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DE102009040867A1 - Einrichtung zur Selbstregistratur medizinischer Ereignisse - Google Patents

Einrichtung zur Selbstregistratur medizinischer Ereignisse Download PDF

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DE102009040867A1
DE102009040867A1 DE102009040867A DE102009040867A DE102009040867A1 DE 102009040867 A1 DE102009040867 A1 DE 102009040867A1 DE 102009040867 A DE102009040867 A DE 102009040867A DE 102009040867 A DE102009040867 A DE 102009040867A DE 102009040867 A1 DE102009040867 A1 DE 102009040867A1
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DE
Germany
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communication unit
unit
signal values
storage element
memory element
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Withdrawn
Application number
DE102009040867A
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English (en)
Inventor
Frank Kaessner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Somnolounge & Co KG GmbH
Original Assignee
Somnolounge & Co KG GmbH
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Publication date
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Priority to DE102009040867A priority Critical patent/DE102009040867A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G16INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR SPECIFIC APPLICATION FIELDS
    • G16HHEALTHCARE INFORMATICS, i.e. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR THE HANDLING OR PROCESSING OF MEDICAL OR HEALTHCARE DATA
    • G16H40/00ICT specially adapted for the management or administration of healthcare resources or facilities; ICT specially adapted for the management or operation of medical equipment or devices
    • G16H40/60ICT specially adapted for the management or administration of healthcare resources or facilities; ICT specially adapted for the management or operation of medical equipment or devices for the operation of medical equipment or devices
    • G16H40/67ICT specially adapted for the management or administration of healthcare resources or facilities; ICT specially adapted for the management or operation of medical equipment or devices for the operation of medical equipment or devices for remote operation

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Primary Health Care (AREA)
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  • Measuring And Recording Apparatus For Diagnosis (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Selbstregistratur medizinisch relevanter Ereignisse und einer darauf basierenden Dokumentation von Krankheitsverläufen. Aufgabe der Erfindung war es, eine Einrichtung zur echtzeitbezogenen Ermittlung an einem Patienten eintretender und durch diesen selbst zu kontrollierenden Ereignisse zu entwickeln, bei dem eine allgemein sehr häufig im Umfeld des Menschen vorhandene jedermann zugängliche Technik über ein aktives Handeln des Patienten benutzt werden kann. Die Aufgabe wird gelöst, indem medizinisch relevante Erscheinungen adäquate Signalwerte über Eingabeelement aufgegeben werden, dieses Eingabeelement mit einem als Kommunikationseinheit ausgebildeten Speicherelement verbunden ist, dem Speicherelement ein Mikrorechner nachgeordnet ist und der Mikrorechner die übertragenen Signalwerte dem zeitlichen Verlauf entsprechend der Echtzeit sowie bei unterschiedlichen Signalwerten gleicher Übertragungsidentität diese sortiert ablegend eingerichtet ist. Bei der Einrichtung ist das als Kommunikationseinheit ausgebildete Speicherelement nach einer spezifischen Software arbeitend eingerichtet, so dass patientenrelevante Erscheinungen über adäquate Signalwerte echtzeitbezogen speicherbar sind. Die Kommunikationseinheit kann sowohl ein Computer als ebenso ein Telefon sein (Fig. 1).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Selbstregistratur medizinisch relevanter Ereignisse, nämlich Auftreten spezieller Symptome, Anwendungen von Medikamenten und anderen medizinischen Behandlungen, Eintreten und/oder Beenden von Folgeerscheinungen, Eintreten und/oder Beenden von Krankheitserscheinungen insbesondere bei Abwesenheit medizinischen Fachpersonals und einer auf der Registratur basierenden Dokumentation dieser Ereignisse.
  • Das Wohlbefinden eines lebenden menschlichen Körpers ist bei Abweichungen von üblichen Erscheinungen gefährdet. Demzufolge wird regelmäßig viel getan, entsprechend den gegebenen Möglichkeiten dieses Wohlbefinden wieder herzustellen. Wichtig ist damit die zeitgenaue Erfassung vom Normal abweichender Zustände sowie die Registratur des Zeitpunktes der Einleitung konkreter Schritte zum Abstellen dieser vom Normal abweichenden Zustände und Ereignisse.
  • Wichtig ist ebenso, dass nicht eine Interpretation durch eine dritte Person erfolgt. Ist das nicht möglich, führt das entsprechend dem zeitlichen Verlauf zu unterschiedlichen Interpretationen von für den behandelnden Mediziner relevanten Wahrnehmungen.
  • Es ist bekannt, dass Patienten manuell eine Art Tagebuch über den Verlauf einer Krankheit oder der Veränderung eines Zustandes führen und aufschreiben, wann sie was getan haben (Patiententagebuch). Hier sind regelmäßig objektiv und subjektiv Fehler vorhanden, insbesondere soweit es die Registratur der zeitlichen Abhängigkeit der relevanten Erscheinung betrifft.
  • Nach der Schrift DE 102 48 894 B4 wird eine Lösung vorgeschlagen, bei der unabhängig vom Willen des Betroffenen eine elektrokardiografische oder elektroenzephalografische Überwachung des Körperzustandes erfolgt. Die Durchführung des Verfahrens ist an eine besondere Vorbereitung des Patienten gebunden. Ebenso ist ein Einsatz umfangreicher Technik vorzubereiten und gegeben. Damit reduziert sich die Anwendung dieser Lösung auf den klinischen Bereich.
  • Die Schrift DE 101 23 720 A1 beschreibt ein telemedizinisches Risiko-Management, bei dem im stationären Betrieb und mit Hilfe umfangreicher vernetzter technischer Komponenten alle erdenklichen Patientendaten, -zustände und -ereignisse erfasst und abrufbar gespeichert werden.
  • Nach der Schrift 20 2006 017 021 U1 ist im Inneren eines mobilen Kommunikationsgerätes ein Modul vorhanden, das extern angeschlossen sei und die biochemischen und physiologischen Signale des menschlichen Körpers messe und kontrolliere, speichere und für weitere Auswertezwecke zur Verfügung stelle. Bei der vorgeschlagenen Lösung handelt es sich um ein digitalisiertes Diagnosegerät unter Verwendung eines mobilen Telefons.
  • Es ist eine Reihe von Lösungen bekannt, die sich mit der automatischen Erfassung krankhafter Zustände befassen und auf den konkreten Fall zugeschnitten eine Lösung anbieten. Beispielhaft sei auf die Schrift DE 102 07 057 B4 verwiesen.
  • Allen diesen Lösungen ist zu eigen, dass sie unter dem Begriff des Patienten tagebuches Auswirkungen einer Reaktion spezifisch erfassen, jedoch nicht den Zeitpunkt des Ergreifens und/oder Eintretens dieses Zustandes.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Einrichtung zur echtzeitbezogenen Ermittlung an einem Patienten eintretender und durch diesen selbst zu kontrollierenden Ereignisse zu entwickeln, bei dem eine allgemein sehr häufig im Umfeld des Menschen vorhandene jedermann zugängliche Technik über ein aktives Handeln des Patienten benutzt werden kann und über die bei Bedarf vom überwachenden Personal eine rückkoppelnde Verbindungsaufnahme gegeben ist.
  • Die Aufgabe wird durch den Einsatz einer Vorrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst, wobei die Kommunikationseinheit sowohl ein Computer, ein TV-Gerät als ebenso ein Telefon sein kann. Die Vorzugsvariante ist ein mobiles Telefon.
  • Als Eingabeelement für die aktive Nutzung durch den Patienten über die Kommunikationseinheit ist die Tastatur des Telefons oder die Tastatur einer Bildübertragungseinheit vorhanden, zu einem Computer oder TV-Gerät gehörend ist. Die Tastatur weist entweder Sonderkennzeichnungen auf oder eine spezifische Legende zur Benutzung üblicher Tasten, indem die Kommunikationseinheit mit einer zweckentsprechende Software ausgerüstet ist. Die Vorzugsvariante ist das die Ausbildung mit spezifischen ereignisgebundenen Eingabetasten.
  • Die Ausgangsereignisse können in den unterschiedlichsten Formen erfasst und dokumentiert werden. Sie können optischer Natur erfasst und übertragen werden, indem das als Kommunikationseinheit verwendete Telefon beispielhaft eine bluetooth-Schnittstelle aufweist. Die relevanten Signale können ebenso akustisch übertragen werden, indem das Handy beispielhaft über eine Voice- Einrichtung verfügt und auf bestimmte Töne reagiert. Das könnte die Stimme eines zu beobachtenden Patienten sein, der akustisch dem Handy das Eintreten eines bestimmten Zustandes übermittelt. Eine mechanische Übertragung einfachster Art ist gegeben, wenn der Patient selbst eine Taste des Handys betätigt, die beispielsweise mit der Erklärung „Fieber tritt ein” belegt ist. Selbstverständlich ist eine Übertragung ebenso auf üblichem Wege per Draht digitalisiert möglich. Die Übertragung ist erfindungsgemäß dann vorteilhaft, wenn die Übertragungseinheit eine über einen ID-Code aktivierbare Schnittstelle aufweist. Diese Schnittstelle kann so ausgebildet sein, dass als ID-Code ein Buchstaben- und/oder Zahlenwert verwendbar ist, der nach Vergleich mit einem Basiswert den Input ermöglicht. Das kann aber ebenso eine Voiceeinrichtung sein, die dem Input vorgelagert ist.
  • Die komfortabelsten Möglichkeiten bietet die Verwendung eines mobilen Telefones, das bereits auf Grund seiner möglichen Reichweite auch bei größeren Ortsveränderungen in einem Netzbereich arbeitsfähig ist.
  • Die Weiterverarbeitung der relevanten Signale ist dann besonders vorteilhaft gegeben, wenn diese nach der Gewinnung auf bekannte Art und Weise digitalisiert und so zur Übertragung bereit gestellt werden. Die erfindungsgemäße Weiterverarbeitung erfolgt, indem Signale einer Übertragungsidentität gleicher Art zeitlich sortiert programmgebunden abrufbar zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Ablage dieser Signale ausschließlich echtzeitbezogen zunächst unsortiert in der Kommunikationseinheit, beispielsweise in einem mobilen Telefon, erfolgt und die Bewertung nach Übertragung in eine externe Verarbeitungseinheit in Form eines Computers erfolgt oder ob diese Sortierung für die Bewertung bereits in der Kommunikationseinheit, beispielsweise in einem mobilen Telefon, erfolgt, wobei die Verarbeitungseinheit mit wenigstens einem Server gekoppelt sein kann.
  • Die Übertragung von der Aufgabeeinheit auf die Auswerteeinheit erfolgt auf bekannte Art und Weise und ist nicht erfindungsrelevant. Das könnte der Tausch eines Chips sein, das könnte ebenso die Übertragung mittels blue-tooth auf die Verarbeitungseinheit sein. Die erfindungsgemäße Vorzugslösung sieht vor, eine Auswerteeinheit zu verwenden, die mit Internet und einer Web-Browser-Anwendung ausgestattet ist. Auch eine integrierte Komponente mit Sprache- und Tonwahlerkennung ist vorteilhaft. Auch hier kann ebenso wieder ein mit dem Internet und/oder dem World-wide-web verbundener üblicher Computer verwendet werden.
  • Das Telefon kann zum einen völlig herkömmlich gestaltet sein. In diesem Fall wird durch das Installieren einer geeigneten Software erreicht, dass den vorhandenen Tasten eine zweckentsprechende Funktion zufällt, also daß beispielhaft über die Taste, die mit der Ziffer 1 belegt ist, die Signalisierung für die Erfassung des Zeitpunktes für die Medikamenteneinnahme gegeben ist.
  • Die geeignete Software kann eine spezifische Entwicklung sein. Im Bereich mobiler Telefone bieten sich eine Reihe bekannter Betriebssysteme an, wie die Verwendung eines Symbian-Betriebssytems, ein Windows-Mobil-Betriebssystem, das Android-Betriebssytem oder die Funktion des mobilen Telefons als Iphone.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Vorzugsvariante sieht vor, dass nach Installation einer dementsprechenden Software im üblichen Fall die Normalfunktion des mobilen Telefons erhalten bleibt, jedoch über die Sonderbelegung beispielsweise der Taste „Raute” oder einer anderen in Übereinstimmung mit der Software festgelegten Taste der Software erfolgt, wobei die Einwahl in eine neue Kategorie von Inputs gegeben sein kann und den vorhandenen Tasten abweichend von der vorherigen und Normalfunktion Sonderfunktionen zugeordnet sind. Das ist bei Installation entsprechender Software in weitere Ebenen fortführbar und grundsätzlich bekannt, jedoch nicht im vorgeschlagenen Zusammenhang.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Vorzugsvariante sieht vor, dass die zu verwendente Kommunikationseinheit, beispielsweise das zu verwendende mobile Telefon, mit einem Strichcodeleser ausgerüstet ist, der dann aktiviert ist oder aktivierbar ist, wenn die dem Signal „Medikamenteneinnahme” zugeordnete Taste betätigt wird.
  • Die über den Strichcodeleser erfassten Merkmale des applizierten Medikaments werden ebenso echtzeitbezogen abgelegt. Ebenso sind unterschiedliche über den Strichcodeleser erfasste Merkmale ablegbar, sodass auch Merkmale unterschiedlicher Medikamente, die der Patient einzunehmen hatte, echtzeitbezogen zu einem späteren Zeitpunkt abrufbar sind.
  • Als Anwender der erfindungsgemäßen Lösung kommen regelmäßig in irgendeiner Form gesundheitlich belastete Menschen und die diese Menschen behandelnden Mediziner in Frage.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht deshalb vor, dass im Zusammenhang mit dem Installieren einer spezifischen Software einer Taste eine Notruffunktion zugeordnet ist, die auf eine ständig besetzte Notrufzentrale aufgeschalten ist. Das kann die Zentrale einer Klinik oder dergleichen Hilfseinheit sein, jedoch ebenso ein üblicher landesweiter Notruf wie in Deutschland die „112”, die ebenfalls mit einer GPS-Ortung einhergehen kann.
  • Von den zu ergreifenden Maßnahmen sind ebenfalls Patienten betroffen, deren Sehvermögen eingeschränkt sein kann. Vorteilhafterweise können deshalb in einer spezifischen Ausführungsform die Eingabetasten des vorzugsweise mobilen Telefons formenmäßig unterschiedlich ausgeführt sein.
  • Sehr häufig weisen Krankheiten einzelner Patienten einen schweren und schwankenden Verlauf auf. Ebenso häufig ist Anfallscharakter zu konstatieren, der ebenfalls auf die Nachtruhe, die Arbeits- und/oder die Freizeit zutreffend ist. So verzeichnen Asthmakranke (Durchschnittlicher Schweregrad der Erkrankung) bis zu zweimal Beschwerden je Woche und damit Fälle, in denen Bedarfsmedizin zu nehmen ist, wobei mindestens der Zeitpunkt der Applikation für den behandelnden Mediziner von erheblicher Relevanz und genau zu registrieren ist.
  • Die geeignete Kopplung eines vorzugsweise mobilen Telefons, das als Kommunikationseinheit verwendet ist, mit einer Verarbeitungseinheit mit einer umfassenden Ausrüstung ermöglicht zum einen, dass erfasste Werte, wenn erforderlich nach ihrem unterschiedlichen Eingabemodus unterschieden zeitbezogen aufgelistet und/oder in Diagrammform dargestellt werden. Es ist ebenso möglich, dem Patienten als Feedback SMS-Meldungen oder eMails oder sogenannte WAP-Push-Meldungen (Text-Meldungen mit einem Link zu einem Mobil-Internet-Server) zu übermitteln. Das kann beispielhaft eine Aufforderung sein, die Dosis der zu applizierenden Medikamente zu erhöhen oder schnellstens den Arzt aufsuchen. Es ist ebenso möglich, die Konfiguration so zu aktivieren, dass der Patient nach Ablauf einer vorgewählten Stillhaltezeit, einer Zeit, in der keine Werte übermittelt wurden, automatisiert an einen Kontakt erinnert wird.
  • Mit Verwirklichung der erfindungsgemäßen Lösung ist ist das Selbstmonitoring durch einen Patienten als erster Schritt zu einem aktiven Selbstmanagement gegeben. Die exakte Erfassung relevanter Ereignisse ist gerade dann besonders wichtig, wenn der behandelnde Arzt beispielsweise einen Asthmakontrolltest durchführt, das Ausmaß einer Atemwegsobstruktion erkennen möchte und dergleichen in der Humanmedizin relevanter Ereignisse, auch wenn sich der Patient in größerer Entfernung von seinem üblichen Aufenthaltsort befindet. Gewonnene Signale lassen sich über die bereits erwähnte Verarbeitungseinheit grafisch darstellen, mit den Ergebnissen anderer Messungen verlinken und dergleichen mehr zur Objektivierung der Behandlung insbesondere dauerhaft Erkrankter. Die vorgeschlagene Lösung eignet sich insbesondere zum Einsatz im häuslichen sowie im Arbeits- und Freizeitbereich. Gleichzeitig ist die Möglichkeit vorhanden, vorbestimmte Wahrnehmungen hinstchtlich ihrer Art nach Vorgaben zu vereinheitlichen, ohne eine Veränderung durch Verzerrungseffekte in Kauf nehmen zu müssen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • In der zugehörigen Zeichnung zeigt
  • 1 das Prinzip des Ausführungsbeipiels 1,
  • 2 das Prinzip des Ausführungsbeispiels 3.
  • Ausführungsbeispiel 1 nach 1:
  • Ein Asthmakranker ist im Besitz eines mobilen Telefons und bedarf der ständigen Selbstkontrolle.
  • Zu diesem Zweck ist auf Veranlassung des behandelnden Arztes auf seinem mobilen Telefon eine spezifische Software installiert, bei der über die in der linken unteren Ecke befindliche Taste auf dem frontseitigen Tableau ein Um schalten in eine andere Input-Kategorie gegeben ist, bei der eine Sonderfunktion einzelner Tasten aktiviert ist.
  • In den weiteren Ausführungen wird davon ausgegangen, dass dieses Umschalten erfolgt ist.
  • Das mobile Telefon ist mit einem Server verbunden, der eine interaktive Sprachantwort ermöglicht. Damit kann die nachgeordnete als Computer ausgeführte Verarbeitungseinheit Sprache und Tonwahl erkennen und identifizieren. Damit ist diese Modalität allen Arten von Telefonen zugänglich, ob mobil oder nicht.
  • Über die Taste „1” wird deshalb zunächst der Server angesprochen, der nach erfolgter Identifizierung den Zugang zum Internet ermöglicht.
  • Wenn der Erkrankte meint, sich in seiner (bekannten) Tätigkeit so behindert zu fühlen, dass er sie nicht ausführen kann, betätigt er die Taste „2”. Die Taste „5” wird betätigt, wenn der Erkrankte meint, dass er sich wieder normal fühle.
  • Die Taste „3” kann er betätigen, wenn er feststellen muss, dass Kurzatmigkeit eintritt. Hier ist die Taste „6” so belegt, dass er über diese Taste ebenfalls wieder die Besserung der anfallartig eingetretenen Kurzatmigkeit durch ein Betätigen dieser Taste registrieren kann.
  • Über die Betätigung der Taste „4” speichert er, wenn er nachts wegen seines Asthmas aufwacht.
  • Die Taste „7” ist betätigbar, wenn er sein Notfallmedikament gebrauchen muß.
  • Die Taste „9” ist mit dem Notruf 112 belegt. Hier wird Hilfe geholt, wenn der Erkrankte meint, dass ärztliche Hilfe unabdingbar sei.
  • Seitlich in das Gehäuse des mobilen Telefons integriert ist ein Strichcodeleser vorhanden, über den der Asthmakranke bei jeder Arzneimitteleinnahme des Strichcode des jeweiligen Medikaments einliest.
  • Alle Informationen werden echtzeitbezogen im mobilen Telefon in ihrer zeitlichen Abfolge registriert und gespeichert.
  • Selbstverständlich sind in anderen Zusammenhängen softwareabhängig auch andere Tastenbelegungen möglich.
  • Möchte der den Asthmakranken behandelnde Arzt den Verlauf der Einzelereignisse wissen, liest er die gespeicherten Daten aus, in dem diese über die bluetooth-Schnittstelle des mobilen Telefons abgerufen und einer Verarbeitungseinheit übergeben werden, in der bekanntermaßen Diagramme, Auflistungen und dergleichen organisationstechnische Aufbereitungen erfolgen und über einen zugeordneten Drucker ausdruckbar sind. Die Bewertung der erfassten Erscheinungen ermöglicht eine Objektivierung der weiteren Diagnose.
  • Über den ebenfalls gespeicherten Strichcode des bisher verabreichten Medikaments ist im Grundspeicher der Verarbeitungseinheit feststellbar, welche mit ihrem Strichcode gespeicherten Medikamente ähnliche Applikationen gestatten und wo Abweichungen welcher Art zu erwarten sein werden.
  • Zum normalen Betrieb des mobilen Telefons erfolgt über die in der untersten linken Ecke befindlichen Taste ein erneutes Umschalten in den Regelbetrieb.
  • Ausführungsbeispiel 2:
  • Der Nutzer betätigt die Taste „1”, über die Server angesprochen wird. Es erfolgt wiederum die ID-Überprüfung, bei der an Hand der Stimme des Anrufers über eine voreingestellte akustische Variation die Identität des Nutzers festgestellt wird. Nach deren erfolgreicher Prüfung wird der Nutzer als Berechtigter anerkannt und die Liste der verfügbaren Kategorien die für diesen Nutzer aufgelistet sind, öffnet sich. Der Nutzer wählt den zutreffenden Input-Wert. Die Wahl des Input-Signals wird vom Server echtzeitbezogen gespeichert.
  • Ausführungsbeispiel 3 nach 2:
  • Der Nutzer wählt sich über einen mit dem Internet verbundenen Computer in die Homepage der Institution ein, zu der ebenfalls der den Patienten betreuende Mediziner einen Zugriff hat. Nach der Prüfung des berechtigten Zuganges über die ID-Prüfung öffnen sich Kategorien von voreingestellten Inputs und es erfolgt die Auswahl, Betätigung und Registratur des zutreffenden Ereignisses echtzeitbezogen. Über die online-Verbindung ist es dem betreuenden Mediziner jederzeit möglich, sich einen Überblick über die durch den zu betreuenden Patienten übermittelte Ereignis-Datei zu schaffen und bei Nichtakzeptenz sich mit dem zu betreuenden Patienten in Verbindung zu setzen.
  • Die gewählten Ausführungsbeispiele zeigen nur beispielhaft praktische Anwendungen. Weitere Varianten sind anspruchsbezogen möglich.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10248894 B4 [0005]
    • - DE 10123720 A1 [0006]
    • - DE 10207057 B4 [0008]

Claims (25)

  1. Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Registratur medizinisch relevanter Ereignisse wie Auftreten spezieller Symptome, Eintreten und/oder Beenden von Krankheitserscheinungen, Anwendungen von Medikamenten und anderen medizinischen Behandlungen, Eintreten und/oder Beenden von Folgeerscheinungen einer Behandlung und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass – ein Eingabeelement diesen Erscheinungen adäquate Signalwerte erfassend mit einem als Kommunikationseinheit ausgebildeten Speicherelement gekoppelt ist, – mit diesem Speicherelement ein Mikrorechner verbunden ist und – der Mikrorechner die übertragenen Signalwerte dem zeitlichen Verlauf entsprechend der Echtzeit sowie bei unterschiedlichen Signalwerten gleicher Übertragungsidentität diese nach dieser Unterschiedlichkeit sortierend ablegend eingerichtet ist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass – das Speicherlement mit einer aktiven Rückkopplungseinheit diese auslösend gekoppelt ist.
  3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass – die das Speicherlement mit der Rückkopplungseinheit verbindende Kopplung optischer Natur ist.
  4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekenn zeichnet, dass – die das Speicherlement mit der Rückkopplungseinheit verbindende Kopplung akustischer Natur ist.
  5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass – die das Speicherlement mit der Rückkopplungseinheit verbindende Kopplung mechanischer Natur ist.
  6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass – die Übertragung nach Eingabe eines ID-Codes arbeitend eingerichtet ist.
  7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass – das Speicherelement empfangene Werte mit ihrem Anfall einem mit dem Internet verbundenen Server übertragend eingerichtet ist.
  8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass – das als Kommunikationseinheit ausgebildete Speicherelement nach einer spezifischen Software arbeitend eingerichtet ist, sodass dieses patientenrelevanten Erscheinungen adäquate Signalwerte spezifisch zuordenbar und im zeitlichen Verlauf unterschiedliche Werte gleicher Übertragungsidentität echtzeitbezogen in einer Datei speichernd eingerichtet ist.
  9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass – die Kommunikationseinheit die Eingabetastatur einer Bildübertragungseinheit ist.
  10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass – die Bildübertragungseinheit ein Computer ist.
  11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass – die Bildübertragungseinheit ein TV-Gerät ist.
  12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass – die Kommunikationseinheit ein Telefon ist.
  13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass – das Telefon ein mobiles ist.
  14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass – das Telefon üblichen Liefergewohnheiten entsprechend ausgestattet, nach einer spezifischen Software arbeitend eingerichtet und eine der vorhandenen Tasten als Einwahltaste in eine Liste von Kategorien von Inputs führend ausgebildet ist.
  15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass – in der Kategorie von Inputs Merkmale in wenigstens eine weitere Kategorie von Inputs führend ausgebildet sind.
  16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass – das Telefon einen Strichcodeleser zur Signalisierung der Medikamenteneinnahme aufweisend eingerichtet und dessen ermittelte Werte speichernd eingerichtet ist.
  17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass – die Kommunikationseinheit eine Schnittstelle üblicher Art zur Übertragung der gewonnenen Daten auf eine nachgeordnete Verarbeitangseinheit aufweist.
  18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass – die Kommunikationseinheit eine Spracheingabeeinheit aufweist.
  19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass – die Verarbeitungseinheit ein Spracherkennungsmodul aufweist.
  20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass – die Verarbeitungseinheit ein Tonwahlerkennungsmodul aufweist.
  21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass – eine der Tasten der Kommunikationseinheit direkt auf eine Notrufzentrale arbeitend ausgebildet ist.
  22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass – die Eingabetasten der Kommunikationseinheit formenmässig unterschiedlich ausgeführt sind.
  23. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass – eine der Tasten der Kommunikationseinheit der Signalisierung der Medikamenteneinnahme zugeordnet ist.
  24. Einrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass – der in der Kommunikationseinheit vorhandene Strichcodeleser zur Signalisierung der Medikamenteneinnahme durch die Taste der Kommunikationseinheit zur Signalisierung der Medikamenteneinnahme aktiviert geschalten ausgebildet ist.
  25. Einrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass – die Notruftaste eine GPS-Ortung auslösend ausgebildet ist.
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