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DE102009045856A1 - Verwendung kationischer Polymere in Haut- und Haarreinigungsmitteln - Google Patents

Verwendung kationischer Polymere in Haut- und Haarreinigungsmitteln Download PDF

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DE102009045856A1
DE102009045856A1 DE200910045856 DE102009045856A DE102009045856A1 DE 102009045856 A1 DE102009045856 A1 DE 102009045856A1 DE 200910045856 DE200910045856 DE 200910045856 DE 102009045856 A DE102009045856 A DE 102009045856A DE 102009045856 A1 DE102009045856 A1 DE 102009045856A1
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DE
Germany
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skin
hair
group
acid
und
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Withdrawn
Application number
DE200910045856
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English (en)
Inventor
Volker Scheunemann
Claudia Jassoy
Erik Dr. Schulze Zur Wiesche
Thomas Schröder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft die kosmetische Verwendung eines quaternisierten Hydroxyethylcellulosepolymers A, das mit kationischen Trimethylammonium- und Dimethyldodecylammoniumgruppen substituiert ist, zur Verringerung des Hautirritationspotentials in Haut- und/oder Haarbehandlungsmitteln.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung spezieller kationischer Polymere in Haut- und/oder Haarbehandlungsmitteln zur Verringerung des Hautirritationspotentials der Mittel.
  • Menschliches Haar wird heute in vielfältiger Weise mit haarkosmetischen Zubereitungen behandelt. Dazu gehören etwa die Reinigung der Haare mit Shampoos, die Pflege und Regeneration mit Spülungen und Kuren sowie das Bleichen, Färben und Verformen der Haare mit Färbemitteln, Tönungsmitteln, Wellmitteln und Stylingpräparaten.
  • Nicht zuletzt durch die starke Beanspruchung der Haare, beispielsweise durch das Färben oder Dauerwellen, durch die häufige Reinigung der Haare mit Shampoos und anschließendes Föhnen mit Föhnhitze oder durch Umweltbelastungen, nimmt die Bedeutung von Pflegeprodukten mit möglichst lang anhaltender Wirkung zu. Der Grund dafür ist, dass die Haare durch die Behandlung/Beanspruchung sowohl äußerlich, als auch in Ihrer Struktur geschädigt werden können, was ihnen ein unattraktives Ansehen verleiht, das sich durch mangelnde Glätte, Weichheit, mangelnden Glanz, aber auch durch eine schlechtere Kämmbarkeit, Haarbruch oder Spliss bemerkbar machen kann. Neben den Haaren kann auch die Kopfhaut unter den vorgenannten Bedingungen leiden: oftmals wird sie trocken und rissig mit der Folge, dass Schuppenbildung und Juckreiz auftreten kann.
  • Daher ist es seit langem üblich, die Haare einer speziellen Nachbehandlung zu unterziehen, um den Haaren und der Kopfhaut Pflegestoffe zuzuführen, die den Haaren wieder ein schönes äußeres Aussehen verleihen und die Haarstruktur kräftigen, sowie die Kopfhaut pflegen bzw. vor dem Austrocknen schützen. Bei solchen Nachbehandlungen werden, üblicherweise in Form einer Spülung, die Haare mit speziellen Wirkstoffen, beispielsweise quaternären Ammoniumsalzen oder speziellen Polymeren, behandelt. Durch diese Behandlung können je nach Formulierung die Kämmbarkeit, der Halt, die Fülle sowie der Glanz der Haare verbessert.
  • Der Schutz und/oder die Regeneration der Kopfhaut stellt jedoch bis auf den heutigen Tag ein Problem dar, denn Unverträglichkeiten und allergische Reaktionen auf der sensiblen Kopfhaut nehmen täglich zu und es mangelt an Haarbehandlungsmitteln, die Hautirritationen vorbeugen, lindern oder beheben.
  • Insbesondere sensible Kopfhaut leidet unter häufigen Behandlungen, denn eine Vielzahl von Inhaltsstoffen wie Oxidations- und Reduktionsmittel in Haarfärbe-, Blondier- und Wellmitteln oder Konservierungsmittel und aggressive Tenside in Haarreinigungsmitteln schädigen die Kopfhaut nachweislich. Das Irritationspotential der Kopfhaut wird bei jeder Haarbehandlung erhöht, was im Extremfall zur Folge haben kann, dass das Allergiepotential der Kopfhaut zunimmt und sie nicht mehr dazu in der Lage ist, Haar- und Kopfhautpflegende Wirkstoffe aufzunehmen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher einen Pflegestoff zu finden, der sich einfach in Haut- und Haarbehandlungsmittel einarbeiten lässt, und einen konditionierenden Effekt auf der Haut und den Haaren aufweist. Unter einem „konditionierenden Effekt” wird dabei speziell die Verbesserung des Haargriffs und des Haarvolumens sowie die Verbesserung der Kopfhautverträglichkeit verstanden. Es ist insbesondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Irritationspotential für die Kopfhaut zu senken und so eine Minimierung des Allergiepotentials gegen Wirkstoffe zu senken, die der Kopfhaut aufgrund von Umwelteinflüssen, UV-Lichteinstrahlung, Hitze oder speziellen Haarbehandlungen zur Regeneration zugeführt werden müssen.
  • Vollkommen überraschend wurde gefunden, dass die Verwendung eines speziellen kationischen Polymeren diese Aufgabe in hohem Maße erfüllt. Die Verwendung des Polymeren in einem handelsüblichen Haarreinigungsmittel und die Anwendung dieser Mittel verleihen den damit behandelten Haaren mehr Glätte, Weichheit und sichtlich mehr Volumen – vergleichbar mit den Pflegeeffekten, die sich mit dem bewährten Polyquaternium-10 in solchen Formulierungen erzielen lassen. Hinsichtlich der Hautverträglichkeit führte die Verwendung des erfindungsgemäßen kationischen Polymeren jedoch zu Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln, die Hautirritationen gegenüber Formulierungen ohne einen Gehalt an kationischen Polymeren sowie gegenüber Formulierungen mit handelsüblichen Polyquaternium-10- oder kationischen Guar-Polymeren nachweislich vermindern.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher die kosmetische Verwendung eines quaternisierten Hydroxyethylcellulosepolymers A, das mit kationischen Trimethylammonium- und Dimethyldodecylammoniumgruppen substituiert ist, zur Verringerung des Hautirritationspotentials in Haut- und/oder Haarbehandlungsmitteln.
  • Der Grad von Hautirritationen kann durch objektive Aspekte wie Rötungen (Erythreme), Ödeme, Entzündungen (Schuppenbildung) oder Rissbildung oder durch subjektive Aspekte wie Brennen, Jucken und Spannungsempfindung quantifiziert werden. Es ist bekannt, dass bestimmte Substanzen wie auch die Haut an sich die Art und den Grad der vorgenannten Irritationsreaktionen beeinflussen können. Um die Hautirritation beurteilen zu können, muss man daher unterscheiden zwischen toxischen Reaktionen und allergischen Reaktionen auf der Haut.
  • Hautirritationsreaktionen sind stark auf den Applikationsort einer Substanz oder eines Mittels fokussiert, und ein Großteil der Hautirritationsreaktionen tritt innerhalb von 12 bis 24 Stunden auf. Im Gegensatz dazu treten allergische oder toxische Reaktionen auch erst deutlich später auf, und sie sind nicht auf den Applikationsort begrenzt.
  • Um ein objektives Ergebnis hinsichtlich der Hautirritation zu erhalten, wurden Personen gleichen Alters mit gesunder Haut unter den gleichen Bedingungen und zur gleichen Zeit einem sogenannten „Patch Test unterzogen, der zeigte, dass das erfindungsgemäße kationische Polymer in handelsüblichen Haarreinigungsmitteln (die auf unterschiedlichen kationischen Polymeren beruhten) zu nachweislich geringeren Hautrötungen (Erythremen) führte.
  • Unter erfindungsgemäß geeigneten kationischen Polymeren werden quaternisierte Hydroxyethylcellulosepolymere A verstanden, die mit kationischen Trimethylammonium- und Dimethyldodecylammoniumgruppen substituiert wurden. Die kationische Substituierung der Polymere bewirkt eine gesteigerte Substantivität der Polymere auf den Haaren, denn die Oberfläche der Haare ist negativ geladen, während die hydrophobe Modifizierung (die Dodecylammoniumgruppe) die Abscheidung weiterer konditionierender Stoffe aus dem Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel auf der Kopfhaut und dem Haar unterstützt.
  • Erfindungsgemäß besonders bevorzugte Polymere A weisen einen kationischen Substitutionsgrad von 0,15 bis 0,25 und einen hydrophoben Substitutionsgrad (HS) von HS ≤ 0,01 auf. Durchschnittlich enthalten erfindungsgemäß geeignete kationische Polymere A einen prozentualen Stickstoffgehalt im Molekül von 0,5 bis 3, bevorzugt von 0,6 bis 2,7 und insbesondere von 0,8 bis 2,4 auf. Solche Polymere sind bekannt unter der INCI-Bezeichnung Polyquaternium-67 und werden im Handel beispielsweise von der Firma Amerchol unter den Bezeichnungen Polymer SL oder Polymer SK vertrieben.
  • In einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Polymere A in reinigenden kosmetischen Haut- und/oder Haarbehandlungsmitteln verwendet.
  • Diese enthalten – bezogen auf ihr Gesamtgewicht – 3 bis 40 Gew.-%, bevorzugt 4 bis 35 Gew.-%, mehr bevorzugt 5 bis 30 Gew.-% und insbesondere 6 bis 25 Gew.-% anionische, amphotere und/oder zwitterionische Tenside.
  • Als anionische Tenside eignen sich in erfindungsgemäßen Zubereitungen alle für die Verwendung am menschlichen Körper geeignete, insbesondere für die kosmetische Verwendung geeignete, anionischen oberflächenaktiven Stoffe. Diese sind gekennzeichnet durch eine wasserlöslich machende, anionische Gruppe wie z. B. eine Carboxylat-, Sulfat-, Sulfonat- oder Phosphat-Gruppe und eine lipophile Alkylgruppe mit etwa 8 bis 30 C-Atomen. Zusätzlich können im Molekül Glykol- oder Polyglykolether-Gruppen, Ester-, Ether- und Amidgruppen sowie Hydroxylgruppen enthalten sein. Beispiele für geeignete anionische Tenside sind, jeweils in Form der Natrium-, Kalium- und Ammonium- sowie der Mono-, Di- und Trialkanolammoniumsalze mit 2 bis 4 C-Atomen in der Alkanolgruppe,
    • – lineare und verzweigte Fettsäuren mit 8 bis 30 C-Atomen (Seifen),
    • – Ethercarbonsäuren der Formel R-O-(CH2-CH2O)x-CH2-COOH, in der R eine lineare Alkylgruppe mit 8 bis 30 C-Atomen und x = 0 oder 1 bis 16 ist,
    • – Acylsarcoside mit 8 bis 24 C-Atomen in der Acylgruppe,
    • – Acyltauride mit 8 bis 24 C-Atomen in der Acylgruppe,
    • – Acylisethionate mit 8 bis 24 C-Atomen in der Acylgruppe,
    • – Sulfobernsteinsäuremono- und -dialkylester mit 8 bis 24 C-Atomen in der Alkylgruppe und Sulfobernsteinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 24 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 6 Oxyethylgruppen,
    • – lineare Alkansulfonate mit 8 bis 24 C-Atomen,
    • – lineare Alpha-Olefinsulfonate mit 8 bis 24 C-Atomen,
    • – Alpha-Sulfofettsäuremethylester von Fettsäuren mit 8 bis 30 C-Atomen,
    • – vernetzte und/oder lineare Alkylsulfate und Alkylpolyglykolethersulfate der Formel R-O(CH2-CH2O)x-OSO3H, in der R eine bevorzugt lineare Alkylgruppe mit 8 bis 30 C-Atomen und x = 0 oder 1 bis 12 ist,
    • – Gemische oberflächenaktiver Hydroxysulfonate,
    • – sulfatierte Hydroxyalkylpolyethylen- und/oder Hydroxyalkylenpropylenglykolether gemäß DE-A-37 23 354 ,
    • – Sulfonate ungesättigter Fettsäuren mit 8 bis 24 C-Atomen und 1 bis 6 Doppelbindungen,
    • – Ester der Weinsäure und Zitronensäure mit Alkoholen, die Anlagerungsprodukte von etwa 2-15 Molekülen Ethylenoxid und/oder Propylenoxid an Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen darstellen,
    • – Alkyl- und/oder Alkenyletherphosphate der Formel (II),
      Figure 00040001
      in der R6 bevorzugt für einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen, R7 für Wasserstoff, einen Rest (CH2CH2O)nR6 oder X, n für Zahlen von 1 bis 10 und X für Wasserstoff, ein Alkali- oder Erdalkalimetall oder NR8R9R10R11, mit R8 bis R11 unabhängig voneinander stehend für einen C1 bis C4-Kohlenwasserstoffrest, steht,
    • – sulfatierte Fettsäurealkylenglykolester der Formel (III), R12CO(AlkO)nSO3M (III)in der R12CO- für einen linearen oder verzweigten, aliphatischen, gesättigten und/oder ungesättigten Acylrest mit 6 bis 22 C-Atomen, Alk für CH2CH2, CHCH3CH2 und/oder CH2CHCH3, n für Zahlen von 0,5 bis 5 und M für ein Kation steht, wie sie in der DE-OS 197 36 906.5 beschrieben sind,
    • – Monoglyceridsulfate und Monoglyceridethersulfate der Formel (IV),
      Figure 00040002
      in der R13CO für einen linearen oder verzweigten Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, x, y und z in Summe für 0 oder für Zahlen von 1 bis 30, vorzugsweise 2 bis 10, und X für ein Alkali- oder Erdalkalimetall steht. Typische Beispiele für im Sinne der Erfindung geeignete Monoglycerid(ether)sulfate sind die Umsetzungsprodukte von Laurinsäuremonoglycerid, Kokosfettsäuremonoglycerid, Palmitinsäuremonoglycerid, Stearinsäuremonoglycerid, Olsäuremonoglycerid und Talgfettsäuremonoglycerid sowie deren Ethylenoxidaddukte mit Schwefeltrioxid oder Chlorsulfonsäure in Form ihrer Natriumsalze. Vor-zugsweise werden Monoglyceridsulfate der Formel (VIII) eingesetzt, in der R13CO für einen linearen Acylrest mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen steht.
  • Bevorzugte anionische Tenside sind erfindungsgemäß geradkettige und verzweigte Alkylsulfate, Alkylpolyglykolethersulfate und Ethercarbonsäuresalze mit 10 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und bis zu 12 Glykolethergruppen im Molekül, Sulfobernsteinsäuremono- und -dialkylester mit 8 bis 18.C-Atomen in der Alkylgruppe und Sulfobernsteinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 6 Oxyethylgruppen.
  • Als zwitterionische Tenside werden solche oberflächenaktiven Verbindungen bezeichnet, die im Molekül mindestens eine quartäre Ammoniumgruppe und mindestens eine -COO(–)- oder -SO3 (–)-Gruppe tragen. Besonders geeignete zwitterionische Tenside sind die sogenannten Betaine wie die N-Alkyl-N,N-dimethylammoniumglycinate, beispielsweise das Kokosalkyldimethylammoniumglycinat, N-Acyl-aminopropyl-N,N-dimethylammoniumglycinate, beispielsweise das Kokosacylaminopropyldimethylammoniumgfycinat, und 2-Alkyl-3-carboxymethyl-3-hydroxyethyl-imidazoline mit jeweils 8 bis 18 C-Atomen in der Alkyl- oder Acylgruppe sowie das Kokosacylaminoethylhydroxyethylcarboxymethylglycinat.
  • Ein erfindungsgemäß bevorzugtes zwitterionisches Tensid ist das unter der INCI-Bezeichnung Cocamidopropyl Betaine bekannte Fettsäureamid-Derivat.
  • Unter amphoteren Tensiden werden solche oberflächenaktiven Verbindungen verstanden, die außer einer C8-C24-Alkyl- oder -Acylgruppe im Molekül mindestens eine freie Aminogruppe und mindestens eine -COOH- oder -SO3H-Gruppe enthalten und zur Ausbildung innerer Salze befähigt sind. Beispiele für geeignete ampholytische Tenside sind N-Alkylglycine, N-Alkylpropionsäuren, N-Alkylaminobuttersäuren, N-Alkyliminodipropionsäuren, N-Hydroxyethyl-N-alkylamidopropylglycine, N-Alkyltaurine, N-Alkylsarcosine, 2-Alkylaminopropionsäuren und Alkylaminoessigsäuren mit jeweils etwa 8 bis 24 C-Atomen in der Alkylgruppe.
  • Besonders bevorzugte ampholytische Tenside sind das N-Kokosalkylaminopropionat, das Kokosacylaminoethylaminopropionat und das C12-C18-Acylsarcosin.
  • Tenside, insbesondere einige reinigende und stark schäumende anionische Tenside sind dafür bekannt, dass sie in hohen Konzentrationen aggressiv zur Haut sein können und zu Rötungen, Juckreiz und – bei empfindlicher Haut – sogar zu Entzündungen führen können. Für einen optimalen Reinigungseffekt und ein bestmögliches Schaumverhalten ist ein Gehalt an anionischen Tensiden in kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln aber unbedingt erforderlich. Damit die Haut durch den Gehalt an anionischen Tensiden in den Reinigungszusammensetzungen nicht zu stark negativ beeinflusst wird, ist man daher bemüht, Haut- und Haarreinigungsmittel herzustellen, die besonders milde Tenside enthalten. Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Haut- und/oder Haareinigungsmitteln bekannt, die zur Steigerung der Hautmilden Eigenschaften Mischungen spezieller anionischer und amphoterer/zwitterionischer Tenside enthalten.
  • In einer zweiten besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Polymere A daher in solchen kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln verwendet, die milde anionische und milde amphotere und/oder zwitterionische Tenside enthalten.
  • Als besonders geeignet hat sich dabei die Verwendung des erfindungsgemäßen Polymeren A in Haut- und Haarreinigungsmitteln herausgestellt, die anionische Tenside aus der Gruppe der Alkylpolyglykolethersulfate, Ethercarbonsäuren und/oder Sulfobernsteinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 10, bevorzugt mit 1 bis 4 Oxyethylgruppen, sowie amphotere/zwitterionische Tenside ausgewählt aus der Gruppe der C8-18-Alkylbetaine, C8-18-Alkylamido(C1-4)-alkylbetaine und/oder C8-18-Alkylamphomono- oder -diacetate enthalten. Neuere Studien haben gezeigt, dass sich kosmetische Reinigungszubereitungen mit besonderer Hautmilde herstellen lassen, indem der vorgenannten Mischung aus milden anionischen und milden amphoteren/zwitterionischen Tensiden weiterhin mindestens ein nichtionisches Tensid und/oder einen nichtionischer Emulgator in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt von 0,15 bis 7,5 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,2 bis 6,5 Gew.-% uns insbesondere von 0,25 bis 5 Gew.-% – bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels – zugegeben wird.
  • Nichtionische Tenside weisen geringes Hautirrtiationspotential auf und wurden in kosmetischen Reinigungsformulierungen bisher nicht gänzlich gegen anionische Tenside ausgetauscht, weil ihr Schaum- und Reinigungsverhalten nicht optimal ist. In der Mischung mit den vorgenannten milden anionischen und amhpoteren Tensiden lassen sich nichtionische Tenside aber zu schaumstarken Tensidmischungen kombinieren, die die Haut und das Haar gründlich und schonend reinigen. In einer dritter bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Polymere A daher in einer Tensidmischung aus milden anionischen, milden amphoteren/zwitterionischen und nichtionischen Tensiden eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß geeignete nichtionische Tenside enthalten als hydrophile Gruppe z. B. eine Polyolgruppe, eine Polyalkylenglykolethergruppe oder eine Kombination aus einer Polyol- und einer Polyglykolethergruppe. Solche Verbindungen sind beispielsweise
    • – Anlagerungsprodukte von 2 bis 50 Mol Ethylenoxid und/oder 0 bis 5 Mol Propylenoxid an lineare und verzweigte Fettalkohole mit 8 bis 30 C-Atomen, an Fettsäuren mit 8 bis 30 C-Atomen und an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe,
    • – mit einem Methyl- oder C2-C6-Alkylrest endgruppenverschlossene Anlagerungsprodukte von 2 bis 50 Mol Ethylenoxid und/oder 0 bis 5 Mol Propylenoxid an lineare und verzweigte Fettalkohole mit 8 bis 30 C-Atomen, an Fettsäuren mit 8 bis 30 C-Atomen und an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe, wie beispielsweise die unter den Verkaufsbezeichnungen Dehydol® LS, Dehydol® LT (Cognis) erhältlichen Typen,
    • – C12-C30-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 Mol Ethylenoxid an Glycerin,
    • – Anlagerungsprodukte von 5 bis 60 Mol Ethylenoxid an Rizinusöl und gehärtetes Rizinusöl, beispielsweise Rizinusöl-hydriert+40 EO, wie es beispielsweise unter dem Handelsnamen Cremophor CO 455 von der Firma SHC im Handel erhältlich ist,
    • – Polyolfettsäureester, wie beispielsweise das Handelsprodukt Hydagen® HSP (Cognis) oder Sovermol-Typen (Cognis),
    • – alkoxilierte Triglyceride,
    • – alkoxilierte Fettsäurealkylester der Formel (V) R14CO(OCH2CHR15)wOR16 (V)in der R14CO für einen linearen oder verzweigten, gesättigten und/oder ungesättigten Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R15 für Wasserstoff oder Methyl, R16 für lineare oder verzweigte Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und w für Zahlen von 1 bis 20 steht,
    • – Aminoxide,
    • – Hydroxymischether,
    • – Sorbitanfettsäureester und Anlagerungeprodukte von Ethylenoxid an Sorbitanfettsäureester wie beispielsweise die Polysorbate,
    • – Zuckerfettsäureester und Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Zuckerfettsäureester,
    • – Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Fettsäurealkanolamide und Fettamine,
    • – Fettsäure-N-alkylglucamide,
    • – Alkylpolygykoside entsprechend der allgemeinen Formel RO-(Z)x wobei R für Alkyl, Z für Zucker sowie x für die Anzahl der Zuckereinheiten steht. Die erfindungsgemäß verwendbaren Alkylpolyglykoside können lediglich einen bestimmten Alkylrest R enthalten. Üblicherweise werden diese Verbindungen aber ausgehend von natürlichen Fetten und Ölen oder Mineralölen hergestellt. In diesem Fall liegen als Alkylreste R Mischungen entsprechend den Ausgangsverbindungen bzw. entsprechend der jeweiligen Aufarbeitung dieser Verbindungen vor.
  • Besonders bevorzugt sind solche Alkylpolyglykoside, bei denen R
    • – im wesentlichen aus C8- und C10-Alkylgruppen,
    • – im wesentlichen aus C12- und C14-Alkylgruppen,
    • – im wesentlichen aus C8- bis C16-Alkylgruppen oder
    • – im wesentlichen aus C12- bis C16-Alkylgruppen oder
    • – im wesentlichen aus C16 bis C18-Alkylgruppen besteht.
  • Als Zuckerbaustein Z können beliebige Mono- oder Oligosaccharide eingesetzt werden. Üblicherweise werden Zucker mit 5 bzw. 6 Kohlenstoffatomen sowie die entsprechenden Oligosaccharide eingesetzt. Solche Zucker sind beispielsweise Glucose, Fructose, Galactose, Arabinose, Ribose, Xylose, Lyxose, Allose, Altrose, Mannose, Gulose, Idose, Talose und Sucrose. Bevorzugte Zuckerbausteine sind Glucose, Fructose, Galactose, Arabinose und Sucrose; Glucose ist besonders bevorzugt.
  • Die erfindungsgemäß verwendbaren Alkylpolyglykoside enthalten im Schnitt 1,1 bis 5 Zuckereinheiten. Alkylpolyglykoside mit x-Werten von 1,1 bis 2,0 sind bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt sind Alkylglykoside, bei denen x 1,1 bis 1,8 beträgt.
  • Auch die alkoxylierten Homologen der genannten Alkylpolyglykoside können erfindungsgemäß eingesetzt werden. Diese Homologen können durchschnittlich bis zu 10 Ethylenoxid- und/oder Propylenoxideinheiten pro Alkylglykosideinheit enthalten.
  • Bei den Tensiden, die Anlagerungsprodukte von Ethylen- und/oder Propylenoxid an Fettalkohole oder Derivate dieser Anlagerungsprodukte darstellen, können sowohl Produkte mit einer ”normalen” Homologenverteilung als auch solche mit einer eingeengten Homologenverteilung verwendet werden. Unter ”normaler” Homologenverteilung werden dabei Mischungen von Homologen verstanden, die man bei der Umsetzung von Fettalkohol und Alkylenoxid unter Verwendung von Alkalimetallen, Alkalimetallhydroxiden oder Alkalimetallalkoholaten als Katalysatoren erhält. Eingeengte Homologenverteilungen werden dagegen erhalten, wenn beispielsweise Hydrotalcite, Erdalkalimetallsalze von Ethercarbonsäuren, Erdalkalimetalloxide, -hydroxide oder -alkoholate als Katalysatoren verwendet werden. Die Verwendung von Produkten mit eingeengter Homologenverteilung kann bevorzugt sein.
  • Besonders bevorzugte nichtionische Tenside sind Alkylpolyglucoside und Alkylenoxid-Anlagerungsprodukte an gesättigte lineare Fettalkohole und Fettsäuren mit jeweils 2 bis 30 Mol Ethylenoxid pro Mol Fettalkohol bzw. Fettsäure. Zubereitungen mit hervorragenden milden Eigenschaften werden ebenfalls erhalten, wenn sie als nichtionische Tenside Fettsäureester von ethoxyliertem Glycerin enthalten.
  • Insbesondere bevorzugt ist es erfindungsgemäß folglich, wenn milde anionische Tenside aus der Gruppe der Alkylpolyglykolethersulfate, Ethercarbonsäuren und/oder Sulfobernsteinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 10, bevorzugt mit 1 bis 4 Oxyethylgruppen, mit milden amphoteren/zwitterionischen Tensiden aus der Gruppe der C8-18-Alkylbetaine, C8-18-Alkylamido(C1-4)-alkylbetaine und/oder C8-18-Alkylamphomono- oder -diacetate und nichtionischen Tensiden wie Alkylpolyglucosiden, Alkylenoxid-Anlagerungsprodukte an gesättigte lineare Fettalkohole und Fettsäuren mit jeweils 2 bis 30 Mol Ethylenoxid pro Mol Fettalkohol bzw. Fettsäure und Fettsäureester von ethoxyliertem Glycerin zu einer milden Tensidmischung kombiniert werden. Diese Tensidmischung wird mit dem Polymer A in einem Haut- und/oder Haarreinigungsmittel verwendet, das sich durch ausgezeichnete Reinigungseigenschaften sowie eine besondere Hautmilde auszeichnet. Die Verwendung des Polymers A in einer solchen Zusammensetzung senkt außerdem das Irritationspotential der Kopfhaut und unterstützt die Abscheidung von Haar- und Hautpflegestoffen.
  • Bei den vorgenannten Haar- und Hautpflegestoffen handelt es sich um mindestens einen Stoff aus der Gruppe der Proteinhydrolysate, der Vitamine, der von A verschiedenen kationischen Polymere, der Pflanzenextrakte und/oder der kosmetisch geeigneten Öle, die in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit dem Polymer A in Haut- und Haarreinigungsmitteln verwendet werden. Diese Pflegestoffe werden einzeln oder als Gemisch in den Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln – bezogen auf deren Gesamtgewicht – in einer Menge von 0,001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt in einer Menge von 0,01 bis 7,5 Gew.-% und insbesondere in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% eingesetzt.
  • Vitamine sind für die Gesundheit von Haut und Haaren unentbehrlich. Da sie auch bei äußerer Anwendung eine günstige Wirkung zeigen, werden sie kosmetischen Präparaten oftmals zugesetzt. Problematisch für die Verwendung von Vitaminen in kosmetischen Reinigungsmitteln ist, dass sie nur relativ kurz und in großer Verdünnung auf dem Haar und der Kopfhaut wirken können, und daher ihre positiven Effekte oftmals nicht hervortreten. Es wurde gefunden, dass das erfindungsgemäße Polymer A in den Haut- und/Haarreinigungsmitteln neben den beschriebenen Effekten auch die Abscheidung von Pflegestoffen – wie auch Vitaminen – stimulieren kann.
  • Unter erfindungsgemäß bevorzugten Vitaminen, Provitaminen und Vitaminvorstufen sowie deren Derivaten sind solche Vertreter zu verstehen, die üblicherweise den Gruppen A, B, C, E, F und H zugeordnet werden.
  • Zur Gruppe der als Vitamin A bezeichneten Substanzen gehören das Retinol (Vitamin A1) sowie das 3,4-Didehydroretinol (Vitamin A2). Das β-Carotin ist das Provitamin des Retinols. Als Vitamin A-Komponente kommen erfindungsgemäß beispielsweise Vitamin A-Säure und deren Ester, Vitamin A-Aldehyd und Vitamin A-Alkohol sowie dessen Ester wie das Palmitat und das Acetat in Betracht. Erfindungsgemäß bevorzugt ist die Verwendung der Vitamin A-Komponente in Mengen von 0,01–1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des vorher beschriebenen Haut- und/oder Haarreinigungsmittels.
  • Zur Vitamin B-Gruppe oder zu dem Vitamin B-Komplex gehören u. a.
    Vitamin B1 (Thiamin)
    Vitamin B2 (Riboflavin)
    Vitamin B3. Unter dieser Bezeichnung werden häufig die Verbindungen Nicotinsäure und Nicotinsäureamid (Niacinamid) geführt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt ist das Nicotinsäureamid, das bevorzugt in Mengen von 0,05 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des vorher beschriebenen Haut- und/oder Haarreinigungsmittels, verwendet wird.
  • Vitamin B5 (Pantothensäure und Panthenol). Im Rahmen dieser Gruppe wird bevorzugt das Panthenol eingesetzt. Erfindungsgemäß einsetzbare Derivate des Panthenols sind insbesondere die Ester und Ether des Panthenols sowie kationisch derivatisierte Panthenole. Einzelne Vertreter sind beispielsweise das Panthenoltriacetat, der Panthenolmonoethylether und dessen Monoacetat sowie die in der WO 92/13829 offenbarten kationischen Panthenolderivate. Die genannten Verbindungen des Vitamin B5-Typs werden bevorzugt in Mengen von 0,05–10 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, eingesetzt. Mengen von 0,1–5 Gew.-% sind besonders bevorzugt.
  • Vitamin B6 (Pyridoxin sowie Pyridoxamin und Pyridoxal).
  • Vitamin C (Ascorbinsäure). Vitamin C wird in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,01 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel eingesetzt. Die Verwendung in Form des Palmitinsäureesters, der Glucoside oder Phosphate kann bevorzugt sein. Die Verwendung in Kombination mit Tocopherolen kann ebenfalls bevorzugt sein.
  • Vitamin E (Tocopherole, insbesondere α-Tocopherol). Tocopherol und seine Derivate, worunter insbesondere die Ester wie das Acetat, das Nicotinat, das Phosphat und das Succinat fallen, sind in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,01–1 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten.
  • Vitamin F. Unter dem Begriff „Vitamin F” werden üblicherweise essentielle Fettsäuren, insbesondere Linolsäure, Linolensäure und Arachidonsäure, verstanden.
  • Vitamin H. Als Vitamin H wird die Verbindung (3aS, 4S, 6aR)-2-Oxohexahydrothienol[3,4-d]-imidazol-4-valeriansäure bezeichnet, für die sich aber inzwischen der Trivialname Biotin durchgesetzt hat. Biotin ist in den erfindungsgemäß verwendeten Mitteln bevorzugt in Mengen von 0,0001 bis 1,0 Gew.-%, insbesondere in Mengen von 0,001 bis 0,01 Gew.-% enthalten.
  • Besonders bevorzugt werden Vitamine, Provitamine und Vitaminvorstufen aus den Gruppen A, B, E und H in den vorher beschriebenen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln verwendet.
  • Selbstverständlich können auch mehrere Vitamine und Vitaminvorstufen gleichzeitig verwendet werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird neben dem Polymer A zur Unterstützung des Feuchthaltevermögens der Kopfhaut und/oder der Haare D-Panthenol und/oder Pantolacton (fakultativ in der Mischung mit einem der anderen vorgenannten Vitaminkomponenten) in den vorher beschriebenen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln verwendet. Weiterhin besonders bevorzugt ist die Verwendung von Nicotinsäureamid zur Linderung von Hautrötungen.
  • Erfindungsgemäß geeignete Proteinhydrolysate sind Produktgemische, die durch sauer, basisch oder enzymatisch katalysierten Abbau von Proteinen (Eiweißen) erhalten werden. Unter dem Begriff Proteinhydrolysate werden erfindungsgemäß auch Totalhydrolysate sowie einzelne Aminosäuren und deren Derivate sowie Gemische aus verschiedenen Aminosäuren verstanden. Weiterhin werden erfindungsgemäß aus Aminosäuren und Aminosäurederivaten aufgebaute Polymere unter dem Begriff Proteinhydrolysate verstanden. Zu letzteren sind beispielsweise Polyalanin, Polyasparagin, Polyserin etc. zu zählen. Weitere Beispiele für erfindungsgemäß einsetzbare Verbindungen sind L-Alanyl-L-prolin, Polyglycin, Glycyl-L-glutamin oder D/L-Methionin-S-Methylsulfoniumchlorid. Selbstverständlich können erfindungsgemäß auch β-Aminosäuren und deren Derivate wie β-Alanin, Anthranilsäure oder Hippursäure eingesetzt werden. Das Molgewicht der erfindungsgemäß einsetzbaren Proteinhydrolysate liegt zwischen 75, dem Molgewicht für Glycin, und 200000, bevorzugt beträgt das Molgewicht 75 bis 50000 und ganz besonders bevorzugt 75 bis 20000 Dalton.
  • Erfindungsgemäß können Proteinhydrolysate sowohl pflanzlichen als auch tierischen, marinen oder synthetischen Ursprungs in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt von 0,05 bis 5 Gew.-% und insbesondere von 0,1 bis 3 Gew.-% – bezogen auf das Gesamtgewicht des erfindungsgemäßen Mittels – eingesetzt werden.
  • Tierische Proteinhydrolysate sind beispielsweise Elastin-, Kollagen-, Keratin-, Seiden- und Milcheiweiß-Proteinhydrolysate, die auch in Form von Salzen vorliegen können. Solche Produkte werden beispielsweise unter den Warenzeichen Dehylan® (Cognis), Promois® (Interorgana), Collapuron® (Cognis), Nutrilan® (Cognis), Gelita-Sol® (Deutsche Gelatine Fabriken Stoess & Co), Lexein® (Inolex), Kerasol® (Croda) oder ProSina® (Croda) vertrieben.
  • Erfindungsgemäß geeignete Proteinhydrolysate pflanzlichen Ursprungs sind z. B. Soja-, Mandel-, Erbsen-, Kartoffel-, Reis- und Weizenproteinhydrolysate. Solche Produkte sind beispielsweise unter den Warenzeichen Gluadin® (Cognis), Diahin® (Diamalt), Lexein® (Innlex), Hydrosog® (Croda), Hydrolupin® (Croda), Hydrosesame® (Croda), Hydrotritium® (Croda) und Crotein® (Croda) erhältlich. Als besonders geeignet hat sich der Zusatz eines Weizen-, Keratin-, Kollagen- oder Seidenproteinhydrolysats zu dem erfindungsgemäßen Polymer A herausgestellt. Insbesondere bevorzugt in Bezug auf eine Erhöhung des Feuchthaltevermögens der Kopfhaut ist ein Keratinhydrolysat, beispielsweise ein unter der Handelsbezeichnung ProSina® von der Firma Croda vertriebenes Produkt und/oder ein Weizenproteinhydrolysat, beispielsweise ein unter der Handelsbezeichnung Gluadin® von der Firma Cognis vertriebenes Produkt.
  • Als weiterer bevorzugter Haut- und/oder Haarpflegewirkstoff kann zur mechanischen und sensorischen Stärkung der Haare zusätzlich zu dem Polymer A in den kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln ein Pflanzenextrakt verendet werden.
  • Üblicherweise werden diese Extrakte durch Extraktion der gesamten Pflanze hergestellt. Es kann aber in einzelnen Fällen auch bevorzugt sein, die Extrakte ausschließlich aus Blüten und/oder Blättern der Pflanze herzustellen.
  • Erfindungsgemäß sind vor allem die Extrakte aus Grünem Tee, Eichenrinde, Echinacea, Brennessel, Hamamelis, Hopfen, Henna, Kamille, Klettenwurzel, Schachtelhalm, Weißdorn, Lindenblüten, Mandel, Aloe Vera, Fichtennadel, Rosskastanie, Sandelholz, Wacholder, Kokosnuss, Mango, Aprikose, Limone, Weizen, Kiwi, Melone, Orange, Grapefruit, Salbei, Rosmarin, Birke, Malve, Wiesenschaumkraut, Quendel, Schafgarbe, Thymian, Melisse, Hauhechel, Huflattich, Eibisch, Meristem, Moringa, Ginseng und Ingwerwurzel bevorzugt.
  • Besonders bevorzugt sind die Extrakte aus Grünem Tee, Eichenrinde, Echninacea, Brennessel, Hamamelis, Hopfen, Kamille, Klettenwurzel, Schachtelhalm, Lindenblüten, Mandel, Aloe Vera, Kokosnuss, Mango, Aprikose, Limone, Weizen, Kiwi, Melone, Orange, Grapefruit, Salbei, Rosmarin, Birke, Wiesenschaumkraut, Quendel, Schafgarbe, Hauhechel, Meristem, Moringa, Ginseng und Ingwerwurzel.
  • Erfindungsgemäß ganz besonders bevorzugt aufgrund ihrer haarkräftigenden Wirkung sowie ihrer unterstützenden Wirkung in Bezug auf die Haarfülle sind die Extrakte aus Grünem Tee, Kamille, Mandel, Aloe Vera, Aprikose und Moringa.
  • Als Extraktionsmittel zur Herstellung der genannten Pflanzenextrakte können Wasser, Alkohole sowie deren Mischungen verwendet werden. Unter den Alkoholen sind dabei niedere Alkohole wie Ethanol und Isopropanol, insbesondere aber mehrwertige Alkohole wie Ethylenglykol und Propylenglykol, sowohl als alleiniges Extraktionsmittel als auch in Mischung mit Wasser, bevorzugt. Pflanzenextrakte auf Basis von Wasser/Propylenglykol im Verhältnis 1:10 bis 10:1 haben sich als besonders geeignet erwiesen.
  • Die Pflanzenextrakte können erfindungsgemäß sowohl in reiner als auch in verdünnter Form eingesetzt werden. Sofern sie in verdünnter Form eingesetzt werden, enthalten sie üblicherweise ca. 2–80 Gew.-% Aktivsubstanz und als Lösungsmittel das bei ihrer Gewinnung eingesetzte Extraktionsmittel oder Extraktionsmittelgemisch.
  • Weiterhin kann es bevorzugt sein, in den erfindungsgemäßen Mittein Mischungen aus mehreren, insbesondere aus zwei, verschiedenen Pflanzenextrakten einzusetzen.
  • Der oder die Pflanzenextrakt(e) werden bevorzugt in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,005 bis 5 und insbesondere 0,01 bis 2 Gew.-% (entspricht dem Aktivsubstanzgehalt des Extrakts) – bezogen auf das Gesamtgewicht der vorher beschriebenen kosmetischen Haut- und Haarbehandlungsmitteln – eingesetzt.
  • Unter erfindungsgemäß geeigneten – von A verschiedenen – kationischen Polymeren sind Polymere zu verstehen, welche in der Haupt- und/oder Seitenkette Gruppen aufweisen, welche „temporär” oder „permanent” kationisch sein kann. Als „permanent kationisch” werden erfindungsgemäß solche Polymere bezeichnet, die unabhängig vom pH-Wert des Mittels eine kationische Gruppe aufweisen. Dies sind in der Regel Polymere, die ein quartäres Stickstoffatom, beispielsweise in Form einer Ammoniumgruppe, enthalten. Bevorzugte kationische Gruppen sind quartäre Ammoniumgruppen. Insbesondere solche Polymere, bei denen die quartäre Ammoniumgruppe über eine C1-4-Kohlenwasserstoffgruppe an eine aus Acrylsäure, Methacrylsäure oder deren Derivaten aufgebaute Polymerhauptkette gebunden sind, haben sich als besonders geeignet erwiesen. Homopolymere der allgemeinen Formel (VI),
    Figure 00110001
    in der R17 = -H oder -CH3 ist, R18, R19 und R20 unabhängig voneinander ausgewählt sind aus C1-4-Alkyl-, -Alkenyl- oder -Hydroxyalkylgruppen, m = 1, 2, 3 oder 4, n eine natürliche Zahl und X ein physiologisch verträgliches organisches oder anorganisches Anion ist, sowie Copolymere, bestehend im wesentlichen aus den in Formel (III) aufgeführten Monomereinheiten sowie nichtionogenen Monomereinheiten, sind besonders bevorzugte kationische Polymere. Im Rahmen dieser Polymere sind diejenigen erfindungsgemäß bevorzugt, für die mindestens eine der folgenden Bedingungen gilt:
    • – R17 steht für eine Methylgruppe
    • – ' R18, R19 und R20 stehen für Methylgruppen
    • – m hat den Wert 2.
  • Als physiologisch verträgliches Gegenionen X kommen beispielsweise Halogenidionen, Sulfationen, Phosphationen, Methosulfationen sowie organische Ionen wie Lactat-, Citrat-, Tartrat- und Acetationen in Betracht. Bevorzugt sind Halogenidionen, insbesondere Chlorid.
  • Ein geeignetes Homopolymer ist das, gewünschtenfalls vernetzte, Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) mit der INCI-Bezeichnung Polyquaternium-37. Die Vernetzung kann gewünschtenfalls mit Hilfe mehrfach olefinisch ungesättigter Verbindungen, beispielsweise Divinylbenzol, Tetraallyloxyethan, Methylenbisacrylamid, Diallylether, Polyallylpolyglycerylether, oder Allylethern von Zuckern oder Zuckerderivaten wie Erythritol, Pentaerythritol, Arabitol, Mannitol, Sorbitol, Sucrose oder Glucose erfolgen. Methylenbisacrylamid ist ein bevorzugtes Vernetzungsagens.
  • Das Homopolymer wird bevorzugt in Form einer nichtwäßrigen Polymerdispersion, die einen Polymeranteil nicht unter 30 Gew.-% aufweisen sollte, eingesetzt. Solche Polymerdispersionen sind unter den Bezeichnungen Salcare® SC 95 (ca. 50% Polymeranteil, weitere Komponenten: Mineralöl (INCI-Bezeichnung: Mineral Oil) und Tridecyl-polyoxypropylen-polyoxyethylen-ether (INCI-Bezeichnung: PPG-1-Trideceth-6)) und Salcare® SC 96 (ca. 50% Polymeranteil, weitere Komponenten: Mischung von Diestern des Propylenglykols mit einer Mischung aus Capryl- und Caprinsäure (INCI-Bezeichnung: Propylene Glycol Dicaprylate/Dicaprate) und Tridecylpolyoxypropylen-polyoxyethylen-ether (INCI-Bezeichnung: PPG-1-Trideceth-6)) im Handel erhältlich. Copolymere mit Monomereinheiten gemäß Formel (VI) enthalten als nichtionogene Monomereinheiten bevorzugt Acrylamid, Methacrylamid, Acrylsäure-C1-4-alkylester und Methacrylsäure-C1-4-alkylester. Unter diesen nichtionogenen Monomeren ist das Acrylamid besonders bevorzugt. Auch diese Copolymere können, wie im Falle der Homopolymere oben beschrieben, vernetzt sein. Ein erfindungsgemäß bevorzugtes Copolymer ist das vernetzte Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer. Solche Copolymere, bei denen die Monomere in einem Gewichtsverhältnis von etwa 20:80 vorliegen, sind im Handel als ca. 50%ige nichtwäßrige Polymerdispersion unter der Bezeichnung Salcare® SC 92 erhältlich. Weitere bevorzugte kationische Polymere sind beispielsweise
    • – quaternisierte Cellulose-Derivate, wie sie unter den Bezeichnungen Celquat® und Polymer JR® im Handel erhältlich sind. Die Verbindungen Celquat® H 100, Celquat® L 200 und Polymer JR®400 sind bevorzugte quaternierte Cellulose-Derivate,
    • – kationische Alkylpolyglycoside,
    • – kationiserter Honig, beispielsweise das Handelsprodukt Honeyquat® 50,
    • – kationische Guar-Derivate, wie insbesondere die unter den Handelsnamen Cosmedia®Guar und Jaguar® vertriebenen Produkte,
    • – Polysiloxane mit quaternären Gruppen, wie beispielsweise die im Handel erhältlichen erhältlichen Produkte Q2-7224 (Hersteller: Dow Corning; ein stabilisiertes Trimethylsilylamodimethicon), Dow Corning® 929 Emulsion (enthaltend ein hydroxyl-aminomodifiziertes Silicon, das auch als Amodimethicone bezeichnet wird), SM-2059 (Hersteller: General Electric), SLM-55067 (Hersteller: Wacker) sowie Abil®-Quat 3270 und 3272 (Hersteller: Th. Goldschmidt; diquaternäre Polydimethylsiloxane, Quaternium-80),
    • – polymere Dimethyldiallylammoniumsalze und deren Copolymere mit Estern und Amiden von Acrylsäure und Methacrylsäure. Die unter den Bezeichnungen Merquat®100 (Poly(dimethyldiallylammoniumchlorid)) und Merquat®550 (Dimethyldiallylammoniumchlorid-Acrylamid-Copolymer) im Handel erhältlichen Produkte sind Beispiele für solche kationischen Polymere,
    • – Copolymere des Vinylpyrrolidons mit quaternierten Derivaten des Dialkylaminoalkylacrylats und -methacrylats, wie beispielsweise mit Diethylsulfat quaternierte Vinylpyrrolidon-Dimethylaminoethylmethacrylat-Copolymere. Solche Verbindungen sind unter den Bezeichnungen Gafquat®734 und Gafquat®755 im Handel erhältlich,
    • – Vinylpyrrolidon-Vinylimidazoliummethochlorid-Copolymere, wie sie unter den Bezeichnungen Luviquat® FC 370, FC 550, FC 905 und HM 552 angeboten werden,
    • – quaternierter Polyvinylalkohol,
    sowie die unter den Bezeichnungen
    • – Polyquaternium 2,
    • – Polyquaternium 17,
    • – Polyquaternium 18 und
    • – Polyquaternium 27 bekannten Polymeren mit quartären Stickstoffatomen in der Polymerhauptkette.
  • Gleichfalls als kationische Polymere eingesetzt werden können die unter den Bezeichnungen Polyquaternium-24 (Handelsprodukt z. B. Quatrisoft® LM 200), bekannten Polymere. Ebenfalls erfindungsgemäß verwendbar sind die Copolymere des Vinylpyrrolidons, wie sie als Handelsprodukte Copolymer 845 (Hersteller: ISP), Gaffix® VC 713 (Hersteller: ISP), Gafquat®ASCP 1011, Gafquat®HS 110, Luviquat®8155 und Luviquat® MS 370 erhältlich sind.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird zusätzlich zu dem kationischen Polymer A zur Steigerung der Abscheidung kosmetischer Haut- und Haarpflegewirkstoffe sowie zur Haut- und Haarkonditionierung ein kationisches Guar-Derivat und/oder Polyquaternium-7 (Merquat 550), Polyquaternium-6, Polyquaternium-10, Polyquaternium-74, Polyquaternium-89 und/oder Salcare® SC 95 bzw. Salcare® SC 96 in den kosmetischen Haut- und/oder Haarbehandlungsmitteln verwendet. Das oder die kationische(n) Polymer(e) wird (werden) in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt von 0,05 bis 5 Gew.-% und insbesondere von 0,1 bis 3 Gew.-% – bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels – eingesetzt.
  • Eine weitere erfindungsgemäß bevorzugte Komponente ist ein Öl, das unter natürlichen und synthetischen Ölkomponenten und/oder Fettstoffen ausgewählt sein kann.
  • Als natürliche (pflanzliche) Öle werden üblicherweise Triglyceride und Mischungen von Triglyceriden eingesetzt. Bevorzugte natürliche Öle im Sinne der Erfindung sind Kokosnussöl, (süßes) Mandelöl, Walnussöl, Pfirsichkernöl, Aprikosenkernöl, Avocadoöl, Teebaumöl (Tea Tree Oil), Sojaöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Tsubakiöl, Nachtkerzenöl, Reiskleieöl, Palmkernöl, Mangokernöl, Wiesenschaumkrautöl, Distelöl, Macadamianussöl, Traubenkernöl, Amaranthsamenöl, Arganöl, Bambusöl, Olivenöl, Weizenkeimöl, Kürbiskernöl, Malvenöl, Haselnussöl, Safloröl, Canolaöl, Sasanquaöl, Jojobaöl, Kakaoabutter und Shea-Butter.
  • Als mineralische Öle kommen insbesondere Mineralöle, Paraffin- und Isoparaffinöle sowie synthetische Kohlenwasserstoffe zum Einsatz. Ein erfindungsgemäß einsetzbarer Kohlenwasserstoff ist beispielsweise das als Handelsprodukt erhältliche 1,3-Di-(2-ethylhexyl)-cyclohexan (Cetiol® S). Als synthetische Öle kommen Silikonverbindungen in Betracht.
  • Silikone bewirken auf dem Haar ausgezeichnete konditionierende Eigenschaften. Insbesondere bewirken sie eine bessere Kämmbarkeit der Haare in nassem und trockenem Zustand und wirken sich in vielen Fällen positiv auf den Haargriff und die Weichheit der Haare aus.
  • Es ist daher erfindungsgemäß erstrebenswert, das in den kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln zusätzlich zu dem Polymer A ein Silikon eingesetzt wird, dessen Abscheidung auf der Anwendungsoberfläche von dem Polymer A unterstützt wird. Erfindungsgemäß geeignete Silikone sind ausgewählt unter:
    • (i) Polyalkylsiloxanen, Polyarylsiloxanen, Polyalkylarylsiloxanen, die flüchtig oder nicht flüchtig, geradkettig, verzweigt oder cyclisch, vernetzt oder nicht vernetzt sind;
    • (ii) Polysiloxanen, die in ihrer allgemeinen Struktur eine oder mehrere organofunktionelle Gruppen enthalten, die ausgewählt sind unter: a) substituierten oder unsubstituierten aminierten Gruppen; b) (per)fluorierten Gruppen; c) Thiolgruppen; d) Carboxylatgruppen; e) hydroxylierten Gruppen; f) alkoxylierten Gruppen; g) Acyloxyalkylgruppen; h) amphoteren Gruppen; i) Bisulfitgruppen; j) Hydroxyacylaminogruppen; k) Carboxygruppen; l) Sulfonsäuregruppen; und m) Sulfat- oder Thiosulfatgruppen;
    • (iii) linearen Polysiloxan(A)-Polyoxyalkylen(B)-Blockcopoylmeren vom Typ (A-B)n mit n > 3;
    • (iv) gepfropften Siliconpolymeren mit nicht siliconhaltigem, organischen Grundgerüst, die aus einer organischen Hauptkette bestehen, welche aus organischen Monomeren gebildet wird, die kein Silikon enthalten, auf die in der Kette sowie gegebenenfalls an mindestens einem Kettenende mindestens ein Polysiloxanmakromer gepfropft wurde;
    • (v) gepfropften Siliconpolymeren mit Polysiloxan-Grundgerüst, auf das nicht siliconhaltige, organische Monomere gepfropft wurden, die eine Polysiloxan-Hauptkette aufweisen, auf die in der Kette sowie gegebenenfalls an mindestens einem ihrer Enden mindestens ein organisches Makromer gepfropft wurde, das kein Silicon enthält;
    • (vi) oder deren Gemischen.
  • Die vorgenannten Silikonkomonenten werden in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt von 0,2 bis 7,5 Gew.-% und insbesondere von 0,3 bis 5 Gew.-% (bezogen auf den Aktivsubstanzgehalt des Silikons) verwendet, wobei sich die Mengen auf das Gesamtgewicht des Haut- und/oder Haarbehandlungsmittels beziehen.
  • Als Ölkomponente kann weiterhin ein Dialkylether dienen.
  • Erfindungsgemäß einsetzbare Dialkylether sind insbesondere Di-n-alkylether mit insgesamt zwischen 12 bis 36 C-Atomen, insbesondere 12 bis 24 C-Atomen, wie beispielsweise Di-n-octylether, Di-n-decylether, Di-n-nonylether, Di-n-undecylether, Di-n-dodecylether, n-Hexyl-n-octylether, n-Octyl-n-decylether, n-Decyl-n-undecylether, n-Undecyl-n-dodecylether und n-Hexyl-n-undecylether sowie Di-tert.-butylether, Di-iso-pentylether, Di-3-ethyldecylether, tert.-Butyl-n-octylether, iso-Pentyl-n-octylether und 2-Methylpentyl-n-octylether.
  • Erfindungsgemäß besonders bevorzugt ist der Di-n-octylether, der im Handel unter der Bezeichnung Cetiol® OE erhältlich ist.
  • Die kosmteischen Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel enthalten die Ölkomponente(n) bevorzugt in einem Mengenbereich von 0,1 bis 7 Gew.-%, insbesondere von 0,25 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Wirkung der erfindungsgemäßen Wirkstoffkombination durch weitere Fettstoffe noch weiter optimiert werden. Unter weiteren Fettstoffen sind zu verstehen Fettsäuren, Fettalkohole sowie natürliche und synthetische Wachse, welche sowohl in fester Form als auch flüssig in wässriger Dispersion vorliegen können. Als Fettsäuren können eingesetzt werden lineare und/oder verzweigte, gesättigte und/oder ungesättigte Fettsäuren mit 6-30 Kohlenstoffatomen. Bevorzugt sind Fettsäuren mit 10-22 Kohlenstoffatomen. Hierunter wären beispielsweise zu nennen die Isostearinsäuren, wie die Handelsprodukte Emersol® 871 und Emersol® 875, und Isopalmitinsäuren wie das Handelsprodukt Edenor®IP 95, sowie alle weiteren unter den Handelsbezeichnungen Edenor® (Cognis) vertriebenen Fettsäuren. Weitere typische Beispiele für solche Fettsäuren sind Capronsäure, Caprylsäure, 2-Ethylhexansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Elaeostearinsäure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Mischungen, die z. B. bei der Druckspaltung von natürlichen Fetten und ölen, bei der Oxidation von Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese oder der Dimerisierung von ungesättigten Fettsäuren anfallen. Besonders bevorzugt sind üblicherweise die Fettsäureschnitte, welche aus Cocosöl oder Palmöl erhältlich sind; insbesondere bevorzugt ist in der Regel der Einsatz von Stearinsäure.
  • Die Einsatzmenge beträgt dabei 0,1–15 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Menge 0,5–10 Gew.-%, wobei ganz besonders vorteilhaft Mengen von 1–5 Gew.-% sind.
  • Als Fettalkohole können eingesetzt werden gesättigte, ein- oder mehrfach ungesättigte, verzweigte oder unverzweigte Fettalkohole mit C6-C30-, bevorzugt C10-C22- und ganz besonders bevorzugt C12-C22-Kohlenstoffatomen. Einsetzbar im Sinne der Erfindung sind beispielsweise Decanol, Octanol, Octenol, Dodecenol, Decenol, Octadienol, Dodecadienol, Decadienol, Oleylalkohol, Erucaalkohol, Ricinolalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Cetylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Arachidylalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol, Linoleylalkohol, Linolenylalkohol und Behenylalkohol, sowie deren Guerbetalkohole, wobei diese Aufzählung beispielhaften und nicht limitierenden Charakter haben soll. Die Fettalkohole stammen jedoch von bevorzugt natürlichen Fettsäuren ab, wobei üblicherweise von einer Gewinnung aus den Estern der Fettsäuren durch Reduktion ausgegangen werden kann. Erfindungsgemäß einsetzbar sind ebenfalls solche Fettalkoholschnitte, die durch Reduktion natürlich vorkommender Triglyceride wie Rindertalg, Palmöl, Erdnußöl, Rüböl, Baumwollsaatöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl und Leinöl oder aus deren Umesterungsprodukten mit entsprechenden Alkoholen entstehenden Fettsäureestern erzeugt werden, und somit ein Gemisch von unterschiedlichen Fettalkoholen darstellen. Solche Substanzen sind beispielsweise unter den Bezeichnungen Stenol®, z. B. Stenol® 1618 oder Lanette®, z. B. Lanette® O oder Lorol®, z. B. Lorol® C8, Lorol® C14, Lorol® C18, Lorol® C8-18, HD-Ocenol®, Crodacol®, z. B. Crodacol® CS, Novol®, Eutanol® G, Guerbitol® 16, Guerbitol® 18, Guerbitol® 20, Isofol® 12, Isofol® 16, Isofol® 24, Isofol® 36, Isocarb® 12, Isocarb® 16 oder Isocarb® 24 käuflich zu erwerben. Selbstverständlich können erfindungsgemäß auch Wollwachsalkohole, wie sie beispielsweise unter den Bezeichnungen Corona®, White Swan®, Coronet® oder Fluilan® käuflich zu erwerben sind, eingesetzt werden.
  • Die Fettalkohole werden in Mengen von 0,1–20 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Zubereitung, bevorzugt in Mengen von 0,1–10 Gew.-% eingesetzt.
  • Als natürliche oder synthetische Wachse können erfindungsgemäß eingesetzt werden feste Paraffine oder Isoparaffine, Carnaubawachse, Bienenwachse, Candelillawachse, Ozokerite, Ceresin, Walrat, Sonnenblumenwachs, Fruchtwachse wie beispielsweise Apfelwachs oder Citruswachs, Microwachse aus PE- oder PP. Derartige Wachse sind beispielsweise erhältlich über die Fa. Kahl & Co., Trittau. Weitere Fettstoffe sind beispielsweise
    • – Esteröle. Unter Esterölen sind zu verstehen die Ester von C6-C30-Fettsäuren mit C2-C30-Fettalkoholen. Bevorzugt sind die Monoester der Fettsäuren mit Alkoholen mit 2 bis 24 C-Atomen. Beispiele für eingesetzte Fettsäurenanteile in den Estern sind Capronsäure, Caprylsäure, 2-Ethylhexansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Elaeostearinsäure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Mischungen, die z. B. bei der Druckspaltung von natürlichen Fetten und Ölen, bei der Oxidation von Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese oder der Dimerisierung von ungesättigten Fettsäuren anfallen. Beispiele für die Fettalkoholanteile in den Esterölen sind Isopropylalkohol, Capronalkohol, Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Isotridecylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Linolylalkohol, Linolenylalkohol, Elaeostearylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische Mischungen, die z. B. bei der Hochdruckhydrierung von technischen Methylestern auf Basis von Fetten und Ölen oder Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese sowie als Monomerfraktion bei der Dimerisierung von ungesättigten Fettalkoholen anfallen. Erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind Isopropylmyristat (Rilanit® IPM), Isononansäure-C16-18-alkylester (Cetiol® SN), 2-Ethylhexylpalmitat (Cegesoft® 24), Stearinsäure-2-ethylhexylester (Cetiol® 868), Cetyloleat, Glycerintricaprylat, Kokosfettalkohol-caprinat/-caprylat (Cetiol® LC), n-Butylstearat, Oleylerucat (Cetiol® J 600), Isopropylpalmitat (Rilanit® IPP), Oleyl Oleate (Cetiol®), Laurinsäurehexylester (Cetiol® A), Di-n-butyladipat (Cetiol® B), Myristylmyristat (Cetiol® MM), Cetearyl Isononanoate (Cetiol® SN), Ölsäuredecylester (Cetiol® V).
    • – Dicarbonsäureester wie Di-n-butyladipat, Di-(2-ethylhexyl)-adipat, Di-(2-ethylhexyl)-succinat und Di-isotridecylacelaat sowie Diolester wie Ethylenglykol-dioleat, Ethylenglykol-di-isotridecanoat, Propylenglykol-di(2-ethylhexanoat), Propylenglykol-di-isostearat, Propylenglykol-di-pelargonat, Butandiol-di-isostearat, Neopentylglykoldicaprylat,
    • – symmetrische, unsymmetrische oder cyclische Ester der Kohlensäure mit Fettalkoholen, beispielsweise beschrieben in der DE-OS 197 56 454 , Glycerincarbonat oder Dicaprylylcarbonat (Cetiol® CC),
    • – ethoxylierte oder nicht ethoxylierte Mono,- Di- und Trifettsäureester von gesättigten und/oder ungesättigten linearen und/oder verzweigten Fettsäuren mit Glycerin, wie beispielsweise Monomuls® 90-O18, Monomuls® 90-L12, Cetiol® HE oder Cutina® MD.
  • Die Einsatzmenge der weiteren Fettstoffe beträgt 0,1–20 Gew.-% bezogen auf das gesamte Mittel. Bevorzugt sind 0,1–10 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,1–5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel.
  • Für manche Zwecke sind sensitive Haut- und/oder Haarreinigungsmittel besonders wichtig – beispielsweise für Baby- oder Kindershampoos, oder für Antischuppenzusammensetzungen. Baby- oder Kindershampoos dürfen die empfindliche Babyhaut und die Augen nicht reizen, und müssen daher auf besonders milden und verträglichen Inhaltsstoffen zusammengesetzt sein. In Antischuppenshampoos ist aber zur wirksamen Bekämpfung von Hautschuppen ein Mindestgehalt eines Antischuppenmittels essentiell. Da eine Vielzahl der wirksamen Antischuppenmittel aber dafür bekannt sind, dass sie auf der Haut Irritationen hervorrufen ist man bestrebt, die Antischuppen-Zusammensetzungen ansonsten auf der Basis besonders milder Inhaltsstoffe herzustellen, um die Hautirritation so gering wie möglich zu halten.
  • Es wurde gefunden, dass sich das erfindungsgemäße Polymer A auch für den Einsatz in solchen Formulierungen eignet.
  • Ein zweiter Gegenstand der Erfindung ist daher Verwendung eines quaternisierten Hydroxyethylcellulosepolymers A, das mit kationischen Trimethylammonium- und Dimethyldodecylammoniumgruppen substituiert ist, in sensitiven Baby-, Kinder- und/oder Antischuppen-Reinigungsmitteln.
  • Neben den vorgenannten Komponenten können noch eine Reihe weiterer fakultativer Haut- und Haarpflegewirkstoffe in der Kombination mit dem Polymer A in den kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln verwendet werden.
  • Als weiteren bevorzugten Haut- und/oder Haarpflegewirkstoff kann eine oder mehrere Aminosäuren verwendet werden. Aminosäuren wirken ebenfalls heutbefeuchtend und stabilisieren aufgrund ihrer Pufferwirkung den Säuremantel der Haut, d. h. sie dienen dem (Kopf)hautschutz. Erfindungsgemäß geeignete Aminosäuren stammen aus der Gruppe Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Prolin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Asparagin, Glutamin, Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Lysin, Arginin, Histidin, β-Alanin, 4-Aminobuttersäure (GABA), Betain, L-Cystin (L-Cyss), L-Carnitin, L-Citrullin, L-Theanin, 3',4'-Dihydroxy-L-phenylalanin (L-Dopa), 5'-Hydroxy-L-tryptophan, L-Homocystein, S-Methyl-L-methionin, S-Allyl-L-cystein-sulfoxid (L-Alliin), L-trans-4-Hydroxyprolin, L-5-Oxoprolin (L-Pyroglutaminsäure), L-Phosphoserin, Kreatin, 3-Methyl-L-histidin, L-Ornithin, wobei sowohl die einzelnen Aminosäuren als auch Mischungen eingesetzt werden können.
  • Die Aminosäure(n) wird (werden) in Mengen von 0,01 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,02 bis 2,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 1,5 Gew.-% und insbesondere 0,075 bis 1 Gew.-% eingesetzt – bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmittels.
  • Vorzugsweise wird Gruppe Glycin und/oder Alanain und/oder Ariginin und/oder Serin und/oder Valin und/oder Lysin und/oder Leucin und/oder Threonin verwendet.
  • Insbesondere bevorzugt sind die Aminosäuren Glycin, Alanin und/oder Arginin. Als weiterer Haut- und/oder Haarpflegewirkstoff wird Ectoin verwendet.
  • Ectoin((4S)-2-Methyl-1,4,5,6-Tetrahydropyrimidin-4-Carbonsäure) ist ein zur Gruppe der kompatiblen Solute gehörender Naturstoff. Die stark wasserbindende niedermolekulare organische Verbindung tritt in halophilen Bakterien auf und ermöglicht diesen extremophilen Organismen unter Stressbedingungen zu überleben. Ectoin wird in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 2,5 Gew.-% und insbesondere 0,1 bis 1 Gew.-% eingesetzt – bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Haut- und/oder Haarreinigungsmittels.
  • Eine weitere bevorzugte Haut- und Haarpflegekomponente, die mit dem Polymer A in den Haut- und Haarreinigungsmitteln verwendet werden kann, ist ein kationisches Tensid.
  • Diese sind üblicherweise ausgewählt aus der Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen, der Esterquats und der Amidoamine, und sie werden in Mengen von 0,01 bis 5 Gew.-%, bevorzugt von 0,025 bis 4 Gew.-% und insbesondere in Mengen von 0,05 bis 3 Gew.-% eingesetzt, wobei sich die Mengen auf das Gesamtgewicht des Haut- und/oder Haarreinigungsmittels beziehen.
  • Bevorzugte quaternäre Ammoniumverbindungen sind Ammoniumhalogenide, insbesondere Chloride und Bromide, wie Alkyltrimethylammoniumchloride, Dialkyldimethylammoniumchloride und Trialkylmethylammoniumchloride, z. B. Cetyltrimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Behenyltrimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Lauryldimethylammoniumchlorid, Lauryldimethylbenzylammoniumchlorid und Tricetylmethylammoniumchlorid, sowie die unter den INCI-Bezeichnungen Quaternium-27 und Quaternium-83 bekannten Imidazolium- Verbindungen. Die langen Alkylketten der oben genannten Tenside weisen bevorzugt 10 bis 22 Kohlenstoffatome auf.
  • Bei Esterquats handelt es sich um bekannte Stoffe, die sowohl mindestens eine Esterfunktion als auch mindestens eine quartäre Ammoniumgruppe als Strukturelement enthalten. Bevorzugte Esterquats sind quaternierte Estersalze von Fettsäuren mit Triethanolamin, quaternierte Estersalze von Fettsäuren mit Diethanolalkylaminen und quaternierten Estersalzen von Fettsäuren mit 1,2-Dihydroxypropyldialkylaminen. Solche Produkte werden beispielsweise unter den Warenzeichen Stepantex®, Dehyquart® und Armocaree vertrieben. Die Produkte Armocare® VGH-70, ein N,N-Bis(2-Palmitoyloxyethyl)dimethylammoniumchlorid, sowie Dehyquart® F-75, Dehyquart®C-4046, Dehyquart® L80 und Dehyquart® AU-35 sind Beispiele für solche Esterquats.
  • Die Alkylamidoamine werden üblicherweise durch Amidierung natürlicher oder synthetischer Fettsäuren und Fettsäureschnitte mit Dialkylaminoaminen hergestellt. Eine erfindungsgemäß besonders geeignete Verbindung aus dieser Substanzgruppe stellt das unter der Bezeichnung Tegoamid® S 18 im Handel erhältliche Stearamidopropyl-dimethylamin dar.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform, in denen das Polymer A verwendet werden kann, ist ein mildes Antischuppenshampoo. Diese beinhalten als zwingende Komponente mindestens einen Antischuppenwirkstoff in einer Menge von 0,05 bis 5 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 bis 3,0 Gew.-% und insbesondere von 0,3 bis 2,0 Gew.-% zugegeben (bezogen auf das gesamte Mittel).
  • Antischuppenmittel tragen zur Verbesserung des Kopfhautzustandes bei, denn mit der Verringerung oder Inhibierung von Kopfschuppen geht auch eine bessere Hautverträglichkeit und ein geringeres Irritationspotential der Kopfhaut einher. Erfindungsgemäß geeignete Antischuppenwirkstoffe sind ausgewählt aus Piroctone Olamine, Climbazol, Zink Pyrithion, Ketoconazole, Salicylsäure, Schwefel, Selensulfide, Teerpräparaten, Undecensäurederivaten, Klettenwurzelextrakten, Pappelextrakten, Brennesselextrakten, Walnussschalenextrakten, Birkenextrakten, Weidenrindenextrakten, Rosmarinextrakten und/oder Arnikaextrakten.
  • Besonders bevorzugt sind Salicylsäure, Climbazol, Zink Pyrithion und Piroctone Olamine. Ein Faktor, durch den die Haare und die Kopfhaut ebenfalls beeinträchtigt werden können ist UV-Strahlung. Um die Schädigung der Kopfhaut und der Haare durch UV-Strahlung daher so gering wie möglich zu halten, wird zusätzlich zu dem Polymer A bevorzugt ein UV-Filter in den Haut- und/oder Haarreinigungsmitteln verwendet.
  • Die erfindungsgemäß zu verwendenden UV-Filter unterliegen hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer physikalischen Eigenschaften keinen generellen Einschränkungen. Vielmehr eignen sich alle im Kosmetikbereich einsetzbaren UV-Filter, deren Absorptionsmaximum im UVA(315–400 nm)-, im UVB(280–315 nm)- oder im UVC(< 280 nm)-Bereich liegt. UV-Filter mit einem Absorptionsmaximum im UVB-Bereich, insbesondere im Bereich von etwa 280 bis etwa 300 nm, sind besonders bevorzugt. Die erfindungsgemäß verwendeten UV-Filter können beispielsweise ausgewählt werden aus substituierten Benzophenonen, p-Aminobenzoesäureestern, Diphenylacrylsäureestern, Zimtsäureestern, Salicylsäureestern, Benzimidazolen und o-Aminobenzoesäureestern.
  • Bevorzugt sind solche UV-Filter, deren molarer Extinktionskoeffizient am Absorptionsmaximum oberhalb von 15 000, insbesondere oberhalb von 20000, liegt.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind solche UV-Filter bevorzugt, die eine kationische Gruppe, insbesondere eine quartäre Ammoniumgruppe, aufweisen.
  • Zwei bevorzugte UV-Filter mit kationischen Gruppen sind die als Handelsprodukte erhältlichen Verbindungen Zimtsäureamidopropyl-trimethylammoniumchlorid (Incroquat®UV-283) und Dodecyldimethylaminobenzamidopropyl-dimethylammoniumtosylat (Escalol® HP 610).
  • Selbstverständlich umfasst die erfindungsgemäße Lehre auch die Verwendung einer Kombination von mehreren UV-Filtern. Im Rahmen dieser Ausführungsform ist die Kombination mindestens eines wasserunlöslichen UV-Filters mit mindestens einem UV-Filter mit einer kationischen Gruppe bevorzugt.
  • Die UV-Filter (I) werden üblicherweise in Mengen 0,1–5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, eingesetzt. Mengen von 0,4–2,5 Gew.-% sind bevorzugt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können zusätzlich Emulgatoren verwendet werden. Emulgatoren bewirken an der Phasengrenzfläche die Ausbildung von Wasser- bzw. ölstabilen Adsorptionsschichten, welche die dispergierten Tröpfchen gegen Koaleszenz schützen und damit die Emulsion stabilisieren. Emulgatoren sind daher wie Tenside aus einem hydrophoben und einem hydrophilen Molekülteil aufgebaut. Hydrophile Emulgatoren bilden bevorzugt O/W-Emulsionen und hydrophobe Emulgatoren bilden bevorzugt W/O-Emulsionen. Unter einer Emulsion ist eine tröpfchenförmige Verteilung (Dispersion) einer Flüssigkeit in einer anderen Flüssigkeit unter Aufwand von Energie zur Schaffung von stabilisierenden Phasengrenzflächen mittels Tensiden zu verstehen.
  • Die Auswahl dieser emulgierenden Tenside oder Emulgatoren richtet sich dabei nach den zu dispergierenden Stoffen und der jeweiligen äußeren Phase sowie der Feinteiligkeit der Emulsion. Erfindungsgemäß verwendbare Emulgatoren sind beispielsweise
    • – Anlagerungsprodukte von 4 bis 30 Mol Ethylenoxid und/oder 0 bis 5 Mol Propylenoxid an lineare Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen, an Fettsäuren mit 12 bis 22 C-Atomen und an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe,
    • – C12-C22-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 Mol Ethylenoxid an Polyole mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere an Glycerin,
    • – Ethylenoxid- und Polyglycerin-Anlagerungsprodukte an Methylglucosid-Fettsäureester, Fettsäurealkanolamide und Fettsäureglucamide,
    • – C8-C22-Alkylmono- und -oligoglycoside und deren ethoxylierte Analoga, wobei Oligomerisierungsgrade von 1,1 bis 5, insbesondere 1,2 bis 2,0, und Glucose als Zuckerkomponente bevorzugt sind,
    • – Gemische aus Alkyl-(oligo)-glucosiden und Fettalkoholen zum Beispiel das im Handel erhältliche Produkt Montanov®68,
    • – Anlagerungsprodukte von 5 bis 60 Mol Ethylenoxid an Rizinusöl und gehärtetes Rizinusöl,
    • – Partialester von Polyolen mit 3-6 Kohlenstoffatomen mit gesättigten Fettsäuren mit 8 bis 22 C-Atomen,
    • – Sterine. Als Sterine wird eine Gruppe von Steroiden verstanden, die am C-Atom 3 des Steroid-Gerüstes eine Hydroxylgruppe tragen und sowohl aus tierischem Gewebe (Zoosterine) wie auch aus pflanzlichen Fetten (Phytosterine) isoliert werden. Beispiele für Zoosterine sind das Cholesterin und das Lanosterin. Beispiele geeigneter Phytosterine sind Ergosterin, Stigmasterin und Sitosterin. Auch aus Pilzen und Hefen werden Sterine, die sogenannten Mykosterine, isoliert.
    • – Phospholipide. Hierunter werden vor allem die Glucose-Phospolipide, die z. B. als Lecithine bzw. Phospahtidylcholine aus z. B. Eidotter oder Pflanzensamen (z. B. Sojabohnen) gewonnen werden, verstanden.
    • – Fettsäureester von Zuckern und Zuckeralkoholen, wie Sorbit,
    • – Polyglycerine und Polyglycerinderivate wie beispielsweise Polyglycerinpoly-12-hydroxystearat (Handelsprodukt Dehymuls® PGPH),
    • – Lineare und verzweigte Fettsäuren mit 8 bis 30 C-Atomen und deren Na-, K-, Ammonium-, Ca-, Mg- und Zn-Salze.
  • Die Emulgatoren werden bevorzugt in Mengen von 0,1 – 25 Gew.-%, insbesondere 0,5–15 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, eingesetzt.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie jedoch darauf einzuschränken: Alle Angaben sind – sofern nicht anders angegeben – in Gewichtsprozent.
  • Beispiele:
  • Shampoo
    Wirkstoff/Handelsprodukt Menge [Gew.-%]
    1 2 3
    Texapon®1K 14 S 50 - -
    Texapon®2 NSO - 40 40
    Dehyton®3 K 10 - -
    Dehyton®4 G - 6 6
    Plantacare®5 818 UP 4 - -
    Lamesoft®8 PO 65 - 2,0 -
    Salicylsäure - - 0,2
    D-Panthenol 0,5 - 0,2
    Nicotinsäureamid 0,3 - 0,15
    SoftCat®7 SL-100 0,3 - -
    SoftCat®8 SX-400 X - 0,1 0,1
    Citronensäure 0,5 1,5 0,55
    Arlypon®9 F 1,2 - -
    Cetiol®10 HE - 0,8 0,3
    Pantolacton - 0,5 0,5
    Gluadin®11 WQ - 1,0 1,0
    Euperlan®12 PK 3000 - - 2,35
    Cutina®13 HR - - 0,1
    Comperlan®14 100 - - 0,45
    Sieben-Kräuter-Extrakt - - 0,1
    NaCl 1,3 1,3 1,3
    Parfum - - 0,3
    Konservierungsmittel q. s. q. s. q. s.
    Wasser ad 100 ad 100 ad 100
    Antischuppenshampoo:
    INCI Menge
    Wasser ad 100
    Polyquaternium-67 0,15
    Citric Acid 0,55
    Sodium Laureth Sulfate 12
    Sodium Hydroxide 0,1
    Parfum (Fragrance) 0,35
    Polyquaternium-7 0,18
    Panthenol 0,15
    Pantolactone 0,002
    Niacinamide 0,15
    Sodium Benzoate 0,5
    Cocamide MEA 0,6
    PEG-7 Glyceryl Cocoate 0,5
    Hydrogenated Castor Oil 0,25
    PEG-14M 0,02
    PEG-12 Dimethicone 0,14
    Dimethicone 0,2
    Sodium Chloride 1,0
    Cocamidopropyl Betaine 2,394
    Zinc Pyrithione 0,5
    Baby- und Kindershampoo:
    Beschreibung Menge
    Texapon®15 SB 3 unkonserviert 4
    Citronensäure Monohydrat Standard 0,1
    Salicylsäure 0,2
    Na-benzoat 0,5
    Bitrex®16 2,5% in Wasser 0,08
    Plantacare 818 UP 6
    D-Panthenol 75% 0,2
    Nikotinsäureamid 0,15
    Kokosamidopropylbetain 40% 6
    SoftCat SL-100 0,3
    Parfum 0,3
    Cetiol HE 2
    Wasser ad 100
  • In den Shampoos wurden die folgenden Handelsprodukte verwendet:
    1 INCI-Bezeichnung: SODIUM MYRETH SULFATE, AS 26–28%; Cognis
    2 INCI-Bezeichnung: SODIUM LAURETH SULFATE, AS 27–29%, Cognis
    3 INCI-Bezeichnung: COCAMIDOPROPYL BETAINE, AS 29–32%, Cognis
    4 INCI-Bezeichnung: DISODIUM COCOAMPHODIACETATE, AS 30%, Cognis
    5 INCI-Bezeichnung: COCO-GLUCOSIDE, AS 51–53%, Cognis
    6 INCI-Bezeichnung: COCO-GLUCOSIDE, GLYCERYL OLEATE, AQUA, Cognis
    7 INCI-Bezeichnung: Polyquaternium-67, Dow (Amerchol)
    8 INCI-Bezeichnung: Polyquaternium-67, Dow (Amerchol)
    9 INCI-Bezeichnung: LAURETH-2, Cognis
    10 INCI-Bezeichnung: PEG-7 GLYCERYL COCOATE, AS 2,5% in Wasser, Cognis
    11 INCI-Bezeichnung: LAURDIMONIUM HYDROXYPROPYL HYDROLYZED WHEAT
    PROTEIN, Cognis
    12 INCI-Bezeichnung: GLYCOL DISTEARATE, GLYCERIN, LAURETH-4,
    COCAMIDOPROPYL BETAINE, Cognis
    13 INCI-Bezeichnung: HYDROGENATED CASTOR OIL, Cognis
    14 INCI-Bezeichnung: COCAMIDE MEA, Cognis
    15 INCI-Bezeichnung: DISODIUM LAURETH SULFOSUCCINATE, Cognis
    16 INCI-Bezeichnung: DENATONIUM BENZOATE, S.P.C.I.
  • Die Rezeptur 3 wurde in einem sogenannten Patch Test mit drei weiteren Rezepturen hinsichtlich ihrer Hautverträglichkeit verglichen. Es wurde das Ausmaß der Hautrötung nach 6, 24, 48 und 72 Stunden bestimmt.
  • Vergleichsrezeptur 3a entsprach Rezeptur 3, doch anstatt 0,1 Gew.-% SoftCat SX-400 X wurde Polymer JR 400 eingesetzt.
  • Vergleichsrezeptur 3b entsprach Rezeptur 3, doch anstatt 0,1 Gew.-% SoftCat SX-400 X wurde Jaguar C 162 eingesetzt.
  • Vergleichsrezeptur 3c entsprach Rezeptur 3, doch sie enthielt kein kationisches Polymer.
  • Der Patch Test ergab, dass die Rezeptur 3 eine signifikant bessere Hautverträglichkeit gegenüber den Vergleichsrezepturen aufwies.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3723354 A [0017]
    • - DE 19736906 [0017]
    • - WO 92/13829 [0041]
    • - DE 19756454 [0082]

Claims (8)

  1. Kosmetische Verwendung eines quaternisierten Hydroxyethylcellulosepolymers A, das mit kationischen Trimethylammonium- und Dimethyldodecylammoniumgruppen substituiert ist, zur Verringerung des Hautirritationspotentials in Haut- und/oder Haarbehandlungsmitteln.
  2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel – bezogen auf ihr Gewicht – 3 bis 40 Gew.-%, bevorzugt 4 bis 35 Gew.-%, mehr bevorzugt 5 bis 30 Gew.-% und insbesondere 6 bis 25 Gew.-% anionische, amphotere und/oder zwitterionische Tenside umfassen.
  3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel auf einer milden Tensidmischung basieren, enthaltend milde anionische und milde amphotere und/oder zwitterionische Tenside.
  4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die milde Tensidmischung anionische Tenside ausgewählt aus der Gruppe der Alkylpolyglykolethersulfate, Ethercarbonsäuren und/oder Sulfobernsteinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 10, bevorzugt mit 1 bis 4 Oxyethylgruppen, sowie amphotere/zwitterionische Tenside ausgewählt aus der Gruppe der C8-18-Alkylbetaine, C8-18-Alkylamido(C1-4)-alkylbetaine und/oder C8-18-Alkylamphomono- oder -diacetate, enthält.
  5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel – bezogen auf ihr Gewicht – 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,15 bis 7,5 Gew.-%, mehr bevorzugt 0,2 bis 6,5 Gew.-% und insbesondere 0,25 bis 5 Gew.-% mindestens eines nichtionischen Tensids und/oder eines nichtionischen Emulgators umfassen.
  6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel weiterhin mindestens einen Haarpflegestoff aus der Gruppe der Proteinhydrolysate und/oder der Vitamine und/oder der von A verschiedenen kationischen Polymere und/oder der Pflanzenextrakte und/oder der Ölkomponenten enthalten.
  7. Verwendung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haut- und/oder Haarbehandlungsmittel mindestens einen Haarpflegestoff auf der Gruppe Panthenol, Pantolacton, Nicotinsäureamid, Keratinhydrolysat, Weizenproteinhydrolysat, Polyquaternium-10, Polyquaternium-7, Polyquaternium-74, Polyquaternium-89 sowie kationischen Guar-Derivaten, enthält.
  8. Verwendung eines quaternisierten Hydroxyethylcellulosepolymers A, das mit kationischen Trimethylammonium- und Dimethyldodecylammoniumgruppen substituiert ist, in sensitiven Baby-, Kinder- und/oder Antischuppen-Reinigungsmitteln.
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