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DE102009031807A1 - Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung - Google Patents

Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung Download PDF

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Abstract

Eine Montierungsvorrichtung (1) für eine Füllstandsmessvorrichtung enthält ein Rohr (2), das zum Einbau einer Messeinrichtung (z.B. eines magnetostriktiven Messdrahts oder einer Anzahl von linear angeordneten Reed-Relais) der Füllstandsmessvorrichtung eingerichtet ist. Das Rohr (2) ist durch eine an dem Rohr (2) dichtend festsetzbare Rohrdurchführung (6) geführt, die vor dem Festsetzen längs des Rohres (2) verschiebbar ist. Ein Flanschdeckel (8) und ein Schwimmer (22) können weitere Komponenten der Montierungsvorrichtung (1) sein. Die Montierungsvorrichtung (1) eignet sich zur Verwendung an Tanks, deren Bauhöhe nicht genau bekannt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung (z. B. für eine magnetostriktive Füllstandmessvorrichtung oder für eine Füllstandmessvorrichtung mit einer Anzahl von linear angeordneten Reed-Relais) sowie ein System mit einer derartigen Montierungsvorrichtung und einer Füllstandmessvorrichtung.
  • Magnetostriktive Füllstandmessvorrichtungen, mit denen der Füllstand einer Flüssigkeit in einem Tank (z. B. von Kraftstoff in einem Lagertank auf einer Tankstelle) gemessen werden kann, sind weit verbreitet. Dabei taucht ein Rohr von oben nach unten in die Flüssigkeit ein, in dessen Innenraum ein magnetostriktiver Messdraht sowie ein Rückdraht angeordnet sind. Im Außenbereich des Rohres bewegt sich ein auf die Dichte der Flüssigkeit abgestimmter Schwimmer, der mit einem Magneten versehen ist. Unter Ausnutzung des magnetostriktiven Effekts kann mit Hilfe einer Elektronik festgestellt werden, an welcher Stelle des magnetostriktiven Messdrahts, d. h. in welcher Höhe, sich der Magnet des Schwimmers gerade befindet, was dem Pegelstand entspricht. Magnetostriktive Messsysteme sind z. B. in DE 10 2007 048 752 A1 beschrieben.
  • Andere Arten von Füllstandmessvorrichtungen haben einen ähnlichen mechanischen Aufbau, und es kommen ebenfalls ein in die Flüssigkeit eintauchendes Rohr und ein Schwimmer zum Einsatz. So ist aus der EP 1 447 555 A2 eine Füllstandmessvorrichtung bekannt, bei der in dem Rohr eine Messeinrichtung mit einer Anzahl linear angeordneter Reed-Relais eingebaut ist. Diese Reed-Relais sprechen selektiv auf einen Magneten an dem Schwimmer an, d. h. eines oder einige wenige der Reed-Relais ändern ihren Schaltzustand, wenn sich der Magnet des Schwimmers in ihrer Nähe befindet. Welches oder welche der Reed-Relais das sind, lässt sich über die Schaltungsanornung der Reed-Relais ermitteln, was zu der Position des Schwimmers und somit dem Füllstand führt.
  • Um den Füllstand in einem Tank bis zu dessen unterem Ende messen zu können, muss das Rohr der Füllstandmessvorrichtung bis zum oder fast bis zum unteren Ende reichen. Bei herkömmlichen Vorrichtungen ist dieses Rohr durch einen Flanschdeckel geführt und daran verschweißt. Der Flanschdeckel wird in der Regel auf einem Flanschstutzen festgeschraubt, der im oberen Bereich des Tanks angebracht ist, z. B. an einem Tank mit Dom am Domdeckel.
  • Bei Erdtanks, die in weit verbreiteter Bauform zylindrisch ausgeführt sind und einen Dom aufweisen, kennt man zwar häufig den Zylinderdurchmesser, aber nicht die Domhöhe, so dass die Bauhöhe des Tanks insgesamt nicht genau bekannt ist. Wenn nun ein solcher Tank mit einer herkömmlichen Füllstandmessvorrichtung nachgerüstet werden soll, besteht das Problem, dass man bei der Bestellung zunächst nicht genau angeben kann, wie lang das Rohr ab seiner Befestigungsstelle an dem Flanschdeckel sein muss, damit es im montierten Zustand von dort bis fast zum unteren Ende des Tanks (Tanksohle) reicht. Man muss daher die Tankhöhe ausmessen, wozu der Tank geöffnet werden muss. Wenn in dem Tank Flüssiggas gelagert wird, bedeutet dies, dass der Tank vorher vollständig entleert werden muss.
  • Falls der Tank bis zur Lieferung der Füllstandmessvorrichtung weiterbenutzt werden soll, muss er nach der Lieferung für die Montage erneut geöffnet und evtl. entleert werden, oder er liegt während der Lieferzeit still. Die Verwendung einer herkömmlichen Füllstandmessvorrichtung mit einem mit einem Flanschdeckel verschweißten Rohr ist also mit erheblichen Nachteilen verbunden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Möglichkeit zu schaffen, um einen vorhandenen Tank auch bei Unkenntnis seiner genauen Bauhöhe ohne großen Aufwand mit einer Füllstandmessvorrichtung der erläuterten Art nachrüsten zu können.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Der Anspruch 10 betrifft ein System mit einer derartigen Montierungsvorrichtung und einer Füllstandmessvorrichtung. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung enthält ein Rohr, das zum Einbau einer Messeinrichtung einer Füllstandmessvorrichtung eingerichtet ist und ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist. Ferner ist eine Rohrdurchführung vorgesehen, die an dem Rohr in dichtender Weise festgesetzt werden kann, die aber vor dem Festsetzen längs des Rohres verschiebbar ist. Vorzugsweise ist das Rohr bereits im Lieferzustand an seinem zweiten Ende geschlossen.
  • Bei vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung weist die Rohrdurchführung eine an dem Rohr angreifende Klemmverschraubung auf. In aller Regel sind Klemmverschraubungen nach dem Festdrehen zuverlässig dicht. Die Rohrdurchführung kann ein Außengewinde haben, das vorzugsweise als selbstdichtendes Gewinde (z. B. als NPT-Gewinde) gestaltet ist. Die Rohrdurchführung kann bereits an einem mitgelieferten Flanschdeckel angebracht sein (z. B. mittels des NPT-Gewindes), der z. B. auf den Flanschstutzen am Dom eines nachzurüstenden Tanks abgestimmt ist. Dabei wird das Rohr mittels der Rohrdurchführung durch den Flanschdeckel hindurchgeführt.
  • Da die Bauhöhe eines mit einer Füllstandmessvorrichtung nachzurüstenden Tanks zumindest ungefähr bekannt ist, kann problemlos eine erfindungsgemäße Montierungsvorrichtung bestellt werden, deren Rohr länger oder etwas länger ist als die Bauhöhe des Tanks (z. B. von der Tanksohle bis zu dem erwähnten Flanschstutzen), ohne dass dafür der Tank geöffnet werden muss. Nach der Lieferung der Montierungsvorrichtung wird der Tank einmalig geöffnet, wobei z. B. der Flanschdeckel mit dem durch die Rohrdurchführung gesteckten Rohr an dem erwähnten Flanschstutzen angebracht wird. Danach kann das Rohr so lange nach unten verschoben werden, bis es die Tanksohle erreicht hat und danach gegebenenfalls ein kleines Stück zurückgezogen werden. Nachdem die gewünschte Lage des unteren Endes des Rohres (zweites Ende des Rohres) erreicht ist, wird das Rohr in der Rohrdurchführung festgesetzt, z. B. durch Festdrehen der Klemmverschraubung. Der außerhalb des Tanks über die Rohrdurchführung hinaus reichende Teil des Rohres kann bei Bedarf gekürzt werden.
  • Ein Schwimmer für eine Füllstandmessvorrichtung, der einen Magneten aufweist und an dem Rohr verschiebbar geführt ist, kann bereits im Lieferzustand an dem Rohr angeordnet sein. Dabei muss die mittlere Dichte des Schwimmers an die Dichte der Flüssigkeit in dem Tank angepasst sein, damit der Schwimmer in gewünschter Weise in der Nähe des Flüssigkeitspegels schwimmt. An dem Rohr kann im Bereich seines zweiten Endes ein Anschlag für den Schwimmer angebracht sein, wobei der Anschlag vorzugsweise abnehmbar ist, damit man den Schwimmer bei Bedarf auswechseln kann.
  • Nachdem die erfindungsgemäße Montierungsvorrichtung einschließlich Schwimmer an dem Tank angebracht worden ist, kann der Tank wieder befüllt werden und braucht für eine gegebenenfalls erst später erfolgende Montage weiterer Teile einer Füllstandmessvorrichtung nicht wieder geöffnet zu werden. Gegenüber einer herkömmlichen Vorrichtung bietet die Erfindung also erhebliche Vorteile.
  • Zum Anbringen von Teilen der Füllstandmessvorrichtung kann im Bereich des ersten Endes des Rohres ein Montageanschluss vorgesehen sein, der z. B. mit einer Rohrverschraubung (z. B. mit einem Klemmring) an dem Rohr befestigt wird oder – wenn die Möglichkeit, das Rohr abzulängen, nicht gegeben sein soll – bereits im Lieferzustand an dem Rohr befestigt ist.
  • Eine vorteilhafte Verkaufseinheit ist ein System mit der erfindungsgemäßen Montierungsvorrichtung sowie mit einer Füllstandmessvorrichtung. Dabei weist die Füllstandmessvorrichtung eine in das Rohr der Montierungsvorrichtung einführbare und vorzugsweise bis in den Bereich des zweiten Endes des Rohres reichende, auf einen Magneten ansprechende Messeinrichtung sowie einen an dem Rohr verschiebbar geführten Schwimmer mit einem Magneten und gegebenenfalls noch weitere Komponenten auf, wie z. B. die zugehörige Elektronik, die in einem Gehäuse über dem ersten Ende des Rohres angeordnet sein kann. Die Teile der Füllstandmessvorrichtung als solche sind bekannt und brauchen daher hier nicht weiter erläutert zu werden.
  • Die Messeinrichtung kann von einem Schutzrohr umgeben sein, das in das Rohr der Montierungsvorrichtung einführbar ist. In diesem Fall ist die Rohrverschraubung des Montageanschlusses z. B. als Reduzierverschraubung ausgestaltet, die auf das Rohr und auf das Schutzrohr abgestimmt ist. Das Schutzrohr mit der Messeinrichtung lässt sich dann einfach in das erste Ende des Rohres einführen und bis zum zweiten Ende des Rohres (oder fast bis zum zweiten Ende) durchschieben und anschließend mit der Reduzierverschraubung feststellen. Das Gehäuse mit der Elektronik ist vorzugsweise am oberen Ende des Schutzrohres montiert.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform für die Füllstandmessvorrichtung ist eine magnetostriktive Füllstandmessvorrichtung, wobei die Messeinrichtung einen magnetostriktiven Messdraht (und eine elektrische Rückführung, den Rückdraht) aufweist. Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform für die Füllstandmessvorrichtung enthält die Messeinrichtung eine Anzahl linear angeordneter Reed-Relais, die dazu eingerichtet sind, selektiv auf den Magneten an dem Schwimmer anzusprechen. Beide Ausführungsformen sind als solche bekannt und weiter oben erläutert.
  • Ein vorteilhaftes Material für das Rohr und auch das Schutzrohr ist austenitischer Edelstahl (unmagnetisch, korrosionsbeständig, mit Rohrverschraubungen verwendbar).
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen weiter beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in
  • 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung,
  • 2 eine Ausschnittsvergrößerung von 1 und
  • 3 eine dreidimensionale Darstellung der Ausführungsform gemäß 1, wobei das Rohr der Montierungsvorrichtung verkürzt wiedergegeben ist.
  • In 1 ist eine Ausführungsform einer Montierungsvorrichtung 1 für eine Füllstandmessvorrichtung im Längsschnitt dargestellt. In diesem Beispiel ist die Füllstandmessvorrichtuzmng als magnetostriktive Füllstandmessvorrichtung ausgestaltet. Die Montierungsvorrichtung 1 weist ein Rohr 2 mit einem ersten Ende 4 und einem zweiten Ende 5 auf, das durch eine Rohrdurchführung 6 gesteckt ist, die an einem Flanschdeckel 8 montiert ist.
  • Die Rohrdurchführung 6 ist eine herkömmliche Rohrdurchführung, die als Klemmverschraubung (Klemmringverschraubung) ausgestaltet ist, siehe auch 2. Sie ist mit einem Außengewinde 10 in eine Gewindebohrung in dem Flanschdeckel 8 geschraubt. Im Ausführungsbeispiel ist das Außengewinde 10 ein konisches NPT-Gewinde, das selbstdichtend ist. Oberhalb des Außengewindes 10 enthält die Rohrdurchführung 6 einen Schraubenschlüsselansatz 12. Darüber befindet sich ein Schneidring 14, der mit Hilfe eines Keilrings 16 verformt wird, wenn eine Überwurfmutter 18 festgedreht wird. Dabei legt sich der Schneidring 14 sehr dicht an die Außenwandung des Rohres 2 an. Insgesamt entsteht eine metallische Dichtung, die sehr zuverlässig ist.
  • Im Lieferzustand der Montierungsvorrichtung 1 ist die Überwurfmutter 18 jedoch noch nicht festgedreht, d. h. das Rohr 2 ist in der Rohrdurchführung 6 noch nicht festgesetzt. In diesem Zustand lässt sich das Rohr 2 längs der Rohrdurchführung 6, also auf der Längsachse der 1 und 2, verschieben.
  • An seinem zweiten Ende 5 (d. h. an dem im Einbauzustand der Montierungsvorrichtung 1 unteren Ende) ist das Rohr 2 durch ein eingeschweißtes Endstück 20 dicht verschlossen.
  • Im Ausführungsbeispiel ist ein Schwimmer 22 eine weitere Komponente der Montierungsvorrichtung 1. Der Schwimmer 22 ist mit einer Längsbohrung versehen und wird in dieser Längsbohrung auf dem Rohr 2 geführt, so dass er sich entlang des Rohres 2 ohne wesentliche Reibungskräfte nach oben oder unten bewegen kann. Ein abnehmbarer Stellring 26, der mit einem Gewindestift 28 an dem Endstück 20 befestigt werden kann, dient als unterer Anschlag für den Schwimmer 22.
  • Im Bereich des ersten Endes 4 des Rohres 2 ist eine Reduzierverschraubung 30 angebracht. Die Reduzierverschraubung 30 trägt in ihrem mittleren Bereich einen Schraubenschlüsselansatz 32 und unterhalb davon einen Abschnitt 34, der als Klemmverschraubung für ein Rohr mit dem Außendurchmesser des Rohres 2 ausgestaltet ist, und oberhalb davon einen Abschnitt 36 mit einer Klemmverschraubung für einen etwas kleineren Rohrdurchmesser. Die Klemmverschraubungen gemäß den Abschnitten 34 und 36 sind im Prinzip so aufgebaut wie die Klemmverschraubung der Rohrdurchführung 6. Im Lieferzustand der Montierungsvorrichtung 1 ist die Reduzierverschraubung 30 noch nicht an dem Rohr 2 befestigt.
  • In 3 ist die Montierungsvorrichtung 1 in dreidimensionaler Ansicht dargestellt. Die Unterbrechung des Rohres 2 aus 1, die andeuten soll, dass das Rohr 2 in der Regel erheblich länger ist als in der Darstellung gemäß 1, ist in 3 nicht gezeigt. Man erkennt, dass der Flanschdeckel 8 im Ausführungsbeispiel mit vier Flanschbohrungen 38 versehen ist.
  • Die Montierungsvorrichtung 1 kann bestellt werden, ohne dass dafür der Tank, an dem sie angebracht werden soll, geöffnet werden muss. Denn die für den Flanschdeckel 8 erforderliche Größe ist ohne weiteres an dem an dem Tank vorhandenen Flanschstutzen ersichtlich, und die gesamte Tankhöhe von der Tanksohle bis zu der Lage des Flanschdeckels 8 ist zumindest ungefähr bekannt, so dass für das Rohr 2 eine auf jeden Fall ausreichende Länge 2 vorgesehen werden kann.
  • Wenn die Montierungsvorrichtung 1 geliefert wird, ist die Rohrdurchführung 6 noch nicht festgesetzt. Ferner ist die Reduzierverschraubung 30 noch nicht angebracht. Der Schwimmer 22 kann bereits montiert sein.
  • Zum Einbau der Montierungsvorrichtung 1 wird der vorhandene Flanschdeckel des an dem Dom des Tanks vorragenden Flanschstutzens entfernt und durch den Flanschdeckel 8 ersetzt, wobei das Rohr 2 mit dem Schwimmer 22 bereits eingeführt ist. Das Rohr 2 kann so lange nach unten geschoben werden, bis sein Endstück 20 die Tanksohle berührt. Um mechanische Spannungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, das Rohr 2 danach wieder ein kleines Stück, das vorzugsweise genau definiert ist, nach oben zu ziehen. Anschließend kann die Rohrdurchführung 6 durch Festdrehen der Überwurfmutter 18 festgesetzt werden. In diesem Zustand ist der. Tank wieder dicht.
  • Wenn die Tankhöhe ursprünglich überschätzt wurde und das Rohr 2 nun zu weit vorragt, kann es in seinem oberen Bereich gekürzt werden. Wenn im Dombereich des Tanks ausreichend Platz vorhanden ist, kann aber auch die ursprüngliche Länge beibehalten werden.
  • Im Ausführungsbeispiel wird in die Montierungsvorrichtung 1 ein magnetostriktiver Messdraht (mit Rückdraht) eingesetzt, der von einem Schutzrohr umgeben ist (in den Figuren nicht dargestellt). Der Außendurchmesser dieses Schutzrohres ist etwas geringer als der Innendurchmesser des Rohrs 2. Der Abschnitt 36 der Reduzierverschraubung 30 ist darauf abgestimmt. Das Schutzrohr lässt sich nun leicht durch die im Bereich des ersten Endes 4 des Rohres 2 angebrachte Reduzierverschraubung 30 bis zum zweiten Ende 5 des Rohres 2 nach unten durchschieben. Abschließend wird der Abschnitt 36 der Reduzierverschraubung 30 festgedreht. Im Ausführungsbeispiel befindet sich die Messelektronik der magnetostriktiven Positionsmessvorrichtung am oberen Ende des Schutzrohres, also im montierten Zustand oberhalb der Reduzierverschraubung 30.
  • Die Einzelteile der Montierungsvorrichtung 1 (bis auf den Schwimmer 22) sind im Ausführungsbeispiel aus nicht rostendem und unmagnetischem Edelstahl gefertigt. Dies gilt auch für das Schutzrohr der magnetostriktiven Füllstandmessvorrichtung. Der Magnet 24 kann daher praktisch ungehindert durch die zwischenliegenden Materialien auf den Messdraht einwirken. Der Schwimmer 22 besteht im Ausführungsbeispiel aus Buna mit einer Dichte von 0,38 g/cm3.
  • Die Montierungsvorrichtung 1 kann auch für eine Füllstandmessvorrichtung verwendet werden, die nicht nach dem magnetostriktiven Prinzip arbeitet, sondern eine lineare Anordnung von Reed-Relais benutzt. Die Reed-Relais befinden sich dabei z. B. analog zu dem vorigen Ausführungsbeispiel in einem Schutzrohr, das in das Rohr der Montierungsvorrichtung eingesetzt wird, so dass die lineare Anordnung der Reed-Relais ungefähr von der Tanksohle bis zum höchsten möglichen Füllstand reicht. Das Reed-Relais, das dem Magneten in dem Schwimmer gerade am nächsten liegt, ändert unter der Einwirkung des Magneten seinen Schaltzustand, was über die an die Verdrahtung der Reed-Relais angeschlossene Schaltung erfasst wird und eine Bestimmung der laufenden Nummer des betreffenden Reed-Relais und somit des Füllstands ermöglicht. Diese Vorrichtung funktioniert auch, wenn unter der Wirkung des Magneten mehrere benachbarte Reed-Relais gleichzeitig ansprechen. Näheres zu einer solchen Füllstandmessvorrichtung findet sich in EP 1 447 555 A2 .
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007048752 A1 [0002]
    • - EP 1447555 A2 [0003, 0036]

Claims (14)

  1. Montierungsvorrichtung für eine Füllstandmessvorrichtung, mit einem Rohr (2), das zum Einbau einer Messeinrichtung einer Füllstandmessvorrichtung eingerichtet ist und ein erstes Ende (4) und ein zweites Ende (5) aufweist, gekennzeichnet durch eine an dem Rohr (2) dichtend festsetzbare Rohrdurchführung (6), die vor dem Festsetzen längs des Rohres (2) verschiebbar ist.
  2. Montierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrdurchführung (6) eine an dem Rohr (2) angreifende Klemmverschraubung aufweist.
  3. Montierungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrdurchführung (6) ein Außengewinde (10) aufweist, vorzugsweise ein selbstdichtendes Gewinde.
  4. Montierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Flanschdeckel (8), an dem die Rohrdurchführung (6) angebracht ist, so dass das Rohr (2) durch den Flanschdeckel (8) geführt ist.
  5. Montierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (2) an seinem zweiten Ende (5) geschlossen ist.
  6. Montierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner gekennzeichnet durch einen Schwimmer (22) für eine Füllstandmessvorrichtung, der einen Magneten (24) aufweist und an dem Rohr (2) verschiebbar geführt ist.
  7. Montierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rohr (2) im Bereich seines zweiten Endes (5) ein Anschlag (26) für einen Schwimmer (22) angebracht ist, wobei der Anschlag (26) vorzugsweise abnehmbar ist.
  8. Montierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Montageanschluss (30), der zum Anbringen von Teilen einer Füllstandmessvorrichtung im Bereich des ersten Endes (4) des Rohres (2) eingerichtet ist.
  9. Montierungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageanschluss (30) eine an dem Rohr (2) anbringbare Rohrverschraubung aufweist.
  10. System mit – einer Montierungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und – einer Füllstandmessvorrichtung, die eine in das Rohr (2) der Montierungsvorrichtung (1) einführbare und vorzugsweise bis in den Bereich des zweiten Endes (5) des Rohres (2) reichende, auf einen Magneten ansprechende Messeinrichtung sowie einen an dem Rohr (2) verschiebbar geführten Schwimmer (22) mit einem Magneten (24) aufweist.
  11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung von einem Schutzrohr umgeben ist, das in das Rohr (2) der Montierungsvorrichtung (1) einführbar ist.
  12. System nach Anspruch 11 und nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrverschraubung des Montageanschlusses (30) als Reduzierverschraubung (34, 36) ausgestaltet ist, die auf das Rohr (2) und auf das Schutzrohr abgestimmt ist.
  13. System nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstandmessvorrichtung eine magnetostriktive Füllstandmessvorrichtung ist und dass die Messeinrichtung einen magnetostriktiven Messdraht aufweist.
  14. System nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung eine Anzahl linear angeordneter Reed-Relais aufweist, die dazu eingerichtet sind, selektiv auf den Magneten an dem Schwimmer anzusprechen.
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