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DE102009040820A1 - Massagevorrichtung - Google Patents

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DE102009040820A1
DE102009040820A1 DE102009040820A DE102009040820A DE102009040820A1 DE 102009040820 A1 DE102009040820 A1 DE 102009040820A1 DE 102009040820 A DE102009040820 A DE 102009040820A DE 102009040820 A DE102009040820 A DE 102009040820A DE 102009040820 A1 DE102009040820 A1 DE 102009040820A1
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DE
Germany
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massage
stimulation
massage device
body part
legs
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DE102009040820A
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English (en)
Inventor
Andreas Angelo Hintze
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Individual
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Massagevorrichtung (1) zur Stimulation eines Körperteils, insbesondere zur Stimulation der menschlichen Klitoris, mit wenigstens zwei gegenüberliegenden Massageschenkeln (2, 3) zur Übertragung von Schwingungen auf das Körperteil, wobei jeder Massageschenkel (2, 3) wenigstens einen Schwingungserzeuger zur Erzeugung von Schwingungen des Massageschenkels (2, 3) aufweist, wobei zwischen den Innenseiten (5, 6) der Massageschenkel (2, 3) wenigstens ein Stimulationsbereich (7, 22) für das Körperteil gebildet wird und wobei die erzeugten Schwingungen im Stimulationsbereich (7, 22) von den Massageschenkeln (2, 3) auf das Körperteil übertragbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Massagevorrichtung zur Stimulation eines Körperteils, insbesondere zur Stimulation der menschlichen Klitoris.
  • Aus der DE 33 16 100 A1 ist ein Massageverfahren bekannt, bei dem eine oder mehrere elektrische oder mechanische Schwingungen über einen oder mehrere Applikatoren auf den Körper übertragen werden. Im Falle der Übertragung mechanischer Schwingungen werden meist Vibratoren angewandt, welche im wesentlichen aus Schwingspulen mit darin angeordneten Magnetkernen bestehen. Die unter der Wirkung eines elektrischen Wechselfeldes, welches an die Schwingspule angelegt wird, bewegten Magnetkerne übertragen ihre Bewegung an einen nach außen ragenden Stab, der wiederum mit entsprechenden Applikatorplatten, -bürsten oder dergleichen ausgerüstet oder verbunden ist. Bei der Applikation elektrischer Schwingungen sind die Verhältnisse ähnlich. Hier werden Schwingungen geeigneter Frequenz mittels spezieller Generatoren erzeugt und diese über Elektroden, welche auf die Hautoberfläche aufgesetzt werden, in den Körper eingeleitet.
  • Aus der WO 2004/021963 A1 ist eine Vibrationsvorrichtung für die erotische Stimulation eines Körpers bekannt. Die Vibrationsvorrichtung weist zwei sich gegenseitig beeinflussende Elektromotoren auf, wobei jeder Motor mit einer Unwucht an dem jeweiligen Wellenschaft ausgerüstet ist. Beide Motoren sind hintereinander im Inneren einer Schraubenfeder angeordnet. Die Motoren drehen sich mit geringfügig unterschiedlichen Drehzahlen, um eine sich kontinuierlich ändernde Vibration zu erzeugen, die zu einem klopfenden oder pochenden Reiz führt. Durch die geringfügig unterschiedliche Drehzahl driften die Motoren in die Synchronisation und aus der Synchronisation heraus. Die Vibrationen der Motoren können sich zur Erzeugung einer höheren Vibrationsamplitude addieren oder sich gegenseitig reduzieren bzw. auslöschen.
  • In der US 6,056,705 wird eine zangenartige Vorrichtung zur Stimulation der Klitoris beschrieben. Die Vorrichtung weist ein erstes Teil mit einem ersten Greifabschnitt und einem ersten Klemmabschnitt und ein zweites Teil mit einem zweiten Greifabschnitt und einem zweiten Klemmabschnitt auf, wobei beide Teile schwenkbar miteinander verbunden sind, so daß ein Spann- oder Klemmabschnitt zwischen ihnen zur Aufnahme einer Klitoris gebildet wird. Eine Feststelleinrichtung mit einer Feder sichert die ersten und die zweiten Teile in einer Klemm- oder Spannposition und eine Vibrationseinrichtung bewirkt die Vibration der Vorrichtung. Die Vibrationseinrichtung ist in einer Ausnehmung angeordnet, die im Schnittpunkt des ersten und zweiten Teils liegt.
  • Das Massageergebnis der bekannten Massagevorrichtungen ist zumeist wenig zufriedenstellend.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Massagevorrichtung der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die trotz eines einfachen Aufbaus ein sehr gutes Massageergebnis gewährleistet.
  • Die vorgenannte Aufgabe wird bei einer Massagevorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß wenigstens zwei miteinander verbundene gegenüberliegende Massageschenkel zur Übertragung von Schwingungen auf das Körperteil vorgesehen sind, wobei jeder Massageschenkel wenigstens einen Schwingungserzeuger zur Erzeugung von Schwingungen oder Vibrationen des Massageschenkels aufweist, wobei zwischen den Innenseiten der Massageschenkel wenigstens ein Stimulationsbereich für das Körperteil gebildet wird und wobei die erzeugten Schwingungen im Stimulationsbereich von den Massageschenkeln auf das Körperteil übertragbar sind. Durch die Wirkung der Schwingungserzeuger werden die Massageschenkel in eine rotierende oder in eine geradlinige Bewegung versetzt. Dies hat zur Folge, daß sich die Massageschenkel periodisch aufeinander zu bewegen und wieder voneinander weg bewegen, was als ”Schwingung” im Sinne der Erfindung bezeichnet wird. Bei der schwingenden Bewegung werden von den Massageschenkeln während der Stimulation des Körperteils je nach Auslenkung der Schenkel unterschiedlich große Kräfte auf das Körperteil übertragen, was zu besonderen Reizzuständen des Körperteils führt.
  • Die erfindungsgemäße Massagevorrichtung gewährleistet durch den in jedem Massageschenkel vorgesehenen Schwingungserzeuger ein sehr gutes Massageergebnis, wobei beide Massageschenkel bei der Stimulation gegen das Körperteil anliegen können und das Körperteil zwischen den Massageschenkeln angeordnet ist. Im übrigen weist die erfindungsgemäße Massagevorrichtung einen einfachen konstruktiven Aufbau auf, der eine kostengünstige Fertigung ermöglicht.
  • Die Massageschenkel weisen vorzugsweise die gleiche Form und Größe auf. Die Massageschenkel können eine langgestreckte stabartige Form in der Art eines Hebels bei einer Zange aufweisen. Im übrigen können die Massageschenkel an jeweils einem Ende mit einem Griffteil oder dergleichen verbunden sein, wobei das Griffteil schwingfähig sein kann und es bei der Stimulation zu einer gegenseitigen Beeinflussung der Schwingungserzeuger durch über das Griffteil übertragene Schwingungen kommen kann. Zwischen den anderen freien Enden der Massageschenkel wird dann der Stimulationsbereich gebildet. Grundsätzlich ist es auch möglich, daß als Massageschenkel Vorsprünge oder Fortsätze an einem Massagekörper vorgesehen sind, wobei zwischen den Vorsprüngen oder Fortsätzen eine Vertiefung für das Körperteil und der Stimulationsbereich gebildet wird. Wesentlich ist, daß die Massageschenkel derart ausgebildet sind und aus einem Material derart bestehen, daß die Massageschenkel durch Wirkung der Schwingungserzeuger aus einem Ruhezustand in einen Schwingzustand überführbar sind.
  • Im übrigen läßt es die Erfindung bedarfsweise auch zu, daß die Massageschenkel in Körperöffnungen eingeführt werden können, wobei die Vibration der Massageschenkel auf das umliegende Gewebe übertragen wird und dort zu einer weiteren Stimulation führen kann.
  • Vorzugsweise weist jeder Massageschenkel wenigstens einen Vibrations- oder Unwuchtmotor als Schwingungserzeuger auf. Grundsätzlich können auch mehrere Vibrationsmotoren hintereinander in einem Massageschenkel vorgesehen sein. Zur Erzeugung mechanischer Schwingungen kann auf der Welle des Vibrationsmotors eine unwuchtige Masse befestigt sein. Bei eingeschaltetem Motor wird die unwuchtige Masse in Rotation versetzt, so daß der Massageschenkel in eine rotierende Bewegung versetzt wird und sich periodisch dem Stimulationsbereich nähert und wieder vom Stimulationsbereich entfernt. Alternativ kann auch ein piezoelektrischer Antrieb zur Erzeugung von mechanischen Schwingungen vorgesehen sein. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, einen einzigen Motor der Erfindung kann vorgesehen sein, einen einzigen Motor in einem Griffteil der Massagevorrichtung anzuordnen, der über ein Getriebe oder dergleichen mit zwei rotierenden Schwingungserzeugern in den Massageschenkeln gekoppelt ist. Die Schwingungserzeuger mit den Unwuchtgewichten sind in den Massageschenkeln eingebaut bzw. verbaut, so daß jeder Massageschenkel in Vibrationen versetzt werden kann. Darüber hinaus ist es auch möglich, daß in den Massageschenkeln jeweils ein Motor mit mehreren, vorzugsweise nebeneinander angeordneten Schwingungserzeugern vorgesehen ist.
  • Beim Stimulieren des Körperteils kommen die Massageschenkel vorzugsweise seitlich gegen das Körperteil zur Anlage. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung zur Stimulation der Klitoris sollte die Stimulation allerdings nicht direkt auf der Klitoris erfolgen, sondern rundherum.
  • Vorzugsweise liegen die Massageschenkel bei der Stimulation stets gegen das Körperteil an, wobei die Massageschenkel gegenläufig periodisch aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden. Auf das Körperteil werden dann von den Massageschenkeln gegenläufige Schwingungen bzw. Impulse übertragen. Die Schwingungserregung erfolgt also gleichzeitig an beiden Seiten des Körperteils.
  • Für ein körperliches Wohlbefinden bei der Stimulation kann vorgesehen sein, daß die von den Massageschenkeln erzeugten und auf das Körperteil übertragenen Schwingungen insbesondere im Zentrum des Stimulationsbereiches als pochender Stimulationsreiz wahrnehmbar sind. Eine Möglichkeit der Erzeugung von pochenden oder klopfenden Stimulationsreizen ist in der WO 2004/021963 A1 beschrieben. Hier können die Unwuchtmassen der Vibrationsmotoren unterschiedlich schwer und/oder an unterschiedlicher Stelle angeordnet sein, was zu leicht unterschiedlichen Drehzahlen der Schwingungsmotoren führt.
  • Es wird vermutet, daß es durch additive Überlagerung (Superposition) der von den Massageschenkeln erzeugten Schwingungen zu einer Schwebung kommt, wobei sich die Schwingungen in ihrer Frequenz nur wenig voneinander unterscheiden. Die Schwebung entsteht durch Überlagerung von Schwingungen mit ähnlichen Frequenzen, wobei Frequenzunterschiede zwischen den von den Massageschenkeln erzeugten Schwingungen möglichst klein sein sollten. Durch die körperliche Verbindung zwischen den Massageschenkeln, beispielsweise über ein Griffteil, an dem die Massageschenkel befestigt sind, können sich die Vibrationsmotoren zusätzlich gegenseitig beeinflussen.
  • Vorzugsweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß gleich ausgebildete Vibrationsmotoren eingesetzt und zunächst eine gleiche Soll-Drehzahl für beide Vibrationsmotoren eingestellt wird. Eine Verstimmung des schwingenden Systems kann dann zum einen durch Fertigungstoleranzen von ansonsten gleich ausgebildeten Vibrationsmotoren ausgelöst werden. Zum anderen kann eine Frequenzabweichung durch eine unterschiedliche Anordnung der Vibrationsmotoren in den Massageschenkeln und/oder durch eine unterschiedliche Formgebung und/oder ein unterschiedliches Gewicht der Massageschenkel erzwungen werden. Auch kann vorgesehen sein, Vibrationsmotoren zumindest periodisch mit unterschiedlichen Drehzahlen zu betreiben. Die Anzahl der pochenden Reize sollte im wenigen Hertz-Bereich liegen, wobei, vorzugsweise, die Anzahl von pochenden Reizen pro Sekunde im Bereich von kleiner 1 bis 5 liegen kann. Der pochende Reiz ist somit deutlich von dem Vibrationsreiz zu unterscheiden, der zusätzlich zu dem pochenden Reiz auftritt und von den beiden Massageschenkeln auf beiden Seiten des Körperteils erzeugt wird.
  • Zur Steuerung der Drehzahl der Schwingungserzeuger kann eine Steuereinrichtung vorgesehen sein, wobei es sich bei der Steuereinrichtung im einfachsten Fall um ein Potentiometer handeln kann. Mit einem Potentiometer kann eine Soll-Drehzahl in einfacher Weise für beide Vibrationsmotoren vorgegeben werden. Beim Betrieb der beiden Vibrationsmotoren kommt es dann aufgrund der Verbindung der Massageschenkel miteinander zur Ausbildung eines Widerstandes, der periodisch zu geringfügig unterschiedlichen Drehzahlen der Motoren führt. Die Soll-Drehzahl der Vibrationsmotoren sollte vorzugsweise wenigstens 500 U/min betragen.
  • Darüber hinaus können beide Schwingungserzeuger auch unabhängig voneinander steuerbar sein, so daß in einfacher Weise durch Veränderung der von den Schwingungserzeugern erzeugten Schwingungen der Massageschenkel Einfluß auf die im Körperteil erzeugten Stimulationsreize genommen werden kann. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß sich die Soll-Drehzahl von jedem Vibrationsmotor unabhängig von den Soll-Drehzahlen der anderen Vibrationsmotoren vorgeben läßt.
  • Vorzugsweise sind zwei identisch ausgebildete Vibrationsmotoren als Schwingungserzeuger vorgesehen. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, daß sich die Schwingungserzeuger in bezug auf die Unwuchtmasse und deren Anordnung auf der Welle des Unwuchtmotors unterscheiden, so wie dies in der WO 2004/021963 A1 beschrieben ist.
  • Um in einfacher Weise gleiche oder ähnliche Schwingungen der Massageschenkel erzeugen zu können, können die Schwingungserzeuger gleichbeabstandet von den freien Enden der Massageschenkel angeordnet sein. Die Schwingungserzeuger sind dann gegenüberliegend in den Massageschenkeln angeordnet, vorzugsweise im Bereich des vorderen Drittels der Massageschenkel. Der Stimulationsbereich kann insbesondere zwischen den vorderen Enden der Massageschenkel gebildet werden, wobei jeder Massageschenkel wenigstens eine innenliegende Kontaktfläche zur seitlichen Anlage gegen das Körperteil bei der Stimulation aufweisen kann. Dies schließt jedoch nicht aus, daß weitere Kontaktflächen beabstandet von den vorderen Enden der Massageschenkel vorgesehen sind, zwischen denen dann wenigstens ein weiterer Stimulationsbereich gebildet wird. Vorzugsweise kann die Kontaktfläche konvex gebogen sein, um das Anliegen der Massageschenkel im Stimulationsbereich gegen das Körperteil zu verbessern und eine gute Schwingungsübertragung sicherzustellen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, daß der Massageschenkel einen birnenförmigen Querschnitt aufweist, wobei die Querschnittsbreite in Richtung zum Stimulationsbereich abnimmt.
  • Um das Körperteil in einfacher Weise umfassen bzw. umgreifen zu können, können die Massageschenkel als Hebelarme einer Zange zum Umgreifen des Körperteils ausgebildet sein. Jeder Massageschenkel ist dann vorzugsweise mit einem Ende fest an dem Griffteil verbunden. Ein Stimulationsbereich ist dann im Bereich zwischen den freien Enden der Massageschenkel vorgesehen.
  • Um eine Schwingungsbewegung des Massageschenkels erzeugen zu können, kann dieser vollständig aus einem elastischen Material bestehen. Der Massageschenkel kann jedoch auch einen hinteren Halteabschnitt zur Befestigung mit dem Griffteil und einen elastischen vorderen Stimulationsabschnitt aufweisen, wobei der Stimulationsabschnitt eine höhere Elastizität aufweist als der Halteabschnitt. Der Schwingungserzeuger ist bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform vorzugsweise im elastischen vorderen Stimulationsabschnitt des Massageschenkels angeordnet. Der Massageschenkel kann aus Silikon oder einem silikonähnlichen Material bestehen. Alternativ kann vorgesehen sein, daß der Massageschenkel aus wenigstens zwei gelenkig miteinander verbundenen Schenkelabschnitten besteht, wobei wenigstens ein Schenkelabschnitt federbelastet ist und wobei sich der Massageschenkel durch die Wirkung des Schwingungserzeugers in eine schwingende Bewegung bringen läßt.
  • In einem Griffteil kann ein Batteriefach vorgesehen sein. Im übrigen kann das Griffteil eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Vibrationsmotoren aufnehmen.
  • Die Massageschenkel sind vorzugsweise derart elastisch ausgebildet und/oder weisen eine derartige Formgebung auf, daß die Breite des Stimulationsbereiches zwischen den Massageschenkeln durch Ausüben einer Druckkraft von außen auf die Massageschenkel bedarfsweise verringerbar ist. Dadurch kann der für die Stimulation des Körperteils jeweils gewünschte Anpreßdruck der Massageschenkel gegen das Körperteil in einfacher Weise manuell aufgebracht werden. Der minimale lichte Abstand zwischen den Massageschenkeln, der vorzugsweise im Bereich zwischen den vorderen Enden der Massageschenkel liegt, kann in diesem Zusammenhang im unbelasteten Zustand der Massageschenkel zwischen 3 mm bis 15 mm betragen. Die vorgenannten Werte beziehen sich auf eine Verwendung der Massagevorrichtung zur Stimulation der Klitoris. Es versteht sich, daß in Abhängigkeit von dem zu stimulierenden Körperteil entsprechend andere Abmessungen vorgesehen sein können.
  • Zusätzlich zur Erzeugung und Übertragung von mechanischen Schwingungen können Mittel zur Erzeugung und Übertragung von Reizströmen über die Massageschenkel auf das Körperteil vorgesehen sein, um ein Wohlempfinden bei der Stimulation zu gewährleisten. Hier kann der Massageschenkel wenigstens eine innenliegende und sich gegebenenfalls bis auf die Stirnseite erstreckende metallische Kontaktplatte an seinem freien Ende aufweisen, über die die Übertragung von Reizströmen auf das Körperteil erfolgt. Über die gleiche Kontaktplatte werden dann auch mechanische Schwingungen übertragen. Zur Steuerung der Reizstromerzeugung und -übertragung kann eine Steuereinrichtung vorgesehen sein, wobei, vorzugsweise, die Steuerung der Reizstromerzeugung und -übertragung in Abhängigkeit von der Schwingungserzeugung und -übertragung durch die Massageschenkel erfolgen kann. Im Ergebnis läßt es die erfindungsgemäße Massagevorrichtung zu, mechanische und elektrische Wellen gleichzeitig und in Abhängigkeit voneinander einzusetzen, um zu einem besonders zufriedenstellenden Stimulationsergebnis zu kommen.
  • Die vorgenannten Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung sowie die nachfolgend beschriebenen Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung können unabhängig voneinander, aber auch in einer beliebigen Kombination verwirklicht werden, ohne daß dies im einzelnen beschrieben ist. Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung,
  • 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A aus 1,
  • 3 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung in einer Längsschnittansicht,
  • 4 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung und
  • 5 eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung in einer Längsschnittansicht.
  • In 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 1 zur Stimulation der Klitoris dargestellt. Die Massagevorrichtung 1 weist zwei gegenüberliegende Massageschenkel 2, 3 zur Übertragung von Schwingungen auf die Klitoris auf, wobei jeder Massageschenkel 2, 3 einen in 1 nicht dargestellten Vibrationsmotor 4 als Schwingungserzeuger aufweist. Durch die Vibrationsmotoren 4 ist es möglich, die Massageschenkel 2, 3 aus einem Ruhezustand in eine schwingenden Zustand zu überführen, wobei zwischen den Innenseiten 5, 6 der Massageschenkel 2, 3 ein vorderer Stimulationsbereich 7 gebildet wird und wobei die erzeugten Schwingungen im Stimulationsbereich 7 von den Massageschenkeln 2, 3 auf die nicht dargestellte Klitoris übertragbar sind. Die Schwingungen der Massageschenkel 2, 3 werden dabei über die Innenseiten 5, 6 und gegebenenfalls die Stirnseiten 8, 9 der Massageschenkel 2, 3 an die Klitoris übertragen. Im Schwingzustand nähern sich die Massageschenkel 2, 3 periodisch dem Stimulationsbereich 7 an, was schematisch mit Pfeilen X1 dargestellt ist. Die freien Enden der Massageschenkel 2, 3 können dabei eine Rotationsbewegung oder eine geradlinige Bewegung ausführen.
  • Die Massageschenkel 2, 3 sind über ein Griffteil 11 miteinander verbunden. Das Griffteil 11 und die Massageschenkel 2, 3 bilden ein schwingfähiges System. Bei Betrieb der in den Massageschenkeln 2, 3 vorgesehenen Vibrationsmotoren 4 mit einer gleichen Soll-Drehzahl, die über ein Potentiometer 10 einstellbar ist, wird eine gegenläufige Bewegung der Massageschenkel 2, 3 erzwungen, wobei sich die Massageschenkel 2, 3 periodisch aufeinander zu und voneinander weg bewegen. Durch die Kopplung der Massageschenkel 2, 3 über das Griffteil 11 und/oder über die Klitoris kommt es beim Betrieb der Vibrationsmotoren 4 trotz der vorgegebenen gleichen Soll-Drehzahl periodisch zu Drehzahlunterschieden zwischen den Vibrationsmotoren 4, die im Stimulationsbereich 7, insbesondere in der Mitte des Stimulationsbereiches 7, als pochende oder klopfende Reize wahrnehmbar sind. Es wird vermutet, daß es bei synchronem Betrieb der Vibrationsmotoren 4 zur Ausbildung einer konstruktiven Interferenz von einander überlagernden Vibrationswellen insbesondere im mittleren Bereich der Klitoris kommt. Durch die auftretenden Drehzahlschwankungen wird der synchrone Betriebszustand wieder verlassen, was zu kleineren Schwingungsamplituden im Stimulationsbereich 7 führt. Die unterschiedlich großen Amplituden werden als ”Pochen” oder ”Klopfen” wahrgenommen.
  • Das Griffteil 11 kann ein in 3 dargestelltes Batteriefach 12 zur Aufnahme von zwei Batterien 13 aufweisen. Die Massageschenkel 2, 3 sind an dem Griffteil 11 befestigt und bestehen aus einem elastischen Material, beispielsweise aus Silikon. Gleichwohl muß die Steifigkeit der Massageschenkel 2, 3 ausreichend hoch sein, um die von den Vibrationsmotoren 4 erzeugten Schwingungen an die Klitoris übertragen zu können. Die Massageschenkel 2, 3 bilden dabei die Hebelarme einer Zange zum Umgreifen der Klitoris, wobei die Hebelarme 2, 3 mit innenliegenden Kontaktflächen 14, 15 im Bereich der spitz zulaufenden Enden der Massageschenkel 2, 3 gegen die Klitoris anliegen.
  • Die in 1 dargestellte Massagevorrichtung 1 kann eine Gesamtlänge l1 von 150 bis 200 mm, vorzugsweise von ca. 175 mm, aufweisen. Das Griffteil weist eine Länge l2 von vorzugsweise 40 bis 80 mm, insbesondere von ca. 60 mm auf. Die Breite l3 des Potentiometers kann ca. 10 mm betragen. Die Länge l4 der Massageschenkel 2, 3 kann mit Bezug auf den äußeren Rand des Griffteils ca. 80 bis 120 mm, vorzugsweise ca. 100 mm, betragen. Die Breite b1 der Massageschenkel kann im Bereich des maximal lichten Abstandes a1 zwischen den Massageschenkeln 2, 3 zwischen 10 bis 14 mm, vorzugsweise ca. 12 mm, betragen. Der maximale lichte Abstand a1 zwischen den Massageschenkeln 2, 3 beträgt zwischen 20 bis 30 mm, vorzugsweise ca. 26 mm. Der minimale lichte Abstand a2 zwischen den Massageschenkeln kann bei der in 1 dargestellten Ausführungsform zwischen 6 bis 10 mm, vorzugsweise ca. 8 mm betragen.
  • In 2 ist ein Schnitt entlang der Linie A-A aus 1 dargestellt. Jeder Vibrationsmotor 4 weist eine Unwuchtmasse 16, 17 auf. Die Unwuchtmassen 16, 17 werden beim Betrieb der Unwuchtmotoren 4 gegenläufig bewegt in Richtung der Pfeile X2. Dadurch kommt es zu einer gegenläufigen Bewegung der Massageschenkel 2, 3 und zur Übertragung von gegenläufigen Schwingungen auf die zwischen den Massageschenkeln 2, 3 angeordnete Klitoris.
  • Wie sich weiter aus 2 ergibt, weist der Massageschenkel 2, 3 einen birnenförmigen Querschnitt auf, wobei die Querschnittsbreite b2 in Richtung zum Stimulationsbereich 7 abnimmt. Durch die konvexe Kontur an den Innenseiten 5, 6 der Massageschenkel 2, 3 weisen die Kontaktflächen 14, 15 eine entsprechend geringe Größe auf, was eine gute Übertragung der Schwingungen von den Massageschenkeln 2, 3 auf die Klitoris gewährleistet.
  • In 3 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 1 in einer Querschnittsansicht dargestellt, die im wesentlichen der in 1 dargestellten Ausführungsform entspricht. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen worden.
  • Wie sich aus 3 ergibt, sind die Vibrationsmotoren 4 im Bereich des vorderen Drittels der Massageschenkel 2, 3 angeordnet. Die Vibrationsmotoren 4 sind gleichbeabstandet von den vorderen Enden der Massageschenkel 2, 3 angeordnet und in die Massageschenkel 2, 3 vollständig mittig eingebettet. Die Vibrationsmotoren 4 weisen eine Breite b3 zwischen 4 bis 8 mm, vorzugsweise von ca. 6 mm, auf. Der Abstand a3 zwischen den äußeren Mantelflächen der Vibrationsmotoren 4 beträgt zwischen 40 bis 46 mm, vorzugsweise ca. 44 mm. Im übrigen entsprechen die Abmessungen der in 3 dargestellten Massagevorrichtung 1 den Abmessungen der Massagevorrichtung 1 aus 1.
  • Der Massageschenkel 2, 3 weist einen hinteren Halteabschnitt 18, 19 und einen elastischen vorderen Stimulationsabschnitt 20, 21 auf, wobei der Stimulationsabschnitt 20, 21 den Vibrationsmotor 4 aufweist. Der hintere Halteabschnitt 18, 19 kann starr ausgebildet sein. Der Stimulationsabschnitt 20, 21 führt bei Betrieb des Vibrationsmotors 4 eine rotierende Bewegung aus, wobei die Massageschenkel 2, 3 periodisch in Richtung X1 auf die Klitoris zu und von der Klitoris weg bewegt werden. Der Stimulationsabschnitt 20, 21 kann aus Silikon bestehen. Die Länge l5 vom stirnseitigen Außenrand der Massagevorrichtung 1 bis zum Stimulationsabschnitt 20, 21 kann zwischen 100 mm bis 130 mm, vorzugsweise ca. 115 mm, betragen. Die Länge l6 beträgt zwischen 150 bis 160 mm, vorzugsweise ca. 153 mm. Die Länge l7 des Stimulationsabschnitts 20, 21 kann zwischen 50 bis 70 mm, vorzugsweise ca. 60 mm, betragen.
  • In den 4 und 5 sind weitere Ausführungsformen von Massagevorrichtungen 1 dargestellt, deren Aufbau im wesentlichen dem Aufbau der in den 1 und 3 dargestellten Massagevorrichtungen 1 entspricht.
  • Bei den in den 4 und 5 dargestellten Ausführungsformen ist das Griffteil 11 zweiteilig ausgebildet und weist zwei miteinander verbundene Griffhälften 11a, 11b auf. Die Griffhälften 11a, 11b sind mit den Halteabschnitten 18, 19 der Massageschenkel 2, 3 fest verbunden. An den Halteabschnitten 18, 19 sind Stimulationsbereiche 20, 21 vorgesehen, zwischen denen zusätzlich zu einem vorderen Stimulationsbereich 7 ein zweiter hinterer Stimulationsbereich 22 gebildet wird. Dies erfolgt durch eine entsprechende Formgebung der Massageschenkel 2, 3, wobei der lichte Abstand a4 zwischen den Massageschenkeln 2, 3 im Bereich des vorderen Endes zwischen 12 bis 16 mm, vorzugsweise ca. 14 mm, betragen kann. Der lichte Abstand a5 zwischen den Stimulationsabschnitten 20, 21 im zweiten Stimulationsbereich 22 kann zwischen 20 bis 30 mm, vorzugsweise ca. 25 mm, betragen.
  • Jeder Massageschenkel 2, 3 zeigt auf der Innenseite 5, 6 einen bogenförmigen Abschnitt 23, der sich von einem gemeinsamen Anfangspunkt A, an dem die beiden Massageschenkel 2, 3 auf den Innenseiten 5, 6 spitz zusammenlaufen, bis zu einem Punkt 13 erstreckt, an dem der Massageschenkel 2, 3 eine Verdickung aufweist. In Richtung zu dem freien Ende des Massageschenkels 2, 3 schließt sich an den bogenförmigen Abschnitt 23 ein kürzerer bogenförmiger Abschnitt 24 an. Der kürzere bogenförmige Abschnitt 24 mündet in einer Verdickung 25 am freien Ende des Massageschenkels 2, 3, wobei zwischen den Verdickungen 25 der gegenüberliegenden Massageschenkel 2, 3 der Stimulationsbereich 7 gebildet wird. Die Außenflächen 26, 27 der Stimulationsabschnitte 20, 21 sind gegenüber einer vertikalen Achse Y, die die Außenflächen 28, 29 der Halteabschnitte 18, 19 in etwa in der Mitte der Halteabschnitte 18, 19 tangiert, um einen Winkel α von ca. 1° bis 5°, vorzugsweise ca. 3°, nach innen abgewinkelt. Der Abstand a6 zwischen den vertikalen Achsen Y beträgt vorzugsweise ca. 40 bis 60 mm, insbesondere ca. 50 mm.
  • Die Gesamtlänge l8 der in 4 dargestellten Massagevorrichtung 1 kann zwischen 150 bis 170 mm, vorzugsweise ca. 165 mm, betragen. Die Länge l9 der Massageschenkel 2, 3 kann zwischen 90 bis 110 mm, vorzugsweise ca. 100 mm, betragen.
  • In 5 ist schließlich eine Querschnittsansicht einer Massagevorrichtung 1 dargestellt, deren Aufbau im wesentlichen dem Aufbau der in 4 dargestellten Massagevorrichtung 1 entspricht. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen worden. Wie sich aus der Querschnittsansicht ergibt, sind in den Stimulationsabschnitten 20, 21 Vibrationsmotoren 4 vorgesehen, die beim Betrieb zu einer Rotationsbewegung der Stimulationsabschnitte 20, 21 führen. Die Länge l10 der Massagevorrichtung 1 von der oberen Stirnkante bis zum Ende der Halteabschnitte 18, 19 beträgt vorzugsweise zwischen 110 bis 140 mm, insbesondere ca. 125 mm. Die Länge l11 von der oberen Stirnkante der Massagevorrichtung 1 bis zu den Vibrationsmotoren 4 in den Stimulationsabschnitten 20, 21 beträgt vorzugsweise ca. 130 bis 150 mm, insbesondere ca. 140 mm. Die Breite b4 der Vibrationsmotoren 4 beträgt vorzugsweise zwischen 3 bis 5 mm, insbesondere ca. 3,7 mm.
  • Wie sich aus 5 ergibt, sind an den freien Enden der Massageschenkel 2, 3 im Bereich der Verdickungen 25 metallische Kontaktkappen 30 vorgesehen, die zur Übertragung von Reizströmen über die Massageschenkel 2, 3 auf die Klitoris vorgesehen sind. Die Kontaktplatten 30 erstrecken sich über die Innenseiten der Verdickungen 25 bis hin zu den stirnseitigen Kanten der Halteschenkel 2, 3. Es versteht sich, daß nicht dargestellte Mittel zur Erzeugung von Reizströmen und zur Übertragung der Reizströme über die Massageschenkel 2, 3 an die Kontaktplatten 30 vorgesehen sind. Ebenfalls kann eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Reizstromerzeugung vorgesehen sein.
  • Bei der in 1 dargestellten Massagevorrichtung 1 können im Bereich der Schnittlinie A-A auf der Innenseite der Massageschenkel Kerben oder keilförmige Ausnehmungen vorgesehen sein, die dazu führen, daß die Enden der Massageschenkel 2, 3 im Bereich benachbart zu den Stirnseiten 8, 9 bei Inkontakttreten mit einem Körper bzw. beim Ausüben eines Anpreßdrucks gegen die Stirnseiten 8, 9 nach innen einknicken bzw. nach innen umgebogen werden, wobei die Massageschenkel 2, 3 bei Erhöhung des Anpreßdrucks nach außen gedrückt werden und es zu einer Ausbauchung der Massageschenkel 2, 3 kommt. Die Ausnehmungen an den freien Enden der Massageschenkel 2, 3 sind in 1 schematisch dargestellt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3316100 A1 [0002]
    • - WO 2004/021963 A1 [0003, 0014, 0019]
    • - US 6056705 [0004]

Claims (17)

  1. Massagevorrichtung (1) zur Stimulation eines Körperteils, insbesondere zur Stimulation der menschliches Klitoris, mit wenigstens zwei miteinander verbundenen gegenüberliegenden Massageschenkeln (2, 3), wobei jeder Massageschenkel (2, 3) wenigstens einen Schwingungserzeuger zur Erzeugung von Schwingungen des Massageschenkels (2, 3) aufweist, wobei zwischen den Innenseiten (5, 6) der Massageschenkel (2, 3) wenigstens ein Stimulationsbereich (7, 22) für das Körperteil gebildet wird und wobei die erzeugten Schwingungen im Stimulationsbereich (7, 22) von den Massageschenkeln (2, 3) auf das Körperteil übertragbar sind.
  2. Massagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Massageschenkel (2, 3) wenigstens einen Vibrationsmotor (4) als Schwingungserzeuger aufweist.
  3. Massagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Massageschenkel (2, 3) gegenläufig bewegbar sind.
  4. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Massageschenkeln (2, 3) erzeugten und an das Körperteil übertragbaren Schwingungen insbesondere im Zentrum des Stimulationsbereiches als pochender Stimulationsreiz wahrnehmbar sind.
  5. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Schwingungserzeuger vorgesehen ist.
  6. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schwingungserzeuger unabhängig voneinander steuerbar sind.
  7. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei identisch ausgebildete Schwingungserzeuger vorgesehen sind.
  8. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserzeuger gleichbeabstandet von den vorderen Enden der Massageschenkel (2, 3) sind.
  9. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger im Bereich des vorderen Drittels des Massageschenkels (2, 3) angeordnet ist.
  10. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stimulationsbereich (7) zwischen den vorderen Enden der Massageschenkel (2, 3) gebildet wird.
  11. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Massageschenkel (2, 3) wenigstens eine innenliegende Kontaktfläche (14, 15) zur seitlichen Anlage gegen das Körperteil bei der Stimulation aufweist.
  12. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Massageschenkel (2, 3) einen birnenförmigen Querschnitt aufweist, wobei die Querschnittsbreite (b2) in Richtung zum Stimulationsbereich (7) abnimmt.
  13. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Massageschenkel (2, 3) als Hebelarme einer Zange zum Umgreifen des Körperteils ausgebildet sind.
  14. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Massageschenkel (2, 3) einen starren hinteren Halteabschnitt (18, 19) und einen elastischen vorderen Stimulationsabschnitt (20, 21) aufweist.
  15. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der minimale lichte Abstand (a2) zwischen den Massageschenkeln (2, 3) im Bereich der vorderen Enden der Massageschenkel (2, 3) vorgesehen ist, wobei, vorzugsweise, der Abstand zwischen 3 mm bis 15 mm beträgt.
  16. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Erzeugung und Übertragung von Reizströmen über die Massageschenkel (2, 3) auf das Körperteil vorgesehen sind, wobei, vorzugsweise, der Massageschenkel (2, 3) wenigstens eine innenliegende metallische Kontaktplatte (30) an seinem freien Ende aufweist.
  17. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Reizstromerzeugung vorgesehen ist, wobei, vorzugsweise, die Steuerung der Reizstromerzeugung in Abhängigkeit von der Steuerung der Unwuchtmotoren (4) erfolgt.
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