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Technisches Problem
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Um „Nüsse” bzw. „Bits” zu benutzen bzw. abzulegen braucht man bei herkömmlichen Magazinen i. A. zwei Hände und unnötig viel Zeit, da ihre Antriebsseite dem Benutzer nicht zugewandt ist und die Magazine die Werkzeugaufnahme direkt mit der Maschine nicht unterstützen.
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Erfindungsgemäße Magazine ermöglichen:
- – Zeitersparnis durch Werkzeugaufnahme mit der Maschine,
- – schwerkraftunabhängige Werkzeugvorhaltung (auch über Kopf),
- – Einhandentnahme und -Ablage des Werkzeuges,
- – bei platzsparender Werkzeuganordnung,
- – auszugsicheren Halt in Magazin wie Maschine,
- – lückenlosen Übergang dazwischen,
- – auch von Bit- auf Vierkantsystem.
- – Jedes magazinierte Werkzeug ist Maschinenparkplatz.
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Lösung
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Das Werkzeug muß Formen aufweisen, an denen es ein Stoppglied (9) im Dispenser (1) festhält, wenn der Werkzeughalter durch Schwenk- oder Parallelverschiebung auf einer Bahn (3b) zurückgezogen wird, die leicht von der Einführungs-Bahn (3a) abweicht (I und II). III zeigt die Ruhelage einer Nuss, IV die Entnahme einer Bitnuss aus derselben. Die zum Trennen des Werkzeugs vom Futter erforderlichen Kräfte werden durch praktisch fixierte Magazine oder integrierte Auswurfhilfen aufgefangen.
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Anwendungsgebiet
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Herkömmliche Magazine von „Nüssen” (Steckschlüsselsätze) bzw. Schraub- u. Bohrbits (Magnet,- Friktions,- wie Automatikfutter), Werkzeugkästen,/-wagen, Akkuschrauberkoffer, Spezialmagazine für ergonomisch besonders günstiges oder sicheres Arbeiten, Verkaufsdisplays.
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Stand der Technik
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Allgemein verbreitet sind Werkzeugkästen und -koffer, Steckschlüssel-Garnituren, Bit-Sortimente/-Etuis, Knarrensätze, Schlagschraubendreher-Sätze, etc., in denen sich die jeweiligen bereitgehaltenen Werkzeuge (Steckschlüsseleinsätze (im Folgenden ”Nuss”), Bits, Bohrer....) mit der Antriebsseite vom Nutzer abgewandt oder bei liegender Aufbewahrung ihm zumindest nicht zugewandt befinden. Um die Werkzeuge zu benutzen bzw. abzulegen muss man sie jeweils mit einer Hand entnehmen, herumdrehen, dabei mit einer Hand die Bohrmaschine/den Akkuschrauber/die Druckluftratsche (im Folgenden ”die Maschine”) halten und mit der anderen das Werkzeug austauschen – und umgekehrt. Einerseits braucht man zwei Hände, muss also z. B. ein Werkstück ablegen oder auf einer Leiter erst sicheren Stand mit beiden Füssen einnehmen, andererseits dauert der Werkzeugwechsel an sich schon unnötig lange. (Bsp.:
DE 103 59 266 A1 2004.07.22).
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Speziell Nuss-Garnituren lassen sich im Allgemeinen auch nicht in senkrechter oder Über-Kopf-Lage benutzen.
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Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurden einige Magazine entwickelt, die an der Maschine montiert werden können und einen schnellen Werkzeugwechsel erlauben. Diese sind aber meist aufwändig in der Herstellung, vergrößern die Maschine nicht unerheblich und verschlechtern merklich die Ergonomie derselben, da der Maschinenschwerpunkt nach vorne verlagert wird. Sie erlauben systembedingt auch nur eine geringe Auswahl an Werkzeugen bzw. Maschinen. (Bsp.:
GB 2320921 A )
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Ein System, das viele dieser Nachteile nicht hat, ist unter
US 2004/0222115 A1 veröffentlicht worden.
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Dieses System ist aber auch noch beschränkt in der Menge der Werkzeuge, die gleichzeitig zur Entnahme bereitstehen, da dieselben auf zwei rechtwinklig voneinander abweichenden Wegen ein- bzw. ausgeführt werden müssen. Es eignet sich also sehr gut zur Befestigung am Gürtel bei gleichzeitiger Benutzung von nur wenigen verschiedenen Werkzeugen, wozu es ja auch vorrangig dienen sollte. Um einen handelsüblichen Satz von Werkzeugen anzubieten, würde aber eine sehr große Benutzeroberfläche benötigt und zusätzlich noch erheblicher Handhabungsraum, da die Werkzeuge schwungvoll rechtwinklig zur Benutzeroberfläche entnommen werden müssen. Der Benutzer wird auch immer noch gezwungen, Bewegungen auszuführen, die genau quer zu denen verlaufen, die die Werkzeuge auf kürzestem Weg in das Magazin und wieder heraus bringen. Wie in jener Anmeldung unter [0064] ausgeführt, ist für die Funktion jenes Systems auch eine Fassung des Bits mit konstantem Durchmessser nötig.
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Jenes System ist prinzipiell so aufgebaut, dass ein in dasselbe gestecktes Werkzeug auf keinen Fall wieder auf demselben Weg wieder herausgezogen werden kann, auf dem es hineinkam, da es beim Eindringen in das System einen federbeaufschlagten Verschlussmechanismus wegdrücken muss, der gleich nach dem Passieren wieder in seine vorherige Lage zurückspringt. Wie unter [0084] ausgeführt, wird, da das System seitlich offen ist (und sein muss), ein zweites elastisches Element benötigt, nur um zu verhindern, dass das Werkzeug seitlich herausfallen kann. Es ist auch nicht zur Verwendung z. B. auf einer ebenen Stellfläche gedacht und geeignet, außer es würde auf derselben fixiert.
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Aufgabe der Erfindung
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Wer mit einem Handgriff, einer Knarre, einer Leier oder einer Maschine arbeitet, die die Aufnahme verschiedener Werkzeuge erlaubt, die in Drehung versetzt werden sollen, soll diese ohne Zeitverlust oder Zuhilfenahme einer zweiten Hand wechseln können. Dies betrifft auch den Wechsel von Bit- auf Vierkant-system.
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Auch soll der zum Einhandarbeiten benötigte Arbeitsraum sowie der Flächenbedarf für die Bereitstellung der Werkzeuge minimiert werden, so dass er herkömmlichen Zwei-Hand-Magazinen entspricht. Deren Gebundenheit an ebenen Untergrund bzw. einen Platz auf der Werkbank oder dem Werkstattwagen soll aufgehoben werden, um die Werkzeuge in großer Auswahl bzw. den individuellen und jeweiligen Bedürfnissen entsprechend in ergonomisch günstigster Lage zur Verfügung zu haben, ohne Arbeitsfläche dafür beanspruchen zu müssen – z. B. indem die Werkzeuge an senkrechten Flächen oder Bauteilen oder vor der Arbeitsfläche bereitgehalten werden. Sie sollen in wirklich jeder Lage – auch bei Überkopfarbeiten – am für die jeweilige Situation günstigsten Ort bereitstehen können. Dies gilt auch für Adapter, Verlängerungen etc. sowie für die verwendete Maschine, die auf einem beliebigen Werkzeug geparkt werden kann, da dieses ja in Arbeitsrichtung vorgehalten wird, ohne dass die Maschine einen extra Platz auf der Arbeitsfläche oder einen speziellen Halter zu benötigt.
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Das System soll auch mit Magnet- wie Quick-release-Bithaltern funktionieren.
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Um durchgängig schnell und sicher arbeiten zu können, soll auch der Wechsel von Bit- auf Vierkantantrieb einhändig erfolgen können. Dabei soll die Nuss nicht nur federnd gehalten, sondern wirklich formschlüssig und damit sicher am Antrieb fixiert werden können.
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Die einfachste Ausführungsform der Erfindung kommt gänzlich ohne bewegliche Teile, eine, die in beliebiger Lage anwendbar ist, mit einem federnden Element pro Dispenser bzw. Werkzeug aus.
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Weitere Ausgestaltungen der Erfindung betreffen die praktische und didaktisch sinnvolle Verkaufspräsentation der Werkzeuge sowie deren Gestaltung.
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Im Folgenden soll die Erfindung anhand einiger Beispiele erklärt werden:
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1a zeigt den Dispenser (1) von der Seite in einer einfachen Ausführung, die für die Aufnahme von Bits (4b) ausgelegt ist. Das Bit (4b) wird auf der unteren Bewegungsbahn (3b) mit seinem vorderen Ende in den Dispenser (1) eingeführt.
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Das Bit (4b) braucht dann nur am hinteren Ende nach oben bewegt zu werden, um an der umlaufenden Vertiefung (25a) in Eingriff mit dem Stoppglied (9) zu kommen. Wenn der Benutzer also die Maschine, in der das Bit (4b) steckt, leicht nach oben schwenkt, so dass das Bit (4b) die Bewegungs-Bahn (3a) erreicht, und sie anschließend nach hinten zieht, bleibt das Bit (4b) in dem Dispenser (1) stecken (vorausgesetzt, es befindet sich in einer Maschine oder einem Halter (30), der es nur über Friktion oder magnetisch festhält). Die Bahn (3a) ist also quasi eine virtuelle für das Bit (4b), da sich das Bit (4b)/die Nuss (4a) auf ihr ja kaum bewegen kann.
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Nach dem Wegziehen des Halters (30) hält das untere Führungsteil (2), das hier die Funktion der Rasthilfe (12) hat, das Bit (4b) durch entsprechend nachgiebig geformte und federnde Verbindungen (13) zum Gehäuse (14) in Formschluss mit dem oberen Führungsteil (2), das hier als Stoppglied (9) fungiert.
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Zwischen den oberen und unteren Führungsteilen (2) befindet sich ein Endanschlag (10a), der über Sollbruchstellen verfügt, um ihn auf verschiedene Bitlängen einstellen zu können.
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1b zeigt den Dispenser (1) vereinfacht im Schnitt von oben in derselben Ausführung, ohne Bit (4b). Sein Körper könnte z. B. als Abschnitt eines Strangpressprofils hergestellt sein oder als Spritzgussteil, mit jeweils einer gestanzten Zwischenwand (17a) an beiden Seiten. An diesen können beliebig viele Körper und Zwischenwände (17a) angelagert und über Stäbe mit Federscheiben etc. mittels der Verbindungsteile (22) miteinander und mit Aufnahmen (20a) in Werkzeugkoffern, -wagen, -taschen etc. verbunden werden. (Siehe auch 3b und c).
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Auch 2a zeigt einen Dispenser (1) vereinfacht von der Seite in einer Ausführung, die für die Aufnahme von Bits (4b) ausgelegt ist. An der Spitze des Bits (4b) befindet sich ein Endanschlag, (10a) in Form einer Madenschraube mit durchgehendem Innensechskant. Sie ist von vorne oder hinten auf verschiedene Bitlängen einzustellen. Die Bits (4b) sind in der Nähe ihres vorderen Endes in einer Ebene (5b) in allen Richtungen formschlüssig fixiert – nur in Richtung der Rasthilfe (12) können sie unter Überwindung des Federdrucks bewegt werden. Sie hält das Bit (4b) durch entsprechend nachgiebig geformte und federnde Verbindungen (13) zum Gehäuse (14) in Formschluss mit dem Stoppglied (9) (Siehe auch 2b und c). Die Einführhilfe (8) weist ein Zeichen (29a) auf, das unter einer Schutzscheibe (29b) steckt., wobei die Schutzscheibe (29b) Teil des Dispensers (1) ist, der ganz aus glasklarem Material geformt ist.
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2b und c zeigen ein Stoppglied (9) aus beispielsweise Stahl, welches in einen Dispenser (1), der ansonsten ganz aus stranggepresstem Kunststoff besteht, eingesetzt werden kann, um die Lebensdauer zu erhöhen. Außerdem unterstützt die das Bit (4b) halb umgreifende Kante des Stoppgliedes (9) die Verwendung von Bits (4b) mit dispenserseitig besonders flachen umlaufenden Vertiefungen (25a) am Schaft (= Vielzahn-Schaft (24)), die direkt aneinander liegen (siehe 2f).
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2d zeigt die Mechanik eines einfachen, aber robusten Dispensers (1), die Funktion entsteht hier nur durch Biegungen eines Stahlbandes.
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2e zeigt den Querschnitt von zwei verschiedenen Dispensern (1), die Verbindungsteile (22) sind bei dem Oberen als Rundschienen in Zapfen- und Nutenform, bei dem Unteren in Schwalbenschwanzschienenform ausgeführt.
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2f (S. 2) zeigt einen Bit (4b) mit Vielzahn-Schaft (24) mit dispenserseitig besonders flachen, umlaufenden Vertiefungen (25a) nach Art von Widerhaken. Bits (4b) dieser Art können z. B. trotz unterschiedlicher Spitzen immer genau so tief eingesteckt werden, dass sie den Endanschlag (10a) berühren und deswegen unter Spannung stehen und nicht wackeln. Eine Konifizierung (26b) in Richtung des Futters beschleunigt das Einführen in dasselbe.
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3a (S. 1) zeigt einen Dispenser (1), der für die Aufnahme von Nüssen (4a) ausgelegt ist, von der Seite. Das Stoppglied (9) befindet sich hier unterhalb der Bahnen (3a und b). Die Nuss (4a) wird auf der oberen Bahn (3a) auf dem Vierkant steckend eingeführt. Die Maschine, an der sich der Vierkant befindet, wird dann nach unten geschwenkt und nach hinten gezogen. Die Nuss (4a), folgt bis zum Stoppglied (9), wird dann von diesem zurückgehalten und rutscht, wenn der Vierkant heraus ist, durch die Schwerkraft zurück in ihre Ruhelage (5a). Der Dispenser (1) hat zur Befestigung an den Aufnahmen (20a) schwalbenschwanzförmige Verbindungsteile (22) auf der Rückseite. Mehrere Dispenser (1), die zusammen an den Aufnahmen (20a) befestigt sind, bilden zusammen mit diesen ein Magazin (16b), welches z. B. an einer Lochblechwand eingehängt werden kann.
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Eine Möglichkeit, wie mehrere Dispenser (1) gereiht werden können, zeigen 3b und c. 3b zeigt die Variante, die aus parallelen Zwischenwänden (17a) besteht, zwischen denen die Mechanik befestigt ist, 3c Zwischenwände (17b) mit angeformter Mechanik.
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3d zeigt mehrere Dispenser (1) für Nüsse (4a) an Aufnahmen (20a), die kaskadenförmig angeordnet sind, und die Schwalbenschwanzschienenform aufweisen wie auch die Verbindungsteile (22), von der Seite eingeschoben, um z. B. an einer Lochblechwand optimalen Zugriff zu ermöglichen.
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4a zeigt, wie Dispenser (1) für Bits (4b) an einer Wand mit Aufnahmen (20a) in Widerhakenform parallel zu derselben angebracht werden können. Die Wand könnte z. B. auch der geöffnete Deckel eines Werkzeugkoffers sein, da die Bits (4b) ja an demselben durch Federdruck gegen das Stoppglied (9) festgehalten werden, auch wenn derselbe zugeklappt wird.
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Gleichzeitig zeigt 4a den Bewegungszyklus beim Einführen eines doppelseitigen Bits (4b) mit zwei gleichen Spitzen, das von einem automatischen Halter (30) gehalten wird – bis zum Wiederentnehmen. Durch die zwei gleichen Spitzen kann der Benutzer immer erkennen, um welches Bit es sich handelt.
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Im Einzelnen:
- A) Die Figur zeigt den leeren Dispenser (1), die Feder drückt die Rasthilfe (12) gegen das Stoppglied (9).
- B) Das Bit (4b) wurde bis zum Endanschlag (10a) eingesteckt, die vordere Fläche des Halters (30) berührt gerade die Fläche (11a) des Bitfutterabweisers (11).
- C) Durch Hochkippen der Maschine/des Schraubers (33) annähernd um einen Punkt auf der Ebene (5b) wird der Kragen (30a) des Halters (30) nach hinten gedrückt, da das Bit (4b) von der Rasthilfe (12) mit der dispensereitigen umlaufenden Vertiefung (25a) gegen das Stoppglied (9) gedrückt wird und so nicht nach hinten ausweichen kann. Dadurch wird das Bit (4b) vom Halter (30) freigegeben.
- D) Der Halter (30) kann also abgezogen werden,
- E) das Bit (4b) schnappt dann in seine Ruhelage (5a).
- F) Bei dem erneuten Aufstecken des Halters (30) wird der Kragen (30a) desselben wieder nach hinten geschoben (was bei manchen Bithaltern nötig ist, um überhaupt Bits in dieselben einzuführen).
- G) Wird dann die Maschine wiederum gekippt, so wird das Bit (4b) automatisch durch die bitseitige Fläche (10c) des Endanschlages (10a) nach hinten gedrückt, bis es in Eingriff kommt mit dem Stoppglied (9),
- H) der Kragen (30a) des Halters (30) kann wieder nach vorne federn (falls er nicht automatisch verriegelt hat, tut er es jetzt). Durch leichten Druck des Bits (4b) nach unten wird die Feder der Rasthilfe (12) zusammengedrückt und das Bit (4b) kann wieder herausgezogen werden.
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Diese Vorgänge laufen nach kurzer Eingewöhnungszeit in so kurzer Zeit automatisch und unbewusst ab, dass es schwierig ist, sie nachzuverfolgen.
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4b zeigt vergleichbare Dispenser (1), wie sie z. B. in einem Werkzeugkasten eingeschoben sein könnten für die Benutzung mit magnetischen Haltern (30). Dargestellt ist links ein doppelseitiges Bit (4b) in Ruhelage (5a). Auch ohne weitere Markierungen kann der Benutzer erkennen, um welches Bit (4b) es sich handelt. Der Halter (30) wird einfach bis auf Anschlag aufgeschoben, dann etwa parallel (annähernd rechtwinklig zu seiner Drehachse bzw. der Bewegungs-Bahn (3a) verschoben und mit Bit (4b) herausgezogen (Mitte der Figur). Rechts ist der leere Dispenser (1) zu sehen.
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5a zeigt, wie ein Magazin (16b) aufgebaut sein könnte, um trotz doppelseitiger Bits (4b) keinen allzu großen Raum zu benötigen. Der Magazindeckel (31) wird seitlich abgeschoben. 5b zeigt dasselbe Magazin (16b) geöffnet. Es könnte mit magnetischen oder mit Automatik-Haltern (30) benutzt werden, wenn der Kragen (30a) der verwendeten Halter (30) kompatibel ist oder der Bodenkontakt durch ausreichendes Eigengewicht des Magazins (16b) oder anderweitige Verankerungen sichergestellt ist.
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6a und b zeigen, wie erfindungsgemäße Dispenser (1) die Ausgänge eines Verkaufsdisplays für Bits (4b) bilden können. Kunden, die Bits (4b) kaufen, werden so zwangsläufig die Funktion und Verlässlichkeit der erfindungsgemäßen Technik erfahren und schätzen lernen. Die Freigabe erfolgt nur nicht durch Bewegungen einer Maschine mit Bithalter, sondern durch Drücken eines federbeaufschlagten Auslösers (28), der das Bit (4b) von dem Stoppglied (9) wegdrückt.
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6a zeigt einen Dispenser (1), in dem die Bits (4b) durch eine vorgespannte Feder in Richtung Eingangsbereich (7) gedrückt werden, so dass bei Entnahme eines Bits (4b) das nächste gleich hinterherkommt, bis es vom Stoppglied (9) gefangen wird.
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6b zeigt ein Display mit mehreren Bitspeichern (19). Die Verlässlichkeit des erfindungsgemäßen Systems wird dem Kunden hier noch deutlicher. Nachdem er eine Kette von Bits (4b), die jeweils durch Bitverbinder (27b) verbunden sind, oder ein einzelnes Bit (4b) herausgezogen hat, muss er einen Bitverbinder (27b) durchreißen, der dazu über eine Sollbruch- bzw. Sollreißstelle (27c) verfügt und an seinen Enden jeweils die Ummantelung (27a) eines Bits (4b) bildet. So verschwinden einzelne Bits (4b) nicht so leicht zwischen anderen Waren, es kann auf die Feder im Bitspeicher (19) verzichtet und der Bitverbinder (27b) mit einem Diebstahlschutzchip o. ä. versehen werden.
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7a–e zeigen ein Magazin (16b), das zur Festmontage am Arbeitsplatz gedacht ist bei bestmöglicher Ergonomie und Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes. Optimale Arbeitsplätze zeichnen sich i. A. durch die Vermeidung von unnötigen Wegen bzw. Handgriffen, leichte Reinigbarkeit, intuitive Benutzbarkeit, eine flexibel nutzbare Arbeitsfläche und immer mehr auch durch Diebstahlsicherheit aus. Durch immer mehr Werkzeuge, die vorgehalten werden müssen, schrumpft die noch zur Verfügung stehende Arbeitsfläche schnell, wenn dieselben auf ihr bereitgestellt werden. Werkzeuge hin- und herzuschieben, um arbeiten zu können, frisst Zeit. Außerdem führt jedes Werkzeug mehr auf der Arbeitsfläche zu mehr Unübersichtlichkeit. Werkzeuge, die ihren festen Platz haben, beschleunigen die Arbeit, weil Sucharbeit entfällt und weil intuitiv zugegriffen werden kann.
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Das Magazin (16b) in 7a ist deswegen vor der Arbeitsplatte angeordnet, wobei die Kehle zwischen Magazin (16b) und Tischkante (32) sich noch als Ablage für Verlängerungen etc. anbietet. Die Befestigungsmittel (23) in Form von Schraubhalterungen (23a) greifen unter die Arbeitsplatte, dort können sie unauffällig verschraubt werden. Es bietet sich an, sie als Langschlitze auszuführen, so dass das Magazin (16b) entnommen werden kann, ohne die Schrauben komplett zu entfernen. So ist es auch an anderen Orten einsetzbar bzw. wegschließbar. Es kann natürlich auch abschließbar ausgeführt werden – und z. B. mit Sonderschrauben diebstahlshemmend befestigt werden.
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Das Magazin (16b) kann um seine Längsachse gedreht werden, um z. B. an die jeweilige Arbeitssituation, verschiedene Benutzer... angepasst zu werden.
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7a und c zeigen einen Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant mit angeformtem konischen Zeichenträger (29c). Die Verwendung dieses Adapters (4d) hat den Vorteil, dass auch der Wechsel von Bit- auf Vierkantverwendung einhändig und systemkonform erfolgen kann.
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7b zeigt im Schnitt, wie der federnde Austreiber (10b) ein Bit (4b) mit angeformtem Zeichenträger (29c) festklemmt, außerdem die Befestigung frontal z. B. an einem Balken, der auch senkrecht stehen kann, oder einer Schrankwand etc., denn oft befinden sich seitlich der Arbeitsplätze senkrechte ungenutzte Befestigungsmöglichkeiten. (Dann wäre 7b also eine Draufsicht.)
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Bei diesem Konzept ersetzt der federnde Austreiber (10b) quasi die Rasthilfe (12), denn er hält die Nuss/das Bit (4a/b) über den Zeichenträger (29c) fest an dem Stoppglied (9). Um herauszukommen, müssen Nuss (4a) oder Bit (4b) in jedem Fall die Austreiberfeder (10d) zusammendrücken und Friktion überwinden. Nur starke Erschütterungen könnten dies unbeabsichtigt herbeiführen.
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7c zeigt im Schnitt, dass die einzelnen Dispenser (1) über Führungsteile (2) verfügen, zwischen denen ein federnder Austreiber (10b) gleiten kann. Wenn die Dispenser (1) nur in waagerechter Lage verwendet werden sollen, ist kein federnder Austreiber (10b) nötig, aber angenehm.
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7d zeigt im Schnitt, wie das Magazin (16b) herunterversetzt werden kann, um auch das Hantieren mit Objekten zu ermöglichen, die kurzzeitig (z. B. beim Herumdrehen) über die Tischkante (32) herausragen. Der federnde Austreiber (10b) klemmt hier eine Nuss (4a) gegen das Stoppglied (9), darin steckt ein herkömmlicher Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant.
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7e zeigt die Befestigung an einem Regalbrett oder einer Regalseitenwand (dann = Draufsicht) zum größten Teil ohne Deckel (31). Durch Lösen der innenliegenden Muttern kann das Magazin (16b) nach oben/unten verschoben/gedreht werden. Der Benutzer kann in dieser Ausführung kein Automatikfutter verwenden, nur magnetische oder Friktionsfutter. Automatikfutter könnten bei einer Kombination mit der Technik von 10a/b verwendet werden.
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8a bis e zeigen einen Ratschenkasten ähnlich den üblichen Kästen aus geblasenem Thermoplast im Schnitt. Er lässt sich mittels eines im Kasten lagerbaren Bleches einfach so an Tischplatten befestigen, dass sein Inhalt ergonomisch günstig erfindungsgemäß benutzt werden kann.
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Flach auf dem Tisch liegende Kästen beanspruchen mehr Grundfläche als aufgestellte, Werkzeuge lassen sich zwar mit bloßer Hand gut entnehmen/einstecken, aber mit einer Maschine in der Hand ohne Benutzung einer zweiten Hand ist es insbesondere für die erfindungsgemäße Nutzung besonders vorteilhaft, wenn die Benutzeroberfläche etwa 45 Grad Neigung zur Tischoberfläche aufweist.
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Der Ratschenkasten wird mittels des Bleches, das an der Vorderseite nach oben gebogen ist, und in zwei Ausnehmungen (16c) des Werkzeugträgers (16a) (hier Ratschenkasten) eingreift, über ein Gewindeloch etwa in der Mitte und zwei Schraubhalterungen (23a) an den beiden äußeren Enden in Form von Schrauben mit gehärteten Spitzen an der Tischplatte befestigt. Der Schnitt geht also nur bei der mittigen Schraube durch die Mitte, ansonsten jeweils durch die rechts bzw. links außen liegenden Enden des Bleches. Dieses klemmt den abgenommenen Deckel des Ratschenkastens jetzt so unterhalb desselben fest, dass noch eine Ablage für Schrauben etc. entsteht. Um diesen Ratschenkasten an einer Tischplatte zu befestigen, muß nur die mittige Schraube festgezogen werden. Sowohl Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant sowie Vierkant-Nussverlängerung (4c) und Leier verfügen über eine dispenserseitige umlaufende Verdickung (25b) nach Art eines Widerhakens. Die Funktion entspricht der aus 3a bekannten.
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8b zeigt den geschlossenen Ratschenkasten mit eingelegtem Blech.
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8c zeigt die Verwendung eines anderen Klemmblechs. Es hat die Aufgabe, die ohnehin sehr knappe Ablagefläche auf einem Werkzeugwagen nicht noch mehr durch die Ablage des Ratschenkastens und der verwendeten Maschine einzuschränken und gleichzeitig auch für dieselbe eine praktische Parkposition anzubieten.
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Es liegt an der Hinterseite etwa flach auf der Werkzeugwagenoberfläche, wurde hinter dem Rand derselben nach oben gebogen und davor wieder U-förmig nach unten gezogen bis unterhalb der Ebene der hinteren Flachstelle. Es greift in Ausnehmungen (16c) des Werkzeugträgers (16a) ein und verfügt über ein Gewindeloch etwa in der Mitte der Rundung des „U” und Klemmschraubgewindelöcher an der vorderen abfallenden Fläche. Mit den Klemmschrauben kann der Werkzeugträger (16a) wackelfrei an fast beliebigen Werkzeugwagen befestigt werden.
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8d zeigt die Anwendung von 8c am Werkzeugwagen in der Gesamtsicht.
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8e zeigt dasselbe Blech bei Verwendung des Ratschenkastens an einer Tischkante (32).
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8f zeigt ein Werkzeugwagenkonzept, das optimales Arbeiten ermöglicht, denn es ist schon ein in seiner Lage im Raum flexibler Werkzeugträger (16a) integriert. Werkzeughalter, deren Lage im Raum durch Friktion bzw. Gasdruckfedern gehalten wird, sind z. B. von Zahnarztpraxen bekannt. Für die erfindungsgemäße Anwendung ist allerdings noch eine Arrettierung in der benötigten Position zwingend erforderlich, da die Bedienkräfte ansonsten die Lage verändern oder eine zu schwergängige Mechanik erfordern würden. Auch ist es für die erfindungsgemäße Nutzung sehr von Vorteil, wenn die verwendete(n) Maschine(n) auch gleich mit Werkzeug im Werkzeugträger (16a) geparkt werden kann/können. Dadurch kann sich aber das zu haltende Gewicht derartig verändern, dass ohne Arrettierung keine feste Position haltbar wäre. In den Griff des Werkzeugträgers (16a) ist deshalb eine Taste (16d) integriert, die bei Betätigung die Positions-arrettierung des Werkzeugträgers (16a) aufhebt.
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9a zeigt die Anwendung der Erfindung an einer Werkzeugkiste aus Kunststoff. Der Deckel derselben weist gleichartige Schächte (20b) auf, in denen die Dispenser (1) stecken. Die rechten Dispenser (1) für Bits (4b) sitzen zwischen Abstandhaltern (17d), die die geringere Breite der Bits (4b) gegenüber der der Nüsse (4a) ausgleichen und ausreichenden Arbeitsraum um die Bits (4b) bewirken. Die linken Dispenser (1) dienen nur der Aufnahme von Nüssen (4a). In der unteren Reihe fehlen zwei Rasthilfen (12) sowie eine Zwischenwand (17a). Mit (20b) ist dort der Schachtgrund bezeichnet, der hier gleichzeitig Deckelinnenseite ist. Wichtig für die Funktion sind noch die Befestigungsmittel (23) in Form selbst (durch die Schwerkraft) arrettierender Deckelhaltescharniere (23b), damit nicht durch die Bedienkräfte der Deckel zufällt. Rechts und links in der Werkzeugkiste befinden sich Dispenser (1) zur Aufnahme von Bohrern bzw. Gewindebohrern, die in der Funktion denen im Deckel gleichen.
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9c zeigt eine Werkzeugkiste aus Kunststoff mit geschlossenem Deckel, das gefaltete Deckelhaltescharnier (23b) ist gestrichelt dargestellt.
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9d zeigt die geöffnete Werkzeugkiste, das Deckelhaltescharnier (23b) ist aufgeklappt und arrettiert durch die Schwerkraft, zum Schließen des Deckels muß es erst angehoben werden.
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9e zeigt einen Schnitt durch den unteren Bereich des Werkzeugkistendeckels. In die Schächte (20b) werden die Abstandhalter (17d) bzw. Zwischenwände (17a) durch Einschnitte (20d) in den Vorsprüngen (20c) an den Schächten (20b) eingeschoben. Die Verbindungsteile (22) rasten in der Endposition in Auskehlungen in den Schächten (20b) ein. Zwischen die Abstandhalter (17d) bzw. Zwischenwände (17a) werden jeweils Teile eingeschoben, die in sich die Funktion der federnden Austreiber (10b), der Rasthilfe (12) und der Schutzscheibe (29b) vereinen.
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9f zeigt an demselben Schnitt, dass sowohl Nüsse (4a) als auch Bits (4b) verwendet werden können. Der federnde Austreiber (10b) gleicht den Längenunterschied zwischen Nuss (4a) und Bit (4b) aus und verhindert, dass die Nuss (4a)/das Bit (4b) kippeln können. Die Rasthilfe (12) gleicht den Dickenunterschied aus und dient als Zielhilfe, da sie schräg zu den Nuss-Bitmittelachsen (6a) verläuft, auch ein etwas ungenau und deshalb zu tief eingeschobenes Werkzeug wird in die Ruhelage (5a) geleitet. Die anderen Führungsteile (2) wirken entsprechend. Da die Rasthilfe (12) aus durchsichtigem Kunststoff besteht, wird der darunter von der Seite eingeschobene Zeichenträger (29c) mit dem Zeichen (29a) vor Beschädigung geschützt. Der Halter (30) kann für beide Werkzeugarten verwendet werden, er hat auf der einen Seite eine Bitaufnahme und auf der anderen einen Vierkant.
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9g zeigt einen Schacht (20b) mit Umgebungsausschnitten aus der Sicht des Benutzers. Von links ist zu sehen: Ein Schachtabschnitt ohne Dispenser (1), rechts daneben ein Abstandhalter (17d), dann ein leerer Dispenser (1) für Bits (4b), ein Abstandhalter (17d), ein Dispenser (1) mit Bit (4b), eine Zwischenwand (17a), ein leerer Dispenser (1) für Nüsse (4a) und drei Dispenser (1) mit Nüssen (4a) und Zwischenwänden (17a). Durch die Einschnitte (20d) an den Vorsprüngen (20c) am Schacht (20b) können Zwischenwände (17a) oder Abstandhalter (17d) nach Belieben des Nutzers eingeschoben werden, je nachdem ob Bits (4b) oder Nüsse (4a) untergebracht werden sollen.
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9h zeigt denselben Schacht (20b) senkrecht dazu von oben. Auch am hinteren Ende desselben befinden sich Vorsprünge (20c) mit Einschnitten (20d), die die eingeclipsten Dispenser (1) in seitlicher Richtung durch ein Verbindungsteil (22) am hinteren Ende fixieren.
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9i zeigt gleiche Schächte (20b) wie 9a, und 9e bis f in räumlicher Perspektive, allerdings oben einen leeren Schacht (20b), darunter eine Reihe Dispenser (1), für Bits (4b), darunter einen für Nüsse (4a), darunter jeweils einen Abstandhalter (17d) und eine Zwischenwand (17a).
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10a zeigt einen (Akku)schrauber (33) im Köfferchen, das gleichzeitig als Parkstation für denselben und als Magazin (16b) für die Werkzeuge dient, in geschlossenem, stapelfähigem Zustand im Schnitt. Das Besondere an diesem Magazin (16b) ist, dass das Trennen der Werkzeuge vom Schrauber (33) keine Zugkräfte erfordert, so dass das Magazin (16b) weder verankert noch mit schwereren Gegenständen (wie Werkzeugkiste...) verbunden sein muss, dass aber sowohl Bits (4b) als auch Nüsse (4a) mit dem Schrauber (33) automatisch echt formschlüssig verbunden werden und auch zwischen beiden einhändig gewechselt werden kann. Erforderlich dafür ist nur eine Tischkante (32) o. ä, die ein Wegrutschen nach hinten verhindert, solange das Magazin (16b) die im Allgemeinen ergonomisch günstigste etwa 45 Grad-Position einnimmt. Ein Magazin (16b) ähnlicher Bauart, das senkrecht von oben oder bei rutschhemmender Ausrüstung seines Bodens auch schräg dazu bedient werden soll, braucht keine Tischkante zum Funktionieren.
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Von links nach rechts ist ein leerer Dispenser (1) für Bits (4b), und einer mit Bit (4b) gezeigt, dann ein Dispenser (1), der sowohl für Bits (4b) als auch für Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant und Vierkant-Nussverlängerungen (4c) verwendet werden kann mit einem Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant, dann vier Dispenser (1) für und mit Nüssen (4a) und in deren Mitte einer ohne Nuss (4a). Darauf liegt der Schrauber (33), von vorne gesehen.
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10b zeigt dasselbe Magazin (16b) in Arbeitsposition und den Arbeitsablauf sowie eine Detailvergrößerung von Position 4. ganz links. Der Magazindeckel (31) wurde nach hinten umgeschlagen und unter zwei Haken an beiden hinteren Enden des Magazins (16b) geclipst (- zum Schliessen desselben werden die Haken etwas nach außen gebogen, um den Magazindeckel (31) wieder freizugeben). Der Schrauber (33), der über ein festmontiertes Automatikfutter mit Halter (30) verfügt, ist, außer unter 9. nur bis einschließlich Drehmomenteinstellring abgebildet.
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Von rechts unten nach links oben zeigt 10b:
- 1. Im Halter (30) steckt ein Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant und wird in eine im Magazin (16b) befindliche Nuss (4a) eingeführt. Der Stössel (4e), der normalerweise durch eine schwache Stösselfeder (4f) nach außen gedrückt wird, wurde schon zurückgedrückt, weil die Feder (1b) stärker ist als die des Stössels (4e) – siehe auch Detail von Position 4.. Dadurch kann die Kugel (4g) in die Aussparung des Stössels (4e) rutschen und der Vierkant kann in das Loch der Nuss (4a) eingeführt werden.
- 2. Der Adapter (4d) steckt in der Nuss (4a). Durch leichtes Hochkippen des hinteren Endes des Schraubers (33) kommt die in der Figur rechte Kante der Nuss (4a) frei und die Nuss (4a) kann herausbewegt werden. Sie wird zuerst von der dicken Feder, die hier die Funktion von federndem Austreiber (10b) und der Rasthilfe (12) übernimmmt, und der Entsicherungsfeder (1b) nach außen gedrückt. Erst, wenn die Entsicherungsfeder (1b) ihre volle Länge erreicht hat, kann der Stössel (4e) wieder von der Stösselfeder (4f) nach außen gedrückt werden und damit die Kugel (4g) nach außen drücken. Damit ist dann die Nuss (4a) formschlüssig mit dem Schrauber (33) verbunden. Sollte man den Adapter (4d) in der Nuss (4a) stecken lassen wollen, so könnte dieser jederzeit vom Halter (30) getrennt werden durch Zurückziehen seines Kragens ((30a) mittels der umlaufenden integrierten Trennhilfe (30b) des Halters (30), wie hier gezeigt.
- 3. Die Nuss (4a) wird am Stoppglied (9) vorbei aus dem Magazin (16b) gezogen und benutzt.
- 4. Eine Nuss (4a) wird nach Benutzung am Stoppglied (9) vorbei in das Magazin (16b) gesteckt – siehe auch Detailvergrößerung 10b4..
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Noch ist die Nuss (4a) formschlüssig mit dem Schrauber (33) verbunden, denn der Stössel (4e) drückt die Kugel (4g) noch aus dem Adapter (4d) in die Nuss (4a). Der in der Figur gezeigte Winkel der schiefen Ebene der Einbuchtung des Stössels (4e) gibt die realen Verhältnisse nur ungefähr wieder, er muss mindestens Selbsthemmung bewirken und kann auch 0 Grad betragen.
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Bei herkömmlichen Adapter rastet die Nuss zwar auch über eine Kugel ein, diese wird aber nur von einer Feder nach außen gedrückt, es entsteht also nur eine kraftschlüssige Verbindung. Deshalb löst sich z. B. beim Verkanten der Nuss dieselbe oft auch wieder unbeabsichtigt vom Adapter.
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Bei der in 10b beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann die Nuss (4a) auch unter sehr ungünstigen Bedingungen nicht von dem Adapter (4d) rutschen. Dadurch werden Suchzeiten bzw. Verluste (Nuss in Motorraum bzw. Triebwerk oder von Leiter gefallen) und Verletzungen vermieden, es kann oft schneller und immer einhändig gearbeitet werden, weil die Nuss bestimmt nicht an der Schraube bleibt, und die Zufriedenheit mit der Arbeit steigt auch.
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Sowohl der Adapter (4d) als auch die Bits (4b) weisen oben erhabene Zeichen (29a) (Abbildungen der Klinge/des Vierkants) auf.
- 5. Wenn die Nuss (4a) bis auf Anschlag in das Magazin (16b) eingeführt worden ist, wird der Schrauber (33) mit seinem hinteren Ende etwas abgekippt, so dass die Nuss (4a) mit ihrer Oberkante unter das Stoppglied (9) kommt.
- 6. Da zu diesem Zeitpunkt (wie unter 2. zu sehen), der Stössel (4e) bereits wieder die Kugel (4g) freigegeben hat, und die Entsicherungsfeder (1b) den Stössel (4e) über den Entsicherer (1c) auch gedrückt hält, bis der Adapter (4d) aus dem Magazin (16b) heraus ist, kann dieser nun problemlos ohne Nuss (4a) aus dem Magazin (16b) gezogen werden.
- 7. Wird der Adapter (4d) nun in einen Dispenser (1) eingeführt, der über einen Bitfutterabweiser (11) verfügt (hier ist ein Dispenser (1) mit zwei Stoppgliedern (9) gezeigt, der Adapter (4d) oder Bits (4b) aufnehmen kann), so wird der Kragen (30a) des Halters (30) gegenüber dem Bit (4b) durch Druck auf die Maschine/den Schrauber (33) nach hinten gedrückt. Dadurch federt die Nase (30c), mit der das Bit (4b) über die futterseitige umlaufende Rille (26a) im Halter (30) formschlüssig festgehalten wird, zurück und gibt es frei.
- 8. Durch leichtes Herabkippen des hinteren Endes des Schraubers (33) kommt das Stoppglied (9) in der dispenserseitigen umlaufenden Vertiefung (25a) zu liegen.
- 9. Das Bit (4b) wird von der Rasthilfe (12) an der dispenserseitigen umlaufenden Vertiefung (25a) gegen das Stoppglied (9) gedrückt und bleibt so fixiert, auch wenn der Schrauber (33) zurückgezogen wird.
- 10. Um das Bit (4b) mitzunehmen, muss das hintere Ende des Schraubers (33) leicht hochgekippt werden, bevor er zurückgezogen wird (s. o.). Auf den ersten Millimetern wird das Bit (4b) zwar vom Halter (30) noch nicht fixiert, aber da es auf dieser Strecke noch von der Rasthilfe (12) geschoben wird, ist ein lückenloser Übergang von Magazin (16b) zu Schrauber (33) gegeben.
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Alle Koppelungs- bzw. Entkoppelungsvorgänge werden unter Druck auf das Magazin (16b) ausgeführt, Zugkräfte auf dasselbe entstehen in dieser Ausführungsform nicht. Deshalb ist bei Verwendung dieser Ausführungsform z. B. im Deckel eines Werkzeugkoffers kein schwerkraftarrettierendes Deckelhaltescharnier (23b) nötig. Bei Verbindung mit einem leichten; aber etwa senkrecht von oben zu bedienendem Magazin (16b) kann auf eine Fixierung desselben gegen Hochziehen verzichtet werden.
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11a–f zeigen ein Magazin (16b), das nirgends befestigt werden muß und auch ohne federnden Austreiber (10b) bzw. gefederten Kragen (30a) des Halters (30) funktioniert, wenn Bits (4b) bzw. Nüse (4a), Dispenser (1) und Halter (30) zueinander passen.
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Der Halter (30) hat auf der einen Seite eine Bitaufnahme, auf der anderen einen Nuss-Vierkant und dazwischen einen Sechskantschaft. Das Magazin (16b) kann auch separat von der Tragschale (35) verwendet werden, es ist mit derselben durch zwei Hakenbleche verbunden, die in Schlitze der Tragschale (35), eingreifen.
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11a und b: Die zum Trennen von Werkzeug und Halter (30) nötige Kraft wird durch Kippen des letzteren erzeugt., wobei Bit (4b) bzw. Nuss (4a) und Halter (30) an seinem Kragen (30a) von dem Stoppglied (9) auseinandergehebelt werden. 11a zeigt das Entnehmen einer Nuss (4a), 11b das Ablegen eines Bits (4b). Die Abläufe sind umkehrbar.
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11c: Als Stoppglied (9) wirkt die Front (21), die entsprechende Durchbrüche aufweist. Dies funktioniert sowohl mit Magnet,- wie Friktionshaltern bzw. Nüssen (4a).
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11d zeigt das Magazin (16b) in Verbindung mit einer Tragschale (35).
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11e und E: Die z. B. in Werkzeugkoffern üblichen Tragschalen sind zwar für Kleinteile wie Schrauben und Dübel geeignet, die auf einer Leiter gebraucht werden, aber ein Schrauber kann normalerweise nicht gut darauf transportiert werden. Der komplette Werkzeugkoffer wiederum ist am Arbeitsort oft zu unhandlich. Das Problem, mit einer Hand alles transportieren und dadurch eine Arbeit möglichst effizient und sicher erledigen zu können, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Magazin (16b) ein Stoppglied (9) aufweist, das nicht ganz so eng ist, wie die Stoppglieder (9) zur Aufnahme von Bits (4b). So kann der (im Bohrmaschinenfutter festgespannte) Halter (30) an seinem sechskantigen Schaft verdrehsicher untergehakt werden. Der Schrauber (33) wird so zum Griff der Tragschale (35) – so ist auch hier die Einhandbedienung durchgehend möglich. Leitern... können also sicher erklommen werden!
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11f: Der Schrauber (30) parkt beim Abstellen der Tragschale (35) automatisch in optimaler Startposition. Die Tragschale (35) hat Durchbrüche (36) im Griff, die zum Parken des Schraubers (33) geeignet sind., auch wenn der Halter (30) mit dem dicken Ende nach vorne eingespannt ist bzw. schon eine Nuss (4a) auf dem Vierkant sitzt.
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12a–d zeigen einen Magazingürtel mit jeweils einem leeren und einem belegten Dispenser (1) für Nüsse (4a) und Bits (4b).
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12a: Um schnellstmöglich arbeiten zu können, verfügen auch die Nüsse (4a) über Bit-Schäfte, so dass mit einem beliebigen Schrauber (33) mit Bit-Magnet,- oder Friktionsfutter beide Werkzeugarten ohne Adapterwechsel verwendet werden können.
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Damit nicht durch versehentliche Berührungen Bits (4b) aus ihren Dispensern (1) springen, sind zwischen denselben Abstandhalter (17d) angebracht, die z. B. Kleidungsstücke auf Abstand halten.
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12b: Das Stoppglied (9) umschließt das Bit (4b) wie ein Kragen, so dass auch Bits (4b) mit herkömmlicher Rille ohne seitliche Rasthilfe (12) zuverlässig gehalten werden können.
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12c: Das Bit (4b) wird vom (hier nicht gezeigten Halter (30)) nach unten und am oberen Ende nach aussen gedrückt.
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12d: Es kann schräg nach oben entnommen werden. Der Vorgang ist umkehrbar.
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Bezugszeichenliste
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- Dispenser (1)
- Entsicherungsfeder (1b)
- Entsicherer (1c)
- bewegliche Innenhülse (1d) des Entsicherers (1c)
- bewegliche Außenhülse (1e) des Entsicherers (1c)
- Führungsteile (2)
- Bahnen (3a/3b) des Bits (4b) oder der Nuss (4a) bzw. des Halters (30): (3a) Verbleiben von Bit/Nuss (4b/4a)(3b) Einführen/Herausziehen von Bit/Nuss (4b/4a) aus dem Dispenser (1)
- Nüsse (4a)/Bits (4b)
- Vierkant-Nussverlängerung (4c)
- Adapter (4d) Bit-Sechskant auf Vierkant
- Stössel (4e)
- Stösselfeder (4f)
- Kugel (4g)
- Ruhelage (5a)
- Ebene (5b)
- Nuss-/Bit-mittelachse (6a)
- Verlängerung (6b) der Nuss-/Bit-mittelachse (6a)
- Winkel (alpha)
- Eingangsbereich (7)
- Einführhilfe (8)
- Stoppglied (9)
- Endanschlag (10a)
- federnder Austreiber (10b)
- bitseitige Fläche (10c) des Endanschlages (10a)
- Austreiberfeder (10d)
- Bitfutterabweiser (11)
- Flächen (11a/11b)
- gerundeter Übergang (11c)
- Rasthilfe (12)
- Verbindungen (13) von Führungsteilen (2) zum Gehäuse (14)
- Gehäuse (14)
- Anlage (15) von Werkzeugträger (16a) an Untergrundfront
- Werkzeugträger (16a)
- Magazin (16b)
- Ausnehmungen (16c) des Werkzeugträgers (16a)
- Taste (16d)
- parallele Zwischenwände (17a)
- Zwischenwand (17b) mit angeformter Mechanik
- Endplatte (17c)
- Abstandhalter (17d)
- Stahlband (18)
- Bitspeicher (19)
- Aufnahmen (20a) in Werkzeugträger (16a) für Dispenser (1)
- Schacht (20b)
- Vorsprung (20c) am Schacht 20b)
- Einschnitt (20d) an Vorsprung 20c)
- Front (21)
- Verbindungsteile (22) an den Dispensern (1) zur Fixierung untereinander oder an den Aufnahmen (20a)
- Befestigungsmittel (23) zur Befestigung der Dispenser (1) oder der Werkzeugträger (16a) an Unter,- Über,- oder Hintergrund
- Schraubhalterungen (23a)
- Deckelhaltescharnier (23b), durch Schwerkraft arrettierend
- Vielzahn-Schaft (24)
- dispenserseitige umlaufende Vertiefung (25a)
- dispenserseitige umlaufende Verdickung (25b)
- futterseitige umlaufende Rille (26a)
- Konifizierung (26b) in Richtung des Futters vor der futterseitigen umlaufenden Rille (26a)
- Ummantelung (27a)
- Bitverbinder (27b)
- Sollbruch-/Sollreißstellen (27c)
- Auslöser (28)
- Zeichen (29a)
- Schutzscheibe (29b)
- Zeichenträger (29c)
- Halter (30) für Bits (4b) oder Nüsse (4a)
- Kragen (30a) des Halters (30)
- Integrierte Trennhilfe (30b) am Halter (30)
- Nase (30c)
- Magazindeckel (31)
- Tischkante (32)
- Schrauber (33)
- Dreipunkt-Auflage (34) auf Untergrund
- Tragschale (35) mit Durchbrüchen (36) im Griff
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 10359266 A1 [0005]
- GB 2320921 A [0007]
- US 2004/0222115 A1 [0008]