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DE102014005046A1 - Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges - Google Patents

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Publication number
DE102014005046A1
DE102014005046A1 DE201410005046 DE102014005046A DE102014005046A1 DE 102014005046 A1 DE102014005046 A1 DE 102014005046A1 DE 201410005046 DE201410005046 DE 201410005046 DE 102014005046 A DE102014005046 A DE 102014005046A DE 102014005046 A1 DE102014005046 A1 DE 102014005046A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
tunnel
detected
output
accident
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE201410005046
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Burczyk
Dominic Reutter
Horst Stefani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE201410005046 priority Critical patent/DE102014005046A1/de
Publication of DE102014005046A1 publication Critical patent/DE102014005046A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/0962Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages
    • G08G1/09626Arrangements for giving variable traffic instructions having an indicator mounted inside the vehicle, e.g. giving voice messages where the origin of the information is within the own vehicle, e.g. a local storage device, digital map

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges (1). Erfindungsgemäß werden bzw. wird bei einer erfassten Verunfallung des Fahrzeuges (1) und/oder oder bei einem verkehrsbedingten Halten des Fahrzeuges (1) in einem Tunnel mittels einer Ausgabeeinheit eine Richtung zum Verlassen des Tunnels über einen Ausgang und/oder eine Richtung in Bezug auf ein Gefälle zum Ausweichen vor Brandgasen ausgegeben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges.
  • Aus der DE 10 2012 011 600 A1 ist ein Verfahren zur Steuerung eines Systems bekannt. Das System besteht aus einer ersten Steuerungseinheit und einer zweiten Steuerungseinheit, mindestens einem Aktor und mindestens einem Sensor. Dabei erzeugen die Steuerungseinheiten anhand der Information des Sensors Steuerungsdaten für den mindestes einen Aktor. Der mindestens eine Aktor empfängt die Steuerungsdaten sowohl der ersten Steuerungseinheit als auch die Steuerungsdaten der zweiten Steuerungseinheit, wobei der Aktor derart ausgebildet ist, dass dieser selbst entscheidet, ob er für die Ausführung seiner Aktorfunktion die Steuerungsdaten der ersten oder zweiten Steuerungseinheit verwendet. Das Verfahren wird zur Steuerung einer Fluchtwegmarkierungs-Beleuchtung und/oder einer Notfallbeleuchtung in einem von Fahrzeugen befahrenen Tunnel verwendet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges anzugeben.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges sieht vor, dass bei einer erfassten Verunfallung des Fahrzeuges und/oder bei einem verkehrsbedingten Halten in einem Tunnel mittels einer Ausgabeeinheit eine Richtung zum Verlassen des Tunnels über einen Ausgang und/oder eine Richtung in Bezug auf ein Gefälle zum Ausweichen vor Brandgasen ausgegeben werden bzw. wird.
  • Mittels des Verfahrens werden ortsspezifische Handlungsanweisungen in Bezug auf Rettungswege und mögliche Brandgefahren ausgegeben, so dass die Sicherheit von Fahrzeuginsassen des Fahrzeuges, welches verunfallt sein kann, im Tunnel erhöht ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert.
  • Dabei zeigt die:
  • 1 schematisch ein Fahrzeug einer Vorrichtung zur Ermittlung einer Verunfallung in einem Tunnel.
  • In der einzigen Figur ist ein Fahrzeug 1 mit einer Vorrichtung zur Ermittlung einer Verunfallung in einem Tunnel.
  • Die Vorrichtung umfasst eine Kollisionserkennungseinheit 2, ein Navigationssystem 3, eine Bilderfassungseinheit 4, eine Steuereinheit 5 und eine Ausgabeeinheit 6.
  • Die Kollisionserkennungseinheit 2 umfasst eine Anzahl von im und/oder am Fahrzeug 1 angeordneten Erfassungseinheiten, mittels welcher fortlaufend Signale S erfasst werden, die der Steuereinheit 5 zur Auswertung und Verarbeitung zugeführt werden. Dabei können die Erfassungseinheiten als Drucksensoren und/oder Beschleunigungssensoren, aber auch als Bilderfassungseinheiten ausgeführt sein, wobei die Steuereinheit 5 insbesondere zur Ansteuerung von im Fahrzeug 1 angeordneten Insassenschutzmitteln vorgesehen ist.
  • Die Signale S werden fortlaufend erfasst, wobei mittels der Steuereinheit 5 anhand der erfassten Signale S der Kollisionserkennungseinheit 2 eine Verunfallung des Fahrzeuges 1 ermittelt wird. Zudem wird mittels der erfassten Signale S eine Art der Verunfallung und eine Unfallschwere ermittelt. Als Art der Verunfallung wird ermittelt, ob es sich bei der Verunfallung beispielsweise um eine Frontalkollision handelt.
  • Mittels des Navigationssystems 3 werden Navigationsdaten ND und/oder Schätzdaten aufgrund einer Unterbrechung eines Satellitenempfanges zur Verfügung gestellt, so dass eine Position des verunfallten Fahrzeuges 1 ermittelt wird.
  • Sowohl die erfassten Signale S der Kollisionserkennungseinheit 2 als auch die ermittelten Navigationsdaten ND und/oder Schätzdaten des Navigationssystems 3 werden der Steuereinheit 5 zugeführt und in dieser ausgewertet und verarbeitet.
  • Die am Fahrzeug 1 angeordnete Bilderfassungseinheit 4 ist derart an dem Fahrzeug 1 angeordnet, dass deren Erfassungsbereich vor das Fahrzeug 1 gerichtet ist. Mittels der Bilderfassungseinheit 4 werden im Betrieb des Fahrzeuges 1 fortlaufend Bilddaten BD erfasst, wobei die Bilddaten BD in einer Speichereinheit, einem sogenannten Ringspeicher von Kamerasystemen des Fahrzeuges 1, in Bezug auf Fluchtwegschilder ausgewertet werden.
  • Mittels der Signale S und der Navigationsdaten ND und/oder Schätzdaten ist bekannt, dass das Fahrzeug 1 in dem Tunnel verunfallt ist, wobei anhand der Bilddaten BD Fluchtwegschilder ermittelt wurden.
  • Zudem wird mittels der in der Speichereinheit gespeicherten Bilddaten BD ein zuletzt erfasstes und gespeichertes Fluchtwegschild ermittelt.
  • Mittels einer im Fahrzeug 1 angeordneten Ausgabeeinheit 6, welche bevorzugt eine Zentralanzeigeeinheit des Fahrzeuges 1 ist, wird ein Hinweis hinsichtlich eines anhand des Fluchtwegschildes identifizierten Notausganges aus dem Tunnel optisch ausgegeben. Dabei wird der Hinweis hinsichtlich eines am nächsten liegenden Notausganges mittels der Ausgabeeinheit 6 ausgegeben. Dazu erfolgt eine Rückrechnung anhand der Navigationsdaten ND und/oder Schätzdaten und einer von dem Fluchtwegschild und somit dem Notausgang zurückgelegten Strecke.
  • Alternativ oder zusätzlich zu der optischen Ausgabe kann diese auch akustisch ausgegeben werden. In Abhängigkeit einer Position des zuletzt erfassten Fluchtwegschildes kann als Hinweis ausgegeben werden, dass sich der Notausgang in Gegenfahrtrichtung 100 m entfernt befindet.
  • Durch die optische und/oder akustische Ausgabe des Hinweises in Bezug auf einen Notausgang in dem Tunnel werden die Fahrzeuginsassen unterstützt, wobei die Ausgabe des Hinweises eine ortsspezifische Handlungsanweisung bei einer Verunfallung in einem Tunnel darstellt.
  • Liegt der Fall vor, dass mittels der Bilderfassungseinheit 4 kein Fluchtwegschild erkannt wurde, beispielsweise da kein Fluchtwegschild vorhanden ist, wird mittels der Ausgabeeinheit 6 optisch und/oder akustisch eine Richtung in Bezug auf eine Gefälle als Hinweis ausgegeben. Die Richtung, in die sich die Fahrzeuginsassen begeben sollen, ist bergabwärts, um somit nach oben steigenden Brandgasen auszuweichen.
  • Die Ermittlung eines vorliegenden Gefälles erfolgt mittels erfasster Signale einer nicht näher dargestellten Beschleunigungssensorik, insbesondere eines Bremsregelsystems, des Fahrzeuges 1.
  • Vorzugsweise kann das Verfahren in ein Fahrerassistenzsystem, insbesondere eines Pannen- und Unfallassistenten, implementiert werden, wobei keine konstruktionsbedingten Änderungen an dem Fahrzeug 1 erforderlich sind.
  • Weiterhin ist vorgesehen, dass der Hinweis in Bezug auf einen Notausgang in dem Tunnel optisch und/oder akustisch ausgegeben wird, wenn ein verkehrsbedingtes Halten, beispielsweise aufgrund eines Staues wegen eines anderen verunfallten Fahrzeuges, erforderlich ist.
  • Zudem wird der Hinweis ausgegeben, wenn mittels der Bilderfassungseinheit 4 ein Rauch in dem Tunnel erfasst wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102012011600 A1 [0002]

Claims (4)

  1. Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges (1), dadurch gekennzeichnet, dass bei einer erfassten Verunfallung des Fahrzeuges (1) und/oder bei einem verkehrsbedingten Halten des Fahrzeuges (1) in einem Tunnel eine Richtung zum Verlassen des Tunnels mittels einer Ausgabeeinheit (6) über einen Ausgang und/oder eine Richtung in Bezug auf ein Gefälle zum Ausweichen vor Brandgasen ausgegeben werden bzw. wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang anhand erfasster Bilddaten (BD) zumindest einer optischen Erfassungseinheit des Fahrzeuges (1) ermittelt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gefälle anhand von erfassten Signalen zumindest einer Beschleunigungssensorik des Fahrzeuges (1) ermittelt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tunnel zumindest mittels Navigationsdaten (ND) eines im Fahrzeug (1) angeordneten Navigationssystems (3) erfasst wird.
DE201410005046 2014-04-04 2014-04-04 Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges Withdrawn DE102014005046A1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012011600A1 (de) 2012-02-21 2013-08-22 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Verfahren zur Steuerung eines Systems

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012011600A1 (de) 2012-02-21 2013-08-22 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Verfahren zur Steuerung eines Systems

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