DE102009058023A1 - Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes - Google Patents
Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes Download PDFInfo
- Publication number
- DE102009058023A1 DE102009058023A1 DE102009058023A DE102009058023A DE102009058023A1 DE 102009058023 A1 DE102009058023 A1 DE 102009058023A1 DE 102009058023 A DE102009058023 A DE 102009058023A DE 102009058023 A DE102009058023 A DE 102009058023A DE 102009058023 A1 DE102009058023 A1 DE 102009058023A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking
- switching unit
- switching
- contour
- lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/24—Providing feel, e.g. to enable selection
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H59/00—Control inputs to control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion
- F16H59/68—Inputs being a function of gearing status
- F16H59/70—Inputs being a function of gearing status dependent on the ratio established
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/02—Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
- F16H63/30—Constructional features of the final output mechanisms
- F16H63/38—Detents
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/24—Providing feel, e.g. to enable selection
- F16H2061/243—Cams or detent arrays for guiding and providing feel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/02—Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
- F16H63/30—Constructional features of the final output mechanisms
- F16H2063/3076—Selector shaft assembly, e.g. supporting, assembly or manufacturing of selector or shift shafts; Special details thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes mit einer Schaltwelle und einer ersten Arretierung als Sensorarretierung, die ein hubbewegliches Tastelement, das gegen eine auf oder an der Schaltwelle angeordnete erste Rastkontur vorspannbar ist, sowie eine Sensorik zur Erkennung der Hubbewegung des Tastelements oder eines durch das Tastelement beaufschlagbaren Bauteils aufweist. Das hubbewegliche und federbelastete Rastelement ist häufig eine bewegliche Kugel und wirkt mit der Rastkontur an der Schaltwelle zusammen.
- Hintergrund der Erfindung
- Die Offenlegungsschrift
DE 10 2006 036 696 A1 offenbart einen Sensortaster, der zur Bestimmung von Stellungen wenigstens eines Getriebebauteils dient. Die Sensortaster besitzt wenigstens eine Sensorik und einen Abtastbolzen, der hubbeweglich in einem Gehäuse gelagert ist. Dabei ist das auf dem Gehäuse tragende Ende des Abtastbolzens gegen wenigstens eine dem Getriebebauteil zugeordnete Ablaufbahn bzw. Rampe elastisch vorspannbar. Die Sensorik trägt mindestens einen Impulsgeber, der berührungslos die Stellung des Abtastbolzens und somit auch berührungslos die Schaltposition ermittelt. -
DE 195 81 769 C1 offenbart eine Rampenkontur für eine Arretiereinrichtung. Die Arretiereinrichtung dient zur Lagefixierung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements. Insbesondere finden diese Arretiereinrichtungen für eine Schaltung eines Getriebes Anwendung. Im Getriebegehäuse ist ein Arretierbolzen verschiebbar geführt, der an einer Stirnseite eine Rastkugel aufweist. Der Arretierbolzen ist durch eine Druckfeder vorgespannt. Durch diese mit der Druckfeder erfolgte Vorspannung des Arretierbolzens folgt somit die Rastkugel einer auf dem Schaltungs- bzw. Stellelement vorgesehen Kurve. Die Rastkugel liegt dabei an zwei Anlagepunkten an der kurvenförmig ausgebildeten Rampenkontur an. Die Rampenkontur ist dabei derart ausgebildet, dass der Anlagepunkt mit einem Wendepunkt der symmetrisch gestalteten Rampenkontur übereinstimmt. - Bei den genannten Vorrichtungen zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltelements aus dem Stand der Technik ist es oft nicht möglich, eine Höhenkodierung auf einer Rastkontur auszuprägen, die einerseits die gewünschten und vorgegebenen Schaltkräfte korrekt abbildet und andererseits für jeden Gang einen eindeutigen Messwert liefert. Somit ist es nicht möglich, die zu detektierenden Schaltstellungen einwandfrei zu erfassen. Die eindeutige Erfassung der Konturen wäre z. B. durch eine Erhöhung oder Änderung der Betätigungskontur möglich, was allerdings auch eine Änderung der Arretierkräfte und damit auch eine Änderung des Schaltkraftverlaufs bedingt. Der Schaltkraftverlauf wird jedoch kundenseitig vorgegeben und kann kaum verändert werden. Dies bedeutet, dass bei der Betätigung eines Getriebes mit Hilfe des Schaltungs- oder Stellelements dies möglichst ohne erhöhten Kraftaufwand möglich sein muss.
- Andererseits ist die Abstimmung der Wähl- und Schaltkräfte eine große Herausforderung, da für ein angenehmes Schaltgefühl einerseits ein besonders leichtes Wählen möglich sein soll, andererseits ein definierter Schaltvorgang vermittelt werden soll. Beide Kraftniveaus müssen durch die Rastkontur und die Arretierung abgebildet werden.
- Schließlich ist der Signalgeber in den meisten Fällen als ein Magnet ausgebildet, dessen Feldstärke sich über die Lebensdauer beispielsweise aufgrund von Schmutzanlagerungen aus Metall, Erschütterungen oder der hohen Getriebetemperaturen ändert. Die zu detektierenden Rastniveaus müssen sich so hinreichend voneinander unterscheiden, dass auch bei einer begrenzten Feldstärkeänderung eine sichere Detektierung weiterhin gewährleistet ist.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalteinheit zu schaffen, bei der die vorstehend genannten Nachteile beseitigt sind, die einfach herzustellen ist und die den teilweise gegensätzlichen Anforderungen gerecht wird.
- Die Aufgabe wird durch eine Schalteinheit nach Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß sind zwei Arretierungen vorgesehen, wobei zumindest eine Arretierung als eine Sensorarretierung ausgeführt ist. Die zweite Arretierung kann als ein kostengünstiges, federbelastetes Rastelement ohne Sensorik ausgebildet sein, wenn beispielsweise nur die Erkennung der Neutralgasse gewünscht ist. Die Arretierungen sind gegen verschiedene Rastgebirge, die auch auf der gleichen Rastkontur angeordnet sein können, vorgespannt. Im folgenden wird davon ausgegangen, dass die Arretierungen gegen unterschiedliche Rastkonturen vorgespannt sind.
- Die erste Rastkontur, die der ersten Arretierung zugeordnet ist, kann allein daraufhin optimiert werden, dass alle Schaltstellungen über eine Sensorik sicher erkennbar sind. So wird die erste Rastkontur in der Regel sehr deutliche Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Gangstellungen aufweisen, die eine hinreichende Genauigkeit der Detektierung ermöglichen sowohl bei Verwendung von Magneten leicht unterschiedlicher Feldstärke, was durch Streuungen in der Herstellung für die Massenproduktion trotz Vorsortierung nicht vermeidbar ist, als auch bei sich über die Lebensdauer der Schalteinheit verändernder Feldstärke. Weiterhin muss durch die erste Rastkontur sichergestellt sein, dass sie jeder Gangstellung einen eindeutigen Messwert zuordnet. Wird die Schalteinheit mit zwei Sensorarretierungen realisiert, kann auch eine Kombination der Messwerte herangezogen werden, was die Auslegung des Rastgebirges auf den Rastkonturen vereinfacht.
- Eine derartige erste Rastkontur erzeugt über die Arretierung eine Kraft, die in den seltensten Fällen einen optimalen Schaltkraftverlauf in einem Getriebe generiert. Die erste Rastkontur kann mit der ersten Arretierung aber so ausgelegt werden, dass sie zumindest den gewünschten Wähl- bzw. Schaltkraftverlauf ungefähr abbildet bzw. einen Teil des Kraftverlaufs in gewünschter Weise erzeugt. Bei den meisten Schalteinheiten wird der Schaltkraftverlauf zum überwiegenden Teil durch die Arretierung bestimmt, die den Schaltvorgang abbildet. Alternativ wird der Schaltkraftverlauf im Wesentlichen durch die Arretierung bestimmt, die den Wählvorgang abbildet.
- In einer Ausbildung der Erfindung dient eine Arretierung im Wesentlichen zum Bestimmen der Wählpositionen und zum Erzeugen des Schaltgefühls beim Wählvorgang, und die andere Arretierung bestimmt den Schaltvorgang. Die Feder der zweiten Arretierung kann in ihrer Stärke schwächer als die der als Hauptarretierung verwendeten Sensorarretierung sein, sie kann aber auch eine ähnliche Federkraft aufweisen. Die überlagerten Kräfte beider Arretierungen ergeben in Summe die vom Fahrer empfundene Wähl- bzw. Schaltkraft. Durch die Verwendung einer zweiten Arretierung ist somit ein Freiheitsgrad hinzugekommen, so dass beide Anforderungen gezielter Schaltkraftverlauf und hinreichender Niveauunterschied zur sicheren Detektierung der Gangstellungen nebeneinander verwirklichbar sind.
- Neben den Geometrien der Rastkonturen stellen mögliche unterschiedliche Federvorspannungen der Arretierungen einen Stellparameter für die Auslegung des Schaltkraftverlaufs dar. Ist beispielsweise der gewünschte Schaltkraftverlauf durch eine Arretierung schon ziemlich gut darstellbar, wird die Vorspan nung der zweiten Arretierung erheblich geringer sein; sie wirkt dann lediglich als Korrektiv.
- Die Erfindung ermöglicht auch eine einfachere Herstellung der Rastkonturen. Würde nur eine Rastkontur alle Gangstellungen sicher abbilden müssen, setzte dies eine dreidimensionale Kontur voraus, die mindestens so viele Niveaus wie zu detektierende Gangstellungen aufweist. Unter Verwendung zweier Rastkonturen können diese jeweils Zylinderabschnitte mit Längsnuten bzw. ringförmigen Einschnürungen darstellen. Derartige Rastkonturen sind aufgrund ihrer Symmetrie sehr viel einfacher zu fertigen.
- Wahlweise können eine oder beide Arretierungen als Sensorarretierungen ausgebildet sein. Häufig ist nur eine sichere Detektierung der Neutralgasse und des Rückwärtsgangs erforderlich, was durch eine Sensorarretierung und eine Arretierung ohne Sensorik kostengünstig erreicht werden kann.
- Besonders einfach ist eine erfindungsgemäße Schalteinheit auszulegen, wenn die beiden Arretierungen in Bezug auf die Schaltwelle gegenüberliegend angeordnet sind. Prinzipiell ist aber auch ein Winkelversatz möglich.
- In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Schaltstellungen als Raststufen ausgebildet und stellen ein bestimmtes radiales Höhenniveau dar, das die Feder des vorgespannten Rastelements beaufschlagt. Die eine Rastkontur weist also bestimmte Raststufen als Schaltstellungen auf, die den geschalteten Gangstellungen entsprechen. Für die andere Arretierung, die den Wählkraftverlauf darstellt, ist es nicht erforderlich, dass sie verrastet. Sie soll vielmehr gewährleisten, dass der Schalthebel selbsttätig in der Neutralgasse einen gewisse Stellung (Gasse 3/4) einnimmt, falls dieser nicht vom Fahrer gehalten wird. Das Rastelement der zweiten Arretierung kann daher auch als federbelastetes Tastelement ausgebildet sein.
- Die Rastkonturen sind in der Regel aus Blech oder Kunststoff ausgebildet und mit der Schaltwelle form- oder stoffschlüssig verbunden. Dabei können sie di rekt auf der Schaltwelle befestigt sein oder aber auf einer die Schaltwelle umschließenden Hülse. Anstatt einer häufig zylindrischen Schaltwelle kann die Vorrichtung auch mit einer Schaltschiene, einer Schaltstange oder einem anderen Schaltelement realisiert sein.
- Die Rastkonturen weisen in Ausgestaltungen der Erfindung eine oder mehrere Raststufen auf, die vorzugsweise komplementär zu dem Rastelementen der Arretierungen ausgebildet sind. In der Regel werden wälzgelagerte Kugeln als Rastelemente verwendet, die besonders leicht abrollen und ein harmonisches Ansprechverhalten aufweisen. Die Raststufen müssen nicht notwendigerweise mit einer geschalteten Gangstellung korrespondieren. Ferner müssen die durch die Sensoren zu detektierenden Bereiche nicht mit den Raststufen übereinstimmen.
- Zusammenfassend stellt eine erfindungsgemäße Schalteinheit eine kostengünstige, integrierte Lösung dar, auch komplexe Schaltkraftverläufe bei gleichzeitiger zuverlässiger Erkennung der Gangstellungen zu realisieren. Für die Sensorik sind keine zusätzlichen Öffnungen oder Montagevorbereitungen am Gehäuse erforderlich. Wird als Signalgeber ein Magnet verwendet, so ist dieser in den Arretierungen geschützt angeordnet.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1 schematisch eine Schalteinheit mit einer Arretierung, wobei die zugehörige Rastkontur in der Schaltwelle angeordnet ist, -
2 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Schalteinheit mit zwei Arretierungen und zwei Rastkonturen, -
3 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Schalteinheit aus Richtung der Wählarretierung, -
4 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Schalteinheit nach3 , -
5 ein Schaltkräftediagramm. - Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt eine schematische Darstellung der Schalteinheit1 als Vorrichtung zur Lageerkennung einer Schaltwelle2 als beweglichem Schaltungs- oder Stellelement. Die Schaltwelle2 bewegt sich entlang einer in1 mit dem Doppelpfeil A-A dargestellten Bewegungsrichtung und weist mindestens eine erste Rastkontur4 mit einem ersten Rastgebirge5 auf. Die Schalteinheit1 weist weiterhin eine erste Arretierung3 auf mit einem hubbeweglichen Bolzen8 , der an seinem vorderen Ende8A ein Rastelement21 in Form einer Kugel17 trägt. Diese Kugel17 ist gegen das Rastgebirge5 vorgespannt. Der Bolzen8 ist mit einer Feder20 vorgespannt und bewegt sich innerhalb eines Gehäuses9 . Die Stellung des Bolzens8 wird mit einem Sensortaster7 detektiert. Hierzu umfasst der Sensortaster7 mehrere Sensoren15 . Das Rastgebirge5 der Rastkontur4 weist mindestens ein oberstes Niveau10 und ein unterstes Niveau11 auf. -
2 ,3 und4 zeigen jeweils eine Schaltwelle2 , die als Hohlwelle aus Blech außenseitig zwei Rastkonturen4 ,14 mit Rastgebirgen5 ,16 aufweist. Die Rastkonturen4 ,14 sind separat von der Schaltwelle2 aus Stahlblech ausgebildet und mit der Schaltwelle stoffschlüssig verbunden. Die erste Rastkontur4 bildet die Wählstellungen ab, während die zweite Rastkontur14 den Schaltkraftverlauf erzeugt. Die erste Rastkontur4 weist ein im Wesentlichen V-förmiges Profil auf, dessen Flanken18 ,19 unterschiedlich zu einer Nut6 geneigt sind. Die Flanken18 ,19 und die Nut6 bilden die einzelnen Schaltgassen ab. Da sie ihre Höhe in Umfangsrichtung nicht ändern, wird der Schaltkraftverlauf beim Schalten hier allein durch die zweite Rastkontur14 in Verbindung mit der zweiten Arretierung13 erzeugt. -
5 zeigt ein Schaltkraftdiagramm, in dem die erzeugte Schaltkraft als Funktion des Schaltwinkels aufgetragen ist. Die durchgezogene Linie stellt die applikations- bzw. kundenseitig zu erzeugende Schaltkraft22 dar. Die Schaltkraft22 zerlegt sich durch die zwei Arretierungen3 ,13 mit ihren Rastkonturen4 ,14 in eine durch die erste Arretierung3 erzeugte erste Kraft23 , deren Verlauf gepunktelt dargestellt ist, und eine durch die zweite Arretierung13 erzeugte zweite Kraft24 , deren Verlauf gestrichelt dargestellt ist. Die zweite Kraft24 nimmt im Schaltverlauf monoton ab, so dass sie nur in einem Teilbereich des Schaltwinkels wirksam ist, während die erste Kraft23 im Schaltverlauf das Vorzeichen wechselt, so dass nach einem definierten Widerstand ein sicheres Einrasten gewährleistet ist. -
- 1
- Schalteinheit
- 2
- Schaltwelle
- 3
- erste Arretierung
- 4
- erste Rastkontur
- 5
- erstes Rastgebirge
- 6
- Nut
- 7
- Sensortaster
- 8
- Bolzen
- 8a
- vorderes Ende
- 9
- Gehäuse
- 10
- oberste Schaltposition
- 11
- unterste Schaltposition
- 12
- mittlere Schaltposition
- 13
- zweite Arretierung
- 14
- zweite Rastkontur
- 15
- Sensor
- 16
- zweites Rastgebirge
- 17
- Kugel
- 18
- Flanke
- 19
- Flanke
- 20
- Feder
- 21
- Rastelement
- 22
- Schaltkraftsumme
- 23
- erste Kraft
- 24
- zweite Kraft
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 102006036696 A1 [0002]
- - DE 19581769 C1 [0003]
Claims (7)
- Schalteinheit (
1 ) eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes mit einer Schaltwelle (2 ) und einer ersten Arretierung (3 ) als Sensorarretierung, die ein hubbewegliches Rastelement (17 ), das gegen eine auf oder an der Schaltwelle (2 ) angeordnete erste Rastkontur (4 ) vorspannbar ist, sowie eine Sensorik zur Erkennung der Hubbewegung des Rastelements (17 ) oder eines durch das Rastelement (17 ) beaufschlagbaren Bauteils (8 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (1 ) eine zweite Arretierung (13 ) aufweist, wobei die zweite Arretierung (13 ) gegen die erste oder gegen eine zweite, auf oder an der Schaltwelle (2 ) angeordnete Rastkontur (4 ,14 ) vorgespannt ist. - Schalteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Arretierung (
13 ) und die zur zweiten Arretierung (13 ) zugehörige Rastkontur (4 ,14 ) so ausgebildet sind, dass beide Arretierungen (3 ,13 ) zusammen den gewünschten Schaltkraftverlauf erzeugen. - Schalteinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastkontur (
4 ) verschiedene Raststufen (10 ,11 ,12 ) aufweist, die einen zur sicheren Detektierung der Raststufen (10 ,11 ,12 ) hinreichend großen Höhenunterschied aufweisen, und dass die zweite Rastkontur (14 ) Raststufen (10' ,11' ,12' ) aufweist, die derart ausgebildet sind, dass sie die durch die Raststufen (10 ,11 ,12 ) erzeugte Schalt- bzw. Wählkraft reduzieren. - Schalteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählkraft im Wesentlichen von dem ersten Rastelement (
3 ) mit der ersten Rastkontur (4 ) erzeugt wird. - Schalteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Arretierungen (
3 ,13 ) in Bezug auf die Schaltwelle (2 ) gegenüberliegend aufeinander zu weisend angeordnet sind. - Schalteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Arretierung (
3 ) ein Abtastelement (17 ) aufweist, das die erste Rastkontur (4 ) abfährt, ohne dass es in Schaltpositionen verrastet. - Schalteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rastkontur (
4 ) ein in etwa V-förmiges Rastgebirge (16 ) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102009058023A DE102009058023A1 (de) | 2008-12-19 | 2009-12-11 | Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102008064158.8 | 2008-12-19 | ||
| DE102008064158 | 2008-12-19 | ||
| DE102009058023A DE102009058023A1 (de) | 2008-12-19 | 2009-12-11 | Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102009058023A1 true DE102009058023A1 (de) | 2010-07-01 |
Family
ID=42221116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102009058023A Withdrawn DE102009058023A1 (de) | 2008-12-19 | 2009-12-11 | Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102009058023A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010062136A1 (de) | 2010-11-29 | 2012-05-31 | Jopp Gmbh | Schaltwellenmodul einer inneren Gangschaltung mit Schaltstellungserkennung |
| CN103185136A (zh) * | 2011-12-29 | 2013-07-03 | 格特拉克·福特传动系统有限公司 | 用于换档变速器的换档装置 |
| DE102013214963A1 (de) | 2013-07-31 | 2015-02-05 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Schalteinheit für ein Kraftfahrzeuggetriebe |
| DE102013214958A1 (de) | 2013-07-31 | 2015-02-19 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Schalteinheit eines Kraftfahrzeuggetriebes |
| EP3396214A1 (de) * | 2017-04-27 | 2018-10-31 | DURA Automotive Holdings U.K., Ltd. | Schaltfinger mit doppelter kugelverriegelung |
| DE102011007064B4 (de) | 2010-04-09 | 2019-08-14 | Suzuki Motor Corporation | Schaltstellungsdetektorvorrichtung eines Getriebes |
| WO2020108674A1 (de) | 2018-11-30 | 2020-06-04 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Schaltvorrichtung |
| DE102018130500A1 (de) | 2018-11-30 | 2020-06-04 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Schaltvorrichtung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19581769C1 (de) | 1994-11-26 | 2001-10-04 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Rampenkontur für eine Arretiereinrichtung |
| DE102006036696A1 (de) | 2006-08-05 | 2008-02-07 | Schaeffler Kg | Sensoranordnung |
-
2009
- 2009-12-11 DE DE102009058023A patent/DE102009058023A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19581769C1 (de) | 1994-11-26 | 2001-10-04 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Rampenkontur für eine Arretiereinrichtung |
| DE102006036696A1 (de) | 2006-08-05 | 2008-02-07 | Schaeffler Kg | Sensoranordnung |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011007064B4 (de) | 2010-04-09 | 2019-08-14 | Suzuki Motor Corporation | Schaltstellungsdetektorvorrichtung eines Getriebes |
| DE102010062136B4 (de) * | 2010-11-29 | 2017-02-16 | Jopp Holding GmbH | Schaltwellenmodul einer inneren Gangschaltung mit Schaltstellungserkennung |
| DE102010062136A1 (de) | 2010-11-29 | 2012-05-31 | Jopp Gmbh | Schaltwellenmodul einer inneren Gangschaltung mit Schaltstellungserkennung |
| CN103185136A (zh) * | 2011-12-29 | 2013-07-03 | 格特拉克·福特传动系统有限公司 | 用于换档变速器的换档装置 |
| DE102012100870A1 (de) * | 2011-12-29 | 2013-07-04 | Getrag Ford Transmissions Gmbh | Schaltvorrichtung für ein Schaltgetriebe |
| EP2610531A3 (de) * | 2011-12-29 | 2013-07-24 | Getrag Ford Transmissions GmbH | Schaltvorrichtung für ein Schaltgetriebe |
| DE102012100870B4 (de) * | 2011-12-29 | 2014-07-31 | Getrag Ford Transmissions Gmbh | Schaltvorrichtung für ein Schaltgetriebe |
| DE102013214958A1 (de) | 2013-07-31 | 2015-02-19 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Schalteinheit eines Kraftfahrzeuggetriebes |
| DE102013214963B4 (de) * | 2013-07-31 | 2015-10-01 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Schalteinheit für ein Kraftfahrzeuggetriebe |
| DE102013214963A1 (de) | 2013-07-31 | 2015-02-05 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Schalteinheit für ein Kraftfahrzeuggetriebe |
| EP3396214A1 (de) * | 2017-04-27 | 2018-10-31 | DURA Automotive Holdings U.K., Ltd. | Schaltfinger mit doppelter kugelverriegelung |
| WO2020108674A1 (de) | 2018-11-30 | 2020-06-04 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Schaltvorrichtung |
| DE102018130500A1 (de) | 2018-11-30 | 2020-06-04 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Schaltvorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102009058023A1 (de) | Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes | |
| EP0794362B1 (de) | Schaltvorrichtung für ein Getriebe von Kraftfahrzeugen | |
| EP2304274B1 (de) | Verfahren zum kalibrieren eines positionssensors in einem kraftfahrzeuggetriebe | |
| EP2791625B1 (de) | Sensorvorrichtung und verfahren zur positionserfassung sowie magnetelement für die sensorvorrichtung | |
| DE19608981A1 (de) | Schaltvorrichtung für ein Getriebe von Kraftfahrzeugen | |
| EP1350991A1 (de) | Sensoranordnung zur Bestimmung der Schaltwalzenstellung | |
| DE102019216643B4 (de) | System zum Lernen einer Position für ein elektrisches shift-by-wire-Schaltsystem | |
| DE102008036107B4 (de) | Einrichtung zur Bestimmung der Position des Stellgliedes eines Getriebes | |
| EP2446174B1 (de) | Rastiervorrichtung für eine schaltwelle | |
| EP2379915B1 (de) | Vorrichtung zur lageerkennung eines beweglichen schaltelements | |
| EP2425156B1 (de) | Rastiervorrichtung, insbesondere für eine schaltwelle | |
| DE102009058541A1 (de) | Schaltarretierung | |
| DE102008053197A1 (de) | Sensorschalteinheit | |
| WO2009115167A2 (de) | Getriebesteller | |
| DE10227633B4 (de) | Codierter Getriebepositionsschalter | |
| EP2235601B1 (de) | Schalteinheit und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE102009032558A1 (de) | Schalteinheit eines Kraftfahrzeugschaltgetriebes | |
| DE102010011833A1 (de) | Schaltvorrichtung eines Kraftfahrzeugwechselgetriebes | |
| EP2467625B1 (de) | Anordnung zur lagerung einer schaltschiene | |
| DE102008053194A1 (de) | Schalteinheit | |
| DE102008063600A1 (de) | Sensorarretierung | |
| DE102007061319A1 (de) | Schalteinheit und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE102018121891A1 (de) | Getriebesensor | |
| DE102009059906A1 (de) | Schaltanordnung zur Erfassung eines Schaltwegs in einem Kraftfahrzeuggetriebe | |
| DE19929632A1 (de) | Vorrichtung zur Positionserfassung von zwei Achsbewegungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20120824 Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20120824 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20140217 Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20140217 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20150402 |
|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |