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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf einen pneumatischen Schraubendreher mit einem Stoppmechanismus zum Stoppen eines Luftmotors in einer festgeschraubten Position nach Schlagen einer Schlagschraube und Anziehen der Schlagschraube über einen Luftmotor. Die vorliegende Offenbarung bezieht sich ferner auf ein Stoppsteuerungsverfahren für den Luftmotor in dem pneumatischen Schraubendreher.
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BESCHREIBUNG VON BEKANNTEM STAND DER TECHNIK
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Das
japanische Patent Nr. 3 570 491 B2 offenbart einen bekannten pneumatischen Schraubendreher. Allgemein ist der bekannte pneumatische Schraubendreher derart ausgelegt, dass nachdem eine Schlagschraube leicht in ein Werkstück getrieben wurde, die Schlagschraube sicher festgeschraubt wird. Der pneumatische Schraubendreher umfasst einen Schlagmechanismus zum Schlagen der Schlagschraube und einen Festschraubmechanismus zum Rotieren bzw. Drehen der Schlagschraube. In dem Schlagmechanismus ist ein Antriebsbit integral mit einem Schlagkolben kombiniert, der verschiebbar in einem Schlagzylinder untergebracht ist, und ein Hauptventil wird über Betätigung eines Abzugs betätigt. Eine Hauptluftkammer zum Speichern von komprimierter Luft wird dabei bezüglich des Schlagzylinders geöffnet und geschlossen, um so die komprimierte Luft dem Schlagzylinder zuzuführen, um somit den Schlagkolben anzutreiben. Währenddessen rotiert der Festschraubmechanismus das Antriebsbit unter Verwendung eines Luftmotors.
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Bei dem bekannten pneumatischen Schraubendreher ist ein Kontaktarm entlang eines Vorsprungsbereichs verschiebbar gehalten, um eine Schlagschraube auszuwerfen, und der Kontaktarm ist derart gespannt, um von dem Vorsprungsbereich in eine Antriebsrichtung hervorzustehen. Der bekannte Schraubendreher umfasst eine Sicherungsvorrichtung. In der Sicherungsvorrichtung stützt das andere Ende des Kontaktarms sich gegen einen Kontaktarmstopper ab, wenn ein vorderes Ende des Kontaktarms gegen ein Werkstück gedrückt wird, und ist derart gesperrt, um sich nicht irgendwie weiter zu bewegen, wodurch es der Abzugsbetätigung ermöglich wird, wirksam zu sein. Weiter wird die Sperre des Kontaktarms über den Kontaktarmstopper simultan über einer Betätigung des Schlagmechanismus über die Betätigung des Abzugs aufgehoben, und die Schlagschraube wird über den Luftmotor festgeschraubt. Der bekannte pneumatische Schraubendreher umfasst weiter einen automatischen Stoppmechanismus. Der automatische Stoppmechanismus steuert derart, dass wenn die Schlagschraube in eine vorgegebene Festschraubtiefe festgeschraubt worden ist, der Luftmotor automatisch gestoppt wird, um es der Festschraubtiefe zu ermöglichen, konstant zu bleiben.
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In dem bekannten pneumatischen Schraubendreher sind zwei Ventile, das heißt ein Auslassventil und ein Stoppventil, jeweils an zwei Achsen angeordnet. Wenn die Schlagschraube mit dem Werkstück bündig abschließt, wird der Luftmotor gestoppt, indem die komprimierte Luft als Folge von ansteigendem Druck in einer Rückflusskammer, die mit einer Hauptluftkammer verbunden ist, zu dem Auslassventil zugeführt wird, und über eine Betätigung eines Ventilschaftes des Stoppventils über einen Kontaktarm.
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In dem bekannten pneumatischen Schraubendreher ist ein L-förmiges Ventilelement (ein L-förmiges Metallteil mit einem an seinem vorderen Ende angeordneten Gummi) zusätzlich zu den zwei Ventilen hinzugefügt.
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Jedoch werden in dem bekannten pneumatischen Schraubendreher Materialen von verschiedener Beschaffenheit, das heißt Blech und Gummi zum Zusammenbau des L-förmigen Ventilelements verwendet. Aus diesem Grund erhöht sich die Anzahl von Teilen des Schraubendrehers und eine Trennung nach Herkunft und ein Reinigen bereiten Schwierigkeiten. Zusätzlich ist ein Aufbau des bekannten pneumatischen Schraubendrehers umständlich, da die Ventile an den zwei Achsen angeordnet sind. Ferner wird eine Ausgestaltung der Ventile unausweichlich groß, und deshalb steigen die Kosten.
- Patentdokument 1: japanisches Patent Nr. 3 570 491 B2
- Patentdokument 2: japanische Patentanmeldung, Veröffentlichungs-Nr. JP-A-2001 - 353671
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DE 699 17 714 T2 offenbart einen pneumatischen Schraubendreher gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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JP 2007-168 035 A und
JP 2000-6 051 A offenbaren ähnliche pneumatische Schraubendreher.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Illustrative Aspekte der vorliegenden Erfindung stellen einen pneumatischen Schraubendreher bereit, dessen Aufbau einfach ist und welcher die Anzahl von Teilen reduziert und die Anordnung klein ausbildet, und weiter ein Stoppsteuerungsverfahren für einen Luftmotor in dem pneumatischen Schraubendreher bereitstellt.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein pneumatischer Schraubendreher gemäß Anspruch 1 vorgesehen,
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Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen ersichtlich.
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Figurenliste
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- 1 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Schraubendrehers;
- 2 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines automatischen Stoppmechanismus für einen Luftmotor;
- 3 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Schraubendrehers in einem Anfangszustand;
- 4 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Schraubendrehers während eines Schlagvorgangs;
- 5 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Schraubendrehers in einem Zustand, in welchem ein Schlagkolben einen unteren Totpunkt erreicht hat;
- 6 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Schraubendrehers in einem Zustand, in welchem das Festziehen einer Schraube vervollständigt worden ist;
- 7 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Schraubendrehers in einem Zustand, der unmittelbar nach dem Festziehen der Schraube besteht; und
- 8 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Schraubendrehers in einem Zustand, in welchem eine Zufuhr von komprimierter Luft zu dem Luftmotor unterbunden worden ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 zeigt eine vertikale Querschnittsansicht eines Schraubendrehers. Der Schraubendreher umfasst einen Schlagmechanismus und einen Festschraubmechanismus, die in dem Inneren eines Werkzeugkörpers 1 vorgesehen sind. Der Schlagmechanismus umfasst einen Schlagzylinder 6, einen Schlagkolben 7, der verschiebbar in dem Schlagzylinder 6 vorgesehen ist, und ein Antriebsbit 8, das integral mit dem Schlagkolben 7 verbunden ist. Wenn ein Abzug 2 wirksam gezogen wird, betätigt der Schlagmechanismus ein Abzugsventil 3, und in gekoppelter Beziehung dazu wird ein Hauptventil 4 nach oben bewegt, um sich eines Öffnungsvorgangs zu unterziehen, der es komprimierter Luft ermöglicht, in den Schlagzylinder 6 von einer Hauptluftkammer 5 (verbunden mit einer Luftzuführquelle) mit darin gespeicherter komprimierter Luft zugeführt zu werden, wobei dabei das Antriebsbit 8 bewegt wird, um den Schlagvorgang zu bewirken. Der Festschraubmechanismus (nicht gezeigt) wirkt auf das Antriebsbit 8, um über die Kraft eines Luftmotors 12 einen Festziehvorgang zu bewirken. Gleichzeitig mit dem Vorgangsstart des Schlagmechanismus unterzieht sich das Hauptventil 4 eines Öffnungsvorgangs und ein Teil der komprimierten Luft, die von der Hauptluftkammer 5 herein strömt, wird zu dem Luftmotor 12 zugeführt. Wenn der Festschraubmechanismus das Antriebsbit 8 um seine Achse zusammen mit einer Rotationsvorrichtung 13 rotiert, die verschiebbar an dem Antriebsbit 8 angeordnet ist, wird eine Schlagschraube N weiter angezogen, die über das Antriebsbit 8 geschlagen wird.
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In dem Schraubendreher ist ein Kontaktarm (Kontaktelement) 15 verschiebbar entlang eines Vorsprungsbereichs 11 angeordnet, um die Schlagschraube N auszuwerfen. Der Kontaktarm 15 wirkt als Sicherungsvorrichtung. Ein vorderen Ende des Kontaktarms 15 ist derart beaufschlagt, um von einem vorderen Ende des Vorsprungsbereichs 11 in eine Antriebsrichtung hervorzustehen, während ein Bereich des anderen Endbereichs des Kontaktarms 15 in Nähe des Abzugs 2 angeordnet ist. Die Betätigung des Abzugs 2 ist nur dann wirksam, wenn das vordere Ende gegen ein Werkstück P gedrückt ist.
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Der Werkzeugkörper 1 ist mit einem automatischen Stoppmechanismus zur Steuerung des Luftmotors 12 vorgesehen, so dass der Luftmotor 12 automatisch gestoppt wird, nachdem die Schlagschraube N über den Festschraubmechanismus in eine vorgegebene Festschraubtiefe festgeschraubt worden ist.
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Der automatische Stoppmechanismus für den Luftmotor wird über ein Stoppventil gebildet, das zwischen der Hauptluftkammer 5 und dem Luftmotor 12 vorgesehen ist. Und zwar ist, wie in 2 gezeigt, ein Ventilgehäuse 17 in einem mittleren Bereich eines Luftdurchlasses 16 vorgesehen, der von der Hauptluftkammer 5 zu dem Luftmotor 12 führt. Ein oberes Ende des Ventilgehäuses 17 ist zu dem Luftdurchlass 16 offen, der zu der Hauptluftkammer 5 führt. Der Luftdurchlass 16 führt zu der Hauptluftkammer 5 durch das Hauptventil 4.
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Das Ventilgehäuse 17 ist über einen dazwischen angeordneten Trennbereich 18 in zwei Teile geteilt. Ein Stoppventilkolben 20 und ein Stoppventilschaft 21 sind jeweils in einem oberen Gehäuse 17a und einem unteren Gehäuse 17b angeordnet, so dass sie koaxial verschiebbar sind. Ein oberer Endbereich des oberen Gehäuses 17a ist geringfügig im Durchmesser vergrößert, um einen Bereich 22 mit einem großem Durchmesser zu bilden. Ein unterer Bereich des unteren Gehäuses 17b ist nach unten verengt, um einen Bereich 23 mit einem kleinen Durchmesser zu bilden.
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Der Stoppventilkolben 20 ist in rohrförmiger Form ausgebildet, und O-Ringe 19 und 24 sind an oberen und unteren Enden des Stoppventilkolbens 20 angeordnet. Ein Durchmesser des oberen O-Rings 19 ist kleiner als ein innerer Durchmesser des Bereichs 22 mit großem Durchmesser des oberen Gehäuses 17a, aber ist größer als ein innerer Durchmesser eines unteren Endes des Bereichs 22 mit großem Durchmesser. Entsprechend ist der Stoppventilkolben 20 nach unten bewegbar innerhalb des Bereichs, in welchem der obere O-Ring 19 innerhalb des Bereichs 22 mit großem Durchmesser verschiebbar ist. Der Stoppventilkolben 20 wirkt derart, um den Luftdurchlass 16 während seiner Bewegung nach oben zu öffnen und, um den Luftdurchlass 16 während seiner Bewegung nach unten zu schließen. Der Stoppventilkolben 20 ist über eine erste Feder 26 nach oben gespannt, die in einer unteren Ventilkammer 25 des Ventilgehäuses 17 angeordnet ist. Im gespannten Zustand hält der Stoppventilkolben 20 den Luftdurchlass 16 offen, wie in 2 gezeigt.
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Der Stoppventilschaft 21 wird über einen stangenartigen Bereich 27 und einen kolbenartigen Bereich 28 gebildet. Der stangenartige Bereich 27 ist in ein zentrales Loch 30 des Stoppventilkolbens 20 mit Toleranz eingeführt. Ein mittlerer oberer Bereich 31 des stangenartigen Bereichs 27 ist mit einem geringfügig großen Durchmesser ausgebildet und ist verschiebbar in einem zentralen Loch der Trennwand 18 eingeführt. Ferner ist ein aufgeweiteter hervorstehender Bereich 32 von einem geringfügig großen Durchmesser an einem unteren Ende des Stoppventilschafts 21 ausgebildet. O-Ringe 33, 34 und 35 sind jeweils an obere und untere Bereiche des mittleren oberen Bereichs 31, des Kolbenbereichs 28 und des aufgeweiteten hervorstehenden Bereichs 32 eingepasst. Der Stoppventilschaft 21 wird über eine zweite Feder 36 konstant nach unten gespannt. Zusätzlich ist eine Luftauslassanschlussstelle 37 in einer oberen Kammer 29 des Kolbenbereichs 28 des unteren Gehäuses 17b ausgebildet.
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Eine erste Leitung 40 und eine zweite Leitung 41, die zu dem Schlagzylinder 6 führen, sind jeweils an oberen und unteren Positionen in einem unteren Bereich des unteren Gehäuses 17b ausgebildet. Die erste Leitung 40 ist in dem Bereich 23 mit dem kleinen Durchmesser durchdringend ausgebildet. Die zweite Leitung ist unter dem Bereich 23 mit dem kleinen Durchmesser offen. In dieser Konfiguration sind die zweite Leitung 41 und die erste Leitung 40 nachfolgend geschlossen, wenn der Stoppventilschaft 21 von einem unteren Totpunkt nach oben bewegt wird.
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Wie in 2 gezeigt, ist der untere Bereich des Ventilgehäuses 17 offen. Ein Ventilsitz 38 ist unter dem Ventilgehäuse 17 vorgesehen und ein Drücker 42 ist an dem Ventilsitz 38 angeordnet, um vertikal verschiebbar zu sein. Eine obere Fläche des Drückers 42 ist derart ausgebildet, um dem unteren Ende des Stoppventilschafts 21 gegenüber zu liegen. Die untere Fläche des Drückers 42 ist ausgelegt, um mit einem oberen proximalen Endbereich 15a des Kontaktarms 15 eingreifbar zu sein.
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Zwei kleine Löcher 43 sind in einem unteren Bereich einer Seitenwand des Schlagzylinders 6 durchdringend ausgebildet. Die kleinen Löcher 43 sind derart ausgebildet, um den Schlagzylinder 6 zu öffnen, wenn der Schlagkolben 7 den unteren Totpunkt erreicht.
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Eine Taktgeber-Kammer 44 von kleinem Volumen ist um einen Außenumfang des Schlagzylinders 6 ausgebildet. Eine Rückschlagkammer bzw. Rückflusskammer 45 ist um einen Außenumfang der Taktgeber-Kammer 44 ausgebildet. Die kleinen Löcher 43 des Schlagzylinders 6 sind zu der Taktgeber-Kammer 44 offen. Ein oberer Bereich der Taktgeber-Kammer 44 und der Rückflusskammer 45 kommunizieren miteinander über eine Kommunikationsöffnung 46.
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Ein Luftverbindungsdurchlass 47 ist zwischen der Taktgeber-Kammer und dem unteren Gehäuse 17b ausgebildet. Ein Endbereich an der Seite des Luftverbindungsdurchlasses 47 der Taktgeber-Kammer 44 ist in der Nähe der kleinen Löcher 43 offen. Ein Endbereich des Luftverbindungsdurchlasses 47 an der Seite des Ventilgehäuses 17 ist zu dem Bereich 23 mit kleinem Durchmesser des Ventilgehäuses 17 offen.
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Die Funktionsweise des automatischen Stoppmechanismus mit der zuvor beschriebenen Anordnung wird nun beschrieben. In einem Anfangszustand, der in 3 gezeigt ist, wird die Schlagschraube N in den Vorsprungsbereich 11 zugeführt. Der Stoppventilkolben 20 des Stoppventils befindet sich in der Position des oberen Totpunkts, während sich der Stoppventilschaft 21 in der Position des unteren Totpunkt befindet. Wenn der Abzug 2 betätigt wird, wie in 4 gezeigt, unterzieht sich das Hauptventil 4 eines Öffnungsvorgangs, um die komprimierte Luft in die Hauptluftkammer 5 in den Schlagzylinder 6 zuzuführen, wobei dabei das Antriebsbit 8 dazu bewegt wird, die Schlagschraube N anzutreiben. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich ein Kopf der Schlagschraube N immer noch in einem schwebenden Zustand bzw. entfernt von einer Oberfläche des Werkstücks P, und der Schlagkolben 7 ist auch in einer höheren Position angeordnet als der untere Totpunkt und wird über die komprimierte Luft nach unten gedrängt. Wenn das Hauptventil 4 geöffnet wird, wird die komprimierte Luft nicht nur zu dem Schlagzylinder 6, sondern auch zu dem Luftdurchlass 16 zugeführt, der zu dem Luftmotor 12 führt. Da zu diesem Zeitpunkt der Stoppventilkolben 20 geöffnet ist, wie in 5 gezeigt, wird die komprimierte Luft zu dem Luftmotor 12 zugeführt. Aus diesem Grund rotiert der Luftmotor 12 und eine Rotationskraft des Luftmotors 12 wird auf das Antriebsbit 8 übertragen, wobei dabei das Antriebsbit 8 dazu bewegt wird, die Schlagschraube N anzutreiben, während es rotiert. Ferner strömt die komprimierte Luft in dem Schlagzylinder 6 in die Taktgeber-Kammer 44 von den kleinen Löcher 43, die den Schlagzylinder 6 durchdringen, wenn das Antriebsbit 8 nach unten herabgelassen wird, während es rotiert, und wenn der Schlagkolben 7 den unteren Totpunkt erreicht, so dass ein Druck innerhalb der Taktgeber-Kammer 44 ansteigt. Ein Teil der komprimierten Luft in der Taktgeber-Kammer 44 wird zu der Rückflusskammer 45 zugeführt. Der andere Teil der komprimierten Luft wird zu dem unteren Gehäuse 17b durch den Luftverbindungsdurchlass 47 zugeführt. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Stoppventilschaft 21 an dem unteren Totpunkt, und ein Abstand wird zwischen dem aufgeweiteten herausstehenden Bereich 32 und am untersten Bereich des Stoppventilschafts 21 und dem Bereich 23 mit dem kleinen Durchmesser des Ventilgehäuses 17 gebildet. Aus diesem Grund strömt die komprimierte Luft, die in den Luftverbindungsdurchlass 47 geströmt ist, von der ersten Leitung 40 und der zweiten Leitung 41 nach außen in die Umgebung.
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Wenn der Luftdurchlass 16, der zu dem Luftmotor 12 führt, geöffnet wird, wird ein Teil der komprimierten Luft durch einen Abstand zwischen dem zentralen Loch 30 des Stoppventilkolbens 20 und einem oberen Bereich des Stoppventilschafts 21 geleitet und wird der unteren Ventilkammer 25 zugeführt. Aus diesem Grund wird ein Druck innerhalb der unteren Ventilkammer 25 erhöht. Somit ist der Stoppventilkolben über die komprimierte Luft, die durch den Luftdurchlass 16 passiert, von einem Herablassen abgehalten und der Luftdurchlass 16 wird zuverlässig in dem offenen Zustand gehalten.
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Wie in 6 gezeigt, wenn der Werkzeugkörper 1 als Folge des Anziehens der Schlagschraube N herabgelassen wird, und die Oberfläche des Werkstücks P erreicht, erreicht der Kontaktarm 15, der relativ bezüglich des Werkzeugkörpers 1 angehoben worden ist, die Position an dem oberen Totpunkt. Auf halber Strecke seiner Bewegung drückt der Kontaktarm 15 den Drücker 42 nach oben, und der Drücker 42 steht in Eingriff mit der unteren Fläche des Stoppventilschafts 21 und drückt diesen gegen eine Federkraft der zweiten Feder 36 nach oben. Aus diesem Grund stützt sich der O-Ring 35 des aufgeweiteten hervorstehenden Bereichs 32 gegen den Bereich 23 mit kleinen Durchmesser ab und schließt die zweite Leitung 41. Als eine Folge schließt der obere O-Ring 33 des mittleren oberen Bereichs 31 des Stoppventilschafts 21 einen Abstand zwischen dem Stoppventilkolben 20 und dem stangenartigen Bereich 27 des Stoppventilschafts 21. Obwohl die komprimierte Luft in dem Schlagzylinder 6 nur von der ersten Leitung 40 austritt und an die Umgebung abgegeben wird, kann sie aber nicht von der ersten Leitung 40 alleine heraus strömen. Aus diesem Grund steigt der Druck innerhalb der Taktgeber-Kammer 44, und der Druck bezüglich der unteren Seite des Kolbens 28 des Stoppventilschafts 21, in welchem die komprimierte Luft von der Taktgeber-Kammer 44 zugeführt wird, wird ebenso erhöht. Als ein Ergebnis wird der Stoppventilschaft 21, wie in 7 gezeigt, weiter angehoben, um die erste Leitung 40 zu schließen. Aufgrund der Erhöhung des Stoppventilschafts 21 wird eine Dichtung zwischen dem O-Ring 34 des mittleren oberen Bereichs 31 und der unteren Ventilkammer 25 des oberen Gehäuses 17a entfernt, so dass komprimierte Luft in der unteren Ventilkammer 25 nach außen in die Umgebung von der Luftauslassanschlussstelle 37 des unteren Gehäuses 17b ausströmt. Aus diesem Grund wird der Druck innerhalb der unteren Ventilkammer 25 auf Höhe des Umgebungsdrucks reduziert.
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Wenn die untere Ventilkammer 25 den Umgebungsdruck erreicht, spannt nur die erste Feder 26 den Stoppventilkolben 20 nach oben. Aus diesem Grund wird der Stoppventilkolben 20, wie in 8 gezeigt, über den Luftdruck innerhalb des Luftdurchlasses 16, der zu dem Luftmotor 12 führt, herabgelassen, wobei er dabei der Luftdurchlass 16 schließt. Als ein Ergebnis stoppt der Luftmotor 12, da die Zufuhr der komprimierten Luft zu dem Luftmotor 12 geschlossen ist.
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Nach dem Stoppen des Luftmotors wird der Abzug derart betätigt, um das Hauptventil 4 bezüglich der Hauptluftkammer 5 zu schließen und um das Hauptventil 4 zu veranlassen, eine Ablassanschlussstelle zu öffnen. Dann wird die komprimierte Luft innerhalb des Schlagzylinders 6 ausgelassen und der Schlagkolben 7 wird zu dem oberen Totpunkt zurückgeführt, und die komprimierte Luft in dem Luftdurchlass 16 wird ebenso ausgelassen. Aus diesem Grund sind der Stoppventilkolben 20 und der Stoppventilschaft 21 ebenso zu ihren Ausgangspositionen über die erste Feder 26 und die zweite Feder 36 jeweils zurückgekehrt, wobei sie sich dabei für einen nachfolgenden Schlagvorgang vorbereiten.
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Wie zuvor beschrieben, bewegt sich der Kontaktarm 15 relativ nach oben bezüglich des Werkzeugkörpers 1, wenn der Werkzeugkörper 1 zusammen mit der Schlagschraube N als Folge des Festschraubvorgangs über den Luftmotor 12 nach Durchführung des Schlagvorgangs herabgelassen wird. Aus diesem Grund drückt der Kontaktarm 15 den Drücker 42, wobei dabei der Drücker 42 dazu bewegt wird, den Stoppventilschaft 21 nach oben zu drücken, und der Stoppventilschaft 21 schließt die zweite Leitung 41. Wenn der Schlagkolben 7 nach einem Schlagvorgang den unteren Totpunkt erreicht, strömt die komprimierte Luft, die zu der ersten Leitung 40 und der zweiten Leitung 41 durch den Schlagzylinder 6 durch die Taktgeber-Kammer 44 nur von der ersten Leitung 40 nach außen, da die zweite Leitung 41 geschlossen ist. Jedoch werden der Druck innerhalb der Taktgeber-Kammer 44 und der Druck an dem unteren Bereich des Stoppventilschafts 21 innerhalb des Ventilgehäuses 17 über die komprimierte Luft erhöht, welche nicht vollständig von der ersten Leitung 40 nach außen strömen kann, mit dem Ergebnis, dass der Stoppventilschaft 21 nach oben bewegt wird. Zu diesem Zeitpunkt, in einer gesperrten Beziehung zu dieser Aufwärtsbewegung, wird es für den Stoppventilkolben 20 möglich, einen Abschließvorgang zu bewirken,. Aus diesen Grund wird der Stoppventilkolben 20 über die komprimierte Luft innerhalb des Luftdurchlasses 16 betätigt, um den Luftdurchlass 16 zu schließen. Im Ergebnis stoppt der Luftmotor 12 seinen Betrieb.
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Somit ist aufgrund der Anordnung ein spezielles Ventil zum Erfassen des Druckanstiegs in der Taktgeber-Kammer 44 nicht erforderlich, wobei der Stoppventilschaft 21 betätigt wird, wenn der Druck innerhalb der Taktgeber-Kammer 44 erhöht ist. Aus diesem Grund wird der Aufbau einfach und es wird möglich, die Anzahl von Teilen in dem pneumatischen Schraubendreher zu reduzieren.
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Der Schlagkolben 7 erreicht den unteren Totpunkt, um die Schlagschraube N anzutreiben, und der Kontaktarm 15 erreicht den oberen Totpunkt, woraufhin das Anziehen der Schlagschraube N vervollständigt wird. Wenn diesen zwei Bedingungen genüge geleistet ist, wird der Stoppventilschaft 21 betätigt und der Stoppventilkolben 20 wird in einer gesperrten Beziehung zum Betätigen des Stoppventilschafts 21 betätigt. Aus diesem Grund können der obere Totpunkt des Kontaktarms 15 und der untere Totpunkt des Schlagkolbens 7 über die zwei Ventile erfasst werden, die auf einer Achse angeordnet sind. Dementsprechend kann die Ausgestaltung der Ventile klein gemacht werden.
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Da die komprimierte Luft in der Zeitkammer 44 auch zu der Rückflusskammer 45 zugeführt wird, ist es möglich, den Rückkehrvorgang des Schlagkolbens 7 zu dem oberen Totpunkt sicherzustellen.