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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt und ein Verfahren zum Bilden desselben.
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Ein
Anschlußpaßstück bzw. -kontakt, wie es in
der
japanischen nicht geprüften
Patentveröffentlichung Nr. 2006-120370 offenbart
ist, wird durch Biegen einer elektrisch leitfähigen Metallplatte
hergestellt und ist mit einem rechteckigen Rohrabschnitt, in den
ein zusammenpassender Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender Flachstecker
bzw. Fortsatz einzusetzen ist, und einem rückstellfähigen
Kontaktstück versehen, das rückstellfähig
verformbar in dem rechteckigen Rohrabschnitt gebildet ist und rückstellfähig
mit dem aufzunehmenden Flachstecker in Kontakt zu bringen ist. Ein
Abschnitt zum Verhindern einer übermäßigen
Verformung, der jegliche weitere rückstellfähige
Verformung des rückstellfähigen Kontaktstücks
jenseits einer Rückstellvermögensgrenze verhindert,
indem er mit dem übermäßig verformten Kontaktstück
in Kontakt kommt, ist in dem rechteckigen Rohrabschnitt gebildet.
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Der
rechteckige Rohrabschnitt enthält eine Bodenplatte, die
so angeordnet ist, daß sie dem rückstellfähigen
Kontaktstück zugewandt ist, ein Paar paralleler Schlitze
ist in der Bodenplatte gebildet und der eine übermäßige
Verformung verhindernde Abschnitt, der von der Seite betrachtet
bergförmig ist, wird gebildet, indem ein Zungenstück,
das zwischen den beiden Schlitzen angeordnet ist, von der Außenseite
in das Innere des rechteckigen Rohrabschnitts gedrückt
und erstreckt wird.
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Gemäß der
obigen Konstruktion muß die Bodenplatte eine Breite aufweisen,
die ausreichend ist, um zumindest die beiden Schlitze und das Zungenstück
zu bilden. Es gibt jedoch keinen derartigen Raum in einer Bodenplatte
eines Anschlußpaßstücks bzw. -kontakts
mit geringer Größe und daher kann möglicherweise
kein eine übermäßige Verformung verhindernder
Abschnitt gebildet werden.
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Des
weiteren offenbart die
japanische
nicht geprüfte Patentveröffentlichung Nr. H 07-45322 eine Technologie,
um einen Kontaktdruck zwischen einem Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmenden
Flachstecker bzw. Fortsatz, der in einen rechteckigen Rohrabschnitt
eingesetzt wird, und einem rückstellfähigen Kontaktstück
in einem Mutter- bzw. Buchsen- bzw. aufnehmenden Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt, das das rückstellfähige Kontaktstück
in dem rechteckigen Rohrabschnitt enthält, zu erhöhen.
In diesem Anschlußpaßstück bzw. -kontakt
wird das rückstellfähige Kontaktstück
gebildet, indem ein Teil, der sich von dem vorderen Ende einer Bodenwand
erstreckt, die den rechteckigen Rohrabschnitt bildet, nach hinten gefaltet
bzw. geklappt bzw. gebogen wird.
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In
vorderen Endabschnitten der gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten
Seitenwände des rechteckigen Rohrabschnitts sind Ausschnitte
an Positionen gebildet, die einem Basisendabschnitt des rückstellfähigen
Kontaktstücks entsprechen, der als ein Stütz-
bzw. Trägerpunkt der rückstellfähigen
Verformung dient. Dadurch kann eine große Breite für den
Basisendabschnitt des rückstellfähigen Kontaktstücks
sichergestellt und die rückstellfähige Steifigkeit
des rückstellfähigen Kontaktstücks erhöht
werden. Da der Basisendabschnitt des rückstellfähigen Kontaktstücks
ein Teil ist, wo sich eine rückstellfähige Rückstellkraft
ansammelt, wenn das rückstellfähige Kontaktstück
rückstellfähig verformt wird, kann der Kontaktdruck
zwischen dem rückstellfähigen Kontaktstück
und dem Stecker-Flachstecker erhöht werden, indem die Breite
des Basisendabschnitts vergrößert wird.
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Da
Bereiche der beiden Seitenwände, die dem Basisendabschnitt
des rückstellfähigen Kontaktsstücks entsprechen,
in dem obigen Anschlußpaßstück bzw. -kontakt über
die gesamte Breite geschnitten bzw. ausgeschnitten sind, ist der
Basisendabschnitt des rückstellfähigen Kontaktstücks
nach außen hin freiliegend.
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Daher
kann das rückstellfähige Kontaktstück aufgrund
eines Zusammentreffens mit einer externen Materie bzw. Gegenstand
von einer lateralen Seite möglicherweise beschädigt
werden.
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In
dem Fall, wo das rückstellfähige Kontaktstück
zwischen den beiden Seitenwänden aufgenommen ist, indem
die Breite des Basisendabschnitts des rückstellfähigen
Kontaktstücks verschmälert wird, kann im Gegensatz
das rückstellfähige Kontaktstück mit
den beiden Seitenwänden zusammentreffen bzw. zusammenwirken,
um die rückstellfähige Verformung davon zu verhindern
bzw. zu behindern, wenn das rückstellfähige Kontaktstück aufgrund
eines Kontakts mit dem Stecker-Flachstecker auf eine außermittige
Weise rückstellfähig verformt wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts der obigen Situation entwickelt
und es ist eine Aufgabe derselben, eine geeignete Miniaturisierung
eines Anschlußpaßstücks bzw. -kontakts
zu ermöglichen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung ist ein Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt vorgesehen, das durch Biegen einer elektrisch leitfähigen
Metallplatte hergestellt wird, umfassend:
einen (vorzugsweise
im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt, in den ein zusammenpassender
bzw. dazugehöriger Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender
Flachstecker bzw. Fortsatz bzw. Kontaktstift zumindest teilweise
einzusetzen ist,
ein rückstellfähiges Kontaktstück,
das rückstellfähig verformbar in dem (vorzugsweise
im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt gebildet ist und mit
dem Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender Flachstecker bzw. Fortsatz
rückstellfähig in Kontakt zu bringen ist,
einen
eine übermäßige Verformung verhindernden Abschnitt,
der an oder in dem (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt
gebildet ist und eine übermäßige Verformung
des rückstellfähigen Kontaktstücks, insbesondere
jegliche weitere rückstellfähige Verformung des
rückstellfähigen Kontaktstücks jenseits
einer Rückstellvermögensgrenze verhindert, indem
er im wesentlichen mit dem rückstellfähigen Kontaktstück
in Kontakt kommt, das rückstellfähig verformt
wird, und
zumindest einen Erstreckungsabschnitt, der von einer
Endkante bzw. -rand des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen)
Rohrabschnitts in einem entwickelten bzw. abgewickelten Zustand
bzw. Fertigzustand nach außen ragt, bevor er gebogen bzw. verbogen
wird, und der an einer Außenseite des rückstellfähigen
Kontaktstücks angeordnet ist, nachdem er gebogen bzw. verbogen
wurde,
wobei der eine übermäßige
Verformung verhindernde Abschnitt gebildet wird, indem ein Teil
oder die Gesamtheit des Erstreckungsabschnitts in das Innere des
(vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitts gebogen
wird.
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Da
der eine übermäßige Verformung verhindernde
Abschnitt gebildet wird, indem ein Teil oder die Gesamtheit des
Erstreckungsabschnitts, der sich von der Endkante bzw. -rand des
(vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitts erstreckt, gebogen
wird, kann er selbst dann gebildet werden, wenn es nicht ausreichend
Raum in dem (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt gibt.
Somit ist dieser eine übermäßige Verformung verhindernde
Abschnitt für ein Anschlußpaßstück bzw.
-kontakt mit geringer Größe verwendbar.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Stabilisator,
der einen Einsetzvorgang in ein Verbindergehäuse führt
und ein fehlerhaftes Einsetzen in das Verbindergehäuse
verhindert, so gebildet, daß er von dem (vorzugsweise im wesentlichen
rechteckigen) Rohrabschnitt vorragt und in dem Erstreckungsabschnitt
gebildet ist.
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Da
der Stabilisator in dem Erstreckungsabschnitt gebildet ist, ist
die Raumausnutzung besser als in dem Fall, wo der Stabilisator in
einem Teil gebildet ist, das nicht der Erstreckungsabschnitt ist,
und das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt
kann weiter miniaturisiert werden.
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Mit
anderen Worten ist eine geeignete Miniaturisierung eines Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts möglich, während ein eine übermäßige
Verformung verhindernder Abschnitt selbst in einem Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt von geringer Größe gebildet werden
kann.
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Vorzugsweise
wird der eine übermäßige Verformung verhindernde
Abschnitt gebildet, indem ein Teil des Erstreckungsabschnitts, der
von einer Endkante bzw. -rand einer Region vorragt, die den Stabilisator
bildet, in das Innere des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen)
Rohrabschnitts gebogen wird.
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Da
der eine übermäßige Verformung verhindernde
Abschnitt gebildet wird, indem der Teil, der von der Endkante bzw.
-rand der Region vorragt, die den Stabilisator bildet, in das Innere
des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitts gebogen
wird, ist die Form desselben nicht durch den Stabilisator begrenzt
und ein Maß an Freiheit beim Bilden des eine übermäßige
Verformung verhindernden Abschnitts kann erhöht werden.
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Es
ist ferner bevorzugt, daß die Plattenfläche bzw.
-oberfläche des eine übermäßige
Verformung verhindernden Abschnitts im wesentlichen entlang einer
Einsetzrichtung des Stecker-Flachsteckers angeordnet ist.
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Da
die Plattenfläche bzw. -oberfläche des eine übermäßige
Verformung verhindernden Abschnitts im wesentlichen entlang der
Einsetzrichtung des Stecker-Flachsteckers angeordnet ist, wird der (vorzugsweise
im wesentlichen rechteckige) Rohrabschnitt nicht in einer Breitenrichtung
orthogonal zu der Einsetzrichtung des Stecker-Flachsteckers vergrößert
und das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt kann
weiter miniaturisiert werden.
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Es
ist am bevorzugtesten, daß sich das rückstellfähige
Kontaktstück im wesentlichen in einer Einsetzrichtung des
Stecker-Flachsteckers von einem Basisendabschnitt desselben, der
als ein Stütz- bzw. Trägerpunkt der rückstellfähigen
Verformung dient, zu einem führenden Endabschnitt davon
erstreckt,
ein Stütz- bzw. Trägerstück,
das sich von einem Basisendabschnitt desselben zu einem führenden
Endabschnitt desselben in einer Richtung im wesentlichen entgegengesetzt
der Einsetzrichtung des Stecker-Flachsteckers erstreckt, in oder
an dem (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt
gebildet ist, und
die führenden Endabschnitte des
rückstellfähigen Kontaktstücks und das
Stütz- bzw. Trägerstück sich zumindest
teilweise in einer Richtung rückstellfähiger Verformung überlappen.
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Da
sich die führenden Endabschnitte des rückstellfähigen
Kontaktstücks und das Stütz- bzw. Trägerstück
zumindest teilweise in der Richtung rückstellfähiger
Verformung überlappen, ist die Raumausnutzung besser als
in dem Fall, wo das rückstellfähige Kontaktstück
und das Stütz- bzw. Trägerstück so angeordnet
sind, daß sie die führenden Endabschnitte davon
voneinander distanzieren. Da ferner das rückstellfähige
Kontaktstück und das Stütz- bzw. Trägerstück
in Kooperation bzw. gemeinsam rückstellfähig verformt
werden, wird die rückstellfähige Steifigkeit des
rückstellfähigen Kontaktstücks erhöht
und ein großer Kontaktdruck zwischen dem rückstellfähigen
Kontaktstück und dem Stecker-Flachstecker wird selbst in
einem Anschlußpaßstück bzw. -kontakt
von geringer Größe sichergestellt.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt insbesondere gemäß dem obigen Aspekt
der Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon
vorgesehen, umfassend:
einen (vorzugsweise im wesentlichen
rechteckigen) Rohrabschnitt, in den ein zusammenpassender bzw. dazugehörender
Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender Flachstecker bzw. Fortsatz
zumindest teilweise einzusetzen ist, und
ein rückstellfähiges
Kontaktstück, das rückstellfähig verformbar
in dem (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt
gebildet ist und mit dem dazugehörender Vater- bzw. Stecker-
bzw. aufzunehmenden Flachstecker bzw. Fortsatz rückstellfähig
in Kontakt zu bringen ist,
im wesentlichen gegenüberliegende
bzw. entgegengesetzte Seitenplatten des (vorzugsweise im wesentlichen
rechteckigen) Rohrabschnitts, die im wesentlichen parallel zu einer
Richtung rückstellfähiger Verformung des rückstellfähigen
Kontaktstücks angeordnet sind,
wobei zumindest eine
Aussparung mit Boden, die den Austritt des rückstellfähigen
Kontaktstücks erlaubt, an einer solchen Position von zumindest
einer der inneren Flächen bzw. Oberflächen der
beiden Seitenplatten gebildet ist, daß sie einen Bereich
enthält, in dem das rückstellfähige Kontaktstück
rückstellfähig verlagert wird.
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Da
die Aussparung, die den Austritt des rückstellfähigen
Kontaktstücks erlaubt, an solch einer Position der inneren
Fläche bzw. Oberfläche von zumindest einer der
beiden Seitenplatten gebildet ist, daß sie den Bereich
enthält, in dem das rückstellfähige Kontaktstück
rückstellfähig verlagert wird, wird das Zusammentreffen
des rückstellfähigen Kontaktstücks mit
der Seitenplatte vermieden und die Sanftheit bzw. Reibungslosigkeit
der rückstellfähigen Verformung des rückstellfähigen
Kontaktstücks wird selbst dann sichergestellt, wenn das
rückstellfähige Kontaktstück aufgrund
eines Kontakts mit dem Stecker-Flachstecker auf eine außermittige
Weise rückstellfähig verformt wird. Da die Aussparung
den Boden aufweist, ist ferner die laterale Kante bzw. Rand des
rückstellfähigen Kontaktstücks durch
die Seitenplatte abgedeckt, weshalb das Zusammentreffen einer externen Materie
bzw. Gegenstand mit dem rückstellfähigen Kontaktstück
von einer lateralen Seite aus verhindert werden kann.
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Folglich
wird eine Miniaturisierung des Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts erlaubt, während ein rückstellfähiges
Kontaktstück gegen eine externe Materie bzw. Gegenstand
geschützt ist und/oder die Sanftheit bzw. Reibungslosigkeit
einer rückstellfähigen Verformung des rückstellfähigen
Kontaktstücks sichergestellt wird.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die zumindest
eine Aussparung innerhalb der Dicke der Seitenplatte angeordnet,
die mit der Aussparung gebildet ist.
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Da
die Aussparung innerhalb der Dicke der Seitenplatte angeordnet ist,
vergrößert das Bilden der Aussparung die Breite
des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitts nicht.
Somit wird die Breite eines Hohlraums eines Verbindergehäuses,
in den das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt einzusetzen
ist, nicht vergrößert und das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt und ein Verbinder können miniaturisiert werden.
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Vorzugsweise
dient ein Basisendenabschnitt des rückstellfähigen
Kontaktstücks als ein die rückstellfähige
Verformung stützender bzw. tragender Punkt, der so gebildet
ist, daß er breiter ist als ein führender Endabschnitt
des rückstellfähigen Kontaktstücks, und
die
zumindest eine Aussparung ist vorzugsweise in einem Bereich gebildet,
der zumindest den Basisendenabschnitt des rückstellfähigen
Kontaktstücks enthält.
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Da
die Aussparung in dem Bereich gebildet ist, der den Basisendenabschnitt
des rückstellfähigen Kontaktstücks enthält,
und da der Basisendenabschnitt des rückstellfähigen
Kontaktstücks breiter ist als der führende Endabschnitt,
wird die rückstellfähige Steifigkeit dieses Basisendenabschnitts
erhöht, um einen hohen Kontaktdruck zwischen dem rückstellfähigen
Kontaktstück und dem Stecker-Flachstecker sicherzustellen.
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Vorzugsweise
ist der Basisendenabschnitt des rückstellfähigen
Kontaktstücks so angeordnet, daß er im wesentlichen
einer Einsetzöffnungsseite des (vorzugsweise im wesentlichen
rechteckigen) Rohrabschnitts für den Stecker-Flachstecker
zugewandt ist.
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Da
der Basisendenabschnitt des rückstellfähigen Kontaktstücks
so angeordnet ist, daß er der Einsetzöffnungsseite
des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitts für
den Stecker-Flachstecker zugewandt ist, wird es aufgrund eines Kontakts
mit dem rückstellfähigen Kontaktstück schwieriger,
den Stecker-Flachstecker um eine Achse zu drehen, wodurch die Sanftheit
bzw. Reibungslosigkeit eines Einsetzvorgangs des Stecker-Flachsteckers
sichergestellt wird.
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Es
ist ferner bevorzugt, daß die zumindest eine Aussparung
an einer Position des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen)
Rohrabschnitts gebildet ist, die von bzw. aus einer Einsetzöffnung
für den Stecker-Flachstecker zurückgezogen ist.
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Da
die Aussparung an einer Position des (vorzugsweise im wesentlichen
rechteckigen) Rohrabschnitts gebildet ist, die von bzw. aus der
Einsetzöffnung des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen)
Rohrabschnitts für den Stecker-Flachstecker zurückgezogen
ist, kann ein Abstand zwischen den inneren Flächen bzw.
Oberflächen der beiden Seitenplatten in Übereinstimmung
mit der Breite des Stecker-Flachsteckers an der Einsetzöffnungsseite
des (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitts für
den Stecker-Flachstecker festgelegt werden. Somit wird verhindert,
daß der Stecker-Flachstecker, der zumindest teilweise in
den (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt eingesetzt
wird, in einem Anfangsstadium des Einsetzvorgangs in einer Breitenrichtung
wackelt.
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Es
ist am bevorzugtesten, daß die zumindest eine Aussparung
in einem Teil eines Höhenbereichs angeordnet ist, der sich
entlang der Richtung rückstellfähiger Verformung
in der Seitenplatte, die mit der Aussparung gebildet ist, erstreckt.
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Da
die Aussparung in dem Teil des Höhenbereichs der Seitenplatte
angeordnet ist, kann der Abstand zwischen den inneren Flächen
bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten in Übereinstimmung mit
der Breite des Stecker-Flachsteckers festgelegt werden, ohne die
Aussparung im wesentlichen an einer Höhenposition der Seitenplatte
zu bilden, die einem Einsetzweg für den Stecker-Flachstecker
entspricht. Somit wird verhindert, daß der Stecker-Flachstecker
in der Breitenrichtung wackelt, selbst nachdem er in den (vorzugsweise
im wesentlichen rechteckigen) Rohrabschnitt eingesetzt wurde.
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Gemäß der
Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Bilden eines Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts gemäß einem der obigen Aspekte
der Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon
vorgesehen, umfassend die folgenden Schritte:
Bereitstellen
eines Rohlings aus leitfähigem Material,
Formen des
Rohlings, so daß dieser eine spezifizierte Form in dem
entwickelten Zustand bzw. Fertigzustand desselben aufweist,
Biegen
bzw. Verbiegen des geformten Rohlings derart, daß das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt gemäß einem der obigen Aspekte der
Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform davon
gebildet wird.
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Diese
und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen und der beiliegenden Zeichnungen
deutlicher. Es ist ersichtlich, daß, obwohl Ausführungsformen
separat beschrieben werden, einzelne Merkmale daraus zu zusätzlichen
Ausführungsformen kombiniert werden können.
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1 ist
eine Seitenansicht eines Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung,
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2 ist
eine Draufsicht des Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts,
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3 ist
eine Vorderansicht des Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts,
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4 ist
eine weitere Seitenansicht des Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts,
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5 ist
ein Schnitt eines von der Seite betrachtet rechteckigen Rohrabschnitts,
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6 ist
ein Schnitt entlang A-A von 5,
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7 ist
ein Schnitt des von unten betrachtet rechteckigen Rohrabschnitts,
und
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8 ist
eine Entwicklungs- bzw. Abwicklungsansicht des Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
mit Bezug auf 1 bis 8 beschrieben.
Ein Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 gemäß dieser
Ausführungsform wird integral oder einstückig
durch Biegen, Falten bzw. Klappen und/oder Prägen und dergleichen
eines leitfähigen Materialstücks (vorzugsweise
Metallstücks) gebildet, das durch Stanzen oder Schneiden
einer elektrisch leitfähigen Platte (vorzugsweise Metallplatte)
in eine spezifizierte (vorbestimmte oder vorherbestimmbare) Form
erhalten wird, und ist zumindest teilweise in einen Hohlraum eines
nicht dargestellten Verbindergehäuses einzusetzen und elektrisch
mit einem zusammenpassenden bzw. dazugehörenden Stecker-
bzw. Vater- bzw. aufzunehmendem Flachstecker bzw. -kontakt 90 zu
verbinden, indem oder wenn das Verbindergehäuse mit einem
nicht dargestellten zusammenpassenden bzw. dazugehörenden
Verbindergehäuse verbunden wird. In der folgenden Beschreibung
wird eine Seite des Stecker-Flachsteckers 90, der zumindest
teilweise einzusetzen ist, bezüglich Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung als vordere Seite bezeichnet
und bezüglich der vertikalen Richtung wird auf 1 Bezug
genommen.
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Das
Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 ist insbesondere
ein Mutter- bzw. Buchsen- bzw. aufnehmendes Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt von geringer Größe und ist mit einem
(vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen oder polygonalen) Rohrabschnitt 11 in
der Form eines (vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen oder polygonalen)
Rohrs, das in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
schmal und lang ist, einem Drahtverbindungsabschnitt (vorzugsweise
umfassend zumindest eine Drahthülse 12, die sich
hinter dem (rechteckigen) Rohrabschnitt 11 befindet, und
zumindest eine Isolierhülse 13 versehen, die sich
hinter der Drahthülse 12 befindet), wobei sich der
(vorzugsweise im wesentlichen rechteckige) Rohrabschnitt 11 und
der Drahtverbindungsabschnitt (vorzugsweise die Drahthülse 12 und
die Isolierhülse 13) eine Basisplatte 14 in
Form eines Streifens teilen, der in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
schmal und lang ist. Insbesondere enthält die Drahthülse 12 eine oder
mehrere, vorzugsweise ein Paar vordere Crimping-Stücke 15 in
der Form einer offenen Hülse und ist mit einem Kern eines
Endabschnitts eines nicht dargestellten Drahtes, der im wesentlichen
an oder nahe der Basisplatte 14 plaziert ist, in Verbindung
zu crimpen oder zu biegen oder zu falten. Die Isolierhülse 13 enthält
ein oder mehrere, vorzugsweise in Paar hinterer Crimping-Stücke 16 in
der Form einer offenen Hülse und ist mit einer Isolierbeschichtung
des Endabschnitts des Drahts oder eines nicht dargestellten Gummistopfens,
der an der Isolierbeschichtung des Endabschnitts montiert ist, in
Verbindung zu crimpen oder zu biegen oder zu falten.
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Der
(vorzugsweise im wesentlichen rechteckige) Rohrabschnitt 11 enthält
die Basisplatte 14, ein Paar Seitenplatten 17,
die in einem von 0° oder 180° unterschiedlichen
Winkel, vorzugsweise im wesentlichen im rechten Winkel von den gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten lateralen Enden der Basisplatte 14 nach
oben stehen oder vorragen, ein rückstellfähiges
Kontaktstück 18, das von einer der Seitenplatten 17 im
wesentlichen zu (vorzugsweise dem oberen Ende) der anderen Seitenplatte 17 hin gebogen
wird, und ein Stütz- bzw. -Trägerstück 19, das
von der anderen Seitenplatte 17 im wesentlichen zu (vorzugsweise
dem oberen Ende) der einen Seitenplatte 17 hin gebogen
wird. Vorzugsweise wird die äußere Fläche
bzw. Oberfläche eines breitenmäßigen
Zwischenteils (vorzugsweise im wesentlichen eines breitenmäßigen
Mittelteils) der Basisplatte 14 im wesentlichen nach innen
verformt (vorzugsweise gehämmert oder gedrückt),
um einen Aufnahmeabschnitt 20 zu bilden, der in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung schmal und lang ist und
sich in das Innere des rechteckigen Rohrabschnitts 11 hineinwölbt.
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Das
rückstellfähige Kontaktstück 18 und
das Stütz- bzw. Trägerstück 19 sind
oberhalb der Basisplatte 14 oder im wesentlichen dieser
zugewandt angeordnet, um zumindest teilweise einen Deckenbereich
des Anschlußpaßstücks bzw. -kontakts 10 und/oder
(vorzugsweise ebenfalls) einen Verbindungsbereich mit dem Stecker-Flachstecker 90 zu bilden.
Das rückstellfähige Kontaktstück 18 ist
mit dem vorderen Ende des rechteckigen Rohrabschnitts 11 verbunden
und wird rückstellfähig mit dem Stecker-Flachstecker 90 in
Kontakt gebracht oder ist mit diesem in Kontakt zu bringen, wohingegen
das Stütz- bzw. Trägerstück 19 mit
zumindest dem hinteren Ende des (rechteckigen) Rohrabschnitts 11 verbunden
ist und das rückstellfähige Kontaktstück 18 rückstellfähig
stützt bzw. trägt.
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Wie
es in 4 und 8 gezeigt ist, ist ein Einsetzstück 21 so
gebildet, daß es seitlich an einer Endkante bzw. -rand
des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 im
wesentlichen gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt zu der
Endkante bzw. -rand, die mit der Basisplatte 14 verbunden
ist, vorragt. Die andere Seitenplatte 17 ist mit einem
(vorzugsweise im wesentlichen schlitzartigen) Einsetzfenster 22 an
oder nahe einer oberen Endposition gebildet, die dem Einsetzstück 21 entspricht.
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Wie
es in 5 gezeigt ist, enthält das rückstellfähige
Kontaktstück 18 einen Basisabschnitt 23, der
in einem von 0° oder 180° unterschiedlichen Winkel,
vorzugsweise im wesentlichen in einem rechten Winkel von (vorzugsweise
einem vorderen Endabschnitt) der einen Seitenplatte 17 gebogen
ist und (vorzugsweise im wesentlichen horizontal) angeordnet ist,
um der Basisplatte 14 im wesentlichen parallel zugewandt
zu sein, einen (vorzugsweise im wesentlichen bergförmigen
oder spitzen und/oder moderat geneigten) Basisendabschnitt 24,
der sich von dem hinteren Ende des Basisabschnitts 23 im
wesentlichen nach hinten erstreckt, während er in das Innere des
(rechteckigen) Rohrabschnitts 11 hineinragt, und einen
führenden Endabschnitt 25, dessen Breite sich vorzugsweise
von dem hinteren Ende des Basisendenabschnitts 24 zu dem
führenden Ende (freien Ende) graduell verschmälert.
Der Basisendenabschnitt 24 und der führende Endabschnitt 25 sind
in einer Richtung, die sich mit einer Einsatzrichtung ID des Stecker-Flachsteckers 90 in
den Rohrabschnitt 11 (z. B. nach oben und nach unten und/oder
in einer Höhenrichtung) schneidet, rückstellfähig
verformbar, wobei eine Position des Basisendabschnitts 24 nahe des
Basisabschnitts 23 ein Stütz- bzw. Trägerpunkt ist.
Vorzugsweise weist das gesamte rückstellfähige Kontaktstück 18 eine
derartige Breite auf, daß es im wesentlichen zwischen den
beiden Seitenplatten 18 aufgenommen ist.
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Ein
Preßabschnitt 26, der leicht nach außen oder
nach oben gekrümmt ist, ist an dem freien Ende des führenden
Endabschnitts 25 gebildet. Zum Zeitpunkt einer rückstellfähigen
Verformung kommt dieser Preßabschnitt 26 mit dem
Stütz- bzw. Trägerstück 19 in
Kontakt, wie es später beschrieben wird, wodurch das rückstellfähige
Kontaktstück 18 durch den Preßabschnitt 26,
das Stütz- bzw. Trägerstück 19 und
den Basisabschnitt 23 an drei Punkten gestützt
bzw. getragen wird.
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Wie
es in 7 gezeigt ist, ist das Einsetzstück 21 vorzugsweise
an oder in Entsprechung mit einer lateralen Kante bzw. Rand des
Basisabschnitts 23 gebildet und gebogen, um zumindest teilweise
in das Einsetzfenster 22 eingesetzt zu werden und mit der
Lochkante bzw. -rand des Einsetzfensters 22 (insbesondere
im wesentlichen in einer Breitenrichtung) in Eingriff zu kommen,
wodurch es dahingehend fungiert, daß es eine außermittige
Ausrichtung des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 behindert
bzw. verhindert, die aus einer rückstellfähigen
Verformung resultiert. Das führende Ende des führenden
Endabschnitts 25 erreicht einen hinteren Endabschnitt des
rechteckigen Rohrabschnitts 11.
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Wie
es in 1 und 8 gezeigt ist, ist das Stütz-
bzw. Trägerstück 18 vorzugsweise mit
einem schwalbenschwanzförmigen oder unterschnittenen Flügelstück 27 an
einer Endkante bzw. -rand gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt
zu demjenigen gebildet, das mit der Basisplatte 14 verbunden
ist. Ein schwalbenschwanzförmiger oder unterschnittener
Ausschnitt 28, der im wesentlichen dem Flügelstück 27 entspricht,
ist an oder nahe dem oberen Ende der einen Seitenplatte 17 gebildet.
Ferner ist ein Aufnahmestück 29 vorzugsweise so
gebildet, daß es von dem oberen Ende der einen Seitenplatte 17 vorragt.
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Das
Stütz- bzw. Trägerstück 19 enthält
einen Basisendabschnitt 30, der in einem von 0° oder
180° unterschiedlichen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen
in einem rechten Winkel von einem hinteren Abschnitt (vorzugsweise
im wesentlichen einer hinteren Hälfte) der anderen Seitenplatte 17 gebogen
ist und (vorzugsweise im wesentlichen horizontal) angeordnet ist,
um der Basisplatte 14 im wesentlichen parallel zugewandt
zu sein, und einen führenden Endabschnitt 31,
der sich im wesentlichen von dem vorderen Ende des Basisendabschnitts 30 nach
vorne erstreckt, während er in das Innere des (rechteckigen)
Rohrabschnitts 11 progressiv oder schrittweise hineinragt,
wobei der führende Endabschnitt 33 in einer Richtung,
die sich mit einer Einsetzrichtung ID des Stecker-Flachsteckers 90 in
den Rohrabschnitt 11 (z. B. nach oben und nach unten oder
in der Höhenrichtung) schneidet, rückstellfähig
verformt wird, wobei vorzugsweise zumindest eine Position des Basisendabschnitts 30 nahe
des führenden Endabschnitts 31 ein Stütz-
bzw. Trägerpunkt ist. Die Breite des führenden
Endabschnitts 31 des Stütz- bzw. Trägerstücks 19 ist
vorzugsweise im wesentlichen gleich derjenigen eines Zwischenstücks
des führenden Endabschnitts 25 des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 und/oder
im wesentlichen über die gesamte Länge konstant.
Das Flügelstück 27 ist in einem von 0° oder
180° unterschiedlichen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen
in einem rechten Winkel gebogen, um sich im wesentlichen entlang
der einen Seitenplatte 17 zu erstrecken und/oder mit dem
Ausschnitt 28 in Eingriff gebracht zu werden, wodurch eine
außermittige Ausrichtung des Stütz- bzw. Trägerstücks 19,
die aus einer rückstellfähigen Verformung resultiert,
vorzugsweise behindert bzw. verhindert wird. Ferner ist das Aufnahmestück 29 in
einem von 0° oder 180° unterschiedlichen Winkel,
vorzugsweise im wesentlichen in einem rechten Winkel von der einen
Seitenplatte 17 gebogen, um im wesentlichen einwärts
des Basisendabschnitts 30 angeordnet zu sein, wodurch vorzugsweise
verhindert wird, daß der Basisendabschnitt 30 in
das Innere des rechteckigen Rohrabschnitts 11 hineinfällt.
-
Wie
es in 2 gezeigt ist, befindet sich der führende
Endabschnitt 31 des Stütz- bzw. Trägerstücks 19 in
solch einer Positionsbeziehung, daß er zumindest teilweise
oberhalb oder außerhalb des führenden Endabschnitts 25 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 angeordnet
ist und/oder zumindest teilweise den führenden Endabschnitt 25 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 in
der Auswärtsrichtung oder vertikalen Richtung (Richtung
rückstellfähigen Verformung) überlappt.
Für gewöhnlich ist ein Zwischenraum zwischen dem
führenden Endabschnitt 31 und dem führenden Endabschnitt 25 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 vorhanden, weshalb
der führende Endabschnitt 31 mit dem führenden
Endabschnitt 25 des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 zusammentrifft und zusammen mit
dem rückstellfähigen Kontaktstück 18 zum
Zeitpunkt einer rückstellfähigen Verformung rückstellfähig
verformt wird.
-
Eine
oder mehrere Aussparungen 32 mit Boden, die das Austreten
des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 erlauben,
sind derart an einer oder mehreren Positionen der inneren Flächen
bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten 17 gebildet,
daß sie zumindest teilweise einen Verformungsbereich abdecken, wo
das rückstellfähige Kontaktstück 18 rückstellfähig verlagert
wird. Die Aussparungen 32 sind in Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung schmal und lang und die Bodenflächen
bzw. -oberflächen davon sind im wesentlichen flache Flächen
bzw. Oberflächen, die parallel zu den inneren und äußeren
Flächen bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten 17 sind.
Die Aussparungen 32 sind zumindest teilweise innerhalb der
Dicke der beiden Seitenplatten 17 aufgenommen und Teile
der äußeren Flächen bzw. Oberflächen
der beiden Seitenplatten 17, die im wesentlichen in einer Beziehung
Rücken an Rücken mit den Aussparungen 32 sind,
sind vorzugsweise im wesentlichen flach und/oder kontinuierlich
bzw. durchgängig mit umgebenden Flächen bzw. -Oberflächen,
ohne nach außen zu ragen.
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Die
vorderen Enden der Aussparungen 32 sind an Positionen weiter
hinten (rückwärts gerichtet) als eine Einsetzöffnung
des (rechteckigen) Rohrabschnitts 11 für den Stecker-Flachstecker 90 angeordnet
und/oder sind im wesentlichen einer Grenze zwischen dem Basisabschnitt 23 und
dem Basisendabschnitt 24 des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 zugewandt, und die hinteren Enden
davon sind vorzugsweise an Positionen angeordnet, die im wesentlichen
Positionen des führenden Endabschnitts 25 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 nahe
des Basisendabschnitts 24 zugewandt sind. Insbesondere ist
eine der Aussparungen 32 so gebildet, daß sie eine Öffnung
an dem oberen Ende der einen Seitenplatte 17 macht bzw.
darstellt und die andere Aussparung 32 ist so gebildet,
daß sie eine Öffnung an dem oberen Ende der anderen
Seitenplatte 17 macht bzw. darstellt, ausgenommen eines
Teils, der im wesentlichen einem Erstreckungsabschnitt 33 entspricht,
der später beschrieben wird. Das vordere Ende der anderen
Aussparung 32 ist vorzugsweise an der im wesentlichen gleichen
Position angeordnet wie das hintere Ende des Einsetzfensters 22.
Wie es in 6 gezeigt ist, sind die Aussparungen 32 oberhalb
der Mitten bzw. Zentren der inneren Flächen bzw. Oberflächen
der beiden Seitenplatten 17 in der Höhenrichtung
(vertikalen Richtung) festgelegt und das rückstellfähige
Kontaktstück 18 wird innerhalb dieses Höhenbereichs
rückstellfähig verformt. Die Aussparungen 32 sind
vorzugsweise im wesentlichen nicht in Bereichen der inneren Flächen
bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten 17 unterhalb
der Mitten bzw. Zentren in der Höhenrichtung gebildet und
fungieren dahingehend, daß sie Wackel- bzw. Rüttelbewegungen
des Stecker-Flachsteckers 90 in einer Breitenrichtung einschränken,
indem sie im wesentlichen dem Stecker-Flachstecker 90 in
der Breitenrichtung nahe zugewandt sind.
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Wie
es in 3 und 8 gezeigt ist, enthält das
Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 ebenfalls den
Erstreckungsabschnitt 33, der von einer lateralen Kante
bzw. Rand der anderen Seitenplatte 17 des rechteckigen
Rohrabschnitts 11 in einem entwickelten Zustand bzw. Fertigzustand
DS nach außen (lateral) vorragt, bevor er gebogen wird,
und gebogen wird, um an dem Basisabschnitt 23 und dem Basisendabschnitt 24 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 von
der Außenseite plaziert zu werden. Dieser Erstreckungsabschnitt 33 stellt
vorzugsweise einen Stabilisator 34 dar oder bildet diesen.
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Der
Stabilisator 34 ist vorzugsweise an der vorderen Endseite
des Anschlußpaßstücks bzw. -kontakts 10 angeordnet
und enthält einen Stabilisatorhauptkörper 35 der
zu einer Rippe oder einem nach außen ragenden gate- bzw.
gatterförmigen Vorsprung gebildet wird, indem der Erstreckungsabschnitt 33 vorzugsweise
im wesentlichen in einer Plattenbreitenrichtung gebogen wird. Wenn
das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 zumindest
teilweise in den Hohlraum des Verbindergehäuses eingesetzt wird
bzw. ist, wird der Stabilisatorhauptkörper 35 zumindest
teilweise in eine Führungsnut bzw. -rille eingesetzt, die
in dem Hohlraum gebildet ist, um im wesentlichen einen Einsetzvorgang
des Anschlußpaßstücks bzw. -kontakts 10 zu
führen und/oder (vorzugsweise ebenfalls) zu verhindern,
daß das Anschlußpaßstück bzw.
-kontakt 10 in einer nicht ordnungsgemäßen
Stellung bzw. Haltung, beispielsweise einer vertikal invertierten
Stellung bzw. Haltung, fehlerhaft bzw. fälschlicherweise
in den Hohlraum eingesetzt wird. Das vordere Ende des Stabilisatorhauptkörpers 35 ist
vorzugsweise zu einer Schräge 36 geformt bzw.
gebildet, die nach innen oder nach unten zur Rückseite
hin abgeschrägt ist, und das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 wird durch diese Schräge 36 in
den Hohlraum geführt.
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Der
Stabilisator 34 enthält zudem einen Rand- oder
Stufenabschnitt 37, der sich nach außen (lateral)
entlang dem Basisabschnitt 23 des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 erstreckt, während er
vorzugsweise in Bogenform bzw. bogenmäßig mit
einem lateralen Ende des Stabilisatorhauptkörpers 35 verbunden
ist, wie es in 2 und 3 gezeigt
ist, und ein vorspringendes Stück 38, das vorzugsweise
eine rechteckige Draufsicht aufweist und von der hinteren, äußeren
Kante des Randabschnitts 37 in dem entwickelten Zustand
bzw. Fertigzustand DS leicht bzw. etwas nach hinten ragt, wie es
in 8 gezeigt ist. Ein Schlitz 39, der sich
im wesentlichen in der Breitenrichtung erstreckt und eine offene
Innenseite aufweist, ist an einem verbundenen Teil des vorspringendes
Stücks 38 und des Randabschnitts 37 gebildet.
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Eine
Biegelinie 40, die sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
erstreckt, ist an einer Innenseite des vorspringenden Stücks 38 (an
einer offenen Seite des Schlitzes 39) gebildet, und ein
eine übermäßige Verformung verhindernder
Abschnitt 41 wird gebildet, indem das innere Ende des vorspringenden Stücks 38 im
wesentlichen entlang dieser Biegelinie 40 nach innen gebogen
wird. Der eine übermäßige Verformung
verhindernde Abschnitt 41 ist so angeordnet, daß er
im wesentlichen dem Basisendabschnitt 24 in der Richtung
rückstellfähiger Verformung des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 zugewandt ist und/oder die Plattenfläche
bzw. -oberfläche davon in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
im wesentlichen ausrichtet, und fungiert vorzugsweise dahingehend,
daß er jegliche weitere übermäßige
Verformung dieses rückstellfähigen Kontaktstücks 18 behindert
bzw. verhindert, indem er mit dem Basisendabschnitt 24 in
Kontakt kommt, wenn das rückstellfähige Kontaktstück 18 übermäßig
rückstellfähig verformt wird. Wie es in 6 gezeigt
ist, ist der eine übermäßige Verformung
verhindernde Abschnitt 41 genauer gesagt mit der Außenseite
des vorspringenden Stücks 38 in einem stumpfen
Winkel (vorzugsweise zwischen ca. 100° und 150°)
verbunden, indem er von vorne betrachtet bezüglich einer
horizontalen Achse und einer vertikalen Achse geneigt ist, und ist
im wesentlichen in einem breitenmäßigen Zwischenteil
(vorzugsweise im wesentlichen an einem breitenmäßigen
Mittelteil) des rechteckigen Rohrabschnitts 11 so gebogen,
daß das führende Ende davon im wesentlichen einem
breitenmäßigen Zwischenteil (vorzugsweise im wesentlichen
in einem breitenmäßigen Mittelteil) des Basisendabschnitts 24 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 zugewandt
ist. Ein Vorsprungsabstand des eine übermäßige
Verformung verhindernden Abschnitts 41 in das Innere des
rechteckigen Rohrabschnitts 11 hinein ist vorzugsweise
ein sehr geringer Abstand, der sogar geringer ist als die Plattendicke.
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Als
nächstes werden Funktionen und Wirkungen bzw. Effekte dieser
Ausführungsform beschrieben.
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Beim
Montieren oder Bilden des Anschlußpaßstücks
bzw. -kontakts 10 werden die beiden Seitenplatten 17 an
den gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten lateralen
Kanten bzw. Rändern der Basisplatte 14 gebogen,
das rückstellfähige Kontaktstück 18 wird
an dem oberen Ende der einen Seitenplatte 17 gebogen und
dadurch wird das Einsetzstück 21 zumindest teilweise
so in das Einsetzfenster 22 eingesetzt, daß sich
das rückstellfähige Kontaktstück 18 zwischen
den beiden Seitenplatten 17 erstreckt. Ferner wird der
Erstreckungsabschnitt 33 vorzugsweise von der äußeren
Seitenplatte 17 gebogen und ferner mehrere Male gebogen,
um den Stabilisatorhauptkörper 35 zu bilden, und
das Vorsprungsstück 38 wird im wesentlichen entlang
der Biegelinie 40 gebogen, um zumindest teilweise in das
Innere des rechteckigen Rohrabschnitts 11 hineinzuragen,
wodurch zumindest teilweise der eine übermäßige
Verformung verhindernde Abschnitt 41 gebildet wird. Ferner
wird das Aufnahmestück 29 an der oberen Kante
bzw. Rand der einen Seitenplatte 17 gebogen und das Stütz-
bzw. Trägerstück 19 wird an der oberen
Kante bzw. Rand der anderen Seitenplatte 17 gebogen und
an der Außenseite des Aufnahmestücks 29 plaziert.
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Durch
das Montieren des Anschlußpaßstücks bzw.
-kontakts 10 wird der Randabschnitt 37 zumindest
teilweise im wesentlichen an der Außenseite des Basisabschnitts 23 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 plaziert,
um die Steifigkeit des Basisabschnitts 23 zu erhöhen.
Ferner überlappen sich der führende Endabschnitt 25 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 und
der führende Endabschnitt 31 des Stütz-
bzw. Trägerstücks 19 zumindest teilweise (im
wesentlichen vertikal) und/oder die Aussparungen 32 der
beiden Seitenplatten 17 sind so angeordnet, daß sie
im wesentlichen den gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten
lateralen Kanten bzw. Ränder des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 von den Außenseiten
her zugewandt sind. Wenn der Stecker-Flachstecker 90 in
diesem Zustand zumindest teilweise von vorne in den (rechteckigen)
Rohrabschnitt 11 eingesetzt ist, wird er rückstellfähig
zwischen dem Aufnahmeabschnitt 20 und dem rückstellfähigen
Kontaktstück 18 gehalten, um den Stecker-Flachstecker 90 und
das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 elektrisch
zu verbinden. Zu diesem Zeitpunkt wird das rückstellfähige
Kontaktstück 18 zusammen mit dem Stütz-
bzw. Trägerstück 19 rückstellfähig
verformt, empfängt bzw. erfährt eine Einsetzkraft
des Stecker-Flachsteckers 90 vorzugsweise während
es an drei Punkten gestützt bzw. getragen ist und gibt
eine angemessene Rückstellkraft an den Stecker-Flachstecker 90 ab.
Sollte das rückstellfähige Kontaktstück 18 stark
rückstellfähig verformt werden, trifft der Basisendabschnitt 24 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 mit
dem eine übermäßige Verformung verhindernden
Abschnitt 41 zusammen, um jegliche weitere rückstellfähige
Verformung jenseits der Rückstellvermögensgrenze
des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 zu
verhindern.
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In
dem Prozeß des Einsetzens des Stecker-Flachsteckers 90 sind
die gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten lateralen
Kanten bzw. Ränder des Stecker-Flachsteckers 90 so
angeordnet, daß sie vorzugsweise an den inneren Flächen
bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten 17 an
einer Einsetzöffnungsseite verschiebbar sind, um zu verhindern,
daß der Stecker-Flachstecker 90 in der Breitenrichtung
wackelt. Selbst an einem Punkt, wo die Einsetztiefe des Stecker
Flachsteckers 90 erhöht ist, sind die gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten lateralen Kanten bzw. Ränder des
Stecker-Flachsteckers 90 so angeordnet, daß sie
im wesentlichen an den inneren Flächen bzw. Oberflächen
der beiden Seitenplatten 17 verschiebbar sind, um zu verhindern,
daß der Stecker-Flachstecker 90 in der Breitenrichtung
wackelt. Mit anderen Worten treten bei dieser Ausführungsform
die gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten lateralen
Kanten bzw. Ränder des Stecker-Flachsteckers 90 zumindest
teilweise in die Aussparungen 32 ein, so daß keine
Wahrscheinlichkeit besteht, daß die Verbindungsstabilität
aufgrund von Rüttel bzw. Wackelbewegungen des Stecker-Flachsteckers 90 in
der Breitenrichtung verschlechtert wird.
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Wie
es oben beschrieben wurde, können gemäß dem
Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 dieser Ausführungsform
eine oder mehrere der folgenden Wirkungen bzw. Effekte erzielt werden.
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Da
der eine übermäßige Verformung verhindernde
Abschnitt 41 vorzugsweise gebildet wird, indem ein Teil
des Erstreckungsabschnitts 33, der von der Endkante bzw.
-rand des rechteckigen Rohrabschnitts 11 nach außen
ragt, in das Innere des (rechteckigen) Rohrabschnitts 11 hineingebogen
wird, kann der eine übermäßige Verformung
verhindernde Abschnitt 41 selbst dann gebildet werden,
wenn es nicht ausreichend Raum in dem (rechteckigen) Rohrabschnitt 11 gibt.
Somit ist solch ein eine übermäßige Verformung
verhindernder Abschnitt für das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 von geringer Größe verwendbar.
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Da
der Stabilisator 34 vorzugsweise in dem Erstreckungsabschnitt 33 gebildet
ist, ist die Raumausnutzung besser als in dem Fall, wo der Stabilisator 34 in
einem Teil gebildet ist, das nicht der Erstreckungsabschnitt 33 ist,
und das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 kann
weiter miniaturisiert werden.
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Da
der eine übermäßige Verformung verhindernde
Abschnitt 41 vorzugsweise gebildet wird, indem das vorspringende
Stück 38, das von der Endkante bzw. -rand der
Region vorragt, die den Stabilisator 34 bildet, in das
Innere des (rechteckigen) Rohrabschnitts 11 gebogen wird,
ist die Form des eine übermäßige Verformung
verhindernden Abschnitts 41 nicht durch den Stabilisator 34 begrenzt und
ein Maß an Freiheit beim Bilden des eine übermäßige
Verformung verhindernden Abschnitts 41 wird erhöht.
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Da
die Plattenfläche bzw. -oberfläche des eine übermäßige
Verformung verhindernden Abschnitts 41 vorzugsweise im
wesentlichen entlang der Einsetzrichtung ID des Stecker-Flachsteckers 90 angeordnet
ist, wird der (rechteckige) Rohrabschnitt 11 in der Breitenrichtung
orthogonal zu der Einsetzrichtung ID des Stecker-Flachsteckers 90 nicht
vergrößert und das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 kann noch weiter miniaturisiert werden.
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Da
sich die führenden Endabschnitte 25, 31 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 und
des Stütz- bzw. Trägerstücks 19 vorzugsweise
(vertikal) zumindest teilweise überlappen, ist die Raumausnutzung besser
als in dem Fall, wo das rückstellfähige Kontaktstück 18 und
das Stütz- bzw. Trägerstück 19 so angeordnet
sind, daß deren führende Endabschnitte 25, 31 voneinander
distanziert sind. Da das rückstellfähige Kontaktstück 18 und
das Stütz- bzw. Trägerstück 19 ferner
vorzugsweise in Kooperation bzw. zusammen rückstellfähig
verformt werden, wird die Rückstellsteifigkeit des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 erhöht und ein starker
Kontaktdruck zwischen dem rückstellfähigen Kontaktstück 18 und dem
Stecker-Flachstecker 90 wird selbst bei dem Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 von geringer Größe sichergestellt.
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Da
die eine oder die mehreren Aussparungen 32, die den Austritt
des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 erlauben,
vorzugsweise an einer oder mehreren derartigen Positionen der inneren
Flächen bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten 17 gebildet sind,
daß sie zumindest teilweise den Bereich rückstellfähiger
Verlagerung des rückstellfähigen Kontaktstücks
gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten, wird
ferner das Zusammentreffen des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 mit den Seitenplatten 17 vermieden,
um die Sanftheit bzw. Reibungslosigkeit der rückstellfähigen
Verformung des rechteckigen Rohrabschnitts 18 selbst dann
sicherzustellen, wenn das rückstellfähige Kontaktstück 18 aufgrund
eines Kontakts mit dem Stecker-Flachstecker 90 in einer
außermittigen Weise rückstellfähig verformt
wird. Da die Aussparungen 32 vorzugsweise Böden
aufweisen oder Aussparungen mit Boden sind, sind die lateralen Kanten
bzw. Ränder des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 ferner
durch die Seitenplatten 17 abgedeckt, um zu verhindern,
daß eine externe Materie bzw. Gegenstand lateral mit dem
rückstellfähigen Kontaktstück 18 zusammentrifft.
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Da
die Aussparungen 32 vorzugsweise innerhalb der Dicke der
Seitenplatten 17 angeordnet sind, erhöht das Bilden
der Aussparung 32 die Breite des rechteckigen Rohrabschnitts 11 nicht.
Somit wird die Breite des Hohlraums des Verbindergehäuses,
in denen das Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 einzusetzen
ist, nicht vergrößert, weshalb sowohl das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 als auch der Verbinder miniaturisiert
werden können.
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Da
die Aussparung 32 vorzugsweise in dem Bereich gebildet
sind, der den Basisendabschnitt 24 des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 enthält und der Basisendabschnitt 24 des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 breiter
ist als der führende Endabschnitt 25 davon, wird
die Rückstellfsteifigkeit des Basisendabschnitts 24 erhöht
und ein starker Kontaktdruck zwischen dem rückstellfähigen
Kontaktstück 18 und dem Stecker-Flachstecker 90 wird
sichergestellt.
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Da
der Basisendabschnitt 24 des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 vorzugsweise so angeordnet ist,
daß er der Einsetzöffnungsseite des rechteckigen Rohrabschnitts 11 für
den Stecker-Flachstecker 90 im wesentlichen zugewandt ist,
wird es durch den Kontakt mit dem rückstellfähigen
Kontaktstück 18 schwieriger, den Stecker-Flachstecker 90 um
eine Achse zu drehen, wodurch die Sanftheit bzw. Reibungslosigkeit
des Einsetzvorgangs des Stecker-Flachsteckers 90 sichergestellt
wird.
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Da
die Aussparungen 32 vorzugsweise an den Positionen gebildet
sind, die von der Einsetzöffnung des rechteckigen Rohrabschnitts 11 für
den Stecker-Flachstecker 90 zurückgezogen oder
distanziert sind, kann ein Abstand zwischen den inneren Flächen
bzw. Oberflächen der beiden Seitenplatten 17 in Übereinstimmung
mit der Breite des Stecker-Flachsteckers 90 an der Einsetzöffnungsseite des
rechteckigen Rohrabschnitts 11 für den Stecker-Flachstecker 90 festgelegt
sein bzw. werden. Somit wird verhindert, daß der Stecker-Flachstecker 90,
der in den rechteckigen Rohrabschnitt 11 eingesetzt wird,
in einem Anfangsstadium des Einsetzvorgangs in der Breitenrichtung
wackelt.
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Da
die Aussparungen 32 vorzugsweise in Teilen der Höhenbereiche
der beiden Seitenplatten 17 angeordnet sind, kann der Abstand
zwischen den inneren Flächen bzw. Oberflächen
der beiden Seitenplatten 17 im wesentlichen in Übereinstimmung
mit der Breite des Stecker-Flachsteckers 90 festgelegt sein
bzw. werden, ohne daß die Aussparungen 32 im wesentlichen
an Höhenpositionen der beiden Seitenplatten 17 gebildet
werden, die im wesentlichen einem Einsetzweg für den Stecker-Flachstecker 90 entsprechen.
Somit wird selbst nach dem Einsetzen in den rechteckigen Rohrabschnitt 11 verhindert,
daß der Stecker-Flachstecker 90 in der Breitenrichtung wackelt.
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Um
zu ermöglichen, daß ein eine übermäßige
Verformung verhindernder Abschnitt selbst in einem Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt von geringer Größe gebildet wird,
ist ein Anschlußpaßstück bzw. -kontakt 10 mit
einem Rohrabschnitt 11, in den ein zusammenpassender bzw.
dazugehöriger Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender
Flachstecker bzw. Fortsatz 90 zumindest teilweise einzusetzen
ist, einem rückstellfähigen Kontaktstück 18,
das rückstellfähig in oder an dem Rohrabschnitt 11 gebildet
ist und rückstellfähig mit dem Stecker-Flachstecker 90 in
Kontakt zu bringen ist, und einem eine übermäßige Verformung
verhindernden Abschnitt 41 versehen, der in oder an dem
Rohrabschnitt 11 gebildet ist, um insbesondere jegliche
weitere rückstellfähige Verformung des rückstellfähigen
Kontaktstücks 18 jenseits einer Rückstellvermögensgrenze
zu verhindern, indem er mit dem rückstellfähigen
Kontaktstück 18, das rückstellfähig
verformt wird, in Kontakt kommt. Das Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 ist zudem mit zumindest einem Erstreckungsabschnitt 33 versehen, der
von einer Endkante bzw. -rand des Rohrabschnitts 11 in
einem entwickelten Zustand bzw. Fertigzustand DS nach außen
ragt, bevor er gebogen wird, und an einer Außenseite des
rückstellfähigen Kontaktstücks 18 angeordnet
ist, nachdem er gebogen wurde. Der eine übermäßige
Verformung verhindernde Abschnitt 41 wird gebildet, indem
ein Teil des Erstreckungsabschnitts 33 in das Innere des
Rohrabschnitts 11 hineingebogen wird.
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Um
ferner ein rückstellfähiges Kontaktstück vor
einer externen Materie bzw. Gegenstand zu schützen und
die Reibungslosigkeit bzw. Sanftheit einer rückstellfähigen
Verformung des rückstellfähigen Kontaktstücks
sicherzustellen, ist ein Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt 10 mit einem (vorzugsweise im wesentlichen
rechteckigen) Rohrabschnitt 11, in den ein zusammenpassender
bzw. dazugehöriger Vater- bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender
Flachstecker bzw. Fortsatz 90 zumindest teilweise einzusetzen
ist, und einem rückstellfähigen Kontaktstück 18 versehen,
das rückstellfähig verformbar in dem Rohrabschnitt 11 gebildet
ist und mit dem Stecker-Flachstecker 90 rückstellfähig
in Kontakt zu bringen ist. Im wesentlichen gegenüberliegende
bzw. entgegengesetzte Seitenplatten 17 des Rohrabschnitts 11 sind im
wesentlichen parallel zu einer Richtung rückstellfähigen
Verformung des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 angeordnet.
Eine oder mehrere Aussparungen 32 mit Boden, die den Austritt
des rückstellfähigen Kontaktstücks 18 erlauben,
sind an solchen Positionen der inneren Flächen bzw. Oberflächen
der beiden Seitenplatten 17 gebildet, daß sie
einen Bereich enthalten, in dem das rückstellfähige
Kontaktstück rückstellfähig verlagert
wird. Diese Aussparungen 32 sind innerhalb der Dicke der
Seitenplatten 17 angeordnet.
-
<Andere
Ausführungsformen>
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und dargestellte
Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise sind
die folgenden Ausführungsformen ebenfalls durch den technischen Rahmen
der vorliegenden Erfindung umfaßt.
- (1)
Der Erstreckungsabschnitt muß nicht die Funktion des Stabilisators
aufweisen.
- (2) Der Erstreckungsabschnitt kann vollständig gebogen
werden, um den eine übermäßige Verformung
verhindernden Abschnitt zu bilden.
- (3) Der Stabilisatorhauptkörper kann gebildet werden,
indem ein Schnitt bzw. Ausschnitt in dem Erstreckungsabschnitt gebildet
wird und ein Teil innerhalb dieses Schnitts bzw. Ausschnitts zum
Beispiel nach außen gebogen wird, um außerhalb des
Querschnittsbereichs des Rohrabschnitts vorzuragen.
- (4) Die Aussparung kann nur in der inneren Fläche bzw.
Oberfläche einer der beiden Seitenplatten gebildet sein.
- (5) Die vorderen Enden der Aussparungen können mit
den vorderen Enden der Seitenplatten ausgerichtet sein. Ferner können
die hinteren Enden der Aussparungen mit den hinteren Enden der Seitenplatten
ausgerichtet sein.
- (6) Das Stütz- bzw. Trägerstück kann
weggelassen werden.
- (7) Obwohl der Rohrabschnitt in der obigen Ausführungsform
mit Bezug auf einen rechteckigen Rohrabschnitt beschrieben wurde,
liegt es auf der Hand, daß die Erfindung auch für
Rohrabschnitte verwendbar ist, die unterschiedliche Konfigurationen
aufweisen, beispielsweise einen Rohrabschnitt, der eine im wesentlichen
polygonale Querschnittskonfiguration aufweist.
-
- 10
- Anschlußpaßstück
bzw. -kontakt
- 11
- rechteckiger
Rohrabschnitt
- 17
- Seitenplatte
- 18
- rückstellfähiges
Kontaktstück
- 19
- Stütz-
bzw. Trägerstück
- 24
- Basisendabschnitt
- 25
- führender
Endabschnitt
- 30
- Basisendabschnitt
- 31
- führender
Endabschnitt
- 32
- Aussparung
- 33
- Erstreckungsabschnitt
- 34
- Stabilisator
- 41
- übermäßige
Verformung verhindernder Abschnitt
- 90
- Vater-
bzw. Stecker- bzw. aufzunehmender Flachstecker bzw. Fortsatz
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2006-120370 [0002]
- - JP 07-45322 [0005]