[go: up one dir, main page]

DE102016203147A1 - Hydrodynamisches Gleitlager - Google Patents

Hydrodynamisches Gleitlager Download PDF

Info

Publication number
DE102016203147A1
DE102016203147A1 DE102016203147.3A DE102016203147A DE102016203147A1 DE 102016203147 A1 DE102016203147 A1 DE 102016203147A1 DE 102016203147 A DE102016203147 A DE 102016203147A DE 102016203147 A1 DE102016203147 A1 DE 102016203147A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
outer ring
hydrodynamic
sliding
sliding bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102016203147.3A
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Sollanek
Cornelius Hartmann
Rainer Gebauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schaeffler Technologies AG and Co KG filed Critical Schaeffler Technologies AG and Co KG
Priority to DE102016203147.3A priority Critical patent/DE102016203147A1/de
Publication of DE102016203147A1 publication Critical patent/DE102016203147A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C23/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for aligning or positioning
    • F16C23/02Sliding-contact bearings
    • F16C23/04Sliding-contact bearings self-adjusting
    • F16C23/043Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings
    • F16C23/045Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings for radial load mainly, e.g. radial spherical plain bearings
    • F16C23/046Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings for radial load mainly, e.g. radial spherical plain bearings with split outer rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/046Brasses; Bushes; Linings divided or split, e.g. half-bearings or rolled sleeves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
    • F16C33/1025Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/20Shape of crankshafts or eccentric-shafts having regard to balancing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Abstract

Hydrodynamisches Gleitlager umfassend einen Außenring mit einer an der Innenmantelfläche vorgesehenen ersten Gleitfläche, einen Innenring mit einer an der Außenmantelfläche vorgesehenen zweiten Gleitfläche, und ein zwischen diesen Außen- und Innenmantelflächen aufgenommenes Schmiermittel, wobei der ein- oder mehrteilige Außenring (2) eine sphärische Innenmantelfläche (3) und der Innenring (5) eine sphärische Außenmantelfläche (6) aufweist, so dass der Innenring (5) relativ zum Außenring (2) verkippbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein hydrodynamisches Gleitlager umfassend einen Außenring mit einer an der Innenmantelfläche vorgesehenen ersten Gleitfläche, einen Innenring mit einer an der Außenmantelfläche vorgesehenen zweiten Gleitfläche, und ein zwischen diesen Außen- und Innenmantelflächen aufgenommenes Schmiermittel.
  • Hydrodynamische Gleitlager eignen sich insbesondere bei Anwendungen, wo es auf einen verschleißfreien Dauerbetrieb ankommt und hohe Lagerkräfte und/oder Drehzahlen gegeben sind. Sie kommen bevorzugt im Groß- und Schwermaschinenbau zum Einsatz, wo schwere respektive stark belastete Wellen zu lagern sind. Ein Beispiel sind Maschinen der Ramm- und Verdichtungstechnik wie beispielsweise Aufsatz-, Mäkler- oder Tiefenrüttler, Betonverdichter, Erd- und Asphaltwalzen, Plattenverdichter und Ähnliches. Die hydrodynamischen Gleitlager kommen hier insbesondere im Vibrationserreger solcher Ramm- oder Verdichtungsmaschinen zum Einsatz, wo sie eine oder mehrere rotierende Unwuchtwellen lagern. Solche Unwuchtwellen sind entweder teilweise exzentrisch zur Rotationsachse geformt oder mit einem oder mehreren exzentrisch angebrachten Gewichten versehen, so dass bei einer Wellenrotation kreisförmige oder lineare Schwingungen erzeugt werden, wobei die erzeugte Schwingungsform von der Anzahl, der Anordnung, der Ausgestaltung und dem Rotationsbetrieb der Wellen abhängig ist.
  • In den meisten Fällen jedoch sind solche Unwuchtwellen mittels Wälzlagern gelagert. Der Einsatz von Wälzlagern führt jedoch zu einer hohen Geräuschentwicklung, auch weisen die Wälzlager eine begrenzte Belastbarkeit und damit Lebensdauer auf und sind begrenzt drehzahlfest. Insbesondere sind sie nur bedingt geeignet, etwaige Wellendurchbiegungen, zu denen es insbesondere bei Unwuchtwellen kommen kann, zu kompensieren, vielmehr führt die durchbiegungsbedingte Verkippung der Lagerringe zueinander zu Funktionsstörungen.
  • Hydrodynamische Gleitlager hingegen zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit und ihre Eignung auch für Anwendungen mit hohen Drehzahlen aus. Um im Falle einer Wellendurchbiegung die Ringverkippung aufzufangen, sind hydrodynamische Gleitlager mitunter mit einem elastischen Element versehen, das allerdings aufgrund der Schwingungsfrequenz und der hohen Lagerkräfte übermäßig stark belastet ist.
  • Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein hydrodynamisches Gleitlager anzugeben, das insbesondere zur Lagerung einer Unwuchtwelle, vorzugsweise einer Unwuchtwelle eines Vibrationserregers einer Unwuchtmaschine, geeignet ist und das in der Lage ist, etwaige Wellenverbiegungen kompensieren zu können.
  • Zur Lösung dieses Problems ist bei einem hydrodynamischen Gleitlager der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass der ein- oder mehrteilige Außenring eine sphärische Innenmantelfläche und der Innenring eine sphärische Außenmantelfläche aufweist, so dass der Innenring relativ zum Außenring verkippbar ist.
  • Erfindungsgemäß sind die Gleitflächen des Innen- und des Außenrings sphärisch ausgeführt, das heißt, die Außenmantelfläche des Innenrings ist konvex gewölbt, während die Innenmantelfläche des Außenrings konkav gewölbt ist. Diese sphärische Flächenausgestaltung ermöglicht es, dass die beiden Ringe über die aneinander abgleitenden Außen- und Innenmantelflächen relativ zueinander verkippbar sind. Der Außenring ist üblicherweise an einem Gehäusebauteil oder dergleichen angeordnet, während der Innenring auf der drehzulagernden Welle aufsitzt. Kommt es nun betriebsbedingt zu einer Wellendurchbiegung, so kann der mit der Welle verbundene Innenring im Außenring leicht verkippen, während er gleichwohl noch ohne weiteres im Außenring rotieren kann. Trotz der Verkippung ist stets sichergestellt, dass ein Schmierkeil im Bereich, in dem die Flächen aneinander abgleiten, gegeben ist respektive kontinuierlich ein Schmiermittelstrom in den Keil gezogen wird.
  • Das erfindungsgemäße hydrodynamische Gleitlager ist folglich in der Lage, etwaige Wellendurchbiegungen aufnehmen respektive kompensieren zu können, ohne dass seine Lagereigenschaft hierüber nachteilig beeinflusst wird. Daneben bietet das erfindungsgemäße Gleitlager natürlich auch die sonstigen positiven Eigenschaften wie eine minimale Geräuschentwicklung, eine extrem hohe Belastbarkeit und damit Lebensdauer sowie die hohe Drehzahlfestigkeit.
  • Um den Außenring über dem Innenring montieren zu können, kann der Außenring zwei- oder mehrteilig ausgebildet, das heißt, er besteht aus mehreren Ringteilen, die zur Bildung des Außenrings zusammengesetzt werden. Gemäß einer ersten Erfindungsalternative kann der Außenring aus zwei oder mehreren in Umfangsrichtung zueinander zu setzenden Ringteilen bestehen. Das heißt, dass die Trennfugen der Ringteile in axialer Richtung laufen. Je nach Größe des Gleitlagers respektive des Außenrings kann der Außenring aus zwei, drei Ringteilen oder bei Großlagern auch vier Ringteilen oder mehr bestehen. Alternativ dazu kann der Außenring auch in Umfangsrichtung geteilt sein, das heißt, dass er aus zwei oder mehreren in Axialrichtung aneinander zu setzenden Ringteilen besteht. In diesem Fall sind die Ringteile über entsprechende Schraubverbindungen axial verschraubt.
  • Als Alternative zur zwei- oder mehrteiligen Ausbildung kann ein einteiliger Außenring auch eine axiale Trennfuge aufweisen, so dass er spreizbar ist, um ihn im gespreizten Zustand über dem Innenring zu montieren.
  • Neben dem hydrodynamischen Gleitlager selbst betrifft die Erfindung ferner eine Gleitlageranordnung umfassend eine eine Unwucht aufweisende Welle, die über wenigstens ein hydrodynamisches Gleitlager der beschriebenen Art gelagert ist.
  • Bevorzugt ist die Gleitlageranordnung Teil eines Vibrationserregers einer Unwuchtmaschine. Der Vibrationserreger weist beispielsweise ein Gehäuse auf, in dem eine oder mehrere Unwuchtwellen über entsprechende hydrodynamische Gleitlager gelagert sind. Bei der Unwuchtmaschine kann es sich um eine beliebige, beispielsweise in der Ramm- und Verdichtungstechnik eingesetzte Maschine handeln, wie sie z. B. im Bereich der Baumaschinen oder der Beton- und Betonformteilerzeugung eingesetzt werden. Die Verwendung ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen sind schematische Darstellungen und zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen hydrodynamischen Gleitlagers in der Grundstellung,
  • 2 das Gleitlager aus 1 mit relativ zueinander verkippten Ringen,
  • 3 eine aufgeschnittene Perspektivansicht einer Gleitlageranordnung mit einem aus in Umfangsrichtung zueinander zu setzenden Ringteilen bestehenden Außenring,
  • 4 eine aufgeschnittene Perspektivansicht eines Gleitlagers mit einem aus mehreren in Axialrichtung aneinander zu setzenden Ringteilen bestehenden Außenring,
  • 5 eine Prinzipdarstellung einer Gleitlageranordnung mit einer Unwuchtwelle einer ersten Ausführungsform, und
  • 6 eine Prinzipdarstellung einer Gleitlageranordnung mit einer Unwuchtwelle einer zweiten Ausführungsform.
  • 1 zeigt ein erfindungsgemäßes hydrodynamisches Gleitlager 1 umfassend einen Außenring 2 mit einer an seiner Innenmantelfläche 3 ausgebildeten ersten Gleitfläche 4, sowie einen Innenring 5 mit einer an seiner Außenmantelfläche 6 ausgebildeten zweiten Gleitfläche 7. Zwischen dem Außen- und dem Innenring 2, 5 bildet sich ein Spalt 8 aus, in dem ein Schmiermittel 9, üblicherweise ein Öl, aufgenommen ist. Dieses Schmiermittel wird bei einer Rotation der Ringe 2, 5 zueinander kontinuierlich in den Lagerspalt gezogen, wobei sich aufgrund der geringen Exzentrizität von Außenring 2 zu Innenring 5 ein sich im Gleitlagerkontakt bildender Keil ergibt, in den das Schmiermittel transportiert respektive hineingezogen wird, wobei es durch die Querschnittsverengung eine Druckerhöhung erfährt.
  • Wie die Figur zeigt, sind die beiden Gleitflächen 4, 7 der Außen- und Innenringe 2, 5 gewölbt ausgeführt. Die Gleitfläche 4 des Außenrings 2 ist konkav, während die Gleitfläche 7 des Innenrings 5 konvex ist. Die jeweiligen Radien sind selbstverständlich aufeinander abgestimmt.
  • Im gezeigten Beispiel ist der Innenring 5 auf eine drehzulagernde Welle 10 aufgesetzt. Wie durch den Doppelpfeil gezeigt, rotiert die Welle 10 und mit ihr der Innenring 5 im feststehenden Außenring 2.
  • Während 1 die Grundstellung zeigt, in welcher der Innenring 5 nicht relativ zum Außenring verkippt ist, zeigt 2 eine Prinzipdarstellung einer Betriebssituation, in der die Welle 10 belastungsbedingt eine Durchbiegung erfährt. Diese Durchbiegung wird vom Innenring 5 aufgenommen, der sich innerhalb des feststehenden Außenrings 2 durchbiegungsbedingt entsprechend verkippt. Diese Verkippung wird durch die sphärischen Gleitflächen 4, 7 ermöglicht. Trotz der Verkippung weist das Lager nach wie vor seine lagertypischen Eigenschaften auf, das heißt, dass der Innenring 5 nach wie vor über den Schmierfilm getragen im Außenring 2 rotieren kann. Die Wellendurchbiegung wird folglich im Lager vollständig kompensiert, gleichwohl bleiben die Lagerungseigenschaften des hydrodynamischen Gleitlagers erhalten, insbesondere die geringe Geräuschentwicklung und die extrem hohe Belastbarkeit und damit Lebensdauer.
  • Die 3 und 4 zeigen zwei unterschiedliche Ausführungsformen eines hydrodynamischen Gleitlagers 1. Bei der Ausführungsform gemäß 3 besteht der Außenring 2 aus exemplarisch zwei Ringteilen 2a, die in Umfangsrichtung aneinandergesetzt sind und den Innenring 5 in sich aufnehmen. Jedes Ringteil 2a weist einen Abschnitt der Gleitfläche auf. Die Ringteile 2a werden nach der Positionierung des Innenrings kraftschlüssig zusammengefügt, so dass der Innenring 5 translatorisch fixiert ist. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, den Außenring 2 auch aus mehr als zwei Ringteilen 2a zu bilden.
  • Bei der Ausgestaltung gemäß 4 ist der Außenring 2 durch zwei ringförmige, axial aneinandergesetzte Ringteile gebildet, die über entsprechende Verbindungsschrauben 11 miteinander verbunden sind. Jedes Ringteil 2a weist einen entsprechenden Abschnitt der Außenring-Gleitfläche auf. Im zusammengesetzten Zustand komplettieren die entsprechenden Teilgleitflächen die gesamte Gleitfläche.
  • Wenngleich nicht bildlich gezeigt, kann der Außenring 2 auch einteilig sein und eine axiale Trennfuge aufweisen, so dass er ausgespreizt werden kann. Im gespreizten zustand kann er ohne weiteres über dem Innenring montiert werden.
  • 5 zeigt eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Gleitlageranordnung 12. Gezeigt ist die Welle 10, die als Unwuchtwelle ausgeführt ist, wozu exemplarisch zwei Gewichte 13 an ihr befestigt sind. Die Welle 10 ist über zwei erfindungsgemäße hydrodynamische Gleitlager 1 an einem nicht näher gezeigten Gehäuse oder feststehenden Bauteil beispielsweise eines Vibrationserregers einer Unwuchtmaschine, gelagert.
  • 6 zeigt eine Prinzipdarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Gleitlageranordnung 12, wiederum umfassend eine Welle 10, bei der es sich ebenfalls um eine Unwuchtwelle handelt, die eine exzentrische Ausformung 14 aufweist. Die Welle 10 ist ebenfalls über erfindungsgemäße hydrodynamische Gleitlager 1 am Gehäuse oder einem feststehenden Bauteil beispielsweise eines Vibrationserregers einer Unwuchtmaschine gelagert.
  • Kommt es bei den gezeigten Anordnungen zu einer Wellendurchbiegung, so verkippen die jweiligen Innenringe der hydrodynamischen Gleitlager 1, in denen die Wellenenden aufgenommen sind, entsprechend im jeweiligen Außenring, wie bezüglich der 1 und 2 beschrieben. Die Verkippungsrichtung ist in den beiden Gleitlagern 1 natürlich entgegengesetzt. Gleichwohl ist die jeweilige Welle nach wie vor entsprechend gleitgelagert, wobei die jeweiligen Lagerungen ihre sonstigen Lagereigenschaften trotz der gegebenen Durchbiegungskompensation zeigen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Gleitlager
    2
    Außenring
    2a
    Ringteil
    3
    Innenmantelfläche
    4
    Gleitfläche
    5
    Innenring
    6
    Außenmantelfläche
    7
    Gleitfläche
    8
    Spalt
    9
    Schmiermittel
    10
    Welle
    11
    Verbindungsschraube
    12
    Gleitlageranordnung
    13
    Gewicht

Claims (6)

  1. Hydrodynamisches Gleitlager umfassend einen Außenring mit einer an der Innenmantelfläche vorgesehenen ersten Gleitfläche, einen Innenring mit einer an der Außenmantelfläche vorgesehenen zweiten Gleitfläche, und ein zwischen diesen Außen- und Innenmantelflächen aufgenommenes Schmiermittel, dadurch gekennzeichnet, dass der ein- oder mehrteilige Außenring (2) eine sphärische Innenmantelfläche (3) und der Innenring (5) eine sphärische Außenmantelfläche (6) aufweist, so dass der Innenring (5) relativ zum Außenring (2) verkippbar ist.
  2. Hydrodynamisches Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (2) aus zwei oder mehreren in Umfangsrichtung aneinander zu setzenden Ringteilen (2a) besteht.
  3. Hydrodynamisches Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (2) aus zwei oder mehreren in Axialrichtung aneinander zu setzenden Ringteilen (2a) besteht.
  4. Hydrodynamisches Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der einteilige Außenring (2) eine axiale Trennfuge aufweist.
  5. Gleitlageranordnung umfassend eine eine Unwucht aufweisende Welle (10), die über wenigstens ein hydrodynamisches Gleitlager (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche gelagert ist.
  6. Gleitlageranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Teil eines Vibrationserregers einer Unwuchtmaschine ist.
DE102016203147.3A 2016-02-29 2016-02-29 Hydrodynamisches Gleitlager Pending DE102016203147A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016203147.3A DE102016203147A1 (de) 2016-02-29 2016-02-29 Hydrodynamisches Gleitlager

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016203147.3A DE102016203147A1 (de) 2016-02-29 2016-02-29 Hydrodynamisches Gleitlager

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102016203147A1 true DE102016203147A1 (de) 2017-08-31

Family

ID=59580056

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102016203147.3A Pending DE102016203147A1 (de) 2016-02-29 2016-02-29 Hydrodynamisches Gleitlager

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102016203147A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018222603A1 (de) * 2018-12-20 2020-06-25 Robert Bosch Gmbh Folienlager
DE102024110596A1 (de) * 2024-04-16 2025-10-16 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Segmentierte Gleitlagerung
DE102024113255A1 (de) * 2024-05-13 2025-11-13 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Lager- und Getriebeanordnung sowie Windkraftanlage

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018222603A1 (de) * 2018-12-20 2020-06-25 Robert Bosch Gmbh Folienlager
DE102024110596A1 (de) * 2024-04-16 2025-10-16 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Segmentierte Gleitlagerung
WO2025218856A1 (de) 2024-04-16 2025-10-23 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Segmentierte gleitlagerung
DE102024113255A1 (de) * 2024-05-13 2025-11-13 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Lager- und Getriebeanordnung sowie Windkraftanlage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3601082C2 (de)
EP2014935B2 (de) Radiallagerung
EP2426374A1 (de) Ausgleichswelle
DE3608299A1 (de) Vorrichtung zur drehlagerung einer welle
EP2282080A1 (de) Massenausgleichsgetriebe
EP2134985B1 (de) Massenausgleichsgetriebe einer brennkraftmaschine
DE60216417T2 (de) Anordnung mit exzentrischen gewichten in phasenrelation
DE102016203147A1 (de) Hydrodynamisches Gleitlager
EP2048385A1 (de) Lageranordnung
EP2507529A1 (de) Kugellagerkäfig
EP2150713B1 (de) Ausgleich umlaufender wellenschrägstellung
DE602004003239T2 (de) Kippsegmentlageranordnung
DE202007011678U1 (de) Ausgleichswelle
DE2644258C2 (de)
EP2373908B1 (de) Ausgleichswelle
DE102016219232A1 (de) Verbesserte lageranordnung
DE102017120760A1 (de) Axialluftlageranordnung
DE102019212217A1 (de) Anlaufelement für ein hydrodynamisches Axiallager und hydrodynamisches Axiallager
DE102008022307A1 (de) Axialanlaufscheiben partiell für Unwuchtwellen
DE102015201251A1 (de) Gleitlageranordnung für eine mit einer umlaufenden Radialkraft belasteten Welle
DE102005012083A1 (de) Lageranordnung, insbesondere für Wälzlager oder Gleitlager
DE102004005443A1 (de) Vibrationsgerät für Rammgut mit Lagern für rotierende Unwuchtmassen
DE102009024122A1 (de) Wälzlagerteil, insbesondere Wälzlagerring oder Wälzkörper
EP3004674B1 (de) Lageranordnung mit einem fanglager
DE102005049705A1 (de) Radiallagerung

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication