichtung bezieht, deren Notwendigkeit zur Erkennung durch den Benutzer gering ist, Priorität eingeräumt werden.
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(13) Nach einem dreizehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach dem zwölften Aspekt so eingerichtet, dass die Steuervorrichtung eingerichtet ist, die vorbestimmte Prioritätsreihenfolge zu ändern.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem dreizehnten Aspekt wird der Vergrößerung oder Verkleinerung eines Bildes, das sich auf eine elektronische Vorrichtung bezieht, gemäß der gewünschten Priorität eine Priorität eingeräumt.
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(14) Nach einem vierzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Fahrradanzeigevorrichtung nach einem der Aspekte eins bis dreizehn ferner eine Speichervorrichtung auf, die Informationen speichert, die zum Anzeigen des Bildes auf der Anzeige verwendet werden.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem vierzehnten Aspekt kann, selbst wenn eine Information eines Bildes von einer Fahrradkomponente oder einer elektronischen Vorrichtung nicht empfangen wird, der auf der Anzeige gezeigte Inhalt zu einer Darstellung geändert werden, die für eine mit der Fahrradanzeigevorrichtung kommunikationsfähige Fahrradkomponente geeignet ist.
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(15) Nach einem fünfzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach einem der Aspekte eins bis acht und der Aspekte zehn bis vierzehn so eingerichtet, dass die Kommunikationseinheit wenigstens einen von einem Kommunikationsanschluss, der mit einer/der Fahrradkomponente über eine drahtgebundene Verbindung kommunizieren kann, und einem drahtlosen Kommunikationsmodul, das mit der Fahrradkomponente über eine drahtlose Verbindung kommunizieren kann, aufweist.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem fünfzehnten Aspekt kann die Fahrradanzeigevorrichtung mit einer Fahrradkomponente in Kommunikationsverbindung stehen, um eine drahtgebundene und drahtlose Kommunikation mit der Fahrradkomponente durchzuführen.
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(16) Nach einem sechzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach einem der Aspekte eins bis fünfzehn so eingerichtet, dass das Bild ein Zeichen enthält.
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Mit der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem sechzehnten Aspekt ermöglicht die Verwendung eines Zeichens dem Benutzer, auf der Anzeige angezeigte Information korrekt zu erkennen.
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(17) Nach einem siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Fahrradanzeigevorrichtung nach einem der Aspekte eins bis sechzehn so eingerichtet, dass das Bild/die Bilder ein Piktogramm enthält/enthalten.
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Bei der Fahrradanzeigevorrichtung nach dem siebzehnten Aspekt erleichtert die Verwendung eines Piktogramms dem Benutzer eine visuelle Erkennung.
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Demgemäß ist die Fahrradanzeigevorrichtung eingerichtet, um eine Darstellung, die für eine Fahrradkomponente welche mit der Fahrradanzeigevorrichtung in Kommunikationsverbindung steht, geeignet ist, auf der Anzeige anzuzeigen.
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Figurenliste
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- 1 ist eine Seitenansicht eines Fahrrads, das eine erste Ausführungsform einer Fahrradanzeigevorrichtung aufweist.
- 2 ist ein Blockdiagramm, das die elektrische Konfiguration eines ersten Fahrradelektroniksystems zeigt, das zur Montage an dem Fahrrad von 1 eingerichtet ist.
- 3 ist ein Blockdiagramm, das die elektrische Konfiguration eines zweiten Fahrradelektroniksystems zeigt, das zur Anbringung an dem Fahrrad von 1 eingerichtet ist.
- 4 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Abschnitt einer Lenkstange zeigt, mit der die Fahrradanzeigevorrichtung von 1 gekoppelt ist.
- 5 ist ein Diagramm, das ein erstes Beispiel zeigt, das auf einem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 6 ist ein Ablaufdiagramm einer Steuerung, die von der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 zur Änderung der Darstellung einer Anzeige durchgeführt wird.
- 7 ist ein Diagramm, das ein zweites Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 8 ist ein Diagramm, das ein drittes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 9 ist ein Diagramm, das ein viertes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 10 ist ein Diagramm, das ein fünftes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 11 ist ein Diagramm, das ein sechstes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 12 ist ein Diagramm, das ein siebtes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 13 ist ein Diagramm, das ein achtes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung von 4 gezeigt ist.
- 14 ist ein Ablaufdiagramm einer Steuerung, die von einer zweiten Ausführungsform einer Fahrradanzeigevorrichtung zur Änderung eines Anzeigebereichs eines Bildschirms durchgeführt wird.
- 15 ist ein Diagramm, das ein neuntes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung der zweiten Ausführungsform gezeigt ist.
- 16 ist ein Diagramm, das ein zehntes Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm der Fahrradanzeigevorrichtung der zweiten Ausführungsform gezeigt ist.
- 17 ist ein Diagramm, das ein Beispiel zeigt, das auf dem Bildschirm eines modifizierten Beispiels einer Fahrradanzeigevorrichtung gezeigt ist.
- 18 ist ein Ablaufdiagramm einer Steuerung, die von der Fahrradanzeigevorrichtung des modifizierten Beispiels der zweiten Ausführungsform zur Änderung eines Anzeigebereichs eines Bildschirms durchgeführt wird.
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AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
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Erste Ausführungsform
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Ein Fahrrad, das eine erste Ausführungsform einer Fahrradanzeigevorrichtung enthält, wird nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 13 beschrieben.
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Wie in 1 gezeigt, enthält ein Fahrrad 10 ein Vorderrad 12, ein Hinterrad 14, einen Fahrradhauptkörper 16, einen Antriebsmechanismus 18 und ein Fahrradelektroniksystem 50. Der Fahrradhauptkörper 16 enthält einen Rahmen 20, eine Vordergabel 22, die mit dem Rahmen 20 verbunden ist, und eine Lenkstange 24, die mit der Vordergabel 22 durch einen Vorbau 24A verbunden ist, so dass die Lenkstange 24 an der Vordergabel 22 befestigbar und von dieser abnehmbar ist. Die Vordergabel wird durch den Rahmen 20 gestützt und ist mit einer Achse 12A des Vorderrads 12 verbunden.
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Das Fahrrad 10 bewegt sich infolge der Übertragung von menschlicher Energie auf das Hinterrad 14 über den Antriebsmechanismus 18. Der Antriebsmechanismus 18 weist eine Kurbel 26, zwei Pedale 28, einen vorderen Drehkörper 32, einen hinteren Drehkörper 34 und eine Kette 36 auf.
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Die Kurbel 26 weist eine Kurbelwelle 38 und zwei Kurbelarme 40 auf. Die Kurbelwelle 38 ist durch ein Gehäuse einer Fahrradkomponente 56, die mit dem Rahmen 20 gekoppelt ist, drehbar gelagert. Die zwei Kurbelarme 40 sind mit der Kurbelwelle 38 gekoppelt. Jedes der zwei Pedale 28 weist einen Pedalkörper 28A und eine Pedalwelle 28B auf. Die Pedalwellen 28B sind jeweils mit den Kurbelarmen 40 verbunden. Die Pedalkörper 28A sind jeweils durch die Pedalwellen 28B drehbar gelagert.
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Der vordere Drehkörper 32 ist direkt oder indirekt mit der Kurbelwelle 38 gekoppelt. Der vordere Drehkörper 32 ist koaxial mit der Kurbelwelle 38. Das hintere Rad 14 enthält eine Nabe (nicht gezeigt). In einem Beispiel enthält der vordere Drehkörper 32 ein vorderes Ritzel und der hintere Drehkörper 34 ein hinteres Ritzel. Die Kette 36 läuft um den vorderen Drehkörper 32 und den hinteren Drehkörper 34 herum. In einem Fall, in dem auf die Pedale 28 ausgeübte menschliche Energie die Kurbel 26 in eine Richtung dreht, wird das Hinterrad 14 durch den vorderen Drehkörper 32, die Kette 36 und den hinteren Drehkörper 34 ebenfalls in eine Richtung gedreht.
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Wie in den 2 und 3 gezeigt, enthält jedes der elektronischen Systeme 50 eine Batterieeinheit 52, eine Betätigungsvorrichtung 53, eine Lampe 54, einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55, die Fahrradkomponente 56, eine Schaltvorrichtung 58 und eine Fahrradanzeigevorrichtung 90. Die Batterieeinheit 52, die Betätigungsvorrichtung 53, die Lampe 54, der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55, die Fahrradkomponente 56, die Schaltvorrichtung 58 und die Fahrradanzeigevorrichtung 90 sind an dem Fahrrad 10 angebracht. Die Fahrradkomponente 56 ist eingerichtet, um in mehreren Betätigungsmodi betätigt zu werden. Die Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems 50 sind miteinander verbunden, um beispielsweise eine Energieleitungskommunikation (PLC) unter Verwendung einer Energiekommunikationsleitung L durchzuführen. In einem anderen Beispiel sind die Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems 50 miteinander verbunden, um eine drahtlose Kommunikation durchzuführen. Beispiele für drahtlose Kommunikationsverfahren sind BLUETOOTH (eingetragene Marke) und ANT+ (eingetragene Marke). Während einige der in dem Fahrradelektroniksystem 50 enthaltenen Vorrichtungen drahtgebunden mit dem Fahrradelektroniksystem 50 verbunden sind, können ferner andere über drahtlose Kommunikation mit dem Fahrradelektroniksystem 50 verbunden sein. Diejenigen Vorrichtungen, die in dem Fahrradelektroniksystem 50 enthalten sind, die durch die Energiekommunikationsleitung L mit der Batterieeinheit 52 verbunden sind, werden von der Batterieeinheit 52 mit Energie versorgt. Diejenigen Vorrichtungen, die in dem Fahrradelektroniksystem 50 enthalten sind, die nicht mit der Batterieeinheit 52 durch die Energiekommunikationsleitung L verbunden sind, werden von einer Energieversorgungsquelle, die sich von der Batterieeinheit 52 unterscheidet, wie etwa einer Batterie, mit Energie versorgt.
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Das Fahrradelektroniksystem 50 kann wahlweise eine von Fahrradkomponenten 56 verschiedener Typen und eine von Schaltvorrichtungen 58 verschiedener Typen aufweisen. Die Fahrradkomponenten 56 verschiedener Typen enthalten eine erste Fahrradkomponente 56A und eine zweite Fahrradkomponente 56B. Die Schaltvorrichtungen 58 enthalten eine erste Schaltvorrichtung 58A, die eingerichtet ist, um mit der ersten Fahrradkomponente 56A kombiniert zu werden, und eine zweite Schaltvorrichtung 58B, die eingerichtet ist, um mit der zweiten Fahrradkomponente 56B kombiniert zu werden. Die erste Fahrradkomponente 56A ist beispielsweise eine Antriebseinheit für ein Mountainbike. Die zweite Fahrradkomponente 56B ist beispielsweise eine Antriebseinheit für ein Rennrad oder für ein Straßenfahrrad für eine Stadtfahrt.
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Wie in 2 gezeigt, sind die Batterieeinheit 52, die Betätigungsvorrichtung 53, die erste Fahrradkomponente 56A, die erste Schaltvorrichtung 58A und die Fahrradanzeigevorrichtung 90 miteinander kommunizierend verbunden. Dies richtet ein erstes elektronisches Fahrradsystem 50A ein.
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Wie in 3 gezeigt, sind die Batterieeinheit 52, die Betätigungsvorrichtung 53, die zweite Fahrradkomponente 56B, die zweite Schaltvorrichtung 58B und die Fahrradanzeigevorrichtung 90 miteinander kommunizierend verbunden. Dies richtet ein zweites elektronisches Fahrradsystem 50B ein.
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Wie in 1 gezeigt, enthält die Batterieeinheit 52 eine Batterie 62 und einen Batteriehalter 64, der die Batterie 62 an dem Rahmen 20 befestigt, so dass die Batterie 62 an dem Rahmen 20 anbringbar und von diesem abnehmbar ist. Die Batterie 62 enthält eine oder mehrere wiederaufladbare Batteriezellen. Die Batterie 62 liefert Energie an jede Vorrichtung des Fahrradelektroniksystems 50, die elektrisch über eine Drahtleitung mit der Batterie 62 verbunden ist.
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Wie in 4 gezeigt, sind die Betätigungsvorrichtungen 53 mit der Lenkstange 24 verbunden. Die Betätigungsvorrichtungen 53 sind so eingerichtet, dass sie durch den Benutzer betätigbar sind. Die Betätigungsvorrichtungen 53 sind jeweils mit der rechten Seite und der linken Seite der Lenkstange 24 verbunden. Wie in 2 gezeigt, enthält die Betätigungsvorrichtung 53 eine Betätigungseinheit 66, eine Steuereinheit 68 und eine Kommunikationseinheit 70. Die Betätigungsvorrichtung 53 enthält eine Vielzahl von Betätigungseinheiten 66. In einem Beispiel sind die Betätigungseinheiten 66 Knöpfe. In einem Fall, in dem die Betätigungseinheiten 66 betätigt werden, gibt die Steuervorrichtung 68 von der Kommunikationseinheit 70 ein Betätigungssignal aus, das der einen betätigten Betätigungseinheit von den Betätigungseinheiten 66 entspricht.
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Wie in 1 gezeigt, ist die Lampe 54 mit der Vordergabel 22 gekoppelt. Die Lampe 54 wird durch Betätigung eines zweiten Knopfes 96B der Anzeigevorrichtung 90 zwischen einem beleuchteten Zustand und einem unbeleuchteten Zustand umgeschaltet.
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Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55 ist mit der in 1 gezeigten Vorderradgabel 22 gekoppelt. Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55 gibt einen Wert aus, der einer Änderung der Position relativ zu einem Magneten M entspricht, der mit einer der Speichen 12B des Vorderrads 12 gekoppelt ist. Es ist zu bevorzugen, dass der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55 ein magnetisches Reed aufweist, das einen Reed-Schalter oder einen Hall-Sensor bildet.
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Wie in 2 gezeigt, enthält die erste Fahrradkomponente 56A einen ersten Motor 72A. Die erste Fahrradkomponente 56A enthält ferner eine Antriebsschaltung 74A, eine Steuervorrichtung 76A, eine Kommunikationseinheit 80A, eine Speichervorrichtung 78A, einen Drehmomentsensor 82A und einen Drehwinkelsensor 84.
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Der erste Motor 72A unterstützt den Vortrieb des Fahrrads 10. Der erste Motor 72A enthält einen Elektromotor. Die Antriebsschaltung 74A steuert die von der Batterie 62 an den ersten Motor 72A gelieferte Energie. Der erste Motor 72A ist in einem Energieübertragungsweg angeordnet, der sich von den Pedalen 28 zu dem Hinterrad 14 erstreckt oder um eine Drehung zu dem Vorderrad 12 zu übertragen. Der erste Motor 72A ist an dem Rahmen 20 des Fahrrads 10, des Hinterrads 14 oder des Vorderrads 12 angeordnet In einem Beispiel ist der erste Motor 72A mit dem Energieübertragungspfad verbunden, der sich von der Kurbelwelle 38 zu dem vorderen Drehkörper 32 erstreckt. Es ist zu bevorzugen, dass eine erste Einwegkupplung (nicht gezeigt) in dem Energieübertragungsweg angeordnet ist, der sich zwischen dem ersten Motor 72A und der Kurbelwelle 38 erstreckt, so dass, wenn die Kurbelwelle 38 in eine Richtung gedreht wird, in der sich das Fahrrad 10 vorwärts bewegt, die Drehkraft der Kurbel 26 den ersten Motor 72A nicht dreht. Die erste Fahrradkomponente 56A kann einen Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus enthalten, der die Rotationsgeschwindigkeit des ersten Motors 72A reduziert und die Rotation ausgibt. Es ist zu bevorzugen, dass eine zweite Einwegkupplung (nicht gezeigt) in dem Energieübertragungspfad angeordnet ist, der sich zwischen der Kurbelwelle 38 und dem vorderen Drehkörper 32 erstreckt, so dass, wenn die Kurbelwelle 38 in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung gedreht wird, in die sich das Fahrrad 10 vorwärts bewegt, die Rotationskraft der Kurbel 26 den vorderen Drehkörper 32 nicht dreht.
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Die Steuervorrichtung 76A enthält eine arithmetische Verarbeitungseinheit, die vorbestimmte Steuerprogramme ausführt. Die arithmetische Verarbeitungseinheit enthält beispielsweise eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) oder eine Mikroverarbeitungseinheit (MPU). Die Steuervorrichtung 76A kann eine oder mehrere arithmetische Verarbeitungseinheiten enthalten. Die Steuervorrichtung 78A speichert Informationen, die für verschiedene Arten von Steuerprogrammen und verschiedene Arten von Steuerprozessen verwendet werden. Die Steuervorrichtung 78A enthält beispielsweise einen nichtflüchtigen Speicher und einen flüchtigen Speicher. Die Kommunikationseinheit 80A ist eingerichtet, um mit anderen Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems 50 zu kommunizieren.
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Der Drehmomentsensor 82A gibt ein der menschlichen Energie entsprechendes Signal aus. Der Drehmomentsensor 82A erfasst menschliche Energie, die an die Kurbelwelle 38 angelegt wird. Der Drehmomentsensor 82A kann zwischen der Kurbelwelle 38 und dem vorderen Drehkörper 32 angeordnet sein. Alternativ kann der Drehmomentsensor 82A an der Kurbelwelle 38 oder dem vorderen Drehkörper 32 angeordnet sein. Alternativ kann der Drehmomentsensor 82A an einem der Kurbelarme und den Pedalen 28 angeordnet sein. Der Drehmomentsensor 82A kann beispielsweise unter Verwendung eines Dehnungssensors, eines Magnetostriktionssensors, eines optischen Sensors oder eines Drucksensors realisiert werden. Ein beliebiger Sensor kann verwendet werden, solange der Sensor ein Signal ausgibt, das menschlicher Energie entspricht, die an den Kurbelarmen 40 oder den Pedalen 28 anliegt.
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Der Drehwinkelsensor 84 detektiert den Drehwinkel der Kurbel 26. Der Drehwinkelsensor 84 ist mit dem Rahmen 20 des Fahrrads 10 oder einem Gehäuse der ersten Fahrradkomponente 56A gekoppelt. Der Drehwinkelsensor 84 enthält ein erstes Element, das das Magnetfeld eines ersten Magneten detektiert, und ein zweites Element, das ein Signal ausgibt, das der Positionsbeziehung mit einem zweiten Magneten entspricht. Der erste Magnet ist an einer von der Kurbelwelle 38 und den Kurbelarmen 40 koaxial mit der Kurbelwelle 38 angeordnet. Der erste Magnet, der ein ringförmiger Magnet ist, umfasst eine Vielzahl von Magnetpolen, die abwechselnd in der Umfangsrichtung angeordnet sind. Das erste Element detektiert den Drehwinkel der Kurbel 26 relativ zu dem Rahmen 20. Wenn sich die Kurbel 26 einmal dreht, gibt das erste Element ein Signal in Zyklen aus, von denen jedes dem Winkel entspricht, der durch Teilen von 360 Grad durch die Anzahl von Magnetpolen gleicher Polarität erhalten wird. Der Minimalwert des Drehwinkels der Kurbel 26, der durch den Drehwinkelsensor 84 detektiert werden kann, beträgt 180 Grad oder weniger. Der Minimalwert beträgt vorzugsweise fünfzehn Grad und noch mehr zu bevorzugen sechs Grad. Der zweite Magnet ist an einer von der Kurbelwelle 38 und den Kurbelarmen 40 angeordnet. Das zweite Element detektiert den Bezugswinkel der Kurbel 26 relativ zu dem Rahmen (z.B. oberer Totpunkt oder unterer Totpunkt der Kurbel 26). Das zweite Element gibt ein Signal aus, von dem ein Zyklus einer Umdrehung der Kurbelwelle 38 entspricht.
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Der Drehwinkelsensor 84 kann einen Magnetsensor umfassen, der anstelle des ersten Elements und des zweiten Elements ein Signal ausgibt, das der Größe des Magnetfelds entspricht. In diesem Fall ist anstelle des ersten Magneten und des zweiten Magneten ein ringförmiger Magnet mit einem Magnetfeld, dessen Größe sich in Umfangsrichtung ändert, auf der Kurbelwelle 38 koaxial zur Kurbelwelle 38 angeordnet. Verwendung eines Magnetsensors, der ein Signal ausgibt, das der Größe des Magnetfelds entspricht, ermöglicht es einem Sensor, die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 und den Drehwinkel der Kurbel 26 zu erfassen. Dies vereinfacht die Struktur und erleichtert den Zusammenbau. Der Drehwinkelsensor 84 kann die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 zusätzlich zu dem Drehwinkel der Kurbel 26 detektieren. Die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 kann von jedem von dem Ausgang des ersten Elements, dem Ausgang des zweiten Elements und dem Ausgang des Magnetsensors detektiert werden.
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Die Steuervorrichtung 76A der ersten Fahrradkomponente 56A steuert den ersten Motor 72A in mehreren Betätigungsmodi. Die mehreren Betätigungsmodi enthalten einen ersten Hilfsmodus A1, einen zweiten Hilfsmodus A2, einen dritten Hilfsmodus A3, einen vierten Hilfsmodus A4 und einen fünften Hilfsmodus A5. Die mehreren Betätigungsmodi A1 bis A5 der ersten Fahrradkomponente 56A unterscheiden sich voneinander im Ausgangszustand des ersten Motors 72A. Die Steuervorrichtung 76A schaltet die Betätigungsmodi A1 bis A5 basierend auf einem Betätigungssignal von der Betätigungsvorrichtung 53 um. In dem ersten Unterstützungsmodus A1 wird das Verhältnis der Ausgabeleistung des ersten Motors 72A zu menschlicher Energie, die der Kurbelwelle 38 eingegeben wird, (im Folgenden als „das erste Unterstützungsverhältnis“ bezeichnet) hoch. In dem dritten Unterstützungsmodus A3 ist das erste Unterstützungsverhältnis niedrig. In dem zweiten Unterstützungsmodus A2 ist das erste Unterstützungsverhältnis niedriger als das des ersten Unterstützungsmodus A1 und höher als das des dritten Unterstützungsmodus A3. In dem vierten Unterstützungsmodus A4 wird das Antreiben des ersten Motors 72A gestoppt, und das erste Unterstützungsverhältnis ist „0“. In dem fünften Unterstützungsmodus A5, der ein Modus zum Gehen ist, wird die Ausgabe des ersten Motors 72A gemäß einer Betätigung der Betätigungseinheit 66 und einer Ausgabe des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 55 gesteuert.
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Die erste Schaltvorrichtung 58A umfasst eine erste Schaltvorrichtung 84A, eine Steuervorrichtung 86A, ein Stellglied 87A, eine Kommunikationseinheit 88A und eine Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A.
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Die erste Schaltvorrichtung 84A ist eingerichtet, um das Übersetzungsverhältnis des Fahrrads 10 in einer gestuften Weise zu ändern. In einem Beispiel ist die erste Schaltvorrichtung 84A eingerichtet, um ein Übersetzungsverhältnis, d.h. das Verhältnis der Drehgeschwindigkeit des Hinterrads 14 zu der Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 38, zu ändern. Die erste Schaltvorrichtung 84A enthält eine interne Schaltvorrichtung. Die interne Schaltvorrichtung ist an einer Nabe des Hinterrads 14 angeordnet. Die interne Schaltvorrichtung kann in dem Energieübertragungsweg angeordnet sein, der sich zwischen der Kurbel 26 und dem vorderen Drehkörper 32 erstreckt. In einem anderen Beispiel ist die erste Schaltvorrichtung 84A eingerichtet, um das Übersetzungsverhältnis durch Bewegen der Kette 36 zwischen einer Vielzahl von vorderen Ritzeln oder hinteren Ritzeln zu ändern. In diesem Fall enthält die erste Schaltvorrichtung 84A eine externe Schaltvorrichtung (Umwerfer). Die externe Schaltvorrichtung enthält wenigstens eine vordere externe Schaltvorrichtung, die die Kette 36 zwischen mehreren vorderen Ritzeln bewegt, und eine hintere externe Schaltvorrichtung, die die Kette 36 zwischen mehreren hinteren Ritzeln bewegt. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A keine externe Schaltvorrichtung enthält, kann der vordere Drehkörper 32 eine vordere Riemenscheibe umfassen. Zusätzlich kann der hintere Drehkörper 34 eine hintere Riemenscheibe umfassen, die mit dem vorderen Drehkörper 32 durch einen Riemen verbunden ist. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A keine externe Schaltvorrichtung enthält, kann der vordere Drehkörper 32 ein vorderes Kegelradgetriebe enthalten. Zusätzlich kann der hintere Drehkörper 34 ein hinteres Kegelradgetriebe enthalten, das durch eine Antriebswelle mit dem vorderen Drehkörper 32 verbunden ist. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A eine externe Schaltvorrichtung enthält, enthält zumindest einer von dem vorderen Drehkörper 32 und dem hinteren Drehkörper 34 eine Vielzahl von Ritzeln, die sich in der Anzahl der Zähne voneinander unterscheiden.
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Die Steuervorrichtung 86A enthält eine arithmetische Verarbeitungseinheit, die vorbestimmte Steuerprogramme ausführt. Die arithmetische Verarbeitungseinheit enthält beispielsweise eine CPU oder eine MPU. Die Steuervorrichtung 86A kann eine oder mehrere arithmetische Verarbeitungseinheiten umfassen. Wenn die Steuervorrichtung 86A ein Signal von der Betätigungsvorrichtung 53 oder der Fahrradkomponente 56 zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses empfängt, steuert die Steuervorrichtung 86A das Stellglied 87A an.
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Das Stellglied 87A enthält einen Elektromotor. Wenn das Stellglied 87A angetrieben wird, führt die erste Schaltvorrichtung 84A einen Schaltvorgang durch, um das Übersetzungsverhältnis des Fahrrads 10 in einer gestuften Weise zu ändern. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A eine interne Schaltvorrichtung ist, umfasst der Schaltvorgang eine Aktion, die den Kopplungszustand der Zahnräder eines Planetengetriebemechanismus ändert, der in der ersten Schaltvorrichtung 84A angeordnet ist. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A eine externe Schaltvorrichtung ist, umfasst der Schaltvorgang eine Aktion, die die Kette 36 zwischen Ritzeln bewegt. Die interne Schaltvorrichtung kann einen stufenlosen Getriebe-(CVT)-Mechanismus umfassen. In einem Beispiel enthält der CVT-Mechanismus einen Planetenmechanismus, der einen Eingangskörper, einen Ausgangskörper und einen Übertragungskörper umfasst. Die Drehung des Getriebekörpers ändert kontinuierlich das Übersetzungsverhältnis. Die erste Schaltvorrichtung 58A kann andere Komponenten zusätzlich zu der ersten Schaltvorrichtung 84A und dem Stellglied 87A enthalten.
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Die Kommunikationseinheit 88A ist eingerichtet, um mit anderen Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems 50 zu kommunizieren. Die Kommunikationseinheit 88A empfängt zum Beispiel zum Betätigen des Stellglieds 87A ein Steuersignal von mindestens einer von der Betätigungsvorrichtung 53 und der ersten Fahrradkomponente 56A. Außerdem überträgt die Kommunikationseinheit 88A Informationen, die von der Steuervorrichtung 86A erzeugt werden, an zumindest eine von der ersten Fahrradkomponente 56A oder der Anzeigevorrichtung 90.
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Die Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A erfasst den Betätigungszustand der ersten Schaltvorrichtung 84A. In einem Beispiel detektiert die Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A die Position eines beweglichen Abschnitts (nicht gezeigt) der ersten Schaltvorrichtung 58A, die sich gemäß einer Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Fahrrads 10 bewegt. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A eine externe Schaltvorrichtung ist, ist der bewegliche Abschnitt beispielsweise ein Kommunikationsverbindungsmechanismus oder eine Kettenplatte, die in der externen Schaltvorrichtung enthalten sind. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A eine interne Schaltvorrichtung ist, ist der bewegbare Abschnitt beispielsweise ein Drehkörper, der den Verbindungszustand der Zahnräder in einem Planetengetriebe ändert. Die Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A detektiert beispielsweise den Betätigungsbetrag und den Betätigungswinkel des Stellglieds 87A, um die Position des beweglichen Abschnitts zu detektieren.
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Die erste Fahrradkomponente 56A steuert die erste Schaltvorrichtung 84A des Fahrrads 10. Die mehreren Betätigungsmodi der ersten Fahrradkomponente 56A enthalten einen Modus (im Folgenden als „Einstellmodus C1“ bezeichnet), der eine Einstellungsänderung der ersten Schaltvorrichtung 84A, und einen Modus (im Folgenden als „Schaltmodus C2“ bezeichnet) zulässt, bei dem die erste Schaltvorrichtung 84A nach einer Betätigung der Betätigungsvorrichtung 53 den Schaltvorgang durchführt.
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Wenn in dem Einstellmodus C1 die Betätigungsvorrichtung 53 betätigt wird, um die Position des beweglichen Abschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A einzustellen, stellt die Steuervorrichtung 76A der ersten Fahrradkomponente 56A die Position des beweglichen Abschnitts gemäß dem Betätigungssignal von der Betätigungsvorrichtung 53.stufenweise ein.
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Wenn in dem Schaltmodus C2 die Betätigungsvorrichtung 53 betätigt wird, um die erste Schaltvorrichtung 84A zu stellen, überträgt die Steuervorrichtung 76A der ersten Fahrradkomponente 56A ein Steuersignal zum Stellen der ersten Schaltvorrichtung 84A an die Steuervorrichtung 86A der ersten Schaltvorrichtung 58A. Die Steuervorrichtung 86A der ersten Schaltvorrichtung 58A treibt das Stellglied 87A gemäß dem Steuersignal an, um das Übersetzungsverhältnis des Fahrrads 10 zu ändern.
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Wie in 3 gezeigt, enthält die zweite Fahrradkomponente 56B einen zweiten Motor 72B. Die zweite Fahrradkomponente 56B enthält ferner eine Antriebsschaltung 74B, eine Steuervorrichtung 76B, eine Kommunikationseinheit 80B, eine Speichervorrichtung 78B, einen Drehmomentsensor 82B.
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Der zweite Motor 72B unterstützt den Vortrieb des Fahrrads 10. Der zweite Motor 72B, die Antriebsschaltung 74B, die Steuervorrichtung 76B, die Kommunikationseinheit 80B, die Speichervorrichtung 78B und der Drehmomentsensor 82B sind jeweils auf die gleiche Weise eingerichtet wie der erste Motor 72A, die Antriebsschaltung 74A, die Steuervorrichtung 76A, die Kommunikationseinheit 80A, die Speichervorrichtung 78A und der Drehmomentsensor 82A der ersten Fahrradkomponente 56A. Die Konfigurationen und Funktionen des ersten Motors 72A, der Antriebsschaltung 74A, der Steuervorrichtung 76A, der Kommunikationseinheit 80A, der Speichervorrichtung 78A und des Drehmomentsensors 82A der ersten Fahrradkomponente 56A können gleich oder verschieden von denen des zweiten Motors 72B, der Antriebsschaltung 74B, der Steuervorrichtung 76B, der Kommunikationseinheit 80B, der Speichervorrichtung 78B bzw. des Drehmomentsensors 82B der zweiten Fahrradkomponente 56B sein.
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Die Steuervorrichtung 76B der zweiten Fahrradkomponente 56B steuert den zweiten Motor 72B in mehreren Betätigungsmodi. Die mehreren Betätigungsmodi umfassen einen ersten Unterstützungsmodus B1, einen zweiten Unterstützungsmodus B2, einen dritten Unterstützungsmodus B3, einen vierten Unterstützungsmodus B4 und einen fünften Unterstützungsmodus B5. Die mehreren Unterstützungsmodi B1 bis B5 der zweiten Fahrradkomponente 56B unterscheiden sich voneinander im Ausgangszustand des zweiten Motors 72B. Die Steuervorrichtung 76B schaltet die Unterstützungsmodi B1 bis B5 basierend auf einem Betätigungssignal von der Betätigungsvorrichtung 53 um. In dem ersten Unterstützungsmodus B1 wird das Verhältnis der Ausgangsleistung des zweiten Motors 72B zu menschlicher Energie, die der Kurbelwelle 38 eingegeben wird, im Folgenden bezeichnet als „das zweite Unterstützungsverhältnis“ hoch. In dem dritten Unterstützungsmodus B3 ist das zweite Unterstützungsverhältnis niedrig. Das zweite Unterstützungsverhältnis des zweiten Unterstützungsmodus B2 ist niedriger als das des ersten Unterstützungsmodus B1 und höher als das des dritten Unterstützungsmodus B3. In dem vierten Unterstützungsmodus B4 wird das Antreiben des zweiten Motors 72B gestoppt, und das zweite Unterstützungsverhältnis ist „0“. In dem fünften Unterstützungsmodus B5, der ein Modus zum Gehen ist, wird die Ausgangsleistung des zweiten Motors 72B gemäß einer Betätigung der Betätigungseinheit 66 und einer Ausgabe des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 55 gesteuert.
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Die zweite Schaltvorrichtung 58B enthält eine zweite Schaltvorrichtung 84B, eine Steuervorrichtung 86B, ein Stellglied 87B, eine Kommunikationseinheit 88B und eine Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89B. Die zweite Schaltvorrichtung 84B, die Steuervorrichtung 86B, das Stellglied 87B, die Kommunikationseinheit 88B und die Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89B sind auf die gleiche Weise wie die erste Schaltvorrichtung 84A, die Steuervorrichtung 86A, das Stellglied 87A, die Kommunikationseinheit 88A und die Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A der ersten Schaltvorrichtung 58A eingerichtet. Die Konfigurationen und Funktionen der ersten Schaltvorrichtung 84A, der Steuervorrichtung 86A, des Stellglieds 87A, der Kommunikationseinheit 88A und der Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A der ersten Schaltvorrichtung 58A können gleich oder verschieden von denen der zweiten Schaltvorrichtung 84B, der Steuervorrichtung 86B, des Stellglieds 87B, der Kommunikationseinheit 88B bzw. der Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89B der zweiten Schaltvorrichtung 58B sein. Die zweite Schaltvorrichtung 58B muss nicht die Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89B enthalten.
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Die zweite Fahrradkomponente 56B steuert die zweite Schaltvorrichtung 84B des Fahrrads 10. Die mehreren Betätigungsmodi der zweiten Fahrradkomponente 56B enthalten einen Modus (im Folgenden als „Einstellmodus E1“ bezeichnet), der eine Änderung in der Einstellung der zweiten Schaltvorrichtung 84B zulässt, und einen Modus (im Folgenden als „der Schaltbetriebsmodus E2“ bezeichnet), bei dem die zweite Schaltvorrichtung 84B einen Schaltvorgang gemäß der Betätigungsvorrichtung 53 ausführt.
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Wenn in dem Einstellmodus E1 die Betätigungsvorrichtung 53 betätigt wird, um die Position eines beweglichen Abschnitts der zweiten Schaltvorrichtung 58B einzustellen, stellt die Steuervorrichtung 76B der zweiten Fahrradkomponente 56B die Position des beweglichen Abschnitts gemäß dem Betätigungssignal von der Betätigungsvorrichtung 53 stufenweise ein.
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Der Schaltmodus E2 enthält einen manuellen Schaltmodus E21 und einen automatischen Schaltmodus E22.
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Wenn in dem manuellen Schaltmodus E21 die Betätigungsvorrichtung 53 betätigt wird, um die zweite Schaltvorrichtung 84B zu betätigen, überträgt die Steuervorrichtung 76B der zweiten Fahrradkomponente 56B ein Steuersignal zum Betätigen der zweiten Schaltvorrichtung 84B an die Steuervorrichtung 86B der zweiten Schaltvorrichtung 58B. Die Steuervorrichtung 86B der zweiten Schaltvorrichtung 58B steuert das Stellglied 87B, um das Übersetzungsverhältnis des Fahrrads 10 gemäß dem Steuersignal zu ändern.
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In dem automatischen Schaltmodus E22 ist die Steuervorrichtung 76B der zweiten Fahrradkomponente 56B eingerichtet, um die zweite Schaltvorrichtung 84B basierend auf dem Fahrzustand des Fahrrads 10 zu steuern. Die Steuervorrichtung 76B der zweiten Fahrradkomponente 56B betätigt zum Beispiel die eine zweite Schaltvorrichtung 84B basierend auf zumindest einem von der Ausgabe des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 55 und der Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26. Wenn das zweite Fahrradelektroniksystem 50B einen Sensor ähnlich dem Drehwinkelsensor 84 der ersten Fahrradkomponente 56A enthält, kann die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 von dem Sensor erhalten werden.
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Die Fahrradanzeigevorrichtung 90 (im Folgenden als „Anzeigevorrichtung 90“ bezeichnet) ist eingerichtet, um an dem Fahrrad 10 angebracht zu werden. Die Anzeigevorrichtung 90 umfasst eine Kommunikationseinheit 91, eine Anzeige 92 und eine Steuervorrichtung 93. In einem Beispiel umfasst die Anzeigevorrichtung 90 ferner eine Speichervorrichtung 94, ein Gehäuse 95 (siehe 4) und eine Betätigungseinheit 96. Die Betätigungseinheit 96 enthält einen ersten Knopf 96A und den zweiten Knopf 96B. Die Betätigungseinheit 96 kann einen Tastbildschirm enthalten, der auf der Anzeige 92 angeordnet ist.
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Wie in 4 gezeigt, ist das Gehäuse 95 mit einem Halter 95A gekoppelt, der an dem Fahrradhauptkörper 16 anbringbar ist, so dass das Gehäuse 95 an dem Halter 95A befestigbar und von diesem abnehmbar ist. In einem Beispiel ist der Halter 95A mit der Lenkstange 24 gekoppelt. Die Anzeigevorrichtung 90 ist durch den Halter 95A an dem Fahrrad 10 angebracht. Das Gehäuse 95 umfasst einen Eingriffsabschnitt (nicht gezeigt), der mit einem Eingriffsabschnitt des Halters 95A in Eingriff gebracht werden kann. In dem Gehäuse 95 sind die Kommunikationseinheit 91, die Steuervorrichtung 93 und die Speichervorrichtung 94 untergebracht. Die Anzeige 92, der erste Knopf 96A und der zweite Knopf 96B sind in dem Gehäuse 95 so angeordnet, dass sie zum Äußeren des Gehäuses 95 frei liegen. In einem Fall, bei dem die Anzeigevorrichtung 90 und die Batterie 62 drahtgebunden verbunden sind, schaltet das Drücken des ersten Knopfs 96A zwischen einem Aktivierungszustand, in dem Energie von der Batterie 62 zu jeder Vorrichtung geliefert wird, und einem Deaktivierungszustand, in dem keine Energie von der Batterie 62 zu jeder Vorrichtung geliefert wird, um. Das Drücken des zweiten Knopfes 96B schaltet die Lampe 54 zwischen dem beleuchteten Zustand und dem unbeleuchteten Zustand um. Beispielsweise in einem Fall, in dem die Anzeigevorrichtung 90 eine Batterie enthält, die sich von der Batterie 62 unterscheidet, und eine drahtlose Kommunikation mit der Fahrradkomponente 56 durchführt, schaltet das Drücken des ersten Knopfes 96A die Anzeigevorrichtung 90 zwischen einem Aktivierungszustand und einem Deaktivierungszustand um. In diesem Fall kann die Batterieeinheit 52 so eingerichtet sein, dass sie jedem Gerät, das drahtgebunden verbunden ist, ständig Energie zuführt. Alternativ kann die Batterieeinheit 52 einen Leistungsschalter enthalten, der zwischen dem Aktivierungszustand, in dem Energie von der Batterie 62 zu jeder Vorrichtung geliefert wird, und dem Deaktivierungszustand, in dem jeder Vorrichtung keine Energie von der Batterie 62 zugeführt wird, umschaltet.
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Die Kommunikationseinheit 91 ist kommunikationsfähig mit der Fahrradkomponente 56 verbunden. Die Kommunikationseinheit 91 enthält einen Kommunikationsanschluss, der mit der Fahrradkomponente 56 über eine drahtgebundene Verbindung kommunizieren kann. In einem weiteren Beispiel enthält die Kommunikationseinheit 91 ein drahtloses Kommunikationsmodul, das mit der Fahrradkomponente 56 über eine drahtlose Verbindung kommunizieren kann. Die Kommunikationseinheit 91 kann sowohl den Kommunikationsanschluss als auch das drahtlose Kommunikationsmodul enthalten. In einem Fall, in dem die Anzeigevorrichtung 90 mit mindestens einer von der Fahrradkomponente 56 und der Batterieeinheit 52 drahtgebunden verbunden ist, ist das Gehäuse 95 mit einer Öffnung versehen, durch die ein Kabel verbunden ist.
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Die Anzeige 92 ist eingerichtet, um ein oder mehrere Bilder P auf einem Bildschirm D zu zeigen. Jedes Bild P enthält mindestens eines von einem Zeichen und einem Piktogramm. In einem Beispiel enthält die Anzeige 92 eine Flüssigkristallanzeige. In einem weiteren Beispiel enthält die Anzeige 92 eine Segmentanzeige oder eine organische EL-Anzeige. Die Anzeige 92 ist eingerichtet, um die mit dem Fahrradelektroniksystem 50 in Beziehung stehenden Bilder P auf einem Bildschirm D1 zu zeigen, der eine Vielzahl von Regionen R enthält (siehe 5), von denen jede eingerichtet ist, das zugehörige Bild der Bilder P zu zeigen. Die Anzeige 92 ist eingerichtet, um die Bilder P zu zeigen, die sich auf eine Vielzahl von Elementen beziehen, die gemäß der Fahrradkomponente 56 auf einem Einstellungsmenübildschirm D2 einstellbar sind (siehe 11). Die Anzeige 92 ist eingerichtet, um das Bild P, das sich auf ein einstellbares Element auf einem Einstellungsmenübildschirm D3 bezieht, zu zeigen (siehe 9, 10, 12 und 13). Der Einstellungsmenübildschirm D3 kann die Bilder P zeigen, die sich auf nicht einstellbare Elemente beziehen (z.B. Bilder P, die sich auf die Zeit beziehen, den Ladepegel der Batterie 62 und den Beleuchtungszustand der Lampe).
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Wie in 5 gezeigt, ist die Anzeige 92 eingerichtet, um das Bild P, das sich auf den Betätigungsmodus verschiedener Typen von Fahrradkomponenten 56 bezieht, zu zeigen. Die Anzeige 92 ist eingerichtet, um das Bild P, das sich auf eines von der Geschwindigkeit des Fahrrads 10, dem Ladezustand der Batterie 62, der Zeit, dem Zustand der Lampe 54, dem Betätigungsmodus der Fahrradkomponente 56 und der Herzfrequenz, dem Blutdruck und der Trittfrequenz in jedem einer Vielzahl von Anzeigebereichen R bezieht, anzuzeigen.
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In einem Fall, in dem die Kommunikationseinheit 91 mit der ersten Fahrradkomponente 56A kommunikationsfähig verbunden ist und kommunikationsfähig von der zweiten Fahrradkomponente 56B getrennt ist, zeigt die Steuervorrichtung 93 auf der Anzeige 92 ein Bild P1 an, das dem Betätigungsmodus der ersten Fahrradkomponente 56A entspricht. In einem Fall, in dem die Kommunikationseinheit 91 mit der zweiten Fahrradkomponente 56B kommunikationsfähig verbunden ist und von der ersten Fahrradkomponente 56A getrennt ist, zeigt die Steuervorrichtung 93 ein Bild P1 an, das der zweiten Fahrradkomponente 56B auf der Anzeige 92 entspricht.
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Die in jeder der 2 und 3 gezeigte Steuervorrichtung 93 enthält eine arithmetische Verarbeitungseinheit, die vorbestimmte Steuerprogramme ausführt. Die arithmetische Verarbeitungseinheit enthält beispielsweise eine CPU oder eine MPU. Die Steuervorrichtung 93 kann einen oder mehrere Mikrocomputer enthalten. Die Steuervorrichtung 93 enthält ferner einen Zeitgeber und eine Grafikverarbeitungseinheit (GPU). Die GPU kann in die CPU oder MPU integriert sein oder kann von der CPU oder MPU getrennt sein.
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Die Steuervorrichtung 94 speichert Informationen, die für verschiedene Arten von Steuerprogrammen und verschiedene Arten von Steuerprozessen verwendet werden. Die Steuervorrichtung 94 enthält beispielsweise eine nichtflüchtige Speichervorrichtung und eine flüchtige Speichervorrichtung. Die Steuervorrichtung 94 speichert Informationen zum Anzeigen der Bilder P auf der Anzeige 92. Die in der Speichervorrichtung 94 gespeicherten Informationen zum Anzeigen der Bilder P sind zumindest teilweise mit einer oder beiden von der ersten Fahrradkomponente 56A und der zweiten Fahrradkomponente 56B verbunden. Um den Typ der verbundenen Fahrradkomponente 56 zu spezifizieren, kann eine Identifizierungsinformation der Fahrradkomponente 56, die mit der Steuervorrichtung 93 der Anzeigevorrichtung 90 verbunden ist, erhalten werden. Dann kann die Steuervorrichtung 93 den Typ der verbundenen Fahrradkomponente 56 basierend auf Informationen bezüglich der Typen der Fahrradkomponenten 56 bestimmen, die in der Speichervorrichtung 94 gespeichert sind. Der Typ der verbundenen Fahrradkomponente 56 kann durch den Benutzer spezifiziert werden, der die Betätigungseinheit 96 betätigt oder ein vorbestimmter Schalter oder Knopf der Betätigungseinheit 96 sein. Alternativ kann eine externe Vorrichtung verwendet werden, die kommunikationsfähig mit der Kommunikationseinheit 91 verbunden ist.
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Die Steuervorrichtung 94 speichert Einstellungsinformationen des Fahrrads 10. Die Einstellungsinformationen umfassen beispielsweise den Durchmesser eines Reifens und den Befestigungswinkel der Fahrradkomponente 56. Die Einstellungsinformationen können von der Fahrradkomponente 56 oder einem Fahrradelektroniksystem 50 erhalten werden. Wenn in einem Zustand, in dem eine externe Vorrichtung mit dem Fahrradelektroniksystem 50 verbunden ist, eine Aktivität zur Aktualisierung der Einstellungsinformationen an der externen Vorrichtung durchgeführt wird, aktualisiert die Steuervorrichtung 93 der Anzeigevorrichtung 90 die Einstellungsinformationen, die in der Speichervorrichtung 94 der Anzeigevorrichtung 90 gespeichert sind, basierend auf den Einstellungsinformationen, die von der externen Vorrichtung übertragen werden. Außerdem aktualisieren die Steuervorrichtungen 76A, 76B der Fahrradkomponenten 56 die Einstellungsinformationen, die in den Speichern 78A, 78B der Fahrradkomponenten 56 gespeichert sind, basierend auf den Einstellungsinformationen, die von der externen Vorrichtung übertragen werden.
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5 zeigt ein Beispiel des Bildschirms D1. Der Bildschirm D1 umfasst einen ersten Anzeigebereich R1, einen zweiten Anzeigebereich R2, einen dritten Anzeigebereich R3, einen vierten Anzeigebereich R4, einen fünften Anzeigebereich R5, einen sechsten Anzeigebereich R6, einen siebten Anzeigebereich R7 und einen achten Anzeigebereich R8. Der erste Anzeigebereich R1 zeigt die Zeit unter Verwendung des Bildes P von Zeichen an. Die Zeit wird unter Verwendung des Zeitgebers der Steuervorrichtung 93 angezeigt. Der zweite Anzeigebereich R2 zeigt das Bild P eines Piktogramms an, das den beleuchteten Zustand anzeigt, wenn die Lampe 54 im beleuchteten Zustand ist, und zeigt das Piktogramm nicht an, wenn die Lampe 54 in dem unbeleuchteten Zustand ist. Der dritte Anzeigebereich R3 zeigt die Geschwindigkeit des Fahrrads 10 unter Verwendung des Bildes P von Zeichen an. Informationen, die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55 erhalten werden, werden verwendet, um die Geschwindigkeit des Fahrrads 10 anzuzeigen.
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Der fünfte Anzeigebereich R5 zeigt das Bild P1 an, das sich auf die Betätigungsmodi der Motoren 72A, 72B bezieht. Das Bild P1 enthält Informationen bezüglich des Unterstützungsverhältnisses. Das Bild P1 enthält Zeichen und ein Piktogramm. In einem Fall, in dem die erste Fahrradkomponente 56A verbunden ist, zeigt der fünfte Anzeigebereich R5 das Bild P1 der Kombination von Zeichen an, die jedem Betätigungsmodus des ersten Motors 72A entsprechen, und ermöglicht es dem Benutzer, das Konzept des Betätigungsmodus mit einem Piktogramm, das die Größe der Unterstützungskraft im Betätigungsmodus angibt, intuitiv zu verstehen. In einem Fall, in dem die zweite Fahrradkomponente 56B verbunden ist, zeigt der fünfte Anzeigebereich R5 das Bild P1 der Kombination von Zeichen gemäß jedem Betätigungsmodus des zweiten Motors 72B an und ermöglicht es dem Benutzer, das Konzept des Betätigungsmodus mit einem Piktogramm, das die Größe der Unterstützungskraft im Betätigungsmodus angibt, intuitiv zu verstehen. In dem ersten bis dritten Unterstützungsmodus der ersten Fahrradkomponente 56A kann mindestens eines von der Unterstützungskraft und dem maximalen Motorausgangsdrehmoment gleich oder verschieden von dem ersten bis dritten Unterstützungsmodus der zweiten Fahrradkomponente 56B sein, die die jeweiligen Größenverhältnisse der Unterstützungskraft aufweisen. In einem Fall, in dem der erste Motor 72A und der zweite Motor 72B in Betätigungsmodi gesteuert werden, die durch unterschiedliche Zeichen angezeigt werden, können somit die gleiche Steuerung oder unterschiedliche Steuerungen an dem ersten Motor 72A und dem zweiten Motor 72B durchgeführt werden. In einem Fall, in dem der erste Motor 72A und der zweite Motor 72B in Betätigungsmodi gesteuert werden, die durch die gleichen Zeichen angezeigt werden, können die gleiche Steuerung oder unterschiedliche Steuerungen an dem ersten Motor 72A und dem zweiten Motor 72B durchgeführt werden.
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Tabelle 1 zeigt Beispiele von Zeichen, die in dem Bild P1 enthalten sind, die den Betätigungsmodi der ersten Fahrradkomponente
56A entsprechen und in dem fünften Anzeigebereich R5 angezeigt werden. Tabelle 2 zeigt Beispiele von Zeichen, die in dem Bild P1 enthalten sind, die den Betätigungsmodi der zweiten Fahrradkomponente
56B entsprechen. In einem Beispiel speichert die Speichervorrichtung
94 eine Tabelle, die sich auf die in den Tabellen 1 und 2 gezeigten Bilder P1 bezieht. Im Falle, dass die mit der Speichervorrichtung
94 verbundene Fahrradkomponente
56 die erste Fahrradkomponente 56A ist, zeigt die Speichervorrichtung
94 das Bild P1 basierend auf der Tabelle 1 an. In einem Fall, in dem die Fahrradkomponente
56, die mit der Speichervorrichtung
94 verbunden ist, die zweite Fahrradkomponente
56B ist, zeigt die Speichervorrichtung
94 das Bild P1 basierend auf der Tabelle 2 an.
Tabelle 1
| Betätigungsmodus | Zeichen |
| 1-er Unterstützungsmodus A1 | BOOST |
| 2-er Unterstützungsmodus A2 | TRAIL |
| 3-er Unterstützungsmodus A3 | ECO |
| 4-er Unterstützungsmodus A4 | OFF |
| 5-er Unterstützungsmodus A5 | WALK |
Tabelle 2
| Betätigungsmodus | Zeichen |
| 1-er Unterstützungsmodus B1 | HIGH |
| 2-er Unterstützungsmodus B2 | NORMAL |
| 3-er Unterstützungsmodus B3 | ECO |
| 4-er Unterstützungsmodus B4 | OFF |
| 5-er Unterstützungsmodus B5 | WALK |
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Der sechste Anzeigebereich R6 zeigt unter Verwendung von Zeichen ein Bild P2 an, das sich auf die Betätigungsmodi der Schaltvorrichtungen 84A, 84B bezieht. Die Betätigungsmodi der Schaltvorrichtungen 84A, 84B enthalten einen automatischen Schaltmodus, in dem die Fahrradkomponente 56 eingerichtet ist, um die Schaltvorrichtungen 84A, 84B zum Beispiel gemäß dem Fahrzustand des Fahrrads 10, z.B. der Fahrzeuggeschwindigkeit und dem Drehwinkel der Kurbel 26, zu steuern, und einen automatischen Schaltmodus, in dem die Schaltvorrichtungen 84A, 84B nur durch Betätigung der Betätigungseinheit 66 steuerbar sind. Im Falle des automatischen Schaltmodus zeigt die Anzeige 92 das Bild P2 an, das beispielsweise „Auto“ enthält. In dem Fall des manuellen Schaltmodus zeigt die Anzeige 92 das Bild P2 an, das beispielsweise „Manual“ enthält. In einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die erste Schaltvorrichtung 58A enthält, die in dem automatischen Schaltmodus nicht betätigt werden kann, zeigt die Steuervorrichtung 93 der Anzeigevorrichtung 90 nicht das Bild P2 an, das sich auf den automatischen Schaltmodus bezieht, selbst wenn die Betätigungsvorrichtung 53 zum Umschalten in den automatischen Schaltmodus betätigt wird.
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Der siebte Anzeigebereich R7 zeigt die momentane Schaltposition mit Zeichen und Piktogrammen an. Wenn die Schaltposition durch Betätigung der Betätigungseinheit 66 oder durch die von der Fahrradkomponente 56 durchgeführte Steuerung geändert wird, zeigt der siebte Anzeigebereich R7 das Bild P an, das der geänderten Schaltposition entspricht.
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Der achte Anzeigebereich R8 zeigt das Bild P an, das sich auf das Fahren des Fahrrads 10 bezieht. Das Bild P, das in dem achten Anzeigebereich R8 gezeigt ist, wird in einer vorbestimmten Reihenfolge gemäß einer Betätigung der Betätigungseinheit 66 geändert. Das Bild P, das eingerichtet ist, um in dem achten Anzeigebereich R8 gezeigt zu werden, enthält die Fahrdistanz der momentanen Fahrt, die akkumulierte Fahrdistanz, die in dem momentanen Unterstützungsmodus in der momentanen Fahrt zurückgelegte Entfernung, die fahrbare Distanz in jedem Unterstützungsmodus, die anhand des Ladepegels der Batterie 62 geschätzt wird, die Fahrzeit bei mehreren Fahrten, die durchschnittliche Fahrzeuggeschwindigkeit, die höchste Fahrzeuggeschwindigkeit und die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 (Trittfrequenz). 7 zeigt ein Beispiel von Änderungen in der Darstellung des achten Anzeigebereichs R8 in einem Fall, in dem die erste Fahrradkomponente 56A verbunden ist. 8 zeigt ein Beispiel von Änderungen in der Darstellung des achten Anzeigebereichs R8 in einem Fall, in dem die zweite Fahrradkomponente 56B verbunden ist. Da das zweite Fahrradelektroniksystem 50B den Drehwinkelsensor 84 nicht enthält, ist ein Bild P3, das sich auf die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 bezieht, nicht in der vorbestimmten Reihenfolge enthalten. In einem Fall, in dem das zweite Fahrradelektroniksystem 50B den Drehwinkelsensor 84 enthält, kann das Bild P3, das sich auf die Drehgeschwindigkeit der Kurbel 26 bezieht, so eingerichtet sein, dass es nicht in der vorbestimmten Reihenfolge enthalten ist.
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Die Steuerung, die von der Steuervorrichtung 93 zur Änderung des in der Anzeige 92 und dem Bildschirm D gezeigten Bildes P durchgeführt wird, wird nun unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
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Wenn im Schritt S11 der erste Knopf 96A gedrückt wird, um der Anzeigevorrichtung 90 Energie zuzuführen, spezifiziert die Steuervorrichtung 93 den Typ der Fahrradkomponente 56, die mit der Kommunikationseinheit 91 kommunikationsfähig verbunden ist, und schreitet zum Schritt S12 fort. In einem Zustand, in dem die Fahrradkomponente 56 zum ersten Mal kommunikationsfähig verbunden ist, kann die Steuervorrichtung 93 den Typ der Fahrradkomponente 56 in der Speichervorrichtung 94 speichern. Wenn dann die Energie zugeführt wird, kann die Steuervorrichtung 93 den Typ der Fahrradkomponente 56 basiert auf der in der Speichervorrichtung 94 gespeicherten Information spezifizieren. In einem anderen Beispiel kann die Steuereinheit 93 jedes Mal, wenn der erste Knopf 96A gedrückt wird, um die Anzeigevorrichtung 90 mit Energie zu versorgen, mit der Fahrradkomponente 56 kommunizieren und die Identifikationsinformation der Fahrradkomponente 56 erhalten, um den Typ der verbundenen Fahrradkomponente 56 zu spezifizieren.
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Im Schritt S12 erhält die Steuervorrichtung 93 Informationen bezogen auf Elemente, die auf einem vorbestimmten Anfangsbildschirm D (z.B. Bildschirm D1 von 5) gezeigt sind, so dass die Anzeige 92 die Elemente zeigt, und dann mit Schritt S13 fortfährt.
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Im Schritt S13 bestimmt die Steuervorrichtung 93, ob eine Änderung der Bilder P der Elemente, die momentan auf dem Bildschirm D gezeigt sind, angefordert wurde oder nicht. Genauer gesagt in einem Fall, in dem eine Aktivität, die sich auf die momentan auf dem Bildschirm D gezeigten Elemente bezieht, an der Betätigungseinheit 66 der Betätigungsvorrichtung 53 oder der Betätigungseinheit 96 der Anzeigevorrichtung 90 durchgeführt wird, und der Inhalt der momentan gezeigten Elemente auf dem Bildschirm D gemäß dem Fahren des Fahrrads 10 und der Zeit geändert wird, bestimmt die Steuervorrichtung 93, dass die Änderung der Bilder P der Elemente, die momentan auf dem Bildschirm D gezeigt werden, angefordert wurde. In einem Fall, in dem eine der Vorrichtungen, die in dem Fahrradelektroniksystem 50 enthalten sind, eine Aktion zur Änderung des Inhalts der aktuell auf dem Bildschirm D gezeigten Elemente durchführt, kann die Steuervorrichtung 93 außerdem bestimmen, dass die Änderung der Bilder P der derzeit auf dem Bildschirm D angezeigten Elemente angefordert wurde. Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass die Änderung der Bilder P der derzeit auf dem Bildschirm D angezeigten Elemente angefordert wurde, geht die Steuervorrichtung 93 zum Schritt S14 über und bestimmt, ob das Bild P veränderbar ist oder nicht. Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass das Bild P nicht veränderbar ist, fährt die Steuervorrichtung 93 mit Schritt S13 fort. Beispielsweise in einem Fall, in dem die verbundene Fahrradkomponente 56 nicht die Funktion gemäß dem Bild P aufweist, dessen Änderung angefordert wurde, bestimmt die Steuervorrichtung 93, dass das Bild P nicht veränderbar ist. In einem weiteren Beispiel bestimmt die Steuervorrichtung 93 in einem Fall, in dem eine Aktivität zur Erhöhung des Übersetzungsverhältnisses an der Betätigungseinheit 66 der Betätigungsvorrichtung 53 unter einer Bedingung durchgeführt wird, bei der das Übersetzungsverhältnis maximal ist, dass das Bild P nicht veränderbar ist. Die Inhalte von Elementen, die in dem ersten Anzeigebereich R1, dem dritten Anzeigebereich R3, dem vierten Anzeigebereich R4 und dem achten Anzeigebereich R8 gezeigt sind, werden gemäß der Fahrt des Fahrrads 10 und der Zeit geändert.
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Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass das Bild P veränderbar ist, fährt die Steuervorrichtung 93 mit Schritt S15 fort und ändert das Bild P des Elements, das der Änderungsanforderung entspricht. Beispielsweise in einem Fall, in dem eine Hochschaltoperation an der Betätigungseinheit 66 durchgeführt wird, ändert die Steuervorrichtung 93 das Bild P, das in dem siebten Anzeigebereich R7 gezeigt ist, zu einem Bild, das der geänderten Schaltposition entspricht. In einem weiteren Beispiel wird in einem Fall, in dem eine Aktivität zum Umschalten des Inhalts, der in dem achten Anzeigebereich R8 gezeigt ist, an der Betätigungseinheit 66 durchgeführt wird, das in dem achten Anzeigebereich R8 gezeigte Bild P in der vorbestimmten Reihenfolge geändert.
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Wenn die Steuervorrichtung 93 im Schritt S13 bestimmt, dass keine Anforderung zur Änderung der momentan auf dem Bildschirm D gezeigten Bilder P von Elementen vorliegt, fährt die Steuervorrichtung 93 mit Schritt S16 fort und bestimmt, ob eine Aktivität zur Änderung des Bildschirms D, der eingestellt oder gezeigt ist, durchgeführt worden ist oder nicht. Genauer gesagt, in einem Fall, in dem eine Aktivität zur Änderung des auf dem Bildschirm D gezeigten Bildes P oder eine Aktivität zum Umschalten des Bildschirms D an der Betätigungseinheit 66 der Betätigungsvorrichtung 53 oder der Betätigungseinheit 96 der Anzeigevorrichtung 90 durchgeführt wird, geht die Steuervorrichtung 93 zum Schritt S17 über. Im Schritt S17 bestimmt die Steuervorrichtung 93, ob der Bildschirm D veränderbar ist oder nicht. Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass der Bildschirm D nicht änderbar ist, fährt die Steuervorrichtung 93 mit Schritt S13 fort. Beispielsweise in einem Fall, in dem die verbundene Fahrradkomponente 56 nicht die Funktion aufweist, die dem Bildschirm D entspricht, der zur Änderung aufgefordert wurde, bestimmt die Steuervorrichtung 93, dass der Bildschirm D nicht änderbar ist.
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Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass der Bildschirm D änderbar ist, fährt die Steuervorrichtung 93 mit Schritt S18 fort und schaltet den Bildschirm D gemäß der Änderungsanforderung um. Wenn zum Beispiel in einem Zustand, in dem die Anzeige 92 den Bildschirm D1 von 5 zeigt, eine Aktivität zum Umschalten der Fahrradkomponenten 56A, 56B von dem Schaltmodus zu dem Einstellmodus an der Betätigungseinheit 66 durchgeführt wird, zeigt die Anzeige 92 den Bildschirm D2, der in 9 gezeigt ist, so dass die Position des beweglichen Abschnitts der Schaltvorrichtung 58 eingestellt wird.
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Im Schritt S18 schaltet die Steuervorrichtung 93 den Bildschirm D basierend auf der Aktivität, die an der Betätigungseinheit 66 der Betätigungsvorrichtung 53 oder der Betätigungseinheit 96 der Anzeigevorrichtung 90 durchgeführt wurde und im Schritt S16 detektiert wurde, und kehrt erneut zum Schritt S13 zurück. Die vorliegende Steuerung endet, wenn der erste Knopf 96A gedrückt wird, um die Zufuhr von Energie zu der Anzeigevorrichtung 90 zu stoppen. Im Schritt S18 kann in einem Fall, in dem die Betätigungseinheit 66 der Betätigungsvorrichtung 53 oder die Betätigungseinheit 96 der Anzeigevorrichtung 90 für eine vorbestimmte Zeit nicht betätigt wird, die Steuervorrichtung 93 wieder mit Schritt S13 fortfahren.
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Die Steuervorrichtung 93 ändert das Bild P1, das auf der Anzeige 92 gezeigt ist, gemäß dem Typ der Fahrradkomponente 56, die mit der Kommunikationseinheit 91 kommunikationsfähig verbunden ist. In einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die erste Fahrradkomponente 56A enthält, unterscheidet sich das Bild P1, das in dem fünften Anzeigebereich R5 von 5 gezeigt ist, von jenem in einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die zweite Fahrradkomponente 56B enthält. In einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die erste Fahrradkomponente 56A enthält, unterscheidet sich das in dem sechsten Anzeigebereich R6 von 5 gezeigte Bild P2 von jenem in einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die zweite Fahrradkomponente 56B enthält. Wie in den 9 und 10 gezeigt, werden auf dem Bildschirm D2, der zum Einstellen der Position des beweglichen Abschnitts der Schaltvorrichtung 58 verwendet wird, die die Position des beweglichen Abschnitts in gestufter Weise anzeigenden Zeichen gemäß dem Typ der darin enthaltenen Schaltvorrichtung 58, die in dem Fahrradelektroniksystem 50 enthalten ist, geändert. In dem Fahrradelektroniksystem 50 wird die Position des beweglichen Abschnitts der Schaltvorrichtung 58 über die Fahrradkomponente 56 geändert. Somit werden die Zeichen, die die Position des beweglichen Abschnitts in einer gestuften Weise angeben, gemäß dem Typ der Fahrradkomponente 56 geändert.
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In einem Fall, in dem ein Element, das einem der Bilder P entspricht, die in dem Einstellungsmenübildschirm D2 enthalten sind, nicht für die Fahrradkomponente 56 einstellbar ist, die kommunikationsfähig mit der Kommunikationseinheit 91 verbunden ist, steuert die Steuervorrichtung 93 die Anzeige 92, so dass die Anzeige 92 das Bild P, das sich auf das Element bezieht, das nicht einstellbar ist, nicht anzeigt. Das Element bezieht sich auf eine Aktion der Schaltvorrichtungen 84A, 84B, die an dem Fahrrad 10 angebracht sind. Das Element bezieht sich auf ein Verfahren zur Steuerung der Schaltvorrichtungen 84A, 84B in einem Fall, in dem das Übersetzungsverhältnis des Fahrrads 10 geändert wird.
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In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A der ersten Schaltvorrichtung 58A, die in 2 gezeigt ist, einen Umwerfer enthält, enthält der Umwerfer einen Schutzmechanismus, der die Übertragung von Energie zwischen dem Stellglied 87A und der ersten Schaltvorrichtung 84A im Falle der Anwendung eines Schocks unterbricht. Wenn die Energieübertragung zwischen dem Stellglied 87A und der ersten Schaltvorrichtung 84A unterbrochen wird, unterscheidet sich die tatsächliche Position des beweglichen Abschnitts von der Position des beweglichen Abschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A, die von einer Ausgabe der Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A detektiert wird. Die Steuervorrichtung 76A der ersten Fahrradkomponente 56A stellt den Schutzmechanismus in einen Zustand zurück, in dem die Energie zwischen dem Stellglied 87A und der ersten Schaltvorrichtung 84A übertragen wird. Die Steuervorrichtung 76A der ersten Fahrradkomponente 56A führt auch eine Wiederherstellungssteuerung aus, die die erste Schaltvorrichtung 58A so steuert, dass die detektierte Position des beweglichen Abschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A mit der tatsächlichen angenommenen Position übereinstimmt.
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Wenn in einem Zustand, in dem die Anzeige 92 den Einstellungsmenübildschirm D2 von 11 zeigt, eine Aktivität zum Ausführen der Wiederherstellungssteuerung des Schutzmechanismus in dem ersten Fahrradelektroniksystem 50A durchgeführt wird, zeigt die Steuervorrichtung 93 der Anzeigevorrichtung 90 den Bildschirm D2 von 12 auf der Anzeige 92, um die Ausführung die Steuerung zu bestätigen. Die Aktivität zum Ausführen der Wiederherstellungssteuerung, die den Schutzmechanismus wiederherstellt, wird durchgeführt, indem das Element („RD-Schutz-Rücksetzung“ in 11), das auf dem Einstellungsmenübildschirm D2 gezeigt wird, ausgewählt wird. Wenn in dem Zustand von 12 die Betätigungsvorrichtung 53 betätigt wird, um die Steuerung auszuführen, die die detektierte Position des beweglichen Abschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A mit der tatsächlichen Position des beweglichen Abschnitts in Übereinstimmung bringt, zeigt die Steuervorrichtung 93 der Anzeigevorrichtung den Bildschirm D an, der das in 13 gezeigte Bild P zum Auffordern einer Aktion des Benutzers auf der Anzeige 92 enthält. Die Aktion des Benutzers enthält eine manuelle Drehung der Kurbel 26. Das Bild P, welches den Benutzers zum Handeln auffordert, enthält eine schematische Darstellung der Kurbel 26 und Pfeilmarkierungen, die zu einer Drehung der Kurbel 26 auffordern. Das schematische Diagramm der Kurbel 26 und der Pfeilmarkierungen, die zur Drehung der Kurbel 26 auffordern, können als bewegtes Bild gezeigt werden, so dass es den Anschein hat, als würde sich das schematische Diagramm der Kurbel 26 drehen. In einem Fall, in dem die erste Schaltvorrichtung 84A ein hinterer Umwerfer ist, betätigt die Steuervorrichtung 93 das Stellglied 87A, um den beweglichen Abschnitt in eine Position zu bewegen, die dem hinteren Ritzel mit der größten Anzahl von Zähnen entspricht. Dies passt die Position des Bewegungsabschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A an, die basierend auf dem Erfassungsergebnis der Schaltstatus-Erfassungsvorrichtung 89A an die tatsächliche Position des beweglichen Abschnitts erhalten wird. Nach dem Betätigen des Stellglieds 87A zum Bewegen des beweglichen Abschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A in die Position, die dem hinteren Ritzel mit der größten Anzahl von Zähnen entspricht, basierend auf dem Erfassungsergebnis der Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A, zeigt die Steuervorrichtung 93 den Bildschirm D von 13 an, bis eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist. Nachdem die vorbestimmte Zeit verstrichen ist, zeigt die Steuervorrichtung 93 den Einstellungsmenübildschirm D2 von 11 auf der Anzeige 92 an.
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In einem Fall, in dem die zweite Schaltvorrichtung 84B der zweiten Schaltvorrichtung 58B, die in 3 gezeigt ist, eine interne Schaltvorrichtung enthält, wenn die Aktivität zum Ausführen der Wiederherstellungssteuerung durchgeführt wird, um den Schutzmechanismus in einem Zustand wiederherzustellen, bei dem die Anzeige 92 den Einstellungsmenübildschirm D2 von 11 zeigt, behält das zweite Fahrradelektroniksystem 50B die Darstellung des Einstellungsmenübildschirms D2 von 11 bei, ohne zu den Bildschirmen D der 12 und 13 zu wechseln.
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Zweite Ausführungsform
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Eine zweite Ausführungsform einer Anzeigevorrichtung 90 wird nun unter Bezugnahme auf die 2, 3, 5, 14 und 15 beschrieben. Die zweite Ausführungsform der Anzeigevorrichtung 90 weist den gleichen Aufbau wie die erste Ausführungsform der Anzeigevorrichtung 90 auf, mit der Ausnahme, dass die Größen der auf dem Bildschirm D1 gezeigten Bilder P gemäß dem Typ einer angeschlossenen elektronischen Vorrichtung geändert werden. Gleiche Bezugszeichen werden jenen Elementen gegeben, die die gleichen sind wie die entsprechenden Elemente der ersten Ausführungsform. Solche Elemente werden nicht im Detail beschrieben.
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Die Kommunikationseinheit 91, die in jeder der 2 und 3 gezeigt ist, ist mit elektronischen Vorrichtungen kommunikativ verbunden, die an dem Fahrrad 10 befestigt sind oder durch den Fahrer des Fahrrads getragen werden. Die elektronischen Vorrichtungen enthalten mindestens eines von der an dem Fahrrad 10 befestigten Fahrradkomponente 56 und einem vom Fahrer getragenen Sensor. Die elektronischen Vorrichtungen enthalten die Batterieeinheit 52, die Betätigungsvorrichtung 53, die Lampe 54, den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55 und die Fahrradkomponente 56.
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Wie in 5 gezeigt, ist die Anzeige 92 eingerichtet, um die Bilder P zu zeigen, die sich auf die elektronischen Vorrichtungen in jedem der Anzeigebereiche R beziehen, die in dem einen Bildschirm D1 enthalten sind. Die Steuervorrichtung 93 ändert die Größe von mindestens einem der Anzeigebereiche R gemäß den mit der Kommunikationseinheit 91 kommunikationsfähig verbundenen elektronischen Vorrichtungen. Die Steuervorrichtung 93 ändert die Größen der Anzeigebereiche R gemäß einer vorbestimmten Prioritätsreihenfolge von Bildern, die sich auf die elektronischen Vorrichtungen beziehen. Die Steuervorrichtung 93 ist eingerichtet, um die vorbestimmte Prioritätsreihenfolge zu ändern.
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Die Steuervorrichtung zur Änderung der Größen der Anzeigebereiche R wird nun unter Bezugnahme auf 14 beschrieben.
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Im Schritt S21 bestimmt die Steuervorrichtung 93, ob die Darstellung des Bildschirms D1 einschließlich der Anzeigebereiche R angefordert wird oder nicht. In einem Fall, in dem der Anzeigevorrichtung 90 Energie zugeführt wird oder eine Aktivität zur Änderung der Darstellung zu dem Bildschirms D1 von dem Bildschirm D2 und dem Bildschirms D3 an der Betätigungseinheit 66 durchgeführt wird, bestimmt die Steuervorrichtung 93 beispielsweise, dass die Darstellung des Bildschirms D1, der die Anzeigebereiche R enthält, angefordert wurde.
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Die Steuervorrichtung 93 wiederholt Schritt S21, bis die Darstellung der Anzeigebereiche R angefordert wird. Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass die Darstellung der Anzeigebereiche R angefordert wurde, spezifiziert die Steuervorrichtung 93 im Schritt S22 den Typ jedes verbundenen elektronischen Geräts und schreitet zum Schritt S23 fort. Das Spezifizieren des Typs der elektronischen Vorrichtung wird auf die gleiche Weise wie das Spezifizieren des Typs der Fahrradkomponente 56 im Schritt S11 von 6 durchgeführt.
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Im Schritt S23 bestimmt die Steuervorrichtung 93, ob die Größen der Anzeigebereiche R auf dem Bildschirm D1 geändert werden müssen oder nicht. Genauer gesagt, die Steuervorrichtung 93 löscht oder reduziert die Größe des Anzeigebereichs R, der das entsprechende Bild P zeigt, und bestimmt, dass die verbleibenden Anzeigebereiche R vergrößert werden müssen, für jedes Element, das in der Speichervorrichtung 94 im Voraus gespeichert ist und eingerichtet ist, um auf dem Bildschirm D1 gezeigt zu werden. In einem Fall, in dem eine angeschlossene elektronische Vorrichtung ein Element zu den in der Speichervorrichtung 94 im Voraus gespeicherten und zur Anzeige auf dem Bildschirm D1 eingerichteten Elementen hinzufügt, fügt die Steuervorrichtung 93 den Anzeigebereich R hinzu, der das entsprechende Bild P zeigt, und bestimmt, dass verbleibende Anzeigebereiche R in der Größe reduziert werden müssen.
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Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass die Größen der Anzeigebereiche R geändert werden müssen, ändert die Steuervorrichtung 93 die Größen der Anzeigebereiche R basierend auf der vorbestimmten Prioritätsreihenfolge im Schritt S24. Im Schritt S25 zeigt die Steuervorrichtung 93 auf der Anzeige 92 den Bildschirm D, der die Anzeigebereiche R enthält. Wenn die Steuervorrichtung 93 im Schritt S23 bestimmt, dass die Größen der Anzeigebereiche R nicht geändert werden müssen, führt die Steuervorrichtung 93 den Schritt S24 nicht durch und fährt mit Schritt S25 fort, um den Bildschirm D, der die Anzeigebereiche R enthält, auf der Anzeige 92 anzuzeigen.
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In einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem
50 zum Beispiel die Fahrradkomponente
56 nicht enthält, löscht die Anzeige
92 den fünften Anzeigebereich R5 von dem Bildschirm D1 von
5 und vergrößert den Anzeigebereich R, der eine höhere vorbestimmte Prioritätsreihenfolge aufweist. Beispielsweise in einem Fall, in dem die Speichervorrichtung
94 Informationen bezüglich der in der Tabelle 3 gezeigten Priorität speichert, wenn der fünfte Anzeigebereich R5 gelöscht wird, wird, wie in
15 gezeigt, der sechste Anzeigebereich R6, der neben dem fünften Anzeigebereich R5 die höchste Priorität aufweist, vergrößert.
Tabelle 3
| Vergrößerungspriorität | Bereich |
| 1 | 5-ter Anzeigebereich |
| 2 | 6-ter Anzeigebereich |
| 3 | 7-ter Anzeigebereich |
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Zum Beispiel wird in einem Fall, in dem die elektronischen Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems
50 ferner einen Sensor enthalten, der die Herzfrequenz des Fahrers erfasst, ein Bereich R mit einer niedrigeren vorbestimmten Prioritätsreihenfolge auf dem Bildschirm D in der Größe reduziert. Zum Beispiel wird in einem Fall, in dem die Speichervorrichtung
94 Informationen speichert, die sich auf die in der Tabelle 4 gezeigte Priorität beziehen, der dritte Anzeigebereich R3 in der Größe reduziert. Somit wird, wie in
16 gezeigt, ein neunter Anzeigebereich R9 zu dem Rand hinzugefügt, um das Bild P, das sich auf die Herzfrequenz bezieht, anzuzeigen.
Tabelle 4
| Verkleinerungspriorität | Bereich |
| 1 | 3-ter Anzeigebereich |
| 2 | 7-ter Anzeigebereich |
| 3 | 8-ter Anzeigebereich |
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In einem Fall, in dem der Einstellungsmenübildschirm D2 ein Element zeigt, dass ein Umschalten zu einem Modus zur Änderung der vorbestimmten Prioritätsreihenfolge ermöglicht, und das Element ausgewählt wird, kann die Steuervorrichtung 93 eingerichtet sein, um Informationen, die sich auf die vorbestimmte Prioritätsreihenfolge beziehen, unter Verwendung der Betätigungseinheit 66 oder der Betätigungseinheit 96 zu ändern. Alternativ kann die Steuervorrichtung 93 eingerichtet sein, um die Informationen bezüglich der vorbestimmten Prioritätsreihenfolge gemäß einer Anweisung von einer externen Vorrichtung zu ändern, die mit der Kommunikationseinheit 91 kommunizieren kann.
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Modifizierte Beispiele
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Die vorstehende Beschreibung veranschaulicht Ausführungsformen einer Fahrradanzeigevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung und soll nicht einschränkend sein. Die Ausführungsformen der Fahrradanzeigevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung können wie folgt modifiziert werden. Ferner können zwei oder mehr der modifizierten Beispiele kombiniert werden. In den modifizierten Beispielen werden dieselben Bezugszeichen den Elementen gegeben, die die gleichen sind wie die entsprechenden Elemente der Ausführungsformen. Solche Elemente werden nicht im Detail beschrieben.
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Die Steuervorrichtung 93 kann den Einstellungsmenübildschirm D2 auf der Anzeige 92 anzeigen, der gemäß dem Typ der Fahrradkomponente 56 teilweise geändert wird, die mit der Kommunikationseinheit 91 kommunikativ verbunden ist. Zum Beispiel in einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die erste Fahrradkomponente 56A enthält, zeigt die Anzeige 92 den Einstellungsmenübildschirm D2 von 11. In einem Fall, in dem das Fahrradelektroniksystem 50 die zweite Fahrradkomponente 56B enthält, weist das Fahrradelektroniksystem 50 nicht die Funktion zum Wiederherstellen des Schutzmechanismus, der die Position des beweglichen Abschnitts der ersten Schaltvorrichtung 58A, die basierend auf dem Detektionsergebnis der Schaltstatusdetektionsvorrichtung 89A erhalten wird, an die tatsächliche Position anpasst. Wie in 17 gezeigt, zeigt die Anzeige 92 somit den Einstellungsmenübildschirm D2 an, der das Element zum Ausführen der Funktion zum Wiederherstellen des Schutzmechanismus weglässt, der die Position des beweglichen Teils der ersten Schaltvorrichtung 58A, die auf der Grundlage des Detektionsergebnisses der Schaltzustandsdetektionsvorrichtung 89A erhalten wird, an die tatsächliche Position anpasst.
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Die Fahrradkomponente 56 der ersten Ausführungsform kann mindestens eine von der Schaltvorrichtung 58, einer Dämpfung und einer einstellbaren Sattelstütze enthalten. Die Anzeigevorrichtung 90 ist auf jede Fahrradkomponente anwendbar, solange die Fahrradkomponente in mehreren Modi betreibbar ist.
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Die Steuervorrichtung 93 der zweiten Ausführungsform kann eingerichtet sein, um Informationen bezüglich des die Anzeigebereiche R enthaltenden Bildschirms D1 zu ändern und in der Speichervorrichtung 94 gespeichert zu sein. Wenn beispielsweise eine elektronische Vorrichtung hinzugefügt oder entfernt wird, werden die Informationen, die sich auf die Anzeigebereiche R des Bildschirms D1 beziehen und in der Speichervorrichtung 94 gespeichert sind, geändert. Anschließend wird der Bildschirm D1 basierend auf den in der Speichervorrichtung 94 gespeicherten Informationen gezeigt. In diesem Fall, bestimmt, wie in 18 gezeigt, die Steuervorrichtung 93 im Schritt S31, ob eine elektronische Vorrichtung zu dem Fahrradelektroniksystem 50 hinzugefügt oder von diesem entfernt wird oder nicht. Die Steuervorrichtung 93 kann Informationen der elektronischen Vorrichtungen, die in dem Fahrradelektroniksystem 50 enthalten sind, in vorbestimmten Zyklen erhalten. Alternativ kann die Steuervorrichtung 93 basierend auf Informationen über das Hinzufügen und Entfernen einer elektronischen Vorrichtung, die von einer externen Vorrichtung übertragen wird, bestimmen, ob eine elektronische Vorrichtung zu dem Fahrradelektroniksystem 50 hinzugefügt oder von diesem entfernt wurde oder nicht. In einem Fall, in dem die Steuervorrichtung 93 das Hinzufügen oder Entfernen einer elektronischen Vorrichtung bestimmt, spezifiziert die Steuervorrichtung 93 im Schritt S32 den Typ der verbundenen elektronischen Vorrichtungen und fährt mit Schritt S33 fort. Die Steuervorrichtung 93 bestimmt basierend auf Informationen der verbundenen elektronischen Vorrichtungen, ob die Größen der Anzeigebereiche R auf dem Bildschirm D1 geändert werden müssen oder nicht. Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass die Größen der Anzeigebereiche R nicht geändert werden müssen, beendet die Steuervorrichtung 93 den Vorgang. Wenn die Steuervorrichtung 93 bestimmt, dass die Größen der Anzeigebereiche R geändert werden müssen, schreitet die Steuervorrichtung 93 zum Schritt S34 fort und ändert die Größen der Anzeigebereiche R basierend auf der vorbestimmten Prioritätsreihenfolge. Die Steuervorrichtung 93 speichert die Informationen bezüglich des geänderten Bildschirms D1 in der Speichervorrichtung 94 im Schritt S35 und beendet den Vorgang.
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Die Betätigungsvorrichtung 53 kann eingerichtet sein, um mit der Anzeigevorrichtung 90 oder anderen Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems 50 integriert zu sein.
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Wenn die Speichervorrichtung 94 aus der Anzeigevorrichtung 90 weggelassen wird, können die Speichervorrichtungen 78A, 78B der Fahrradkomponenten 56 die auf der Anzeige 92 gezeigten Inhalte speichern. Die Fahrradkomponente 56 überträgt Informationen, die auf der Anzeige 92 angezeigt werden, zu der Anzeigevorrichtung 90 gemäß einer Aktivität der Betätigungsvorrichtung 53. Die Anzeigevorrichtung 90 zeigt das Bild P auf der Anzeige 92 basierend auf der Information, die von der Fahrradkomponente 56 übertragen wird, an.
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Die Anzeigevorrichtung 90 kann ein Smartphone oder einen Tablet-PC enthalten. Zusätzlich kann die Anzeigevorrichtung 90 eingerichtet sein, um von dem Fahrer getragen zu werden.
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Die Betätigungseinheit 96 kann aus der Anzeigevorrichtung 90 weggelassen werden. In diesem Fall kann die Betätigungseinheit, die mit der Energieversorgung der Anzeigevorrichtung 90 beginnt, an einer weiteren Vorrichtung des Fahrradelektroniksystems 50 vorgesehen sein. Die Aktivierungs- und Deaktivierungszustände der Anzeigevorrichtung 90 können so eingerichtet sein, dass sie mit den Aktivierungs- und Deaktivierungszuständen anderer Vorrichtungen des Fahrradelektroniksystems 50 synchronisiert sind.
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In dem Fahrradelektroniksystem 50 kann mindestens eine von der Batterieeinheit 52, der Betätigungsvorrichtung 53, der Lampe 54, dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 55, der Fahrradkomponente 56, der Schaltvorrichtung 58 und der Fahrradanzeigevorrichtung 90 mit der Steuervorrichtung 76B der Fahrradkomponente 56 durch mindestens eine von einer Energieleitung, die nur Energie überträgt, und einer Kommunikationsleitung, die nur Kommunikationssignale überträgt, anstatt über die Energieleitungskommunikation verbunden sein.
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Bezugszeichenliste
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10) Fahrrad, 52) Batterieeinheit (elektronische Vorrichtung), 53) Betätigungsvorrichtung (elektronische Vorrichtung), 54) Lampe (elektronische Vorrichtung), 55) Fahrzeuggeschwindigkeitssensor (elektronische Vorrichtung), 56) Fahrradkomponente (elektronische Vorrichtung), 56A) erste Fahrradkomponente (elektronische Vorrichtung), 56B) zweite Fahrradkomponente (elektronische Vorrichtung), 58) Schaltvorrichtung (elektronische Vorrichtung), 72B) zweiter Motor, 84A) erste Schaltvorrichtung, 84B) zweite Schaltvorrichtung, 90) Anzeigevorrichtung (Fahrradanzeigevorrichtung), 91) Kommunikationseinheit, 92) Anzeige, 93) Steuervorrichtung, 94) Speichervorrichtung
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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