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Die
Erfindung betrifft ein Stahlbetonbauteil mit mindestens einer oberen
und mindestens einer unteren Längsbewehrungslage, und einer
Querkraftbewehrung, wobei diese in ihrer Ausdehnung über
die oberste und unterste Längsbewehrung geführt
ist, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
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Bei
Stahl- oder Spannbetonbauteilen ist im Bereich von Auflagerstellen,
insbesondere im Bereich von Stützenanschlüssen,
zur Aufnahme der dort infolge der Stützenkräfte
auftretenden Querkräfte oft eine Schubbewehrung notwendig.
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Derartige
Schubbewehrungselemente sind weitestgehend bekannt in Form von S-Haken
oder Bügeln, Dübelleisten, Doppelkopfbolzen, Bügelmatten,
Gitterträgern, Tobler Walm, Geilinger Kragen sowie Riss-Stern.
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Eine
Schubbewehrung in Form von S-Haken oder Bügeln muss aus
Gründen der schlechten Verankerung eine meist vorhandene
Biege-Längsbewehrung umschließen, um ein Ausreißen
der Schubbewehrung zu verhindern. Dieses zu verlegen ist sehr aufwendig
und dadurch auch kostenintensiv. Bei hohen Bewehrungsgraden der
Biegezugbewehrung und hohem Schubbewehrungsanteil gelten herkömmliche
Bügel als nicht mehr einbaubar.
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Bei
der, aus der
DE 27
27 159 A1 bekannten Dübelleiste, sind die Dübel
an ihrem Ende mit einem verbreiterten Dübelkopf versehen.
Dabei sind die Dübel mit ihrem anderen Ende mit einer Dübelhalteschiene
verschweißt. Eine Weiterentwicklung einer solchen Dübelleiste
ist beispielsweise aus der
DE
298 12 676 U1 bekannt. Diese Dübelleiste weist
mehrere im Abstand zueinander angeordnete Dübel auf, die
an einem Ende ihres Dübelschafts einen tellerförmig
verbreiterten Dübelkopf aufweisen und die am anderen Ende
an einer gemeinsamen Dübelhalteschiene befestigt sind,
wobei sich der jeweilige Dübelschaft durch eine Dübelbohrung der
Dübelhalteschiene erstreckt und mit einem Nietkopf versehen
ist.
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Auch
wenn derartige Dübelleisten seit langem vielfältig
im Einsatz sind, hat sich in der Praxis herausgestellt, dass diese
Dübelleisten bei starken Schubkräften versagen,
da sich die Dübel dann verbiegen. Dadurch wird der Verbund
zwischen Beton und Bewehrung zudem gelockert, eine Dauerhaftigkeit
des Stahlbetonbauteils ist nicht immer gegeben.
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Doppelkopfbolzen
bestehen aus einem zylindrischen Bolzen und einem gegenüber
dem Bolzen vergrößerten, darüber bzw.
darunter liegenden Bolzenkopf, der jeweils in der Regel etwa kegelstumpfförmig
ausgebildet ist. Mehrere solcher Bolzen sind über eine
am unteren oder oberen Bolzenkopf festgelegte Distanzleiste zu einem
Schubbewehrungselement verbunden, wobei die Distanzleiste für
die richtige Orientierung sowie die korrekte Höhenposition
der Doppelkopfbolzen im Einbauzustand sorgt.
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Ein
Nachteil dieses Schubbewehrungselementes liegt darin, dass das Herstellen
der Doppelkopfbolzen recht aufwendig ausfällt und beispielsweise
durch Stauchen der Bolzenenden zur Herstellung der Bolzenköpfe
oder durch Anschweißen der kegelstumpfförmigen
Bolzenköpfe an den Bolzen erfolgt.
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Hinzu
kommt, dass die Doppelkopfbolzen gewöhnlich von oben sternförmig
zwischen die obere und untere Lage der Längsbewehrung eingefädelt
werden. Bei hohen Bewehrungsgraden der Biegezugbewehrung sowie unterschiedlichen
Maschenweiten der oberen und unteren Bewehrungslage ist der Einbau
dadurch sehr schwierig, manchmal sogar unmöglich.
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Tobler
Walm und Geilinger Kragen sind Stahleinbauteile, die aus zusammengeschweißten
Stahlprofilen bestehen und einzeln angefertigt werden. Das Versetzen
der Einbauteile muss wegen des hohen Eigengewichts mit Hebezeug
erfolgen. Die Herstellung und der Einbau sind aufwändig
und kostenintensiv, da dieses Hebewerkzeug in der Zeit des Einbaus
nicht für andere Aufgaben auf der Baustelle zur Verfügung
steht, bzw. extra vorgehalten werden muss. Aufgrund ihrer Größe
und ihres Gewichts können diese Lösungen nicht
in Fertigteilen verwendet werden, da ansonsten der Transport auf
die Baustelle nicht mehr wirtschaftlich wäre. Diese Bewehrungselemente
können daher nur für Stahlbetonbauteile verwendet
werden, die in Ortbetonbauweise hergestellt werden.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, diese und weitere Nachteile des Standes der
Technik zu überwinden und ein Stahlbetonbauteil zur Verfügung
zu stellen mit dem auch große Schubkräfte bzw.
Querkräfte aufgenommen werden können. Das Stahl-
oder Spannbetonteil soll zudem kostengünstig herstellbar
und leicht einbaubar sein. Idealerweise soll es auch als Fertigteil
herstellbar sein.
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Hauptmerkmale
der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 und Anspruch
24 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche
2 bis 23 sowie 25 bis 26.
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Bei
einem Stahlbetonbauteil mit mindestens einer oberen und mindestens
einer unteren Längsbewehrungslage, und einer Querkraftbewehrung,
wobei diese in ihrer Ausdehnung über die oberste und unterste Längsbewehrung
geführt ist, sieht die Erfindung vor, dass die Querkraftbewehrung
aus mindestens 20 L-förmigen Blechteilen aus Baustahl und
daran befestigten Bügeln gebildet ist. Die vorteilhafte
erfindungsgemäße Ausgestaltung der Querkraftbewehrung
aus mindestens 20 L-förmigen Blechteilen und daran befestigten
Bügeln sorgt aufgrund der Vielzahl der Elemente für
eine gute Verbundwirkung zwischen dem Beton und der Bewehrung. Ein
solches Stahlbetonbauteil ist günstig herzustellen und
sehr tragfähig. Die Verbundwirkung wird zudem über
die L-Form des Blechteils sowie einem daran befestigten Bügel
noch verstärkt, da sich das Blechteil in Kombination mit
dem Bügel komplex im Beton verkeilt.
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Die
Kosten zur Herstellung des Stahlbetonbauteils sind durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Querkraftbewehrung äußerst gering,
da handelsüblicher Baustahl verwendet werden kann. Durch
die einfache Geometrie der L-förmigen Blechteile können
sie in einer Serienfertigung als frei fallende Stanzteile gefertigt
werden. Es sind dadurch keine Schweißvorgänge,
Schraubverbindungen oder Lötverbindungen notwendig. Die
Herstellkosten eines erfindungsgemäßen Stahlbetonbauteils
werden durch diese Ausgestaltung deutlich gesenkt, zumal die Bügel
ebenfalls aus kostengünstigem Baustahl gefertigt sind.
Die Querkraftbewehrung eines erfindungsgemäßen
Stahlbetonbauteils ist somit auf der Baustelle schnell montiert,
preiswert in der Herstellung sowie im Einbau, da keine besonderen
Fachkenntnisse oder Fertigkeiten notwendig sind.
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Gleichzeitig
wird neben der Querkrafttragfähigkeit des Stahlbetonbauteils
zugleich die Durchstanzfestigkeit gegenüber herkömmlichen
Konstruktionen deutlich erhöht, da Querkräfte
und Momente besser aufgenommen und im Stahlbetonbauteil günstiger
verteilt werden. Somit bleiben auch durch Querkraft bedingte Risse
klein und die Traglast des Stahlbetonbauteils kann gegenüber
herkömmlichen Lösungen signifikant gesteigert
werden.
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Ein
weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass die Schubkraftübertragung
in der Verbundfuge, die bei Elementdecken nachzuweisen ist, ebenfalls
durch die Bleche übernommen werden kann.
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Die
erfindungsgemäße Ausgestaltung bietet zudem den
Vorteil, dass nur eine Blechgröße vorgehalten werden
muss. Selbst bei unterschiedlichen Deckendicken und der damit notwendigen
Anpassung der Querkraftbewehrung an den Deckenquerschnitt, können
die gleichen Blechteile verwendet werden. Es ist nur notwendig die
Bügellängen anzupassen. Dadurch können
Vorhaltekosten minimiert werden, Baukosten werden deutlich gesenkt.
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Bei
der Elementdeckenfertigung im Fertigteilwerk können somit
ebenfalls immer dieselben Blechteile verwendet werden. Dazu wählt
man eine Blechlänge, die noch aus der Fertigdecke hinausragt.
Erst auf der Baustelle wird die Querkraftbewehrung durch Einhängen
der Bügel fertig gestellt. Dadurch reduziert sich die Bauteilhöhe
einer Elementdecke. Es können daher mehr Elementdecken
gleichzeitig transportiert werden, wodurch Transport- und andere
Logistikkosten reduziert werden.
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Bevorzugt
ist die Querkraftbewehrung aus mindestens 50 Blechteilen gebildet,
besonders bevorzugt aus mindestens 70 Blechteilen. Die Spannung
im Stahlbetonbauteil kann durch die Vielzahl der Blechteile sehr homogen
verteilt werden, was die Tragfähigkeit nochmals erhöht
sowie für eine höhere Duktilität im Bauteil sorgt.
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Um
die Verbundwirkung der Querkraftbewehrung im erfindungsgemäßen
Stahlbetonbauteil noch weiter zu verbessern, hat jedes Blechteil
an einem Ende eine Abkantung. Die Abkantung ist dabei bis zur untersten
Längsbewehrung geführt. Diese erfindungsgemäße
Ausgestaltung sorgt für eine bessere Spannungsverteilung
innerhalb der Querkraft belasteten Zonen des Stahlbetonbauteils,
da der Verbund zwischen Blechteil sowie umgebenden Beton verbessert
wird. Der am Blechteil befestigte Bügel ragt dabei über
die oberste Längsbewehrung, sodass die Querkraftbewehrung,
die aus dem L-förmigen frei fallenden Blechteil sowie dem daran
befestigten Bügel gebildet ist, sich über die
oberste und unterste Längsbewehrung erstreckt. Der Querkraftfluss
kann somit über nahezu die gesamte Stahlbetonbauteildecke
verteilt werden.
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Die
Abkantung des Blechteils befindet sich bevorzugt an der bügelabgewandten
Seite und ist dabei bis zur untersten Längsbewehrung geführt.
Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung sorgt für
eine bessere Spannungsverteilung. Das, im Querschnitt L-förmige,
Blechteil umgreift dabei mit der Abkantung die unteren Stäbe
der Längsbewehrungslage, sodass eine schlupfarme Verankerung
der Durchstanzbewehrung in der Druckzone durch das Blechteil erreicht
wird. In der Betonzugzone wird dies durch den Bügel erreicht.
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Besonders
bevorzugt sind dabei zwei kreisförmige Ausnehmungen innerhalb
der Abkantung ausgebildet. Beton kann durch diese kreisförmigen
Ausnehmungen dringen und somit für eine Verzahnung des
Blechteils mit dem Beton sorgen. Das Stahlbetonbauteil wird somit äußerst
belastbar. Ferner sind die Blechteile dadurch auch fest verankert
und verschieben sich nicht beim Eingießen des Betons.
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Ein
durch jede Ausnehmung geführter Längsbewehrungsstab
der unteren Längsbewehrung verbessert erfindungsgemäß die
Tragfähigkeit des Stahlbetonbauteils, da schräg
eingeleitete Kräfte über die Verbundwirkung zwischen
Blechteil und Längsbewehrungsstab in eine Normalkraftkomponente
sowie Querkraftkomponente aufgeteilt werden. Das Stahlbetonbauteil
besitzt dadurch eine weiter gesteigerte Duktilität.
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Besonders
vorteilhaft ist die Ausgestaltung der Erfindung derart, dass die
Abkantungen mit zusätzlichen Aussparungen ausgebildet sind.
Dadurch wird die Verbundwirkung zwischen den Blechteilen sowie dem Beton
im Stahlbetonbauteil nochmals weiter verbessert, die Tragfähigkeit
des Stahlbetonbauteils wird nochmals erhöht.
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Vorteilhafterweise
weist jedes Blechteil eine Dicke von 3 oder 5 mm auf. Aus Gründen
der Tragfähigkeit durchgeführte Versuche haben
gezeigt, dass durch anders gewählte Dicken nicht das optimale
Verhältnis von Querkrafttragfähigkeit in Bezug
auf die Verbundwirkung erreicht wird. Zudem wirkt sich die Vorhaltung
nur zweier Blechteile besonders günstig auf die Materialkosten
aus. Die Blechteile müssen nicht speziell angepasst werden.
Vielmehr können sie nach Bedarf hergestellt werden, wodurch
Lager- und Vorhaltekosten für unterschiedliche Blechteile
vermieden werden.
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Erfindungsgemäß sind
in einer bevorzugten Ausführungsform die Blechteile samt
damit verbundenen Bügeln gleichmäßig
um einen Bereich mit einer hohen Querkraftbelastung angeordnet.
Dadurch kann die Bemessung des Stahlbetonbauteils mit einfachen
Mitteln und bestehenden Möglichkeiten erfolgen. Eine umfangreiche
Berechnung für jeden Einzelfall kann somit vermieden werden.
Erfindungsgemäß ist es zudem vorteilhaft, wenn
die Blechteile parallel zueinander angeordnet sind. Dadurch lassen
sich einfache Geometrien, die der Bemessung des Stahlbetonbauteils
dienlich sind, verwirklichen. Die erfindungsgemäße
Konstruktion des Stahlbetonbauteils ist somit einfach herzustellen
und kostengünstig.
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Die
Anordnung der Blechteile, die als Bewehrung dienen, konzentriert
sich beim Einbau in ein Stahlbetonbauteil in einem Kernbereich.
Die dort angeordnete große, durch die Blechteile ausgeführte,
Bewehrungsmenge erhöht die Durchstanzfestigkeit des Betonbauteils
signifikant. Bei größerer Entfernung zum Kernbereich,
der im Idealfall in der Zone der stärksten Querkraftbelastung
liegt, z. B. in einem Stützenbereich, kann die Anzahl der
Blechteile vorteilhaft verringert werden. Die Tangentialabstände
der Bewehrungsbauteile sind dann mit zunehmendem Abstand vom Kernbereich
vergrößerbar.
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Vorteilhafterweise
sieht die Erfindung vor, dass der Bügel in einer Längsausnehmung
des Blechteils eingehängt ist. Die Längsausnehmung
lässt sich einfach herstellen, da die Blechteile – wie
eingangs erwähnt – als frei fallende Stanzteile
gefertigt werden. Die Längsausnehmung kann somit einfach
aus dem Blech herausgestanzt werden.
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Weiterhin
ist eine schnelle Verbindung auf der Baustelle möglich,
da das Einhängen die schnellste Verbindemethode darstellt.
Zudem wird die Verbundwirkung des Bauteils durch das Umgießen
der aus Blechteil und Bügel bestehenden Querkraftbewehrung
durch diese Längsausnehmung noch erhöht, da Beton
zwischen den verbleibenden Zwischenraum der Längsausnehmung
im Blechteil während des Betoniervorgangs fließt und
nach Aushärten des Betons diesen vollständig ausfüllt.
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Zur
Herstellung eines erfindungsgemäßen Stahlbetonbauteils
ist es vorteilhaft, wenn die Längsausnehmungen im Blechteil
eine Lagesicherung für den Bügel aufweist. Dadurch
wird vermieden, dass beim Betoniervorgang der Bügel in
seiner Position relativ zum Blechteil bewegt wird.
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Besonders
vorteilhaft ist die Lagesicherung dabei als Rastung ausgebildet,
was zu einer schnellen Montage und damit zur Einsparung von Arbeitszeiten
führt. Die Baukosten eines erfindungsgemäßen
Stahlbetonbauteils werden dadurch verringert.
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Besonders
bevorzugt sind je Blechteil zwei Bügel an diesem befestigt.
Dadurch können höhere Querkraftbewehrungsgrade
erreicht werden, ohne großen zusätzlichen Montageaufwand.
Vor dem Betonieren werden anstelle eines Bügels zwei Bügel
in eine Längsausnehmung eines Blechteils eingeführt.
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Besonders
vorteilhafterweise sieht die Erfindung vor, dass die Bügel
aus Baustahl mit einem Durchmesser von 6 mm gefertigt sind. Dieser
mit einer Großzahl an Versuchen erfindungsgemäß ermittelte
Wert hat zugleich viele Vorteile. So können hohe Verbundfestigkeiten
erreicht werden. Gleichzeitig ist die Montage auf der Baustelle
einfach, da sich Bewehrungsstäbe dieser Dicke leicht um
wenige Millimeter verformen lassen. Auch komplizierte Geometrien
sind damit leicht zu bewehren.
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Besonders
bevorzugt liegen die Bügel einfach auf der oberen Längsbewehrung
auf und erstrecken sich durch diese hindurch. Dadurch müssen
die Bügel, als Teil der Querkraftbewehrung nicht zwingend
in ihrer Lage zusätzlich gesichert werden. Der Montageaufwand
wird weiterhin vermindert, was die Kosten für die Herstellung
eines erfindungsgemäßen Stahlbetonbauteils senkt.
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Dabei
ist besonders vorteilhaft, dass die Bügel in einer Winkellage
zum jeweiligen Blechteil bist zu 45° verschwenkt eingebaut
sind. Dadurch wird erfindungsgemäß sichergestellt,
dass möglichst wenige Bügelgrößen
vorgehalten werden müssen.
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Somit
können die gleichen Bügel für Stahlbetondecken
mit Dicken von 18 cm oder z. B. 20 cm verwendet werden. Die Bevorratung
auf der Baustelle kann dadurch verringert werden, was zu einer weiteren
Kostensenkung in der Herstellung des Stahlbetonbauteils beiträgt.
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Besonders
bevorzugt ist das Stahlbetonbauteil wenn die Bügellänge
(hB), bei einer Bauteildicke (h) kleiner
24 cm, dem Wert der Gleichung hB = (h – co – cu – 7,5)·1,06
entspricht. Ebenso vorteilhaft entspricht die Bügellänge
(hB), bei einer Bauteildicke (h) größer
oder gleich 24 cm, dem Wert der Gleichung hB =
h – co – cu – 6,5.
Dabei entspricht co der oberen Betonüberdeckung
und cu der unteren Betonüberdeckung.
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So
ausgebildete Stahlbetonbauteile verfügen immer über
ein optimales Tragverhältnis, da der Bügel immer
in einem günstigen Winkel liegt und damit mit dem umgebenden
Beton einen guten Verbund eingeht und somit nicht aus dem Langloch
des Blechs herausgezogen wird.
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Besonders
vorteilhaft ist die Ausgestaltung der Erfindung derart, dass die
Querkraftbewehrung aus derart vielen L-förmigen Blechteilen
aus Baustahl mit daran befestigten Bügeln gebildet ist,
dass die Gleichung
erfüllt ist.
Dabei
sind:
u
krit: der Umfang des kritischen
Rundschnitts nach
Abschnitt 10.5.2 von DIN 1045-1 unter
Berücksichtigung nachstehenden Angaben, wobei
DIN
1045-1, Abschnitt 10.5.2(14) hier keine Anwendung findet.
Der
kritische Rundschnitt ist nach
DIN 1045-1, Abschnitt 10.5.2 für
Innenstützen sowie Stützen in der Nähe von Öffnungen
in der Platte zu führen. Stützen, die weniger
als 6 h von mindestens einem Plattenrand entfernt sind, gelten als
Rand- bzw. Eckstützen. Für diese ist der Rundschnitt
in Anlehnung an
DIN 1045-1, Bild 41 zu führen,
wobei als Randabstand 6 h zu setzen ist (anstatt 3 d nach Bild 41).
Ergibt eine Rundschnittführung nach
DIN 1045-1,
Bild 39 dadurch eine kleinere Rundschnittlänge,
so ist diese maßgebend.
β: Lasterhöhungsfaktor
für horizontal unverschieblich gelagerte Deckensysteme
nach
DIN 1045-1, Bild 44 oder nach
Heft
525 des DAfStb, Abschnitt 10.5.3.
V
Ed:
die auf das Bauteil wirkenden Designwerte der Einwirkungen
V
Rd,max = α
Blech·V
Rd,ct wobei
α
Blech:
der Faktor zur Berücksichtigung der Tragfähigkeitserhöhung
durch die Bleche ist.
| | Blechdicke
t [mm] | Bewehrung
ds | Max.
Anzahl der Bügel | αBlech
|
| GM-L5/12 | 5 | 12 | 2 | 2,0 |
| GM-L5/10 | 5 | 10 | 1 | 1,7 |
| GM-L3/12 | 3 | 12 | 1 | 1,7 |
| GM-L3/10 | 3 | 10 | 1 | 1,5 |
V
Rd,ct: wird wie nachstehend
für Innen-, Rand- und Eckstützen ermittelt:
Im
kritischen Rundschnitt beträgt die Querkrafttragfähigkeit
V
Rd,ct der Platte zur Ermittlung der maximalen
Tragfähigkeit:
κ: der Maßstabsfaktor
nach Gleichung (106) in
DIN 1045-1,
ρ
l: mittlerer Längsbewehrungsgrad
innerhalb des betrachteten Rundschnitts
d: statische Bauteilhöhe
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Weiterhin
ist es vorteilhaft, wenn die Querkraftbewehrung aus derart vielen
L-förmigen Blechteilen aus Baustahl mit daran befestigten
Bügeln gebildet ist, dass die Gleichung β·VEd ≤ VRd,sy,L
erfüllt
ist.
Dabei entspricht:
β: nach DIN 1045-1,
Bild 44 oder nach DAfStb Heft 525, Abschnitt 10.5.3
VRd,sy,L: dem Durchstanzwiderstand der L-Bleche
VRd,sy,L = k1·VRd,ct·ui + 2·nBügel·k2·As,Bügel·fyd·nBleche
k1 = 1,70: für
den Rundschnitt im Abstand 0,5 d vom Stützenrand
k1
= 1,35: für den Rundschnitt im Abstand 1,25 d vom Stützenrand
k1
= 1,00: für Rundschnitte im Abstand ≥ 2,0 d vom
Stützenrand
ui: Umfang des Rundschnitts im betrachteten
Nachweisschnitt
nBügel: Anzahl
der Bügel je Stahlblech (1 oder 2)
k2: Verbundbeiwert
k2
= 0,8: für t = 5 mm und 2 ∅ 12 mm
k2 = 0,7:
für t = 5 mm und 2 ∅ 10 mm und für t
= 3 mm und 2 ∅ 12 mm
k2 = 0,5: für t = 3
mm und 2 ∅ 10 mm
As,Bügel:
Querschnittsfläche eines Bügelschenkels
fyd: Bemessungswert der Bügelspannung
nBleche: Anzahl der Stahlbleche im betrachteten
Rundschnitt
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Ein
so ausgestaltetes Stahlbetonbauteil weist ein stärkeres
Durchstanzverhalten auf als alle vergleichbaren bekannten Lösungen
im Stand der Technik.
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Weiterhin
ist es vorteilhaft, wenn die Abstände der Bleche in Richtung
von der belasteten Fläche (Stütze) ausgehenden
Radien sr (radiale Richtung) folgende Werte nicht überschreiten:
- – Der Abstand eines Blechs zum vorherigen
oder nächsten Rundschnitt darf 0,75 d nicht überschreiten.
- – Der kleinste Abstand zweier Bleche darf 3 cm nicht
unterschreiten.
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Zudem
sind die Abstände der Bleche untereinander in Richtung
des Verlaufs der Rundschnitte st (tangentiale
Richtung) vorteilhaft innerhalb der folgenden Werte: st ≤ 0,75 × d × 0,8 × i ≤ 3,5 × d i:
Nummer des Rundschnitts
d: statische Bauteilhöhe
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So
werden erfindungsgemäß die größten
Tragfähigkeiten erreicht.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung
eines Stahlbetonbauteils, ist vorgesehen, dass zuerst die L-förmigen
Blechteile auf die unterste Lage der Längsbewertung eingefädelt
werden. Die Blechteile stehen anschließend nach oben, da
sie die Ausnehmung der Längsbewehrung formschlüssig
umschließen und ein Umkippen verhindern. Dabei ragen die
Blechteile über die untere Längsbewehrungslage
hinaus, berühren aber noch nicht den Bereich der oberen
Längsbewehrungslage. Anschließend werden die Bügel
in die Längsausnehmung der Blechteile eingehängt
und liegen mit ihren Schultern auf der obersten Lage der Längsbewehrung
auf. Anschließend wird die Bewehrung in einer Charge mit
Beton vergossen. Nach dem Aushärten des Betons ist das
Stahlbetonbauteil fertig und belastbar.
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Besonders
vorteilhaft ist das Vergießen in zwei Schritten. Dabei
kann beispielsweise nach Einfädeln der Blechteile auf die
unterste Längsbewehrung die untere Längsbewehrung
mit den Blechteilen vergossen werden. Dies kann in einem Fertigteilwerk
geschehen. Nach dem Aushärten können diese so
hergestellten Platten auf die Baustelle transportiert werden. Hier
erfolgt der Einbau der oberen Längsbewehrungslage sowie das
Einhängen der Bügel in die Ausnehmungen des Blechteils.
Anschließend wird die obere Bewehrungslage soweit verfüllt,
bis die gewünschte Deckendicke erreicht ist. Nach dem Aushärten
des Betons ist das erfindungsgemäße Stahlbetonbauteil
fertig.
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Besonders
vorteilhaft werden die Bügel in den Ausnehmungen vor dem
vollständigen Vergießen mit Beton verrastet, damit
während des Betoniervorgangs keine Lageänderungen
der Bügel relativ zum Blechteil erfolgen kann.
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Weitere
Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
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1 Ausschnitt
eines erfindungsgemäßen Stahlbetonbauteils
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2a L-förmiges
Blechteil in Seitenansicht
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2b L-förmiges
Blechteil in Aufsicht ohne eingesetzten Bügel
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2c L-förmiges
Blechteil mit eingesetztem Bügel in Frontansicht
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3a L-förmiges
Blechteil mit eingesetztem Bügel in Seitenansicht
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3b L-förmiges
Blechteil mit zwei eingesetzten Bügeln in Seitenansicht
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4 Bewehrungsanordnung
eines erfindungsgemäßen Stahlbetonbauteils
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1 zeigt
einen Ausschnitt eines Stahlbetonbauteils 10 mit mindestens
einer oberen Längsbewehrungslage Bo und mindestens einer
unteren Längsbewehrungslage Bu, und einer Querkraftbewehrung
Q, wobei diese in ihrer Ausdehnung L über die oberste Längsbewehrung
Boo und die unterste Längsbewehrung Buu geführt
ist, wobei die Querkraftbewehrung Q aus freifallenden Blechteilen 20 mit
daran befestigten Bügeln 30 gebildet ist. Dabei
weist jedes Blechteil 20 eine Abkantung 40 auf.
Die Abkantung 40 ist dabei an der bügelabgewandten
Seite des Blechteils 20 angeordnet. Jedes Blechteil 20 weist
bevorzugt eine Dicke von 3 oder 5 mm auf. Die Stahlbetonbauteildicke
h verläuft über den gesamten Querschnitt. Die
obere Betonüberdeckung co ist vom
oberen Bauteilende bis zum Beginn des Bügels 30 ausgebildet,
die untere Betonüberdeckung cu verläuft
vom Ende des Blechs 20 bis zum unteren Bauteilende.
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Zudem
zeigt 1, dass die Blechteile 20 parallel zueinander
angeordnet sind. Die Bügel 30 sind dabei in eine
Längsausnehmung 22 des Blechteils 20 eingehängt.
Das Clipblechteil 24 sorgt für die sichere Befestigung
des Bügels 30 in der Längsausnehmung 22 des
Blechteils 20. Das Clipblechteil 24 fungiert dabei
als Rastnase, die ein versehentliches Herausrutschen des Bügels 30 aus
der Längsausnehmung 22 des Blechteils 20 verhindert.
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Die
Bügel 30 liegen mit ihrer dem Blechteil 20 abgewandten
Seite über eine annähernd rechtwinklig ausgebildete
Biegung auf der obersten Lage Boo der Längsbewegung Bo
auf. Erfindungsgemäß sind zudem die Bügel 30 annähernd
T-förmig ausgebildet und werden durch eine Biegetechnik
hergestellt.
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2a zeigt
ein Blechteil 20 mit einer Längsausnehmung 22 sowie
einem daran befestigten Clipblechteil 24. Im unteren Bereich
des Blechteils 20 ist eine Abkantung 40 ausgebildet.
An die Abkantung 40 schließen kreisförmige
Ausnehmungen 50 an.
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2b zeigt
ein Blechteil 20, wo in der Abkantung 40 Aussparungen 52 angeordnet
sind, die den Verbund des Blechteils 20 im Beton deutlich
erhöhen.
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2c zeigt
ein L-förmiges Blechteil 20 mit eingesetztem Bügel 30 in
Frontansicht, vor dem Vergießen mit Beton. Das Blechteil 20 ist
dabei über die unterste Längsbewehrungslage Buu
geführt, wobei die Abkantung 40 den unteren Längsbewehrungsstab
S umgreift. Je zwei Längsbewehrungsstäbe S sind
durch die Ausnehmungen 50 hindurchgeführt und
sorgen somit für sicheren Verbund zwischen Blechteil 20 und
unterer Längsbewehrungslage Buu. Das Clipblechteil 24 hält
den Bügel 30 in der Längsausnehmung 22 des
Blechteils 20. Der Bügel 30 hat zwei
Schultern 32, die auf der obersten Lage Boo der oberen
Längsbewehrung Bo aufliegen.
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3a zeigt
dieselbe Einbausituation wie 2c, allerdings
in der Seitenansicht. Der Bügel 30 ist bezüglich
eines Winkels α zur vertikalen Achse beliebig einbaubar.
Dadurch ist ein aufwendiges Ausrichten des Bügels 30 relativ
zum Blechteil 20 unnötig.
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Der
Bügel 30 wird in der Längsausnehmung 22 durch
das Clipblechteil 24 in einem Befestigungsbereich BF gehalten.
Zudem zeigt 3a, dass die unterste Bewehrungslage
Buu der Längsbewehrung Bu durch die Ausnehmungen 50 geführt
ist. Die Abkantung 40 ist vorteilhafterweise nahe den Ausnehmungen 50 angeordnet.
Das Blechteil 20 sowie der Bügel 30 bilden
so erfindungsgemäß die Querkraftbewehrung Q für ein
erfindungsgemäßes Stahlbetonbauteil 10.
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3b zeigt
exemplarisch, dass auch zwei Bügel 30 je Blechteil 20 verwendet
werden können. Hier sind beide Bügel 30 in
einem Befestigungsbereich BF durch das Clipblechteil 24 sicher
in Position gehalten. Die jeweiligen Schultern 32 liegen
auf der obersten Längsbewehrungslage Boo auf. Die Bügel 30 bilden
somit in Verbindung mit dem Blechteil 20 die Querkraftbewehrung
Q.
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4 zeigt
eine Bewehrungsanordnung BA unter Verwendung mindestens 20 L-förmiger,
freifallend hergestellter Blechteile 20 aus Baustahl mit
daran befestigten Bügeln 30. Man erkennt, dass
die Blechteile 20 konzentrisch um einen Kernbereich K angeordnet
sind. Die Blechteile 20 stehen dabei mit ein oder zwei
Bügeln 30 in Korrespondenz und bilden somit in
ihrer Gemeinsamkeit die Querkraftbewehrung Q.
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Die
Erfindung ist nicht auf eine der vorgeschriebenen Ausführungsformen
beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.
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Sämtliche
aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung
hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver
Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten,
können sowohl für sich als auch in den verschiedensten
Kombinationen erfindungswesentlich sein.
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Bezugszeichenliste
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- BA
- Bewehrungsanordnung
- BF
- Befestigungsbereich
- K
- Kernbereich
- Bu
- untere
Längsbewehrungslage
- Buu
- unterste
Längsbewehrungslage
- Bo
- obere
Längsbewehrungslage
- Boo
- oberste
Längsbewehrungslage
- L
- Ausdehnung
- S
- Bewehrungsstab
- Q
- Querkraftbewehrungslage
- h
- Bauteildicke
- HB
- Bügellänge
- 10
- Stahlbetonbauteil
- 20
- Blechteile
- 22
- Längsausnehmung
- 24
- Clipblechteil
- 30
- Bügel
- 32
- Schulter
- 40
- Abkantung
- 50
- Ausnehmungen
- 52
- Aussparungen
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 2727159
A1 [0005]
- - DE 29812676 U1 [0005]
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - Abschnitt
10.5.2 von DIN 1045-1 [0039]
- - DIN 1045-1, Abschnitt 10.5.2(14) [0039]
- - DIN 1045-1, Abschnitt 10.5.2 [0039]
- - DIN 1045-1, Bild 41 [0039]
- - DIN 1045-1, Bild 39 [0039]
- - DIN 1045-1, Bild 44 [0039]
- - Heft 525 des DAfStb, Abschnitt 10.5.3 [0039]
- - DIN 1045-1 [0039]
- - DIN 1045-1, Bild 44 [0040]
- - DAfStb Heft 525, Abschnitt 10.5.3 [0040]