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DE102014102200A1 - Implantat zur Stabilisierung von Dornfortsätzen und medizinisches Instrumentarium - Google Patents

Implantat zur Stabilisierung von Dornfortsätzen und medizinisches Instrumentarium Download PDF

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DE102014102200A1
DE102014102200A1 DE102014102200.9A DE102014102200A DE102014102200A1 DE 102014102200 A1 DE102014102200 A1 DE 102014102200A1 DE 102014102200 A DE102014102200 A DE 102014102200A DE 102014102200 A1 DE102014102200 A1 DE 102014102200A1
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DE
Germany
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locking
locking element
receptacle
implant
members
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102014102200.9A
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English (en)
Inventor
Jens Beger
Kay Fischer
Alexander Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aesculap AG
Original Assignee
Aesculap AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/68Internal fixation devices, including fasteners and spinal fixators, even if a part thereof projects from the skin
    • A61B17/70Spinal positioners or stabilisers, e.g. stabilisers comprising fluid filler in an implant
    • A61B17/7062Devices acting on, attached to, or simulating the effect of, vertebral processes, vertebral facets or ribs ; Tools for such devices
    • A61B17/7068Devices comprising separate rigid parts, assembled in situ, to bear on each side of spinous processes; Tools therefor

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Implantat zur Stabilisierung von Dornfortsätzen benachbarter Wirbelkörper relativ zueinander, umfassend ein erstes Anlageelement (18) und ein zweites Anlageelement (20) in veränderbarem Abstand zu diesem, die von einander abgewandten Seiten an zu stabilisierende Dornfortsätze (12, 14) anlegbar sind, mindestens ein mit dem ersten Anlageelement (18) gekoppeltes Spannelement (30) zum Durchgreifen des Zwischenwirbelraums (16), längs welchem Spannelement (30) das zweite Anlageelement (20) beweglich ist, mindestens eine am zweiten Anlageelement (20) angeordnete Verriegelungseinrichtung (32), die eine Verriegelungselementaufnahme (54) und ein darin aufgenommenes Verriegelungselement (56) zum Koppeln mit dem mindestens einen Spannelement (20) und Verriegeln des zweiten Anlageelementes (20) gegen Bewegung zumindest in vom ersten Anlageelement (18) weg weisender Richtung umfasst, wobei das Verriegelungselement (54) und das mindestens eine Spannelement (20) zusammenwirkende Eingriffsglieder (44, 78) umfassen oder bilden. Um ein derartiges Implantat bereitzustellen, das sich bei konstruktiv einfacher Ausgestaltung einfach handhaben lässt, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das Verriegelungselement (56) längs einer Verriegelungsrichtung (68) von einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung überführbar ist, wobei die Eingriffsglieder (44, 78) am mindestens einen Spannelement (30) und am Verriegelungselement (56) in dessen Entriegelungsstellung nicht miteinander koppeln und in dessen Verriegelungsstellung formschlüssig in Eingriff stehen, und dass das Verriegelungselement (56) quer zur Verriegelungsrichtung (68) formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordnet und der Eingriff der Eingriffsglieder (44, 78) nur durch Überführen des Verriegelungselementes (56) von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung aufhebbar ist. Außerdem betrifft die Erfindung ein medizinisches Instrumentarium.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Implantat zur Stabilisierung von Dornfortsätzen benachbarter Wirbelkörper relativ zueinander, umfassend ein erstes Anlageelement und ein zweites Anlageelement in veränderbarem Abstand zu diesem, die von einander abgewandten Seiten an zu stabilisierende Dornfortsätze anlegbar sind, mindestens ein mit dem ersten Anlageelement gekoppeltes Spannelement zum Durchgreifen des Zwischenwirbelraums, längs welchem Spannelement das zweite Anlageelement beweglich ist, mindestens eine am zweiten Anlageelement angeordnete Verriegelungseinrichtung, die eine Verriegelungselementaufnahme und ein darin aufgenommenes Verriegelungselement zum Koppeln mit dem mindestens einen Spannelement und Verriegeln des zweiten Anlageelementes gegen Bewegung zumindest in vom ersten Anlageelement weg weisender Richtung umfasst, wobei das Verriegelungselement und das mindestens eine Spannelement zusammenwirkende Eingriffsglieder umfassen oder bilden.
  • Außerdem betrifft die Erfindung ein medizinisches Instrumentarium.
  • Ein Implantat der eingangs genannten Art ist beispielsweise in der WO 2013/167731 A1 beschrieben. Das Implantat weist als Verriegelungselement einen aufweitbaren durchbrochenen Ring auf. Das Verriegelungselement kann unter Spreizung der Schenkel des Ringes in die Verriegelungselementaufnahme eingeführt werden. Die Schenkel können ein Spannelement in Gestalt eines Stabes umgreifen und sich hinter diesem wieder aneinander annähern, wobei sie in Eingriff mit dem Spannelement gelangen.
  • Das in der genannten Druckschrift offenbarte Implantat bewährt sich in der Praxis. Wünschenswert wäre es, eine konstruktiv einfacheres, einfach zu handhabendes Implantat bereitzustellen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Implantat bereitzustellen, das sich bei konstruktiv einfacher Ausgestaltung einfach handhaben lässt.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Implantat der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Verriegelungselement in der Verriegelungselementaufnahme längs einer Verriegelungsrichtung von einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung überführbar ist, wobei die Eingriffsglieder am mindestens einen Spannelement und am Verriegelungselement in dessen Entriegelungsstellung nicht miteinander koppeln und in dessen Verriegelungsstellung formschlüssig in Eingriff stehen, und dass das Verriegelungselement quer zur Verriegelungsrichtung formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme angeordnet und der Eingriff der Eingriffsglieder nur durch Überführen des Verriegelungselementes von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung aufhebbar ist.
  • Beim erfindungsgemäßen Implantat kann das Verriegelungselement von einer Entriegelungsstellung, in der die Eingriffsglieder nicht in Eingriff sind, in eine Verriegelungsstellung überführt werden, vorzugsweise durch Verschieben. In der Verriegelungsstellung stehen die Eingriffsglieder in formschlüssigem Eingriff. Dadurch kann das zweite Anlageelement gegen Bewegung in vom ersten Anlageelement weg weisender Richtung gesichert werden. Quer zur Verriegelungsrichtung ist das Verriegelungselement formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme angeordnet. Im Gegensatz zu dem in der eingangs genannten Druckschrift beschriebenen Implantat ist das Verriegelungselement insbesondere nicht aufweitbar, wodurch die Eingriffselemente außer Eingriff gelangen könnten. Dies gibt insbesondere die Möglichkeit, durch eine konstruktiv einfache Verriegelungseinrichtung das zweite Anlageelement auch gegen eine Bewegung in Richtung auf das erste Anlageelement zu sichern, wenn die Verriegelungselementaufnahme am zweiten Anlageelement gehalten ist, beispielsweise an diesem starr oder beweglich festgelegt ist. Nur durch Überführen des Verriegelungselementes entgegen der Verriegelungsrichtung von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung kann der Eingriff der Eingriffsglieder aufgehoben werden. Dadurch ist insbesondere die Möglichkeit gegeben, den Abstand der Anlageelemente relativ zueinander handhabungsfreundlich zu verändern. Dies ist beispielsweise bei einer Repositionierung des Implantates während der Implantation oder bei einer Revisionsoperation von Vorteil.
  • Günstig ist es, wenn das Verriegelungselement eine vom mindestens einen Spannelement durchgriffene Materialausnehmung mit einem ersten Ausnehmungsbereich und einem zweiten Ausnehmungsbereich umfasst, wobei ein Rand der Materialausnehmung am ersten Ausnehmungsbereich frei von Eingriffsgliedern des Verriegelungselementes ist und am zweiten Ausnehmungsbereich mindestens ein Eingriffsglied des Verriegelungselementes aufweist, wobei das mindestens eine Spannelement durch Überführen des Verriegelungselementes von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung vom ersten Ausnehmungsbereich in den zweiten Ausnehmungsbereich und umgekehrt überführbar ist. Durchgreift das mindestens eine Spannelement den ersten Ausnehmungsbereich, koppeln die Eingriffsglieder nicht miteinander. Wird das Verriegelungselement in die Verriegelungsstellung überführt, kann das mindestens eine Spannelement den zweiten Ausnehmungsbereich durchgreifen. Dabei stehen die Eingriffsglieder in formschlüssigem Eingriff.
  • Als vorteilhaft erweist es sich, wenn die Materialausnehmung eine in sich geschlossene Durchgangsöffnung des Verriegelungselementes ist und die Ausnehmungsbereiche Durchgangsbereiche der Durchgangsöffnung sind. Die Durchgangsöffnung ist bei dieser Ausführungsform insbesondere ein Langloch. Quer zur Richtung des Langloches ist das Verriegelungselement formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme angeordnet. Die Ränder des Langloches sind relativ zueinander nicht spreizbar. Unabhängig von der Stellung des Verriegelungselementes relativ zur Verriegelungselementaufnahme ist der Querschnitt der Durchgangsöffnung konstant.
  • Die Durchgangsöffnung ist zum Beispiel eine Durchbrechung des Verriegelungselementes.
  • Insbesondere bei den beiden zuletzt erwähnten vorteilhaften Ausführungsformen ist es günstig, wenn das Verriegelungselement in der Verriegelungselementaufnahme unverlierbar gehalten ist.
  • Das Verriegelungselement ist vorzugsweise formstabil, insbesondere, um den vorstehend erwähnten konstanten Querschnitt der Durchgangsöffnung unabhängig von der Relativposition des Verriegelungselementes in der Verriegelungselementaufnahme sicherzustellen.
  • Als vorteilhaft erweist es sich, wenn die Eingriffsglieder am mindestens einen Spannelement angeordnete, in dessen Längsrichtung voneinander beabstandete Umfangsrippen umfassen sowie mindestens eine am Verriegelungselement angeordnete Nut, in die eine Umfangsrippe in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes eingreift. Die Umfangsrippen und die mindestens eine Nut, vorzugsweise mehrere Nuten, bilden Anschläge, die eine Bewegung des Verriegelungselementes in dessen Verriegelungsstellung relativ zum mindestens einen Spannelement blockieren. Dadurch lässt sich auch eine Bewegung der Verriegelungselementaufnahme sowie des zweiten Anlageelementes weg vom ersten Anlageelement und in Richtung auf das erste Anlageelement verhindern. Die Umfangsrippen erstrecken sich zumindest über einen Teil des Umfangs des mindestens einen Spannelementes. Die mindestens eine Nut, vorzugsweise mehrere Nuten, erstrecken sich bevorzugt über mindestens einen halben Umfang des mindestens einen Spannelementes.
  • Günstigerweise ist das Verriegelungselement längs des mindestens einen Spannelementes formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme angeordnet. Am Verriegelungselement angreifende Kräfte können dadurch an die Verriegelungselementaufnahme und über diese an das zweite Anlageelement abgeleitet werden und umgekehrt.
  • Das Verriegelungselement ist in der Verriegelungselementaufnahme zum Überführen von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung bevorzugt beweglich gelagert. Günstigerweise ist das Verriegelungselement in der Verriegelungselementaufnahme verschiebbar geführt. Beispielsweise kann das Verriegelungselement in einer senkrecht zur Richtung des mindestens einen Spannelementes ausgerichteten Ebene verschoben werden. Quer zur Verschieberichtung und quer zur Richtung des Spannelementes ist das Verriegelungselement formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme positioniert. Dadurch wird es von dieser geführt. Insbesondere kann es in dieser Richtung, wie vorstehend erwähnt, nicht aufgeweitet werden.
  • Aus vorstehend Gesagtem ergibt sich, dass die Verriegelungsrichtung insbesondere quer zum mindestens einen Spannelement ausgerichtet sein kann.
  • Von Vorteil ist es, wenn das Implantat mindestens eine Sicherungseinrichtung umfasst mit einem mit dem Verriegelungselement gekoppelten ersten Sicherungsglied und einem zweiten Sicherungsglied, die in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes relativ zueinander von einer Entsicherungsstellung in eine Sicherungsstellung beweglich sind, in der sie zum Sichern des Verriegelungselementes gegen Bewegung in die Entriegelungsstellung zusammenwirken. Dadurch kann die Zuverlässigkeit des Implantates erhöht werden. Die die Sicherungsstellung einnehmenden Sicherungsglieder sichern das Verriegelungselement gegen unerwünschte Bewegung von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung.
  • Vorzugsweise ist das zweite Sicherungsglied mit der Verriegelungselementaufnahme gekoppelt. Beispielsweise steht das zweite Sicherungsglied mit der Verriegelungselementaufnahme in kraftschlüssiger oder stoffschlüssiger Verbindung.
  • Bei einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung ist das erste Sicherungsglied einstückig mit dem Verriegelungselement gebildet und/oder das zweite Sicherungsglied einstückig mit der Verriegelungselementaufnahme gebildet.
  • Es kann vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement insgesamt einstückig ist.
  • In entsprechender Weise kann vorgesehen sein, dass die Verriegelungselementaufnahme insgesamt einstückig ist.
  • In der Sicherungsstellung wirken die Sicherungsglieder bevorzugt kraft- und/oder formschlüssig zusammen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Implantates bilden das erste Sicherungsglied und das zweite Sicherungsglied zusammenwirkende, entgegen der Verriegelungsrichtung wirksame Anschläge. Wirkt auf das Verriegelungselement eine Kraft mit einer Komponente entgegen der Verriegelungsrichtung, kontaktieren die Sicherungsglieder einander und blockieren das Verriegelungselement, so dass dieses nicht in die Entriegelungsstellung überführt wird.
  • Besonders günstig ist es, wenn das erste Sicherungsglied und das zweite Sicherungsglied relativ zueinander vorgespannt sind zum Überführen von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung. Wird das Verriegelungselement in die Verriegelungsstellung überführt, kann dadurch eine gewissermaßen "automatische" Sicherung des Verriegelungselementes erfolgen. Aufgrund der Vorspannung der Sicherungsglieder relativ zueinander nehmen diese selbsttätig die Sicherungsstellung ein, ohne dass es hierfür des Zutuns eines Benutzers bedarf. Das Implantat erweist sich dadurch als besonders handhabungsfreundlich und zuverlässig.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Implantates ist es günstig, wenn die Sicherungsglieder einen an der Verriegelungselementaufnahme oder am Verriegelungselement federnd gehaltenen Vorsprung sowie einen am Verriegelungselement bzw. an der Verriegelungselementaufnahme angeordneten Absatz umfassen, und wenn der Vorsprung mit dem Absatz in der Sicherungsstellung zusammenwirkt. Der federnde Vorsprung, beispielsweise ausgestaltet als Zunge, ist relativ zum anderen Sicherungsglied (dem Absatz) vorgespannt. Wie vorstehend erläutert können die Sicherungsglieder dadurch selbsttätig die Sicherungsstellung einnehmen, wenn das Verriegelungselement die Verriegelungsstellung einnimmt. Der Vorsprung kann entgegen der Vorspannung vom Absatz angehoben und dadurch die Sicherungsglieder in die Entsicherungsstellung überführt werden. Dies gibt die Möglichkeit, das Verriegelungselement in die Entriegelungsstellung zu überführen.
  • Insgesamt ist es von Vorteil, wenn das erste Sicherungsglied und das zweite Sicherungsglied von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung überführbar sind und wenn das Verriegelungselement von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung überführbar ist.
  • Die Sicherungsglieder sind vorzugsweise entlang einer quer zur Verriegelungsrichtung ausgerichteten Sicherungsrichtung, beispielsweise längs dem oder parallel zum mindestens einen Spannelement, von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung überführbar.
  • Von Vorteil ist es, wenn die Verriegelungselementaufnahme eine Hülse umfasst oder bildet, in der das mindestens eine Spannelement verschiebbar geführt ist.
  • Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass das mindestens eine Spannelement am zweiten Anlageelement verschiebbar geführt ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Implantates ist es günstig, wenn die Verriegelungselementaufnahme getrennt vom zweiten Anlageelement gebildet ist und sich an diesem gegen Bewegung in Richtung auf das erste Anlageelement abstützt.
  • In entsprechender Weise kann vorgesehen sein, dass sich die Verriegelungselementaufnahme am zweiten Anlageelement gegen Bewegung weg vom ersten Anlageelement abstützt.
  • Durch Kombination der beiden vorstehend erwähnten Ausführungsformen ist insbesondere vorgesehen, dass die Verriegelungselementaufnahme am zweiten Anlageelement gehalten ist.
  • Die Verriegelungselementaufnahme kann auch am zweiten Anlageelement gehalten sein, indem sie mit diesem fest verbunden ist.
  • Günstig ist es, wenn die Verriegelungselementaufnahme und das zweite Anlageelement zusammenwirkende Gelenkglieder umfassen oder bilden, über die die Verriegelungselementaufnahme um mindestens eine Kippachse kippbeweglich zum zweiten Anlageelement ist. Dies gibt die Möglichkeit, dass das zweite Anlageelement relativ zur Verriegelungselementaufnahme und auch zum mindestens einen Spannelement verkippt. Das Implantat kann sich dadurch besser an die Kontur der zu stabilisierenden Dornfortsätze anpassen.
  • Günstigerweise umfassen die Gelenkglieder sphärische Gelenkflächen oder bilden sphärische Gelenkflächen. Dadurch ist das Implantat in besonders guter Weise an die Kontur der Dornfortsätze anpassbar. Beispielsweise sind die Gelenkglieder kugelkalottenförmig bzw. hohlkugelkalottenförmig.
  • Um die getrennt vom zweiten Anlageelement gebildete Verriegelungselementaufnahme an diesem zu halten, ist vorzugsweise folgendes vorgesehen: Das zweite Anlageelement umfasst eine Halteaufnahme, in der die Verriegelungselementaufnahme gehalten ist, wobei die Verriegelungselementaufnahme zwei von einem Haltezustand in einen Einführzustand und umgekehrt bringbare Halteglieder umfasst oder bildet, wobei die Halteglieder im aneinander angenäherten Einführzustand in die Halteaufnahme einführbar und darin in den Haltezustand überführbar sind, in dem sie voneinander weiter beabstandet sind als im Einführzustand. Die Halteglieder können aneinander angenähert werden, damit die Verriegelungselementaufnahme in die Halteaufnahme des zweiten Anlageelementes eingeführt werden kann. Darin können die Halteglieder in größeren Abstand voneinander gebracht werden und im Haltezustand von der Halteaufnahme gehalten werden. Beispielsweise hinterschneidet die Halteaufnahme die Halteglieder. Die Halteglieder sind vorzugsweise unter elastischer Verformung von Einführzustand in den Haltezustand und umgekehrt überführbar. Die Halteglieder bilden vorzugsweise die vorstehend erwähnten Gelenkglieder.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Implantat zwei Spannelemente, zwei Verriegelungseinrichtungen und, gegebenenfalls, zwei Sicherungseinrichtungen, wobei jedem Spannelement eine Verriegelungseinrichtung und eine Sicherungseinrichtung zugeordnet ist.
  • Die Verriegelungselementaufnahmen der zwei Verriegelungseinrichtungen sind vorzugsweise getrennt voneinander gebildet. Sie können jedoch auch miteinander verbunden sein.
  • Günstigerweise sind die Verriegelungseinrichtungen und/oder die Sicherungseinrichtungen identisch, um eine konstruktiv einfache Ausgestaltung zu erzielen.
  • Von Vorteil ist es, wenn die Verriegelungseinrichtungen sich gegenseitig um Rotation um das jeweilige Spannelement sichern. Die Richtung des Einwirkens auf die Verriegelungseinrichtung, beispielsweise mit einem Verriegelungsinstrument oder einem Entriegelungsinstrument, kann dadurch zur vereinfachten Handhabung erhalten bleiben.
  • Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass das Implantat mindestens eine Verdrehsicherungseinrichtung umfasst zur Sicherung der mindestens einen Verriegelungseinrichtung gegen Rotation um das mindestens eine Spannelement.
  • Das mindestens eine Spannelement ist am ersten Anlageelement vorzugsweise festgelegt und unbeweglich zu diesem.
  • Die Anlageelemente sind günstigerweise einstückig.
  • Die Anlageelemente können einen mittleren Abschnitt aufweisen und an dessen einander abgewandten Seiten Endabschnitte. Die Endabschnitte können quer zur Längsrichtung des jeweiligen Anlageelementes versetzt am mittleren Abschnitt angeordnet sein. Die Endabschnitte sind am mittleren Abschnitt vorzugsweise über einen jeweiligen Verformungsbereich festgelegt. Der Verformungsbereich umfasst beispielsweise eine Materialausnehmung, beispielsweise eine Materialschwächung. Die Endabschnitte können dadurch auf einfachere Weise relativ zum mittleren Abschnitt bewegt und insbesondere gebogen werden, damit sie besser an die Kontur der Dornfortsätze angepasst werden können. Die Endabschnitte können in Richtung des jeweils anderen Anlageelementes vorgebogen sein. Werden die Anlageelemente aufeinander zu bewegt, geraten die Endabschnitte dadurch frühzeitig in Anlage an die Dornfortsätze.
  • Die Anlageelemente weisen bevorzugt dem jeweils anderen Anlageelement zugewandt Verankerungsglieder zum Eingreifen in die Dornfortsätze auf. Die Verankerungsglieder sind beispielsweise dornförmig. Verankerungsglieder des ersten und des zweiten Anlageelementes sind bevorzugt auf Lücke angeordnet, um eine Schwächung der Dornfortsätze zu verringern.
  • Wie bereits erwähnt, betrifft die Erfindung auch ein medizinisches Instrumentarium. Ein erfindungsgemäßes Instrumentarium, mit dem die eingangs genannte Aufgabe ebenfalls gelöst werden kann, umfasst ein Implantat der vorstehend genannten Art und ein Verriegelungsinstrument, das ein Haltewerkzeug aufweist zum Anlegen an die Verriegelungselementaufnahme und ein Verriegelungswerkzeug, um das Verriegelungselement von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung zu überführen. Das Haltewerkzeug ist beispielsweise ein sogenannter Niederhalter, mit dem die Verriegelungselementaufnahme mit einer vom Operateur weg weisenden Kraft beaufschlagt wird. Das Verriegelungswerkzeug kann beispielsweise mit einer auf den Operateur gerichteten Kraft beaufschlagt werden, um das Verriegelungselement in die Verriegelungsstellung zu überführen, insbesondere durch Verschieben. Das Verriegelungsinstrument und das Haltewerkzeug können aneinander geführt sein.
  • Günstig ist es, wenn das Verriegelungselement und das Verriegelungswerkzeug korrespondierende Ausrichtglieder zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden und/oder wenn die Verriegelungselementaufnahme und das Haltewerkzeug korrespondierende Ausrichtglieder zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden. Dadurch kann die Handhabung des Instrumentariums verbessert werden.
  • Das Instrumentarium umfasst bevorzugt ein Entriegelungsinstrument, das ein Haltewerkzeug aufweist zum Anlegen an die Verriegelungselementaufnahme und ein Entriegelungswerkzeug. Mit dem Entriegelungswerkzeug ist das Verriegelungselement von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung überführbar. Vorzugsweise ist das Entriegelungswerkzeug geeignet, die Sicherungsglieder von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung zu überführen, sofern das Implantat die vorstehend erwähnte Sicherungseinrichtung umfasst. Das Entriegelungswerkzeug kann beispielsweise vom Operateur mit einer von ihm weg weisenden Kraft beaufschlagt werden und das Haltewerkzeug mit einer auf den Operateur weisenden Kraft, um das Verriegelungsinstrument insbesondere schiebend in distaler Richtung zu bewegen. Das Haltewerkzeug und das Entriegelungswerkzeug können aneinander geführt sein.
  • Von Vorteil ist es, wenn das Verriegelungselement und das Entriegelungswerkzeug korrespondierende Ausrichtglieder zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden und/oder wenn die Verriegelungselementaufnahme und das Haltewerkzeug korrespondierende Ausrichtglieder zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden. Dies erleichtert die Handhabung des Instrumentariums.
  • Die vorstehende Beschreibung umfasst somit insbesondere die nachfolgend in Form durchnummerierter Sätze definierten Ausführungsformen eines Implantates und eines medizinischen Instrumentariums:
    • 1. Implantat zur Stabilisierung von Dornfortsätzen benachbarter Wirbelkörper relativ zueinander, umfassend ein erstes Anlageelement (18) und ein zweites Anlageelement (20) in veränderbarem Abstand zu diesem, die von einander abgewandten Seiten an zu stabilisierende Dornfortsätze (12, 14) anlegbar sind, mindestens ein mit dem ersten Anlageelement (18) gekoppeltes Spannelement (30) zum Durchgreifen des Zwischenwirbelraums (16), längs welchem Spannelement (30) das zweite Anlageelement (20) beweglich ist, mindestens eine am zweiten Anlageelement (20) angeordnete Verriegelungseinrichtung (32), die eine Verriegelungselementaufnahme (54) und ein darin aufgenommenes Verriegelungselement (56) zum Koppeln mit dem mindestens einen Spannelement (20) und Verriegeln des zweiten Anlageelementes (20) gegen Bewegung zumindest in vom ersten Anlageelement (18) weg weisender Richtung umfasst, wobei das Verriegelungselement (54) und das mindestens eine Spannelement (20) zusammenwirkende Eingriffsglieder (44, 78) umfassen oder bilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) in der Verriegelungselementaufnahme (54) längs einer Verriegelungsrichtung (68) von einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung überführbar ist, wobei die Eingriffsglieder (44, 78) am mindestens einen Spannelement (30) und am Verriegelungselement (56) in dessen Entriegelungsstellung nicht miteinander koppeln und in dessen Verriegelungsstellung formschlüssig in Eingriff stehen, und dass das Verriegelungselement (56) quer zur Verriegelungsrichtung (68) formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordnet und der Eingriff der Eingriffsglieder (44, 78) nur durch Überführen des Verriegelungselementes (56) von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung aufhebbar ist.
    • 2. Implantat nach Satz 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) eine vom mindestens einen Spannelement (30) durchgriffene Materialausnehmung (70) mit einem ersten Ausnehmungsbereich (72) und einem zweiten Ausnehmungsbereich (74) umfasst, wobei ein Rand (76) der Materialausnehmung (70) am ersten Ausnehmungsbereich (72) frei von Eingriffsgliedern (78) des Verriegelungselementes (56) ist und am zweiten Ausnehmungsbereich (74) mindestens ein Eingriffsglied (78) des Verriegelungselementes (56) aufweist, wobei das mindestens eine Spannelement (30) durch Überführen des Verriegelungselementes (56) von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung vom ersten Ausnehmungsbereich (74) in den zweiten Ausnehmungsbereich (72) und umgekehrt überführbar ist.
    • 3. Implantat nach Satz 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialausnehmung (70) eine in sich geschlossene Durchgangsöffnung (70) des Verriegelungselementes (56) ist und die Ausnehmungsbereiche (72, 74) Durchgangsbereiche (72, 74) der Durchgangsöffnung (70) sind.
    • 4. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) in der Verriegelungselementaufnahme (54) unverlierbar gehalten ist.
    • 5. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) formstabil ist.
    • 6. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsglieder (44, 78) am mindestens einen Spannelement (30) angeordnete, in dessen Längsrichtung (40) voneinander beabstandete Umfangsrippen (38) umfassen sowie mindestens eine am Verriegelungselement (56) angeordnete Nut (80), in die eine Umfangsrippe (38) in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes (56) eingreift.
    • 7. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) längs des mindestens einen Spannelementes (30) formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordnet ist.
    • 8. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) in der Verriegelungselementaufnahme (54) zum Überführen von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung beweglich gelagert ist, insbesondere in der Verriegelungselementaufnahme (54) verschiebbar geführt ist.
    • 9. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsrichtung (68) quer zum mindestens einen Spannelement (30) ausgerichtet ist.
    • 10. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Implantat (10) mindestens eine Sicherungseinrichtung (34) umfasst mit einem mit dem Verriegelungselement (56) gekoppelten ersten Sicherungsglied (82) und einem zweiten Sicherungsglied (90), die in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes (56) relativ zueinander von einer Entsicherungsstellung in eine Sicherungsstellung beweglich sind, in der sie zum Sichern des Verriegelungselementes (56) gegen Bewegung in die Entriegelungsstellung zusammenwirken.
    • 11. Implantat nach Satz 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sicherungsglied (90) mit der Verriegelungselementaufnahme (54) gekoppelt ist.
    • 12. Implantat nach Satz 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sicherungsglied (82) einstückig mit dem Verriegelungselement (56) gebildet ist und/oder dass das zweite Sicherungsglied (90) einstückig mit der Verriegelungselementaufnahme (54) gebildet ist.
    • 13. Implantat nach einem der Sätze 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsglieder (82, 90) in der Sicherungsstellung kraft- und/oder formschlüssig zusammenwirken.
    • 14. Implantat nach einem der Sätze 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sicherungsglied (82) und das zweite Sicherungsglied (90) relativ zueinander vorgespannt sind zum Überführen von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung.
    • 15. Implantat nach einem der Sätze 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsglieder (82, 90) einen an der Verriegelungselementaufnahme (54) oder am Verriegelungselement (56) federnd gehaltenen Vorsprung (92) sowie einen am Verriegelungselement (56) bzw. an der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordneten Absatz (84) umfassen, und dass der Vorsprung (92) mit dem Absatz (84) in der Sicherungsstellung zusammenwirkt.
    • 16. Implantat nach einem der Sätze 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsglieder (82, 90) entlang einer quer zur Verriegelungsrichtung (68) ausgerichteten Sicherungsrichtung von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung überführbar sind.
    • 17. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselementaufnahme (54) eine Hülse (66) umfasst oder bildet, in der das mindestens eine Spannelement (30) verschiebbar geführt ist.
    • 18. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselementaufnahme (54) getrennt vom zweiten Anlageelement (20) gebildet ist und sich an diesem gegen Bewegung in Richtung auf das erste Anlageelement (18) abstützt.
    • 19. Implantat nach Satz 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselementaufnahme (54) und das zweite Anlageelement (20) zusammenwirkende Gelenkglieder (50, 62) umfassen oder bilden, über die die Verriegelungselementaufnahme (54) um mindestens eine Kippachse kippbeweglich zum Anlageelement (20) ist.
    • 20. Implantat nach Satz 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkglieder (50, 62) sphärische Gelenkflächen (52, 64) umfassen oder bilden.
    • 21. Implantat nach einem der Sätze 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Anlageelement (20) eine Halteaufnahme (48) umfasst, in der die Verriegelungselementaufnahme (54) gehalten ist, wobei die Verriegelungselementaufnahme (54) zwei von einem Haltezustand in einen Einführzustand und umgekehrt bringbare Halteglieder (60) umfasst oder bildet, wobei die Halteglieder (60) im aneinander angenäherten Einführzustand in die Halteaufnahme (48) einführbar und darin in den Haltezustand überführbar sind, in dem sie voneinander weiter beabstandet sind als im Einführzustand.
    • 22. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Implantat (10) zwei Spannelemente (30), zwei Verriegelungseinrichtungen (32) und gegebenenfalls zwei Sicherungseinrichtungen (34) umfasst, wobei jedem Spannelement (30) eine Verriegelungseinrichtung (32) und eine Sicherungseinrichtung (34) zugeordnet ist.
    • 23. Implantat nach Satz 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtungen (32) und/oder dass die Sicherungseinrichtungen (34) identisch sind.
    • 24. Implantat nach Satz 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtungen (32) sich gegenseitig um Rotation um das jeweilige Spannelement (30) sichern.
    • 25. Implantat nach einem der voranstehenden Sätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Implantat (10) mindestens eine Verdrehsicherungseinrichtung umfasst zur Sicherung der mindestens einen Verriegelungseinrichtung (32) gegen Rotation um das mindestens eine Spannelement (30).
    • 26. Medizinisches Instrumentarium, umfassend ein Implantat (10) nach einem der voranstehenden Sätze und ein Verriegelungsinstrument (102), das ein Haltewerkzeug (106) aufweist zum Anlegen an die Verriegelungselementaufnahme (54) und ein Verriegelungswerkzeug (112), um das Verriegelungselement (56) von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung zu überführen.
    • 27. Instrumentarium nach Satz 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) und das Verriegelungswerkzeug (112) korrespondierende Ausrichtglieder (88, 114) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden und/oder dass die Verriegelungselementaufnahme (54) und das Haltewerkzeug (106) korrespondierende Ausrichtglieder (94, 110) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden.
    • 28. Instrumentarium nach Satz 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrumentarium (100) ein Entriegelungsinstrument (104) umfasst, das ein Haltewerkzeug (116) aufweist zum Anlagen an die Verriegelungselementaufnahme (54) und ein Entriegelungswerkzeug (120), mit dem Sicherungsglieder (82, 90) einer Sicherungseinrichtung (34) des Implantates (10) von einer Sicherungsstellung in eine Entsicherungsstellung überführbar sind und das Verriegelungselement (54) von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung überführbar ist.
    • 29. Instrumentarium nach Satz 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) und das Entriegelungswerkzeug (120) korrespondierende Ausrichtglieder (86, 122) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden und/oder dass die Verriegelungselementaufnahme (54) und das Haltewerkzeug (116) korrespondierende Ausrichtglieder (96, 118) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden.
  • Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
  • 1: eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Implantates, teilweise in Explosionsdarstellung;
  • 2: das Implantat aus 1 in einer Implantationsstellung, in der es benachbarte Dornfortsätze relativ zueinander stabilisiert;
  • 3: eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in 2;
  • 4: eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Instrumentariums, umfassend das Implantat aus 1 und ein Verriegelungsinstrument;
  • 5: eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in 4, wobei das Verriegelungsinstrument zum Verriegeln des Implantates eingesetzt wird;
  • 6: eine Darstellung entsprechend 4, wobei anstelle des Verriegelungsinstrumentes ein Entriegelungsinstrument des Instrumentariums dargestellt ist und
  • 7: eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in 6, wobei das Implantat mit dem Entriegelungsinstrument entriegelt wird.
  • 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine mit dem Bezugszeichen 10 belegte vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Implantates. Das Implantat 10 dient zur Stabilisierung von Dornfortsätzen 12, 14 benachbarter Wirbelkörper relativ zueinander (2). Die Dornfortsätze 12, 14 sind über einen Zwischenwirbelraum 16 voneinander beabstandet.
  • Das Implantat weist ein erstes Anlageelement 18 und zweites Anlageelement 20 auf. Jedes Anlageelement 18, 20 umfasst einen mittleren Abschnitt 22 und an dessen einander gegenüberliegenden Endseiten zwei Endabschnitte 24, 26. Quer zu einer Längsrichtung jedes Anlageelementes 18, 20, die in dem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Implantates 10 in cranial-caudaler Richtung verläuft, sind die Endabschnitte 20, 26 versetzt am mittleren Abschnitt 22 angeordnet. Die Anlageelemente 18, 20 weisen dadurch eine in Draufsicht stufenförmige Gestalt auf. Dies dient dazu, bei Stabilisierung einer Mehrzahl von Dornfortsätzen Implantate 10 so positionieren zu können, dass ein jeweiliger Endabschnitt 24 (beispielsweise cranial) des caudalen Implantates 10 neben einem Endabschnitt 26 (beispielsweise caudal) des cranialen Implantates 10 positioniert ist.
  • Die Endabschnitte 24, 26 der Anlageelemente 18, 20 liegen einander jeweils gegenüber.
  • Jeder Endabschnitt 24, 26 ist am entsprechenden mittleren Abschnitt 22 über einen Verformungsbereich 28 verbunden. Der Verformungsbereich 28 umfasst zum Beispiel eine Materialausnehmung, zum Beispiel wie im Falle des Implantates 10 mindestens eine Nut. Denkbar ist auch eine Scharnier-Verbindung der Endabschnitte 24, 26 mit dem mittleren Abschnitt 22.
  • Der Verformungsbereich 28 ermöglicht, dass die Endabschnitte 24, 26 relativ zum mittleren Abschnitt 22 bewegt und insbesondere gebogen werden können. Vorzugsweise sind die Endabschnitte 24, 26 in Richtung des jeweils anderen Anlageelementes 18, 20 vorgebogen (1). Durch die Möglichkeit, die Anlageelemente 18, 20 an den Verformungsbereichen 28 zu verformen, kann eine verbesserte Anpassung des Implantates 10 an die Kontur der Dornfortsätze 12, 14 erfolgen, wie dies in 2 dargestellt ist.
  • Die Anlageelemente 18, 20 sind jeweils einstückig gebildet.
  • An jedem Endabschnitt 24, 26 sind Verankerungsglieder angeordnet, vorliegend dornförmig. Die Verankerungsglieder können in die Dornfortsätze 12, 14 zur besseren Verankerung des Implantates 10 eingreifen. Die Verankerungsglieder der Anlageelemente 18, 20 stehen auf Lücke, um eine lokal übermäßige Schwächung der Dornfortsätze 12, 14 zu vermeiden.
  • Das Implantat 10 umfasst mindestens ein Spannelement 30, mindestens eine Verriegelungseinrichtung 32 und mindestens eine Sicherungseinrichtung 34. Vorliegend sind zwei Spannelemente 30, zwei Verriegelungseinrichtungen 32 und zwei Sicherungseinrichtungen 34 vorhanden, die insbesondere identisch ausgestaltet sind. Nachfolgend wird deswegen nur auf ein Spannelement 30, eine Verriegelungseinrichtung 32 und eine Sicherungseinrichtung 34 eingegangen.
  • Das Spannelement 30 ist ausgestaltet als Stab 36. Der Stab 36 ist vorzugsweise am Anlageelement 18 festgelegt und quer zur Ebene des mittleren Abschnitts 22 ausgerichtet.
  • Der Stab 36 umfasst abschnittsweise eine Vielzahl von Umfangsrippen 38, die in Längsrichtung 40 des Stabes 36 voneinander beabstandet sind. Zwischen benachbarten Umfangsrippen 38 sind Ringnuten 42 angeordnet. Die Umfangsrippen 38 bilden Eingriffsglieder 44 des Stabes 36.
  • Der Stab 36 durchgreift eine Durchgangsöffnung 46 am zweiten Anlageelement 20. Die Durchgangsöffnung 46 ist insbesondere am mittleren Abschnitt 22 gebildet. Die Durchgangsöffnung 46 bildet eine Halteaufnahme 48 für einen Teil der Verriegelungseinrichtung 32, worauf noch eingegangen wird. Der Rand der Durchgangsöffnung 46 bildet ein Gelenkglied 50 mit einer sphärischen Gelenkfläche 52. Die Gelenkfläche 52 ist hohlkugelkalottenförmig.
  • Die Verriegelungseinrichtung 32 umfasst eine Verriegelungselementaufnahme 54 und ein Verriegelungselement 56. Zur Aufnahme des Verriegelungselementes 56 umfasst die Verriegelungselementaufnahme 54 einen Aufnahmeabschnitt 58. Am Aufnahmeabschnitt 58 sind zwei Halteglieder 60 festgelegt. Die Halteglieder 60 sind jeweils kugelkalottenförmig ausgestaltet und bilden Gelenkglieder 62. Dementsprechend weisen die Gelenkglieder 62 eine kugelkalottenförmige Gelenkfläche 64 auf.
  • Die Halteglieder 60 können von einem in der Zeichnung dargestellten Haltezustand in einen nicht dargestellten Einführzustand überführt werden. Dies erfolgt unter Kraftbeaufschlagung der Halteglieder 60 derart, dass sie aneinander angenähert werden. Dies gibt die Möglichkeit, die Verriegelungselementaufnahme 54 mit den Haltegliedern 60 in die Halteaufnahme 48 einzuführen. In der Halteaufnahme 48 werden die Halteglieder 60 wieder von dem Einführzustand in den in der Zeichnung dargestellten Haltezustand überführt. Das Überführen der Halteglieder 60 erfolgt unter elastischer Verformung.
  • Nehmen die Halteglieder 60 den Haltezustand in der Halteaufnahme 48 ein, ist die Verriegelungselementaufnahme 54 am zweiten Anlageelement 20 gehalten. Die Verriegelungselementaufnahme 54 ist insbesondere kippbeweglich am zweiten Anlageelement 20 gehalten, da die Gelenkflächen 52 und 64 zusammenwirken. Dies dient der besseren Anpassung des Implantates 10 an die Kontur der Dornfortsätze 12, 14 (2), denn es ermöglicht das Verkippen der Anlageelemente 18, 20 relativ zueinander.
  • Die Verriegelungselementaufnahme 54 bildet eine Hülse 66, die vom Stab 36 durchgriffen wird. Dabei durgreift der Stab 36 den Zwischenraum zwischen den Haltegliedern 60 und den Aufnahmeabschnitt 58. Der Stab 36 kann auf der dem Anlageelement 20 abgewandten Seite wieder aus dem Aufnahmeabschnitt 58 austreten. Durch die Hülse 66 wird der Stab 36 in Längsrichtung 40 verschieblich geführt, sofern er nicht, wie nachfolgend erläutert, relativ zu diesem mittels des Verriegelungselementes 56 verriegelt ist.
  • Das Verriegelungselement 56 dient dazu, die Verriegelungselementaufnahme 54 unbeweglich am Stab 36 festzulegen, vorliegend als "Verriegeln" bezeichnet. Da die Verriegelungselementaufnahme 54 am Anlageelement 20 gehalten ist, ist auch das Anlageelement 20 am Stab 36 verriegelt. Dies wird auch als "Verriegeln des Implantates 10" bezeichnet, bei dem eine Bewegung der Anlageelemente 18, 20 relativ zueinander nicht möglich ist.
  • Das Verriegelungselement 56 kann in der Verriegelungselementaufnahme 54, insbesondere deren Aufnahmeabschnitt 58, zum Verriegeln des Stabs 36 von einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung überführt werden. Insbesondere ist das Verriegelungselement 56 längs einer Verriegelungsrichtung 68 verschieblich im Aufnahmeabschnitt 58 gelagert. Die Verriegelungsrichtung 68 ist quer zur Längsrichtung 40 ausgerichtet. Das Verriegelungselement 56 ist so bemessen, dass es quer zur Längsrichtung 40 und quer zur Verriegelungsrichtung 68 formschlüssig im Aufnahmeabschnitt 58 positioniert ist. Unabhängig von der Position des Verriegelungselementes 56 beim Verschieben in und entgegen der Verriegelungsrichtung 68 behält es quer dazu die Position im Aufnahmeabschnitt 58 bei. Quer zur Längsrichtung 40 und zur Verriegelungsrichtung 68 ist das Verriegelungselement 56 insbesondere nicht aufweitbar.
  • Das Verriegelungselement 56 ist vorliegend einstückig und formstabil. In Längsrichtung 40 ist das Verriegelungselement 56 formschlüssig im Aufnahmeabschnitt 58 angeordnet. Eine Bewegung des Verriegelungselementes 56 relativ zur Verriegelungselementaufnahme 54 ist dadurch nur längs und entgegen der Verriegelungsrichtung 68 möglich.
  • Das Verriegelungselement 56 weist eine Materialausnehmung auf in Gestalt einer Durchgangsöffnung 70, vorliegend vorzugsweise eine Durchbrechung. Die Durchgangsöffnung 70 umfasst einen ersten Durchgangsbereich 72 und einen an diesen angrenzenden zweiten Durchgangsbereich 74. Die Durchgangsöffnung wird von einem Rand 76 eingefasst.
  • Der Stab 36 durchgreift die Durchgangsöffnung 70. Da der Stab 36 auch die Hülse 66 durchgreift, ist das Verriegelungselement 56 unverlierbar in der Verriegelungselementaufnahme 54 gehalten.
  • Der Durchgangsbereich 72 ist so bemessen, dass der Stab 36 hindurchführbar ist und relativ zum Verriegelungselement 56 beweglich ist. Insbesondere ist der Rand 76 frei von Eingriffsgliedern des Verriegelungselementes 56 zum Zusammenwirken mit den Eingriffsgliedern 44.
  • Am zweiten Durchgangsbereich 74 demgegenüber sind Eingriffsglieder 78 des Verriegelungselementes 54 angeordnet. Die Eingriffsglieder 78 umfassen eine Ausnehmung in Gestalt einer Nut 80. Vorliegend sind drei Nuten 80 vorhanden. Die Nuten 80 erstrecken sich am Rand 76 über vorzugsweise mindestens einen halben Umfang des Stabes 36.
  • Die Umfangsrippen 38 können formschlüssig in die Nuten 80 eingreifen. Rippenförmige Vorsprünge zwischen den Nuten 80 können in die Ringnuten 42 eingreifen. In diesem Fall wirken die Umfangsrippen 38 und die Nuten 80 als gegenseitige Anschläge. Dadurch wird eine Bewegung des Verriegelungselementes 56 in Längsrichtung 40 verhindert.
  • Das Verriegelungselement 56 umfasst ferner ein Sicherungsglied 82. Vorliegend ist das Sicherungsglied 82 endseitig am Verriegelungselement 56 angeordnet und dem Durchgangsbereich 72 benachbart. Das Sicherungsglied 82 umfasst einen Absatz 84. Der Absatz 84 bildet einen entgegen der Verriegelungsrichtung 68 wirksamen Anschlag.
  • Der Absatz 84 ist abschnittsweise unterbrochen und umfasst dementsprechend zwei Segmente, die durch eine Ausnehmung 86 am Verriegelungselement 56 voneinander getrennt sind. Die Ausnehmung 86 bildet ein Ausrichtglied eines nachfolgend noch erwähnten Werkzeuges.
  • An der gegenüberliegenden Seite weist das Verriegelungselement 56 eine weitere Ausnehmung 88 auf, die ebenfalls ein Ausrichtglied für ein Werkzeug bildet.
  • Die Verriegelungselementaufnahme 54 umfasst, insbesondere am Aufnahmeabschnitt 58, ein Sicherungsglied 90 zum Zusammenwirken mit dem Sicherungsglied 82. Die Sicherungsglieder 82, 90 bilden die Sicherungseinrichtung 34. Das Sicherungsglied 90 ist vorliegend ausgestaltet als Vorsprung 92, beispielsweise in Zungenform. Der Vorsprung 92 ist an der dem Anlageelement 20 abgewandten Seite des Aufnahmeabschnittes 58 angeordnet.
  • Die Sicherungsglieder 82, 90 sind relativ zueinander vorgespannt. Die Vorspannung erfolgt infolge der federelastischen Festlegung des Vorsprunges 92 am Aufnahmeabschnitt 58. Die Vorspannung ist parallel zur Längsrichtung 40 ausgerichtet. Dadurch können sich die Sicherungsglieder 82, 90 so relativ zueinander bewegen, dass der Vorsprung 92 mit dem Absatz 84 koppelt. Der Vorsprung 92 bildet dementsprechend einen entgegen der Verriegelungsrichtung 68 wirksamen Anschlag für den Absatz 84.
  • Der Aufnahmeabschnitt 58 weist eine Ausnehmung 94 auf, die ein Ausrichtglied für ein Werkzeug ausbildet. Die Ausnehmung 94 ist an der Seite des Aufnahmeabschnitts 58 angeordnet, an dem der Vorsprung 92 positioniert ist.
  • An der gegenüberliegenden Seite weist der Aufnahmeabschnitt 58 eine bogenförmige Kontur 96 auf. Die Kontur 96 bildet ein Ausrichtglied für ein Werkzeug.
  • Das Implantat 10 ist Bestandteil einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Instrumentariums 100. Das Instrumentarium 100 ist in den 4 bis 7 teilweise dargestellt und umfasst über das Implantat 10 hinaus ein Verriegelungsinstrument 102 und ein Entriegelungsinstrument 104. Die Instrumente 102, 104 sind in der Zeichnung nur abschnittsweise dargestellt.
  • Das Verriegelungsinstrument 102 weist ein Haltewerkzeug 106 auf mit einem an den Rand der Ausnehmung 94 anlegbaren Halteabschnitt 108. Am Halteabschnitt 108 ist ein Vorsprung 110 angeordnet. Der Vorsprung 110 bildet ein Ausrichtglied, der in die Ausnehmung 94 einführbar ist.
  • Das Verriegelungsinstrument umfasst ferner ein Verriegelungswerkzeug 112 mit einem Vorsprung 114. Der Vorsprung 114 dient zur Beaufschlagung des Verriegelungselementes 56. Ferner der Vorsprung 114 ein Ausrichtglied zum Zusammenwirken mit der Ausnehmung 88.
  • Das Haltewerkzeug 106 und das Verriegelungswerkzeug 112 sind aneinander geführt und relativ zueinander verschieblich.
  • Das Entriegelungsinstrument 104 umfasst ein Haltewerkzeug 116, das einen Halteabschnitt 118 aufweist. Der Halteabschnitt 118 bildet ein Ausrichtglied zum Zusammenwirken mit der Kontur 96, an die er anlegbar ist.
  • Das Entriegelungsinstrument 104 umfasst ferner ein Entriegelungswerkzeug 120. Das Entriegelungswerkzeug 120 weist einen Vorsprung 122 auf. Der Vorsprung 122 bildet ein Ausrichtglied zum Zusammenwirken mit der Ausnehmung 86. Der Vorsprung 122 dient ferner dazu, die Sicherungsglieder 82, 90 voneinander zu trennen, und zur Kraftbeaufschlagung des Verriegelungselementes 56.
  • Das Haltewerkzeug 116 und das Entriegelungswerkzeug 120 sind verschieblich aneinander geführt.
  • Nachfolgend wird die Funktion des Instrumentariums 100 und des Implantats 10 unter Verweis insbesondere auf die 4 bis 7 beschrieben.
  • In einer Einbringstellung des Implantates 10 ist das Verriegelungselement 56 in der Verriegelungselementaufnahme 54 angeordnet. Der Stab 36 durchgreift den Durchgangsbereich 72. Das Verriegelungselement 56 nimmt eine Entriegelungsstellung ein. Die Anlageelemente 18, 20 sind relativ zueinander beweglich. Sie können an den Dornfortsätzen 12, 14 positioniert werden. Mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Einsetzwerkzeug können die Anlageelemente 18, 20 einander angenähert oder voneinander entfernt werden, bis die gewünschte Lage erreicht ist. Die Endabschnitte 24, 26 können wie vorstehend erläutert gebogen werden. Die Verriegelungselementaufnahme 54 kann relativ zum Anlageelement 20 gekippt werden. Im Ergebnis wird das Implantat 10 in eine Implantationsstellung überführt.
  • Anschließend kann das Implantat unter Zuhilfenahme des Verriegelungsinstrumentes 102 verriegelt werden. Dabei kann das Haltewerkzeug 106 unter Ausrichtung des Vorsprungs 110 in der Ausnehmung 94 positioniert werden. Das Haltewerkzeug 106 ist ein Niederhalter.
  • Das Verriegelungswerkzeug 112 kann unter Ausrichtung des Vorsprungs 114 in der Ausnehmung 88 positioniert werden. Durch Kraftbeaufschlagung des Verriegelungswerkzeugs 112 wird das Verriegelungselement 56 von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung überführt. Dies erfolgt unter Verschieben des Verriegelungselementes 56 in der Verriegelungsrichtung 68 und unter Führung durch den Aufnahmeabschnitt 58. 5 zeigt das Implantat während der Bewegung des Verriegelungselementes 56.
  • In der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes 56 durchgreift der Stab 36 den Durchgangsbereich 74. Die Umfangsrippen 38 sind mit den Nuten 80 in formschlüssigem Eingriff. Eine Bewegung der Anlageelemente 18, 20 relativ zueinander ist nicht mehr möglich, und zwar in beiden Richtungen längs der Längsrichtung 40. Das Implantat 10 ist verriegelt.
  • Nimmt das Verriegelungselement 56 die Verriegelungsstellung ein, sind die Sicherungsglieder 82, 90 von einer zuvor eingenommenen Entsicherungsstellung in eine Sicherungsstellung überführbar. In der Entsicherungsstellung (5) liegt der Vorsprung 92 auf dem Absatz 84 auf. Die Sicherungsstellung wird ohne Zutun des Benutzers gewissermaßen "automatisch" dadurch eingenommen, dass der Vorsprung 92 in Richtung auf den Absatz 84 vorgespannt ist. Dadurch wird der Vorsprung 92 automatisch in die Sicherungsstellung überführt, in der er mit dem Absatz 84 die entgegen der Verriegelungsrichtung 68 wirksamen Anschläge bildet. Dadurch ist es nicht mehr möglich, das Verriegelungselement 56 ohne Zuhilfenahme des Entriegelungsinstrumentes 104 wieder von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung zu überführen.
  • Zum Entriegeln des Implantates 10, beispielsweise bei einer Repositionierung während der Implantation oder einer Revisionsoperaion, kann der Operateur das Entriegelungsinstrument 104 einsetzen. Das Haltewerkzeug 116 kann unter Ausrichtung des Halteabschnittes 118 an der Kontur 96 zum Aufnahmeabschnitt 58 ausgerichtet werden. Anschließend kann das Entriegelungswerkzeug 120 mit einer vom Operateur wegweisenden Kraft beaufschlagt werden. Der Vorsprung 122 kann in die Ausnehmung 86 eingreifen.
  • Unter Kraftbeaufschlagung des Entriegelungswerkzeugs 120 kann zunächst der die Ausnehmung 86 teilweise überdeckende Vorsprung 92 kontaktiert werden. Dadurch ist es möglich, die Sicherungsglieder 82, 90 von der Sicherungsstellung in die Entsicherungsstellung zu überführen (7). Dies erlaubt es, bei weiterer Kraftbeaufschlagung des Entriegelungswerkzeugs 120 mit dem Vorsprung 122 das Verriegelungselement 56 zu kontaktieren. Das Verriegelungselement 56 kann entgegen der Verriegelungsrichtung 68 von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung überführt werden. Der Eingriff der Umfangsrippen 38 und der Nuten 80 wird dadurch aufgehoben. Der Stab 36 durchgreift wieder den Durchgangsbereich 72. Die Anlageelemente 18, 20 können relativ zueinander bewegt werden.
  • Als besonders vorteilhaft erweist es sich beim Implantat 10, dass, wie erwähnt, das Verriegelungselement 56 quer zur Verriegelungsrichtung 68 und quer zur Längsrichtung 40 formschlüssig im Aufnahmeabschnitt 58 angeordnet ist. Die Durchgangsöffnung 70 ist nicht aufweitbar. Allein unter Verschieben des Verriegelungselementes von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung ist der Eingriff der Eingriffsglieder 44, 78 aufhebbar. Dies erlaubt es insbesondere auch, die Anlageelemente 18, 20 bei verriegeltem Implantat 10 gegen Bewegung in beiden Richtungen relativ zueinander zu sichern. Trotz konstruktiv einfacher Ausgestaltung erweist sich das Implantat 10 daher als besonders handhabungsfreundlich.
  • Die beiden Verriegelungseinrichtungen 32 beim Implantat 10 können sich gegenseitig um Rotation um das jeweilige Spannelement 30 sichern. Die Richtung des Einwirkens auf das Implantat 10 mit den Instrumenten 102, 104 kann dadurch beibehalten werden. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass die jeweilige Verriegelungseinrichtung 32 über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Verdrehsicherungseinrichtung verdrehgesichert bezüglich dem Anlageelement 20 ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 2013/167731 A1 [0003]

Claims (25)

  1. Implantat zur Stabilisierung von Dornfortsätzen benachbarter Wirbelkörper relativ zueinander, umfassend ein erstes Anlageelement (18) und ein zweites Anlageelement (20) in veränderbarem Abstand zu diesem, die von einander abgewandten Seiten an zu stabilisierende Dornfortsätze (12, 14) anlegbar sind, mindestens ein mit dem ersten Anlageelement (18) gekoppeltes Spannelement (30) zum Durchgreifen des Zwischenwirbelraums (16), längs welchem Spannelement (30) das zweite Anlageelement (20) beweglich ist, mindestens eine am zweiten Anlageelement (20) angeordnete Verriegelungseinrichtung (32), die eine Verriegelungselementaufnahme (54) und ein darin aufgenommenes Verriegelungselement (56) zum Koppeln mit dem mindestens einen Spannelement (20) und Verriegeln des zweiten Anlageelementes (20) gegen Bewegung zumindest in vom ersten Anlageelement (18) weg weisender Richtung umfasst, wobei das Verriegelungselement (54) und das mindestens eine Spannelement (20) zusammenwirkende Eingriffsglieder (44, 78) umfassen oder bilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) in der Verriegelungselementaufnahme (54) längs einer Verriegelungsrichtung (68) von einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung überführbar ist, wobei die Eingriffsglieder (44, 78) am mindestens einen Spannelement (30) und am Verriegelungselement (56) in dessen Entriegelungsstellung nicht miteinander koppeln und in dessen Verriegelungsstellung formschlüssig in Eingriff stehen, und dass das Verriegelungselement (56) quer zur Verriegelungsrichtung (68) formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordnet und der Eingriff der Eingriffsglieder (44, 78) nur durch Überführen des Verriegelungselementes (56) von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung aufhebbar ist.
  2. Implantat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) eine vom mindestens einen Spannelement (30) durchgriffene Materialausnehmung (70) mit einem ersten Ausnehmungsbereich (72) und einem zweiten Ausnehmungsbereich (74) umfasst, wobei ein Rand (76) der Materialausnehmung (70) am ersten Ausnehmungsbereich (72) frei von Eingriffsgliedern (78) des Verriegelungselementes (56) ist und am zweiten Ausnehmungsbereich (74) mindestens ein Eingriffsglied (78) des Verriegelungselementes (56) aufweist, wobei das mindestens eine Spannelement (30) durch Überführen des Verriegelungselementes (56) von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung vom ersten Ausnehmungsbereich (74) in den zweiten Ausnehmungsbereich (72) und umgekehrt überführbar ist.
  3. Implantat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialausnehmung (70) eine in sich geschlossene Durchgangsöffnung (70) des Verriegelungselementes (56) ist und die Ausnehmungsbereiche (72, 74) Durchgangsbereiche (72, 74) der Durchgangsöffnung (70) sind.
  4. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) in der Verriegelungselementaufnahme (54) unverlierbar gehalten ist.
  5. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsglieder (44, 78) am mindestens einen Spannelement (30) angeordnete, in dessen Längsrichtung (40) voneinander beabstandete Umfangsrippen (38) umfassen sowie mindestens eine am Verriegelungselement (56) angeordnete Nut (80), in die eine Umfangsrippe (38) in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes (56) eingreift.
  6. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) längs des mindestens einen Spannelementes (30) formschlüssig in der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordnet ist.
  7. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) in der Verriegelungselementaufnahme (54) zum Überführen von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung beweglich gelagert ist, insbesondere in der Verriegelungselementaufnahme (54) verschiebbar geführt ist.
  8. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Implantat (10) mindestens eine Sicherungseinrichtung (34) umfasst mit einem mit dem Verriegelungselement (56) gekoppelten ersten Sicherungsglied (82) und einem zweiten Sicherungsglied (90), die in der Verriegelungsstellung des Verriegelungselementes (56) relativ zueinander von einer Entsicherungsstellung in eine Sicherungsstellung beweglich sind, in der sie zum Sichern des Verriegelungselementes (56) gegen Bewegung in die Entriegelungsstellung zusammenwirken.
  9. Implantat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sicherungsglied (90) mit der Verriegelungselementaufnahme (54) gekoppelt ist.
  10. Implantat nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sicherungsglied (82) einstückig mit dem Verriegelungselement (56) gebildet ist und/oder dass das zweite Sicherungsglied (90) einstückig mit der Verriegelungselementaufnahme (54) gebildet ist.
  11. Implantat nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsglieder (82, 90) in der Sicherungsstellung kraftund/oder formschlüssig zusammenwirken.
  12. Implantat nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sicherungsglied (82) und das zweite Sicherungsglied (90) relativ zueinander vorgespannt sind zum Überführen von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung.
  13. Implantat nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsglieder (82, 90) einen an der Verriegelungselementaufnahme (54) oder am Verriegelungselement (56) federnd gehaltenen Vorsprung (92) sowie einen am Verriegelungselement (56) bzw. an der Verriegelungselementaufnahme (54) angeordneten Absatz (84) umfassen, und dass der Vorsprung (92) mit dem Absatz (84) in der Sicherungsstellung zusammenwirkt.
  14. Implantat nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsglieder (82, 90) entlang einer quer zur Verriegelungsrichtung (68) ausgerichteten Sicherungsrichtung von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung überführbar sind.
  15. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselementaufnahme (54) eine Hülse (66) umfasst oder bildet, in der das mindestens eine Spannelement (30) verschiebbar geführt ist.
  16. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselementaufnahme (54) getrennt vom zweiten Anlageelement (20) gebildet ist und sich an diesem gegen Bewegung in Richtung auf das erste Anlageelement (18) abstützt.
  17. Implantat nach einem Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselementaufnahme (54) und das zweite Anlageelement (20) zusammenwirkende Gelenkglieder (50, 62) umfassen oder bilden, über die die Verriegelungselementaufnahme (54) um mindestens eine Kippachse kippbeweglich zum Anlageelement (20) ist.
  18. Implantat nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkglieder (50, 62) sphärische Gelenkflächen (52, 64) umfassen oder bilden.
  19. Implantat nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Anlageelement (20) eine Halteaufnahme (48) umfasst, in der die Verriegelungselementaufnahme (54) gehalten ist, wobei die Verriegelungselementaufnahme (54) zwei von einem Haltezustand in einen Einführzustand und umgekehrt bringbare Halteglieder (60) umfasst oder bildet, wobei die Halteglieder (60) im aneinander angenäherten Einführzustand in die Halteaufnahme (48) einführbar und darin in den Haltezustand überführbar sind, in dem sie voneinander weiter beabstandet sind als im Einführzustand.
  20. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Implantat (10) zwei Spannelemente (30), zwei Verriegelungseinrichtungen (32) und gegebenenfalls zwei Sicherungseinrichtungen (34) umfasst, wobei jedem Spannelement (30) eine Verriegelungseinrichtung (32) und eine Sicherungseinrichtung (34) zugeordnet ist.
  21. Implantat nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Implantat (10) mindestens eine Verdrehsicherungseinrichtung umfasst zur Sicherung der mindestens einen Verriegelungseinrichtung (32) gegen Rotation um das mindestens eine Spannelement (30).
  22. Medizinisches Instrumentarium, umfassend ein Implantat (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche und ein Verriegelungsinstrument (102), das ein Haltewerkzeug (106) aufweist zum Anlegen an die Verriegelungselementaufnahme (54) und ein Verriegelungswerkzeug (112), um das Verriegelungselement (56) von der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung zu überführen.
  23. Instrumentarium nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) und das Verriegelungswerkzeug (112) korrespondierende Ausrichtglieder (88, 114) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden und/oder dass die Verriegelungselementaufnahme (54) und das Haltewerkzeug (106) korrespondierende Ausrichtglieder (94, 110) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden.
  24. Instrumentarium nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrumentarium (100) ein Entriegelungsinstrument (104) umfasst, das ein Haltewerkzeug (116) aufweist zum Anlagen an die Verriegelungselementaufnahme (54) und ein Entriegelungswerkzeug (120), mit dem Sicherungsglieder (82, 90) einer Sicherungseinrichtung (34) des Implantates (10) von einer Sicherungsstellung in eine Entsicherungsstellung überführbar sind und das Verriegelungselement (54) von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung überführbar ist.
  25. Instrumentarium nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (56) und das Entriegelungswerkzeug (120) korrespondierende Ausrichtglieder (86, 122) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden und/oder dass die Verriegelungselementaufnahme (54) und das Haltewerkzeug (116) korrespondierende Ausrichtglieder (96, 118) zur korrekten Relativpositionierung umfassen oder bilden.
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