DE102009044265B4 - Getriebemechanismus mit Bremsfunktion - Google Patents
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Abstract
Getriebemechanismus (1) mit Laufbüchse, der in einem Linearstellglied (8) mit Schnecke (821) verwendbar ist, mit: A. einer Führungsspindel (10); B. einer Schneckenrad-Baugruppe (20), die an eine Seite der Führungsspindel (10) angesetzt ist und ein durch die Schnecke (821) drehend angetriebenes Schneckenrad (21) sowie mehrere Klemmarme (22) aufweist, die sich von einer Seite des Schneckenrads (21) aus axial nach außen erstrecken, wobei zwischen jeweils zwei benachbarten Klemmarmen (22) ein Abstandsschlitz (23) ausgebildet ist; C. einem Zwischenring (30), der auf Umfangsrändern der Klemmarme (22) aufgesetzt ist; D. einem Isolierelement (40), das einen Umfangsrand des Zwischenrings (30) umgibt, wobei eine Seite am Linearstellglied (8) fixiert ist, um die Drehung des Zwischenrings (30) auf eine einzige Richtung einzuschränken; E. einer passiven Laufbüchse (50), die an einem Umfangsrand mehrere Vertiefungen (52) aufweist und die durch Kopplung auf die Führungsspindel (10) drehfest aufgesetzt ist, wobei zwischen den Vertiefungen (52), dem Abstandsschlitz (23) und dem Zwischenring (30) ein Aufnahmeraum gebildet ist; und F. mehreren Lagernadeln (60), die jeweils im Aufnahmeraum untergebracht sind und mit einem jeweiligen Klemmarm (22), dem Zwischenring (30) und der passiven Laufbüchse (50) in Kontakt stehen; G. wobei dann, wenn das Schneckenrad (21) drehend angetrieben wird, die Klemmarme (22) auch auf die Lagernadeln (60) und den Zwischenring (30) drücken, wodurch sich dieser dreht, da er durch das Isolierelement (40) verklemmt ist und festgehalten wird, so dass eine Reibungskraft zwischen den Klemmarmen (22), den Lagernadeln (60) und dem Zwischenring (30) verhindert, dass die Drehgeschwindigkeit der durch die Klemmarme (22) angetriebenen Lagernadeln (60) und des Zwischenrings (30) zunimmt, wodurch die Drehzahlen der passiven Laufbüchse (50) und der Führungsspindel (10) abgesenkt werden.
Description
- Die Erfindung betrifft allgemein einen Getriebemechanismus, insbesondere einen solchen mit Bremsfunktion für ein Linearstellglied.
- Linearstellglieder werden im Allgemeinen unter Verwendung mehrerer Antriebsbaugruppen eingesetzt, beispielsweise Motoren, Schnecken und Schneckenräder, um eine Führungsspindel anzutreiben. Dabei steht ein Teleskoprohr mit der Führungsspindel in Eingriff und wird durch diese angetrieben, um Linearbewegungen eines Ausfahrens und eines Einfahrens auszuführen. Da Linearstellglieder gegenüber Luft- und/oder Öldruckzylindern hinsichtlich der Konstruktion und des Aufbaus einfacher und zweckdienlicher sind, werden sie in weitem Umfang bei Einrichtungen wie Krankenhausbetten und elektrisch angetriebenen Stühlen verwendet, wo Ausfahr- und Einfahrbewegungen benötigt werden.
- Gemäß dem Stand der Technik muss, um die Effizienz des Mechanismus zu erhöhen oder eine höhere Verstellgeschwindigkeit zu erzielen, der Führungsweg der Führungsspindel im Allgemeinen verlängert werden. Dabei entstehen jedoch zwei Probleme. Zunächst kann sich die Führungsspindel nicht selbst sperren. Zweitens kann die Absenkgeschwindigkeit einer mit der Führungsspindel in Eingriff stehenden Mutter sehr hoch werden, so dass das mit der Mutter verbundene Teleskoprohr sehr schnell eingefahren wird, was für den Anwender unbequem ist.
- Gemäß einem Stand der Technik, wie er im Dokument
EP 1556630 B1 offenbart ist, verfügt das Linearstellglied über einen umkehrbaren Motor, eine Schnecke-Schneckenrad-Baugruppe, eine einstellbare Baugruppe, einen Zylinderteil und eine Schraubenfeder. Die Schnecke-Schneckenrad-Baugruppe ist mit dem Motor bzw. der einstellbaren Baugruppe verbunden, wodurch sich Betriebmodi ergeben. Die Schraubenfeder ist außen am zylindrischen Teil angeordnet, und sie zeigt eine spezielle Windungsrichtung in solcher Art, dass sie in Bezug auf eine spezielle Bewegungsrichtung einen Bremseffekt auf die einstellbare Baugruppe ausübt, wobei die Schraubenfeder Druck auf die Umgebung des zylindrischen Teils ausübt. Dabei ist die Schraubenfeder mit einer Seite am Schneckenrad fixiert an der Schnecke-Schneckenrad-Baugruppe positioniert, wodurch sie sich um den statisch befestigten zylindrischen Teil dreht. - Jedoch entsteht bei dieser Art von Linearstellglied während eines Bremsprozesses zwischen der Schraubenfeder und dem zylindrischen Teil eine Relativbewegung, wodurch Reibungswärme entsteht, die zu einer so hohen Temperatur führen kann, dass der zylindrische Teil schmilzt. Ferner muss die Bremskraft durch die Schraubenfeder größer werden, wenn der Führungsweg der Führungsspindel größer wird. Dann kann es noch leichter zu einem Schmelzen auf Grund stark erhöhter Temperatur kommen. Ein zusätzliches Problem besteht darin, dass die Bremskraft auch dann vorhanden ist, wenn gar keine Belastung vorliegt. Dies bedeutet, dass der Motor auch dann noch den Widerstand der Feder überwinden muss, wenn ein Einziehvorgang auszuführen ist. Dadurch wird Energie verbraucht, obwohl keine Belastung vorliegt.
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DE 695 02 203 T2 zeigt eine Linearantrieb, mit einem Antriebsgehäuse und einer nicht selbstgehemmten Schraubenspindel, die in beiden Richtungen drehbar ist, einer Antriebsmutter, die auf der Schraubenspindel axial verschiebbar und mit einer Antriebswelle verbunden ist und einem reversierbaren Elektromotor, der die Schraubenspindel über ein Getriebe antreibt und die Antriebswelle abhängig von der Richtung der Drehrichtung der Spindel nach vorn schiebt bzw. zurückbewegt. -
US 4,246,991 A zeigt eine Vorrichtung zum Wandeln einer Rotationsbewegung in eine Linearbewegung mit einem Gehäuse, einem drehbaren Antriebsmittel, einer Hülse, einem Paar Schraubenfedern und Mitteln, um die Rotationsbewegung der Abtriebswelle in eine Linearbewegung zu wandeln. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Getriebemechanismus mit Bremsfunktion zu schaffen, bei dem es zu keiner Energievergeudung durch die Bremseinrichtung kommt.
- Diese Aufgabe ist durch die Getriebemechanismen gemäß den beigefügten unabhängigen Ansprüchen 1 und 2 gelöst. Bei den erfindungsgemäßen Mechanismen wird zwischen Lagernadeln und einem Zwischenring eine Reibungskraft erzeugt, wodurch die Drehung der Führungsspindel in einer speziellen Richtung behindert wird, so dass es zur gewünschten Bremsfunktion nur in einer Richtung kommt.
- Auf Grund seines Aufbaus entsteht beim Getriebemechanismus gemäß der Erfindung nur wenig Reibungswärme, so dass keine Gefahr eines Schmelzens von Bauteilen besteht. Der Zwischenring kann sich leicht im Isolierelement drehen, wodurch der Getriebemechanismus eine hervorragende Getriebefunktion zeigt. Wenn die Führungsspindel nach hinten geschoben wird, entsteht keine Relativverschiebung zwischen dem Zwischenring, jeder Lagernadel, der passiven Laufbüchse und der Führungsspindel, wodurch die Letztere sicher festgehalten wird und vermieden werden kann, dass in Bezug auf sie und die Mutter ein Selbstverschiebeeffekt auftritt. Bei einer Lasterhöhung nimmt die Reibungskraft zwischen den jeweiligen Getriebekomponenten zu, wodurch keine überflüssige Reibungskraft erzeugt wird und keine Energie verbraucht wird, wenn keine Last vorliegt. Die Einfahrgeschwindigkeit des Teleskoprohrs ist auch bei verschiedenen Belastungen praktisch gleich. So kann die Absenkgeschwindigkeit konstant gehalten werden, wodurch der Komfort für den Benutzer deutlich verbessert wird.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert.
-
1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Getriebemechanismus gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; -
2 und3 sind eine perspektivische Explosionsansicht bzw. eine Darstellung des Getriebemechanismus gemäß der Ausführungsform in zusammengebautem Zustand bei Anwendung in einem Linearstellglied; -
4 ist eine Schnittansicht der3 entlang der Schnittlinie 4-4; -
5 ist eine Schnittansicht der2 entlang der Schnittlinie 5-5 während einer Benutzung der Ausführungsform; -
6 ist eine Schnittansicht der2 entlang der Schnittlinie 6-6 während einer Benutzung der Ausführungsform; -
7 ist eine Schnittansicht der2 entlang der Schnittlinie 7-7 während einer Benutzung der Ausführungsform; und -
8 und9 sind eine perspektivische Explosionsansicht bzw. eine Ansicht eines Getriebemechanismusses im zusammengebauten Zustand gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. - Der in der
1 dargestellte Getriebemechanismus1 stellt eine Laufbüchse zur Verfügung. Er verfügt im Wesentlichen über eine Führungsspindel10 , eine Schneckenrad-Baugruppe20 , ein Zwischenring30 , ein Isolierelement40 , eine passive Laufbüchse50 sowie mehrere Lagernadeln60 . - Die Führungsspindel
10 verfügt über einen Gewindeabschnitt11 und einen sich von diesem ausgehend erstreckenden axialen Abschnitt12 , an dessen einer Seite eine Außenebene13 ausgebildet ist. Abhängig von den im jeweiligen Fall erforderlichen Übertragsbedingungen kann die Führungsspindel für eine Rotationsrichtung nach links oder rechts ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform ist die Führungsspindel10 für die Rotationsrichtung nach rechts ausgebildet. - Die Schneckenrad-Baugruppe
20 besteht beim Ausführungsbeispiel aus Kunststoffmaterial (z. B. POM), und sie ist auf den axialen Abschnitt12 der Führungsspindel10 aufgesetzt. Die Schneckenrad-Baugruppe20 verfügt über ein Schneckenrad21 sowie mehrere sich ausgehend von einer Seite desselben erstreckende Klemmarme22 . Zwischen jeweils zwei benachbarten Klemmarmen22 ist ein Abstandsschlitz23 ausgebildet. Am Umfang des Schneckenrads21 sind mehrere Schneckenradzähne211 ausgebildet. Abhängig von den Übertragungserfordernissen der Praxis sind diese Schneckenradzähne211 für die Rotationsrichtung nach links oder nach rechts ausgebildet. Bei der Ausführungsform sind sie für dieselbe Rotationsrichtung wie die Führungsspindel10 ausgebildet. - Der Zwischenring
30 ist ein zylindrischer Körper aus Metall, und er ist auf den Umfangsrand jedes Klemmarms21 so aufgesetzt, dass er mit jeder dieser Umfangsflächen in Kontakt steht. - Bei dieser Ausführungsform ist das Isolierelement
40 eine Schraubenfeder, wobei jedoch keine Einschränkung hierauf besteht. Das Isolierelement40 dient dazu, den Zwischenring30 so zu hemmen, dass er sich nur in einer Rotationsrichtung dreht. Dieses Isolierelement40 verklemmt elastisch mit dem Umfangsrand des Zwischenrings30 . Die Rotationsrichtung des Isolierelements40 ist dieselbe wie die des Schneckenradzahns211 . Von der rechten Seite des Isolierelements40 aus erstreckt sich ein Positionierungsabschnitt41 nach unten. - Eine in der passiven Laufbüchse
50 angeordnete Innenebene51 steht mit der Positionierungsebene13 der Führungsspindel10 in Kontakt, und die Laufbüchse50 kann nach dem Zusammensetzen mit der Führungsspindel10 gemeinsam gedreht werden. Am Umfangsrand der passiven Laufbüchse50 sind mehrere V-förmige Vertiefungen52 voneinander getrennt ausgebildet. Nachdem die passive Laufbüchse50 , alle Klemmarme21 und der Zwischenring30 zusammengebaut sind, ist zwischen der Vertiefung52 , dem Abstandsschlitz23 und der Innenwandfläche des Zwischenrings30 ein Aufnahmeraum gebildet. - In diesem Aufnahmeraum ist die Lagernadel
60 , ein massiver, zylindrischer Körper, untergebracht, die in Wälzkontakt mit dem Klemmarm21 , dem Zwischenring30 und der passiven Laufbüchse50 steht. - Außerdem verfügt der Getriebemechanismus
1 dieser Ausführungsform über eine Begrenzungsblockabdeckung70 , die an eine Seite der passiven Laufbüchse50 angesetzt ist und sich nach außen so erstreckt, dass sie die Lagernadeln60 in solcher Weise abdeckt, dass die Bewegungsposition derselben eingegrenzt werden. - Aus den
2 bis4 ist es erkennbar, dass dieser Getriebemechanismus1 bei einem Linearstellglied8 angewandt werden kann, das hauptsächlich aus einem unteren Sitzkörper81 , einem Motor82 , einem Außenrohr83 , einem Teleskoprohr84 , mehreren Lagern85 und einem oberen Sitzkörper86 besteht. In diesem Fall ist der Motor82 im unteren Sitzkörper81 untergebracht, und von seinem Zentrum aus erstreckt sich eine Schnecke82 , die für eine Kraftübertragung mit dem Schneckenrad21 in Eingriff steht. Außerdem ist im unteren Sitzkörper81 ein eingebetteter Schlitz811 ausgebildet, der dazu dient, den Positionierabschnitt41 des Isolierelements40 , das darin eingebettet wird, zu fixieren. Eine Seite des Außenrohrs83 ist im unteren Sitzkörper81 fixiert, während das Teleskoprohr84 in diesem Außenrohr83 angeordnet ist. An einer Seite des Teleskoprohrs84 ist eine mit der Führungsspindel10 in Eingriff stehende Mutter841 angeordnet, wie es aus der4 erkennbar ist, so dass das Teleskoprohr84 in Bezug auf das Außenrohr83 mittels der Drehung der Führungsspindel10 eine Linearbewegung eines Ausfahrens oder Einfahrens ausführen kann. Andererseits sind die Lager gesondert an die Führungsspindel10 und das Schneckenrad21 angesetzt, und sie sind im unteren Sitzkörper81 montiert. Dabei ist der untere Sitzkörper81 so untergebracht, dass er unter dem ihm entsprechenden oberen Sitzkörper86 abgedeckt vorliegt, wodurch ein Linearstellglied8 aufgebaut ist. - Wie es aus der
5 erkennbar ist, drückt, wenn das Schneckenrad21 durch die Schnecke82 in der Vorwärtsrichtung so angetrieben wird, dass sie sich in der Uhrzeigerrichtung dreht, d. h., wenn das Teleskoprohr84 durch die Führungsspindel10 so angetrieben wird, dass es in das Außenrohr83 eingezogen wird, jeder Klemmarm22 auf den Zwischenring30 und jede Lagernadel60 , damit eine Drehung ausgeführt wird. Mittels der Schraubenfeder ist die Rotationsrichtung des Isolierelements40 dieselbe wie die des Schneckenrads21 , wobei der Positionierabschnitt41 des Isolierelements40 in den Einbettungsschlitz811 des unteren Schlitzkörpers81 eingesetzt ist, so dass der Zwischenring30 durch Verklemmung durch das Isolierelement40 angezogen wird, wobei er umfasst wird und sich nicht mehr drehen kann. In diesem Fall nehmen die Reibungskräfte zu, wie sie durch jeden Klemmarm22 auf jede Lagernadel60 und den Zwischenring30 ausgeübt werden, so dass die Drehgeschwindigkeiten der passiven Laufbüchse50 und der Führungsspindel10 verlangsamt werden. Daher wird, wenn das Linearstellglied8 an einem elektrisch betriebenen Bett oder Stuhl angebracht ist, die Geschwindigkeit des Teleskoprohrs84 verlangsamt, wenn es in das Außenrohr83 eingezogen wird, wodurch der Komfort für den Benutzer erhöht ist. - Wie es aus der
6 erkennbar ist, drückt, wenn das Schneckenrad21 durch die Schnecke82 rückwärts so angetrieben wird, dass es sich in der Gegenuhrzeigerrichtung dreht, d. h., wenn das Teleskoprohr84 durch die Führungsspindel10 so angetrieben wird, dass es aus dem Außenrohr83 ausgefahren wird, jeder Klemmarm22 so auf den Zwischenring30 , dass sich jede Lagernadel60 dreht. Auf Grund der Schraubenfeder ist die Rotationsrichtung des Isolierelements40 entgegengesetzt zu der des Schneckenrads21 , so dass das Isolierelement40 auf Grund der Drehung des Zwischenrings30 einen losen Zustand einnimmt. Daher nehmen die Reibungskräfte zwischen dem Zwischenring30 , dem Isolierelement40 und jeder Lagernadel60 ab, wodurch sich der Zwischenring30 leicht im Isolierelement40 drehen kann. Dadurch zeigt der Getriebemechanismus1 hervorragende Getriebeeigenschaften. - Wie es aus der
7 erkennbar ist, wird die passive Laufbüchse50 für einen Betätigungsvorgang angetrieben, wenn die Führungsspindel10 durch die Mutter841 des Teleskoprohrs84 zurückgedrückt wird. Zwei schräge Flächen der V-förmigen Vertiefung52 der passiven Laufbüchse50 drücken auf Grund eines Reibungsvorgangs auf jede Lagernadel60 . Da der Zwischenring30 durch das Isolierelement40 , das mit der Konfiguration einer Schraubenfeder dargestellt ist, verklemmt wird, ist er fest umschlossen und kann sich nicht mehr drehen, wodurch zwischen ihm, jeder Lagernadel60 , der passiven Laufbüchse50 und der Führungsspindel10 keine Relativübertragung erzeugt wird. In diesem Zustand wird die Führungsspindel10 festgehalten, wodurch effektiv verhindert wird, dass sie und die Mutter841 einen Selbstgleiteffekt zeigen. Demgemäß besteht bei der Ausführungsform ein Selbstklemmeffekt, obwohl keinerlei spezielle Selbstklemmeinrichtung installiert ist. - Bei der durch die
8 und9 veranschaulichten Ausführungsform liegt ein Getriebemechanismus1' vor, bei dem mehrere Verzahnungsstege14 und Verzahnungsnuten53 zwischen der Führungsspindel10 und der Laufbüchse50 angeordnet sind, wobei sich die letzteren beiden durch das Zusammenwirken der Verzahnungsstege50 und der Verzahnungsnuten53 gemeinsam drehen können. Außerdem kann die Schneckenrad-Baugruppe20 der vorigen Ausführungsform durch eine passive Baugruppe20' ersetzt werden, die hauptsächlich über ein passives Rad21a , eine kurze Achse24 , ein Kupplungselement25 und einen Klemmring26 verfügt. In diesem Fall werden mehrere gerade Zähne211a , die an einem Umfangsrand des passiven Rads21a ausgebildet sind, durch das aktive Rad822 des Linearstellglieds8 so angetrieben, dass sie sich drehen. Die kurze Achse24 läuft durch das Zentrum des passiven Rads21a , und das Kupplungselement25 ist an einer Seite derselben befestigt, so dass sie gekoppelt sind. Zwischen dem Kupplungselement25 und dem Klemmring26 , die sich beide gemeinsam drehen, sind mehrere hinterschnittene Blöcke251 und hinterschnittene Schlitze261 , die miteinander zusammenwirken, angeordnet. Ferner erstrecken sich mehrere Klemmarme262 von einer Seite des Klemmrings26 ausgehend nach außen. Zwischen jeweils zwei benachbarten Klemmarmen262 ist auch ein Abstandsschlitz263 ausgebildet. Abgesehen hiervon sind der Aufbau und die Übertragungsfunktionen der Bauelemente dieser Ausführungsform dieselben wie bei der vorigen Ausführungsform, weswegen die zugehörigen Beschreibungsteile nicht wiederholt werden.
Claims (8)
- Getriebemechanismus (
1 ) mit Laufbüchse, der in einem Linearstellglied (8 ) mit Schnecke (821 ) verwendbar ist, mit: A. einer Führungsspindel (10 ); B. einer Schneckenrad-Baugruppe (20 ), die an eine Seite der Führungsspindel (10 ) angesetzt ist und ein durch die Schnecke (821 ) drehend angetriebenes Schneckenrad (21 ) sowie mehrere Klemmarme (22 ) aufweist, die sich von einer Seite des Schneckenrads (21 ) aus axial nach außen erstrecken, wobei zwischen jeweils zwei benachbarten Klemmarmen (22 ) ein Abstandsschlitz (23 ) ausgebildet ist; C. einem Zwischenring (30 ), der auf Umfangsrändern der Klemmarme (22 ) aufgesetzt ist; D. einem Isolierelement (40 ), das einen Umfangsrand des Zwischenrings (30 ) umgibt, wobei eine Seite am Linearstellglied (8 ) fixiert ist, um die Drehung des Zwischenrings (30 ) auf eine einzige Richtung einzuschränken; E. einer passiven Laufbüchse (50 ), die an einem Umfangsrand mehrere Vertiefungen (52 ) aufweist und die durch Kopplung auf die Führungsspindel (10 ) drehfest aufgesetzt ist, wobei zwischen den Vertiefungen (52 ), dem Abstandsschlitz (23 ) und dem Zwischenring (30 ) ein Aufnahmeraum gebildet ist; und F. mehreren Lagernadeln (60 ), die jeweils im Aufnahmeraum untergebracht sind und mit einem jeweiligen Klemmarm (22 ), dem Zwischenring (30 ) und der passiven Laufbüchse (50 ) in Kontakt stehen; G. wobei dann, wenn das Schneckenrad (21 ) drehend angetrieben wird, die Klemmarme (22 ) auch auf die Lagernadeln (60 ) und den Zwischenring (30 ) drücken, wodurch sich dieser dreht, da er durch das Isolierelement (40 ) verklemmt ist und festgehalten wird, so dass eine Reibungskraft zwischen den Klemmarmen (22 ), den Lagernadeln (60 ) und dem Zwischenring (30 ) verhindert, dass die Drehgeschwindigkeit der durch die Klemmarme (22 ) angetriebenen Lagernadeln (60 ) und des Zwischenrings (30 ) zunimmt, wodurch die Drehzahlen der passiven Laufbüchse (50 ) und der Führungsspindel (10 ) abgesenkt werden. - Getriebemechanismus (
1 ) mit Laufbüchse, der in einem Linearstellglied (8 ) mit einem aktiven Rad (822 ) verwendbar ist, mit: A. einer Führungsspindel (10 ); B'. einer passiven Baugruppe (20' ) mit einem passiven Rad (21a ), das durch das aktive Rad (822 ) drehend angetrieben wird, einer durch das passive Rad (21a ) verlaufenden kurzen Achse (24 ), einem auf die kurze Achse aufgesetzten Kupplungselement (25 ) sowie einem mit diesem verbundenen Klemmring (26 ) mit mehreren Klemmarmen (262 ), die sich von einer Seite des Klemmrings (26 ) aus axial nach außen ersrecken und, wobei zwischen jeweils zwei benachbarten Klemmarmen (262 ) ein Abstandsschlitz (263 ) ausgebildet ist. C. einem Zwischenring (30 ), der auf Umfangsrändern der Klemmarme (262 ) aufgesetzt ist; D. einem Isolierelement (40 ), das einen Umfangsrand des Zwischenrings (30 ) umgibt, wobei eine Seite am Linearstellglied (8 ) fixiert ist, um die Drehung des Zwischenrings (30 ) auf eine einzige Richtung einzuschränken; E. einer passiven Laufbüchse (50 ), die an einem Umfangsrand mehrere Vertiefungen (52 ) aufweist und die durch Kopplung auf die Führungsspindel (10 ) drehfest aufgesetzt ist, wobei zwischen den Vertiefungen (52 ), dem Abstandsschlitz (263 ) und dem Zwischenring (30 ) ein Aufnahmeraum gebildet ist; und F. mehreren Lagernadeln (60 ), die jeweils im Aufnahmeraum untergebracht sind und mit einem jeweiligen Klemmarm (262 ), dem Zwischenring (30 ) und der passiven Laufbüchse (50 ) in Kontakt stehen; G'. wobei dann, wenn das passive Rad (21a ) drehend angetrieben wird, die Klemmarme (262 ) auch auf die Lagernadeln (60 ) und den Zwischenring (30 ) drücken, wodurch sich dieser dreht, da er durch das Isolierelement (40 ) verklemmt ist und festgehalten wird, so dass eine Reibungskraft zwischen den Klemmarmen (262 ), den Lagernadeln (60 ) und dem Zwischenring (30 ) verhindert, dass die Drehgeschwindigkeiten der durch die Klemmarme (262 ) angetriebenen Lagernadeln (60 ) und des Zwischenrings (30 ) zunehmen, wodurch die Drehzahlen der passiven Laufbüchse (50 ) und der Führungsspindel (10 ) abgesenkt werden. - Getriebemechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenrad-Baugruppe (
20 ) aus einem Kunststoffmaterial besteht. - Getriebemechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (
40 ) eine Schraubenfeder ist, deren Drehrichtung mit der der Führungsspindel (10 ) übereinstimmt. - Getriebemechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (
52 ) der passiven Laufbüchse (50 ) V-förmig ausgebildet ist. - Getriebemechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Begrenzungsblockabdeckung (
70 ) auf eine Seite der passiven Laufbüchse (50 ) aufgesetzt ist, wobei sich diese Abdeckung so nach außen erstreckt, dass sie die Lagernadeln (60 ) bedeckt, um deren Bewegungspositionen einzuschränken. - Getriebemechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Linearstellglied (
8 ) einen unteren Sitzkörper (81 ) aufweist, der in einem Einbettungsschlitz (811 ) angeordnet ist, in den ein Positionierungsabschnitt (41 ) fixierend eingesetzt ist, der sich vom Isolierelement (40 ) nach außen erstreckt. - Getriebemechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement (
40 ) eine Schraubenfeder ist und seine Rotationsrichtung mit der des Schneckenrads (21 ) übereinstimmt.
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