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Diese
Anmeldung bezieht sich auf die am 12. Dezember 2008 eingereichte
japanische Patentanmeldung Nr.
2008-316969 , auf deren Offenbarung hiermit vollinhaltlich
Bezug genommen wird.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Impulsverzögerungsschaltung,
die aus mehreren Verzögerungseinheiten aufgebaut ist, von
denen jede dazu ausgelegt ist, ein an sie gegebenes Impulssignal
in Abhängigkeit des Spannungspegels einer an sie gelegten
Eingangsspannung mit einer Verzögerungszeit zu verzögern,
und einen die Impulsverzögerungsschaltung aufweisenden
A/D-Wandler.
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Bekannt
ist ein A/D-Wandler des Impulsverzögerungstyps (TAD-Typ),
der vollständig aus digitalen Schaltungen aufgebaut ist.
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Der
A/D-Wandler des TAD-Typs weist eine Impulsverzögerungsschaltung
auf, die aus in Reihe oder als Ring verschalteten Verzögerungseinheiten aufgebaut
ist, von denen jede dazu ausgelegt ist, ein an sie gegebenes Impulssignal
in Abhängigkeit des Spannungspegels eines an sie gelegten
Eingangsspannungssignals mit einer Verzögerungszeit zu
verzögern. Dieser A/D-Wandler gibt numerische Daten, welche
die vom Impulssignal durchlaufene Anzahl von Verzögerungseinheiten
anzeigen, als A/D-gewandelte Daten aus. Der A/D-Wandler des TAD-Typs kann
auf einfache Weise und mit geringen Kosten verbunden mit Hilfe eines
Verfahrens zur Fertigung einer CMOS-Digitalschaltung gefertigt werden,
da er nur aus digitalen Schaltungen aufgebaut ist.
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Ferner
ist es für einen stabilen Betrieb des A/D-Wandlers des
TAD-Typs erforderlich, dass alle der die Impulsverzögerungsschaltung
bildenden Verzögerungseinheiten eine einheitliche Verzögerungszeit
aufweisen, so dass das Impulssignal bei einem Durchlaufen der Reihe
nach einheitlich verzögert wird (siehe 6A). 6A zeigt
eine schematische Abbildung zur Veranschaulichung einer Änderung des
Ausgangspegels von jeder der Verzögerungseinheiten, wenn
das Impulssignal die Impulsverzögerungsschaltung durchläuft.
In dieser Figur kennzeichnet „Pi” einen Verzögerungsimpuls,
der von der Verzögerungseinheit der i-ten Stufe ausgegeben
wird, wenn das Impulssignal diese Verzögerungseinheit der
i-ten Stufe durchlaufen hat.
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Mit
der Entwicklung der CMOS-Schaltungsminiaturisierung haben die Einflüsse
der Fertigungstoleranz und kleinster Mengen an Staub während
eines Transistorbildungsprozesses auf die Leistung der gefertigten
Transistoren an Bedeutung gewonnen. Wenn eine hohe Transistor-zu-Transistor-Abweichung
im Ansteuervermögen besteht, da, wie in 6B gezeigt,
eine hohe Einheit-zu-Einheit-Abweichung in der Verzögerungszeit
auftritt, variiert die Auflösung der A/D-gewandelten Daten
(die Spannungsbreite des Eingangsspannungssignals entsprechend 1
LSB) in unzulässigem Maße.
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Um
solch ein Problem zu lösen, schlägt beispielsweise
die
JP 2007-6369 vor,
die die Impulsverzögerungsschaltung bildenden Transistoren,
welche die Auflösung der A/D-gewandelten Daten beeinflussen,
größer als die Transistoren auszulegen, die andere
Schaltungen oder Einheiten des A/D-Wandlers bilden, welche die Auflösung
der A/D-gewandelten Daten nicht beeinflussen, um die Einflüsse
der Fertigungstoleranz oder kleinster Mengen an Staub auf die Leistung
der die Impulsverzögerungsschaltung bildenden Transistoren
zu verringern.
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Da
jede der die Impulsverzögerungsschaltung bildenden Verzögerungseinheiten
jedoch für gewöhnlich aus CMOS-Inverter-Gate-Schaltungen
aufgebaut ist, wird der Energieversorgungsleitung der Verzögerungsleitung,
welche der Signalleitung entspricht, über welche das Eingangsspannungssignal an
jede Verzögerungseinheit gelegt wird, jedes Mal, wenn der
Ausgang jeder CMOS-Inverter-Gate-Schaltung seinen Zustand invertiert,
ein Schaltrauschen überlagert.
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Folglich
nimmt das Schaltrauschen dann, wenn die die Impulsverzögerungsschaltung
bildenden Transistoren groß ausgelegt werden, zu, da der von
jeder Verzögerungseinheit verbrauchte Strom zunimmt.
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Dies
führt dazu, dass, wie in 68 gezeigt, eine
Abweichung in der Verzögerungszeit unter den Verzögerungseinheiten
auftritt, da der Pegel des Eingangsspannungssignals bedingt durch
das Schaltrauschen deutlich variiert, wobei die Impulsverzögerungsschaltung
die Verzögerungssignale P1, P2, ..., nicht zu gleichen
Zeitintervallen ausgeben kann, während das Impulssignal
die Impulsverzögerungsschaltung durchläuft.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Impulsverzögerungsschaltung
bereit, die aufweist: mehrere Verzögerungseinheiten, die
in Reihe oder als Ring verschaltet sind, wobei jede der Verzögerungseinheiten
aus wenigstens einer mit einer Masseleitung verbundenen Inverter-Gate-Schaltung
aufgebaut und dazu ausgelegt ist, ein sie passierendes Impulssignal in
Abhängigkeit eines an sie gelegten Eingangssignals mit
ihrer Verzögerungszeit zu verzögern; und einen
Kondensator, der zwischen eine Signalleitung, über welche
das Spannungssignal an jede der Verzögerungseinheiten gelegt
wird, und die Masseleitung geschaltet ist, wobei der Kondensator
als Stromquelle dient, um einen Strom zu liefern, den jede der Verzögerungseinheiten
verbraucht, um ihren Zustand zu invertieren.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung werden eine Impulsverzögerungsschaltung,
die dazu ausgelegt ist, Verzögerungssignale zu einheitlichen
bzw. gleichmäßigen Intervallen auszugeben, und
ein A/D-Wandler bereitgestellt, der dazu ausgelegt ist, A/D-gewandelte
Daten mit einer hohen Auflösung auszugeben.
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Weitere
Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden aus
der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, die unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung gemacht wurde, näher ersichtlich
sein. In der Zeichnung zeigt/zeigen:
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1A eine
Abbildung zur Veranschaulichung des Gesamtaufbaus eines A/D-Wandlers
mit einer Impulsverzögerungsschaltung gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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1B eine
Abbildung zur Veranschaulichung des Aufbaus von die Impulsverzögerungsschaltung
bildenden Verzögerungseinheiten;
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2 eine
Abbildung zur Veranschaulichung von Einflüssen des bei
der ersten Ausführungsform verwendeten Kondensators verglichen
mit einem herkömmlichen Aufbau ohne solch einen Kondensator;
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3 eine
Abbildung zur Veranschaulichung des Gesamtaufbaus eines A/D-Wandlers
mit einer Impulsverzögerungsschaltung gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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4 eine
Abbildung zur Veranschaulichung des Gesamtaufbaus eines Frequenzwandlers
gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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5A und 5B Abbildungen
zur Veranschaulichung des jeweiligen Aufbaus von Modifikationen
der bei den obigen Ausführungsformen der Erfindung verwendeten
Verzögerungseinheiten; und
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6A und 6B Abbildungen
zur Veranschaulichung der Probleme eines herkömmlichen A/D-Wandlers.
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Erste Ausführungsform
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1A zeigt
eine Abbildung zur Veranschaulichung des Gesamtaufbaus eines A/D-Wandlers 1 mit
einer Impulsverzögerungsschaltung 10 gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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Der
A/D-Wandler 1 weist, wie in 1A gezeigt,
die Impulsverzögerungsschaltung 10 als SDL (gerade
Verzögerungsleitung) und eine Verriegelungs- und Codierschaltung 11 als
Codierschaltung auf. Die Impulsverzögerungsschaitung 10 ist
aus M (M ist eine ganze Zahl größer 2) kaskadenförmig
verschalteten Verzögerungseinheiten DU aufgebaut, von denen
jede ein sie passierendes Impulssignal PA verzögert. Die
Verriegelungs- und Codierschaltung 11 erfasst (verriegelt)
eine erreichte Position des Impulssignals PA innerhalb der Impulsverzögerungsschaltung 10 und
gibt digitale Daten (A/D-gewandelte Daten) DT aus, die aus einer
vorbestimmten Anzahl von Bits aufgebaut sind, die anzeigt, welche
Stufe der Verzögerungseinheiten DU das Impulssignal PA
erreicht hat. In den Zeichnungen kennzeichnet „Pi” (i
= 1, 2, ..., M) den Ausgang (Verzögerungssignal) der Verzögerungseinheit
DU der i-ten Stufe.
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Jede
Verzögerungseinheit DU ist, wie in 1B gezeigt,
aus einer ersten und einer zweiten CMOS-Inverter-Gate-Schaltung
INV aufgebaut, die kaskadenförmig verschaltet sind. Sowohl
die erste als auch die zweite CMOS-Inverter-Gate-Schaltung INV ist
aus einem p-Kanal-MOSFET und einem n-Kanal-MOSFET aufgebaut, die
zwischen eine Signalleitung und eine Masseleitung in Reihe geschaltet
sind.
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An
jede Verzögerungseinheit DU wird über eine Pufferschaltung 12,
deren Ausgangsanschluss mit der Signalleitung verbunden ist, ein
Eingangsspannungssignal Vin als A/D-Wandlungsziel gegeben. Das Impulssignal
PA wird an die Steueranschlüsse der ersten CMOS-Inverter-Gate-Schaltung INV
der Verzögerungseinheit DU der ersten Stufe gegeben. Der
Verbindungsknoten der zweiten CMOS-Inverter-Gate-Schaltung INV ist
mit den Steueranschlüssen der ersten CMOS-Inverter-Gate-Schaltung
INV der Verzögerungseinheit DU der folgenden Stufe verbunden.
Die Verzögerungszeit jeder Verzögerungseinheit
DU hängt vom Spannungspegel des Eingangsspannungssignals
Vi ab. Folglich ist die Anzahl der Verzögerungseinheiten DU,
welche das Impulssignal PA während einer Periode eines
Abtasttakts CKS (eine Abtastperiode TS) durchläuft, proportional
zum Spannungspegel des Eingangsspannungssignals Vin (genauer gesagt, zum
mittleren Spannungspegel des Eingangsspannungssignals Vin während
der Abtastperiode TS).
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Zwischen
die Signalleitung und die Masseleitung ist ein Kondensator 13 geschaltet.
Die Kapazität C des Kondensators 13 wird derart
festgelegt, dass die Zeitkonstante, die durch den Ausgangswiderstand
R der Pufferschaltung 12 und die Kapazität C des
Kondensators 13 bestimmt wird, geringer als der Kehrwert
einer zulässigen maximalen Frequenz des Eingangsspannungssignals
Vin ist (oder eine Wellenlängenperiode einer Signalkomponente
mit der zulässigen maximalen Frequenz des Eingangsspannungssignals
Vin).
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Die
Verriegelungs- und Codierschaltung 11 weist wenigstens
eine Verriegelungsschaltung zum Verriegeln bzw. Zwischenspeichern
der Ausgänge (Verzögerungssignale) P1 bis PM der
die Impulsverzögerungsschaltung 10 bildenden M
Verzögerungseinheiten DU und einen Codierer zum Wandeln
des Ausgangs der Verriegelungsschaltung in digitale Daten DT auf.
Die Verriegelungsschaltung und der Codierer arbeiten mit einer konstanten
Energieversorgungsspannung.
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Alle
Teile des A/D-Wandlers 1, einschließlich des Kondensators 13,
werden mit Hilfe eines CMOS-Fertigungsprozesses als Halbleiter-IC
auf einem Halbleitersubstrat (IC-Chip) gebildet.
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Die
Verriegelungs- und Codierschaltung 11, die als logische
Arbeitseinheit des A/D-Wandlers 1 dient, ist aus Transistoren
aufgebaut, die in Übereinstimmung mit der minimalen Größe
ausgelegt sind, die durch eine CMOS-Digitalschaltungsentwurfsregel definiert
wird, die bei dieser Ausführungsform angewandt wird (beispielsweise
der 90 nm Linienbreitenstandart), während die Impulsverzögerungsschaltung 10 aus
Transistoren aufgebaut ist, die derart ausgelegt sind, dass sie
eine größere Größe als die Transistoren
aufweisen, welche die Verriegelungs- und Codierschaltung 11 bilden,
um zu erreichen, dass die Verzögerungseinheiten DU eine
einheitliche Verzögerungszeit aufweisen.
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Die
Pufferschaltung 12 und der Kondensator 13 sind
derart angeordnet, dass der Gesamtwert des Ausgangswiderstands der
Pufferschaltung 12 und des Verdrahtungswiderstands der
vom Ausgangsanschluss der Pufferschaltung 12 zu jeder Verzögerungseinheit
führenden Signalleitung annähernd 1/10 (vorzugsweise
annähernd 1/100) des Durchlasswiderstands jeder Verzögerungseinheit
DU beträgt. Folglich sind sie gemäß dieser
Ausführungsform innerhalb 1 mm (vorzugsweise innerhalb
100 μm) von der Impulsverzögerungsschaltung 10 angeordnet.
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Nachstehend
wird der Betrieb des den vorstehend beschriebenen Aufbau aufweisenden A/D-Wandlers 1 beschrieben.
Wenn der A/D-Wandler 1 an der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe mit dem Impulssignal PA und mit dem Abtasttakt
CKS, der jedes Mal ansteigt, wenn die Abtastperiode TS verstreicht,
versorgt wird, gibt die Verrie gelungs- und Codierschaltung 11 die
den Spannungspegel des Eingangsspannungssignals Vin beschreibenden
digitalen Daten DT aus.
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2 zeigt
eine schematische Abbildung zur Veranschaulichung einer zeitlichen Änderung
des Spannungspegels VL auf der Signalleitung, über welche
der Ausgang der Pufferschaltung 12 an jede Verzögerungseinheit
DU gegeben wird. In der 2 zeigt die gestrichelte Linie
den Fall, gemäß welchem der Kondensator 13,
wie bei einem herkömmlichen A/D-Wandler, nicht vorgesehen
ist, und die durchgezogene Linie den Fall, gemäß welchem
der Kondensator 13, so wie bei dieser Ausführungsform,
vorgesehen ist.
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Wenn
der Kondensator 13 nicht vorgesehen ist, fließt,
wie in 2 gezeigt, jedes Mal, wenn die Inverter-Gate-Schaltungen
INV jeder Verzögerungseinheit DU ihren Zustand invertieren,
vorübergehend ein Arbeitsstrom durch die Inverter-Gate-Schaltungen
INV (und folglich durch die Verzögerungseinheit DU). Da
dieser Arbeitsstrom aufgrund des Ausgangswiderstands R der Pufferschaltung 12 und
des Verdrahtungswiderstands einen Spannungsabfall verursacht, fällt
der Spannungspegel VL vorübergehend ab. Demgegenüber
kann das Ausmaß des durch den Ausgangswiderstand R der
Pufferschaltung 12 bedingten Spannungsabfalls in dem Fall
verringert werden, in welchem der Kondensator 13 vorgesehen
wird, da der Kondensator 13 einen Strom liefert, wenn die
Verzögerungseinheit DU ein Schalten durchführt,
so dass der durch die Pufferschaltung 12 fließende
Strom verringert wird.
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Die
vorstehend beschriebene erste Ausführungsform bringt die
folgenden Vorteile hervor. Der A/D-Wandler 1 ist derart
konfiguriert, dass der Kondensator 13 einen Strom entsprechend
dem Arbeitsstrom liefert, der vorübergehend jedes Mal fließt, wenn
jede Verzögerungseinheit DU ihren Zustand invertiert. Folglich
wird das Ausmaß eines Abfalls des Spannungspegels VL des
an jede Verzögerungseinheit DU gelegten Eingangsspannungssignals
Vin deutlich verringert, da nur sehr wenig Strom über den Ausgangswiderstand
der Pufferschaltung 12 und den Verdrahtungswiderstand auf
der Eingangsseite der Pufferschaltung 12 fließt.
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Folglich
ist es gemäß dieser Ausführungsform möglich,
die A/D-gewandelten Daten mit einer geringeren Abweichung und mit
einer höheren Auflösung zu erzeugen, da die Verzögerungseinheiten
DU eine einheitliche Verzögerungszeit aufweisen.
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Bei
dem A/D-Wandler 1 bildet die Kapazität C des Kondensators 13 zusammen
mit dem Ausgangswiderstand R der Pufferschaltung 12 ein
Tiefpassfilter, um Rauschkomponenten mit Frequenzen über
der maximal zulässigen Frequenz des Eingangsspannungssignals
Vin zu entfernen. Dies ermöglicht eine Entfernung von Einflüssen
(Fehlern) der Rauschkomponenten auf die A/D-gewandelten Daten DT.
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Ferner
sind die die Impulsverzögerungsschaltung 10 bildenden
Transistoren gemäß dieser Ausführungsform
kleiner als andere Transistoren ausgebildet, welche die Verriegelungs-
und Codierschaltung 11 bilden. Folglich kann ein Anteil
der die Impulsverzögerungsschaltung 10 bildenden
Transistoren, deren Gatemusterbereiche aufgrund von Fertigungstoleranzen
oder einer sehr geringen Menge an Staub außerhalb des angewandten
Designbereichs liegen, deutlich verringert werden.
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Der
Vorteil, dass die Verzögerungseinheiten DU derart gebildet
werden können, dass sie eine einheitliche Verzögerungszeit
aufweisen, in Verbindung mit dem Vorteil der Bereitstellung des
Kondensators 13 zur Verringerung des Ausmaßes
eines Abfalls des Spannungspegels VL, ermöglicht es, eine Änderung der
Auflösung oder einen DNL-(Differenzielle Nichtlinearität)-Fehler
der A/D-gewandelten Daten DT weiter zu verringern, um so die Leistung
zu verbessern.
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Die
Schaltungsgröße der Impulsverzögerungsschaltung 10 ist
geringer als die der Verriegelungs- und Codierschaltung 11.
Folglich kann das Ausmaß einer Zunahme der Schaltungsgröße
des gesamten A/D-Wandlers 1 bedingt durch eine Zunahme
der Größe der die Impulsverzögerungsschaltung 10 bildenden
Transistoren sehr gering ausfallen.
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Zweite Ausführungsform
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Nachstehend
wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben. 3 zeigt eine Abbildung zur Veranschaulichung
des Gesamtaufbaus eines A/D-Wandlers 3 mit einer Impulsverzögerungsschaltung 30 gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der A/D-Wandler 3 weist,
wie in 3 gezeigt, die Impulsverzögerungsschaltung 30 und
eine Verriegelungs- und Codierschaltung 31 auf. Die Impulsverzögerungsschaltung 30 ist
aus M (= 2a: a ist eine positive ganze Zahl) Verzögerungseinheiten
DU aufgebaut, die in einem Ring verschaltet sind, um eine Ringverzögerungsleitung
RDL zu bilden, wobei jede der Verzögerungseinheiten DU
dazu ausgelegt ist, das an sie gegebene Impulssignal PA zu verzögern. Die
Verriegelungs- und Codierschaltung 31 erfasst (verriegelt)
eine erreichte Position des Impulssignals PA innerhalb der Impulsverzögerungsschaltung 30 und
gibt digitale Daten (A/D-gewandelte Daten) DT, die aus a Bits aufgebaut
sind, die anzeigen, welche Stufe der Verzögerungseinheiten
DU das Impulssignal PA erreicht hat, aus.
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Die
Verzögerungseinheit DU der ersten Stufe ist aus einem UND-Gate
aufgebaut, dessen einer Eingangsanschluss als Startanschluss dient.
Die anderen Verzögerungseinheiten DU weisen den gleichen
Aufbau wie die Verzögerungseinheiten DU der ersten Ausführungsform.
Der andere Eingangsanschluss der Verzögerungsschaltung
DU der ersten Stufe ist mit dem Ausgangsanschluss der Verzögerungseinheit
DU der letzten Stufe verbunden. Obgleich nicht in den Zeichnungen
gezeigt, ist die Impulsverzögerungsschaltung
30 dazu
ausgelegt, den Signalpegel an dem einen Eingangsanschluss der Verzögerungseinheit
DU der ersten Stufe abzustimmen, damit das Impulssignal PA das Durchlaufen
der Impulsverzögerungsschaltung
30 fortsetzen
kann. Da der Aufbau solch einer Impulsverzögerungsschaltung
beispielsweise aus der
JP 6-216721 bekannt
ist, wird die Impulsverzögerungsschaltung
30 nachstehend
nicht näher beschrieben.
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Das
Eingangsspannungssignal Vin wird als Ansteuersignal über
die Pufferschaltung 12 an jede Verzögerungseinheit
DU gegeben, um A/D-gewandelt zu werden. Die Verzögerungszeit
jeder Verzögerungseinheit DU hängt vom Spannungspegel
des Eingangsspannungssignals Vin ab. Folglich ist die Anzahl der
Verzögerungseinheiten DU, welche das Impulssignal PA während
einer Abtastperiode TS des Abtasttakts CKS durchläuft,
proportional zum Spannungspegel des Eingangsspannungssignals Vin
(ge nauer gesagt, zum mittleren Spannungspegel des Eingangsspannungssignals
Vin während der Abtastperiode TS).
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Zwischen
die Signalleitung, über welche der Ausgang der Pufferschaltung 32 an
jede Verzögerungseinheit DU gegeben wird, und die Masseleitung ist
ein Kondensator 33 geschaltet. Die Kapazität C des
Kondensators 33 wird derart festgelegt, dass die Zeitkonstante,
die durch den Ausgangswiderstand R der Pufferschaltung 32 und
die Kapazität C des Kondensators 33 bestimmt wird,
geringer als der Kehrwert einer zulässigen maximalen Frequenz
des Eingangsspannungssignals Vin ist (oder eine Wellenlängenperiode
einer Signalkomponente mit der zulässigen maximalen Frequenz
des Eingangsspannungssignals Vin).
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Der
A/D-Wandler 3 weist einen Umlaufanzahlzähler 36,
einer Verriegelungsschaltung 38, eine Ansteuerpufferschaltung 35 und
eine Verzögerungspufferschaltung 37 auf. Der Umlaufanzahlzähler 36 ist
aus einem b-Bit-(b ist eine positive ganze Zahl)-Synchronzähler
aufgebaut, der ein Zählen in Übereinstimmung mit
einem Arbeitstakt CKA ausführt. Die Verriegelungsschaltung 38 verriegelt
den Zählwert des Umlaufanzahlzählers 36 an
Zeitpunkten, an denen ein Verriegelungsimpuls LP ansteigt. Der Ausgang
der Verzögerungseinheit DU der letzten Stufe wird als Umlauftakt
CKC an die Ansteuerpufferschaltung 35 gegeben, die diesen
von ihren Ausgangsanschluss als Arbeitstakt CKA an den Umlaufanzahlzähler 36 gibt.
Die Verzögerungspufferschaltung 37 wird mit dem
Abtasttakt CKS versorgt, den sie an ihrem Ausgangsanschluss als
Verriegelungsimpuls LP an die Verriegelungsschaltung 38 gibt.
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Die
Ansteuerpufferschaltung 35 ist aus mehreren kaskadenförmig
verschalteten CMOS-Inverter-Gate-Schaltungen aufgebaut. Die Inverter-Gate-Schaltung
der letzten Stufe weist ein Ansteuervermögen auf, die bezüglich
der Eingangskapazität der Taktleitung des Umlaufanzahlzählers 36 ausreichend
hoch ist. Die anderen Inverter-Gate-Schaltungen weisen Ansteuervermögen auf,
die von der Inverter-Gate-Schaltung der ersten Stufe an schrittweise
zunehmen.
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Die
Verzögerungspufferschaltung 37 weist den gleichen
Aufbau wie die Ansteuerpufferschaltung 35 auf. Folglich
weisen beide die gleiche Verzögerungszeit auf.
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Gleich
der ersten Ausführungsform werden alle Teile des den Kondensator 33 aufweisenden A/D-Wandlers 3 mit
Hilfe eines CMOS-Fertigungsprozesses als Halbleiter-IC auf einem
Halbleitersubstrat (IC-Chip) gebildet.
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Von
den Komponenten des A/D-Wandlers 3 werden die Verriegelungs-
und Codierschaltung 31, der Umlaufanzahlzähler 36 und
die Verriegelungsschaltung 38 in Übereinstimmung
mit der minimalen Größe ausgelegt, die durch die
CMOS-Digitalschaltungsentwurfsregel definiert wird, die bei dieser
Ausführungsform angewandt wird. Während die Impulsverzögerungsschaltung 30,
deren Verzögerungseinheiten DU die einheitliche Verzögerungszeit
aufweisen sollten, und ebenso die Ansteuerpufferschaltung 35 und
die Verzögerungspufferschaltung 37, welche die
gleiche Verzögerungszeit aufweisen sollten, aus Transistoren
aufgebaut sind, die derart ausgelegt sind, dass sie größer
als die Transistoren ausgebildet sind, welche die Verriegelungs-
und Codierschaltung 31, den Umlaufanzahlzähler 36 oder
die Verriegelungsschaltung 38 bilden.
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Die
Pufferschaltung 32 und der Kondensator 33 sind
derart angeordnet, dass der Gesamtwert des Ausgangswiderstands der
Pufferschaltung 32 und des Verdrahtungswiderstands der
vom Ausgangsanschluss der Pufferschaltung 32 zu jeder Verzögerungseinheit
führenden Signalleitung annähernd 1/10 (vorzugsweise
annähernd 1/100) des Durchlasswiderstands jeder Verzögerungseinheit
Du beträgt. Folglich sind sie bei dieser Ausführungsform
innerhalb 1 mm (vorzugsweise 100 μm) von der Impulsverzögerungsschaltung 10 angeordnet.
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Nachstehend
wird der Betrieb des den vorstehend beschriebenen Aufbau aufweisenden A/D-Wandlers 3 beschrieben.
Die Verriegelungs- und Codierschaltung 31 des A/D-Wandlers 3 arbeitet
auf die gleiche Weise wie die Verriegelungs- und Codierschaltung 11 der
ersten Ausführungsform. Der Umlaufanzahlzähler 36 zählt
die Umlaufanzahl des die Impulsverzögerungsschaltung 30 durchlaufenden Impulssignals
PA (die Anzahl von Malen, welche das Impulssignal PA die Impulsverzögerungsschaltung 30 durchlaufen
hat) in Übereinstimmung mit dem Arbeitstakt CKA. Die Verriegelungsschaltung 38 verriegelt
den Zählwert des Umlaufanzahlzählers 36 in Übereinstimmung
mit dem Verriegelungsimpuls LP.
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Da
der Umlaufanzahlzähler 36 über die Ansteuerpufferschaltung 35 mit
dem Arbeitstakt CKA versorgt wird, kann er selbst dann stabil arbeiten, wenn
die Bitanzahl des Umlaufanzahlzählers 36 und die
Eingangskapazität der Taktleitung hoch sind.
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Die
Arbeitszeitpunkte des Umlaufanzahlzählers 36 werden
von den Zeitpunkten des von der Impulsverzögerungsschaltung 30 ausgegebenen
Arbeitstakts CKC mit der Verzögerungszeit verzögert, mit
welcher der Umlauftakt CKA innerhalb der Ansteuerpufferschaltung 35 verzögert
wird. Ferner werden die Arbeitszeitpunkte der Verriegelungsschaltung 38 von
den Zeitpunkten des Abtasttakts CKS mit der Verzögerungszeit
verzögert, mit welcher der Verriegelungsimpuls LP innerhalb
der Verzögerungspufferschaltung 37 verzögert
wird.
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D.
h., indem der Zeitpunkt eines Verriegelns bzw. Zwischenspeicherns
des Zählwerts mit der Verzögerungszeit verzögert
wird, mit welcher der Arbeitszeitpunkt des Umlaufanzahlzählers 36 verzögert wird,
können die Zeitpunkte, an welchen die Verriegelungsschaltung 38 den
Zählwert des Umlaufanzahlzählers 36 in Übereinstimmung
mit dem Verriegelungsimpuls LP verriegelt bzw. zwischenspeichert, in Übereinstimmung
mit den Zeitpunkten gebracht werden, an welchen die Verriegelungs-
und Codierschaltung 31 die Verzögerungsimpulse
von der Impulsverzögerungsschaltung 30 (die Ausgänge
von den Verzögerungseinheiten) in Übereinstimmung
mit dem Abtasttakt CKS verriegelt bzw. zwischenspeichert.
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Auf
die Eingabe des Impulssignals PA und des Abtasttakts CKS, der jedes
Mal ansteigt, wenn die Abtastperiode TS verstreicht, folgend, gibt
der A/D-Wandler 3 (a + b) Bit digitale Daten (A/D-gewandelte
Daten DT), die aus den a Bit digitaler Daten gebildet sind, welche
den Spannungspegel des Eingangsspannungssignals Vin beschreiben,
das von der Verriegelungs- und Codierschaltung 31 ausgegeben
wird, als Daten niederwertiger Bits aus, und die b Bit digitaler
Daten, welche den Zählwert beschreiben, der von der Verriegelungsschaltung 38 ausgegeben
wird, als Daten höherwertiger Bits aus.
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Die
vorstehend beschriebene zweite Ausführungsform bringt die
folgenden Vorteile hervor. Der A/D-Wandler 3 bringt die
gleichen Vorteile wie der A/D-Wandler 1 der ersten Ausführungsform
hervor, da der Kondensator 33 vorgesehen ist, der zwischen die
den Ausgang der Pufferschaltung 32 an jede Verzögerungseinheit
DU gebende Signalleitung und die Masseleitung geschaltet ist.
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Der
A/D-Wandler 3 weist den Aufbau auf, bei welchem die Impulsverzögerungsschaltung 30 aus einer
Ringverzögerungsleitung aufgebaut ist und die Anzahl von
Durchläufen des die Impulsverzögerungsschaltung 30 durchlaufenden
Impulssignals PA vom Umlaufanzahlzähler 36 gezählt
wird. Hierdurch kann die Anzahl von Stufen an Verzögerungseinheiten
DU deutlich verringert werden.
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Ferner
weisen die Transistoren, welche die Impulsverzögerungsschaltung 30,
die Ansteuerpufferschaltung 35 und die Verzögerungspufferschaltung 37 bilden,
eine geringere Größe als die anderen Transistoren
auf, welche die Verriegelungs- und Codierschaltung 31,
den Umlaufanzahlzähler 36 und die Verriegelungsschaltung 38 bilden.
Folglich kann ein Anteil der Transistoren, welche die Impulsverzögerungsschaltung 30,
die Ansteuerpufferschaltung 35 und die Verzögerungspufferschaltung 37 bilden,
deren Gatemusterbereiche aufgrund von Fertigungstoleranzen oder
einer sehr geringen Menge an Staub außerhalb des angewandten
Designbereichs liegen, deutlich verringert werden
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Der
Vorteil, dass die Verzögerungseinheiten DU auf einfache
Weise gebildet werden können, um eine einheitliche Verzögerungszeit
aufzuweisen, in Verbindung mit dem Vorteil der Bereitstellung des Kondensators 33,
um das Ausmaß eines Abfalls des Spannungspegels VL zu verringert,
ermöglicht es, eine Abweichung der Auflösung oder
einen DNL-(Differenzielle Nichtlinearität)-Fehler der A/D-gewandelten
Daten weiter zu verringern, und eine Übereinstimmung zwischen
den Daten höherwertiger Bits (Higher-Bit-Daten) und den
Daten niederwertiger Bits (Lower-Bit-Daten) der A/D-gewandelten
Daten zu erhalten, bedingt durch Verzögerungszeitübereinstimmung
zwischen der Ansteuerpufferschaltung 35 und der Verzögerungspufferschaltung 37,
um so die Leistung zu verbessern.
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Dritte Ausführungsform
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Nachstehend
wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
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4 zeigt
eine Abbildung zur Veranschaulichung eines Gesamtaufbaus eines Frequenzwandlers 5 gemäß einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der
Frequenzwandler 5 dient zur Frequenzteilung oder Frequenzvervielfachung
eines Referenzsignals PB, das von Außerhalb eingegeben
wird, um ein Ausgangssignal (Impulssignal) Pout einer vorbestimmten
Frequenz zu erzeugen.
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Der
Frequenzwandler 5 weist, wie in 4 gezeigt,
eine Impulsverzögerungsschaltung 51, eine Impulsphasendifferenzcodierschaltung 52,
eine Rechenschaltung 53 und einen digital gesteuerten Schwingkreis 54 auf.
Die Impulsverzögerungsschaltung 51 ist aus mehreren
Verzögerungseinheiten aufgebaut, die als Ringoszillator
in Form eines Ringes verschaltet sind, in dem ein Impulssignal PA
kreist, während es der Reihe nach von jeder Verzögerungseinheit
verzögert wird. Die Impulsphasendifferenzcodierschaltung 52 wandelt
eine Phasendifferenz (oder Zeitperiode) zwischen einem Moment, an
welchem das Referenzsignal PB ansteigt, und einem Moment, an welchem
das Referenzsignal PB das nächste Mal ansteigt, in einen
binären Datenwert Dout um. Die Rechenschaltung 53 erzeugt
Steuerdaten Din, welche die Ausgangsperiode eines Impulssignals
Pout anzeigen, das vom digital gesteuerten Schwingkreis 54 auszugeben
ist, durch Multiplizieren oder Dividieren des von der Impulsphasendifferenzcodierschaltung 52 empfangenen
digitalen binären Datenwerts Dout mit/durch einem/einen
vorbestimmten Wert. Der digital gesteuerte Schwingkreis 54 gibt
das Impulssignal Pout zu Intervallen gleich der Periode des Referenzsignals
PB aus, das frequenzvervielfacht oder frequenzgeteilt wird, in Übereinstimmung
mit den von der Rechenschaltung 53 ausgegebenen Steuerdaten Din
und dem der Reihe nach von der Impulsverzögerungsschaltung 51 ausgegebenen
Verzögerungssignal.
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Die
Impulsverzögerungsschaltung 51 weist einen Aufbau
entsprechend dem der Impulsverzögerungsschaltung 51 auf,
zuzüglich der Pufferschaltung 32 und des Kondensators 33 der
zweiten Ausführungsform.
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Da
die Strukturen der Impulsphasendifferenzcodierschaltung
52,
der Rechenschaltung
53 und des digital gesteuerten Schwingkreises
54 beispielsweise
aus der
JP 7-183800 bekannt
sind, werden sie nachstehen nicht näher beschrieben.
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Kurz
gesagt, der Aufbau, bei dem ein Kondensator zwischen die Signalleitung, über
welche das Eingangsspannungssignal Vin an jede Verzögerungseinheit
DU gegeben wird, und die Masseleitung geschaltet ist, kann auf einen
Frequenzwandler mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau angewandt werden.
Fachleuten wird ersichtlich sein, dass die vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen auf verschiedene Weise modifiziert werden
können.
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Jede
der die Impulsverzögerungsschaltung 10 oder 30 bildenden
Verzögerungseinheiten D wird derart beschrieben, dass sie
aus den zwei kaskadenförmig verschalteten CMOS-Inverter-Gate-Schaltungen
INV aufgebaut ist, die jeweils einen p-Kanal-Transistor (PMOSFET)
und einen n-Kanal-Transistor (NMOSFET) aufweisen, die in Reihe geschaltet
sind, und die an den Source-Anschlüssen ihrer p-Kanal-Transistoren
mit dem Eingangsspannungssignal Vin versorgt werden. Wenn jede CMOS-Inverter-Gate-Schaltung
INV jeder Verzögerungseinheit DU jedoch, wie in 5A gezeigt,
mit einem Steuertransistor (FET) Trc versehen wird, um eine Steuerung
des Ansteuerstroms von Außerhalb zu ermöglichen,
kann das Eingangsspannungssignal Vin als Steuersignal an den Steueranschluss
des Steuertransistors Trc gelegt werden. In diesem Fall wird die Signalleitung, über
welche das Eingangsspannungssignal Vin an den Steuertransistor von
jeder der Verzögerungseinheiten gegeben wird, mit der Pufferschaltung 12 oder 32 und
dem Kondensator 13 oder 33 verbunden.
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Kurz
gesagt, da die Arbeitsperiode der Inverter-Gate-Schaltungen INV
in Abhängigkeit des von einer Gleichspannungsquelle gelieferten
Ansteuerstroms variiert, können die gleichen Vorteile wie
bei den obigen Ausführungsformen hervorgebracht werden,
indem der Ansteuerstrom durch das Eingangsspannungssignal Vin gesteuert
wird.
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In
diesem Fall kann die Pufferschaltung 12 weggelassen werden,
da die Eingangsimpedanz von jeder Verzögerungseinheit DU
zunimmt.
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Die
Verzögerungseinheit DU muss nicht zwangsläufig
aus zwei kaskadenförmig verschalteten Inverter-Gate-Schaltungen
INV aufgebaut sein. Sie kann beispielsweise, wie in 5B gezeigt,
nur aus einer einzigen Inverter-Gate-Schaltung aufgebaut sein, oder
aus drei oder mehr als drei kaskadenförmig verschalteten
Inverter-Gate-Schaltungen.
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Ferner
muss die Verzögerungseinheit DU nicht zwangsläufig
aus Inverter-Gate-Schaltungen aufgebaut sein. Sie kann beispielsweise
aus einer handelsüblichen logischen Schaltungszelle, wie
beispielsweise einem UND-Gatter, einem ODER-Gatter, einem NAND-Gatter
oder einem NOR-Gatter, aufgebaut sein.
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Ferner
kann die Pufferschaltung 12 oder 32 aus nur einem
Widerstand aufgebaut sein.
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Die
vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
dienen als Beispiele für die Erfindung der vorliegenden
Anmeldung, deren Schutzumfang sich nach den beigefügten
Ansprüchen richtet. Es sollte beachtet werden, dass die
bevorzugten Ausführungsformen auf verschiedene Weise modifiziert
werden können, so wie es Fachleuten ersichtlich sein wird.
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Vorstehend
wurden eine Impulsverzögerungsschaltung und ein die Impulsverzögerungsschaltung
aufweisender A/D-Wandler offenbart.
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Es
wird eine Impulsverzögerungsschaltung bereitgestellt, die
aufweist: mehrere Verzögerungseinheiten, die in Reihe oder
als Ring verschaltet sind, wobei jede der Verzögerungseinheiten
aus wenigstens einer mit einer Masseleitung verbundenen Inverter-Gate-Schaltung
aufgebaut und dazu ausgelegt ist, ein sie passierendes Impulssignal
in Abhängigkeit eines an sie gelegten Eingangssignals mit
ihrer Verzögerungszeit zu verzögern, und einen
Kondensator, der zwischen eine Signalleitung, über welche
das Spannungssignal an jede der Verzögerungseinheiten gelegt
wird, und die Masseleitung geschaltet ist. Der Kondensator dient
als Stromquelle, um einen Strom zu liefern, den jede der Verzögerungseinheiten
verbraucht, um ihren Zustand zu invertieren.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-316969 [0001]
- - JP 2007-6369 [0007]
- - JP 6-216721 [0040]
- - JP 7-183800 [0062]