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HINTERGRUND
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Gebiet der Erfindung
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Diese Anmeldung ist eine Teilanmeldung der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2014 009 590.8 . Die gesamte Offenbarung der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2014 009 590.8 ist hiermit durch Bezugnahme hierin aufgenommen.
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Diese Erfindung bezieht sich im Wesentlichen auf eine Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung. Spezifischer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung, welche verwendet wird, um eine oder mehrere Fahrradbedienvorrichtungen an eine Lenkstange zu montieren.
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Hintergrundinformationen
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Fahrräder sind oft mit unterschiedlichen Fahrradbedienvorrichtungen bereitgestellt, die an die Lenkstange montiert sind, um unterschiedliche Fahrradkomponenten zu betätigen. Beispielsweise weist die Lenkstange oft ein Paar von Bremsbedienvorrichtungen und ein Paar von Schaltern bzw. Schaltungen auf, welche an die Lenkstange montiert sind. Die Bremsbedienvorrichtungen und die Schalter sind typischerweise angrenzend bzw. benachbart zu den inneren Enden der Lenkstangengriffe montiert. Auch wurden in den letzten Jahren Fahrräder mit zusätzlichen Komponenten bereitgestellt, die durch den Benutzer einstellbar sind, wie etwa eine Heckfederung, eine Frontfederung und eine einstellbare Sattelstütze. Typischerweise sind die zusätzlichen Fahrradbedienvorrichtungen für diese Komponenten an der Lenkstange bereitgestellt. Bekannte Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnungen sind aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 202 18 104 U1 , der deutschen Patentanmeldung
DE 10 92 334 A und der japanischen Patentanmeldung
JP H01- 134 591 U bekannt.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist es, eine Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung bereitzustellen, welche verwendet wird, um eine oder mehrere Fahrradbedienvorrichtungen an eine Lenkstange zu montieren.
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In Anbetracht des Standes der bekannten Technologie und gemäß eines ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung ist eine Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung bereitgestellt, die im Wesentlichen eine Lenkstangenmontageklemme, ein Adapterglied und eine Verhinderungsstruktur umfasst. Die Lenkstangenmontageklemme weist eine Klemmenöffnung auf. Das Adapterglied beinhaltet zumindest einen ersten Part, welcher abnehmbar bzw. lösbar innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet ist. Der erste Part ist ausgestaltet, um zwischen der Lenkstangenmontageklemme und einer Lenkstange geklemmt zu werden, wenn die Lenkstangenmontageklemme festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der erste Part innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet ist. Die Verhinderungsstruktur ist ausgestaltet, um Relativbewegung zwischen der Lenkstangenmontageklemme und dem ersten Part zu verhindern. Die Verhinderungsstruktur beinhaltet einen Festziehbolzen, welcher ausgestaltet ist, um die Lenkstangenmontageklemme und einen Fixierpart, bereitgestellt an dem ersten Part, festzuziehen, wobei der Fixierpart eine Öffnung aufweist, durch welche sich der Festziehbolzen erstreckt. Die Verhinderungsstruktur beinhaltet einen Festziehbolzen, welcher ausgestaltet ist, um die Lenkstangenmontageklemme und einen Fixierpart, welcher an dem ersten Part bereitgestellt ist/wird, festzuziehen. Der Fixierpart weist eine Öffnung auf, durch welche sich der Festziehbolzen erstreckt.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass die Verhinderungsstruktur eine von einer Aussparung und einem Vorsprung, bereitgestellt in der Klemmenöffnung, und die andere von der Aussparung und dem Vorsprung, bereitgestellt an dem ersten Part, beinhaltet, um mit dem einen von der Aussparung und dem Vorsprung in Eingriff zu stehen oder zu gelangen.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass der erste Part einen halbzylindrischen Part aufweist, welcher in der Klemmenöffnung angeordnet ist.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass der erste Part einen vorspringenden Abschnitt aufweist, welcher aus dem halbzylindrischen Part hervorspringt, um außerhalb der Klemmenöffnung zu sein.
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Bevorzugt umfasst die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung weiter eine erste Bedienvorrichtung, welche an die Lenkstangenmontageklemme montiert ist.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass der vorspringende Abschnitt eine Montagestruktur aufweist, um eine zweite Bedienvorrichtung zu montieren.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass die Montagestruktur eine Montageöffnung beinhaltet.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass das Adapterglied weiter einen zweiten Part beinhaltet, welcher abnehmbar bzw. lösbar innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet ist. Der zweite Part ist ausgestaltet, um zwischen die Lenkstangenmontageklemme und eine Lenkstange geklemmt zu werden, wenn die Lenkstangenmontageklemme festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der erste und der zweite Part innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet sind.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass der erste Part und der zweite Part in Bezug zueinander separate Glieder sind, um separat von der Lenkstangenmontageklemme abnehmbar bzw. lösbar zu sein.
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Bevorzugt ist Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung ausgestaltet, so dass der erste Part einen halbzylindrischen Part aufweist, welche in der Klemmenöffnung angeordnet ist, und der zweite Part einen halbzylindrischen Part aufweist, welcher in der Klemmenöffnung angeordnet ist.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Lenkstangenmontageklemme im Wesentlichen eine Klemmenöffnung und eine Verhinderungsstruktur. Die Klemmenöffnung ist ausgestaltet, um ein Adapterglied darin aufzunehmen, so dass die Lenkstangenmontageklemme das Adapterglied zusammen mit einer Lenkstange klemmt, wenn die Lenkstangenmontageklemme festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem das Adapterglied innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet ist. Die Verhinderungsstruktur ist ausgestaltet, um eine Bewegung des Adaptergliedes zu verhindern. Die Verhinderungsstruktur beinhaltet einen Festziehbolzen, welcher ausgestaltet ist, um die Lenkstangenmontageklemme und einen Fixierpart, bereitgestellt an einem ersten Part des Adaptergliedes, festzuziehen, wobei der Fixierpart eine Öffnung aufweist, durch welche sich der Festziehbolzen erstreckt.
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Bevorzugt ist die Lenkstangenmontageklemme ausgestaltet, so dass die Verhinderungsstruktur eine von einer Aussparung und einem Vorsprung beinhaltet, ausgestaltet, um mit dem anderen von der Aussparung und dem Vorsprung, bereitgestellt an dem Adapterglied, in Eingriff zu stehen oder zu gelangen.
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Bevorzugt umfasst die Fahrradbedienvorrichtung die Lenkstangenmontageklemme.
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Bevorzugt umfasst die Fahrradbedienvorrichtung weiter ein Zylindergehäuse, welches ausgestaltet ist, um darin einen Kolben anzuordnen.
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Bevorzugt umfasst die Fahrradbedienvorrichtung weiter einen Hebel, welcher relativ zu der Lenkstangenmontageklemme und dem Zylindergehäuse geschwenkt wird, um den Kolben zu bewegen.
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Bevorzugt umfasst die Fahrradbedienvorrichtung weiter einen Fluidreservoirbehälter, welcher in Fluidkommunikation mit dem Zylindergehäuse steht.
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Bevorzugt ist die Fahrradbedienvorrichtung ausgestaltet, so dass das Zylindergehäuse und der Fluidreservoirbehälter mit der Lenkstangenmontageklemme integral ausgebildet sind.
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Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Adapterglied für eine Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung bereitgestellt, welches im Wesentlichen einen ersten Part umfasst. Der erste Part ist ausgestaltet, um abnehmbar bzw. lösbar innerhalb einer Klemmenöffnung einer Lenkstangenmontageklemme angeordnet zu sein. Der erste Part ist ausgestaltet, um zwischen der Lenkstangenmontageklemme und einer Lenkstange geklemmt zu werden, wenn die Lenkstangenmontageklemme festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei der erste Part innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet ist. Der erste Part weist einen halbzylindrischen Part auf, welcher in der Klemmenöffnung angeordnet ist. Das Adapterglied umfasst ferner eine Verhinderungsstruktur, welche ausgestaltet ist, um Relativbewegung zwischen der Lenkstangenmontageklemme und dem ersten Part zu verhindern, wobei der erste Part einen Fixierpart mit einer Öffnung beinhaltet, durch welche sich ein Festziehbolzen erstreckt, der Festziehbolzen ist ausgestaltet, um die Lenkstangenmontageklemme und den Fixierpart festzuziehen, wobei die Verhinderungsstruktur den Festziehbolzen beinhaltet.
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Bevorzugt ist das Adapterglied ausgestaltet, so dass der erste Part einen vorspringenden Abschnitt aufweist, welcher aus dem halbzylindrischen Part hervorspringt, um außerhalb der Klemmenöffnung zu sein.
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Bevorzugt ist das Adapterglied ausgestaltet, so dass der vorspringende Abschnitt eine Montagestruktur aufweist, um eine Bedienvorrichtung zu montieren, insbesondere beinhaltet die Montagestruktur eine Montageöffnung.
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Bevorzugt ist das Adapterglied ausgestaltet, so dass die Montageöffnung sich in eine Richtung parallel zu einer Lenkstangenachse erstreckt, wenn die Lenkstangenmontageklemme festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der erste Part innerhalb der Klemmenöffnung angeordnet ist.
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Bevorzugt ist das Adapterglied ausgestaltet, so dass die Verhinderungsstruktur eine von einer Aussparung und einem Vorsprung, bereitgestellt an dem ersten Part, beinhaltet.
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Auch werden weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der offenbarten Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung für den Fachmann aus der folgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich, welche in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen, eine Ausführungsform der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung offenbart.
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KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ZEICHNUNGEN
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Nun Bezug nehmend zu den beigefügten Zeichnungen, welche einen Teil dieser ursprünglichen Offenbarung bilden:
- 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung, welche unterschiedliche Fahrradbedienvorrichtungen zeigt, welche angeordnet werden können, um eine Vielzahl von Konfigurationen, welche unterschiedliche Adapterglieder nach einer veranschaulichten Ausführungsform verwenden, auszubilden;
- 2 ist eine Perspektivansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in einer ersten Konfiguration, in welcher eine ersten Bedienvorrichtung (d. h. eine Bremsbedienvorrichtung) an eine Lenkstangenmontageklemme montiert ist, und in welcher ein erstes Adapterglied verwendet wird, um die Lenkstangenmontageklemme an eine Lenkstange zu montieren;
- 3 ist eine Aufrissansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in der ersten Konfiguration von 2, wenn entlang der Lenkstangenachse betrachtet;
- 4 ist eine Perspektivansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in einer zweiten Konfiguration, in welcher die erste Bedienvorrichtung (d. h. eine Bremsbedienvorrichtung) an die Lenkstangenmontageklemme montiert ist, und in welcher ein zweites Adapterglied verwendet wird, um beide, die Lenkstangenmontageklemme an die Lenkstange und eine zweite Bedienvorrichtung (d. h. eine mechanische Bedienvorrichtung) zu montieren;
- 5 ist eine Aufrissansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in der zweiten Konfiguration von 4, wenn entlang der Lenkstangenachse betrachtet;
- 6 ist eine erste Perspektivansicht des zweiten Adaptergliedes, das verwendet wird in der zweiten Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung, wie in den 4 und 5 veranschaulicht;
- 7 ist eine zweite Perspektivansicht des zweiten Adaptergliedes, das in der zweiten Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung verwendet wird, veranschaulicht in den 4 und 5;
- 8 ist eine Perspektivansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in einer dritten Konfiguration, in welcher die erste Bedienvorrichtung (d. h. eine Bremsbedienvorrichtung) an die Lenkstangenmontageklemme montiert wird und in welcher ein drittes Adapterglied verwendet wird, um beide, die Lenkstangenmontageklemme an die Lenkstange und eine zweite Bedienvorrichtung (d. h. eine erste elektrische Bedienvorrichtung) zum Montieren;
- 9 ist eine Aufrissansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in der dritten Konfiguration von 8, wenn entlang der Lenkstangenachse betrachtet;
- 10 ist eine Perspektivansicht des dritten Adaptergliedes, das in der dritten Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung verwendet wird, wie in den 8 und 9 veranschaulicht;
- 11 ist eine Perspektivansicht der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in einer vierten Konfiguration, in welcher die erste Bedienvorrichtung (d. h. eine Bremsbedienvorrichtung) an die Lenkstangenmontageklemme montiert wird unterschiedliche in welcher ein viertes Adapterglied verwendet wird, um beide, die Lenkstangenmontageklemme an die Lenkstange und eine zweite Bedienvorrichtung (d. h. eine zweite elektrische Bedienvorrichtung) zu montieren;
- 12 ist eine Aufrissansicht der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in der vierten Konfiguration von 11, wenn entlang der Lenkstangenachse betrachtet;
- 13 ist eine perspektivische Explosionsansicht des vierten Adaptergliedes und der zweiten Bedienvorrichtung, die verwendet wird in der vierten Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung, veranschaulicht in den 11 und 12; und
- 14 ist eine Perspektivansicht der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung in einer fünften Konfiguration, in welcher die erste Bedienvorrichtung (d. h. eine Bremsbedienvorrichtung) an die Lenkstangenmontageklemme montiert wird, in welcher ein Part von jeder von den zweiten und vierten Adaptergliedern verwendet wird, um die Lenkstangenmontageklemme an die Lenkstange zu klemmen, und in welcher eine zweite Bedienvorrichtung (d. h. die mechanische Bedienvorrichtung von 4 und 5) an den Part des zweiten Adaptergliedes montiert wird, und eine dritte Bedienvorrichtung (d. h. eine elektrische Bedienvorrichtung von den 11 bis 13) an den Part des vierten Adaptergliedes montiert wird.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausgewählte Ausführungsformen werden nun mit Bezugnahme zu den Zeichnungen erläutert. Es wird für den Fachmann auf dem Gebiet von Fahrrädern aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass die folgenden Beschreibungen der Ausführungsformen nur zu Illustrationszwecken bereitgestellt sind und nicht für den Zweck, die Erfindung, wie diese durch die beigefügten Ansprüche und ihre Äquivalente definiert wird, einzuschränken.
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Zunächst bezugnehmend auf 1, wird eine perspektivische Explosionsansicht einer Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 gezeigt, welche unterschiedliche Fahrradbedienvorrichtungen darstellt, welche angeordnet werden können, um eine Vielzahl von Konfigurationen auszubilden, die unterschiedliche Adapterglieder gemäß einer veranschaulichten Ausführungsform verwenden. Die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 umfasst im Wesentlichen eine Lenkstangenmontageklemme 12 und eines von einer Vielzahl von Adaptergliedern 14A, 14B, 14C und 14D. Die Lenkstangenmontageklemme 12 weist eine Klemmenöffnung 16 auf, die einen ersten Durchmesser D1 (3) definiert. Der erste Durchmesser D1 bezieht sich auf eine Weitendimension bzw. Weitenbemaßung bzw. Breitenbemaßung der Klemmenöffnung 16, die senkrecht zu einer Lenkstangenachse X einer Lenkstange 20 ist, während die Lenkstangenmontageklemme 12 in einem unbelasteten bzw. unbeanspruchten Zustand ist. Die Lenkstangenmontageklemme 12 weist bevorzugt eine Festziehbolzen 18 oder andere Festziehglieder auf, welche ausgestaltet sind, um die Lenkstangenmontageklemme 12 auf eine Lenkstange 20 zu drücken bzw. zu pressen, indem eines von den Adaptergliedern 14A, 14B, 14C und 14D verwendet werden. In anderen Worten, durch das Festziehen des Festziehbolzens 18 werden die freien Enden der Lenkstangenmontageklemme 12 zusammengedrückt bzw. zusammengepresst, um den ersten Durchmesser D1 um ein geringes Maß zu reduzieren bzw. zu verkleinern. Die Lenkstangenmontageklemme 12 ist bevorzugt ein Gussmetallglied oder ein geschmiedetes Metallglied mit einem sehr eingeschränkten Bereich einer elastischen Verformung. In der veranschaulichten Ausführungsform ist die Lenkstange 20 eine flache Lenkstange, die für Mountainbikes und Stadtfahrräder bzw. Citybikes verwendet wird, und weist eine Hebel- bzw. Griffgröße von 22,2 Millimeter im Durchmesser auf. Folglich, in der veranschaulichten Ausführungsform, ist die Lenkstangenmontageklemme 12 ausgestaltet um mit flachen Lenkstangen verwendet zu werden. Obwohl die Lenkstangenmontageklemme 12 in dieser Ausführungsform als eine nicht abklappbare Ringklemme gezeigt ist, kann die Lenkstangenmontageklemme 12 als eine abklappbare Montageklemme konstruiert werden, falls benötigt und/oder gewünscht.
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Der erste Durchmesser D1 der Klemmenöffnung 16 ist eine überdimensionierte Öffnung in Bezug auf eine Standard-Hebel-/Griffgröße der Lenkstange 20. In anderen Worten ist die Lenkstangenmontageklemme 12 dimensioniert, so dass die Lenkstangenmontageklemme 12 nicht an die Lenkstange 20 gesichert werden kann, ohne eines von den Adaptergliedern 14A, 14B, 14C und 14D zu verwenden, um die überdimensionierte Klemmenöffnung 16 zu kompensieren oder ohne die Lenkstangenmontageklemme plastisch zu deformieren oder anderweitig zu beschädigen. In der veranschaulichten Ausführungsform weist die Lenkstange 20, welche eine flache Lenkstange ist, eine Standard-Hebel-/Griffgröße von 22,2 Millimeter im Durchmesser auf. Folglich ist der erste Durchmesser D1 der Klemmenöffnung 16 größer als 24 Millimeter. Im Übrigen weisen Standard-Straßenlenkstangen (beinhaltend Dropdown-, Track-, Cyclocross- und Touringstangen) eine Standard-Hebel-/Griffgröße von 23,8 Millimeter im Durchmesser auf. Folglich, falls die Lenkstangenmontageklemme 12 für Straßenlenkstangen ausgestaltet ist, ist der erste Durchmesser D1 der Klemmenöffnung 16 größer als 26 Millimeter.
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Noch vorwiegend in Bezug auf 1, umfasst die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 weiter einen Bremsbedienvorrichtung 21 als eine erste Bedienvorrichtung, welche an die Lenkstangenmontageklemme 12 montiert ist. Auch umfasst die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 weiter eine von einer mechanischen Bedienvorrichtung 22, eine erste elektrische Bedienvorrichtung 23 und eine zweite elektrische Bedienvorrichtung 24, als eine zweite Bedienvorrichtung. Wie später erläutert wird, können die mechanische Bedienvorrichtung 22 und die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 zusammen mit der Lenkstangenmontageklemme 12 verwendet werden als zweite und dritte Bedienvorrichtungen der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10.
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In Bezug auf die
1 bis
3 ist die Bremsbedienvorrichtung 21 (z. B. die erste Bedienvorrichtung) integral als einteiliges, einheitliches Glied mit der Lenkstangenmontageklemme 12 ausgebildet. Die Bremsbedienvorrichtung 21 beinhaltet ein Zylindergehäuse 21a, einen Fluidreservoirbehälter 21b und einen Hebel 21c. Das Zylindergehäuse 21a und der Fluidreservoirbehälter 21b sind integral mit der Lenkstangenmontageklemme 12 ausgebildet. Der Hebel 21c ist schwenkbar an das Zylindergehäuse 21a via eines Schwenkstiftes 21 d (
3) montiert. Der Hebel 21c ist relativ zu der Lenkstangenmontageklemme 12 und dem Zylindergehäuse 21a geschwenkt, um einen Kolben (nicht dargestellt) zu bewegen, welcher innerhalb des Zylindergehäuses 21 a angeordnet ist, um ein hydraulisches Fluid unter Druck zu setzen, um eine Bremsvorrichtung (nicht dargestellt) zu bedienen, welche mit einem Geberzylinder (nicht dargestellt) bzw. Masterzylinder des Zylindergehäuses 21a fluidverbunden ist. Weitere Details bezüglich der allgemeinen Konstruktion und Bedienung der Bremsbedienvorrichtung 21 sind in der U.S.-Patentanmeldung Nr.
136/902,910 (Shimano Inc.) offenbart. Da die hydraulischen Bremsbetätigungsvorrichtungen, wie sie hierin veranschaulicht werden, auf dem Gebiet von Fahrrädern wohlbekannt sind, wird die hydraulische Bremsbetätigungsvorrichtung, wie sie durch die Bremsbedienvorrichtung 21 ausgebildet wird (d. h. die erste Bedienvorrichtung) hierin nicht näher erläutert und/oder im weiteren Detail veranschaulicht. Die Bremsbedienvorrichtung 21 kann als eine separate Vorrichtung in Bezug zu der Lenkstangenmontageklemme 12 konstruiert werden, um abnehmbar bzw. lösbar an die Lenkstangenmontageklemme 12 befestigt zu werden, falls benötigt und/oder gewünscht. Des Weiteren kann die Bremsbedienvorrichtung 21 ausgestaltet sein, um einen Bowden-Typ Bremskabel zu bedienen, welches eine Außenhülle und ein Innenkabel beinhaltet, falls benötigt und/oder gewünscht.
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Wieder bezugnehmend zu 1, werden der Klarheit halber die Adapterglieder 14A, 14B, 14C und 14D nachfolgend jeweils als erste, zweite, dritte und vierte Adapterglieder 14A, 14B, 14C und 14D bezeichnet. In der veranschaulichten Ausführungsform werden die ersten, zweiten, dritten und vierten Adapterglieder 14A, 14B, 14C und 14D verwendet, um das Ausmaß bzw. die Dimension der Klemmenöffnung 16 von dem ersten Durchmesser D1 bis auf nahe 22,2 Millimeter zu reduzieren, da die Lenkstangenmontageklemme 12 ausgestaltet ist, um mit Mountainbike- oder Stadtfahrradlenkstangen verwendet zu werden, welche eine Standard-Hebel-/Griffgröße von 22,2 Millimeter im Durchmesser aufweisen. Das erste Adapterglied 14A wird verwendet, wenn es gewünscht ist, nur die Bremsbedienvorrichtung 21 an der Lenkstangenmontageklemme zu montieren, so dass eine erste Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 erhalten wird. Das zweite Adapterglied 14B wird verwendet, wenn es gewünscht ist, die mechanische Bedienvorrichtung 22 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren, so dass eine zweite Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 erhalten wird. Das dritte Adapterglied 14C wird verwendet, wenn es gewünscht wird, die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren, so dass eine dritte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 erhalten wird. Das vierte Adapterglied 14D wird verwendet, wenn es gewünscht wird, die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren, so dass eine vierte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 erhalten wird. Wie später erläutert wird, werden Parts der zweiten und vierten Adapterglieder 14B und 14D zusammen verwendet, wenn es gewünscht wird, die mechanische Bedienvorrichtung 22 und die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren, so dass eine fünfte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 erhalten wird.
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Nun bezugnehmend zu den 1 bis 3, wird die erste Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 im weiteren Detail nun erläutert. Wie bereits oben erwähnt, wird das erste Adapterglied 14A verwendet, wenn es gewünscht wird, dass nur die Bremsbedienvorrichtung 21 an der Lenkstangenmontageklemme 12 montiert werden soll. Das erste Adapterglied 14A beinhaltet einen Verbindabschnitt 30 und einen Fixierpart 32. Der Verbindabschnitt 30 ist abnehmbar bzw. lösbar innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet. Der Verbindabschnitt 30 weist einen zweiten Durchmesser D2 auf, welcher kleiner ist als der erste Durchmesser D1. Folglich reduziert der Verbindabschnitt 30 das Ausmaß bzw. die Dimension der Klemmenöffnung 16 von dem ersten Durchmesser D1 bis nahezu 22,2 Millimeter in der veranschaulichten Ausführungsform. Der Außendurchmesser des Verbindabschnitts 30 ist identisch oder geringfügig kleiner als der erste Durchmesser D1, so dass der Verbindabschnitt 30 gut in die Klemmenöffnung 16 passt. Der Verbindabschnitt 30 weist eine teilweise zylindrische Gestalt auf, welche sich um 355° (Grad) erstreckt. Der Verbindabschnitt 30 ist ausgestaltet, um die Lenkstange 20 zu klemmen, während die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der Verbindabschnitt 30 innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist. Der Fixierpart 32 ist integral mit dem Verbindabschnitt 30 als ein einteiliges, einheitliches Glied ausgebildet. Der Fixierpart 32 weist eine Öffnung 34 auf, durch welche sich der Festziehbolzen 18 erstreckt.
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Wie in den 2 und 3 zu sehen ist, umfasst die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 weiter eine Verhinderungsstruktur 36, welche ausgestaltet ist, um Relativbewegung zwischen der Lenkstangenmontageklemme 12 und dem Verbindabschnitt 30 des ersten Adaptergliedes 14a zu verhindern. In der ersten Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 beinhaltet die Verhinderungsstruktur 36 den Festziehbolzen 18, welcher ausgestaltet ist, um die Lenkstangenmontageklemme 12 festzuziehen, und den Fixierpart 32, welche an dem Verbindabschnitt 30 bereitgestellt ist. Wie bereits oben erwähnt, weist die Fixierpart 32 die Öffnung 34 auf, durch welche der Festziehbolzen 18 sich erstreckt. Folglich, wenn der Verbindabschnitt 30 sich in der Klemmenöffnung 16 befindet, und der Festziehbolzen 18 sich durch die Öffnung 34 des Fixierparts 32 erstreckt, wird Relativbewegung zwischen der Lenkstangenmontageklemme 12 und dem Verbindabschnitts 30 des ersten Adaptergliedes 14A verhindert.
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Nun Bezug nehmend zu den 4 bis 7, wird die zweite Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 nun im weiteren Detail erläutert. Wie bereits oben erwähnt, wird das zweite Adapterglied 14B verwendet, wenn es gewünscht wird, die mechanische Bedienvorrichtung 22 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren. Das zweite Adapterglied 14B beinhaltet einen Verbindabschnitt 40 und einen vorspringenden Abschnitt 42. Der Verbindabschnitt 40 ist abnehmbar bzw. lösbar innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet. Der vorspringende Abschnitt 42 springt aus der Klemmenöffnung 16 vor, während der Verbindabschnitt 40 des zweiten Adaptergliedes 14B sich in der installierten Position innerhalb der Klemmenöffnung 16 befindet, wie in den 4 und 5 zu sehen ist. Der Verbindabschnitt 40 weist einen zweiten Durchmesser D2 auf, welcher kleiner ist als der erste Durchmesser D1 der Klemmenöffnung 16. Folglich reduziert der Verbindabschnitt 40 das Ausmaß bzw. die Dimension der Klemmenöffnung 16 von dem ersten Durchmesser D1 bis nahezu 22,2 Millimeter in der veranschaulichten Ausführungsform. Der Verbindabschnitt 40 ist ausgestaltet, um die Lenkstange 20 zu klemmen, während die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen wird, in einem Zustand, bei dem der Verbindabschnitt 40 innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist.
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Der Verbindabschnitt 40 des zweiten Adaptergliedes 14B beinhaltet einen ersten Part 44, aus welchem der vorspringende Abschnitt 42 hervorspringt, und einen zweiten Part 46, welcher separat bzw. getrennt in Bezug auf den ersten Part 44 ausgebildet ist. Der erste Part 44 ist ausgestaltet, um zwischen der Lenkstangenmontageklemme 12 und der Lenkstange 20 geklemmt zu werden, wenn die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der erste Part 44 innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist. Der zweite Part 46 ist ausgestaltet, um zwischen der Lenkstangenmontageklemme 12 und der Lenkstange 20 geklemmt zu werden, wenn die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der zweite Part 46 innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist. In anderen Worten ist die Klemmenöffnung 16 der Lenkstangenmontageklemme 12 ausgestaltet, um das Adapterglied (in dieser Ausführungsform das zweite Adapterglied 14B) darin aufzunehmen, so dass die Lenkstangenmontageklemme 12 das Adapterglied zusammen mit der Lenkstange 20 klemmt, wenn die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem das Adapterglied innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist. Der erste Part 44 und der zweite Part 46 weisen jeweils halbzylindrische Parts 44a und 46a auf, welche sich um 175° (Grad) erstrecken. Folglich können jeweils der erste Part 44 und der zweite Part 46 sich nicht selbst montieren und jeweils die Lenkstange 20 nicht klemmen. Der erste Part 44 und der zweite Part 46 weisen jeweils Fixierparts 44b und 46b auf. Die Fixierparts 44b und 46b weisen jeweils Öffnungen 44c und 46c auf, durch welche der Festziehbolzen 18 sich erstreckt. Der zweite Durchmesser D2 des Verbindabschnitts 40 ist vorbestimmt, während der erste und zweite Part 44 und 46 in der Klemmenöffnung 16 gegen die Lenkstangenmontageklemme 12, mit dem Festziehbolzen 18 gelockert, angeordnet sind.
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Der vorspringende Abschnitt 42 weist eine Montagestruktur 42a auf, um die mechanische Bedienvorrichtung 22 (z. B. eine zweite Bedienvorrichtung) zu montieren. Insbesondere springt der hervorspringende Abschnitt 42 aus dem ersten Part 44 hervor und weist die Montagestruktur 42a auf, um die mechanische Bedienvorrichtung 22 (z. B. eine zweite Bedienvorrichtung) zu montieren. Die Montagestruktur 42a beinhaltet eine Montageöffnung 42b. Die Montageöffnung 42b erstreckt sich in eine Richtung, welche parallel zu der Lenkstangenachse X ist, so dass die mechanische Bedienvorrichtung 22 relativ zu der Lenkstangenmontageklemme 12 in einer Richtung, parallel zu der Lenkstangenachse X, eingestellt werden kann. Wie in den 4 und 5 zu sehen ist, wird ein Bolzen 48 verwendet, um die mechanische Bedienvorrichtung 22 an die Montagestruktur 42a des vorspringenden Abschnitts 42 zu befestigen. Insbesondere erstreckt sich der Bolzen 48 durch die Montageöffnung 42b und ist an die mechanische Bedienvorrichtung 22 geschraubt. Bevorzugt beinhaltet die Montagestruktur 42a weiter eine Nut 42c, welche eine Rippe 50 der mechanischen Bedienvorrichtung 22 aufnimmt, um die Drehung der mechanischen Bedienvorrichtung 22 an dem Bolzen 48 relativ zu der Montagestruktur 42a zu verhindern.
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Wie in den 4 bis 7 zu sehen ist, umfasst die Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 weiter eine Verhinderungsstruktur 52, welche ausgestaltet ist, um Relativbewegung zwischen der Lenkstangenmontageklemme 12 und dem Verbindabschnitts 40 des zweiten Adaptergliedes 14B zu verhindern. In der zweiten Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 beinhaltet die Verhinderungsstruktur 52 den Festziehbolzen 18, welcher ausgestaltet ist, um die Lenkstangenmontageklemme 12 festzuziehen, und die Fixierparts 44b und 46b, die an den ersten und zweiten Parts 44 und 46 des Verbindabschnitts 40 bereitgestellt sind. Die Verhinderungsstruktur 52 beinhaltet weiter zumindest eine von einer Aussparung 16a und einem Vorsprung 44d, 46d, bereitgestellt in der Klemmenöffnung 16, und die andere von der Aussparung 16a und dem Vorsprung 44d, 46d ist in dem Verbindabschnitt 40 bereitgestellt, um mit dem einen von der Aussparung 16a und dem Vorsprung 44d, 46d in Eingriff zu stehen oder zu gelangen. In der veranschaulichten Ausführungsform sind die Vorsprünge 44d und 46d jeweils an jedem von den halbzylindrischen Parts 44a und 46a bereitgestellt, während zwei von den Aussparungen 16a in der Klemmenöffnung 16 der Lenkstangenmontageklemme 12 bereitgestellt sind.
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Die mechanische Bedienvorrichtung 22 ist ausgestaltet, um eine Fahrradkomponente zu bedienen, welche ein Steuerkabel 60, welches eine Außenhülle 60a und einen Innendraht bzw. Innenkabel 60b aufweist, verwendet. Die mechanische Bedienvorrichtung 22 beinhaltet im Wesentlichen ein Gehäuse 62, einen ersten Hebel 64 und einen zweiten Hebel 66. Der erste und zweite Hebel 64 und 66 sind schwenkbar an das Gehäuse 62 montiert. Das Gehäuse umschließt ein Kabelaufnahmeglied, welches in eine erste Richtung gedreht ist, um den Innendraht 60b zu ziehen, wenn der erste Hebel 64 bedient wird. Das Drahtaufnahmeglied wird in eine zweite Richtung gedreht, welche der ersten Richtung entgegengesetzt ist, um den Innendraht 60b zu lösen, wenn der zweite Hebel 66 bedient wird. Da die mechanischen Bedienvorrichtungen, wie etwa die mechanische Bedienvorrichtung 22, auf dem Gebiet von Fahrrädern wohlbekannt sind, wird die mechanische Bedienvorrichtung 22 hierin nicht im Detail näher erläutert und/oder veranschaulicht. Beispielsweise kann die mechanische Bedienvorrichtung 22 vergleichsweise zu der elektrischen Schaltbedienvorrichtung, welche in der U.S.-Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Nr.
2013/0081507 A1 (Shimano Inc.) offenbart ist, konstruiert werden.
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Nun Bezug nehmend zu den 8 bis 10, wird die dritte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 nun im näheren Detail erläutert. Wie oben erwähnt, wird das dritte Adapterglied 14C verwendet, wenn es gewünscht ist, um die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren. Wie in 10 zu sehen ist, beinhaltet das dritte Adapterglied 14C eine Verbindabschnitt 70 und einen vorspringenden Abschnitt 72. Hier wird ein Sperrring 73 verwendet, um die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 an den vorspringenden Abschnitt 72 zu sichern. Der Verbindabschnitt 70 ist abnehmbar bzw. lösbar innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet. Der vorspringende Abschnitt 72 springt aus der Klemmenöffnung 16 hervor, während der Verbindabschnitt 70 des dritten Adaptergliedes 14C sich in der installierten Position innerhalb der Klemmenöffnung 16 befindet, wie in den 8 und 9 zu sehen ist. Der Verbindabschnitt 70 weist einen zweiten Durchmesser D2 auf, welcher kleiner ist als der erste Durchmesser D1 der Klemmenöffnung 16. Folglich reduziert der Verbindabschnitt 70 das Ausmaß bzw. die Dimension der Klemmenöffnung 16 von dem ersten Durchmesser D1 bis nahezu 22,2 Millimeter in der veranschaulichten Ausführungsform. Der Verbindabschnitt 70 ist ausgestaltet, um die Lenkstange 20 zu klemmen, während die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen wird, in einem Zustand, bei dem der Verbindabschnitt 70 innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist. Der Verbindabschnitt 70 des dritten Adaptergliedes 14C beinhaltet einen Part 70a und einen zweiten Part 70b. Der erste und zweite Part 70a und 70b sind halbzylindrische Parts, welche sich um 175° (Grad) erstrecken.
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Der vorspringende Abschnitt 72 weist eine Montagestruktur 72a auf, um die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 (z. B. eine zweite Bedienvorrichtung) zu montieren. Insbesondere springt der hervorspringende Abschnitt 72 aus dem ersten Part und dem zweiten Part 70a und 70b hervor und weist die Montagestruktur 72a auf, um die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 zu montieren. Die Montagestruktur 72a beinhaltet einen gewindeten Part, auf welchen der Sperrring 74 geschraubt ist.
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Die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 ist ausgestaltet, um eine Fahrradkomponente zu bedienen, welche ein Steuersignal verwendet (z. B. elektrische Signale oder Befehle). Beispielsweise ist die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 eine elektrische Schaltung bzw. Schalter. Während die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 so veranschaulicht ist, dass diese einen Draht aufweist, um mit der Fahrradkomponente zu kommunizieren, wird es aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 drahtlos mit der Fahrradkomponente kommunizieren kann. Die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 beinhaltet im Wesentlichen ein Gehäuse 75, einen ersten Hebel 76, und einen zweiten Hebel 78. Der erste und zweite Hebel 76 und 78 sind drehbar an das Gehäuse 75 montiert, um herum um die Lenkstangenachse X (
1) der Lenkstange 20 zu drehen. Beispielsweise kann die erste elektrische Bedienvorrichtung 23 ähnlich zu der elektrischen Schaltbedienvorrichtung, welche in der U.S.-Patentanmeldung mit der Nummer Nr.
13/755,46276 (Shimano Inc.) offenbart ist, konstruiert sein.
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Nun bezugnehmend zu den 11 bis 13, wird die vierte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 nun im weiteren Detail erläutert. Wie bereits oben erwähnt, wird das vierte Adapterglied 14D verwendet, wenn es gewünscht ist, die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren, so dass eine vierte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 erhalten wird. Wie in 13 zu sehen ist, beinhaltet das vierte Adapterglied 14D einen Verbindabschnitt 80 und einen vorspringenden Abschnitt 82. Der Verbindabschnitt 80 ist abnehmbar bzw. lösbar innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet. Der vorspringende Abschnitt 82 springt aus der Klemmenöffnung 16 hervor, während der Verbindabschnitt 80 des vierten Adaptergliedes 14D sich in der installierten Position innerhalb der Klemmenöffnung 16 befindet. Der Verbindabschnitt 80 weist einen zweiten Durchmesser D2 auf, welcher kleiner ist als der erste Durchmesser D1 der Klemmenöffnung 16. Folglich reduziert der Verbindabschnitt 80 das Ausmaß bzw. die Dimension der Klemmenöffnung 16 von dem ersten Durchmesser D1 bis nahezu 22,2 Millimeter in der veranschaulichten Ausführungsform. Der Verbindabschnitt 80 ist ausgestaltet, um die Lenkstange 20 zu klemmen, während die Lenkstangenmontageklemme 12 festgezogen ist/wird, in einem Zustand, bei dem der Verbindabschnitt 80 innerhalb der Klemmenöffnung 16 angeordnet ist.
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Der Verbindabschnitt 80 des vierten Adaptergliedes 14D beinhaltet einen ersten Part 84, aus welchem der vorspringende Abschnitt 82 hervorspringt, und einen zweiten Part 86, welcher getrennt in Bezug zu dem ersten Part 84 ausgebildet ist. Der erste Part 84 und der zweite Part 86 weisen jeweils halbzylindrische Parts 84a und 86a auf, welche sich um 175° (Grad) erstrecken. Folglich können jeweils der erste Part 84 und der zweite Part 86 sich selbst nicht montieren und jeweils die Lenkstange 20 nicht klemmen. Der erste Part zweite Part 84 und 86 weisen Fixierparts 84b und 86b jeweils auf. Die Fixierparts 84b und 86b weisen Öffnungen 84c und 86c jeweils auf, durch welche der Festziehbolzen 18 sich erstreckt. Der zweite Durchmesser D2 des Verbindabschnitts 80 ist vorbestimmt, während der erste und zweite Part 84 und 86 in der Klemmenöffnung 16 gegen die Lenkstangenmontageklemme 12, mit dem Festziehbolzen 18 gelöst, angeordnet sind.
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Die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 ist ausgestaltet, um eine Fahrradkomponente zu bedienen, welche Steuersignale (z. B. elektrische Signale oder Befehle) verwendet. Beispielsweise ist die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 eine Federbedienvorrichtung oder eine einstellbare Sattelstützenbedienvorrichtung. Während die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 so veranschaulicht ist, dass diese einen Draht aufweist, um mit der Fahrradkomponente zu kommunizieren, wird es aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 drahtlos mit der Fahrradkomponente kommunizieren kann. Die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 beinhaltet im Wesentlichen ein Gehäuse 90 und einen Kippschalter 92. Der Kippschalter 92 ist schwenkbar an das Gehäuse 90 in zwei Richtungen aus einer Mittelruheposition montiert, um zwei unterschiedliche Steuersignale bereitzustellen. Da elektrische Bedienvorrichtungen, wie die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24, auf dem Gebiet von Fahrrädern wohlbekannt sind, wird die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 hierin nicht im näheren Detail erläutert und/oder veranschaulicht.
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Der vorspringende Abschnitt 82 weist eine Montagestruktur 83 auf, um die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 (z. B. eine zweite Bedienvorrichtung) zu montieren. Insbesondere springt der vorspringende Abschnitt 82 aus dem ersten Part 84 hervor und weist die Montagestruktur 83 auf, um die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 (z. B. eine zweite Bedienvorrichtung) zu montieren. Die Montagestruktur 83 ist bevorzugt eine Schiene, welche ein Paar von Montageöffnungen 83a beinhaltet. Ein Bolzen 94 wird verwendet, um die elektrische Bedienvorrichtung 24 an den vorspringenden Abschnitt 82 via einer von den Montageöffnungen 83a der Montagestruktur 83 zu befestigen. Insbesondere erstreckt sich der Bolzen 94 durch eine von den Montageöffnungen 83a der Montagestruktur 83 und wird an die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 geschraubt. Bevorzugt wird der vorspringende Abschnitt 82 (die Montagestruktur 83) in einem Schlitz 90a der zweiten elektrischen Bedienvorrichtung 24 aufgenommen, um Drehung der zweiten elektrischen Bedienvorrichtung 24 an dem Bolzen 94 relativ zu der Montagestruktur 83 zu verhindern.
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Nun bezugnehmend zu 14, wird die fünfte Konfiguration der Fahrradbedienvorrichtungsmontageanordnung 10 nun im weiteren Detail erläutert. Wie bereits oben erwähnt, werden die ersten Parts 44 und 84 der zweiten und vierten Adapterglieder 14B und 14D zusammen verwendet, wenn es gewünscht ist, um sowohl die mechanische Bedienvorrichtung 22 als auch die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 an die Lenkstangenmontageklemme 12 zu montieren. In dieser fünften Konfiguration stellt eine von der mechanischen Bedienvorrichtung 22 und der zweiten elektrischen Bedienvorrichtung 24 eine zweite Bedienvorrichtung dar, während die andere von der mechanischen Bedienvorrichtung 22 und der zweiten elektrischen Bedienvorrichtung 24 eine dritte Bedienvorrichtung darstellt.
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Jedoch wird der Einfachheit halber in Bezug auf die Erläuterung dieser fünften Konfiguration die mechanische Bedienvorrichtung 22 als die zweite Bedienvorrichtung betrachtet, während die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 als die dritte Bedienvorrichtung betrachtet wird. Folglich stellt der erste Part 84 des vierten Adaptergliedes 14D einen zweiten Part dar, welcher den vorspringenden Abschnitt 82 aufweist, welcher einen zusätzlichen vorspringenden Abschnitt darstellt, welcher bereitgestellt ist an dem zweiten Part (ersten Part 84), der aus der Klemmenöffnung 16 hervorspringt. Der zusätzliche vorspringende Abschnitt (der vorspringende Abschnitt 82) weist die zusätzliche Montagestruktur 83 auf, um die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 als eine dritte Bedienvorrichtung zu montieren. In dieser fünften Konfiguration beinhaltet die Montagestruktur 42a die Montageöffnung 42b, um die mechanische Bedienvorrichtung 22 als die zweite Bedienvorrichtung, wie oben erläutert, zu montieren, während die zusätzliche Montagestruktur 83 zusätzliche Montageöffnungen 83a beinhaltet, um die zweite elektrische Bedienvorrichtung 24 als die dritte Bedienvorrichtung, wie oben bereits erläutert, zu montieren.
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Bezüglich des Verstehens des Umfangs der vorliegenden Erfindung sind die Begriffe „umfassen“ und seine Ableitungen, wie diese hierin verwendet werden, als offene Begriffe zu verstehen, die das Vorhandensein der genannten Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritte spezifizieren, das Vorhandensein anderer, nicht genannter Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritte aber nicht ausschließen. Das vorstehend Genannte gilt auch für Wörter mit ähnlichen Bedeutungen, wie beispielsweise die Begriffe „aufweisen“, „beinhalten“ und ihre Ableitungen. Ferner können die Begriffe „Part“, „Sektion“, „Abschnitt“, „Glied“ oder „Element“, wenn in der Einzahl verwendet, die Pluralbedeutung eines einzelnen Teils oder eine Vielzahl von Teilen haben.
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Es soll des Weiteren verstanden werden dass, obwohl die Begriffe „erste“, „zweite“, „dritte“ und „vierte“ hierin verwendet werden, um unterschiedliche Komponenten zu beschreiben, diese durch diese Begrifflichkeiten nicht beschränkt sind. Diese Begriffe werden nur verwendet, um eine Komponente von einer anderen zu unterscheiden. Folglich, beispielsweise, könnte die erste Komponente, wie oben beschrieben, als zweite Komponente und andersherum bezeichnet werden, ohne von den Lehren der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Der Begriff „befestigt“ oder „befestigend“, wie hierin verwendet, umfasst die Konfiguration, in welcher ein Element direkt an ein anderes Element angeordnet ist, mittels Befestigung des Elements direkt an das andere Element. Dieses Konzept wird auch auf Wörter mit ähnlicher Bedeutung angewandt, beispielsweise „verbunden“, „zusammengeführt“, „gekoppelt“, „montiert“, „geklebt“, „fixiert“ und deren Ableitungen. Schließlich bedeuten die Ausmaßbegriffe, wie beispielsweise „im Wesentlichen“, „um“ und „ungefähr“, wie hierin verwendet, einen vernünftigen Abweichungsbetrag des modifizierten Begriffs, so dass das Endresultat nicht signifikant verändert wird.