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QUERVERWEIS AUF ZUGEHÖRIGE ANMELDUNG
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Diese Anmeldung basiert auf der
Japanischen Patentanmeldung mit der Nummer 2015-105135 , die am 25. Mai 2015 bei dem Japanischen Patentamt eingereicht wurde, wobei deren gesamter Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
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TECHNISCHES GEBIET
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Die Erfindung betrifft einen Aufbau eines Schaltgeräts, bei dem sich ein beweglicher Kontakt auf einem ortsfesten Kontakt bewegt, um einen Kontakt-/Getrennt-Zustand zwischen dem beweglichen Kontakt und dem ortsfesten Kontakt umzuschalten.
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STAND DER TECHNIK
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Die
JP 55-136132 Y und die
JP 9-245565 A offenbaren beispielsweise Schaltgeräte, bei denen sich ein beweglicher Kontakt als Reaktion auf die Betätigung eines Bedienknopfes bewegt, um einen Kontakt-/Getrennt-Zustand zwischen dem beweglichen Kontakt und einem ortsfesten Kontakt umzuschalten.
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Bei dem Schaltgerät der
JP 55-136132 Y ist eine Vielzahl von ortsfesten Kontakten auf der oberen Oberfläche eines Trägermaterials angeordnet, und ein Schieber bzw. Gleitelement ist auf dem Trägermaterial montiert. Der Schieber weist eine Vielzahl von Kontaktteilen auf, welche eine Elastizität aufweisen. Auf der Spitze von jedem der Kontaktteile ist ein beweglicher Kontakt derart ausgebildet, dass er in Kontakt mit der oberen Oberfläche des Trägermaterials ist. Ein Bedienknopf, der derart betätigt werden kann, dass er geschwenkt wird, ist direkt oberhalb des Schiebers angeordnet. Ein Vorsprung, der nach unten vorragt, ist an dem Bedienknopf ausgebildet. Das untere Ende des Vorsprungs greift in den oberen Teil des Schiebers ein. Wenn der Bedienknopf derart betätigt wird, dass er geschwenkt wird, wird der Vorsprung gedreht, und der Schieber bewegt sich in der Vorne-Hinten-Richtung. Demzufolge gleitet das Kontaktteil auf dem Trägermaterial, und die beweglichen Kontakte gelangen in Kontakt mit den ortsfesten Kontakten oder bewegen sich von diesen weg.
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Bei dem Schaltgerät der
JP 9-245565 A ist eine Vielzahl von ortsfesten Kontakten Seite an Seite bzw. nebeneinander in bzw. entlang der Vorne-Hinten-Richtung und der Rechts-Links-Richtung auf der oberen Oberfläche eines Isolators angeordnet. Die ortsfesten Kontakte weisen unterschiedliche Längen in der Vorne-Hinten-Richtung auf. Jeder der ortsfesten Kontakte ist mit dem Trägermaterial über ein Anschlusselement verbunden. Ein Kontakthalter ist auf dem Isolator montiert. Bewegliche Kontakte sind auf dem Kontakthalter derart angeordnet, dass sie in Kontakt mit dem Isolator sind. Ein Bedienknopf, der derart betätigt werden kann, dass er geschwenkt wird, ist an einer von dem Isolator entfernten Position angeordnet. Ein nach unten ragender Vorsprung ist an dem Bedienknopf ausgebildet. Das untere Ende des Vorsprungs greift in ein Ende eines Arms ein. Das andere Ende des Arms ist an dem Kontakthalter befestigt. Wenn der Bedienknopf derart betätigt wird, dass er geschwenkt wird, wird der Vorsprung gedreht, und der Arm und der Kontakthalter bewegen sich in der Vorne-Hinten-Richtung. Demzufolge gleiten die beweglichen Kontakte auf dem Isolator derart, dass sie in Kontakt mit den ortsfesten Kontakten gelangen oder sich von diesem weg bewegen.
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Wenn eine Vielzahl von ortsfesten Kontakten auf dem Trägermaterial auf eine verteilte Art und Weise in der Vorne-Hinten-Richtung und der Rechts-Links-Richtung angeordnet werden, können die Abmessungen des Trägermaterials in einer Ebenenrichtung zunehmen. Wenn insbesondere eine Vielzahl von Bedienknöpfen vorgesehen wird, nimmt auch die Anzahl der ortsfesten Kontakte zu. Daher werden die Abmessungen des Trägermaterials weiter vergrößert. Selbst wenn eine Vielzahl von ortsfesten Kontakten direkt unter dem entsprechenden Bedienknopf angeordnet ist, werden die Abmessungen des Trägermaterials weiter vergrößert. Die Vergrößerung der Abmessungen des Trägermaterials behindert eine Verkleinerung des Schaltgeräts.
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KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Schaltgerät bereitzustellen, welches eine Verkleinerung eines Trägermaterials ermöglicht.
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Ein Schaltgerät gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung weist ein Substrat bzw. Trägermaterial, welches eine Vielzahl von ortsfesten Kontakten aufweist, die Seite an Seite bzw. nebeneinander entlang einer ersten Richtung angeordnet sind, einen Kontakt, der eine Vielzahl von geradlinigen Abschnitten, die eine Elastizität aufweisen bzw. elastisch sind, und eine Vielzahl von beweglichen Kontakten aufweist, wobei jeder der beweglichen Kontakte an einer unteren Oberfläche des entsprechenden einen geradlinigen Abschnitts der geradlinigen Abschnitte ausgebildet ist, ein Gehäuse, das dazu eingerichtet ist, eine Basis bzw. ein Unterteil bzw. einen Fußabschnitt des Kontakts derart aufzunehmen, dass jeder der ortsfesten Kontakte dem entsprechenden bzw. dem zugeordneten einen beweglichen Kontakt der beweglichen Kontakte zugewandt ist, wobei das Gehäuse eine Vielzahl von Biegebalken bzw. Federbalken aufweist, die eine Elastizität aufweisen bzw. elastisch sind, wobei jeder der Biegebalken über dem entsprechenden bzw. zugeordneten einen geradlinigen Abschnitt der geradlinigen Abschnitte angeordnet ist, einen Schieber bzw. ein Gleitelement, der bzw. das über dem Gehäuse angeordnet ist, wobei der Schieber dazu eingerichtet ist, sich in einer zweiten Richtung, die senkrecht zu der ersten Richtung und einer Oben-Unten-Richtung ist, zu bewegen, eine Vielzahl von ersten Drückabschnitten, wobei jeder der ersten Drückabschnitte an einer unteren Oberfläche des entsprechenden einen Biegebalken der Biegebalken ausgebildet und dazu eingerichtet ist, den entsprechenden einen geradlinigen Abschnitt der geradlinigen Abschnitte nach unten zu drücken, eine Vielzahl von druckaufnehmenden bzw. gedrückten bzw. zu drückenden Abschnitten, wobei jeder der druckaufnehmenden Abschnitte an einer oberen Oberfläche des entsprechenden einen der Biegebalken ausgebildet ist, und eine Vielzahl von zweiten Drückabschnitten auf, die an dem Schieber ausgebildet ist, wobei jeder der zweiten Drückabschnitte dazu eingerichtet ist, den entsprechenden einen der druckaufnehmenden Abschnitte zu drücken. Wenn sich der Schieber in der zweiten Richtung bzw. in die zweite Richtung bewegt, drücken die zweiten Drückabschnitte die druckaufnehmenden Abschnitte, um die Biegebalken nach unten zu biegen, drücken die ersten Drückabschnitte die geradlinigen Abschnitte, um die geradlinigen Abschnitte nach unten zu drücken, und die beweglichen Kontakte gelangen bzw. kommen in Kontakt mit den ortsfesten Kontakten.
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Gemäß dem obigen ist die Vielzahl von ortsfesten Kontakten Seite an Seite bzw. nebeneinander in bzw. entlang der ersten Richtung auf dem Trägermaterial angeordnet, und das Gehäuse hält bzw. nimmt den Kontakt derart auf, dass jeder der ortsfesten Kontakte dem entsprechenden einen der beweglichen Kontakte zugewandt ist. Das heißt, die ortsfesten Kontakte sind Seite an Seite bzw. nebeneinander in bzw. entlang der ersten Richtung auf eine gemeinsame Art und Weise angeordnet, und die beweglichen Kontakte sind Seite an Seite bzw. nebeneinander in der seitlichen Richtung bzw. Seitenrichtung auf eine gemeinsame Art und Weise auf dem Trägermaterial angeordnet. Daher kann das Trägermaterial des Schaltgeräts verkleinert werden. Wenn der Schieber in der zweiten Richtung bzw. in die zweite Richtung bewegt wird, drücken ferner die zweiten Drückabschnitte des Schiebers die druckaufnehmenden Abschnitte des Gehäuses, um die Biegebalken des Gehäuses nach unten zu drücken. Demzufolge drücken die ersten Drückabschnitte des Gehäuses die geradlinigen Abschnitte des Kontakts, um die geradlinigen Abschnitte nach unten zu drücken, und jeder der beweglichen Kontakte gelangt bzw. kommt in Kontakt mit dem entsprechenden einen der ortsfesten Kontakte. Während des Kontakts gleitet jeder der beweglichen Kontakte an dem bzw. auf dem entsprechenden einen der ortsfesten Kontakte entlang. Daher werden die Oberflächen von sowohl dem beweglichen Kontakt als auch dem ortsfesten Kontakt gereinigt, wodurch ermöglicht wird, dass die Zuverlässigkeit des Kontakts zwischen dem beweglichen Kontakt und dem ortsfesten Kontakt verbessert wird. Ferner ist in einem normalen Zustand bzw. unter einer normalen Bedingung der bewegliche Kontakt von dem Trägermaterial und dem ortsfesten Kontakt getrennt. Wenn sich der Schieber bewegt, wird der bewegliche Kontakt in Kontakt mit dem Trägermaterial und dem ortsfesten Kontakt gebracht. Dies ermöglicht, dass eine Abnutzung von jedem der beweglichen und ortsfesten Kontakte und des Trägermaterials verringert werden kann.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung kann das oben genannte Schaltgerät ferner einen Bedienknopf bzw. ein Bedienelement, der bzw. das dazu eingerichtet ist, sich zu schwenken bzw. geschwenkt zu werden, und einen Hebel bzw. Hebelarm aufweisen, welcher ein oberes Ende, das mit dem Bedienelement gekoppelt ist, und ein unteres Ende, das mit dem Schieber gekoppelt ist, aufweist. Die ortsfesten Kontakte und die beweglichen Kontakte können an Positionen angeordnet sein, die unterschiedlich zu einer Position direkt unterhalb des Bedienelements sind bzw. die abseits von einer Position direkt unterhalb des Bedienelements gelegen sind. Der Schieber kann in einer Art und Weise angeordnet sein, dass er sich von der Position direkt unterhalb des Bedienelements zu einer Position direkt über bzw. oberhalb des Gehäuses erstreckt. Wenn das Bedienelement betätigt wird, kann sich der Hebel drehen, um den Schieber in bzw. entlang der zweiten Richtung hin und her zu bewegen.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung kann sich bei dem oben genannten Schaltgerät eine Drücklänge eines Drückens von jedem der druckaufnehmenden Abschnitte nach unten durch den entsprechenden einen der zweiten Drückabschnitte gemäß einer Länge einer Bewegung des Schiebers in bzw. entlang der zweiten Richtung ändern.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung kann bei dem oben genannten Schaltgerät jeder der druckaufnehmenden Abschnitte eine vorspringende gekrümmte Oberfläche aufweisen, die in Richtung des Schiebers vorragt. Jeder der zweiten Drückabschnitte kann eine vorspringende Stufe aufweisen, die in einer schrägen Art und Weise bzw. schräg in Richtung des Gehäuses in die zweite Richtung vorragt. Eine Position von zumindest einem der zweiten Drückabschnitte kann in der zweiten Richtung mit Bezug auf Positionen der anderen zweiten Drückabschnitte versetzt sein. In diesem Fall drückt, wenn sich der Schieber in die zweite Richtung um ein vorgegebenes Ausmaß bewegt, der zumindest eine zweite Drückabschnitt den entsprechenden einen der druckaufnehmenden Abschnitte nach unten. Wenn sich der Schieber weiter in die zweite Richtung um ein vorgegebenes Ausmaß bewegt, drücken die anderen zweiten Drückabschnitte die entsprechenden druckaufnehmenden Abschnitte weiter nach unten.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung kann bei dem oben genannten Schaltgerät zumindest einer der zweiten Drückabschnitte fortwährend den entsprechenden einen der druckaufnehmenden Abschnitte drücken, und der entsprechende eine der ersten Drückabschnitte kann fortwährend den entsprechenden einen der geradlinigen Abschnitte drücken, so dass zumindest ein Paar der beweglichen Kontakte und ortsfesten Kontakte bzw. zumindest ein Paar aus den beweglichen Kontakten und den ortsfesten Kontakten ein Ruhekontakt ist, und der ortsfeste Kontakt kann mit einem Massepotential verbunden bzw. geerdet sein. Die anderen Paare der beweglichen Kontakte und der ortsfesten Kontakte bzw. die anderen Paare aus den beweglichen Kontakten und den ortsfesten Kontakten können Arbeitskontakte sein, und die ortsfesten Kontakte können mit einer Stromquelle verbunden sein
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung kann das oben genannte Schaltgerät ferner eine Vielzahl von Bedienknöpfen bzw. Bedienelementen aufweisen, die dazu eingerichtet sind, sich zu drehen bzw. geschwenkt zu werden. Der bewegliche Kontakt des Ruhekontakts kann an dem bzw. auf dem ortsfesten Kontakt entlang gleiten, in Verbindung mit einer Bedienung bzw. Betätigung von zumindest einem der am häufigsten betätigten Bedienelemente bzw. in Verbindung mit einer Betätigung von zumindest dem am häufigsten betätigten Bedienelement.
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Diese Erfindung ermöglicht es, ein Schaltgerät bereitzustellen, welches eine Verkleinerung eines Trägermaterials ermöglicht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Schaltgeräts gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung.
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2 ist eine perspektivische Ansicht des Schaltgeräts der 1 in einem montierten Zustand.
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3 ist eine Draufsicht auf ein Trägermaterial, ein Kontaktmodul und Schieber der 1 in einem montierten Zustand.
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4 ist eine perspektivische Ansicht des Trägermaterials der 1.
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5 ist eine perspektivische Ansicht des Kontaktmoduls der 1 in einem montierten Zustand.
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6 ist eine perspektivische Ansicht eines Kontakts der 1.
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7 ist eine perspektivische Ansicht der Schieber der 1, von der Rückseite aus betrachtet.
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8 ist ein elektrischer Schaltplan des Schalters der 1.
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9(a) bis 9(c) sind Querschnittsansichten entlang der Linie A-A der 2 in einem neutralen Zustand und einem Öffnungsbetrieb.
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10(a) bis 10(c) sind Querschnittsansichten entlang der Linie A‘-A‘ der 3 in einem neutralen Zustand und einem Öffnungsbetrieb.
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11(a) bis 11(c) sind Querschnittsansichten entlang der Linie B-B der 3 in einem neutralen Zustand und einem Öffnungsbetrieb.
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12A(a) und 12A(b) sind Querschnittsansichten entlang der Linie D-D der 3 in einem neutralen Zustand und einem Öffnungsbetrieb.
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12B(b‘) und 12B(c) sind Querschnittsansichten entlang der Linie D-D der 3 in einem Öffnungsbetrieb.
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13(d) und 13(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie A-A der 2 in einem Schließbetrieb.
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14(d) und 14(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie A‘-A‘ der 3 in einem Schließbetrieb.
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15(a), 15(d) und 15(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie C-C der 3 in einem neutralen Zustand und einem Schließbetrieb.
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16(d), 16(d‘) und 16(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie D-D der 3 in einem Schließbetrieb.
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17 ist ein elektrischer Schaltplan eines Schaltgeräts gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Ausführungsformen der Erfindung werden mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden. In den Zeichnungen ist die gleiche oder äquivalente Komponente mit dem gleichen Bezugszeichen versehen. In Ausführungsformen der Erfindung werden zahlreiche spezifische Details vorgebracht, um ein tieferes Verständnis der Erfindung zu vermitteln. Jedoch wird es für einen Fachmann offensichtlich sein, dass die Erfindung ohne diese spezifischen Details ausgeübt werden kann. In anderen Fällen wurden allgemein bekannte Merkmale nicht im Detail beschrieben, um zu vermeiden, dass die Erfindung unklar wird.
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Zunächst wird der Aufbau eines Schalters bzw. Schaltgeräts 100 gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die 1 bis 16(e) beschrieben werden.
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1 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Schaltgeräts 100. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Schaltgeräts 100 in einem montierten Zustand. 3 ist eine Draufsicht auf ein Trägermaterial 3 bzw. Substrat 3, ein Kontaktmodul 4 und Schieber 8 bzw. Gleitelemente 8 der 1 in einem montierten Zustand. 4 ist eine perspektivische Ansicht des Trägermaterials 3 der 1. 5 ist eine perspektivische Ansicht des Kontaktmoduls 4 der 1 in einem montierten Zustand. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines Kontakts 7 der 1. 7 ist eine perspektivische Ansicht der Schieber 8 der 1, von der Rückseite aus betrachtet. 8 ist ein elektrischer Schaltplan des Schaltergeräts 100. Die 9(a) bis 9(c) und die 13(d) und 13(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie A-A der 2. Die 10(a) bis 10(c) und die 14(d) und 14(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie A‘-A‘ der 3. Die 11(a) bis 11(c) sind Querschnittsansichten entlang der Linie B-B der 3. Die 12A(a) und 12A(b), die 12B(b‘) und 12B(c), und die 16(d), 16(d‘) und 16(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie D-D der 3. Die 15(a), 15(d) und 15(e) sind Querschnittsansichten entlang der Linie C-C der 3. Der Querschnitt entlang A-A der 9(a) bis 9(c) und der 13(d) und 13(e) und der Querschnitt entlang A‘-A‘ der 10(a) bis 10(c) und der 14(d) und 14(e) liegen in der selben Ebene.
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Das in den 1 und 2 veranschaulichte Schaltgerät 100 ist ein Schaltmodul eines elektrischen Fensterhebers, das an einem sich selbst bewegenden vierrädrigen Fahrzeug montiert ist. Das Schaltgerät 100 wird zum Öffnen und Schließen von Fenstern an einem Fahrersitz, einem Beifahrersitz, einem rechten Rücksitz, und einem linken Rücksitz des sich selbst bewegenden vierrädrigen Fahrzeugs verwendet und ist auf einer Armlehne in der Nähe des Fahrersitzes angeordnet.
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Das Schaltgerät 100 ist mit einem oberen Gehäuse 1, einer unteren Abdeckung 2, einem Substrat bzw. Trägermaterial 3, einem Kontaktmodul 4, einem Schieber bzw. Gleitelement 8 und einem Bedienknopf 9 bzw. Bedienelement 9, die in 1 veranschaulicht sind, versehen. Das obere Gehäuse 1, die untere Abdeckung 2, Gehäuseteile 5, 6 des Kontaktmoduls 4, der Schieber 8 und der Bedienknopf 9 sind aus einem synthetischen Harz gebildet. Das Substrat bzw. Trägermaterial 3 umfasst beispielsweise ein Epoxidglassubstrat bzw. Epoxidglasträgermaterial. Ein Kontakt 7 des Kontaktmoduls 4 ist aus einem leitfähigen Metall wie etwa Kupfer gebildet.
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Das obere Gehäuse 1 ist in einer im Wesentlichen kastenförmigen Form ausgebildet und nach unten geöffnet. Wie in 2 veranschaulicht ist die untere Abdeckung 2 an dem unteren Teil des oberen Gehäuses 1 montiert, um einen Öffnungsabschnitt des oberen Gehäuses 1 zu verschließen. Wie in 1 veranschaulicht ist an dem unteren Teil der unteren Abdeckung 2 ein Verbindungsabschnitt 2a in einer Art und Weise ausgebildet, dass er nach unten ragt.
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Vier Knopfanbringungsteile 1a bzw. vier Teile 1a zur Befestigung eines Bedienelements oder Drehknopfs sind auf dem oberen Teil des oberen Gehäuses 1 ausgebildet. Die Innenseite von jedem Knopfanbringungsteil 1a ist geöffnet bzw. offen, um mit dem Inneren des oberen Gehäuses 1 zu kommunizieren (9(a) bis 9(c) und 13(d) und 13(e)). Vier Bedienknöpfe 9 bzw. Bedienelemente 9 bzw. Bedien-Drehknöpfe 9 sind an den jeweiligen Knopfanbringungsteilen 1a angebracht, um die jeweiligen Knopfanbringungsteile 1a von einer oberen Seite U aus zu bedecken.
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Insbesondere greifen Stützwellen 1b, die an der rechten und der linken Seitenoberfläche von jedem der Knopfanbringungsteile 1a angeordnet sind, in Wellenlager 9b ein, die an der rechten und der linken Seitenoberfläche des entsprechenden einen Bedienknopfes der Bedienknöpfe 9 ausgebildet sind. Dementsprechend ist wie in 2 veranschaulicht jeder der Bedienknöpfe 9 an dem entsprechenden einen der Knopfanbringungsteile 1a angebracht. Die Stützwellen 1b verlaufen parallel zu einer Links-Rechts-Richtung L, R. Daher ist jeder der Bedienknöpfe 9 um die Stützwellen 1b in eine Öffnungsrichtung und eine Schließrichtung (in eine Richtung entgegen den Uhrzeigersinn und eine Richtung im Uhrzeigersinn in den 9(a) bis 9(c) und 13(d) und 13(e)) schwenkbar. Jeder der Bedienknöpfe 9 wird in einem neutralen Zustand gehalten, wenn er nicht betätigt wird, und ist durch einen Klickmechanismus (nicht veranschaulicht) in zwei Stufen bzw. Phasen drehbar in jede der Öffnungsrichtung und der Schließrichtung.
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In 2 wird ein Bedienknopf 9 (DR) betätigt, um das Fenster an dem Fahrersitz (rechter Vordersitz) zu öffnen und zu schließen. Ein Bedienknopf 9 (AS) wird betätigt, um das Fenster an dem Beifahrersitz (linker Vordersitz) zu öffnen und zu schließen. Ein Bedienknopf 9 (RR) wird betätigt, um das Fenster an dem rechten Rücksitz zu öffnen und zu schließen. Ein Bedienknopf 9 (RL) wird betätigt, um das Fenster an dem linken Rücksitz zu öffnen und zu schließen. Von diesen Bedienknöpfen 9 ist der Bedienknopf 9 (DR) für das Fenster an dem Fahrersitz derjenige, der am häufigsten betätigt wird. Der Bedienknopf 9 (AS) für das Fenster an dem Beifahrersitz ist gewöhnlich derjenige, der am zweithäufigsten betätigt wird.
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Wie in den 1 und 2 veranschaulicht ist, ist eine obere Oberfläche 1c des oberen Gehäuses 1 mit Ausnahme der Knopfanbringungsteile 1a eben bzw. flach. Andererseits weist der untere Teil des oberen Gehäuses 1 eine zweistufige Form auf. Insbesondere ist die Höhe (Dicke) in bzw. entlang einer Abwärtsrichtung D bzw. in bzw. entlang einer Nach-Unten-Richtung D eines hinteren Teils (eines Teils, der der Seite in B-Richtung zugehörig ist) des oberen Gehäuses 1, an welchem die Knopfanbringungsteile 1a angeordnet sind, geringer als die Höhe in der Nach-Unten-Richtung D eines vorderen Teils (eines Teils, der der Seite in F-Richtung zugehörig ist). Ein hinterer Teil der unteren Abdeckung 2 ragt höher in Richtung der oberen Seite U als ein vorderer Teil davon, entsprechend zu der Form des oberen Gehäuses 1.
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Das Trägermaterial 3 bzw. Substrat 3 der 1 ist innerhalb des höheren vorderen Teils des oberen Gehäuses 1 untergebracht (9(a) bis 9(c) und 13(d) und 13(e)). In dem montierten Zustand der 2 ist das Trägermaterial 3 an der unteren Abdeckung 2 beispielsweise mit einer Schraube befestigt. Eine Vielzahl von Verbindungsanschlüssen 10 (1) ist an einem vorderen Teil des Trägermaterials 3 montiert. Jeder der Verbindungsanschlüsse 10 greift mit dem Verbindungsteil 2a der unteren Abdeckung 2 ineinander bzw. in dieses ein.
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Eine Vielzahl (vierzehn) von ortsfesten Kontakten X ist bzw. sind Seite an Seite bzw. nebeneinander in einer Reihe entlang der Links-Rechts-Richtung L, R (erste Richtung) auf einem hinteren Ende (der Seite in B-Richtung) der oberen Oberfläche des Trägermaterials 3 angeordnet. Jeder der ortsfesten Kontakten X weist eine Kupferfolie bzw. Blattkupfer auf.
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Wie in 4 veranschaulicht sind die ersten drei bzw. die ersten drei ortsfesten Kontakte X, von der rechten Seite R zu der linken Seite L des Trägermaterials 3 gesehen, ein ortsfester Öffnungskontakt X(DRO) bzw. ein ortsfester Kontakt X(DRO) zum Öffnen bzw. ein ortsfester Kontakt X(DRO) für einen Öffnungsbetrieb, ein ortsfester Schließkontakt X(DRC) bzw. ein ortsfester Kontakt X(DRC) zum Schließen bzw. ein ortsfester Kontakt X(DRC) für einen Schließbetrieb und ein ortsfester Automatikkontakt X(DRA) bzw. ein ortsfester Kontakt X(DRA) für einen automatischen Betrieb für das Fenster an dem Fahrersitz. Der folgende ist ein erster ortsfester gemeinsamer Kontakt X(CM1). Die folgenden drei sind ein ortsfester Automatikkontakt X(RRA), ein ortsfester Schließkontakt X(RRC) und ein ortsfester Öffnungskontakt X(RRO) für das Fenster an dem rechten Rücksitz. Die folgenden drei sind ein ortsfester Automatikkontakt X(RLA), ein ortsfester Schließkontakt X(RLC) und ein ortsfester Öffnungskontakt X(RLO) für das Fenster an dem linken Rücksitz. Die folgenden drei sind ein ortsfester Öffnungskontakt X(ASO), ein ortsfester Schließkontakt X(ASC) und ein ortsfester Automatikkontakt X(ASA) für das Fenster an dem Beifahrersitz. Der eine, der am weitesten auf der linken Seite L angeordnet ist, ist ein zweiter ortsfester gemeinsamer Kontakt X(CM2).
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Das in 1 veranschaulichte Kontaktmodul 4 weist die Gehäuseteile 5, 6 mit einem zweiteiligen Aufbau und den Kontakt 7 auf.
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Der Kontakt 7 ist wie in 6 veranschaulicht in einer kammähnlichen Form ausgebildet und weist eine Vielzahl (vierzehn) geradliniger Abschnitte 7a (Abschnitte, die Kammzähnen entsprechen) auf, die eine Elastizität aufweisen bzw. elastisch sind. Jeder der geradlinigen Abschnitte 7a ist in Form eines Kragarms bzw. Kragbalkens ausgebildet. Die geradlinigen Abschnitte 7a sind miteinander an einer Basis 7b bzw. einem Fußabschnitt 7b verbunden. Die Spitzenseite bzw. die Seite mit der Spitze bzw. das distale Ende von jedem der geradlinigen Abschnitte 7a ist in die Nach-Unten-Richtung D gebogen (10(a) bis 10(c)) und weist einen beweglichen Kontakt Y auf, der an der unteren Oberfläche der Spitze davon ausgebildet ist. Jeder bewegliche Kontakt Y ist in Form eines Kreisbogens ausgebildet, der in die Nach-Unten-Richtung D ragt. Die Vielzahl (vierzehn) von geradlinigen Abschnitten 7a und eine Vielzahl (vierzehn) von beweglichen Kontakten Y sind entsprechend einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu den ortsfesten Kontakten X auf dem Trägermaterial 3 vorgesehen.
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Wie in 6 veranschaulicht sind die ersten drei, von der rechten Seite R zu der linken Seite L des Kontakts 7 gesehen, ein geradliniger Öffnungsabschnitt 7a (DRO) bzw. ein geradliniger Abschnitt 7a (DRO) zum Öffnen bzw. für den Öffnungsbetrieb und ein beweglicher Öffnungskontakt Y(DRO) bzw. ein beweglicher Kontakt Y(DRO) zum Öffnen bzw. für den Öffnungsbetrieb, ein geradliniger Schließabschnitt 7a (DRC) bzw. ein geradliniger Abschnitt 7a (DRC) zum Schließen bzw. für den Schließbetrieb und ein beweglicher Schließkontakt Y(DRC) bzw. ein beweglicher Kontakt Y(DRC) zum Schließen bzw. für den Schließbetrieb, und ein geradliniger Automatikabschnitt 7a (DRA) bzw. ein geradliniger Abschnitt 7a (DRA) für den automatischen Betrieb und ein beweglicher Automatikkontakt Y(DRA) bzw. ein beweglicher Kontakt Y(DRA) für den automatischen Betrieb für das Fenster an dem Fahrersitz. Der folgende ist ein erster gemeinsamer geradliniger Abschnitt 7a (CM1) und ein erster gemeinsamer beweglicher Kontakt Y(CM1). Die folgenden drei sind ein geradliniger Automatikabschnitt 7a (RRA) und ein beweglicher Automatikkontakt Y(RRA), ein geradliniger Schließabschnitt 7a (RRC) und ein beweglicher Schließkontakt Y(RRC), und ein geradliniger Öffnungsabschnitt 7a (RRO) und ein beweglicher Öffnungskontakt Y(RRO) für das Fenster an dem rechten Rücksitz. Die folgenden drei sind ein geradliniger Automatikabschnitt 7a (RLA) und ein beweglicher Automatikkontakt Y(RLA), ein geradliniger Schließabschnitt 7a (RLC) und ein beweglicher Schließkontakt Y(RLC), und ein geradliniger Öffnungsabschnitt 7a (RLO) und ein beweglicher Öffnungskontakt Y(RLO) für das Fenster an dem linken Rücksitz. Die folgenden drei sind ein geradliniger Öffnungsabschnitt 7a (ASO) und ein beweglicher Öffnungskontakt Y(ASO), ein geradliniger Schließabschnitt 7a (ASC) und ein beweglicher Schließkontakt Y(ASC), und ein geradliniger Automatikabschnitt 7a (ASA) und ein beweglicher Automatikkontakt Y(ASA) für das Fenster an dem Beifahrersitz. Der eine, der am weitesten auf der linken Seite L angeordnet ist, ist ein zweiter gemeinsamer geradliniger Abschnitt 7a (CM2) und ein zweiter gemeinsamer beweglicher Kontakt Y(CM2).
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Wie in 8 veranschaulicht, im Hinblick auf eine elektrische Schaltung, weist ein elektronischer Schalter für einen Öffnungsbetrieb für das Fenster DR an dem Fahrersitz den ortsfesten Kontakt X(DRO) und den beweglichen Kontakt Y(DRC) auf. Ein elektronischer Schalter für den Schließbetrieb für das Fenster DR an dem Fahrersitz weist den ortsfesten Kontakt X(DRC) und den beweglichen Kontakt Y(DRC) auf. Ein elektronischer Schalter für den Automatikbetrieb bzw. für den automatischen Betrieb für das Fenster DR an dem Fahrersitz weist den ortsfesten Kontakt X(DRA) und den beweglichen Kontakt Y(DRA) auf. Ein elektronischer Schalter für den Automatikbetrieb für das Fenster RR an dem rechten Rücksitz weist den ortsfesten Kontakt X(RRA) und den beweglichen Kontakt Y(RRA) auf. Ein elektronischer Schalter für den Schließbetrieb für das Fenster RR an dem rechten Rücksitz weist den ortsfesten Kontakt X(RRC) und den beweglichen Kontakt Y(RRC) auf. Ein elektronischer Schalter für den Öffnungsbetrieb für das Fenster RR an dem rechten Rücksitz weist den ortsfesten Kontakt X(RRO) und den beweglichen Kontakt Y(RRO) auf. Ein elektronischer Schalter für den Automatikbetrieb für das Fenster RL an dem linken Rücksitz weist den ortsfesten Kontakt X(RLA) und den beweglichen Kontakt Y(RLA) auf. Ein elektronischer Schalter für den Schließbetrieb für das Fenster RL an dem linken Rücksitz weist den ortsfesten Kontakt X(RLC) und den beweglichen Kontakt Y(RLC) auf. Ein elektronischer Schalter für den Öffnungsbetrieb für das Fenster RL an dem linken Rücksitz weist den ortsfesten Kontakt X(RLO) und den beweglichen Kontakt Y(RLO) auf. Ein elektronischer Schalter für den Öffnungsbetrieb für das Fenster AS an dem Beifahrersitz weist den ortsfesten Kontakt X(ASO) und den beweglichen Kontakt Y(ASO) auf. Ein elektronischer Schalter für den Schließbetrieb für das Fenster AS an dem Beifahrersitz weist den ortsfesten Kontakt X(ASC) und den beweglichen Kontakt Y(ASC) auf. Ein elektronischer Schalter für den Automatikbetrieb für das Fenster AS an dem Beifahrersitz weist den ortsfesten Kontakt X(ASA) und den beweglichen Kontakt Y(ASA) auf. Ein erster gemeinsamer elektronischer Schalter weist den ortsfesten Kontakt X(CM1) und den beweglichen Kontakt Y(CM1) auf. Ein zweiter gemeinsamer elektronischer Schalter weist den ortsfesten Kontakt X(CM2) und den beweglichen Kontakt Y(CM2) auf.
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Die beweglichen Kontakte Y sind miteinander elektrisch verbunden. Die gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) sind mit dem Massepotential verbunden bzw. geerdet. Die anderen ortsfesten Kontakte X sind mit einer CPU 11 verbunden und über einen Widerstand mit einer Stromquelle VCC verbunden. Die CPU 11 ist auf dem Trägermaterial 3 montiert und ermittelt einen geöffneten/geschlossenen Zustand von jedem der ortsfesten und beweglichen Kontakte X, Y bzw. zwischen den ortsfesten und beweglichen Kontakten X, Y, um für jedes der Fenster einen Öffnungs-/Schließ-Betriebszustand zu ermitteln. Die CPU 11 steuert einen Elektromotor, der dem jeweiligen Fenster zugeordnet ist, auf der Grundlage des Öffnungs-/Schließ-Betriebszustands für das Fenster an, um ein Fensterglas des Fensters zu öffnen oder zu schließen.
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Das obere Gehäuseteil 5 und das untere Gehäuseteil 6, die in 1 veranschaulicht sind, sind wie in 5 veranschaulicht verbunden bzw. zusammengesetzt, und nehmen den Kontakt 7 in ihrem Inneren auf. Wie in den 10(a) bis 10(c) veranschaulicht, klemmen insbesondere das obere Gehäuseteil 5 und das untere Gehäuseteil 6 die Basis 7b bzw. den Fußabschnitt 7b des Kontakts 7 von der oberen Seite und der unteren Seite zwischen ihnen ein, um die Basis 7b bzw. den Fußabschnitt 7b zu halten. In diesem Zustand des Kontaktmoduls 4, das auf diese Art und Weise zusammengebaut ist, liegt jeder der beweglichen Kontakte Y des Kontakts 7 durch eine Öffnung 6k, die in die Nach-Unten-Richtung geöffnet ist bzw. die in der Nach-Unten-Richtung offen ist, hindurch frei.
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Wie in 5 veranschaulicht ist eine Vielzahl von Balken 5a bzw. Biegebalken 5a bzw. Federbalken 5a, welche eine Elastizität aufweisen bzw. elastisch sind, auf dem oberen Teil des oberen Gehäuseteils 5 angeordnet. Jeder der Biegebalken 5a bzw. Federbalken 5a ist in Form eines Kragarms ausgebildet. Die Biegebalken 5a sind miteinander an ihren Basen bzw. Fußabschnitten verbunden. Jeder der Biegebalken 5a ist auf der oberen Seite U des entsprechenden einen der geradlinigen Abschnitte 7a des Kontakts 7 parallel zu den geradlinigen Abschnitten 7a angeordnet (10(a) bis 10(c)). Das heißt, dass eine Vielzahl (vierzehn) von Biegebalken 5a vorgesehen ist, entsprechend einer Eins-zu-Eins Beziehung zu den geradlinigen Abschnitten 7a.
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Wie in 5 veranschaulicht sind die ersten drei ausgehend von der rechten Seite R zu der linken Seite L des oberen Gehäuseteils 5 ein Öffnungsbiegebalken 5a (DRO) bzw. ein Biegebalken 5a (DRO) zum Öffnen bzw. für den Öffnungsbetrieb, ein Schließbiegebalken 5a (DRC) bzw. ein Biegebalken 5a (DRC) zum Schließen bzw. für den Schließbetrieb, und ein Automatikbiegebalken 5a (DRA) bzw. ein Biegebalken 5a (DRA) für den automatischen Betrieb für das Fenster an dem Fahrersitz. Der folgende ist ein erster gemeinsamer Biegebalken 5a (CM1). Die folgenden drei sind ein Automatikbiegebalken 5a (RRA), ein Schließbiegebalken 5a (RRC), und ein Öffnungsbiegebalken 5a (RRO) für das Fenster an dem rechten Rücksitz. Die folgenden drei sind ein Automatikbiegebalken 5a (RLA), ein Schließbiegebalken 5a (RLC), und ein Öffnungsbiegebalken 5a (RLO) für das Fenster an dem linken Rücksitz. Die folgenden drei sind ein Öffnungsbiegebalken 5a (ASO), ein Schließbiegebalken 5a (ASC), und ein Automatikbiegebalken 5a (ASA) für das Fenster an dem Beifahrersitz. Der eine, der am weitesten auf der linken Seite L angeordnet ist, ist ein zweiter gemeinsamer Biegebalken 5a (CM2).
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Wie in den 10(a) bis 10(c) veranschaulicht, ist ein erster drückender Abschnitt 5b bzw. ein erster Drückabschnitt 5b zum Drücken eines Mittelabschnitts des entsprechenden einen der geradlinigen Abschnitte 7a in die Nach-Unten-Richtung D an der unteren Oberfläche der Spitze von jedem der Biegebalken 5a ausgebildet. Der erste Drückabschnitt 5b weist eine vorspringende gekrümmte Oberfläche auf, die in Richtung des Kontakts 7 vorragt. Ein gedrückter Abschnitt 5c bzw. ein zu drückender Abschnitt 5c bzw. ein druckaufnehmender Abschnitt 5c ist an der oberen Oberfläche der Spitze von jedem der Biegebalken 5a ausgebildet. Der druckaufnehmende Abschnitt 5c weist eine vorspringende gekrümmte Oberfläche auf, die in Richtung des Schiebers 8 vorragt.
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Wie in den 9(a) bis 9(c) veranschaulicht, ist das Kontaktmodul 4 innerhalb einer Stufe 1d bzw. eines Stufenabschnitts 1d des Gehäuses 1 aufgenommen. In diesem aufgenommenen Zustand sind die Gehäuseteile 5, 6 an bzw. auf der unteren Abdeckung 2 befestigt. Jeder der beweglichen Kontakte Y des Kontakts 7 ist dem entsprechenden einen der ortsfesten Kontakte X an der oberen Seite U des Trägermaterials 3 zugewandt. Jeder der ortsfesten Kontakte X und jeder der beweglichen Kontakte Y ist an einer Position in der Vorne-Hinten-Richtung F, B angeordnet, die abseits von einer Position direkt unterhalb von jedem der Bedienknöpfe 9 gelegen ist bzw. die nicht mit einer Position direkt unterhalb von jedem der Bedienknöpfe 9 übereinstimmt.
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Wie in 1 veranschaulicht ist eine Vielzahl (vier) von Schiebern 8 vorgesehen, entsprechend einer Eins-zu-Eins Beziehung zu den Bedienknöpfen 9. Die Länge entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B eines Schiebers 8 (DR), der dem Bedienknopf 9 (DR) für das Fenster an dem Fahrersitz zugeordnet ist bzw. zu diesem gehört, und eines Schiebers 8 (AS), der dem Bedienknopf 9 (AS) für das Fenster an dem Beifahrersitz zugeordnet ist bzw. zu diesem gehört, ist kürzer als die Länge entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B eines Schiebers 8 (RR), der dem Bedienknopf 9 (RR) für das Fenster an dem rechten Rücksitz zugeordnet ist bzw. zu diesem gehört, und eines Schiebers 8 (RL), der dem Bedienknopf 9 (RL) für das Fenster an dem linken Rücksitz zugeordnet ist bzw. zu diesem gehört.
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Wie in den 9(a) bis 9(c) veranschaulicht ist jeder der Schieber 8 innerhalb des oberen Gehäuses 1 in einer Art und Weise aufgenommen, dass er bzw. jeder Schieber 8 sich von einer Position, die direkt unterhalb des entsprechenden einen der Bedienknöpfe 9 gelegen ist, zu einer Position erstreckt, die direkt oberhalb des oberen Gehäuseteils 5 gelegen ist. Das obere Gehäuseteil 5 und das obere Gehäuse 1 beschränken eine Bewegung der kurzen Schieber 8 (DR), 8 (AS) entlang der Nach-Oben-Richtung U und entlang der Nach-Unten-Richtung D, und entlang der Nach-Links-Richtung L und der Nach-Rechts-Richtung R. Das obere Gehäuseteil 5, die untere Abdeckung 2, und das obere Gehäuse 1 beschränken eine Bewegung der langen Schieber 8 (RR), 8 (RL) entlang der Nach-Oben-Richtung U und entlang der Nach-Unten-Richtung D, und entlang der Nach-Links-Richtung L und der Nach-Rechts-Richtung R. Das heißt, dass jeder der Schieber 8 lediglich in der Vorne-Hinten-Richtung F, B bzw. lediglich in der Nach-Vorne-Richtung F und der Nach-Hinten-Richtung B bewegbar ist.
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Wie in 7 veranschaulicht ist an einem hinteren Endabschnitt (einem Endabschnitt, der der Seite in B-Richtung zugehörig ist) von jedem der Schieber 8 (DR), 8 (AS) eine Ausnehmung bzw. Aussparung 8k, welche einen Einschnitt bzw. eine Kerbe aufweist, vorgesehen bzw. ausgebildet. Eine Aussparung 8K, die ein Durchgangsloch umfasst, ist an einem hinteren Endabschnitt von jedem der Schieber 8 (RR), 8 (RL) vorgesehen bzw. ausgebildet. Wie in den 9(a) bis 9(c) veranschaulicht, ist innerhalb von jedem der Bedienknöpfe 9 ein Hebel bzw. Hebelarm 9r vorgesehen bzw. ausgebildet. In diesem Beispiel ist der Hebel 9r integral mit dem Bedienknopf 9 ausgebildet bzw. sind in diesem Beispiel der Hebel 9r und der Bedienknopf 9 aus einem Stück ausgebildet. Das obere Ende des Hebels 9r ist integral mit dem Bedienknopf 9 verbunden bzw. ist das obere Ende des Hebels 9r einstückig mit dem Bedienknopf 9 ausgebildet. Das untere Ende des Hebels 9r ragt in das obere Gehäuse 1 hinein und greift in die Aussparung 8k des entsprechenden einen der Schieber 8 ein, so dass es mit dem Schieber 8 gekoppelt ist. Wie in den 9(a) bis 9(c) und 13(d) und 13(e) veranschaulicht dreht sich daher, wenn jeder der Bedienknöpfe 9 mit einem Finger derart betätigt wird, dass er bzw. einer der Bedienknöpfe 9 geschwenkt wird, der Hebel 9r davon um die Stützwellen 1b, wodurch der Schieber 8 entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B (zweite Richtung) hin und her bewegt wird.
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Wie in 7 veranschaulicht, ist eine Ausnehmung bzw. Aussparung 8a an einer unteren Oberfläche 8g von jedem der Schieber 8 an einer Vorderseite (Seite in Richtung F) vorgesehen bzw. ausgebildet. Die druckaufnehmenden Abschnitte 5c von benachbarten drei der Biegebalken 5a des oberen Gehäuseteils 5 sind in jede der Aussparungen 8a bzw. jeweils in eine der Aussparungen 8a eingefügt bzw. eingesetzt (11(a) bis (c)).
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Jedes Ende in der Vorne-Hinten-Richtung F, B von jeder der Aussparungen 8a ist in der Links-Rechts-Richtung L, R derart in drei Teile unterteilt, dass diese Teile den Biegebalken 5a in einer Einszu-Eins Beziehung zugeordnet sind. Wie in den 11(a) bis 11(c) veranschaulicht, bildet jedes der unterteilten Enden eine vorspringende Stufe 8c, die in schräger Art und Weise bzw. schräg in Richtung des oberen Gehäuseteils 5 (der unteren Seite D) von der Mitte der Aussparung 8a in der Vorne-Hinten-Richtung F, B vorragt. Die Positionen von vorspringenden Stufen 8c, die zu der gleichen Aussparung 8a gehören bzw. in der gleichen Aussparung 8a ineinander übergehen, sind gegeneinander versetzt in der Vorne-Hinten-Richtung F, B angeordnet.
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Wie in 7 veranschaulicht entsprechen in dem Schieber 8 (DR) für das Fenster an dem Fahrersitz vorspringende Stufen 8c (DRO), 8c (DRC), und 8c (DRA) jeweils einem zweiten Öffnungsdrückabschnitt bzw. einem zweiten Drückabschnitt zum Öffnen bzw. für den Öffnungsbetrieb, einem zweiten Schließdrückabschnitt bzw. einem zweiten Drückabschnitt zum Schließen bzw. für den Schließbetrieb, und einem zweiten Automatikdrückabschnitt bzw. einem zweiten Drückabschnitt für den Automatikbetrieb für das Fenster an dem Fahrersitz. In dem Schieber 8 (RR) für das Fenster an dem rechten Rücksitz entsprechen vorspringende Stufen 8c (RRO), 8c (RRC), und 8c (RRA) jeweils einem zweiten Öffnungsdrückabschnitt, einem zweiten Schließdrückabschnitt, und einem zweiten Automatikdrückabschnitt für das Fenster an dem rechten Rücksitz. In dem Schieber 8 (RL) für das Fenster an dem linken Rücksitz entsprechen vorspringende Stufen 8c (RLO), 8c (RLC), und 8c (RLA) jeweils einem zweiten Öffnungsdrückabschnitt, einem zweiten Schließdrückabschnitt, und einem zweiten Automatikdrückabschnitt für das Fenster an dem linken Rücksitz. In dem Schieber 8 (AS) für das Fenster an dem Beifahrersitz entsprechen vorspringende Stufen 8c (ASO), 8c (ASC), und 8c (ASA) jeweils einem zweiten Öffnungsdrückabschnitt, einem zweiten Schließdrückabschnitt, und einem zweiten Automatikdrückabschnitt für das Fenster an dem Beifahrersitz. Die Positionen der zweiten Öffnungsdrückabschnitte 8c (DRO), 8c (ASO), 8c (RRO), 8c (RLO), der zweiten Schließdrückabschnitte 8c (DRC), 8c (ASC), 8c (RRC), 8c (RLC), und der zweiten Automatikdrückabschnitte 8c (DRA), 8c (ASA), 8c (RRA), 8c (RLA) sind in der Vorne-Hinten-Richtung F, B gegeneinander versetzt.
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Eine Aussparung 8b ist auf der linken Seite L der Aussparung 8a von jedem der Schieber 8 (DR), 8 (AS) für die Fenster an dem Fahrersitz und dem Beifahrersitz vorgesehen bzw. ausgebildet. Auf der Grundlage der unteren Oberfläche 8g von jedem der Schieber 8 (DR), 8 (AS) ist die Aussparung 8b tiefer als die Aussparung 8a. Eine vorspringende Stufe, die entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B auf schräge Art und Weise bzw. schräg in Richtung des oberen Gehäuseteils 5 (die untere Seite D) vorragt, ist an einem Ende an der Vorderseite F von jeder der Aussparungen 8b vorgesehen bzw. ausgebildet. Untere Oberflächen 8d der Aussparungen 8b, die in die vorspringenden Stufen übergehen, entsprechen zweiten gemeinsamen Drückabschnitten 8c (CM1), 8c (CM2). Die Positionen der zweiten gemeinsamen Drückabschnitte 8c (CM1), 8c (CM2) sind mit Bezug auf die Positionen der anderen zweiten Drückabschnitte 8c entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B versetzt angeordnet.
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Wenn sich jeder der Schieber 8 entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B bewegt, drücken die zweiten Drückabschnitte 8c von diesen die druckaufnehmenden Abschnitte 5c der entsprechenden Biegebalken 5a des Gehäuseteils 5 nach unten (9(a) bis 16(e)).
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Als nächstes wird der Betrieb des Schaltgeräts 100 mit Bezug auf die 9(a) bis 16(e) beschrieben werden.
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Nachfolgend werden als ein Beispiel Betriebe bzw. Betätigungen des Bedienknopfes 9 (DR), des Schiebers 8 (DR), der Biegebalken 5a (CM1), 5a (DRC), 5a (DRO), 5a (DRA), der geradlinigen Abschnitte 7a (CM1), 7a (DRC), 7a (DRO), 7a (DRA), der beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(DRC), Y(DRO), Y(DRA), und der ortsfesten Kontakte X(CM1), X(DRC), X(DRO), X(DRA) für das Fenster an dem Fahrersitz beschrieben werden. Betriebe bzw. Betätigungen der Teile für die Fenster an den anderen Sitzen sind die selben wie die Betriebe bzw. Betätigungen, die unten beschrieben werden.
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Nicht-Betrieb
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Wenn sich wie in 9(a) veranschaulicht der Bedienknopf 9 (DR) in einem neutralen (Nicht-Betriebs-)Zustand befindet, befindet sich der Hebel 9r in einer vertikalen bzw. senkrechten Stellung und der Schieber 8 (DR) befindet sich in einer neutralen Position.
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In solch einem neutralen Zustand ist wie in 10(a) veranschaulicht der druckaufnehmende Abschnitt 5c des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) des oberen Gehäuseteils 5 in die Aussparung 8b des Schiebers 8 (DR) eingepasst bzw. eingesetzt bzw. eingefügt. Zu diesem Zeitpunkt wird der druckaufnehmende Abschnitt 5c des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) von der unteren Oberfläche der Stufe 8d (der unteren Oberfläche der Aussparung 8b) des zweiten gemeinsamen Drückabschnitts 8c (CM1) gedrückt bzw. betätigt, und der gemeinsame Biegebalken 5a (CM1) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Demzufolge drückt bzw. betätigt der erste Drückabschnitt 5b des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) den Mittelabschnitt des gemeinsamen geradlinigen Abschnitts 7a (CM1) des Kontakts 7, und der gemeinsame geradlinige Abschnitt 7a (CM1) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher ist der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1), der sich an der Spitze des gemeinsamen geradlinigen Abschnitts 7a (CM1) befindet, in Kontakt mit dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) auf dem Trägermaterial 3 bzw. des Trägermaterials 3. Das heißt, der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) und der ortsfeste Kontakt X(CM1) befinden sich in einem geschlossenen Zustand bzw. in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises.
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In dem neutralen Zustand sind wie in den 11(a), 15(a), und 12A(a) veranschaulicht die druckaufnehmenden Abschnitte 5c des Öffnungsfederbalkens bzw. Öffnungsbiegebalkens 5a (DRO), des Schließfederbalkens bzw. des Schließbiegebalkens 5a (DRC), und des Automatikfederbalkens bzw. Automatikbiegebalkens 5a (DRA) des oberen Gehäuseteils 5 in die Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist jeder der druckaufnehmenden Abschnitte 5c in Kontakt mit der unteren Oberfläche der Aussparung 8a. Jedoch sind die Biege- bzw. Federbalken 5a (DRO), 5a (DRC), 5a (DRA) nicht in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Der erste Drückabschnitt 5b des Öffnungsfederbalken 5a (DRO) ist in Kontakt mit dem Mittelabschnitt des geradlinigen Öffnungsabschnitts 7a (DRO) des Kontakts 7. Der erste Drückabschnitt 5b des Schließfederbalken 5a (DRC) ist in Kontakt mit dem Mittelabschnitt des geradlinigen Schließabschnitts 7a (DRC) des Kontakts 7. Der erste Drückabschnitt 5b des Automatikfederbalken 5a (DRA) ist in Kontakt mit dem Mittelabschnitt des geradlinigen Automatikabschnitts 7a (DRA) des Kontakts 7. Jedoch sind die geradlinigen Abschnitte 7a (DRO), 7a (DRC), 7a (DRA) nicht in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher sind der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) an der Spitze des geradlinigen Öffnungsabschnitts 7a (DRO), der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) an der Spitze des geradlinigen Schließabschnitts 7a (DRC), und der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) an der Spitze des geradlinigen Automatikabschnitts 7a (DRA) jeweils getrennt von dem ortsfesten Öffnungskontakt X(DRO), dem ortsfesten Schließkontakt X(DRC), und dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) auf dem Trägermaterial 3. Das heißt, dass sich der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) und der ortsfeste Öffnungskontakt X(DRO) in einem offenen Zustand bzw. in einem Zustand eines offenen Stromkreises befinden, der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) und der ortsfeste Schließkontakt X(DRC) sich in einem offenen Zustand bzw. in einem Zustand eines offenen Stromkreises befinden, und der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) und der ortsfeste Automatikkontakt X(DRA) sich in einem offenen Zustand bzw. in einem Zustand eines offenen Stromkreises befinden.
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Wenn sich in 8 wie oben beschrieben die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1) in einem geschlossenen Zustand bzw. in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises befinden und sich die anderen Kontakte Y(DRO), X(DRO), Y(DRC), X(DRC), Y(DRA), X(DRA) in einem offenen Zustand bzw. in einem Zustand eines offenen Stromkreises befinden, ermittelt die CPU 11, dass für das Fenster an dem Fahrersitz keine Öffnungs-/Schließbetätigung durchgeführt wurde. Dann öffnet oder schließt die CPU 11 ein Fensterglas des Fensters an dem Fahrersitz nicht und behält einen Stoppzustand bzw. angehaltenen Zustand bei.
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Manueller Öffnungsbetrieb
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Wenn wie in 9(b) veranschaulicht eine vordere Spitze 9f bzw. ein vorderes oberes Ende 9f des Bedienknopfes 9 (DR) nach unten geschoben wird, um den Bedienknopf 9 (DR) in einer ersten Stufe bzw. Phase in eine Öffnungsrichtung (in 9(b) die Richtung entgegen den Uhrzeigersinn) zu betätigen, dreht sich der Hebel 9r in die Öffnungsrichtung zusammen mit der Schwenkung des Bedienknopfes 9 (DR) derart, dass er bzw. der Hebel 9r um einen vorgegebenen Winkel nach vorne geneigt bzw. gekippt wird. Demzufolge wird der hintere Teil des Schiebers 8 (DR) in die Rückwärtsrichtung B von dem unteren Ende des Hebels 9r gezogen, und der Schieber 8 (DR) bewegt sich dadurch in die Rückwärtsrichtung B um ein vorgegebenes Ausmaß, wie in den 9(b), 10(b), 11(b), und 12A(b) veranschaulicht.
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Während eines derartigen Öffnungsbetriebs in der ersten Phase wird, wie in 10(b) veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) durch eine geneigte bzw. schräge Stufenoberfläche 8e des zweiten gemeinsamen Drückabschnitts 8c (CM1) gedrückt, und der gemeinsame Biegebalken 5a (CM1) wird dadurch weiter in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Demzufolge drückt der erste Drückabschnitt 5b des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) den Mittelabschnitt des gemeinsamen geradlinigen Abschnitts 7a (CM1) weiter in die Nach-Unten-Richtung D, und der gemeinsame geradlinige Abschnitt 7a (CM1) wird dadurch weiter in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher gleitet der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) an dem bzw. auf dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) entlang, wodurch eine Anpresskraft zwischen dem gemeinsamen beweglichen Kontakt Y(CM1) und dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) erhöht wird. Des Weiteren wird der Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. der geschlossene Zustand zwischen dem gemeinsamen beweglichen Kontakt Y(CM1) und dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) beibehalten.
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Während des Öffnungsbetriebs in der ersten Phase wird wie in 11(b) veranschaulicht der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Öffnungsfederbalkens 5a (DRO) durch eine schräge bzw. geneigte Stufenoberfläche 8f des zweiten Öffnungsdrückabschnitts 8c (DRO) gedrückt, während er auf der Stufenoberfläche 8f gleitet, und der Öffnungsfederbalken 5a (DRO) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Demzufolge drückt der erste Drückabschnitt 5b des Öffnungsfederbalkens 5a (DRO) den Mittelabschnitt des geradlinigen Öffnungsabschnitts 7a (DRO) in die Nach-Unten-Richtung D, und der geradlinige Öffnungsabschnitt 7a (DRO) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher kontaktiert der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) den ortsfesten Öffnungskontakt X(DRO), während er darauf gleitet. Das heißt, dass der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) und der ortsfeste Öffnungskontakt X(DRO) in einen geschlossenen Zustand bzw. in einen Zustand eines geschlossenen Stromkreises gebracht werden.
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Wie in 12A(b) veranschaulicht wird andererseits während des Öffnungsbetriebs in der ersten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) derart gehalten, dass er in der Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt bzw. eingerückt ist und von einer schrägen Stufenoberfläche 8f des zweiten Automatikdrückabschnitts 8c (DRA) getrennt ist. Das heißt, dass der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) nicht durch den zweiten Automatikdrückabschnitt 8c (DRA) gedrückt wird. Daher wird der Automatikbiegebalken 5a (DRA) nicht in die Nach-Unten-Richtung D gebogen, und der geradlinige Automatikabschnitt 7a (DRA) wird ebenfalls nicht in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) getrennt von dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) gehalten. Das heißt, der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) und der ortsfeste Automatikkontakt X(DRA) halten einen offenen Zustand bzw. einen Zustand eines offenen Stromkreises aufrecht.
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Obwohl nicht gezeigt wird während des Öffnungsbetriebs in der ersten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Schließbiegebalkens 5a (DRC) derart gehalten, dass er in der Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt bzw. eingerückt ist und daher nicht von dem zweiten Schließdrückabschnitt 8c (DRC) gedrückt wird. Daher wird der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) derart gehalten, dass er getrennt von dem ortsfesten Schließkontakt X(DRC) ist. Demzufolge behalten der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) und der ortsfeste Schließkontakt X(DRC) einen offenen Zustand bzw. einen Zustand eines offenen Stromkreises bei.
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In 8 bestimmt, wie oben beschrieben, wenn die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1) und die Öffnungskontakte Y(DRO), X(DRO) sich in einem geschlossen Zustand bzw. in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises befinden, und die anderen Kontakte Y(DRC), X(DRC), Y(DRA), X(DRA) sich in einem offenen Zustand bzw. in einem Zustand eines offenen Stromkreises befinden, die CPU 11, dass ein manueller Öffnungsbetrieb für das Fenster an dem Fahrersitz durchgeführt wurde. Dann steuert die CPU 11 den entsprechenden Elektromotor an, um das Fensterglas des Fensters an dem Fahrersitz zu öffnen, während die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1) und die Öffnungskontakte Y(DRO), X(DRO) in einem geschlossenen Zustand bzw. in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises aufrecht erhalten werden.
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Automatischer Öffnungsbetrieb
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Wenn wie in 9(c) veranschaulicht die vordere Spitze 9f bzw. das vordere obere Ende 9f des Bedienknopfes 9 (DR) weiter nach unten geschoben wird, um den Bedienknopf 9 (DR) in die Öffnungsrichtung in einer zweiten Stufe bzw. in einer zweiten Phase zu betätigen, dreht sich der Hebel 9r derart weiter in die Öffnungsrichtung, dass er bzw. der Hebel 9r um einen vorgegebenen Winkel weiter nach vorne geneigt bzw. gekippt wird. Demzufolge wird der hintere Teil des Schiebers 8 (DR) weiter in die Rückwärtsrichtung B von dem unteren Ende des Hebels 9r gezogen, und der Schieber 8 (DR) bewegt sich dadurch weiter in die Rückwärtsrichtung B um ein vorgegebenes Ausmaß, wie in den 9(c), 10(c), 11(c), und 12B(b‘) und 12B(c) veranschaulicht.
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Wie in 10(c) veranschaulicht, wird während eines derartigen Öffnungsbetriebs in der zweiten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) durch eine obere Stufenoberfläche 8g bzw. von einer oberen Oberfläche einer Stufe 8g des zweiten gemeinsamen Drückabschnitts 8c (CM1) (die untere Oberfläche des Schiebers 8 (DR)) gedrückt, während er an der oberen Stufenoberfläche 8g entlang gleitet, und der gemeinsame Biegebalken 5a (CM1) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Ferner drückt der erste Drückabschnitt 5b des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) den Mittelabschnitt des gemeinsamen geradlinigen Abschnitts 7a (CM1), und der gemeinsame geradlinige Abschnitt 7a (CM1) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) in Kontakt mit dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) gehalten, und ein Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. ein geschlossener Zustand zwischen dem gemeinsamen beweglichen Kontakt Y(CM1) und dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) wird beibehalten.
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Während des Öffnungsbetriebs in der zweiten Phase wird, wie in 11(c) veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Öffnungsbiegebalkens 5a (DRO) von einer oberen Stufenoberfläche 8g des zweiten Öffnungsdrückabschnitts 8c (DRO) gedrückt, während er auf der oberen Stufenoberfläche 8g entlang gleitet, und der Öffnungsbiegebalken 5a (DRO) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Ferner drückt der erste Drückabschnitt 5b des Öffnungsbiegebalkens 5a (DRO) den Mittelabschnitt des geradlinigen Öffnungsabschnitts 7a (DRO), und der geradlinige Öffnungsabschnitt 7a (DRO) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) in Kontakt mit dem ortsfesten Öffnungskontakt X(DRO) gehalten, und der Zustand des geschlossenen Stromkreises bzw. der geschlossene Zustand zwischen dem beweglichen Öffnungskontakt Y(DRO) und dem ortsfesten Öffnungskontakt X(DRO) wird beibehalten.
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Ferner wird während des Öffnungsbetriebs in der zweiten Phase, wie in 12B(b‘) veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) durch die schräge Stufenoberfläche 8f des zweiten Automatikdrückabschnitts 8c (DRA) auf der Seite der F-Richtung gedrückt, während er auf der schrägen Stufenoberfläche 8f entlang gleitet, und der Automatikbiegebalken 5a (DRA) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Ferner drückt der erste Drückabschnitt 5b des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) den Mittelabschnitt des geradlinigen Automatikabschnitts 7a (DRA), und der geradlinige Automatikabschnitt 7a (DRA) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher kontaktiert der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) den ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) während er darauf entlang gleitet. Das heißt, der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) und der ortsfeste Automatikkontakt X(DRA) werden in einen Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. in einen geschlossenen Zustand gebracht.
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Dann erklimmt, wie 12B(c) veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) eine obere Oberfläche der Stufe 8g des zweiten Automatikdrückabschnitts 8c (DRA) auf der Seite der F-Richtung, und wird von der oberen Stufenoberfläche 8g gedrückt. Demzufolge wird der Automatikbiegebalken 5a (DRA) weiter in die Nach-Unten-Richtung D gebogen, und der geradlinige Automatikabschnitt 7a (DRA), der von dem ersten Drückabschnitt 5b des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) gedrückt wird, wird weiter in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) in Kontakt mit dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) gehalten während er darauf entlang gleitet, und der Zustand des geschlossenen Stromkreises bzw. der geschlossene Zustand zwischen dem beweglichen Automatikkontakt Y(DRA) und dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) wird aufrechterhalten.
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Obwohl nicht gezeigt wird während des Öffnungsbetriebs in der zweiten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Schließbiegebalkens 5a (DRC) derart gehalten, dass er in der Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt bzw. eingerückt ist und daher nicht von dem zweiten Schließdrückabschnitt 8c (DRC) gedrückt wird. Daher wird ein Zustand eines offenen Stromkreises bzw. ein offener Zustand zwischen dem beweglichen Schließkontakt Y(DRC) und dem ortsfesten Schließkontakt X(DRC) aufrechterhalten.
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In 8 bestimmt, wie oben beschrieben, wenn die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1), die Öffnungskontakte Y(DRO), X(DRO), und die Automatikkontakte Y(DRA), X(DRA) sich in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. in einem geschlossenen Zustand befinden, und die anderen Kontakte Y(DRC), X(DRC) sich in einem Zustand eines offenen Stromkreises bzw. in einem offenen Zustand befinden, die CPU 11, dass ein automatischer Öffnungsbetrieb bzw. ein Automatiköffnungsbetrieb für das Fenster an dem Fahrersitz durchgeführt wurde. Dann steuert die CPU 11 den entsprechenden Elektromotor an, um das Fensterglas des Fensters an dem Fahrersitz in eine vollständig offene Position zu öffnen.
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Manueller Schließbetrieb
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Wenn das vordere obere Ende 9f des Bedienknopfes 9 (DR), wie in 13(d) veranschaulicht, gezogen wird, um den Bedienknopf 9 (DR) in eine Schließrichtung (die Uhrzeigerrichtung in 13(d)) in einer ersten Phase zu bewegen, dreht sich der Hebel 9r in die Schließrichtung, so dass er nach hinten um einen vorgegebenen Winkel gekippt wird. Dementsprechend wird der hintere Teil des Schiebers 8 (DR) in die Vorwärtsrichtung F von dem unteren Ende des Hebels 9r geschoben, und der Schieber 8 (DR) bewegt sich dadurch um ein vorgegebenes Ausmaß, wie in den 13(d), 14(d), 15(d) und 16(d) veranschaulicht, in die Vorwärtsrichtung F.
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Wie in der 14(d) veranschaulicht, wird während eines solchen Schließbetriebs in der ersten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) in die Aussparung 8b des Schiebers 8 (DR) eingesetzt bzw. eingerückt und fortwährend von einer unteren Stufenoberfläche 8d des zweiten gemeinsamen Drückabschnitts 8c (CM1) gedrückt. Daher werden ein Zustand des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1), der in die Nach-Unten-Richtung D gebogen ist, und ein Zustand des gemeinsamen geradlinigen Abschnitts 7a (CM1), der in die Nach-Unten-Richtung D gebogen ist, aufrechterhalten, und der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) und der gemeinsame ortsfeste Kontakt X(CM1) werden miteinander in Kontakt gehalten. Das heißt, dass ein Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. ein geschlossener Zustand zwischen dem beweglichen Kontakt Y(CM1) und dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) aufrechterhalten wird.
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Wie in 15(d) veranschaulicht wird während des Schließbetriebs in der ersten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Schließbiegebalkens 5A (DRC) von einer schrägen Stufenoberfläche 8f des zweiten Schließdrückabschnitts 8C (DRC) gedrückt, während er auf der Stufenoberfläche 8f entlang gleitet, und dadurch wird der Schließbiegebalken 5a (DRC) in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Demzufolge drückt der erste Drückabschnitt 5b des Schließbiegebalkens 5a (DRC) den Mittelabschnitt des geradlinigen Schließabschnitts 7a (DRC) in die Nach-Unten-Richtung D, und der geradlinige Schließabschnitt 7a (DRC) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher kontaktiert der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) den ortsfesten Schließkontakt X(DRC), während er darauf entlang gleitet. Das heißt, dass der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) und der ortsfeste Schließkontakt X(DRC) in einen geschlossenen Zustand bzw. in einen Zustand eines geschlossenen Stromkreises gebracht werden.
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Wie in 16(d) veranschaulicht wird während des Schließbetriebs in der ersten Stufe bzw. Phase ferner der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) derart gehalten, dass er in der Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt bzw. eingerückt und getrennt von einer Stufenoberfläche 8f des zweiten Automatikdrückabschnitts 8c (DRA) verbleibt. Das heißt, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) wird von dem zweiten Automatikdrückabschnitt 8c (DRA) nicht gedrückt. Daher werden der Automatikbiegebalken 5a (DRA) und der geradlinige Automatikabschnitt 7a (DRA) nicht in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) getrennt von dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) gehalten. Das heißt, dass der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) und der ortsfeste Automatikkontakt X(DRA) einen Zustand eines offenen Stromkreises bzw. einen offenen Zustand beibehalten.
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Während dem Schließbetrieb in der ersten Phase wird, obwohl nicht veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Öffnungsbiegebalkens 5a (DRO) in der Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt gehalten, und daher nicht von dem zweiten Öffnungsdrückabschnitt 8c (DRO) gedrückt. Daher wird der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) getrennt von dem ortsfesten Öffnungskontakt X(DRO) gehalten, und der bewegliche Öffnungskontakt Y(DRO) und der ortsfeste Öffnungskontakt X(DRO) behalten einen Zustand eines offenen Stromkreises bzw. einen offenen Zustand bei.
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Wie oben beschrieben bestimmt in 8, wenn die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1) und die Schließkontakte Y(DRC), X(DRC) sich in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises befinden und sich die anderen Kontakte Y(DRO), X(DRO), Y(DRA), X(DRA) in einem Zustand eines offenen Stromkreises befinden, die CPU 11, dass eine manuelle Schließbetätigung für das Fenster an dem Fahrersitz durchgeführt worden ist. Dann steuert die CPU 11 den entsprechenden Elektromotor an, um das Fensterglas des Fensters an dem Fahrersitz zu schließen, während die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1) und die Schließkontakte Y(DRC), X(DRC) in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. in einem geschlossenen Zustand gehalten bzw. belassen werden.
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Automatischer Schließbetrieb
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Wie in 13(e) veranschaulicht, dreht sich, wenn das vordere obere Ende 9f des Bedienknopfes 9 (DR) weiter gezogen wird, um den Bedienknopf 9 (DR) in die Schließrichtung in einer zweiten Phase zu betätigen, der Hebel 9r weiter in die Schließrichtung, so dass er um einen vorgegebenen Winkel weiter nach hinten gekippt wird. Dementsprechend wird der hintere Teil des Schiebers 8 (DR) von dem unteren Ende des Hebels 9r weiter in die Vorwärtsrichtung F gedrückt, und der Schieber 8 (DR) bewegt sich um ein vorgegebenes Ausmaß weiter in die Vorwärtsrichtung F, wie in den 13(e), 14(e), 15(e), 16(d'), und 16(e) veranschaulicht.
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Wie in 14(e) veranschaulicht wird während eines solchen Schließbetriebes in der zweiten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1) in die Aussparung 8b des Schiebers 8 (DR) eingesetzt und fortwährend von der unteren Stufenoberfläche 8d des zweiten gemeinsamen Drückabschnitts 8c (CM1) gedrückt. Daher werden ein Zustand des gemeinsamen Biegebalkens 5a (CM1), der in die Nach-Unten-Richtung D gebogen ist, und ein Zustand des gemeinsamen geradlinigen Abschnitts 7a (CM1), der in die Nach-Unten-Richtung D gebogen ist, beibehalten, und der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) und der gemeinsame ortsfeste Kontakt X(CM1) werden in Kontakt miteinander gehalten. Das heißt, dass ein Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. ein geschlossener Zustand zwischen dem gemeinsamen beweglichen Kontakt Y(CM1) und dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) beibehalten wird.
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Wie in 15(e) veranschaulicht wird während des Schließbetriebs in der zweiten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Schließbiegebalkens 5a (DRC) von einer oberen Stufenoberfläche 8g des zweiten Schließdrückabschnitts 8c (DRC) gedrückt, während er auf der oberen Stufenoberfläche 8g entlang gleitet, und dadurch wird der Schließbiegebalken 5a (DRC) in die Nach-unten-Richtung D gebogen. Ferner drückt der erste Drückabschnitt 5b des Schließbiegebalkens 5a (DRC) den Mittelabschnitt des geradlinigen Schließabschnitts 7a (DRC), und der geradlinige Schließabschnitt 7a (DRC) wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der bewegliche Schließkontakt Y(DRC) in Kontakt mit dem ortsfesten Schließkontakt X(DRC) gehalten, und ein Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. ein geschlossener Zustand zwischen dem beweglichen Schließkontakt Y(DRC) und dem ortsfesten Schließkontakt X(DRC) wird beibehalten.
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Wie in 16(d') veranschaulicht wird ferner während dem Schließbetrieb in der zweiten Phase der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) von der Stufenoberfläche 8f des zweiten Automatikdrückabschnitts 8c (DRA) auf der Seite der B-Richtung gedrückt, während er auf der Stufenoberfläche 8f entlang gleitet, und dadurch wird der Automatikbiegebalken 5a (DRA) in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Demzufolge drückt der erste Drückabschnitt 5b des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) den Mittelabschnitt des geradlinigen Automatikabschnitts 7a (DRA), und dadurch wird der geradlinige Automatikabschnitt 7a (DRA) in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher kontaktiert der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) den ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) während er darauf entlang gleitet. Das heißt, der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) und der ortsfeste Automatikkontakt X(DRA) werden in einen Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. in einen geschlossenen Zustand gebracht.
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Dann erklimmt, wie in 16(e) veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Automatikbiegebalkens 5a (DRC) die obere Stufenoberfläche 8g des zweiten Automatikdrückabschnitts 8c (DRA) auf der Seite in die B-Richtung und wird von der oberen Stufenoberfläche 8g gedrückt. Demzufolge wird der Automatikbiegebalken 5a (DRA) weiter in die Nach-Unten-Richtung D gebogen, und der geradlinige Automatikabschnitt 7a (DRA), der von dem ersten Drückabschnitt 5b des Automatikbiegebalkens 5a (DRA) gedrückt wird, wird weiter in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Daher wird der bewegliche Automatikkontakt Y(DRA) in Kontakt mit dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) gehalten während er darauf entlang gleitet, und der Zustand des geschlossenen Stromkreises bzw. der geschlossene Zustand zwischen dem beweglichen Automatikkontakt Y(DRA) und dem ortsfesten Automatikkontakt X(DRA) wird beibehalten.
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Während des Schließbetriebs in der zweiten Phase wird, obwohl nicht veranschaulicht, der druckaufnehmende Abschnitt 5c des Öffnungsbiegebalkens 5a (DRO) in der Aussparung 8a des Schiebers 8 (DR) eingesetzt gehalten und daher nicht von dem zweiten Öffnungsdrückabschnitt 8c (DRO) gedrückt. Daher wird zwischen dem beweglichen Öffnungskontakt Y(DRO) und dem ortsfesten Öffnungskontakt X(DRO) ein Zustand eines offenen Stromkreises bzw. ein offener Zustand beibehalten.
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Wenn sich in 8, wie oben beschrieben, die gemeinsamen Kontakte Y(CM1), X(CM1), die Schließkontakte Y(DRC), X(DRC), und die Automatikkontakte Y(DRA), X(DRA) in einem Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. in einem geschlossenen Zustand befinden, und die anderen Kontakte Y(DRO), X(DRO) sich in einem Zustand eines offenen Stromkreises bzw. in einem offenen Zustand befinden, bestimmt die CPU 11, dass eine automatische Schließbetätigung bzw. eine Betätigung zum automatischen Schließen für das Fenster an dem Fahrersitz durchgeführt worden ist. Dann steuert die CPU 11 den entsprechenden Elektromotor an, um das Fensterglas des Fensters an dem Fahrersitz bis zu einer vollständig geschlossenen Position zu schließen.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform sind die ortsfesten Kontakte X Seite an Seite bzw. nebeneinander in der Links-Rechts-Richtung L, R auf dem Trägermaterial 3 angeordnet. Die Gehäuseteile 5, 6 halten den Kontakt 7, so dass jeder der beweglichen Kontakte Y dem entsprechenden einen der ortsfesten Kontakte X auf der oberen Seite U der ortsfesten Kontakte X zugewandt ist. Das heißt, die ortsfesten Kontakte X und die beweglichen Kontakte Y sind nebeneinander in der Links-Rechts-Richtung L, R auf kollektive Art und Weise auf dem Trägermaterial 3 angeordnet. Daher kann das Trägermaterial 3 des Schaltgeräts 100 im Vergleich zu einem Trägermaterial verkleinert werden, bei dem eine Vielzahl von Kontakten auf eine verteilte Art und Weise in der Vorne-Hinten-Richtung F, B und der Links-Rechts-Richtung L, R angeordnet sind.
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Wenn der Schieber 8 in der Vorne-Hinten-Richtung F, B bewegt wird, drückt jeder der zweiten Drückabschnitte 8c des Schiebers 8 den entsprechenden druckaufnehmenden Abschnitt 5c des oberen Gehäuseteils 5, und der entsprechende Biegebalken 5a des oberen Gehäuseteils 5 wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Dann drückt jeder der ersten Drückabschnitte 5b des oberen Gehäuseteils 5 den entsprechenden geradlinigen Abschnitt 7a des Kontakts 7, und der geradlinige Abschnitt 7a wird dadurch in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Demzufolge kommt jeder der beweglichen Kontakte Y des Kontakts 7 in Kontakt mit dem entsprechenden einen der ortsfesten Kontakte X. Während des Kontakts gleitet jeder der beweglichen Kontakte Y an dem bzw. auf dem entsprechenden einen der ortsfesten Kontakte X entlang. Daher werden die Oberflächen von sowohl dem beweglichen Kontakt Y als auch von dem ortsfesten Kontakt X gesäubert, wodurch ermöglicht wird, dass eine Zuverlässigkeit eines Kontakts zwischen dem beweglichen Kontakt Y und dem ortsfesten Kontakt X verbessert wird.
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Mit Ausnahme der gemeinsamen Kontakte X, Y ist der bewegliche Kontakt Y von dem Trägermaterial 3 und dem ortsfesten Kontakt X in einem normalen, neutralen Zustand getrennt, und wird in Kontakt mit dem Trägermaterial 3 und dem ortsfesten Kontakt X gebracht, wenn sich der Schieber 8 bewegt. Daher kann eine Abnutzung des beweglichen Kontakts Y, des ortsfesten Kontakts X, und des Trägermaterials 3 verringert werden.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform sind die ortsfesten Kontakte X und die beweglichen Kontakte Y an Positionen angeordnet, die sich abseits von der Position direkt unterhalb des Bedienknopfes 9 befinden. Die Schieber 8 sind in einer derartigen Art und Weise angeordnet, dass sie sich von der Position direkt unterhalb des Bedienknopfes 9 zu der Position direkt oberhalb des oberen Gehäuseteils 5 erstrecken. Der Hebel 9r wird durch eine Betätigung des Bedienknopfes 9 gedreht, wodurch sich der Schieber 8 in der Vorne-Hinten-Richtung F, B hin und her bewegt. Daher können die ortsfesten Kontakte X in einer Reihe angeordnet werden, und die beweglichen Kontakte Y können in einer Reihe angeordnet werden, an beliebigen Positionen, die sich abseits von der Position direkt unterhalb des Bedienknopfes 9 befinden, wodurch ermöglicht wird, dass das Trägermaterial 3 verkleinert wird, und wodurch ermöglicht wird, dass der Aufbau direkt unterhalb des Bedienknopfes 9 vereinfacht wird. Ferner kann das hintere Teil des oberen Gehäuses 1, das sich direkt unterhalb des Bedienknopfes 9 befindet, in der Höhenrichtung U, D verkleinert werden. Des Weiteren ist es möglich, die Flexibilität bei der Anordnung der ortsfesten Kontakte X und der beweglichen Kontakte Y zu erhöhen.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform ändert sich eine Drücklänge eines Drückens des druckaufnehmenden Abschnitts 5c des oberen Gehäuseteils 5 in die Nach-Unten-Richtung D durch den zweiten Drückabschnitt 8c gemäß einer Länge der Bewegung des Schiebers 8 entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B. Daher ändern sich ein Ausmaß einer Biegung des Biegebalkens 5a des oberen Gehäuseteils 5 und ein Ausmaß einer Biegung des geradlinigen Abschnitts 7a des Kontakts 7 gemäß der Länge der Bewegung des Schiebers 8 in der Vorne-Hinten-Richtung F, B. Demzufolge ist es möglich, eine Anpresskraft des beweglichen Kontakts Y gegen das Trägermaterial 3 und den ortsfesten Kontakt X zu ändern. Ferner werden der Biegebalken 5a des oberen Gehäuseteils 5 und der geradlinige Abschnitt 7a des Kontakts 7 als Reaktion auf die Bewegung des Schiebers 8 entlang der Vorne-Hinten-Richtung F, B in die Nach-Unten-Richtung D gebogen. Dementsprechend ist es möglich, den beweglichen Kontakt Y des Kontakts 7 derart gegen den ortsfesten Kontakt X zu drücken, dass er auf diesem entlang gleitet.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform umfasst der zweite Drückabschnitt 8c des Schiebers 8 die vorspringende Stufe, die auf schräge Art und Weise in Richtung des oberen Gehäuseteils 5 in der Vorne-Hinten-Richtung F, B vorragt. Der druckaufnehmende Abschnitt 5c des oberen Gehäuseteils 5 umfasst die vorspringende gekrümmte Oberfläche, die in Richtung des Schiebers 8 vorragt. Daher ist es möglich, auf stabile Art und Weise den Biegebalken 5a des oberen Gehäuseteils 5 in die Nach-Unten-Richtung D zu biegen, während ermöglicht wird, dass der zweite Drückabschnitt 8c und der druckaufnehmende Abschnitt 5c problemlos gleiten. Der erste Drückabschnitt 5b des oberen Gehäuseteils 5 umfasst die vorspringende gekrümmte Oberfläche, die in Richtung des Kontakts 7 vorragt. Daher ist es möglich, den geradlinigen Abschnitt 7a auf stabile Art und Weise in die Nach-Unten-Richtung D zu biegen, während ermöglicht wird, dass der erste Drückabschnitt 5b und der geradlinige Abschnitt 7a des Kontakts 7 problemlos gleiten, so dass der bewegliche Kontakt Y auf dem ortsfesten Kontakt X entlang gleitet.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform sind die Positionen des zweiten Öffnungsdrückabschnitts, des zweiten Schließdrückabschnitts, des zweiten Automatikdrückabschnitts, und des zweiten gemeinsamen Drückabschnitts des Schiebers 8 voneinander in der Vorne-Hinten-Richtung F, B versetzt. Daher bewegt eine Betätigung des Bedienknopfes 9 in der Öffnungs-/Schließrichtung in der ersten Phase den Schieber 8 in der Vorne-Hinten-Richtung F, B um ein vorgegebenes Ausmaß, wodurch ermöglicht wird, dass der zweite Öffnungs-/Schließdrückabschnitt den Öffnungs- oder Schließbiegebalken biegt. Ferner biegen der Öffnungs- und Schließbiegebalken den geradlinigen Öffnungs- oder Schließabschnitt, wodurch ermöglicht wird, dass der bewegliche Öffnungs- oder Schließkontakt in Kontakt mit dem ortsfesten Öffnungs- oder Schließkontakt kommt. Ferner bewegt eine Betätigung des Bedienknopfes 9 in der Öffnungs-/Schließrichtung in der zweiten Phase den Schieber 8 weiter in die Vorne-Hinten-Richtung F, B um ein vorgegebenes Ausmaß, wodurch ermöglicht wird, dass der zweite Automatikdrückabschnitt den Automatikbiegebalken biegt. Ferner biegt der Automatikbiegebalken den geradlinigen Automatikabschnitt, wodurch ermöglicht wird, dass der bewegliche Automatikkontakt in Kontakt mit dem ortsfesten Automatikkontakt kommt. Das heißt, die Betätigung des Bedienknopfes 9, die in Phasen bzw. Stufen durchgeführt wird, ermöglicht, dass eine Vielzahl von Paaren von beweglichen Kontakten Y und ortsfesten Kontakten X nacheinander in Kontakt miteinander gebracht werden.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform drückt der zweite gemeinsame Drückabschnitt fortwährend den druckaufnehmende Abschnitt des gemeinsamen Biegebalkens, und der erste Drückabschnitt des gemeinsamen Biegebalken drückt fortwährend den gemeinsamen geradlinigen Abschnitt, so dass die gemeinsamen beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(CM2) und die gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) Ruhekontakte sind. Wenn sich der Bedienknopf 9 in einem neutralen Zustand befindet, drücken die anderen zweiten Drückabschnitte die druckaufnehmenden Abschnitte der Biegebalken nicht, und die ersten Drückabschnitte der Biegebalken drücken die geradlinigen Abschnitte nicht. Daher sind die anderen beweglichen Kontakte Y und die anderen ortsfesten Kontakte X Arbeitskontakte. Ferner sind die gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) mit dem Massepotential verbunden bzw. geerdet, sind die anderen ortsfesten Kontakte X mit der Stromquelle VCC verbunden, und die beweglichen Kontakte Y sind elektrisch miteinander verbunden. Daher ist es nicht erforderlich, die gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) und die gemeinsamen beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(CM2) für jeden Bedienknopf 9 vorzusehen. Demzufolge ist es möglich, die Anzahl der gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) und die Anzahl der gemeinsamen beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(CM2) zu verringern, um das Trägermaterial 3 weiter zu verkleinern. In diesem Beispiel werden mit Bezug auf die vier Bedienknöpfe 9 die zwei gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) und die zwei gemeinsamen beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(CM2) vorgesehen.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform gleitet der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) als ein Ruhekontakt an dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM1) entlang, in Verbindung mit der Betätigung des Bedienknopfes 9 (DR) für das Fenster an dem Fahrersitz, welcher der eine der Vielzahl von Bedienknöpfen 9 ist, der am häufigsten betätigt wird. Obwohl nicht im Detail beschrieben, gleitet der gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM2) als ein Ruhekontakt an dem gemeinsamen ortsfesten Kontakt X(CM2) entlang, in Verbindung mit der Betätigung des Bedienknopfes 9 (AS) für das Fenster an dem Beifahrersitz, welcher der eine ist, der am zweithäufigsten betätigt wird. Daher gleiten die gemeinsamen beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(CM2) als Ruhekontakte jeweils häufig an den gemeinsamen ortsfesten Kontakten X(CM1), X(CM2) entlang. Dementsprechend werden die Oberflächen von sowohl den gemeinsamen beweglichen Kontakten Y(CM1), Y(CM2) als auch den gemeinsamen ortsfesten Kontakten X(CM1), X(CM2) gesäubert, wodurch ermöglicht wird, dass die Zuverlässigkeit des Kontakts zwischen ihnen verbessert wird. Da zwei Paare von gemeinsamen beweglichen Kontakten und ortsfesten Kontakten vorgesehen sind, kann die CPU 11, selbst wenn ein Kontaktfehler in einem der zwei Paare von gemeinsamen beweglichen Kontakten und ortsfesten Kontakten vorliegt, einen Zustand eines offenen Stromkreises bzw. einen offenen Zustand oder einen Zustand eines geschlossenen Stromkreises bzw. einen geschlossenen Zustand des anderen Paares aus dem beweglichen Kontakt und dem ortsfesten Kontakt, welche miteinander in Kontakt sind, ermitteln.
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Bei der Erfindung können verschiedene Ausführungsformen, die anders als eine veranschaulichte Ausführungsform sind, benutzt werden. Obwohl in einer veranschaulichten Ausführungsform ein Beispiel beschrieben wurde, in dem der Biegebalken 5a des oberen Gehäuseteils 5 und der geradlinige Abschnitt 7a des Kontakts 7 einen Aufbau eines Kragarms aufweisen, ist beispielsweise die Erfindung nicht lediglich darauf beschränkt. Wahlweise können beispielsweise das Gehäuse und der Kontakt aus einem leicht zu biegenden Material gebildet sein, und der Biegebalken und der geradlinige Abschnitt können einen Aufbau aufweisen, bei dem der Biegebalken an beiden Enden abgestützt ist. Jeder bewegliche Kontakt kann an der unteren Oberfläche des Mittelabschnitts des geradlinigen Abschnitts angeordnet sein, anders als an der unteren Oberfläche der Spitze des geradlinigen Abschnitts.
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Obwohl in einer veranschaulichten Ausführungsform ein Beispiel beschrieben wurde, in dem der zweite Drückabschnitt, der Biegebalken, der geradlinige Abschnitt, der bewegliche Kontakt, und der ortsfeste Kontakt derart vorgesehen sind, dass sie einander in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zugeordnet sind, ist die Erfindung nicht lediglich darauf beschränkt. Wahlweise kann irgendeines des zweiten Drückabschnitts, des Biegebalken, des geradlinigen Abschnitts, des beweglichen Kontakts, und des ortsfesten Kontakts derart vorgesehen sein, dass es in einer Eins-zu-Mehreren-Beziehung den anderen zugeordnet ist.
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Obwohl in einer veranschaulichten Ausführungsform das Schaltgerät 100, das mit den vier Bedienknöpfen 9 versehen ist, als ein Beispiel beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht lediglich darauf beschränkt. Wahlweise kann die Erfindung beispielsweise bei einem Schaltgerät angewendet werden, das mit einem oder zwei Bedienknöpfen versehen ist. Ferner kann die Erfindung nicht lediglich bei einem Schaltgerät 100 angewendet werden, das sowohl eine manuelle Öffnungs-/Schließfunktion als auch eine automatische Öffnungs-/Schließfunktion aufweist, sondern auch bei einem Schaltgerät, das lediglich eine manuelle Öffnungs-/Schließfunktion aufweist.
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Obwohl bei einer veranschaulichten Ausführungsform ein Beispiel beschrieben wurde, bei dem die zwei gemeinsamen beweglichen Kontakte Y(CM1), Y(CM2) und die zwei gemeinsamen ortsfesten Kontakte X(CM1), X(CM2) vorgesehen sind, ist die Erfindung nicht lediglich darauf beschränkt. Wahlweise können beispielsweise der zweite gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM2) und der zweite gemeinsame ortsfeste Kontakt X(CM2) weggelassen werden, und wie in 17 veranschaulicht lediglich der erste gemeinsame bewegliche Kontakt Y(CM1) und der erste gemeinsame ortsfeste Kontakt X(CM1) vorgesehen sein. In diesem Fall können bei den zwei gemeinsamen Drückabschnitten 8c (CM1), 8c (CM2), den zwei gemeinsamen Biegebalken 5a (CM1), 5a (CM2), und den zwei gemeinsamen geradlinigen Abschnitten 7a (CM1), 7a (CM2), die wie in den 4 bis 7 veranschaulicht vorgesehen sind, der gemeinsame zweite Drückabschnitt 8c (CM2), der gemeinsame Biegebalken 5a (CM2), und der gemeinsame geradlinige Abschnitt 7a (CM2) ebenfalls weggelassen werden, so dass das Trägermaterial 3 und das Kontaktmodul 4 in der Links-Rechts-Richtung L, R verkleinert werden können.
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Bei einer veranschaulichten Ausführungsform wurde ein Beispiel beschrieben, bei dem die Erfindung auf das Schaltgerät 100 angewendet wird, welches jedes der Fenster an dem Fahrersitz, dem Beifahrersitz, und dem rechten und dem linken Rücksitz des selbstfahrenden vierrädrigen Fahrzeugs öffnet und schließt. Jedoch kann die Erfindung auch bei anderen Schaltgeräten angewendet werden. Die Anzahl der zu verwendenden Elemente ist nicht auf eine veranschaulichende Ausführungsform beschränkt und kann in Abhängigkeit von der Funktion des Schaltgeräts auf geeignete Weise ausgewählt werden.
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Während die Erfindungen mit Bezug auf eine beschränkte Anzahl von Ausführungsformen beschrieben wurde, werden diejenigen Fachleute, die Nutzen aus dieser Beschreibung ziehen, erkennen, dass andere Ausführungsformen entworfen werden können, die nicht von dem Schutzbereich der Erfindung wie sie hierin offenbart ist abweichen. Dementsprechend sollte der Schutzbereich der Erfindung lediglich durch die beigefügten Ansprüche beschränkt werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2015-105135 [0001]
- JP 55-136132 Y [0003, 0004]
- JP 9-245565 A [0003, 0005]