[go: up one dir, main page]

DE102018119832A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges Download PDF

Info

Publication number
DE102018119832A1
DE102018119832A1 DE102018119832.9A DE102018119832A DE102018119832A1 DE 102018119832 A1 DE102018119832 A1 DE 102018119832A1 DE 102018119832 A DE102018119832 A DE 102018119832A DE 102018119832 A1 DE102018119832 A1 DE 102018119832A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
blockage situation
situation
lane
stopping point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102018119832.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Gustav Keller
Holger Mielenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102018119832.9A priority Critical patent/DE102018119832A1/de
Publication of DE102018119832A1 publication Critical patent/DE102018119832A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/14Adaptive cruise control
    • B60W30/16Control of distance between vehicles, e.g. keeping a distance to preceding vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/14Adaptive cruise control
    • B60W30/143Speed control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W50/00Details of control systems for road vehicle drive control not related to the control of a particular sub-unit, e.g. process diagnostic or vehicle driver interfaces
    • B60W50/0097Predicting future conditions
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/16Anti-collision systems
    • G08G1/165Anti-collision systems for passive traffic, e.g. including static obstacles, trees
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/16Anti-collision systems
    • G08G1/167Driving aids for lane monitoring, lane changing, e.g. blind spot detection
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2420/00Indexing codes relating to the type of sensors based on the principle of their operation
    • B60W2420/40Photo, light or radio wave sensitive means, e.g. infrared sensors
    • B60W2420/403Image sensing, e.g. optical camera

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges (1) in einer Blockadesituation auf einer Fahrspur (F1, F2). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass bei einer erfassten Blockadesituation auf einer gegenläufigen Fahrspur (F2) das Fahrzeug (1) derart beabstandet zu einem vorausfahrenden Fahrzeug (2) an einem ermittelten Haltepunkt in den Stillstand versetzt wird, dass einem entgegenkommenden weiteren Fahrzeug (5), welches beabsichtigt, die Blockadesituation zu umfahren, ausreichend Rangierraum zur Verfügung gestellt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges in einer Blockadesituation auf einer Fahrspur.
  • Aus der DE 10 2016 203 086 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fahrerassistenz bekannt. Bei dem Verfahren führt ein Ego-Fahrzeug ein Fahrmanöver automatisch durch, wobei während der Ausführung des Fahrmanövers Objekte in der Umgebung des Ego-Fahrzeuges erkannt werden. Die Objekte werden klassifiziert, wobei Engstellen bildende stationäre Objekte und entgegenkommende Fahrzeuge klassifiziert werden. Anschließend erfolgt ein Vorausberechnen der Bewegung des Ego-Fahrzeuges und der Bewegung von entgegenkommenden Fahrzeugen. Zudem werden Freiflächen in der Umgebung der Engstellen bildenden stationären Objekte ermittelt und es werden erste Blockadesituationen ermittelt, bei denen eine Weiterfahrt des Ego-Fahrzeuges an einer Engstelle aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeuges nicht mehr möglich ist und/oder es werden zweite Blockadesituationen ermittelt, bei denen durch das Ego-Fahrzeug kein Ende der Engstelle erkennbar ist. Bei Ermitteln einer Blockadesituation wird eine Halt-Position bestimmt, an der das Ego-Fahrzeug bis zur Auflösung der Blockadesituation stoppt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges in einer Blockadesituation anzugeben.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich des Verfahrens durch die in Anspruch 1 und hinsichtlich der Vorrichtung durch die in Anspruch 3 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein Verfahren zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges in einer Blockadesituation auf einer Fahrspur sieht erfindungsgemäß vor, dass bei einer erfassten Blockadesituation auf einer gegenläufigen Fahrspur, das Fahrzeug derart beabstandet zu einem vorausfahrenden Fahrzeug an einem ermittelten Haltepunkt in den Stillstand versetzt wird, dass einem entgegenkommenden weiteren Fahrzeug, welches beabsichtigt, die Blockadesituation zu umfahren, ausreichend Rangierraum zur Verfügung gestellt wird.
  • Dabei ist unter ausreichendem Rangierraum zu verstehen, dass das weitere Fahrzeug das stehende Fahrzeug ungehindert passieren kann.
  • Durch Anwendung des Verfahrens kann ein Rückstau auf der gegenläufigen Fahrspur bedingt durch die Blockadesituation zumindest verringert werden, da sich das autonom fahrende Fahrzeug durch sein Halten gegenüber dem entgegenkommenden Fahrzeug kooperativ verhält.
  • Zudem kann das Risiko eines Auftretens einer Stresssituation sowohl für Insassen des Fahrzeuges als auch für Insassen des entgegenkommenden Fahrzeuges wesentlich verringert werden.
  • Insbesondere ist die Anwendung des Verfahrens auf urbanen Fahrbahnabschnitten mit Lichtsignalanlagen oder anderweitig auftretenden Staugeschehen, beispielsweise wegen haltenden Lieferverkehrs an einer Post oder einer Bäckerei zum Entladen oder Beladen, geeignet.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
    • 1 schematisch eine Blockadesituation auf einer gegenläufigen Fahrspur und ein an einem Haltepunkt stehendes Fahrzeug und
    • 2 schematisch eine Blockadesituation auf der gegenläufigen Fahrspur ohne haltendes Fahrzeug nach dem Stand der Technik.
  • Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt einen Fahrbahnabschnitt F mit zwei gegenläufigen Fahrspuren F1, F2, wobei sich auf einer Fahrspur F1 zwei Fahrzeuge 1, 2 befinden. Ein Fahrzeug 1 steht in einem vorgegebenen Abstand zu einem an einer Haltlinie H an einer Lichtsignalanlage 3 stehendem vorausfahrenden Fahrzeug 2.
  • Eine gegenläufige Fahrspur F2 ist wegen eines auf dieser stehenden Fahrzeuges 4 blockiert.
  • Das Fahrzeug 1 fährt im autonomen Fahrbetrieb, wobei eine Fahraufgabe des Fahrzeuges 1 vollumfänglich von einem Assistenzsystem ausgeführt wird.
  • Weiterhin weist das Fahrzeug 1 eine nicht näher dargestellte Umgebungssensorik mit einer Vielzahl von Erfassungseinheiten auf, die im und/oder am Fahrzeug 1 angeordnet sind. Dabei sind die Erfassungseinheiten derart ausgerichtet, dass eine Umgebung des Fahrzeuges 1 und sich in dieser befindende Objekte erfasst werden. Beispielsweise ist zumindest eine Erfassungseinheit als Kamera ausgeführt.
  • Erfasste Signale werden einer ebenfalls nicht näher dargestellten Auswerteeinheit zugeführt, wobei die Signale mittels Algorithmen zur Erfassung und Interpretation einer Umgebungssituation ausgewertet und verarbeitet werden.
  • Insbesondere werden die Signale in Bezug auf eine Erkennung einer Straßengeometrie, einer Lokalisierung des Fahrzeuges 1, zur Erfassung der Objekte und deren Assoziation zum Fahrbahnabschnitt F und den Fahrspuren F1, F2 verwendet. Es wird also eine relevante Fahrsituation detektiert.
  • Gemäß dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird anhand der erfassten Signale der Umgebungssensorik ermittelt, dass die gegenläufige Fahrspur F2 wegen des stehenden Fahrzeuges 4 blockiert ist, wobei das dem Fahrzeug 1 vorausfahrende Fahrzeug 2 wegen der Rot zeigenden Lichtsignalanlage 3 an der Haltlinie H steht. Alternativ oder zusätzlich zur Ermittlung, dass die gegenläufige Fahrspur F2 wegen des stehenden Fahrzeuges 4 blockiert ist, anhand erfasster Signale der Umgebungssensorik können auch mittels einer Fahrzeug-zu-Fahrzeugkommunikation und/oder mittels einer Fahrzeug-zu-Infrastrukturkommunikation übermittelte Informationen berücksichtigt werden.
  • Eine durch das stehende Fahrzeug 4 bedingte Blockadesituation auf der gegenläufigen Fahrspur F2 wird von dem Fahrzeug 1 erfasst, wobei sich dem stehenden Fahrzeug 4 auf der gegenläufigen Fahrspur F2 ein weiteres Fahrzeug 5 von hinten nähert. Das weitere Fahrzeug 5 beabsichtigt, das stehende Fahrzeug 4 zu umfahren, wobei das weitere Fahrzeug 5 hierzu einen Fahrtrichtungsanzeiger aktiviert, welcher die Absicht signalisiert.
  • Um dem weiteren Fahrzeug 5 ein Umfahren des stehenden Fahrzeuges 4 und somit der Blockadesituation zu ermöglichen, so dass ein Rückstau auf der gegenläufigen Fahrspur F2 zumindest verringert werden kann, wird das im autonomen Fahrbetrieb fahrende Fahrzeug 1 an einem ermittelten Haltepunkt in den Stillstand versetzt, so dass dem weiteren Fahrzeug 5 ausreichend Rangierraum zur Verfügung steht. Dabei ist unter ausreichendem Rangierraum zu verstehen, dass das weitere Fahrzeug 5 das stehende Fahrzeug 4 ungehindert in einem Zug umfahren kann.
  • Der Haltepunkt des Fahrzeuges 1, um dem weiteren Fahrzeug 5 ausreichend Rangierraum zur Verfügung zu stellen, wird ermittelt, indem eine für Standardfahrzeuge und Nutzfahrzeuge bestimmte Fahrzeugbreite und Lenkradien hinterlegt sind, anhand derer der Haltepunkt abgeleitet werden kann.
  • In einer vergleichsweise einfachen Ausführung zu Ermittlung des Haltepunktes wird eine dem Fahrzeug 1 zugewandter Eckbereich des stehenden Fahrzeuges 4 herangezogen und eine fest definierte Distanz in Richtung des Fahrzeuges festgelegt, wobei die Distanz den Haltepunkt bestimmt.
  • In Bezug auf diesen Haltepunkt wird eine Anhaltetrajektorie für das Fahrzeug 1 auf der Fahrspur F1 ermittelt und einer Steuerung des Assistenzsystems zugrunde gelegt.
  • Das Fahrzeug 1 verhält sich bei einer solchen Blockadesituation gegenüber dem weiteren Fahrzeug 5 kooperativ, wenn eine Prädiktion ergibt, dass das Fahrzeug 1 aufgrund einer Stauung vorausfahrender Fahrzeuge 2 und/oder aufgrund einer zu beachtenden Rot anzeigenden Lichtsignalanlage 3 die Blockadesituation nicht zügig passieren kann. D. h. dass das Fahrzeug 1 an dem ermittelten Haltepunkt automatisch in den Stillstand versetzt wird, wenn das Fahrzeug 1 voraussichtlich länger als eine vorgegebene Zeitdauer im Bereich der Blockadesituation verweilen wird. Die vorgegebene Zeitdauer liegt vorteilhafterweise in der Größenordnung von weniger oder gleich einer halben Minute. Beispielsweise beträgt die vorgegebene Zeitdauer 30 Sekunden oder 20 Sekunden oder 10 Sekunden oder 5 Sekunden.
  • Ein nachgelagerter Anfahrzeitpunkt des Fahrzeuges 1 wird anhand einer Weiterfahrt des stehenden vorausfahrenden Fahrzeuges 2 ermittelt. Leitet in einer solchen Blockadesituation das weitere Fahrzeug 5 keine Umfahrung ein, setzt das Fahrzeug 1, beispielsweise nach einer vorgegebenen Zeitdauer, seinen Fahrbetrieb fort.
  • Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass das oben beschriebene Verfahren auch bei zähfließendem Verkehr eingesetzt werden kann, um gegebenenfalls wartende entgegenkommende weitere Fahrzeuge 5 im Sinne einer Art Reißverschlussverfahren passieren zu lassen.
  • In einer weiteren möglichen Ausführungsform hält das Fahrzeug 1 auch dann an dem ermittelten Haltepunkt, wenn eine Wahrscheinlichkeit besteht, dass während einer Wartezeit in der Blockadesituation ein weiteres Fahrzeug 5 erscheinen könnte.
  • Insbesondere eignet sich das Verfahren für fahrerlose Fahrzeuge 1 wie sogenannte Shuttle und Robotaxis sowie für autonom fahrende Nutzfahrzeuge.
  • 2 zeigt eine Blockadesituation der gegenläufigen Fahrspur F2, ohne dass das Fahrzeug 1 gemäß dem in 1 beschriebenen Verfahren an einem ermittelten Haltepunkt automatisch in den Stillstand versetzt wird. Das Fahrzeug 1 stellt dem weiteren Fahrzeug 5 also keinen Rangierraum kooperierend zur Verfügung, um die Blockadesituation umfahren zu können.
  • Das Fahrzeug 1 schließt zu dem an der Haltlinie stehenden vorausfahrenden Fahrzeug 2 auf, so dass das weitere Fahrzeug 5 das die Blockadesituation hervorrufende stehende Fahrzeug 4 nicht umfahren kann. Das weitere Fahrzeug 5 muss warten und ein Rückstau wird erzeugt, wobei sich diese Situation negativ auf eine Gesamtsituation auswirkt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Fahrzeug
    2
    vorausfahrendes Fahrzeug
    3
    Lichtsignalanlage
    4
    stehendes Fahrzeug
    5
    weiteres Fahrzeug
    F
    Fahrbahnabschnitt
    F1
    Fahrspur
    F2
    gegenläufige Fahrspur
    H
    Haltlinie
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102016203086 A1 [0002]

Claims (3)

  1. Verfahren zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges (1) in einer Blockadesituation auf einer Fahrspur (F1, F2), dadurch gekennzeichnet, dass bei einer erfassten Blockadesituation auf einer gegenläufigen Fahrspur (F2) das Fahrzeug (1) derart beabstandet zu einem vorausfahrenden Fahrzeug (2) an einem ermittelten Haltepunkt in den Stillstand versetzt wird, dass einem entgegenkommenden weiteren Fahrzeug (5), welches beabsichtigt, die Blockadesituation zu umfahren, ausreichend Rangierraum zur Verfügung gestellt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (1) an dem ermittelten Haltepunkt automatisch in den Stillstand versetzt wird, wenn das Fahrzeug (1) voraussichtlich länger als eine vorgegebene Zeitdauer im Bereich der Blockadesituation verweilen wird.
  3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Auswerteeinheit zum Erkennen einer Blockadesituation auf einer gegenläufigen Fahrspur (F2) und zur Ermittlung eines Abstandes zu dem vorausfahrenden Fahrzeug (2) und zur Ermittlung des Haltepunktes anhand erfasster Signale zumindest einer Erfassungseinheit einer Umgebungssensorik.
DE102018119832.9A 2018-08-15 2018-08-15 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges Pending DE102018119832A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102018119832.9A DE102018119832A1 (de) 2018-08-15 2018-08-15 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102018119832.9A DE102018119832A1 (de) 2018-08-15 2018-08-15 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102018119832A1 true DE102018119832A1 (de) 2020-02-20

Family

ID=69320293

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102018119832.9A Pending DE102018119832A1 (de) 2018-08-15 2018-08-15 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102018119832A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020205635A1 (de) 2020-05-05 2021-11-11 Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Fahrzeugs bei einem Verkehrsstillstand
WO2022037829A1 (de) * 2020-08-17 2022-02-24 Daimler Ag Verfahren zum betrieb eines automatisiert fahrenden fahrzeuges

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020205635A1 (de) 2020-05-05 2021-11-11 Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Fahrzeugs bei einem Verkehrsstillstand
WO2022037829A1 (de) * 2020-08-17 2022-02-24 Daimler Ag Verfahren zum betrieb eines automatisiert fahrenden fahrzeuges
CN116034409A (zh) * 2020-08-17 2023-04-28 梅赛德斯-奔驰集团股份公司 自动驾驶车辆的操作方法
JP2023536253A (ja) * 2020-08-17 2023-08-24 メルセデス・ベンツ グループ アクチェンゲゼルシャフト 自動運転車の運転方法
US20240034361A1 (en) * 2020-08-17 2024-02-01 Mercedes-Benz Group AG Method for operating a self-driving vehicle
JP7557612B2 (ja) 2020-08-17 2024-09-27 メルセデス・ベンツ グループ アクチェンゲゼルシャフト 自動運転車の運転方法
CN116034409B (zh) * 2020-08-17 2025-03-28 梅赛德斯-奔驰集团股份公司 自动驾驶车辆的操作方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009006335A1 (de) Verfahren zur Unterstützung des Fahrers eines Kraftfahrzeugs
DE102010001258A1 (de) Fahrerassistenzverfahren
WO2015149971A1 (de) Verfahren zur analyse einer verkehrsumfeldsituation eines fahrzeugs
DE102019206178A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abschätzen einer Fahrspurwechselabsicht eines Fahrzeugs
DE102014018192A1 (de) Verfahren zum Anfahren eines Parkplatzes durch ein Fahrzeug
DE102009028451A1 (de) Kollisionsüberwachung für ein Kraftfahrzeug
DE102015207123A1 (de) Fahrassistenzvorrichtung und -verfahren
WO2020001698A1 (de) Fahrerassistenzsystem mit einer nothaltefunktion für ein fahrzeug, fahrzeug mit demselben und verfahren zum nothalten eines fahrzeugs
DE102018217746A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Fahrerassistenzsystems eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug
DE102019004818A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Assistenzsystems eines Fahrzeuges
DE102011084479A1 (de) Verfahren zum Verbessern eines Parkassistenten sowie Einparksystem
DE102017206344A1 (de) Fahrerassistenzsystem für ein Fahrzeug
DE102016117712A1 (de) Verfahren zum zumindest semi-autonomen Manövrieren eines Kraftfahrzeugs unter Berücksichtigung eines Erfassungsbereichs eines Sensors, Fahrerassistenzsystem sowie Kraftfahrzeug
DE102017120765A1 (de) Verfahren zum Charakterisieren einer von zwei Objekten begrenzten Parklücke für ein Kraftfahrzeug, Parkassistenzsystem sowie Kraftfahrzeug
DE102016012345A1 (de) Verfahren zum Erkennen von Objekten
DE102015222784A1 (de) Spurhalteassistenzsystem für ein Fahrzeug und Verfahren zu dessen Steuerung
DE102018119834A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges
DE102015003964A1 (de) Verfahren zum autonomen Befahren einer Trajektorie durch ein Kraftfahrzeug
DE102019111477A1 (de) Verfahren zum Ausparken eines Fahrzeugs von einem Bordstein
DE102019204098A1 (de) Verfahren und Fahrerassistenzsystem zur Unterstützung eines Fahrers eines Fahrzeugs bei einem Einparkmanöver in eine Längsparklücke
DE102016208774A1 (de) Fahrassistenzvorrichtung und Fahrassistenzverfahren
DE102018007022A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Assistenzsystems eines Fahrzeuges und Fahrzeug
DE102018119832A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines autonom fahrenden Fahrzeuges
DE102010003375A1 (de) Umfeldbewertungssystem in einem Fahrzeug mit Sensormitteln zur Erfassung von Objekten im Umfeld des Fahrzeuges
DE112020006634T5 (de) Notfallevakuierungsvorrichtung, Server-Vorrichtung, und Notfallevakuierungsverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
R082 Change of representative
R082 Change of representative
R012 Request for examination validly filed