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DE102009040437A1 - Elektromotor - Google Patents

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DE102009040437A1
DE102009040437A1 DE102009040437A DE102009040437A DE102009040437A1 DE 102009040437 A1 DE102009040437 A1 DE 102009040437A1 DE 102009040437 A DE102009040437 A DE 102009040437A DE 102009040437 A DE102009040437 A DE 102009040437A DE 102009040437 A1 DE102009040437 A1 DE 102009040437A1
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Rui Feng Qin
Cheng Shun Du
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Johnson Electric International AG
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Johnson Electric SA
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/17Stator cores with permanent magnets
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
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Abstract

Ein Elektromotor umfasst einen Stator und einen in dem Stator aufgenommenen Rotor 16. Der Stator hat ein Gehäuse 10. Die Querschnittform des Gehäuses senkrecht zur Rotorachse ist polygonal. Das Gehäuse 10 umfasst eine Vielzahl von Seitenwänden 10a und bogenförmigen Verbindungsbereichen 10b, die benachbarte Seitenwände miteinander verbinden. Der Stator umfasst 2n Magnete 12, die in den bogenförmigen Verbindungsbereichen 10b liegen. Die Magnete bilden 2m Magnetpole, wobei m, n ungleiche positive ganze Zahlen sind. Optional ist m gleich der Hälfte oder dem Zweifachen von n. Die Permanentmagnete des Motors liegen in einem Innenwinkel des polygonalen Gehäuses. Dadurch kann der Rotor über einen größeren Durchmesser verfügen, und die Leistungsdichte des Motors lässt sich bei gleichem Volumen vergrößern.

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft einen Elektromotor und insbesondere einen Elektromotor mit einem quadratischen Stator.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Ein Querschnitt eines konventionellen Permanentmagnet-Gleichstrommotors ist in 7 dargestellt. Solche Motoren verwenden ein zylindrisches Gehäuse 1. Permanentmagnete 2 sind an der Innenfläche des zylindrischen Gehäuses 1 befestigt und liegen über der Peripherie eines Rotors 3. Ein Motor mit einer solch runden Konstruktion kann jedoch beim Transport leicht herum rollen. Zudem ist die Installation unbequem und erfordert eine zusätzliche Positionierungsvorrichtung.
  • Ein Motor mit einem quadratischen Querschnitt, wie er in den letzten Jahren entwickelt wurde, ist in 8 dargestellt. Dieser Motor verwendet ein quadratisches Gehäuse 1' mit vier Seitenwänden. Permanentmagnete 2' sind an den Innenflächen der vier Seitenwände befestigt. Wenngleich dieser Motor mit einem quadratischen Gehäuse die vorstehend genannten Probleme zylindrischer Motoren löst, ergibt sich dennoch das folgende Problem: 1) Der Raumnutzungsfaktor dieses Gehäuses ist sehr gering, und der Raum der vier Ecken ist ungenutzt. 2) Der Durchmesser des Rotors 3' ist gleich der Breite des Mantels 1', abzüglich der Dicke der Seitenwände, der Dicke der Permanentmagnete 2' und der Dicke des Luftspalts zwischen den Magneten 2' und dem Rotor 3'. Versuche, die Größe des Motors zu reduzieren, sind eingeschränkt, mit Ausnahme des Durchmessers des Rotors und der Dicke der Magnete und des Gehäuses. Demzufolge hat der Motor bei einem vorgegebenen Volumen eine geringe Leistungsdichte.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es besteht daher der Wunsch nach einem neuen Typ eines quadratischen Motors mit größerer Raumnutzung.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Elektromotor bereitgestellt, umfassend: einen Stator und einen in dem Stator aufgenommenen Rotor, wobei der Stator ein Gehäuse hat, dessen Querschnitt senkrecht zur Rotorachse polygonal ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine Vielzahl von Seitenwänden und benachbarten bogenförmigen Verbindungsbereichen aufweist, die die Seitenwände miteinander verbinden, wobei der Stator 2n Magnete hat, die in den bogenförmigen Verbindungsbereichen liegen, und wobei die Magnete 2m Magnetpole bilden, wobei m, n positive ganze Zahlen sind und m ungleich n ist.
  • Vorzugsweise ist m gleich der Hälfte oder dem Zweifachen von n.
  • Vorzugsweise hat das Gehäuse eine einheitliche Dicke, und zwischen den Magneten und den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen ist ein Spalt gebildet, in dem Klebstoff für die Befestigung der Magnete an dem Gehäuse angeordnet ist.
  • Vorzugsweise hat das Gehäuse eine einheitliche Dicke, und eine Platte aus magnetisch leitendem Material ist zwischen den Magneten und den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen angeordnet.
  • Vorzugsweise ist die Dicke der bogenförmigen Verbindungsbereiche größer als die Dicke der Seitenwände.
  • Vorzugsweise sind die Magnete an der Innenfläche der entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereiche befestigt oder in den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen eingebettet.
  • Vorzugsweise sind einige der Magnete an der Innenfläche von entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen befestigt, und die restlichen Magnete sind in den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen eingebettet, wobei die oberflächenmontierten Magnete und die eingebetteten Magnete einander abwechselnd in Umfangsrichtung um das Gehäuse voneinander beabstandet sind.
  • Vorzugsweise ist das Gehäuse quadratisch, und es sind vier Magnete vorhanden, die jeweils an der Innenfläche von vier bogenförmigen Verbindungsbereichen befestigt oder in den vier bogenförmigen Verbindungsbereichen des Gehäuses eingebettet sind, wobei die Magnete gemeinsam einen Stator mit zwei Magnetpolen bilden.
  • Vorzugsweise ist das Gehäuse quadratisch, und es sind vier Magnete vorhanden, wobei zwei Magnete jeweils an der Innenfläche von bogenförmigen Verbindungsbereichen in einer Diagonale des Gehäuses befestigt sind und wobei die beiden anderen Magnete jeweils in den bogenförmigen Verbindungsbereichen in einer anderen Diagonale des Gehäuses eingebettet sind.
  • Vorzugsweise sind vier Magnete vorhanden, die jeweils an der Innenfläche von vier bogenförmigen Verbindungsbereichen befestigt sind, wobei die Magnete gemeinsam einen Stator mit acht Magnetpolen bilden.
  • Vorzugsweise ist das Gehäuse quadratisch, und es sind zwei Magnete jeweils an der Innenfläche von bogenförmigen Verbindungsbereichen in einer Diagonale des Gehäuses befestigt und bilden gemeinsam einen Stator mit vier Magnetpolen.
  • Die vorteilhafte Wirkung der Erfindung ist, dass die Permanentmagnete des Motors in den Ecken des polygonalen Gehäuses angeordnet sind. Dadurch kann der Durchmesser des Rotors größer sein und die Leistungsdichte des Motors ohne Vergrößerung des Motors erhöht werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nunmehr anhand eines Beispiels beschrieben, wobei auf die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. Identische Strukturen, Elemente oder Teile, die in mehr als einer Figur erscheinen, tragen in sämtlichen Figuren, in denen sie erscheinen, die gleichen Bezugszeichen. Die Dimensionen von Komponenten und in den Figuren dargestellten Merkmalen sind allgemein im Hinblick auf eine übersichtliche Darstellung gewählt und sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Die Figuren sind im Folgenden aufgelistet.
  • 1 ist eine Schnittansicht eines Motors gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Darstellung einer Magnetfeldverteilung eines Motors gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist eine schematische Darstellung einer Magnetfeldverteilung eines Motors gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine schematische Darstellung einer Magnetfeldverteilung eines Motors gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist eine schematische Darstellung einer Magnetfeldverteilung eines Motors gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine schematische Darstellung einer Magnetfeldverteilung eines Motors gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 7 ist eine Schnittansicht eines konventionellen Motors; und
  • 8 ist eine Schnittansicht eines weiteren Motors nach dem Stand der Technik.
  • DETAILBESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, in der ein Elektromotor einen Stator und einen in dem Stator aufgenommenen Rotor 16 hat. Der Stator hat ein polygonales Gehäuse 10 und eine Vielzahl von Permanentmagneten 12. Vorzugsweise ist das Gehäuse ein regelmäßiges Polygon. In dieser Ausführungsform ist der Querschnitt des Gehäuses 10 senkrecht zur Rotorachse quadratisch. Das Gehäuse hat vier Seitenwände 10a, und benachbarte Seitenwände 10a sind durch eine Ecke oder durch einen bogenförmigen Verbindungsbereich 10b verbunden. Der Radius des bogenförmigen Verbindungsbereichs 10b ist kleiner als der Umkreisradius des Gehäuses 10. Das Gehäuse 10 hat eine einheitliche Dicke. Es sind vier Permanentmagnete 12 vorhanden, die separat innen an den bogenförmigen Verbindungsbereichen 10b angeordnet sind. Die Mittellinie 12 jedes Magnets koinzidiert mit der Mittellinie des jeweiligen bogenförmigen Verbindungsbereichs 10b. Zwei Enden jedes Magnets 12 sind an der Innenfläche benachbarter Seitenwände des Gehäuses 10 befestigt. Zwischen dem mittleren Teil des Magnets 12 und dem bogenförmigen Verbindungsbereich 10b ist ein Spalt gebildet. In dem Spalt ist ein Klebstoff vorgesehen, um den Magnet 12 an dem Gehäuse 10 festzukleben. In dieser Ausführungsform ist eine Platte 14 in dem Spalt angeordnet. Die Platte besteht aus magnetisch leitendem Material und unterstützt die magnetische Verbindung zwischen den Magneten und dem Gehäuse. Der Rotor 16 ist in dem Gehäuse 10 angeordnet. In dieser Ausführungsform liegen die vier Magnete 12 in den vier Ecken des quadratischen Gehäuses 10. Der Durchmesser des Rotors 16 ist gleich der Breite des Gehäuses 10, abzüglich der Seitenwanddicke des Gehäuses 10 und der Breite des Spalts zwischen dem Gehäuse 10 und dem Rotor 16. Der Durchmesser des Rotors 16 ist daher nicht durch die Dicke der Magnete 12 eingeschränkt. Verglichen mit einem Motor konventioneller Bauart mit einem gleich großen Gehäuse, kann der Durchmesser des Rotors 16 bei vorliegender Erfindung vergrößert werden.
  • Eine schematische Darstellung der Magnetfeldverteilung eines Motors gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 2 dargestellt. Die Magnete sind entlang der radialen Richtung polarisiert, wobei bei der Polarisationsrichtung von zwei aneinandergrenzenden oder benachbarten Magneten der Nordpol und bei der Polarisationsrichtung der anderen beiden benachbarten Magneten der Südpol außen liegt. Die Magnetlinien von dem Nordpol derjenigen Magnete, deren Nordpol außen liegt, verlaufen durch das Gehäuse 10 in die benachbarten Magnete, deren Südpol außen liegt, und über den Rotor 16 zurück zu dem Südpol der Magnete, deren Nordpol außen liegt, so dass die beiden benachbarten Magnete mit entgegengesetzter Polarisationsrichtung gemeinsam einen Magnetkreis bilden. Die durchgezogenen Linien und die gestrichelten Linien dienen zur Darstellung der in 2 gezeigten einzelnen Magnetkreise. Die vier Magnete 12 bilden einen Stator mit zwei Magnetpolen. Es versteht sich, dass das Gehäuse 10 auch eine nicht einheitliche Dicke aufweisen kann. In dieser Ausführungsform sind die in den vier Ecken definierten bogenförmigen Verbindungsbereiche 10b mit einer Dicke ausgebildet, die größer ist als die Dicke der Seitenwand 10a, wodurch sich die Platten der ersten Ausführungsform erübrigen und eine Befestigung der Magnete 12 direkt an der Innenfläche der bogenförmigen Verbindungsbereiche 10b möglich ist. Diese Magnete werden als oberflächenmontierte Magnete bezeichnet. In dieser Ausführungsform sind die Magnete 12 durch einen Klebstoff an der Innenfläche der bogenförmigen Verbindungsbereiche 10b befestigt. Alternativ dazu können die Magnete durch die Anwendung anderer Methoden befestigt werden.
  • Der Motor der dritten Ausführungsform, wie in 3 gezeigt, ist ähnlich wie der Motor von 2. Der Unterschied liegt darin, dass bei dem in 3 gezeigten Motor die Magnete 12' entlang der Umfangsrichtung des Rotors polarisiert sind. Vier Magnete 12' sind separat in den vier bogenförmigen Verbindungsbereichen 10b eingebettet. Diese Magnete werden als eingebettete Magnete bezeichnet. Die vier Magnete bilden gemeinsam einen Stator mit zwei Magnetpolen.
  • Der Motor der vierten Ausführungsform, wie in 4 gezeigt, ist ebenfalls ähnlich wie der Motor von 2. Der Unterschied besteht darin, dass bei dem in 4 gezeigten Motor ein Paar von Magneten, die in einer Diagonale des Gehäuses 10 angeordnet sind, in den jeweiligen bogenförmigen Verbindungsbereichen 10b eingebettet und entlang der Umfangsrichtung des Rotors polarisiert sind. Ein weiteres Paar von Magneten, die in einer anderen Diagonale des Gehäuses 10 angeordnet sind, sind direkt an der Innenfläche des jeweiligen bogenförmigen Verbindungsbereichs 10b befestigt und entlang der radialen Richtung des Rotors polarisiert. Die vier Magnete bilden gemeinsam einen Stator mit zwei Magnetpolen.
  • Ein Motor gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 5 dargestellt. Vier Magnete 12 des Motors sind sämtlich entlang der radialen Richtung des Rotors polarisiert und sind direkt an der Innenfläche der bogenförmigen Verbindungsbereiche 10b befestigt. Jeder Magnet hat die gleiche Polarisationsrichtung. In dieser Ausführungsform liegt der Nordpol jedes Magnets außen. Die von dem Nordpol ausgehenden Magnetlinien jedes Magnets verlaufen durch das Gehäuse und über den Rotor zurück zu dem Südpol des Magnets. Auf diese Weise bildet jeder Magnet zwei Magnetkreise. Die vier Magnete bilden gemeinsam einen Stator mit acht Magnetpolen.
  • 6 zeigt einen Motor gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Rotor hat zwei Magnete 12, die an der Innenfläche jeweiliger bogenförmiger Verbindungsbereiche 10b, die in einer Diagonale des Gehäuses definiert sind, befestigt sind. Die beiden Magnete sind entlang der radialen Richtung des Rotors polarisiert. Jeder Magnet 12 hat die gleiche Polarisationsrichtung. In dieser Ausführungsform liegt der Nordpol jedes Magnets außen. Die von dem Nordpol jedes Magnets ausgehenden Magnetlinien verlaufen durch das Gehäuse und über den Rotor zurück zu dem Südpol des Magnets. Die Magnetlinien treten in den Rotor ein, indem sie den Luftspalt zwischen dem Gehäuse und dem Rotor überqueren. An den bogenförmigen Verbindungsbereichen der anderen Diagonale hat das Gehäuse ein Profil derart, dass mit dem Rotor ein schmaler Luftspalt gebildet wird, wodurch ein Phantompol entsteht. Auf diese Weise bildet jeder Magnet zwei Magnetkreise. Die beiden Magnetkreise bilden gemeinsam einen Stator mit vier Magnetpolen.
  • Zusammengefasst sind die Permanentmagnete des Motors gemäß vorliegender Erfindung in den Ecken oder in dem Innenwinkel des polygonalen Gehäuses angeordnet. Dadurch kann der Rotor größtmöglich sein, und die Leistungsdichte des Motors lässt sich erhöhen, ohne den Motor vergrößern zu müssen. Es versteht sich, dass das Gehäuse des Motors nicht auf einen quadratischen Motor beschränkt ist. Es kann zum Beispiel ein Gehäuse mit sechs, acht Seitenwänden etc. vorgesehen sein. Der Stator gemäß vorliegender Erfindung kann 2n Magnete aufweisen, die gemeinsam 2m Magnetpole bilden, wobei m, n positive ganze Zahlen sind und m ungleich n ist. Äußerst wünschenswert wäre, dass m gleich der Hälfte oder dem Zweifachen von n entspricht. Es versteht sich, dass die Magnetlinien repräsentativ sind für die Magnetflusswege durch den Motor.
  • Wenngleich die Erfindung anhand mehrerer bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde, wird der Fachmann erkennen, dass verschiedene Modifikationen möglich sind und der Schutzrahmen der Erfindung somit durch die anliegenden Ansprüche definiert ist.
  • Verben wie ”umfassen”, ”aufweisen”, ”enthalten” und ”haben” sowie deren Abwandlungen in der Beschreibung und in den Ansprüchen sind in einem einschließenden Sinne zu verstehen. Sie geben an, dass das genannte Element vorhanden ist, schließen jedoch nicht aus, dass noch weitere Elemente vorhanden sind.

Claims (11)

  1. Elektromotor, umfassend einen Stator und einen in dem Stator aufgenommenen Rotor (16), wobei der Stator ein Gehäuse (10) aufweist, dessen Querschnitt senkrecht zur Rotorachse polygonal ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) eine Vielzahl von Seitenwänden (10a) und bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) aufweist, die die benachbarten Seitenwände miteinander verbinden, wobei der Stator 2n Magnete (12) aufweist, die in den bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) liegen, und wobei die Magnete (12) 2m Magnetpole bilden und m, n positive ganze Zahlen sind und m ungleich n ist.
  2. Motor nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (10) eine einheitliche Dicke hat und zwischen den Magneten (12) und den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) ein Spalt gebildet ist, in dem ein Klebstoff für die Befestigung der Magnete (12) an dem Gehäuse (10) angeordnet ist.
  3. Motor nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (10) eine einheitliche Dicke hat und eine Platte (14) aus magnetisch leitendem Material zwischen den Magneten (12) und den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) angeordnet ist.
  4. Motor nach Anspruch 1, wobei die Dicke der bogenförmigen Verbindungsbereiche (10b) größer ist als die Dicke der Seitenwände (10a).
  5. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Magnete (12) an der Innenfläche der entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereiche (10b) befestigt oder in den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) eingebettet sind.
  6. Motor nach Anspruch 1, wobei einige der Magnete (12) an der Innenfläche von entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) befestigt und die restlichen Magnete (12) in den entsprechenden bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) eingebettet sind, wobei die oberflächenmontierten Magnete (12) und die eingebetteten Magnete (12) einander abwechselnd in Umfangsrichtung um das Gehäuse (12) voneinander beabstandet sind.
  7. Motor nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (10) quadratisch ist und vier Magnete (12) vorhanden sind, die jeweils an der Innenfläche von vier bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) befestigt oder in den vier bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) des Gehäuses (10) eingebettet sind, wobei die Magnete (12) gemeinsam einen Stator mit zwei Magnetpolen bilden.
  8. Motor nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (10) quadratisch ist und vier Magnete (12) vorhanden sind, wobei zwei Magnete jeweils an der Innenfläche von bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) in einer Diagonale des Gehäuses (10) befestigt und die anderen beiden Magnete jeweils in den bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) in einer anderen Diagonale des Gehäuses (10) eingebettet sind.
  9. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei vier Magnete (12) vorhanden sind, die jeweils an der Innenfläche von vier bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) befestigt sind und gemeinsam einen Stator mit acht Magnetpolen bilden.
  10. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Gehäuse (10) quadratisch ist und wobei zwei Magnete (12) vorhanden sind, die jeweils an der Innenfläche von bogenförmigen Verbindungsbereichen (10b) in einer Diagonale des Gehäuses (10) befestigt sind und gemeinsam einen Stator mit vier Magnetpolen bilden.
  11. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei n gleich der Hälfte oder dem Zweifachen von n entspricht.
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