DE102009039215A1 - Überrollschutzsystem für ein Cabriolet-Fahrzeug mit Klapperschutz - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Überrollschutzsystem (1) für ein Cabriolet-Fahrzeug vorgeschlagen, mit einem karosseriefesten Modul (3) mit einer Führungseinrichtung (5) für wenigstens einen zwischen einer abgesenkten Ruhelage und einer erhöhten Stützlage verfahrbaren Überrollkörper (7), wobei wenigstens ein Federelement (17) vorgesehen ist, welches wenigstens bei sich in seiner Ruhelage befindlichem Überrollkörper (7) eine vorgespannte Stellung einnimmt und dabei eine Wirkverbindung zwischen dem karosseriefesten Modul (3) und dem Überrollkörper (7) herstellt. Das wenigstens eine Federelement (17) ist drahtartig ausgebildet und wirkt je nach Lagerung an dem karosseriefesten Modul (3) oder dem wenigstens einen Überrollkörper (7) mit einer in vertikaler Richtung verlaufenden Kante (27) des Überrollkörpers (7) oder des karosseriefesten Moduls (3) zusammen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Überrollschutzsystem für ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem karosseriefesten Modul mit Führungseinrichtungen für wenigstens einen zwischen einer abgesenkten Ruhelage und einer erhöhten Stützlage verfahrbaren Überrollkörper nach der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art.
- Aus der
DE 20 2008 004 420 U1 ist ein derartiges Überrollschutzsystem bekannt, welches zur klapperfreien Lagerung des Überrollkörpers in seiner Ruhestellung ein Ruheelement mit zumindest einem Vorspannelement aufweist, welches in der Ruhestellung des Überrollschutzsystems eine Wirkverbindung zwischen dem Überrollkörper und dem fahrzeugfesten Teil herstellt. Dies wird dadurch erreicht, dass die Vorspannung des zumindest einen Vorspannelements auf zumindest eine ebenen Fläche des Überrollkörpers oder des fahrzeugfesten Teils wirkt. - Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein alternatives, vereinfachtes Überrollschutzsystem für ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem karosseriefesten Modul mit Führungseinrichtungen für wenigstens einen zwischen einer abgesenkten Ruhelage und einer erhöhten Stützlage verfahrbaren Überrollkörper zu schaffen, bei welchem der sich in seiner Ruhelage befindliche Überrollkörper auf einfache und kostengünstige Weise klapperfrei in dem karosseriefesten Modul gelagert ist.
- Diese Aufgabe wird mit einem Überrollschutzsystem für ein Cabriolet-Fahrzeug nach den Merkmalen des Patentanspruches 1. gelöst.
- Vorteilhafte Weiterbildungen eines Überrollschutzsystems nach der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung sieht somit ein Überrollschutzsystem für ein Cabriolet-Fahrzeug, mit einem karosseriefesten Modul mit einer Führungseinrichtung für wenigstens einen zwischen einer abgesenkten Ruhelage und einer erhöhten Stützlage verfahrbaren Überrollkörper vor, wobei wenigstens ein Federelement vorgesehen ist, welches wenigstens bei sich in seiner Ruhelage befindlichem Überrollkörper eine vorgespannte Stellung einnimmt und dabei eine Wirkverbindung zwischen dem karosseriefesten Modul und dem Überrollkörper herstellt.
- Erfindungsgemäß ist das wenigstens eine Federelement drahtartig ausgebildet und wirkt je nach Lagerung an dem karosseriefesten Modul oder dem wenigstens einen Überrollkörper mit einer in vertikaler Richtung verlaufenden Kante des Überrollkörpers oder des karosseriefesten Moduls zusammen.
- Mit einem erfindungsgemäßen Überrollschutzsystem ist ein besonders einfacher und kostengünstiger Klapperschutz für den wenigstens einen Überrollkörper realisiert, wobei sichergestellt ist, dass der wenigstens eine Überrollkörper in seiner Ruhelage bei in einem Cabriolet-Fahrzeug eingebauten Zustand des Überrollschutzsystems z. B. bei einem Überfahren von Bodenunebenheiten mit dem karosseriefesten Modul derart zusammenwirkt, dass der Überrollkörper über das unter Federkraft stehende Federelement klapperfrei gegenüber dem karosseriefesten Modul gelagert ist. Der Überrollkörper wird dabei mit dem karosseriefesten Modul kraftschlüssig elastisch verbunden.
- Hierdurch wird nicht nur auf einfache Weise eine ungewünschte Geräuschbildung verhindert, sondern zudem werden Beschädigungen des Überrollschutzsystems durch ein eventuelles Anschlagen des Überrollkörpers an dem karosseriefesten Modul auf sichere Weise unterbunden.
- In einer einfachen Ausführung kann der Überrollkörper durch wenigstens ein Federelement gegen eine angrenzende Wandung des karosseriefesten Moduls gedrückt sein, welche dem Querschnittsbereich des Überrollkörpers bzw. des karosseriefesten Moduls, in dem das Federelement angeordnet ist, gegenüberliegt.
- Bei entsprechender Ausbildung der Querschnitte des karosseriefesten Moduls und/oder des Überrollkörpers reicht dabei bereits ein einziges Federelement aus, um einen effektiven Klapperschutz bereitzustellen. Der Überrollkörper liegt dann in einem Querschnittsbereich an dem karosseriefesten Modul an, welcher dem Lagerbereich des Federelements gegenüberliegt.
- Die in vertikaler Richtung verlaufende Kante des Überrollkörpers oder des karosseriefesten Moduls wird dabei beispielsweise durch zwei in einem Winkel aufeinander treffenden Flächen bzw. Seitenwände des Überrollkörpers oder des karosseriefesten Moduls gebildet. Allerdings kann eine derartige Kante auch durch eine in vertikaler Richtung verlaufende abgerundete Ausbuchtung gebildet sein, welche insbesondere der Kontur des drahtartigen Federelements nachgebildet sein kann.
- Eine drahtartige Ausbildung eines Federelements ermöglicht eine einfache Einstellung der Vorspannkraft des jeweiligen Federelements durch eine entsprechende Wahl des Drahtdurchmessers und eine entsprechende Materialwahl. Insbesondere vorteilhaft ist dabei die Verwendung von Federstahldraht. Die Vorspannkraft kann weiterhin durch die Wahl einer freien Biegelänge des Federelements eingestellt werden.
- Ein weiter verbesserter Klapperschutz kann dadurch erreicht werden, dass mehrere Federelemente vorgesehen sind, welche in Umfangsrichtung des Überrollkörpers verteilt an dem karosseriefesten Modul oder dem Überrollkörper angeordnet sind. Eine Anzahl von verwendeten Federelementen hängt gegebenenfalls von einem Querschnitt des Überrollkörpers und des karosseriefesten Moduls ab. Der Überrollkörper ist bei einer entsprechenden Anordnung der Federelemente beispielsweise an allen vier Seiten eines rechteckigen Überrollkörpers in seiner Ruhelage nicht mehr direkt in Anlage mit dem karosseriefesten Modul, sondern durch die Federelemente jeweils gepuffert gegenüber den Seiten des Überrollkörpers an dem karosseriefesten Modul gelagert.
- In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass wenigstens ein Federelement mit einem oberen Bereich bzw. freien Ende der Kante zusammenwirkt, welcher Bereich sich an einem einer Prallfläche, ggf. einem Prallkörper oder Prallelement des Überrollkörpers zugewandten Ende der Kante befindet und insbesondere eine Ecke bildet. Eine Anordnung des Federelements in diesem Bereich hat den Vorteil, dass sich das Federelement mit einem seiner Lagerung abgewandten Ende nicht in das Material des karosseriefesten Moduls oder des Überrollkörpers einbohren kann und dieses nicht beschädigen kann oder gar eine Ausfahrbewegung des Überrollkörpers blockieren kann.
- Das wenigstens eine Federelement kann mit einem ersten Ende an dem karosseriefesten Modul oder dem Überrollkörper angeordnet sein und in einem Bereich eines zweiten Endes mit dem Überrollkörper oder dem karosseriefesten Modul zusammenwirken. Eine derartige Anordnung des Federelements kann auf besonderes einfache Weise umgesetzt werden, wenn das Federelement mit seinem ersten Ende in einer Ausnehmung, insbesondere einer Bohrung, des karosseriefesten Moduls oder des Überrollkörpers gelagert ist, in welche das Federelement einsteckbar ist.
- Alternativ hierzu kann das Federelement auch fest mit dem Überrollkörper oder dem karosseriefesten Modul verbunden werden, d. h. an diesem beispielsweise angeschraubt oder angeschweißt werden.
- In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Federelement bei einer Überführung des Überrollkörpers von seiner Ruhelage in seine ausgefahrene Stützlage als Führungselement zur Führung des Überrollkörpers in dem karosseriefesten Modul beiträgt. Hierdurch kann eine sichere verklemmfreie Überführung des Überrollkörpers zwischen seiner Ruhelage und seiner erhöhten Stützstellung erzielt werden.
- Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungen eines Überrollschutzsystems nach der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung und der Beschreibung.
- Nachfolgend sind vorteilhafte Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Überrollschutzsystems anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
- Es zeigt:
-
1 eine dreidimensionale Ansicht eines Überrollschutzsystems mit einem karosseriefesten Modul und einem in einer eingefahrenen Ruhelage dargestellten Überrollkörper, wobei ein Federelement als Klapperschutz für den Überrollkörper vorgesehen ist; -
2 eine dreidimensionale Ansicht des Überrollschutzsystems der1 , wobei der Überrollkörper in einer ausgefahrenen, erhöhten Stützlage dargestellt ist; -
3 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung eines alternativ ausgebildeten Überrollschutzsystems mit einem Federelement, wobei ein Überrollkörper in seiner Ruhelage gezeigt ist; und -
4 eine dreidimensionale Detailansicht des Überrollschutzsystems der3 , wobei das Federelement sowohl in einem vorgespannten als auch in einem entspannten Zustand gezeigt ist. - Bezug nehmend auf die
1 und2 ist ein vorliegend einem Fahrzeugsitz zuordenbares Überrollschutzsystem1 ersichtlich, welches ein karosseriefestes Modul3 mit einer Führungseinrichtung5 für einen Überrollkörper7 aufweist. Der an seinem oberen Ende mit einem Prallkörper9 ausgebildete Überrollkörper7 ist mittels der Führungseinrichtung5 zwischen einer in der1 gezeigten abgesenkten Ruhelage und einer in der2 gezeigten erhöhten Stützlage verfahrbar. - Bei alternativen Ausführungen eines erfindungsgemäßen Überrollschutzsystems kann der Überrollkörper neben der auch in vielfältiger anderer Weise ausgebildet sein, wie z. B. als ein U-förmiger Überrollkörper, welcher insbesondere in einer Führungseinrichtung mit zwei jeweils einem Schenkel des U-förmigen Überrollkörpers zugeordneten Führungsvorrichtungen geführt ist.
- Um ein sicheres Verfahren des Überrollkörpers
7 zwischen seiner Ruhelage und seiner Stützlage gewährleisten zu können, korrespondiert ein Querschnitt11 des Überrollkörpers7 im Wesentlichen mit einem Querschnitt13 des karosseriefesten Moduls3 . - Allerdings weist der Querschnitt
11 des Überrollkörpers7 einen von der Führungseinrichtung5 beabstandeten Bereich in Form einer nach innen geknickten Ecke15 auf, an welcher ein drahtartiges Federelement17 an dem Überrollkörper7 angeordnet ist. Das drahtartige Federelement17 ist mit einem ersten Ende19 in einer Ausnehmung, vorliegend einer schräg in den Überrollkörper7 eingebrachten Bohrung20 im Bereich der Ecke15 des Überrollkörpers7 derart angeordnet, dass sich das Federelement17 von seinem ersten Ende19 ausgehend schräg nach oben außen in Richtung des karosseriefesten Moduls3 erstreckt. - Bei dem sich in
1 in seiner Ruhelage befindlichen Überrollkörper7 liegt ein zweites Ende21 des Federelements17 an einer in vertikaler Richtung verlaufenden, von zwei Seitenwänden23 ,25 des karosseriefesten Moduls3 gebildeten, in den Figuren strichliert dargestellten Kante27 und dabei an einer dem Prallkörper9 zugewandten oberen Ende28 der Kante27 an. Das obere Ende28 der Kante27 bildet zusammen mit einer oberen Abschlussfläche des karosseriefesten Moduls3 eine Ecke. Im Bereich des Zusammentreffens der Seitenwände23 ,25 ist dabei vorliegend ein Radius ausgebildet. - In der
1 ist das Federelement17 in einer vorgespannten Position gezeigt, in der sein zweites Ende21 nach oben in Richtung des Prallkörpers7 gebogen ist und den Überrollkörper7 an seiner dem Bereich15 gegenüberliegenden Seite an eine angrenzende Wandung26 des karosseriefesten Moduls3 drückt. Diese vorgespannte Position nimmt das Federelement17 ein, wenn der Überrollkörper7 nach der Montage des Federelements17 in dem Überrollkörper7 von seiner erhöhten Stützlage in seine Ruhelage überführt wird. - Durch das Federelement
17 wird ein effektiver Klapperschutz geschaffen, und eventuelle Fertigungstoleranzen zwischen dem Überrollkörper7 und dem karosseriefesten Modul3 , welche ein wackeln des Überrollkörpers7 in dem karosseriefesten Modul3 erlauben würden, werden verhindert. - Des Weiteren hat der Klapperschutz auch den Vorteil, dass keine sehr geringen Fertigungstoleranzen zwischen dem Überrollkörper
7 und dem karosseriefesten Modul3 eingehalten werden müssen, um ein Klappern des Überrollkörpers7 in seiner Ruhelage zu verhindern, so dass auf einfache Weise Kosten bei der Herstellung eingespart werden können. - Ein weiterer Vorteil des Federelements
17 besteht darin, dass es zur Führung des Überrollkörpers35 in dem karosseriefesten Modul31 beiträgt. - Die
3 und4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines Überrollschutzsystems29 , welches im Wesentlichen vergleichbar mit dem in den1 und2 gezeigten Überrollschutzsystem1 ausgebildet ist. Ein karosseriefestes Modul31 des Überrollschutzsystems29 weist im Gegensatz zu dem karosseriefesten Modul3 des Überrollschutzsystems1 einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt33 auf. - Ein in dem karosseriefesten Modul
31 zwischen seiner Ruhelage und seiner Stützlage verfahrbarer Überrollkörper35 weist einen mit dem Querschnitt33 des karosseriefesten Moduls31 korrespondierenden Querschnitt37 auf, wobei eine in einem spitzen Winkel nach innen geknickte Ecke39 vorgesehen ist, an welcher das Federelement17 angeordnet ist. - In der
4 ist ersichtlich, dass das Federelement17 in seiner vorgespannten Lage gegenüber seiner entspannten Lage gemäß Pfeil P in Richtung des Überrollkörpers35 gebogen ist, wobei das zweite Ende dabei einen Weg von etwa 7 mm gegenüber der entspannten Lage zurücklegt. Durch diese Vorspannung wird eine gegen das obere Ende28 der Kante27 drückende Klapperschutzkraft von vorliegend etwa 100 N erzeugt. Durch diese Klapperschutzkraft wird der Überrollkörper35 an seinem der Ecke39 gegenüberliegenden Querschnittsende gegen das karosseriefeste Modul31 gedrückt. - Das Federelement
17 ist vorliegend mit einem Federstahl mit einem Durchmesser von ungefähr 2,8 mm ausgebildet, weist eine Zugfestigkeit von etwa 1900 N/mm2 und eine Länge X von etwas 40 mm auf. - Durch eine entsprechende Wahl des Durchmessers des Federelements
17 , der Zugfestigkeit, des Biegewegs und einer freien Biegelänge, d. h. der Länge des Federelements17 von seinem Austritt aus der Bohrung20 bis zu seinem Anlagepunkt an dem karosseriefesten Modul an dem oberen Ende28 der Kante27 , kann eine von dem Federelement17 erzeugte, den Überrollkörper35 an das karosseriefeste Modul31 drückende Kraft frei eingestellt werden. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- DE 202008004420 U1 [0002]
Claims (7)
- Überrollschutzsystem (
1 ,29 ) für ein Cabriolet-Fahrzeug, mit einem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) mit einer Führungseinrichtung (5 ) für wenigstens einen zwischen einer abgesenkten Ruhelage und einer erhöhten Stützlage verfahrbaren Überrollkörper (7 ,35 ), wobei wenigstens ein Federelement (17 ) vorgesehen ist, welches wenigstens bei sich in seiner Ruhelage befindlichem Überrollkörper (7 ,35 ) eine vorgespannten Stellung einnimmt und dabei eine Wirkverbindung zwischen dem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) und dem Überrollkörper (7 ,35 ) herstellt, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (17 ) drahtartig ausgebildet ist und je nach Lagerung an dem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) oder dem wenigstens einen Überrollkörper (7 ,35 ) mit einer in vertikaler Richtung verlaufenden Kante (27 ) des Überrollkörpers (7 ,35 ) oder des karosseriefesten Moduls (3 ,31 ) zusammenwirkt. - Überrollschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Federelement (
17 ) mit einem Bereich der Kante (27 ) zusammenwirkt, welcher sich an einem oberen Ende des karosseriefesten Moduls (3 ,31 ) oder des Überrollkörpers (7 ,35 ) befindet. - Überrollschutzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Federelement (
17 ) mit einem ersten Ende (19 ) an dem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) oder dem Überrollkörper (7 ,35 ) angeordnet ist und in einem Bereich eines zweiten, freien Endes (21 ) mit dem Überrollkörper (7 ,35 ) oder dem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) zusammenwirkt. - Überrollschutzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (
17 ) mit seinem ersten Ende (19 ) in einer Ausnehmung (20 ), insbesondere einer Bohrung, des karosseriefesten Moduls (3 ,31 ) bzw. dem Überrollkörper (7 ,35 ) gelagert ist. - Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollkörper (
7 ,35 ) durch das wenigstens eine Federelement (17 ) gegen eine ergänzende Wandung (26 ) des karosseriefesten Moduls (3 ,31 ) gedrückt ist, welche dem Querschnittsbereich des Überollkörpers (7 ,35 ) bzw. des karosseriefesten Moduls (3 ,31 ), in dem das wenigstens eine Federelemetn (17 ) angeordnet ist, gegenüberliegt. - Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Federelemente (
17 ) vorgesehen sind, welche in Umfangsrichtung des Überrollkörpers (7 ,35 ) derart verteilt an dem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) oder dem Überrollkörper (7 ,35 ) angeordnet sind, dass der Überrollkörper (7 ,35 ) an allen Seiten gegenüber dem karosseriefesten ersten Modul (3 ,31 ) beabstandet und über die Federelemente (17 ) mit diesem gepuffert verbunden ist. - Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Federelement (
17 ) ein Führungselement zur Führung des Überrollkörpers (7 ,35 ) in dem karosseriefesten Modul (3 ,31 ) bei einer Überführung des Überrollkörpers (7 ,35 ) von seiner Ruhelage in seine ausgefahrene Stützlage bildet.
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