DE102009050471B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung Download PDFInfo
- Publication number
- DE102009050471B4 DE102009050471B4 DE200910050471 DE102009050471A DE102009050471B4 DE 102009050471 B4 DE102009050471 B4 DE 102009050471B4 DE 200910050471 DE200910050471 DE 200910050471 DE 102009050471 A DE102009050471 A DE 102009050471A DE 102009050471 B4 DE102009050471 B4 DE 102009050471B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- positioning device
- magnetic force
- component
- base part
- handle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Images
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B5/00—Clamps
- B25B5/06—Arrangements for positively actuating jaws
- B25B5/12—Arrangements for positively actuating jaws using toggle links
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B11/00—Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
- B25B11/002—Magnetic work holders
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B5/00—Clamps
- B25B5/006—Supporting devices for clamps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Assembly (AREA)
Abstract
Verfahren zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung (10) auf ein festes Bauteil (34), mittels der ein anbaubares, gegebenenfalls schwenkbares Bauteil (40) über Anschläge (18, 22) in X, Y und/oder Z-Richtung ausrichtbar ist, insbesondere von schwenkbaren Karosserieteilen von Kraftfahrzeugen, wobei die Positioniervorrichtung (10) ein die Anschläge (18, 22) aufnehmendes Basisteil (12) aufweist, das über zumindest eine Spanneinrichtung (14) an dem festen Bauteil (34) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (14) zumindest einen Magneten (16) aufweist, dessen Magnetkraft zum festen Bauteil (34) von einer geringen Magnetkraft beim Aufsetzen oder Abnehmen der Positioniervorrichtung (10) zu einer starken Magnetkraft in der Aufspannstellung verändert wird, wobei der Abstand des Magneten (16) zum festen Bauteil bei auf das feste Bauteil (34) aufgesetzter Spanneinrichtung (14) von einer Stellung mit geringer, wirksamer Magnetkraft in eine Stellung starker Magnetkraft verstellbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 4, sowie eine bevorzugte Verwendung der Positioniervorrichtung nach dem Patentanspruch 12.
- Positioniervorrichtungen der gattungsgemäßen Art werden zum Beispiel im Karosseriebau von Kraftfahrzeugen verwendet und tragen bewegliche und/oder feste Anschläge zur Positionierung eines benachbart anzubauenden Teiles. Die Positioniervorrichtung wird an dem festen Bauteil aufgespannt, zum Beispiel mittels Spanneinrichtungen und/oder Sauger. Wichtig kann dabei sein, dass die Oberfläche des die Positioniervorrichtung tragenden, festen Bauteiles nicht beeinträchtigt, zum Beispiel zerkratzt oder verformt wird.
- Aus der
US 2 884 698 A ist ein gattungsgemäßes Verfahren und eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung bekannt. Die Positioniervorrichtung weist eine Spanneinrichtung auf, die auf ein festes Bauteil aufgespannt werden kann. Die Positioniervorrichtung weist zudem einen Anschlag auf, mittels dem ein anbaubares Bauteil ausrichtbar ist. In jedem der Magnetköpfe sind Permanentmagnete ortsfest derart montiert, dass sie beim Aufsetzen auf die Blechteile diese mit voller Magnetstärke unverschiebbar halten. Aus derDE 200 15 391 U1 ist allgemein eine Halterungsvorrichtung bekannt, bei der ein Handgriff über ein Magnet an einer zuhaltenden Komponente lösbar fixiert werden kann. Aus der ist ebenfalls eine Positioniervorrichtung bekannt.JP H09-249167 A - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Aufspannen einer solchen Positioniervorrichtung vorzuschlagen, das eine schnelle, schonende und besonders montageleichte Aufspannung ermöglicht, ohne dass ein Spanner geschlossen oder ein Sauger aktiviert werden muss. Ferner soll eine bevorzugte Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und eine vorteilhafte Verwendung der Positioniervorrichtung aufgezeigt werden.
- Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1, des Patentanspruches 4 oder des Patentanspruches 12 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen offenbart.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Spanneinrichtung zumindest einen Magneten aufweist, dessen Magnetkraft zum festen Bauteil von einer geringen Magnetkraft beim Aufsetzen oder Abnehmen der Positioniervorrichtung zu einer starken Magnetkraft in der Aufspannstellung gesteuert wird. Die Positioniervorrichtung wird somit nur durch Magnetkraft am festen Bauteil gehalten. In der Aufsetzposition ist die Magnetkraft gering oder gleich Null, so dass die Positioniervorrichtung leicht in eine vorgegebene Position am festen Bauteil verschiebbar bzw. einstellbar ist, ohne jedoch die Oberfläche des festen Bauteiles zu beeinträchtigen. Ist die Magnetkraft voll in Wirkung, so wird die Positioniervorrichtung zuverlässig und unverschiebbar in der eingestellten Position am festen Bauteil gehalten.
- Der zumindest eine Magnet kann ein Elektromagnet sein, der entsprechend gesteuert bestromt wird. Bevorzugt wird jedoch vorgeschlagen, dass als Magnet ein Dauermagnet verwendet wird, der beweglich an dem Basisteil angeordnet wird und der über eine Handhabe in der Aufspannstellung von dem festen Bauteil wegbewegt wird. Daraus resultiert eine baulich besonders einfache und praktisch handhabbare Positioniervorrichtung.
- Zur Erzielung einer besonders einfachen Montage kann dabei an dem Basisteil eine zweite, der beweglichen Handhabe gegenüberliegende Handhabe derart angeordnet werden, dass der bewegliche Dauermagnet in Einhandbedienung steuerbar ist.
- Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, dass an der Positioniervorrichtung mit an dem Basisteil einem oder mehreren Anschlägen zur Ausrichtung eines angrenzenden Bauteiles zumindest ein an einer beweglichen Spannplatte angeordneter Dauermagnet vorgesehen ist, dessen Abstand zum festen Bauteil von einer Stellung mit geringer, wirksamer Magnetkraft in eine Stellung starker Magnetkraft verstellbar ist. Die Anschläge können dabei einstellbar ausgebildet sein.
- Dabei kann in einer baulich einfachen und robusten Ausführung die bewegliche Spannplatte einerseits über ein Schwenkgelenk an dem Basisteil angelenkt sein und andererseits über einen basisfesten Anschlag in der der starken Magnetkraft entsprechenden Stellung gehalten sein. Alternativ könnte die Spannplatte aber auch eine Linearführung mit zwei basisfesten Anschlägen aufweisen.
- Zur einfachen Steuerung der Magnetkraft kann des Weiteren an der beweglichen Spannplatte eine bügelförmige Handhabe befestigt sein, mittels der der Dauermagnet entsprechend verstellbar ist. Eine besonders vorteilhafte Einhandbedienung kann ferner dadurch verwirklicht werden, dass parallel zu der bügelförmigen Handhabe und dieser gegenüberliegend eine am Basisteil befestigte. zweite Handhabe angeordnet ist. Die Anordnung kann dabei so sein, dass mit einer Hand einer Bedienungsperson beide Handhaben umfassbar und die bewegliche Handhabe mit der Spannplatte entsprechend betätigbar ist.
- In einer bevorzugten, kompakten Konstruktion der Positioniervorrichtung kann ferner das auf dem festen Bauteil aufliegende Basisteil rahmenförmig mit zwei Querwänden und zwei Seitenwänden ausgeführt sein, wobei die Spannplatte mit zumindest einem Dauermagneten innerhalb des Bauteiles positioniert ist und wobei das Schwenkgelenk an der einen Querwand angeordnet ist, während an der anderen Querwand die einstellbaren Anschläge für das auszurichtende Bauteil vorgesehen sind. Alternativ kann zumindest ein Anschlag an einer Handhabe der Positioniervorrichtung vorgesehen sein.
- Schließlich kann zumindest ein Anschlag der Positioniervorrichtung für ein anzubauenden Bauteil durch einen über eine Hebelmechanik schwenkbaren Anschlag gebildet sein. Die Schwenkbarkeit des zumindest einen Anschlages erleichtert vorteilhaft das Ansetzen des Bauteiles mit nachfolgender Positionierung desselben in einer definierten Einspannlage.
- Bevorzugt kann an der Positioniervorrichtung zumindest eine Messvorrichtung, insbesondere ein Messstift, vorgesehen sein, mittels der eine Position des auszurichtenden Bauteils und/oder ein Setzverhalten des auszurichtenden Bauteils bestimmbar ist.
- Eine Verwendung einer Vorrichtung der vorgenannten Art dient zur Montage einer schwenkbaren, an ein Dach eines Kraftfahrzeuges anschließenden Heckklappe, die relativ zum Dachbereich über die Positioniervorrichtung ausrichtbar ist, wobei die Positioniervorrichtung bei geringer Magnetkraft auf das Dach als festes Bauteil aufsetzbar und einrichtbar ist und bei starker Magnetkraft über die an der Positioniervorrichtung vorgesehenen Anschläge die Heckklappe justiert.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 in raumbildlicher Darstellung eine Positioniervorrichtung mit einem Basisteil, einer beweglichen Spannplatte mit zwei Dauermagneten und mit an dem Basisteil vorgesehenen Anschlägen zur Justierung eines angrenzenden Bauteiles; -
2 eine Seitenansicht der Positioniervorrichtung gemäß1 ; -
3 eine Ansicht von schräg oben auf die auf ein Dach einer Karosserie für Kraftfahrzeuge aufgesetzte Positioniervorrichtung zur Justierung einer an das Dach angrenzenden Heckklappe; und -
4 eine Seitenansicht der Positioniervorrichtung in der Aufspannstellung gemäß3 . - In den
1 und2 ist eine Positioniervorrichtung10 dargestellt, die sich im Wesentlichen aus einem Basisteil12 , einer beweglichen Spannplatte14 mit zwei an deren Unterseite angeordneten Dauermagneten16 und an dem Basisteil12 befestigten Anschlägen18 ,22 zusammensetzt. Ferner ist an dem Basisteil12 (vergleiche3 ) ein seitlicher Anschlag24 befestigt. - Das rahmenförmige Basisteil
12 setzt sich aus zwei Querwänden12a ,12b und aus zwei Seitenwänden12c ,12d zusammen. - Die innerhalb der rechteckförmigen Öffnung des Basisteiles
12 angeordnete Spannplatte14 ist über ein Scharnier26 mit einer Schwenkachse28 an der Querwand12a des Basisteils12 angelenkt und trägt eine bügelförmigen Handhabe30 , die in einem definierten Abstand parallel zu einer an der gegenüberliegenden Querwand12b befestigten griffförmigen Handhabe32 ausgerichtet ist. - Der Abstand zwischen den beiden, parallel zueinander verlaufenden Abschnitten der Handhaben
30 ,32 ist so ausgelegt, dass diese Abschnitte in Einhandbedienung umfassbar bzw. die Handhabe30 betätigbar ist. - Dabei ist die Spannplatte
14 mit den Dauermagneten16 nach oben um die Schwenkachse28 schwenkbar, wobei der Abstand der Dauermagnete16 aus einer angehobenen Stellung mit geringer Magnetkraft in eine abgesenkte Stellung (2 ) mit starker Magnetkraft zu einem festen Bauteil34 veränderbar ist. In der abgesenkten Stellung der Spannplatte14 liegt diese an einem unteren Anschlag36 der Querwand12b des Basisteils12 an. Der besagte Abstand zwischen dem festen Bauteil34 und den Dauermagneten16 kann in der abgesenkten Stellung von 0 bis 2 mm und in der angehobenen Stellung bis 10 mm einstellbar sein. - An der Querwand
12b des Basisteils12 sind allgemein mit38 bezeichnete, einstellbare Aufnahmeblöcke über nicht dargestellte Schraubverbindungen befestigt, die den festen Anschlag18 mit einer Anschlagleiste18a , einen axial verschieblichen Messstift20 und den über eine Hebelmechanik22a und einen Betätigungshebel22b schwenkbaren Niederhalter22c des beweglichen Anschlages22 aufnehmen. - Über den Betätigungshebel
22b und die nicht näher erläuterte Hebelmechanik22a kann der Niederhalter22c des beweglichen Anschlages22 von der in den1 und3 dargestellten, wirksamen Position in eine angehobene, unwirksame Position (4 ) verstellt werden. Eine in der4 nur teilweise ersichtliche Heckklappe40 kann somit voll geöffnet werden. - Die
3 und4 zeigen die beschriebene Positioniervorrichtung10 zur Justierung der nur teilweise ersichtlichen Heckklappe40 der Karosserie eines Kraftfahrzeuges relativ zu einem angrenzenden Dach34 als festes Bauteil. Es versteht sich, dass hier zwei spiegelbildlich gleiche Positioniervorrichtungen10 an beiden Seiten des Daches34 bzw. der Heckklappe40 erforderlich sind. - Die Positioniervorrichtung
10 wird mit über die Handhaben30 ,32 angehobenen Dauermagneten16 im Eckbereich des für die Heckklappe40 vorgesehenen Öffnung42 in der Rohbaukarosserie auf das Dach34 aufgesetzt, wobei dessen genaue Position aufgrund der geringen, wirkenden Magnetkraft problemlos einstellbar ist; zum Beispiel wird der Seitenanschlag24 an den seitlich abgerundeten Dachverlauf angelegt und der Anschlag18 in X-Richtung zum Dach34 positioniert. - Nach dem Einstellen der genauen Position der Positioniervorrichtung
10 auf dem Dach34 wird die Handhabe30 entlastet, wodurch die Dauermagneten16 mit der Spannplatte14 nach unten verschwenken und nunmehr eine so starke Magnetkraft ausüben, dass die Positionsvorrichtung10 abgestützt über die auf dem Dach34 aufliegenden Querwände12a ,12b unverschiebbar gehalten ist. Danach kann die Heckklappe40 montiert werden, wobei sie an den Anschlägen18 ,22 in Y-X- und/oder Z-Richtung genau positioniert wird. Zum Beispiel liegt die Heckklappe40 an ihrem Randbereich an der Anschlagsleiste18a des in die Öffnung42 einragenden Anschlages18 an und wird so in Y-Richtung (Querrichtung) und Z-Richtung (vertikal) ausgerichtet. Über den eingeschwenkten Niederhalter22c des beweglichen Anschlages22 wird die Heckklappe40 gegen die Anschlagsleiste18a gedrückt. Nach dem Verschrauben der Heckklappe40 kann das Setzverhalten in Z-Richtung mit dem Messstift20 gemessen werden. - Nach erfolgter Justierung und Montage der Heckklappe
40 werden die Dauermagnete16 über die Handhabe30 wieder angehoben und die Positioniervorrichtung10 kann bei geringer, anliegender Magnetkraft von dem Dach34 wieder abgenommen werden. - Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt.
- Anstelle der beschriebenen Dauermagnete
16 könnten in einer mehr automatisierten Version auch Elektromagnete verwendet sein, die zum Beispiel durch einen Schalter an der festen Handhabe32 zur Herstellung der starken Magnetkraft entsprechend bestromt werden. - Anstelle einer schwenkbeweglichen Lagerung könnte die Spannplatte
14 auch über eine Linearführung an beiden Querwänden12a ,12b verstellbar geführt sein. Gegebenenfalls kann an der beweglichen Handhabe30 bzw. im Verstellweg der Spannplatte14 zusätzlich eine Feder vorgesehen sein, die die Magnete in die Stellung der starken Magnetkraft mit zurückführt. - Gegebenenfalls kann in der Positioniervorrichtung eine zusätzliche Steuerung vorgesehen sein, die bei Erreichen der Stellung der Spannplatte
14 mit starker Magnetkraft (Anschlag36 ) Maßnahmen zur weiteren Montage startet, zum Beispiel die Ansteuerung eines Elektromotors oder eines anderen Schaltelementes, eine Saugereinheit, etc. - Ferner kann die Positioniervorrichtung
10 bzw. deren Magnete16 beim Ablegen in eine Nichtgebrauchsstellung über in einer Ablage integrierte Besen oder ähnliche Reinigungsvorrichtungen von Metallspänen oder anderen Verunreinigungen ständig sauber gehalten werden.
Claims (12)
- Verfahren zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung (
10 ) auf ein festes Bauteil (34 ), mittels der ein anbaubares, gegebenenfalls schwenkbares Bauteil (40 ) über Anschläge (18 ,22 ) in X, Y und/oder Z-Richtung ausrichtbar ist, insbesondere von schwenkbaren Karosserieteilen von Kraftfahrzeugen, wobei die Positioniervorrichtung (10 ) ein die Anschläge (18 ,22 ) aufnehmendes Basisteil (12 ) aufweist, das über zumindest eine Spanneinrichtung (14 ) an dem festen Bauteil (34 ) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (14 ) zumindest einen Magneten (16 ) aufweist, dessen Magnetkraft zum festen Bauteil (34 ) von einer geringen Magnetkraft beim Aufsetzen oder Abnehmen der Positioniervorrichtung (10 ) zu einer starken Magnetkraft in der Aufspannstellung verändert wird, wobei der Abstand des Magneten (16 ) zum festen Bauteil bei auf das feste Bauteil (34 ) aufgesetzter Spanneinrichtung (14 ) von einer Stellung mit geringer, wirksamer Magnetkraft in eine Stellung starker Magnetkraft verstellbar ist. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Magnet ein Dauermagnet (
16 ) verwendet wird, der beweglich an dem Basisteil (12 ) angeordnet wird und der über eine Handhabe (30 ) in der Aufspannstellung von dem festen Bauteil (34 ) wegbewegt wird. - Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Basisteil (
12 ) eine zweite, der beweglichen Handhabe (30 ) gegenüberliegende Handhabe (32 ) derart angeordnet wird, dass der bewegliche Magnet (16 ) in Einhandbedienung von dem festen Bauteil (34 ) wegbewegbar ist. - Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung (
10 ) auf ein festes Bauteil (34 ), mittels der ein anbaubares, gegebenenfalls schwenkbares Bauteil (40 ) über Anschläge (18 ,22 ) in X, Y und/oder Z-Richtung ausrichtbar ist, insbesondere von schwenkbaren Karosserieteilen von Kraftfahrzeugen, wobei die Positioniervorrichtung (10 ) ein die Anschläge (18 ,22 ) aufnehmendes Basisteil (12 ) aufweist, das über zumindest eine Spanneinrichtung (14 ) an dem festen Bauteil (34 ) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Positioniervorrichtung (10 ) mit an dem Basisteil (12 ) einem oder mehreren Anschlägen (18 ,22 ) zur Ausrichtung eines angrenzenden Bauteiles (40 ) zumindest ein an einer beweglichen Spannplatte (14 ) angeordneter Dauermagnet (16 ) vorgesehen ist, dessen Abstand zum festen Bauteil (34 ) von einer Stellung mit geringer, wirksamer Magnetkraft in eine Stellung starker Magnetkraft verstellbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Spannplatte (
14 ) einerseits über ein Scharnier (26 ) an dem Basisteil (12 ) angelenkt ist und andererseits über einen basisfesten Anschlag (36 ) in der der starken Magnetkraft entsprechenden Stellung gehalten ist. - Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der beweglichen Spannplatte (
14 ) eine bügelförmige Handhabe (30 ) befestigt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der bügelförmigen Handhabe (
30 ) und dieser gegenüberliegend an der Spannplatte (14 ) eine am Basisteil (12 ) befestigte Handhabe (32 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem festen Bauteil (
34 ) aufliegende Basisteil (12 ) rahmenförmig mit zwei Querwänden (12a ,12b ) und zwei Seitenwänden (12c ,12d ) ausgeführt ist, dass die Spannplatte (14 ) mit zumindest einem Dauermagneten (16 ) innerhalb des Basisteiles (12 ) positioniert ist, wobei das Scharnier (26 ) an der einen Querwand (12a ) angeordnet ist, während an der anderen Querwand (12b ) die Anschläge (18 ,22 ) für das auszurichtende Bauteil (40 ) vorgesehen sind. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Anschlag (
22 ) der Positioniervorrichtung (10 ) durch einen über eine Hebelmechanik (22a ) schwenkbaren Anschlag (22c ) gebildet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Positioniervorrichtung (
10 ) zumindest eine Messvorrichtung (20 ), insbesondere ein Messstift, vorgesehen ist, mittels der eine Position des auszurichtenden Bauteils (40 ) und/oder ein Setzverhalten des auszurichtenden Bauteils (40 ) bestimmbar ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Anschläge (
18 ,22 ) an einer Handhabe (30 ,32 ) der Positioniervorrichtung (10 ) vorgesehen ist. - Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 11 zur Montage einer schwenkbaren, an ein Dach (
34 ) eines Kraftfahrzeuges anschließenden Heckklappe (40 ), die relativ zum Dachbereich über die Positioniervorrichtung (10 ) ausrichtbar ist, wobei die Positioniervorrichtung (10 ) bei geringer Magnetkraft auf das Dach (34 ) aufsetzbar und einrichtbar ist und bei starker Magnetkraft über die Anschläge (18 ,22 ) die Heckklappe (40 ) justiert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200910050471 DE102009050471B4 (de) | 2009-10-23 | 2009-10-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200910050471 DE102009050471B4 (de) | 2009-10-23 | 2009-10-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102009050471A1 DE102009050471A1 (de) | 2011-05-05 |
| DE102009050471B4 true DE102009050471B4 (de) | 2013-09-19 |
Family
ID=43828649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200910050471 Expired - Fee Related DE102009050471B4 (de) | 2009-10-23 | 2009-10-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102009050471B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111497973A (zh) * | 2020-05-19 | 2020-08-07 | 华晨鑫源重庆汽车有限公司 | 一种车门调试车身坐标系z向工装限位的调试方法及装置 |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012215873B4 (de) * | 2012-09-07 | 2022-09-29 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verfahren zum Einstellen einer Anschlaglage eines lageveränderbaren Elements an einer Fahrzeugkarosserie |
| US20150076757A1 (en) * | 2014-11-20 | 2015-03-19 | Caterpillar Inc. | System for securing two components |
| CN110774191B (zh) * | 2019-10-30 | 2025-02-11 | 江苏东宇工程机械有限公司 | 一种马达支架加工夹具 |
| CN116714511B (zh) * | 2023-07-05 | 2025-10-03 | 上汽大众汽车有限公司 | 一种贯穿式尾灯安装装置及方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2884698A (en) * | 1956-06-06 | 1959-05-05 | Emanuel S Klausner Inc | Magnetic holding device |
| JPH09249167A (ja) * | 1996-03-19 | 1997-09-22 | Fuji Heavy Ind Ltd | 自動車用シート搬入装置 |
| DE20015391U1 (de) * | 2000-09-06 | 2002-01-17 | MV Marketing und Vertriebs-GmbH & Co. KG Wieländer + Schill, 78054 Villingen-Schwenningen | Halterungsvorrichtung insbesondere zum Fixieren und/oder Lösen von Anbauteilen |
-
2009
- 2009-10-23 DE DE200910050471 patent/DE102009050471B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2884698A (en) * | 1956-06-06 | 1959-05-05 | Emanuel S Klausner Inc | Magnetic holding device |
| JPH09249167A (ja) * | 1996-03-19 | 1997-09-22 | Fuji Heavy Ind Ltd | 自動車用シート搬入装置 |
| DE20015391U1 (de) * | 2000-09-06 | 2002-01-17 | MV Marketing und Vertriebs-GmbH & Co. KG Wieländer + Schill, 78054 Villingen-Schwenningen | Halterungsvorrichtung insbesondere zum Fixieren und/oder Lösen von Anbauteilen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111497973A (zh) * | 2020-05-19 | 2020-08-07 | 华晨鑫源重庆汽车有限公司 | 一种车门调试车身坐标系z向工装限位的调试方法及装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102009050471A1 (de) | 2011-05-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102009050471B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufspannen einer Positioniervorrichtung | |
| DE19521061C1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Montage eines Schiebedachrahmens | |
| DE1910977B2 (de) | Schraubstockvorrichtung, insbesondere für tragbare werkbänke | |
| EP1849634B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Montage eines Fahrzeugfensters | |
| DE8404981U1 (de) | Bogengreifer fuer druckmaschinen | |
| AT404455B (de) | Heckträger für fahrzeuge mit einer anhängerkupplung | |
| EP1380447B1 (de) | Anhängezugvorrichtung | |
| EP0028863B1 (de) | Vorrichtung zum Befestigen eines elektrischen Gerätes an einem Durchbruch eines Kraftfahrzeugteiles | |
| DE69905387T2 (de) | Montagevorrichtung und geometrische anpassung von einem kotflügel an einer kraftfahrzeugstruktur | |
| DE102008053218A1 (de) | Vorrichtung zur Festlegung der Lage einer Klappe | |
| DE202015107157U1 (de) | Vorrichtung zur Demontage eines Schwingungsdämpfers von Kraftfahrzeugen | |
| EP1584499B1 (de) | Anhängerkupplung | |
| DE102008026879A1 (de) | Montageanordnung mit Positionier-und Führungseinrichtung zum Befestigen eines Anbauteils an einem Karosseriebauteil | |
| DE102005055812B4 (de) | Trägervorrichtung | |
| DE102016107292B4 (de) | Strömungsleitelement | |
| DE20313040U1 (de) | Als Unterflurspanner ausgebildete Kniehebelspannvorrichtung, insbesondere zur Verwendung im Karosseriebau der Kfz-Industrie | |
| DE102013112308B3 (de) | Werkzeug zum Herausziehen von Dellen | |
| DE102009006297B4 (de) | Fensterheber-Bügelanordnung für ein Fahrzeug | |
| DE202010014966U1 (de) | Einrichtung zur Abschottung einer Raumöffnung, insbesondere einer Türöffnung (Türschott) | |
| DE29801942U1 (de) | Türheber | |
| DE102010016293A1 (de) | Montagelehre | |
| DE102012107587A1 (de) | Spannwerkzeug und Verfahren dazu | |
| DE102010026786A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Scharniere aufweisenden Türen an Fahrzeugkarossen | |
| CH700611B1 (de) | Vorrichtung zum Einbau von Schienenklemmen. | |
| EP0004329A1 (de) | Zusatzrückspiegel für Kraftfahrzeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20131220 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |