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Die vorliegende Erfindung liegt auf den Gebieten der medizinischen bildgebenden Geräte und der Informationstechnik.
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Bei medizinischen Geräten zur Bildgebung, wie beispielsweise einem Magnetresonanztomographen (MRT), einem Computerresonanztomographen (CT), einem Röntgengerät, einem Ultraschallgerät, einem Tomosynthesegerät, usw. gibt es viele Einstellmöglichkeiten und Erweiterungen, die zu einem idealen bildgebenden Verfahren führen. Dieses Wissen (Know How) liegt oft bei einem Hersteller des medizinischen Gerätes zur Bildgebung und ebenso bei externen Forschungseinrichtungen oder Praxen.
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Speziell bei einem Magnetresonanztomographen ist es äußerst schwierig, ideale Abläufe für ein Bild zu finden, mit welchem ein Patient optimal diagnostiziert werden kann. Es gibt eine Vielzahl von Parametern, die das Bedienpersonal des Magnetresonanztomographen zu bestimmen hat, um den idealen Ablauf für das ideale Bild zur Diagnose zu finden. Der ideale Ablauf umfasst beispielsweise einen idealen Programmablauf eines den Magnetresonanztomographen steuernden Computerprogramms, ideale Pausen, ideale Injektion(en) und ideale Zeitpunkte für bestimmte ärztliche Diagnosen.
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Dies gestaltet die Arbeit mit dem Magnetresonanztomographen und ganz allgemein mit den medizinischen Geräten zur Bildgebung für das Bedienpersonal äußerst schwierig und zeitaufwändig. Dadurch wird der Einsatz eines medizinischen Geräts verteuert, so dass es eventuell in einigen Fällen nur aus Kostenspargründen nicht zur Diagnose zum Einsatz kommt.
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Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein medizinisches Gerät zur Bildgebung und ein Verfahren für ein medizinisches Gerät zur Bildgebung bereitzustellen, welche die zuvor genannten Probleme lösen.
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Diese Aufgabe wird durch ein medizinisches Gerät zur Bildgebung nach Patentanspruch 1 gelöst. Das medizinische Gerät hat ein Bilderzeugungsmodul zur Erzeugung eines Bildes, ein Einstellmodul zur Einstellung von mindestens einem Parameter, der von dem Bilderzeugungsmodul zur Erzeugung eines Bildes verwendet wird, ein Auswertemodul zur Auswertung, ob das mit dem Bilderzeugungsmodul aufgrund der Einstellung des Einstellmoduls erzeugte Bild um ein vorbestimmtes Maß von einer vorbestimmten Vorgabe abweicht, ein Zugriffsmodul zum Zugriff auf eine Speichervorrichtung, in welcher Einheiten speicherbar sind, mit welchen eine spezielle Ablaufsequenz zur Erzeugung eines Bildes mit dem Bilderzeugungsmodul ausführbar ist, wobei das Zugriffsmodul zum Zugreifen auf die Speichervorrichtung zum Herunterladen einer Einheit ausgestaltet ist, wenn eine Auswertung durch das Auswertemodul ergibt, dass das mit der Bilderzeugungsmodul aufgrund der Einstellung des Einstellmoduls erzeugte Bild mehr als um das vorbestimmte Maß von der vorbestimmten Vorgabe abweicht, und/oder wobei das Zugriffsmodul zum Zugreifen auf die Speichervorrichtung zum Heraufladen einer speziellen Ablaufsequenz ausgestaltet ist, wenn eine Auswertung durch das Auswertemodul ergibt, dass das mit dem Bilderzeugungsmodul aufgrund der Einstellung des Einstellmoduls erzeugte Bild weniger als um das vorbestimmte Maß von der vorbestimmten Vorgabe abweicht. Alternativ zum Auswertemodul kann der Zugriff auf Abläufe in der Speichervorrichtung auch jedem Benutzer eines Gerätes freistehen (ohne weitere Überprüfungen und Vergleiche mit Referenzvorgaben). In diesem Fall wird die Speichervorrichtung einfach benutzt, es gibt kein Maß das erreicht werden muss oder einen Automatismus.
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Mit dem medizinischen Gerät ist es möglich, spezielle Ablaufsequenzen zur Bildgebung je nach Bedarf nachträglich auf dem medizinischen Gerät lauffähig einzubinden, ohne dass hierfür Montagepersonal des Herstellers erforderlich wäre. Das Einbinden erfolgt also automatisch.
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Zudem ist es mit dem medizinischen Gerät für das Bedienpersonal möglich, vorhandenes Wissen einer anderen Klinik bei der Diagnose beispielsweise der Leber, des Knies, usw. ohne großen Zeitverlust und –aufwand zu nutzen. Dies führt dazu, dass mit dem medizinischen Gerät sehr schnell, einfach und daher kostengünstig hervorragende Bilder geliefert werden können, so dass die ärztliche Diagnose erheblich vereinfacht wird.
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Darüber hinaus ist es für den Betreiber des medizinischen Geräts möglich, bei der Arbeit mit dem medizinischen Gerät erworbenes Wissen bei der Bildgebung unkompliziert an andere Kliniken oder Forschungseinrichtungen weiterzugeben.
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Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Bei dem medizinischen Gerät kann der mindestens eine Parameter auswählbar sein aus der Gruppe, bestehend aus: einem Ablauf der Aufnahmesequenz zur Aufnahme des Bildes, einer Pause beim Ablauf der Aufnahmesequenz, einer dem zu untersuchenden Körper zu verabreichende Injektion, einem Zeitpunkt für bestimmte medizinische Diagnosen.
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Möglicherweise ist die Einheit ein Computerprogramm einer speziellen Ablaufsequenz zur Bildgebung, eine Computerprogrammaktualisierung und/oder Hardware.
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In einer Variante kann das Zugriffsmodul beispielsweise immer zum Zugreifen auf die Speichervorrichtung zum Heraufladen einer speziellen Ablaufsequenz ausgestaltet sein, wenn das Ablaufsequenz-Erstellmodul eine spezielle Ablaufsequenz erstellt hat.
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Das medizinische Gerät kann zudem ein Installationsmodul aufweisen zur Installation einer mit dem Zugriffsmodul von der Speichervorrichtung heruntergeladenen speziellen Ablaufsequenz zur Erzeugung eines Bildes mit dem Bilderzeugungsmodul.
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Das medizinische Gerät kann zudem ein Anzeigemodul zur Anzeige von Daten zur Bedienung des medizinischen Geräts aufweisen, wobei das Zugriffsmodul zur Abfrage eines Zugangscodes an dem Anzeigemodul ausgestaltet ist, wenn das Zugriffsmodul auf die Speichervorrichtung zugreift.
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Eine weitere mögliche Variante besteht darin, dass das Zugriffsmodul zum Zugriff auf eine externe Speichervorrichtung ausgestaltet ist, in welcher die Computerprogramme speicherbar sind.
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Die zuvor genannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren für ein medizinisches Gerät zur Bildgebung nach Patentanspruch 8 gelöst. Das Verfahren hat die Schritte: Einstellen, mit einem Einstellmodul, von mindestens einem Parameter, der von dem Bilderzeugungsmodul zur Erzeugung eins Bildes verwendet wird, Erzeugen eines Bildes, mit einem Bilderzeugungsmodul, Auswerten, mit einem Auswertemodul, ob das mit dem Bilderzeugungsmodul aufgrund der Einstellung des Einstellmoduls erzeugte Bild um ein vorbestimmtes Maß von einer vorbestimmten Vorgabe abweicht, Zugreifen, mit einem Zugriffsmodul, auf eine Speichervorrichtung, in welcher Einheiten speicherbar sind, mit welchen eine spezielle Ablaufsequenz zur Erzeugung eines Bildes mit dem Bilderzeugungsmodul ausführbar ist, wobei das Zugriffsmodul auf die Speichervorrichtung zum Herunterladen einer Einheit zugreift, wenn eine Auswertung durch das Auswertemodul ergibt, dass das mit dem Bilderzeugungsmodul aufgrund der Einstellung des Einstellmoduls erzeugte Bild mehr als um das vorbestimmte Maß von der vorbestimmten Vorgabe abweicht, und/oder wobei das Zugriffsmodul auf die Speichervorrichtung zum Heraufladen einer speziellen Ablaufsequenz zugreift, wenn eine Auswertung durch das Auswertemodul ergibt, dass das mit dem Bilderzeugungsmodul aufgrund der Einstellung des Einstellmoduls erzeugte Bild weniger als um das vorbestimmte Maß von dem vorbestimmten Maß abweicht.
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Das Verfahren erzielt die gleichen Vorteile, wie sie zuvor für das medizinische Gerät genannt sind.
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Die vorstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Ausführungsformen des Verfahrens können auch als Computerprogrammprodukt mit einem Computerprogramm ausgebildet sein, wobei der Computer zur Durchführung des oben beschriebenen, erfindungsgemäßen Verfahrens veranlasst wird, wenn das Computerprogramm auf dem Computer bzw. auf einem Prozessor des Computers ausgeführt wird.
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Eine alternative Aufgabenlösung besteht auch in einem Computerprogramm mit Computer-Programmcode zur Durchführung aller Verfahrensschritte des beanspruchten oder oben beschriebenen Verfahrens, wenn das Computerprogramm auf dem Computer ausgeführt wird. Dabei kann das Computerprogramm auch auf einem maschinenlesbaren Speichermedium gespeichert sein.
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Eine alternative Aufgabenlösung sieht ein Speichermedium vor, das zur Speicherung des vorstehend beschriebenen, computerimplementierten Verfahrens bestimmt ist und von einem Computer lesbar ist.
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Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass nicht alle Schritte des Verfahrens zwangsläufig auf ein und derselben Computerbasierten Instanz ausgeführt werden müssen, sondern sie können auch auf unterschiedlichen Geräten oder Instanzen ausgeführt werden. Auch ist es möglich, dass einzelne Abschnitte des vorstehend beschriebenen Verfahrens in einer verkaufsfähigen Einheit und die restlichen Komponenten in einer anderen verkaufsfähigen Einheit – sozusagen als verteiltes System – ausgeführt werden können. Auch kann die Abfolge der Verfahrensschritte gegebenenfalls variiert werden.
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Nachstehend wird die Lösung der Aufgabe noch detaillierter in sowohl in Bezug auf das beanspruchte medizinische Gerät als auch das beanspruchte Verfahren beschrieben. Hierbei zuvor und nachstehend erwähnte Merkmale, Vorteile oder alternative Ausführungsformen sind ebenso auch auf die anderen beanspruchten Gegenstände zu übertragen und umgekehrt. Mit anderen Worten können die gegenständlichen Ansprüche, die auf das medizinische Gerät gerichtet sind, auch mit den Merkmalen, die in Zusammenhang mit dem Verfahren beschrieben oder beansprucht sind, weitergebildet sein und umgekehrt. Die entsprechenden funktionalen Merkmale des Verfahrens werden dabei durch entsprechende gegenständliche Module, insbesondere durch Hardware-Module, ausgebildet.
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In der folgenden detaillierten Figurenbeschreibung werden nicht einschränkend zu verstehende Ausführungsbeispiele mit deren Merkmalen und weiteren Vorteilen anhand der Zeichnung besprochen. In dieser zeigen:
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1 eine übersichtsartige Darstellung von Modulen entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
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2 einen Datenfluss eines Verfahrens entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
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3 eine übersichtsartige Darstellung von Modulen entsprechend einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
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1 zeigt ein erstes medizinisches Gerät 10 und eine externe Speichervorrichtung 20, welche über eine erste Verbindungsleitung 30 miteinander verbunden sind, sowie ein zweites medizinisches Gerät 40, welches über eine zweite Verbindungsleitung 50 ebenfalls mit der externen Speichervorrichtung 20 verbunden ist. Die Verbindungsleitung(en) 30, 50 können Teil eines Datennetzwerks, insbesondere eine lokalen Netzwerks (LAN), eines Weitbereichsnetzwerks (WAN), des Internet, usw. sein. Die Verbindungsleitung(en) 30, 50 können drahtgebunden oder drahtlos ausgeführt sein. Die Verbindungsleitung(en) 30, 50 können auch als Lichtwellenleiter ausgeführt sein.
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Das erste medizinische Gerät 10 hat ein Anzeigemodul 11 zur Anzeige eines Bildes 111, ein Bedienmodul 12, ein Bilderzeugungsmodul 13, ein Ablaufsequenz-Erstellmodul 14, ein Speichermodul 15 zur Speicherung einer Vielzahl von Parametern 151, 152 und einer vorbestimmten Vorgabe für das Bild 111, ein Auswertemodul 16, ein Einstellmodul 17, ein Installationsmodul 18 und ein Zugriffsmodul 19.
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In der Speichervorrichtung 20 sind Einheiten 21, 22, 23 gespeichert bzw. weitere nicht dargestellte Einheiten speicherbar, welche beim Betrieb des medizinischen Geräts 10 verwendet werden können. Die Einheit 21 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Computerprogramm, mit welchem eine spezielle Ablaufsequenz zur Bildgebung auf dem medizinischen Gerät 10 ausgeführt werden kann. Die Einheit 22 ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Computerprogrammaktualisierung (Software-Update), mit welcher ein auf dem medizinischen Gerät 10 installiertes Computerprogramm oder Betriebssystem aktualisiert werden kann. Die Einheit 23 ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Spezifikation für eine Hardware-Komponente, welche ein Nutzer oder Betreiber des medizinischen Geräts 10 beziehen und zusätzlich auf seinem medizinischen Gerät 10 die zugehörige Hardwarekomponente nach Erwerb selbst und/oder mit Hilfe des Herstellers des medizinischen Geräts 10 installieren kann.
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Alternativ oder zusätzlich kann ein Hersteller und/oder Servicedienstleister usw. ohne medizinische Geräte auch Updates/Abläufe usw. hochladen und anbieten, auch wenn dies ins 1 nicht gezeigt ist. Das Hochladen und Anbieten erfolgt in diesem Fall meist in Verwendung der Module 14, 17, 18, 19, wobei kein medizinisches Gerät notwendig ist.
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Das zweite medizinische Gerät 40 hat ein Anzeigemodul 41 zur Anzeige eines Bildes 411, ein Bedienmodul 42, ein Bilderzeugungsmodul 43, ein Ablaufsequenz-Erstellmodul 44, ein Speichermodul 45 zur Speicherung einer Vielzahl von Parametern 451, 452 und einer vorbestimmten Vorgabe 455 für das Bild 411, ein Auswertemodul 46, ein Einstellmodul 47, ein Installationsmodul 48 und ein Zugriffsmodul 49. Das zweite medizinische Gerät 40 ist auf die gleiche Weise aufgebaut wie das erste medizinische Gerät 10, so dass für die Beschreibung der Module des zweiten medizinischen Geräts 40 und deren Funktionen auf die Beschreibung des ersten medizinischen Geräts 10 verwiesen wird.
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Über die erste Verbindungsleitung 30 können das erste medizinische Gerät 10 und die externe Speichervorrichtung 20 mit Hilfe des Zugriffsmoduls 19 Daten austauschen. Zudem können über die zweite Verbindungsleitung 50 das zweite medizinische Gerät 40 und die externe Speichervorrichtung 20 mit Hilfe des Zugriffsmoduls 49 Daten austauschen. Hierbei können die Zugriffsmodule 19, 49 jeweils beispielsweise eine Einheit 21 in die Speichervorrichtung 20 hochladen, so dass die Einheit 21 in der Speichervorrichtung 20 gespeichert werden kann. Zudem können die Zugriffsmodule 19, 49 jeweils eine oder mehrere der Einheiten 21, 22, 23 aus der Speichervorrichtung 20 herunterladen. Die entsprechende Einheit 21, 22, 23 kann dann mit Hilfe des entsprechenden Installationsmoduls 18, 48 auf dem entsprechenden medizinischen Gerät 10, 40 installiert und dadurch auf dem entsprechenden medizinischen Gerät 10, 40 derart lauffähig werden, dass die Einheit bei der Bildgebung mit dem entsprechenden medizinischen Gerät 10, 40 verwendbar ist.
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Die Funktion der medizinischen Geräte 10, 40 wird anhand von 2 mit dem von dem medizinischen Gerät 10 durchgeführten Verfahren noch genauer beschrieben. Das medizinische Gerät 40 kann das gleiche Verfahren durchführen, auch wenn dies hier nicht nochmals beschrieben ist.
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Gemäß 2 stellt nach dem Beginn des Verfahrens, bei einem Schritt S1, das Einstellmodul 17 des medizinischen Geräts 10 aufgrund einer Grundeinstellung und/oder entsprechenden Eingaben durch einen Benutzer an dem Bedienmodul 12 einen oder mehrere einsprechende Parameter 151, 152 ein, welche zur Erzeugung eines Bildes mit dem Bilderzeugungsmodul 13 zu verwenden sind. Die Parameter 151, 152 sind beispielsweise ein Ablauf einer Aufnahmesequenz zur Aufnahme des Bildes 111 eines menschlichen oder tierischen Körper, eine Pause beim Ablauf der Aufnahmesequenz, eine dem zu diagnostizierenden menschlichen oder tierischen Körper zu verabreichende Injektion, ein Zeitpunkt für bestimmte medizinische Diagnosen, usw. Danach geht der Fluss zu einem Schritt S2 weiter.
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Bei dem Schritt S2 erstellt das Ablaufsequenz-Erstellmodul 14 auf der Grundlage des oder der bei dem Schritt S1 eingestellten Parameter(s) 151, 152 eine Ablaufsequenz zur Bildgebung. Danach geht der Fluss zu einem Schritt S3 weiter.
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Bei dem Schritt S3 erzeugt das Bilderzeugungsmodul 13 ein Bild 111, welches auf dem Anzeigemodul 11 für einen Benutzer des medizinischen Geräts 10 angezeigt wird. Je nach Qualität des Bildes 111 kann das Bild 111 bereits zur Diagnose verwendet werden oder nicht. Danach geht der Fluss zu einem Schritt S4 weiter.
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Bei dem Schritt S4 wertet das Auswertemodul 16 aus, ob das Bild 111 der vorbestimmten Vorgabe 155 entspricht oder nicht. Diese vorbestimmte Vorgabe 155 kann ein vorab gespeichertes Referenzbild sein und/oder Angaben zu Kontrast und/oder Helligkeit und/oder Bildschärfe usw. umfassen. Weicht das mit dem Bilderzeugungsmodul 13 erzeugte Bild 111 mehr als um das vorbestimmte Maß von der vorbestimmten Vorgabe 155 ab, geht der Fluss zu einem Schritt S5 weiter. Ist dagegen keine oder weniger Abweichung vorhanden, geht der Fluss zu einem Schritt S7 weiter. Alternativ zum Schritt S4 kann der Zugriff auf Abläufe in der Speichervorrichtung 20 auch jedem Benutzer eines beliebigen Gerätes freistehen. In diesem Fall entfällt der Schritt S4 und die Speichervorrichtung 20 wird einfach von dem beliebigen Gerät benutzt, es gibt kein Maß das erreicht werden muss oder einen Automatismus.
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Bei dem Schritt S5 greift das Zugriffsmodul 19 auf die externe Speichervorrichtung 20 zu und lädt beispielsweise die Einheit 21 herunter, welche bessere Ergebnisse bei der Bilderzeugung mit dem Bilderzeugungsmodul 13 verspricht. Hierbei kann vom Benutzer an dem Bedienmodul 12 und/oder dem Anzeigemodul 11 auch ein Zugangscode für die Speichervorrichtung 20, wie ein Benutzername und/oder ein Passwort oder biometrische Daten, ein Barcode, usw. abgefragt werden. Zudem ist es möglich, dass der Benutzer auch Angaben zu bestimmten Bedingungen, wie Bezahlform, Lizenz usw. zur Verwendung der Einheit 21 gibt. Danach geht der Fluss zu einem Schritt S6 weiter.
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Bei dem Schritt S6 installiert das Installationsmodul 18 die von der Speichervorrichtung 20 heruntergeladene Einheit 21 beispielsweise in das Speichermodul 15 oder 45, so dass die Einheit 21 bei der Bilderzeugung mit dem Bilderzeugungsmodul 13 verwendbar ist. Danach geht der Fluss zu dem Schritt S3 zurück.
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Bei dem Schritt S7 greift das Zugriffsmodul auf die Speichervorrichtung 20 zu, um die gerade erzeugte spezielle Ablaufsequenz zur externen Speichervorrichtung 20 heraufzuladen. Hierbei kann auch zuvor mit Hilfe des Bedienmoduls 12 und/oder des Anzeigemoduls 11 eine Abfrage an den Benutzer erfolgen, ob die spezielle Ablaufsequenz als Einheit 21 auf die externe Speichervorrichtung 20 heraufgeladen werden soll oder nicht. Hierbei kann vom Benutzer auch ein Zugangscode für die Speichervorrichtung 20, wie ein Benutzername und/oder ein Passwort oder biometrische Daten, ein Barcode, usw. abgefragt werden. Zudem kann der Benutzer auch Angaben zu bestimmten Bedingungen, wie Preis, Lizenz usw. bei der Verwendung der Einheit 21 hinzufügen. Danach geht der Fluss ebenfalls zu dem Schritt S3 zurück.
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Je nach Bedarf kann das Verfahren beispielsweise durch eine Eingabe an dem Bedienmodul 12 wieder zu dem Schritt S1 zurückgehen.
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Das Verfahren ist beendet, wenn das medizinische Gerät 10 ausgeschaltet wird.
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3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel, gemäß welchem das medizinische Gerät 10 und ein drittes medizinisches Gerät 60 mit der Speichervorrichtung 20 über Verbindungsleitungen 30, 70 verbunden sind. Die Verbindungsleitung 70 kann gemäß einer der Ausführungsvarianten der Verbindungsleitung 30 ausgeführt sein, wie zuvor beschrieben.
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Das dritte medizinische Gerät 60 hat ein Anzeigemodul 61 zur Anzeige eines Bildes 611, ein Bedienmodul 62, ein Bilderzeugungsmodul 63, ein Ablaufsequenz-Erstellmodul 64, ein Speichermodul 65 zur Speicherung einer Vielzahl von Parametern 651, 652 und einer vorbestimmten Vorgabe 655 für das Bild 611, ein Auswertemodul 66, ein Einstellmodul 67, ein Installationsmodul 68 und ein Zugriffsmodul 69. Das dritte medizinische Gerät 60 ist in weiten Teilen auf die gleiche Weise aufgebaut wie das erste medizinische Gerät 10, so dass für die Beschreibung der Module des dritten medizinischen Geräts 60 und deren Funktionen auf die Beschreibung des ersten medizinischen Geräts 10 verwiesen wird.
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Im Unterschied zum ersten medizinischen Gerät 10 hat das medizinische Gerät 60 kein Installationsmodul 18 zur Installation einer der Einheiten 21, 22, 23. Demzufolge kann das medizinische Gerät 60 nur spezielle Ablaufsequenzen als Einheit 21 auf die externe Speichervorrichtung 20 heraufladen, wohingegen das medizinische Gerät 10 ausgestaltet ist, wie in Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel beschrieben.
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Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen können auch mehr als zwei medizinische Geräte 10, 40, 60 mit der Speichereinrichtung 20 über eine Verbindungsleitung 30, 50, 70 verbunden sein. Zudem ist die Anzahl und Art der Einheiten 21, 22, 23 in der Speichervorrichtung 20 beliebig wählbar.
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Außerdem ist es bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich, dass aus mehreren Ablaufsequenzen und spezieller Parametrisierung ganze Untersuchungsabläufe erstellt werden, welche dann als Einheit 21 auf die Speichervorrichtung 20 hochgeladen werden.
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Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die Beschreibung der Erfindung und die Ausführungsbeispiele grundsätzlich nicht einschränkend in Hinblick auf eine bestimmte physikalische Realisierung der Erfindung zu verstehen sind. Für einen Fachmann ist es insbesondere offensichtlich, dass die Erfindung teilweise oder vollständig in Soft- und/oder Hardware und/oder auf mehrere physikalische Produkte – dabei insbesondere auch Computerprogrammprodukte – verteilt realisiert werden kann.