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DE102009041457A1 - Anordnung einer Verstelleinheit für eine Seitenwange an einem Sitz - Google Patents

Anordnung einer Verstelleinheit für eine Seitenwange an einem Sitz Download PDF

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DE102009041457A1
DE102009041457A1 DE102009041457A DE102009041457A DE102009041457A1 DE 102009041457 A1 DE102009041457 A1 DE 102009041457A1 DE 102009041457 A DE102009041457 A DE 102009041457A DE 102009041457 A DE102009041457 A DE 102009041457A DE 102009041457 A1 DE102009041457 A1 DE 102009041457A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjusting
frame structure
adjustment
seat
side wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102009041457A
Other languages
English (en)
Inventor
Helge Beschorner
Stephan Giessmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE102009041457A priority Critical patent/DE102009041457A1/de
Publication of DE102009041457A1 publication Critical patent/DE102009041457A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/90Details or parts not otherwise provided for
    • B60N2/986Side-rests
    • B60N2/99Side-rests adjustable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/90Details or parts not otherwise provided for
    • B60N2/986Side-rests

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung einer Verstelleinheit (100, 110, 120, 130, 140) für eine Seitenwange (210) an einem Sitz (200), insbesondere einem Fahrzeugsitz, welche mindestens ein Verstellelement (100) zur Konturanpassung der Seitenwange (210) und mindestens ein Aufnahmeelement (120, 130) zur Halterung des Verstellelementes (100) und zur Abstützung mindestens eines betätigbaren Positionierungsmittels (110), das zur Positionierung des mindestens einen Verstellelementes (100) dient, und mindestens ein das mindestens eine Positionierungsmittel (110) ansteuerndes Betätigungsmittel (140) umfasst. Es ist vorgesehen, dass ein seitenwangenseitiger Abschnitt (100A) des mindestens einen Verstellelementes (100) der Verstelleinheit (100, 110, 120, 130, 140) aus einer einen separaten Bauraum (300) bildenden Seitenwangenrahmenstruktur (210A) herausgeführt ist, während die weiteren zur Verstelleinheit (100, 110, 120, 130, 140) gehörenden Elemente und Mittel (100, 110, 120, 130, 140) vollständig im Bauraum (300) der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) untergebracht sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft die Anordnung einer Verstelleinheit einer Seitenwange sowie die Verstelleinheit mit den im Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2 genannten Merkmalen.
  • Seitenwangen können an den Seiten eines Sitzbereiches eines Sitzteiles und/oder an den Seiten eines Anlehnbereiches einer Rücklehne eines Sitzes angebracht sein. Durch eine Verstellmöglichkeit kann der Sitz somit zum Einen an Personen verschiedener Größe angepasst werden und/oder zum Anderen durch Absenken von Seitenwangen ein Einsteigen oder Aussteigen erleichtern. Bekannt ist auch, in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Kurvenfahrt eines Fahrzeuges eine automatische Anpassung mindestens einer der Sitzwangen vorzunehmen.
  • Aus der DE 10 2007 009 891 A1 ist eine Verstellvorrichtung zum Verstellen einer Seitenwange eines Sitzes bekannt. Sie umfasst ein mit der Seitenwange zu koppelndes Verstellelement, Stützmittel zum mechanischen Abstützen des Verstellelementes und pneumatisch betätigbare Positionierungsmittel zum Positionieren des Verstellelementes relativ zu den Stützmitteln. Ein Positionierungsmittel, beispielsweise eine aufblasbare Blase, ist mit dem Verstellelement gekoppelt, um bei Betätigung des Positionierungsmittels das Verstellelement zur Verstellung der Seitenwange zu repositionieren.
  • Eine ähnliche Anmeldung, die DE 10 2007 037 978 A1 , beschreibt ebenfalls eine Sitzwangenverstellung mit einer Verstelleinheit zum Verstellen einer Seitenwange eines Sitzes. Die Sitzwangenverstellung umfasst ein schwenkbar gelagertes Schwenkelement, ein an dem Schwenkelement relativ zu dem Schwenkelement verschiebbar gelagertes Verschiebungselement und ein Verstellelement zum Herbeiführen einer Schwenkbewegung des Schwenkelementes.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung eine Anordnung einer Verstelleinheit für eine Sitzwange an einem Sitz und eine an diese Anordnung angepasste Verstelleinheit für die Seitenwange des Sitzes bereitzustellen, wobei die Verstelleinheit leicht in oder an verschiedenen Sitzen anordbar sein und einen einfachen und platzsparenden Aufbau aufweisen soll.
  • Die Erfindung geht von einer an einer Sitzrahmenstruktur angeordneten Verstelleinheit für eine Seitenwange an einem Sitz, insbesondere einem Fahrzeugsitz, aus welche mindestens ein Verstellelement zur Konturanpassung der Seitenwange und mindestens ein Aufnahmeelement zur Halterung des Verstellelementes und zur Abstützung mindestens eines betätigbaren Positionierungsmittels, das zur Positionierung des mindestens einen Verstellelementes dient, und mindestens ein das mindestens eine Positionierungsmittel ansteuerndes Betätigungsmittel aufweist.
  • Die Aufgabe der platzsparenden Anordnung der Verstelleinheit wird in Verbindung mit den genannten Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, dass ein seitenwangenseitiger Abschnitt des mindestens einen Verstellelementes der Verstelleinheit aus einer, einen separaten Bauraum bildenden Seitenwangenrahmenstruktur herausgeführt ist, während die weiteren zur Verstelleinheit gehörenden Elemente und Mittel vollständig im Bauraum der Seitenwangenrahmenstruktur untergebracht sind.
  • Die Aufgabe die Verstelleinheit an die genannte Anordnung anzupassen und außerdem insgesamt hinsichtlich Einfachheit, Gewicht und einem platzsparenden Aufbau zu verbessern, wird in einer ersten bevorzugten Ausgestaltung dadurch gelöst, dass das Aufnahmeelement einteilig ausgebildet ist, wodurch in einem einzigen Element ein Halteelement zur Halterung des Verstellelementes in der Seitenwangenrahmenstruktur sowie ein Abstützelement zur Abstützung des Positionierungsmittels gegenüber einem rahmenseitigen Abschnitt des Verstellelementes ausgebildet ist. Diese erste Ausgestaltung reduziert auch in vorteilhafter Weise die Anzahl der Bauteile.
  • In einer zweiten Ausgestaltung der Verstelleinheit ist das Aufnahmeelement zweiteilig, wodurch einerseits ein Halteelement zur Halterung des Verstellelementes in der Seitenwangenrahmenstruktur und andererseits ein Abstützelement zur Abstützung des Positionierungsmittels gegenüber einem rahmenseitigen Abschnittes des Verstellelementes getrennt ausbildbar sind. Diese zweite Ausgestaltung ermöglicht eine gute Zugänglichkeit bei der Montage des Halteelementes an der Seitenwangenrahmenstruktur. Als erstes besteht dann nämlich die Möglichkeit zunächst das Halteelement an der Seitenwangenrahmenstruktur von innen zu befestigen, wonach die weiteren Elemente, das Verstellelement, das Positionierungsmittel und das Abstützelement, leicht am an der Seitenwangenrahmenstruktur befestigten Halterungselement montierbar sind. Auf diese beiden genannten Ausgestaltungen wird unter anderem im Beschreibungsteil in Verbindung mit den Figuren noch näher eingegangen.
  • In der ersten und zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist das Halteelement seitlich parallel zum Abstützelement entlang der Längserstreckung der Seitenwange angeordnet, wobei das an der Seitenwangenrahmenstruktur befestigte Halteelement mindestens eine Aufnahme für das mindestens eine Verstellelemente aufweist, wodurch eine innerhalb eines Bauraumes der Seitenwangenrahmenstruktur liegende kompakte Verbindung von Halteelement und Abstützelement sowie dem mindestens einen Verstellelement ermöglicht wird.
  • In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein an der Seitenwangenrahmenstruktur befestigtes Halteelement endseitig des Abstützelementes angeordnet. Das Aufnahmeelement ist einteilig und weist nur das Abstützelement zur Abstützung des Positionierungsmittels gegenüber einem rahmenseitigen Abschnitt des Verstellelementes auf.
  • Das Abstützelement weist mindestens ein Verbindungsmittel auf, das zur Halterung des Abstützelementes mit dem mindestens einen Haltelement in Verbindung bringbar ist, wobei das Abstützelement eine Aufnahme für das mindestens eine Verstellelemente aufweist, wodurch eine innerhalb eines Bauraumes der Seitenwangenrahmenstruktur liegende kompakte Verbindung von Halteelement und Abstützelement sowie dem Verstellelement ermöglicht wird.
  • Anordnung des Aufnahmeelementes der Verstelleinheit in einer Seitenwange einer Rückenlehne:
    Beider ersten und zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist das Halteelement des ein- oder zweiteiligen Aufnahmeelementes seitlich parallel und im Wesentlichen in gleicher Höhe gegenüber dem Abstützelement angeordnet. Das bedeutet, dass sich das Abstützelement in der normalen Einbauposition der Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes im Wesentlichen vertikal in der Seitenwangenrahmenstruktur erstreckt und das Halteelement parallel dazu an der Seitenwangenrahmenstruktur angeordnet ist, wobei es sich dort ebenfalls in vertikaler Richtung entlang der Seitenwangenrahmenstruktur der Rückenlehne erstreckt.
  • In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein an der Seitenwangenrahmenstruktur befestigtes Halteelement endseitig des vertikal in der Seitenwangenrahmenstruktur angeordneten Abstützelementes angebracht.
  • Anordnung des Aufnahmeelementes der Verstelleinheit in einer Seitenwange eines Sitzteiles:
    Analog dazu ist bei der ersten und zweiten Ausgestaltung der Erfindung das Halteelement des ein- oder zweiteiligen Aufnahmeelementes seitlich parallel und in Fahrtrichtung gesehen gegenüber dem Abstützelement im Wesentlichen in gleicher Tiefe angeordnet. Das bedeutet, dass sich das Abstützelement in der normalen Einbauposition im Sitzteil eines Kraftfahrzeugsitzes im Wesentlichen horizontal in der Seitenwangenrahmenstruktur erstreckt und das Halteelement parallel dazu an der Seitenwangenrahmenstruktur angeordnet ist, wobei es sich dort ebenfalls in horizontaler Richtung dem Abstützelement gegenüberliegend entlang der Seitenwangenrahmenstruktur des Sitzteiles erstreckt.
  • In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein an der Seitenwangenrahmenstruktur befestigtes Halteelement endseitig des horizontal in der Seitenwangenrahmenstruktur des Sitzteiles angeordneten Abstützelementes angebracht.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung gilt für alle Ausführungen, dass die beiden Abschnitte – der sitzwangenseitige und der rahmenseitige Abschnitt – des Verstellelementes schwenkbar auf einer Schwenkachse S angeordnet, wobei die Schwenkachse S entlang der Längserstreckung des Abstützelementes ausgebildet ist. Somit ist die Schwenkachse S bei Anordnung des Verstellelementes in der Seitenwange der Rückenlehne im Wesentlichen vertikal und bei Anordnung im der Seitenwange Sitzteil im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
  • Für alle Ausführungen gilt ferner, dass der seitenwangenseitige Abschnitt des mindestens einen Verstellelementes ist aus mindestens zwei flügelartigen Verstellelementen ausgebildet. An diesen beiden flügelartigen Verstellelementen ist mindestens ein hinsichtlich der Kontur frei wählbares und austauschbares Konturelement zur Konturanpassung der Seitenwange angeordnet.
  • Die nähere Beschreibung der bevorzugten Ausgestaltungen erfolgt nachfolgend anhand der Figuren, wobei die Anordnung der Verstelleinheit in einer Seitenwange einer Rückenlehne beschrieben wird, die unter Beachtung sich bei einem Einbau in der Seitenwange ändernden Einbaurichtungen auf die Seitenwange eines Sitzteiles analog übertragen werden kann.
  • Als Positionierungsmittel wird in einer bevorzugten ersten Ausführungsvariante ein aufblasbarer Gassack oder ein pneumatischer Hubzylinder verwendet, dem als Betätigungsmittel eine elektronische Luftpumpe mit einem Ventilblock zugeordnet ist.
  • In einer anderen bevorzugten zweiten Ausführungsvariante ist das Positionierungsmittel ein elektrischer Hubzylinder, dem als Betätigungsmittel ein elektromotorischer Antrieb zugeordnet ist.
  • Weitere bevorzugte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an einem möglichen Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1A einen Fahrzeugsitz in einer perspektivischen Ansicht mit einer Anordnung einer Verstelleinheit in einer Seitenwange einer Rückenlehne;
  • 1B einen vergrößerten perspektivischen Ausschnitt der Ansicht in die in der Seitenwangenrahmenstruktur der Rückenlehne angeordnete Verstelleinheit gemäß einer ersten und zweiten Ausgestaltung;
  • 1C einen vergrößerten perspektivischen Ausschnitt der Ansicht in die in der Seitenwangenrahmenstruktur der Rückenlehne angeordnete Verstelleinheit gemäß einer dritten Ausgestaltung;
  • 2 einen Schnitt A1-A1 durch die Verstelleinheit und die Seitenwangenrahmenstruktur nach 1B in einem Ausgangszustand;
  • 3 einen Schnitt A2-A2 durch die Verstelleinheit und die Seitenwangenrahmenstruktur mach 1B in einem Betriebszustand;
  • 4 einen Schnitt A3-A3 durch die Verstelleinheit und die Seitenwangenrahmenstruktur nach 1C in einem Ausgangszustand;
  • 5 einen Schnitt A4-A4 durch die Verstelleinheit und die Seitenwangenrahmenstruktur nach 1C in einem Betriebszustand;
  • 6 eine Anordnung der Betätigungsmittel in einem geräuschmindernden Gehäuse.
  • 1A zeigt einen Fahrzeugsitz in einer perspektivischen Ansicht mit einer Seitenwange 210 an einer Rückenlehne 220. Der Fahrzeugsitz weist neben der Rückenlehne 220 ein Sitzteil 230 und eine Kopfstütze 240 auf, wobei die Seitenwange 210, die Rückenlehne 220 und das Sitzteil 230 zur Verdeutlichung der Erfindung jeweils als Rahmenstruktur 210A, 220A, 230A dargestellt sind. Zum Zwecke der nachfolgenden Beschreibung sind die Richtungspfeile eines dreidimensionalen kartesischen Koordinatensystems x, y, z angegeben. Die 1A und 1B zeigen die Anordnung einer Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 in der Rückenlehne 220 des Fahrzeugsitzes. Diese Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 ist in 1A auf der vom Betrachter aus gesehenen rechten Seite der Rückenlehne 220 in der dort angeordneten Seitenwange 210 ausgeführt. In der vom Betrachter aus gesehenen linken Seitenwange 210 ist ebenfalls eine Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 in der Seitenwange 210 ausgeführt, jedoch auf der vom Betrachter abgewandten Seite.
  • Seitenwangen 210 mit den erfindungsgemäß angeordneten, jedoch nicht dargestellten, Verstelleinheiten 100, 110, 120, 130, 140 sind gleichermaßen am Sitzteil 230 ausführbar.
  • Zur weiteren Verdeutlichung der Anordnung der Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 in einer Seitenwange 210, in einer ersten und zweiten Ausgestaltung, ist in 1B ein vergrößerter, perspektivischer Ausschnitt mit Blick in eine Seitenwangenrahmenstruktur 210A der Rückenlehne 220 dargestellt. Die in 1B nicht sichtbaren Bauteile sind in den zugehörigen 2 und 3 sichtbar dargestellt.
  • Die Seitenwangenrahmenstruktur 210A ist derart ausgebildet, dass innerhalb der Seitenwangenrahmenstruktur 210A ein Bauraum 300 gebildet wird. In diesem Bauraum 300 sind die zur Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 gehörenden Elemente und Mittel untergebracht.
  • Dazu gehören das Verstellelement 100, ein ein- oder zweiteiliges Aufnahmeelement 120, 130, ein Positionierungsmittel 110 sowie mindestens ein das Positionierungsmittel 110 ansteuerndes Betätigungsmittel 140.
  • Aus dem Bauraum 300 herausgeführt ist lediglich ein seitenwangenseitiger Abschnitt 100A-1 und 100A-2 des Verstellelementes 100.
  • Ein rahmenseitiger Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 ist in 1B nicht, dafür aber in den 2 und 3 sichtbar.
  • Im oberen Bereich des Bauraumes 300, der im Wesentlichen in z-Richtung entlang der Höhenerstreckung der Rückenlehne 220 verlaufenden Seitenwange 210, ist das Haltelement 120 und das dem Haltelement 120 gegenüberliegende Abstützelement 130 angeordnet. Diese Elemente 120, 130 bilden einerseits das Aufnahmeelement zur Halterung des Verstellelementes 100. Das Halteelement 120 dient dabei der Halterung des Verstellelementes, wobei das Abstützelement 130 andererseits dazu dient, ein in 1B nicht sichtbares Positionierungsmittel 110 in einer Art Widerlager abzustützen.
  • Wie in 1B sichtbar ist, wird das Haltelement 120 mit Aufnahmen 120A, 120B versehen, die mit Bohrungen ausgeführt werden, um eine Verbindungsstange 250 durch die Bohrungen der Aufnahmen 120A, 120B des Haltelementes 120 schieben zu können. An dieser Verbindungsstange 250 zwischen den oberen Aufnahmen 120A und den unteren Aufnahmen 120B wird das Abstützelement 130, welches auf der dem Halteelement 120 zugewandten Seite mit dem Durchmesser der Verbindungsstange 250 korrespondierende Flanschaugen aufweist, befestigt. Analog dazu wird das Verstellelement 100, welche ebenfalls mit der Verbindungsstange 250 korrespondierende Flanschaugen aufweist, drehbeweglich befestigt.
  • Das Verstellelement 100A, 100B ist somit auf der mit S dargestellten Schwenkachse, welche im Wesentlichen in z-Richtung entlang der Höhenerstreckung der Rückenlehne 220 innerhalb der Seitenwange 210 verläuft, schwenkbar angeordnet.
  • Die Widerlagerfunktion des Abstützelementes 130 wird durch Fixierung des Abstützelementes (siehe 2 und 3) am Halteelement 120 realisiert, indem das Abstützelement 130 am Halteelement 120 befestigt ist. Diese in den 2 und 3 sichtbare zweiteilige Ausführung entfällt bei einer einteiligen Ausführung des Aufnahmeelementes 120, 130, wodurch dann das Abstützelement 130 seine Funktion als unbewegliches Widerlager ebenfalls erfüllt.
  • 1B verdeutlicht zudem, dass die aus dem Bauraum 300 herausgeführten seitenwangenseitigen Abschnitte 100A, 100B als flügelartige Verstellelemente 100A-1, 100A-2 leicht und platzsparend ausgeführt sind.
  • Am Ende dieser flügelartigen Verstellelemente 100A-1, 100A-2 ist ein Konturelement 100C angeordnet, welches zur eigentlichen Konturanpassung der Seitenwange 210 dient, wenn eine Betätigung ausgehend vom einem Ausgangszustand (gezeigt in 2) in einen Betätigungszustand (gezeigt in 3) erfolgt.
  • Im unteren Bereich der Seitenwange 210 sind ebenfalls in dem dafür vorgesehenen Bauraum 300 die Betätigungsmittel 140 angeordnet, die zur Betätigung des Positionierungsmittels 110 dienen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die erste bevorzugte Ausgestaltung, eine elektronische Luftpumpe 140A, neben einem zugehörigen Ventilblock 140B angeordnet.
  • Die elektronische Luftpumpe 140A und der zugehörige Ventilblock 140B ermöglichen einen geräuscharmen und kraftvollen Antrieb zur Verstellung der Seitenwange 210, der erfindungsgemäß gemeinsam mit den beschriebenen Elementen 100, 110, 120, 130 im Bauraum 300 der Seitenwangenrahmenstruktur 210A untergebracht ist.
  • Die in den 1A und 1B nicht sichtbaren Bauteile und die der Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 zugrundeliegende Funktion, werden nachfolgend anhand der 2 und 3 beschrieben.
  • 2 zeigt einen ersten Schnitt A1-A1 durch die Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 und die Seitenwangenrahmenstruktur 210A in einem Ausgangszustand.
  • 3 zeigt einen ersten Schnitt A2-A2 durch die Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 und die Seitenwangenrahmenstruktur 210A in einem Betriebszustand.
  • 2 zeigt den Ausgangszustand eines Polsters 500 der Seitenwange 210 in einer punktierten Linie. Innerhalb dieses Polsters 500 liegt der sitzwangenseitige Abschnitt 100A des Verstellelementes 100.
  • Am Ende des sitzwangenseitigen Abschnittes 100A ist das Konturelement 110C angeordnet.
  • Gegenüberliegend ist in dem im Ausführungsbeispiel ausgeführten zweiteiligen Aufnahmeelement 120, 130 der rahmenseitige Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 angeordnet. Durch den in der Mitte des Aufnahmeelementes 120, 130 geführten Schnitt A1-A1, A2-A2 ist die flügelartige Ausgestaltung des Verstellelementes 100A-1, 100A-2 nicht sichtbar. Sichtbar ist in einer ersten bevorzugten Ausführungsvariante, dass im Ausgangszustand ein noch nicht aufgeblasener, als aufblasbares Positionierungsmittel 110 angeordneter Gassack zwischen dem Abstützelement 130 und dem rahmenseitigem Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 angeordnet ist. Diesem Gassack ist die in den 2 und 3 nicht sichtbare elektronische Luftpumpe 140A zugeordnet.
  • Abweichend von diesem als Positionierungsmittel 110 angeordneten aufblasbaren Gassack kann in einer zweiten, jedoch nicht dargestellten, bevorzugten Ausführungsvariante ein elektrischer Hubzylinder, der mit einem elektromotorischen Antrieb versehen ist, angeordnet werden. Denkbar ist auch ein pneumatischer Hubzylinder und eine zugeordnete elektronische Luftpumpe 140A, der anstelle des elektrischen Hubzylinders oder des Gassackes zwischen dem Abstützelement 130 und dem rahmenseitigen Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 angeordnet ist.
  • Wird nun eine automatische oder manuelle Anpassung der Kontur der Seitenwange 210 gewünscht, erfolgt die Inbetriebnahme der im Ausführungsbeispiel angeordneten elektronischen Luftpumpe 140A, wodurch der Gassack 110 gemäß 3 aufgeblasen wird. Der Gassack 110 stützt sich an dem widerlagerartigen Abstützelement 130 ab und der rahmenseitige Abschnitt 100B wird, in Richtung des Haltelementes 120 gedrückt. Im Wesentlichen wird dabei durch den Gassack 110 eine Linearbewegung ausgeführt, die jedoch durch die Ausbildung des Verstellelementes 100, welches um die Schwenkachse S schwenkbar ist, in eine Rotationsbewegung umgewandelt wird.
  • Bei der Verstellung des Verstellelementes 100 vom Ausgangszustand in den Betätigungszustand ist durch die Linearbewegung des Positionierungsmittels 110 eine Verstellung um circa 25° des rahmenseitigen Abschnittes 100B gegenüber dem Abstützelement 130 möglich. Dadurch wird eine Schwenkbewegung des Verstellelementes 100 von circa 25 mm in y-Richtung und von circa 10 mm in x-Richtung auf der gedachten Kreisbahn des rahmenseitigen Abschnittes 100B und somit des sitzwangenseitigen Abschnittes 100A und des daran angeordneten Konturelementes 110C ermöglicht.
  • Wie 3 zeigt, wird das Konturelement 110 entlang einer gedachten kreisförmigen Bewegungsbahn nach innen zum Sitzbenutzer hin verschwenkt, wodurch sich die Kontur der Seitenwange 216 verändern lässt. Die Verstellbewegung ist dabei hinsichtlich der Dehnung des Bezuges, welcher auf dem Polster 500 angeordnet ist, optimiert. Dabei können in vorteilhafter Weise durch Auswechseln der Konturelemente 110C verschieden starke Konturanpassungen bei sonst gleicher Ausführung der Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 realisiert werden.
  • In einer Ausführungsform sind lediglich unterschiedlich geformte Verstellelemente 100 einsetzbar, wobei insbesondere der sitzwangenseitige Abschnitt 100B unterschiedlich in der Formausgeführt sein kann, um eine geänderte Konturanpassung zu bewirken, wobei dann das Konturelement 110C unverändert bleiben kann.
  • In den 2 und 3 wird zudem deutlich, dass eine zweiteilige Ausbildung des Aufnahmeelementes 120, 130 Vorteile bietet. Bei einer Vor-Ort Montage der Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 kann nämlich zunächst das Halteelement 120 an der Seitenwangenrahmenstruktur 210A montiert werden. Anschließend wird das Verstellelement 100 auf die Schwenkachse S montiert, wonach der aufblasbare Gassack als Positionierungsmittel 110 eingebracht wird, um anschließend das Abstützelement 130 ebenfalls auf der Schwenkachse S zu positionieren.
  • Zur Verbindung der Bauteile miteinander wird die Verbindungsstange 250 über die oberen und unteren Aufnahmen 120A, 120B in die jeweils angeordneten Flanschaugen der Elemente 100, 130 geschoben, wodurch eine stabile, kompakte und reversible Verbindung erreicht wird.
  • Wenn eine einteilige Ausführung des Aufnahmeelementes 120, 130 realisiert wird, werden die Bauteile in einer ortsunabhängigen Vormontage zusammengefügt, wonach die Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 als kompaktes Bauteil über das Halteelement 120 an der Seitenwangenrahmenstruktur 210A befestigbar ist. Beide Ausgestaltungen bieten somit jeweils nach Bedarf ihre Vorteile.
  • Zur weiteren Verdeutlichung der Anordnung der Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140, 150, 160, 170, 180 in einer Seitenwange 210, in einer dritten Ausgestaltung, ist in 10 ein vergrößerter, perspektivischer Ausschnitt mit Blick in eine Seitenwangenrahmenstruktur 210A der Rückenlehne 220 dargestellt. Die in 1C nicht sichtbaren Bauteile sind in den zugehörigen 4 und 5 sichtbar dargestellt.
  • Die Seitenwangenrahmenstruktur 210 ist ebenfalls derart ausgebildet, dass innerhalb der Seitenwangenrahmenstruktur 210A ein Bauraum 300 gebildet wird. In diesem Bauraum 300 sind die zur Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140, 150, 160, 170, 180 gehörenden Elemente und Mittel untergebracht. Dazu gehören das Verstellelement 100, ein einteiliges Aufnahmeelement 120, 130, ein Positionierungsmittel 110 sowie mindestens ein das Positionierungsmittel 110 ansteuerndes Betätigungsmittel 140.
  • Aus dem Bauraum 300 herausgeführt ist lediglich ein seitenwangenseitiger Abschnitt 100A-1 und 100A-2 des Verstellelementes 100.
  • Ein rahmenseitiger Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 ist in 1B nicht, dafür aber in den 4 und 5 sichtbar.
  • Im oberen Bereich des Bauraumes 300, der im Wesentlichen in z-Richtung entlang der Höhenerstreckung der Rückenlehne 220 verlaufenden Seitenwange 210, ist in der Seitenwangenrahmenstruktur 210A ein oberes Haltelement 150-1 und das dem oberen Haltelement 150-1 zugeordnete Verbindungsmittel 160-1, welches im Abstützelement 130 ausgebildet ist, angeordnet. Diese Verbindung ist vorzugsweise formschlüssig. Das Halteelement 150-1 ist ein Annahmehaken, der in eine als Verbindungsmittel 160-1 im Abstützelement 130 angeordnet Vertiefung formschlüssig und spielfrei eingreift.
  • Im unteren Bereich des Bauraumes 300, der im Wesentlichen in z-Richtung entlang der Höhenerstreckung der Rückenlehne 220 verlaufenden Seitenwange 210, sind in der Seitenwangenrahmenstruktur 210A ein unteres Haltelement 150-1 und die dem Haltelement 150-1 zugeordneten Verbindungsmittel 160-1, 160-2, welche wiederum im Abstützelement 130 ausgebildet sind, angeordnet. Das untere Halteelement 150-2 weist beispielsweise eine Nut und eine Öffnung auf. Die Nut korrespondiert mit einem Verbindungsmittel 160-2, beispielsweise einem Steg, der bereits an das Abstützelement 130 angegossen sein kann. Das Abstützelement 130 weist ferner eine vorgesehene Öffnung auf, in die ein weiteres Verbindungsmittel 160-3 eingebracht werden kann.
  • Dadurch ist im unteren Bereich der Verstelleinheit zur Halterung des Abstützelementes 130 eine formschlüssige Verbindung zwischen der Nut des Halteelementes 150-2 und dem Steg des Abstützelementes 130 sowie eine kraft- und formschlüssige Verbindung durch eine Schraubverbindung mittels einer Schraube 160-3, die durch die Öffnung des Halteelementes 150-2 in die Öffnung des Abstützelementes 130 geschraubt wird, bewirkbar. Diese Art der Einhängung des Abstützelementes 130 in die Halteelemente 150-1 und 150-2 bietet Vorteile bei der Montage. Zudem kann auf das sitzwangenrahmenseitige Halteelement 120 verzichtet werden.
  • Die Halteelemente 150-1, 150-2 dienen dabei der Halterung des Abstützelementes und des in dem Abstützelement gehaltenen Verstellelementes, wobei das Abstützelement 130 ferner dazu dient, ein in 1B nicht sichtbares Positionierungsmittel 110 in einer Art Widerlager abzustützen.
  • Wie in 1C mit einer strichpunktierten Linie angedeutet ist, wird auf der Innenseite des Abstützelementes 130 eine Verbindungsstange 250 vorgesehen. An dieser Verbindungsstange 250 werden die oberen Aufnahmen 120A und die unteren Aufnahmen 120B zur Befestigung der flügelartigen Verstellelemente 100A-1 und 100A-2 vorgesehen.
  • Das Verstellelement 100A, 100B ist somit auf der mit S dargestellten Schwenkachse, welche im Wesentlichen in z-Richtung entlang der Höhenerstreckung der Rückenlehne 220 innerhalb der Seitenwange 210 verläuft, schwenkbar angeordnet.
  • Die Widerlagerfunktion des Abstützelementes 130 wird durch Fixierung des Abstützelementes (siehe 2 und 3) am Halteelement 120 realisiert, indem das Abstützelement 130 an den oberen und unteren Halteelementen 150-1, 150-2 befestigt ist.
  • 1C verdeutlicht zudem, dass die aus dem Bauraum 300 herausgeführten seitenwangenseitigen Abschnitte 100A, 100B als flügelartige Verstellelemente 100A-1, 100A-2 leicht und platzsparend ausgeführt sind. Am Ende dieser flügelartigen Verstellelemente 100A-1, 100A-2 ist das Konturelement 100C angeordnet, welches zur eigentlichen Konturanpassung der Seitenwange 210 dient, wenn eine Betätigung ausgehend von einem Ausgangszustand (gezeigt in 2) in einen Betätigungszustand (gezeigt in 3) erfolgt.
  • Im unteren Bereich der Seitenwange 210 sind ebenfalls in dem dafür vorgesehenen Bauraum 300 die Betätigungsmittel 140 angeordnet, die zur Betätigung des Positionierungsmittels 110 dienen. Die Betätigungsmittel 140 entsprechen der Darstellung und Beschreibung zu den 1B, 2 und 3 der ersten und zweiten Ausgestaltung der Erfindung.
  • 4 zeigt einen dritten Schnitt A3-A3 durch die Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 und die Seitenwangenrahmenstruktur 210A in einem Ausgangszustand.
  • 5 zeigt einen vierten Schnitt A4-A4 durch die Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 und die Seitenwangenrahmenstruktur 210A in einem Betriebszustand.
  • 2 zeigt den Ausgangszustand eines Polsters 500 der Seitenwange 210 in einer punktierten Linie. Innerhalb dieses Polsters 500 liegt der sitzwangenseitige Abschnitt 100A des Verstellelementes 100.
  • Am Ende des sitzwangenseitigen Abschnittes 100A ist das Konturelement 110C angeordnet.
  • Gegenüberliegend ist in dem, in der dritten Ausgestaltung ausgeführten, einteiligen Aufnahmeelement 120, 130 der rahmenseitige Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 angeordnet. Durch den in der Mitte des Aufnahmeelementes 120, 130 geführten Schnitt A3-A3, A4-A4 ist die flügelartige Ausgestaltung des Verstellelementes 100A-1, 100A-2 nicht sichtbar.
  • Sichtbar ist in einer ersten bevorzugten Ausführungsvariante, dass im Ausgangszustand ein noch nicht aufgeblasener, als aufblasbares Positionierungsmittel 110 angeordneter Gassack zwischen dem Abstützelement 130 und dem rahmenseitigem Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 angeordnet ist. Diesem Gassack ist die in den 4 und 5 nicht sichtbare elektronische Luftpumpe 140A zugeordnet.
  • Abweichend von diesem als Positionierungsmittel 110 angeordneten aufblasbaren Gassack kann in einer zweiten, jedoch nicht dargestellten, bevorzugten Ausführungsvariante ein elektrischer Hubzylinder, der mit einem elektromotorischen Antrieb versehen ist, angeordnet werden. Denkbar ist auch ein pneumatischer Hubzylinder und eine zugeordnete elektronische Luftpumpe 140A, der anstelle des elektrischen Hubzylinders oder des Gassackes zwischen dem Abstützelement 130 und dem rahmenseitigen Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 angeordnet ist.
  • Wird nun eine automatische oder manuelle Anpassung der Kontur der Seitenwange 210 gewünscht, erfolgt die Inbetriebnahme der im Ausführungsbeispiel angeordneten elektronischen Luftpumpe 140A, wodurch der Gassack 110 gemäß 4 aufgeblasen wird. Der Gassack 110 stützt sich an dem widerlagerartigen Abstützelement 130 ab und der rahmenseitige Abschnitt 100B wird in Richtung der Seitenwangenrahmenstruktur 120A gedrückt. Dort ist entgegen der ersten und zweiten Ausgestaltung der Erfindung kein Halteelement 120 angeordnet, so dass der rahmenseitige Abschnitt 100B des Verstellelementes 100 weiter ausschwenken kann als in den 2 und 3 gezeigt. Der erreichbare Schwenkwinkel in dieser dritten Ausgestaltung erhöht sich von circa 25° auf 28°.
  • Im Wesentlichen wird dabei durch den Gassack 110 eine Linearbewegung ausgeführt, die jedoch durch die Ausbildung des Verstellelementes 100, welches um die Schwenkachse S schwenkbar ist, in eine Rotationsbewegung umgewandelt wird.
  • Bei der Verstellung des Verstellelementes 100 vom Ausgangszustand in den Betätigungszustand ist durch die Linearbewegung des Positionierungsmittels 110 eine Verstellung um circa 28° des rahmenseitigen Abschnittes 100B gegenüber dem Abstützelement 130 möglich. Dadurch wird eine Schwenkbewegung des Verstellelementes 100 von mehr als circa 25 mm in y-Richtung und von circa 10 mm in x-Richtung auf der gedachten Kreisbahn des rahmenseitigen Abschnittes 100B und somit des sitzwangenseitigen Abschnittes 100A und des daran angeordneten Konturelementes 110C ermöglicht.
  • Wie 5 zeigt, wird das Konturelement 110 entlang einer gedachten kreisförmigen Bewegungsbahn nach innen zum Sitzbenutzer hin verschwenkt, wodurch sich die Kontur der Seitenwange 210 verändern lässt. Die Verstellbewegung ist dabei hinsichtlich der Dehnung des Bezuges, welcher auf dem Polster 500 angeordnet ist, optimiert. Dabei können in vorteilhafter Weise durch Auswechseln der Konturelemente 110C verschieden starke Konturanpassungen bei sonst gleicher Ausführung der Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 realisiert werden.
  • In einer Ausführungsform sind lediglich unterschiedlich geformte Verstellelemente 100 einsetzbar, wobei insbesondere der sitzwangenseitige Abschnitt 100B unterschiedlich in der Form ausgeführt sein kann, um eine geänderte Konturanpassung zu bewirken, wobei dann das Konturelement 110C unverändert bleiben kann.
  • In den 2, 3, 4 und 5 ist zusätzlich sichtbar, dass die Anordnung der Verstelleinheit an der Seitenwangenrahmenstruktur 210A so ausgeführt ist, dass eine Vertiefung 210A-1 vorgesehen ist, in der innerhalb des Sitzwangenpolsters 500 ein Airbag beziehungsweise ein Airbagsystem 400 als Seitenairbag unterbringbar ist.
  • Wie bereits erläutert, kann die Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 als vorgefertigtes Modul ausgebildet sein, welches in der Seitenwangenrahmenstruktur 210A der Rückenlehne 220 und/oder des Sitzteiles 230 befestig bar ist.
  • Dabei kann das vorgefertigte Modul M der Verstelleinheit zweiteilig sein und ein Verstellmodul M1 aus Aufnahmeelement bestehend aus Abstützelement 130 und Halteelement 120, 150 sowie Verstellelement 100 und Positionierungsmittel 110 zur Betätigung des Konterelementes 100C und ein Antriebsmodul M2 aus elektronischer Luftpumpe 140A und Ventilblock 140B zum Antreiben des Positionierungsmittels 110 aufweisen.
  • Dadurch ergibt sich für unterschiedliche Seitenwangenrahmenstrukturen 210A der Rückenlehne 220 und/oder des Sitzteiles 230 ein modulares System, sodass in die unterschiedlichen Sitze Gleichteile anordbar sind. Dabei besteht die Möglichkeit, eine Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 als vorgefertigtes einteiliges Modul M auszubilden oder als vorgefertigte zweiteilige Verstelleinheit als Verstellmodul M1 und Antriebsmodul M2 auszubilden, wodurch der Montageaufwand erheblich reduziert und die Einsatzmöglichkeiten nicht nur auf einen Typ Fahrzeugsitz, beschränkt sind.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Verstelleinheit aus Einzelkomponenten oder als einteiliges Modul M oder als zweiteiliges Modul M1, M2 gemeinsam mit der Seitenwangenrahmenstruktur 210A eine Baueinheit bildet und somit als vorgefertigtes Gesamtmodul ausgebildet ist, welches an einer Rückenlehnenrahmenstruktur 220A der Rückenlehne 220 und/oder einer Sitzteilrahmenstruktur 230A des Sitzteiles 230 befestigbar ist. Dadurch ergibt sich für das vorgefertigte Gesamtmodul beim Einsatz an unterschiedlichen Sitzen ein Gleichteil, wodurch der Montageaufwand erheblich reduziert und die Einsatzmöglichkeiten nicht nur auf einen Typ Fahrzeugsitz beschränkt sind. Sich sonst unterscheidende Rahmenstrukturen 220A, 230A der Rückenlehne 220 und des Sitzteiles 230 können so mit einem Modul aus Sitzteilrahmenstruktur 210 und Verstelleinheit 100, 110, 120, 130, 140 versorgt werden.
  • 6 zeigt zur Vervollkommnung der Erfindung, dass die Betätigungsmittel, die elektronische Luftpumpe 140A und der Ventilblock 140B, jeweils in einem vorgefertigten, geräuschmindernden Gehäuse 190-1 beziehungsweise 190-2 angeordnet werden.
  • Das geräuschmindernde Gehäuse 190 weist bereits vorgefertigte, der Außenkontur der elektronischen Luftpumpe 140A beziehungsweise des Ventilblockes 140B nachgebildete, Konturen auf. Das Gehäuse 190 sowie die Luftpumpe 140A und der Ventilblock 140B stellen das Antriebsmodul M2 mit einem geräuschmindernden Gehäuse 190 dar, welches in der Seitenwangenrahmenstruktur 210A anordbar ist. Nach dem Zusammenbau des zweiteiligen Gehäuses 190-2, 190-2, gemäß des dargestellten Pfeiles, bleiben die Anschlüsse an der elektronischen Luftpumpe 140A und dem Ventilblock 140B über gehäuseendseitige Öffnungen im Gehäuse 190 zugänglich. Vorgesehen ist nämlich zudem, dass die Pneumatikleitungen 170, 180 bereits derart vorgebogen und mit Anschlussstücken versehen sind, so dass sie gemäß den 1B und 1C zwischen dem Positionierungsmittel 110 und dem Ventilblock 140, die zweite Pneumatikleitung 180 betreffend, beziehungsweise zwischen elektronischer Luftpumpe 140A und dem Ventilblock 140B, die erste Pneumatikleitung 170 betreffend, anordbar und befestigbar sind.
  • Das Verstellmodul M1 und das Antriebsmodul M2 können somit in einfacher Weise, die sonstige modulare Bauweise ergänzend, modular mit vorgefertigten Pneumatikleitungen bestückt werden. Dadurch werden der Materialverbrauch und die Montagezeit weiter reduziert.
  • Wie die 1B und 1C zeigen, können die Anschlüsse an dem Ventilblock 140B auch in Öffnungen auf der Frontseite angeordnet werden, wodurch deutlich wird, dass das in 6 dargestellte geräuschmindernde Gehäuse 190 mit seien, auf der Oberseite angeordneten, endseitigen Öffnungen nur beispielhaft ist. Dass die Darstellung nur beispielhaft ist, gilt auch für die vorgebogene Form der Pneumatikleitung 170, 180 der 6.
  • 100
    Verstellelement
    100A
    seitenwangenseitiger Abschnitt
    100A-1
    flügelartiges Verstellelement
    100A-2
    flügelartiges Verstellelement
    100B
    rahmenseitiger Abschnitt
    100C
    Konturelement
    110
    Positionierungsmittel
    120
    Halteelement
    120A
    Aufnahme
    120B
    Aufnahme
    130
    Abstützelement
    140
    Betätigungsmittel
    140A
    elektronische Luftpumpe
    140B
    Ventilblock
    150
    Halteelement
    150-1
    oberes Halteelement
    15d-2
    unteres Halteelement
    160
    Verbindungsmittel
    160-1
    oberes formschlüssiges Verbindungsmittel
    160-2
    unteres formschlüssiges Verbindungsmittel
    160-3
    kraftschlüssiges Verbindungsmittel
    170
    erste Pneumatikleitung
    180
    zweite Pneumatikleitung
    19d
    Gehäuse
    190-1
    erste Gehäusehälfte
    190-2
    zweite Gehäusehälfte
    200
    Sitz
    210
    Seitenwangen
    210A
    Seitenwangenrahmenstruktur
    210A-1
    Vertiefung
    220
    Rückenlehne
    220A
    Rückenlehnenrahmenstruktur
    230
    Sitzteil
    230A
    Sitzteilrahmenstruktur
    240
    Kopfstütze
    250
    Verbindungsstange
    300
    Bauraum
    400
    Airbag/Airbag-System
    500
    Polster
    S
    Schwenkachse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007009891 A1 [0003]
    • - DE 102007037978 A1 [0004]

Claims (14)

  1. Anordnung einer Verstelleinheit für eine Seitenwange (210) an einem Sitz (200), insbesondere einem Fahrzeugsitz, welche mindestens ein Verstellelement (100) zur Konturanpassung der Seitenwange (210) und mindestens ein Aufnahmeelement (120, 130) zur Halterung des Verstellelementes (100) und zur Abstützung mindestens eines betätigbaren Positionierungsmittels (110), das zur Positionierung des mindestens einen Verstellelementes (100) dient, und mindestens ein das mindestens eine Positionierungsmittel (110) ansteuerndes Betätigungsmittel (140) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass, ein seitenwangenseitiger Abschnitt (100A) des mindestens einen Verstellelementes (100) der Verstelleinheit aus einer einen separaten Bauraum (300) bildenden Seitenwangenrahmenstruktur (210A) herausgeführt ist, während die zur Verstelleinheit gehörenden Elemente und Mittel (100, 110, 120, 130, 140, 150, 160, 170, 180, 190) vollständig im Bauraum (300) der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) untergebracht sind.
  2. Verstelleinheit für eine Seitenwange (210) an einem Sitz (200), insbesondere einem Fahrzeugsitz, welche mindestens ein Verstellelement (100) zur Konturanpassung der Seitenwange (210) und mindestens ein Aufnahmeelement (120, 130) zur Halterung des. Verstellelementes (100) und zur Abstützung mindestens eines betätigbaren Positionierungsmittels (110), das zur Positionierung des mindestens einen Verstellelementes (100) dient, und mindestens ein das mindestens eine Positionierungsmittel (110) ansteuerndes Betätigungsmittel (140) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinheit mindestens ein Aufnahmeelement (120, 130) und ein Halteelement (120, 150) zur Halterung des Verstellelementes (100) in der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) umfasst, wobei das Aufnahmeelement (120) mindestens ein Abstützelement (130) zur Abstützung des Positionierungsmittels (110) gegenüber einem rahmenseitigen Abschnitt (100B) des Verstellelementes (100) aufweist.
  3. Verstelleinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein seitenwangenseitiger und ein rückenlehnenseitiger Abschnitt (100A, 100B) des Verstellelementes (100) schwenkbar auf einer in Längserstreckung der Seitenwange (210) liegenden Schwenkachse (S) angeordnet sind.
  4. Verstelleinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (120) seitlich parallel zum Abstützelement (130) entlang der Längserstreckung (z) der Seitenwange (210) angeordnet ist, wobei das an der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) befestigte Halteelement (120) mindestens eine Aufnahme (120A, 120B) für das mindestens eine Verstellelement (100A-1, 100A-2) aufweist, wodurch eine innerhalb eines Bauraumes (300) der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) liegende kompakte Verbindung von Halteelement (120) und Abstützelement (130) sowie dem mindestens einen Verstellelement (100) ermöglicht wird.
  5. Verstelleinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) befestigtes Halteelement (150, 150-1, 150-2) endseitig des Abstützelementes (130) angeordnet ist und das Abstützelement (130) mindestens ein Verbindungsmittel (160, 160-1, 160-2, 160-3) aufweist, das zur Halterung des Abstützelementes (130) mit dem mindestens einen Haltelement (150, 150-1, 150-2) in Verbindung bringbar ist, wobei das Abstützelement (130) eine Aufnahme (120A, 120B) für das mindestens eine Verstellelement (100A-1, 100A-2) aufweist, wodurch eine innerhalb eines Bauraumes (300) der Seitenwangenrahmenstruktur (210A) liegende kompakte Verbindung von Halteelement (150, 150-1, 150-2) und Abstützelement (130) sowie dem Verstellelement (100) ermöglicht wird.
  6. Verstelleinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der seitenwangenseitige Abschnitt (100A) des mindestens einen Verstellelementes (100) aus zwei flügelartigen Verstellelementen (100A-1, 100A-2) ausgebildet ist, an denen ein hinsichtlich der Kontur frei wählbares und austauschbares Konturelement (100C) zur Konturanpassung der Seitenwange (210) angeordnet ist.
  7. Verstelleinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierungsmittel (110) ein aufblasbarer Gassack oder ein pneumatischer Hubzylinder ist, dem als Betätigungsmittel (140) eine elektronische Luftpumpe (140A) mit einem Ventilblock (140B) zugeordnet ist.
  8. Verstelleinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierungsmittel (110) ein elektrischer Hubzylinder ist, dem als Betätigungsmittel ein elektromotorischer Antrieb zugeordnet ist.
  9. Verstelleinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Antreiben des Positionierungsmittels (110) vorgesehene Betätigungsmittel, der Ventilblock (140B) und die elektronische Luftpumpe (140A), oder der elektromotorische Antrieb in einem vorgefertigten, geräuschmindernden Gehäuse (190, 190-1, 190-2) angeordnet sind.
  10. Sitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz, mit mindestens einer Seitenwange (210) und einer zur Konturanpassung der Seitenwange (210) angeordneten Verstelleinheit nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9.
  11. Sitz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinheit als vorgefertigtes Modul (M) ausgebildet ist, welches an einer Rückenlehnen- oder Sitzteilrahmenstruktur (220A, 230A) oder einer Seitenwangenrahmenstruktur (210A) der Rückenlehne (220) und/oder des Sitzteiles (230) befestigbar ist.
  12. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinheit als vorgefertigtes Modul (M) und die Seitenwangenrahmenstruktur (210A) – eine Baueinheit bilden und als vorgefertigtes Gesamtmodul ausgebildet sind, welches an einer Rückenlehnen- oder Sitzteilrahmenstruktur (220A, 230A) der Rückenlehne (220) und/oder des Sitzteiles (230) befestigbar ist.
  13. Sitz nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgefertigte Modul der Verstelleinheit zweiteilig ist und ein Verstellmodul (M1/100, 110, 220, 130, 150, 160) für das Konturelement (100C) und ein Antriebsmodul (M2/140, 140A, 140B) zum Antreiben des Positionierungsmittels (110) aufweist.
  14. Sitz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenwangenrahmenstruktur (210A) nahe eines für die Verstelleinheit (100, 110, 120, 130, 140) vorgesehenen separaten Bauraum (300) eine Vertiefung (210A-1) aufweist, die eine Aufnahme eines Airbags oder eines Airbag-Systems (400) in der Seitenwange (210) ermöglicht.
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