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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dosenhalter.
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Konservendosen stellen ein bewährtes System zur Lagerung von Lebensmitteln dar. Verschiedenste Lebensmittel können darin über lange Zeit aufbewahrt werden. Im Vergleich zu Gläsern sind Konservendosen viel robuster. Im Vergleich zu Tiefkühlprodukten wird, jedenfalls für eine längere Lagerung, wesentlich weniger Energie benötigt.
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Aus diesem Grund wäre es sinnvoll, vermehrt auch zubereitete Lebensmittel in Dosen anzubieten. Die vielfach üblichen Kunststoffverpackungen werden jedoch vom Verbraucher bevorzugt, weil die Lebensmittel darin direkt erwärmt werden können. Zudem lassen sich bei flachen Kunststoffschalen Abtrennungen ausbilden, so dass ein komplettes Gericht bereitgestellt werden kann, ohne dass sich Bestandteile wie z.B. Gemüse, Beilage und Sauce vermischen.
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Bei Konservendosen muss der Verbraucher dagegen den Inhalt zum Erwärmen in ein Kochgefäß umfüllen. Somit entsteht zusätzlicher Aufwand und es wird viel mehr Geschirr verschmutzt. Alternativ kann die Dose in einem Wasserbad, z.B. einem mit Wasser gefüllten Kochtopf, erwärmt werden. Dann stellt sich jedoch das Problem, dass die heiße und von außen nasse Dose schwierig aus dem Wasserbad zu entnehmen ist.
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Aus
FR 2 773 699 A1 ist ein Griff bekannt, der eine Greifeinrichtung umfasst, die um den Umfang der Dose gespannt wird und einen Handgriff, mit welchem die Dose gehandhabt werden kann. Mit diesem Griff soll die Dose direkt auf dem Herd erhitzt werden können. Dabei besteht aber eine erhebliche Gefahr, dass der Inhalt am Boden, wo ein direkter Kontakt zur Hitzequelle besteht, überhitzt und ansetzt oder gar anbrennt während er oben noch kalt ist. Umrühren lässt sich der Inhalt in den stets ohne Luftraum befüllten Dosen nicht. Die Dose wird überwiegend einen geringeren, meist viel geringeren Umfang haben als die Herdplattengröße. Es wird also eine große Menge Energie verschwendet. Auch das Erwärmen einer Mahlzeit, deren Komponenten in separaten Dosen vorliegen, ist schwierig. Mehrere Dosen passen nicht auf eine Platte, bei mehreren Platten resultiert noch mehr Energieverschwendung. Zwar
FR 2 773 699 A1 schlägt vor, die Dosen an die Größe der Herdplatten anzupassen und/oder teilweise nicht vollständig zu füllen. Aber eine solche Änderung bedeutet einen großen Aufwand und ist nicht oder wenn dann nur langsam durchsetzbar. Für die Lagerung (und den Transport) wäre ein Luftraum auch
US 322 342 S ,
US 345 037 S und
GB 2476304 A .
US 615 366 S
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Daneben sind verschiedenste Ausformungen von Griffen für Dosen, meist für Getränkedosen bekannt, siehe z.B.
US 251 175 S ,
US 256 418 S ,
US 357 185 S ,
DE 37 13 012 A1 ,
DE 298 13 842 U1 . All diesen Vorschlägen ist gemeinsam, dass der Griff in etwa U-förmig und an die Höhe der Dose angepasst ist, wobei die Schenkel des U an Boden und Deckel der Dose angreifen. Auch für Farbdosen sind Vorschläge für Griffe gemacht worden, beispielsweise
US 322 342 S ,
US 345 037 S und
GB 2476304 A .
US 615 366 S schlägt schließlich einen Griff für eine Dose oder Flasche vor, bei welchem eine bandförmige Greifeinrichtung den Behälterkörper umgreift und einklemmt. Keiner dieser Griffe löst die Probleme bei der Handhabung von Konservendosen mit fertigen Mahlzeiten oder Mahlzeitenkomponenten.
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In der Handhabung lassen Dosen also noch Wünsche offen. Benötigt wird ein System, mit dem der Doseninhalt ohne Umfüllen sicher erwärmt werden kann und mit welchem die heiße Dose sicher und einfach handhabbar ist.
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Im Sinne dieser Erfindung sind mit Dose die üblichen, zylindrischen Dosen gemeint. Diese werden in der Regel aus drei Teilen gefertigt, einem - meist zur Versteifung gesickten - Dosenkörper mit geschweißter Längsnaht und je einem kreisförmigen Boden und Deckel, die durch Verlöten oder Bördeln mit dem Dosenkörper verbunden werden.
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Zur Lösung der oben genannten Probleme schlägt die vorliegende Erfindung einen Dosenhalter für zylindrische Dosen vor, umfassend eine kreisbogenförmige, elastische Greifeinrichtung, deren Durchmesser an denjenigen der Dose angepasst ist, wobei die Greifeinrichtung eine Öffnung besitzt, die so groß ist, dass die Dose unter Nutzung der Elastizität eingeschoben werden kann, wobei von der kreisbogenförmigen Greifeinrichtung ein Mittelpunktswinkel α von 275° bis 305° aufgespannt wird, wobei der Dosenhalter weiter einen isolierten Handgriff aufweist und einen starren L-förmigen Mittelteil, der sich in einem ersten Abschnitt in derselben Richtung wie der Handgriff erstreckt und in einem zweiten Abschnitt senkrecht dazu und dessen Umfang geringer ist als der des Handgriffs, wobei der Dosenhalter an einer Topfwandung einhängbar ist. Der eingehängte Dosenhalter liegt mit dem zweiten Abschnitt des Mittelteils, oder einer daran angeordneten Anlage, innen an der Topfwandung an. Der erste Abschnitt des Mittelteils liegt im Wesentlichen waagerecht auf dem oberen Rand der Topfwandung auf. Durch den größeren Umfang des Handgriffs sichert der Handgriff den Halter außen an der Topfwandung gegen ein Hineinrutschen.
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Es ist bevorzugt, wenn die Länge des ersten Abschnittes verstellbar ist, also der Abstand zwischen dem Winkel des Mittelteils und dem Handgriff. Dann kann der Dosenhalter an beliebige Stärken von Topfwandungen angepasst werden. Dazu kann der Handgriff mit dem Mittelteil verschraubt sein, zweckmäßig indem der erste Abschnitt an seinem dem Griff zugewandten Ende ein Gewinde aufweist, welches in ein Gewinde im Griff eindrehbar ist.
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Die Greifeinrichtung wird vorzugsweise von einem Materialstreifen oder -band gebildet, der ausreichend stabil und steif ist, um die Dose zu halten, aber eine gewisse Elastizität hat, so dass er zum Aufschieben auf die Dose etwas auseinandergebogen werden kann. Anders als in
FR 2 773 699 A1 handelt es sich nicht um einen öffenbaren Ring, sondern um einen Kreisbogen. Der Kreisbogen besitzt eine Öffnung, die so groß ist, dass die Dose unter Nutzung der Elastizität durch leichten mit der Hand ausgeübten Druck hineingeschoben werden kann. Die Öffnung ist aber klein genug, dass die eingeschobene Dose nicht unter ihrem Gewicht wieder herausrutscht. Der Durchmesser der Greifeinrichtung wird so gewählt, dass er etwa dem Dosendurchmesser entspricht. Die Greifeinrichtung hat in der Regel einen Mittelpunktswinkel im Bereich von 280 bis 300°, vorzugsweise 285 bis 295°, so dass sie sich leicht auf die Dose aufschieben lässt und diese zugleich sicher festhält.
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Als Material für die Greifeinrichtung ist Metall gut geeignet, vorzugsweise Federstahl. Alternativ kann diese aber auch aus einem bei bis zu 110 °C ausreichend stabilen Kunststoff gefertigt werden.
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Es ist bevorzugt, wenn die Greifeinrichtung an den vorderen Enden des Kreisbogens Verlängerungen aufweist, welche sich parallel zu der vom Handgriff gebildeten Achse erstrecken oder sich gegenüber dieser Ebene leicht, d.h. um 1 bis 10°, nach außen öffnen.
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Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Greifeinrichtung zwei, drei oder mehr Vorsprünge aufweist, die am oberen Rand des Bandes senkrecht zum Mittelpunkt des Bandes ragen. Diese Vorsprünge verhindern, dass die Dose in der Greifeinrichtung nach oben rutschen kann. Außerdem ermöglichen sie, dass eine Dose, die mit einem sogenannten Pull-Off Verschluss versehen ist, direkt in der Halterung nach dem Erhitzen problemlos geöffnet werden kann.
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Vorzugsweise ist die Greifeinrichtung lösbar mit dem Mittelteil verbunden, so dass sie ausgewechselt werden kann und/oder ihre Position in der Höhe variabel ist. Dies lässt sich beispielsweise durch ein oder mehrere Ausnehmungen, z.B. einen senkrechten Schlitz oder Bohrungen oder Langlöcher, im Mittelteil realisieren, welche von einem Befestigungsmittel für die Greifeinrichtung durchgriffen werden. Brauchbar ist unter anderem ein Gewinde an der Greifeinrichtung, in welches eine Schraube eingedreht wird. Die Schraube kann vorteilhaft zugleich eine Anlage am Topfrand für den Mittelteil bilden. Alternativ kann ein Stück Gewindestange an der Greifeinrichtung angeordnet sein, welches in ein korrespondierendes Gewinde im Mittelteil einschraubbar ist oder mit einer Mutter zur Fixierung der Greifeinrichtung zusammenwirkt. Weiterhin ist es denkbar, waagerechte Schlitze am Mittelteil vorzusehen und einen nach unten ragenden Steg an der Greifeinrichtung. Diese kann dann durch Einhaken des Vorsprungs in den Schlitz am Mittelteil festgelegt werden, wobei Steg und Mittelteil zur besseren Fixierung noch eine Rastverbindung aufweisen sollten.
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Der Handgriff wird so gestaltet, dass seine Temperatur ein Anfassen ohne Handschutz wie Topflappen erlaubt. In einer Ausführungsform besteht der Griff aus einem wärmeisolierenden Material, wie z.B. Holz, Kunststoff oder Metall mit innerer Belüftung. Alternativ oder zusätzlich kann die Verbindung von Mittelteil und Griff und/oder der dem Mittelteil zugewandte Teil des Griffs die Isolierung bewirken. So sind beispielsweise die für Topfgriffe bekannten Konstruktionen geeignet. Auch Materialkombinationen sind möglich, etwa innen Metall und außen Kunststoff oder Holz.
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Es ist bevorzugt, wenn der Handgriff so geformt ist, dass er gut in der Hand liegt. In der Regel besitzt er zumindest an dem Ende, welches dem Mittelteil zugewandt ist, einen Randbereich mit größerem Umfang, evtl. mit einer Einschnürung davor. Dadurch rutscht der Benutzer nicht so leicht mit den Fingern auf den heißen Mittelteil.
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Der Mittelteil wird üblicherweise aus Metall bestehen, da er hitzestabil und ausreichend starr sein muss. Gut geeignet ist zum Beispiel Rundstahl oder Flachstahl. Der Mittelteil kann auch aus Metallrohr bestehen, mit rundem, rechteckigem oder ovalem Querschnitt.
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In einer Ausführungsform wird ein Dosenhalter mit mehreren, wechselbaren Greifeinrichtungen ausgestattet. Dosen sind beispielsweise in Deutschland in ihrem Umfang genormt, d.h. es gibt sie nur in wenigen verschiedenen Umfangsgrößen. Gängig sind Durchmesser von 63mm, 73mm und 99mm. Verschiedene Höhen sind für den erfindungsgemäßen Dosenhalter unerheblich, da die Greifeinrichtung nur an den Umfang angepasst sein muss. Die Höhe des Bandes passt zu jeder praktisch nutzbaren Dose.
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Es ist weiterhin denkbar, durch Sets mit einer Anzahl von 4, 6 oder 8 Dosenhaltern und einem entsprechenden Wassergefäß eine Art Dosenfondue bereitzustellen. Dabei können 2 bis 3 Personen sich ein Menü am Tisch zubereiten oder eine größere Runde bereitet gemeinsam verschiedene Gemüse, Beilagen usw. am Tisch zu.
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Es ist ein erster großer Vorteil der Erfindung, dass Dosen ohne jede Gefahr des Anbrennens erhitzt werden können. Ein zweiter großer Vorteil ist, dass mit dem Dosenhalter die Dose sicher und einfach aus dem Wasserbad genommen werden kann. Zum dritten hält die Greifeinrichtung die Dose so fest, dass die Dose mit dem Halter auch gekippt und auf den Kopf gestellt werden kann, um den Inhalt anzurichten, z.B. auf Teller zu verteilen. Schließlich erlaubt der Einsatz von mehreren Dosenhaltern das gleichzeitige Erwärmen einer ganzen Mahlzeit in einem einzigen Wasserbad. Das spart Energie.
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Die Erfindung soll anhand der beigefügten Figuren erläutert werden, ohne jedoch auf die speziell beschriebenen Ausführungsformen beschränkt zu sein. Die Erfindung bezieht sich auch auf sämtliche Kombinationen von bevorzugten Ausgestaltungen, soweit diese sich nicht gegenseitig ausschließen. Konkrete Ausgestaltungen von einzelnen Elementen können mit allen Ausführungsformen der übrigen Elemente verwendet werden, unabhängig von der Ausgestaltung dieser übrigen Elemente in der konkreten Ausführungsform. Die Angaben „etwa“ oder „ca.“ in Verbindung mit einer Zahlenangabe bedeuten, dass zumindest um 10 % höhere oder niedrigere Werte oder um 5 % höhere oder niedrigere Werte und in jedem Fall um 1 % höhere oder niedrigere Werte eingeschlossen sind.
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In den Figuren zeigt:
- 1 eine erste Ausführungsform eines Dosenhalters von der Seite,
- 2 die erste Ausführungsform eines Dosenhalters von oben,
- 3 eine zweite Ausführungsform eines Dosenhalters im Schnitt,
- 4 die zweite Ausführungsform eines Dosenhalters von oben,
- 5 die zweite Ausführungsform eines Dosenhalters von hinten,
- 6 die zweite Ausführungsform eines Dosenhalters mit Dose in einem Topf von der Seite.
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Der Dosenhalter 10 in 1 und 2 ist eine besonders einfache und damit auch robuste und kostengünstige Variante. Seine Greifeinrichtung 11 ist fest mit dem Mittelteil 12 verbunden. Der Handgriff 13 ist zylindrisch, beispielsweise aus Holz und ebenfalls fest mit dem Mittelteil 12 verbunden. Der Mittelteil 12 ist z.B. mit seinem ersten Abschnitt 12a in einer Bohrung in dem Handgriff 13 verklebt.
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Die freie Länge des Abschnitts 12a beträgt zweckmäßig etwa 0,5 bis 1,5 cm, vorzugsweise etwa 1 cm. Ist die freie Länge zu klein, passt der Halter 10 nicht auf alle Töpfe. Ist sie zu groß, hängt die Dose bei schmalen Wandungen zu schief.
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Der zweite Abschnitt 12b des Mittelteils 12 ist etwa rechtwinklig zum ersten Abschnitt 12a angeordnet und erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht nach unten. An diesem Abschnitt 12b ist die Greifeinrichtung 11 befestigt, beispielsweise angeschweißt oder angelötet. Es versteht sich, dass die Position der Greifeinrichtung 11 verschieden sein kann. Da sie bei der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform nicht variabel ist, erweist sich eine Position auf halber Höhe bis zu 2/3 der Höhe, also im oberen Teil, von Abschnitt 12b als zweckmäßig.
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Die Öffnung in der Greifeinrichtung 11 ist gut in 2 zu sehen. Der Mittelpunktswinkel α beträgt hier 290°, was sich als guter Kompromiss zwischen leichtem Ein- und Ausführen der Dose und der Haltekraft gezeigt hat.
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Bei der Benutzung wird eine geöffnete Dose mit leichtem Druck in die Greifeinrichtung 11 geschoben. Dann wird der Halter 10 mit der Dose in einen mit Wasser so weit gefüllten Topf gehängt, dass die Dose ausreichend im Wasser hängt, ohne dass das Wasser beim Kochen über den Topfrand oder in die Dose tritt. Der erste Abschnitt 12a liegt waagerecht auf dem Topfrand auf, der zweite Abschnitt 12b liegt innen an der Topfwand an. Der Handgriff 13 sichert den Halter 10 davor, komplett in den Topf zu rutschen. So kann der Doseninhalt sicher erwärmt werden, ohne Umfüllen. Selbst wenn der Nutzer zeitweilig abgelenkt oder verhindert ist, brennt nichts an. Ist das Essen warm, kann die Dose mit dem Halter aus dem Topf genommen und so gedreht werden, dass der Inhalt angerichtet werden kann. Die Dose wird dazu in der Regel waagerecht oder mit der Öffnung leicht nach unten gehalten.
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In 3 bis 6 ist eine zweite Ausführungsform eines Dosenhalters 20 dargestellt. Auch der Dosenhalter 20 verfügt über eine Greifeinrichtung 21, einen Mittelteil 22 und einen Handgriff 23.
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Der Handgriff 23 ist hier jedoch so geformt, dass er gut in der Hand liegt und eine Sicherung gegen einen Kontakt der Finger des Nutzers mit dem Mittelteil bietet. Dazu sind ein Wulst 24 und eine Einschnürung 25 am vorderen Ende des Griffs 23 gebildet.
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Die Greifeinrichtung 21 hat an den Enden des Kreisbogens Verlängerungen 26, die sich etwa parallel zum Griff 23 erstrecken. Dadurch wird das Einschieben einer Dose erleichtert. Außerdem weist die Greifeinrichtung 21 Vorsprünge 27 auf, gezeigt sind beispielhaft drei, es können aber auch einer, zwei, vier, fünf oder noch mehr sein. Diese Vorsprünge 27 erstrecken sich waagerecht über den Rand einer eingeschobenen Dose. Dadurch bilden sie eine Rutschsicherung, wenn die Dose mit dem Halter 20 zum Anrichten mit der Öffnung zur Seite oder nach unten gehalten wird. Eine gewisse Sicherung bewirkt auch schon die Kante, welche durch das Verlöten oder Bördeln des Deckels am Dosenkörper ausgebildet wird, die Vorsprünge 27 optimieren die Sicherung.
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Weiterhin ist die Greifeinrichtung 21 mittels einer Schraube 28 an dem Mittelteil 22 befestigt. Dazu weist das Mittelteil, genauer der zweite Abschnitt 22b des Mittelteils 22 mehrere Bohrungen 29 auf. Die Greifeinrichtung 21 hat ein Gewinde (nicht gezeigt) in welches die Schraube 28 eingedreht wird. Die Greifeinrichtung 21 kann so in der Höhe variabel befestigt werden. Dadurch lässt sich in Abhängigkeit von Dosenhöhe und Abmessungen des als Wasserbad genutzten Topfes 50 eine optimale Position finden. Um möglichst wenig Wasser verwenden zu können, soll sich die Dose mit ihrem Boden nahe am Boden des Topfes, z.B. etwa 2 bis 3 cm darüber, aber keinesfalls auf diesem befinden.
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Der erste Abschnitt 22a des Mittelteils 22 ist an seinem dem Griff 23 zugewandten Ende mit einem Außengewinde 30 versehen. Der Griff 23 weist ein Innengewinde 31 auf. Auf diese Weise ist die freie Länge des Abschnitts 22a variabel und kann an die Wandungsstärke des Topfes angepasst werden. Die Schraube 28, mit der die Greifeinrichtung 21 am Mittelteil 22 befestigt ist, bildet einen Abstandshalter, so dass der Halter 20 mit der Schraube 28 innen und dem Griff 23 außen fest am Topfrand anliegt. Dadurch wird die Dose 40 im Topf 50 vollständiger von Wasser umgeben und noch etwas gleichmäßiger erwärmt.
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In 6 ist eine Dose 40 in den Halter 20 eingeschoben und in einem Topf 50 (im Schnitt gezeigt) eingehängt. Das Wasser im Topf 50 sollte wie gezeigt nur so hoch eingefüllt werden, dass es weder über den Topfrand noch über den Dosenrand tritt. Unter der Dose 40 und um sie herum befindet sich Wasser, so dass ein Überhitzen des Inhalts vermieden ist. Der isolierte Griff 23 ermöglicht eine sichere, bequeme Handhabung der Dose 40, die in der Greifeinrichtung 21 fest und sicher gehalten wird. Trotzdem lässt sich die Dose 40 leicht, ohne Werkzeug, in den Halter 20 einschieben und aus diesem herausnehmen. Zur Platz sparenden Aufbewahrung kann die Greifeinrichtung gelockert und um 90° gedreht werden, d.h. in dieselbe Ebene, in der sich Mittelteil und Griff erstrecken.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Dosenhalter
- 11
- Greifeinrichtung
- 12
- Mittelteil
- 12a
- erster Abschnitt Mittelteil
- 12b
- zweiter Abschnitt Mittelteil
- 13
- Handgriff
- 20
- Dosenhalter
- 21
- Greifeinrichtung
- 22
- Mittelteil
- 22a
- erster Abschnitt Mittelteil
- 22b
- zweiter Abschnitt Mittelteil
- 23
- Handgriff
- 24
- Wulst
- 25
- Einschnürung
- 26
- Verlängerung
- 27
- Vorsprung
- 28
- Schraube
- 29
- Bohrung
- 30
- Außengewinde
- 31
- Innengewinde
- 40
- Dose
- 50
- Topf