DE102016203067B4 - Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe - Google Patents
Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe Download PDFInfo
- Publication number
- DE102016203067B4 DE102016203067B4 DE102016203067.1A DE102016203067A DE102016203067B4 DE 102016203067 B4 DE102016203067 B4 DE 102016203067B4 DE 102016203067 A DE102016203067 A DE 102016203067A DE 102016203067 B4 DE102016203067 B4 DE 102016203067B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shift fork
- plastic
- base body
- shift
- plastic shift
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims abstract description 40
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 title claims abstract description 40
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims abstract description 16
- 239000000463 material Substances 0.000 claims abstract description 11
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims abstract description 5
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 claims description 4
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 claims description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 claims 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 6
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 229920001187 thermosetting polymer Polymers 0.000 description 3
- 229920000049 Carbon (fiber) Polymers 0.000 description 2
- 229920000965 Duroplast Polymers 0.000 description 2
- 239000004638 Duroplast Substances 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 239000004917 carbon fiber Substances 0.000 description 2
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000002905 metal composite material Substances 0.000 description 2
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 2
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 2
- 229920002430 Fibre-reinforced plastic Polymers 0.000 description 1
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 description 1
- 239000011151 fibre-reinforced plastic Substances 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 238000006068 polycondensation reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/02—Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
- F16H63/30—Constructional features of the final output mechanisms
- F16H63/32—Gear shift yokes, e.g. shift forks
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/02—Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
- F16H63/30—Constructional features of the final output mechanisms
- F16H63/32—Gear shift yokes, e.g. shift forks
- F16H2063/328—Gear shift yokes, e.g. shift forks essentially made of plastics, e.g. injection molded
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
Abstract
Kunststoffschaltgabel (1) für ein Kraftfahrzeuggetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschaltgabel (1) einen Grundkörper (11) aus einem faserhaltigen Werkstoff und einen Mantelkörper (10) aus einem faserlosen Werkstoff aufweist, wobei der Mantelkörper (10) den Grundkörper (11) umgibt, wobei die Kunststoffschaltgabel (1) ein Führungsauge (8) aufweist, an dem ein Stift (12) zum Eingriff mit einer Schaltwalze angeordnet ist.
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe mit einem gabelförmig ausgebildeten Grundkörper.
- Hintergrund der Erfindung
- Eine Schaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe ist in
EP 0 967 419 A1 beschrieben. Diese Schaltgabel weist einen gabelförmig ausgebildeten Grundkörper auf. Der Grundkörper ist ein Blechpressteil. In dem Grundkörper sind Führungsaugen ausgebildet. In den Führungsaugen sind Gleitlager aus gleitförderndem Kunststoff aufgenommen. An dem Blechpressteil sind außer den Gleitlagern aus Kunststoff auch noch Gleitschuhe aus ebenfalls gleitförderndem Kunststoff für den Eingriff der Schaltgabel in eine Schiebemuffe vorgesehen. Separat zu dem Blechpressteil ist ein Schaltarm für den Eingriff eines Schaltfingers oder ähnlichem gefertigt. Der Schaltarm ist verglichen zu dem dünnen Blech des Grundkörpers aus dickerem Material durch Feinstanzen hergestellt. Der Grundkörper und der Schaltarm sind mittels geeigneter bekannter Schweißverfahren miteinander verbunden. Der Einsatz von mehreren räumlich ineinandergreifenden sowie verschiebbar auf einer Schaltwelle angeordneten dieser Schaltgabeln soll mit der beschriebenen Ausführung der Schaltgabel ermöglicht werden. Die Fertigung derartiger Schaltgabeln erfordert viele Umformschritte, und die fertigen Schaltgabeln sind vergleichsweise schwer. - Zur Vermeidung dieser Nachteile sind im Stand der Technik Schaltgabeln vorgeschlagen, die ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen.
EP 0 633 412 B1 undDE 10 2013 113 679 A1 zeigen beispielsweise jeweils Schaltgabeln als Kunststoff-Metall-Verbundbauteile, bei denen Metallstrukturen mit Kunststoff umspritzt sind. Eine vollständig aus Kunststoff bestehende Schaltgabel ist ausDE 199 27 321 A1 bekannt. - Die Kunststoffschaltgabeln und Kunststoff-Metall-Verbundschaltgabeln aus dem Stand der Technik weisen den Nachteil auf, dass das Wärmedehnungsverhalten der zum Spritzen verwendeten Thermoplaste sich von dem Wärmeausdehnungskoeffizienten von Stahl unterscheidet. Dadurch müssen höhere Toleranzen vorgehalten werden, und eine ausreichend steife Befestigung der Schaltgabel auf der Schaltstange gestaltet sich schwierig.
- Die nachveröffentlichte
DE 10 2015 120 635 A1 zeigt eine Kunststoffschaltgabel mit einem faserhaltigen Grundkörper und einem Mantelkörper. Sie weist einen Schaltarm auf, der mit einem Schaltfinger einer Schaltwelle in Eingriff gebracht werden kann. - Aufgabe der Erfindung
- Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe mit einem gabelförmig ausgebildeten Grundkörper zu schaffen, die die vorstehend genannten Nachteile vermeidet.
- Diese Aufgabe wird durch eine Kunststoffschaltgabel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den anhängigen Patentansprüchen.
- Erfindungsgemäß weist die Schaltgabel einen gabelförmigen Grundkörper und einen Mantelkörper auf, die aus unterschiedlichen Kunststoffen hergestellt sind. Die Schaltgabel ist damit aus einem Verbundwerkstoff hergestellt. Dadurch dass beide Materialien Kunststoffe sind, weisen sie einen vergleichbaren thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf, so dass sich die Bauteile bei unterschiedlichen Temperaturen nicht voneinander lösen.
- Der Grundkörper besteht aus einem faserhaltigen Kunststoff. Durch den faserverstärkten Kunststoff kann die Festigkeit im Vergleich zu einem faserlosen Kunststoff signifikant verstärkt werden. Dazu kann der Werkstoff lange Fasern aufweisen. Die Fasern können beispielsweise als Kohlefasern oder Glasfasern ausgebildet sein.
- Der Mantelkörper umgibt den Grundkörper zumindest in den Bereichen, in denen die Schaltgabel mit nebengeordneten Schaltelementen in Eingriff kommt. Dadurch ist der faserhaltige Grundkörper vor direktem Kontakt geschützt, so dass keine erhöhte Abrasion erfolgt, weil die Schaltelemente nicht quer zur Faserrichtung unmittelbar auf den Grundkörper einwirken können. An den Kontaktflächen der Schaltelemente tritt daher kein erhöhter Verschleiß auf.
- Der Mantelkörper ist aus einem faserlosen Kunststoff hergestellt. Dazu kann der Grundkörper beispielsweise mit einer Matrix aus Kunststoff umspritzt werden, wobei beim Umspritzen Kurvenbahnen für die nebengeordneten Schaltelemente hergestellt werden.
- Vorzugsweise ist der Grundkörper als ein im Wesentlichen ebenes Bauteil ausgebildet, was die Herstellung erleichtert.
- Der Grundkörper weist in einer Ausbildung eine faserhaltige Schicht auf, in der die Fasern gleichgerichtet sind. In einer anderen Ausbildung weist der Mantelkörper mehrere derartige Schichten auf, deren Faserorientierung in jeweils unterschiedliche Richtungen erfolgt. So kann eine Schicht axial gerichtet sein und eine andere 45° versetzt dazu. Damit können auch schräg eingeleitete Kräfte wirksam abgestützt werden. Die einzelnen Schichten können unterschiedlich oder gleich dick ausgebildet sein.
- Die Fasern sind in einer Ausbildung der Erfindung teilweise oder vollständig als Kohlefasern ausgebildet. Die Fasern können auch teilweise oder vollständig als Glasfasern ausgebildet sein.
- Der Mantelkörper und der Grundkörper können unterschiedliche Dicken aufweisen. So ist in einer Ausbildung vorgesehen, dass die Bereiche des Mantelkörpers, die belastet sind, eine größere Dicke aufweist als der Grundkörper. Der Grundkörper kann wiederum eine größere Dicke aufweisen als die in der Regel gleichmäßig belasteten oder weniger belasteten Teile des Mantelkörpers.
- Vorzugsweise umhüllt der Mantelkörper den Grundkörper komplett, so dass dieser gekapselt und vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Alternativ ist der Grundkörper nur an den Bereichen, die mit anderen Bauteilen in Kontakt stehen, vom Mantelkörper bedeckt. Dadurch kann die Vorrichtung leichter bauen.
- Als Werkstoff für den Mantelkörper ist in einer Ausbildung PA46 vorgesehen. Vorzugsweise wird der Mantelkörper hergestellt, indem der Grundkörper umspritzt wird. Beim Umspritzen können ein Führungsauge, Gleitschuhe, Anbindungen für eine Schaltwelle oder eine Schaltwalze wie Schaltmäuler, Pins oder Eingriffselemente und andere Funktionselemente in die Mantelfläche eingebracht werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Schaltgabel mindestens zwei Gleitschuhe auf, welche gemeinsam einen für den Eingriff oder den Umgriff einer Schiebemuffe vorgesehen sind.
- Die Schaltgabel kann einen Gabelkörper aus Duroplast aufweisen. Hochfeste Duroplaste weisen Längenausdehnungskoeffizienten auf, die dem von Stahl ähneln. So weist beispielsweise Hexigon PF 1110 einen Längenausdehnungskoeffizienten α von 13.10-6 K-1 auf, was in etwa dem Längenausdehnungskoeffizienten von Stahl αFe 12.10-6 K-1 entspricht. In dem für den Betrieb der Schaltgabel vorgesehenen typischen Temperaturbereich von -30°C bis 120°C beträgt die Abweichung in der Längendehnung weniger als 0,2%. Bei mit einem derartigen Duroplast ummantelten Stahlbauteilen sind daher längendehnungsinduzierte zusätzliche Spannungen vernachlässigbar, so dass die Bauteile nicht voneinander abheben oder sich lösen.
- Auch das Elastizitätsmodul von Duroplast ist deutlich konstanter über den relevanten Temperaturbereich im Vergleich zu Themoplasten. Die Steifigkeit des Schaltelements und damit der Schaltweg sind daher wenig temperaturabhängig, so dass der Fahrer ein gleichmäßiges Schaltgefühl wahrnimmt.
- Aufgrund ihrer spröden Eigenschaften sind Duroplaste schwer zu bearbeiten. Während der Polykondensation entstehen zudem häufig Eigenspannungen, die die Schaltgabeln springen oder zerbröseln lassen. Dieser Nachteil kann etwas kompensiert werden, indem Füllstoffe zugesetzt werden, die als Fasern oder Mineralstoffe die Sprödheit reduzieren.
- Der Grundkörper oder der Mantelkörper können aus Gründen der Steifigkeit der Schaltgabel für hohe Belastungen mit Sicken oder ähnlichen Verstärkungen versehen werden.
- Die Schaltgabel kann an dem Grundkörper befestigte sowie die räumliche Struktur der Schaltgabel versteifende Formteile aufweisen. Dazu kann ein Schaltarm mit einem Schaltmaul vorgesehen sein, das zusätzlich eine versteifende Funktion übernimmt. Das Formteil ist entweder separat zu dem Grundkörper oder gemeinsam mit diesem hergestellt. Ist das Formteil aus Blech gefertigt, sind zu seiner Herstellung umformtechnische Verfahren wie Biegen, Pressen und Ziehen einsetzbar.
- Eigenschaften der Schaltgabel, wie hohe Steifigkeit unter Belastung oder gewollt elastisches Nachgeben, sind gezielt durch die Ausführung und Befestigung des Formteiles zu erreichen.
- Mit Versteifungsrippen an dem Formteil oder am Schaltgabelgrundkörper, der Wahl eines Profils mit hohen oder niedrigen Widerstandsmomenten gegen Biegung und/oder Torsion, der Wahl der Befestigungsart des Formteiles an dem Grundkörper und der Lage der Befestigung des Formteiles an dem Grundkörper sind diese Eigenschaften zu beeinflussen.
- Ein separates Führungsauge zur Anbindung der Schaltgabel an die Schaltstange ist nicht erforderlich.
- Figurenliste
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine erste erfindungsgemäße Schaltgabel in einer perspektivischen Ansicht und -
2 eine zweite erfindungsgemäße Schaltgabel in einer perspektivischen Ansicht. - Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
- Die
1 und2 zeigen eine Schaltgabel 1 für ein Kraftfahrzeugzahnräderwechselgetriebe. Die Schaltgabel 1 verschiebt in diesem eine nicht dargestellte Schiebemuffe. - Die Schaltgabel 1 weist einen gabelförmigen Korpus 2 mit einem im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Profil von in seinem Verlauf wechselnder Breite auf. Der Grundkörper 2 ist bogenförmig gebogen und läuft in Gabelenden 3 aus. Die Gabelenden 3 sind etwa 180° versetzt zueinander und sind dazu bestimmt, eine Schiebemuffe zu umgreifen.
- Der gabelförmige Korpus 2 weist in seinem Inneren einen in der Darstellung nicht sichtbaren Grundkörper aus einem faserhaltigen Kunststoff auf, der von einem Mantelkörper 10 aus einem faserlosen Kunststoff vollständig eingeschlossen ist.
- An den Gabelenden 3 sowie im Mittenbereich 4, der von den Gabelenden 3 jeweils etwa 90° versetzt ist, weist die Schaltgabel 1 Gleitschuhe 5 auf. Die Gleitschuhe 5 bestehen aus einem Gleitmaterial und sind vorliegend fest mit dem Grundkörper 2 verbunden.
- Der gabelförmige Korpus 2 der Schaltgabel 1 weist Versteifungsrippen 6 auf. Durch die Versteifungsrippen 6 kann Material eingespart werden, ohne dass die Steifigkeit leidet.
- Um die Schaltkräfte gut übertragen zu können, verbreitert sich der Grundkörper 2 von den Schaltgabelenden 3 zum Mittenbereich 4. Der von der Schiebemuffe abgewandte Rücken 7 verjüngt sich damit ausgehend von einer Schaltstange 8 hin zu den Gabelenden 3 gleichmäßig.
- Die Kunststoffschaltgabel 1 bildet ein Zwischenglied zur Übertragung von Schalt- bzw. Wählbewegungen, insbesondere von einem Fuß- oder Handschalthebels eines Motorrads zu einem Getriebe des Motorrads.
- Die Kunststoffschaltgabel 1 nach
2 ist von dem faserlosen Kunststoff außenseitig umgeben. Der Mantelkörper 10 fasst dazu den Grundkörper 11 ringförmig ein und weist eine größere Stärke in Axialrichtung auf als der innenliegende Grundkörper 11. - An ihrer Basis weist die Kunststoffschaltgabel eine Schaltstangenführung 8 in Form einer Durchgangsausnehmung auf. An der Schaltstangenführung 8 ist im Spritzgussverfahren einteilig ein Stift 12 ausgebildet, der in eine Schaltwalze oder ein anderes nebengeordnetes Schaltungsbauteil eingreifen kann.
- Die einzelnen Kunststofflagen sind stoffschlüssig miteinander verbunden.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Schaltgabel
- 2
- gabelförmige Korpus
- 3
- Gabelende
- 4
- Mittenbereich
- 5
- Gleitschuh
- 6
- Versteifungsrippen
- 7
- Rücken
- 8
- Schaltstangenführung
- 9
- Schaltgabelanbindung
- 10
- Mantelkörper
- 11
- Grundkörper
- 12
- Stift
Claims (8)
- Kunststoffschaltgabel (1) für ein Kraftfahrzeuggetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschaltgabel (1) einen Grundkörper (11) aus einem faserhaltigen Werkstoff und einen Mantelkörper (10) aus einem faserlosen Werkstoff aufweist, wobei der Mantelkörper (10) den Grundkörper (11) umgibt, wobei die Kunststoffschaltgabel (1) ein Führungsauge (8) aufweist, an dem ein Stift (12) zum Eingriff mit einer Schaltwalze angeordnet ist.
- Kunststoffschaltgabel nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelkörper (10) den Grundkörper (11) vollständig einschließt. - Kunststoffschaltgabel nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelkörper durch Umspritzen des Grundkörpers (11) gebildet ist. - Kunststoffschaltgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) Glasfasern oder Kohlefasern aufweist.
- Kunststoffschaltgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) aus Glasfaser oder aus Kohlefaser besteht.
- Kunststoffschaltgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) eine konstante Dicke aufweist.
- Kunststoffschaltgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelkörper (10) aus einer Kunststoffmatrix besteht.
- Kunststoffschaltgabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschaltgabel (1) Gleitschuhe (5) aufweist, die aus dem Werkstoff des Mantelkörpers (10) bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102016203067.1A DE102016203067B4 (de) | 2016-02-26 | 2016-02-26 | Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102016203067.1A DE102016203067B4 (de) | 2016-02-26 | 2016-02-26 | Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102016203067A1 DE102016203067A1 (de) | 2017-11-16 |
| DE102016203067B4 true DE102016203067B4 (de) | 2022-03-24 |
Family
ID=60163180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102016203067.1A Expired - Fee Related DE102016203067B4 (de) | 2016-02-26 | 2016-02-26 | Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102016203067B4 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108591447A (zh) * | 2018-05-08 | 2018-09-28 | 河南鑫轴传动机械有限公司 | 一种拨叉 |
| DE102021200158A1 (de) | 2021-01-11 | 2022-07-14 | Zf Friedrichshafen Ag | Schaltwippe für eine Getriebevorrichtung für ein Kraftfahrzeug |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0633412B1 (de) | 1993-07-07 | 1996-10-23 | GETRAG Getriebe- und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH & Cie | Schaltgabel aus Kunststoff mit Metalleinlage für Kraftfahrzeuggetriebe |
| DE19927321A1 (de) | 1998-06-16 | 1999-12-23 | Mgi Coutier Champfromier | Schaltgabel aus Kunststoffmaterial |
| EP0967419A1 (de) | 1998-06-25 | 1999-12-29 | Ford Global Technologies, Inc., A subsidiary of Ford Motor Company | Schaltgabel für Wechselgetriebe |
| DE102013113679A1 (de) | 2013-12-09 | 2015-06-11 | Stiwa Holding Gmbh | Betätigungsvorrichtung für eine Schiebemuffe in einem Schaltgetriebe |
| DE102015120635A1 (de) | 2015-03-02 | 2016-09-08 | Koki Technik Transmission Systems Gmbh | Verwendung eines Faserverbundwerkstoffs zur Herstellung einer Schaltgabel |
-
2016
- 2016-02-26 DE DE102016203067.1A patent/DE102016203067B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0633412B1 (de) | 1993-07-07 | 1996-10-23 | GETRAG Getriebe- und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH & Cie | Schaltgabel aus Kunststoff mit Metalleinlage für Kraftfahrzeuggetriebe |
| DE19927321A1 (de) | 1998-06-16 | 1999-12-23 | Mgi Coutier Champfromier | Schaltgabel aus Kunststoffmaterial |
| EP0967419A1 (de) | 1998-06-25 | 1999-12-29 | Ford Global Technologies, Inc., A subsidiary of Ford Motor Company | Schaltgabel für Wechselgetriebe |
| DE102013113679A1 (de) | 2013-12-09 | 2015-06-11 | Stiwa Holding Gmbh | Betätigungsvorrichtung für eine Schiebemuffe in einem Schaltgetriebe |
| DE102015120635A1 (de) | 2015-03-02 | 2016-09-08 | Koki Technik Transmission Systems Gmbh | Verwendung eines Faserverbundwerkstoffs zur Herstellung einer Schaltgabel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102016203067A1 (de) | 2017-11-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1211231B1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Reibkörpers aus siliziuminfiltriertem,Kohlenstofffaser verstärktem porösen Kohlenstoff und Verwendung eines solchen Reibkörpers | |
| DE102008061463B4 (de) | Lasteinleitungseinrichtung | |
| DE602006000491T2 (de) | Getriebeschaltgabel | |
| DE102016203067B4 (de) | Kunststoffschaltgabel für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe | |
| DE102014220375A1 (de) | Lagerträger | |
| WO1999028639A1 (de) | Lagerschale, insbesondere für ein kugelgelenk und kugelgelenk mit einer solchen lagerschale | |
| EP1566579A2 (de) | Vorrichtung zur Übertragung von Schaltbewegungen in einem Kraftfahrzeug-Schaltgetriebe und Verfahren zu deren Herstellung | |
| EP2469107B1 (de) | Gleithülse | |
| DE102009011045B4 (de) | Lagerbuchse, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie Verwendung derselben | |
| DE102016203065A1 (de) | Schaltwalze für ein Fahrzeuggetriebe | |
| DE102007023228A1 (de) | Faserverstärkter Kunststoffwerkstoff und Kunststoffbauteil mit Beleuchtungsfunktion | |
| DE102014106610A1 (de) | Mittelarmlehne für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102012201511A1 (de) | Kunststoff-Bauteil für eine Betätigungseinrichtung eines Kraftfahrzeug-Gangwechselgetriebes | |
| EP3362709B1 (de) | Schaltgabel für ein kraftfahrzeugwechselgetriebe | |
| EP2191174B1 (de) | Gleitlageranordnung für ein bewegbares schaltelement in einer schaltvorrichtung sowie schaltvorrichtung mit der gleitlageranordnung | |
| DE102008036126A1 (de) | Schaltgabel eines Schaltgetriebes und Verfahren zum Herstellen einer Schaltgabel | |
| DE102005039752A1 (de) | Schalteinrichtung mit Schaltgabel und Schaltarretierung | |
| DE102017116855A1 (de) | Betätigungsvorrichtung für ein bewegliches Teil eines Zahnräderwechselgetriebes | |
| WO2010037589A1 (de) | Schaltanordnung für ein schaltgetriebe | |
| DE19601732C1 (de) | Meßstab und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE202006015585U1 (de) | Zwei-Komponenten Seilumlenkrolle | |
| DE10356727A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Gleitsteins | |
| EP3096949B1 (de) | Armlehnenrahmen, armlehne und verfahren zur herstellung eines armlehnenrahmens | |
| DE102018001834A1 (de) | Lenkritzel | |
| DE10360715A1 (de) | Schaltgabel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |