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DE102015008122B4 - Elektrische Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür - Google Patents

Elektrische Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür Download PDF

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DE102015008122B4 DE102015008122.5A DE102015008122A DE102015008122B4 DE 102015008122 B4 DE102015008122 B4 DE 102015008122B4 DE 102015008122 A DE102015008122 A DE 102015008122A DE 102015008122 B4 DE102015008122 B4 DE 102015008122B4
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Abstract

Elektrische Türaußenbetätigung (10) für eine Fahrzeugtür (1), mit einem Türgriff (5) und einer Verriegelungsvorrichtung (30), welche im Normalfall über ein am Türgriff (5) angeordnetes elektrisches Bedienfeld (12) mittels elektrischen Bediensignale ansteuerbar ist und eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür (1) bewirkt, wobei eine mechanische Notöffnungsvorrichtung (20) mindestens eine manuelle Betätigungsvorrichtung (26.1, 26.2) umfasst, welche über eine mechanische Übertragungsvorrichtung (28) und die Verriegelungsvorrichtung (30) eine Öffnung der Fahrzeugtür (1) ermöglicht, wenn eine Unfallerkennungsvorrichtung (50) eine Notfallsituation erkennt, dadurch gekennzeichnet, dass zwei manuelle Betätigungsvorrichtungen (26.1, 26.2) mit der mechanischen Übertragungsvorrichtung (28) gekoppelt sind, wobei die manuellen Betätigungsvorrichtungen (26.1, 26.2) jeweils in einem Hohlraum (5.1, 5.2) des Türgriffs (5) angeordnet und jeweils von einer Abdeckung (24, 42) verdeckt sind, wobei die Unfallerkennungsvorrichtung (50) in der Notfallsituation die Verriegelungsvorrichtung (30) entriegelt und einen Aktuator (22) elektrisch aktiviert, welcher die erste Abdeckung (24) aus einer Abdeckposition in eine Freigabeposition überführt, in welcher die erste manuelle Betätigungsvorrichtung (26.1) sichtbar und zugänglich ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür gemäß der Gattung des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
  • Elektrische Türaußenbetätigungen für Fahrzeugtüren sind in zahlreichen Variationen bekannt. Solche elektrische Türaußenbetätigungen umfassen einen Türgriff und eine Verriegelungsvorrichtung, welche im Normalfall über ein am Türgriff angeordnetes elektrisches Bedienfeld mittels elektrischen Bediensignale ansteuerbar ist und eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür bewirkt. Um im Crashfall eine Öffnung der Fahrzeugtür zu ermöglichen, ist eine mechanische Notöffnungsvorrichtung vorgesehen, welche mindestens eine manuelle Betätigungsvorrichtung umfasst, welche über eine mechanische Übertragungsvorrichtung und die Verriegelungsvorrichtung eine Öffnung der Fahrzeugtür ermöglicht, wenn eine Unfallerkennungsvorrichtung eine Notfallsituation erkennt.
  • Aus der DE 10 2013 112 120 A1 ist ein Kraftfahrzeugtürverschluss mit einem Gesperre, welches im Wesentlichen aus einer Drehfalle und einer Sperrklinke besteht, und einer Notöffnungshandhabe zur Notbetätigung bekannt. Das Gesperre wird zunächst motorisch in seine entriegelte Stellung bewegt bevor die Notbetätigungshandhabe aktivierbar ist.
  • Aus der DE 10 2013 212 198 A1 ist ein Türgriff für Fahrzeuge bekannt, welcher einen angetriebenen Aktuator umfasst, welcher den Türgriff aus einer vollständig eingefahrenen Stellung in eine Zwischenstellung verschiebt. Ein Nutzer kann den Griff ergreifen und den Griff in eine vollständig offene Stellung ziehen, um die Türverriegelung dadurch zu entriegeln. Zudem kann die Türverriegelung eine vollständig angetriebene Version umfassen, in welcher sich der Griff aus einer geschlossenen Stellung in eine offene Stellung verschiebt und in der eine angetriebene Türverriegelung die Verriegelung löst, falls vorgegebenen Bedingungen erfüllt sind.
  • Aus der EP 2 518 245 A2 ist eine Handhabe für ein bewegliches Teil eines Kraftfahrzeugs, insbesondere für eine Tür, Klappe, Heckklappe usw., bekannt. Die Handhabe umfasst ein Sicherungselement, das zumindest teilweise an der Außenverkleidung des beweglichen Teils angeordnet werden kann, und einen Träger, welcher innenseitig des beweglichen Teils angeordnet werden kann und mittels eines Befestigungsmittels am Sicherungselement befestigt ist.
  • Aus der DE 198 27 132 A1 ist eine Außengriffanordnung für eine Kraftfahrzeugtür bekannt. Die Außengriffanordnung umfasst einen mit einem Berührungssensor ausgerüsteten Griff und eine Aufnahme mit einem Schließzylinder. Bei Ausfall der Elektrik kann der Griff mit seinem der Aufnahme benachbarten Endbereich nach Betätigung des Schließzylinders zum Türöffnen herausgeschwenkt werden.
  • Aus der DE 103 24 890 A1 ist ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer grifflosen Abdeckung, einer Abfrageeinheit zur Prüfung der Berechtigung eines Bedieners und einer Öffnungseinrichtung bekannt, welche von der Abfrageeinheit nach positiver Prüfung zum Öffnen der Abdeckung freigegeben wird. Hierbei ist die Öffnungseinrichtung in einer Notfallsituation unabhängig vom Ergebnis der Abfrage zugänglich. Die Öffnungseinrichtung ist wenigstens zweigeteilt mit einer Normalöffnungseinheit und Notfallöffnungseinheit ausgebildet. Hierbei ist die Normalöffnungseinheit als Schalteinrichtung ausgebildet, und die Notfallöffnungseinheit ist als im Notfall von einer Klappe freigegebene Griffmulde in der Abdeckung ausgebildet.
  • Aus der DE 10 2004 025 097 A1 ist eine gattungsgemäße elektrische Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür mit einem Türaußengriff bekannt. Der Türaußengriff umfasst ein karosseriebündig angeordnetes Griffteil und ein Türschloss. Im Normalfall wird die Tür über das Türschloss mit Hilfe einer Steuerelektronik über einen Motor elektrisch geöffnet und geschlossen. Im Crashfall ist der Türaußengriff mechanisch mit dem Türschloss verbunden und die Tür ist über den Türaußengriff zu öffnen. Der Türaußengriff weist einen Bereich mit Tastflächen für die Türöffnung und die Türverriegelung auf, in welchen mindestens ein Federelement integriert ist, über welches im Crashfall durch einen Crashsensor eine mechanische Verbindung zwischen dem Türaußengriff und dem Türschloss hergestellt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine elektrische Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür mit einer kostengünstigen und einfach zu bedienenden mechanischen Notöffnungsvorrichtung bereitzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch Bereitstellung einer elektrischen Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Um eine elektrische Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür mit einer kostengünstigen und einfach zu bedienenden mechanischen Notöffnungsvorrichtung bereitzustellen, sind zwei manuelle Betätigungsvorrichtungen mit der mechanischen Übertragungsvorrichtung gekoppelt. Hierbei sind die manuellen Betätigungsvorrichtungen jeweils in einem Hohlraum des Türgriffs angeordnet und jeweils von einer Abdeckung verdeckt. Die Unfallerkennungsvorrichtung entriegelt in der Notfallsituation die Verriegelungsvorrichtung und aktiviert einen Aktuator elektrisch, welcher die erste Abdeckung aus einer Abdeckposition in eine Freigabeposition überführt, in welcher die erste manuelle Betätigungsvorrichtung sichtbar und zugänglich ist. Im Normalfall ist die Verriegelungsvorrichtung über ein am Türgriff angeordnetes elektrisches Bedienfeld mittels elektrischen Bediensignale ansteuerbar und bewirkt eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür. Wenn eine Unfallerkennungsvorrichtung eine Notfallsituation erkennt, ermöglicht mindestens eine manuelle Betätigungsvorrichtung über die mechanische Übertragungsvorrichtung und die Verriegelungsvorrichtung eine Öffnung der Fahrzeugtür.
  • Dadurch kann ein Ersthelfer im Crashfall bei der Annäherung an das Fahrzeug die erste manuelle Betätigungsvorrichtung zur Notöffnung in vorteilhafter Weise direkt wahrnehmen und bedienen. Der Aktuator kann die erste Abdeckung beispielsweise mit einem kurzen elektrischen Impuls freigeben und aus dem Türgriff werfen. Das Auswerfen der ersten Abdeckung bzw. die Bewegung der ersten Abdeckung aus der Abdeckposition in die Freigabeposition kann in vorteilhafter Weise durch die Schwerkraft und ein zusätzliches Federelement unterstützt werden. Durch das Herausfallen der ersten Abdeckung aus dem Türgriff wird die erste Betätigungsvorrichtung sichtbar freigelegt.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Türaußenbetätigung kann der Türgriff im Bereich der zweiten Abdeckung eine Einführöffnung aufweisen, in welche ein Fahrzeugschlüssel eingeführt werden kann. Hierbei kann der Fahrzeugschlüssel im eingeführten Zustand die zweite Abdeckung aus der Abdeckposition in die Freigabeposition überführen, in welcher die zweite manuelle Betätigungsvorrichtung und ein Schließzylinder zugänglich sind. Durch eine manuelle Betätigung des Fahrzeugschlüssels im Schließzylinder kann die Verriegelungsvorrichtung entriegelt werden, so dass eine Betätigung der zweiten manuellen Betätigungsvorrichtung eine Öffnung der Fahrzeugtür bewirken kann. Dadurch kann sich ein berechtigter Benutzer bei einem stromlosen Fahrzeug bzw. Fahrzeugschlüssel Zugang zum Fahrzeug verschaffen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Türaußenbetätigung kann die mechanische Übertragungsvorrichtung als Bowdenzug ausgeführt werden. Dies ermöglicht eine besonders kostengünstige und technisch einfache Ausführung der mechanischen Übertragungsvorrichtung. Zudem können die manuellen Betätigungsvorrichtungen als einfache Zuglaschen ausgeführt werden, welche mit der als Bowdenzug ausgeführten mechanischen Übertragungsvorrichtung verbunden werden können.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Türaußenbetätigung kann mindestens ein Federelement die Bewegung der ersten Abdeckung und/oder der zweiten Abdeckung von der Abdeckposition in die Freigabeposition unterstützen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Türaußenbetätigung kann ein Grundkörper des Türgriffs zwei Sockel umfassen, welche über einen Quersteg miteinander verbunden sind. Hierbei kann der erste Hohlraum in dem ersten Sockel und der zweite Hohlraum in dem zweiten Sockel ausgebildet werden. Das elektrische Bedienfeld kann am Quersteg angeordnet werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Türaußenbetätigung kann das elektrische Bedienfeld mindestens ein Schaltelement aufweisen. Das mindestens eine Schaltelement kann beispielsweise als Mikroschalter oder als Piezoelement oder als Spule ausgeführt werden. Bei der Ausführung als Mikroschalter kann die Betätigung beispielsweise über eine Betätigungswippe erfolgen. Bei einer Ausführung als Piezoelement oder als Spule kann die Betätigung beispielsweise durch Berühren einer fugenlosen Betätigungsfläche erfolgen.
  • Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen Komponenten bzw. Elemente, die gleiche bzw. analoge Funktionen ausführen.
    • 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen elektrischen Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür mit einer durchsichtig dargestellten Türgriffblende,
    • 2 eine schematische perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen elektrischen Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür aus 1,
    • 3 eine Detaildarstellung aus 2, und
    • 4 ein schematisches Blockschaltbild der erfindungsgemäßen elektrischen Türaußenbetätigung für eine Fahrzeugtür aus 1 und 2.
  • Wie aus 1 bis 4 ersichtlich ist, weist das dargestellte Ausführungsbeispiel einer elektrischen Türaußenbetätigung 10 für eine Fahrzeugtür 1 einen Türgriff 5 und eine Verriegelungsvorrichtung 30, welche im Normalfall über ein am Türgriff 5 angeordnetes elektrisches Bedienfeld 12 mittels elektrischen Bediensignale ansteuerbar ist und eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür 1 bewirkt. Eine mechanische Notöffnungsvorrichtung 20 umfasst mindestens eine manuelle Betätigungsvorrichtung 26.1, 26.2, welche über eine mechanische Übertragungsvorrichtung 28 und die Verriegelungsvorrichtung 30 eine Öffnung der Fahrzeugtür 1 ermöglicht, wenn eine Unfallerkennungsvorrichtung 50 eine Notfallsituation erkennt. Erfindungsgemäß sind zwei manuelle Betätigungsvorrichtungen 26.1, 26.2 mit der mechanischen Übertragungsvorrichtung 28 gekoppelt. Hierbei sind die manuellen Betätigungsvorrichtungen 26.1, 26.2 jeweils in einem Hohlraum 5.1, 5.2 des Türgriffs 5 angeordnet und sind jeweils von einer Abdeckung 24, 42 verdeckt. Die Unfallerkennungsvorrichtung 50 entriegelt in der Notfallsituation die Verriegelungsvorrichtung 30 und aktiviert einen Aktuator 22 elektrisch, welcher die erste Abdeckung 24 aus einer Abdeckposition in eine Freigabeposition überführt, in welcher die erste manuelle Betätigungsvorrichtung 26.1 sichtbar und zugänglich ist.
  • Wie aus 1 bis 4 weiter ersichtlich ist, weist der Türgriff 5 im Bereich der zweiten Abdeckung 42 eine Einführöffnung 60 auf, in welche ein Fahrzeugschlüssel 9 einführbar ist. Der Fahrzeugschlüssel 9 überführt die zweite Abdeckung 42 im eingeführten Zustand aus der Abdeckposition in die Freigabeposition, in welcher die zweite manuelle Betätigungsvorrichtung 26.2 und ein Schließzylinder 40 zugänglich sind. Durch eine manuelle Betätigung des Fahrzeugschlüssels 9 im Schließzylinder 40 wird die Verriegelungsvorrichtung 30 entriegelt, so dass eine Betätigung der zweiten manuellen Betätigungsvorrichtung 26.2 eine Öffnung der Fahrzeugtür 1 bewirkt.
  • Wie insbesondere aus 1 und 4 ersichtlich ist, sind die manuellen Betätigungsvorrichtungen 26.1, 26.2 als Zuglaschen ausgeführt, welche mit einer gemeinsamen als Bowdenzug ausgeführten mechanischen Übertragungsvorrichtung 28 verbunden sind.
  • Wie aus 1 bis 3 weiter ersichtlich ist, umfasst im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Grundkörper des Türgriffs 5 zwei Sockel 5.3, 5.4, welche über einen Quersteg 5.5 miteinander verbunden sind. Unterhalb des Querstegs 5.5 ist eine Griffmulde 3 ausgebildet. Zudem wird der Grundkörper des Türgriffs 5 im montierten Zustand von einer Türgriffblende 7 abgedeckt, welche in 1 durchsichtig dargestellt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der erste Hohlraum 5.1 in dem ersten Sockel 5.3 des Türgriffs 5 ausgebildet, und der zweite Hohlraum 5.2 ist in dem zweiten Sockel 5.4 des Türgriffs 5 ausgebildet. Das elektrische Bedienfeld 12 mit mindestens einem nicht näher bezeichneten Schaltelement ist am Quersteg 5.5 des Türgriffs 5 angeordnet. Das mindestens eine Schaltelement ist beispielsweise als Mikroschalter oder als Piezoelement oder als Spule ausgeführt.
  • Wie insbesondere aus 2 und 3 weiter ersichtlich ist, sind die Abdeckungen 24, 42 in entsprechenden Aussparungen in der Türgriffblende 7 angeordnet. Zudem kann mindestens ein Federelement die Bewegung der ersten Abdeckung 24 und/oder der zweiten Abdeckung 42 von der Abdeckposition in die Freigabeposition unterstützen.
  • Wie aus 4 weiter ersichtlich ist, umfasst die elektrische Türaußenbetätigung 10 für eine Fahrzeugtür 1 eine Authentikationsvorrichtung 14, welche im Normalfall über das am Türgriff 5 angeordnete elektrische Bedienfeld 12 aktiviert werden kann und die Zugangsberechtigung eines Bedieners überprüft. Zur Authentikation trägt der berechtigte Bediener ein Authentikationselement 14.1 bei sich. Die Authentikationsvorrichtung 14 führt mit dem Authentikationselement 14.1 eine drahtlose Kommunikation 14.2 durch und steuert nach erfolgter positiver Authentikation des Bedieners die Verriegelungsvorrichtung 30 an, welche eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür 1 bewirkt. Die mechanische Notöffnungsvorrichtung 20 ermöglicht in vorteilhafter Weise eine von der Authentikation des Bedieners unabhängige Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür 1 über die erste manuelle Betätigungsvorrichtung 26.1, wenn die Unfallerkennungsvorrichtung 50 eine Notfallsituation erkennt. Dadurch kann ein Ersthelfer im Crashfall bei der Annäherung an das Fahrzeug die erste manuelle Betätigungsvorrichtung 26.1 zur Notöffnung in vorteilhafter Weise direkt wahrnehmen und bedienen.
  • Im stromlosen Zustand ermöglicht die mechanische Notöffnungsvorrichtung 20 über die zweite manuelle Betätigungsvorrichtung 26.2 eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür 1. Hierbei führt der Bediener den Fahrzeugschlüssel 9 in die Einführöffnung 60 ein und stellt eine mechanische Wirkverbindung 62 zur zweiten Abdeckung 42 her, welche die zweite Abdeckung 42 aus der Abdeckposition in die Freigabeposition bewegt, bzw. die zweite Abdeckung 42 auswirft. Dadurch sind die zweite manuelle Betätigungsvorrichtung 26.2 und der Schließzylinder 40 zugänglich. Der Bediener führt den Fahrzeugschlüssel 9 in den Schließzylinder 40 ein. Durch eine manuelle Betätigung des Fahrzeugschlüssels 9 im Schließzylinder 40 erfolgt die Authentikation des Bedieners, wobei die Verriegelungsvorrichtung 30 mechanisch entriegelt wird. Durch eine Betätigung der zweiten manuellen Betätigungsvorrichtung 26.2 kann nun die Fahrzeugtür 1 geöffnet werden.
  • Ausführungsformen der erfindungsgemäßen elektrischen Türaußenbetätigung 10 für eine Fahrzeugtür 1 ermöglichen in vorteilhafter Weise im Crashfall eine von der Authentikation des Bedieners unabhängige mechanische Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür 1. Im stromlosen Zustand erfolgt die Authentikation zur mechanischen Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür 1 über den Fahrzeugschlüssel 9 und den Schließzylinder 40.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Fahrzeugtür
    3
    Griffmulde
    5
    Türgriff
    5.1
    erster Hohlraum
    5.2
    zweiter Hohlraum
    5.3
    erster Sockel
    5.4
    zweiter Sockel
    5.5
    Quersteg
    7
    Türgriffblende
    9
    Fahrzeugschlüssel
    10
    Türaußenbetätigung
    12
    Bedienfeld
    14
    Authentikationsvorrichtung
    14.1
    Authentikationselement
    14.2
    drahtlose Kommunikation
    20
    mechanische Notöffnungsvorrichtung
    22
    Aktuator
    24
    erste Abdeckung
    26.1
    erste manuelle Betätigungsvorrichtung
    26.2
    zweite manuelle Betätigungsvorrichtung
    28
    mechanische Übertragungsvorrichtung
    30
    Verriegelungsvorrichtung
    40
    Schließzylinder
    42
    zweite Abdeckung
    50
    Unfallerkennungsvorrichtung
    52
    elektrische Aktivierung
    60
    Einführöffnung für Fahrzeugschlüssel
    62
    mechanische Wirkverbindung

Claims (10)

  1. Elektrische Türaußenbetätigung (10) für eine Fahrzeugtür (1), mit einem Türgriff (5) und einer Verriegelungsvorrichtung (30), welche im Normalfall über ein am Türgriff (5) angeordnetes elektrisches Bedienfeld (12) mittels elektrischen Bediensignale ansteuerbar ist und eine Entriegelung und Öffnung der Fahrzeugtür (1) bewirkt, wobei eine mechanische Notöffnungsvorrichtung (20) mindestens eine manuelle Betätigungsvorrichtung (26.1, 26.2) umfasst, welche über eine mechanische Übertragungsvorrichtung (28) und die Verriegelungsvorrichtung (30) eine Öffnung der Fahrzeugtür (1) ermöglicht, wenn eine Unfallerkennungsvorrichtung (50) eine Notfallsituation erkennt, dadurch gekennzeichnet, dass zwei manuelle Betätigungsvorrichtungen (26.1, 26.2) mit der mechanischen Übertragungsvorrichtung (28) gekoppelt sind, wobei die manuellen Betätigungsvorrichtungen (26.1, 26.2) jeweils in einem Hohlraum (5.1, 5.2) des Türgriffs (5) angeordnet und jeweils von einer Abdeckung (24, 42) verdeckt sind, wobei die Unfallerkennungsvorrichtung (50) in der Notfallsituation die Verriegelungsvorrichtung (30) entriegelt und einen Aktuator (22) elektrisch aktiviert, welcher die erste Abdeckung (24) aus einer Abdeckposition in eine Freigabeposition überführt, in welcher die erste manuelle Betätigungsvorrichtung (26.1) sichtbar und zugänglich ist.
  2. Türaußenbetätigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Türgriff (5) im Bereich der zweiten Abdeckung (42) eine Einführöffnung (60) aufweist, in welche ein Fahrzeugschlüssel (9) einführbar ist, wobei der Fahrzeugschlüssel (9) im eingeführten Zustand die zweite Abdeckung (42) aus der Abdeckposition in die Freigabeposition überführt, in welcher die zweite manuelle Betätigungsvorrichtung (26.2) und ein Schließzylinder (40) zugänglich sind.
  3. Türaußenbetätigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine manuelle Betätigung des Fahrzeugschlüssels (9) im Schließzylinder (40) die Verriegelungsvorrichtung (30) entriegelt, so dass eine Betätigung der zweiten manuellen Betätigungsvorrichtung (26.2) eine Öffnung der Fahrzeugtür (1) bewirkt.
  4. Türaußenbetätigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Übertragungsvorrichtung (28) als Bowdenzug ausgeführt ist.
  5. Türaußenbetätigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die manuellen Betätigungsvorrichtungen (26.1, 26.2) als Zuglaschen ausgeführt sind, welche mit der als Bowdenzug ausgeführten mechanischen Übertragungsvorrichtung (28) verbunden sind.
  6. Türaußenbetätigung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Federelement die Bewegung der ersten Abdeckung (24) und/oder der zweiten Abdeckung (42) von der Abdeckposition in die Freigabeposition unterstützt.
  7. Türaußenbetätigung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundkörper des Türgriffs (5) zwei Sockel (5.3, 5.4) umfasst, welche über einen Quersteg (5.5) miteinander verbunden sind.
  8. Türaußenbetätigung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hohlraum (5.1) in dem ersten Sockel (5.3) und der zweite Hohlraum (5.2) in dem zweiten Sockel (5.4) ausgebildet ist, wobei das elektrische Bedienfeld (12) am Quersteg (5.5) angeordnet ist.
  9. Türaußenbetätigung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Bedienfeld (12) mindestens ein Schaltelement aufweist.
  10. Türaußenbetätigung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Schaltelement als Mikroschalter oder als Piezoelement oder als Spule ausgeführt ist.
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