DE10200077A1 - Kommissioniersystem mit Entkopplungspuffer - Google Patents
Kommissioniersystem mit EntkopplungspufferInfo
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Abstract
Eine Puffereinrichtung zum Puffern von Ladehilfsmitteln (35) wie Behältern, Paletten und Tablaren weist mehrere Bereitstellplätze (32, 33) zum Bereitstellen der Ladehilfsmittel (LHMs) zum Be- und Entladen derselben, mehrere Pufferplätze (31) zum Lagern der LHMs sowie ein Bediengerät (34) zur Umsetzung der LHMs zwischen den Pufferplätzen und den Bereitstellplätzen auf. Durch die Puffereinrichtung kann die Effizienz eines Kommissioniersystems durch die simultane Bearbeitung mehrerer Kommissionieraufträge an einen Kommissionierplatz erheblich verbessert werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung an sich bekannter
Kommissionierplätze in automatischen Lägern, die nach dem Prinzip "Ware zum
Mann" arbeiten. Derartige Kommissionierarbeitsplätze finden sich beispielsweise in
Distributionszentren für Ersatzteile oder in Versandzentren zur Abwicklung von
Versandhandels- oder E-Commerce-Bestellungen.
Diesen Kommissionierplätzen werden über eine Fördertechnik aus
einem automatisierten Lager, beispielsweise einem Hochregallager Ladehilfsmittel
(Behälter, Paletten, Tablare, etc.) - kurz LHMs genannt - mit darin enthaltener Ware
sowie andererseits leere LHMs zugeführt, in die die kommissionierten Gegenstände
abgelegt werden. Es gibt daher zwei Ladehilfsmittel-Kreisläufe: einerseits den
Kreislauf der Lager-LHMs vom Lager zum Kommissionierplatz und andererseits
den Kreislauf von leeren, teilgefüllten oder vollständigen Auftrags-LHMs von der
Versandstelle zum Kommissionierplatz und zurück, wobei sich die beiden
Kreisläufe auch vermischen können. Am Kommissionierplatz wird die Ware aus
einem Lager-LHM in das richtige Auftrags-LHM umgeladen. Die Lager-LHMs
können je nach aufzunehmenden Gegenständen auch unterteilt sein, wobei feste
oder variable Unterteilungen etwa durch die Verwendung von Einsatzkästen,
Trennstäben, Trennwänden, Kartons usw. möglich sind.
Um eine hohe Kommissioniersicherheit und -qualität zu erreichen,
werden an den Kommissionierplätzen die Kommissionieraufträge in der Regel
sequenziell bearbeitet, wobei der Kommissionierer zur Vermeidung von Fehlern
jeweils immer nur an einem Kommissionierauftrag arbeitet.
Derartige bekannte Kommissionierplätze Weise folgende Nachteile auf:
- - Die LHMs müssen an den Kommissionierplätzen reihenfolgerichtung und leistungsgerecht bereitgestellt werden. Dies bedingt einen entsprechend hohen förder- und steuerungstechnischen sowie strategischen Aufwand. Das bedeutet, dass in der Fördertechnik zur Erzielung eines hohen Durchsatzes entsprechende Elemente wie Pufferstrecken, Sortiereinrichtungen und Reihenfolgepunkte vorgesehen werden müssen. Dennoch kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die installierte Durchsatzleistung auf Grund der zur Reihenfolgebildung erforderlichen Strategien nicht erreicht wird.
- - Durch den LHM-Wechsel an den Kommissionierplätzen entstehen Wartezeiten, während denen der Kommissionierer nicht arbeiten kann.
- - Der Kommissionier muss neben einer eigentlichen Kommissioniertätigkeit weitere unproduktive Nebentätigkeiten wie beispielsweise das Handling oder Abschieben von LHMs durchführen. Auf Grund dieser Warte- und Nebenzeiten wird die produktive Arbeitsleistung der Kommissionierer reduziert.
Die Erfindung versucht daher, diese Nachteile zu überwinden und ein
Kommissioniersystem, ein Kommissionierverfahren sowie eine Puffereinrichtung für
ein Kommissioniersystem vorzuschlagen, die eine erhöhte Kommissioniereffizienz
erlauben.
Die vorliegende Erfindung schlägt eine Puffereinrichtung zum Puffern
von Ladehilfsmitteln für beliebige zu lagernde Gegenstände vor, welche mehrere
Bereitstellplätze zum Bereitstellen der Ladehilfsmittel zum Be- und/oder Entladen
derselben, mehrere Pufferplätze zum Lagern der Ladehilfsmittel und ein
Bediengerät zur Umsetzung der Ladehilfsmittel zwischen Pufferplätzen und
Bereitstellplätzen aufweist. Das Bediengerät kann ein Ladehilfsmittel von jedem
beliebigen Pufferplatz zu jedem beliebigen anderen Pufferplatz oder jedem
beliebigen Bereitstellplatz und umgekehrt befördern. Bei den Ladehilfsmitteln kann
es sich um beliebige Mittei zum Laden von Waren oder Gegenständen handeln wie
Behälter, Paletten, Tablare usw.
Die Erfindung schlägt ferner ein Kommissioniersystem mit einer
Lagereinrichtung zum Lagern von Gegenständen in Lager-Ladehilfsmitteln, eine
Fördereinrichtung zum Fördern der Lager-Ladehilfsmittel zwischen der
Lagereinrichtung und einem Kommissionierplatz und einer wie vorstehend
definierten Puffereinrichtung zum Puffern von Ladehilfsmitteln auf. Hierbei ist
anzumerken, dass die zum Lagern der Gegenstände in der Lagereinrichtung
verwendeten Lager-Ladehilfsmittel in einem separaten Kreislauf von der
Lagereinrichtung zum Kommissionierplatz und zurück befördert werden. Bei den in
der Puffereinrichtung gepufferten Ladehilfsmitteln (auch Auftrags-Ladehilfsmittel
oder Auftrags-LHMs genannt) handelt es sich um in einem ganz oder teilweise
getrennten Kreislauf geführten Ladehilfsmittel. Die Lager-LHMs und die Auftrags-
LHMs können gleich oder auch unterschiedlich ausgebildet sein.
Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Verfahren zum Kommissionieren
von Gegenständen vorgeschlagen, die in Lager-Ladehilfsmitteln in einer
Lagereinrichtung gelagert werden, welches Verfahren diese Schritte Fördern eines
Lager-LHM mit einem darin gelagerten Gegenstand zu einem Kommissionierplatz,
Umladen des Gegenstandes in ein bereitgestelltes leeres oder teilgefülltes
Auftrags-LHM, Puffern leerer, teilgefüllter und/oder fertig bearbeiteter Auftrags-
LHMs, Zurückfördern des Lager-LHM zu der Lagereinrichtung und Abtransportieren
eines fertig bearbeiteten Auftrags-LHMs zu einer Versandstelle umfasst.
Durch die Erfindung werden die bekannten und eingangs beschriebenen
Kommissionierplätze so erweitert, dass an diesen von einem oder mehreren
Mitarbeitern ein oder mehrere Kommissionieraufträge simultan bearbeitet werden
können, ohne dass dadurch die Sicherheit einer streng sequenziellen
Kommissionierung aufgegeben wird.
Gleichzeitig werden durch die Erfindung auf Grund der simultanen
Bearbeitung mehrerer Kommissionieraufträge an einem Kommissionierplatz die
steuerungs- und fördertechnischen sowie strategischen Aufwendungen für die
leistungsgerechte und reihenfolgerichtige Auslagerung und Bereitstellung der
Lager-LHMs wesentlich minimiert.
Weiterhin werden bei der Verwendung der Puffereinrichtung Warte- und
Nebenzeiten der Kommissionierer durch die Bereitstellung mehrere Auftrags-LHMs
sowie durch die Auftrennung des Kommissioniervorgangs in die Vorgänge
"Bereitstellung Lager-LHM und Entnahme" sowie "Ablegen", die zeitlich verlagert
erfolgen können, eliminiert.
Das erfindungsgemäße Kommissioniersystem und -verfahren ist
gleichermaßen für die manuelle Kommissionierung als auch für die automatische
Kommissionierung mit Handhabungssystemen oder Robotern anwendbar.
Die Puffereinrichtung weist vorzugsweise ein Regal auf, in dem sich eine
Vielzahl von Pufferplätzen für die Auftrags-LHMs befinden. Das Regal kann die
Möglichkeit einer einfach- und/oder zweifachtiefen Lagerung biehen, wobei die
Anzahl der Stellplätze im Regal konstruktiv an den jeweiligen Bedarf angepasst
werden kann. Das Bediengerät ist vorzugsweise als automatisches
Regalbediengerät mit beweglichen x- und y-Achsen ausgebildet.
Zur Bereitstellung der Auftrags-LHMs an den Bereitstellplätzen können
stationäre Absetzböcke oder Gestelle als stationäre Bereitstellungsplätze oder
angetriebene und nicht angetriebene Förderstrecken (z. B. Röllchenleisten,
Schwerkraftbahnen, Riemenförderer oder Kettenförderer) als dynamische
Bereitstellplätze vorgesehen sein. Diese Bereitstellplätze dienen als kombinierte
Ein- und Auslagerbahnen, auf denen das Regalbediengerät die auszulagernden
Auftrags-LHMs automatisch bereitstellt und diese nach Abschluss der Bearbeitung
wieder abholt. Vorzugsweise sind diese Ein- und Auslagerbahnen mit automatisch
gesteuerten Antrieben ausgestattet. Aus Kostengründen können einzelne oder alle
dieser Ein-/Auslagerbahnen durch nicht angetriebene Elemente ersetzt werden.
In dem erfindungsgemäßen Kommissioniersystem kann die
Puffereinrichtung entsprechend den jeweiligen räumlichen und ergonomischen
Anforderungen sowohl gegenüber, seitlich als auch vor der Zuführbahn für die
Lager-LHMs angeordnet sein.
Ebenso ist es möglich, mehrere Puffereinrichtungen nebeneinander
und/oder übereinander anzuordnen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand bevorzugter
Ausführungsbeispiele und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung
beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch in Aufsicht einen Kommissionierplatz mit
Puffereinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 zeigt in schematischer Perspektivansicht ein weiteres
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems,
Fig. 3 zeigt in Aufsicht noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Kommissioniersystems,
Fig. 4 zeigt eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels von Fig. 3,
Fig. 5 zeigt eine Aufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Kommissioniersytems,
Fig. 6 zeigt eine Detailansicht des Kommissioniersystems von Fig. 5,
Fig. 7a bis 7g erläutern schematisch ein Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Kommissionierverfahrens,
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems,
Fig. 9 zeigt schematisch ein Materialflussdiagramm eines
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems,
Fig. 10 zeigt ein schematisches Materialflussdiagramm noch eines
weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems,
Fig. 11 zeigt ein schematisches Materialflussdiagramm noch eines
weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems,
Fig. 12 zeigt schematisch in Aufsicht ein weiteres Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems mit ergonomischer 90°-Anordnung
der Puffereinrichtung.
Fig. 1 zeigt in Aufsicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Kommissioniersystems. Mit Bezugszeichen 10 ist eine
Lagereinrichtung, beispielsweise ein Hochregallager bezeichnet, in dem zu
lagernde Gegenstände oder Waren in Lager-Ladehilfsmitteln wie Behältern,
Paletten etc. gelagert werden. Mit Hilfe von Regalbediengeräten 11 können die
Waren in den Ladehilfsmitteln (LHMs) ein- und ausgelagert werden. Die Lager-
LHMs werden den Kommissionierplätzen über eine Fördereinrichtung 20 bestehend
aus einer Zuführbahn 20a und einer Abführbahn 20b angedient. Am Ende der
Zuführbahn 20a befindet sich ein Stellplatz für das Lager-LHM am
Kommissionierplatz. Vorzugsweise ist der Stellplatz mit einer Umsetzeinrichtung 21
oder einer entsprechenden Mechanik ausgestattet, die einen vollständig
automatischen Durchlauf eines Lager-LHM ohne manuelle Tätigkeit erlaubt. Die
Lager-LHMs an den Kommissionierplätzen werden vorzugsweise durch geeignete
Maßnahmen automatisch identifiziert, etwa durch einen Laserscanner, eine
Zielverfolgungseinrichtung oder dergleichen. Dadurch wird der Kommissionierer
oder Bediener (in der Figur schematisch dargestellt) von Nebentätigkeiten wie dem
Wechseln des Lagerbehälters oder dem Einscannen des Behälters entlastet. Das
Lager-LHM wechselt nach der Entnahme automatisch vom Abstellplatz auf die
Abführbahn 20b, während der Bediener die entnommene Ware in ein an der
Puffereinrichtung 30 bereitgestelltes Auftrags-LHM legt. Auch der Wechsel der
Auftrags-LHMs auf den Bereitstellbahnen 32, 33 der Puffereinrichtung 30 erfolgt
vorzugsweise automatisch, wie später im Detail erläutert wird, so dass auch hier
keine Nebenzeiten für den Kommissionierer auftreten.
An den Bereitstellplätzen der Puffereinrichtung 30 sind zur Führung der
Kommissioniermitarbeiter vorzugsweise Bildschirmgeräte wie PCs, Displays,
Leuchtanzeigen, Leuchtmelder oder dergleichen vorgesehen. Die Quittierung einer
durchgeführten Kommissionierung erfolgt durch den Kommissionierer entweder
über das Bildschirmgerät oder speziell dafür vorgesehene Quittiertaster. Die
Quittierung kann zusätzlich mit einer Waage und/oder einem Signalgeber verknüpft
werden, die überwachen, ob die Ware in der richtigen Menge entnommen und in
das richtige Auftrags-LHM gelegt wurde. Dadurch wird auch dann höchste
Kommissioniersicherheit erreicht, wenn in den Bereitstellplätzen der
Puffereinrichtung mehrere Auftrags-LHMs gleichzeitig bereitstehen.
Die Funktionsweise der Puffereinrichtung 30 wird im Folgenden unter
Bezugnahme auf die Fig. 1, 3 und 4 näher erläutert. Die Puffereinrichtung 30 weist
vorzugsweise ein Regal 36 mit einer Vielzahl übereinander und nebeneinander
angeordneten Pufferplätzen 31 für die Auftrags-LHMs auf. An den Pufferplätzen 31
können leere, teilgefüllte sowie gefüllte bzw. fertig bearbeitete (und nicht
notwendigerweise vollständig gefüllte) Auftrags-LHMs einfach oder mehrfach
hintereinander gelagert werden. Mittels eines vorzugsweise automatischen
Bediengerätes 34 können die Auftrags-LHMs von jedem der Pufferplätze 31 zu
jedem der Bereitstellplätze 32, 33 befördert werden. Bei den Bereitstellplätzen kann
es sich um statische Bereitstellplätze 32 oder dynamische Bereitstellplätze 33 mit
einer angetriebenen Ein-Auslagerbahn handeln. Zur Zuförderung oder Abförderung
von LHMs von/zu einer Versandstelle ist eine Ein-/Auslagerbahn 37 vorgesehen.
Fig. 2 zeigt eine schematische Perspektivansicht eines
erfindungsgemäßen Kommissioniersystems mit einem Lager 10, einer
Fördereinrichtung 20a, 20b und einer Puffereinrichtung 30. Eine solche
Kommissionieranlage mit zwei parallelen Fördereinrichtungen 20, die mit einer
einzigen Puffereinrichtung (DCB) gekoppelt sind, ist in Fig. 3 in Aufsicht
schematisch dargestellt. Fig. 4 zeigt in mehr ins Detail gehender Darstellung die
Kommissionierplätze des Kommissioniersystems von Fig. 3.
Fig. 5 und 6 zeigen in Aufsicht ein Kommissioniersystem gemäß einem
abgewandelten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Ware ist
ebenfalls in einem Lager 10 gelagert und über Lagergassen 12 mittels
Regalbediengeräten 11 zugänglich, die auf in den Lagergassen 12 verlegten
Schienen 13 bewegbar sind. Der Unterschied zu dem in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel liegt in der Anordnung der Kommissionierplätze. Die
Bereitstellplätze 32, 33 der Puffereinrichtung 30 sind parallel zur Fördereinrichtung
20 angeordnet, so dass die Fördereinrichtung 20 gleichzeitig als Zuführbahn und
Abführbahn arbeitet. Wird die Fördereinrichtung angehalten, so kann der
Kommissionierer die Ware aus dem auf der Fördereinrichtung befindlichen Lager-
LHM auf ein Auftrags-LHM umladen, das auf einem der Bereitstellplätze 32, 33 der
Puffereinrichtung bereitgestellt ist. Dabei ist eine Variante denkbar, bei der der
Kommissionierer die Ware auf die gegenüberliegende Seite umsetzen muss (Fig. 5,
links), oder auf die hinter der Fördereinrichtung liegenden Bereitstellplätze umlädt
(Fig. 6).
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Kommissioniersystems ist in Fig. 12 dargestellt. Die Puffereinrichtungen 30 sind so
angeordnet, daß die Bereitstellplätze 32, 33 in einem 90°-Winkel von dem Ende der
Zuführbahn 20a aus zugreifbar sind. Dabei sind die Pufferplätze 31 vorzugsweise
oberhalb der Bereitstellplätze 32, 33 angeordnet. Je nach räumlichen Verhältnissen
kann die 90°-Anordnung Platzvorteile bieten oder auch ergonomisch vorteilhaft für
das Bedienungspersonal sein.
Die Sequenz der Fig. 7a bis 7g zeigt schematisch ein
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Kommissionieren
von in Ladehilfsmitteln gelagerten Gegenständen. Zunächst wird in einem Schritt
(1) in Fig. 7a ein Auftrags-LHM a von einem Pufferplatz 31 durch das Bediengerät
34 zu einem der Bereitstellplätze 32, 33 befördert. Im nächsten Schritt (2) wird das
Lager-LHM 1 von der Zuführbahn 20a an den vorgesehenen Stellplatz am
Kommissionierplatz gefördert. Der Kommissionierer entnimmt einen Gegenstand 17
und befördert ihn in das bereitgestellte Auftrags-LHM a. Gleichzeitig wird durch das
Bediengerät der Puffereinrichtung das nächste Auftrags-LHM b auf einen
benachbarten Bereitstellplatz gefördert. Um Verzögerungen im
Kommissionierablauf zu vermeiden, wird vorzugsweise immer zunächst das
Auftrags-LHM auf einem der Bereitstellplätze bereitgestellt, bevor das zugehörige
Lager-LHM am Kommissionierplatz ankommt. Die Puffereinrichtung erlaubt an den
Pufferplätzen 31 die Pufferung von leeren, teilgefüllten wie auch von
fertiggestellten, d. h. alle für einen Auftrag erforderlichen Gegenstände enthaltenden
Auftrags-LHMs. Dies ist in Fig. 7 schematisch durch die drei Abschnitte "leer",
"teilgefüllt", "Auftrag erledigt" des Pufferregals angedeutet. Bei dem Auftrags-LHM a
handelt es sich um ein leeres Auftrags-LHM oder Leer-LHM, während Auftrags-
LHM b ein teilgefülltes LHM ist, das schon einen oder mehrere, jedoch noch nicht
alle Gegenstände eines Auftrages enthält.
In Fig. 7c sind die nächsten Verfahrensschritte (4) dargestellt. Lager-
LHM 1 wird automatisch von der Zuführbahn 20a zur Abführbahn 20b umgesetzt,
während Auftrags-LHM a mit dem zugeladenen Gegenstand 17 auf einen
Pufferplatz 31 im Regalabschnitt "teilgefüllt" umgesetzt wird.
In den nun folgenden Verfahrensschritten (5) wird ein weiteres Lager-
LHM 2 mit zwei Gegenständen nachgeführt, während ein Auftrags-LHM c
gleichzeitig auf einen Pufferplatz der Puffereinrichtung befördert wird. Dann wird,
wie in Fig. 7e gezeigt ist, einer der beiden Gegenstände vom Lager-LHM 2 im
Verfahrensschritt (6) in das Auftrags-LHM b umgeladen. Im folgenden
Verfahrensschritt (7), der in Fig. 7f dargestellt ist, wird der zweite Gegenstand von
Lager-LHM 2 in das benachbart bereitgestellte Auftrags-LHM c umgeladen. Die
gerade erläuterten Schritte (6) und (7) stellen einen sogenannten Doppel-Pick dar,
der für den Betrieb der Gesamtanlage besonders effizient ist. Die
Kommissioniervorgänge werden erfindungsgemäß daher so gesteuert, dass bei
einer gegebenen Auftragslage die Anzahl derartiger Doppel- oder Mehrfach-Picks
maximiert wird.
Gleichzeitig mit dem Umladen des Gegenstandes in Auftrags-LHM c wird
Auftrags-LHM b auf einen Pufferplatz 31 im Regalabschnitt "Auftrag erledigt"
umgesetzt. Auftrags-LHM b ist somit für den Auftrag fertig beladen und kann über
eine Ausladebahn 37 gleich oder nach einer gewissen Wartezeit zu einer
Versandstelle transportiert werden. Und im Verfahrensschritt (8) wird noch
Auftrags-LHM c in einen Pufferplatz im Regalabschnitt "teilgefüllt" umgesetzt und
wartet dort, bis die noch fehlende Ware zur Vervollständigung des Auftrages an der
Zuführbahn 20a eintrifft.
Die Puffereinrichtung (DCB-Decoupling Buffer) erfüllt folgende
Funktionen:
- - Pufferung von leeren Auftrags-LHMs 35 (Leer-LHMs): Im DCB können die Leer-LHMs, die zur Kommissionierung benötigt werden, in variabler Anzahl gepuffert und bei Bedarf an den Kommissionierplätzen bereitgestellt werden. Dadurch entfällt zum einen der förder- und steuerungstechnische sowie der strategische Aufwand für die explizite Pufferung und Bereitstellung von Leer- LHMs. Zum anderen können die gepufferten Leer-LHMs ohne großen zeitlichen Aufwand zur Kommissionierung bereitgestellt werden und so neue Kommissionieraufträge sofort gestartet werden, ohne daß ein zeitraubender Transport von Leer-LHMs über Förderstrecken erforderlich wird. Ebenso ermöglicht der DCB einen direkten Transport von Leer-LHMs von der Einlager-Förderstrecke zu den Bereitstellplätzen.
- - Automatische Bereitstellung von Auftrags-LHMs: Der DCB stellt die Auftrags-LHMs, die zur Kommissionierung benötigt werden, an den Kommissionierplätzen automatisch bereit. Dabei kann es sich entweder um Leer- LHMs oder um Auftrags-LHMs mit Ware, die bereits an einem Kommissionierplatz waren, handeln.
- - Pufferung von angefangenen Auftrags-LHMs: Angefangene Auftrags-
LHMs, die momentan am Kommissionierplatz nicht benötigt werden, können durch
das Regalbediengerät 34 des DCB 30 von den Kommissionierplätzen abgeholt und
im DCB zwischengepuffert werden.
Diese Funktion ist insbesondere auch dann sinnvoll, wenn ein Kunde mehrmals am Tag bestellt. In diesem Fall kann das "alte" Auftrags-LHM des Kunden dem Kommissionierplatz wieder zugeführt und eine weitere Kommissionierung in dieses durchgeführt werden. Durch diese Maßnahme wird das Volumen der Auftrags-LHMs optimal ausgenutzt und so die Anzahl der Auftrags-LHMs für den Kunden sowie Aufwand und Kosten für Verpackung und Versand minimiert. - - Pufferung von abgeschlossenen Auftrags-LHMs: Durch den DCB 30 können abgeschlossene Auftrags-LHMs, d. h. Auftrags-LHMs, die entweder voll sind oder in die keine Picks mehr erfolgen sollen, von den Kommissionierplätzen automatisch abgeholt und bis zur Auslagerung zum Versand zwischengepuffert werden. Dadurch entfallen die Aufwendungen für die Pufferung der Warenausgangs-LHMs (z. B. Warenausgangspuffer, Stellflächen etc.). Ebenso ermöglicht der DCB einen direkten Transport von Auftrags-LHMs von den Bereitstellplätzen zu den Auslager-Förderstrecken des DCB.
- - Automatische Bereitstellung von Folge-LHMs: Der DCB kann für den Fall, daß bei der Kommissionierung ein Auftrags-LHM voll wird, auf einer separaten Bereitstellbahn oder auf einem der Auftrags-LHM-Stellplätze automatisch ein Leer- LHM als Folge-LHM für den Kommissionierauftrag bereitstellen.
- - Automatische Bereitstellung von Pack- und Hilfsmaterialien: Durch
den DCB können dem Kommissionierer über die Auftrags-LHM-Bereitstellplätze
oder über den Kommissionierplatz LHMs mit Pack- und Hilfsmaterialien (z. B.
Deckel für die Auftrags-LHMs) automatisch zugeführt und bereitgestellt werden. Die
Anforderung der Pack- und Hilfsmaterialien kann entweder verbrauchsgesteuert
(retrogrades oder Kanban-Verfahren) oder per Terminaldialog durch den
Kommissionierer erfolgen.
Der DCB bringt unter anderem die nachfolgend aufgeführten Neuerungen bei der Kommissionierung sowie für die Funktionen und Abläufe an den Kommissionierplätzen. Dabei kann die Kommissionierung selbst ein- oder zweistufig erfolgen, wobei bei zweistufiger Kommissionierung der Arbeitsplatz sowohl für die erste als auch für die zweite Stufe der Kommissionierung verwendbar ist. - - Der Kommissionierablauf am DCB wird in zwei Vorgänge ("Bereitstellung des Lager-LHMs und Entnahme" sowie "Ablegen") unterteilt, die zeitlich überlappend ablaufen. Nach der Entnahme der Artikel aus dem Lager-LHM erfolgen zeitgleich das Ablegen der Ware in den Auftrags-LHM durch den Werker sowie automatisch der Abtransport des vorhandenen und der Antransport des nächsten Lager LHMs. Weiterhin wird das Auftrags-LHM für einen Auftrag bereits vor dem Antransport des ersten Lager-LHMs zu diesem Auftrag bereitgestellt und der Wechsel von Auftrags-LHMs erfolgt nur dann, wenn diese nicht für den aktuellen Pick benötigt werden. Durch diese Maßnahmen werden Wartezeiten des Werkers, die beispielsweise durch LHM-Bewegungen hervorgerufen werden, eliminiert.
- - An den Kommissionierplätzen kann für mehrere Aufträge gleichzeitig
kommissioniert werden. Da aber zu jedem Zeitpunkt an einem Kommissionierplatz
immer nur eine Auftragsposition bearbeitet wird und wegen der vorhandenen
Überwachungseinrichtungen wird trotzdem die gleiche Kommissionier-Sicherheit
und -Qualität erzielt wie an einem klassischen Kommissionierplatz mit Zugriff auf
nur ein Auftrags- und ein Lager-LHM. Bei Bedarf kann auch ein paralleles Picken
aus einem Lager-LHM in mehrere Auftrags-LHMs erfolgen.
Durch die gleichzeitige Kommissionierung für mehrere Aufträge können auch die Lager-LHMs für diese Aufträge gleichzeitig bereitgestellt werden, wodurch sich der systemtechnische Aufwand für die reihenfolgerichtige und leistungsgerechte Bereitstellung der Lager-LHMs wesentlich vereinfacht; die entsprechenden Anlagenkomponenten können schwächer dimensioniert bzw. vorhandene Komponenten (insbesondere die Regalbediengeräte im Lager) besser ausgelastet werden. - - An den Kommissionierplätzen mit DCB können Mehrfachpicks, d. h.
mehrere Picks aus einem Lager-LHM für mehrere Aufträge bzw. Auftrags-LHMs
erfolgen. Diese Picks können entweder in die Auftrags-LHMs erfolgen, die ohnehin
bereits an den Kommissionierplätzen bereitgestellt sind, oder durch den DCB wird
ggf. ein momentan nicht benötigtes Auftrags-LHM abgeholt und durch ein anderes
Auftrags-LHM bzw. ein Leer-LHM ersetzt.
Durch die gleichzeitige Kommissionierung für mehrere Aufträge und durch die Möglichkeit von Mehrfachpicks kann aus einem Lager-LHM, welches vom Lager zur Kommissionierung ausgelagert wurde, mehrfach hintereinander gepickt werden, wodurch sich eine spürbare Entlastung der Lager- und Fördertechnik ergibt; die entsprechenden Anlagenkomponenten können schwächer dimensioniert werden. - - Die DCB-Arbeitsplätze können als Zwillings-Stationen ausgelegt werden, in der wahlweise ein oder zwei Kommissionierer gleichzeitig arbeiten können (Fig. 1, 3, 4). Beim Betrieb mit zwei Kommissionierern können sich die beiden Mitarbeiter gegenseitig unterstützen bzw. füreinander einspringen.
- - Der durch das EDV-System geführte Arbeitsablauf ermöglicht in Verbindung mit den vorhandenen Kontroll-Instrumenten bereits nach kurzer Einweisung der Kommissionierer eine hohe Kommissionier-Sicherheit und -Qualität.
- - Neben der Kommissionierung können an den DCB-Arbeitsplätzen unter anderem folgende Funktionen durchgeführt werden:
- - Ein- und Rücklagerungen
- - Zulagerungen
- - Verdichtungen
- - Inventuraufnahmen
- - Klärfall-Behandlung.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Puffersystems, bei der die Lagereinrichtung 10 in insgesamt vier Lagermodule 1 bis
4 aufgeteilt ist. Die Kommissionierung für Lagermodule 1 und 2 erfolgt an einem
ersten Kommissionierplatz im Untergeschoss mittels einer ersten Puffereinrichtung
30. Die Kommissionierung der beiden Lagermodule 3 und 4 erfolgt an einem
zweiten, in einem Obergeschoss angeordneten Kommissionierplatz unter
Verwendung einer zweiten Puffereinrichtung 30.
Fig. 9 zeigt schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Kommissioniersystems mit vier Lagermodulen. Die Figur zeigt
ein Materialflussdiagramm des Kommissioniersystems von einem Wareneingang
WE zu einem Warenausgang WA. Für jedes Lagermodul ist eine eigene
Puffereinrichtung DCB 30 vorgesehen, an denen jeweils mehrere Kommissionierer
gleichzeitig arbeiten können.
Fig. 10 zeigt ein Materialflussdiagramm eines weiteren
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kommissioniersystems mit zwei
Lagermodulen Modul I und Modul II. Häufig benötigte Gegenstände (A und B-Teile)
sind in beiden Modulen gelagert, während von seltener benötigten C-Artikeln in
jedem der Module jeweils nur Teile gelagert sind. Zwischen den A-und B-Artikeln in
den Modulen I und II kann vorzugsweise ein automatischer Bestandausgleich
vorgesehen sein, so dass die Artikel möglichst gleichmäßig auf beide Module
verteilt sind. Durch diese Aufteilung kann sowohl die Lager- als auch die
Kommissioniereffizienz maximiert werden.
Fig. 11 zeigt ein Materialflussdiagramm eines weiteren
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kommissioniersystems. Dieses
weist zwei parallel zueinander angeordnete Lagereinheiten auf. In beiden
Lagereinheiten sind jeweils außen und damit schnell zugänglich die A-Artikel, dann
die B-Artikel und in der Mitte die seltener benötigten C-Artikel gelagert. In jeder
Lagereinheit sind zwei Regalbediengeräte vorgesehen, die auf einer gemeinsamen
Schiene einer durchgehenden Lagergasse betreibbar sind. Der mittlere Bereich mit
den C-Artikeln kann von beiden Regalbediengeräten einer Gasse überlappend
bedient werden. Selbstverständlich kann jede der Lagereinheiten 10 mehrere
parallele Lagergassen aufweisen. Zum Kommissionieren sind insgesamt vier
Puffereinheiten 30 vorgesehen, die jeweils Zugriff auf alle im Lager vorhandenen
Artikel haben.
Die Software zur Steuerung und Optimierung des Ablaufs am DCB beinhaltet unter
anderem folgende Funktionen:
- - Die im System vorhandenen Kommissionieraufträge werden den DCBs so zugeteilt, daß dadurch die Wahrscheinlichkeit von Mehrfachpicks maximiert wird.
- - Die Software steuert die Belegung der Bereitstellplätze mit Auftrags-LHMs so, daß sich die Auftrags-LHMs bereits vor der Ankunft der zugehörigen Lager-LHMs an den Kommissionierplätzen befinden.
Hierzu wird entweder manuell durch den Bediener oder automatisch durch die
Software die Verwendung der Bereitstellplätze festgelegt: Auf bestimmten
Bereitstellplätzen verbleiben die Auftrags-LHMs in der Regel bis zum Ende des
Auftrags (sog. statische Bereitstellplätze), während auf anderen Bereitstellplätzen
die Auftrags-LHMs zur Maximierung von Mehrfachpicks und als "virtuelle
Vergrößerung" der Anzahl an Bereitstellplätzen gewechselt werden (dynamische
Bereitstellplätze). Durch die Festlegung der Verwendung der Bereitstellplätze wird
eine ausgleichende Optimierung zwischen der Belastung der DCB- und der AKL-
Fördertechnik erreicht.
- - Bei Zusammenschaltung mehrerer DCBs zu einem Gesamtsystem kann eine Modularisierung erfolgen, d. h. daß mehrere autarke Systeme jeweils bestehend aus Lager/Lägern und DCB(s) vorhanden sind (Fig. 8-11). In diesem Fall werden die Auftrags-LHMs software-optimiert über eine verbindende Fördertechnik zwischen den einzelnen Modulen ausgetauscht. Die Modularisierung ermöglicht - insbesondere bei großen Systemen - überschaubare und leistungsmäßig beherrschbare Einzelelemente. Außerdem wird durch das Vorhandensein mehrerer eigenständiger und unabhängiger Module eine Redundanz für evtl. Ausfall- Situationen geschaffen, was sich positiv auf die Verfügbarkeit des Gesamtsystems auswirkt.
- - Insbesondere bei Anwendung der Modularisierung wird eine gezielte Aufteilung der Lagerbestände auf die Läger der einzelnen Module implementiert (Fig. 10). Häufig benötigte Artikel (sog. A- und B-Teile) werden in jedem der Module bevorratet. Damit stehen für diese häufig benötigten Artikel Lager-LHMs in ausreichender Anzahl und unmittelbar in jedem Modul zur Verfügung. Für selten benötigte Artikel (sog. C-Artikel) ist im Gesamtsystem in der Regel jeweils nur ein Lager-LHM vorhanden, was dazu führt, daß die Gesamtheit der C-Artikel über alle Module verteilt ist und demnach in jedem Modul nur ein Teil der C-Artikel vorrätig ist.
In diesem Fall startet die Steuerungs-Software einen Kommissionierauftrag
optimiert in einem Modul. Nach Abschluß der Kommissionierung wechselt das
Auftrags-LHM in weitere Module, wo die noch fehlenden Teile, meist C-Teile,
komplettiert werden. Bei Anwendung dieser Strategie sorgt die Steuerungs-
Software für eine gleichmäßige Zuteilung und Einlastung der vorhandenen Aufträge
auf die einzelnen DCBs.
Ein software-gesteuerter Bestandsausgleich sorgt durch automatische Umlagerung
von Lager-LHMs zwischen den einzelnen Modulen dafür, daß die für die
Modularisierung optimale Bestandsaufteilung eingehalten bzw. wiederhergestellt
wird.
- - Eine Weiterentwicklung der Modularisierung in ist in Fig. 11 dargestellt. Hier sind an ein Lager, das in Längs- und in Quer-Richtung in jeweils zwei Module unterteilt ist, - wie in Fig. 11 dargestellt - vier DCBs angeschlossen. Die Anbindung der DCBs erfolgt über die vordere und die hintere Stirnseite des Lagers. In jeder Gasse des Lagers befinden sich zwei Regalbediengeräte auf einer gemeinsamen Schiene, die überlappend verfahren können.
Bei dieser Konstellation werden die A-, B- und C-Artikel wie in Fig. 11 dargestellt
innerhalb der einzelnen Lagergasen verteilt eingelagert. A- und B-Artikel können
von den Regalbediengeräten ohne Behinderung des anderen Regalbediengeräts in
der Gasse direkt zu den Kommissionierplätzen an den DCBs ausgelagert werden.
Die seltener benötigten C-Artikel befinden sich in der Mitte der Lagergassen in dem
Bereich, der von den beiden Regalbediengeräten einer Gasse überlappend bedient
werden kann. Damit hat jedes Regalbediengerät Zugriff auf alle C-Artikel und die
Aufwendungen für den Wechsel von Auftrags-LHMs mit C-Artikeln zwischen den
einzelnen DCB-Modulen werden minimiert.
10
Lagereinrichtung
11
Regalbediengerät
12
Lagergasse
13
Schienen
15
Lager-LHM
17
Gegenstand
20
Fördereinrichtung
20
a Zuführbahn
20
b Abführbahn
21
Umsetzeinrichtung
30
Puffereinrichtung
31
Pufferplätze
32
statische Bereitstellplätze
33
dynamische Bereitstellplätze
34
Bediengerät
35
Auftrags-LHM
36
Regal
37
Ein-/Ausladebahn
Claims (33)
1. Puffereinrichtung zum Puffern von Ladehilfsmitteln (LHMs)
aufweisend:
mehrere Bereitstellplätze (32, 33) zum Bereitstellen von LHMs (35) zum Be- und/oder Entladen derselben,
mehrere Pufferplätze (31) zum Lagern von LHMs (35), und
ein Bediengerät (34) zur Umsetzung von LHMs (35) zwischen Pufferplätzen (31) und Bereitstellplätzen (32, 33).
mehrere Bereitstellplätze (32, 33) zum Bereitstellen von LHMs (35) zum Be- und/oder Entladen derselben,
mehrere Pufferplätze (31) zum Lagern von LHMs (35), und
ein Bediengerät (34) zur Umsetzung von LHMs (35) zwischen Pufferplätzen (31) und Bereitstellplätzen (32, 33).
2. Puffereinrichtung nach Anspruch 1, ferner aufweisend eine
Fördereinrichtung (37) zum Antransport und Abtransport von LHMs.
3. Puffereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Pufferplätze (31)
in einem sich in horizontaler und vertikaler Richtung erstreckenden Regal (36)
ausgebildet sind.
4. Puffereinrichtung nach Anspruch 3, wobei das Bediengerät (34) ein
Regalbediengerät mit vertikaler und horizontaler Bewegungsmöglichkeit ist.
5. Puffereinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei im Regal (36) jeweils
wenigstens zwei Pufferplätze (31) hintereinander angeordnet sind.
6. Puffereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei
wenigstens ein Teil der Bereitstellplätze als stationäre Bereitstellplätze (32) für
LHMs ausgebildet sind.
7. Puffereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei wenigstens
ein Teil der Bereitstellplätze als dynamische Bereitstellungsplätze (33) mit einer
Antriebseinrichtung zum An- und Abtransport der LHMs (35) ausgebildet sind.
8. Kommissioniersystem mit:
einer Lagereinrichtung (10) zum Lagern von Gegenständen in Lager- Ladehilfsmitteln (Lager-LHMs 15),
eine Fördereinrichtung (20) zum Fördern von Lager-LHMs (15) zwischen der Lagereinrichtung (10) und einem Kommissionierplatz,
eine Puffereinrichtung (30) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Puffern von LHMs (35).
einer Lagereinrichtung (10) zum Lagern von Gegenständen in Lager- Ladehilfsmitteln (Lager-LHMs 15),
eine Fördereinrichtung (20) zum Fördern von Lager-LHMs (15) zwischen der Lagereinrichtung (10) und einem Kommissionierplatz,
eine Puffereinrichtung (30) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Puffern von LHMs (35).
9. Kommissioniersystem nach Anspruch 8, wobei die Fördereinrichtung
(20) eine Zufuhrbahn (20a) und eine Abführbahn (20b) zum Kommissionierplatz
sowie einen oder mehrere Stellplätze für Lager-LHMs aufweist.
10. Kommissioniersystem nach Anspruch 9, wobei der Stellplatz für
Lager-LHMs mit einer Identifizierungseinrichtung zum Identifizieren der LHMs
und/oder darin gelagerter Gegenstände versehen ist.
11. Kommissioniersystem nach Anspruch 10, wobei an dem Stellplatz
für Lager-LHMs eine Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von Anweisungen für
Bedienpersonal am Kommissionierplatz vorgesehen ist.
12. Kommissioniersystem nach Anspruch 11, aufweisend eine
Quittiereinrichtung am Stellplatz der Lager-LHMs und/oder Auftrags-LHMs.
13. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
aufweisend eine Umsetzeinrichtung (21) zum automatischen Umsetzen eines
Lager-LHM von der Zuführbahn (20a) zur Abführbahn (20b) und zur automatischen
Nachlieferung eines nächsten LHM zum Stellplatz am Ende der Zuführbahn (20a).
14. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei
der Lager-LHM-Stellplatz am Ende der Zuführbahn (20a) gegenüber den
Bereitstellplätzen (32) der Puffereinrichtung (30) angeordnet ist.
15. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei
der Lager-LHM-Stellplatz seitlich der oder vor den Bereitstellplätzen (32, 33) der
Puffereinrichtung 30 angeordnet ist.
16. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 15, wobei
mehrere Puffereinrichtungen (30) nebeneinander und/oder übereinander
angeordnet sind.
17. Kommissioniersystem nach Anspruch 16, aufweisend wenigstens
zwei Lagermodule mit jeweils einer eigenen Lagereinrichtung (10),
Fördereinrichtung (20) und Puffereinrichtung (30).
18. Kommissioniersystem nach Anspruch 17, aufweisend eine
Bestandsausgleichs-Transporteinrichtung (11) zum Transport von Gegenständen
zwischen den Lagereinrichtungen (10) der einzelnen Module.
19. Kommissioniersystem nach Anspruch 17 oder 18, wobei häufig
benötigte Gegenstände in jedem der wenigstens zwei Lagermodule und seltener
benötigte Gegenstände in jeweils nur einem der wenigstens zwei Lagermodule
lagerbar sind.
20. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
aufweisend wenigstens vier Lagermodule, wobei die Lagereinrichtungen (10)
jeweils zweier Lagermodule über eine gemeinsame Lagergasse (12) mittels zweier
zum überlappenden Betrieb ausgebildeter Regalbedieneinrichtungen (11)
erreichbar sind.
21. Verfahren zum Kommissionieren von Gegenständen, die in Lager-
Ladehilfsmitteln (Lager-LHMs 15) in einer Lagereinrichtung (10) gelagert werden,
aufweisend die Schritte:
- - Fördern eines Lager-LHM (15) mit einem darin gelagerten Gegenstand (17) zu einem Kommissionierplatz,
- - Umladen des Gegenstandes (17) in ein bereitgestelltes leeres oder teilgefülltes Auftrags-LHM (35),
- - Puffern leerer, teilgefüllter und/oder fertigbearbeiteter Auftrags-LHMs (35),
- - Zurückfördern des Lager-LHM (15) zu der Lagereinrichtung (10), und
- - Abtransportieren eines fertigbearbeiteten Auftrags-LHMs (35) zu einer Versandstellen.
22. Verfahren nach Anspruch 21, aufweisend die automatische
Bereitstellung eines Folge-Auftrags-LHM (35), wenn ein Auftrags-LHM gefüllt ist,
der Auftrag aber noch nicht fertig bearbeitet ist.
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, aufweisend die Bereitstellung
von Pack- und/oder Hilfsmaterialien am Kommissionierplatz.
24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die Bereitstellung der Pack-
und/oder Hilfsmaterialien verbrauchsgesteuert erfolgt.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24, wobei die
Gegenstände mehrerer Aufträge gleichzeitig kommissioniert werden.
26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei aus einem Lager-LHM (15)
Gegenstände in mehrere bereitgestellte Auftrags-LHMs (35) umgeladen werden
(Mehrfach-Picks).
27. Verfahren nach Anspruch 26, wobei die Auftragsbearbeitung so
gesteuert wird, dass die Wahrscheinlichkeit von Mehrfach-Picks maximiert wird.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 27, wobei ein Auftrags-
LHM (35) bereits vor Ankunft des zugehörigen Lager-LHM (15) am
Kommissionierplatz bereitgestellt wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 28, wobei nach
Beendigung der Entnahme aus einem Lager-LHM (15) automatisch das nächste
Lager-LHM am Kommissionierplatz nachgefördert wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 29, wobei die
Gegenstände in mehreren Lagermodulen gelagert werden.
31. Verfahren nach Anspruch 30, wobei häufig benötigte Gegenstände in
mehreren Lagermodulen parallel und selten benötigte Gegenstände nur in jeweils
einem Lagermodul gelagert werden.
32. Verfahren nach Anspruch 31, umfassend einen automatischen
Bestandsausgleich zwischen den Lagermodulen, in denen gleiche Artikel parallel
gelagert werden.
33. Puffereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die
Pufferplätze (31) oberhalb der Bereitstellungsplätze (32, 33) angeordnet sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20130801 |
|
| R028 | Decision that opposition inadmissible now final |
Effective date: 20140114 |