DE102016111875B3 - Pumpenkopf mit einem Drehfutter - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Pumpenkopf mit einem Drehfutter, der umfasst: einen Hauptkörper (10), der einen durchgehenden Aufnahmeraum (111), ein Symbol für ein amerikanisches Ventil (113) und ein Symbol für ein französisches Ventil (114) aufweist; eine innere Hülse (20), die im Aufnahmeraum (111) des Hauptkörpers (10) angeordnet und einen axialen Innenraum (21) aufweist; einen Drehdeckel (30), der mit einem Ende der inneren Hülse (20) verbunden ist und sich auf dem Hauptkörper (10) befindet, wobei der Drehdeckel (30) eine Aufnahmeausnehmung (321), zwei gegenüberliegende Wände (322) und Gleitnuten (323) besitzt; ein Futter (40), das an einem Ende einen Ringteil (41) und am anderen Ende mehrere ringförmig gereihte Backen (42) aufweist, wobei der Ringteil (41) mit dem anderen Ende der inneren Hülse (20) verbunden ist, wobei die Backen (42) an der Außenseite jeweils eine Einbuchtung (421) bilden und jeweils ein freies Ende (422) besitzen; eine Klemmbüchse (50), die eine Elastizität besitzt und im Futter (40) angeordnet ist; einen Stößel (60), der im Innenraum (21) der inneren Hülse (20) angeordnet ist und mindestens einen Flügel (61) aufweist; eine Feder (70), die in der Aufnahmeausnehmung (321) des Drehdeckels (30) angeordnet ist und ein Ende des Stößels (60) drückt; und einen Ring (80), der mit dem unteren Ende des Hauptkörpers (10) verbunden ist und einen Innenflansch (82) aufweist, der an der Außenseite der Backen (42) des Futters (40) anliegt.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Pumpenkopf mit einem Drehfutter.
- Für verschiedene Reifenventile sind verschiedene Pumpenköpfe erforderlich. Dies ist sehr umständlich. Ein gemeinsamer Pumpenkopf für ein amerikanisches Ventil und französisches Ventil kann dieses Problem lösen. Dieser Pumpenkopf weist einen Hebel auf, der auf und ab gedreht werden kann. Im Pumpenkopf ist ein Stößel vorgesehen. Durch Drehen des Hebels kann ein Klemmelement den Stöpsel klemmen und lösen. Wenn der Stößel nach innen gedrückt wird, kann ein Aufpumpen durch das französische Ventil durchgeführt werden. Wenn der Stößel nach außen gedrückt wird, kann ein Aufpumpen durch das amerikanische Ventil durchgeführt werden.
- Da der Hebel auf und abgedreht werden muss, ist die Handhabung nicht leicht. Zudem ist zwischen dem Hebel und dem Stößel ein Klemmstück erforderlich. Dadurch ist die Montage kompliziert, so dass die Herstellungskosten hoch sind. Zudem ist die Klemmkraft für das amerikanische und französische Ventil niedrig, so dass sich das amerikanische Ventil oder das französische Ventil lösen kann.
- Aus der
DE 32 26 489 A1 ist ein Anschluss mit einer Einrichtung zur Schnellbefestigung an einem Reifenventil bekannt, dessen Körper einen Durchgang besitzt, der eine Druckluftquelle mit einem Reifen verbinden kann und der mit einem elastischen Ring versehen ist, der zwischen einem Rand des Körpers und einem Element eingeschlossen ist, das bezüglich dieses Körpers unter der Einwirkung eines Hebels beweglich ist, der zwischen zwei Stellungen schwenkbar ist und mit Einrichtungen versehen ist, die in einer der Stellungen des Hebels die axiale Komprimierung des elastischen Rings und in der anderen Stellung seine Freigabe bewirken, wobei der einstückige Körper im Inneren eine Führung besitzt, die von einer ringförmigen Kammer umgeben ist, in der ein hohler Kolben verschiebbar montiert ist, dessen Enden an beiden Seiten des Körpers hervorstehen, wobei eines seiner Enden einen abnehmbaren Boden besitzt und das andere Ende lösbar mit dem verschwenkbaren Hebel verbunden ist, der über den hohlen Kolben den elastischen Ring komprimieren oder entspannen kann. - Die
DE 10 2012 110 983 A1 offenbart ein Ventilansatzstück für waagerechte Bedienung, das Folgendes enthält: ein Gehäuse; einen Ansetzer, der in dem Gehäuse untergebracht ist; einen mit dem Ansetzer verbundenen Hebel außerhalb des Gehäuses, der von einer entspannten Position in eine Verschlussposition und zurück gebracht werden kann, wobei in der entspannten Position der mit ihm verbundene Ansetzer entspannt ist und in der Verschlusslage der Ansetzer zusammengedrückt ist. - Eine weitere Gestaltung ist aus der
US 1 345 520 A bekannt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Pumpenkopf mit einem Drehfutter zu schaffen, der die Herstellungskosten reduzieren, die Montage erleichtern und die Klemmkraft für das amerikanische und französische Ventil erhöhen kann. Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Pumpenkopf mit einem Drehfutter gelöst, der umfasst: einen Hauptkörper, der einen durchgehenden Aufnahmeraum aufweist; eine innere Hülse, die im Aufnahmeraum des Hauptkörpers angeordnet ist und einen axialen Innenraum aufweist; einen Drehdeckel, der mit einem Ende der inneren Hülse verbunden ist und sich auf dem Hauptkörper befindet, wobei der Drehdeckel eine Aufnahmeausnehmung, zwei gegenüberliegende Wände und Gleitnuten besitzt; ein Futter, das an einem Ende einen Ringteil und am anderen Ende mehrere ringförmig gereihte Backen aufweist, wobei der Ringteil mit dem anderen Ende der inneren Hülse verbunden ist, wobei die Backen an der Außenseite jeweils eine Einbuchtung bilden und jeweils ein freies Ende besitzen; eine Klemmbüchse, die eine Elastizität besitzt und im Futter angeordnet ist; einen Stößel, der im Innenraum der inneren Hülse angeordnet ist und mindestens einen Flügel aufweist; eine Feder, die in der Aufnahmeausnehmung des Drehdeckels angeordnet ist und ein Ende des Stößels drückt; und einen Ring, der mit dem unteren Ende des Hauptkörpers verbunden ist und einen Innenflansch aufweist, der an der Außenseite der Backen des Futters anliegt. Wenn die Anzeigezone auf das Symbol für amerikanisches Ventil des Hauptkörpers ausgerichtet ist, drücken die Wände des Drehdeckels die Flügel des Stößels, wodurch der Stößel positioniert wird, wonach das amerikanische Ventil in die Klemmbüchse gesteckt wird und den Stößel drückt, wodurch die innere Hülse, der Drehdeckel, das Futter und der Ring synchron in Richtung der Oberseite des Hauptkörpers bewegt werden, so dass der Innenflansch des Rings die Einbuchtungen der Backen des Futters verlässt und gegen die freien Enden der Backen des Futters drückt, weshalb die Backen des Futters nach innen bewegt werden und den Ring drücken, der somit das amerikanische Ventil festklemmt, wobei das Aufpumpen durch das amerikanische Ventil durchgeführt werden kann. Wenn die Anzeigezone auf das Symbol für französisches Ventil des Hauptkörpers ausgerichtet ist, sind die Gleitnuten des Drehdeckels auf die Flügel des Stößels ausgerichtet, wonach das französische Ventil durch die Klemmbüchse hindurchgeht und gegen den Stößel drückt, womit die Flügel des Stößels entlang den Gleitnuten gleiten und die Feder drücken, wodurch das französische Ventil den Stößel drückt und die innere Hülse, der Drehdeckel, das Futter und der Ring synchron in Richtung der Oberseite des Hauptkörpers bewegt werden, so dass der Innenflansch des Rings die Einbuchtungen der Backen des Futters verlässt und die freien Enden der Backen des Futters drückt, weshalb die Backen des Futters nach innen bewegt werden und den Ring drücken, der somit das französische Ventil festklemmt, wobei das Aufpumpen durch das französische Ventil durchgeführt werden kann.
- In der Zeichnung zeigt:
-
1 eine Explosionsdarstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, -
2 eine perspektivische Darstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung gemäß1 , -
3 bis5 Darstellungen des Aufpumpens durch das amerikanische Ventil des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, und -
6 bis8 Darstellungen des Aufpumpens durch das französische Ventil des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung. - Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen.
- Die
1 bis8 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Pumpenkopfs100 , der einen Hauptkörper10 , eine innere Hülse20 , einen Drehdeckel30 , ein Futter40 , eine Klemmbüchse50 , einen Stößel60 , eine Feder70 und einen Ring80 umfasst. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, weist der Hauptkörper10 einen Aufnahmeteil11 und einen Verbindungsteil12 auf. Der Aufnahmeteil11 besitzt einen durchgehenden Aufnahmeraum111 und ein Außengewinde112 . Der Aufnahmeteil11 trägt auf der Oberseite ein Symbol für ein amerikanisches Ventil113 und ein Symbol für ein französisches Ventil114 . Der Verbindungsteil12 ist einteilig mit einer Seite des Aufnahmeteils11 verbunden und besitzt einen Pumpenkanal121 , der den Aufnahmeraum111 mit dem Pumpenkanal121 verbindet. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, ist die innere Hülse20 im Aufnahmeraum111 des Hauptkörpers10 angeordnet. Die innere Hülse20 besitzt einen axialen Innenraum21 , dessen Innenwand eine Ringnut22 bildet. Ein Ende der inneren Hülse20 besitzt ein Außengewinde23 . - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, weist der Drehdeckel30 einen Kopf31 und einen Schaft32 auf. Der Kopf31 bildet eine Anzeigezone311 . Der Schaft32 besitzt eine Aufnahmeausnehmung321 und zwei gegenüberliegende Wände322 und Gleitnuten323 . Die beiden Gleitnuten323 befinden sich zwischen den beiden Wänden322 . Der Schaft32 bildet an der Außenseite einen Ringflansch324 , der in die Ringnut22 der inneren Hülse21 eingreift, wodurch der Schaft32 im Innenraum21 der inneren Hülse20 aufgenommen wird. Der Kopf31 befindet sich außerhalb des Innenraums21 . Der Drehdeckel30 ist somit drehbar mit der inneren Hülse20 verbunden und kann gegenüber der inneren Hülse20 gedreht werden. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, weist das Futter40 an einem Ende einen Ringteil41 und am anderen Ende mehrere ringförmig gereihte Backen42 auf. Der Ringteil41 besitzt ein Innengewinde411 , in das das Außengewinde23 der inneren Hülse20 eingeschraubt wird. Die Backen42 bilden an der Außenseite jeweils eine Einbuchtung421 und besitzen jeweils ein freies Ende422 . Die Verbindungslinie zwischen der Einbuchtung421 und dem freien Ende422 ist eine krumme Linie. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, besitzt die Klemmbüchse50 eine Elastizität und ist im Futter40 angeordnet. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, ist der Stößel60 im Innenraum21 der inneren Hülse20 angeordnet und weist zwei gegenüberliegende Flügel61 auf. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, ist die Feder70 in der Aufnahmeausnehmung321 des Drehdeckels30 angeordnet und drückt ein Ende des Stößels60 . - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich ist, weist der Ring80 ein Innengewinde81 und einen Innenflansch82 auf. In das Innengewinde81 wird das Außengewinde112 des Hauptkörpers10 eingeschraubt, wodurch der Innenflansch82 an der Außenseite der Backen42 des Futters40 anliegt. - Im folgenden wird die Funktionsweise der Erfindung beschrieben.
- Wie aus
3 ersichtlich ist, wird beim Aufpumpen durch ein amerikanisches Ventil91 zunächst der Drehdeckel30 gedreht, um die Anzeigezone311 auf das Symbol für amerikanisches Ventil113 auszurichten. Dabei drückt die Feder70 den Stößel60 . Wenn die Anzeigezone311 auf das Symbol für amerikanisches Ventil113 des Hauptkörpers10 ausgerichtet ist, drücken die Wände322 des Drehdeckels30 die Flügel61 des Stößels60 , wodurch der Stößel60 positioniert wird. Anschließend wird der Aufnahmeteil11 des Hauptkörpers10 auf das amerikanische Ventil91 gesteckt, wodurch das amerikanische Ventil91 in die Klemmbüchse50 eintritt (4 ). Danach wird der Aufnahmeteil11 weiter in Richtung des amerikanischen Ventils91 bewegt, wodurch das amerikanische Ventil91 gegen den Stößel60 drückt, so dass die innere Hülse20 , der Drehdeckel30 , das Futter40 und der Ring50 synchron in Richtung der Oberseite des Aufmnahmeteils11 des Hauptkörpers10 bewegt werden. Dadurch verlässt der Innenflansch82 des Rings80 die Einbuchtungen421 der Backen des Futters40 und drückt gegen die freien Enden422 der Backen des Futters40 , so dass die Backen42 des Futters40 nach innen bewegt werden und den Ring50 drücken, der somit das amerikanische Ventil91 festklemmt (5 ). Daher kann das Aufpumpen durch das amerikanische Ventil91 durchgeführt werden. - Wie aus
6 ersichtlich ist, wird beim Aufpumpen durch ein französisches Ventil92 zunächst der Drehdeckel30 gedreht, um die Anzeigezone311 auf das Symbol für französisches Ventil114 auszurichten. Dabei drückt die Feder70 den Stößel60 . Wenn die Anzeigezone311 auf das Symbol für französisches Ventil114 des Hauptkörpers10 ausgerichtet ist, sind die Gleitnuten323 des Drehdeckels30 auf die Flügel61 des Stößels60 ausgerichtet, wodurch der Stößel60 von einer Außenkraft bewegt werden kann. Anschließend wird der Aufnahmeteil11 des Hauptkörpers10 auf das französische Ventil91 gesteckt, wodurch das französische Ventil91 durch die Klemmbüchse50 hindurchgeht und den Stößel60 drückt, so dass die Flügel des Stößels60 entlang den Gleitnuten323 gleiten und gegen die Feder drücken (7 ). Danach wird der Aufnahmeteil11 weiter in Richtung des französischen Ventils92 bewegt, wodurch das französische Ventil92 den Stößel60 drückt, so dass die innere Hülse20 , der Drehdeckel30 , das Futter40 und der Ring50 synchron in Richtung der Oberseite des Aufmnahmeteils11 des Hauptkörpers10 bewegt werden. Dadurch verlässt der Innenflansch82 des Rings80 die Einbuchtungen421 der Backen des Futters40 und drückt die freien Enden422 der Backen des Futters40 , so dass die Backen42 des Futters40 nach innen bewegt werden und den Ring50 drücken, der somit das französische Ventil92 festklemmt (8 ). Daher kann das Aufpumpen durch das französische Ventil92 durchgeführt werden. - Der erfindungsgemäße Pumpenkopf ist für das amerikanische und französische Ventil geeignet und weist einen einfachen Aufbau auf, wodurch die Herstellungskosten niedrig sind und die Montage leicht ist. Da der Benutzer nur den Drehdeckel drehen muss, um eine Umschaltung zwischen dem amerikanischen Ventil oder dem französischen Ventil durchzuführen, ist die Handhabung leicht. Das Futter klemmt die Klemmbüchse, wodurch die Klemmkraft für das amerikanische Ventil oder das französische Ventil erhöht wird, so dass ein Luftaustritt verhindert wird.
- Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann der Verbindungsteil
12 des Hauptkörpers10 mit einer Luftpumpe oder einem Pumpenrohr verbunden werden, um die Luft durch den Pumpenkanal121 einzuführen. - Die Innenwand
111 des Hauptkörpers10 besitzt eine axiale Begrenzungskerbe115 . Die Außenwand der inneren Hülse20 besitzt einen axialen Begrenzungsvorsprung24 . Wenn die innere Hülse20 im Aufnahmeraum111 angeordnet ist, greift der Begrenzungsvorsprung24 in die Begrenzungskerbe115 ein, so dass ein Drehen der inneren Hülse20 verhindert wird. - Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.
- Bezugszeichenliste
-
- 100
- Pumpenkopf mit einem Drehfutter
- 10
- Hauptkörper
- 11
- Aufnahmeteil
- 111
- Aufnahmeraum
- 112
- Außengewinde
- 113
- Symbol für amerikanisches Ventil
- 114
- Symbol für französisches Ventil
- 115
- Begrenzungskerbe
- 12
- Verbindungsteil
- 121
- Pumpenkanal
- 20
- innere Hülse
- 21
- Innenraum
- 22
- Ringnut
- 23
- Außengewinde
- 24
- Begrenzungsvorsprung
- 30
- Drehdeckel
- 31
- Kopf
- 311
- Anzeigezone
- 32
- Schaft
- 321
- Aufnahmeausnehmung
- 322
- Wand
- 323
- Gleitnut
- 324
- Ringflansch
- 40
- Futter
- 41
- Ringteil
- 411
- Innengewinde
- 42
- Backe
- 421
- Einbuchtung
- 422
- freies Ende
- 50
- Ring
- 60
- Stößel
- 61
- Flügel
- 70
- Feder
- 80
- Ring
- 81
- Innengewinde
- 82
- Innenflansch
- 91
- amerikanisches Ventil
- 92
- französisches Ventil
Claims (8)
- Pumpenkopf mit einem Drehfutter, umfassend einen Hauptkörper (
10 ), der einen durchgehenden Aufnahmeraum (111 ) aufweist, eine innere Hülse (20 ), die im Aufnahmeraum (111 ) des Hauptkörpers (10 ) angeordnet ist und einen axialen Innenraum (21 ) aufweist, einen Drehdeckel (30 ), der mit einem Ende der inneren Hülse (20 ) verbunden ist und sich auf dem Hauptkörper (10 ) befindet, wobei der Drehdeckel (30 ) eine Aufnahmeausnehmung (321 ), zwei gegenüberliegende Wände (322 ) und Gleitnuten (323 ) besitzt, ein Futter (40 ), das an einem Ende einen Ringteil (41 ) und am anderen Ende mehrere ringförmig gereihte Backen (42 ) aufweist, wobei der Ringteil (41 ) mit dem anderen Ende der inneren Hülse (20 ) verbunden ist, wobei die Backen (42 ) an der Außenseite jeweils eine Einbuchtung (421 ) bilden und jeweils ein freies Ende (422 ) besitzen, eine Klemmbüchse (50 ), die eine Elastizität besitzt und im Futter (40 ) angeordnet ist, einen Stößel (60 ), der im Innenraum (21 ) der inneren Hülse (20 ) angeordnet ist und mindestens einen Flügel (61 ) aufweist, eine Feder (70 ), die in der Aufnahmeausnehmung (321 ) des Drehdeckels (30 ) angeordnet ist und ein Ende des Stößels (60 ) drückt, und einen Ring (80 ), der mit dem unteren Ende des Hauptkörpers (10 ) verbunden ist und einen Innenflansch (82 ) aufweist, der an der Außenseite der Backen (42 ) des Futters (40 ) anliegt, wobei, wenn eine Anzeigezone (311 ) auf ein Symbol für ein amerikanisches Ventil (113 ) des Hauptkörpers (10 ) ausgerichtet ist, die Wände (322 ) des Drehdeckels (30 ) die Flügel (61 ) des Stößels (60 ) drücken, wodurch der Stößel (60 ) positioniert wird, wonach ein amerikanisches Ventil (91 ) in die Klemmbüchse (50 ) gesteckt wird und den Stößel (60 ) drückt, wodurch die innere Hülse (20 ), der Drehdeckel (30 ), das Futter (40 ) und der Ring (50 ) synchron in Richtung der Oberseite des Hauptkörpers (10 ) bewegt werden, so dass der Innenflansch (82 ) des Rings (80 ) die Einbuchtungen (421 ) der Backen des Futters (40 ) verlässt und die freien Enden (422 ) der Backen des Futters (40 ) drückt, weshalb die Backen (42 ) des Futters (40 ) nach innen bewegt werden und den Ring (50 ) drücken, der somit das amerikanische Ventil (91 ) festklemmt, wobei das Aufpumpen durch das amerikanische Ventil (91 ) durchgeführt werden kann, wobei, wenn eine Anzeigezone (311 ) auf ein Symbol für ein französisches Ventil (114 ) des Hauptkörpers (10 ) ausgerichtet ist, die Gleitnuten (323 ) des Drehdeckels (30 ) auf die Flügel (61 ) des Stößels (60 ) ausgerichtet sind, wonach das französische Ventil (92 ) durch die Klemmbüchse (50 ) hindurchgeht und den Stößel (60 ) drückt, womit die Flügel (61 ) des Stößels (60 ) entlang den Gleitnuten (323 ) gleiten und die Feder (70 ) drücken, wodurch das französische Ventil (92 ) den Stößel (60 ) drückt und die innere Hülse (20 ), der Drehdeckel (30 ), das Futter (40 ) und der Ring (50 ) synchron in Richtung der Oberseite des Hauptkörpers (10 ) bewegt werden, so dass der Innenflansch (82 ) des Rings (80 ) die Einbuchtungen (421 ) der Backen des Futters (40 ) verlässt und die freien Enden (422 ) der Backen des Futters (40 ) drückt, weshalb die Backen (42 ) des Futters (40 ) nach innen bewegt werden und den Ring (50 ) drücken, der somit das französische Ventil (92 ) festklemmt, wobei das Aufpumpen durch das französische Ventil (92 ) durchgeführt werden kann. - Pumpenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (
10 ) einen Aufnahmeteil (11 ) und einen Verbindungsteil (12 ) aufweist, wobei der Aufnahmeteil (11 ) den durchgehenden Aufnahmeraum (111 ) bildet und ein Außengewinde (112 ) besitzt, wobei der Aufnahmeteil (11 ) auf der Oberseite ein Symbol für ein amerikanisches Ventil (113 ) und ein Symbol für ein französisches Ventil (114 ) trägt, wobei der Verbindungsteil (12 ) einteilig mit einer Seite des Aufnahmeteils (11 ) verbunden ist und einen Pumpenkanal (121 ) besitzt, der den Aufnahmeraum (111 ) mit dem Pumpenkanal (121 ) verbindet, wobei der Ring (80 ) ein Innengewinde (81 ) aufweist, in das das Außengewinde (112 ) des Hauptkörpers (10 ) eingeschraubt wird, wobei der Drehdeckel (30 ) eine Anzeigezone (311 ) bildet. - Pumpenkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (
12 ) des Hauptkörpers (10 ) mit einer Luftpumpe verbunden werden kann. - Pumpenkopf nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (
12 ) des Hauptkörpers (10 ) mit einem Pumpenrohr verbunden werden kann. - Pumpenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Innenraums (
21 ) der inneren Hülse (20 ) eine Ringnut (22 ) und der Drehdeckel (30 ) an der Außenseite einen Ringflansch (324 ) bildet, der in die Ringnut (22 ) eingreift, wodurch der Drehdeckel (30 ) gegenüber der inneren Hülse (20 ) gedreht werden kann. - Pumpenkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdeckel (
30 ) einen Kopf (31 ) und einen Schaft (32 ) aufweist, wobei der Kopf (31 ) die Anzeigezone (311 ) bildet, wobei der Schaft (32 ) die Aufnahmeausnehmung (321 ) und die beiden gegenüberliegende Wände (322 ) und Gleitnuten (323 ) bildet, wobei sich die beiden Gleitnuten (323 ) zwischen den beiden Wänden (322 ) befinden, wobei der Schaft (32 ) an der Außenseite den Ringflansch (324 ) bildet, der in die Ringnut (22 ) der inneren Hülse (21 ) eingreift, wodurch der Schaft (32 ) im Innenraum (21 ) der inneren Hülse (20 ) aufgenommen wird und sich der Kopf (31 ) außerhalb des Innenraums (21 ) befindet, wodurch der Drehdeckel (30 ) gegenüber der inneren Hülse (20 ) gedreht werden kann. - Pumpenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Hülse (
20 ) ein Außengewinde (23 ) und der Ringteil (41 ) des Futters (40 ) ein Innengewinde (411 ) aufweist, in das das Außengewinde der inneren Hülse (20 ) gedreht wird. - Pumpenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (
111 ) des Hauptkörpers (10 ) eine axiale Begrenzungskerbe (115 ) und die Außenwand der inneren Hülse (20 ) einen axialen Begrenzungsvorsprung (24 ) besitzt, wobei der Begrenzungsvorsprung (24 ) in die Begrenzungskerbe (115 ) eingreift, so dass ein Drehen der inneren Hülse (20 ) verhindert wird.
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