-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Gebiet der Erfindung
-
Die
Erfindung betrifft einen Rotor einer rotierenden elektrischen Maschine
und ein Fertigungsverfahren für den Rotor. Genauer betrifft
die Erfindung einen Rotor, der als Rotor mit eingebetteten Permanentmagneten
ausgebildet ist, und ein Fertigungsverfahren dafür.
-
2. Beschreibung der einschlägigen
Technik
-
Eine
rotierende elektrische Maschine mit einem Rotor, in den Permanentmagnete
eingebettet sind, ist ein Motor mit hoher Ausgangsleistung, der ein
magnetisches Drehmoment und ein Reluktanzdrehmoment nutzt. Seit
einigen Jahren werden rotierende elektrische Maschinen mit Rotoren,
in die Permanentmagnete eingebettet ist, in den Antriebseinrichtungen
von Fahrzeugen, beispielsweise Elektromotor-Fahrzeugen, Hybridmotor-Fahrzeugen
usw. verwendet.
-
Die
veröffentlichte
japanische
Patentanmeldung Nr. 2006-166625 (
JP-A-2006-166625 ) beschreibt
eine rotierende elektrische Maschine, die in der Lage ist, das Drehmoment
des Rotors durch Senken des magnetischen Widerstands zu erhöhen.
-
Diese
rotierende elektrische Maschine weist einen Rotor, in dem Magnete
an einem Rotoreisenkern befestigt sind, durch dessen zwei einander
entgegengesetzte Stirnflächen eine Drehwelle hindurchgeht,
und einen Stator auf, in dem ein Statorwickeldraht auf einen Statoreisenkern
gewickelt ist, der den Rotor umgibt. Der Rotor und der Statur werden
so gehalten, dass sie sich drehen können, wobei ein Luftspalt
zwischen dem Rotor und dem Stator bleibt. Der Rotor ist mit offenen
Magneteinpasslücken in zwei einander entgegengesetzten
Stirnflächen versehen, in die Magnete eingepasst werden,
so dass zwischen den Magnetpolen Voll- bzw. Schenkelpole ausgebildet
werden. Was beispielsweise die Gestalt der Magnete dieses Typs einer
rotierenden elektrischen Maschine betrifft, so werden in einigen
davon Magnete mit einer Form verwendet, bei der ein mittlerer Abschnitt
des Magneten von einer äußeren Umfangsseite zurückgesetzt
ist.
-
12 ist
eine Skizze, welche die Entmagnetisierung der Magnete eines Rotors
beschreibt, der als Rotor mit eingebetteten Permanentmagneten ausgebildet
ist. Wie in 12 dargestellt, weist der Rotor
einen Rotorkern 502 und Permanentmagnete 504 auf,
die in Löcher eingepasst sind, die im Rotorkern 502 ausgebildet
sind. In dem in 12 dargestellten Abschnitt ist
der Permanentmagnet 504 so angeordnet, dass sein N-Pol
sich in Bezug auf den Rotor an einer Außenrandseite befindet,
und sein S-Pol sich an einer Innenrandseite befindet.
-
Eine
Statorspule 506 ist so angeordnet, dass sie auf den Außenrand
des Rotors gerichtet ist. Von der Statorspule 506 wird
ein rotierendes Magnetfeld erzeugt, so dass sich der Rotor dreht.
Man lässt einen Wechselstrom durch die Statorspule 506 fließen, um
das rotierende Magnetfeld zu erzeugen.
-
In
einem Fall wird während der Erzeugung des rotierenden Magnetfelds
das Ende der Statorspule 506, das näher am Rotor
liegt, zum N-Pol, wie in 12 dargestellt.
In diesem Fall verleiht die Statorspule 506 dem Permanentmagneten 504 ein
umgekehrtes Magnetfeld, welches das Magnetfeld des Permanentmagneten 504 abstößt.
Daher kommt es in zwei Endabschnitten X1, X2 des Permanentmagneten,
die einander orthogonal zu dessen Magnetisierungsrichtung entgegengesetzt
sind, zu einer Entmagnetisierung. Das Magnetfeld von der Statorspule neigt
dazu, sich an den zwei einander entgegengesetzten Enden des Magneten
an der Außenrandseite zu konzentrieren, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass
die beiden einander entgegengesetzten Endabschnitte des Magneten
eine irreversible Entmagnetisierung durchmachen, höher
ist als bei anderen Abschnitten des Magneten.
-
Um
eine bessere Entmagnetisierungsbeständigkeit eines Magneten
zu erreichen, ist es effizient, die Dicke des Magneten zu erhöhen,
oder einen Magneten zu verwenden, der eine Seltenerde enthält,
welche die Entmagnetisierungsbeständigkeit verbessert.
Jede dieser Maßnahmen erhöht jedoch die Kosten
erheblich. Im Hinblick auf die Verringerung der Abnutzung von Magneten
ist es übrigens auch denkbar, die Dicke der Magneten nur
an deren beiden einander entgegengesetzten Enden zu erhöhen.
Falls die Magnete des Rotors mit eingebetteten Magneten so gestaltet
werden, dass ein in der Drehrichtung mittlerer Abschnitt von den
außenrandseitigen Abschnitten zurückgesetzt ist,
wie in der veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 2006-166625 (
JP-A-2006-166625 )
beschrieben, verringert der größere Abstand zwischen
dem mittleren Abschnitt und dem Stator jedoch das Drehmoment, das
erzeugt werden kann.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die
Erfindung schafft einen Rotor einer rotierenden elektrischen Maschine,
deren Entmagnetisierungsbeständigkeit verbessert ist, und
deren Kosten trotzdem beschränkt sind.
-
Ein
erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Rotor für eine
rotierende elektrische Maschine, der sich um eine Drehachse der
rotierenden elektrischen Maschine dreht, wobei der Rotor einen Rotorkern und
einen Permanent- bzw. Dauermagneten, der in den Rotorkern eingebettet
ist, aufweist. In diesem Rotor für eine rotierende elektrische
Maschine weist der Permanentmagnet eine erste Oberfläche,
die auf eine Seite eines Stators der rotierenden elektrischen Maschine
gerichtet ist, und eine zweite Oberfläche auf, die der
ersten Oberfläche entgegengesetzt ist, und eine in einer
Magnetisierungsrichtung des Permanentmagneten mittlere Position
eines mittleren Abschnitts des Permanentmagneten liegt näher
am Stator als eine in der Magnetisierungsrichtung mittlere Position
von zwei einander entgegengesetzten Endabschnitten des Permanentmagneten,
die orthogonal zur Magnetisierungsrichtung des Stators angeordnet
sind.
-
Bei
dieser Gestaltung kann ein Querschnitt des Permanentmagneten, der
orthogonal zur Drehachse ist, von allgemein rechteckiger Form sein,
und die zweite Oberfläche kann in einem mittleren Abschnitt
einen zurückgesetzten Abschnitt aufweisen.
-
Bei
dem oben beschriebenen Aufbau kann der Permanentmagnet in einem
Querschnitt des Permanentmagneten, der orthogonal zur Drehachse
ist, ein erstes Magnetstück und ein zweites Magnetstück,
die so angeordnet sind, dass die Magnetisierungsrichtung des ersten
Magnetstücks und die Magnetisierungsrichtung des zweiten
Magnetstücks gleich sind, und so, dass die ersten und zweiten
Magnetstücke einander orthogonal zur Magnetisierungsrichtung
gegenüber liegen, sowie ein drittes Magnetstück
aufweisen, das so angeordnet ist, dass das dritte Magnetstück
zwischen den ersten und zweiten Magnetstücken angeordnet
ist, und so, dass die Magnetisierungsrichtung des dritten Magnetstücks
der Magnetisierungsrichtung der ersten und zweiten Magnetstücke
gleich ist, und eine Dicke jedes der ersten und zweiten Magnetstücke
in der Magnetisierungsrichtung kann größer sein
als eine Dicke des dritten Magnetstücks in der Magnetisierungsrichtung.
-
Bei
dem oben beschriebenen Aufbau kann jedes der ersten bis dritten
Magnetstücke von rechteckigem Querschnitt sein.
-
Bei
dem oben beschriebenen Aufbau kann der Stator radial außerhalb
des Rotors angeordnet sein, und der Rotor kann ferner eine Vielzahl
von Permanent- bzw. Dauermagneten aufweisen, die genauso aufgebaut
sind wie der Permanentmagnet, und die Vielzahl von Permanentmagneten
kann in eine Vielzahl von Paaren aufgeteilt sein, und die Permanentmagnete
jedes Paars können V-förmig angeordnet sein, so
dass jeder von aneinander angrenzenden Abschnitten der paarweise
angeordneten Permanentmagnete näher an der Drehachse angeordnet
ist als die beiden Endabschnitte des paarweise angeordneten Permanentmagneten.
-
Ein
zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Fertigungsverfahren für
einen Rotor einer rotierenden elektrischen Maschine. Das Fertigungsverfahren für
einen Rotor einer rotierenden elektrischen Maschine umfasst: Einfügen
bzw. Einpassen eines ersten Mag netstücks, dessen Querschnittsform
im Allgemeinen rechteckig ist, in jedes einer Vielzahl von Löchern,
die in einem Rotorkern ausgebildet sind; Einpassen eines zweiten
Magnetstücks, dessen Querschnittsform im Allgemeinen rechteckig
ist, in jedes von der Vielzahl von Löchern an einer Position, die
vom ersten Magnetstück, das sich in jedem von der Vielzahl
von Löchern befindet, beabstandet ist; und Einpassen eines
dritten Magnetstücks, dessen Querschnittsform im Allgemeinen
rechteckig ist, zwischen den ersten und zweiten Magnetstücken
in jedes von der Vielzahl von Löchern.
-
Dieses
Fertigungsverfahren kann ferner das Gießen eines Harzes
zum Fixieren der ersten bis dritten Magnetstücke in jedem
von der Vielzahl von Löchern beinhalten.
-
In
dem oben beschriebenen Verfahren können die ersten bis
dritten Magnetstücke so angeordnet werden, dass die Magnetisierungsrichtungen
der ersten bis dritten Magnetstücke gleich sind, und so, dass
die ersten bis dritten Magnetstücke einander orthogonal
zur Magnetisierungsrichtung gegenüber liegen, und die ersten
und zweiten Magnetstücke können so angeordnet
werden, dass eine in der Magnetisierungsrichtung mittlere Position
der ersten und zweiten Magnetstücke weiter weg von einem
radial außerhalb des Rotors angeordneten Stator ist als eine
in der Magnetisierungsrichtung mittlere Position des dritten Magnetstücks.
-
Gemäß der
Erfindung kann ein Rotor für eine rotierende elektrische
Maschine, deren Entmagnetisierungsbeständigkeit verbessert
ist, mit geringen Kosten realisiert werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
Die
genannten sowie weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
mit Bezug auf die begleitende Zeichnung deutlich werden, wobei gleiche
Bezugszeichen verwendet werden, um gleiche Bauteile darzustellen,
und wobei:
-
1 eine
Querschnittsdarstellung ist, welche die Positionen eines Rotors
und eines Stators eines Elektromotors gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung beschreibt;
-
2 eine
vergrößerte Querschnittsdarstellung ist, die Permanentmagnete
des in 1 dargestellten Rotors und ihre Umgebungen zeigt;
-
3 eine
perspektivische Darstellung ist, welche die Gestaltung eines Magneten
in einem Zustand zeigt, in dem der Magnet in den in 2 dargestellten
Rotor eingepasst wird;
-
4 ein
Ablaufschema ist, das ein Fertigungsverfahren für einen
Rotor eines Motors gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
-
5 ein
Schema ist, das eine erste Modifikation der in 2 dargestellten
Magnetgestaltung zeigt;
-
6 ein
Schema ist, das eine zweite Modifikation der in 2 dargestellten
Magnetgestaltung zeigt;
-
7 wie 2 ein
Beispiel im Querschnitt zeigt, in dem ein Magnet nicht geteilt ist,
sondern einstückig ausgebildet ist;
-
8 eine
perspektivische Darstellung der in 7 dargestellten
Magnetgestaltung ist;
-
9 wie 2 ein
Beispiel im Querschnitt zeigt, in dem ein Magnet in einem modifizierten
Verfahren geteilt wird;
-
10 eine
perspektivische Darstellung der Magnetgestaltung von 9 ist;
-
11 ein
Schema ist, das ein Beispiel für die Magnetanordnung zeigt,
die keine V-förmige Magnetanordnung ist; und
-
12 ein
Schema ist, das die Entmagnetisierung der Magnete eines eingebetteten
permanentmagnetischen Rotors zeigt.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Im
Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung ausführlich
unter Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Gleiche oder entsprechende
Abschnitte haben in der Zeichnung jeweils die gleichen Bezugszeichen,
und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
-
1 ist
eine Querschnittsdarstellung, welche die Positionen eines Rotors
und eines Stators eines Elektromotors gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung zeigt.
-
Wie
in 1 dargestellt, weist ein Motor, bei dem es sich
um eine rotierende elektrische Maschine handelt, einen Stator 102 und
einen Rotor 104 auf. Der Rotor 104 weist eine
Welle 106 und einen Rotorkern 105 auf, der um
die Welle 106 herum vorgesehen ist. 1 zeigt
Einzelheiten der Abschnitte des Rotors und des Stators, die einem
Sechstel von dessen gesamtem Umfang entsprechen.
-
Der
Rotorkern 105 wird beispielsweise aus gestapelten elektromagnetischen
Stahlblechen gebildet. Der Rotor 104 von 1 weist
12 Pole auf. Für jeden Pol wird ein Magnetpaar, das in
einer V-Form angeordnet ist, verwendet. Der Rotorkern 105 ist
mit 24 Löchern zum Einpassen von Magneten versehen. In
diese Löcher werden Magnete 111, 112, 121, 122 eingepasst.
-
Der
Stator 102 weist einen Statorkern und Spulen 131U, 131V, 131W auf,
die um die Zähne des Statorkerns gewickelt sind. Der U-Phasenstrom,
der V-Phasenstrom und der W-Phasenstrom werden jeweils von einer
(nicht dargestellten) Wechselrichtereinheit durch die Spulen 131U, 131V bzw. 131W geschickt.
-
Der
in 1 dargestellte Rotor 104 ist ein Rotor
einer rotierenden elektrischen Maschine, der um die Drehwelle 106 der
rotierenden elektrischen Maschine herum vorgesehen ist. Der Rotor 104 ist mit
einem Rotorkern 105 und mit Permanentmagneten 111, 112, 121, 122,
die in den Rotorkern eingebettet sind, versehen. Der Permanentmagnet 111 weist eine
erste Oberfläche 115, bei der es sich um eine flache
Oberfläche handelt, die auf die Statorseite gerichtet ist,
und eine zweite Oberfläche 116 auf, bei der es
sich um eine Oberfläche handelt, die der ersten Oberfläche 115 entgegengesetzt
ist. Die zweite Oberfläche 116 ist in einem Querschnitt,
der orthogonal zur Drehwelle 106 ist, d. h. in einem Querschnitt, der
in 1 dargestellt ist, so gestaltet, dass die Dicke
des Permanentmagneten 111 in der Magnetisierungsrichtung
des Permanentmagneten (in Richtung vom N-Pol zum S-Pol) an dessen
zwei einander orthogonal zur Magnetisierungsrichtung entgegengesetzten
Enden größer ist als an einem mittleren Abschnitt
zwischen den beiden einander entgegengesetzten Enden.
-
Der
orthogonal zur Drehwelle 106 genommene Querschnitt des
Permanentmagneten ist im Allgemeinen rechteckig. Von den vier Seiten
der Rechteckform weist eine Seite, die in der zweiten Oberfläche 116 enthalten
ist, in ihrem mittleren Abschnitt eine Aussparung auf. Die Rechteckform
kann ein Rechteck sein oder kann auch ein Quadrat sein. Was die
vier Seiten des Rechtecks betrifft, so kann bzw. können
mindestens eine oder alle der Seiten, die in den Oberflächen 115, 117, 118 enthalten
sind, mit einer Aussparung versehen sein, die kleiner ist als die
Aussparung der Seite, die in der Oberfläche 116 enthalten
ist.
-
Die
rotierende elektrische Maschine kann auch als eine Maschine mit
Außenrotor ausgebildet sein. Vorzugsweise ist jedoch der
Stator 102 radial außerhalb des Rotors 104 angeordnet.
Der Rotor 104 der rotierenden elektrischen Maschine ist
ferner mit einer Vielzahl von Permanentmagneten 112, 121, 122 versehen,
die genauso gestaltet sind wie der Permanentmagnet 111.
Der Permanentmagnet 111 und die Vielzahl von Permanentmagneten 112, 121, 122 sind
in eine Vielzahl von Paaren aufgeteilt. Die Permanentmagnete 111, 112,
die ein Paar bilden, sind derart in V-Form angeordnet, dass Abschnitte der
Magnete, die aneinander angrenzen, sich relativ nahe an der Drehwelle
befinden. Die Permanentmagnete 121, 122, die ein
Paar bilden, sind derart in V-Form angeordnet, dass die Abschnitte
der Magnete, die aneinander angrenzen, sich relativ nahe an der
Drehwelle befinden. Die Anordnung der Magnete in einer V-Form verbessert
das Reluktanzdrehmoment.
-
2 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht von Permanentmagneten
des Rotors und eines Abschnitts des Rotors, der an die Permanentmagnete
angrenzt. Wie in 2 dargestellt, ist der Rotorkern 105 um
die Drehwelle 106 herum angeordnet. Der Rotorkern 105 ist
mit Löchern 201, 202 zum Einpassen von
Magneten versehen.
-
Der
Permanentmagnet 111 weist Magnetstücke 111A, 111B, 111C auf.
Bevor oder nachdem die Magnetstücke 111A bis 111C in
die Löcher 201 eingepasst werden, wird ein Harz 211 zum
Fixieren der Magnetstücke 111A bis 111C in
die Löcher 201 gegossen.
-
Der
Permanentmagnet 112 weist Magnetstücke 112A, 11B, 112C auf.
Bevor oder nachdem die Magnetstücke 112A bis 112C in
das Loch 202 eingepasst werden, wird ein Harz 212 zum
Fixieren der Magnetstücke 112 bis 112C in
das Loch 202 gegossen.
-
3 ist
eine perspektivische Darstellung, welche die Gestaltung eines Magneten
in einem Zustand zeigt, in dem der Magnet in den Rotor eingepasst
wird. In 3 ist der Rotorkern nicht dargestellt,
sondern es ist nur ein Magnet dargestellt.
-
Wie
in 2 und 3 dargestellt, weist der Permanent-
bzw. Dauermagneten 111 das erste Magnetstück 111A und
das zweite Magnetstück 111E auf, die im Querschnitt
so angeordnet sind, dass ihre Magnetisierungsrichtungen gleich sind,
und so, dass sie einander orthogonal zur Magnetisierungsrichtung gegenüber
liegen, und das dritte Magnetstück 111C ist so
angeordnet, dass das dritte Magnetstück im Querschnitt
zwischen dem ersten Magnetstück 111A und dem zweiten
Magnetstück 111E angeordnet ist, und so, dass
die Magnetisierungsrichtung des dritten Magnetstücks 111C mit
der Magnetisierungsrichtung des ersten Magnetstücks 111A und
des zweiten Magnetstücks 111E übereinstimmt.
Die Dicke des ersten Magnetstücks 111A und des
zweiten Magnetstücks 111 in der Magnetisierungsrichtung
ist größer als die Dicke des dritten Magnetstücks 111C in
der Magnetisierungsrichtung.
-
Die
Magnetstücke 111A, 111B, 111C sind
so angeordnet, dass ihre statorseitigen Oberflächen eine
im Allgemeinen bündige flache Oberfläche 150 bilden,
und so, dass auf der Rotorwellenseite eine gestufte Oberfläche
gebildet wird, wobei eine Oberfläche 151C des
Magnetstücks 11C von Oberflächen 151A, 151B der
Magnete 111A, 111B zurücksetzt ist. Die
Oberflächen 151D, 151E der Magnetstücke 111B, 111A auf
der Rotorwellenseite sind Stufenhöhenflächen.
-
Die
Magnetstücke 111A, 111B, 111C des
Rotors dieser Ausführungsform sind so angeordnet, dass
ihre Magnetisierungsrichtungen gleich sind, und zwar so, dass alle
drei Magnetstücke ihre N-Pole auf der Statorseite und ihre
S-Pole auf der Rotorwellenseite haben. Alternativ dazu können
die Magnetstücke umgekehrt so angeordnet sein, dass ihre
Magnetisierungsrichtungen gleich sind, aber so, dass ihre S-Pole
auf der Statorseite liegen und ihre N-Pole auf der Rotorwellenseite
liegen.
-
4 ist
ein Ablaufschema, das Abläufe eines Fertigungsverfahrens
für den Rotor zeigt. Wie in 2 und 4 dargestellt,
wird zuerst ein Rotorkern 105, in dem elektromagnetische
Stahlbleche gestapelt sind, hergestellt, und in Schritt S1 werden
die ersten Magnetstücke 111A, 112A in
den Rotorkern 105 eingepasst.
-
Anschließend
werden in Schritt S2 die zweiten Magnetstücke 111B, 112B in
den Rotorkern 105 eingepasst.
-
Dann
wird in Schritt S3 das dritte Magnetstück 111C zwischen
das erste Magnetstück 111A und das zweite Magnetstück 111B,
die bereits eingepasst wurden, eingepasst, und das dritte Magnetstück 112C wird
zwischen das erste Magnetstück 112A und das zweite
Magnetstück 112, die bereits eingepasst wurden,
eingepasst.
-
Da
die Rotorwellenseite jedes der Löcher 201, 202 entsprechend
den in 3 dargestellten Stufenhöhenflächen 151D, 151E gestuft
gestaltet ist, sind die Einpasspositionen der Magnetstücke 111A, 111B festgelegt.
Falls versucht wird, zuerst das Magnetstück 111C einzupassen,
ist dessen Einpassposition nicht festgelegt. Nachdem jedoch die
Magnetstücke 111A, 111E an den beiden
gegenüber liegenden Seiten eingepasst wurden, ist die Einpassposition des
Magnetstücks 111C ohne Weiteres festgelegt.
-
Durch
Einpassen der Magnetstücke in dieser Reihenfolge ist es
somit möglich, die Zusammenfügung effizient durchzuführen.
Die Reihenfolge der Schritte S1 und S2 kann auch umgekehrt sein
und wird dabei im Wesentlichen die gleiche Wirkung erzielen.
-
Nachdem
die Einfügung des Magnetstücks in Schritt S3 abgeschlossen
wurde, wird in Schritt S4 das Eingießen eines Magnetfixierharzes
durchgeführt. Dadurch wird ein Wackeln oder Auseinanderfallen
der Magnetstücke verhindert. Das Harz kann auch in einer
Menge eingegossen werden, die dem Raum zwischen den Magneten und
dem Rotorkern entspricht, bevor die Magnete eingepasst werden.
-
Nach
Ende der Abläufe in den Schritten S1 bis S4 endet der Zusammenbau
des Rotors in Schritt S5. Ausgehend von der obigen Beschreibung
wird das Fertigungsverfahren für einen Rotor einer rotierenden
elektrischen Maschine gemäß einem anderen Aspekt
der Erfindung zusammengefasst. Das Fertigungsverfahren für
einen Rotor einer rotierenden elektrischen Maschine schließt
ein: den Schritt S1 der Einpassung erster Magnetstücke 111A, 112A, deren
Querschnittsform im Allgemeinen rechteckig ist, in eine Vielzahl
von Löchern 201 bzw. 202, die im Rotorkern 105 ausgebildet
sind, den Schritt S2 der Einpassung zweiter Magnetstücke 111B, 112B,
deren Querschnittsform im Allgemeinen rechteckig ist, an Positionen,
die von denen der ersten Magnetstücke 111A, 112A beabstandet
sind, in die Löcher 201 bzw. 202 und
den Schritt S3 der Einpassung dritter Magnetstücke 111C bzw. 112C,
deren Querschnittsform im Allgemeinen rechteckig ist, zwischen den ersten
und zweiten Magnetstücken in die Löcher 201 bzw. 202.
-
Das
Fertigungsverfahren für den Rotor einer rotierenden elektrischen
Maschine kann ferner den Schritt S4 der Eingießung von
Harz 211, 212 zur Fixierung der ersten bis dritten
Magnetstücke in die Löcher 201 bzw. 202 einschließen.
-
5 ist
eine Skizze, die eine erste Modifikation der in 2 dargestellten
Magnetgestaltung zeigt. 6 ist eine Skizze, die eine
zweite Modifikation der in 2 dargestellten
Magnetgestaltung zeigt.
-
In
dem in 2 dargestellten Beispiel bilden die Magnetstücke 111A, 111B, 111C auf
der Statorseite eine stufenlose, flache Oberfläche. Dagegen
ist in dem in 5 dargestellten Beispiel das
Magnetstück 111C auch auf der Statorseite von
den Magnetstücken 111A, 111B zurückgesetzt
(ausgespart). Jedoch ist der Umfang der Aussparung auf der statorseitigen
Oberfläche geringer als der Umfang der Aussparung auf der
Seite der Rotorwelle.
-
In
dem in 6 dargestellten Beispiel ragt das Magnetstück 111C auf
der statorseitigen Oberfläche leicht über die
Magnetstücke 111A, 11B vor. Falls die
Löcher des Rotorkerns eine Lochgestaltung aufweisen wie
in 6 dargestellt, ist die Position des Magnetstücks 111C auch
dann festgelegt, wenn das Magnetstück 111C zuerst
eingepasst wird. Somit wird es möglich, die Zusammensetzungsprozedur
zu ändern, und der Freiheitsgrad bei der Zusammensetzung
des Motors wird größer.
-
In
den in 5 und 6 dargestellten Fällen
ist jedes der ersten bis dritten Magnetstücke 111A bis 111C in
einem orthogonal zur Drehwelle 106 genommenen Querschnitt
rechteckig. Die ersten und zweiten Magnetstücke 111A, 111E sind
so angeordnet, dass eine in der Magnetisierungsrichtung mittlere
Position A2 der ersten und zweiten Magnetstücke 111A, 111B weiter
weg vom Stator liegt als eine in der Magnetisierungsrichtung mittlere
Position A1 des dritten Magnetstücks 111. Der
Abstand, um den die mittlere Position A2 weiter weg ist, ist im
Fall von 5 ein Abstand D1 und ist im
Fall von 6 ein Abstand D2, der etwas
größer ist als der Abstand D1. Anders ausgedrückt,
die mittlere Position A1 ist eine Mittellinie, die das N-Polende
symmetrisch vom S-Polende des Magnetstücks 111C teilt.
Ebenso ist die mittlere Position A2, anders ausgedrückt,
eine Mittellinie, die das N-Polende symmetrisch vom S-Polende jedes
der Magnetstücke 111A, 111E teilt.
-
Falls
in 5 die mittlere Position A2 näher an das
Statorende gebracht wird als die mittlere Position A1, nimmt das
Maß, in dem die Magnetstücke 111A, 111E zur
Statorseite hin vorstehen, im Querschnitt jedes Magneten in der
V-förmigen Anordnung zu. Falls sie zu weit vorstehen, wird
die Dicke eines rotorkern-außenrandseitigen Wandabschnitts
des Magneteinpasslochs zu dünn, und die Stärke
von Abschnitten des Rotorkerns, welche die Magnete gegen die Zentrifugalkraft
stützen, nimmt ab. Ferner kommen die Magnetstücke 111A, 111B dem
Stator zu nahe, so dass die Entmagnetisierung der Abschnitte der Magnetstücke,
die an den Stator angrenzen, ausgeprägt wird.
-
Dagegen
ist es auch vorstellbar, das Magnetstück 111C in
einem Zustand, in dem eine bestimmte Dicke des rotorkern-außenrandseitigen Wandabschnitts
jedes Magneteinpasslochs sichergestellt ist, zur Seite der Rotorwelle
zu verschieben. Dies führt jedoch zu einer Abnahme des
Motordrehmoments. Das heißt, da der Abstand zwischen dem mittleren
Abschnitt und dem Stator größer wird, nimmt das
Drehmoment, das erzeugt werden kann, ab.
-
Wie
in 5 dargestellt, werden daher die ersten und zweiten
Magnetstücke 111A, 111E so angeordnet,
dass die in der Magnetisierungsrichtung mittlere Position A2 der
ersten und zweiten Magnetstücke 111A, 111B weiter
weg vom Stator ist als die in der Magnetisierungsrichtung mittlere
Position A1 des dritten Magnetstücks 111C.
-
Dadurch,
dass Magnete verwendet werden, die gestaltet sind wie oben beschriebenen,
und dadurch, dass jeder Magnet aus drei Teilen gebildet wird, kann
ein Rotor für eine rotierende elektrische Maschine verwirklicht
werden, der eine Entmagnetisierung verhindert und dessen Kosten
dabei so weit wie möglich beschränkt sind.
-
7 zeigt
ein Beispiel, in dem die Magnete nicht geteilt sind, sondern eine
in einem Querschnitt wie in 2 einstückige
Gestaltung aufweisen.
-
8 ist
eine perspektivische Darstellung einer in 7 dargestellten
Magnetgestaltung. Wie in 7 und 8 dargestellt,
kann eine Außenform des Magneten rechteckig sein, mit einer
Oberfläche (einer der Statorseite entgegengesetzten Oberfläche),
die einen Aussparungsabschnitt aufweist. Magnete werden häufig
durch Sintern hergestellt. Wegen des Schrumpfens, das während
des Sinterns stattfindet, ist es schwierig, eine komplizierte Form
aus einem Sintermaterial herzustellen. In dem Fall, wo ein Sintermaterial
für den Magneten genommen wird, kann der Magnet mit der
oben beschriebenen Gestaltung durch Ausbilden einer Nut 214 durch
Spanen oder Schneiden des rechteckigen Magneten verwirklicht werden.
In diesem Beispiel ist zwar die Werkstoffausbeute der Magnete niedriger
als in dem in 2 dargestellten Beispiel, aber
es kann im Wesentlichen die gleiche Verbesserung der Beständigkeit
gegenüber einer Entmagnetisierung erwartet werden.
-
9 zeigt
in einem Querschnitt wie in 2 ein Beispiel,
in dem ein Magnet anhand eines modifizierten Verfahrens geteilt
wird. 10 ist eine perspektivische
Darstellung einer Magnetgestaltung wie in 9.
-
Wie
in 9 und 10 dargestellt, kann eine Form,
die im Wesentlichen die gleiche ist wie die in 2 und 7 dargestellte,
durch Hinzufügen von Magnetstücken 111E, 111D,
deren Querschnitt klein und rechteckig ist, zu einem Magnetstück 111F, dessen
Querschnitt groß und rechteckig ist, so dass die Magnetstücke 111E, 111D vorstehende
Abschnitte bilden, verwirklicht werden. Da die Grenzflächen zwischen
den Magnetstücken 111E, 111D und dem Magnetstück 111F auf
einem Magnetflusskreis liegen, besteht die Gefahr, dass der Magnetfluss schwächer
wird als in dem in 2 dargestellten Fall. Was sie
Entmagnetisierung betrifft, so kann jedoch die gleiche Verbesserung
der Beständigkeit erwartet werden wie im Fall von 2.
-
Obwohl
in den obigen Ausführungsformen für jeden der
Magnetpole des Rotors ein Magnetpaar V-förmig angeordnet
wird, ist die Erfindung nicht auf die V-förmige Anordnung
beschränkt, sondern kann auch auf Rotoren mit anderen Magnetanordnungen angewendet
werden.
-
11 zeigt
ein Beispiel der Magnetanordnung, bei der es sich nicht um eine
V-förmige Anordnung handelt. Wie in 11 dargestellt,
ist ein Rotor 304 ein sechspoliger Rotor, in dem Permanentmagnete 301, 303, 305, 307, 309, 311 in
einen Rotorkern 300 eingepasst sind. Der Magnet 301 ist
in der Magnetisierungsrichtung an zwei einander entgegengesetzten
Endabschnitten dicker. Ebenso sind die anderen Magnete 303, 305, 307, 309, 311 in
der Magnetisierungsrichtung an zwei einander entgegengesetzten Endabschnitten
ebenfalls dicker.
-
Das
heißt, der Rotor 304 ist ein Rotor einer rotierenden
elektrischen Maschine, der um eine Drehwelle 306 einer
rotierenden elektrischen Maschine herum vorgesehen ist und der den
Rotorkern 300 und die in dem Rotorkern eingebetteten Permanentmagnete 301, 303, 305, 307, 309, 311 aufweist. Der
Permanentmagnet 301 weist eine erste Oberfläche,
bei der es sich um eine flache Oberfläche handelt, die
auf die Statorseite gerichtet ist, und eine zweite Oberfläche
auf, die eine Oberfläche ist, die der ersten Oberfläche
entgegengesetzt ist. Obwohl nicht dargestellt, ist die Magnetisierungsrichtung
jedes Magneten eine Richtung von der ersten Oberfläche zur
zweiten Oberfläche oder die umgekehrte Richtung. Die zweite
Oberfläche ist in einem orthogonal zur Drehwelle 306 genommenen
Querschnitt, d. h. in einem in 11 dargestellten
Querschnitt, so gestaltet, dass die Dicke des Permanentmagneten
in der Magnetisierungsrichtung des Permanentmagneten (der Richtung
vom N-Pol zum S-Pol) an zwei einander orthogonal zur Magnetisierungsrichtung
entgegengesetzten Endabschnitten größer ist als
an einem mittleren Abschnitt zwischen den beiden einander entgegengesetzten
Enden.
-
Der
Querschnitt des Permanentmagneten orthogonal zur Drehwelle 306 ist
im Allgemeinen rechteckig. Von den vier Seiten des Rechtecks weist eine
Seite, die in der zweiten Oberfläche enthalten ist, in
ihrem mittleren Abschnitt eine Aussparung auf.
-
Die
Verwendung einer solchen Magnetgestaltung kann die Entmagnetisierung
der beiden einander entgegengesetzten Endabschnitte verringern, wie
oben mit Bezug auf 12 beschrieben.
-
Die
hierin offenbarten Ausführungsformen sollten in jeder Hinsicht
als Erläuterungen und nicht als Beschränkungen
aufgefasst werden. Der Umfang der Erfindung wird nicht von der obigen
Beschreibung definiert, sondern von den Patentansprüchen, und
soll alle Modifikationen innerhalb des Gedankens und Bereichs, der
den Patentansprüchen äquivalent ist, abdecken.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
ROTOR EINER ROTIERENDEN ELEKTRISCHEN MASCHINE
UND FERTIGUNGSVERFAHREN DAFÜR
-
Ein
Rotor (104) weist einen Rotorkern (105) und Permanentmagnete
(111, 112, 121, 122) auf, die in
dem Rotorkern (105) eingebettet sind. Der Permanentmagnet
(111) weist eine erste Oberfläche auf, bei der
es sich um eine flache Oberfläche handelt, die auf eine
Statorseite gerichtet ist, und eine zweite Oberfläche,
die der ersten Oberfläche entgegengesetzt ist. Eine mittlere
Position eines mittleren Abschnitts des Permanentmagneten (111),
bei der es sich um eine Mitte in der Magnetisierungsrichtung des
Permanentmagneten (111) handelt, liegt auf einer Statorseite
einer mittleren Position von zwei einander othogonal zur Magnetisierungsrichtung
entgegengesetzten Endabschnitten des Permanentmagneten (111),
bei der es sich um eine Mitte in der Magnetisierungsrichtung handelt.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2006-166625 [0003, 0008]
- - JP 2006-166625 A [0003, 0008]