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TECHNISCHES GEBIET
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Ausführungsformen
von Systemen und Verfahren betreffen Leistungsverarbeitungssysteme
und -verfahren für
deren Verwendung in Steckdosen-Elektrofahrzeugen
(z. B. vollständigen
und hybriden Elektrofahrzeugen).
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HINTERGRUND
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Ein
herkömmliches
Steckdosen-Elektrofahrzeug (z. B. ein vollständiges oder ein hybrides Elektrofahrzeug)
verwendet ein fahrzeugeigenes oder fahrzeugfremdes Batterieladegerät, um die
Batterie des Fahrzeugs von einer Wechselstromsteckdose (AC-Steckdose)
einer Versorgungseinrichtung wieder aufzuladen. Wenn das Fahrzeug
nicht gefahren wird (z. B. wenn das Fahrzeug zuhause über Nacht geparkt
ist), kann der Bediener des Fahrzeugs das Fahrzeug über das
Batterieladegerät
an eine Steckdose anschließen.
Das Batterieladegerät
kann dann Strom aus der Versorgungseinrichtung entnehmen, um die
Batterie wieder aufzuladen.
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Herkömmliche
Batterieladegeräte
weisen einige Probleme in Bezug auf physikalische, Herstellungs-
und/oder Betriebsmerkmale eines Fahrzeugs auf. Zum Beispiel trägt die Aufnahme
eines fahrzeugeigenen Batterieladegeräts bei einem Steckdosen-Elektrofahrzeug
zu dem Gesamtgewicht des Fahrzeugs bei, was die Reichweite des Fahrzeugs bei
einer vorgegebenen Batterieladung verringert. Zudem verbraucht ein
Batterieladegerät
als zu sätzliche
Komponente physikalischen Raum und trägt zu den Herstellungskosten
des Fahrzeugs bei.
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Herkömmliche
Batterieladegeräte
können auch
Leistung aus einer elektrischen Versorgungseinrichtung wahllos entnehmen,
was die Gesamtkosten zum Betreiben eines Steckdosen-Elektrofahrzeugs
für einen
Verbraucher erhöhen
kann. Viele Versorgungsunternehmen verfügen über Ratenpläne, die erhöhte Verbrauchsgebühren für Leistung umfassen,
die während
Zeitspannen entnommen wird, in denen das Versorgungsunternehmen
typischerweise einen Spitzenverbrauch erlebt (z. B. ”Spitzenverbrauchszeitspannen”). Eine
Spitzenverbrauchszeitspanne kann beispielsweise eine Spanne zwischen
17.00 Uhr und 23.00 Uhr umfassen, wenn viele Verbraucher abends
zuhause sind und leistungsverbrauchende Tätigkeiten ausführen (z.
B. Kochen, Wäsche
waschen und so weiter). Zudem wird eine derartige Spitzenverbrauchszeitspanne
wahrscheinlich mit einer Zeitspanne zusammenfallen, wenn das Batterieladegerät eines
Steckdosen-Elektrofahrzeugs
wie zuvor beschrieben an eine AC-Steckdose einer Versorgungseinrichtung
angeschlossen ist. Wenn der Batterieaufladeprozess während einer
Spitzenverbrauchszeitspanne auftritt, können die Verbrauchsgebühren, die
mit dem Wiederaufladen der Batterie verbunden sind und dem Verbraucher
in Rechnung gestellt werden, höher
sein als sie wären,
wenn die Batterie während
einer Nichtspitzenverbrauchszeitspanne aufgeladen würde (z.
B. eine Zeitspanne, wenn die Gebühren
niedriger sind, etwa zwischen Mitternacht und 5.00 morgens).
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Um
die Anreize für
Verbraucher zum Kaufen und Verwenden von Steckdosen-Elektrofahrzeugen zu
erhöhen,
ist es wünschenswert,
Verfahren und Vorrichtungen bereitzustellen, um die Gesamtkosten zum
Betreiben eines Steckdosen-Elektrofahrzeugs für den Verbraucher zu verringern.
Zudem ist es wünschenswert,
Verfahren und Vorrichtungen zum Bereit stellen von Batterieauflademöglichkeiten
bereitzustellen, während
die Fahrzeugherstellkosten, das Fahrzeuggewicht und/oder der von
einem herkömmlichen
Batterieladegerät
verbrauchte physikalische Raum verringert werden. Weitere wünschenswerte Merkmale
und Eigenschaften werden aus der nachfolgenden genauen Beschreibung
und den beigefügten
Ansprüchen
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und dem vorstehenden
technischen Gebiet und Hintergrund ersichtlich.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Eine
Ausführungsform
eines Leistungsverarbeitungssystems zur Verwendung in einem Steckdosen-Elektrofahrzeug
umfasst mindestens einen AC-Elektromotor,
der mit einem bidirektionalen Wechselrichtersystem elektrisch gekoppelt
ist, und ein elektronisches Steuerungssystem. Das elektronische
Steuerungssystem dient zum Bereitstellen einer Antriebsfunktion,
indem es erste Steuerungssignale an das bidirektionale Wechselrichtersystem
liefert, um das bidirektionale Wechselrichtersystem dazu zu veranlassen,
elektrische DC-Leistung aus einer DC-Energiequelle des Fahrzeugs
zu entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung
an Wicklungen des mindestens einen AC-Elektromotors zu liefern,
um das Fahrzeug anzutreiben. Das elektronische Steuerungssystem
dient auch dazu, eine Aufladefunktion bereitzustellen, indem es
zweite Steuerungssignale an das bidirektionale Wechselrichtersystem
liefert, um das bidirektionale Wechselrichtersystem dazu zu veranlassen, AC-Leistung
aus den Wicklungen des mindestens einen AC-Elektromotors zu entnehmen,
die AC-Leistung in DC-Leistung umzusetzen und die DC-Leistung an die DC-Energiequelle
zu liefern, um die DC-Energiequelle wieder aufzuladen.
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Eine
andere Ausführungsform
eines Leistungsverarbeitungssystems zur Verwendung in einem Steckdosen-Elektrofahrzeug
umfasst mindestens einen AC-Elektromotor, der mit einem bidirektionalen
Wechselrichtersystem und mit einem Traktionssystem elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer Ausführungsform
umfasst das bidirektionale Wechselrichtersystem mehrere Schalter
und ist so ausgelegt, dass es das System zur Bereitstellung einer
Antriebsfunktion veranlasst, indem es elektrische DC-Leistung aus
einer DC-Energiequelle des Fahrzeugs in Ansprechen auf den Empfang
erster Steuerungssignale entnimmt, die DC-Leistung in AC-Leistung
umsetzt und die AC-Leistung an Wicklungen des mindestens einen AC-Elektromotors liefert,
um das Fahrzeug anzutreiben. Das bidirektionale Wechselrichtersystem
ist auch so ausgelegt, dass es das System zur Bereitstellung einer
Aufladefunktion veranlasst, indem es AC-Leistung aus den Wicklungen
des mindestens einen AC-Elektromotors in Ansprechen auf den Empfang
zweiter Steuerungssignale entnimmt, die AC-Leistung in DC-Leistung
umsetzt und die DC-Leistung an die DC-Energiequelle liefert, um
die DC-Energiequelle wieder aufzuladen.
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Eine
Ausführungsform
eines Verfahrens zum Betreiben eines Leistungsverarbeitungssystems
eines Steckdosen-Elektrofahrzeugs umfasst, dass während einer
ersten Zeitspanne Wicklungen von mindestens einem AC-Elektromotor und
ein bidirektionales Wechselrichtersystem verwendet werden, um eine
Antriebsfunktion bereitzustellen, indem das bidirektionale Wechselrichtersystem
dazu veranlasst wird, elektrische DC-Leistung aus einer DC-Energiequelle
des Fahrzeugs in Ansprechen auf den Empfang erster Steuerungssignale
zu entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung
an die Wicklungen des mindestens einen AC-Elektromotors zu liefern,
um das Fahrzeug anzutreiben. Das Fahrzeug umfasst auch, dass die Wicklungen
des mindestens einen AC-Elektromotors und das bidirektionale Wechselrichtersystem
während einer
zweiten Zeitspanne zum Bereitstellen einer Aufladefunktion verwendet
werden, indem das bidirektionale Wechselrichtersystem dazu veranlasst wird,
AC-Leistung aus den Wicklungen des mindestens einen AC-Elektromotors in
Ansprechen auf den Empfang zweiter Steuerungssignale zu entnehmen, die
AC-Leistung in DC-Leistung umzusetzen und die DC-Leistung an die DC-Energiequelle zu
liefern, um die DC-Energiequelle wieder aufzuladen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Ausführungsformen
des erfinderischen Gegenstands werden hier nachstehend in Verbindung mit
den folgenden Zeichnungsfiguren beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen
gleiche Elemente bezeichnen und
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1 eine
schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform
eines Steckdosen-Elektrofahrzeugs ist, das eine Ausführungsform eines
Wechselrichtersystems beinhaltet;
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2 eine
Schaltplandarstellung einer Ausführungsform
eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems gemäß einer ersten beispielhaften Ausführungsform
ist;
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3 eine
Schaltplandarstellung einer Ausführungsform
eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems gemäß einer zweiten beispielhaften Ausführungsform
ist;
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4 eine
Schaltplandarstellung einer Ausführungsform
eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems gemäß einer dritten beispielhaften Ausführungsform
ist;
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5 eine
Schaltplandarstellung einer Ausführungsform
eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems gemäß einer vierten beispielhaften Ausführungsform
ist;
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6 eine
Schaltplandarstellung einer Ausführungsform
eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems gemäß einer fünften beispielhaften Ausführungsform
ist;
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7 eine
Schaltplandarstellung einer Ausführungsform
eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems gemäß einer sechsten beispielhaften Ausführungsform
ist; und
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8 ein
Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben eines Leistungsverarbeitungssystems eines
Steckdosen-Elektrofahrzeugs gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform
ist.
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GENAUE BESCHREIBUNG
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Die
folgende genaue Beschreibung ist rein beispielhafter Natur und ist
nicht dazu gedacht, den Umfang der Anmeldung und die Verwendungsmöglichkeiten
des erfinderischen Gegenstands einzuschränken. Darüber hinaus besteht nicht die
Absicht, durch irgendeine explizite oder implizite Theorie gebunden
zu sein, die in dem vorstehenden technischen Gebiet, dem Hintergrund,
der Zusammenfassung oder der folgenden genauen Beschreibung dargestellt
ist. In der folgenden Beschreibung beziehen sich in jeder der Figuren
gleiche Bezugszeichen auf gleiche Elemente.
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Ausführungsformen
umfassen Leistungsverarbeitungssysteme und -verfahren zur Verwendung mit
Steckdosen-Elektrofahrzeugen. Der Begriff ”Leistungsverarbeitung” umfasst
eine oder mehrere Funktionen mit Bezug auf eine Leistungsverarbeitung,
die ohne eine Einschränkung
eine Batterieaufladefunktion (oder eine Aufladefunktion einer anderen
Gleichstromleistungsquelle), eine Wechselstromleistungsquellenfunktion,
eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Wirkleistungsgenerators, eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Blindleistungsgenerators und/oder eine Funktion eines
mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters
umfassen, welche alle nachstehend genauer beschrieben werden. Bei
der Verwendung hierin umfasst der Begriff ”Elektrofahrzeug” sowohl
vollständige
Elektrofahrzeuge (z. B. reine Elektrofahrzeuge) als auch hybride
Elektrofahrzeuge. Folglich kann der Begriff Steckdosen-Elektrofahrzeug,
so wie er hier verwendet wird, ein Steckdosen-Vollelektrofahrzeug
oder ein Steckdosen-Hybridelektrofahrzeug
(PHEV) oder beides bedeuten. Ausführungsformen können in
einem Steckdosen-Elektrofahrzeug, einem fahrzeugeigenen Batterieladegerät und/oder
einem fahrzeugfremden Batterieladegerät vollständig enthalten sein.
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Die
folgende Beschreibung bezieht sich auf Systemkomponenten, Elemente,
Knoten oder Merkmale, die miteinander ”gekoppelt” sind. Bei der Verwendung
hierin bedeutet der Begriff ”gekoppelt”, sofern
es nicht ausdrücklich
anderweitig angegeben ist, dass eine Komponente bzw. ein Element/Knoten/Merkmal
direkt oder indirekt mit einer weiteren Komponente bzw. einem weiteren
Element/Knoten/Merkmal direkt oder indirekt verbunden ist (oder direkt
oder indirekt damit kommuniziert), und zwar nicht unbedingt mechanisch.
Obwohl die in 2–7 gezeigten
Schaltpläne
verschiedene beispielhafte Anordnungen von Komponenten/Elementen/Knoten/Merkmalen
darstellen, können
daher zusätzliche
dazwi schenkommende Komponenten, Elemente, Knoten, Merkmale oder
Geräte
bei anderen Ausführungsformen
des dargestellten Gegenstands vorhanden sein.
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1 ist
eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform
eines Steckdosen-Elektrofahrzeugs 100, das eine Ausführungsform
eines Leistungsverarbeitungssystems beinhaltet, wie nachstehend
genauer beschrieben ist. Bei der in 1 veranschaulichten
beispielhaften Ausführungsform
ist das Fahrzeug 100 ein Steckdosen-Vollelektrofahrzeug
oder ein Steckdosen-Hybridelektrofahrzeug mit einem elektrischen
Traktionssystem. In Übereinstimmung
mit verschiedenen Ausführungsformen
bedeutet der Begriff ”Steckdose” bei der Anwendung
auf ein Fahrzeug ein Fahrzeug mit mindestens einer DC-Energiequelle
(z. B. der DC-Energiequelle 110) und einer Hardwareschnittstelle
(z. B. der AC-Leistungsschnittstelle 114), wobei die Hardwareschnittstelle
zur Verbindung mit einer externen Last (z. B. einem Stromverbrauchergerät) oder
einer Wechselstromsteckdose einer Versorgungseinrichtung ausgelegt
ist, um die DC-Energiequelle unter Verwendung von Leistung aufzuladen,
die von der elektrischen Versorgungseinrichtung bereitgestellt wird.
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Das
Fahrzeug 100 kann ein beliebiger einer Anzahl verschiedener
Typen von Kraftfahrzeugen sein, wie zum Beispiel eine Limousine,
ein Kombi, ein Lastwagen oder ein Sportnutzfahrzeug, und es kann ein
Zweiradantrieb (d. h. Heckantrieb oder Frontantrieb), ein Vierradantrieb
oder ein Allradantrieb sein. Das Fahrzeug 100 kann auch
einen beliebigen oder eine Kombination aus einer Anzahl verschiedener Typen
von Maschinen und/oder Traktionssystemen beinhalten, wie zum Beispiel
eine benzin- oder dieselgespeiste Brennkraftmaschine, eine Maschine
eines ”Fahrzeugs
mit flexiblem Kraftstoff” (d.
h., die ein Gemisch aus Benzin und Alkohol verwendet), eine mit
einer gasförmigen
Verbindung (z. B. Wasserstoff und Erdgas) ge speiste Maschine, eine
hybride Brennkraft/Elektromotormaschine und einen Elektromotor.
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In Übereinstimmung
mit verschiedenen Ausführungsformen
umfasst das Fahrzeug 100 ein oder mehrere elektronische
Steuerungssysteme 108, eine oder mehrere DC-Energiequellen 110,
eine oder mehrere AC-Leistungsschnittstellen 114, ein oder mehrere
Wechselrichtersysteme 116 und einen oder mehrere Motoren 118, 119, 120.
Bei Ausführungsformen,
in welchen das Fahrzeug 100 ein Hybridelektrofahrzeug ist,
kann das Fahrzeug 100 auch eine Maschine 122 (z.
B. eine Brennkraftmaschine) enthalten. Obwohl jeweils nur ein elektronisches
Steuerungssystem 108, eine DC-Energiequelle 110,
eine AC-Leistungsschnittstelle 114 und ein Wechselrichtersystem 116 in 1 veranschaulicht
ist, können
in dem Fahrzeug 100 bei anderen Ausführungsformen mehr als eine
(z. B. zwei oder drei) von jeder beliebigen oder mehreren dieser
Komponenten enthalten sein. Zudem kann das System 100,
obwohl in 1 drei Motoren 118, 119, 120 veranschaulicht
sind, bei anderen Ausführungsformen
einen, zwei, oder mehr als drei Motoren enthalten.
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Bei
einigen Ausführungsformen,
insbesondere bei Hybridelektrofahrzeugen vom seriellen Typ, kann
das Fahrzeug 100 einen ersten Motor 118 oder ”Antriebsmotor” umfassen,
der zum Liefern von Antriebsleistung an Räder 106 durch seine
elektrische Kopplung mit einem Traktionssystem des Fahrzeugs ausgelegt
ist (z. B. um das Fahrzeug anzutreiben), und einen zweiten Motor 119 oder
einen ”Generator”, der so
ausgelegt ist, dass er als Generator zum Anlassen der Brennkraftmaschine
(oder eines anderen Maschinentyps) wirkt, wenn gestartet wird, und/oder, um
zusätzliche
mechanische Leistung an das Traktionssystem zum Beschleunigen zu
liefern. Bei anderen Ausführungsformen,
insbesondere bei Hybridelektrofahrzeugen vom parallelen Typ, kann
das Fahrzeug 100 einen einzigen Motor 118 umfassen,
der so ausgelegt ist, dass er Antriebsleistung liefert und auch
als Generator funktioniert. Bei noch anderen Ausführungsformen,
insbesondere bei Hybridelektrofahrzeugen vom Leistungsverzweigungstyp
(auch als Hybridelektrofahrzeuge vom Seriell-Parallel-Typ bezeichnet)
kann das Fahrzeug 100 einen ersten Motor 118,
der zum Liefern von Antriebsleistung ausgelegt ist, einen zweiten
Motor 119, der so ausgelegt ist, dass er als Generator
funktioniert, und einen dritten Motor 120 umfassen, der
so ausgelegt ist, dass er als Hilfsmotor funktioniert (z. B. um
Leistung an eine elektrische Pumpe, einen Klimaanlagenkompressor oder
eine andere Fahrzeugkomponente zu liefern).
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Bei
einer Ausführungsform
kann jeder Motor 118–120 einen
dreiphasigen Wechselstromelektromotor (AC-Elektromotor) umfassen,
obwohl auch andere Motortypen mit einer anderen Phasenzahl verwendet
werden können.
Wie in 1 gezeigt ist, kann der Motor 118 auch
ein Getriebe enthalten oder damit zusammenarbeiten, sodass der Motor 118 und das
Getriebe mit mindestens einigen der Räder des Fahrzeugs durch eine
oder mehrere (nicht dargestellte) Antriebswellen mechanisch gekoppelt
sind.
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Das
elektronische Steuerungssystem 108 steht in funktionaler
Kommunikation mit den Motoren 118–120, der DC-Energiequelle 110 und
dem Wechselrichtersystem 116. Obwohl es nicht im Detail
gezeigt ist, kann das elektronische Steuerungssystem 108 verschiedene
Sensoren und Kraftfahrzeugsteuerungsmodule oder elektronische Steuerungseinheiten
(ECUs) (z. B. ein Wechselrichtersteuerungsmodul und einen Fahrzeug-Controller), mindestens
einen Prozessor und/oder einen Speicher (oder ein anderes computerlesbares
Medium), der darin gespeicherte Anweisungen zum Ausführen der
Prozesse und Verfahren wie nachstehend beschrieben umfasst, umfassen.
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Die
DC-Energiequelle 110 kann eine oder mehrere wiederaufladbare
Batterien, Batteriestapel, Brennstoffzellen, Superkondensatoren
oder dergleichen umfassen. Die DC-Energiequelle 110 steht
in funktionaler Kommunikation mit dem elektronischen Steuerungssystem 108 und
dem Wechselrichtersystem 116 und/oder ist mit diesen elektrisch
gekoppelt. Bei Ausführungsformen,
bei denen das Fahrzeug 100 mehrere DC-Energiequellen 110 umfasst,
kann eine erste DC-Energiequelle 110 eine erste Nennbetriebsspannung
(z. B. in einem Bereich von 42 bis 350 Volt) aufweisen und andere
DC-Energiequellen können
andere Nennbetriebsspannungen (z. B. in einem Bereich von 12 bis
42 Volt) aufweisen.
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Eine
AC-Leistungsschnittstelle 114 steht in funktionaler Kommunikation
mit dem Wechselrichtersystem 116 und/oder ist mit diesem
elektrisch gekoppelt. Die AC-Leistungsschnittstelle 114 umfasst
eine Hardwareschnittstelle, die zur Kopplung mit einer elektrischen
Versorgungseinrichtung oder einer anderen externen Last ausgelegt
ist, um AC-Leistung mit der elektrischen Versorgungseinrichtung
oder der anderen elektrischen Last auszutauschen. Bei einer Ausführungsform
umfasst die AC-Leistungsschnittstelle 114 eine Anschlussdose
(z. B. die Anschlussdosen 212, 312, 412, 512, 612, 712 in 2–7), die
zur Aufnahme eines elektrischen Steckers (z. B. der elektrischen
Stecker 290, 390, 490, 590, 690, 790 in 2–7)
ausgelegt ist, der mit einer AC-Steckdose einer Versorgungseinrichtung
oder einer externen Last elektrisch gekoppelt oder damit verbindbar
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform
umfasst die AC-Leistungsschnittstelle 114 einen elektrischen
Stecker, der zum Einführen
in eine Anschlussdose (z. B. eine nicht veranschaulichte elektrische
Steckdose) ausgelegt ist, wobei die Anschlussdose mit einer elektrischen
Versorgungseinrichtung oder einer anderen elektrischen Last elektrisch
gekoppelt oder mit dieser verbindbar ist. Insbesondere umfasst die
AC-Leistungsschnittstelle 114 bei
verschiedenen Ausführungsformen
eine Hardwareschnittstelle, die aus einer Gruppe von Hardwareschnittstellen
ausgewählt
ist, welche eine AC-Leistungsschnittstelle mit zwei Leitern, eine AC-Leistungsschnittstelle
mit drei Leitern, eine einphasige Anschlussdose, eine zweiphasige
Anschlussdose, eine dreiphasige Anschlussdose, einen einphasigen
Stecker, einen zweiphasigen Stecker und einen dreiphasigen Stecker
umfasst. In Verbindung mit 2–7 nachstehend
beschriebene Ausführungsformen
umfassen Fahrzeugleistungsverarbeitungssysteme, die eine AC-Leistungsschnittstelle
in der Form einer Anschlussdose umfassen, die zur Aufnahme eines
elektrischen Steckers ausgelegt ist. Die veranschaulichten und beschriebenen
Ausführungsformen
sollen nicht einschränken
und es versteht sich, dass andere Ausführungsformen von Wechselrichtersystemen
einen elektrischen Stecker enthalten können, der zum Einführen in
eine Anschlussdose ausgelegt ist.
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Zu
verschiedenen Zeitpunkten kann sich das Fahrzeug 100 entweder
in einem Antriebszustand oder einem Parkzustand befinden. Bei beiden
Zuständen
können
verschiedene Systemkomponenten als Fahrzeugleistungsverarbeitungssystem
zusammenarbeiten (z. B. die Fahrzeugleistungsverarbeitungssysteme 200, 300, 400, 500, 600, 700 in 2–7).
Insbesondere kann ein Fahrzeugleistungsverarbeitungssystem ein oder
mehrere DC-Kopplungskondensatoren
(nicht veranschaulicht), elektronische Steuerungssysteme 108,
DC-Energiequellen 110, AC-Leistungsschnittstellen 114, Wechselrichtersysteme 116 und
Motoren 118–120 neben
weiteren Dingen umfassen. Verschiedene Ausführungsformen von Fahrzeugleistungsverarbeitungssystemen
werden nachstehend in Verbindung mit 2–7 beschrieben.
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Im
Antriebszustand kann das Fahrzeug 100 stehen oder sich
bewegen und die AC-Leistungsschnittstelle 114 ist von jeglicher
elektrischer Ver sorgungseinrichtung oder externen Last getrennt.
In dem Antriebszustand stellt das Leistungsverarbeitungssystem eine
Antriebsfunktion bereit, bei welcher das Wechselrichtersystem 116 DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle 110 entnehmen, die DC-Leistung
in AC-Wellenformen umsetzen und die AC-Wellenformen an die Motoren 118–120 liefern
kann, um das Fahrzeug anzutreiben, Generatorleistung bereitzustellen
und/oder Hilfsleistung zu liefern.
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Im
Parkzustand steht das Fahrzeug 100 und die AC-Leistungsschnittstelle 114 ist
mit einer elektrischen Versorgungseinrichtung und/oder einem anderen
Typ von externer Last gekoppelt (z. B. über eine physikalische Kopplung
zwischen einer Anschlussdose und einem Stecker). Im Fahrzeugparkzustand kann
sich das Fahrzeug 100 gemäß verschiedenen Ausführungsformen
entweder in einem Auflademodus oder einem Leistungsverarbeitungsmodus
befinden.
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In
dem Auflademodus stellt das Leistungsverarbeitungssystem eine Aufladefunktion
bereit, um die DC-Energiequelle 110 des Fahrzeugs (z. B.
eine Batterie) aufzuladen, indem es Leistung aus einer elektrischen
Versorgungseinrichtung entnimmt, um die DC-Energiequelle 110 gemäß einer
Ausführungsform
wieder aufzuladen. Im Gegensatz dazu funktioniert das Leistungsverarbeitungssystem
in dem Leistungsverarbeitungsmodus so, dass es die DC-Energiequelle 110 des
Fahrzeugs entlädt,
indem es Leistung aus der DC-Energiequelle 110 entnimmt
und diese Leistung gemäß einer
anderen Ausführungsform
an die elektrische Versorgungseinrichtung liefert.
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Insbesondere
kann das Wechselrichtersystem 116, wenn sich das Fahrzeug 100 in
dem Auflademodus befindet, eine Aufladefunktion bereitstellen, indem
es AC-Leistung von der elektrischen Versorgungseinrichtung über einen
oder mehrere Motoren 118–120 und die AC-Leistungsschnittstelle 114 aufnimmt,
die aufgenommene AC-Leistung in DC-Leistung umsetzt und die DC-Energiequelle 110 mit
der DC-Leistung wieder auflädt.
Folglich kann das Fahrzeug 100 so funktionieren, dass es
eine DC-Energiequelle 110 wieder auflädt, während sich das Fahrzeug 100 in
dem Auflademodus befindet.
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Im
Leistungsverarbeitungsmodus und gemäß verschiedenen Ausführungsformen
können
die Systemkomponenten (z. B. das Wechselrichtersystem 116 und
der oder die Motoren 118–120) dazu dienen,
eine beliebige oder mehrere Funktionen bereitzustellen, die aus
einer Funktionsgruppe gewählt sind,
die eine Funktion einer alleinstehenden AC-Leistungsquelle, eine
Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsgenerators,
eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Blindleistungsgenerators und/oder eine Funktion eines mit einer
Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters umfasst,
aber nicht darauf beschränkt
ist. Durch ein Steuern der Systemkomponenten durch ein elektronisches
Steuerungssystem 108 kann eine beliebige oder mehrere dieser
Funktionen bereitgestellt werden. Mit anderen Worten kann ein elektronisches Steuerungssystem 108 Anweisungen
ausführen,
die das elektronische Steuerungssystem 108 dazu veranlassen,
Steuerungssignale an die Systemkomponenten auf eine Weise zu liefern,
die bewirkt, dass die Systemkomponenten eine oder mehrere der vorstehenden
Funktionen bereitstellen.
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Wenn
sich das Fahrzeug 100 in dem Leistungsverarbeitungsmodus
befindet, kann das Wechselrichtersystem 116 gemäß verschiedenen
Ausführungsformen
so arbeiten, dass es DC-Leistung aus der DC-Energiequelle 110 entnimmt,
die DC-Leistung in AC-Leistung umsetzt und die AC-Leistung über einen
oder mehrere Motoren 118–120 und die AC- Leistungsschnittstelle 114 an
eine externe Last liefert (z. B. eine elektrische Versorgungseinrichtung oder
eine andere Art von Last). Wenn sich das Fahrzeug 100 in
dem Leistungsverarbeitungsmodus befindet und eine Funktion eines
mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Blindleistungsgenerators bereitstellt,
kann das Wechselrichtersystem 116 zudem auch so arbeiten,
dass es AC-Leistung über
einen oder mehrere Motoren 118–120 und die AC-Leistungsschnittstelle 114 aus
einer elektrischen Versorgungseinrichtung entnimmt, die AC-Leistung
in DC-Leistung umsetzt und die DC-Leistung an die DC-Energiequelle 110 liefert.
Genauere Beschreibungen der Funktionsweise verschiedener Systemkomponenten
werden nachstehend in Verbindung mit den Beschreibungen der Leistungsverarbeitungssysteme
von 2–7 bereitgestellt.
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Bei
einer Ausführungsform
kann das Fahrzeug 100 automatisch zwischen dem Auflademodus und
dem Leistungsverarbeitungsmodus auf der Grundlage verschiedener
Faktoren umschalten, wie zum Beispiel dem Ladezustand (SOC) der
Batterie und/oder der Tageszeit. Zum Beispiel kann das Fahrzeug 100 so
programmiert sein, dass es nicht in den Leistungsverarbeitungsmodus
umschaltet, wenn der SOC der Batterie unter einem ersten Schwellenwert liegt.
Als ein weiteres Beispiel kann das Fahrzeug 100 so programmiert
sein, dass es automatisch von dem Leistungsverarbeitungsmodus in
den Auflademodus umschaltet, wenn der SOC der Batterie unter einem
zweiten Schwellenwert liegt, welcher gleich dem ersten Schwellenwert
oder verschieden von diesem sein kann. Als noch ein weiteres Beispiel
kann das Fahrzeug 100 so programmiert sein, dass es zu einer
ersten Tageszeit automatisch in den Leistungsverarbeitungsmodus
schaltet (z. B., um während
einer Spitzenverbrauchszeitspanne Leistung an eine Versorgungseinrichtung
zu liefern), und dass es zu einer zweiten Tageszeit in den Auflademodus
umschaltet (z. B., um während
einer Nichtspitzenverbrauchszeitspanne Leistung aus der Versorgungseinrichtung
zu entnehmen). Zudem oder alternativ kann ein Anwender das Fahrzeug 100 dazu
veranlassen, entweder in den Auflademodus oder in den Leistungsverarbeitungsmodus
umzuschalten, indem eine Anwendereingabe durch eine Anwenderschnittstelleneinrichtung
bereitgestellt wird, welche dem Anwender die Option zum Wählen des
Modus bereitstellt.
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Ausführungsformen,
die hier im Detail beschrieben sind, zeigen an, dass einige oder
alle gleichen Systemkomponenten (z. B. das Wechselrichtersystem 116,
der bzw. die Motoren 118–120, die DC-Kopplungskondensatoren
(nicht veranschaulicht)) sowohl im Antriebszustand als auch im Parkzustand
verwendet werden können,
um Antriebsleistung für
das Fahrzeugtraktionssystem zu liefern, um die DC-Energiequelle 110 aufzuladen
(z. B. im Auflademodus), oder um elektrische AC-Leistung zu liefern
(z. B. in dem Leistungsverarbeitungsmodus). Es versteht sich, dass
das Fahrzeug 100 bei anderen Ausführungsformen getrennte Systemkomponenten zur
Verwendung entweder in dem Antriebszustand oder dem Parkzustand
umfassen können.
Ferner kann das Fahrzeug 100 getrennte Systemkomponenten
zur Verwendung entweder beim Auflademodus oder beim Leistungsverarbeitungsmodus
umfassen.
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2–7 veranschaulichen
Ausführungsformen
von Leistungsverarbeitungssystemen, die zur Verwendung in Steckdosen-Elektrofahrzeugen
(z. B. dem Fahrzeug 100 von 1) geeignet sind.
Die nachstehende Beschreibung von 2–7 trifft
auf Konfigurationen zu, wenn sich ein Fahrzeug in einem Parkzustand
befindet (z. B. steht das Fahrzeug und die AC-Leistungsschnittstelle
des Fahrzeugs ist mit einer elektrischen Versorgungseinrichtung
und/oder einem anderen Typ externer Last gekoppelt).
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2 ist
eine Schaltplandarstellung einer Ausführungsform eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems 200 gemäß einer
ersten beispielhaften Ausführungsform.
Das System 200 kann zur Verwendung mit einem Hybridelektrofahrzeug
vom Leistungsverzweigungstyp geeignet sein, obwohl das System 200 auch
zur Verwendung mit anderen Typen von Hybridelektrofahrzeugen ausgelegt
sein kann. Bei einer Ausführungsform
umfasst das System 200 ein Wechselrichtersystem 202 (z.
B. das Wechselrichtersystem 116 von 1), einen
ersten AC-Elektromotor 204 (z. B. einen Antriebsmotor 118 von 1),
einen zweiten AC-Elektromotor 206 (z. B. einen Generator 119 von 1),
eine wiederaufladbare DC-Energiequelle 208 (z. B. die DC-Energiequelle 110 von 1),
einen DC-Buskondensator 210, eine Anschlussdose 212 und
ein elektronisches Steuerungssystem 213 (z. B. das elektronische
Steuerungssystem 108 von 1).
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Das
Wechselrichtersystem 202 kann als bidirektionaler Umsetzer
betrieben werden. Wenn es so gesteuert wird, dass es als DC/AC-Umsetzer
funktioniert, ist das Wechselrichtersystem 202 zum Umsetzen
von DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle 208 in AC-Leistung zur Versorgung
des ersten und zweiten AC-Elektromotors 204, 206 ausgelegt.
Wenn es so gesteuert wird, dass es als AC/DC-Umsetzer funktioniert,
ist das Wechselrichtersystem 202 zum Umsetzen von AC-Leistung
aus dem ersten und zweiten AC-Elektromotor 204, 206 in
DC-Leistung zur Versorgung der DC-Energiequelle 208 ausgelegt.
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Das
Wechselrichtersystem 202 umfasst einen ersten Wechselrichterabschnitt 240 und
einen zweiten Wechselrichterabschnitt 250. Bei einer Ausführungsform
umfasst der Wechselrichterabschnitt 240 ein Feld von sechs
Schaltern 260, 261, 262, 263, 264, 265,
und der Wechselrichterabschnitt 250 umfasst ein Feld von
sechs Schaltern 270, 271, 272, 273, 274, 275.
Die Schalter 260, 262, 264, 270, 272, 274 können als ”obere Schalter” bezeichnet
werden, und die Schalter 261, 263, 265, 271, 273, 275 können als ”untere
Schalter” bezeichnet
werden. Jeder Schalter 260– 265, 270–275 umfasst
einen Transistor (z. B. einen Bipolartransistor mit isolierter Gateelektrode
(IGBT), einen Metalloxidhalbleiter-Feldeffekttransistor (MOSFET),
einen kommutierten Thyristor mit integrierter Gateelektrode (IGCT)
oder eine andere Hochfrequenzschalteinrichtung) und eine antiparallele
Diode. Im Betrieb ist die Stromrichtung durch den Transistor der
Richtung des zulässigen
Stroms durch die jeweilige Diode entgegengesetzt. Im Betrieb liefert
ein von dem elektronischen Steuerungssystem 213 ausgeführter Wechselrichtersteuerungsalgorithmus
(nicht veranschaulichte) Treibersignale an die Transistoren jedes
der Schalter 260–265, 270–275,
wobei die Treibersignale Eigenschaften aufweisen, die von der Funktion
abhängen,
die zu diesem Zeitpunkt von dem System 200 gerade ausgeführt wird
(z. B. eine Antriebsfunktion, eine Aufladefunktion, eine Funktion
einer alleinstehenden AC-Leistungsquelle, eine Funktion eines mit
einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsgenerators,
eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Blindleistungsgenerators oder eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Wirkleistungsfilters). Bei einer Ausführungsform
umfassen die Transistortreibersignale hochfrequente impulsbreitenmodulierte
Signale (PWM-Signale) mit veränderlichen
Eigenschaften (z. B. ein Tastverhältnis), die eingestellt werden
können,
um das Schalten der Schalter 260–265, 270–275 zu
steuern und somit die Spannung und den Strom zu steuern, die von
den Wechselrichterabschnitten 240 und 250 erzeugt
werden (z. B., um eine gewünschte
Spannungs- und/oder Stromamplitude und/oder Phasenverschiebung zu
erzeugen).
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Wie
gezeigt ist, sind die Schalterpaare 260–265 in dem Wechselrichterabschnitt 240 miteinander
elektrisch in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 242, 243 und 244.
Die Schaltschenkel 242–244 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Auf ähnliche Weise sind Schalterpaare 270–275 in
dem Wechselrichterabschnitt 250 miteinander elektrisch
in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 252, 253 und 254.
Die Schaltschenkel 252–254 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Leitfähige Komponenten an ersten
Enden der Schaltschenkel 242–244 und 252–254 sind
mit einem ersten Wechselrichteranschluss 280 elektrisch
gekoppelt, und leitfähige Komponenten
an zweiten entgegengesetzten Enden der Schaltschenkel 242–244 und 252–254 sind
einem zweiten Wechselrichteranschluss 282 elektrisch gekoppelt.
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Die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 208 ist zu dem Wechselrichtersystem 202 über den
ersten Wechselrichteranschluss 280 und zweiten Wechselrichteranschluss 282 elektrisch
parallel geschaltet. Die wiederaufladbare DC-Energiequelle 208 kann
eine oder mehrere wiederaufladbare Batterien, Batteriestapel, Superkondensatoren
oder dergleichen umfassen. Zudem ist der DC-Buskondensator 210 über die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 208 elektrisch
gekoppelt und ist somit auch zu dem Wechselrichtersystem 202 über den
ersten Wechselrichteranschluss 280 und den zweiten Wechselrichteranschluss 282 parallel
geschaltet. Der DC-Buskondensator 210 ist
zum Bereitstellen einer DC-Busspannungsfilterung ausgelegt. Bei
verschiedenen Ausführungsformen
kann der DC-Buskondensator 210 einen
oder mehrere Elektrolytkondensatoren, Filmkondensatoren oder andere
Arten von Kondensatoren umfassen.
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Jeder
der AC-Elektromotoren 204, 206 ist ein dreiphasiger
Motor, der einen Satz mit drei Wicklungen (oder Spulen) 214, 215, 216, 217, 218, 219 umfasst.
Obwohl es nicht veranschaulicht ist, umfasst jeder AC-Elektromotor 204, 206 eine
Statoranordnung (welche die Wicklungen umfasst) und eine Rotoranordnung
(welche einen ferromagnetischen Kern, Wicklungen und/oder Permanentmagnete
umfasst). Die Wicklungen 214–216 des ersten AC-Elektromotors 204 sind
mit dem ersten Wechselrichterabschnitt 240 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 214 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 242 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 215 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 243 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 216 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 244 elektrisch gekoppelt.
Auf ähnliche
Weise sind die Wicklungen 217–219 des zweiten AC-Elektromotors 206 mit
dem zweiten Wechselrichterabschnitt 250 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 217 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 252 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 218 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 253 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 219 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 254 elektrisch gekoppelt.
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Die
Anschlussdose 212 ist zur Aufnahme und zur elektrischen
Kopplung mit einem einphasigen oder zweiphasigen elektrischen Stecker 290 ausgelegt,
welcher wiederum mit einer externen Last 292 (z. B. einem
Gerät oder
einer elektrischen Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform
kann das System 200 anstelle der Anschlussdose 212 einen
(nicht veranschaulichten) einphasigen oder zweiphasigen elektrischen
Stecker umfassen. Bei einer derartigen Ausführungsform kann der elektrische
Stecker zur Aufnahme und zur elektrischen Kopplung mit einer (nicht
veranschaulichten) externen Anschlussdose ausgelegt sein. Die Anschlussdose
wiederum kann mit einer externen Last (z. B. einem Gerät oder einer elektrischen
Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt sein. Bei beiden Ausführungsformen
(z. B., wenn das System 200 entweder eine Anschlussdose oder
einen Stecker umfasst) kann die Anschlussdose oder der Stecker des
Fahrzeugs allgemeiner als eine AC-Leistungsschnittstelle mit zwei
Leitern (z. B. die AC-Leistungsschnittstelle 114 von 1)
aufgefasst werden.
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Bei
einer Ausführungsform
kann ein Neutralpunkt 230 des ersten AC-Elektromotors 204 mit einem
ersten Leiter 232 zwischen dem ersten AC-Elektromotor 204 und
der Anschlussdose 212 elektrisch gekoppelt sein. Auf ähnliche
Weise kann ein Neutralpunkt 234 des zweiten AC-Elektromotors 206 mit
einem zweiten Leiter 236 zwischen dem zweiten AC-Elektromotor 206 und
der Anschlussdose 212 elektrisch gekoppelt sein. Wenn das
System 200 zur Verarbeitung einer einphasigen AC-Leistung
ausgelegt ist, kann der erste Leiter 232 eine Phasenkomponente
der AC-Leistung
führen
und der zweite Leiter 236 kann eine Neutralkomponente der
AC-Leistung führen
oder umgekehrt. Wenn das System 200 zur Verarbeitung einer
zweiphasigen AC-Leistung ausgelegt ist, kann der erste Leiter 232 eine
erste Phasenkomponente der AC-Leistung führen und der zweite Leiter 236 kann
eine zweite Phasenkomponente der AC-Leistung führen.
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Wenn
sich das System 200 in einem Antriebszustand befindet,
ist die Anschlussdose 212 typischerweise von dem Stecker 290 getrennt,
um eine Bewegung des Fahrzeugs zu ermöglichen. Um eine Antriebsfunktion
bereitzustellen kann das elektronische Steuerungssystem 213 zudem
Transistortreibersignale an das Wechselrichtersystem 202 liefern, welche
das Wechselrichtersystem 202 dazu veranlassen, DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle 208 zu
entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung
an die Motoren 204, 206 zu liefern, um das Fahrzeug
anzutreiben und/oder Generatorleistung bereitzustellen. Mit Bezug
auf den ersten Wechselrichterabschnitt 240 liefert das
elektronische Steuerungssystem 213 bei einer Ausführungsform
die Transistortreibersignale, um die oberen Schalter 260, 262, 264 zueinander phasenver setzt
zu schalten (z. B. 120 Grad zueinander phasenversetzt), und um alle
unteren Schalter 261, 263, 265 zueinander
phasenversetzt und auch phasenversetzt (z. B. 180 Grad phasenversetzt)
zu den Schaltzyklen der entsprechenden oberen Schalter 260, 262, 264 innerhalb
jedes Schenkels 242, 243, 244 zu schalten.
Die entsprechenden Schalter (z. B. Schalter in der gleichen Position
in dem Feld von sechs Schaltern, etwa die Schalter 260 und 270) des
ersten Wechselabschnitts 240 und des zweiten Wechselrichterabschnitts 250 können miteinander synchron
geschaltet werden oder auch nicht.
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Wenn
sich das System 200 in einem Parkzustand befindet, ist
die Anschlussdose 212 mit dem Stecker 290 und
somit mit einer externen Last 292 (z. B. einem Gerät oder einer
elektrischen Versorgungseinrichtung) verbunden. Wenn sich das System 200 in
dem Parkzustand befindet und sich zusätzlich in einem Auflademodus
befindet, kann eine Aufladefunktion bereitgestellt werden, wenn
das elektronische Steuerungssystem 213 Transistortreibersignale
an das Wechselrichtersystem 202 liefert, welche das Wechselrichtersystem 202 dazu
veranlassen, AC-Leistung aus den Motoren 204, 206 zu
entnehmen, die AC-Leistung in DC-Leistung umzusetzen und die DC-Leistung
an die DC-Energiequelle 208 zu liefern, um die DC-Energiequelle 208 wieder
aufzuladen. Mit Bezug auf den ersten Wechselrichterabschnitt 240 liefert
das elektronische Steuerungssystem 213 bei einer Ausführungsform
die Transistortreibersignale, um die oberen Schalter 260, 262, 264 miteinander
in Phase zu schalten (z. B. werden die Schaltzyklen synchronisiert),
und um alle unteren Schalter 261, 263, 265 miteinander
in Phase aber phasenversetzt (z. B. 180 Grad phasenversetzt) zu den
Schaltzyklen der entsprechenden oberen Schalter 260, 262, 264 in
jedem Schenkel 242, 243, 244 zu schalten.
Sowohl bei einem einphasigen Betrieb als auch bei einem zweiphasigen
Betrieb wird eine erste Schaltergruppe, welche die oberen Schalter
jedes Schenkels des ersten Wechselrichterabschnitts 240 (z.
B. die Schalter 260, 262, 264) und die
unteren Schalter jedes Schenkels des zweiten Wechselrichterabschnitts 250 (z.
B. die Schalter 271, 273, 275) umfasst,
synchron geschaltet. Mit anderen Worten werden alle sechs Schalter
der ersten Schaltergruppe simultan ein- oder ausgeschaltet. Auf ähnliche Weise
wird eine zweite Schaltergruppe, welche die unteren Schalter jedes
Schenkels des ersten Wechselrichterabschnitts 240 (z. B.
die Schalter 261, 263, 265) und die oberen
Schalter jedes Schenkels des zweiten Wechselrichterabschnitts 250 (z.
B. die Schalter 270, 272, 274) umfasst,
synchron geschaltet. Mit anderen Worten werden alle sechs Schalter der
zweiten Schaltergruppe simultan ein- oder ausgeschaltet. Das Schalten
der ersten Gruppe von sechs Schaltern ist zu dem Schalten der zweiten Gruppe
von sechs Schaltern um 180 Grad phasenversetzt.
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Wenn
sich das System 200 alternativ in einem Parkzustand befindet
und sich zusätzlich
in einem Leistungsverarbeitungsmodus befindet, können eine oder mehrere einer
Vielzahl von Funktionen in Übereinstimmung
mit den Transistortreibersignalen, welche von dem elektronischen
Steuerungssystem 213 geliefert werden, bereitgestellt werden.
Bei einer speziellen Ausführungsform
und wie zuvor erwähnt können die
Funktionen, welche in dem Parkzustand und dem Leistungsverarbeitungsmodus
bereitgestellt werden können,
eine oder mehrere Funktionen umfassen, die aus einer Gruppe von
Funktionen gewählt sind,
die eine Funktion einer allein stehenden AC-Leistungsquelle, eine
Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsgenerators,
eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Blindleistungsgenerators und/oder eine Funktion eines mit einer
Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters umfassen,
aber nicht darauf beschränkt
sind. Für
die in dem vorherigen Satz aufgelisteten Funktionen kann die Steuerung
der Schalter 260–265 des
ersten Wechselrichterabschnitts 240 und des zweiten Wechselrichterabschnitts 250 auf
eine ähnliche
Weise wie die Steuerung der Schalter 260–265 des
ersten Wechselrichterabschnitts 240 und des zweiten Wechselrichterabschnitts 250 im
Auflademodus ausgeführt
werden. Mit anderen Worten liefert das elektronische Steuerungssystem 213 bei
einer Ausführungsform
mit Bezug auf den ersten Wechselrichterabschnitt 240 die
Transistortreibersignale zum Schalten der oberen Schalter 260, 262, 264 miteinander
in Phase und zum Schalten alle unteren Schalter 261, 263, 265 miteinander
in Phase aber phasenversetzt zu den Schaltzyklen der entsprechenden
oberen Schalter 260, 262, 264 in jedem
Schenkel 242, 243, 244. Zudem werden
die entsprechenden Schalter des zweiten Wechselrichterabschnitts 250 mit
den entsprechenden Schaltern des ersten Wechselrichterabschnitts 240 synchron
geschaltet.
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Die
Funktion einer allein stehenden AC-Leistungsquelle kann beispielsweise
bereitgestellt werden, wenn das System 200 mit einer externen
Last 292 in der Form eines Geräts (z. B. eines Geräts, das unter
Verwendung von 120 oder 240 Volt AC arbeitet) über die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 in funktionaler Kommunikation steht und/oder
elektrisch damit gekoppelt ist. Um die Funktion einer AC-Leistungsquelle
bereitzustellen, liefert das elektronische Steuerungssystem 213 Transistortreibersignale
an das Wechselrichtersystem 202, welche das Wechselrichtersystem 202 dazu
veranlassen, DC-Leistung aus der DC-Energiequelle 208 zu
entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung über die
Wicklungen 214–219 der
Motoren 204, 206, die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 an die externe Last 292 zu liefern.
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Die
Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsgenerators,
die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Blindleistungsgenerators und/oder die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Wirkleistungsfilters kann zum Beispiel bereitgestellt
werden, wenn das System 200 über die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 mit einer externen Last 292 in
der Form einer elektrischen Versorgungseinrichtung in funktionaler
Kommunikation steht und/oder mit dieser elektrisch gekoppelt ist.
Um die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Wirkleistungsgenerators bereitzustellen, liefert das elektronische
Steuerungssystem 213 Transistortreibersignale an das Wechselrichtersystem 202,
welche das Wechselrichtersystem 202 dazu veranlassen, DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle 208 zu
entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung über die
Wicklungen 214–219 der
Motoren 204, 206, die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 an die externe Last 292 (z. B.
die elektrische Versorgungseinrichtung) zu liefern. Um die Menge
der Wirkleistung, die von dem System 200 an die elektrische
Versorgungseinrichtung geliefert wird, zu steuern, kann die Größe der AC-Leistung durch Einstellung
der Eigenschaften der Transistortreibersignale eingestellt werden,
welche von dem elektronischen Steuerungssystem 213 an das
Wechselrichtersystem 202 geliefert werden (z. B. wird die
Größe der AC-Leistung
erhöht,
um mehr Wirkleistung an die Versorgungseinrichtung zu liefern, und
verringert, um weniger Wirkleistung an die Versorgungseinrichtung
zu liefern).
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Um
die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Blindleistungsgenerators bereitzustellen, liefert das elektronische
Steuerungssystem 213 während
einer ersten Hälfte
eines elektrischen Zyklus Transistortreibersignale an das Wechselrichtersystem 202,
welche das Wechselrichtersystem 202 dazu veranlassen, DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle 208 zu
entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung über die
Wicklungen 214–219 der
Motoren 204, 206, die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 an die externe Last 292 (z. B.
die elektrische Versorgungseinrichtung) zu liefern. Während einer zweiten
Hälfte
des elektrischen Zyklus liefert das elektronische Steuerungssystem 213 Transistortreibersignale
an das Wechselrichtersystem 202, welche das Wechselrichtersystem 202 dazu
veranlassen, AC-Leistung über
die Wicklungen 214–219 der
Motoren 204, 206, die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 aus der externen Last 292 (z.
B. der elektrischen Versorgungseinrichtung) zu entnehmen, die AC-Leistung
in DC-Leistung umzusetzen und die DC-Leistung an die DC-Energiequelle 208 zu
liefern. Um die Menge an Blindleistung zu steuern, die von dem System 200 zwischen
sich und der elektrischen Versorgungseinrichtung zirkuliert wird,
kann die Phasenverschiebung zwischen den Spannungs- und Stromwellenformen
der AC-Leistung durch Einstellen der Eigenschaften der Transistortreibersignale
eingestellt werden, welche von dem elektronischen Steuerungssystem 213 an
das Wechselrichtersystem 202 geliefert werden (zum Beispiel
kann die Phasenverschiebung in Richtung zu 90 Grad hin erhöht werden, um
der Versorgungseinrichtung mehr Blindleistung zu liefern, und in
Richtung zu 0 Grad hin verringert werden, um weniger Blindleistung
an die Versorgungseinrichtung zu liefern).
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Um
schließlich
die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Leistungsfilters bereitzustellen, liefert das elektronische Steuerungssystem 213 Transistortreibersignale
an das Wechselrichtersystem 202, welche das Wechselrichtersystem 202 dazu
veranlassen, DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle 208 zu entnehmen, die DC-Leistung
in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leistung über die Wicklungen 214–219 der
Motoren 204, 206, die Anschlussdose 212 und
den Stecker 290 an die externe Last 292 (z. B.
die elektrische Versorgungseinrichtung) im Bestreben zu liefern,
die elektrische Versorgungseinrichtung beim Erzeugen sinusförmigerer
Spannungs-/Stromwellenformen zu unterstützen.
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3 ist
eine Schaltplandarstellung einer Ausführungsform eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems 300 gemäß einer
zweiten beispielhaften Ausführungsform.
Das System 300 kann zur Verwendung mit einem Hybridelektrofahrzeug
eines parallelen Typs geeignet sein, obwohl das System 300 auch
zur Verwendung mit anderen Typen von Hybridelektrofahrzeugen ausgelegt
sein kann. Bei einer Ausführungsform
umfasst das System 300 ein Wechselrichtersystem 302 (z.
B. das Wechselrichtersystem 116 von 1), einen
AC-Elektromotor 304 (z. B. den Motor 118, 119 oder 120 von 1),
eine wieder aufladbare DC-Energiequelle 308 (z. B. die DC-Energiequelle 110 von 1),
einen DC-Buskondensator 310, eine Anschlussdose 312,
ein elektronisches Steuerungssystem 313 (z. B. das elektronische
Steuerungssystem 108 von 1) und ein Schalterfeld 318.
Die Funktionen und verschiedene Ausführungsformen bezüglich der
DC-Energiequelle 308 und
dem DC-Buskondensator 310 ähneln den Funktionen verschiedener
Ausführungsformen
der analogen Komponenten von 2 (z. B.
der DC-Energiequelle 208 und dem DC-Buskondensator 310) und
werden folglich hier der Kürze
halber nicht wiederholt.
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Das
Wechselrichtersystem 302 kann als bidirektionaler Umsetzer
betrieben werden, wie in Verbindung mit 2 beschrieben
ist, und umfasst einen Wechselrichterabschnitt 340. Bei
einer Ausführungsform
umfasst der Wechselrichterabschnitt 340 ein Feld aus sechs
Schaltern, welche auf die gleiche Weise ausgestaltet sein und funktionieren
können wie
Ausführungsformen
der Schalter 260–265,
die vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert wurden. Zudem
liefert im Betrieb ein von einem elektronischen Steuerungssystem 313 ausgeführter Wechselrichtersteuerungsalgorithmus
(nicht veranschaulichte) Transistortreibersignale in Abhängigkeit
von der Funktion, die zu dem Zeitpunkt von dem System 300 gerade
ausgeführt
wird, wie ebenfalls vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert ist.
Um eine Antriebsfunktion bereitzustellen oder um eine Aufladefunkti on bereitzustellen,
können
die Schalter des Wechselrichterabschnitts 340 auf im Wesentlichen
die gleiche Weise gesteuert werden, wie es vorstehend beschrieben
ist, wenn die Schalter 260–265 (2) zum
Bereitstellen einer Antriebsfunktion gesteuert werden. Um andernfalls
eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Wirkleistungsgenerators, eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Blindleistungsgenerators und/oder eine Funktion eines
mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters bereitzustellen,
können
die Schalter des Wechselrichterabschnitts 340 auf im Wesentlichen
die gleiche Weise gesteuert werden, wie vorstehend beschrieben ist,
wenn die Schalter 260–265 (2)
gesteuert werden, um die entsprechenden Funktionen bereitzustellen.
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Wie
gezeigt ist, sind Schalterpaare in dem Wechselrichterabschnitt 340 miteinander
elektrisch in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 342, 343 und 344.
Die Schaltschenkel 342–344 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Leitfähige Komponenten an ersten
Enden der Schaltschenkel 342–344 sind mit einem
ersten Wechselrichteranschluss 380 elektrisch gekoppelt, und
leitfähige
Komponenten an zweiten entgesetzten Enden der Schaltschenkel 342–344 sind
mit einem zweiten Wechselrichteranschluss 382 elektrisch
gekoppelt.
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Die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 308 ist über den
ersten Wechselrichteranschluss 380 und den zweiten Wechselrichteranschluss 382 zu
dem Wechselrichtersystem 302 elektrisch parallel geschaltet.
Zudem ist der DC-Buskondensator 310 über die wiederaufladbare DC-Energiequelle 308 elektrisch
gekoppelt und somit auch über
den ersten Wechselrichteranschluss 380 und den zweiten Wechselrichteranschluss 382 zu
dem Wechselrichtersystem 302 parallel geschaltet.
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Im
Gegensatz zu der Anschlussdose 212 von 2 ist
die Anschlussdose 312 zur Aufnahme und zur elektrischen
Kopplung mit einem dreiphasigen elektrischen Stecker 390 ausgelegt,
welcher wiederum mit einer externen Last 392 (z. B. einem
Gerät oder
einer elektrischen Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform
kann das System 300 einen (nicht veranschaulichten) dreiphasigen
elektrischen Stecker anstelle der Anschlussdose 312 umfassen,
wie vorstehend in Verbindung mit 2 beschrieben
ist. Bei beiden Ausführungsformen
(z. B., wenn das System 200 entweder eine Anschlussdose
oder einen Stecker umfasst) kann die Anschlussdose oder der Stecker
des Fahrzeugs allgemeiner als eine AC-Leistungsschnittstelle mit
drei Leitern (z. B. die AC-Leistungsschnittstelle 114 von 1)
aufgefasst werden.
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Der
AC-Elektromotor 304 ist ein dreiphasiger Motor, der einen
Satz aus drei Wicklungen (oder Spulen) 314, 315, 316 umfasst.
Obwohl es nicht veranschaulicht ist, umfasst der AC-Elektromotor 304 eine Statoranordnung
(welche die Wicklungen umfasst) und eine Rotoranordnung (welche
einen ferromagnetischen Kern, Wicklungen und/oder Permanentmagnete
umfasst). Die Wicklungen 314–316 des AC-Elektromotors 204 sind
mit dem Wechselrichterabschnitt 340 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) ein erstes Ende der Wicklung 314 ist mit
einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 342 elektrisch
gekoppelt; 2) ein erstes Ende der zweiten Wicklung 315 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 343 elektrisch
gekoppelt; und 3) ein erstes Ende der dritten Wicklung 316 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 344 elektrisch gekoppelt.
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Bei
einer Ausführungsform
umfasst das Schalterfeld 318 drei Festkörperschalter in der Form von
drei Thyristoren oder gesteuerten Siliziumgleichrichtern (SCRs),
die Rücken
an Rücken
angeordnet sind. Die Wicklungen 314–316 des AC-Elektromotors 204 sind
mit dem Schalterfeld 318 wie folgt elektrisch gekoppelt:
1) ein zweites Ende der Wicklung 314 ist mit einem ersten
Schalter des Schalterfelds 318 elektrisch gekoppelt; 2)
ein zweites Ende der zweiten Wicklung 315 ist mit einem
zweiten Schalter des Schalterfelds 318 elektrisch gekoppelt;
und 3) ein zweites Ende der dritten Wicklung 316 ist mit
einem dritten Schalter des Schalterfelds 318 elektrisch
gekoppelt.
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Bei
einer Ausführungsform
ist ein Neutralpunkt 305 des AC-Elektromotors 304 durch
das Schalterfeld 318 getrennt. Bei einer Ausführungsform umfasst
das Schalterfeld 318 drei Schalter, die parallel angeordnet
sind. Jeder Schalter des Schalterfelds 318 kann in eine
erste Position (wie in 3 gezeigt ist) oder eine zweite
Position gesteuert sein. Bei einer Ausführungsform kann die Position
der Schalter in dem Schalterfeld 318 durch eine (nicht
veranschaulichte) Koordinierungsschaltung in dem System 300 in
Abhängigkeit
davon gesteuert sein, ob der Stecker 390 in die Anschlussdose 312 eingeführt ist
oder nicht. Wenn der Stecker 390 nicht in die Anschlussdose 312 eingeführt ist,
können
die Schalter des Schalterfelds 318 so gesteuert sein, dass
sie in der ersten Position bleiben. Wenn der Stecker 390 in
die Anschlussdose 312 eingeführt ist, können die Schalter des Schalterfelds 318 bei
einer Ausführungsform so
gesteuert sein, dass sie in der zweiten Position bleiben.
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In
der ersten Position sind die zweiten Enden der Wicklungen 314, 315, 316 von
der Anschlussdose 312 getrennt und sind miteinander verbunden,
um den Neutralpunkt 305 zu bilden. Bei einer Ausführungsform
können
die Schalter des Schalterfelds 318 beispielsweise in dem
Antriebszustand in die erste Position gesteuert sein. In der zweiten
Position ist das zweite Ende jeder Wicklung 314, 315, 316 mit
einem der drei Leiter 332, 333, 334 zwischen
der Anschlussdose 312 und dem Schalterfeld 318 elektrisch gekoppelt.
Wenn sich die Schalter des Schalterfelds 318 entsprechend
in der zweiten Position befinden, kann der erste Leiter 332 eine
erste Phasenkomponente der AC-Leistung führen, der zweite Leiter 333 kann
eine zweite Phasenkomponente der AC-Leistung führen und der dritte Leiter 334 kann
eine dritte Phasenkomponente der AC-Leistung führen. Bei einer Ausführungsform
können
die Schalter des Schalterfelds 318 beispielsweise in dem
Parkzustand in die zweite Position gesteuert sein, um das System 300 über die
Anschlussdose 312 mit der externen Last 392 zu
verbinden, und um das System 300 in die Lage zu versetzen,
die Aufladefunktion, die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Wirkleistungsgenerators, die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Blindleistungsgenerators und/oder die Funktion eines
mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters
bereitzustellen.
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4 ist
eine Schaltplandarstellung einer Ausführungsform eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems 400 gemäß einer
dritten beispielhaften Ausführungsform.
Das System 400 kann zur Verwendung mit einem Hybridelektrofahrzeug
von einem Leistungsverzweigungstyp geeignet sein, obwohl das System 400 auch
zur Verwendung mit anderen Typen von Hybridelektrofahrzeugen ausgelegt
sein kann. Bei einer Ausführungsform
umfasst das System 400 ein Wechselrichtersystem 402 (z.
B. das Wechselrichtersystem 116 von 1), einen
ersten AC-Elektromotor 404 (z. B. einen Antriebsmotor 118 von 1),
einen zweiten AC-Elektromotor 405 (z. B. einen Generator 119 von 1),
einen dritten AC-Elektromotor 406 (z. B. einen Hilfsmotor 120 von 1),
eine wiederaufladbare DC-Energiequelle 408 (z. B. die DC-Energiequelle 110 von 1),
einen DC-Buskondensator 410, eine Anschlussdose 412 und
ein elektronisches Steuerungssystem 413 (z. B. das elektronische
Steuerungssystem 108 von 1). Die
Funktionen und verschiedene Ausführungsformen
bezüglich
der DC-Energie quelle 408 und dem DC-Buskondensator 410 ähneln den
Funktionen und verschiedenen Ausführungsformen analoger Komponenten
in 2 (z. B. der DC-Energiequelle 208 und
dem DC-Buskondensator 310), und werden hier folglich der
Kürze halber
nicht wiederholt.
-
Das
Wechselrichtersystem 402 kann als bidirektionaler Umsetzer
betrieben werden, wie in Verbindung mit 2 beschrieben
ist, und umfasst einen ersten Wechselrichterabschnitt 440,
einen zweiten Wechselrichterabschnitt 450 und einen dritten Wechselrichterabschnitt 480.
Bei einer Ausführungsform
umfasst jeder Wechselrichterabschnitt 440, 450, 480 ein
Feld aus sechs Schaltern, welche auf die gleiche Weise ausgestaltet
sein und funktionieren können
wie Ausführungsformen
der Schalter 260–265,
die vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert sind.
Bei einer Ausführungsform
können
die Schalter der ersten und zweiten Wechselrichterabschnitte 440, 450 jedoch
für Hochleistungsanwendungen
ausgelegt sein (z. B., da sie mit einem Antriebsmotor 404 bzw.
einem Generatormotor 405 elektrisch gekoppelt sein können), und
die Schalter des dritten Wechselrichterabschnitts 480 können für Anwendungen
mit wesentlich niedriger Leistung ausgelegt sein (z. B., da sie
mit einem Hilfsmotor 406 elektrisch gekoppelt sein können). Zudem
liefert im Betrieb ein von dem elektronischen Steuerungssystem 413 ausgeführter Wechselrichtersteuerungsalgorithmus
(nicht veranschaulichte) Transistortreibersignale in Abhängigkeit
von der Funktion, die von dem System 400 zu dem Zeitpunkt
gerade ausgeführt
wird, wie ebenfalls vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert ist.
Bei einer Ausführungsform
werden die Motoren 404–406 durch
ein Steuern des Schalterns des ersten, zweiten und dritten Wechselrichterabschnitts 440, 450, 480 zueinander
phasenversetzt betrieben (z. B. 120 Grad phasenversetzt).
-
Wie
gezeigt, sind Schalterpaare in dem Wechselrichterabschnitt 440 miteinander
elektrisch in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 442, 443 und 444.
Die Schaltschenkel 442–444 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Auf ähnliche Weise sind Schalterpaare
in dem Wechselrichterabschnitt 450 miteinander elektrisch
in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 452, 453 und 454.
Die Schaltschenkel 452–454 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Schließlich sind
Schalterpaare in dem Wechselrichterabschnitt 480 miteinander
elektrisch in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 482, 483 und 484.
Die Schaltschenkel 482–484 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Leitfähige Komponenten an ersten
Enden der Schaltschenkel 442–444, 452–454 und 482–484 sind
mit einem ersten Wechselrichteranschluss 486 elektrisch
gekoppelt und leitfähige
Komponenten an zweiten entgegengesetzten Enden der Schaltschenkel 442–444, 452–454 und 482–484 sind
mit einem zweiten Wechselrichteranschluss 488 elektrisch
gekoppelt.
-
Die
wieder aufladbare DC-Energiequelle 408 ist über den
ersten Wechselrichteranschluss 486 und den zweiten Wechselrichteranschluss 488 zu
dem Wechselrichtersystem 402 elektrisch parallel geschaltet.
Zudem ist der DC-Buskondensator 410 über die wiederaufladbare DC-Energiequelle 408 elektrisch
gekoppelt, und er ist somit auch über den ersten Wechselrichteranschluss 486 und
den zweiten Wechselrichteranschluss 488 zu dem Wechselrichtersystem 402 parallel
geschaltet.
-
Ähnlich wie
die Anschlussdose 312 von 3 ist die
Anschlussdose 412 zur Aufnahme und zur elektrischen Kopplung
mit einem dreiphasigen elektrischen Stecker 490 ausgelegt,
welcher wiederum mit einer externen Last 392 (z. B. einem
Gerät oder
einer elektrischen Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform kann
das System 400 einen (nicht veranschaulichten) dreiphasigen
elektrischen Stecker anstelle der Anschlussdose 412 umfassen,
wie vorstehend in Verbindung mit 2 beschrieben
ist. Bei beiden Ausführungsformen
(z. B. wenn das System 200 entweder eine Anschlussdose
oder einen Stecker umfasst) können
die Anschlussdose oder der Stecker des Fahrzeugs allgemeiner als
eine AC-Leistungsschnittstelle mit drei Leitern (z. B. die AC-Leistungsschnittstelle 114 von 1)
aufgefasst werden.
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Jeder
AC-Elektromotor 404–406 ist
ein dreiphasiger Motor, der einen Satz aus drei Wicklungen (oder
Spulen) 414, 415, 416, 417, 418, 419, 420, 421, 422 umfasst.
Obwohl es nicht veranschaulicht ist, umfasst jeder AC-Elektromotor 404–406 eine
Statoranordnung (welche die Wicklungen umfasst) und eine Rotoranordnung
(welche einen ferromagnetischen Kern, Wicklungen und/oder Permanentmagnete
umfasst). Die Wicklungen 414–416 des ersten AC-Elektromotors 404 sind
mit dem ersten Wechselrichterabschnitt 440 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 414 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 442 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 415 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 443 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 416 ist mit einem Verbindungspunkt zwischen
den Schaltern des Schenkels 444 elektrisch gekoppelt. Auf ähnliche
Weise sind die Wicklungen 417–419 des zweiten AC-Elektromotors 405 mit
dem zweiten Wechselrichterabschnitt 450 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 417 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 452 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 418 ist mit einem Verbindungspunkt zwischen
den Schaltern des Schenkels 453 elektrisch gekoppelt; und
3) eine dritte Wicklung 419 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 454 elektrisch gekoppelt.
Schließlich sind
die Wicklungen 420–422 des
dritten AC-Elektromotors 406 mit dem dritten Wechselrichterabschnitt 480 wie
folgt elektrisch gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 420 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 482 elektrisch
gekoppelt; 2) eine zweite Wicklung 421 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 483 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 422 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 484 elektrisch gekoppelt.
-
Bei
einer Ausführungsform
kann ein Neutralpunkt 430 des ersten AC-Elektromotors 404 mit einem
ersten Leiter 431 zwischen dem ersten AC-Elektromotor 404 und
der Anschlussdose 412 elektrisch gekoppelt sein. Auf ähnliche
Weise kann ein Neutralpunkt 432 des zweiten AC-Elektromotors 405 mit
einem zweiten Leiter 433 zwischen dem zweiten AC-Elektromotor 405 und
der Anschlussdose 412 elektrisch gekoppelt sein. Schließlich kann
ein Neutralpunkt 434 des dritten AC-Elektromotors 406 mit einem
dritten Leiter 435 zwischen dem dritten AC-Elektromotor 406 und
der Anschlussdose 412 elektrisch gekoppelt sein.
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Wie
vorstehend erwähnt,
werden die Motoren 404–406 durch
ein Steuern des Schaltens der ersten, zweiten und dritten Wechselrichterabschnitte 440, 450, 480 zueinander
phasenversetzt betrieben (z. B. um 120 Grad phasenversetzt). Entsprechend kann
der erste Leiter 431 eine erste Phasenkomponente der AC-Leistung
führen,
der zweite Leiter 433 kann eine zweite Phasenkomponente
der AC-Leistung führen
und der dritte Leiter 435 kann eine dritte Phasenkomponente
der AC-Leistung führen.
Bei einer Ausführungsform
sind die Phasenkomponenten der AC-Leistung durch die Kapazität des Wechselrichterabschnitts 480 begrenzt,
welcher Schalter mit relativ niedriger Leistung umfassen kann, wie
vorstehend beschrieben ist.
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5 ist
eine Schaltplandarstellung einer Ausführungsform eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems 500 gemäß einer
vierten beispielhaften Ausführungsform.
Das System 500 kann zur Verwendung mit einem Hybridelektrofahrzeug
eines seriellen Typs oder einem Hybridelektrofahrzeug eines Leistungsverzweigungstyps
geeignet sein, obwohl das System 500 auch zur Verwendung
mit anderen Typen von Hybridelektrofahrzeugen ausgelegt sein kann.
Bei einer Ausführungsform
umfasst das System 500 ein Wechselrichtersystem 502 (z.
B. das Wechselrichtersystem 116 von 1), einen
ersten AC-Elektromotor 504 (z. B. einen Antriebsmotor 118 von 1),
einen zweiten AC-Elektromotor 506 (z. B. einen Generator 119 von 1),
eine wiederaufladbare DC-Energiequelle 508 (z. B. die DC-Energiequelle 110 von 1),
mehrere DC-Buskondensatoren 510, 511, eine Anschlussdose 512,
ein elektronisches Steuerungssystem 513 (z. B. das elektronische
Steuerungssystem 108 von 1) und eine
Induktivität 545.
Die Funktionen und verschiedene Ausführungsformen bezüglich der
DC-Energiequelle 508 ähneln
den Funktionen und verschiedenen Ausführungsformen analoger Komponenten
in 2 (z. B. der DC-Energiequelle 208) und
werden folglich hier der Kürze
halber nicht wiederholt.
-
Das
Wechselrichtersystem 502 kann als bidirektionaler Umsetzer
betrieben werden, wie in Verbindung mit 2 beschrieben
ist, und umfasst einen ersten Wechselrichterabschnitt 540 und
einen zweiten Wechselrichterabschnitt 550. Bei einer Ausführungsform
umfassen die Wechselrichterabschnitte 540, 550 jeweils
ein Feld aus sechs Schaltern, welche auf die gleiche Weise ausgestaltet
sein und funktionieren können
wie Ausführungsformen
der Schalter 260–265,
die vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert sind.
Zudem liefert im Betrieb ein von dem elektronischen Steuerungssystem 513 ausgeführter Wechselrichtersteuerungsalgorithmus
(nicht veranschaulichte) Transistortreibersignale in Abhängigkeit von
der Funktion, die zu dem Zeitpunkt gerade von dem System 500 ausge führt wird,
wie ebenfalls vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert ist.
Bei einer Ausführungsform
werden die Motoren 504, 506 durch ein Steuern
des Schaltens der ersten und zweiten Wechselrichterabschnitte 540, 550 zueinander phasenversetzt
betrieben (z. B. um 120 Grad phasenversetzt).
-
Wie
gezeigt, sind Schalterpaare in dem Wechselrichterabschnitt 540 miteinander
elektrisch in Reihe geschaltet, und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 542, 543 und 544.
Die Schaltschenkel 542–544 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Auf ähnliche Weise sind Schalterpaare
in dem Wechselrichterabschnitt 550 miteinander elektrisch
in Reihe geschaltet und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 552, 553 und 554.
Die Schaltschenkel 552–554 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Leitfähige Komponenten an ersten
Enden der Schaltschenkel 542–544 und 552–554 sind
mit einem ersten Wechselrichteranschluss 580 elektrisch gekoppelt,
und leitfähige
Komponenten an zweiten entgegengesetzten Enden der Schaltschenkel 542–544 und 552–554 sind
mit einem zweiten Wechselrichteranschluss 582 elektrisch
gekoppelt.
-
Die
wieder aufladbare DC-Energiequelle 508 ist zu dem Wechselrichtersystem 502 über den
ersten Wechselrichteranschluss 580 und den zweiten Wechselrichteranschluss 582 elektrisch
parallel geschaltet. Bei einer Ausführungsform umfassen die DC-Buskondensatoren 510, 511 zwei
in Reihe geschaltete Kondensatoren 510, 511, obwohl
das System 500 bei anderen Ausführungsformen mehr als zwei
in Reihe geschaltete Kondensatoren umfassen kann. Zudem sind die
Enden der in Reihe geschalteten DC-Buskondensatoren 510, 511 über die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 508 elektrisch gekoppelt,
und sie sind somit auch zu dem Wechselrichtersystem 502 über den
ersten Wechselrichteranschluss 580 und den zweiten Wechselrichteranschluss 582 parallel
geschaltet.
-
Ähnlich wie
die Anschlussdose 312 von 3 ist die
Anschlussdose 512 zur Aufnahme und zur elektrischen Kopplung
mit einem dreiphasigen elektrischen Stecker 590 ausgelegt,
welcher wiederum mit einer externen Last 592 (z. B. einem
Gerät oder
einer elektrischen Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform
kann das System 500 einen (nicht veranschaulichten) dreiphasigen
elektrischen Stecker anstelle der Anschlussdose 512 umfassen,
wie vorstehend in Verbindung mit 2 beschrieben
ist. Bei beiden Ausführungsformen
(z. B. wenn das System 200 entweder eine Anschlussdose
oder einen Stecker umfasst) können
die Anschlussdose oder der Stecker des Fahrzeugs allgemeiner als
eine AC-Leistungsschnittstelle mit drei Leitern (z. B. die AC-Leistungsschnittstelle 114 von 1)
aufgefasst werden.
-
Jeder
der AC-Elektromotoren 504, 506 ist ein dreiphasiger
Motor, der einen Satz aus drei Wicklungen (oder Spulen) 514, 515, 516, 517, 518, 519 umfasst.
Obwohl es nicht veranschaulicht ist, umfasst jeder AC-Elektromotor 504, 506 eine
Statoranordnung (welche die Wicklungen umfasst) und eine Rotoranordnung
(welche einen ferromagnetischen Kern, Wicklungen und/oder Permanentmagnete
umfasst). Die Wicklungen 514–516 des ersten AC-Elektromotors 504 sind
mit dem ersten Wechselrichterabschnitt 540 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 514 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 542 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 515 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 543 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 516 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 544 elektrisch gekoppelt.
Auf ähnliche
Weise sind die Wicklungen 517–519 des zweiten AC-Elektromotors 506 mit
dem zweiten Wechselrichterabschnitt 550 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 517 ist mit einem Verbindungspunkt
zwi schen den Schaltern des Schenkels 552 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 518 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 553 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 519 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 554 elektrisch gekoppelt.
-
Ein
Neutralpunkt 532 des ersten AC-Elektromotors 504 kann
mit einem zweiter Leiter 533 zwischen dem ersten AC-Elektromotor 504 und
der Anschlussdose 512 elektrisch gekoppelt sein. Auf ähnliche
Weise kann ein Neutralpunkt 534 des zweiten AC-Elektromotors 506 mit
einem dritten Leiter 535 zwischen dem zweiten AC-Elektromotor 506 und
der Anschlussdose 512 elektrisch gekoppelt sein.
-
Bei
einer Ausführungsform
ist ein Verbindungspunkt 523 (z. B. ein elektrischer Mittelpunkt) zwischen
den DC-Buskondensatoren 510, 511 mit einem ersten
Ende der Induktivität 545 elektrisch
gekoppelt und ein zweites Ende der Induktivität 545 ist mit einem
ersten Leiter 531 zwischen der Induktivität 545 und
der Anschlussdose 512 elektrisch gekoppelt. Die Induktivität 545 kann
beispielsweise ein induktives Element umfassen, das zur Bereitstellung einer
Stromregelung für
den Strom ausgelegt ist, der aus dem Verbindungspunkt 523 entnommen
wird.
-
Wie
vorstehend erwähnt,
werden die Motoren 504, 506 durch ein Steuern
des Schaltens der ersten und zweiten Wechselrichterabschnitte 540, 550 zueinander
phasenversetzt betrieben (z. B. um 120 Grad phasenversetzt). Wenn
das System 500 gemäß einer
Ausführungsform
zudem ein ausgeglichenes dreiphasiges System ist, wird die Phase
des Stromes an dem Verbindungspunkt 523 zwischen den DC-Buskondensatoren 510, 511 durch
das direkte Steuern der Phasen der Ströme durch die Motoren 504, 506 indirekt
gesteuert. Wenn beispielsweise der erste und der zweite Wechsel richterabschnitt 540, 550 so
gesteuert werden, dass die Ströme
an den Neutralpunkten 532, 534 zueinander um 120
Grad phasenversetzt sind, wird der Strom an dem Verbindungspunkt 523 zwischen
den DC-Buskondensatoren 510, 511 zu
den Motorströmen
auch um 120 Grad phasenversetzt sein. Folglich kann mit den vorstehend
beschriebenen Kopplungen zwischen den verschiedenen Systemkomponenten
der erste Leiter 532 eine erste Phasenkomponente der AC-Leistung (z.
B. von dem Verbindungspunkt 523) führen, der zweite Leiter 533 kann
eine zweite Phasenkomponente der AC-Leistung führen (z. B. von dem Neutralpunkt 532),
und der dritte Leiter 534 kann eine dritte Phasenkomponente
der AC-Leistung führen
(z. B. von dem Neutralpunkt 534).
-
6 ist
eine Schaltplandarstellung einer Ausführungsform eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems 600 gemäß einer
fünften
beispielhaften Ausführungsform.
Das System 600 kann zur Verwendung mit einem Hybridelektrofahrzeug
eines seriellen Typs oder einem Hybridelektrofahrzeug eines Leistungsverzweigungstyps
geeignet sein, obwohl das System 600 auch zur Verwendung
mit anderen Typen von Hybridelektrofahrzeugen ausgelegt sein kann.
Bei einer Ausführungsform
umfasst das System 600 ein Wechselrichtersystem 602 (z.
B. das Wechselrichtersystem 116 von 1), einen
ersten AC-Elektromotor 604 (z. B. einen Antriebsmotor 118 von 1),
einen zweiten AC-Elektromotor 606 (z. B. einen Generator 119 von 1),
eine wiederaufladbare DC-Energiequelle 608 (z. B. die DC-Energiequelle 110 von 1),
einen DC-Buskondensator 610, eine Halbbrücke 611,
eine Induktivität 645,
eine Anschlussdose 612 und ein elektronisches Steuerungssystem 613 (z.
B. das elektronische Steuerungssystem 108 von 1).
Die Funktionen und verschiedene Ausführungsformen bezüglich der DC-Energiequelle 608 und
dem DC-Buskondensator 610 ähneln den Funktionen und verschiedenen
Ausführungsformen
analoger Komponenten in 2 (z. B. der DC-Energiequelle 208 und
dem DC- Buskondensator 210),
und werden folglich hier der Kürze halber
nicht wiederholt.
-
Das
Wechselrichtersystem 602 kann als bidirektionaler Umsetzer
betrieben werden, wie in Verbindung mit 2 beschrieben
ist, und umfasst einen ersten Wechselrichterabschnitt 640 und
einen zweiten Wechselrichterabschnitt 650. Bei einer Ausführungsform
umfasst jeder Wechselrichterabschnitt 640, 650 ein
Feld aus sechs Schaltern, welche auf die gleiche Weise ausgestaltet
sein und funktionieren können
wie Ausführungsformen
der Schalter 260–265,
die vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert sind.
Zudem liefert im Betrieb ein von dem elektronischen Steuerungssystem 613 ausgeführter Wechselrichtersteuerungsalgorithmus
(nicht veranschaulichte) Transistortreibersignale in Abhängigkeit von
der Funktion, die zu dem Zeitpunkt gerade von dem System 600 ausgeführt wird,
wie ebenfalls vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert ist.
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Wie
gezeigt, sind Schalterpaare in dem Wechselrichterabschnitt 640 miteinander
in Reihe geschaltet, und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 642, 643 und 644.
Die Schaltschenkel 642–644 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Auf ähnliche Weise sind Schalterpaare
in dem Wechselrichterabschnitt 650 miteinander elektrisch in
Reihe geschaltet, und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 652, 653 und 654.
Die Schaltschenkel 652–654 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Leitfähige Komponenten an ersten
Enden der Schaltschenkel 642–644 und 652–654 sind
mit einem ersten Wechselrichteranschluss 680 elektrisch gekoppelt,
und leitfähige
Komponenten an zweiten entgegengesetzten Enden der Schaltschenkel 642–644 und 652–654 sind
mit einem zweiten Wechselrichteranschluss 682 elektrisch
gekoppelt.
-
Die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 608 ist zu dem Wechselrichtersystem 602 über den
ersten Wechselrichteranschluss 680 und den zweiten Wechselrichteranschluss 682 elektrisch
parallel geschaltet. Zudem ist der DC-Buskondensator 610 über die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 608 elektrisch gekoppelt,
und er ist somit auch zu dem Wechselrichtersystem 602 über den
ersten Wechselrichteranschluss 680 und den zweiten Wechselrichteranschluss 682 parallel
geschaltet.
-
Ähnlich wie
die Anschlussdose 312 von 3 ist die
Anschlussdose 612 zur Aufnahme und zur elektrischen Kopplung
mit einem dreiphasigen elektrischen Stecker 690 ausgelegt,
welcher wiederum mit einer externen Last 692 (z. B. einem
Gerät oder
einer elektrischen Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform
kann das System 600 einen (nicht veranschaulichten) dreiphasigen
elektrischen Stecker anstelle der Anschlussdose 612 umfassen,
wie vorstehend in Verbindung mit 2 beschrieben
ist. Bei beiden Ausführungsformen
(z. B. wenn das System 200 entweder eine Anschlussdose
oder einen Stecker umfasst) können
die Anschlussdose oder der Stecker des Fahrzeugs allgemeiner als
eine AC-Leistungsschnittstelle mit drei Leitern (z. B. die AC-Leistungsschnittstelle 114 von 1)
aufgefasst werden.
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Jeder
AC-Elektromotor 604, 606 ist ein dreiphasiger
Motor, der einen Satz aus drei Wicklungen (oder Spulen) 614, 615, 616, 617, 618, 619 umfasst. Obwohl
es nicht veranschaulicht ist, umfasst jeder AC-Elektromotor 604, 606 eine
Statoranordnung (welche die Wicklungen umfasst) und eine Rotoranordnung
(welche einen ferromagnetischen Kern, Wicklungen und/oder Permanentmagnete
umfasst). Die Wicklungen 614–616 des ersten AC-Elektromotors 604 sind
mit dem ersten Wechselrichterabschnitt 640 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 614 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 642 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 615 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 643 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 616 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 644 elektrisch gekoppelt.
Auf ähnliche
Weise sind die Wicklungen 617–619 des zweiten AC-Elektromotors 606 mit
dem zweiten Wechselrichterabschnitt 660 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) eine erste Wicklung 617 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 652 elektrisch gekoppelt;
2) eine zweite Wicklung 618 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 653 elektrisch gekoppelt;
und 3) eine dritte Wicklung 619 ist mit einem Verbindungspunkt
zwischen den Schaltern des Schenkels 654 elektrisch gekoppelt.
-
Ein
Neutralpunkt 632 des ersten AC-Elektromotors 604 kann
mit einem zweiter Leiter 633 zwischen dem ersten AC-Elektromotor 604 und
der Anschlussdose 612 elektrisch gekoppelt sein. Auf ähnliche
Weise kann ein Neutralpunkt 634 des zweiten AC-Elektromotors 606 mit
einem dritten Leiter 636 zwischen dem zweiten AC-Elektromotor 606 und
der Anschlussdose 612 elektrisch gekoppelt sein.
-
Die
Halbbrücke 611 umfasst
zwei in Reihe geschaltete Schalter 694, 696, obwohl
das System 600 bei anderen Ausführungsformen mehr als zwei
in Reihe geschaltete Schalter umfassen kann, um eine Halbbrücke auszubilden.
Bei einer Ausführungsform können die
Schalter 694, 696 im Wesentlichen gleich wie die
Schalter des ersten und zweiten Wechselrichterabschnitts 640, 650 ausgestaltet
sein. Zudem sind die Enden der in Reihe geschalteten Schalter 694, 696 über die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 608 elektrisch gekoppelt,
und sie sind somit auch zu dem DC-Buskondensator 610 und dem
Wechselrichtersystem 602 über den ersten Wechselrichteranschluss 680 und
den zweiten Wechselrichteranschluss 682 parallel geschaltet.
-
Bei
einer Ausführungsform
ist ein Verbindungspunkt 623 zwischen den Schaltern 694, 696 mit einem
ersten Ende der Induktivität 645 elektrisch
gekoppelt, und ein zweites Ende der Induktivität 645 ist mit einem
ersten Leiter 631 zwischen der Induktivität 645 und
der Anschlussdose 612 elektrisch gekoppelt. Die Induktivität 645 kann
beispielsweise ein induktives Element umfassen, das zur Bereitstellung einer
Stromregelung für
den aus dem Verbindungspunkt 623 entnommenen Strom ausgelegt
ist.
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Wie
vorstehend erwähnt,
werden die Motoren 604, 606 durch ein Steuern
des Schaltens der ersten und zweiten Wechselrichterabschnitte 640, 650 zueinander
phasenversetzt betrieben (z. B. um 120 Grad phasenversetzt). Zudem
wird bei einer Ausführungsform
das Schalten der Schalter 694, 696 der Halbbrücke 511 so
gesteuert, dass ein Strom an dem Verbindungspunkt 623 erzeugt
wird, der zu den Phasen der Ströme
durch die Motoren 604, 606 phasenversetzt ist.
Wenn die ersten und zweiten Wechselrichterabschnitte 640, 650 beispielsweise
so gesteuert werden, dass die Ströme an den Neutralpunkten 632, 634 zueinander
um 120 Grad phasenversetzt sind, können die Schalter 694, 696 so
gesteuert werden, dass sie bei dem Verbindungspunkt 623 einen
Strom erzeugen, der zu den Motorströmen um 120 Grad phasenversetzt
ist. Mit den vorstehend beschriebenen Kopplungen zwischen den verschiedenen
Systemkomponenten kann der erste Leiter 632 folglich eine
erste Phasenkomponente der AC-Leistung
führen
(z. B. von dem Verbindungspunkt 623), der zweite Leiter 633 kann
eine zweite Phasenkomponente der AC-Leistung führen (z. B. von dem Neutralpunkt 632)
und der dritte Leiter 634 kann eine dritte Phasenkomponente
der AC-Leistung führen
(z. B. von dem Neutralpunkt 634).
-
7 ist
eine Schaltplandarstellung einer Ausführungsform eines Fahrzeugleistungsverarbeitungssystems 700 gemäß einer
sechsten beispielhaften Ausführungsform.
Das System 700 kann zur Verwendung mit einem Hybridelektrofahrzeug
eines seriellen Typs oder einem Hybridelektrofahrzeug eines Leistungsverzweigungstyps
geeignet sein, obwohl das System 700 auch zur Verwendung
mit anderen Typen von Hybridelektrofahrzeugen angepasst sein kann.
Bei einer Ausführungsform
umfasst das System 700 ein Wechselrichtersystem 702 (z.
B. das Wechselrichtersystem 116 von 1), einen
ersten AC-Elektromotor 704 (z. B. einen Antriebsmotor 118 von 1),
einen zweiten AC-Elektromotor 706 (z. B. einen Generator 119 von 1),
eine wiederaufladbare DC-Energiequelle 708 (z. B. die DC-Energiequelle 110 von 1),
einen DC-Buskondensator 710, einen Schalter 721,
eine Anschlussdose 712 und ein elektronisches Steuerungssystem 713 (z.
B. das elektronische Steuerungssystem 108 von 1).
Die Funktionen und verschiedene Ausführungsformen bezüglich der
DC-Energiequelle 708 ähneln den
Funktionen und verschiedenen Ausführungsformen analoger Komponenten
in 2 (z. B. der DC-Energiequelle 208) und
sind der Kürze
halber folglich hier nicht wiederholt.
-
Das
Wechselrichtersystem 702 kann als bidirektionaler Umsetzer
betrieben werden, wie in Verbindung mit 2 beschrieben
ist, und umfasst einen ersten Wechselrichterabschnitt 740 und
einen zweiten Wechselrichterabschnitt 750. Bei einer Ausführungsform
umfasst jeder Wechselrichterabschnitt 740, 750 ein
Feld aus sechs Schaltern, welche auf dieselbe Weise ausgestaltet
sein und funktionieren können,
wie Ausführungsformen
der Schalter 260–265,
die vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert sind.
Zudem liefert im Betrieb ein von dem elektronischen Steuerungssystem 713 ausgeführter Wechselrichtersteuerungsalgorithmus
(nicht veranschaulichte) Transistortreibersignale in Abhängigkeit von
der Funktion, die zu dem Zeitpunkt gerade von dem System 700 ausgeführt wird,
wie ebenfalls vorstehend in Verbindung mit 2 erörtert ist.
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Wie
gezeigt sind Schalterpaare in dem Wechselrichterabschnitt 740 miteinander
elektrisch in Reihe geschaltet, und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 742, 743 und 744.
Die Schaltschenkel 742–744 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Auf ähnliche Weise sind Schalterpaare
in dem Wechselrichterabschnitt 750 miteinander elektrisch
in Reihe geschaltet, und jedes Paar umfasst einen Schaltschenkel 752, 753 und 754.
Die Schaltschenkel 752–754 sind
zueinander elektrisch parallel geschaltet. Leitfähige Komponenten an ersten
Enden der Schaltschenkel 742–744 und 752–754 sind
mit einem ersten Wechselrichteranschluss 780 elektrisch gekoppelt,
und leitfähige
Komponenten an zweiten entgegengesetzten Enden der Schaltschenkel 742–744 und 752–754 sind
mit einem zweiten Wechselrichteranschluss 782 elektrisch
gekoppelt.
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Die
wiederaufladbare DC-Energiequelle 708 ist zu dem Wechselrichtersystem 702 über den
ersten Wechselrichteranschluss 780 und den zweiten Wechselrichteranschluss 782 elektrisch
parallel geschaltet. Zudem ist der DC-Buskondensator 710 über die
wieder aufladbare DC-Energiequelle 708 elektrisch gekoppelt,
und er ist somit auch zu dem Wechselrichtersystem 702 über den
ersten Wechselrichteranschluss 780 und den zweiten Wechselrichteranschluss 782 parallel
geschaltet.
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Ähnlich wie
die Anschlussdose 312 von 3 ist die
Anschlussdose 712 zur Aufnahme und zur elektrischen Kopplung
mit einem dreiphasigen elektrischen Stecker 790 ausgelegt,
welcher wiederum mit einer externen Last 792 (z. B. einem
Gerät oder
einer elektrischen Versorgungseinrichtung) elektrisch gekoppelt
ist. Bei einer alternativen Ausführungsform
kann das System 700 einen (nicht veranschaulichten) dreiphasigen
elek trischen Stecker anstelle der Anschlussdose 712 umfassen,
wie vorstehend in Verbindung mit 2 beschrieben
ist. Bei beiden Ausführungsformen
(z. B. wenn das System 200 entweder eine Anschlussdose
oder einen Stecker umfasst) können
die Anschlussdose oder der Stecker des Fahrzeugs allgemeiner als
eine AC-Leistungsschnittstelle mit drei Leitern (z. B. die AC-Leistungsschnittstelle 114 von 1)
aufgefasst werden.
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Jeder
der AC-Elektromotoren 704, 706 ist ein dreiphasiger
Motor, der einen Satz aus drei Wicklungen (oder Spulen) 714, 715, 716, 717, 718, 719 umfasst.
Obwohl es nicht veranschaulicht ist, umfasst jeder AC-Elektromotor 704, 706 eine
Statoranordnung (welche die Wicklungen umfasst) und eine Rotoranordnung
(welche einen ferromagnetischen Kern, Wicklungen und/oder Permanentmagnete
umfasst). Die Wicklungen 714–716 des ersten AC-Elektromotors 704 sind
mit dem ersten Wechselrichterabschnitt 740 wie folgt elektrisch
gekoppelt: 1) ein erstes Ende der ersten Wicklung 714 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 742 elektrisch
gekoppelt; 2) ein erstes Ende einer zweiten Wicklung 715 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 743 elektrisch gekoppelt;
und 3) ein erstes Ende einer dritten Wicklung 716 ist mit
einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 744 elektrisch
gekoppelt. Auf ähnliche
Weise sind erste Enden der Wicklungen 717–719 des
zweiten AC-Elektromotors 706 mit dem zweiten Wechselrichterabschnitt 750 wie folgt
elektrisch gekoppelt: 1) ein erstes Ende der ersten Wicklung 717 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 752 elektrisch
gekoppelt; 2) ein erstes Ende der zweiten Wicklung 718 ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 753 elektrisch gekoppelt;
und 3) ein erstes Ende der dritten Wicklung 719 ist mit
einem Verbindungspunkt zwischen den Schaltern des Schenkels 754 elektrisch
gekoppelt.
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Ein
Neutralpunkt 732 des ersten AC-Elektromotors 704 kann
mit einem ersten Leiter 733 zwischen dem ersten AC-Elektromotor 704 und
der Anschlussdose 712 elektrisch gekoppelt sein. Ein Neutralpunkt 734 des
AC-Elektromotors 706 ist
bei einer Ausführungsform
durch den Schalter 721 getrennt. Bei einer Ausführungsform
umfasst der Schalter 721 einen Festkörperschalter in der Form eines
SCR oder Thyristors. Der Schalter 721 kann in eine erste
Position (wie in 7 gezeigt) oder in eine zweite
Position gesteuert sein. Bei einer Ausführungsform kann die Position
des Schalters 721 von einer (nicht veranschaulichten) Koordinierungsschaltung
in dem System 700 in Abhängigkeit davon gesteuert werden,
ob der Stecker 790 in die Anschlussdose 712 eingeführt ist
oder nicht. Wenn der Stecker 790 in die Anschlussdose 712 nicht
eingeführt
ist, kann der Schalter 721 so gesteuert sein, dass er in
der ersten Position verbleibt. Wenn der Stecker 790 in
die Anschlussdose 712 eingeführt ist, kann der Schalter 721 bei
einer Ausführungsform
so gesteuert sein, dass er in der zweiten Position verbleibt.
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Das
zweite Ende der Wicklung 719 ist mit dem Schalter 721 elektrisch
gekoppelt. Entsprechend ist das zweite Ende der Wicklung 719 in
der ersten Position von der Anschlussdose 712 getrennt, und
es ist mit dem zweiten Ende der Wicklungen 717, 718 verbunden,
um den Neutralpunkt 734 zu bilden. Bei einer Ausführungsform
kann der Schalter 721 beispielsweise in dem Antriebszustand
in die erste Position gesteuert sein. In der zweiten Position ist das
zweite Ende der Wicklung 719 mit einem zweiten Leiter 735 zwischen
der Anschlussdose 712 und dem Schalter 721 elektrisch
gekoppelt. Zweite Enden der Wicklungen 717, 718 bleiben
miteinander und mit einem dritten Leiter 736 zwischen dem
Motor 706 und der Anschlussdose 712 elektrisch
gekoppelt.
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Durch
ein Steuern des Schaltens der ersten und zweiten Wechselrichterabschnitte 740, 750 wird der
Motor 704 so betrieben, dass er einen ersten Phasenstrom
erzeugt, und der Motor 706 wird so betrieben, dass er zweite
und dritte Phasenströme
erzeugt, wobei der erste, der zweite und der dritte Phasenstrom
zueinander phasenversetzt sind (z. B. um 120 Grad phasenversetzt).
Insbesondere wird das Schalten der ersten und zweiten Schaltschenkel 752, 753 des
Wechselrichterabschnitts 750 synchron gesteuert, um einen
Phasenstrom bei dem Neutralpunkt 734 des Motors 706 zu
erzeugen, der zu dem Phasenstrom bei dem Neutralpunkt 732 des
Motors 704 phasenversetzt ist (z. B. um 120 Grad phasenversetzt).
Zudem wird das Schalten des dritten Schaltschenkels 754 des
Wechselrichterabschnitts 750 so gesteuert, dass ein Phasenstrom
an dem zweiten Ende der Wicklung 719 erzeugt wird, der
zu den Phasenströmen
bei den Neutralpunkten 732, 734 phasenversetzt
ist (z. B. um 120 Grad phasenversetzt).
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Wenn
sich der Schalter 721 in der zweiten Position befindet,
kann folglich mit den vorstehend beschriebenen Kopplungen zwischen
den verschiedenen Systemkomponenten der erste Leiter 733 eine erste
Phasenkomponente der AC-Leistung führen (z. B. von dem Neutralpunkt 732),
der zweite Leiter 735 kann eine zweite Phasenkomponente
der AC-Leistung führen
(z. B. von der Wicklung 719), und der dritte Leiter 736 kann
eine dritte Phasenkomponente der AC-Leistung führen (z. B. von dem Neutralpunkt 734).
Bei einer Ausführungsform
kann der Schalter 721 beispielsweise in dem Parkzustand
in die zweite Position gesteuert sein, um das System 700 über die Anschlussdose 712 mit
der externen Last 792 zu verbinden, und um es dem System 700 zu
ermöglichen, die
Aufladefunktion, die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Wirkleistungsgenerators, die Funktion eines mit einer
Versorgungseinrichtung verbundenen Blindleistungsgenerators und/oder
die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Wirkleistungsfilters bereitzustellen.
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8 ist
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben eines Leistungsverarbeitungssystems
eines Steckdosen-Elektrofahrzeugs gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.
Das Verfahren von 8 kann zum Beispiel unter Verwendung
einer beliebigen zuvor beschriebenen Ausführungsform eines Leistungsverarbeitungssystems
implementiert sein, das mindestens eine DC-Energiequelle (z. B.
eine Batterie), mindestens einen AC-Elektromotor und mindestens
ein bidirektionales Wechselrichtersystem umfasst.
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Es
versteht sich, dass die erste Zeitspanne, die zweite Zeitspanne
und die dritte Zeitspanne, auf die nachstehend Bezug genommen wird,
zum Bezeichnen sich nicht überlappender
Zeitspannen gedacht sind, nicht aber dazu gedacht sind, irgendeine Reihenfolge
der Prozesse anzugeben, mit welchen sie beschrieben sind. Obwohl
die Prozessblöcke
von 8 so gezeigt sind, dass sie in einer speziellen beispielhaften
Reihenfolge auftreten und das Auftreten nur eines Durchlaufs jedes
Prozessblocks gezeigt ist, sollte insbesondere verstanden sein,
dass die Prozessblöcke
in anderen Reihenfolgen und/oder mehreren Durchläufen auftreten können oder
dass während
einer Zeitspanne keine Durchläufe
eines Prozessblocks auftreten können.
In der Praxis können
die Prozesse, die den Blöcken 802, 804 und 806 zugeordnet
sind, als eine Zustandsmaschine implementiert sein, und Übergänge zwischen
zwei beliebigen Zuständen
können
zu verschiedenen Zeitpunkten auftreten. Der Einfachheit halber sind
die den Blöcken 802, 804, 806 zugeordneten
Prozesse jedoch in der Form eines Flussdiagramms veranschaulicht
und beschrieben.
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Das
Verfahren kann mit Schritt 802 beginnen, wenn sich das
Fahrzeug in einem Antriebszustand befindet (z. B. während einer
ersten Zeitspanne, wenn das Fahrzeug von jeglicher elektrischen Versorgungseinrichtung
oder externen Last getrennt ist). Im Antriebszustand können der
bzw. die AC-Elektromotoren und das bidirektionale Wechselrichtersystem
des Leistungsverarbeitungssystems gemäß einer Ausführungsform
zum Bereitstellen einer Antriebsfunktion genutzt werden. Zum Bereitstellen
der Antriebsfunktion veranlasst das System das bidirektionale Wechselrichtersystem
dazu, in Ansprechen auf den Empfang erster Steuerungssignale elektrische
DC-Leistung aus einer DC-Energiequelle zu entnehmen, die DC-Leistung
in AC-Leistung umzusetzen und die AC-Leitung an den mindestens einen
AC-Elektromotor zu liefern, um das Fahrzeug anzutreiben.
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Schritt 804 kann
auftreten, wenn sich das Fahrzeug in einem Parkzustand befindet
(z. B. zu Zeitpunkten, an denen das Fahrzeug mit einer elektrischen
Versorgungseinrichtung verbunden ist) und sich in einem Lademodus
befindet (z. B. während
einer zweiten Zeitspanne). Im Parkzustand und im Auflademodus können die
Wicklungen des bzw. der sich nicht drehenden AC-Elektromotoren und
das bidirektionale Wechselrichtersystem des Leistungsverarbeitungssystems
gemäß einer
Ausführungsform
genutzt werden, um eine Aufladefunktion bereitzustellen. Um die
Aufladefunktion bereitzustellen, veranlasst das System das bidirektionale
Wechselrichtersystem dazu, in Ansprechen auf den Empfang zweiter
Steuerungssignale AC-Leistung aus den Wicklungen des bzw. der AC-Elektromotoren zu
entnehmen, die AC-Leistung in DC-Leistung umzusetzen und die DC-Leistung
an die DC-Energiequelle zu liefern, um die DC-Energiequelle wiederaufzuladen.
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Schritt 806 kann
auftreten, wenn sich das Fahrzeug in einem Parkzustand (z. B. zu
Zeitpunkten, wenn das Fahrzeug mit einer elektrischen Ver sorgungseinrichtung
verbunden ist) und einem Leistungsverarbeitungsmodus befindet (z.
B. während
einer dritten Zeitspanne). Im Parkzustand und im Leistungsverarbeitungsmodus
können
die Wicklungen des bzw. der sich nicht drehenden AC-Elektromotoren
und das bidirektionale Wechselrichtersystem des Leistungsverarbeitungssystems
gemäß einer
Ausführungsform
genutzt werden, um eine oder mehrere Leistungsverarbeitungsfunktionen
bereitzustellen. Wie vorstehend im Detail beschrieben ist, können die Leistungsverarbeitungsfunktionen
eine Funktion einer AC-Leistungsquelle,
eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Wirkleistungsgenerators, eine Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Blindleistungsgenerators und/oder eine Funktion eines
mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters
umfassen, sind aber nicht darauf beschränkt. Um die Leistungsverarbeitungsfunktionen
bereitzustellen, veranlasst das System das bidirektionale Wechselrichtersystem
dazu, in Ansprechen auf den Empfang dritter Steuerungssignale DC-Leistung
aus der DC-Energiequelle zu entnehmen, die DC-Leistung in AC-Leistung
umzusetzen und die AC-Leistung
an die Wicklungen des mindestens einen AC-Elektromotors zu liefern,
um AC-Leistung an eine externe Last zu liefern. Um insbesondere
die Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Blindleistungsgenerators bereitzustellen, veranlasst das System
das bidirektionale Wechselrichtersystem zudem dazu, während einer
Hälfte
eines elektrischen Zyklus AC-Leistung über den bzw. die AC-Elektromotoren aus
der externen Last zu entnehmen, die AC-Leistung in DC-Leistung umzusetzen
und die DC-Leistung an die DC-Energiequelle zu liefern.
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Somit
wurden verschiedene Ausführungsformen
von Leistungsverarbeitungssystemen und Verfahren zur Verwendung
mit Steckdosen-Elektrofahrzeugen vorstehend beschrieben. Die Ausführungsformen
können
einen oder mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen aufweisen, bei
welchen ein Steckdosen-Elektrofahrzeug ein Batterieladegerät umfasst.
Zum Beispiel kann ein Vorteil darin bestehen, dass verfügbare Systemkomponenten
(z. B. ein oder mehrere Wechselrichter, DC-Buskondensatoren und
Motorwicklungen) im Antriebszustand zum selektiven Anlegen von Antriebsleistung
an das Traktionssystem des Fahrzeugs und im Parkzustand zum Bereitstellen
von Funktionen verwendet werden können, die mit einem Auflademodus
und/oder einem Leistungsverarbeitungsmodus verbunden sind. Folglich
kann es sein, dass die Funktion eines separaten Batterieladegeräts nicht
benötigt
wird, und ein derartiges Batterieladegerät kann aus dem System entfernt
werden. Dies kann zu einem verringerten Fahrzeuggewicht (und folglich
einer erweiterten Reichweite bei einer gegebenen Batterieladung)
und verringerten Fahrzeugherstellkosten führen. Zudem kann der Raum,
der andernfalls zum Unterbringen des Batterieladegeräts verwendet
würde,
für andere Zwecke
verwendet werden oder aus dem Fahrzeug entfernt werden.
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Ein
weiterer Vorteil kann darin bestehen, dass die Betriebsausgaben
des Fahrzeugs für
den Verbraucher verringert werden können. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen
kann zum Beispiel die Aufladefunktion der Batterie (oder einer anderen DC-Energiequelle)
von dem System so gesteuert werden, dass sie während Nichtspitzenverbrauchszeitspannen
statt während
Spitzenverbrauchszeitspannen auftritt. Folglich kann es sein, dass
dem Verbraucher von dem Versorgungsunternehmen verringerte Verbrauchsgebühren in
Rechnung gestellt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Batterieladegeräten, die
einen Stromfluss in nur eine Richtung ermöglichen (z. B. von der elektrischen
Versorgungseinrichtung an die Batterie des Fahrzeugs), sind die vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen
zudem insofern bidirektional, als sie einen Stromfluss von der elektrischen
Versorgungseinrichtung an die Batterie des Fahrzeugs (oder eine
andere DC-Energiequelle) während
einiger Zeitspannen ermöglichen, und
dass sie einen Stromfluss von der Batterie des Fahrzeugs (oder einer
anderen DC-Energiequelle) an die elektrische Versorgungseinrichtung
während anderer
Zeitspannen ermöglichen.
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Folglich
kann Leistung sowohl von der elektrischen Versorgungseinrichtung
an das Fahrzeug als auch von dem Fahrzeug an die elektrische Versorgungseinrichtung
geliefert werden. In einigen Fällen
kann ein Versorgungsunternehmen dem Verbraucher Rückerstattungen
oder Gutschriften gewähren, wenn
das Fahrzeug zum Nutzen des Versorgungsunternehmens funktioniert
(z. B. durch Bereitstellen einer Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen
Wirkleistungsgenerators, einer Funktion eines mit einer Versorgungseinrichtung
verbundenen Blindleistungsgenerators und/oder einer Funktion eines
mit einer Versorgungseinrichtung verbundenen Wirkleistungsfilters).
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Obwohl
verschiedene Ausführungsformen von
Systemen und Verfahren in der vorstehenden genauen Beschreibung
dargestellt wurden, ist festzustellen, dass eine große Anzahl
an anderen Variationen existiert. Es ist auch festzustellen, dass
die beispielhafte Ausführungsform
oder die beispielhaften Ausführungsformen
nur Beispiele sind und nicht dazu gedacht sind, den Umfang, die
Anwendbarkeit oder die Ausgestaltung des erfinderischen Gegenstands
in irgendeiner Weise einzuschränken.
Stattdessen wird die vorstehende genaue Beschreibung Fachleuten
eine brauchbare Anleitung zum Implementieren der beispielhaften
Ausführungsform
oder der beispielhaften Ausführungsformen
bereitstellen. Es versteht sich, dass in der Funktion und Anordnung von
Elementen verschiedene Änderungen
durchgeführt
werden können,
ohne den Umfang des erfinderischen Gegenstands zu verlassen, wie
er in den beigefügten
Ansprüchen
und deren juristischen Äquivalenten
offengelegt ist.