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DE102016011008B4 - Plane mit Gurtbändern aus verwebten Kunststofffasern und mittragenden Drähten - Google Patents

Plane mit Gurtbändern aus verwebten Kunststofffasern und mittragenden Drähten Download PDF

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DE102016011008B4
DE102016011008B4 DE102016011008.2A DE102016011008A DE102016011008B4 DE 102016011008 B4 DE102016011008 B4 DE 102016011008B4 DE 102016011008 A DE102016011008 A DE 102016011008A DE 102016011008 B4 DE102016011008 B4 DE 102016011008B4
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    • B60J5/065Doors arranged at the vehicle sides slidable; foldable for utility vehicles or public transport with non-rigid elements, e.g. side curtains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Abstract

Plane (1) zum Abdecken eines Ausschnitts im Aufbau (2) eines Fahrzeugs (3) oder eines Bauwerks, wobei- die Plane (1) aus einem flexiblen, nichtmetallischen Werkstoff besteht, der mit einem Messer (6) händisch einschneidbar ist und- mehrere längliche Gurtbänder (4) auf der Oberfläche der Plane (1) befestigt sindund- parallel zur Oberfläche der Plane (1) mehrere metallische Drähte (7) aufgespannt sind, die mit dem Messer (6) manuell nicht unmittelbar trennbar sind dadurch gekennzeichnet, dassdie Gurtbänder (4) aus nichtmetallischen Fasern (8) bestehen undin oder auf wenigstens einem Gurtband (4) wenigstens ein Draht (7) angeordnet ist,- der bei unbelastetem Gurtband (4) ungrade verläuft und- der wenigstens um so viel länger als das Gurtband (4) ist, dass er bei der maximal zulässigen, typischen Zugkraftbelastung des Gurtbandes (4)- vorzugsweise angenähert grade verläuft oder- sich zumindest in seinem Verlauf in Längsrichtung des Gurtbandes (4) erheblich streckt und- der im angenähert gestreckten Zustand einen Teil der auf das Gurtband (4) einwirkenden Zugkraft übernimmt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Plane zum Abdecken eines Ausschnitts im Aufbau eines Fahrzeugs oder eines Bauwerks, wobei die Plane aus einem flexiblen, nichtmetallischen Werkstoff besteht, der mit einem Messer händisch einschneidbar ist und mehrere längliche Gurtbänder auf der Oberfläche der Plane befestigt sind und parallel zur Oberfläche der Plane mehrere metallische Drähte aufgespannt sind, die mit dem Messer manuell nicht unmittelbar trennbar sind.
  • Auf dem derzeitigen Stand der Technik sind Planen bei Lastkraftwagen und deren Anhängern, bei Eisenbahnwagen, bei Schiffen und anderen Fahrzeugen bei Zelten, Pavillons, Hallen, Messeständen und anderen Bauwerken aus textilem Material oft als Abdeckung eingesetzt. Deren Nutzfläche ist oft durch ein Planengestell oder ein anderes Gerüst überbaut oder ist ein Aufbau, der ebenfalls zahlreiche Ausschnitte frei lässt, die durch flexible Planen verschlossen werden. Die Planen sind im Vergleich zu massiven Wänden einfacher und schneller zu handhaben, kostengünstiger und leichter. Ein Nachteil ist jedoch, dass Vandalen oder Diebe die Planen mit einem Messer leicht einschlitzen können. Nachteilig ist auch, dass bei Fahrzeugen verrutschende oder umher fliegende Teile der Ladung und bei Bauten auftreffende oder anstoßende Gegenstände eine leichte Plane zerreißen können. Dadurch geht bei Fahrzeugen die Ladung verloren und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer, generell ist der Schutz gegen Witterung, unbefugte Einblicke und Diebstahl beeinträchtigt.
  • Die GB 2 161 851 A beschreibt, wie bei einem seitlich mit Planen abgedeckten Aufbau verhindert werden soll, dass sich Eindringlinge mit einem Messer Zugang verschaffen. Die Plane wird durch senkrecht verlaufende Gurtbänder verstärkt, die oben mit Führungselementen in einer horizontalen Schiene verschiebbar befestigt sind. An ihrem unteren Ende können sie gegen den Aufbau verspannt werden. Hinter den Planen wird ein Gewebe aufgehängt, in das mehrere zueinander beabstandete, horizontal verlaufende Drähte integriert sind. Zusätzlich sind auf dem Gewebe in Abständen mehrere vertikal ausgerichtete Taschen angebracht, die massive Stäbe aus Stahl von typisch 4 mm Stärke aufnehmen. Die Drähte und die Stäbe sind an ihren Kreuzungspunkten durch Ringe o.ä. miteinander verbunden.
  • Die schnitthemmende Struktur aus zusätzlichem Gewebe, Drähten und Stahlstäben ist nicht flächig mit der Plane verbunden, sondern hängt locker dahinter, so dass sie beim Einschnitt eines Messers ausweichen kann. Zwar wird durch die lockere Aufhängung das Eindringen der Messerklinge in das zusätzliche Gewebe behindert. Nachteilig ist jedoch, dass ein womöglich sehr langer Einschnitt in die Plane billigend in Kauf genommen wird. Das erfordert schon nach einem versuchten Einbruch zumindest eine aufwändige Instandsetzung der Plane oder sogar einen vollständigen Austausch.
  • Ein zweiter Nachteil ist, dass das Aufwickeln der Plane auf eine Wickelwelle wegen der vertikalen Stahlstäbe prinzipiell unmöglich ist. Die Plane kann nur nach Art eines Vorhanges (side curtain) zusammen geschoben werden. Nachteiliger Weise ist der Stauraum für die zusammen geschobene Plane durch das zusätzliche Gewebe und die massiven Stahlstäbe wesentlich vergrößert. Die zusammen geschobene Plane bedeckt also einen relativ großen Teil der Öffnung, die sie eigentlich nur im geschlossenen Zustand verschließen soll.
  • Ein dritter Nachteil ist, dass vor allem die Stahlstäbe das Gewicht der Plane erhöhen, so dass das stützende Gerüst unter der Plane verstärkt und die Nutzlast von Fahrzeugen verringert werden muss.
  • Ein vierter und oft entscheidender Nachteil ist, dass das zusätzliche Gewebe, die Drähte, die Stahlstäbe und ihre Taschen die gesamte Plane so weit verteuern, dass ihr Kostenvorteil gegenüber festen Containern oder Baumaterialien in unerfreulichem Maße reduziert wird.
  • Die DE 691 18 225 T2 beschreibt eine Plane, die aus zwei Schichten eines Kunststoffgewebes besteht, zwischen denen ein Metallgewebe aus etwa rechteckig mäandrierenden und locker miteinander verwebten dünnen Drähten eingeschäumt ist, wobei die Schaumschicht möglichst dünn und vergleichsweise reißfest ist.
  • Wenn ein Messer in diese Plane eingestochen und in Richtung der Oberfläche bewegt wird, so streckt es zuerst nur einen der mäandrierenden Drähte, reißt diesen Abschnitt aus dem umgebenden Schaum heraus und schiebt ihn vor sich her. Wenn die Kraft auf das Messer erhöht wird, so streckt und reißt es auch den nächsten benachbarten Draht los und schiebt dann beide weiter durch die Schaumschicht. Weil das Metallgewebe in seinem Aufbau so elastisch ist, dass sich fünf oder noch mehr Drähte um die Spitze der Messerklinge schlingen können, steigt die zur weiteren Bewegung des Messers erforderliche Kraft soweit an, dass sie manuell nicht mehr aufgebracht werden kann.
  • Nachteilig an dieser Anordnung ist, dass die gesamte Fläche der Plane mit einem Drahtgewebe versehen werden muss. Dadurch wird die Plane relativ sehr teuer und sehr gewichtig. Außerdem behindert das Drahtgewebe das Zusammenfalten der Plane zu einem Vorhang. Durch die extrem mäandrierende Formung der einzelnen parallel verlaufenden Drähte faltet sich die Plane in einer Faltrichtung viel schwerer als in der dazu senkrechten, anderen Faltrichtung.
  • Weil das Metallgewebe mit Bedacht besonders flexibel konstruiert ist, folgt daraus als weiterer und sehr wesentlicher Nachteil, dass bei sehr hohen, senkrecht auf die Plane eintreffenden Kräften das Kunststoffgewebe alleine diesen Kräften standhalten muss. Das Metallgewebe kann prinzipbedingt dabei nicht unterstützen.
  • Die DE 195 35 739 A1 präsentiert eine Lkw-Plane, in einer ersten Ausführungsform bestehend aus zwei Schichten eines Kunststoffgewebes, zwischen denen sich ganzflächig ein Netz aus Stahldrähten erstreckt. Für das Netz wird ein sehr lockeres Gewebe aus mäandrierenden Drähten vorgeschlagen. Alternativ sind die Stahldrähte elektrisch isolierend in eine Plane eingewebt oder in die Filamente der Plane eingeflochten. In jeder Variante ist das Stahlnetz ist elektrisch leitend mit einem Hochspannungsgenerator verbunden, der es gegenüber der Ladefläche auf ein Spannungspotential im Bereich von 10.000 Volt und mehr bringt. Wenn ein Dieb die Plane durchtrennen will, so behindern ihn der mechanische Widerstand des flexiblen Drahtgeflechtes und der elektrische Schlag gegenüber dem Potential.
  • Nachteilig sind die hohen Kosten und das hohe Gewicht des Stahlnetzes. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Stahlnetz gegenüber der Ladung und der Ladefläche elektrisch isoliert werden muss. Nicht erklärt wird, wie das Stahlnetz zur mechanischen Ladungssicherung genutzt werden kann.
  • Die DE 101 62 293 A1 erläutert eine Plane, auf die Armierungen aus Stahlseilen oder Stahlbändern in länglichen Kunststofftaschen aufgeklebt oder aufgeschweißt sind und so ein Durchschneiden der Plane blockieren sollen. Nachteilig ist, dass diese Stahl-seile oder -bänder das Gewicht und die Kosten der Plane erhöhen, dabei aber - ebenfalls nachteiliger Weise - keinen Beitrag zur mechanischen Sicherung der Ladung leisten können. Wenn eine Kraft seitlich auf die Plane auftrifft, so dehnen sich die Kunststoffe der Plane und der Tasche deutlich aus. Die Stahlseile oder Stahlbänder gleiten dann innerhalb der Taschen kaum gebremst in Längsrichtung und die Sicherung der Ladung bleibt alleine den Kunststoffen überlassen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorgenannten Nachteile der zusätzlichen Drahtgewebe, Stahlseile, Stahlbänder und Stahlstäbe zu vermeiden und eine Plane zu schaffen, die nach dem vorübergehenden Aufprall eines Gegenstandes weiter verwendbar ist und weiterhin durchgehenden Schutz gegen das Einschlitzen mit einem Messer bietet und die nur mit Gurtbändern verstärkt ist, welche sowohl eine vorgeschriebene maximale Festigkeit gewährleisten, als auch gegen vandalistisches Einschlitzen mit einem Messer schützen.
  • Die Plane soll möglichst leicht, kostengünstig und flexibel sein. Die Anzahl der Arbeitsschritte bei der Herstellung soll so niedrig wie möglich sein. Die Plane soll sich mit einem möglichst kleinen Durchmesser aufwickeln lassen. Beim Zusammenfalten der Plane sollen der Kraftaufwand und das noch erforderliche Volumen möglichst gering sein.
  • Als Lösung lehrt die Erfindung, dass die Gurtbänder aus nichtmetallischen Fasern bestehen und in oder auf wenigstens einem Gurtband wenigstens ein Draht angeordnet ist, der bei unbelastetem Gurtband ungrade verläuft und der wenigstens um so viel länger als das Gurtband ist, dass er bei der maximal zulässigen, typischen Zugkraftbelastung des Gurtbandes vorzugsweise angenähert grade verläuft oder sich zumindest in seinem Verlauf in Längsrichtung in Längsrichtung des Gurtbandes erheblich streckt und der im angenähert gestreckten Zustand einen Teil der auf das Gurtband einwirkenden Zugkraft übernimmt.
  • Die Erfindung nutzt für das Gurtband nichtmetallische Fasern, also vorrangig PE, PVC oder einen anderen Kunststoff, weil er im Vergleich zu Metallen eine gleiche Reißfestigkeit und Elastizität zu sehr viel niedrigeren Kosten bei niedrigerem Gewicht bietet. Zu beachten ist jedoch, dass sich alle üblichen Kunststoffe unter Belastung erheblich mehr ausdehnen als Drähte aus Metall.
  • Es ist das Verdienst dieser Erfindung, dem kaum dehnbaren Draht durch einen kurvenförmigen Verlauf in oder auf dem Gurtband eine ausreichende Bewegungsreserve gegenüber den Kunststofffasern zu geben. Vorzugsweise haben diese Kurven über die Länge eines Gurtbandes hinweg eine periodisch regelmäßig wiederkehrende Form und Amplitude. Die Größenordnungen der Amplitude und der Periode dieser Kurven liegt im Bereich der Breite des Gurtbandes. Das sind ganz deutlich höhere Abmessungen als die relativ winzigen Kurven, die dem Draht durch das Einweben in die Fasern des Gurtbandes aufgeprägt werden.
  • Wenn sich die Kunststofffasern des Gurtbandes mit zunehmender Belastung immer weiter verlängern, dann verlängert sich auch das gesamte Gurtband und wird dabei immer schmäler. In diesem Zustand streckt sich der Verlauf des Drahtes in Längsrichtung des Gurtbandes, wodurch die Berührungspunkte zwischen Gurtband und Draht in Querrichtung verschoben werden. Dabei wird ein geringer Anteil der Zugkräfte auf den Draht übertragen.
  • Erst wenn die Zugkraft auf das Gurtband den maximal zulässigen, typischen Wert erreicht hat und damit auch der Verlauf der Kurve des Drahtes maximal in die Länge gezogen wird, haben die Kettfäden des Gurtbandes und der Draht die gleiche effektive Länge. Erst dann wird auf den Draht ein maßgeblicher Teil der Zugkraft übertragen. Dabei sind mit dem Begriff der „effektiven“ Länge die sehr kleinen Umschlingungen des Drahtes und der Kettfäden um die Schussfäden herum ausgeblendet. Berücksichtigt wird nur die vereinfachte Linienführung mit Abmessungen nahe der Größenordnung der Breite des Gurtbandes.
  • Es ist also ein wesentliches Merkmal dieser Erfindung, dass in wenigstens einem Gurtband wenigstens ein Draht integriert ist, der nicht „geradeaus“ im Gurtband als einer von mehreren Kettfäden verläuft, sondern der effektiv länger ist als die von den Kettfäden im eingewebten Zustand überbrückte Strecke. Erst wenn das Gurtband von der maximal zulässigen, typischen Zugkraft gedehnt wird, streckt sich idealer Weise der integrierte metallische Draht in seinem Verlauf so weit, dass er nahezu „geradeaus“ verläuft. Ein erfindungsgemäß in das Gurtband integrierter Draht verläuft also im Ruhezustand in Kurven ganz oder teilweise durch das Gurtband hindurch und teilweise oder fast ganz an einer Außenfläche entlang.
  • Weil das kurvenförmige Einweben oder eine andere Methode zur kurvenförmigen Einbindung des Drahtes in das Gurtband relativ aufwändig ist, kommt die Frage auf, ob dieser kurvenartige Verlauf anstelle eines einfachen Einwebens des Drahtes in das Gurtband wirklich erforderlich ist. Eine Bestätigung dafür enthält die DE1020 100 14 367 A1 . Sie beschreibt, wie ein dünner Metalldraht direkt in ein Gurtband als Kettfaden eingewebt wird. Im ersten Moment könnte man (irrtümlich) annehmen, dass dieser Draht einen - zwar nur geringen, aber immerhin bemerkbaren - Anteil von den auf das Gurtband einwirkenden Zugkräften übernehmen würde, und sich zusätzlich seitlich auftreffenden Messerschnitten erfolgreich widersetzen könnte.
  • Der Offenlegungsschrift ist jedoch zu entnehmen, dass sich die elastischen Kunststofffasern des Gurtbandes unter Belastung verlängern und sich dadurch die Punkte, an denen sich der eingewebte Draht um jeweils angrenzende Kunststofffasern schlingt, voneinander entfernen. Durch diese Einbindung in das Gewebe werden auf den Draht Zugkräfte ausgeübt. Der Draht besteht aus Metall, das sich im Gegensatz zu Kunststoff unter Belastung kaum ausdehnt. Außerdem ist er bei der DE1020 100 14 367 A1 zielgerichtet sehr dünn dimensioniert. Das Ergebnis ist jedoch nicht, dass er bei Belastung des Gurtbandes nur einen sehr kleinen Anteil der gesamten Zugkräfte aufnimmt, sondern bei Überschreiten einer bestimmten Belastungsgrenze zerreißt.
  • Das ist bei der DE1020 100 14 367 A1 willkommen, weil dadurch ein Stromfluss durch den Draht unterbrochen wird und auf diese Weise der eingewebte Draht als einmal verwendbarer Lastsensor dient. Aber bei dem erfindungsgemäß kurvenförmig integrierten Draht sorgt die Bewegungsreserve dafür, dass der Draht nicht schon dann straff gespannt ist, wenn die Kettfäden aus Kunststoff noch längst nicht ihre maximale Ausdehnung erreicht haben.
  • Das besondere Merkmal des erfinderischen Prinzips ist also der kurvenförmig angeordnete Draht, der sowohl ein Schnittschutz ist wie auch ein mittragendes Teil des Gurtbandes. Für diese Doppelfunktion ist es nicht erheblich, ob der Draht in oder auf dem Gurtband als „Zick - Zack“ oder in einer Wellenlinie oder in einer sinusähnlichen Kurve oder trapezförmig oder in einer anderen regelmäßigen Kurve verläuft.
  • Erheblich ist die Kurvenform für die Fertigungsmethode. Die Art der Verbindung des Drahtes mit den Fasern des Gurtbandes bestimmt auch, ob die Kurve des Drahtes stetig verläuft oder - zum Beispiel - treppenartig angenähert ist.
  • Je nach dem Aufbau des Gurtbandes kann der Draht zusammen mit den Kunststofffasern in den inneren Gewebelagen verlegt werden. Oder er verläuft ganz oder teilweise an einer Außenfläche des Gurtbandes. Zum Beispiel kann der Draht auf eine Außenfläche aufgenäht werden. Die zur Verbindung benutzten Fäden müssen natürlich ausreichend belastbar und auch ausreichend zahlreich sein.
  • Die Verbindung zwischen Draht und Gurtband ist dann besonders innig, wenn sich einige Fasern des Gurtbandes um den Draht schlingen. Zur Herstellung dieser Verbindung ist es denkbar, dass beim Weben der Draht immer wieder zwischen die Kettfäden abgesenkt wird, von einigen Schussfäden umschlungen wird, dann wieder über die Oberfläche des Gurtbandes angehoben und seitlich versetzt wird. An diesem Ort wird er wiederum zwischen (andere) Kettfäden abgesenkt und wiederum mit Schussfäden in das Gurtband integriert u.s.w.
  • Am Ende dieses Fertigungsprozesses sind auf einer Außenfläche des Gurtbandes viele Abschnitte des Drahtes zu sehen, die eine an den Spitzen unterbrochene Zick-Zack-Linie bilden. Um die sichtbaren Abschnitte des Drahtes zu schützen, kann er in eine Beschichtung aus PVC oder aus einem anderen Kunststoff eingegossen werden.
  • Die erfindungsgemäße Bewegungsreserve für einen in das Gurtband integrierten Draht ist nicht auf eine Ebene beschränkt, sondern kann alternativ dreidimensional geformt werden. So kann zum Beispiel der schnittblockierende Draht über die Länge des Gurtbandes hinweg vielfach um einen hochflexiblen Kern herum gewendelt werden. Ähnlich einer Schraubenfeder kann sich der spiralförmige Draht unter Belastung auf die gewünschte Länge strecken.
  • In vielen Fällen verschieben sich dabei die einzelnen Bögen des spiralförmigen Drahtes kaum gegenüber den umgebenden Kunststofffasern. Falls andere Geometrien jedoch eine Bewegung bedingen, kann die Spirale von einem Schlauch umhüllt werden, der die Reibungskräfte dieser Bewegung verringert.
  • Es ist das Verdienst der Erfindung, den Vandalismus hemmenden Draht mit Hilfe des Gurtbandes auf der Plane zu befestigen und den Draht dabei dank der Bewegungsreserve erst beim Erreichen der maximalen Belastung durch Zugkräfte zu belasten.
  • Die Erfindung bevorzugt, dass der Draht selbst aus Stahl oder Eisen besteht. In Versuchen hat sich überraschender Weise gezeigt, dass ein Draht über eine begrenzte Zeit hinweg Messerschnitten dann am besten widerstehen kann, wenn er relativ weich ist. Sehr gute Ergebnisse wurden mit Legierungen aus Fe, Zn und Cu erzielt, also Eisen und Messing. Solche Drähte werden von einer auftreffenden Messerklinge zu Beginn des Schneidevorganges V-förmig eingekerbt. Dadurch bildet sich im Draht ein Keil, der das umgebende Geflecht des Gurtbandes auf einer sehr kleinen Fläche wie eine Beule ausformt. Dieser Effekt vermittelt dem Dieb oder Vandalen den Eindruck, dass der Draht seinem Messer ausweicht und scheinbar nicht davon zu durchtrennen ist. Dieser irritierende Eindruck dauert in vielen Fällen über die von einer Richtlinie geforderten 25 Sekunden Schnittfestigkeit hinaus an.
  • Etliche Beobachtungen von Einbruchsversuchen durch Überwachungskameras haben gezeigt, dass viele Einbrecher nach 25 Sekunden andauernden, aber vergeblichen Bemühungen spontan aufgegeben haben.
  • Ein derart „weicher“ Draht verbessert die Flexibilität des Gurtbandes und erleichtert dadurch das Aufrollen und das Zusammenschieben der Plane. Im einfachsten Fall ist der Draht monofil, also einstückig. Alternativ kann er multifil aus mehreren Einzeldrähten bestehen, die z.B. zu einer Litze oder einem Seil umeinander verschlungen oder verseilt sind.
  • Zu den vorteilhaften Merkmalen eines erfindungsgemäßen Gurtbandes und einer damit verstärkten Plane zählt die ungewöhnlich hohe Flexibilität trotz der integrierten Schnitthemmung durch den Draht. Deshalb ist eine derartige Plane besonders gut für die Verwendung als Side Curtain (Vorhang) geeignet. Jedes Gurtband wird am oberen Ende mit einem Führungselement verbunden, das in einer horizontalen Schiene gleitet, die an der Oberkante der Öffnung befestigt ist, welche die Plane abdeckt. An den unteren Enden der Gurtbänder sind Spannhebel montiert, die in ein Gegenstück an der unteren Kante der abzudeckenden Öffnung einhaken. Wenn die Plane seitlich so weit verfahren worden ist, dass sie die Öffnung vollständig abdeckt, wird sie mit den Spannhebeln fixiert und straff gezogen.
  • Alternativ zu einem Vorhang kann die Plane auf einer horizontalen Wickelwelle aufgewickelt werden, die an der Oberkante der abzudeckenden Öffnung drehbar gelagert ist. Jedes Gurtband muss dafür auf der Wickelwelle befestigt werden und zieht beim Aufwickeln die Plane mit nach oben.
  • Ein erfindungsgemäßes Gurtband mit einer Schnitthemmung durch wenigstens einen integrierten Draht mit einem kurvenförmigen Verlauf kann - wie für bisherige Gurtbänder üblich - auf Planen aufgeschweißt werden. Horizontal und vertikal verlaufende Gurtbänder können sich problemlos überkreuzen, da die eingearbeiteten Drähte das Gurtband nicht erhöhen.
  • Im Folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung anhand von zwei Beispielen näher erläutert werden. Diese sollen die Erfindung jedoch nicht einschränken, sondern nur erläutern. Es zeigt in schematischer Darstellung:
    • 1a: Ausschnitt einer Plane mit Gurtband und kurvenförmig integriertem Draht im unbelasteten Zustand
    • 1b: Ausschnitt einer Plane wie vor, jedoch im belasteten Zustand.
    • 2: Lkw mit Plane und Gurtbändern
  • Die 1a und 1b zeigen einen vergrößerten Ausschnitt eines kurzen Abschnittes einer Plane (1), auf die ein erfindungsgemäßes Gurtband (4) aufgebracht ist, z.B. durch Schweißen. Die Plane (1) und das Gurtband (4) sind nur schematisch als Blöcke dargestellt.
  • Das Gurtband (4) besteht aus sehr zahlreichen, nichtmetallischen Fasern (8), die nicht einzeln, sondern nur summarisch mit den Schnittflächen der längs verlaufenden Kettfäden des Gurtbandes (4) eingezeichnet sind.
  • Genauer wiedergegeben ist in den 1a und 1b der metallische Draht (7). In 1a hält der Draht (7) ein Messer (6) zurück, das in die Plane (1) einschneidet. Die Klinge dieses Messers (6) ist (unmaßstäblich) an der linken Seite der 1a zu sehen, wie sie bereits die Plane (1) durchschlitzt hat und schon in das Gurtband (4) eingedrungen ist. Dort aber stoppt ihr Schnitt, weil die Klinge auf einen Abschnitt des Drahtes (7) stößt und zurückgehalten wird.
  • Die 1a zeigt das Gurtband (4) im normalen, unbelasteten Zustand. In 1b ist dasselbe Gurtband (4) durch die maximale typische Zugbelastung in die Länge gezogen worden und dadurch auch schmäler geworden. Durch den Vergleich der 1a und 1b sind die Vorgänge beim Dehnen und beim anschließenden Zurückfedern des Gurtbandes (4) gut nachvollziehbar. Das entscheidende Merkmal der Erfindung, nämlich die Bewegungsreserve des Zick-Zack-förmigen Drahtes (7) wird augenfällig.
  • An der Schnittfläche des Gurtbandes (4) ist auch eine Schnittfläche eines eingebetteten Abschnittes des Drahtes (7) erkennbar. Der weitere Verlauf des Drahtes (7) innerhalb des Gurtbandes (4) ist gestrichelt eingezeichnet: Nur auf einer kurzen Strecke verläuft der Draht (7) innerhalb des Gurtbandes (4) parallel zu den Kettfäden und damit zur Längsrichtung des Gurtbandes (4). Dann ist er nach außen auf die Oberfläche geführt und gegenüber der Längsrichtung abgewinkelt. Auf der Oberfläche liegt der Draht (7) für ein kurzes Stück auf und verschwindet dann wieder im Gurtband (4), wo er wiederum abgewinkelt ist, um erneut parallel zu den Kettfäden zu verlaufen, jedoch seitlich versetzt.
  • Wenn der Draht (7) in seinem weitern Verlauf „das nächste Mal“ aus dem Gurtband (4) herausgeführt wird, wird er um den gleichen Winkel wie zuvor, jedoch in anderer Richtung abgewinkelt. Dadurch kehrt er beim zweiten „Eintauchen“ in die Fasern des Gurtbandes (4) zurück zu den ersten Kettfäden und verläuft wieder für ein kurzes Stück parallel dazu.
  • In 1a ist nachvollziehbar, dass die eingebetteten Abschnitte des Drahtes (7) jeweils Fixpunkte im Gewebe des Gurtbandes (4) sind. Die verbindenden Abschnitte auf der Oberfläche des Gurtbandes (4) sind - in den Grenzen der Flexibilität des Drahtes (7) - gegenüber den eingebetteten Abschnitten beweglich. Durch den „schrägen“ Verlauf der verbindenden Abschnitte entsteht die erfinderische Bewegungsreserve.
  • In 1b wird sehr schön deutlich, wie diese Bewegungsreserve bei der Ausdehnung des Gurtbandes (4) genutzt wird: Die eingebetteten Abschnitte sind - über die Breite gesehen - sehr nahe aufeinander zu gerückt. Dadurch verläuft der Draht (7) in einer nahezu geraden Linie. In diesem Zustand kann er nennenswerte Kräfte in Längsrichtung des Gurtbandes (4) übernehmen.
  • Der Draht (7) verläuft trotz der erheblichen, auf ihn in Längsrichtung wirkenden Kraft nicht exakt in einer Geraden, weil die als Kettfäden dienenden Fasern (8) des Gurtbandes (4) zwischen den „eingetauchten“ Abschnitten des Drahtes (7) zwar sehr stark zusammengepresst werden, aber nicht auf „Null“ komprimiert werden können.
  • Es entsteht also bei Belastung des Gurtbandes (4) jeweils im Bereich der „eingetauchten“ Abschnitte des Drahtes (7) eine zur Mitte des Gurtbandes (4) gerichtete Verschiebung der Kettfäden. Diese Bewegung zieht auch die Kettfäden nahe dem Rändern des Gurtbandes (4) mit nach innen. Das ist in 1b durch kleine „Einschnürungen“ am rechten Rand zu erkennen.
  • Die vorgenannte Betrachtung der Bewegungen des Drahtes (7) macht die Schaffung einer Bewegungsreserve im Draht (7) als das entscheidende Merkmal der Erfindung plausibel. Dadurch wird das Ziel der Aufgabenstellung erreicht, nämlich die Doppelfunktion des Drahtes (7) als dauerhaft und in jedem Zustand wirkende Blockade gegen einschneidende Messer sowie als mit tragendes Element bei der Belastung des Gurtbandes (4) durch die maximal zulässige Zugkraft.
  • Die 2 zeigt zwei erfindungsgemäße Planen (3) in der sehr typischen Anwendung als Abdeckung der seitlichen Öffnungen im Aufbau (2) eines Fahrzeugs (3), hier eines Lkw mit einem Planengestell. Die erfindungsgemäßen Planen (3) sind nach Art eines Vorhangs - auch Side Curtain genannt - am Planengestell befestigt: An der Oberkante des Gestells sind Schienen (5) montiert, in der Führungselemente (51) horizontal gleiten, die eine Plane (3) tragen. Die in 1 geschlossene Plane (3) ist mit ihrer Innenseite sichtbar, auf der etliche Gurtbänder (4) horizontal und vertikal aufgeschweißt sind und dadurch quadratische Felder bilden.
  • In 2 nicht sichtbar sind die Gurtbänder (4) auf der Innenseite der offenen Plane (3). Durch den Vergleich mit der geschlossenen Plane (3) wird es jedoch plausibel, dass die senkrecht verlaufenden Gurtbänder (4) an den Führungselementen (51) befestigt sind.
  • In 2 ist nicht sichtbar, dass sich in diesen Gurtbändern (4) jeweils ein Draht (7) befindet. Ganz deutlich sichtbar ist jedoch, dass die vordere Plane (3) in ihrer Schiene (5) noch nicht ganz bis zum Anschlag zusammen geschoben ist. In diesem Zustand haben sich zwischen den Führungselementen (51) und auf der Fläche der Plane (3) starke und unregelmäßige Falten gebildet. Sie sind der indirekte Nachweis dafür, wie weich und flexibel die erfindungsgemäßen Gurtbänder (4) trotz der Einlage der Drähte (7) in den Gurtbändern (4) sind. Das erhält das gute Handling der gesamten Plane (1) trotz des Schutzes gegen vandalistische Einschnitte.
  • In 2 wird an der geschlossenen Plane (1) gezeigt, wie ein Messer (6) von außen her in ein Rechteck zwischen den sich kreuzenden Gurtbändern (4) eingedrungen ist. Die flexible Plane (1) selbst hat dem Messer (6) keinen Widerstand geboten, aber an einem Gurtband (4) endet der Schnitt. Indirekt wird dadurch die schnitthemmende Wirkung des Drahtes (7) in diesem Gurtband (4) deutlich.
  • In 2 wird nachvollziehbar, welche vorteilhaften Merkmale die erfinderischen Planen (1) auszeichnen: Die Gurtbänder (4) bieten durch die darin integrierten - und in 2 nicht sichtbaren Drähte (7) einen guten Widerstand gegen Einschnitte mit einem Messer (6). Trotzdem wird die Flexibilität der Plane (3) durch die Drähte (7) nicht nennenswert eingeschränkt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Plane zur Abdeckung einer Öffnung im Aufbau 2
    2
    Aufbau auf Fahrzeug 3
    21
    Spannhebel zur Verbindung des Gurtbandes 4 mit Aufbau 2
    3
    Fahrzeug
    4
    Gurtband auf Plane 1
    5
    Schiene für Plane 1 am Aufbau 2
    51
    Führungselement, in Schiene 5 verschiebbar
    6
    Messer zum Einschlitzen der Plane 1
    7
    Draht im Gurtband 4
    8
    nichtmetallische Fasern des Gurtbandes 4

Claims (10)

  1. Plane (1) zum Abdecken eines Ausschnitts im Aufbau (2) eines Fahrzeugs (3) oder eines Bauwerks, wobei - die Plane (1) aus einem flexiblen, nichtmetallischen Werkstoff besteht, der mit einem Messer (6) händisch einschneidbar ist und - mehrere längliche Gurtbänder (4) auf der Oberfläche der Plane (1) befestigt sind und - parallel zur Oberfläche der Plane (1) mehrere metallische Drähte (7) aufgespannt sind, die mit dem Messer (6) manuell nicht unmittelbar trennbar sind dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtbänder (4) aus nichtmetallischen Fasern (8) bestehen und in oder auf wenigstens einem Gurtband (4) wenigstens ein Draht (7) angeordnet ist, - der bei unbelastetem Gurtband (4) ungrade verläuft und - der wenigstens um so viel länger als das Gurtband (4) ist, dass er bei der maximal zulässigen, typischen Zugkraftbelastung des Gurtbandes (4) - vorzugsweise angenähert grade verläuft oder - sich zumindest in seinem Verlauf in Längsrichtung des Gurtbandes (4) erheblich streckt und - der im angenähert gestreckten Zustand einen Teil der auf das Gurtband (4) einwirkenden Zugkraft übernimmt.
  2. Plane (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Draht (7) über die Länge des Gurtbandes (4) hinweg im Zick-Zack oder in einer Wellenlinie oder in einer Sinus-ähnlichen Kurve oder trapezförmig oder in einer anderen regelmäßigen Kurve verläuft, wobei dieser Verlauf stetig ist oder treppenartig angenähert ist..
  3. Plane (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Draht (7) - auf der Oberfläche eines Gurtbandes (4) angeordnet ist und - an zahlreichen, voneinander beabstandeten Punkten von einigen Fasern (8) des Gurtbandes (4) umschlungen ist.
  4. Plane (1) nach dem vorhergehenden Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (7) in eine Beschichtung des Gurtbandes (4) aus PVC oder aus einem anderen Kunststoff integriert ist.
  5. Plane (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Draht (7) über die Länge des Gurtbandes (4) hinweg mehrfach um wenigstens eine nichtmetallische Faser (8) herum gewendelt ist
  6. Plane (1) nach dem vorhergehenden Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte (7),die gewendelt sind, von einem Schlauch umhüllt sind.
  7. Plane (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (7) aus Eisen oder Stahl oder Messing oder einer Legierung besteht, die Fe oder Zn und Cu enthält.
  8. Plane (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Abdeckung eines seitlichen Ausschnitts im Aufbau (2) wie ein Vorhang gestaltet ist, der an mehreren Führungsrollen oder anderen Führungselementen (51) befestigt ist, die in einer Schiene (5) verschiebbar sind, und mit jedem Führungselement (51) jeweils ein Gurtband (4) verbunden ist und jedes Gurtband (4) an seinem unteren Ende an einen Spannhebel (21) montiert ist, der am Aufbau (2) ansetzbar ist.
  9. Plane (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Abdeckung eines seitlichen Ausschnitts im Aufbau (2) ähnlich wie ein Rollladen gestaltet ist, der auf einer Wickelwelle aufwickelbar ist, und jedes Gurtband (4) auf der Wickelwelle befestigt ist und jedes Gurtband (4) mit seinem unteren Ende an einen Spannhebel (21) montiert ist, der am Aufbau (2) ansetzbar ist.
  10. Plane (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest teilweise durch mehrere Gurtbänder (4) verstärkt ist, die sich kreuzen und dadurch polygonale Felder bilden.
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