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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft ein Gehäuse zur Aufnahme einer Seiltrommel
einer Verstelleinrichtung eines Kraftfahrzeuges. Das Gehäuse
weist eine Lagerstelle zur Lagerung der Seiltrommel in dem Gehäuse auf
sowie einen Gehäuseabschnitt, der die Seiltrommel in im
Gehäuse gelagerten Zustand umfangsseitig zumindest teilweise
umgibt. Des Weiteren weist das Gehäuse wenigstens eine
Führung zur Führung eines um die Seiltrommel zu
schlingenden flexiblen Zugmittels aus dem Gehäuse auf.
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Stand der Technik
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Seiltrommelgehäuse
der vorgenannten Art sind im Stand der Technik bekannt. Bekannte
Seiltrommelgehäuse bestehen meist aus Kunststoff und dienen
zur Aufnahme einer als Getriebeelement für ein flexibles
Zugmittel dienenden Seiltrommel.
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Ein
derartiges Gehäuse kann beispielsweise zur Lagerung der
Seiltrommel eines Kraftfahrzeug-Fensterhebers dienen, der zum Anheben
und Absenken einer Fensterscheibe in einem Kraftfahrzeug ein flexibles
Zugmittel, bevorzugt ein Betätigungszug mit einem Innen-
und einem Außenzug, aufweist, welches um die Seiltrommel
geschlungen ist, und welches durch Drehen der Seiltrommel derart bewegbar
ist, dass eine Scheibe, die über einen Mitnehmer mit dem
flexiblen Zugmittel verbunden ist, angehoben oder abgesenkt werden
kann. Die Seiltrommel wird hierzu über einen Antrieb, der
mit der Seiltrommel in Wirkverbindung steht, angetrieben. Des Weiteren
weist das Gehäuse wenigstens eine Führung auf,
entlang der das um die Seiltrommel zu schlingende flexible Zugmittel
aus dem Gehäuse herausgeführt wird. In aller Regel
sind in dem Seiltrommelgehäuse zwei Führungen
vorgesehen, um an dem Mitnehmer eine geschlossene Seilschlaufe zu bilden.
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DE 20 2006 011 276
U1 offenbart ein Seiltrommelgehäuse der eingangs
genannten Art. Das dortige Seiltrommelgehäuse weist Führungsbereiche auf,
die als Seileingänge bzw. Seilausgänge für
das Zugmittel dienen und die Einführschlitze aufweisen, durch
die hindurch das Zugmittel senkrecht zu seiner Erstreckungsrichtung
in den jeweiligen Führungsbereich einführbar ist.
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Auf
die flexiblen Zugmittel wirken jedoch bei der Betätigung,
beispielsweise eines Fensterhebers, enorme Kräfte, die
von dem Seiltrommelgehäuse aufgenommen werden müssen.
Um die notwendige Stabilität hierzu zu erreichen, ist es
notwendig, die Führungsbereiche sehr stabil auszuführen.
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Zur
Erreichung dieses Ziels sind gemäß
DE 10 2006 011 276 U1 im
Inneren des Führungsbereiches angeordnete Verstärkungsrippen
bekannt. Darüber hinaus ist es bekannt, die Führungsbereiche äußerlich
durch Versteifungsstrukturen zu versteifen. Hierzu sind Versteifungsstreben
oder Verstreifungswände bekannt, die sich bis zum Ende
des Führungsbereiches erstrecken.
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All
diese Maßnahmen erfordern einen hohen Materialeinsatz und
die Verwendung von hochwertigen, besonders stabilen Materialien.
Der Teilepreis eines Seiltrommelgehäuses wird jedoch maßgeblich vom
Material und dem Materialeinsatz beeinflusst. Die erforderlichen
Versteifungsmaßnahmen erhöhen somit den Teilepreis
für die Seiltrommelgehäuse.
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Aufgabe
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher, ein Gehäuse zur Aufnahme einer
Seiltrommel einer Verstelleinrichtung eines Kraftfahrzeuges anzugeben,
das bei hoher Steifigkeit ein geringeres Gewicht aufweist und das
kostengünstig herstellbar ist.
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Darstellung der Erfindung
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Die
Aufgabe wird gelöst durch ein Gehäuse zur Aufnahme
einer Seiltrommel einer Verstelleinrichtung eines Kraftfahrzeuges
gemäß Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Ein
erfindungsgemäßes Gehäuse zur Aufnahme
einer Seiltrommel einer Verstelleinrichtung eines Kraftfahrzeuges
weist eine Lagerstelle zur Lagerung der Seiltrommel in dem Gehäuse
auf und wenigstens einen Gehäuseabschnitt, der die Seiltrommel
in dem im Gehäuse gelagerten Zustand umfangsseitig zumindest
teilweise umgibt. Des Weiteren ist wenigstens eine Führung
zur Führung eines um die Seiltrommel zu schlingenden flexiblen
Zugmittels aus dem Gehäuse bzw. in das Gehäuse
hinein zur Seiltrommel hin vorgesehen.
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Die
wenigstens eine Führung weist gemäß der
Erfindung einen umfangsseitig geschlossenen Endbereich auf. Das
umfangsseitige Schließen des Endbereichs hat mehrere Wirkungen.
Zum einen verringert sich dadurch die Elastizität in einer
Richtung quer zur Führung aufgrund höheren Materialeinsatzes
im Führungsbereich. Desweiteren erhöht sich die Torsionssteifigkeit
des Endbereiches. Darüber hinaus werden durch den umfangsseitig
geschlossenen Endbereich Zwangsbedingungen geschaffen, die ein Aufweiten
der Führung im Endbereich verhindern. Daraus resultiert
also eine besonders steife Aufnahme, die die auf das Seiltrommelgehäuse
eingeleiteten Kräfte besonders gut bei geringen Verbiegungen aufzunehmen
vermag. Dies bedingt weiterhin, dass der notwendige Materialeinsatz
sowie die notwendige Güte des Materials verringert werden
können, sodass sich ein erfindungsgemäßes
Gehäuse besonders preiswert herstellen lässt.
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Darüber
hinaus wird mit Hilfe der Erfindung erreicht, dass ein flexibles
Zugmittel, das bei der Vormontage einer Antriebseinheit in das Gehäuse
eingesetzt und um die Seiltrommel geschlungen wird, nicht aus der
Führung rutschen kann, da das flexible Zugmittel durch
den umfangsseitig geschlossenen Endbereich derart am Gehäuse
festgelegt ist, dass das flexible Zugmittel nicht radial herausrutschen
kann. Im Stand der Technik sind zur Erreichung dieses Ziels umständliche
Maßnahmen notwendig, beispielsweise das Vorsehen von Führungsschrägen am
Schlitz im Endbereich der Führung gemäß
DE 20 2006 011 276
U1 , die, um zu funktionieren, eine gewisse Elastizität
der Führungsbereiche erfordert, da andernfalls das flexible
Zugmittel nicht eingesetzt werden kann.
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Der
umfangsseitig geschlossene Endbereich weist stirnseitig eine Öffnung
zur Durchführung des flexiblen Zugmittels auf, sodass dieses
aus dem Gehäuse hinaus bzw. in das Gehäuse hinein
führbar ist.
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Als
flexibles Zugmittel kommt insbesondere ein Betätigungszug
mit einem Außenzug und einem relativ zu dem Außenzug
festgelegten Innenzug infrage. Dann kann vorgesehen sein, dass der
Außenzug des Betätigungszuges an der Führung
festlegbar ist bzw. der Endbereich der Führung eine Aufnahme für
den Außenzug aufweist. Derartige Betätigungszüge
weisen den Vorteil auf, dass über den Außenzug Stützkräfte
aufgenommen werden können, die eine variablere Zugverlegung
erlauben.
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Die
Lagerstelle zur drehbaren Lagerung einer Seiltrommel kann in an
sich bekannter Weise ausgebildet sein, beispielsweise in Form einer
Lagerachse oder einer aus einem in das Gehäuse ragenden
Abtriebswelle des Antriebes. Die Lagerstelle kann einstückig
mit dem Gehäuse ausgebildet sein oder als ein in dem Gehäuse
zu befestigenden, separaten Element.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die wenigstens eine
Führung einen sich an den geschlossenen Endbereich anschließenden
offenen Führungsbereich aufweist. Dies erlaubt eine einfachere
Verlegung des flexiblen Zugmittels durch das Seiltrommelgehäuse
sowie ein einfacheres Umschlingen des flexiblen Zugmittels um die
in dem Gehäuse gelagerte Seiltrommel.
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Bevorzugt
ist der offene Führungsbereich als Schlitz ausgebildet.
Dadurch verringert sich die Verschmutzungsneigung im Bereich des
flexiblen Zugmittels sowie im Bereich der Seiltrommel. Darüber
hinaus lässt sich ein Herausrutschen des flexiblen Zugmittels
aus dem Gehäuse und ein Abwickeln des Zugmittels von der
Seiltrommel effektiv verhindern. Des Weiteren haben Schlitze den
geringsten steifigkeitsmindernden Einfluss auf das Gehäuse.
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Ein
weiterer Vorzug ergibt sich, wenn der die Seiltrommel zumindest
teilweise umgebende Gehäuseabschnitt offen ist und in den
offenen Führungsbereich übergeht. Dies lässt
sich fertigungstechnisch besonders einfach verwirklichen, da der
offene Führungsbereich dann in den Seiltrommelbereich übergeht.
Darüber hinaus erleichtert es die Verlegung des flexiblen
Zugmittels innerhalb des Gehäuses.
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Bevorzugt
ist eine Abdeckung für die offenen Bereiche des Gehäuses
vorgesehen. Dies verringert die Verschmutzungsneigung des Seiltrommelgehäuses.
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Des
Weiteren kann mit Vorteil vorgesehen werden, dass in dem offenen
Führungsbereich eine Anlaufschräge vorgesehen
ist.
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Derartige
Anlaufschrägen haben den Vorteil, dass ein flexibles Zugmittel,
welches durch die stirnseitige Durchbrechung des umfangsseitig geschlossenen
Endbereiches hindurchgeführt wird, über die Anlaufschräge
in den Bereich der Öffnung geschoben wird, sodass sich
die Verlegung des flexiblen Zugmittels innerhalb des Gehäuses
erleichtert. Auf diese Weise lässt sich die Vormontage
der Verstelleinrichtung erheblich beschleunigen.
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Um
zu verhindern, dass das flexible Zugmittel während des
Betriebes einer montierten Verstelleinrichtung an der Anlaufschräge
reibt und dadurch schneller verschleißt, ist die Anlaufschräge
derart dimensioniert, dass diese bei einem gespannten flexiblen
Zugmittel nicht mit der Anlaufschräge in Kontakt kommt,
sondern über dieser schwebt. Dies kann dadurch erreicht
werden, dass die Anlaufschräge gemessen von einer (gedachten)
Innenfläche des Führungsbereiches, in welchem
die Anlaufschräge angeordnet ist, eine Höhe aufweist,
die kleiner ist als der Abstand zwischen der besagten Innenfläche
und dem flexiblen Zugmittel in in der Führung und um die Seiltrommel
geführten Zustand, also in fertig montierten Zustand.
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Des
Weiteren kann mit Vorteil vorgesehen sein, dass der Endbereich als
Schlauchfassung ausgebildet ist, sodass in dem Endbereich eine exakte Führung
des flexiblen Zugmittels in eine vorgegebene Richtung gegeben ist.
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Eine
weitere Versteifung des Gehäuses lässt sich erreichen,
wenn wenigstens ein Versteifungsabschnitt vorgesehen ist, der die
Führung von außen versteift. Auf diese Weise kann
die Elastizität des Gehäuses maßgeblich
verringert werden.
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Der
Versteifungsabschnitt ist bevorzugt als Versteifungswand oder Versteifungsstrebe
ausgebildet, welche besonders leicht bei der Herstellung des Gehäuses
vorgesehen werden können, beispielsweise bei einem kunststoffgespritzten
Gehäuse bei der Urformung.
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Ohne
negativen praxisrelevanten Einfluss auf die Steifigkeit des Gehäuses
endet der wenigstens eine Versteifungsabschnitt vor oder an dem
geschlossenen Endbereich, sodass dieser sich im Wesentlichen auf
der Höhe des offenen Bereiches des Gehäuses erstreckt.
Ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, kann der Versteifungsabschnitt
in einer Umgebung zwischen Übergang des geschlossenen Endbereichs
zum offenen Führungsabschnitt enden.
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Weitere
Ziele, Merkmale sowie vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Dabei bilden
sämtliche beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale in ihrer sinnvollen Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von den Patentansprüchen
und deren Rückbezügen.
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Ausführungsbeispiel
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Die
Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
Dabei zeigen schematisch:
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1 ein
erfindungsgemäßes Seiltrommelgehäuse
in einer ersten Ansicht;
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2 ein
erfindungsgemäßes Seiltrommelgehäuse
in einer zweiten Ansicht sowie
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3 ein
Seiltrommelgehäuse aus dem Stand der Technik.
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Ausführungsbeispiel
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3 zeigt
ein Seiltrommelgehäuse 102 gemäß dem
Stand der Technik. Das Seiltrommelgehäuse 102 dient
zur Aufnahme einer Seiltrommel 104, welche an einer Lagerstelle 106 in
dem Seiltrommelgehäuse 102 gelagert ist. Das Seiltrommelgehäuse 102 umgibt
die Seiltrommel 104 im Wesentlichen vollständig.
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Ein
Innenzug 108 eines Betätigungszuges 110 ist
um eine Außenumfangsfläche der Seiltrommel 104 geschlungen
und entlang einer Führung 112 aus dem Seiltrommelgehäuse 102 hinaus
bzw. in dieses hinein geführt. Die Führung 112 weist
einen Schlitz 114 auf, der sich über die gesamte
Länge der Führung 112 des Seiltrommelgehäuses 102 erstreckt.
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Die
Seiltrommel 4 ist von der nicht dargestellten Rückseite
aus mittels eines mit der Seiltrommel 104 wirkverbundenen
Antriebs drehbar, sodass der Innenzug 8 relativ zum Seiltrommelgehäuse 2 betätigbar
ist.
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Eine
Stirnfläche 116 des Seiltrommelgehäuses 102 ist
als Aufnahme für eine Vorspanneinrichtung 118 für
einen Außenzug 120 des Betätigungszuges 110 vorgesehen.
Mit Hilfe der Vorspanneinrichtung wird der Außenzug 120 des
Betätigungszuges 110 auf Spannung gehalten, sodass
dieser nicht zum Klappern neigt.
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Das
Seiltrommelgehäuse 102 weist eine Basis 122 auf,
welche unter anderem Befestigungsmittel 124, beispielsweise
eine Bohrung, aufweist.
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Die
Basis 122 weist zwei Versteifungswände 126, 128 auf,
die sich bis ans Ende der Führung 112 erstrecken
und im gezeigten Ausführungsbeispiel unmittelbar im Bereich
der Stirnfläche 116 der Führung 112 enden.
Andere bekannte Ausführungsformen enden in einem Bereich
kurz vor der Stirnfläche. Die Versteifungswände 126, 128 machen
einen erheblichen Teil der Gesamtmenge benötigten Materials des
bekannten Seiltrommelgehäuses 102 aus.
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1 zeigt
demgegenüber ein im Vergleich mit der bekannten Ausführungsform
aus 3 gleich steifes, jedoch wesentlich leichteres
erfindungsgemäßes Seiltrommelgehäuse 2.
Das erfindungsgemäße Seiltrommelgehäuse 2 dient
zur Lagerung einer Seiltrommel 4 um eine Lagerstelle 6,
die in dem erfindungsgemäßen Seiltrommelgehäuse
angeordnet ist.
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Ein
Innenzug 8 ist um eine Außenumfangsfläche
der Seiltrommel 4 geschlungen.
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Ein
Betätigungszug 10 ist über eine umfangsseitig
geschlossen ausgebildete Führung 12 in das Seiltrommelgehäuse 2 hinein
bzw. aus diesem hinaus geführt. Die umfangsseitig geschlossene
Führung 12 geht über in einen geschlitzten
Führungsbereich 14, welcher in einen die Seiltrommel 4 umgebenden
offenen Bereich 16 übergeht.
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An
einer Stirnfläche 17 der Führung 12 ist eine
Aufnahme für eine Vorspanneinrichtung 18 für einen
Außenzug 20 des Betätigungszuges 10vorgesehen.
Die Stirnfläche 17 weist eine Durchbrechung bzw.
Bohrung auf, durch die der Innenzug 8 in das Seiltrommelgehäuse 2 einführbar
ist.
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Eine
Basis 22, an der unter anderem Befestigungsmittel in Form
von Bohrungen 24 vorgesehen sind, weist Versteifungswände 26, 28 auf,
die den Bereich des Seiltrommelgehäuses 2 versteifen,
in dem der Schlitz 14 angeordnet ist. Die Versteifungswände 26, 28 enden
unmittelbar am Bereich der umfangsseitig geschlossenen, ungeschlitzten
Führung 12. Verglichen mit den Versteifungswänden 126, 128 gemäß der
bekannten Ausführungsform nach 4 lässt
sich eine erhebliche Menge an Material einsparen, gestrichelt dargestellt
als Materialeinsparungen 30. Dennoch ist das erfindungsgemäße
Seiltrommelgehäuse 2 genauso steif wie das aus
dem Stand der Technik bekannte Seiltrommelgehäuse 102.
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Im
Bereich des Schlitzes 14 ist des Weiteren eine Anlaufschräge 32 vorgesehen,
die dazu ausgebildet ist, den bei der Montage über die
Stirnseite 17 eingeführten Innenzug 8 im
Bereich des Schlitzes 14 soweit anzuheben, dass dieser
vom Monteur greifbar ist und besser verlegt werden kann.
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Die
Anlaufschräge 32 ist so dimensioniert, dass der
Innenzug 8 fertig montiert, also unter Umschlingung der
Seiltrommel 4 und unter Spannung, die Anlaufschräge 32 nicht
mehr berührt. Der Betätigungszug 8 weist
dazu einen gegenüber der Anlaufschräge 32 größeren
Abstand zu einem (ggf. gedachten) Bodenbereich der Führung
im Bereich der Anlaufschräge 32 auf.
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2 zeigt
eine Draufsicht auf einen Abschnitt des erfindungsgemäßen
Seiltrommelgehäuses 2 in geschnittener Ansicht.
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Die
Vorspanneinrichtung 18 ragt über eine Ausnehmung
in der Stirnfläche 17 in die Führung 12 des
Seiltrommelgehäuses 2 hinein. Um dem Innenzug 8 die
nötige Bewegungsfreiheit zu geben, ist ein sich zur Seiltrommel 4 erweiternder
Bereich vorgesehen, damit der Innenzug 8 in jeder Position
auf der Seiltrommel 4 nicht mit dem Seiltrommelgehäuse 2 anschlägt.
Die Erweiterung des offenen Bereiches hat darüber hinaus
versteifende Wirkung auf das Seiltrommelgehäuse 2 aufgrund
der dadurch ermöglichten höheren Wandstärken.
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Bezugszeichenliste
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- 2
- Seiltrommelgehäuse
- 4
- Seiltrommel
- 6
- Lagerstelle
- 8
- Innenzug
- 10
- Betätigungszug
- 12
- Führung
- 14
- Schlitz
- 16
- Offener
Bereich
- 17
- Stirnfläche
- 18
- Vorspanneinrichtung
- 20
- Außenzug
- 22
- Basis
- 24
- Befestigungsmittel
- 26,
28
- Versteifungswände
- 30
- Materialeinsparung
- 32
- Anlaufschräge
- 102
- Seiltrommelgehäuse
- 104
- Seiltrommel
- 106
- Lagerstelle
- 108
- Innenzug
- 110
- Betätigungszug
- 112
- Führung
- 114
- Schlitz
- 116
- Stirnfläche
- 118
- Vorspanneinrichtung
- 120
- Außenzug
- 122
- Basis
- 124
- Befestigungsmittel
- 126,
128
- Versteifungswände
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 202006011276
U1 [0004, 0012]
- - DE 102006011276 U1 [0006]