-
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
-
Aus der
DE 10 2015 220 503 A1 ist ein Ablagefach für ein Innenausstattungsteil eines Kraftfahrzeugs mit einer ersten Stellfläche für ein mobiles Endgerät bekannt. Weiterhin umfasst das Innenausstattungsteil eine zweite Stellfläche für einen Getränkebehälter und zumindest ein Halteelement. Die erste Stellfläche grenzt hierbei an die zweite Stellfläche an, wobei beide Stellflächen in dem Innenausstattungsteil versenkt sind, so dass diese einen gemeinsamen Ablageraum ausbilden. Das Halteelement dient hierbei dem Halten des Endgeräts auf der Stellfläche in einer stehenden Position.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Haltevorrichtung anzugeben.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
-
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
-
Eine Haltevorrichtung umfasst zumindest ein Halteelement zur Halterung zumindest eines Gegenstands in einem Fahrzeug. Erfindungsgemäß ist das Halteelement als Verschlusselement einer in einem Innenausstattungsteil des Fahrzeugs ausgebildeten Öffnung ausgebildet, wobei das Halteelement zumindest eine Ausnehmung zur Aufnahme des zumindest einen Gegenstands und/oder eines separaten Aufnahmeelements für einen Getränkebehälter umfasst.
-
Beispielsweise können mehrere Gegenstände in Abhängigkeit ihrer Abmessungen in der Ausnehmung des Halteelements angeordnet werden. Zum Beispiel können mobile Endgeräte, beispielsweise Smartphone, Mobiltelefon, Kamera oder Audioabspielgeräte, und/oder andere verstaubare Kleinteile, wie Schreibwaren, Schlüssel etc. in der Ausnehmung verstaut werden. Das Aufnahmeelement ist beispielsweise ein Einsteckteil oder ein Schiebeteil, welches als Getränkehalter eines Getränkebehälters optional oder zusätzlich in die Ausnehmung des Halteelements eingesteckt ist oder aus dieser ausgefahren angeordnet ist. Beispielsweise kann das Aufnahmeelement mit der Ausnehmung mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung verbunden werden. Dadurch sind insbesondere zwei Ablagemöglichkeiten für unterschiedliche Gegenstände in einem System kombiniert.
-
In einer Weiterbildung kann das Halteelement alternativ oder zusätzlich eine Leitungsdurchführung für Ladekabel der mobilen Endgeräte umfassen. Eine Bedienung der Haltevorrichtung kann dabei in einfacher Weise und insbesondere von einem Fahrzeugnutzer intuitiv ausgeführt werden.
-
Insbesondere ist das Halteelement als eine an einer Öffnung des Innenausstattungsteils angeordnete Wartungsklappe und/oder Revisionsklappe und/oder einer Blende ausgebildet. In einer Weiterbildung ist das Halteelement in Form eines Basisteils, insbesondere einer Basiskonsole, ausgebildet. Dabei ist das Halteelement beispielsweise im Bereich einer Mittelkonsole und/oder eines Armaturenbretts angeordnet. Des Weiteren kann das Halteelement als Verschlusselement einer Öffnung eines im hinteren Bereich des Fahrzeugs angeordneten Innenausstattungsteils angeordnet sein und als Halteelement für einen in diesem Bereich befindlichen Fahrzeugnutzer ausgebildet sein.
-
Mittels der erfindungsgemäßen Ausführung des Halteelements als Verschlusselement, insbesondere Wartungsklappe, kann ein herkömmliches Verschlusselement entfallen. Insbesondere ist ein Eingriff in eine herkömmliche Ausgestaltung eines Fahrzeuginnenausstattungsteils vermeidbar. Dadurch wird beispielsweise eine zusätzlich auszuformende Ausnehmung in dem Innenausstattungsteil zur Einführung des Halteelements vermieden. Beispielsweise weist das Halteelement auf einer der Öffnung zugewandten Seite Befestigungselemente auf, welche mit Befestigungsstellen des Innenausstattungsteils korrespondieren. Dadurch kann zum Beispiel ein bereits eingebautes Verschlusselement und/oder eine bereits eingebaute Wartungsklappe ersetzt werden. Weiterhin ist im Rahmen einer Fahrzeugmodellpflege lediglich ein minimalinvasiver Eingriff in eine Fahrzeuginnenraumgestaltung möglich. Ein solches Verschlusselement ermöglicht einen Zugang zu einem dahinter liegenden Hohlraum zum Zweck einer Wartung, Inspektion und/oder eines anderen technischen Eingriffs. Somit ist bei Montage des Halteelements anstelle des Verschlusselements insbesondere das Halteelement in guter Erreichbarkeit für einen Fahrzeugnutzer in einem Fahrzeug bzw. am Innenausstattungsteil angeordnet. Darüber hinaus können ein Bauraumbedarf und Kosten für separate Ablageoptionen, d. h. neben dem Verschlusselement und/oder der Wartungsklappe reduziert werden. Auch können ein Montageaufwand, Montage- und Herstellungskosten reduziert werden, da das Halteelement mit kostengünstigen Werkzeugen montierbar und aus kostengünstigen Materialien herstellbar ist.
-
Des Weiteren ist eine einfache Integration zweier Ablagemöglichkeiten, d. h. jeweils für das mobile Endgerät, wie beispielsweise ein Mobiltelefon, und/oder den Getränkebehälter ermöglicht. Der Fahrzeugnutzer kann in Abhängigkeit des Aufnahmeelements jeweils einen der beiden Gegenstände oder mehrere Gegenstände gemeinsam in der Haltevorrichtung verstauen.
-
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
-
Dabei zeigen:
- 1A bis 1C schematisch eine perspektivische Ansicht jeweils eines Ausführungsbeispiels einer in einem Fahrzeug angeordneten Haltevorrichtung,
- 2A bis 2B schematisch eine detaillierte perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Haltevorrichtung,
- 3A bis 3D schematisch eine detaillierte perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Haltevorrichtung,
- 4A bis 4E schematisch eine detaillierte perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Haltevorrichtung und
- 5 schematisch eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Halteelements der Haltevorrichtung.
-
Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
-
1A bis 1C zeigen jeweils eine Haltevorrichtung 1 zur Halterung von im Wesentlichen unterschiedlichen Gegenständen 2 bis 4 in einem Fahrzeug 5. Insbesondere ist die Haltevorrichtung 1 an einem Innenausstattungsteil 5.1 des Fahrzeugs 5 angeordnet. In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Innenausstattungsteil 5.1 eine Mittelkonsole des Fahrzeugs 5.
-
Die Haltevorrichtung 1 umfasst ein Halteelement 6, welches an dem Innenausstattungsteil 5.1 befestigt ist. Das Halteelement 6 umfasst dabei eine Ausnehmung 6.1 zur Aufnahme von Gegenständen 2, 3. Beispielsweise sind diese Gegenstände 2, 3 mobile Endgeräte, wie beispielsweise Smartphones oder andere Mobiltelefone. Des Weiteren ist die Ausnehmung 6.1 insbesondere zur Aufnahme von im Wesentlichen flachen Gegenständen 2, 3 und verstaubaren Kleinteilen, wie beispielsweise Schreibwaren, vorgesehen. Beispielsweise sind zwei Gegenstände 2, 3, wie in 1B gezeigt, in Abhängigkeit einer Ausrichtung des Halteelements 6 und/oder der Ausnehmung 6.1 hintereinander, übereinander oder nebeneinander in der Ausnehmung 6.1 anordbar, d. h. verstaubar. Insbesondere weist das Halteelement 6 eine mit einer Form des Innenausstattungsteils 5.1 korrespondierende Form auf. Somit kann ein Bauraum in einem Fahrzeug 5 reduziert werden und eine Optik des Innenausstattungsteils 5.1 verbessert werden.
-
Das Halteelement 6 ist als Verschlusselement, wie beispielsweise als Wartungsklappe, ausgebildet. Dabei ist das Halteelement 6 zur Abdeckung einer nicht näher dargestellten Öffnung des Innenausstattungsteils 5.1 ausgebildet. Bei Demontage des Halteelements 6 kann auf einen nicht näher gezeigten und in dem Innenausstattungsteil 5.1 ausgebildeten Hohlraum zugegriffen werden, um beispielsweise Wartungen und/oder Reparaturen am Fahrzeug 5 durchzuführen. Weiterhin kann das Halteelement 6 beispielsweise als Basiskörper und/oder Basiskonsole an dem Innenausstattungsteil 5.1 angeordnet werden.
-
In einer möglichen Ausgestaltung ist das Halteelement 6 aus Metall und/oder Kunststoff gebildet. Das Halteelement 6 ist auf einer dem Innenausstattungsteil 5.1 zugewandten Rückseite 6.2 mit dem Innenausstattungsteil 5.1 lösbar verbunden. Dabei kann das Halteelement 6 beispielsweise form- und/oder kraftschlüssig mit dem Innenausstattungsteil 5.1, insbesondere mit dessen Öffnung, verbunden sein, so dass das Halteelement 6 zur Freilegung des in dem Innenausstattungsteil 5.1 ausgebildeten Hohlraums durch Einsatz von nur wenigen Werkzeugen abnehmbar ist.
-
In den dargestellten Ausführungsbeispielen der 1A und 1B weist das Halteelement 6 jeweils eine Leitungsdurchführung 6.3 auf. Dabei ist die Leitungsdurchführung 6.3 als eine offene Stelle ausgebildet, welche sich entlang einer in einen Fahrzeuginnenraum I gerichteten Außenseite 6.4 des Halteelements 6 erstreckt. Dadurch kann ein Fahrzeugnutzer in einfacher Weise beispielsweise eine Verbindungsleitung 7, wie ein Datenkabel und/oder Ladekabel, zur Ladung und/oder Verbindung des mobilen Endgeräts durch die Leitungsdurchführung 6.3 durchführen. Des Weiteren kann der Fahrzeugnutzer jeweils einen der in der Ausnehmung 6.1 angeordneten Gegenstände 2, 3 in einfacher Weise durch die Leitungsdurchführung 6.3 greifen und nach oben hinausführen. Die Ausnehmung 6.1 weist insbesondere Abmessungen auf und ist derart in dem Halteelement 6 ausgebildet, dass die Gegenstände 2, 3 zum Teil nach oben hinausragen können. Dadurch kann der Fahrzeugnutzer die Gegenstände 2, 3 von oben greifen.
-
Weiterhin umfasst die Haltevorrichtung 1 ein in 1C gezeigtes separates Aufnahmeelement 8 zur zusätzlichen Aufnahme eines weiteren Gegenstands 4. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der weitere Gegenstand 4 ein Getränkebehälter. Dabei kann das Aufnahmeelement 8 als separates zusätzliches Teil vorgesehen sein und ist zumindest teilweise in die Ausnehmung 6.1 einsteckbar und durch das Halteelement 6 an dem Innenausstattungsteil 5.1 arretierbar. Dabei ragt ein Abschnitt 8.1 des Aufnahmeelements 8 im Wesentlichen parallel zu einem Fahrzeugboden von dem Halteelement 6 und dessen Ausnehmung 6.1 ab. Der Abschnitt 8.1 umfasst dabei eine Durchgangsöffnung 8.2, durch welche der als Getränkebehälter ausgebildete Gegenstand 4 zumindest abschnittsweise durchführbar ist bis der Getränkebehälter formschlüssig von dem Abschnitt 8.1 gehalten wird.
-
In einer Weiterbildung ist das Aufnahmeelement 8 verschiebbar in der Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 angeordnet und mit diesem gekoppelt. Dabei ist das Aufnahmeelement 8 in der Ausnehmung 6.1 zwischen einer in 2A gezeigten Ausfahrstellung S1 und einer in 2B gezeigten Verstaustellung S2 verschiebbar angeordnet.
-
In den 2A bis 2B ist das Aufnahmeelement 8 als ein mit dem Halteelement 6 gekoppeltes Schiebeteil ausgebildet, welches aus dem Halteelement 6 gezogen und in diesem wieder verstaut werden kann. Zum Beispiel zeigen die hier dargestellten Ausführungsbeispiele eine Synthese aus zwei Ablagefächern und Halterungen, insbesondere aus einem Handyhalter und aus einem Becherhalter. Hierbei ist der Becherhalter alleine durch das Aufnahmeelement 8 gebildet und der Handyhalter gemeinsam durch das Halteelement 6 und durch das in das Halteelement 6 eingeschobene Aufnahmeelement 8 gebildet.
-
Im dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Aufnahmeelement 8 zwei sich gegenüberliegende Wandabschnitte 8.3, 8.3', wobei die Durchgangsöffnung 8.2 durch beide Wandabschnitte 8.3, 8.3' gebildet ist. Des Weiteren umfasst das Aufnahmeelement 8 eine weitere Durchgangsöffnung 8.4, welche sich durch den Abschnitt 8.1 des Aufnahmeelements 8 erstreckt. Die weitere Durchgangsöffnung 8.4 ist zur Aufnahme des im Wesentlichen flachen Gegenstands 2, 3 vorgesehen. Dabei bildet ein äußerer Randabschnitt 8.5, 8.5' der Durchgangsöffnung 8.4 ein für den Fahrzeugnutzer einfach zu greifendes Griffelement.
-
In der Ausfahrstellung S1 ragt das Aufnahmeelement 8 in einem Winkel und im Wesentlichen parallel zu einem Fahrzeugboden von der Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 ab. Der als Getränkebehälter ausgebildete Gegenstand 4 ist dabei für den Fahrzeugnutzer leicht ablegbar.
-
In der Verstaustellung S2 ist das Aufnahmeelement 8 in die Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 eingeschoben und bildet mittels der weiteren Durchgangsöffnung 8.4 gemeinsam mit der Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 eine Aufnahmeeinheit zur Aufnahme zumindest eines der Gegenstände 2, 3.
-
Zur Befestigung des Halteelements 6 an dem Innenausstattungsteil 5.1 umfasst die Rückseite 6.2 eine Mehrzahl von Befestigungselementen 6.5. Hierdurch kann das Halteelement 6 in einfacher Weise in korrespondierende nicht näher dargestellte Aussparungen des Innenausstattungsteils 5.1 lösbar gesteckt werden. Insbesondere kann das Halteelement 6 in die korrespondierenden Aussparungen lösbar geklipst werden. Des Weiteren weist das in den 2A und 2B gezeigte Halteelement 6 eine vollständig ebene Außenseite 6.4 auf.
-
3A bis 3D zeigen jeweils ein weiteres Ausführungsbeispiel der Haltevorrichtung 1, wobei das Aufnahmeelement 8 in der Ausnehmung 6.1 zwischen einer in 3A gezeigten Ausfahrstellung S1 und einer in 3B gezeigten Verstaustellung S2 verschiebbar angeordnet ist. Das Aufnahmeelement 8 ist als ein mit dem Halteelement 6 gekoppeltes Schiebeteil ausgebildet, welches aus dem Halteelement 6 gezogen und in diesem wieder verstaut werden kann. Zum Beispiel zeigen die hier dargestellten Ausführungsbeispiele eine Synthese aus zwei Ablagefächern und Halterungen, insbesondere aus einem Handyhalter und aus einem Becherhalter. Hierbei ist der Becherhalter alleine durch das Aufnahmeelement 8 gebildet und der Handyhalter gemeinsam durch das Halteelement 6 und durch das in das Halteelement 6 eingeschobene Aufnahmeelement 8 oder alleine durch das Halteelement 6 mit ausgefahrenen Aufnahmeelement 8 gebildet. Insbesondere sind das Halteelement 6 und das als Schiebeteil ausgebildete Aufnahmeelement 8 in einem Teilverbund miteinander verbunden. Mit anderen Worten: In der Ausfahrstellung S1 sind sowohl das mobile Endgerät als auch der Getränkebehälter jeweils von dem Halteelement 6 und dem Aufnahmeelement 8 aufnehmbar. Mittels dieser Ausbildung wird eine bauraumsparende Haltevorrichtung 1 mit zwei Ablagemöglichkeiten erzielt.
-
Die hier dargestellte Ausführungsform zeigt ein Wandabschnitt 8.3 des Aufnahmeelements 8 mit in Richtung der Außenseite 6.4 des Halteelements 6 abgewinkelten Randabschnitten 8.5, 8.5' zur Ausbildung einer Aufnahmeöffnung 8.6 für ein im Wesentlichen flachen Gegenstand 2, 3. D. h., dass das Aufnahmeelement 8 nach unten hin geöffnet ist. Hierdurch bilden die Außenseite 6.4 des Halteelements 6 und das in das Halteelement 6 eingeschobene Aufnahmeelement 8 gemeinsam eine Aufnahmeeinheit zur Aufnahme zumindest eines der Gegenstände 2, 3. Darüber hinaus umfasst die Außenseite 6.4 des Halteelements 6 die Leitungsdurchführung 6.3 für die Verbindungsleitung 7.
-
Weiterhin umfasst der Abschnitt 8.1 des Aufnahmeelements 8 ein im Bereich der Aufnahmeöffnung 8.6 ausgebildete Vertiefung 8.7. Beispielsweise ist dadurch eine Handhabung zum Auszug des Aufnahmeelements 8 und/oder des Gegenstands 2, 3 für den Fahrzeugnutzer erleichtert.
-
3C und 3D zeigen eine detaillierte perspektivische Ansicht der Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6. Die Ausnehmung 6.1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mit zusätzlichen Stegelementen 6.6 versehen, wodurch eine Kopplung, insbesondere Einfädelung, des Aufnahmeelements 8, beispielsweise mit oder ohne einem verstauten Gegenstand 2, 3 in dem Halteelement 6 erleichtert wird. Die Stegelemente 6.6 ragen von der Außenseite 6.4 des Halteelements 6 teilweise in die Ausnehmung 6.1 hinein und bilden dadurch einen Führungs- und Arretierungsbereich des Aufnahmeelements 8.
-
Zudem kann sich das Aufnahmeelement 8 an den Stegelementen 6.6 in der Ausfahrstellung S1 abstützen. Alternativ kann das Aufnahmeelement 8 auch ohne weitere Stegelemente 6.6 in dem Halteelement 6 angeordnet werden, wobei die abgewinkelten Randabschnitte 8.5, 8.5' des Aufnahmeelements 8 zur Abstützung und Führung innerhalb der Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 ausreichen.
-
Des Weiteren kann das Aufnahmeelement 8 mittels einer in dem Halteelement 6 ausgebildeten Führung 6.7 in diesem gehalten und geführt werden. Hierfür umfasst das Aufnahmeelement 8 beispielsweise zumindest ein nicht näher dargestelltes und mit der Führung 6.7 korrespondierendes Kugel- oder Bolzenelement, welches in die Führung 6.7 ragt.
-
In einer optionalen Weiterbildung kann das Aufnahmeelement 8 mit einer so genannten Push-Push-Funktion ausgestattet sein, wobei das Aufnahmeelement 8 bei Einschub in die Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 bis hin zur Einnahme der Verstaustellung S2 drückbar ist, insbesondere bis das Aufnahmeelement 8 hörbar einrastet und nicht mehr hervorspringt. Zudem kann eine bündige Anlagefläche, beispielsweise ohne eine Zuglasche, gegenüber dem Halteelement 6 realisiert werden. Beispielsweise kann dabei die Verbindungsleitung 7 an dem mobilen Endgerät angeschlossen bleiben.
-
4A bis 4E zeigen jeweils ein weiteres Ausführungsbeispiel der Haltevorrichtung 1, wobei in den 4A und 4B jeweils das Halteelement 6 in einem Nichtkopplungszustand K1 mit dem Aufnahmeelement 8 und somit zur Aufnahme eines der im Wesentlichen flachen Gegenstände 2, 3 gezeigt ist. 4C zeigt das Aufnahmeelement 8 und die 4D und 4E zeigen jeweils das Halteelement 6 in einem Kopplungszustand K2 mit dem Aufnahmeelement 8. Dabei können im Wesentlichen flache Gegenstände 2, 3, wie beispielsweise Mobiltelefone und/oder Smartphones, im Nichtkopplungszustand K1 gehalten werden. Im Kopplungszustand K2 des Halteelements 6 mit dem Aufnahmeelement 8 kann alternativ ein als Getränkebehälter ausgebildeter Gegenstand 4 gehalten werden.
-
Das Halteelement 6 und das Aufnahmeelement 8 sind in den hier dargestellten Figuren als vollständig voneinander trennbare Teile ausgebildet. Zur lösbaren Arretierung des Aufnahmeelements 8 in der Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 umfasst das Halteelement 6 ein elastisches Element 6.8, welches teilweise in die Ausnehmung 6.1 ragt. Insbesondere ist das elastische Element 6.8 in Form einer Federklammer ausgebildet und an der Rückseite 6.2 des Halteelements 6 ausgebildet. Zudem kann mittels des elastischen Elements 6.8 bei Nichtkopplung des Aufnahmeelements 8 zumindest ein im Wesentlichen flacher Gegenstand 2, 3 in der Ausnehmung 6.1 rutschfest gehalten werden. Dabei zeigt die 4B ein Querschnitt einer Seitenansicht eines in dem Halteelement 6 angeordneten Gegenstands 2. Das elastische Element 6.8 drückt dabei den Gegenstand 2 gegen die Außenseite 6.4 des Halteelements 6. Möglich ist auch, dass zwei im Wesentlichen flache Gegenstände 2, 3 hintereinander in der Ausnehmung 6.1 anordbar sind, wodurch sich das elastische Element 6.8 in einfacher Weise wegdrücken lässt.
-
Zur lösbaren Arretierung des Aufnahmeelements 8 an dem Halteelement 6 weist ein Einschubabschnitt 8.8 des Aufnahmeelements 8 eine mit dem elastischen Element 6.8 korrespondierende Aussparung 8.9 auf. Wenn der Einschubabschnitt 8.8 in die Ausnehmung 6.1 des Halteelements 6 eingesteckt wird, wird erst das elastische Element 6.8 weggedrückt bis es sich wieder in die Aussparung 8.9 zurückdrückt und mit dieser eine Klips- und/oder Rastverbindung eingeht. Das elastische Element 6.8 weist dabei eine abgerundete Kante 6.8.1 auf, wodurch sich das elastische Element 6.8 bei Auszug des Einschubabschnitts 8.8 aus der Ausnehmung 6.1 in einfacher Weise erneut wegdrücken lässt. Somit sind ein einfacher Einschub und Auszug des als Steckteils ausgebildeten Aufnahmeelements 8 ermöglicht.
-
In 5 ist eine weitere mögliche Ausgestaltung der Haltevorrichtung 1 gezeigt, wobei das Halteelement 6 eine vollständig geschlossene und ebene Außenseite 6.4 aufweist. Hierbei ist das gezeigte Halteelement 6 zur Halterung von im Wesentlichen flachen Gegenständen 2, 3 und/oder Kleinteile ausgebildet.
-
Bezugszeichenliste
-
- 1
- Haltevorrichtung
- 2 bis 4
- Gegenstand
- 5
- Fahrzeug
- 5.1
- Innenausstattungsteil
- 6
- Halteelement
- 6.1
- Ausnehmung
- 6.2
- Rückseite
- 6.3
- Leitungsdurchführung
- 6.4
- Außenseite
- 6.5
- Befestigungselement
- 6.6
- Stegelement
- 6.7
- Führung
- 6.8
- elastisches Element
- 6.8.1
- Kante
- 7
- Verbindungsleitung
- 8
- Aufnahmeelement
- 8.1
- Abschnitt
- 8.2
- Durchgangsöffnung
- 8.3, 8.3'
- Wandabschnitt
- 8.4
- Durchgangsöffnung
- 8.5, 8.5'
- Randabschnitt
- 8.6
- Aufnahmeöffnung
- 8.7
- Vertiefung
- 8.8
- Einschubabschnitt
- 8.9
- Aussparung
- I
- Fahrzeuginnenraum
- K1
- Nichtkopplungszustand
- K2
- Kopplungszustand
- S1
- Ausfahrstellung
- S2
- Verstaustellung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102015220503 A1 [0002]