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Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement und einen mit dem Sicherheitselement ausgestatteten Datenträger, z. B. ein Wertdokument wie etwa eine Banknote oder eine Ausweiskarte.
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Datenträger, wie etwa Wert- oder Ausweisdokumente, oder andere Wertgegenstände, wie etwa Markenartikel, werden zur Absicherung oft mit Sicherheitselementen versehen, die eine Überprüfung der Echtheit der Datenträger gestatten und die zugleich als Schutz vor unerlaubter Reproduktion dienen. Derartige Sicherheitselemente können beispielsweise in Form eines in eine Banknote eingebetteten Sicherheitsfadens, einer Abdeckfolie für eine Banknote mit Loch, eines aufgebrachten Sicherheitsstreifens, eines selbsttragenden Transferelements oder auch in Form eines direkt auf ein Wertdokument aufgebrachten Merkmalsbereichs ausgebildet sein.
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Eine besondere Rolle bei der Echtheitsabsicherung spielen Sicherheitselemente, die betrachtungswinkelabhängige visuelle Effekte zeigen, da diese selbst mit modernsten Kopiergeräten nicht reproduziert werden können. Die Sicherheitselemente werden dazu mit optisch variablen Elementen ausgestattet, die dem Betrachter unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einen unterschiedlichen Bildeindruck vermitteln und beispielsweise je nach Betrachtungswinkel einen anderen Farb- oder Helligkeitseindruck und/oder ein anderes graphisches Motiv zeigen.
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In diesem Zusammenhang ist bekannt, Sicherheitselemente mit mehrschichtigen Dünnschichtelementen einzusetzen, deren Farbeindruck sich für den Betrachter mit dem Betrachtungswinkel ändert und beim Kippen des Sicherheitsmerkmals beispielsweise von Grün nach Blau, von Blau nach Magenta oder von Magenta nach Grün wechselt. Das Auftreten derartiger Farbänderungen beim Verkippen eines Sicherheitselements wird im Folgenden als Farbkippeffekt bezeichnet.
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Die
WO 2009/109291 A1 beispielsweise beschreibt ein Sicherheitselement, bei dem übereinander ein Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt und eine in einer Prägelackschicht vorliegende Reliefstruktur angeordnet sind, wobei die Prägelackschicht mit der Reliefstruktur in Teilbereichen metallisiert ist und die Reliefstruktur der teilweise metallisierten Prägelackschicht mit einer transparenten Lackschicht eingeebnet ist, deren Brechungsindex im Wesentlichen dem Brechungsindex der Prägelackschicht entspricht. Die Reliefstruktur der Prägelackschicht kann eine diffraktive Struktur darstellen, wie etwa ein Hologramm, ein holographisches Gitterbild oder eine hologrammähnliche Beugungsstruktur, oder auch eine achromatische Struktur, wie etwa eine Mattstruktur mit einem nicht farbigen, silbrig matten Erscheinungsbild, eine Mikrospiegelanordnung, ein Blazegitter mit einem sägezahnartigen Furchenprofil oder eine Fresnellinsen-Anordnung. Die Abmessungen der Strukturelemente der diffraktiven Reliefstrukturen liegen meist in der Größenordnung der Lichtwellenlänge, also in der Regel zwischen 300 nm und 1 μm. Manche Reliefstrukturen weisen auch kleinere Strukturelemente auf, wie etwa Subwellenlängengitter oder Mottenaugenstrukturen, deren Strukturelemente auch kleiner als 100 nm sein können. Die Strukturelemente achromatischer Mikroreliefstrukturen sind teilweise auch größer als 1 μm, die Abmessungen von Mikrospiegeln oder Blazegitterlinien reichen etwa bis zu einer Höhe von etwa 15 μm und einer lateralen Ausdehnung von etwa 30 μm. Das Dünnschichtelement weist in einer vorteilhaften Erfindungsvariante eine Reflexionsschicht, eine Absorberschicht und eine zwischen der Reflexionsschicht und der Absorberschicht angeordnete dielektrische Abstandsschicht auf. Der Farbkippeffekt beruht bei solchen Dünnschichtelementen auf betrachtungswinkelabhängigen Interferenzeffekten durch Mehrfachreflexionen in den verschiedenen Teilschichten des Elements. Der Wegunterschied des an den verschiedenen Schichten reflektierten Lichts hängt einerseits von der optischen Dicke der dielektrischen Abstandsschicht ab, die den Abstand zwischen Absorberschicht und Reflexionsschicht festlegt, und variiert andererseits mit dem jeweiligen Betrachtungswinkel. Da der Wegunterschied in der Größenordnung der Wellenlänge des sichtbaren Lichts liegt, ergibt sich aufgrund von Auslöschung und Verstärkung bestimmter Wellenlängen ein winkelabhängiger Farbeindruck für den Betrachter. Durch eine geeignete Wahl von Material und Dicke der dielektrischen Abstandsschicht können eine Vielzahl unterschiedlicher Farbkippeffekte gestaltet werden, beispielsweise Kippeffekte, bei denen sich der Farbeindruck mit dem Betrachtungswinkel von Grün nach Blau, von Blau nach Magenta oder von Magenta nach Grün ändert.
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Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Sicherheitselement der eingangs genannten Art mit hoher Fälschungssicherheit und attraktivem visuellen Erscheinungsbild anzugeben.
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Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen definierten Merkmalskombinationen gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Zusammenfassung der Erfindung
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- 1. (Erster Aspekt der Erfindung) Sicherheitselement zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend ein Trägersubstrat und eine optisch variable Schicht, die unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, wobei die optisch variable Schicht in einem bestimmten Bereich mit einer semitransparenten Farbschicht versehen ist und das Absorptionsspektrum der semitransparenten Farbschicht so beschaffen ist, dass es mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem ersten Betrachtungswinkel deutlich überlappt. Der erste Betrachtungswinkel ist insbesondere (i) die senkrechte oder nahezu senkrechte Betrachtung des Sicherheitselements, oder (ii) die spitzwinklige Betrachtung des Sicherheitselements.
- 2. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach Absatz 1, wobei das Absorptionsspektrum der semitransparenten Farbschicht so beschaffen ist, dass es mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem ersten Betrachtungswinkel deutlich überlappt und mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht bei einem zweiten Betrachtungswinkel im Wesentlichen nicht überlappt. Dabei sind insbesondere (i) der erste Betrachtungswinkel die senkrechte oder nahezu senkrechte Betrachtung des Sicherheitselements und der zweite Betrachtungswinkel die spitzwinklige Betrachtung des Sicherheitselements, oder (ii) der erste Betrachtungswinkel die spitzwinklige Betrachtung des Sicherheitselements und der zweite Betrachtungswinkel die senkrechte oder nahezu senkrechte Betrachtung des Sicherheitselements.
- 3. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach Absatz 1 oder 2, wobei die deutliche Überlappung des Absorptionsspektrums der semitransparenten Farbschicht so ausgestaltet ist, dass eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht bei dem ersten Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbschicht ausgeblendet wird. Die Reflexionsbande der optisch variablen Schicht liegt bevorzugt innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs.
- 4. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach Absatz 3, wobei das Sicherheitselement (i) bei dem zweiten Betrachtungswinkel im bestimmten Bereich einerseits, in dem die optisch variable Schicht mit der semitransparenten Farbschicht versehen ist, und außerhalb des bestimmten Bereichs andererseits, in dem die optisch variable Schicht nicht mit der semitransparenten Farbschicht versehen ist, den gleichen Farbeindruck vermittelt und (ii) bei dem ersten Betrachtungswinkel im bestimmten Bereich einerseits, in dem die optisch variable Schicht mit der semitransparenten Farbschicht versehen ist, und außerhalb des bestimmten Bereichs andererseits, in dem die optisch variable Schicht nicht mit der semitransparenten Farbschicht versehen ist, einen unterschiedlichen Farbeindruck vermittelt.
- 5. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 4, wobei (i) der erste Betrachtungswinkel die senkrechte Betrachtung des Sicherheitselements darstellt und der zweite Betrachtungswinkel die spitzwinklige Betrachtung des Sicherheitselements darstellt, oder (ii) der erste Betrachtungswinkel die spitzwinklige Betrachtung des Sicherheitselements darstellt und der zweite Betrachtungswinkel die senkrechte Betrachtung des Sicherheitselements darstellt.
- 6. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 5, wobei die semitransparente Farbschicht auf die optisch variable Schicht aufgedruckt ist.
- 7. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 6, wobei das Sicherheitselement eine Prägelackschicht aufweist, die insbesondere eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und/oder eine Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur aufweist und bevorzugt zwischen dem Trägersubstrat und der optisch variablen Schicht angeordnet ist.
- 8. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 7, wobei die semitransparente Farbschicht in einem Schutzlack, in einer Primerschicht, in einer Prägelackschicht oder in einer Heißsiegellackschicht enthalten ist oder die semitransparente Farbschicht einen Schutzlack, eine Primerschicht, eine Prägelackschicht oder eine Heißsiegellackschicht bildet.
- 9. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 7, wobei die semitransparente Farbschicht in der Prägelackschicht enthalten ist.
- 10. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach Absatz 9, wobei die Prägelackschicht erste Bereiche mit niedriger Schichtdicke und zweite Bereiche mit hoher Schichtdicke aufweist und vorzugsweise die ersten Bereiche einerseits und die zweiten Bereiche andererseits bei dem ersten Betrachtungswinkel unterschiedliche Farbeindrücke vermitteln.
- 11. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 10, wobei die semitransparente Farbschicht in Form von Zeichen, Mustern oder Codierungen vorliegt oder Aussparungen in Form von Zeichen, Mustern oder Codierungen aufweist.
- 12. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 11, wobei die optisch variable Schicht durch ein Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt gebildet ist.
- 13. Sicherheitselement nach Absatz 12, wobei das Dünnschichtelement eine Reflexionsschicht, eine Absorberschicht und eine zwischen der Reflexionsschicht und der Absorberschicht angeordnete dielektrische Abstandsschicht aufweist.
- 14. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 13, wobei das Trägersubstrat transparent ist.
- 15. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 14, wobei die semitransparente Farbschicht (i) oberhalb der optisch variablen Schicht auf der dem Trägersubstrat abgelegenen Seite des Sicherheitselements angeordnet ist, oder (ii) zwischen dem Trägersubstrat und der optisch variablen Schicht angeordnet ist, oder (iii) oberhalb des Trägersubstrats auf der der optisch variablen Schicht abgelegenen Seite des Sicherheitselements angeordnet ist.
- 16. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 15, wobei das Sicherheitselement ein Sicherheitsfaden, ein Sicherheitsstreifen oder ein zum Aufbringen auf ein Wertdokument geeigneter Patch ist.
- 17. (Zweiter Aspekt der Erfindung)Datenträger mit einem Sicherheitselement nach einem der Absätze 1 bis 16.
- 18. (Bevorzugte Ausgestaltung) Datenträger nach Absatz 17, wobei der Datenträger ein Wertdokument, wie etwa eine Banknote, insbesondere eine Papierbanknote, Polymerbanknote oder Folienverbundbanknote, oder Ausweiskarte ist.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Bei dem in der vorliegenden Beschreibung genannten Datenträger kann es sich um ein Wertdokument wie etwa eine Banknote, insbesondere eine Papierbanknote, eine Polymerbanknote oder eine Folienverbundbanknote, um eine Aktie, eine Anleihe, eine Urkunde, einen Gutschein, einen Scheck, eine hochwertige Eintrittskarte, aber auch um eine Ausweiskarte, wie etwa eine Kreditkarte, eine Bankkarte, eine Barzahlungskarte, eine Berechtigungskarte, einen Personalausweis oder eine Passpersonalisierungsseite handeln.
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Das erfindungsgemäße Sicherheitselement kann z. B. als Patch bzw. Etikett, als (Endlos-)Streifen oder als (Endlos-)Faden vorliegen.
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Das mit dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement auszustattende Datenträgersubstrat des Datenträgers ist insbesondere ein Papiersubstrat oder ein Papier-ähnliches Substrat, ein Polymersubstrat, ein Papier/Folie/Papier-Verbundsubstrat oder ein Folie/Papier/Folie-Verbundsubstrat. Ein mit einem Fensterbereich versehenes Wertdokument oder Sicherheitspapier kann im Falle eines Papier-Substrats, eines Papier/Folie/Papier-Verbundsubstrats oder eines Folie/Papier/Folie-Verbundsubstrats z. B. mittels einer durchgehenden Aussparung innerhalb der Papierschichten) erzeugt werden. Alternativ kann die Papierschicht mittels einer geeigneten Flüssigkeit, z. B. mittels wässriger Schwefelsäurelösung, in einem bestimmten Bereich transparent gemacht werden. Im Falle eines auf einem transparenten Polymersubstrat basierenden Wertdokuments kann ein Fensterbereich z. B. mittels deckungsgleicher Aussparungen in den auf der Vorder- und Rückseite des Polymersubstrats aufgebrachten opaken Druckschichten erzeugt werden.
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Die im Stand der Technik bekannten, kommerziell erhältlichen optisch variablen Schichtaufbauten, beispielsweise mit Reflektor-Dielektrikum-Absorber-Aufbau, zeigen ein durch den Schichtaufbau physikalisch bedingtes Spektrum. Normalerweise wird ein Spektrum höherer Ordnung genutzt. Wenn ein Interferenzspektrum bei einer definierten Wellenlänge erforderlich ist, wird aus produktionstechnischen Gründen und aus Gründen der Brillanz zumeist die Schichtdicke des Dielektrikums so gewählt, dass nicht das kurzwelligste ausgeprägte Reflexionsmaximum optisch wirksam wird.
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Die kontinuierliche Produktion eines farbkippenden Schichtaufbaus von Gold zu Grün beispielsweise ist mit hohen Schwierigkeiten verbunden, weil für diesen optischen Eindruck ein breites Reflexionsmaximum bei ca. 667 nm genutzt wird, wobei bei geringfügigen Abweichungen die Randbereiche der Reflexionsbande den Farbeindruck stören und dafür die Dielektrikumsschichten, z. B. SiO2-Schichten, sehr gleichmäßig aufgebracht werden müssen.
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Beim Einsatz der Reflexionsmaxima höherer Ordnung hat man einerseits den Vorteil schmalerer Reflexionsbanden, andererseits liegen die Banden so nahe beieinander, dass für den Gesamtfarbeindruck zwangsläufig mehrere Banden eine Rolle spielen und daher bestimmte Farbeindrücke nicht erreicht werden.
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Das erfindungsgemäße Sicherheitselement zeichnet sich dadurch aus, dass auf der Seite, die dem Betrachter zugewandt ist, eine semitransparente bzw. lasierende Farbschicht (die hierin auch einfach als „Farbschicht bezeichnet wird) vorliegt, deren Absorptionsspektrum sich deutlich mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht (z. B. ein farbkippender Schichtaufbau bzw. ein Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt) zumindest bei einem Betrachtungswinkel überlappt. Die semitransparente bzw. lasierende Farbschicht kann insbesondere teilflächig und/oder als Motiv als Motiv ausgeführt sein.
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Auf diese Weise sind je nach Ausprägung des Spektrums der optisch variablen Schicht (z. B. ein farbkippender Schichtaufbau bzw. ein Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt) verschiedene optische Effekte möglich:
Variante 1: Eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht kann bei senkrechter oder nahezu senkrechter Betrachtung durch die Farbschicht ausgeblendet werden. Beispielsweise ergibt ein mittels PVD erhältlicher farbkippender Schichtaufbau Magenta-Grün, überbeschichtet mit „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN”, einen farbkippenden Aufbau Rot-Grün.
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Dabei wird durch die Absorptionsbande des Farbstoffs bei ca. 430 nm die Reflexionsbande bei 424 nm ausgeblendet. Es verbleibt die Reflexionsbande bei 633 nm, die nun für den Farbkippeffekt verantwortlich ist. Die kurzwellige Bande wandert beim Verkippen in den UV-Bereich und bleibt optisch unwirksam.
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Variante 2: Eine Reflexionsbande kann bei spitzwinkliger Betrachtung durch die Farbschicht ausgeblendet werden. Beispielsweise ergibt ein mittels PVD erhältlicher farbkippender Schichtaufbau Grün-Blau, überbeschichtet mit „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN”, einen farbkippenden Aufbau Grün-Schwarz.
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Dabei wandert die optisch wirksame Reflexionsbande, die bei fast senkrechter Betrachtung bei 512 nm liegt, beim Verkippen in den Absorptionsbereich des Farbstoffs, wodurch sie „ausgelöscht” wird. Die weitere Reflexionsbande bei senkrechter Betrachtung bei 1038 nm ist so langwellig, dass sie auch beim Verkippen nicht optisch wirksam wird.
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Variante 3: Ein mittels PVD erhältlicher farbkippender Schichtaufbau Grün-Magenta, überbeschichtet mit „Ciba® ORASOL® Orange G”, ergibt einen farbkippenden Aufbau Grün-Rot.
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Dabei wird die Reflexionsbande bei 511 nm schon merklich durch das Absorptionsmaximum bei ca. 480 nm geschwächt. Durch die hohe Empfindlichkeit des menschlichen Auges im Grün-Bereich bleibt der Farbeindruck des Schichtaufbaus aber Grün. Beim Verkippen wandert das Reflexionsmaximum in den kurzwelligen Bereich. Dieses Licht wird durch die Farbschicht vollständig absorbiert, zumal beim Verkippen der optische Weg durch die Farbstoffschicht länger wird. Beim Verkippen erscheint daher die Farbe Rot, ausgehend von der bei senkrechter Betrachtung bei 760 nm liegenden Bande, weil der sonst vorhandene Blau-Anteil von der kurzwelligen Bande ausgeblendet wird.
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Die Schattierung der grünen Farbe bei senkrechter Betrachtung kann durch die Wahl der Art der Farbschicht, die in einem kurzwelligeren Bereich absorbiert, z. B. diverse ORASOL-Yellow-Typen, eingestellt werden.
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Variante 4: Hinsichtlich bestimmter, mittels PVD erhältlicher farbkippender Schichtaufbauten existiert zwar ein farbkippender Effekt, allerdings ist der Farbkippeffekt angesichts zusätzlicher störender Reflexionsbanden und/oder einer großen Breite der genutzten Bande mit für den Farbeindruck kritischen Randbereichen schwer realisierbar. Beispielsweise im Falle eines mittels PVD erhältlichen farbkippenden Schichtaufbaus Gold-Grün. Auftretendes blaues Licht kann durch eine gelbe Farbschicht, z. B. „ORASOL Yellow 4GN”, absorbiert werden. Beim Verkippen „einwandernde” Banden aus dem langwelligen Bereich können durch eine geringe Konzentration eines blauen Farbstoffs, z. B. „ORASOL Blue GL”, geblockt werden.
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Im erfindungsgemäßen Sicherheitselement ist die Farbschicht zweckmäßigerweise irgendwo auf dem optischen Weg zwischen der optisch variablen Schicht und dem Betrachter angeordnet.
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Im Falle von Aufbauten von Sicherheitsstreifen, Sicherheitsfäden oder eines Etiketts (bzw. eines Patch) für Wertdokumente kann z. B. oberhalb eines (Folien-)Substrats zunächst die Farbschicht aufgebracht werden, gefolgt von einer Absorberschicht (z. B. Cr), einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), eventuell einer Waschfarbe-Schicht (d. h. eine in einem geeigneten Lösungsmittel lösliche und damit abwaschbare Schicht, sodass Bereiche mit Aussparungen, sogenannter „Cleartext” oder „Negativschrift”, erhältlich sind), und einer Reflektorschicht bzw. Reflexionsschicht (z. B. Al). Die Kombination mit „grauem” Cleartext hat den Vorteil, dass die Farbschicht oberhalb der dünnen, absorbierenden Absorberschicht (z. B. Cr) weitgehend unsichtbar ist.
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Des Weiteren muss die Farbschicht nicht unmittelbar an die optisch variable Schicht, z. B. ein Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt, angrenzen, sondern kann durch eine oder mehrere dazwischen liegende Schichten, wie etwa eine Folie, beabstandet angeordnet sein.
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Ferner kann die Farbschicht einen Schutzlack bilden bzw. in einem Schutzlack enthalten sein, der für den Schutz der optisch variablen Schicht, z. B. ein Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt, bestimmt ist. Die Farbschicht kann des Weiteren in einer Primer-Schicht, in einem UV-Lack oder in einem Heißsiegellack enthalten sein bzw. eine Primer-Schicht, einen UV-Lack oder einen Heißsiegellack bilden. Die Farbschicht kann insbesondere in einer Prägelackschicht (z. B. ein UV-Lack) enthalten sein bzw. eine Prägelackschicht (z. B. ein UV-Lack) bilden.
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Gemäß einer ersten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack, der semitransparent ist und dessen Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Lackschicht ausgeblendet; die Lackschicht ist insbesondere eine Prägelackschicht und weist eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und/oder eine Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur auf;
- – eine optisch variable Schicht, die insbesondere an die Reliefstruktur der vorangehenden Lackschicht angepasst ist; die optisch variable Schicht kann eine mehrschichtige Struktur aufweisen, z. B. eine Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al).
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Die obige semitransparente Lackschicht, die insbesondere eine Reliefstruktur aufweist, ist gemäß einer bevorzugten Variante in einem ersten Bereich mit einer hohen Schichtdicke und in einem zweiten Bereich mit einer niedrigen Schichtdicke gebildet. Auf diese Weise können bei einem bestimmten Betrachtungswinkel unterschiedliche Farbeindrücke erzeugt werden.
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Gemäß einer zweiten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – ein Prägelack, wie etwa ein UV-Lack, der z. B. eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und/oder eine Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur aufweist;
- – der vorangehende Prägelack ist in Teilbereichen mit einer semitransparenten Farbschicht (z. B. eine drucktechnisch erhältliche Farbschicht) versehen, deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbschicht ausgeblendet; die semitransparente Farbschicht ist insbesondere in Form von Zeichen oder eines Musters oder einer Codierung gebildet oder weist Aussparungen in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung auf;
- – oberhalb des Prägelacks, der in Teilbereichen mit der semitransparenten Farbschicht versehen ist, ist eine optisch variable Schicht gebildet, die insbesondere (zumindest in den Bereichen außerhalb der semitransparenten Farbschicht) an die Reliefstruktur des Prägelacks angepasst ist; die optisch variable Schicht kann eine mehrschichtige Struktur aufweisen, z. B. eine Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al).
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Gemäß einer dritten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – eine z. B. drucktechnisch erhältliche Farbschicht, die semitransparent ist und deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbschicht ausgeblendet; die Farbschicht kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht, z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Das Trägersubstrat kann gegebenenfalls als ablösbares Trägersubstrat ausgestaltet werden. D. h. im Falle des Verkleben des Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat kann das Trägersubstrat gegebenenfalls von dem mit dem Sicherheitselement ausgestatteten Wertdokumentsubstrat abgelöst werden.
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Gemäß einer vierten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack, der semitransparent ist und dessen Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Lackschicht ausgeblendet; die semitransparente Lackschicht kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht, z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Das Trägersubstrat kann gegebenenfalls als ablösbares Trägersubstrat ausgestaltet werden. D. h. im Falle des Verkleben des Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat kann das Trägersubstrat gegebenenfalls von dem mit dem Sicherheitselement ausgestatteten Wertdokumentsubstrat abgelöst werden.
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Gemäß einer fünften Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack, der semitransparent ist und dessen Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Lackschicht ausgeblendet; die Lackschicht kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – eine optisch variable Schicht, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. A1);
- – optional eine Klebschicht, z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Das Trägersubstrat kann gegebenenfalls als ablösbares Trägersubstrat ausgestaltet werden. D. h. im Falle des Verkleben des Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat kann das Trägersubstrat gegebenenfalls von dem mit dem Sicherheitselement ausgestatteten Wertdokumentsubstrat abgelöst werden.
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Gemäß einer sechsten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – eine Farbannahmeschicht, z. B. eine drucktechnisch erhältliche, auf SiO2- oder Al2O3-Partikeln basierende Schicht;
- – eine Primer-Schicht, die semitransparent ist und deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Primer-Schicht ausgeblendet; die Primer-Schicht kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht, z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Gemäß einer siebten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – eine Farbannahmeschicht (z. B. eine drucktechnisch erhältliche, SiO2- oder Al2O3-Partikel enthaltende Schicht), die semitransparent ist und deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbannahmeschicht ausgeblendet; die Farbannahmeschicht kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – eine Primer-Schicht;
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht, z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Gemäß einer achten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sicherheitselement den folgenden Schichtaufbau auf:
- – eine Farbannahmeschicht, z. B. eine drucktechnisch erhältliche, auf SiO2- oder Al2O3-Partikeln basierende Schicht;
- – eine Primer-Schicht;
- – ein Trägersubstrat, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – eine semitransparente Farbschicht, deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbannahmeschicht ausgeblendet; die semitransparente Farbschicht kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – optional eine Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht, z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.
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Es zeigen:
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1 das Reflexions-Spektrum eines mittels PVD erhältlichen farbkippenden Schichtaufbaus „Magenta-Grün”;
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2 das Transmissions-Spektrum einer grün-gelben Schicht auf Basis des Stoffes „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN”;
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3 eine Folie in Draufsicht bei senkrechter Betrachtung, wobei die Folie im oberen Bereich einen mittels PVD erhältlichen farbkippendenden Schichtaufbau „Magenta-Grün” aufweist und im unteren Bereich farbkippenden Schichtaufbau „Rot-Grün” aufweist, der durch Bedrucken eines farbkippendenden Schichtaufbaus „Magenta-Grün” mit einer grün-gelben Schicht auf Basis des Stoffes „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN” erhalten wurde;
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4 eine Folie in Draufsicht bei spitzwinkliger Betrachtung, wobei die Folie im oberen Bereich einen mittels PVD erhältlichen farbkippendenden Schichtaufbau „Magenta-Grün” aufweist und im unteren Bereich farbkippenden Schichtaufbau „Rot-Grün” aufweist, der durch Bedrucken eines farbkippendenden Schichtaufbaus „Magenta-Grün” mit einer grün-gelben Schicht auf Basis des Stoffes „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN” erhalten wurde;
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5 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
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6 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
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7 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;
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8 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel;
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9 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel;
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10 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel;
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11 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel;
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12 ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement gemäß einem achten Ausführungsbeispiel.
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1 zeigt das Reflexions-Spektrum eines mittels PVD erhältlichen farbkippenden Schichtaufbaus „Magenta-Grün”. Im gezeigten Spektrum ist der prozentuale Anteil des reflektierten Lichts (Hochachse) bezogen auf die Wellenlänge des Lichts (Rechtsachse) aufgetragen. Mit der Bezugsnummer 1 ist die Reflexionsbande bei 424 nm bezeichnet. Der farbkippende Schichtaufbau „Magenta-Grün” ist bei senkrechter oder nahezu senkrechter Betrachtung Magenta-farben und zeigt bei spitzwinkliger Betrachtung die Farbe Grün.
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2 zeigt das Transmissions-Spektrum einer drucktechnisch erhaltenen, grün-gelben Schicht auf Basis des Stoffes „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN”. Im gezeigten Spektrum ist der prozentuale Anteil des transmittierten bzw. durchgelassenen Lichts (Hochachse) bezogen auf die Wellenlänge des Lichts (Rechtsachse) aufgetragen. Mit der Bezugsnummer 2 ist die Absorptionsbande des Farbstoffs bei ca. 430 nm bezeichnet.
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3 zeigt eine Folie 3 in Draufsicht bei senkrechter (oder nahezu senkrechter) Betrachtung, wobei die Folie 3 im oberen Bereich 4 einen mittels PVD erhältlichen farbkippendenden Schichtaufbau „Magenta-Grün” aufweist und im unteren Bereich 5 einen farbkippenden Schichtaufbau „Rot-Grün” aufweist, der durch Bedrucken eines farbkippendenden Schichtaufbaus „Magenta-Grün” mit einer grün-gelben Schicht auf Basis des Farbstoffs „Ciba® ORASOL® Yellow 4GN” erhalten wurde. Dabei wird durch die Absorptionsbande des Farbstoffs bei ca. 430 nm die Reflexionsbande des farbkippenden Schichtaufbaus bei 424 nm ausgeblendet. Es verbleibt die Reflexionsbande bei 633 nm, die nun für den Farbkippeffekt verantwortlich ist. Die kurzwellige Bande wandert beim Verkippen in den UV-Bereich und bleibt optisch unwirksam. Die Folie 3 erscheint bei senkrechter (oder nahezu senkrechter) Betrachtung im oberen Bereich 4 Magenta-farben und im unteren Bereich 5 rötlich.
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4 zeigt die Folie 3 in Draufsicht bei spitzwinkliger Betrachtung. Die Folie 3 erscheint in ihrem gesamten Bereich in grüner Farbe.
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5 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 6 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 6 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat 7, z. B. eine wie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – ein UV-Lack 8;
- – ein UV-Lack 9, der semitransparent ist und dessen Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 10 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; dabei wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 10, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch den semitransparenten UV-Lack 9 ausgeblendet; der UV-Lack 9 ist eine Prägelackschicht und weist eine Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur auf;
- – eine optisch variable Schicht 10, die an die Reliefstruktur der vorangehenden Lackschicht 9 angepasst ist; die optisch variable Schicht 10 weist eine mehrschichtige Struktur auf, nämlich eine Absorberschicht 11 (Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 12 (SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 13 (Al).
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Die obige, eine Reliefstruktur aufweisende semitransparente Lackschicht 9 ist in den mit dem Buchstaben „A” bezeichneten Bereichen mit einer hohen Schichtdicke gebildet und in dem mit dem Buchstaben „B” bezeichneten Bereich mit einer niedrigen Schichtdicke gebildet. Auf diese Weise können bei einem bestimmten Betrachtungswinkel unterschiedliche Farbeindrücke erzeugt werden.
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6 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 14 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 14 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat 15, z. B. eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – ein UV-Lack 16;
- – eine Prägelack 17, z. B. ein UV-Lack, der eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und/oder eine Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur aufweist;
- – der vorangehende Prägelack 17 ist in Teilbereichen mit einer semitransparenten Farbschicht 18 (z. B. eine drucktechnisch erhältliche Farbschicht) versehen, deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht (19, 20, 21) zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht (19, 20, 21), die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbschicht 18 ausgeblendet; die semitransparente Farbschicht 18 ist insbesondere in Form von Zeichen oder eines Musters oder einer Codierung gebildet oder weist Aussparungen in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung auf;
- – oberhalb des Prägelacks 17, der in Teilbereichen mit der semitransparenten Farbschicht 18 versehen ist, ist eine optisch variable Schicht gebildet, die in den Bereichen außerhalb der semitransparenten Farbschicht 18 an die Reliefstruktur des Prägelacks 17 angepasst ist; die optisch variable Schicht weist eine mehrschichtige Struktur auf, nämlich eine Absorberschicht 19 (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 20 (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 21 (z. B. Al).
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7 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 22 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 22 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat 23, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – eine drucktechnisch erhältliche Farbschicht 24, die semitransparent ist und deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 27 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 27, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbschicht 24 ausgeblendet; die Farbschicht 24 kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – optional eine Lackschicht 25, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht 26, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht 27, im Beispiel in Form einer mehrschichtigen Struktur mit dem folgenden Aufbau: Absorberschicht 28 (Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 29 (SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 30 (Al);
- – optional eine Klebschicht (in der 7 nicht gezeigt), z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Das Trägersubstrat 23 kann gegebenenfalls als ablösbares Trägersubstrat ausgestaltet werden. D. h. im Falle des Verkleben des Sicherheitselements 22 mit einem Wertdokumentsubstrat kann das Trägersubstrat 23 gegebenenfalls von dem mit dem Sicherheitselement 22 ausgestatteten Wertdokumentsubstrat abgelöst werden.
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8 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 31 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 31 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat 32, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – ein UV-Lack 33, der semitransparent ist und dessen Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 35 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 35, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch den semitransparenten UV-Lack 33 ausgeblendet; der semitransparente UV-Lack 33 kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – optional ein weiterer UV-Lack 34;
- – eine optisch variable Schicht 35, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur mit dem folgenden Aufbau: Absorberschicht 36 (Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 37 (SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 38 (Al);
- – optional eine Klebschicht (in der 8 nicht gezeigt), z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Das Trägersubstrat 32 kann gegebenenfalls als ablösbares Trägersubstrat ausgestaltet werden. D. h. im Falle des Verklebens des Sicherheitselements 31 mit einem Wertdokumentsubstrat kann das Trägersubstrat 32 gegebenenfalls von dem mit dem Sicherheitselement 31 ausgestatteten Wertdokumentsubstrat abgelöst werden.
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9 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 39 gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 39 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – ein Trägersubstrat 40, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – ein UV-Lack 41;
- – ein UV-Lack 42, der semitransparent ist und dessen Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 43 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 43, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch den semitransparenten UV-Lack ausgeblendet; der semitransparente UV-Lack kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – eine optisch variable Schicht 43, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur mit dem folgenden Aufbau: Absorberschicht 44 (Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 45 (SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 46 (Al);
- – optional eine Klebschicht (in der 9 nicht gezeigt), z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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Das Trägersubstrat 40 kann gegebenenfalls als ablösbares Trägersubstrat ausgestaltet werden. D. h. im Falle des Verklebens des Sicherheitselements 39 mit einem Wertdokumentsubstrat kann das Trägersubstrat 39 gegebenenfalls von dem mit dem Sicherheitselement 39 ausgestatteten Wertdokumentsubstrat abgelöst werden.
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10 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 47 gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 47 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – eine Farbannahmeschicht 48, z. B. eine drucktechnisch erhältliche, auf SiO2- oder Al2O3-Partikeln basierende Schicht;
- – eine Primer-Schicht 49, die semitransparent ist und deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 53 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 53, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Primer-Schicht 49 ausgeblendet; die Primer-Schicht 49 kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – ein Trägersubstrat 50, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht 51, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht 52, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht 53, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur mit dem folgenden Aufbau: Absorberschicht 54 (Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 55 (SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 56 (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht (in der 10 nicht gezeigt), z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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11 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 57 gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 57 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
- – eine Farbarmahmeschicht 58 (z. B. eine drucktechnisch erhältliche, SiO2- oder Al2O3-Partikel enthaltende Schicht), die semitransparent ist und deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 63 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 63, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbannahmeschicht 58 ausgeblendet; die Farbannahmeschicht 58 kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – eine Primer-Schicht 59;
- – ein Trägersubstrat 60, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – optional eine Lackschicht 61, wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht 62, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht 63, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur mit dem folgenden Aufbau: Absorberschicht 64 (Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 65 (SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 66 (Al);
- – optional eine Klebschicht (in der 11 nicht gezeigt), z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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12 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 67 gemäß einem achten Ausführungsbeispiel. Das Sicherheitselement 67 weist den folgenden Schichtaufbau auf:
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- – eine Farbannahmeschicht 68, z. B. eine drucktechnisch erhältliche, auf SiO2- oder Al2O3-Partikeln basierende Schicht;
- – eine Primer-Schicht 69;
- – ein Trägersubstrat 70, z. B. eine Folie wie etwa eine Polyethylenterephthalat(PET)-Folie;
- – eine semitransparente, drucktechnisch erhältliche Farbschicht 71, deren Absorptionsspektrum mit dem Reflexionsspektrum der optisch variablen Schicht 74 zumindest bei einem Betrachtungswinkel deutlich überlappt; insbesondere wird eine Reflexionsbande der optisch variablen Schicht 74, die innerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, zumindest bei einem Betrachtungswinkel durch die semitransparente Farbannahmeschicht 71 ausgeblendet; die semitransparente Farbschicht 71 kann vollflächig oder nur bereichsweise, insbesondere in Form von Zeichen, eines Musters oder einer Codierung, vorliegen;
- – optional eine Lackschicht 72,. wie etwa ein UV-Lack;
- – optional eine weitere Lackschicht 73, wie etwa ein UV-Lack;
- – eine optisch variable Schicht 74, z. B. in Form einer mehrschichtigen Struktur wie etwa der folgende Aufbau: Absorberschicht 75 (z. B. Cr), gefolgt von einer Dielektrikumsschicht 76 (z. B. SiO2), gefolgt von einer Reflektorschicht 77 (z. B. Al);
- – optional eine Klebschicht (in der 12 nicht gezeigt), z. B. ein Heißsiegellack, der für das Verkleben mit einem Wertdokumentsubstrat (z. B. ein Banknotensubstrat) geeignet ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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