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DE102009038923B4 - Kapazitive Erfassungssysteme und -verfahren - Google Patents

Kapazitive Erfassungssysteme und -verfahren Download PDF

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DE102009038923B4
DE102009038923B4 DE102009038923A DE102009038923A DE102009038923B4 DE 102009038923 B4 DE102009038923 B4 DE 102009038923B4 DE 102009038923 A DE102009038923 A DE 102009038923A DE 102009038923 A DE102009038923 A DE 102009038923A DE 102009038923 B4 DE102009038923 B4 DE 102009038923B4
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electrode
seat
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electrodes
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Infineon Technologies AG
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Abstract

Ein kapazitives Erfassungssystem (101), das folgende Merkmale aufweist:
eine erste Senderelektrode (112a) und eine erste Empfängerelektrode (112b), die in einem ersten Sitz (102) angeordnet sind und konfiguriert sind, um einen ersten Kondensator zu bilden; und
eine zweite Senderelektrode (116a), die in einem zweiten Sitz (106) angeordnet ist und mit der ersten Empfängerelektrode (112b) konfiguriert ist, um einen zweiten Kondensator zu bilden.

Description

  • Kapazitive Sensoren können zur Distanzmessung und Positionserfassung verwendet werden. Verschiedene Anordnungen der Elektroden solcher Sensoren erzeugen ein elektrisches Feld zwischen den Elektroden. Wenn sich das elektrische Feld ändert, kann eine entsprechende Stromänderung gemessen werden, und aus der Beziehung zwischen Strom und Spannung können die Parameter eine Kopplungsnetzes zwischen den Elektroden bestimmt werden.
  • Ein Objekt, das in das Feld zwischen den Elektroden gebracht wird oder sich dort hinein bewegt, kann die Eigenschaften des Feldes auf eine Vielzahl von Weisen ändern. Zum Beispiel kann das Objekt die Kopplung verstärken durch Koppeln über eine höhere Permittivität. Das Objekt kann ferner die Kopplung durch elektrische Leitfähigkeit verstärken. Zusätzlich dazu kann das Objekt die Kopplung durch Verursachen eines Stoßes eines Teils des Feldes zu Masse verringern.
  • Durch die Verwendung mehrerer Elektroden kann eine Art elektrischer Tomographie des Raums vor den Elektroden erzeugt werden. Dieses Erfassungsprinzip ist gegenwärtig weitläufig für die Realisierung von Sitzbelegungssensoren für den vorderen Fahrgastsitz eines Fahrzeugs bekannt. Solche Systeme verwenden eine bestimmte Anzahl von Elektroden, um ein elektrisches Feld zu erzeugen, und zumindest eine Elektrode, um das elektrische Feld zu messen, das durch die anderen Elektroden erzeugt wird. Im Hinblick auf die Anzahl der Elektroden, die zum Implementieren dieser Systeme benötigt wird, sind Komplexität und Kosten relativ hoch. Zusätzlich dazu ist die Hardware, die zum schnittstellenmäßigen Verbinden der Elektroden mit einer elektronischen Steuereinheit (ECU; electronic control unit) benötigt wird, ein wesentlicher Teil der Systemkosten. Somit könnte das Erweitern eines Systems um die drei Rücksitze eines Fahrzeugs unter Verwendung derselben Technik wie für den vorderen Fahrgastsitz den Gesamtsystempreis erhöhen, ganz abgesehen von der Komplexität, um einen Faktor von vier oder mehr, was unerwünscht ist.
  • Aus der DE 10 2005 057 807 A1 ist eine Insassenerfassungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug bekannt, bei dem in einem Sitz zwei Elektroden angebracht sind, wobei mittels eines zwischen den Elektroden angelegten elektrischen Feldes eine Kopplungsgröße erfasst und zur Ermittlung einer einen Insassen kennzeichnenden Größe herangezogen wird, wobei die erste Elektrode Teil der Basisfederung des Sitzes oder Teil eines Sitzlehnengestells oder Teil einer Kopfstützenhalterung ist und wobei die zweite Elektrode in der Rücklehne des Sitzes angebracht ist und Teil des Sitzlehnengestells ist.
  • Aus der DE 695 02 091 T2 ist bereits eine Sitzbelegungsfeststellvorrichtung bekannt, bei der kapazitiv die Anwesenheit einer Person auf dem Sitz festgestellt wird, indem die Kapazität zwischen einer in dem Sitz angeordneten Elektrode und einem Fahrzeugteil, welches das Fahrzeugchassis sein kann, gemessen wird.
  • Aus der DE 196 30 769 A1 ist bereits eine Sitzbelegungserkennungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, bei der Elektroden derart bezüglich eines Sitzes angeordnet sind, dass die Kapazität zwischen den Elektroden durch die Anwesenheit der Person beeinflusst wird. In Abhängigkeit von der sich ändernden Kapazität in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit der Person wird die Frequenz eines Schwingkreises verstimmt, für den dieser Kondensator das frequenzbestimmende Element ist.
  • Aus der DE 102 35 881 A1 ist eine Insassenerfassungseinrichtung für ein Fahrzeug bekannt, die kapazitiv die Anwesenheit eines Insassen mittels einer im Sitz angeordneten ersten Elektrode und mittels einer im Fußraum angeordneten zweiten Elektrode erfasst.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein kapazitives Erfassungssystem, ein Fahrzeugsitzbelegungserfassungssystem und ein Verfahren zum Bestimmen eines Belegungsstatus mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Weiterbildungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf kapazitive Erfassungssysteme und -verfahren. Bei einem Ausführungsbeispiel weist ein kapazitives Erfassungssystem eine erste Senderelektrode und eine erste Empfängerelektrode, die in einem ersten Sitz angeordnet sind und konfiguriert sind, um einen ersten Kondensator zu bilden, und eine zweite Senderelektrode, die in einem zweiten Sitz angeordnet ist und mit der ersten Empfängerelektrode konfiguriert ist, um einen zweiten Kondensator zu bilden, auf.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel weist ein Fahrzeugsitzbelegungserfassungssystem folgendes auf: eine erste Senderelektrode, die kapazitiv mit einer ersten Empfängerelektrode gekoppelt ist, wobei die erste Senderelektrode und die erste Empfängerelektrode in einem ersten Fahrzeugvordersitz angeordnet sind; eine zweite Senderelektrode, die kapazitiv mit einer zweiten Empfängerelektrode gekoppelt ist, wobei die zweite Senderelektrode und die zweite Empfängerelektrode in einem zweiten Fahrzeugvordersitz angeordnet sind; eine dritte Senderelektrode, die kapazitiv mit der ersten Empfängerelektrode gekoppelt ist und in einem Fahrzeugrücksitz angeordnet ist; eine vierte Senderelektrode, die kapazitiv mit der zweiten Empfängerelektrode gekoppelt ist und in dem Fahrzeugrücksitz angeordnet ist; und eine fünfte Senderelektrode, die kapazitiv mit der ersten und der zweiten Empfängerelektrode gekoppelt ist und in dem Fahrzeugrücksitz angeordnet ist.
  • Bei einem wiederum anderen Ausführungsbeispiel weist ein Verfahren zum Bestimmen eines Belegungsstatus das Erfassen einer ersten Kapazität zwischen einer ersten Elektrode in einem ersten Sitz und einer zweiten Elektrode in einem zweiten Sitz und das Bestimmen eines Belegungsstatus von zumindest einem Teil des zweiten Sitzes basierend auf der ersten Kapazität auf.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Diagramm eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 2 ein Diagramm eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 3 ein Diagramm eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 4 ein Diagramm eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 5 ein Blockdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 6 ein Diagramm einer Sitzanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 7 ein Diagramm einer Sitzanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 8 ein Blockdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 9 ein Diagramm einer Sitzanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 10A eine Rückansicht eines Sitzes gemäß einem Ausführungsbeispiel; und
  • 10B eine Rückansicht eines Sitzes gemäß einem Ausführungsbeispiel.
  • Während die Erfindung an verschiedene Modifikationen und alternative Formen angepasst werden kann, wurden spezifische Details derselben beispielhaft in den Zeichnungen gezeigt und werden detailliert beschrieben. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass es nicht die Absicht ist, die Erfindung auf die bestimmten, beschriebenen Ausführungsbeispiele einzuschränken. Im Gegenteil, die Erfindung soll alle Modifikationen, Entsprechungen und Alternativen abdecken, die in das Wesen und den Schutzbereich der Erfindung fallen, wie sie durch die beiliegenden Ansprüche definiert ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf kapazitive Erfassungssysteme und -verfahren. Bei verschiedenen Ausführungsbeispielen bezieht sich die Erfindung auf Rücksitzinsassenerfassungssysteme und -verfahren. Ausführungsbeispiele der Erfindung können die Elektroden und die Elektronik reduzieren, die zum Implementieren solcher Erfassungssysteme und -verfahren in dem Rücksitz benötigt werden, während ferner der Bedarf beseitigt wird, Rücksitzkomponenten mit einer Elektroniksteuereinheit (ECU; electronic control unit) schnittstellenmäßig zu verbinden, wodurch Systemkosten und Komplexität reduziert werden. Die Erfindung ist besser verständlich Bezug nehmend auf 110B der nachfolgenden Beschreibung. Während die Erfindung nicht notwendigerweise auf die spezifisch gezeigten Anwendung(en) beschränkt ist, ist die Erfindung unter Verwendung einer Erörterung der exemplarischen Ausführungsbeispiele in spezifischen Kontexten besser ersichtlich.
  • Bezug nehmend auf 1 ist ein Fahrzeug 100 gezeigt. Das Fahrzeug 100 kann bei verschiedenen Ausführungsbeispielen ein Auto, Lastwagen, Lieferwagen, Kleinlieferwagen, Kombiwagen oder praktisch jedes Passagier- oder andere Automobil sein. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst das Fahrzeug 100 einen Fahrersitz 102, einen vorderen Fahrgastsitz 104 und einen Rücksitz 106. Obwohl der linke Vordersitz (102) hierin der Bequemlichkeit halber als der Fahrersitz und der rechte Vordersitz (104) als der Beifahrersitz gemäß einem linksfahrenden Fahrzeug bezeichnet wird, können die Sitze 102 und 104 auch gemäß einem rechtsfahrenden Fahrzeug umgedreht werden und die tatsächliche Konfiguration hat wenig oder keinen Einfluss auf die Erfindung selbst. Der Rücksitz 106 ist bei einem Ausführungsbeispiel konfiguriert, um drei Personen über einen einzelnen bankartigen Sitz unterzubringen, obwohl andere Sitztypen und Konfigurationen bei anderen Ausführungsbeispielen vorliegen können.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Insassenerfassungssystems 101 ist in dem Fahrzeug 100 implementiert. Das Insassenerfassungssystem 101 weist bei einem Ausführungsbeispiel Elektroden 112a und 112b in dem Sitz 102 und Elektroden 114a und 114b in dem Sitz 104 auf. Bei anderen Ausführungsbeispielen können mehr oder weniger Elektroden in einem der oder jedem der Vordersitze 102 und 104 positioniert sein, als Teil des Systems 101. Die Elektroden 112a und 114a sind als Senderelektroden konfiguriert und in einem unteren Teil der Sitze 102 bzw. 104 angeordnet, während die Elektroden 112b und 114b als Empfängerelektroden konfiguriert sind und bei einem Ausführungsbeispiel jeweils in einem hinteren oder Rückabschnitt von jedem der Sitze 102 und 104 positioniert sind. Bei einem Ausführungsbeispiel z. B. sind die Elektroden 112b und 114b hin zu der Rückseite des unteren Teils der Sitze 102 bzw. 104 angeordnet. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel sind die Elektroden 112b und 114b in einem Rücklehnen-Teil der Sitze 102 bzw. 104 angeordnet. Bei einem wiederum anderen Ausführungsbeispiel sind die Elektroden 112b und 114b teilweise sowohl in dem unteren als auch Rücklehnen-Teil der Sitze 102 bzw. 104 angeordnet.
  • Der Rücksitz 106 weist bei einem Ausführungsbeispiel des Systems 101 drei Elektroden 116a, 116b und 116c auf. Die Elektroden 116a, 116b und 116c sind bei einem Ausführungsbeispiel als Senderelektroden konfiguriert, die in einem unteren Teil des Sitzes 106 angeordnet sind. Die Elektroden 116a, 116b und 116c sind voneinander beabstandet und im Allgemeinen mit individuellen Fahrgastsitzbereichen entlang des Rücksitzes 106 ausgerichtet. Der Rücksitz 106 kann bei anderen Ausführungsbeispielen mehr oder weniger Elektroden aufweisen. Zum Beispiel kann bei einem Ausführungsbeispiel, bei dem der Rücksitz 106 zwei einzelne „Schalen”-Sitze aufweist, jeder individuelle Rücksitz eine Senderelektrode aufweisen, die in einem unteren Teil des Sitzes angeordnet ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel aus 1 sind die Elektroden 112b und 114b als Empfängerelektroden für sowohl Vordersitzelektroden 112a und 114a als auch Rücksitzelektroden 116a–c konfiguriert. Bei einem solchen Ausführungsbeispiel kann jede Senderelektrode 112a, 114a und 116a–c ihre entsprechende Spannung gegen ein Massepotential modulieren. Es existiert eine Kopplungskapazität zwischen Empfangs- und Sendeelektroden, da die verschiedenen Paare oder Sätze aus Elektroden konfiguriert sind, um Kondensatorstrukturen zu bilden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann eine Mehrzahl von verschiedenen Elektrodenpaaren zwischen und innerhalb der Vordersitze 102 und 104 und dem Rücksitz 106 gebildet sein. Eine Änderung der Kopplungskapazität oder des elektrischen Feldes zwischen einem Elektrodenpaar kann erfasst werden und durch die Empfängerelektrode durch eine resultierende Stromverschiebung gemessen werden.
  • Eine solche Änderung bei der Kopplungskapazität kann durch eine Person verursacht werden, die zwischen einem Paar aus Sende- und Empfangs-Elektroden sitzt oder positioniert ist. Es kann angenommen werden, dass der Körper einer Person eine hohe Leitfähigkeit aufweist. Dies gilt im Allgemeinen unabhängig von Größe, Höhe, Gewicht oder anderen physischen Charakteristika einer bestimmten Person. Ferner gilt dies auch im Allgemeinen für Babys und Kleinkinder, die Sicherheitssitze belegen. Somit nimmt eine Person, die über einer der Sendeelektroden 112a, 114a, 116a–c sitzt, ein gesendetes Potential über eine Kopplungskapazität zwischen der Sendeelektrode und der Person auf. Wenn die Person ferner nahe an eine Empfangselektrode 112b oder 114b kommt, wird das Signal, das aus einer entsprechenden Sendeelektrode aufgenommen wird, über einen zweiten Kopplungskondensator empfangen, der zwischen dem Körper der Person und der entsprechenden Empfangselektrode 112b oder 114b gebildet ist.
  • Zum Beispiel sitzt in 2 eine Person 120 in dem Vordersitz 112. Ein Signal, das durch die Sendeelektrode 112a übertragen wird, wird durch die Empfangselektrode 112b über den hochleitfähigen Körper der Person 120 empfangen und das Signal weist eine relativ starke Feldstärke auf. Umgekehrt führt ein Signal, das durch die Sendeelektrode 114a gesendet wird, zu einem Signal mit schwächerer Feldstärke, das an der Empfangselektrode 114b empfangen wird, da sich das Signal durch die weniger leitfähige Luft bewegt. Auf ähnliche Weise, wenn der Rücksitz 106 nicht belegt ist, empfangen die Empfangselektro den 112b und 114b ein Signal mit relativ schwacher Feldstärke von den Rücksitzsendeelektroden 116a–c aufgrund der längeren Distanz, durch die Luft, die die Empfangselektroden 112b und 114b von den Sendeelektroden 116a–c trennt.
  • Wenn ein Teil des Rücksitzes 106 jedoch belegt ist, wird ein stärkeres Signal von einer oder beiden der Empfangselektroden 112b und 114b empfangen. In 3 z. B. ist der Rücksitz 106 hinter dem Vordersitz 112 durch eine Person 122 belegt. Ein Großteil der Distanz zwischen den Elektroden 106a und 112b wird durch den Körper der Person 112 überbrückt und die Empfangselektrode 112b empfängt somit ein Signal mit einem stärkeren elektrischen Feld. Wenn der Mittelteil des Rücksitzes 106 belegt ist, wie in 4 gezeigt ist, können beide Vordersitze 102 und 104 eine wesentlich verstärkte Kopplung erfassen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel und Bezug nehmend auf 5 weist das System 101 ferner eine Elektroniksteuereinheit (ECU; electronics control unit) 130 auf. Die ECU 130 ist mit einer ersten Empfängereinheit 132, die mit der Elektrode 112b gekoppelt ist, und mit einer zweiten Empfängereinheit 134, die mit der Elektrode 114b gekoppelt ist, gekoppelt. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die ECU 130 mit Empfängereinheiten 132 und 134 durch einen Bus gekoppelt. Obwohl dies in 5 nicht gezeigt ist, ist die ECU 130 bei einem Ausführungsbeispiel auch mit Senderelektroden 112a und 114a gekoppelt. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann das System 101 eine Mehrzahl von ECUs aufweisen.
  • Die Rücksitzelektroden 116a–c sind ihrerseits mit einer Rücksitzsendereinheit 136 gekoppelt. Die Sendereinheit 136 initiiert und steuert zumindest teilweise die Signale, die zu und über die Elektroden 116a–c gesendet werden. Die Sendereinheit 136 ist ferner mit Empfängereinheiten 132 und 134 durch eine Versorgungsleitung und Masse gekoppelt.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel ist die ECU 130 konfiguriert, um Signale zu empfangen oder anderweitig Daten von Elektroden 112b und 114b über Empfängereinheiten 132 und 134 zu sammeln. Die ECU 130 kann die Signale und/oder Daten analysieren, um Kopplungsmuster zwischen den verschiedenen Sende- und Empfangselektroden zu bestimmen und daraus eine Sitzbelegung zu bestimmen. Bei einem Ausführungsbeispiel, bei dem die Elektroden 112a, 112b, 114a und 114b alle mit der ECU 130 gekoppelt sind, können Signale von den vorderen Senderelektroden 112a und 112b durch synchrone Demodulationstechniken isoliert werden. Rücksitzsender 136 und Elektroden 116a–c sind bei einem Ausführungsbeispiel nicht mit der Vordersitzelektronik verbunden und verwenden feste Übertragungsschemata, die durch Abtasten bekannter Abtast- bzw. Sendekanäle erfasst werden können.
  • Bei verschiedenen Ausführungsbeispielen können zusätzliche Maßnahmen unternommen werden, um eine Verzerrung der Messungen aufgrund einer Interferenz zwischen den vorderen Senderelektroden 112a und 114a und den Rücksitzsenderelektroden 116a–c zu vermeiden. Bei einem Ausführungsbeispiel basiert eine Vermeidungstechnik auf mehreren Kanalzugriffsprinzipien und Verfahren, die häufig bei Hochfrequenz-(HF-)Übertragungen verwendet werden.
  • Zum Beispiel wird eine Zeitmultiplexzugriff-Technik (TDMA-Technik; TDMA = time division multiple access) bei einem Ausführungsbeispiel verwendet. TDMA erlaubt das gemeinschaftliche Verwenden eines Einzelfrequenzkanals durch Teilen von Signalen in unterschiedliche Zeitschlitze. Gemäß einer TDMA-Technik kann der Rücksitzsender 136 über Senderelektroden 116a–c in einem definierten Zeitraster senden. Wenn die Vordersitzempfängereinheiten 132 und 134 diese Übertragungen erfassen, können die Vordersitzempfängereinheiten 132 und 134 ihre eigenen Messungen zeitlich neu planen, so dass sie in die Zwischenräume zwischen den Rücksitzübertragungen einpassen. Zeitgrenzen für eine Rücksitzinsassenerfassung sind daher lang und komplexere Vordersitzsysteme und -komponenten können detailliertere Informationen über die Position ihrer Insassen durch Verwenden mehrerer unterschiedlicher, räumlich angeordneter Elektroden sammeln. Das Planen ist üblicherweise asymmetrisch, wobei die Rücksitzschlitze kürzer sind als die Vordersitzschlitze.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann eine Frequenzmultiplexzugriffstechnik (FDMA-Technik; FDMA = frequency division multiple access) verwendet werden. FDMA ordnet bestimmte individuelle Frequenzen für jedes Kommunikationssignal in einem Band zu. Gemäß einem Ausführungsbeispiel weisen Sender des Rücksitzes (136) und des Vordersitzes (nicht gezeigt) unterschiedliche Frequenzen auf, aus denen ausgewählt wird, und die Empfänger 132 und 134 können entweder auf die bekannte Vordersitzsenderfrequenz abstimmen (synchrone Operation) oder im Hinblick auf empfangene Signale auf dem oder den Kanälen prüfen, die dem Rücksitz zugeordnet sind.
  • Bei einem wiederum anderen Ausführungsbeispiel kann eine Codemultiplexzugriffstechnik (CDMA-Technik; CDMA = code division multiple access) verwendet werden. Einfach ausgedrückt verwendet CDMA unterschiedliche Codes, die gemeinschaftlich verwendet werden, um Kommunikationspartner zu identifizieren. Somit verwenden bei einem Ausführungsbeispiel der Rücksitzsender 136 und der Vordersitzsender (nicht gezeigt) unterschiedliche orthogonale Codesequenzen, um ihre jeweiligen Felder zu modulieren. Die Empfänger 132 und 134 verwenden dieselben Codes für eine Demodulation. Somit stellt die Orthogonalität sicher, dass die Demodulation von einem Kanal keine Signale von dem anderen erfasst und beide Kanäle können simultan arbeiten. Bei einem Ausführungsbeispiel arbeitet der Vordersitzkanal synchron und weiß, welches Muster verwendet wird, während der Rücksitzkanal alle verfügbaren Rücksitzmuster abtastet und synchronisiert, wenn ein Signal gefunden wird.
  • Bezug nehmend auf 6 und 7 ist ein anderes Ausführungsbeispiel des Systems 101 gezeigt und weist eine zusätzliche Elektrode 140a auf, die in dem Rücksitz 106 befestigt ist. Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Rücksitz 106 drei der Elektroden 140a auf, wobei eine jedem Sitzbereich zugeordnet ist. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel weist der Rücksitz 106 mehr oder weniger Elektroden 140a auf. Jede Elektrode 140a ist im Allgemeinen in einem Vorwärtsteil des Sitzabschnitts des Rücksitzes 106 angeordnet, am nächsten zu dem Vordersitz 102. Bei anderen Ausführungsbeispielen ist die Elektrode 140a in einem anderen Teil des Rücksitzes 106 positioniert und/oder die Position der Elektrode 140a variiert abhängig davon, ob sie einem linken, rechten oder mittleren Sitzbereich zugeordnet ist. Im Allgemeinen jedoch ist die Elektrode 140a näher an dem Vordersitz 102 und der Empfängerelektrode 112b angeordnet als die Rücksitzelektrode 116a. Die Elektrode 140a ist ferner derart positioniert oder dimensioniert, dass ein größerer Bereich hin zu der Empfängerelektrode 112b frei liegt.
  • Eine solche Konfiguration und Anordnung der Elektrode 140a ermöglicht bei einem Ausführungsbeispiel die Hinzufügung eines zweiten Kommunikationskanals zwischen dem Rücksitz 106 und dem Vordersitz 102. Ein Vorteil eines solchen Kanals ist seine Sichtbarkeit, auch wenn kein Insasse auf dem Teil des Rücksitzes 106 ist, der der Elektrode 140a zugeordnet ist. Die Elektrode 140a liefert dadurch eine Möglichkeit, wie der Rücksitzsender 136 im Hinblick auf Funktionalität und Wirksamkeit getestet werden kann, was möglicherweise von dem Vordersitz 102 anderweitig nicht möglich wäre, im Hinblick auf die Distanz zwischen der Rücksitzsenderelektrode 116a und der Empfängerelektrode 112b. Eine solche Distanz ermöglicht keine Übertragung eines ausreichend starken elektrischen Feldes zur Erfassung an der Vordersitzempfängerelektrode 112b ohne einen Insassen auf dem Rücksitz 106.
  • Zum Beispiel, wie in 6 gezeigt ist, wird ein Signal eines elektrischen Feldes von der Vordersitzsenderelektrode 112a zu der Empfängerelektrode 112b über den Körper 120 eines Sitzinsassen übertragen. Im Gegensatz dazu ist das Signal von der Rücksitzelektrode 116a zu schwach, um die Empfängerelektrode 112b zu erreichen. Wenn kein Signal empfangen wird, könnte dies daran liegen, dass ein Teil des Rücksitzes 106 nicht belegt ist oder dass eine Fehlfunktion einer Komponente des Systems 101 vorliegt. Somit könnte die Möglichkeit zum Testen oder Prüfen der Komponenten des Systems 101 erwünscht sein. Wie in 6 gezeigt ist, wird ein stärkeres Signal von der Elektrode 140a zu der Elektrode 112b aufgrund ihrer größeren Nähe übertragen.
  • 7 zeigt eine Situation, in der der Rücksitz 106 belegt ist. Wenn der Rücksitz 106 in der Region der Elektrode 140a belegt ist, wird ein stärkeres Signal zu der Empfängerelektrode 112b über den Körper 122 des Sitzinsassen übertragen. Das Signal, das durch die Elektrode 140a übertragen wird, wird dann hauptsächlich zu Masse gesendet, wobei erwartet wird, dass die abschirmende Wirkung der Elektrode 140a dominant ist.
  • 8 ist ein Blockdiagramm eines Systems 101 und umfasst eine Elektrode 140a, die mit dem Rücksitzsender 136 gekoppelt ist. Elektroden 140b und 140c sind ebenfalls gezeigt, gemäß einem Ausführungsbeispiel, bei dem der Rücksitz 106 einen Sitz für drei Insassen bereitstellt. Das System 101 kann optional Schnallenschalter 150a, 150b und 150c umfassen. Schnallenschalter 150a–c können bei einem Ausführungsbeispiel mit dem Sender 136 gekoppelt sein und eine Anzeige liefern, ob der Sitzgurt, der einem Sitzbereich eines Rücksitzes 106 zugeordnet ist, geschlossen ist oder nicht. Andere Komponenten des Systems 101 in 8 sind ähnlich zu dem, was oben Bezug nehmend auf 5 beschrieben wurde.
  • Bei anderen Ausführungsbeispielen kann das System 101 zusätzliche Elektroden und/oder Elektrodenpaare aufweisen, um sogar noch mehr Belegungsdaten im Hinblick auf einen Vordersitz, Rücksitz oder beides zu liefern. Ein solches System kann ein Vordersitz-Sender- und -Empfänger-Elektrodenpaar aufweisen, sowie Rücksitzsenderelektroden, die angepasst sind, um sich mit der Vordersitzempfängerelektrode zu paaren. Bei weiteren Ausführungsbeispielen kann der Vordersitz zusätzliche Elektroden aufweisen. Zum Beispiel weist bei einem Ausführungsbeispiel ein Vordersitz eine Mehrzahl von Sende- und Empfangs-Elektroden auf, die in dem Sitz derart angeordnet sind, dass sie angepasst sind, detailliertere Daten und Informationen über einen Sitzinsassen zu liefern. Zusätzliche Senderelektroden können in einem oberen oder unteren Rückenlehnenteil, einem Kopfstützenteil und/oder einem Armlehnenteil eines Sitzes befestigt sein. Ferner kann eine horizontale Platzierung von einer oder mehreren Elektroden ebenfalls variieren, wie z. B. zwei Elektroden, die auf gleicher Höhe aber auf jeder Seite eines Rücklehnen-Teils eines Vordersitzes angeordnet sind. Zusätzliche Empfängerelektroden können ebenfalls in dem Sitz angeordnet sein. Bei einem wiederum anderen Ausführungsbeispiel können eine oder mehrere zusätzliche Empfängerelektroden in einem oberen oder unteren Vordersitzrücklehnenteil und/oder einem Kopfstützenteil angeordnet sein, um Daten von Rücksitzsenderelektroden zu empfangen. Eine solche Empfängerelektrodenkonfiguration zusätzlich zu den Konfigurationen, die hierin vorangehend beschrieben sind, könnte sogar noch mehr Informationen im Hinblick auf einen Belegungsstatus des Rücksitzes liefern, während gleichzeitig zusätzliche Informationen über einen Vordersitzbelegungsstatus geliefert werden. Solche Elektroden könnten bei einem Ausführungsbeispiel durch eine Masseebene hin zu einer Vorder- oder Rücksitzseite abgeschirmt sein, abhängig von einer bestimmten Systemkonfiguration.
  • In 9 z. B. weist das System 101 zwei zusätzliche Elektroden 160 und 162 auf, die entweder Sende- oder Empfangselektroden sein können. Das System 101 kann bei anderen Ausführungsbeispielen ferner entweder die Elektrode 160 oder die Elektrode 162 weglassen. Die Platzierung oder Anordnung von einer oder beiden der Elektroden 160 und 162 kann bei anderen Ausführungsbeispielen ebenfalls variieren. Zum Beispiel ist in 10A die Elektrode 160 in einem Kopfstützenteil des Sitzes 102 angeordnet, während die Elektrode 162 in einem Rückenlehnenteil des Sitzes 102 angeordnet ist. In 10B sind zwei Elektroden 162 und 164 in einem Rückenlehnenteil des Sitzes 102 angeordnet. Die Elektroden 160, 162 und 164 können Senderelektroden, Empfängerelektroden oder eine Kombination derselben sein.
  • Verschiedene Ausführungsbeispiele des Systems 101 können daher ein relativ einfaches und kosteneffektives Insassenerfassungssystem liefern. Das Implementieren von komplexeren Doppelelektroden-Vordersitz-Insassenerfassungssystemen in Fahrzeugrücksitzen ist häufig übermäßig komplex und unerschwinglich. Daher können verschiedene Ausführungsbeispiele des Systems 101 ein Rücksitzinsassenerfassungssystem als Zusatz oder Erweiterung zu einem komplexeren und/oder bestehenden Vordersitzinsassenerfassungssystem aufweisen. Verschiedene andere Ausführungsbeispiele können integrierte Vordersitz- und Rücksitzinsassenerfassungssysteme für zusätzliche Vielseitigkeit aufweisen.
  • Obwohl bestimmte Ausführungsbeispiele hierin zu Zwecken der Beschreibung eines Beispielausführungsbeispiels dargestellt und beschrieben wurden, werden Durchschnittsfachleute auf dem Gebiet erkennen, dass eine große Vielzahl von alternativen und/oder entsprechenden Implementierungen, die berechnet sind, um dieselben Zwecke zu erreichen, für die spezifischen Ausführungsbeispiele eingesetzt werden können, die gezeigt und beschrieben sind, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Fachleute auf dem Gebiet werden ohne weiteres erkennen, dass die Erfindung in einer großen Vielzahl von Ausführungsbeispielen implementiert sein kann. Diese Anmeldung soll jegliche Anpassungen oder Abweichungen der verschiedenen, hierin erörterten Ausführungsbeispiele abdecken, was die Offenbarungsinformationen in den beiliegenden Anhängen umfasst. Daher ist es beabsichtigt, dass diese Erfindung nur durch die Ansprüche und deren Entsprechungen eingeschränkt ist.

Claims (25)

  1. Ein kapazitives Erfassungssystem (101), das folgende Merkmale aufweist: eine erste Senderelektrode (112a) und eine erste Empfängerelektrode (112b), die in einem ersten Sitz (102) angeordnet sind und konfiguriert sind, um einen ersten Kondensator zu bilden; und eine zweite Senderelektrode (116a), die in einem zweiten Sitz (106) angeordnet ist und mit der ersten Empfängerelektrode (112b) konfiguriert ist, um einen zweiten Kondensator zu bilden.
  2. System (101) gemäß Anspruch 1, das ferner folgende Merkmale aufweist: eine dritte Senderelektrode (114a) und eine zweite Empfängerelektrode (114b), die in einem dritten Sitz (104) angeordnet sind und konfiguriert sind, um einen dritten Kondensator zu bilden; und eine vierte Senderelektrode (116c), die mit der zweiten Empfängerelektrode (114b) konfiguriert ist, um einen vierten Kondensator zu bilden.
  3. System (101) gemäß Anspruch 2, bei dem die vierte Senderelektrode (116c) in einem dritten Sitz (104) angeordnet ist.
  4. System (101) gemäß Anspruch 2 oder 3, bei dem die vierte Senderelektrode (116c) in dem zweiten Sitz (106) angeordnet ist.
  5. System (101) gemäß Anspruch 4, das ferner folgendes Merkmal aufweist: eine fünfte Senderelektrode (116b), die in dem zweiten Sitz (106) angeordnet ist und mit der ersten Empfängerelektrode (112b) konfiguriert ist, um einen fünften Kondensator zu bilden, und mit der zweiten Empfängerelektrode (114b) konfiguriert ist, um einen sechsten Kondensator zu bilden.
  6. System (101) gemäß Anspruch 5, das ferner einen Sender (136) aufweist, der mit der zweiten, vierten und fünften Elektrode gekoppelt ist.
  7. System (101) gemäß Anspruch 6, das ferner zumindest einen Schnallenschalter (150) aufweist, der dem zweiten Sitz (106) zugeordnet ist und mit dem Sender (136) gekoppe1t ist.
  8. System (101) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7, das ferner folgende Merkmale aufweist: eine erste Empfängereinheit (132), die mit der ersten Empfängerelektrode (112b) gekoppelt ist; und eine zweite Empfängereinheit (134), die mit der zweiten Empfängerelektrode (114b) gekoppelt ist.
  9. System (101) gemäß Anspruch 8, das ferner eine Elektroniksteuereinheit (130) aufweist, die mit der ersten (132) und der zweiten Empfängereinheit (134) gekoppelt ist.
  10. System (101) gemäß Anspruch 9, bei dem die Elektroniksteuereinheit (130) mit der ersten (132) und der zweiten Empfängereinheit (134) durch einen Bus gekoppelt ist.
  11. System (101) gemäß Anspruch 9 oder 10, bei dem die Elektroniksteuereinheit (130) angepasst ist, um einen Sitzbelegungsstatus des ersten, zweiten und dritten Sitzes (102, 104, 106) aus Daten zu bestimmen, die von der ersten (132) und der zweiten Empfängereinheit (134) empfangen werden.
  12. System (101) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem eine Kapazität des ersten Kondensators gemäß einem Belegungsstatus des ersten Sitzes (102) variiert und eine Kapazität des zweiten Kondensators gemäß einem Belegungsstatus des zweiten Sitzes (106) variiert.
  13. System (101) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, das ferner eine erste Testelektrode (140a) aufweist, die in dem zweiten Sitz (106) angeordnet ist, wobei die erste Testelektrode (140a) näher an der ersten Empfängerelektrode (112b) angeordnet ist als es die zweite Senderelektrode (116a) ist.
  14. System (101) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, das ferner zumindest eine zusätzliche Elektrode (160, 162, 164) aufweist, die in dem ersten Sitz (102) angeordnet ist.
  15. Fahrzeugsitzbelegungserfassungssystem, das folgende Merkmale aufweist: eine erste Senderelektrode (112a), die kapazitiv mit einer ersten Empfängerelektrode (112b) gekoppelt ist, wobei die erste Senderelektrode (112a) und die erste Empfängerelektrode (112) in einem ersten Fahrzeugvordersitz (102) angeordnet sind; eine zweite Senderelektrode (114a), die kapazitiv mit einer zweiten Empfängerelektrode (114b) gekoppelt ist, wobei die zweite Senderelektrode (114a) und die zweite Empfängerelektrode (114b) in einem zweiten Fahrzeugvordersitz (104) angeordnet sind; eine dritte Senderelektrode (116a), die kapazitiv mit der ersten Empfängerelektrode (112b) gekoppelt ist und in einem Fahrzeugrücksitz (106) angeordnet ist; eine vierte Senderelektrode (116c), die kapazitiv mit der zweiten Empfängerelektrode (114b) gekoppelt ist und in dem Fahrzeugrücksitz (106) angeordnet ist; und eine fünfte Senderelektrode (116b), die kapazitiv mit der ersten und der zweiten Empfängerelektrode (112b, 114b) gekoppelt ist und in dem Fahrzeugrücksitz (106) angeordnet ist.
  16. System gemäß Anspruch 15, das ferner eine Elektroniksteuereinheit (130) aufweist, die mit der ersten und der zweiten Empfängerelektrode (112b, 114b) gekoppelt ist und angepasst ist, um einen Sitzbelegungsstatus des ersten und des zweiten Fahrzeugvordersitzes (102, 104) und des Fahrzeugrücksitzes (106) basierend zumindest teilweise auf einem kapazitiven Kopplungsmuster zu bestimmen.
  17. System gemäß Anspruch 16, das ferner folgendes Merkmal aufweist: zumindest eine Testelektrode (140a), die in dem Fahrzeugrücksitz (106) angeordnet ist und kapazitiv entweder mit der ersten oder der zweiten Empfängerelektrode (112b, 114b) gekoppelt ist.
  18. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17, das ferner einen Rücksitzsender (136) aufweist, der mit der dritten, vierten und fünften Senderelektrode (116a, 116b, 116c) gekoppelt ist.
  19. System gemäß Anspruch 18, bei dem der Rücksitzsender (136) eine Übertragungstechnik verwendet, die aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Zeitmultiplexzugriff (TDMA), Frequenzmultiplexzugriff (FDMA) und Codemultiplexzugriff (CDMA).
  20. System gemäß Anspruch 18 oder 19, das ferner zumindest einen Sitz mit Schnallenschalter (150) aufweist, der dem Fahrzeugrücksitz (106) zugeordnet ist und mit dem Rücksitzsender (136) gekoppelt ist.
  21. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 20, das ferner zumindest eine zusätzliche Elektrode (160, 162, 164) aufweist, die zumindest entweder in dem ersten (102)oder zweiten Fahrzeugvordersitz (104) angeordnet ist.
  22. Verfahren zum Bestimmen eines Belegungsstatus, das folgende Schritte aufweist: Erfassen einer ersten Kapazität zwischen einer ersten Elektrode in einem ersten Sitz und einer zweiten Elektrode in einem zweiten Sitz; und Bestimmen eines Belegungsstatus von zumindest einem Abschnitt des zweiten Sitzes basierend auf der ersten Kapazität.
  23. Verfahren gemäß Anspruch 22, das ferner folgende Schritte aufweist: Erfassen einer zweiten Kapazität zwischen einer dritten Elektrode in einem dritten Sitz und einer vierten Elektrode in dem zweiten Sitz; und Bestimmen eines Belegungsstatus von zumindest einem Abschnitt des zweiten Sitzes basierend auf der zweiten Kapazität.
  24. Verfahren gemäß Anspruch 23, das ferner folgende Schritte aufweist: Erfassen einer dritten Kapazität zwischen einer fünften Elektrode in dem zweiten Sitz und der ersten Elektrode; Erfassen einer vierten Kapazität zwischen der fünften Elektrode und der dritten Elektrode; und Bestimmen eines Belegungsstatus von zumindest einem Abschnitt des zweiten Sitzes basierend auf der dritten und der vierten Kapazität.
  25. Verfahren gemäß Anspruch 24, das ferner das Senden zu der zweiten, vierten und fünften Elektrode aufweist, unter Verwendung einer Sendetechnik, die aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Zeitmultiplexzugriff (TDMA), Frequenzmultiplexzugriff (FDMA) und Codemultiplexzugriff (CDMA).
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