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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kurbel-CVT-Getriebe. Insbesondere
betrifft die Erfindung einen Aktuator, der die Umschaltung von Freiläufen
eines Kurbel-CVT-Getriebes einleitet.
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Ein
Kurbel-CVT-Getriebe ist beispielsweise aus der
DE 102 43 533 A1 bekannt.
Dieses Getriebe weist eine mit einem Motor kuppelbare, antreibende Welle,
z. B. eine Getriebeeingangswelle, sowie wenigstens eine getriebene
Welle, z. B. eine Getriebeausgangswelle, welche antriebsmäßig
miteinander verbunden sind, auf. Des Weiteren weist dieses Getriebe
eine Freilaufeinrichtung auf. Dabei besteht die Freilaufeinrichtung
aus einer Mehrzahl von um die getriebene Welle axial hintereinander
angeordneten Freilaufeinheiten, die umschaltbar sind. Das bedeutet,
dass die Sperrrichtung der Klemmkörper in Bezug auf die
beiden zueinander verdrehbaren Ringe umschaltbar ist. Durch die
Verwendung derartiger Freilaufeinheiten kann in einfacher Weise
bei dem Getriebe die Drehrichtung der Welle verändert werden
und somit beispielsweise ein Rückwärtsgang realisiert
werden. Zusätzliche Richtungsumschaltgetriebe, z. B. Planetengetriebe,
sind nicht nötig.
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Zur
Umschaltung der Sperrfunktion des Freilaufs ist in der
DE 102 43 533 A1 eine Umschalteinrichtung
vorgesehen, die mehrere Umschalteinheiten besitzt, die jeweils zwischen
benachbarten Klemmkörpern angeordnet sind. Die Umschalteinheiten
sind synchron betätigbar und besitzen Umschaltmittel, die jeweils
einen verdrehbaren scheibenförmigen Bereich sowie einen,
vorzugsweise aus einem profilierten Stab bestehenden, profilierten
Bereich besitzen. Am profilierten Bereich ist eine Feder vorgesehen, die
durch eine Schenkelfeder gebildet ist. Die Feder ist verspannbar
zwischen dem profilierten Bereich und einem Klemmkörper.
Die profilierten Stäbe sowie die Aktivierung der Umschaltung
können sich axial durch alle Freilaufeinheiten erstrecken,
so dass bei Verdrehung der profilierten Stäbe alle Freilaufeinrichtungen
gleichzeitig umgeschaltet werden können.
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Um
die Freiläufe eines Kurbel-CVT-Getriebes zur Änderung
der Fahrtrichtung eines Fahrzeugs umschalten zu können,
muss das Kurbel-CVT-Getriebe lastfrei sein. Daher muss die Abtriebseinheit des
Kurbel-CVT-Getriebes vom Differenzial entkoppelt werden. Bei den
bisher bekannten Kurbel-CVT-Getrieben erfolgt die Entkopplung bzw.
Entriegelung der Abtriebseinheit sowie die Aktivierung der Umschaltung
mittels Lamellenkupplungen oder mittels mehrerer Schiebemuffen.
Dabei haben die Lamellenkupplungen oder die Schiebemuffen die Funktion
von Aktuatoren.
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Die
Entriegelung oder Entkopplung der Abtriebseinheit durch Lamellenkupplungen
oder Schiebemuffen hat den Nachteil, dass oft für eine
Vielzahl an Freiläufen auch eine Vielzahl an Aktuatoren
nötig ist. Eine Vielzahl an Aktuatoren erfordert einen
größeren Bauraumbedarf für das Kurbel-CVT-Getriebe. Das
bedeutet, dass mit einer zunehmenden Anzahl an Aktuatoren auch ein
zunehmender Platzbedarf im Kurbel-CVT-Getriebe einhergeht. Außerdem
muss der Entkopplungsvorgang durch eine geeignete Steuerung zeitlich
mit dem Umschaltvorgang abgestimmt werden.
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Davon
ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein Kurbel-CVT-Getriebe
vorzusehen, das einen einzigen Aktuator zum Entkoppeln der Antriebseinheit
und zur Einleitung der Umschaltung der Freiläufe aufweist.
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Diese
Aufgabe wird mit einem Kurbel-CVT-Getriebe mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Der
Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Entkopplung der Abtriebseinheit
eines Kurbel-CVT-Getriebes und die Einleitung der Umschaltung der
Freiläufe mit einem einzigen Aktuator zu bewerkstelligen.
Dabei erfolgt die Entkopplung der Abtriebseinheit durch einen ersten
Mechanismus und die Einleitung der Umschaltung der Freiläufe
durch einen zweiten Mechanismus, deren Wirkweise aufeinander abgestimmt
ist. Zum Entkoppeln der Abtriebseinheit wird ein Verbindungsmittel,
das an einer Innenwelle, die wiederum mit einer Abtriebswelle verbunden
ist, angeordnet ist und das ein Verbindungselement zwischen der
Abtriebseinheit und dem Differenzial bildet, vom Differenzial getrennt,
indem es aus dem Eingriff verschoben wird.
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Dabei
enthält ein Kurbel-CVT-Getriebe eine Freilaufeinrichtung
In Verbindung mit einer Abtriebswelle des Getriebes, die angepasst
ist, wahlweise eine Relativdrehung zwischen der Freilaufeinrichtung und
der Abtriebswelle zu ermöglichen und zu blockieren. Weiter
enthält das Kurbel-CVT-Getriebe eine Umschalteinheit, die
angepasst ist, die Freilaufeinrichtung umzuschalten, und eine Innenwelle,
die mit der Abtriebswelle und über ein Verbindungsmittel
mit einem Differential verbindbar ist. Die Innenwelle ist in axialer
Richtung der Abtriebswelle verschiebbar. Das Kurbel-CVT-Getriebe
weist weiter einen Aktuator auf, der mit der Umschalteinheit in
Wechselwirkung ist und angepasst ist, die Umschaltung der Freilaufeinrichtung
ein zuleiten. Dabei weist der Aktuator einen ersten Mechanismus,
der angepasst ist, die Innenwelle in axialer Richtung zum Trennen
der Innenwelle von dem Differential zu verschieben, und einen zweiten
Mechanismus auf, der angepasst ist, die Umschalteinheit anzutreiben.
Dabei ist der zweite Mechanismus mit dem ersten Mechanismus gekoppelt und
wird zeitlich erst nach dem ersten Mechanismus angetrieben.
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Die
Entkopplung der Abtriebseinheit erfolgt bevorzugt z. B. durch Ausspuren
des Verbindungsmittels unter Verwendung eines Rampenmechanismus.
Dabei weist der Rampenmechanismus Rampenkörper in Form
von Kugeln oder Rollen auf. Die Betätigung des Rampenmechanismus
erfolgt über einen ersten Planetensatz. Die Umschaltung
der Freiläufe erfolgt über zwei weitere Planetensätze.
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Die
drei Planetensätze weisen bevorzugt einen gemeinsamen Steg
und somit einen gemeinsamen Planetenträger auf. Über
den gemeinsamen Planetenträger und eine geeignete Verbindung
des ersten und des zweiten Mechanismus ist die Umschaltung der Freiläufe
zeitlich auf die Entkopplung der Abtriebseinheit abgestimmt.
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Das
bedeutet, dass, dem Grundgedanken der Erfindung entsprechend, der
Umschaltvorgang der Freiläufe in Abhängigkeit
von dem und abgestimmt auf den Fortschritt von dem Entkopplungsvorgang
der Abtriebseinheit erfolgt. Die Umschaltung der Freiläufe
findet erst dann statt, wenn die Entkopplung des Verbindungsmittels
abgeschlossen und die Abtriebseinheit lastfrei ist. Eine Fehlsteuerung
kann aufgrund der bevorzugterweise mechanischen Wirkverbindung zwischen
dem Umschaltvorgang und dem Entkopplungsvorgang vermieden werden.
So wird ein sicherer Betriebsablauf des Kurbel-CVT-Getriebes bei
gleichzeitig geringem Bauraumbedarf ermöglicht.
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Das
Verbindungsmittel kann vorzugsweise einem Kegelrad entsprechen.
Die Umschalteinheit kann eine Spindeleinheit oder ein sonstiger
Umschaltmechanismus sein.
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Bei
der Entlastung der Antriebseinheit mittels des ersten Mechanismus
wird die Antriebseinheit in einen lastfreien Zustand bezüglich
der Kopplung zum Differential versetzt.
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Nach
einer bevorzugten Ausführungsform weist der erste Mechanismus
einen Antrieb auf. Über den Antrieb wird der Aktuator angetrieben.
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Vorteilhafterweise
ist der Antrieb ein Schneckentrieb bzw. ein Schneckenrad.
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Weiter
weist der erste Mechanismus vorteilhafterweise ein erstes Hohlrad,
einen ersten Planetensatz und ein erstes Sonnenrad auf. Zum Antreiben des
Aktuators greift der Schneckentrieb in den entsprechend für
einen Eingriff des Schneckentriebs gestalteten Bereich am Umfang
des ersten Hohlrads ein.
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Planetengetriebe
haben den Vorteil über eine charakteristische kompakte
Bauform zu verfügen. So liegt der Vorteil von Planetengetrieben
gegenüber anderen Getriebebauarten einerseits in ihrer kompakten
Größe bei vergleichbarer Übersetzung und
in der Möglichkeit koaxialer Richtungsumwandlungen.
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Bevorzugterweise
beinhaltet der erste Mechanismus weiter den Rampenmechanismus bzw.
alternativ einen anderen Mechanismus, der für eine Längsverschiebung
der Innenwelle sorgt. Dabei weist der Rampenmechanismus einen Rampenplanetensatz,
eine erste Rampe, die fest mit der Innenwelle verbunden ist, und
eine zweite Rampe, die fest in einem Rampengehäuse angeordnet
ist, auf. Zwischen der ersten Rampe und der zweiten Rampe, die in
axialer Richtung der Abtriebseinheit aufeinanderfolgend angeordnet
sind, ist wenigstens ein Rampenkörper angeordnet. Der Rampenkörper
kann eine Kugel oder eine Rolle sein.
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Bevorzugterweise
weist der erste Mechanismus weiter eine Druckfeder auf, die angepasst
und angeordnet ist, die erste Rampe und die zweite Rampe zusammenzudrücken.
Die Druckfeder übt dabei eine stetige Kraft auf die erste
Rampe und die zweite Rampe aus und versieht die erste Rampe und
die zweite Rampe somit mit einer Spannung, die die erste Rampe und
die zweite Rampe gegeneinander drückt und somit für
eine Vorbelastung in den Kopplungszustand sorgt.
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Der
Vorteil eines Rampenmechanismus mit einer in axialer Richtung der
Abtriebseinheit verschiebbaren Rampe liegt darin, dass durch eine
gezielte Ausgestaltung der Rampen, auch eine gezielte und damit
exakt vorher bestimmbare axiale Verschiebung der verschiebbaren
Innenwelle und somit der Rampe ermöglicht wird. Ein kontrolliertes
Ausspuren und Einspuren des Kegelrads wird folglich garantiert. Wenn
die erste Rampe und die zweite Rampe unentwegt durch eine Feder,
insbesondere durch eine Druckfeder, gegeneinander verspannt sind,
wird somit eine einwandfreie und vorherbestimmte Bewegung des Rampenkörpers
bewirkt.
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Vorteilhafter
Weise weist der erste Mechanismus eine weitere Feder, insbesondere
eine Bogenfeder auf, die zwischen dem ersten Sonnenrad und dem Rampenmechanismus
angeordnet ist.
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Der
Vorteil einer Bogenfeder zwischen dem ersten Sonnenrad und dem Rampenmechanismus liegt
darin, dass die Schaltenergie der Freilaufumschaltung in der Bogenfeder
zwischengespeichert wird. Dies ist insbesondere dann von Vorteil,
wenn die Zahnköpfe des Kegelrads ein sofortiges Einspuren
im Differenzial nach der Umschaltung verhindern. Unter Verwendung
der Bogenfeder springt das Kegelrad wieder in den Eingriff, sobald
das Fahrzeug, das das Kurbel-CVT-Getriebe aufweist, langsam anfährt,
und die erste Rampe verriegelt die Position. Durch die Feder wird
somit die Energie zwischengespeichert, die zum Einspuren erforderlich
ist.
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Vorteilhafter
Weise weist der zweite Mechanismus ein zweites Hohlrad, einen zweiten
Planetensatz und ein zweites Sonnenrad auf.
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Vorteilhafterweise
weist der zweite Mechanismus zudem noch ein drittes Hohlrad, einen
dritten Planetensatz und ein drittes Sonnenrad auf.
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Dabei
ist es bevorzugt, wenn das erste Sonnenrad und das dritte Sonnenrad
drehbar in der Abtriebseinheit gelagert sind, und das zweite Sonnerad fest
mit dem Rampengehäuse verbunden ist. Dabei ist das zweite
Sonnenrad fest am Umfang des Rampengehäuses angeordnet.
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Neben
dem Vorteil, über eine kompakte Bauform zu verfügen,
ist die koaxiale Richtungsumwandlung besonders vorteilhaft, die
durch drei oder mehr, meist koaxial angeordnete Wellen im Planetengetriebe
erreicht wird. Kräfte, die radial weit außen auf
die Abtriebseinheit, insbesondere auf das erste Hohlrad, aufgebracht
werden, können mittels eines Planetengetriebes und/oder
mehrerer Planetengetriebe radial ins Innere der Abtriebseinheit
weiter gegeben werden.
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Vorteilhafterweise
weisen der erste Planetensatz des ersten Mechanismus und der zweite
Planetensatz und dritte Planetensatz des zweiten Mechanismus einen
gemeinsamen Planetenträger auf. Der Planetenträger
entspricht einem Steg, auf dem der erste, der zweite und der dritte
Planetensatz angeordnet sind.
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Durch
den gemeinsamen Planetenträger ist der Umschaltvorgang
in vorteilhafter Weise mit dem Entkopplungsvorgang verknüpft.
Somit erfolgt das Umschalten der Freilaufeinrichtung zeitlich erst
dann, wenn die Entkopplung des Kegelrads vom Differenzial abgeschlossen
ist. Das heißt, die Umschaltung der Freilaufeinrichtung
erfolgt erst, wenn das Kegelrad vom Differenzial entkoppelt und
die Abtriebseinheit somit lastfrei ist. Somit wird gewährleistet,
dass die Freilaufeinrichtung des Kurbel-CVT-Getriebes nur dann umgeschaltet
wird, wenn das Kurbel-CVT-Getriebe lastfrei ist.
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Vorteilhafter
Weise weist das zweite Hohlrad des zweiten Mechanismus auf der Fläche,
die dem ersten Hohlrad zugeordnet ist, wenigstens eine bogenförmige
Nut auf, in der ein Stift angeordnet ist, der fest mit dem ersten
Hohlrad verbunden ist. Dabei verläuft die wenigstens eine
Nut in der radialen Erstreckungsrichtung bzw. Ausdehnungsrichtung
des zweiten Hohlrads. Durch den Stift wird eine Verbindung des ersten
Hohlrads mit dem zweiten Hohlrad ermöglicht.
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Bevorzugter
Weise weist das zweite Hohlrad auf der Fläche, die dem
ersten Hohlrad zugeordnet ist, drei bogenförmige Nuten
auf, in denen jeweils ein Stift angeordnet ist, der fest mit dem
ersten Hohlrad verbunden ist. Dabei verlaufen die drei Nuten in
der radialen Erstreckungsrichtung bzw. Ausdehnungsrichtung des zweiten
Hohlrads. Durch die Stifte wird eine Verbindung des ersten Hohlrads
mit dem zweiten Hohlrad ermöglicht.
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Die
Verbindung des ersten Hohlrads und des zweiten Hohlrads über
Stifte, die in Nuten laufen, ist besonders vorteilhaft, da auf diese
Weise die Verdrehung des ersten Hohlrads relativ zu dem zweiten Hohlrad
gezielt gesteuert werden kann. Das heißt die Drehung bzw.
Rotation des zweiten Hohlrads ist abhängig von der Stellung
des ersten Hohlrads. Durch die Nuten in dem zweiten Hohlrad, in
denen die Stifte, die mit dem ersten Hohlrad fest verbunden sind,
laufen, kann genau bestimmt werden, wann die Umschaltung der Freilaufeinheit
erfolgen kann bzw. soll, nämlich sobald die Abtriebseinheit
des Kurbel-CVT-Getriebes lastfrei ist.
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Vorzugsweise
sind das zweite Hohlrad des zweiten Mechanismus und das dritte Hohlrad
des zweiten Mechanismus über wenigstens eine Rastierung
miteinander verbunden.
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Die
Rastierung hat den Vorteil, eine Verdrehung des zweiten Hohlrads
gegenüber dem ersten Hohlrad während des Umschaltvorgangs
der Freiläufe zu verhindern und so eine reibungslose Umschaltung
zu ermöglichen. Somit sind das zweite Hohlrad und das dritte
Hohlrad nicht dauerhaft miteinander verbunden, sondern lediglich
während des Umschaltvorgangs der Freilaufeinrichtung miteinander
gekoppelt.
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Bevorzugterweise
entspricht die Umschalteinheit einer Spindel bzw. einer Spindeleinheit,
die aus mehreren Spindelstangen besteht, die wiederum in axialer
Richtung der Abtriebswelle verschiebbar sind. Über die
axiale Verschiebung wird die Freilaufeinrichtung umgeschaltet. Dazu
weist die Spindeleinheit auf ihrem Umfang in radialer Richtung Einfräsungen
oder Einkerbungen auf.
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Über
eine Spindeleinheit, die in axialer Richtung der Abtriebswelle verschiebbar
gestaltet ist, können vorteilhafterweise eine große
Anzahl an Freiläufen umgeschaltet werden.
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Vorzugsweise
ist die Freilaufeinrichtung als umschaltbarer Freilauf ausgebildet,
der wahlweise eine Relativdrehung in eine erste oder zweite Relativdrehrichtung
zwischen der Freilaufeinrichtung und der Abtriebswelle blockiert
und die Relativdrehung zwischen der Freilaufeinrichtung und der
Abtriebswelle in der anderen aus der ersten oder zweiten Relativdrehrichtung
ermöglicht.
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Umschaltbare
Freiläufe haben den Vorteil, einen kompakten und damit
stabilen Aufbau aufzuweisen und daher besonders verschleißfest
und dauerhaft belastbar zu sein.
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Nachfolgend
wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten
Figuren beschrieben, in denen:
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1 eine
Querschnittsansicht in Axialrichtung einer Abtriebseinheit eines
Kurbel-CVT-Getriebes gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem Aktuator und einem eingespurtem Kegelrad zwischen einer
Gelenkwelle des Getriebes und einem Differential ist,
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2 eine
Querschnittsansicht der Antriebseinheit eines Kurbel-CVT-Getriebes
mit einem Aktuator und ausgespurtem Kegelrad ist,
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3 eine
Querschnittsansicht des Aktuators ist,
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4 eine
perspektivische Ansicht der Gelenkwelle mit einer Druckfeder, einem
Rampenmechanismus und einem Kegelrad ist,
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5 eine
perspektivische Ansicht der Gelenkwelle mit der Druckfeder, einer
Spindel und einem Rampengehäuse ist,
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6 eine
perspektivische Ansicht der Abtriebswelle mit der Spindel und dem
Rampengehäuse ist,
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7 eine
perspektivische Ansicht der Abtriebswelle mit der Spindel ist,
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8 eine
perspektivische Ansicht der Abtriebswelle mit einem ersten Hohlrad,
einem Schneckentrieb und einem zweiten Hohlrad ist,
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9 eine
perspektivische Ansicht der Abtriebswelle mit dem ersten Hohlrad,
dem Schneckentrieb, dem zweiten Hohlrad und einem dritten Hohlrad ist,
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10 eine
perspektivische Ansicht des zweiten Hohlrads ist,
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11 eine
perspektivische Ansicht des ersten Hohlrads ist,
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12 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
ersten Umschaltphase ist,
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13 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
zweiten Umschaltphase ist,
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14 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
dritten Umschaltphase ist,
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15 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
vierten Umschaltphase ist,
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16 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
fünften Umschaltphase ist,
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17 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
sechsten Umschaltphase ist,
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18 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
siebten Umschaltphase ist,
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19 eine
Draufsicht auf das zweite Hohlrad und den Rampenmechanismus in einer
achten Umschaltphase ist.
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In
den Figuren wird eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kurbel-CVT-Getriebes gezeigt.
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1 und 2 zeigen
insbesondere eine Abtriebseinheit 1 eines Kurbel-CVT-Getriebes.
Eine Freilaufeinrichtung 10 ist in Form von mehreren in axialer
Richtung nacheinander angeordneten Freiläufen zur Verbindung
mit der Antriebsseite des Getriebes (nicht dargestellt) vorgesehen.
Die Freiläufe weisen dazu z. B. jeweils Anlenkpunkte für
pleuelähnliche Verbindungselemente zu den Exzentereinheiten
der Antriebsseite auf. Die Freiläufe sind auf einer Abtriebswelle 500 des
Getriebes vorgesehen. In der Abtriebswelle 500 sind in
axialer Richtung Bohrungen vorgesehen, in die jeweils axial verstellbar eine
Spindeleinheit 30 aufgenommen ist. Dabei beinhaltet die
Spindeleinheit 30 mehrere Spindelstangen 300 und
dient als Umschalteinrichtung. Die Abtriebseinheit 1 weist
in Axialrichtung ein erstes Ende 40, das einer Verbindungsstelle
zu einem Differential 2 entspricht, und ein zweites Ende 50 auf,
das z. B. eine Lagerung der Abtriebswelle 500 am Gehäuse vorsieht.
Die Freilaufeinrichtung 10 ist an dem zweiten Ende 50 angeordnet.
Am ersten Ende 40 ist ein Aktuator 20 vorgesehen,
der später im einzelnen beschrieben wird.
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In
der Abtriebswelle 500 ist weiter eine zentrale Durchgangsbohrung
angeordnet, in der eine Innenwelle oder Gelenkwelle 400 angeordnet
ist. Die Gelenkwelle 400 erstreckt sich von dem ersten
Ende 40 bis zum zweiten Ende 50 des Getriebes.
Auf der Gelenkwelle 400 ist an dem ersten Ende 40 ein
Kegelrad 180 angeordnet. In axialer Richtung der Gelenkwelle 400 ist
dem Kegelrad 180 nachfolgend in Richtung des zweiten Endes 50 ein
Rampenmechanismus 160 angeordnet. Ferner ist eine Druckfeder 164 vorgesehen,
die spiralförmig um die Gelenkwelle 400 angeordnet
ist und die Gelenkwelle 400 gegenüber der Abtriebswelle 500 in
Richtung des Differentials 2 vorbelastet. Die Druckfeder 164 ist
in Richtung des zweiten Endes 50 in axialer Richtung der
Gelenkwelle 400 dem Rampenmechanismus 160 nachfolgend
angeordnet.
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Bei
den in 1 und 2 gezeigten eine Schnittansichten
der Abtriebseinheit 1 zeigt 1 einen
Zustand des Kurbel-CVT-Getriebes, bei dem die Abtriebseinheit 1 mit
dem Differential 2 gekoppelt ist und die Abtriebseinheit 1 über
das Kegelrad 180 mit dem Differenzial 2 verbunden
ist. 2 zeigt einen Zustand des Kurbel-CVT-Getriebes,
bei dem die Abtriebseinheit 1 nicht mit dem Differential 2 gekoppelt ist
und das Kegelrad 180 der Abtriebseinheit 1 nicht mit
dem Differenzial 2 verbunden ist. Für den gekoppelten
Zustand ist das Kegelrad 180 am äußersten ersten
Ende 40 der Abtriebseinheit 1 positioniert. Für den
entkoppelten Zustand wird das Kegelrad 180 in Richtung
des zweiten Endes 50 der Abtriebseinheit 1 zurück
bewegt.
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3 zeigt
eine vergrößerte Ansicht des Aktuators 20 aus 2.
Der Aufbau des Aktuators 20 wird im Folgenden anhand der 3 bis 11 erklärt.
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Der
Aktuator 20 ist an dem ersten Ende 40 angeordnet.
Der Aktuator 20 weist einen ersten Mechanismus 100 (rechts
in 3) für die Entkopplung der Abtriebseinheit 1 von
dem Differential 2 und einen zweiten Mechanismus 200 (links
in 3) für die Betätigung der Spindeleinheit 30 auf.
Dabei ist der erste Mechanismus 100 nahe dem ersten Ende 40 der
Abtriebseinheit 1 angeordnet und der zweite Mechanismus 200 in
axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 hinter dem ersten
Mechanismus 100 in Richtung des zweiten Endes 50 angeordnet.
Die Spindeleinheit 30 schließt sich in axialer
Richtung an den zweiten Mechanismus 200 an und erstreckt
sich bis zu dem zweiten Ende 50 der Abtriebseinheit 1.
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Der
erste Mechanismus 100 des Aktuators 20 weist ein
erstes Hohlrad 110, einen ersten Planetensatz 120,
der mit dem ersten Hohlrad 110 kämmt, und ein
erstes Sonnenrad 130, das in der Abtriebseinheit 1 gelagert
ist und mit dem ersten Planetensatz kämmt, auf. Des Weiteren
weist der erste Mechanismus 100 einen Rampenmechanismus 160 auf. Der
Rampenmechanismus 160 beinhaltet einen Rampenplanetensatz 140,
der drei Rampenplanetenräder beinhaltet, eine erste Rampe 161,
eine zweite Rampe 162 und drei kugelförmige Rampenkörper 163 (siehe 12 bis 19),
die in einer Führungsnut mit entlang des Umfangs veränderlicher Tiefe
zwischen der ersten Rampe 161 und der zweiten Rampe 162 angeordnet
sind. In axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 (in Richtung
des ersten Endes 40) ist neben dem Rampenmechanismus 160 das Kegelrad 180 angeordnet.
Der Rampenmechanismus 160 weist weiter ein Rampengehäuse 150 auf. Weiter
weist der erste Mechanismus 100 zwischen dem ersten Sonnerad 130 und
dem Rampenmechanismus 160 eine Bogenfeder 170 auf,
die der Speicherung der Schaltenergie dient.
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In
einer Aussparung in einem Getriebegehäuse 600 ist
ein Schneckentrieb 105 angeordnet, der an einem äußeren
Umfang des ersten Hohlrads 110, das unterhalb der Aussparung
in dem Getriebegehäuse 600 positioniert ist, angreift.
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Der
zweite Mechanismus 200 ist in axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 (in
Richtung des zweiten Endes 50) dem ersten Mechanismus 100 nachfolgend
angeordnet. Der zweite Mechanismus 200 beinhaltet ein zweites
Hohlrad 210, einen zweiten Planetensatz 220 und
ein zweites Sonnenrad 230. Das zweite Sonnenrad 230 ist
fest mit dem Rampengehäuse 150 verbunden. Der
zweite Mechanismus 200 weist weiter ein drittes Hohlrad 240,
einen dritten Planetensatz 250 und ein drittes Sonnenrad 260,
das in der Abtriebseinheit 1 gelagert ist, auf. Dabei sind
das dritte Hohlrad 240, der dritte Planetensatz 250 und das
dritte Sonnerad 260 in axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 (in
Richtung des zweiten Endes 50) hinter dem jeweiligen zweiten
Hohlrad 210, dem zweiten Planetensatz 220 und
dem zweiten Sonnenrad 230 angeordnet. Das dritte Sonnenrad 260 kämmt
mit den Spindelstangen 300 der Spindeleinheit 30.
Zwischen der Gelenkwelle 400 und der Abtriebswelle 500 ist
im Bereich des Aktuators 20 ein Rampengehäuse 150 angeordnet.
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Das
erste Hohlrad 110 ist mit dem zweiten Hohlrad 210 über
drei an der Stirnfläche des ersten Hohlrads 110 fest
angebrachte und in den Nuten 211 in der Stirnfläche
des zweiten Hohlrads 220 laufende Stifte 220 verbunden
(siehe 10 und 11). Das zweite
Hohlrad 210 ist mit dem dritten Hohlrad 240, das
fest in dem Getriebegehäuse 600 angeordnet ist, über
eine Rastierung 241 verbunden, die im Wesentlichen eine
Spiralfeder und eine Kugel enthält.
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Der
erste Planetensatz 120, der zweite Planetensatz 220 und
der dritte Planetensatz 250 weisen einen gemeinsamen Planetenträger 270 auf
und beinhalten jeweils drei Planetenräder.
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In
den 4 bis 11 sind Einzelteile des Kurbel-CVT-Getriebes
in perspektivischer Ansicht gezeigt.
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Die 4 und 5 zeigen
perspektivische Ansichten der Gelenkwelle 400, auf der
spiralförmig die Druckfeder 164 angeordnet ist.
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Dabei
zeigt 4 das Kegelrad 180, das an dem ersten
Ende 40 der Abtriebseinheit 1 auf der Gelenkwelle 400 angeordnet
ist. Der Rampenmechanismus 160 ist in einer axialen Richtung
der Abtriebseinheit 1 (in Richtung des zweiten Endes 40)
auf der Gelenkwelle 400 hinter dem Kegelrad 180 angeordnet. Dabei
weist die erste Rampe 161 einen Sonnenradabschnitt auf,
der zum Kämmen mit dem Rampenplanetensatz 140 des
ersten Mechanismus 100 dient. Die erste Rampe 161 ist
in axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 verschiebbar
gelagert. Die zweite Rampe 162 ist fest mit der Abtriebseinheit 1 verbunden.
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5 zeigt
das Rampengehäuse 150, das das Kegelrad 180 und
den Rampenmechanismus 160 umfasst. Der Rampenplanetensatz 140 durchdringt
mit den drei Rampenplanetenrädern das Rampengehäuse 150 an
drei den dafür vorgesehenen Aussparungen im Rampengehäuse 150.
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Die 6 bis 9 zeigen
die Abtriebswelle 500, die Spindeleinheit 30 und
das Rampengehäuse 150 mit den Aussparungen für
die drei Rampenplanetenräder des Rampenplanetensatzes 140.
Die Spindeleinheit 30 weist sechs separate axial verschiebbare
Spindelstangen 300 auf, die in der Abtriebswelle 500 gelagert
sind (7).
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8 zeigt
das erste Hohlrad 110, sowie den Schneckentrieb 105,
der an einem äußeren Umfang des Hohlrads 110 angreift.
Das erste Hohlrad 110 ist derart angepasst, dass der Schneckentrieb 105 an dem äußeren
Umfang des ersten Hohlrads 110 angreifen kann. Das bedeutet,
dass das erste Hohlrad 110 an seinem äußeren
Umfang ein entsprechend geartetes Rillenprofil für den
Eingriff des Schneckentriebs 105 aufweist.
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9 zeigt
das erste Hohlrad 110, das zweite Hohlrad 210 und
das dritte Hohlrad 240, die in axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 hintereinander
radial um die Abtriebswelle herum angeordnet sind. Dabei ist das
erste Hohlrad 110 nahe dem ersten Ende 40 der
Abtriebseinheit 1 angeordnet und das zweite Hohlrad 210 und
das dritte Hohlrad 240 in Richtung des zweiten Endes 50 hinter
dem ersten Hohlrad 110 angeordnet.
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10 zeigt
eine perspektivische Ansicht des zweiten Hohlrads 210.
Auf der dem ersten Ende 40 der Antriebseinheit 1 zugewandten
Seite sind nahe dem Umfang des zweiten Hohl rads 210 drei
bogenförmige Nuten 211 angeordnet. In jeder der
drei Nuten 211 ist ein Stift 212 verschiebbar
angeordnet.
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11 zeigt
das erste Hohlrad 110 und drei gleichmäßig
an der dem zweiten Ende 50 zugewandten Seite des ersten
Hohlrads 100 nahe am Umfang des ersten Hohlrads 110 angeordnete
Stifte 212. Die Stifte 212, die in den Nuten 211 verschiebbar
sind (10), sind fest mit dem ersten
Hohlrad 110 verbunden.
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In
den 12 bis 19 ist
eine Draufsicht auf die zweite Rampe 162 gezeigt.
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Die
zweite Rampe 162 weist an einer Seite bzw. Fläche,
die dem ersten Ende 40 der Abtriebseinheit 1 zugewandt
bzw. zugeordnet ist, drei in Umfangsrichtung gleichmäßig
verteilte bogenförmige Rampenbereiche 165 auf.
Jeder der drei bogenförmigen Rampenbereiche 165 enthält
zwei erste Rampenabschnitte 166, zwei zweite Rampenabschnitte 167 und
zwei dritte Rampenabschnitte 168. Die zwei dritten Rampenabschnitte 168 liegen
nebeneinander. Außenseitig grenzen an die beiden dritten
Rampenabschnitten 168 die beiden zweiten Rampenabschnitte 167 und
an die beiden zweiten Rampenabschnitten 167 die beiden
ersten Rampenabschnitte 166 an, so dass in einer Draufsicht
auf die Rampe 162 die beiden ersten 166, zweiten 167 und
dritten Rampenabschnitte 168 jeweils symmetrisch zu einer Symmetrieachse
sind, die die ersten Rampenabschnitte 166 voneinander trennt.
-
Die
ersten Rampenabschnitte 166 und die dritten Rampenabschnitte 168 sind
ohne Steigung entlang der Rampe 162 und weisen somit Rampenflächen
auf, die jeweils senkrecht zur axialen Richtung der Abtriebseinheit 1 sind.
Allerdings befinden sich die ersten 166 und dritten Rampenflächen 168 in zueinander
verschiedenen Ebenen senkrecht zur Axialrichtung. Die zweiten Rampenabschnitte 167 verbinden
die ersten Rampenabschnitte 166 mit den dritten Rampenabschnitten 168 und
haben abfallende Rampenflächen. Die ersten Rampenabschnitte 166 sind
somit in axialer Richtung der Abtriebseinheit 1 (in Richtung
des ersten Endes 40) am weitesten bezüglich der
Rampe 162 erhaben bzw. am wenigsten vertieft, wohingegen
die dritten Rampenabschnitte 168 in axialer Richtung der
Abtriebseinheit 1 (in Richtung des zweiten Endes 50)
am tiefsten in die Rampe 162 eingesunken sind.
-
Nachfolgend
wird die Funktionsweise des Umschaltmechanismus und des Aktuators
beschrieben:
Die 12 bis 19 zeigen
mittels Draufsichten auf das zweite Hohlrad 210 und auf
die zweite Rampe 162 verschiedene Schaltphasen des Aktuators 20.
Die Schaltphasen sind abhängig von der Position der drei
Stifte 212 in den drei Nuten 211 des zweiten Hohlrads 210 und
der Position der drei kugelförmigen Rampenkörper 163 in
der zweiten Rampe 162.
-
In 12 befinden
sich die drei Stifte 212 in den drei Nuten 211 zwischen
dem ersten Nutendpunkt 213 und dem zweiten Nutendpunkt 214 der
Nuten 211. Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind
jeweils an den ersten Rampenabschnitten 166 positioniert.
Das bedeutet, dass 12 die erste Umschaltphase des
Aktuators 20 zeigt. In der ersten Umschaltphase ist die
Abtriebseinheit 1 des Kurbel-CVT-Getriebes mit dem Differential 2 verbunden, das
heißt, das Kegelrad 180 ist mit dem Differential 2 gekoppelt
und die Freilaufeinrichtung 10 der Abtriebseinheit 1 ermöglicht
eine Drehbewegung der Abtriebseinheit 1 in eine erste Drehrichtung.
Dabei sind die kugelförmigen Rampenkörper 163 an
den ersten Rampenabschnitten 166 angeordnet und die Stifte 212 befinden
sich in den Nuten 211 an einer Position zwischen den ersten
Nutendpunkten 213 und den zweiten Nutendpunkten 214.
-
Um
den Umschaltmechanismus 20 der Freiläufe anzutreiben,
beginnt der Schneckentrieb 105 (nicht dargestellt) das
erste Hohlrad 110 (nicht dargestellt) anzutreiben. Dabei
dreht sich das zweite Hohlrad 210 zunächst nicht.
Die fest mit dem ersten Hohlrad 110 verbundenen Stifte 212 laufen
in den Nuten 211 des zweiten Hohlrads 210 in eine
erste Drehrichtung. Die kugelförmigen Rampenkörper 163,
die sich in 12 in den ersten Rampenabschnitten 166 befinden,
bewegen sich durch die Drehungen der ersten Rampe 161 (nicht
dargestellt) in die erste Drehrichtung entlang den Rampenbereichen 165 ebenfalls
in die erste Drehrichtung, was in 13 gezeigt ist.
-
In 13 befinden
sich die drei Stifte 212 jeweils an einem ersten Nutendpunkt 213 der
jeweiligen Nut 211. Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind
jeweils an den zweiten Rampenabschnitten 167 positioniert,
die einer Bewegung der kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine erste Drehrichtung entsprechen. Das bedeutet, dass 13 die
zweite Umschaltphase zeigt. In der zweiten Umschaltphase ist die
Abtriebseinheit 1 des Kurbel-CVT-Getriebes nicht mehr mit
dem Differential 2 verbunden, das heißt, das Kegelrad 180 wird
von dem Differential 2 entkoppelt. Dazu befinden sich die
kugelförmigen Rampenkörper 163 im zweiten
Rampenabschnitt 167, der von dem ersten Rampenabschnitt 166 in Richtung
des dritten Rampenabschnitts abfällt und drücken
somit die Rampen 161, 162 auseinander, was zu einer
Relativverschiebung der Gelenkwelle 400 bezüglich
der Abtriebswelle 500 führt. Die Stifte 212 gehen
an den ersten Nutendpunkten 213 mit dem zweiten Hohlrad 210 auf
Anschlag.
-
Da
sich das erste Hohlrad 110 immer noch in eine erste Drehrichtung
dreht, wird das zweite Hohlrad 210 ab dem Moment, an dem
die Stifte 212 mit den ersten Nutendpunkten 213 auf
Anschlag gehen, von dem ersten Hohlrad 110 in die erste
Drehrichtung mitgenommen. Die kugelförmigen Rampenkörper 163 bewegen
sich ebenfalls weiter in die erste Drehrichtung, was in 14 gezeigt
ist.
-
In 14 befinden
sich die drei Stifte 212 jeweils an den ersten Nutendpunkten 213 der
jeweiligen Nuten 211. Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind
jeweils an den dritten Rampenabschnitten 168 positioniert,
die einer Bewegung der kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine erste Drehrichtung entsprechen. Das bedeutet, dass 14 die
dritte Umschaltphase zeigt. Auch in der dritten Umschaltphase ist
die Abtriebseinheit 1 des Kurbel-CVT-Getriebes nicht mit
dem Differential 2 verbunden, das heißt, das Kegelrad 180 ist
immer noch von dem Differential 2 entkoppelt. Die Stifte 212 befinden
sich an den ersten Nutendpunkten 213 und die kugelförmigen
Rampenkörper 163 sind in dem dritten Rampenabschnitt 168 angeordnet.
-
Das
zweite Hohlrad 210 dreht somit über den zweiten
Planetensatz 220 und den Planetenträger 270 den
dritten Planetensatz und das dritte Sonnenrad 260, das
die Spindeleinheit 30 antreibt und so die Freilaufeinrichtung 10 von
der ersten Drehrichtung zur zweiten Drehrichtung umschaltet. Somit
erfolgt die Umschaltung der Freilaufeinrichtung 10 von
der ersten Drehrichtung in eine zweite Drehrichtung in der dritten
Umschaltphase.
-
Um
eine Verdrehung des zweiten Hohlrads 210 gegenüber
dem dritten Hohlrad 250 während der Umschaltung
der Freilaufeinheit 10 zu vermeiden, wird das zweite Hohlrad 210 während
des Umschaltvorgangs über die Rastierung 241 in
seiner Position relativ zum dritten Hohlrad 250 gehalten.
Sobald der Umschaltvorgang vorbei ist, löst sich die Rastierung 241 und
das zweite Hohlrad 210 kann sich wieder gegenüber
dem dritten Hohlrad 250 verdrehen, was in 15 gezeigt
ist.
-
Die
Umschaltung der Freilaufeinrichtung 10 von einer ersten
Drehrichtung in eine zweite Drehrichtung bewirkt, dass sich alle
drehenden Bauteile der Abtriebseinheit 1 in eine zweite
Drehrichtung bewegen.
-
In 15 befinden
sich die drei Stifte 212 zwischen den jeweiligen ersten
Nutendpunkten 213 und den jeweiligen zweiten Nutendpunkten 214 der Nuten 211.
Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind
jeweils an den zweiten Rampenabschnitten 167 positioniert,
die einer Bewegung der kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine zweite Drehrichtung entsprechen. Das bedeutet, dass 15 die
vierte Umschaltphase zeigt. Auch in der vierten Umschaltphase ist
die Abtriebseinheit 1 des Kurbel-CVT-Getriebes nicht mit
dem Differential 2 verbunden, das heißt, das Kegelrad 180 ist
von dem Differential 2 entkoppelt. Die drei Stifte 212 sind
in den Nuten 211 jeweils an einer Position zwischen den
ersten Nutendpunkten 213 und den zweiten Nutendpunkten 214 angeordnet.
Die kugelförmigen Rampenkörper 163 befinden
sich an den zweiten Rampenabschnitten 167.
-
Die
Stifte 212 bewegen sich in den Nuten 211 von den
ersten Nutendpunkten 213 in Richtung der zweiten Nutendpunkte 214 in
die zweite Drehrichtung. Das zweite Hohlrad 210 dreht sich
somit nicht. Auch die kugelförmigen Rampenkörper 163 bewegen
sich in die zweite Drehrichtung, was in 16 gezeigt
ist.
-
In 16 befinden
sich die drei Stifte 212 jeweils an den jeweiligen zweiten
Nutendpunkten 214 der Nuten 211. Die drei kugelförmigen
Rampenkörper 163 sind jeweils an den ersten Rampenabschnitten 166 positioniert.
Das bedeutet, dass 16 die fünfte Umschaltphase
zeigt. In der fünften Umschaltphase ist die Abtriebseinheit 1 des
Kurbel-CVT-Getriebes wieder mit dem Differential 2 verbunden,
das heißt, das Kegelrad 180 ist wieder mit dem
Differential 2 gekoppelt, um die zweite Drehrichtung der
Abtriebseinheit 1 auf das Differential 2 zu übertragen.
-
Dabei
bewegen sich die kugelförmigen Rampenkörper 163 weiter
in die zweite Drehrichtung und befinden sich in der fünften
Umschaltphase wieder an den ersten Rampenabschnitten 166.
Die Stifte 212 laufen noch in den Nuten 211 zwischen
den ersten Nutendpunkten 213 und den zweiten Nutendpunkten
in die zweite Drehrichtung und somit bewegt sich das zweite Hohlrad 210 nicht.
-
Sobald
eine erneute Umschaltung der Freilaufeinrichtung 10 für
eine Drehrichtungsumkehr durchgeführt werden soll, erfolgt
erneut die Entkopplung der Antriebseinheit 1 von dem Differential 2,
um eine lastfreie Umschaltung der Freilaufeinrichtung 10 zu
ermöglichen. Dies ist in 17 zu
sehen.
-
In 17 befinden
sich die drei Stifte 212 jeweils an den zweiten Nutendpunkten 214 der
Nuten 211. Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind jeweils
an den zweiten Rampenabschnitten 167 positioniert, die
einer Bewegung der kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine zweite Drehrichtung entsprechen. Das bedeutet, dass 17 die
sechste Umschaltphase zeigt. In der sechsten Umschaltphase ist die
Abtriebseinheit 1 des Kurbel-CVT-Getriebes nicht mehr mit
dem Differential 2 verbunden, das heißt das Kegelrad 180 ist
von dem Differential entkoppelt und die Abtriebseinheit ist lastfrei.
-
Da
sich die Abtriebseinheit 1 immer noch in die zweite Drehrichtung
dreht, bewegen sich die kugelförmigen Rampenkörper 163 zunächst
auch in die zweite Drehrichtung. Auch die Stifte 212 bewegen sich
in den Nuten 211 in eine zweite Drehrichtung und gehen
mit den zweiten Nutendpunkten 214 auf Anschlag. Ab diesem
Zeitpunkt wird das zweite Hohlrad 210 wieder von dem ersten
Hohlrad 110 mitgenommen und bewegt sich in die zweite Drehrichtung, was
in 18 gezeigt ist.
-
In 18 befinden
sich die drei Stifte 212 zwischen den jeweiligen ersten
Nutendpunkten 213 und den jeweiligen zweiten Nutendpunkten 214 der Nuten 211.
Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind
jeweils an den dritten Rampenabschnitten 168 positioniert,
die einer Bewegung der kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine zweite Drehrichtung entsprechen. Das bedeutet, dass 18 die
siebte Umschaltphase zeigt. In der siebten Umschaltphase ist die
Abtriebseinheit des Kurbel-CVT-Getriebes 1 weiterhin nicht
mit dem Differential 2 verbunden, das heißt das
Kegelrad 180 bleibt weiterhin von dem Differential entkoppelt.
Die Stifte 212 befinden sich weiterhin an den Nutendpunkten 214 und
die Kugelförmigen Rampenkörper 163 an
den dritten Rampenabschnitten 168.
-
Durch
die Verbindung des ersten Hohlrads 110 (nicht dargestellt)
mit dem zweiten Hohlrad 210 über die Stifte 212,
die sich an den Nutendpunkten 214 befinden, wird das zweite
Hohlrad 210 weiter in die zweite Drehrichtung mitgenommen.
Das zweite Hohlrad dreht somit über den zweiten Planetensatz 220 und
den Planetenträger 270 den dritten Planetensatz
und das dritte Sonnenrad 260, das die Spindel 300 zum
Umschalten der Freilaufeinrichtung 10 von der zweiten Drehrichtung
zur ersten Drehrichtung antreibt, was in 19 gezeigt
ist.
-
Das
zweite Hohlrad 210 dreht somit über den zweiten
Planetensatz 220 und den Planetenträger 270 den
dritten Planetensatz und das dritte Sonnenrad 260, das
die Spindeleinheit 30 antreibt und so die Freilaufeinrichtung 10 von
der zweiten Drehrichtung zur ersten Drehrichtung umschaltet. Somit
erfolgt die Umschaltung der Freilaufeinrichtung 10 von
der zweiten Drehrichtung in eine erste Drehrichtung die in der siebten
Umschaltphase.
-
In 19 befinden
sich die drei Stifte 212 zwischen den jeweiligen ersten
Nutendpunkten 213 und den jeweiligen zweiten Nutendpunkten 214 der Nuten 211.
Die drei kugelförmigen Rampenkörper 163 sind
jeweils an den zweiten Rampenabschnitten 167 positioniert,
die einer Bewegung der kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine erste Drehrichtung entsprechen. Das bedeutet, dass 19 die
achte Umschaltphase zeigt. In der achten Umschaltphase ist die Abtriebseinheit
des Kurbel-CVT-Getriebes 1 weiterhin nicht mit dem Differential 2 verbunden,
das heißt das Kegelrad 180 ist noch von dem Differential entkoppelt.
-
Die
Stifte 212 bewegen sich wieder in eine erste Drehrichtung
und befinden sich in den Nuten 211 an Positionen zwischen
den ersten Nutendpositionen 213 und den zweiten Nutendpositionen 214. Die
kugelförmigen Rampenkörper 163 bewegen
sich ebenfalls in die erste Drehrichtung und sind an den zweiten
Rampenabschnitten 167 angeordnet.
-
Die
neunte Umschaltphase entspricht der ersten Umschaltphase, die 12 gezeigt
ist. In der ersten Umschaltphase ist die Abtriebseinheit 1 des Kurbel-CVT-Getriebes
wieder mit dem Differential 2 verbunden, das heißt
das Kegelrad 180 ist mit dem Differential 2 gekoppelt
und die Freilaufeinrichtung 10 der Abtriebseinheit 1 ermöglicht
eine Bewegung der drehenden Bauteile der Abtriebseinheit 1 in
die erste Drehrichtung. Dabei sind die kugelförmigen Rampenkörper 163 an
den ersten Rampenabschnitten 166 angeordnet und die Stifte 212 befinden
sich in den Nuten 211 an einer Position zwischen den ersten
Nutendpunkten 213 und den zweiten Nutendpunkten 214.
-
Im
Betrieb des Kurbel-CVT-Getriebes 1 wird zur Umschaltung
der Freilaufeinrichtung 10 zunächst der erste
Mechanismus 100 aktiviert. Dazu treibt der Schneckentrieb 105 das
erste Hohlrad 110 an. Das erste Hohlrad 110 wiederum
treibt den ersten Planetensatz 120 an, der mit dem ersten
Sonnenrad 130 kämmt und das erste Sonnenrad 130 antreibt.
Das erste Sonnenrad 130 kämmt mit dem Rampenplanetensatz 140,
der in den Sonnenradabschnitt der ersten Rampe 161 eingreift
und somit die erste Rampe 161 des Rampenmechanismus 160 antreibt.
Durch die Drehung der ersten Rampe 161, wandern die drei kugelförmigen
Rampenkörper 163 zwischen der ersten Rampe 161 und
der zweiten Rampe 162 entlang des Rampenbereichs 165 und
bewegen die erste Rampe 161 in axialer Richtung der Abtriebseinheit
in Richtung des ersten Endes 40 der Abtriebseinheit 1 gegen
die Vorbelastung der Feder 164.
-
Die
zweite Rampe 162 ist in axialer Richtung der Abtriebseinheit
nicht verschiebbar. Je nach Drehrichtung der ersten Rampe 161 bewegen
sich die kugelförmigen Rampenkörper 163 in
eine erste Drehrichtung oder eine zweite Drehrichtung und demzufolge
in Rampenbereiche 165, die der ersten Drehrichtung oder
der zweiten Drehrichtung entsprechen.
-
Befinden
sich die kugelförmigen Rampenkörper 163 an
den jeweiligen ersten Rampenabschnitten 166 der Rampenbereiche 165,
so ist die erste Rampe 161 über eine größtmögliche
Distanz in axialer Richtung der Antriebseinheit 1 in Richtung des
ersten Endes 40 verschoben. In diesem Zustand ist das Kegelrad 180 der
Abtriebseinheit 1 ist mit dem Differential 2 verbunden
bzw. gekoppelt und es erfolgt somit eine Drehmomentübertragung
von der Abtriebseinheit 1 zum Differential 2.
-
Befinden
sich die kugelförmigen Rampenkörper 163 an
den dritten Rampenabschnitten 168 der Rampenbereiche 165,
so ist die erste Rampe 161 über eine größtmögliche
Distanz in axialer Richtung der Antriebseinheit 1 in Richtung
des zweiten Endes 50 verschoben. In diesem Zustand ist
das Kegelrad 180 der Abtriebseinheit 1 ist nicht
mit dem Differential 2 verbunden bzw. gekoppelt. Das heißt
das Kegelrad 180 ist von dem Differential 2 entkoppelt,
und es erfolgt keine Drehmomentübertragung von der Abtriebseinheit 1 zum
Differential 2.
-
Während
der erste Mechanismus 100 dem Entkoppeln bzw. Einkoppeln
des Kegelrads 180 dient, erfolgt keine Betätigung
des zweiten Mechanismus 200. Das bedeutet, dass die Stifte 212,
die das erste Hohlrad 110 des ersten Mechanismus 100 und
das zweite Hohlrad 210 des zweiten Mechanismus 200 miteinander
verbinden, während des Entkopplungsvorgangs des Kegelrads
in den Nuten 211 laufen und somit bewirken, dass sich das
zweite Hohlrad 210 während des Entkopplungsvorgangs des
Kegelrads 180 nicht mit dem ersten Hohlrad 110 dreht.
-
Ist
der Entkopplungsvorgang abgeschlossen, das heißt, ist das
Kegelrad 180 von dem Differential 2 entkoppelt
und die Abtriebseinheit 1 somit lastfrei, schlagen die
drei Stifte 212 jeweils an den ersten Nutendpunkten 213 der
Nuten 211 an. Sobald die drei Stifte 212 die ersten
Nutendpunkte 213 der Nuten 211 erreicht haben,
wird das zweite Hohlrad 210 von dem ersten Hohlrad 110 mitgenommen
und somit angetrieben. Da über die Stifte 212 eine
Verbindung zwischen dem ersten Hohlrad 110 und dem zweiten
Hohlrad 210 erzeugt wird, drehen sich das erste Hohlrad 110 und
das zweite Hohlrad 210 mit gleicher Geschwindigkeit miteinander
in eine erste gemeinsame Drehrichtung.
-
Das
zweite Hohlrad 210 treibt den zweiten Planetensatz 220 an,
der mit dem zweiten Sonnenrad 230 kämmt. Das Sonnenrad 230 ist
fest mit der Abtriebseinheit 1 verbunden. Die Drehung des
zweiten Planetensatzes 220 treibt somit den Planetenträger 270 an.
-
Der
Planetenträger 270 wiederum treibt den dritten
Planetensatz 250 an, der mit dem dritten Hohlrad 240,
das fest im Getriebegehäuse 600 angeordnet ist,
und mit dem dritten Sonnenrad 260, das mit der Spindeleinheit 30 verbunden
ist, kämmt. Das dritte Sonnenrad 260 treibt die
Spindeleinheit 30, die in der Abtriebswelle 400 angeordnet
ist, an.
-
Die
Spindeleinheit 30 ist in axialer Richtung verschiebbar.
Durch die axiale Verschiebung der Spindeleinheit 30 erfolgt
die Umschaltung der Freilaufeinrichtung 10, z. B. über
Schlingfedermechanismen in Verbindung mit kegelförmigen
Abschnitten der Spindeleinheit 30.
-
Damit
das Kegelrad 180 einwandfrei in das Differential 2 einkoppelt,
ist zwischen dem ersten Sonnenrad 130 und dem Rampenmechanismus 160 eine
Bogenfeder 170 angeordnet, die beim Umschalten der Freilaufeinrichtung 10 Energie
speichert und diese, falls die Zahnköpfe des Kegelrads
das sofortige Einkoppeln verhindern, das Einkoppeln des Kegelrads 180 im
Differential 2 unterstützen.
-
Die
reibungslose Funktion des Rampenmechanismus 160 wird von
einer Druckfeder 164, die spiralförmig um die
Gelenkwelle 400 angeordnet ist und die die erste Rampe 161 und
die zweite Rampe 162 stets zusammendrückt und
somit unter Spannung setzt, gewährleistet.
-
- 1
- Abtriebseinheit
- 2
- Differential
- 10
- Freilaufeinrichtung
- 20
- Aktuator
- 30
- Umschalteinheit,
Spindeleinheit
- 100
- erster
Mechanismus
- 105
- Antrieb,
Schneckentrieb
- 110
- erstes
Hohlrad
- 120
- erster
Planetensatz
- 130
- erstes
Sonnenrad
- 140
- Rampenplanetensatz
- 160
- Rampenmechanismus
- 150
- Rampengehäuse
- 161
- erste
Rampe
- 162
- zweite
Rampe
- 163
- Rampenkörper
- 164
- Druckfeder
- 165
- Rampenbereich
- 166
- erster
Rampenabschnitt
- 167
- zweiter
Rampenabschnitt
- 168
- dritter
Rampenabschnitt
- 170
- Bodenfeder
- 180
- Verbindungsmittel,
Kegelrad
- 200
- zweiter
Mechanismus
- 210
- zweites
Hohlrad
- 211
- Nut
- 212
- Stift
- 213
- erster
Nutendpunkt
- 214
- zweiter
Nutendpunkt
- 220
- zweiter
Planetensatz
- 230
- zweites
Sonnenrad
- 240
- drittes
Hohlrad
- 241
- Rastierung
- 250
- dritter
Planetensatz
- 260
- drittes
Sonnenrad
- 270
- Planetenträger
- 300
- Spindelstange
- 400
- Gelenkwelle
- 500
- Abtriebswelle
- 600
- Getriebegehäuse
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10243533
A1 [0002, 0003]