DE102016118899B3 - Bodenseitige Befestigung für Taschen mit Überzug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Tasche (2) zum Transportieren von Gegenständen, umfassend
– einen Korpus (6) mit einer Bodenseite (8), einer der Bodenseite (8) gegenüberliegenden Deckseite (10) und einer die Bodenseite (8) und die Deckseite (10) miteinander verbindenden Wand (12), wobei der Korpus (6) einen Innenraum (14) aufweist, der über eine Innenraumöffnung (16) an seiner Deckseite (10) zugänglich ist, und
– einen über einen aus Sicht des Innenraums (14) auf die Außenseite des Korpus (6) aufgesetzten und sowohl die Bodenseite (8) als auch einen Teil der Wand (12) abdeckenden Überzug (4),
– wobei am Überzug (4) und am Korpus (6) vier Paare von Verbindungselementen (42, 44) für eine lösbare Befestigung des Überzugs (4) am Korpus (6) angeordnet sind, die jeweils vom Innenraum (14) zu einer Außenseite (37) der Tasche hin betrachtet übereinanderliegen,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) an der Bodenseite (8) des Korpus (6) angeordnet sind,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) in einem Grenzbereich (49) zur Wand (12) hin angeordnet sind, und
– ein weiteres Paar von Verbindungselementen (42, 44) für eine lösbare Befestigung des Überzugs (4) am Korpus (6) das mittig zwischen den anderen Paaren von Verbindungselementen (42, 44) angeordnet ist,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) an der Bodenseite (8) symmetrisch (47) zueinander angeordnet sind,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) je eine Schraube (42) und eine auf die Schraube (42) aufgesetzte Mutter (44) umfassen, und
– wobei ein Kopf (46) der Schraube (42) an der Außenseite (37) der Tasche (2) angeordnet ist.
– einen Korpus (6) mit einer Bodenseite (8), einer der Bodenseite (8) gegenüberliegenden Deckseite (10) und einer die Bodenseite (8) und die Deckseite (10) miteinander verbindenden Wand (12), wobei der Korpus (6) einen Innenraum (14) aufweist, der über eine Innenraumöffnung (16) an seiner Deckseite (10) zugänglich ist, und
– einen über einen aus Sicht des Innenraums (14) auf die Außenseite des Korpus (6) aufgesetzten und sowohl die Bodenseite (8) als auch einen Teil der Wand (12) abdeckenden Überzug (4),
– wobei am Überzug (4) und am Korpus (6) vier Paare von Verbindungselementen (42, 44) für eine lösbare Befestigung des Überzugs (4) am Korpus (6) angeordnet sind, die jeweils vom Innenraum (14) zu einer Außenseite (37) der Tasche hin betrachtet übereinanderliegen,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) an der Bodenseite (8) des Korpus (6) angeordnet sind,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) in einem Grenzbereich (49) zur Wand (12) hin angeordnet sind, und
– ein weiteres Paar von Verbindungselementen (42, 44) für eine lösbare Befestigung des Überzugs (4) am Korpus (6) das mittig zwischen den anderen Paaren von Verbindungselementen (42, 44) angeordnet ist,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) an der Bodenseite (8) symmetrisch (47) zueinander angeordnet sind,
– wobei die Paare von Verbindungselementen (42, 44) je eine Schraube (42) und eine auf die Schraube (42) aufgesetzte Mutter (44) umfassen, und
– wobei ein Kopf (46) der Schraube (42) an der Außenseite (37) der Tasche (2) angeordnet ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tasche zum Transportieren von Gegenständen.
- Eine Tasche zum Transportieren von Gegenständen, umfassend einen Korpus mit einer Bodenseite, einer der Bodenseite gegenüberliegenden Deckseite und einer die Bodenseite und die Deckseite miteinander verbindenden Wand, wobei der Korpus einen Innenraum aufweist, der über eine Innenraumöffnung an seiner Deckseite zugänglich ist, ist aus der
DE 10 2014 119 575 A1 bekannt. - Die
DE 8801832 U offenbart eine Gepäcktasche bestehend aus einem Boden, Vorder-, Rück- und Seitenwandteil sowie einer den Boden versteifenden Einlage, an welcher vom Boden hervorstehende Bodennägel befestigt sind, wobei sie die Seitenwände versteifende Einlagen aufweist, an denen von den Seitenwänden hervorstehende Bodennägel befestigt sind. - Die
DE 20 2005 009 631 U1 offenbart eine Tasche mit Cover, umfassend eine Innentasche und das Cover, wobei das Cover so geschnitten ist, dass dieses um die Innentasche gelegt wird, so vollständig oder teilweise bedeckt und dabei durch die lösbare Verbindung mit ihr durch andere Covers austauschbar ist. - Es ist Aufgabe der Erfindung, die bekannte Tasche zu verbessern.
- Die Aufgabe wird durch eine Tasche gemäß dem Oberbegriff zusammen mit dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 durch einen über einen aus Sicht des Innenraums auf die Außenseite des Korpus aufgesetzten und sowohl die Bodenseite als auch einen Teil der Wand abdeckenden Überzug gelöst, wobei der Überzug lösbar am Korpus befestigt ist.
- Der angegebenen Tasche liegt die Überlegung zugrunde, dass es wünschenswert wäre, Taschen an die individuellen Designwünsche seines Trägers anpassbar auszugestalten. Da der Korpus einer Tasche jedoch das Design im Wesentlichen an seiner Außenseite bestimmt, wäre der Korpus eigentlich selbst adaptiv auszuführen, damit er sich an die individuellen Designwünsche des Trägers anpassen lässt. Der Korpus ist jedoch auch der kostenintensivste Teil der Tasche, weil er das tragende Element der Tasche darstellt, welches der Tasche seine Stabilität und seine Grundform verleiht. Deshalb ist der Korpus aus wirtschaftlichen Gründen nicht so einfach adaptiv an diverse Designwünsche seines Trägers anpassbar.
- Um diesem wirtschaftlichen Nachteil zu begegnen wird mit der angegebenen Tasche vorgeschlagen, den Korpus mit einem austauschbaren Überzug zu verkleiden und den Überzug am Korpus mittels einer lösbaren Verbindung zu befestigen. Auf diese Weise kann der Korpus weiterhin der Tasche die Stabilität und die Grundform verleihen, das Design der Tasche ist dann mit dem Überzug allerdings individuell und modular anpassbar.
- In der angegebenen Tasche haben die an der Bodenseite angeordneten lösbaren Verbindungselemente den Vorteil, dass diese gleichzeitig als Schutz dienen, der vermeidet, dass beim Abstellen der Tasche auf der Bodenseite der Überzug dort beschädigt wird.
- In der angegebenen Tasche haben die im Grenzbereich an der Bodenseite zur Wand hin angeordneten lösbaren Verbindungselemente den Vorteil, dass die Verbindungselemente dort wie ein Fuß wirken, der den Überzug gleichmäßig beabstandet vom Boden entfernt hält, so dass die Schutzwirkung durch die lösbaren Verbindungselemente weiter gesteigert wird.
- Optimal ist die Schutzwirkung, da die lösbaren Verbindungen symmetrisch angeordnet sind. Auf diese Weise wird auch vermieden, dass die Tasche beim Abstellen kippelt.
- Eine sehr kostengünstige Ausführung der lösbaren Verbindung ist eine Schraubverbindung. Die Ausführung jeder Schraubverbindung mit einer Schraube und einer auf die Schraube aufsetzten Mutter ist am zweckmäßigsten.
- Der Schraubenkopf der Schraubverbindung ist an der Außenseite angebracht, so dass vermieden wird, dass die eigentlich lösbare Verbindung Schraubverbindung zwischen Schraube und Mutter, die folglich im Innenraum angeordnet sind, Witterungen ausgesetzt sind und dadurch verschmutzen oder verrosten. Auf diese Weise ist auch nach einer sehr langen Zeit sichergestellt, dass sich die Schraubverbindungen noch problemlos öffnen lassen.
- Ragt der Kopf der Schraube gemäß Anspruch 2 von der Bodenseite ab, so ist die Bodenseite beim Abstellen der Tasche weiter vom Abstelluntergrund entfernt, wodurch auch bei einer Beladung der Tasche mit einem vergleichsweise schwerem Inhalt vermieden wird, dass der Überzug beschädigt wird.
- Für die lösbaren Verbindungen können gemäß Anspruch 3 durch die Bodenseite und den Überzug Durchgangsöffnungen geführt sein. Durch diese Durchgangsöffnungen können dann als lösbare Verbindungen Schnüre, Schrauben oder andere geeignete Verbindungselemente geführt werden.
- Um die Durchgangsöffnungen vor Beschädigungen zu schützen, die durch diese durchgeführte Verbindungselemente hervorgerufen werden können, können sie gemäß Anspruch 4 entsprechend Randverwehrungselemente aufweisen.
- Um den oben erwähnten Schutz der Bodenseite vor einer Berührung mit einem Abstelluntergrund beim Abstellen der Tasche weiter zu steigern, kann gemäß Anspruch 5 zwischen dem Korpus und dem Überzug eine Verstärkungsplatte angeordnet sein. Diese Verstärkungsplatte kann auch als Teil des Korpus ausgeführt werden.
- Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise wie diese erreicht werden, werden verständlicher im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
-
1a eine perspektivische Ansicht einer Tasche, -
1b eine perspektivische Ansicht eines Überzuges für die Tasche der1a , -
2 eine schematische Ansicht einer Bodenseite des Überzuges der1b , -
3 eine schematische Ansicht einer Verbindung zwischen einem Korpus der Tasche der1a und einem Überzug der1B im Bereich der Bodenseite, und -
4 eine schematische Ansicht einer aus dem Korpus und dem Überzug zusammengesetzten Lage im Bereich der Bodenseite der Tasche. - In den Figuren werden gleiche technische Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen und nur einmal beschrieben. Die Figuren sind rein schematisch und geben vor allem nicht die tatsächlichen geometrischen Verhältnisse wieder.
- Es wird auf die
1a und1b Bezug genommen, die entsprechend eine perspektivische Ansicht einer Tasche2 zum Transportieren nicht weiter gezeigter Gegenstände beziehungsweise eines über die Tasche2 stülpbaren Überzugs4 zeigen. - Die Tasche
2 umfasst einen Korpus6 mit einer Bodenseite8 , einer der Bodenseite8 gegenüberliegenden Deckseite10 und einer die Bodenseite8 und die Deckseite10 miteinander verbindenden Wand12 , wobei der Korpus6 einen in3 angedeuteten Innenraum14 aufweist, der über eine Innenraumöffnung16 an seiner Deckseite10 zugänglich ist. Der Innenraum14 selbst ist in der Perspektive der1a nicht zu sehen. Die Tasche2 umfasst ferner ein lösbares Verschlussmittel in Form eines Reißverschlusses18 , der eingerichtet ist, die Innenraumöffnung16 des Korpus6 , wie in1a gezeigt, zu verschließen. Alternative lösbare Verschlussmittel wären beispielsweise Knöpfe, Klettverschlüsse oder Schüre. Das lösbare Verschlussmittel ist jedoch optional und kann auch weggelassen werden, wenn der Innenraum der Tasche nicht verschlossen werden muss. - Die Wand
12 des Korpus6 weist in der vorliegenden Ausführung ein erstes Seitenteil20 und ein dem ersten Seitenteil20 gegenüberliegendes zweites Seitenteil22 , das in1a zwar mit einem Bezugszeichen angedeutet aber nicht zu sehen ist, auf. Die beiden Seitenteile20 ,22 sind über ein in einer Blickrichtung24 gesehenes Frontteil26 und ein Rückteil28 in Umfangsrichtung der Wand12 miteinander verbunden, wobei das Rückteil28 in1a zwar mit einem Bezugszeichen angedeutet aber nicht zu sehen ist. - Die Tasche
2 umfasst ferner zwei Henkel30 , die über Halteelemente32 an die Seitenteile20 ,22 des Korpus6 angebunden sind. Dabei ist die Halteelemente zur Befestigung des Henkels30 , der sich in die Bildebene hinein betrachtet an der Rückseite des Korpus6 befindet, aus der Perspektive der1a nicht zu sehen. - Am Korpus
6 der1a sind zur Befestigung des Überzuges4 der1b lösbare Verbindungselemente in Form einer Vielzahl von Knöpfen34 angeordnet. Als alternative lösbare Verbindungselemente kommen Klettverschlüsse, Reißverschlüsse, Schnüre oder dergleichen in Betracht. Von den Knöpfen34 sind in1a der Übersichtlichkeit halber nicht alle mit einem eigenen Bezugszeichen versehen. Die Knöpfe34 sind an einem Rand des ersten und zweiten Seitenteils20 ,22 angeordnet, der zur Deckseite10 , zum Frontteil26 und zum Rückteil28 gerichtet ist. Die Anordnung ist jedoch willkürlich und könnte beispielsweise bei einem Klettverschluss als lösbares Verbindungselement auch flächig über die Seitenteile20 ,22 verteilt sein. - Der Überzug
4 ist in der vorliegenden Ausführung dazu ausgebildet, die Bodenseite8 sowie die Seitenteile20 ,22 zu überdecken. Auf diese Weise kann beispielsweise ein äußeres Erscheinungsbild der Tasche2 an beliebige Designwünsche eines Trägers der Tasche angepasst werden. Die Form des Überzuges4 ist in1a völlig beliebig gewählt. Er könnte auch beispielsweise nur die Seitenteile20 ,22 und alternativ oder zusätzlich auch das Front- und Rückteil26 ,28 überdecken. In jedem Fall sind am Überzug4 entsprechende Gegenstücke für die lösbaren Verbindungselemente am Korpus6 angeordnet. Diese Gegenstücke sind in1b aufgrund der Ausführung der lösbare Verbindungselemente in Form von Knöpfen in Form von Knopflöchern36 ausgeführt. Die Knöpfe34 und die Knopflöcher36 bilden damit Paare von lösbaren Verbindungselementen, die im zusammengesetzten Zustand der Tasche2 aus dem Korpus6 der1a und dem Überzug4 der1b in einer Richtung vom Innenraum14 zur in3 mit einem Bezugszeichen angedeuteten Außenseite37 hin betrachtet übereinander liegen. Von den Knopflöchern36 sind in1b der Übersichtlichkeit halber nicht alle mit einem eigenen Bezugszeichen versehen. - Im Anwendungsfall wird der Korpus
6 in einen Innenraum38 des Überzuges4 eingesetzt. Die erste Seitenwand20 des Korpus6 liegt dabei an einer entsprechenden ersten Innenwand20' des Überzuges4 an, die in der Perspektive der1b nicht zu sehen aber mit einem Bezugszeichen angedeutet ist. Die zweite Seitenwand22 des Korpus6 liegt entsprechend an einer zweiten Innenwand22' des Überzuges4 an. In diesem Zustand liegen die Köpfe34 am Korpus6 somit über den Knopflöchern38 am Überzug4 und können in diese zur Befestigung des Überzugs4 am Korpus6 eingeführt werden. Zum Lösen des Überzuges4 vom Korpus6 brauchen die Knöpfe34 lediglich aus den Knopflöchern38 herausgenöpft und der Korpus6 aus dem Überzug4 herausgezogen zu werden. - Neben den Paaren von Verbindungselementen an den Seitenteilen können alternativ oder zusätzlich Paare von Verbindungselementen an der Bodenseite
8 der Tasche2 vorgesehen sein, über die ebenfalls der Überzug4 am Korpus6 befestigt werden kann. Für diese Paare von Verbindungselementen an der Bodenseite8 sind sowohl am Überzug4 als auch am Korpus6 Durchgangsöffnungen40 angeordnet. In dem Zustand, in dem der Korpus6 im Innenraum38 des Überzuges4 aufgenommen ist, liegen in einer Richtung von der Außenseite37 in den Innenraum14 des Korpus6 betrachtet je eine Durchgangsöffnung40 des Korpus6 über einer Durchgangsöffnung40 des Überzuges4 . - Auf die Paare an Verbindungselementen an der Bodenseite
8 der Tasche2 wird nachstehend anhand der2 und3 näher eingegangen, die schematische Ansichten der Bodenseite8 der Tasche2 zeigen. - Die Paare an Verbindungselementen an der Bodenseite
8 der Tasche2 sind in der vorliegenden Ausführung als Schraubverbindungen ausgeführt. Die Schraubverbindungen umfassen eine von der Außenseite37 aus durch die Durchgangsöffnungen40 geführte Schraube42 und eine von der Innenseite14 des Korpus6 aus auf die Schraube42 aufgeschraubte Mutter44 . Die Mutter44 jeder Schraubverbindung wird gegen die Schraube42 verschraubt, so dass der Korpus6 und der Überzug4 im Bereich der Bodenseite8 über die Schraubverbindung gegeneinander befestigt sind. - Um die einzelnen Schraubverbindungen aus je einer Schraube
42 und einer Mutter44 gegen ein unbeabsichtigtes Lösen zu sichern, kann auf jede der Muttern44 noch eine Gegenmutter44' aufgeschraubt werden, die dann auf dem Gewinde der entsprechenden Schraube42 mit der Mutter44 verspannt wird. Auf diese Weise wird eine langzeitbeständige Schraubverbindung bereitgestellt, die sich nicht unbeabsichtigt lösen kann. - Der Kopf
46 jeder Schraube42 kann grundsätzlich beliebig in den Innenraum14 des Korpus6 hinein gerichtet oder zur Außenseite37 hin gerichtet werden. Werden die einzelnen Köpfe46 der Schrauben42 erfindungsgemäß an der Bodenseite8 zur Außenseite37 hin gerichtet angeordnet, so wirken die Köpfe46 der Schrauben42 in Ihrer Gesamtheit als Fuß, auf dem die Tasche2 abgestellt werden kann, ohne dass der Korpus6 an der Bodenseite8 die Abstellfläche berühren muss. Auf diese Weise wird die Tasche2 an der Bodenseite8 vor Abrieb und anderen Beschädigungen durch mechanische Beanspruchungen geschützt, die durch das Abstellen der Tasche auf der Bodenseite8 entstehen könnten. Zwar kann die zuvor genannte Schutzfunktion grundsätzlich auch durch die Muttern44 erfüllt werden. Durch Verwitterungseffekte wie Rost, die durch Verschmutzungsbelastungen an der Bodenseite8 auftreten können die Muttern44 und die Schraube42 miteinander verkanten, was die Lösbarkeit zwischen Schraube42 und Mutter44 beeinträchtigen könnte. Dieses potentielle Verkanten wird durch das Anordnen der Köpfe46 zur Außenseite37 hin vermieden. - Um den Fuß der Tasche
2 mit den Schrauben42 standfest auszuführen, sind die einzelnen Schraubverbindungen42 ,44 zu in2 angedeuteten Symmetrieachsen47 symmetrisch angeordnet. Durch die zu den Symmetrieachsen47 symmetrische Anordnung der einzelnen Schraubverbindungen42 ,44 kann die Tasche2 an der Bodenseite8 mechanisch überbestimmt abgestellt werden, wodurch vermieden wird, dass die abgestellte Tasche2 kippelt, mit dem Überzug4 den Boden berührt und so der Überzug4 beschädigt wird. Optimale Stabilitätsergebnisse haben sich ergeben, wenn die Schraubverbindungen42 ,44 in einem Grenzbereich49 angeordnet, sind, der sich an eine Kante zwischen der Wand12 und der Bodenseite8 auf der Bodenseite8 anschließt. - Um ein Durchhängen der Tasche
2 an der Bodenseite8 zu vermeiden, ist wenigstens eine weitere Schraubverbindung42 ,44 mittig zwischen den anderen Schraubverbindungen42 ,44 angeordnet, wie dies in2 angedeutet ist. - Um den Abstand der Bodenseite
8 der Tasche2 von der Abstellfläche möglichst groß auszuführen, sollten die Köpfe46 der Schrauben42 möglichst abragend von der Bodenseite ausgeführt sein. Dies wird mit Flachkopfschrauben und mit Rundkopfschrauben erreicht. - Die Durchgangsöffnungen
40 , durch die die Schraubverbindungen42 ,44 geführt sind, weisen ein in4 gezeigtes Randverwehrungselement48 auf. Durch das Randverwehrungselement48 wird vermieden, dass der Korpus6 und der Überzug4 im Bereich der Durchgangsöffnungen40 durch wiederholtes Lösen und Festziehen der Schraubverbindungen42 ,44 beschädigt werden. Das Randverwehrungselement48 ist in4 beispielhaft als Öse ausgeführt. - Zur Verstärkung der Bodenseite
8 kann zwischen den Korpus6 und den Überzug4 eine in4 angedeutete Verstärkungsplatte50 eingeführt sein. Durch diese Verstärkungsplatte50 sind analog zum Korpus6 und zum Überzug4 ebenfalls Durchgangsöffnungen40 geführt, die in der in4 abgebildeten Perspektive nicht zu sehen sind. Auf ein Randverwehrungselement48 an der Verstärkungsplatte50 kann optional verzichtet werden.
Claims (5)
- Tasche (
2 ) zum Transportieren von Gegenständen, umfassend – einen Korpus (6 ) mit einer Bodenseite (8 ), einer der Bodenseite (8 ) gegenüberliegenden Deckseite (10 ) und einer die Bodenseite (8 ) und die Deckseite (10 ) miteinander verbindenden Wand (12 ), wobei der Korpus (6 ) einen Innenraum (14 ) aufweist, der über eine Innenraumöffnung (16 ) an seiner Deckseite (10 ) zugänglich ist, und – einen über einen aus Sicht des Innenraums (14 ) auf die Außenseite des Korpus (6 ) aufgesetzten und sowohl die Bodenseite (8 ) als auch einen Teil der Wand (12 ) abdeckenden Überzug (4 ), – wobei am Überzug (4 ) und am Korpus (6 ) vier Paare von Verbindungselementen (42 ,44 ) für eine lösbare Befestigung des Überzugs (4 ) am Korpus (6 ) angeordnet sind, die jeweils vom Innenraum (14 ) zu einer Außenseite (37 ) der Tasche hin betrachtet übereinanderliegen, – wobei die Paare von Verbindungselementen (42 ,44 ) an der Bodenseite (8 ) des Korpus (6 ) angeordnet sind, – wobei die Paare von Verbindungselementen (42 ,44 ) in einem Grenzbereich (49 ) zur Wand (12 ) hin angeordnet sind, und – ein weiteres Paar von Verbindungselementen (42 ,44 ) für eine lösbare Befestigung des Überzugs (4 ) am Korpus (6 ) das mittig zwischen den anderen Paaren von Verbindungselementen (42 ,44 ) angeordnet ist, – wobei die Paare von Verbindungselementen (42 ,44 ) an der Bodenseite (8 ) symmetrisch (47 ) zueinander angeordnet sind, – wobei die Paare von Verbindungselementen (42 ,44 ) je eine Schraube (42 ) und eine auf die Schraube (42 ) aufgesetzte Mutter (44 ) umfassen, und – wobei ein Kopf (46 ) der Schraube (42 ) an der Außenseite (37 ) der Tasche (2 ) angeordnet ist. - Tasche (
2 ) nach Anspruch 1, wobei der Kopf (46 ) der Schraube (42 ) von der Bodenseite (8 ) des Korpus (6 ) abragt. - Tasche (
2 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die lösbaren Verbindungselemente (42 ,44 ) durch entsprechende Durchgangsöffnungen (40 ) geführt sind, die sich durch den Überzug (4 ) und die Bodenseite (8 ) erstrecken. - Tasche (
2 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Durchgangsöffnungen (40 ) je ein Randverwehrungselement (48 ) umfassen. - Tasche (
2 ) nach einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend eine im Bereich der Bodenseite (8 ) zwischen dem Korpus (6 ) und dem Überzug (4 ) aufgenommene Verstärkungsplatte (50 ).
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|---|---|---|---|
| DE102016118899.9A DE102016118899B3 (de) | 2016-10-05 | 2016-10-05 | Bodenseitige Befestigung für Taschen mit Überzug |
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| DE102016118899B3 true DE102016118899B3 (de) | 2017-11-23 |
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|---|---|---|---|
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE8801832U1 (de) * | 1988-02-12 | 1988-03-24 | Deuter AG, 8900 Augsburg | Gepäcktasche |
| DE202005009631U1 (de) * | 2005-06-20 | 2005-09-08 | Ackermann-Von Malm, Sascha | Tasche mit Cover |
| DE102014119575A1 (de) * | 2014-12-23 | 2015-03-05 | BAGTACK Germany GmbH | Tasche mit Tragriemen und Gurtschnalle |
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2016
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