DE10237741C1 - Reinigungsvorrichtung für den Scherkopf eines Trockenrasierapparates - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für den Scherkopf eines TrockenrasierapparatesInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung 1 für den Scherkopf eines Trockenrasierapparates mit einem in einem Gehäuse 2 ausgebildeten Aufnahmeteil, in das der Trockenrasierapparat mit seinem Scherkopf einsetzbar ist. Weiterhin ist ein Kontaktdom 4 des Gehäuses 2 vorhanden, durch den das dem Scherkopf abgewandte Ende des Trockenrasierapparates umgreifbar ist und wobei in diesem Ende des Kontaktdoms ein Taster 5 angeordnet ist. Mittels des Tasters 5 sind elektrische Anschlüsse 6 zum elektrischen Kontaktieren des Trockenrasierapparates mit der Reinigungsvorrichtung 1 bewegbar. Zwischen den elektrischen Anschlüssen 6 und dem Taster 5 ist eine Toleranzausgleichsvorrichtung 13, 20 angeordnet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für einen Scherkopf eines Troc
kenrasierapparates mit einem in einem Gehäuse ausgebildeten Aufnahmeteil, in das der
Trockenrasierapparat mit seinem Scherkopf einsetzbar ist, und mit einem Kontaktdom des
Gehäuses, durch den das dem Scherkopf abgewandte Ende des Trockenrasierapparates
umgreifbar ist und wobei in diesem Ende des Kontaktdoms ein Taster angeordnet ist, mit
mittels des Tasters bewegbaren elektrischen Anschlüssen zur elektrischen Kontaktierung
von Kontaktstiften des Trockenrasierapparates mit der Reinigungsvorrichtung.
Es ist bekannt, den Scherkopf eines Trockenrasierapparates in einer Reinigungsvorrichtung
zu reinigen (DE 44 02 237 C1). Der Trockenrasierapparat wird mit seinem Scherkopf in ein
Aufnahmeteil eingesetzt, welches anschließend mit einer Reinigungsflüssigkeit gefüllt wird.
Mit der Reinigungsflüssigkeit werden Haarreste und am Scherkopf haftende Beläge gelöst
und abtransportiert. Zur Verbesserung der Reinigungswirkung ist der Trockenrasierapparat
während des Reinigungsprozesses zeitweise in Betrieb. Hierzu ist der Trockenrasierapparat
mit der Reinigungsvorrichtung elektrisch verbunden.
Die Kontaktierung des Trockenrasierapparates erfolgt über dessen Kontaktstifte, die mit
elektrischen Anschlüssen in der Reinigungsvorrichtung verbunden werden. Die elektrischen
Anschlüsse sind im oberen Ende eines Kontaktdoms angeordnet, wo sie mittels eines Ta
sters in Richtung der Kontaktstifte bewegbar sind. Mit Erreichen der Kontaktstifte werden die
elektrischen Anschlüsse von Rasthaken in dieser Position gehalten. Damit ist der Trocken
rasierapparat in der Reinigungsvorrichtung elektrisch kontaktiert und verriegelt. Der Nachteil
der Reinigungsvorrichtung besteht darin, daß der Aufbau des Kontaktdomes mit seinem
beweglichen Teil relativ komplex und daher aufwendig in der Herstellung und Montage ist.
Zudem befinden sich die Kontaktstifte des Trockenrasierapparates nicht immer an der exakt
gleichen Stelle. Die Abweichungen sind zum einen durch Fertigungstoleranzen der Reini
gungsvorrichtung und des Trockenrasierapparates bedingt. Zum anderen kann die Lage des
Trockenrasierapparates beim Einsetzen in die Reinigungsvorrichtung geringfügig variieren.
Diese wenn auch nur geringfügigen Abweichungen führen dazu, daß bei der Kontaktierung
des Trockenrasierapparates große Kräfte auf die elektrischen Anschlüsse wirken, die zu
einer starken mechanischen Beanspruchung des Kontaktdomes führen können. Insbeson
dere die Rasthaken sind von diesen mechanischen Belastungen betroffen. Derartige Bela
stungen können zu einem erhöhten Verschleiß führen. Der Verschleiß kann unter ungünsti
gen Umständen so groß sein, daß der Kontaktdom bei längerem Gebrauch der Reinigungs
vorrichtung nicht mehr sicher einrastet, wodurch sich der Trockenrasierapparat schlimm
stenfalls nicht mehr elektrisch kontaktieren läßt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und eine zuverlässige
Kontaktierung des Trockenrasierapparates bei geringer Belastung des Verriegelungsme
chanismuses und des Kontaktdomes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen den elektrischen An
schlüssen und dem Taster eine Toleranzausgleichseinrichtung angeordnet ist.
Die Toleranzausgleichseinrichtung ermöglicht den Ausgleich von herstellungsbedingten To
leranzen und den Toleranzen, die sich aus dem nicht ordnungsgemäßen Einsetzen des
Trockenrasierapparates in die Reinigungsvorrichtung ergeben. Der wesentliche Vorteil be
steht darin, daß der Taster und die elektrischen Anschlüsse nicht mehr direkt verbunden
sind. Infolgedessen ist die Tasterbewegung von der Bewegung der elektrischen Anschlüsse
entkoppelt. Das Entstehen von großen Steckkräften zum Kontaktieren wird vermieden. Dies
führt zu einer erheblichen Verringerung der Belastungen der elektrischen Verbindung und
des Kontaktdomes. Insbesondere die Rastelemente werden weniger stark mechanisch be
ansprucht, wodurch eine wesentlich längere Lebensdauer des Verriegelungsmechanismu
ses erreicht wird.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Toleranzausgleichseinrichtung eine mit einer Fe
der beaufschlagte Wippe, die über die Feder an dem Taster abgestützt ist und an der die
elektrischen Anschlüsse angeordnet sind. Über die Feder wirkt die Wippe mit dem Taster für
die Kontaktierung zusammen. An der Wippe angeordnete elektrische Anschlüsse dienen der
Kontaktierung des Trockenrasierapparates. Bei Betätigung des Tasters wird die Wippe mit
den elektrischen Anschlüssen in Richtung der Kontaktstifte des Trockenrasierapparates be
wegt. Ist die Kontaktierung infolge von Toleranzen erfolgt, bevor der Taster seine Raststel
lung erreicht hat, erlaubt die Feder an der Wippe die Weiterbewegung des Tasters, während
die Wippe durch die Kontaktkräfte der elektrischen Anschlüsse in ihrer Lage verharrt. Der
Taster wird ab diesem Zeitpunkt gegen die Feder bewegt, bis er seine Raststellung erreicht
hat. Der Vorteil einer derartigen Toleranzausgleichseinrichtung ist die geringe Anzahl von
Teilen. Insofern erfordert die Toleranzausgleichseinrichtung auch nur einen geringen Auf
wand in der Montage, wodurch sie besonders kostengünstig ist.
Die Wippe ist vorzugsweise im Kontaktdom oder einem zusätzlich im Kontaktdom angeord
neten Bauteil schwenkbar gelagert. Als Lagerung der Wippe hat sich der Kontaktdom als
günstig erwiesen, da sich an dieser Stelle besonders einfach eine Lagerstelle für die Wippe
erzeugen läßt. Das hat darüber hinaus den Vorteil, daß ein bereits vorhandener Kontaktdom
mit geringen Änderungen weiter verwendet werden kann. Der Kontaktdom ist zudem ein
Bauteil, das eine ausreichende Festigkeit besitzt, so daß die Lagerstelle keine zusätzlichen
Verstärkungen des Kontaktdomes erfordert.
In einer anderen Ausgestaltung läßt sich die Lagerstelle an einem zusätzlich im Kontaktdom
befindlichen Bauteil anordnen. Dies hat den Vorteil, daß dieses Bauteil speziell an die Wippe
angepaßt werden kann.
Der Taster kann Mittel zur Mitnahme der Wippe, vorzugsweise die Wippe hintergreifende
Haken besitzen.
Die Feder zwischen dem Taster und der Wippe kann sowohl lose zwischen beiden Bauteilen
angeordnet als auch einseitig mit der Wippe oder dem Taster verbunden sein. Diese Ausge
staltungen zeichnen sich durch einen geringen Montageaufwand aus. Dagegen ermöglicht
eine beidseitig eingespannte Feder die Mitnahme der Wippe, wenn der Taster bewegt wird.
Anderenfalls sind am Taster oder der Wippe Mitnahmeelemente, vorzugsweise Haken, an
geordnet, um die Wippe mit dem Taster zu bewegen.
Bei der Verwendung von Wendelfedern ist eine Führung der Feder an der Wippe oder im
Taster vorteilhaft. Dadurch ist die Feder gegen ein Verkanten gesichert und besser vor Be
schädigungen geschützt.
Durch geeignete Wahl der Anordnung des über die Feder angreifenden Tasters und der
elektrischen Anschlüsse an der Wippe lassen sich die verschiedensten Anordnungen reali
sieren. In einer vorteilhaften Ausgestaltung greift der Taster zwischen den elektrischen An
schlüssen und dem Drehpunkt der Wippe an. Danach legt der Taster beim Kontaktieren
einen kleinen Hub zurück, während die elektrischen Anschlüsse einen größeren Hub ausfüh
ren. Je nach der Länge der Wippe steht ein entsprechender Hub für die Kontaktierung und
zum Ausgleich von Toleranzen zur Verfügung. Dadurch läßt sich der Hub des Tasters wie in
vorhandenen Reinigungsvorrichtungen auslegen, so daß der Benutzer die neue Reinigungs
vorrichtung wie gewohnt bedienen kann.
In einer anderen Ausgestaltung sind die elektrischen Anschlüsse zwischen dem Drehpunkt
der Wippe und dem über die Feder angreifenden Taster angeordnet, so daß der Taster ei
nen größeren Hub als die elektrischen Anschlüsse ausführt. Diese Anordnung ist bei kleinen
und empfindlichen Kontakten von Vorteil, da auf diese Weise eine sanftere Kontaktierung
möglich ist.
Die elektrischen Anschlüsse können Kontaktbleche sein, die an der Wippe angeordnet, vor
zugsweise einseitig eingespannt sind.
Die Befestigung der Kontaktbleche an der Wippe kann mittels einer Rast- oder Steckverbin
dung erfolgen. Bei einer spritzgegossenen Wippe aus einem Kunststoff können die Kontakt
bleche während des Spritzgießens mit dem Kunststoff umspritzt werden, um so an der Wip
pe befestigt zu sein.
Zum Schutz gegen Beschädigungen ist die Wippe derart ausgebildet, daß die einzelnen
Kontaktbleche in je einer Aufnahme innerhalb der Wippe angeordnet sind. Die einzelne An
ordnung der Anschlüsse hat zudem den Vorteil, daß Höhentoleranzen zwischen den Kon
taktstiften des Trockenrasierapparates ausgeglichen werden.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Kontaktbleche in Richtung zu den zu kontaktie
renden Kontaktstiften einen federnden Bereich besitzen. Dadurch können die Kontaktbleche
Toleranzen ausgleichen und die Wirkung der Toleranzausgleichsvorrichtung unterstützen.
In einer weiteren Ausgestaltung sind an den Kontaktblechen Haken angeordnet, die mit An
schlägen an der Wippe zusammenwirken. Die Haken begrenzen den Hub der Kontaktble
che, so daß sich die Kontaktbleche im reversibel verformbaren Bereich bewegen.
Um den Trockenrasierapparat für den Reinigungsprozeß sicher zu kontaktieren, sind die
elektrischen Anschlüsse während dieser Zeit verriegelt. Neben der zuverlässigen Kontaktie
rung wird gleichzeitig das unbeabsichtigte Entfernen des Trockenrasierapparates aus der
Reinigungsvorrichtung verhindert. Der hierzu erforderliche Verriegelungsmechanismus weist
zwei Raststellungen auf. In der ersten Raststellung befinden sich die elektrischen Anschlüs
se vollständig im Kontaktdom und der Trockenrasierapparat kann in die Reinigungsvorrich
tung eingesetzt werden. In der zweiten Raststellung sind die elektrischen Anschlüsse mit
den Kontaktstiften des Trockenrasierapparates verbunden. In beiden Raststellungen werden
die elektrischen Anschlüsse in der jeweiligen Lage gehalten.
Der Verriegelungsmechanismus gestaltet sich besonders einfach, wenn der Taster für die
Bewegung der elektrischen Anschlüsse ein Betätigungselement für den Verriegelungsme
chanismus ist. Dazu besitzt der Taster einen Schieber, der zwischen den zwei Raststellun
gen entlang einer Führung bewegbar ist. Mit der Mitnahme des Schiebers durch den Taster
läßt sich eine geradlinige Bewegung des Schiebers erzeugen. Die Gestaltungsmöglichkeiten
für die Verriegelung lassen sich erheblich vergrößern, wenn der Schieber quer zur Bewe
gungsrichtung des Tasters beweglich angeordnet ist. Auf diese Weise sind zweidimensio
nale Führungen realisierbar.
Die Führung gestaltet sich besonders einfach, wenn sie im wesentlichen quer zu der Bewe
gung des Tasters ausgerichtet ist. Die erste Raststelle kann durch das obere Ende der Füh
rung oder durch die obere Gehäusebegrenzung gebildet werden. Eine aufwendige Gestal
tung der Raststelle entfällt, wenn der Taster und damit der Schieber mittels einer Feder in
dieser Raststelle gehalten werden. Die zweite Raststelle ist unterhalb der ersten Raststelle
angeordnet. Um den gegen die Feder bewegten Schieber sicher aufnehmen zu können, hat
sich eine innerhalb einer an sich als Steuerkulisse bekannten Herzkurve, die einen Teilab
schnitt der Führung darstellt, ausgebildete untere Raststelle als vorteilhaft erwiesen. Indem
die eigentliche Raststelle durch Umkehr der Bewegungsrichtung des Schiebers erreicht wird,
sorgt die Rückstellkraft der Feder für einen sicheren Sitz des Schiebers in der Herzkurve.
Zudem erhält der Benutzer aufgrund der Charakteristik der Herzkurve mit dem Einrasten ein
haptisches Signal, daß die Reinigungsvorrichtung verriegelt ist.
Die Führung für den Schieber kann in einem gesonderten Bauteil im Kontaktdom angeord
net sein. Auf ein zusätzliches Bauteil kann jedoch verzichtet werden, wenn die Führung in
dem Gehäuse des Kontaktdoms angeordnet ist. Dadurch gestaltet sich der Verriegelungs
mechanismus besonders günstig.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im fol
genden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Reinigungsvorrichtung,
Fig. 2 die Anordnung einer Toleranzausgleichseinrichtung im Kontaktdom,
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Toleranzausgleichseinrichtung nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Toleranzausgleichseinrichtung nach Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Toleranzausgleichseinrichtung nach
Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte Reinigungsvorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 2. Durch eine Öff
nung 3 im Gehäuse 2 ist ein nichtdargestellter Trockenrasierapparat mit seinem Scherkopf
in ein Aufnahmeteil einsetzbar. In dem Gehäuse 2 sind die zur Reinigung des Trockenra
sierapparates notwendigen Einrichtungen angeordnet. Neben der Öffnung 3 besitzt das Ge
häuse 2 einen sich etwa senkrecht erstreckenden Kontaktdom 4. Am oberen Ende des
Kontaktdomes 4 ist ein Taster 5 angeordnet, der auf dem in die Öffnung 3 eingesetzten
Trockenrasierapparat aufliegt und diesen verriegelt. Beim Betätigen des Tasters 5 werden
schematisch dargestellte Kontaktbleche 6 nach unten bewegt, bis sie mit Kontaktstiften des
Trockenrasierapparates zusammentreffen. Zum besseren Verständnis sind die Kontaktble
che 6 nach unten austretend dargestellt.
Der in Fig. 2 gezeigte Kontaktdom 4 setzt sich aus zwei Gehäuseteilen 7, 8 zusammen. Die
Gehäuseteile 7, 8 werden mittels der Rasthaken 9 miteinander verrastet und zusammenge
halten. Das hintere Gehäuseteil 7 weist an seinem oberen Endbereich eine Öffnung 10 auf,
in der ein Taster 5 angeordnet ist. Der Taster 5 ist im vorderen Gehäuseteil 8 vertikal be
wegbar geführt. Das vordere Gehäuseteil 8 besitzt in seinem oberen Endbereich ebenfalls
eine Öffnung 11, durch die beim Verriegeln der Reinigungsvorrichtung 1 ein freies Ende 12
einer Wippe 13 hindurchtritt. Die Wippe 13 besitzt zwei Bügel 14, 15, die zu beiden Seiten
des Tasters 5 angeordnet sind. An den dem Ende 12 entgegengesetzten Enden der Bügel
14, 15 ist je ein Bolzen 16 angeformt, der ein Drehgelenk der Wippe 13 bildet. Das Ende 12
der Wippe 13 besitzt Aufnahmen 17, in denen je ein Kontaktblech 6 gelagert ist.
Fig. 3 zeigt eine detailliertere Darstellung einer Toleranzausgleichseinrichtung. Die an den
Bügeln 14, 15 der Wippe 13 angeordneten Bolzen 16 werden von zwei Lagerstellen 18 im
Gehäuseteil 8 aufgenommen, so daß die Wippe 14 schwenkbar ist. Zwischen den Bügeln
14, 15 ist senkrecht eine Aufnahme 19 für eine Feder 20 angeordnet. Die Feder 20 drückt
von unten gegen den Taster 5. Das Gehäuseteil 8 besitzt ebenfalls eine senkrechte Auf
nahme 21, die eine Führung für eine weitere Feder 22 bildet, die ebenfalls von unten gegen
den Taster 5 drückt. Beide Federn 20, 22 sind seitens des Tasters 5 in Aufnahmen 23, 24
angeordnet, die sich im Inneren des Tasters 5 befinden.
Für die vertikale Bewegung weist der Taster 5 Führungselemente 25 auf, die im Gehäuseteil
8 geführt sind. Am Taster 5 angeordnete Haken 26 umgreifen die Bügel 14, 15 der Wippe
13 und ermöglichen so die Mitnahme der Wippe 13 bei der Aufwärtsbewegung des Tasters
5 zum Entriegeln. An der Rückseite des Tasters 5 ist ein Schieber 27 angeordnet. Die Kon
taktbleche 6 sind über Kabelklemmen mit den nicht dargestellten elektrischen Leitungen der
Reinigungsvorrichtung 1 verbunden.
Die Wirkungsweise der Toleranzausgleichseinrichtung wird anhand von Fig. 4 beschrieben.
Mittels der in einer Aufnahme 24 des Tasters 5 angeordneten Feder 22 wird der Taster 5
nach oben in Richtung Gehäuseteil 7 des Kontaktdoms 4 gedrückt. Durch Druck auf den
Taster 5 wird dieser nach unten gegen die Feder 22 bewegt. Die an der Wippe 13 abge
stützte Feder 20 drückt bei dieser Bewegung auf die Wippe 13, die daraufhin entgegen dem
Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Dadurch werden die Kontaktbleche 6 nach unten auf die
nicht dargestellten Kontaktstifte des Trockenrasierapparates bewegt. Wird der Taster 5 nach
erfolgter Kontaktierung weiter nach unten bewegt, verharrt die Wippe 13 in ihrer unteren
Lage und der Taster 5 wird nun gegen die Federkraft der Federn 22 und 20 bewegt. Die
Tasterbewegung ist damit unabhängig von der Bewegung für die Kontaktierung. Für den
Fall, daß die Feder 20 bis auf ihre Blocklänge zusammengedrückt ist, würde jede weitere
Bewegung des Tasters 5 nach unten die auf die Kontaktstifte des Trockenrasierapparates
einwirkenden Kräfte erhöhen. Um dies zu vermeiden, besitzen die Kontaktbleche 6 elastisch
verformbare Bereiche 28, die ein weiteres Ausgleichen ermöglichen.
Fig. 5 zeigt die Rückseite des Tasters 5, an der in einem waagrechten Spalt 29 der Schie
ber 27 beweglich angeordnet ist. Die Haken 26 umgreifen die Wippe 13 im Bereich der Bü
gel 14, 15. Mit den Bolzen 16 ist die Wippe 13 in den Lagerstellen 18 des Gehäuseteils 8
angeordnet und um eine Achse A schwenkbar. Die Führungselemente 25 des Tasters 5
laufen in Führungsbahnen 30 des Gehäuseteils 8. Das Gehäuseteil 8 besitzt weiterhin eine
Führung 31, in die der Schieber 27 hineinragt. Die obere Raststelle, mit der die Bewegung
des Tasters 5 nach oben begrenzt wird, ist durch die Anschläge 32 definiert, die sich in die
ser Stellung federbelastet nahe der Öffnung 10 an das Gehäuseteil 7 anlegen. Eine untere
Raststelle 33 ist in dem als Herzkurve 34 ausgebildeten unteren Abschnitt der Führung 31
ausgebildet. Dazu teilt sich die Führungsnut in einem Punkt 35 in zwei schräg nach unten
und voneinander weglaufende Nuten. Beide Nuten besitzen jeweils einen Umkehrpunkt 36.
In diesem Umkehrpunkt 36 verlaufen die beiden Nuten jeweils mit einer Steigung von 45°
nach innen. Anschließend steigen sie schräg nach oben an und aufeinander zu, bis sie sich
in einem Punkt, der die Raststelle 33 darstellt, treffen, der unterhalb des Punktes 35 liegt.
Zum Verriegeln wird der Taster 5 nach unten gegen die Feder 22 bewegt. Dabei gleitet der
Schieber 27 in der Führung 31 ebenfalls nach unten. Im Punkt 35 wird der Schieber 27 in
der einen, in der Fig. 5 ist das die linke, Nut schräg weiter nach unten laufen. Beim Errei
chen des Umkehrpunktes wird die Abwärtsbewegung des Tasters 5 gestoppt. Der Benutzer
gibt daraufhin den Taster 5 frei, der durch die Feder 22 nach oben bewegt wird. Der Schie
ber 27 wird bei Erreichen des Umkehrpunktes durch die 45°-Schräge der Nut nach innen
gelenkt, so daß er sich bei Freigabe des Tasters 5 in dem Teilbereich der Nut befindet, der
zur unteren Raststelle 33 hin verläuft. Durch die Feder 22, welche den Taster 5 nach oben
drückt, wird der Schieber 27 zuverlässig im Punkt 33 zwischen den beiden Schrägen, also
der Raststelle, gehalten. Die Reinigungsvorrichtung 1 ist in diesem Zustand verriegelt. Zum
Entriegeln wird bei einem Druck auf den Taster 5 der Schieber 27 in einer der beiden Nuten
nach unten bewegt, bis die Abwärtsbewegung durch den Umkehrpunkt 36 gestoppt wird.
Der Schieber 27 wird durch die 45°-Schräge wieder, und zwar nach rechts hin, ausgelenkt
und mit Freigabe des Tasters 5 durch den Benutzer gleitet der Schieber 27 in der Führung
zurück nach oben in die obere Raststelle, die beim sich Anlegen der Anschläge 32 arm Ge
häuseteil 7 erreicht ist. Innerhalb der Führung 31 befindet sich der Schieber 27 oberhalb
des Punktes 35.
Claims (17)
1. Reinigungsvorrichtung für einen Scherkopf eines Trockenrasierapparates mit einem in
einem Gehäuse ausgebildeten Aufnahmeteil, in das der Trockenrasierapparat mit sei
nem Scherkopf einsetzbar ist, und mit einem Kontaktdom des Gehäuses, durch den das
dem Scherkopf abgewandte Ende des Trockenrasierapparates umgreifbar ist und wobei
in diesem Ende des Kontaktdoms ein Taster angeordnet ist, mit mittels des Tasters be
wegbaren elektrischen Anschlüssen zur elektrischen Kontaktierung von Kontaktstiften
des Trockenrasierapparates mit der Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den elektrischen Anschlüssen (6) und dem Taster (5) eine Toleranzaus
gleichseinrichtung (13, 20) angeordnet ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Toleranz
ausgleichseinrichtung eine mit einer Feder (20) beaufschlagte Wippe (13) ist, die über
die Feder (20) an dem Taster (5) abgestützt ist und an der die elektrischen Anschlüsse
(6) angeordnet sind.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (13)
vorzugsweise im Kontaktdom (4) oder einem zusätzlich im Kontaktdom (4) angeordneten
Bauteil schwenkbar gelagert ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Taster (5) Mittel zur Mitnahme der Wippe (13), vorzugsweise die Wippe (13)
hintergreifende Haken (26), besitzt.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Feder (20) eine Wendelfeder ist, die in einer Führung (19) der Wippe
(13) und/oder des Tasters (5) angeordnet ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, durch gekenn
zeichnet, daß die elektrischen Anschlüsse Kontaktbleche (6) sind, die an der Wippe (13)
angeordnet, vorzugsweise einseitig eingespannt, sind.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktble
che (6) mittels einer Rast- und Steckverbindung oder durch Umspritzen mit Kunststoff an
der Wippe (13) befestigt sind.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kontaktbleche (6) in einer Aufnahme (17) in der Wippe (13) angeord
net sind.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kontakt
blech (6) in einer Aufnahme (17) angeordnet ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Kontaktblech (6) einen in Richtung zu den zu kontaktierenden Kon
taktstiften federnden Bereich (28) besitzt.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Taster (5) ein Rastmittel, vorzugsweise einen Schieber (27), aufweist,
durch den der Taster (5) in den Endlagen seines Bewegungsweges arretierbar ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schieber (27) quer zur Bewegungsrichtung des Tasters (5) beweglich
im Taster (5) angeordnet ist.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schieber (27) in einer als Nut ausgebildeten Führung (31) verschieb
bar angeordnet ist.
14. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führung (31) in dem Gehäuse des Kontaktdoms (4) angeordnet ist.
15. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führung (31) an mindestens einem ihrer Endbereiche eine Raststelle
(33) aufweist.
16. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine untere Raststelle (33) Teil einer Herzkurve (34) ist.
17. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Taster (5) durch die Feder (20) gegen den Kontaktdom (4) vorge
spannt ist.
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