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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine exzentrische Anordnung für eine Vibrationsverdichtungsmaschine
und auf eine Vibrationsverdichtungsmaschine.
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Vibrationsverdichtungsmaschinen
werden bei einem Einebnen von gepflasterten oder ungepflasterten
Untergrundoberflächen
verwendet. Eine typische Vibrationsverdichtungsmaschine weist eine oder
zwei vibrierende Walzen auf, die Vibrationen auf den Untergrund übertragen.
Die exzentrische Anordnung weist gewöhnlich ein oder mehrere exzentrische
Gewichte auf, die zwischen einer Mehrzahl von einzelnen radialen
Positionen relativ zu der Welle zum Ändern der Amplitude der Vibrationen,
die durch Drehen des exzentrischen Gewichts/der exzentrischen Gewichte
um die Welle erzeugt werden, verstellbar sind.
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Eine
Art einer verstellbaren exzentrischen Anordnung arbeitet durch Ändern der
Drehzahl der Welle. Die exzentrische Anordnung weist ein oder mehrere
exzentrische Gewichte auf, die in Richtung zu der Welle vorgespannt
sind. Während
eines Betriebs der exzentrischen Anordnung dreht die Welle und während die
Drehzahl der Welle ansteigt, überwindet
eine Zentrifugalkraft die Vorspannkraft und bewirkt, dass sich das
exzentrische Gewicht/die exzentrischen Gewichte von der Welle weg
bewegen. Die Vibrationsamplitude steigt an, während sich die exzentrischen
Gewichte von der Welle weg bewegen.
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Eine
andere Art von Vorrichtung, die zwischen einem ersten Modus, der
eine Vibration mit hoher Amplitude aufweist, und einem zweiten Modus, der
eine Vibration mit niedriger Amplitude aufweist, betriebsfähig ist,
weist eine Mehrzahl von exzentrischen Gewichten, die an der Welle
befestigt sind, und eine entsprechende Anzahl von Gegengewichten,
die mit der gegenüberliegenden
Seite der Welle relativ zu dem exzentrischen Gewicht verbunden sind,
auf. Die Gegengewichte sind zwischen einer eingerückten und
einer ausgerückten
Position relativ zu der Längsachse
der Welle bewegbar. Wenn die Gegengewichte in der eingerückten Position
sind, ist ihr Effekt auf die exzentrischen Gewichte minimiert, was
zu einer maximalen Vibrationsamplitude führt, die von den exzentrischen
Gewichten erzeugt wird. Die Gegengewichte werden normalerweise in
Richtung zu der eingerückten
Position vorgespannt, jedoch, während
die Welle dreht, wird die Vorspannkraft überwunden und die Gegengewichte
werden zu der ausgerückten
Position bewegt, in der die Gegengewichte weiter weg von der Welle
sind. Während sich
die Gegengewichte weiter von der Welle entfernen, verringern die
Gegengewichte den Effekt der exzentrischen Gewichte, was zu einer
niedrigeren Vibrationsamplitude führt.
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Die
US-A-3,919,575 offenbart eine exzentrische Anordnung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Die
oben beschriebenen exzentrischen Anordnungen sind allgemein effektiv
zum Erzeugen einer Vibration in Vibrationsverdichtungsmaschinen. Dadurch
wäre eine
Verbesserung bei solchen exzentrischen Anordnungen wünschenswert.
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Diese
Aufgabe wird durch die exzentrische Anordnung nach Anspruch 1 und
die Vibrationsverdichtungsmaschine des Anspruchs 25 gelöst.
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Die
exzentrische Anordnung der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise
von einem Motor zum Erzeugen von Vibrationen, die über eine
Walze auf den Untergrund übertragen
werden, gedreht. Die exzentrische Anordnung dreht bei hohen Geschwindigkeiten
zum Erzeugen von hochfrequenten Vibrationen und ist gestaltet zum
Reduzieren der Vibrationsamplituden bei solch hohen Frequenzen.
Ein Reduzieren der Amplitude der Vibrationen bei hohen Vibrationsfrequenzen
minimiert eine Belastung auf jedes der tragenden Bauteile in der
Vibrationsverdichtungsmaschine, was zu einer verlängerten
Lebensdauer der Vibrationsverdichtungsmaschine führt. Die exzentrische Anordnung
der vorliegenden Erfindung wird auch leicht zusammengebaut, kostengünstig hergestellt
und leicht angepasst, um in bestehenden Vibrationsverdichtungsmaschinen
verwendet zu werden.
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Die
exzentrische Anordnung weist eine Welle, ein erstes und zweites
exzentrisches Gewicht und ein Element auf. Das erste und zweite
exzentrische Gewicht sind derart drehbar mit der Welle verbunden, dass
sie Vibrationen erzeugen, die über
die Walze auf den Untergrund übertragen
werden, wenn die Welle von einem Motor gedreht wird. Die exzentrischen
Gewichte sind auch mit der Welle über das Element verbunden,
das die exzentrischen Gewichte zwischen einer ersten Position, in
der die exzentrischen Gewichte in Phase sind, und einer zweiten
Position, in der die exzentrischen Gewichte nicht in Phase sind,
bewegt. Wenn die exzentrischen Gewichte in Phase sind, erzeugt die
exzentrische Anordnung vorzugsweise ein maximales Exzentrizitätsmoment
um die Welle. Während
die Drehzahl der Welle auf hochfrequente Vibrationen ansteigt, bewegen
sich die exzentrischen Gewichte vorzugsweise nicht in Phase, was
das Exzentrizitätsmoment
reduziert. Ein Reduzieren des Exzentrizitätsmoments bei höheren Drehzahlen
führt zu
Amplituden mit niedrigeren Vibrationsamplituden bei den hochfrequenten
Vibrationen.
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Das
Element wird vorzugsweise in Richtung zu der ersten oder der Phasen
abgestimmten Position durch eine Feder vorgespannt. Wenn die Welle bei
ausreichend hohen Geschwindigkeiten gedreht wird, wird vorzugsweise
eine Zentrifugalkraft auf das Element erzeugt, die die Vorspannkraft,
die von der Feder erzeugt wird, derart überwindet, dass sich das Element
in Richtung zu der zweiten oder Nicht-in-Phase-Position bewegt,
wodurch das Exzentrizitätsmoment
verringert wird.
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Andere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden den Fachleuten bei Durchsicht
der folgenden detaillierten Beschreibung, Ansprüche und Zeichnungen klar.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Vibrationsverdichtungsmaschine,
die eine exzentrische Anordnung der vorliegenden Erfindung aufweist.
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2 ist
eine Schnittansicht einer Walzenanordung der Vibrationsverdichtungsmaschine,
die in 1 gezeigt ist, gezogen entlang der Linie 2-2.
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3 ist
eine vergrößerte teilweise
Vorderansicht der exzentrischen Anordnung, die in der in 2 gezeigten
Walzenanordung verwendet wird.
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4 ist
eine Schnittansicht, gezogen entlang der Linie 4-4 in 3,
die die exzentrische Anordnung in einem statischen Zustand mit exzentrischen
Gewichten der exzentrischen Anordnung in Phase zeigt.
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5 ist
eine Schnittansicht ähnlich
der 4, die die exzentrische Anordnung in einem dynamischen
hochfrequenten Zustand mit den exzentrischen Gewichten nicht in
Phase zeigt.
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6 ist
eine vergrößerte teilweise
Vorderansicht einer anderen Ausführungsform
der exzentrischen Anordnung.
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7 ist
eine Schnittansicht gezogen entlang der Linie 7-7 in 6,
die die exzentrische Anordnung in einem statischen Zustand mit den
exzentrischen Gewichten in Phase zeigt.
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8 ist
eine Schnittansicht ähnlich
der 7, die die exzentrische Anordnung in einem dynamischen
hochfrequenten Zustand mit den exzentrischen Gewichten nicht in
Phase zeigt.
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Bevor
eine Ausführungsform
der Erfindung im Detail erklärt
wird, soll verstanden werden, dass die Erfindung in ihrer Anwendung
nicht auf die Details der Konstruktion und Anordnungen der Bauteile,
die in der folgenden Beschreibung dargelegt oder in den Zeichnungen
gezeigt sind, beschränkt
ist. Die Erfindung ist für
andere Ausführungsformen
geeignet und ist geeignet, um auf unterschiedliche Weisen innerhalb
des Schutzumfangs der beigefügten
Ansprüche verwendet oder
ausgeführt
zu werden. Ebenso versteht es sich, dass die hier verwendete Ausdrucksweise
und Terminologie zum Zwecke der Beschreibung ist und sollte nicht
als einschränkend
angesehen werden. Die Verwendung von „enthaltend" und „aufweisend" und ihre Variationen
sind hier bestimmt zum Umfassen der Punkte, die anschließend aufgelistet
sind, und ihrer Äquivalenten
sowie zusätzlicher Punkte.
Die Verwendung von „bestehend
aus" und seiner
Variationen ist hier bestimmt zum Umfassen von lediglich den Punkten,
die anschließend
aufgelistet sind. Die Verwendung von Buchstaben zum Angeben von
Elementen eines Verfahrens oder Vorgangs dient einfach der Identifikation
und ist nicht bestimmt zum Angeben, dass die Elemente in einer besonderen
Reihenfolge ausgeführt
sein sollen.
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Detaillierte
Beschreibung
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1 zeigt
eine Vibrationsverdichtungsmaschine 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Vibrationsverdichtungsmaschine 10 wird bei
einem Einebnen von gepflasterten oder ungepflasterten Untergrundoberflächen verwendet.
Die Vibrationsverdichtungsmaschine 10 weist einen Rahmen 12,
eine Walzenanordung 14 und eine exzentrische Anordnung 16 auf.
Die Walzenanordung 14 ist an dem Rahmen 12 zur
Drehung um eine Längsachse 13 montiert.
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Nun
auch Bezug nehmend auf 2 ist die exzentrische Anordnung 16 drehbar
in der Walzenanordung 14, die an dem Rahmen 12 drehbar
montiert ist, montiert. Ein Motor 15 dreht die exzentrische
Anordnung 16 um eine Drehachse 18, die im Wesentlichen
mit der Längsachse 13 der
Walzenanordung 14 ausgerichtet ist. Die exzentrische Anordnung 16 weist
derart eine Unwucht auf, dass ein Drehen der exzentrischen Anordnung 16 Vibrationen
erzeugt, die an die Walzenanordnung 14 übertragen werden.
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Die
exzentrische Anordnung 16 weist eine Welle 20 auf,
die an jedem Ende an Lagern 17 (nur in 2 gezeigt)
angebracht ist. Die Lager 17 sind an parallelen Stützen 19 befestigt,
die sich über
den Innendurchmesser der Walzenanordung 14 erstrecken.
Die Stützen 19 sind
an einer Walze 21 der Walzenanordung 14 angeschweißt und allgemein
senkrecht zu der Längsachse 13 der
Walzenanordung 14. Während
eines Betriebs dreht der Motor 15 die Welle 20 derart
um die Drehachse 18, dass die exzentrische Anordnung 16 Vibrationen
erzeugt.
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Nun
auch Bezug nehmend auf die 3 bis 5 weist
die exzentrische Anordnung 16 bei einer Ausführungsform
der Erfindung ein erstes exzentrisches Gewicht 22 auf,
das drehbar an der Welle 20 montiert ist. Das erste exzentrische
Gewicht 22 ist vorzugsweise keilförmig und weist einen schmalen Abschnitt 24 und
einen weiten Abschnitt 26 auf. Der schmale Abschnitt 24 weist
ein Loch 28 auf, durch das sich die Welle 20 erstreckt.
Das erste exzentrische Gewicht 22 hat einen Schwerpunkt 30,
der derart um einen Abstand weg von der Drehachse 18 befindlich
ist, dass die exzentrische Anordnung 16 ein Exzentrizitätsmoment
um die Welle 20 aufweist.
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Die
exzentrische Anordnung 16 weist weiter ein zweites exzentrisches
Gewicht 32 auf, das drehbar an der Welle 20 montiert
ist. Das zweite exzentrische Gewicht 32 weist vorzugsweise
eine ähnliche Gestalt
wie das erste exzentrische Gewicht 22 (d.h. keilförmig) auf
und weist einen schmalen Abschnitt 34 und einen weiten
Abschnitt 36 auf. Die Welle erstreckt sich durch ein Loch 38 in
dem schmalen Abschnitt 34. Das zweite exzentrische Gewicht
hat einen Schwerpunkt 40, der derart um einen Abstand weg
von der Drehachse 18 befindlich ist, dass das zweite exzentrische
Gewicht 32 das Exzentrizitätsmoment um die Welle 20,
das von dem ersten exzentrischen Gewicht 22 erzeugt wird,
vergrößert, da
das zweite exzentrische Gewicht 32 anfangs in Phase mit dem
ersten exzentrischen Gewicht 22 ist (4).
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Die
exzentrische Anordnung 16 weist auch ein Element 42 auf,
das gleitend bewegbar mit der Welle 20 an einer Position
zwischen dem ersten exzentrischen Gewicht 22 und dem zweiten
exzentrischen Gewicht 32 verbunden ist. Das Element 42 ist vorzugsweise
eine zylindrisch geformte Stange, die sich durch die Welle 20 in
einer Richtung senkrecht zu der Drehachse 18 erstreckt.
Das Element 42 weist ein erstes Ende 44 und ein
zweites Ende 46 auf. Das erste Ende 44 ist mit
dem ersten exzentrischen Gewicht 22 und dem zweiten exzentrischen
Gewicht 32 verbunden, wohingegen das zweite Ende 46 einen Federhalter 48 aufweist.
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Das
Element 42 ist in einer radialen Richtung zwischen einer
ersten Position und einer zweiten Position bewegbar. Wenn das Element
in der ersten Position (4) ist, sind das erste und zweite
exzentrische Gewicht 22, 32 miteinander in Phase,
und wenn das Element in der zweiten Position (5)
ist, sind das erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 nicht
in Phase.
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Die
Wörter „in Phase" werden durchgängig in der
Beschreibung verwendet zum Angeben, dass das erste exzentrische
Gewicht 22 und das zweite exzentrische Gewicht 32 an
der gleichen Winkelposition bezüglich
der Welle 20 befindlich sind. Beispielweise, falls die
exzentrischen Gewichte 22, 32 beide in der 6-Uhr-Position
befindlich sind, wäre
zwischen ihnen 0 Grad und sie würden
als in Phase bezeichnet werden. Der Ausdruck „nicht in Phase" wird ähnlich verwendet zum
Angeben, dass das erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 an
verschiedenen Winkelpositionen bezüglich der Welle 20 befindlich
sind. Falls das erste exzentrische Gewicht 22 an der 6-Uhr-Position
und das zweite exzentrische Gewicht 32 an der 9-Uhr-Position
befindlich ist, wäre
ein Winkel zwischen ihnen (das heißt 90 Grad) und die exzentrischen
Gewichte 22, 32 wären nicht in Phase.
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Wenn
die exzentrischen Gewichte 22, 32 in Phase sind,
weist die exzentrische Anordnung 16 ein maximales Exzentrizitätsmoment
um die Welle 20 auf. Während
sich die exzentrischen Gewichte 22, 32 nicht in
Phase bewegen, nimmt das Exzentrizitätsmoment um die Welle 20 ab.
Die exzentrische Anordnung 16 hätte ein minimales Exzentrizitätsmoment, wenn
das erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 um
180 Grad beabstandet wären,
da das Exzentrizitätsmoment
des ersten exzentrischen Gewichts 22 das Exzentrizitätsmoment
des zweiten exzentrischen Gewichts 32 aufheben würde.
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Das
erste Ende 44 des Elements 42 ist mit dem weiten
Abschnitt 26 des ersten exzentrischen Gewichts 22 über eine
erste Verbindung 50 verbunden und ist mit dem weiten Abschnitt 36 des
zweiten exzentrischen Gewichts 32 über eine zweite Verbindung 52 verbunden.
Die Verbindungen 50, 52 weisen vorzugsweise Ansatzbolzen 53 auf,
die eine Drehung der Verbindungen 50, 52 um die
Ansatzbolzen 53 erlauben. Wenn das Element 42 in
der ersten Position ist, halten die Verbindungen 50, 52 das
erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 in
Phase, und während
sich das Element 42 in Richtung zu der zweiten Position
bewegt, bewegen die Verbindungen 50, 52 das erste
und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 nicht in
Phase.
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Wie
am deutlichsten in 4 gezeigt ist, sind die Verbindungen 50, 52 beinahe
parallel zueinander und zu dem Element 42. Ein Ende der
ersten und zweiten Verbindung 50, 52 ist mit dem
ersten Ende 44 des Elements 42 verbunden und das
gegenüberliegende
Ende der ersten und zweiten Verbindung 50, 52 ist
mit einem der jeweiligen exzentrischen Gewichte 22, 32 verbunden.
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Bezug
nehmend auf 5 trennen sich, während sich
das erste Ende 44 des Elements 42 von der Welle 20 weg
von der ersten Position in Richtung zu der zweiten Position bewegt,
die gegenüberliegenden
Enden der ersten und zweiten Verbindung 50, 52 voneinander,
was bewirkt, dass sich das erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 nicht
in Phase bewegen.
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Die
exzentrische Anordnung 16 weist weiter eine Feder 54 auf,
die an dem zweiten Ende 46 des Elements 42 befindlich
ist. Die Feder 54 ist zwischen dem Federhalter 48 und
der Welle 20 befindlich. Die Feder 54 ist vorzugsweise
eine Schraubenfeder, die das Element 42 in Richtung zu
der ersten Position vorspannt.
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Wie
am deutlichsten in den 3 bis 5 gezeigt
ist, ist ein drittes exzentrisches Gewicht 56 mit dem ersten
Ende 44 des Elements 42 verbunden. Das dritte
exzentrische Gewicht 56 ist so gestaltet, dass es die Verbindungen 50, 52 nicht
stört.
Ein Drehen der Welle 20 erzeugt eine Zentrifugalkraft,
die auf das dritte exzentrische Gewicht 56 wirkt. Während die
Drehzahl der Welle 20 ansteigt, nimmt die Zentrifugalkraft
auf das dritte exzentrische Gewicht zu, bis die Zentrifugalkräfte die
Vorspannkraft der Feder 54 überwinden, und bewegt das Element 42 von der
ersten Position in Richtung zu der zweiten Position.
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Während eines
Betriebs der exzentrischen Anordnung 16 fängt die
Welle 20 in der Ruhelage derart befindlich an, dass das
Element 42 in der ersten Position ist und das erste und
zweite exzentrische Gewicht 22, 32 in Phase sind.
Die Vorspannkraft der Feder 54 hält das dritte exzentrische
Gewicht 56 so nahe an der Welle, wie es die technische
Gestaltung der verschiedenen Bauteile ermöglicht. Wie zuvor angegeben,
wenn das erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 in
Phase sind, weist die exzentrische Anordnung 16 ein maximales
Exzentrizitätsmoment auf.
Der Motor 15 fängt,
an die Welle 20 zu drehen, um anzufangen, Vibrationen an
die Vibrationsverdichtungsmaschine 10 zu übertragen.
Die exzentrische Anordnung 16 dreht in einer von beiden
Richtungen, jedoch ist es ein Leistungsvorteil, die Welle 20 in
derselben Richtung wie die Walzenanordnung 14 zu drehen.
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Wenn
die Welle einmal das Drehen anfängt, zwingt
die Zentrifugalkraft, die durch die Drehung erzeugt wird, das dritte
exzentrische Gewicht 56, sich von der Drehachse 18 der
Welle 20 weg zu bewegen. Wenn die Welle 20 bei
einer ausreichend hohen Geschwindigkeit dreht, überwindet die Zentrifugalkraft, die
auf das dritte exzentrische Gewicht 56 wirkt, derart die
Vorspannkraft, die durch die Feder 54 vorgesehen wird,
dass das dritte exzentrische Gewicht 56 die Feder 54 weiter
zusammendrückt
und bewegt das Element 42 gleitend weg von der ersten Position. Während sich
das Element 42 von der ersten Position weg bewegt, bewegt
das erste Ende 44 des Elements 42 derart die Verbindungen 50, 52,
dass die erste Verbindung 50 das erste exzentrische Gewicht in
einer Richtung um die Welle bewegt und die zweite Verbindung 52 das
zweite exzentrische Gewicht 32 in einer Gegenrichtung um
die Welle bewegt. Das Exzentrizitätsmoment der exzentrischen
Anordnung 16 nimmt von dem Maximum ab, da sich das erste
und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 nicht in
Phase miteinander bewegen, wodurch der Effekt, den jedes exzentrische
Gewicht 22, 32 auf das Exzentrizitätsmoment
hat, aufgehoben wird.
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Es
sollte beachtet werden, dass, da sich das dritte exzentrische Gewicht 56 radial
weg von der Drehachse 18 bewegt, das dritte exzentrische
Gewicht 56 tatsächlich
das Exzentrizitätsmoment
erhöht.
Jedoch ist diese Zunahme verglichen mit der wesentlichen Abnahme
des Exzentrizitätsmoments der
exzentrischen Anordnung, die durch Bewegen des ersten und zweiten
exzentrischen Gewichts 22, 32 nicht in Phase erzeugt
wird, vernachlässigbar.
Dadurch nimmt, obwohl das dritte exzentrische Gewicht 56 minimal
das exzentrische Moment der exzentrischen Anordnung 16 erhöht, das
gesamte exzentrische Moment ab, während sich das Element 42 von der
ersten Position weg bewegt.
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Die 6 bis 8 zeigen
eine alternative Ausführungsform
der exzentrischen Anordnung 16 der vorliegenden Erfindung.
Bei dieser Ausführungsform
weist die exzentrische Anordnung 16 ein Element 60 auf,
das gleitend bewegbar mit der Welle 20 zwischen dem ersten
exzentrischen Gewicht 22 und dem zweiten exzentrischen
Gewicht 32 verbunden ist. Das Element 60 weist
ein erstes Ende 62 und ein zweites Ende 64 auf.
Das erste Ende 62 ist mit dem ersten und zweiten exzentrischen
Gewicht 22, 32 verbunden und das zweite Ende 64 ist
mit einem Gegengewicht 66 verbunden. Das Gegengewicht 66 ist vorzugsweise
zylindrisch geformt und mit dem zweiten Ende 64 des Elements 60 durch
einen Bolzen verbunden.
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Die
exzentrische Anordnung 16 weist ein erste Verbindung 68,
die das erste Ende 62 des Elements 60 mit dem
weiten Abschnitt 26 des ersten exzentrischen Gewichts 22 verbindet,
und eine zweite Verbindung 70, die das erste Ende 62 des
Elements 60 mit dem weiten Abschnitt 36 des zweiten
exzentrischen Gewichts 32 verbindet, auf. Wenn das Element 60 in
der ersten Position ist, halten die Verbindungen 68, 70 das
erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 in
Phase. Während
sich das Element 60 in Richtung zu der zweiten Position
bewegt, bewegen die Verbindungen 68, 70 das erste
und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 nicht in
Phase.
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Bezug
nehmend auf die 7 und 8 trennen
sich, wenn sich das erste Ende 62 des Elements 60 in
Richtung zu der Welle 20 von der ersten Position zu der
zweiten Position bewegt, die gegenüberliegenden Enden der ersten
und zweiten Verbindung 68, 70 voneinander, wodurch
ein Winkel zwischen der ersten und zweiten Verbindung 68, 70 erzeugt
wird.
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Eine
Feder 72 ist zwischen der Welle 20 und einem Federhalter 74,
der in der Nähe
des ersten Endes 62 des Elements 60 befindlich
ist, befindlich. Die Feder 72 ist vorzugsweise eine Schraubenfeder,
die das Element 60 in Richtung zu der ersten Position vorspannt.
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Während eines
Betriebs der exzentrischen Anordnung 16 ist das Element 60 in
der ersten Position und das erste und zweite exzentrische Gewicht 22, 32 sind
in Phase, bevor der Motor 15 anfängt, die Welle 20 zu
drehen. Die Vorspannkraft der Feder 72 drückt das
Gegengewicht 66 so nah wie möglich an die Welle 20.
Während
der Motor 15 anfängt,
die Welle 20 zu drehen, fangen die exzentrischen Gewichte 22, 32 an,
Vibrationen zu erzeugen, die an die Walzenanordnung 14 übertragen
werden, und eine Zentrifugalkraft zwingt das Gegengewicht 66,
sich von der Drehachse 18 der Welle 20 weg zu
bewegen. Wenn die Welle 20 bei einer ausreichend hohen
Geschwindigkeit dreht, überwindet
die Zentrifugalkraft, die auf das Gegengewicht 66 wirkt,
derart die Vorspannkraft, die durch die Feder 72 vorgesehen
wird, dass das Gegengewicht 66 die Feder 72 weiter
zusammendrückt
und bewegt das Element 60 gleitend von der ersten Position
in Richtung zu der zweiten Position. Während sich das Element 60 von
der ersten Position bewegt, bewegt das erste Ende 62 des Elements 60 derart
die Verbindungen 68, 70, dass die erste Verbindung 68 das
erste exzentrische Gewicht 22 in einer ersten Richtung
um die Welle 20 bewegt und die zweite Verbindung 70 das
zweite exzentrische Gewicht 32 in einer Gegenrichtung um
die Welle 20 bewegt. Wie zuvor angegeben, nimmt das Exzentrizitätsmoment
um die Welle 20 von dem Maximum ab, während sich die exzentrischen
Gewichte 22, 32 nicht in Phase bewegen.
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Es
sollte beachtet werden, dass, da sich das Gegengewicht 66 radial
von der Drehachse 18 weg bewegt, das Gegengewicht 66 tatsächlich das
Exzentrizitätsmoment
weiter verringert. Jedoch ist die Abnahme aufgrund der Bewegung
des Gegengewichts 66 verglichen mit der wesentlichen Abnahme des
Exzentrizitätsmoments
der exzentrischen Anordnung, die durch Bewegen des ersten und zweiten
exzentrischen Gewichts 22, 32 nicht in Phase erzeugt wird,
vernachlässigbar.