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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung:
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Die Erfindung betrifft eine manuelle Pulsgeneratorvorrichtung zum Ermöglichen eines manuellen Betriebs einer Achsbewegung.
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Zum Stand der Technik:
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Die offengelegte
japanische Patentanmeldung 11-305815 beschreibt eine Hand-Hängebedientafel zum Freigeben eines beweglichen Teils einer Werkzeugmaschine, welches durch Handbetrieb bewegt werden soll. Kurz beschrieben, hat die Hand-Hängebedientafel einen Einstellknopf zum Erzeugen von Antriebspulsen, welche dem Betrag der Drehung proportional sind, und einen Freigabe- und Totmannschalter mit einer ersten Stoppposition und einer zweiten Stoppposition. Der Freigabe- und Totmannschalter bestimmt einen manuellen Betriebszustand für die Hand-Hängebedientafel wenn er in die erste Stoppposition gebracht ist und stoppt den bewegbaren Körper wenn er in die zweite Stoppposition gebracht ist.
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Um bei einer solchen Hand-Hängebedientafel (nachfolgend als manuelle Pulsgeneratorvorrichtung bezeichnet) eine Betätigung des Einstellknopfes entgegen den Absichten der Bedienungsperson zu verhindern, ist der Freigabeschalter eingerichtet, nur die Erzeugung (Generation) der Antriebpulse zu ermöglichen.
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Kurzbeschreibung der Erfindung
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Bei einer derartigen herkömmlichen manuellen Pulsgeneratorvorrichtung ist es allerdings möglich, bei Betätigung der Vorrichtung mit einer Hand, den Freigabeschalter und den Einstellknopf zu betätigen. Deshalb kann der bewegbare Körper eine Bewegung ausführen wenn der Einstellknopf irrtümlich in einem Zustand betätigt wird, indem die Bedienungsperson auch den Freigabeschalter betätigt.
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Deshalb ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung einer manuellen Pulsgeneratorvorrichtung, welche einen manuellen Betrieb der Axialbewegungen unter Verwendung beider Hände veranlasst oder anregt.
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Gemäß einer Merkmalskombination ist die Erfindung gekennzeichnet durch eine manuelle Pulsgeneratorvorrichtung mit einem drehbaren Einstellknopf, einer Pulsgeneratoreinheit, die eingerichtet ist zur Erzeugung von Antriebspulsen für die Steuerung einer Axialbewegung entsprechend einem Betrag der Drehung des Einstellknopfes, einen Freigabeschalter, der eingerichtet ist für ein Umschalten zwischen einer Freigabe und einer Sperrung einer Axialbewegung entsprechend den Antriebspulsen, und ein Gehäuse mit dem Einstellknopf und dem Freigabeschalter auf einer Gehäuseoberfläche und zur Aufnahme der Pulsgeneratoreinheit im Inneren, wobei der Einstellknopf in Längsrichtung des Gehäuses am einen Ende und auf der Frontoberfläche des Gehäuses angeordnet ist während der Freigabeschalter an einem anderen Ende in Längsrichtung des Gehäuses auf dessen Frontoberfläche angeordnet ist oder an einer Seitenoberfläche des Gehäuses, welche sich in Querrichtung desselben erstreckt.
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Bei der Erfindung wird es für eine Bedienungsperson schwierig, die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung mit einer Hand zu ergreifen und gleichzeitig damit einen Handbetrieb der Axialbewegungen auszuführen. Entsprechend ist bei einem Ergreifen der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung mit einer Hand es möglich, eine gleichzeitige Betätigung sowohl des Einstellknopfes als auch des Freigabeschalters zu verhindern. Da es schwierig ist, mit der Hand, welche die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung ergriffen hat, auch eine manuelle Betätigung von Axialbewegungen auszuführen, wird damit angeregt bzw. veranlasst, unter Verwendung von beiden Händen die Ausführung eines Handbetriebs bezüglich der Axialbewegungen und das Ergreifen der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung auszuführen.
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Obige sowie weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden noch deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung mit Blick auf die Figuren, in welchen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung erläuternd gezeigt sind.
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Figurenliste
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- 1 ist eine perspektivische Ansicht der äußeren Erscheinung einer manuellen Pulsgeneratorvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- 2 ist eine Seitenansicht der Pulsgeneratorvorrichtung gemäß 1;
- 3 ist eine perspektivische Ansicht einer manuellen Pulsgeneratorvorrichtung gemäß einer ersten Abwandlung;
- 4 ist eine perspektivische Ansicht einer manuellen Pulsgeneratorvorrichtung gemäß einer zweiten Abwandlung.
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Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Einzelnen
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele für eine manuelle Pulsgeneratorvorrichtung gemäß der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die Figuren nähen beschrieben.
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1 ist eine perspektivische Darstellung einer manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 10 und 2 zeigt diese von der Seite. Die X-Richtung, die Y-Richtung und die Z-Richtung sind in den 1 und 2 mit Pfeilen dargestellt. Die X- Richtung, die Y-Richtung und die Z-Richtung stehen senkrechts zueinander, wobei die X-Richtung in Längsrichtung, die Y-Richtung in Richtung der Breite und die Z-Richtung in Richtung der Stärke der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 10 verlaufen.
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Die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 dient dem manuellen Betrieb von Axialbewegungen bei einer Werkzeugmaschine. Die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 hat einen Einstellknopf 12, eine Achsenauswahleinheit 14, eine Vergrößerungsauswahleinheit 16, einen Notstoppschalter 18, eine Pulsgeneratoreinheit 20, und einen Freigabeschalter 22. Die Pulsgeneratoreinheit 20 ist in einem Gehäuse 24 der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 10 aufgenommen. Der Einstellknopf 12, die Achsenauswahleinheit 14, die Vergrößerungsauswahleinheit 16, der Notstoppschalter 18 und der Freigabeschalter 22 sind auf einer Oberfläche des Gehäuses 24 angeordnet. Das Gehäuse 24 hat seine maximale Länge in Längsrichtung, seine zweitgrößte Erstreckung in Breitenrichtung und seine kürzeste Erstreckung in Richtung der Stärke.
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Ein Kabel 26 ist an der Seitenfläche 24ss1 des Gehäuses 24 an einem Ende desselben (dem Ende in negativer X-Richtung) in Längsrichtung des Gehäuse 24 angeschlossen. Die beiden Enden des Gehäuses 24 in Längsrichtung sind mit 24ss bezeichnet. Mit dem Kabel 26 wird ein Signal (Antriebspulse etc.) von der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 10 an eine numerische Steuerung (nicht gezeigt) einer Werkzeugmaschine (nicht gezeigt) gegeben. Das Kabel 26 ist in Breitenrichtung mittig an der Seitenfläche 24ss1 angeordnet.
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Der Einstellknopf 12, die Achsenauswahleinheit 14, die Vergrößerungsauswahleinheit 16, und der Notstoppschalter 18 sind auf einer Frontfläche 24f des Gehäuses 24 angeordnet, während der Freigabeschalter 22 auf einer Seitenfläche des Gehäuses 24 angeordnet ist (also eine Fläche in Richtung der Stärke des Gehäuses 24). Der Einstellknopf 12 ist auf der Frontfläche 24f an einem Ende (einem Ende in negativer X-Richtung) des Gehäuses 24 angeordnete und der Notstoppschalter 18 ist auf der Frontfläche 24 am anderen Ende (einem Ende in positiver X-Richtung) angeordnet.
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Der Freigabeschalter 22 ist auf einer Seitenfläche 24ss2 des Gehäuses 24 am andern Ende (dem Ende in positiver X-Richtung)und in Querrichtung (Breitenrichtung) am Ende dieser Seitenfläche (einem Ende in negativer Y-Richtung) angeordnet. Der Freigabeschalter 22 kann auch im Bereich der Mitte in Querrichtung des Gehäuses 24 angeordnet sein oder er kann auch am anderen Ende (dem Ende in positiver Y-Richtung) an dieser Seitenfläche angeordnet sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist, gesehen aus der Mitte des Gehäuses 24 in Längsrichtung, das Ende in negativer X-Richtung als das eine Ende in Längsrichtung definiert und das Ende in positiver X-Richtung ist als das andere Ende in Längsrichtung definiert. Aus der Mitte in Querrichtung des Gehäuses 24 gesehen, ist das Ende in negativer Y-Richtung als das eine Ende in Querrichtung definiert und das Ende in positiver Y-Richtung ist als das andere Ende in Querrichtung definiert.
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Die Achsenauswahleinheit 14 und die Vergrößerungsauswahleinheit 16 sind auf der Frontfläche 24f nahe der Mitte in Längsrichtung des Gehäuses 24 angeordnet. Die Achsenauswahleinheit 14 ist auf einer Seite (in negativer Y-Richtung) in Querrichtung (in Breitenrichtung) des Gehäuses 24 und die Vergrößerungsauswahleinheit 16 ist auf der anderen Seite (Seite in positiver Y -Richtung) in Querrichtung des Gehäuses 24 angeordnet.
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Der Einstellknopf 12 ist eine Betätigungseinheit zum Zweck der Erzeugung von Antriebspulsen für einen manuellen Betrieb einer Achsenbewegung der Werkzeugmaschine. Der Einstellknopf hat eine zylindrische Form bzw. eine Säulenform. Der Einstellknopf 12 ist um eine sich in Z-Richtung erstreckende Achse drehbar. Wünscht die Bedienungsperson eine Axialbewegung in positiver Richtung, dreht sie den Einstellknopf 12 in positiver Richtung (im Uhrzeigersinn), während sie für eine Axialbewegung in negativer Richtung den Einstellknopf 12 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
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Die Achsenauswahleinheit 14 wird betätigt für die Auswahl einer Achse (X-Achse, Y-Achse, Z-Achse, 4.Achse, 5.Achse) der Werkzeugmaschine für eine jeweilige Axialbewegung. Die Vergrößerungsauswahleinheit 16 wird betätigt für die Auswahl einer Vergrößerung.
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Die Achsenauswahleinheit 14 und die Vergrößerungsauswahleinheit 16 haben Zylinderform oder Säulenform und sind jeweils um eine Achse drehbar, die sich in Z-Richtung erstreckt. Der Notfallstoppschalter 18 ist ein Schalter für einen sofortigen Stopp einer Axialbewegung und er wird durch die Bedienungsperson in einer Notsituation gedrückt.
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Die Pulsgeneratoreinheit 20 erzeugt Antriebspulse zum Steuern einer Axialbewegung entsprechend dem Betrag der Drehung des Einstellknopfes 12. Die Pulsgeneratoreinheit 20 erzeugt positive Antriebspulse wenn der Einstellknopf 12 in positiver Richtung gedreht wird, während sie negative Antriebspulse erzeugt bei Drehung des Einstellknopfes 12 in negativer Richtung. Mit größer werdendem Betrag der Drehung des Einstellknopfes 12 durch die Bedienungsperson steigt die Anzahl der Antriebspulse und damit wird die Distanz der Axialbewegung größer. Mit schneller werdender Drehung des Einstellknopfes 12 werden die Intervalle zwischen den erzeugten Antriebspulsen kürzer und deshalb wird die Geschwindigkeit der Axialbewegung schneller. Die erzeugten Antriebspulse werden zu der numerische Steuerung der Werkzeugmaschine über das Kabel 26 übertragen. Die Pulsgeneratoreinheit 20 überträgt zur numerische Steuerung auch ein Signal (nachfolgend als Achsensignal bezeichnet) zur Bestimmung der Achse, welche durch die Achsenauswahleinheit 14 ausgewählt ist, und ein Signal (nachfolgend als Vergrößerungssignal bezeichnet), welches die Vergrößerung angibt, welche mit der Vergrößerungsauswahleinheit 16 ausgewählt worden ist.
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Die numerische Steuerung steuert die Axialbewegung der Werkzeugmaschine unter Verwendung der übertragenen Antriebspulse des Achsensignals und des Vergrößerungssignals. Sie steuert also die Achsenbewegung der durch die Achsenauswahleinheit 14 ausgewählten Achse. Beträgt die Vergrößerung den Faktor 1 (×1), bewegt die numerische Steuerung die ausgewählte Achse über eine vorgegebene Distanz L entsprechend einem Puls. Bei einer ausgewählten Vergrößerung mit dem Faktor N (×N) bewegt die numerische Steuerung die ausgewählte Achse um eine Distanz L × N entsprechend einem Antriebspuls. Dementsprechend wird bei größerer Vergrößerung die Bewegungsgeschwindigkeit der Axialbewegung schneller und die Distanz größer. Die Pulsgeneratoreinheit 20 kann auch Antriebspulse entsprechend der ausgewählten Vergrößerung und dem Betrag der Drehung des Einstellknopfes 12 generieren. In diesem Fall werden die generierten Antriebspulse eingestellt auf Basis der ausgewählten Vergrößerung.
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Der Freigabeschalter 22 dient zum Umschalten zwischen einer Freigabe und einer Sperrung der Axialbewegung entsprechend den Antriebspulsen. Wird der Freigabeschalter 22 von der Bedienungsperson gedrückt, ist eine Axialbewegung entsprechend den Antriebspulsen freigegeben und wirksam, während dann, wenn der Freigabeschalter 22 nicht gedrückt ist, eine Axialbewegung entsprechend den Antriebspulsen gesperrt ist, also keine Axialbewegung stattfindet. Ist der Freigabeschalter 22 gedrückt, überträgt die Pulsgeneratoreinheit 20 ein Signal (nachfolgend als Freigabesignal bezeichnet), welches anzeigt, dass der Schalter gedrückt ist, an die numerische Steuerung. In der Periode, in welcher der Freigabeschalter 22 gedrückt ist, überträgt die Pulsgeneratoreinheit 20 kontinuierlich das Freigabesignal (Hoch-Signal) an die numerische Steuerung.
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Die numerische Steuerung ermöglicht eine Axialbewegung entsprechend den Antriebspulsen nur in einer Periode (Zeitspanne), in welcher das Freigabesignal übertragen wird. Die Pulsgeneratoreinheit 20 kann Antriebspulse nur in einer Periode generieren, in welcher der Freigabeschalter 22 gedrückt ist oder es werden erzeugte Antriebspulse an die numerische Steuerung nur in einer Periode übertragen, in welcher der Freigabeschalter 22 gedrückt ist.
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Herkömmlicherweise wurde der Freigabeschalter 22 auf einer Seitenfläche 24s11 des Gehäuses 24 auf einer Seite (der Seite in negativer Y-Richtung) angeordnet. Wenn dementsprechend die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 (das Gehäuse 24) mit der linken Hand ergriffen wird und der Freigabeschalter 22 mit dem Daumen der linken Hand betätigt wird, wird es möglich, den Einstellknopf 12 mit dem Mittelfinger, dem Ringfinger oder dem kleinen Finger der linken Hand zu betätigen. Wurde die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 (das Gehäuse 24) mit der rechten Hand ergriffen und der Freigabeschalter 22 mit dem Zeigefinger oder dem Mittelfinger der rechten Hand betätigt, war es möglich, den Einstellknopf 12 mit dem Daumen der rechten Hand zu betätigen. Deshalb konnte es zu einer Achsenbewegung kommen wenn die Bedienungsperson irrtümlich den Einstellknopf 12 in einem Zustand betätigt, in welchem sie auch den Freigabeschalter 22 betätigt.
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Im Gegensatz dazu, ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel der Einstellknopf 12 auf der Frontfläche 24f des Gehäuses 24 an einem Ende desselben (dem Ende in negativer X-Richtung) angeordnet und der Freigabeschalter 22 ist auf einer Seitenfläche 24ss2 des Gehäuses 24 am anderen Ende (dem Ende in positiver X-Richtung) angeordnet, jeweils in Längsrichtung gesehen; der Freigabeschalter 22 ist also auf einer Seitenfläche in Breitenrichtung (Querrichtung) des Gehäuses 24 angeordnet. Deshalb wird es für eine Bedienungsperson praktisch kaum möglich, die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10, (das Gehäuse 24) zu ergreifen und mit einer Hand einen manuellen Betrieb einer Axialbewegung auszuführen. Wird die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 (das Gehäuse 24) mit einer Hand ergriffen, so wird eine geleichzeitige Betätigung sowohl des Einstellknopfes 12 als auch des Freigabeschalters 22 wirksam verhindert. Da es schwierig ist, einen manuellen Betrieb einer Axialbewegung mit einer Hand auszuführen, welche die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 ergreift, wird die Ausführung einer manuellen Betätigung der Axialbewegung und auch das Ergreifen der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 12 mit zwei Händen gefördert.
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[Modifikationen]
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Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel kann in der nachfolgend beschriebenen Weise modifiziert werden.
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(Modifikation 1) Gemäß Modifikation 1 nach 3 kann der Freigabeschalter 22 auf der Frontfläche 24f des Gehäuses 24 am anderen Ende (dem Ende in positiver X-Richtung), in Längsrichtung des Gehäuses 24, angeordnet sein. Dabei kann der Freigabeschalter 22 auch in Richtung einer Seite (Seite in negativer Y-Richtung) in Querrichtung des Gehäuses 24 versetzt sein (siehe 3) oder er kann auf der anderen Seite (Seite in positiver Y-Richtung) in Querrichtung des Gehäuses 24 angeordnet sein.
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Mit diesen Merkmalen wird es für eine Bedienungsperson praktisch kaum möglich, die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 (das Gehäuse 24) mit einer Hand zu ergreifen und gleichzeitig dabei eine manuelle Betätigung einer Axialbewegung auszuführen. Es wird also bei einem Ergreifen der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 10 mit einer Hand wirksam verhindert, dass eine gleichzeitige Betätigung sowohl des Einstellknopfes 12 als auch der Freigabeschalter 22 erfolgt. Da es schwierig ist, einen manuellen Betrieb der Axialbewegung mit einer Hand, welche die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 ergriffen hat, auszuführen wird somit geradezu erzwungen, einen manuellen Betrieb der Axialbewegung unter Ergreifen der manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 mit beiden Händen auszuführen.
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(Modifikation 2) Um die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 fest zu greifen, haben Bedienungspersonen erfahrungsgemäß die Tendenz, das Gehäuse 24 zu fassen während sie das proximale Ende 26a des Kabels 26 halten (also einen Kabelabschnitt am Gehäuse 24). Deshalb ist gemäß Modifikation 2 nach 4 der Freigabeschalter 22 an einem Ende (dem Ende in negativer Y-Richtung), also in Querrichtung des Gehäuses 24, angeordnet, während das Kabel 26 auf der anderen Seite (der Seite in positiver Y-Richtung) in das Gehäuse 24 geführt ist. Anders ausgedrückt: das Kabel 26 ist auf einer Seite (der Seite in negativer X-Richtung), gesehen in Längsrichtung des Gehäuses 24, und auf der anderen Seite (Seite in positiver Y-Richtung) gesehen, in Querrichtung des Gehäuses 24, angeordnet. Der Begriff „Seite“ ist hier auch im Sinne von „Kante“ bzw. „an der Kante“ oder „nahe der Kante“ zu verstehen. Mit diesen Merkmalen wird es für eine Bedienungsperson praktisch kaum möglich, den Freigabeschalter 22 mit einer Hand zu betätigen, welche die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 ergriffen hat und gleichzeitig das proximale Ende 26a des Kabels 26 zu halten. Auch hier wird also die Bedienungsperson dazu gebracht, Axialbewegungen mit beiden Händen zu tätigen.
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Beim Beispiel gemäß 4 ist das Kabel 26 auf der Seitenfläche 24ss1 am einen Ende (Ende in negativer X-Richtung), gesehen in Längsrichtung des Gehäuses 24, angeordnet; solche sich in Querrichtung des Gehäuses 24 erstreckende Seitenfläche gibt es zwei. Das Kabel 26 kann aber auch auf der Bodenfläche 24b des Gehäuses 24 angeschlossen sein. Auch kann das Kabel 26 auf der Seitenfläche 24sl2 (einer Seitenfläche in positiver Y-Richtung), die sich in Längsrichtung des Gehäuses 24 erstreckt, angeordnet sein; derartige sich in Längsrichtung des Gehäuses 24 erstreckende Seitenflächen 24sl gibt es zwei. Es reicht für die hier angegebene Zwecke, wenn das Kabel 26 an einem Ende oder nahe einem Ende (dem Ende in negativer X-Richtung), gesehen in Längsrichtung des Gehäuses 24, angeordnet ist.
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(Modifikation 3) Die obigen Merkmale der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele gemäß Modifikation 1 und Modifikation 2 können kombiniert werden.
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Wie oben beschrieben, ist die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 gemäß einem der Ausführungsbeispiele nach den Modifikationen 1 bis 3 mit dem drehbaren Einstellknopf 12 versehen sowie mit der Pulsgeneratoreinheit 20, welche eingerichtet ist zur Erzeugung von Antriebspulsen für die Steuerung von Axialbewegungen entsprechend dem Drehbetrag des Einstellknopfes 12, einem Freigabeschalter 22, welcher zwischen Freigabe- und Sperrstellungen umschaltet bezüglich Axialbewegungen entsprechend den Antriebspulsen, und dem Gehäuse 24 mit dem Einstellknopf und dem Freigabeschalter 22 auf den Oberflächen des Gehäuses sowie mit der Pulsgeneratoreinheit 20 im Inneren des Gehäuses 24. Der Einstellungsknopf 12 ist, gesehen in Längsrichtung des Gehäuses 24, an dessen einem Ende und auf der Frontfläche 24f des Gehäuses 24 montiert und der Freigabeschalter 22 ist am anderen Ende (dem Ende in positiver X-Richtung), gesehen in Längsrichtung des Gehäuses 24, und auf der Frontfläche 24f des Gehäuses 24 montiert, oder an einer Seitenfläche 24ss2 des Gehäuses 24, welche sich in Querrichtung des Gehäuses 24 erstreck.
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Mit diesen Merkmalen wird es für eine Bedienungsperson praktisch kaum möglich, die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 (das Gehäuse 24) mit einer Hand zu ergreifen und dabei eine Axialbewegung per manuellem Betrieb auszuführen. Deshalb ist bei Ergreifen der manuellen Pulsgeneratorvorrichtung 10 (Gehäuse 24) mit einer Hand verhindert, dass eine gleichzeitige Betätigung sowohl des Einstellknopfes 12 als auch des Freigabeschalters 22 erfolgt. Da es schwierig ist, eine manuelle Betätigung der Axialbewegungen mit einer Hand, welche die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 ergreift, auszuführen, wird die Bedienungsperson veranlasst, die manuelle Betätigung der Axialbewegungen und auch das Ergreifen der manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 mit beiden Händen auszuführen.
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Der Freigabeschalter 22 ist am einen Ende (einem Ende in negativer Y-Richtung) auf der Stirnfläche, welche sich in Querrichtung des Gehäuses 24 erstreckt, angeordnet. Das Kabel 26 ist am anderen Ende (einem Ende in negativer X-Richtung), gesehen in Längsrichtung des Gehäuses 24, dort wo der Einstellknopf 12 angeordnet ist, angeordnet (einer Seitenfläche die sich in positiver Y-Richtung erstreckt) und weiterhin ist das Kabel 26 mit eine Werkzeugmaschine verbunden, um Antriebspulse an diese Maschine zu übertragen. Mit diesen Eigenschaften der Pulsgeneratorvorrichtung wird es für eine Bedienungsperson praktisch kaum möglich, den Freigabeschalter 22 mit einer Hand zu betätigen, welche die manuelle Pulsgeneratorvorrichtung 10 (das Gehäuse 24) ergreift, während gleichzeitig damit das proximale Ende 26a des Kabels 26 gehalten wird. Somit wird wirksam ein manueller Betrieb der Axialbewegung unter Verwendung beider Hände veranlasst.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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