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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Systeme zur Steuerung einer Einspritzdüse
zur Durchführung der Einspritzung von Kraftstoff in einen
Zylinder einer Brennkraftmaschine und betrifft insbesondere solche Systeme,
die hörbare Geräusche in dem Zylinder zu verringern
vermögen.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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Kraftstoffeinspritzsysteme
werden üblicherweise verwendet, eine Einspritzdüse
für jeden Zylinder einer Brennkraftmaschine zu steuern,
um die Einspritzung von Kraftstoff in einen entsprechenden Zylinder
durchzuführen.
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Insbesondere
sind solche Kraftstoffeinspritzsysteme dafür ausgelegt,
eine Einspritzdüse zu steuern, damit diese in einen entsprechenden
Zylinder eine Sollmenge an Kraftstoff einspritzt. Die Sollmenge
von Kraftstoff wird variabel abhängig von Betriebsbedingungen
der Brennkraftmaschine (nachfolgend einfach als „Motor” bezeichnet)
bestimmt. Die Betriebsbedingungen eines Motors umfassen die momentane
Motordrehzahl, die momentane Stellung eines Gaspedals, die momentane
Wassertemperatur des Motors etc.
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Bei
diesen Kraftstoffeinspritzsystemen kann eine Zunahme in einer Abweichung
einer Menge an Kraftstoff, die momentan eingespritzt wird, von einer Sollmenge
von Kraftstoff für eine Einspritzdüse die Abgaswerte
verschlechtern etc.
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Um
solche Probleme anzugehen, ist ein Typ von Kraftstoffeinspritzsystemen
dafür ausgelegt, in einem Lernmodus einen korrekten Betrag
einer Erregungsdauer einer Einspritzdüse basierend auf
einer Abweichung der Menge an Kraftstoff, die momentan von einer
Einspritzdüse eingespritzt wird, gegenüber einer
Sollmenge an Kraftstoff entsprechend der Erregungsdauer zu lernen.
Die Erregungsdauer bedeutet die Dauer, während der eine
Einspritzdüse erregt wird, um Kraftstoff einzuspritzen.
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Wenn
eine Einspritzdüse veranlasst wird, die Sollmenge an Kraftstoff
einzuspritzen, ist das Kraftstoffeinspritzsystem dafür
ausgelegt, eine Erregungsdauer für die Einspritzdüse
entsprechend der Sollmenge an Kraftstoff zu korrigieren, und zwar
basierend auf dem gelernten Korrekturbetrag. Dies erlaubt, dass
eine Kraftstoffmenge, die momentan von der Einspritzdüse
eingespritzt wird, in Übereinstimmung mit der Sollmenge
an Kraftstoff hierfür ist.
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Insbesondere
wenn, bevor wenigstens eine Haupteinspritzung zur Erzeugung eines
Hauptdrehmoments des Motors erfolgt, wenigstens eine Piloteinspritzung
einer kleinen Kraftstoffmenge durchgeführt wird, benötigt
ein Kraftstoffeinspritzsystem mit der Lernfunktion, dass die kleine
Menge an Kraftstoff mit hoher Genauigkeit gesteuert wird. Die
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichungen
Nr. 2002-276444 und
2005-248739 ,
welche nachfolgend als „erste” und „zweite” Veröffentlichung
bezeichnet werden, beschreiben Kraftstoffeinspritzsysteme, die in
der Lage sind, eine kleine Menge an Kraftstoff wenigstens einer
Piloteinspritzung mit hoher Genauigkeit zu steuern.
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Kraftstoffeinspritzsysteme
mit der Lernfunktion werden normalerweise in Common Rail-Dieselmotoren
als ein Beispiel für Motoren verwendet.
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Ein
derartiges Kraftstoffeinspritzsystem ist dafür ausgelegt,
in einem normalen Modus eine Einspritzdüse zu steuern,
um in einen entsprechenden Zylinder eine Sollmenge an Kraftstoff
einzuspritzen, wobei der Druck von Kraftstoff in der Common Rail auf
einen Solldruck eingestellt wird, der basierend auf den Betriebsbedingungen
des Common Rail-Dieselmotors bestimmt wird, der nachfolgend als „Dieselmotor” bezeichnet
sei. Der Solldruck, der basierend auf den Betriebsbedingungen des
Motors bestimmt wird, sei nachfolgend als „normaler Solldruck” bezeichnet.
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Zusätzlich
ist das Kraftstoffeinspritzsystem dafür ausgelegt, das
Lernen eines korrekten Werts der Erregungsdauer für eine
Einspritzdüse eines jeden Zylinders durchzuführen,
während der Druck von Kraftstoff, der sich in der Common
Rail befindet, unabhängig von den Betriebsbedingungen des
Dieselmotors zwangsweise gesteuert wird. Der Kraftstoff, der in
der Common Rail bevorratet wird, wird von einem Kraftstofftank der
Common Rail zugeführt, während er durch eine Kraftstoffpumpenvorrichtung
unter Druck gesetzt wird. Somit erlaubt die Steuerung des Kraftstoffdrucks,
der von der Kraftstoffpumpenvorrichtung der Common Rail zugeführt
wird, die Einstellung des Drucks an Kraftstoff, der in der Common Rail
bevorratet wird.
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Es
sei festzuhalten, dass der Druck des Kraftstoffs, der in der Common
Rail bevorratet wird, nachfolgend als „Raildruck” bezeichnet
wird.
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Insbesondere
ist das Kraftstoffeinspritzsystem dafür ausgelegt, im Lernmodus
das Lernen eines korrekten Werts der Erregungsdauer einer Einspritzdüse
durchzuführen, der in jedem einer Mehrzahl von Bereichen
des Raildrucks über einen vorbestimmten vollständigen
Betriebsdruckbereich der Common Rail hinweg zu steuern ist. Die
Mehrzahl von Bereichen des Raildrucks bildet den vollständigen
Betriebsdruckbereich der Common Rail.
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Somit
ist es notwendig, einen korrekten Wert der Erregungsdauer der Einspritzdüse
für jeden Zylinder über eine höhere Seite
des Raildrucks in dem vollen Betriebsdruckbereich hinweg zu lernen.
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Aus
diesem Grund stellt im Lernmodus das Kraftstoffeinspritzsystem den
Raildruck zwangsweise ein, das heißt, den Kraftstoffeinspritzdruck
einer jeden Einspritzdüse, und zwar auf einen Solldruck, der
höher als der normale Solldruck ist, der basierend auf
den Betriebsbedingungen des Dieselmotors bestimmt wird. Der Solldruck,
der zwangsweise höher als der normale Solldruck eingestellt
wird, wird nachfolgend als „höherer Solldruck” bezeichnet.
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Es
sei festzuhalten, dass in einem Einzeleinspritzmodus als normalem
Modus, der nicht der Lernmodus ist, das Kraftstoffeinspritzsystem
in jedem Betriebszyklus des Die selmotors die Einspritzdüse
für jeden Zylinder mit einem gesteuerten Kraftstoffeinspritzdruck
und einem gesteuerten Kraftstoffeinspritzzeitverhalten betreibt,
um die gesteuerte Sollmenge an Kraftstoff in einen entsprechenden
Zylinder von der Common Rail aus einzuspritzen.
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Weiterhin
betreibt in einem Mehrfacheinspritzmodus des normalen Modus das
Kraftstoffeinspritzsystem in jedem Betriebszyklus des Dieselmotors
eine Einspritzdüse, um mit gesteuerten Kraftstoffeinspritzdrücken
und gesteuertem Kraftstoffeinspritzzeitverhalten mehrfache Einspritzungen
von Kraftstoff in einen entsprechenden Zylinder von der Common Rail
aus durchzuführen.
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Die
mehrfachen Einspritzungen enthalten wenigstens eine Haupteinspritzung
von Kraftstoff zur Erzeugung eines Hauptdrehmoments für
den Common Rail-Dieselmotor, wenigstens eine Piloteinspritzung einer
geringen Kraftstoffmenge vor der wenigstens einen Haupteinspritzung
von Kraftstoff und wenigstens eine Nacheinspritzung einer geringen
Kraftstoffmenge nach dem Hauptablauf.
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Die
wenigstens eine Piloteinspritzung trachtet beispielsweise danach,
Luft und Kraftstoff in dem entsprechenden Zylinder vorzumischen.
Die wenigstens eine Nacheinspritzung trachtet danach, die Erzeugung
von Ruß in dem entsprechenden Zylinder zu vermeiden.
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Um
weiterhin Rauch in den Abgasen zu verringern, stellt das Kraftstoffeinspritzsystem
in einem Rauchverringerungsmodus zwangsweise den Kraftstoffeinspritzdruck
der Einspritzdüse für jeden Zylinder auf einen
höheren Solldruck als den normalen Solldruck ein, der basierend
auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors bestimmt wird.
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Insbesondere
ist sowohl der Lernmodus als auch der Rauchverringerungsmodus ein
Modus, bei dem der Raildruck zwangsweise auf einen Druckwert innerhalb
des vollständigen Betriebsdrucksbereichs unabhängig
von den Betriebsbedingungen des Dieselmotors eingestellt wird. Dieser
Modus wird nachfolgend als „Zwangssteuermodus” bezeichnet.
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Im
Gegensatz hierzu ist der normale Modus (Einzeleinspritzmodus oder
Mehrfacheinspritzmodus) ein Modus, bei dem der Raildruck auf den
normalen Solldruck eingestellt wird, der basierend auf den Betriebsbedingungen
des Dieselmotors bestimmt wird.
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Insbesondere
enthält der Zwangssteuermodus einen Zwangshochdrucksteuermodus,
bei dem der Solldruck zwangsweise höher als der normale Solldruck
eingestellt wird.
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In
dem Zwangshochdrucksteuermodus wird, wenn beispielsweise das Gaspedal
niedergedrückt wird, so dass der Dieselmotor angewiesen
wird, zu beschleunigen, das Kraftstoffeinspritzsystem in den normalen
Modus zurückgeführt.
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Wenn
das Kraftstoffeinspritzsystem in den normalen Modus zurückgeführt
wird, wird der Raildruck, der zwangsweise auf den höheren
Solldruck gesetzt wurde, für gewöhnlich auf den
normalen Solldruck zurückgesetzt, der niedriger als der
höhere Solldruck ist.
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Im
Gegensatz hierzu wird in Antwort auf eine Modusänderung
der Kraftstoffeinspritzdruck einer jeden Einspritzdüse,
der dem höheren Solldruck gefolgt ist, nur allmählich
auf den normalen Solldruck unter Steuerung des Kraftstoffdrucks,
der von der Kraftstoffpumpenvorrichtung geliefert wird, verringert.
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Wenn
somit der Kraftstoffeinspritzdruck einer jeden Einspritzdüse
vom höheren Solldruck auf den normalen Solldruck zurückgeführt
wird, ist der Kraftstoffeinspritzdruck einer jeden Einspritzdüse
in einem Zustand höher als der normale Solldruck, der basierend
auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors bestimmt wird.
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Wenn
der Dieselmotor beschleunigt, während der Kraftstoffeinspritzdruck
der Einspritzdüse für jeden Zylinder höher
als der normale Solldruck ist, findet eine rasche Verbrennung von
Kraftstoff in jedem Zylinder statt. Dies kann zu einer überhohen Druckänderung
in jedem Zylinder beitragen, so dass hörbare Geräusche
im Dieselmotor auftreten.
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Die „erste” Veröffentlichung
beschreibt ein System, um die Menge an Kraftstoff bei einer Piloteinspritzung
und ein Intervall zwischen einer Haupteinspritzung und der Piloteinspritzung
basierend auf der Abweichung einer gemessenen Sauerstoffkonzentration
oder eines gemessenen Werts an Sauerstoff zur Zufuhr zu jedem Zylinder
einzustellen. Dies verringert Verbrennungsgeräusche, welche
während Übergangsbetrieb des Motors auftreten,
welche eine Motorbeschleunigung und Motorverzögerung beinhalten.
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Jedoch
beschreibt die „erste” Veröffentlichung
keinerlei Verfahren oder schlägt keinerlei Verfahren vor,
um hörbare Geräusche zu verringern, wenn eine
Brennkraftmaschine, beispielsweise ein Common Rail-Dieselmotor,
hochdreht, während der Kraftstoffeinspritzdruck der Einspritzdüse
für jeden Zylinders höher als der normale Solldruck
ist, der basierend auf den Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine
bestimmt wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Angesichts
dieses Hintergrunds ist es Aufgabe wenigstens eines Aspekts der
vorliegenden Erfindung, Systeme bereitzustellen, welche dafür
ausgelegt sind, hörbare Geräusche zu verringern,
die aufgrund einer Verzögerung in dem Zylinder auftreten, wenn
eine Brennkraftmaschine hochdreht, während ein Kraftstoffeinspritzdruck
einer Einspritzdüse für einen Zylinder höher
als ein Solldruck ist.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zur Steuerung
einer Einspritzdüse zur Durchführung wenigstens
einer Einspritzung von Kraftstoff mit einem Einspritzdruck der Einspritzdüse
in einen Zylinder einer Brennkraftmaschine geschaffen. Das System
weist eine Druckeinstelleinheit auf, welche in einem ersten Modus
den Einspritzdruck der Einspritzdüse auf einen Solldruck basierend
auf einer Betriebsbedingung der Brennkraftmaschine einzustellen
vermag, wobei die wenigstens eine Kraftstoffeinspritzung in dem
ersten Modus vorab geplant ist; und in einem zweiten Modus den Einspritzdruck
der Einspritzdüse zwangsweise auf höher als den
Solldruck einzustellen vermag. Das System enthält eine
erste Bestimmungseinheit, welche zu bestimmen vermag, ob der Einspritzdruck
der Einspritzdüse höher als der Solldruck ist
und eine zweite Bestimmungseinheit, welche zu bestimmen vermag,
ob die Brenn kraftmaschine angewiesen wird, hochzudrehen. Das System
enthält eine erste Steuereinheit, welche einen Plan der
wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff zu steuern vermag,
um eine Anzahl der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff
zu erhöhen, wenn bestimmt wird, dass der Einspritzdruck
der Einspritzdüse höher als Solldruck ist, und
wenn bestimmt wird, dass die Brennkraftmaschine angewiesen wird,
hochzudrehen.
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Bei
einer ersten bevorzugten Ausführungsform dieses Aspekts
enthält die wenigstens eine Einspritzung von Kraftstoff
eine Haupteinspritzung zur Erzeugung eines Drehmoments für
die Brennkraftmaschine und eine Piloteinspritzung, um Luft und Kraftstoff
in dem Zylinder vorzumischen, wobei die Piloteinspritzung so geplant
ist, dass sie vor der Haupteinspritzung durchzuführen ist,
wobei die erste Steuereinheit die Planung der wenigstens einen Einspritzung
von Kraftstoff zu steuern vermag, um eine Anzahl der Piloteinspritzung
zu erhöhen.
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Bei
einer zweiten bevorzugten Ausführungsform dieses Aspekts
ist die wenigstens eine Einspritzung von Kraftstoff eine Haupteinspritzung
zur Erzeugung eines Drehmoments für die Brennkraftmaschine
und die erste Steuereinheit vermag die Planung für die
wenigstens eine Einspritzung von Kraftstoff zu steuern, um vor der
Haupteinspritzung wenigstens eine Piloteinspritzung zur Vormischung
von Luft und Kraftstoff in dem Zylinder durchzuführen.
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Bei
einer dritten bevorzugten Ausführungsform dieses Aspekts
wird ein Zeitpunkt der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff
in dem ersten Modus vorab geplant, und das System enthält
weiterhin eine Verzögerungseinheit, welche den Zeitpunkt der
wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff zu verzögern
vermag, wenn bestimmt wird, dass der Einspritzdruck der Einspritzdüse
zwangsweise auf höher als der Solldruck eingestellt wird,
und wenn bestimmt wird, dass die Brennkraftmaschine angewiesen wird,
hochzudrehen.
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Bei
dem System gemäß dem einen Aspekt wird die Planung
der wenigstens einen Kraftstoffeinspritzung gesteuert, um die Anzahl
der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff zu erhöhen.
Dies verteilt eine Kraftstoffmenge der vorab geplanten wenigs tens
einen Kraftstoffeinspritzung in bestimmte Kraftstoffmengen entsprechend
der erhöhten Anzahl der wenigstens einen Einspritzung von
Kraftstoff, so dass eine rasche Verbrennung von Kraftstoff im Zylinder
verhindert wird. Dies macht es möglich, hörbare
Verbrennungsgeräusche aufgrund einer raschen Verbrennung
von Kraftstoff im Zylinder zu verringern, wenn die Brennkraftmaschine
angewiesen wird, hochzudrehen, wobei der Einspritzdruck der Einspritzdüse
höher als der Solldruck ist.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zur Steuerung
einer Einspritzdüse geschaffen, um wenigstens eine Kraftstoffeinspritzung
mit einem Einspritzdruck der Einspritzdüse in einen Zylinder
einer Brennkraftmaschine durchzuführen. Das System weist
eine Druckeinstelleinheit auf, welche in einem ersten Modus den Einspritzdruck
der Einspritzdüse auf einen Solldruck basierend auf einer
Betriebsbedingung der Brennkraftmaschine einzustellen vermag, wobei
die wenigstens eine Kraftstoffeinspritzung in dem ersten Modus vorab
geplant ist; und in einem zweiten Modus den Einspritzdruck der Einspritzdüse
zwangsweise auf höher als den Solldruck einzustellen vermag.
Das System enthält eine erste Bestimmungseinheit, welche
zu bestimmen vermag, ob der Einspritzdruck der Einspritzdüse
höher als der Solldruck ist; eine zweite Bestimmungseinheit,
welche zu bestimmen vermag, ob die Brennkraftmaschine angewiesen
wird, hochzudrehen. Das System enthält eine zweite Steuereinheit,
welche einen Plan der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff
zu steuern vermag, um den Zeitpunkt der wenigstens einen Einspritzung
von Kraftstoff zu verzögern, wenn bestimmt wird, dass der
Einspritzdruck der Einspritzdüse höher als Solldruck
ist, und wenn bestimmt wird, dass die Brennkraftmaschine angewiesen
wird, hochzudrehen.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform dieses anderen Aspekts
enthält die wenigstens eine Einspritzung von Kraftstoff
eine Haupteinspritzung zur Erzeugung eines Drehmoments für
die Brennkraftmaschine und eine Piloteinspritzung, um Luft und Kraftstoff
in dem Zylinder vorzumischen. Die Piloteinspritzung ist so geplant,
dass sie vor der Haupteinspritzung durchzuführen ist, wobei
die zweite Steuereinheit die Planung der wenigstens einen Einspritzung
von Kraftstoff zu steuern vermag, um den Zeitpunkt der Haupteinspritzung
zu verzögern.
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Bei
dem System gemäß dem anderen Aspekt wird die Planung
der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff gesteuert, um den
Zeitpunkt der wenigstens einen Kraftstoffeinspritzung zu verzögern.
Dies verzögert den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt im Zylinder,
so dass ermöglicht wird, dass der Einspritzdruck der Einspritzdüse
auf natürliche Weise abnimmt. Dies macht es möglich,
hörbare Verbrennungsgeräusche aufgrund einer raschen
Verbrennung von Kraftstoff im Zylinder zu verringern, wenn die Brennkraftmaschine
angewiesen wird, hochzudrehen, wobei der Einspritzdruck der Einspritzdüse höher
als der Solldruck ist.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform dieses anderen Aspekts
ist die erste Bestimmungseinheit zur Bestimmung, ob der Einspritzdruck
der Einspritzdüse höher als der Solldruck ist
und gleich oder höher als ein erster festgesetzter Schwellenwert
ist.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform dieses einen oder des
anderen Aspekts sind das System und die Brennkraftmaschine in ein
Fahrzeug eingebaut. Das System enthält weiterhin eine erste Messeinheit,
welche hörbare Fahrzeuggeräusche während
einer Fahrt des Fahrzeugs zu messen vermag; und eine dritte Bestimmungseinheit,
welche zu bestimmen vermag, ob das gemessene hörbare Fahrzeuggeräusch
ein hörbares Verbrennungsgeräusch zu überdecken
vermag, welches in dem Zylinder stattfindet, während der
Einspritzdruck der Einspritzdüse höher als der
Solldruck ist, wobei die Brennkraftmaschine hochdreht. Selbst wenn
bestimmt wird, dass der Einspritzdruck der Einspritzdüse
höher als der Solldruck ist, und bestimmt wird, dass die
Brennkraftmaschine angewiesen wird, hochzudrehen, dann, wenn bestimmt
wird, dass die gemessenen hörbaren Fahrzeuggeräusche
die hörbaren Verbrennungsgeräusche überdecken,
erhält die erste Steuereinheit die Planung der wenigstens einen
Einspritzung von Kraftstoff aufrecht oder die zweite Steuereinheit
erhält den Zeitpunkt der wenigstens einen Einspritzung
von Kraftstoff aufrecht.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform dieses einen oder des
anderen Aspekts enthält das System eine zweite Messeinheit,
welche einen Betrag von Motorgeräusch zu messen vermag,
das erzeugt wird, wenn die Brennkraftmaschine läuft; und
eine vierte Bestimmungseinheit, welche zu bestimmen vermag, ob der
gemessene Betrag an Motorgeräusch ein hörbares
Verbrennungsgeräusch überdeckt, das in dem Zylinder stattfindet,
während der Einspritzdruck des Einspritzdüse höher
als der Solldruck ist, wobei die Brennkraftmaschine hochdreht. Auch
wenn bestimmt wird, dass der Einspritzdruck der Einspritzdüse
höher als der Solldruck ist und bestimmt wird, dass die
Brennkraftmaschine angewiesen wird, hochzudrehen, wenn bestimmt
wird, dass der gemessene Betrag an Motorgeräusch das hörbare
Verbrennungsgeräusch überdeckt, erhält
die erste Steuereinheit die Planung der wenigstens einen Einspritzung
von Kraftstoff aufrechter oder die zweite Steuereinheit erhält
den Zeitpunkt der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff aufrecht.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform dieses einen oder des
anderen Aspekts erhält die erste Steuereinheit die Planung
der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff von einer ersten
Zeit zu einer zweiten Zeit aufrecht oder die zweite Steuereinheit erhält
den Zeitpunkt der wenigstens einen Einspritzung von Kraftstoff von
dem ersten Zeitpunkt zu dem zweiten Zeitpunkt aufrecht. Hierbei
stellt die erste Zeit eine Zeit dar, zu der bestimmt wird, dass
der Einspritzdruck der Einspritzdüse gleich oder niedriger als
der Solldruck ist, oder bestimmt wird, dass die Brennkraftmaschine
nicht angewiesen wird, hochzudrehen, nachdem die Druckeinstelleinheit
von dem zweiten Modus in den ersten Modus geschaltet hat. Die zweite
Zeit stellt eine Zeit dar, die nach der ersten Zeit ist und zu der
bestimmt wird, dass der Einspritzdruck der Einspritzdüse
höher als der Solldruck ist, und bestimmt wird, dass die
Brennkraftmaschine angewiesen wird, zu beschleunigen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Weitere
Einzelheiten und Aspekte der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung, in der:
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1 ein
Blockdiagramm ist, das schematisch ein Beispiel des Aufbaus eines
Kraftstoffeinspritzsystems gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ein
Zeitdiagramm ist, das schematisch eine Beziehung zeigt zwischen:
einer Änderung einer Kraftstoffeinspritzdrucks in einer
Einspritzdüse über die Zeit hinweg in einem Zwangshochdrucksteuermodus
unter einem Lernmodus, einer Änderung der Motordrehzahl über
die Zeit hinweg und einer Änderung einer Gaspedalposition
gemäß der Ausführungsform;
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3 ein
Zeitdiagramm ist, das schematisch eine geplante Strompulsfolge in
einem Mehrfacheinspritzmodus und eine Strompulsfolge nach einer
Erhöhung der Anzahl von Schüssen gemäß der
Ausführungsform zeigt;
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4 ein
Zeitdiagramm ist, das schematisch eine geplante Strompulsfolge in
einem Mehrfacheinspritzmodus und eine Strompulsfolge nach einer
Verzögerung eines Hauptschusses gemäß der
Ausführungsform zeigt;
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5 ein
Zeitdiagramm ist, das schematisch eine geplante Strompulsfolge in
einem Mehrfacheinspritzmodus und eine Strompulsfolge nach einer
Erhöhung der Anzahl von Schüssen bei einer Verzögerung
des Hauptschusses gemäß der Ausführungsform
zeigt;
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6 ein
Flussdiagramm ist, das schematisch eine erste Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
zur Durchführung durch eine ECU in 1 gemäß der
Ausführungsform zeigt;
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7 ein
Flussdiagramm ist, das schematisch eine zweite Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
zur Durchführung durch die ECU gemäß der
Ausführungsform zeigt;
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8 ein
Flussdiagramm ist, das schematisch eine dritte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
zur Durchführung durch die ECU gemäß der
Ausführungsform zeigt; und
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9 ein
Flussdiagramm ist, das schematisch eine vierte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
zur Durchführung durch die ECU gemäß der
Ausführungsform zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
VON AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
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Eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
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Bezug
nehmend auf 1, so ist dort der Gesamtaufbau
eines Kraftstoffeinspritzsystems 10 gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt, welches
in ein Kraftfahrzeug eingebaut ist. Das Kraftstoffeinspritzsystem 10 enthält
einen Motor mit direkter Kraftstoffeinspritzung, beispielsweise
einen Dieselmotor 2, der in das Kraftfahrzeug eingebaut
ist, und arbeitet dahingehend, dem Dieselmotor 2 Kraftstoff
zuzuführen.
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Der
Dieselmotor 2 ist mit einer Mehrzahl von innen hohlen Zylindern 2a,
beispielsweise vier Zylindern, versehen, wo die Verbrennung stattfindet.
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Der
Dieselmotor 2 ist mit einer Mehrzahl von Kolben, beispielsweise
vier Kolben 2b, ausgestattet, welche entsprechend in der
Mehrzahl von Zylindern 2a eingebaut sind. Einer dieser
Zylinder 2a ist aus Gründen der Einfachheit in 1 schematisch
dargestellt. Die Zylinder 2a sind zusammengefasst, um einen
Zylinderblock zu bilden.
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Der
Kolben 2b ist an einem Ende, beispielsweise dem Boden,
des Zylinders 2a verschlossen und am anderen Ende, also
dem Kopf, offen. Der Kolben 2b ist zwischen einem oberen
Kompressionstotpunkt (TDC) und einem unteren Totpunkt (BDC) im Zylinder 2a hin-
und herbeweglich. Der Kopf des Kolbens 2b, die Zylinderwände
und der Kopf des Zylinders 2a bilden eine Brennkammer des
Zylinders 2a. Der Kolben 2b, der in jedem Zylinder 2a eingebaut ist,
ist mit einer Kurbelwelle 2c des Dieselmotors 2 verbunden.
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Das
Kraftstoffeinspritzsystem 10 umfasst einen Kraftstofftank 11,
eine Kraftstoffpumpenvorrichtung 12, einen Sammler 20 und
eine Mehrzahl von, beispielsweise vier, Einspritzdüsen 30 sowie
eine ECU (Electronic Control Unit) 40.
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Der
Kraftstofftank 11 steht mit der Kraftstoffpumpenvorrichtung 12 in
Verbindung und enthält Kraftstoff, der zur Verbrennung
in jedem Zylinder 2a verwendet wird.
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Die
Kraftstoffpumpenvorrichtung 12 steht mit dem Sammler 20 in
Verbindung. Die Kraftstoffpumpenvorrichtung 12 arbeitet
dahingehend, in dem Kraftstofftank 11 enthaltenen Kraftstoff
hochzupumpen, unter Druck zu setzen und den unter Druck gesetzten
Kraftstoff dem Sammler 20 zuzuführen.
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Insbesondere
ist die Kraftstoffpumpenvorrichtung 12 mit einer Förderpumpe 12a,
einer Hochdruckpumpe 12b und einem Regulierventil 12c ausgestattet.
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Die
Förderpumpe 12a steht mit ihrem Auslass mit einem
Einlass der Hochdruckpumpe 12b in Verbindung. Die Förderpumpe 12a fördert
den im Kraftstofftank 11 aufbewahrten Kraftstoff, um den hochgepumpten
Kraftstoff der Hochdruckpumpe 12b zuzuführen.
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Die
Hochdruckpumpe 12b ist beispielsweise mit einer Antriebswelle
ausgestattet, die mit einer hiermit drehenden Nockenwelle verbunden
ist; diese Nockenwelle dreht zusammen mit der Kurbelwelle 2c.
Die Hochdruckpumpe 12b ist auch mit einem Kolben in einem
Zylinder ausgestattet, welcher mit der Antriebswelle verbunden ist.
Der Kolben ist zwischen einem oberen Kompressionstotpunkt (TDC)
und einem unteren Totpunkt (BDC) in dem Zylinder synchron mit der
Drehung beispielsweise der Nockenwelle über die Antriebswelle
hin- und herbeweglich.
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In
der Hochdruckpumpe 12b tritt Kraftstoff von der Förderpumpe 12a in
das Regulierventil 12c ein, um durch das Regulierventil 12c flussratenmäßig (Volumenfluss)
eingestellt zu werden. Der Kraftstoff mit der eingestellten Flussrate
wird in eine Kompressionskammer des Zylinders gefördert,
während der Kolben sich synchron mit der Drehung der Nockenwelle
vom TDC zum BDC bewegt.
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Wenn
sich danach der Kolben vom BDC zum TDC synchron mit der Drehung
der Nockenwelle bewegt, wird der sich in der Kompressionskammer
befindliche Kraftstoff von dem Kolben unter Druck gesetzt, so dass
der unter Druck stehende Kraftstoff in den Sammler 20 gefördert
wird.
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Der
Sammler 20 ist beispielsweise als eine Common Rail ausgelegt,
die aufgebaut ist beispielsweise aus einer Serie von Sammelabschnitten,
welche durch Leitungen mit kleinem Querschnitt verbunden sind. Der
Sammler wird nachfolgend als „Common Rail” bezeichnet.
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Die
Common Rail 20 steht in Verbindung mit jedem der Zylinder 2a über
eine Hochdruckkraftstoffleitung 21 und eine entsprechende
Einspritzdüse 30 und ist somit den Zylindern 2a gemeinsam.
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Die
Common Rail 20 arbeitet dahingehend, den unter hohem Druck
stehenden Kraftstoff von der Hochdruckpumpe 12b zu sammeln,
wobei der Druck hoch gehalten wird.
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Insbesondere
enthält das Kraftstoffeinspritzsystem 10 einen
Drucksensor 22. Der Drucksensor 22 ist teilweise
in die Common Rail 20 eingebaut und dafür vorgesehen,
fortlaufend oder wiederholt den Druck von Kraftstoff in der Common
Rail 20 zu messen. Der Drucksensor 22 steht elektrisch
mit der ECU 40 in Verbindung und sendet an die ECU 40 einen Druckmesswert
des in der Common Rail 20 gespeicherten Kraftstoffs. Der
Kraftstoffdruck der Common Rail 20, wie er vom Drucksensor 22 gemessen
wird, wird nachfolgend als „Raildruck” bezeichnet.
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Das
Regulierventil 12c ist beispielsweise am Einlass der Hochdruckpumpe 12b angeordnet
und elektrisch mit der ECU 40 verbunden. Unter Steuerung
durch die ECU 40 arbeitet das Regulierventil 12c dahingehend,
die Menge an Kraftstoff einzustellen, welche von der Förderpumpe 12a geliefert
und in die Kompressionskammer der Hochdruckpumpe 12b gefördert
wird, um somit die Kraftstoffmenge zu steuern, die von der Hochdruckpumpe 12b abgegeben wird.
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Die
Common Rail 20 arbeitet auch dahingehend, gleichförmig
den sich hierin befindlichen unter hohem Druck stehenden Kraftstoff
an die einzelnen Einspritzdüsen 30 über
die jeweiligen Hochdruckkraftstoffleitungen 21 zu fördern.
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Das
heißt, der Raildruck wird bestimmt durch eine Balance zwischen:
der Menge an Kraftstoff, die von der Hochdruckpumpe 12b in
die Common Rail 20 gefördert wird, wobei der Druck
heraufgesetzt wird, und der Kraftstoffmenge, die den Einspritzdüsen 30 zugeführt
wird.
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Jede
der Einspritzdüsen 30 besteht im Wesentlichen
aus einer Düsennadel (Nadelventil) 30a in einem
Gehäuse hiervon. Das Nadelventil 30a kann in Kraftstoffeinspritzdüsen
geöffnet und verschlossen werden, die in dem Gehäuse
liegen, um mit der Verbrennungskammer eines entsprechenden der Zylinder 2a in
Verbindung zu sein.
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Das
Nadelventil 30a wird durch einen Druck von Kraftstoff vorgespannt,
der in einer Druckkammer in dem Gehäuse aufbewahrt wird,
so dass es auf den Kraftstoffeinspritzdüsen aufsitzt, um
diese zu schließen. In die Kompressionskammer wird unter hohem
Druck stehender Kraftstoff von der Common Rail 20 geliefert.
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Jede
der Einspritzdüsen 30 besteht weiterhin im Wesentlichen
aus einem Solenoiden oder piezoelektrischen Ventilstellglied 30b mit
einem Ventilelement, das in einem Niederdruckdurchlass öffen-
und schließbar angeordnet ist, der in dem Gehäuse
ausgebildet ist und mit der Kompressionskammer in Verbindung steht.
Das Ventilstellglied 30b einer jeden Einspritzdüse 30 ist
elektrisch mit der ECU 40 verbunden.
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Genauer
gesagt, wenn eine Erregung durch die ECU 40 erfolgt, arbeitet
das Ventilstellglied 30b einer bestimmten Einspritzdüse 30,
um das Ventilelement zu bewegen und den Niederdruckdurchlass zu öffnen.
Dies erlaubt, dass der Druck an Kraftstoff, der in der Kompressionskammer
aufbewahrt wird, verringert wird.
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Die
Verringerung des Kraftstoffdrucks in der Kompressionskammer erlaubt,
dass das Nadelventil 30a sich von einer Düsenverschlussposition
entgegen der Vorspann kraft des Drucks von Kraftstoff in der Kompressionskammer
anhebt, um damit die Kraftstoffeinspritzdüsen zu öffnen.
Dies führt zu Einspritzen von Kraftstoff von der Common
Rail 20 in die Brennkammer eines entsprechenden Zylinders 2a.
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Im
Gegensatz hierzu, wenn die Energiezufuhr an das Ventilstellglied 30b unterbrochen
wird, arbeitet das Ventilstellglied 30b dieser bestimmten
Einspritzdüse 30 dahingehend, das Ventilelement
zu bewegen, um den Niederdruckdurchlass zu schließen. Dies
erlaubt, dass der Druck von Kraftstoff, der sich in der Kompressionskammer
befindet, ansteigt. Der Druckanstieg des Kraftstoffs in der Kompressionskammer
erlaubt, dass das Nadelventil 30a in Richtung der Düsenverschlussposition
durch die Vorspannung des Kraftstoffdrucks in der Kompressionskammer
fällt, so dass die Kraftstoffeinspritzdüsen geschlossen
werden. Dies führt zu einer Unterbrechung des Einspritzens
von Kraftstoff, der von der Common Rail 20 geliefert wird,
in die Brennkammer eines entsprechenden Zylinders 2a.
-
Es
sei festzuhalten, dass die Einspritzdüse 30 gemäß der
Ausführungsform so ausgestaltet ist, dass der Druck von
Kraftstoff, der in der Kompressionskammer enthalten ist, durch den
Solenoiden oder das piezoelektrische Ventilstellglied 30b gesteuert wird,
sie jedoch auch so ausgestaltet sein kann, dass der Hub eines Nadelventils
direkt gesteuert wird, um die Kraftstoffeinspritzdüsen
zu öffnen oder zu schließen, was durch einen Solenoiden
oder ein piezoelektrisches Ventilstellglied erfolgt.
-
Genauer
gesagt und wie oben beschrieben, vermag bei Erregung die Einspritzdüse 30 Kraftstoff während
der Erregungsdauer einzuspritzen. Mit anderen Worten, die ECU 40 bewirkt,
dass an die Einspritzdüse 30 ein gepulster Strom
mit einer Pulsbreite (Pulsdauer) entsprechend der Erregungsdauer
angelegt wird.
-
Somit
kann eine Steuerung der Pulsbreite eines gepulsten Stroms zur Zufuhr
an die Einspritzdüse 30 die Menge an Kraftstoff,
die von der Einspritzdüse 30 einzuspritzen ist,
auf eine Solleinspritzmenge einstellen. Die Erregungsdauer für
die Einspritzdüse 30 wird nachfolgend als „Erregungspulsbreite” bezeichnet.
Die Erregungspulsbreite für die Einspritzdüse 30 wird
als ein Anweisungswert zur Ausgabe durch die ECU 40 an
die Einspritzdüse 30 zum Einspritzen einer Sollmenge
an Kraftstoff entsprechend dem Anweisungswert verwendet.
-
Das
Kraftstoffeinspritzsystem 10 enthält einen Kurbelwinkelsensor 24,
einen Beschleunigungssensor (Drosselklappenpositionssensor) 26,
einen Ansauglufttemperatursensor 27, einen Kühlmitteltemperatursensor 28 sowie
weitere Sensoren 29. Die Sensoren 24 bis 29 werden
verwendet, um Werte von Parametern der Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 zu
messen.
-
Der
Kurbelwinkelsensor 24 ist elektrisch mit der ECU 40 verbunden
und misst als analoge Daten eine Drehwinkelposition der Kurbelwelle 2c relativ
zu einer Referenzposition jedes Mal dann, wenn die Kurbelwelle 2c um
einen festgelegten Winkel dreht. Der Kurbelwinkelsensor 24 arbeitet
dahingehend, an die ECU 40 die Messdaten (gemessene Drehwinkelposition)
auszugeben.
-
Der
Beschleunigungssensor 26 ist elektrisch mit der ECU 40 verbunden.
Der Beschleunigungssensor 26 arbeitet dahingehend, als
analoge Daten eine momentane Position oder einen Hub eines Gaspedals
des Kraftfahrzeugs zu messen, das vom Fahrer betätigt wird.
Der Beschleunigungssensor 26 arbeitet auch dahingehend,
den gemessenen momentanen Hub oder die Position des Gaspedals als
Daten auszugeben, welche ein vom Fahrer angefordertes Drehmoment
für den Dieselmotor 2 (Drehmomenterhöhungsforderung
oder Drehmomentverringerungsforderung) angeben.
-
Der
Ansauglufttemperatursensor 27 arbeitet dahingehend, als
Analogdaten die Temperatur einer Ansaugluft an den Dieselmotor 2 zu
messen und die Messdaten (gemessene Temperatur der Ansaugluft) an
die ECU 40 auszugeben.
-
Der
Kühlmitteltemperatursensor 28 arbeitet dahingehend,
als analoge Daten eine Motorkühlmitteltemperatur zu messen
und an die ECU 40 die gemessenen Daten (gemessene Motorkühlmitteltemperatur)
auszugeben.
-
Jeder
der anderen Sensoren 29 arbeitet dahingehend, als analoge
Daten einen akuten Wert eines entsprechenden Parameters auszugeben,
der die Betriebsbedingun gen des Dieselmotors 2 angibt und
an die ECU 40 die Messdaten (gemessener Akutwert eines
entsprechenden Parameters) auszugeben.
-
Beispielsweise
umfassen die anderen Sensoren 29 einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor. Der
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor arbeitet dahingehend, als analoge
Daten eine Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs zu messen. Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
gibt an die ECU 40 die gemessenen Daten (gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit)
aus.
-
Die
anderen Sensoren 29 beinhalten auch einen Drehmomentsensor,
der beispielsweise an der Kurbelwelle 2c angeordnet und
elektrisch mit der ECU 40 verbunden ist. Der Drehmomentsensor
arbeitet dahingehend, als analoge Daten ein Drehmoment zu messen,
das von dem Dieselmotor 2 erzeugt wird und auf der Drehung
der Kurbelwelle 2c basiert. Der Drehmomentsensor arbeitet
dahingehend, an die ECU 40 die Messdaten (gemäß Drehmoment) auszugeben.
-
Die
ECU 40 dient als ein System zur Steuerung von Parametern,
die für jede Einspritzdüse 30 notwendig
sind, die Einspritzung von Kraftstoff in einen entsprechenden Zylinder 2a durchzuführen,
und ist mit einem Mikrocomputer 50 und dessen Peripheriegeräten
integriert. Der Mikrocomputer 50 besteht aus einer CPU 52,
einer FPU (Floating point number Processing Unit) 54, einem
ROM 56, einem RAM 58, einer I/O-Schnittstelle 60 (Eingabe/Ausgabe),
einer Speichervorrichtung, beispielsweise einem neu beschreibbaren
RAM 62, etc. CPU 52, ROM 56, RAM 58,
I/O 60 und Speichervorrichtung 62 stehen untereinander über
Busse B in Verbindung. Die CPU 52 ist über Busse
B mit der FPU 54 in Kommunikationsverbindung.
-
Wenigstens
ein Steuerprogramm wird vorab in wenigstens entweder dem ROM 56 oder
der Speichervorrichtung 62 gespeichert; dieses wenigstens eine
Steuerprogramm weist die CPU 52 und die FPU 54 an,
verschiedene Aufgaben durchzuführen, welche mit der Steuerung
des Dieselmotors 2 zusammenhängen.
-
Das
RAM 58 dient als Arbeitsbereich, der bei einem Betrieb
der CPU 52 verwendet wird.
-
Die
I/O-Schnittstelle 60 dient dazu, Teile von analogen Daten,
gemessen von den Sensoren 22, 24, 26, 27, 28 und 29,
zu wandeln und sie in digitalem Format in Teilen von Betriebsbedingungsdaten
zu verschicken und die Teile von Betriebsbedingungsdaten in die
CPU einzugeben.
-
Die
CPU 52 arbeitet zusammen mit der FPU 54 (wird
nachfolgend als „CPU 52” bezeichnet)
dahingehend:
die Teile von Motorzustandsdaten zu empfangen;
als
Drehwinkel der Kurbelwelle 2c pro Zeiteinheit eine Motordrehzahl
basierend auf den Teilen von Daten zu berechnen, welche die Drehwinkelposition
der Kurbelwelle 2c angeben; und
basierend auf den
empfangenen Teilen von Betriebszustandsdaten verschiedene Stellglieder
zu steuern, die in dem Dieselmotor 2 eingebaut sind, um
damit den Dieselmotor 2 zu steuern.
-
Genauer
gesagt, die CPU 52 wird betrieben, um eine Sollmenge an
Kraftstoff zu bestimmen, die von der Hochdruckpumpe 12b abzugeben
ist, eine Sollmenge von Kraftstoff zu bestimmen, die von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen
ist, und einen Sollzeitpunkt des Einspritzens von Kraftstoff durch
jede Einspritzdüse 30 zu bestimmen.
-
Insbesondere
ist die CPU 52 in dem Mehrfacheinspritzmodus des normalen
Modus in Betrieb, um zu bestimmen:
die Menge an Kraftstoff,
die von der Hochdruckpumpe 12b abzugeben ist;
einen
Mehrfacheinspritzplan, um eine Mehrzahl von Einspritzungen von Kraftstoff
für jede Einspritzdüse 30 in jedem Betriebszyklus
des Dieselmotors 2 durchzuführen; und
eine
Sollmenge an Kraftstoff zum Einspritzen von jeder Einspritzdüse
bei jeder der mehrfachen Einspritzungen von Kraftstoff.
-
Die
mehrfachen Einspritzungen von Kraftstoff für jede Einspritzdüse 30 umfassen:
wenigstens
eine Haupteinspritzung zur Erzeugung eines Hauptdrehmoments des
Dieselmotors 2; und
wenigstens eine Piloteinspritzung
zur Vormischung von Luft und Kraftstoff in dem entsprechenden Zylinder 2a vor
der wenigstens einen Haupteinspritzung; und/oder
wenigstens
eine Nacheinspritzung für jede Einspritzdüse 30,
um nach der wenigstens einen Haupteinspritzung die Erzeugung von
Ruß in dem entsprechenden Zylinder 2a zu vermeiden.
-
Der
Mehrfacheinspritzplan bestimmt die Anzahl von Typen der Mehrzahl
von Einspritzungen von Kraftstoff für jede Einspritzdüse 30 und
einen Zeitpunkt für jede der Mehrzahl von Einspritzungen
von Kraftstoff für jede Einspritzdüse 30.
-
Beispielsweise
enthält der Mehrfacheinspritzplan:
die Anzahl an Haupteinspritzungen,
die Anzahl an Piloteinspritzungen und/oder
die Anzahl von Nacheinspritzungen
als Anzahl und Typen der Mehrzahl von Einspritzungen; und
den
Zeitpunkt sowohl von Piloteinspritzung(en), Haupteinspritzung(en)
und Nacheinspritzung(en).
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In
der Ausführungsform weist das wenigstens eine Programm,
das im ROM 58 oder der Speichervorrichtung 62 gespeichert
ist, die CPU 52 an, als Normaldrucksteuermodul 52a,
Lernmodul 52b, Zwangssteuermodul 52c, Zwangshochdrucksteuerbestimmungsmodul 52d und
Beschleunigungsbestimmungsmodul 52e zu arbeiten. Das wenigstens eine
Programm weist auch die CPU 52 an, als Druckbestimmungsmodul 52f,
Einspritzsteuermodul 52g, Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h und
Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i zu
arbeiten.
-
Normaldrucksteuermodul
-
Die
CPU 52 dient als Normaldrucksteuermodul 52 und
bestimmt basierend auf den empfangenen Stücken von Betriebsbedingungsdaten
einen normalen Solldruck des Raildrucks entsprechend dem Kraftstoffeinspritzdruck
einer jeden Einspritzdüse 30. Der normale Solldruck
wird innerhalb eines vollen Betriebsdrucksbereichs der Common Rail 20 angesiedelt.
-
Die
CPU 52 steuert die Menge an Kraftstoff, die von der Hochdruckpumpe 12 abzugeben
ist, während der Raildruck mittels des Drucksensors 22 überwacht
wird, um damit den Raildruck auf den normalen Solldruck einzustellen.
-
Lernmodul
-
Die
CPU 52 bestimmt zyklisch jedes Mal, wenn das Kraftfahrzeug über
eine festgelegte Strecke gefahren ist, ob vorbestimmte Lernbedingungen erfüllt
sind. Diese vorbestimmten Lernbedingungen umfassen:
- (A) Eine Sollmenge an Kraftstoff, die von der CPU 52 bestimmt
wird, ist gleich oder niedriger als null; und
- (B) eine aktuelle Gaspedalposition oder ein Hub des Gaspedals
wird auf null gesetzt, basierend auf Daten, die vom Gaspedalsensor 26 gemessen werden.
-
Das
heißt, gemäß 2, wenn
die aktuelle Gaspedalposition oder der Hub des Gaspedals auf null
gesetzt ist, während die Motordrehzahl heruntergeht, bestimmt
die CPU 52, dass die vorbestimmten Lernbedingungen erfüllt
sind.
-
Sodann
schaltet gemäß 2 die CPU 52 von
dem normalen Modus in einen Lernmodus, so dass ein Lerndurchführungsflag
auf EIN gesetzt wird. Es sei festzuhalten, dass das Lerndurchführungsflag beispielsweise
durch die Software in der ECU 40 gesetzt wird. Das Lerndurchführungsflag
wird auf AUS gesetzt, während die CPU 52 im normalen
Modus arbeitet.
-
Im
Lernmodus dient die CPU 52 als das Lernmodul 52b und
legt einen gepulsten Strom mit einer Pulsbreite an eine der Einspritzdüsen 30 als Solleinspritzdüse
an, um ein einzelnes Einspritzen von Kraftstoff durchzuführen.
Die Pulsbreite wird so bestimmt, dass es möglich wird,
eine Sollmenge an Kraftstoff von der Solleinspritzdüse 30 in
einen entsprechenden Zylinder 2a einzuspritzen. Die Sollmenge
an Kraftstoff wird beispielsweise als gleich einer kleinen Menge
von Kraftstoff bestimmt, die für die Piloteinspritzungen
verwendet wird.
-
Danach
berechnet im Lernmodus die CPU 52 den Zunahmebetrag der
gemessenen Motordrehzahl durch die einzelne Einspritzung von Kraftstoff und
schätzt ein Drehmoment, das momentan vom Dieselmotor 20 erzeugt
wird, und zwar basierend auf dem berechneten Zunahmebetrag der gemessenen Motordrehzahl
durch die einzelne Kraftstoffeinspritzung. Gemäß dem
geschätzten Drehmoment schätzt die CPU 52 die
Menge an Kraftstoff, welche durch die einzelne Einspritzung von
Kraftstoff von der Solleinspritzdüse 30 tatsächlich
eingespritzt wird.
-
Sodann
berechnet die CPU 52 die Abweichung zwischen der Sollmenge
an Kraftstoff, welche von der Solleinspritzdüse 30 durch
die einzelne Einspritzung eingespritzt werden soll, und der Menge
an Kraftstoff, welche von der Solleinspritzdüse 30 tatsächlich
eingespritzt wird
-
Die
CPU 52 lernt einen korrekten Betrag der Erregungspulsbreite
(Erregungsdauer) für die Solleinspritzdüse 30 und
speichert den korrekten Betrag der Erregungspulsbreite beispielsweise
in der Speichervorrichtung 62 als der entsprechenden Sollmenge
an Kraftstoff zugehörig, welche von der Solleinspritzdüse 30 einzuspritzen
ist.
-
Wenn
daher im normalen Modus der vorliegende Puls mit der Erregungspulsbreite
entsprechend der Sollmenge an Kraftstoff, der von der Solleinspritzdüse 30 einzuspritzen
ist, basierend auf dem korrekten Betrag, der an die entsprechende
Solleinspritzdüse 30 anzulegen ist, korrigiert
wird, kann eine Menge an Kraftstoff, welche tatsächlich
von der Solleinspritzdüse 30 eingespritzt wird,
in Übereinstimmung mit der Sollkraftstoffmenge gebracht
werden.
-
Die
CPU 52 führt das Lernen eines korrekten Werts
der Erregungspulsbreite für jede Einspritzdüse 30 für
jeden von gewünschten Werten einer Sollmenge an Kraftstoff
in jedem aus einer Mehrzahl von Bereichen des Raildrucks über
den vorbestimmten vollständigen Betriebsdruckbereich der
Common Rail hinweg durch. Die Mehrzahl von Bereichen des Raildrucks
bildet den vollständigen Betriebsdruckbereich der Common
Rail.
-
Zwangssteuermodul
-
Wie
oben beschrieben, stellt die CPU 52 normalerweise den Raildruck
auf den normalen Solldruck ein, der basierend auf den empfangenen
Stücken von Betriebsbedingungsdaten bestimmt wird, um damit
den Kraftstoffeinspritzdruck für jede Einspritzdüse 30 zu
steuern.
-
Im
Gegensatz hierzu dient die CPU 52 im Lernmodus als das
Zwangsdrucksteuermodul 52c, um einen korrekten Betrag der
Erregungsdauer einer Solleinspritzdüse 30 in jedem
aus einer Mehrzahl von Bereichen des Raildrucks über den
vollständigen Betriebsdruckbereich hinweg zu lernen.
-
Dann
stellt die CPU 52 den Raildruck zwangsweise ein, d. h.
den Kraftstoffeinspritzdruck der Einspritzdüse für
jeden Zylinder 30, und zwar auf einen Solldruck, der unabhängig
von den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 ist.
-
Genauer
gesagt, die CPU 52 stellt zwangsweise den Raildruck, d.
h. den Kraftstoffeinspritzdruck der Einspritzdüse für
jeden Zylinder 30, auf einen Solldruck ein, der höher
als der normale Solldruck ist; dieser normale Solldruck wird bestimmt, wenn
die momentane Gaspedalposition oder der Hub des Gaspedals auf null
gesetzt wird, während die Motordrehzahl herunterfährt.
Der Solldruck, der höher als der normale Solldruck ist,
wird nachfolgend als „höherer Solldruck” bezeichnet
(siehe Bezugszeichen 200 und Strichpunktlinie in 2).
-
Die
CPU 52 steuert weiterhin im Lernmodus eine Sollmenge an
einzuspritzendem Kraftstoff, einen Sollzeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung
und die Anzahl von Schüssen (Einspritzungen) von Kraftstoffen
auf geeignete Werte zum Lernen des korrekten Betrags.
-
Zusätzlich
stellt, um Rauch in den Abgasen zu verringern, die CPU 52 in
dem Rauchverringerungsmodus zwangsweise den Kraftstoffeinspritzdruck
der Einspritzdüse 30 für jeden Zylinder 2a auf einen
höheren Solldruck ein als den normalen Solldruck, der basierend
auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 bestimmt
wird.
-
Die
CPU 52 steuert in dem Rauchverringerungsmodus auch eine
Sollmenge an einzuspritzendem Kraftstoff, einen Sollzeitpunkt der
Kraftstoffeinspritzung und die Anzahl von Schüssen (Einspritzungen)
von Kraftstoffen auf geeignete Werte zur Rauchverringerung.
-
Insbesondere
ist sowohl der Lernmodus als auch der Rauchverringerungsmodus ein
Modus, in welchem der Raildruck zwangsweise auf einen Druckwert
innerhalb des vollständigen Betriebsdrucksbereichs unabhängig
von den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 eingestellt
wird. Dieser Modus wird nachfolgend als „Zwangssteuermodus” bezeichnet.
-
Der
Zwangssteuermodus enthält einen Zwangshochdrucksteuermodus,
in welchem der Solldruck zwangsweise auf höher als der
normale Solldruck eingestellt wird.
-
Im
Gegensatz hierzu ist der normale Modus (Einzeleinspritzmodus oder
Mehrfacheinspritzmodus) ein Modus, in welchem der Raildruck auf
den normalen Solldruck eingestellt wird, der basierend auf den Betriebsbedingungen
des Dieselmotors 2 bestimmt wird.
-
Zwangshochdrucksteuerbestimmungsmodul
-
Die
CPU 52 dient als Zwangshochdrucksteuerbestimmungsmodul 52d,
wo sie zyklisch bestimmt, ob der Raildruck in dem normalen Modus
gesteuert wird oder in dem Zwangshochdrucksteuermodus, basierend
auf dem Überwachungsergebnis des Raildrucks, der durch
den Drucksensor 22 gemessen wird.
-
Bei
Bestimmung, dass der Raildruck auf den höheren Solldruck
eingestellt wird, bestimmt die CPU 52, dass der Raildruck
in dem Zwangshochdrucksteuermodus gesteuert wird. Ansonsten bestimmt
die CPU 52, dass der Raildruck in dem normalen Modus gesteuert
wird, wenn bestimmt wird, dass der Raildruck auf den normalen Solldruck
eingestellt ist.
-
Beschleunigungsbestimmungsmodul
-
Die
CPU 52 dient als das Beschleunigungsbestimmungsmodul 52e und
berechnet die Änderungsrate der Gaspedalposition pro Zeiteinheit
basierend auf der momentanen Position oder dem Hub des Gaspedals
gemessen vom Gaspedalsensor 26 jedes Mal dann, wenn das
Gaspedal vom Fahrer niedergedrückt wird.
-
Basierend
auf der berechneten Änderungsrate der Gaspedalposition
pro Zeiteinheit bestimmt die CPU 52, ob die berechnete Änderungsrate
der Gaspedalposition pro Zeiteinheit gleich oder größer als
eine erste Schwellenwertrate ist.
-
Bei
Bestimmung, dass die berechnete Änderungsrate der Gaspedalposition
pro Zeiteinheit gleich oder größer als die erste
Schwellenwertrate ist, bestimmt die CPU 52, dass der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen. Ansonsten, wenn bestimmt wird, dass die berechnete Änderungsrate
der Gaspedalposition pro Zeiteinheit kleiner als die erste Schwellenwertrate
ist, bestimmt die CPU 52, dass der Dieselmotor 2 nicht
angewiesen wird, hochzudrehen.
-
Zusätzlich
berechnet die CPU 52, die als Beschleunigungsbestimmungsmodul 52e arbeitet,
die Änderungsrate des Drehmoments, das vom Dieselmotor 2 erzeugt
wird, basierend auf dem Drehmoment, das vom Dieselmotor 2 erzeugt
und vom Drehmomentsensor gemessen wird.
-
Basierend
auf der berechneten Änderungsrate pro Zeiteinheit des vom
Dieselmotor 2 erzeugten Drehmoments bestimmt die CPU 52,
ob die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit des Drehmoments,
erzeugt vom Dieselmotor 2, gleich oder größer
als eine zweite Schwellenwertrate ist.
-
Bei
Bestimmung, dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit
des vom Dieselmotor 2 erzeugten Drehmoments gleich oder
größer als die zweite Schwellenwertrate ist, bestimmt
die CPU 52, dass der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen.
-
Ansonsten,
wenn bestimmt wird, dass die berechnete Änderungsrate pro
Zeiteinheit des vom Dieselmotor 2 erzeugten Drehmoments
kleiner als die zweite Schwellenwertrate ist, bestimmt die CPU 52,
dass der Dieselmotor 2 nicht angewiesen wird, hochzudrehen.
-
Die
CPU 52 kann bestimmen, ob der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen, basierend auf wenigstens entweder der berechneten Änderungsrate
der Gaspedalposition pro Zeiteinheit oder der Änderungsrate
pro Zeiteinheit des vom Dieselmotor 2 erzeugten Drehmoments.
-
Druckbestimmungsmodul
-
Die
als Druckbestimmungsmodul 52f dienende CPU 52 bestimmt
zyklisch basierend auf den Messdaten vom Drucksensor 22,
ob der Raildruck als Absolutdruck um wenigstens einen vorher festgesetzten
Betrag höher als der normale Solldruck ist, der basierend
auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 bestimmt
wird.
-
Zusätzlich
bestimmt die als Druckbestimmungsmodul 52f dienende CPU 52 zyklisch
basierend auf den Messdaten vom Drucksensor 22, ob der Raildruck
relativ zum normalen Solldruck höher als ein zweiter vorher
festgesetzter Wert ist.
-
Bei
Bestimmung, dass der absolute Raildruck um den wenigstens ersten
festgesetzten Wert höher als der normale Solldruck ist
oder dass der Raildruck relativ zum normalen Solldruck höher
als der zweite festgesetzte Wert ist, bestimmt die CPU 52 (Druckbestimmungsmodul 52f)
dass der Raildruck in einem höheren Druckzustand ist.
-
Einspritzsteuermodul
-
Wenn,
während der Raildruck durch das Zwangssteuermodul 52c in
dem Zwangshochdrucksteuermodus gesteuert wird, der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, zu beschleunigen, dient die CPU 52 als Einspritzsteuermodul 52g und
schaltet selbständig von dem Zwangshochdrucksteuermodus
in den normalen Modus. Im normalen Modus steuert die CPU 52 eine
Sollmenge an einzuspritzendem Kraftstoff, einen Sollzeitpunkt der
Kraftstoffeinspritzung, die Anzahl von Schüssen (Einspritzungen)
von Kraftstoff und die Menge an Kraftstoff, die von der Hochdruckpumpe 12 abzugeben
ist, basierend auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2.
-
Wenn
beispielsweise der Dieselmotor 2 angewiesen wird, hochzudrehen,
während die CPU 52 in dem Zwangshochdrucksteuermodus
des Lernmodus arbeitet, hebt die CPU 52 den Lernmodus auf (setzt
das Lerndurchführungsflag auf AUS) und schaltet selbständig
in den normalen Modus (beispielsweise t1 in 2).
-
Dann
berechnet die CPU 52 basierend auf den momentanen Betriebszuständen
des Dieselmotors 2 einen Solldruck für den Raildruck;
dieser Solldruck ist niedriger als der höhere Solldruck
und bestimmt den berechneten Solldruck als normalen Solldruck (siehe
Bezugszeichen 210 und gestrichelte Linie in 2).
-
Bezug
nehmend auf 2, obwohl der Solldruck für
den Raildruck vom höheren Solldruck 200 auf den
normalen Solldruck 210 verringert wurde, wird der tatsächliche
Raildruck, der eingestellt wird, um dem normalen Solldruck 210 zu
folgen, nur allmählich verringert. Mit anderen Worten,
der Kraftstoffeinspritzdruck einer jeden Einspritzdüse 30 entsprechend
dem Raildruck wird nur allmählich verringert, obgleich
der Solldruck für den Raildruck vom höheren Solldruck 200 auf
den normalen Solldruck 210 verringert wurde.
-
Wenn
somit der Kraftstoffeinspritzdruck für jede Einspritzdüse 30 auf
den normalen Solldruck verringert wird, begibt sich ein Zustand,
in welchem:
der Kraftstoffeinspritzdruck für jede
Einspritzdüse 30 um den wenigstens ersten vorher
festgesetzten Wert höher als der normale Solldruck ist;
oder
der Kraftstoffeinspritzdruck für jede Einspritzdüse 30 relativ
zu dem normalen Solldruck höher als der zweite vorher festgesetzte
Wert ist.
-
Wenn
Kraftstoff von jeder Einspritzdüse 30 eingespritzt
wird, wobei der Kraftstoffeinspritzdruck höher als der
normale Solldruck ist (siehe FP (Kraftstoffeinspritzdruck) > TP (normaler Solldruck)),
findet eine rasche Verbrennung von Kraftstoff in jedem Zylinder 2a statt.
Die kann dazu beitragen, sehr starke Änderungen in jedem
Zylinder 2a hervorzurufen, was hörbare Geräusche
im Dieselmotor 2 erzeugt. Diese hörbaren Geräusche,
die durch eine rasche Verbrennung von Kraftstoff in jedem Zylinder 2a verursacht werden,
werden nachfolgend als „hörbare Verbrennungsgeräusche” bezeichnet.
-
Um
dieses erwähnte Problem anzugehen, arbeitet die als Einspritzsteuermodul 52g arbeitende CPU 52 dahingehend,
wenigstens eine der nachfolgenden bestimmten ersten und zweiten
Einspritzsteuerfunktionen durchzuführen, um so eine rasche Verbrennung
von Kraftstoff in jedem Zylinder 2a zu verhindern. Dies
macht es möglich, hörbare Verbrennungsgeräusche
aufgrund einer raschen Verbrennung von Kraftstoff in jedem Zylinder 2a zu
verringern.
-
Erste Einspritzsteuerfunktion
-
Bezug
nehmend auf 3 erhöht die CPU 52,
wenn sie in dem Mehrfacheinspritzmodus arbeitet, die Anzahl von
Piloteinspritzungen in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan,
ohne eine Gesamtmenge an Kraftstoff zu ändern, welche von
jeder Einspritzdüse 30 vor und nach der Zunahme
der Anzahl von Piloteinspritzungen einzuspritzen ist.
-
Genauer
gesagt, es sei anzunehmen, dass der Mehrfacheinspritzplan so festgelegt
ist, dass eine einzelne Piloteinspritzung und eine einzelne Haupteinspritzung
für jede Einspritzdüse 30 sequenziell
in einem Zeitintervall TI durchgeführt werden (siehe 3).
Es sei festzuhalten, dass eine festgesetzte Sollmenge an von jeder
Einspritzdüse 30 einzuspritzendem Kraftstoff für
die einzelne Piloteinspritzung und diejenige für die einzelne
Haupteinspritzung individuell bestimmt werden.
-
Unter
dieser Annahme teilt die CPU 52 einen einzelnen Strompuls
P1 für die einzelne Piloteinspritzung einer jeden Einspritzdüse 30 entsprechend
der vorher festgesetzten Sollmenge an Kraftstoff in zwei Strompulse
P1a und P1b. Die gesamte Erregungspulsbreite der geteilten zwei
Strompulse P1a und P1b wird in Übereinstimmung mit derjenigen
der Erregungspulsbreite des einzelnen Strompulses P1 gebracht. Wie
in 3 gezeigt, legt die CPU 52 sequenziell
die geteilten zwei Strompulse P1a und P1b in einem bestimmten Intervall
in dieser Reihenfolge an jede Einspritzdüse 30 an.
-
Wenn
das Zeitintervall TI seit der fallenden Flanke des letzten Strompulses
P1 b verstrichen ist, legt die CPU 52 an jede Einspritzdüse 30 einen Strompuls
Pm für eine einzelne Haupteinspritzung hiervon an. Die
Erregungspulsbreite des Strompulses Pm entspricht der vorher festgesetzten
Sollmenge an Kraftstoff, welche für die Haupteinspritzung
von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen ist.
-
Das
heißt, die CPU 52 behält Zeitpunkt und Kraftstoffeinspritzmenge
der Haupteinspritzung unabhängig von einem Anstieg der
Anzahl der Piloteinspritzungen bei.
-
Wenn
in dem Einzeleinspritzmodus des normalen Modus gearbeitet wird,
legt die CPU 52 zusätzlich einen Strompuls an
jede Einspritzdüse an, um somit als Piloteinspritzung jede
Einspritzdüse 30 anzutreiben, um eine Sollmenge
(geringe Menge) an Kraftstoff einzuspritzen, bevor der Strompuls
Pm für die einzelne Haupteinspritzung an jede Einspritzdüse 30 angelegt
wird. Dies erhöht die Anzahl von Schüssen, die
von jeder Einspritzdüse 30 durchzuführen sind,
im Vergleich zu der Anzahl von Schüssen, die von jeder
Einspritzdüse 30 ohne Durchführung der Piloteinspritzung
durchzuführen sind.
-
Die
Zunahme der Anzahl von Piloteinspritzungen vor der wenigstens einen
Haupteinspritzung beschleunigt die Vormischung von Luft und Kraftstoff in
jedem Zylinder 2a. Wenn daher die wenigstens eine Haupteinspritzung
von jeder Einspritzdüse 30 durchgeführt
wird, findet eine Vorgemischverbrennung in einem entsprechenden
der Zylinder 2a statt. Dies verhindert eine rasche Verbrennung
in jedem Zylinder 2a. Selbst wenn daher der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen, während der Raildruck in dem höheren
Druckzustand ist, ist es möglich, hörbare Verbrennungsgeräusche
während des Hochdrehens des Dieselmotors 2 zu
verringern..
-
Zweite Einspritzsteuerfunktion
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Bezug
nehmend auf 4 verzögert die CPU 52,
wenn sie in dem Mehrfacheinspritzmodus arbeitet, den Zeitpunkt der
wenigstens einen Haupteinspritzung in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan,
ohne eine Sollkraftstoffmenge zu ändern, welche durch die
wenigstens eine Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen
ist.
-
Genauer
gesagt, es sei angenommen, dass der Mehrfacheinspritzplan in dem
Mehrfacheinspritzmodus so bestimmt wurde, dass eine einzelne Piloteinspritzung
und eine einzelne Haupteinspritzung für jede Einspritzdüse 30 sequenziell
in einem Zeitintervall TI durchzuführen sind (siehe 4).
Es sei festzuhalten, dass eine vorher festgesetzte Kraftstoffsollmenge
zum Einspritzen durch jede Einspritzdüse 30 bei
der einzelnen Piloteinspritzung und diejenige für die einzelne
Haupteinspritzung individuell bestimmt werden.
-
Unter
dieser Annahme legt die CPU 52 einen einzelnen Strompuls
P10 für die einzelne Piloteinspritzung an jede Einspritzdüse 30 an;
die Erregungspulsbreite des einzelnen Strompulses P10 entspricht
der vorher festgesetzten Sollkraftstoffmenge, die bei der einzelnen
Piloteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen
ist.
-
Wenn
das Zeitintervall TI in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan
seit der fallenden Flanke des Strompulses P10 verstrichen ist, verzögert
die CPU 52 das Anlegen eines Strompulses Pm für
die einzelne Haupteinspritzung um ein bestimmtes Intervall α an
jeder Einspritzdüse 30. Die Erregungspulsbreite
des Strompulses Pm entspricht der vorher festgesetzten Sollkraftstoffmenge,
die bei der einzelnen Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen
ist.
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Die
Verzögerung der Haupteinspritzung gegenüber dem
vorher geplanten Zeitpunkt hierfür verzögert den
Verbrennungszeitpunkt in jedem Zylinder 30. Dies erlaubt,
dass der Kraftstoffeinspritzdruck für jede Einspritzdüse 30 verringert
wird, bevor die Haupteinspritzung durchgeführt wird.
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Somit
verhindert das Verzögern der Haupteinspritzung eine rasche
Verbrennung in jedem Zylinder 2a, und selbst wenn daher
der Dieselmotor 2 angewiesen wird, hochzudrehen, während
der Raildruck in dem höheren Druckzustand ist, ist es möglich,
hörbare Verbrennungsgeräusche zu verringern.
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Wenn
beispielsweise der Zeitpunkt für die Haupteinspritzung
verzögert wird, nimmt die CPU 52 den Zeitpunkt
für die Haupteinspritzung nach dem oberen Kompressionstotpunkt
zurück, um somit eine abrupte Verbrennung in jedem Zylinder 2a zu
verhindern.
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Es
sei festzuhalten, dass die CPU 52 auf ähnliche
Weise die bestimmten ersten und zweiten Einspritzsteuerfunktionen
durchführen kann (siehe 5).
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Geräuschpegelbestimmungsmodul
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Wenn
die CPU 52 als Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h arbeitet,
schätzt sie basierend auf der Fahrzeuggeschwindigkeit,
die vom Fahrzeuggeschwindigkeitssensor gemessen wurde, den Grad
an hörbaren Fahrzeuggeräuschen. Hörbare
Fahrzeuggeräusche beinhalten Windgeräusche, Abrollgeräusche
etc. und liegen aufgrund des Fahrbetriebs des Kraftfahrzeugs vor.
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Die
CPU 52 bestimmt, ob der geschätzte Grad an hörbaren
Fahrgeräuschen es erlaubt, dass hörbare Verbrennungsgeräusche
während des Hochgehens des Dieselmotors überdeckt
werden.
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Wenn
bestimmt wird, dass der geschätzte Grad an hörbaren
Fahrgeräuschen es ermöglicht, dass hörbare
Verbrennungsgeräusche überdeckt werden, bestimmt
die CPU 52, dass hörbare Verbrennungsgeräusche
relativ zu den hörbaren Fahrgeräuschen verringert
sind.
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Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul
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Wenn
die CPU 52 als Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i arbeitet,
bestimmt sie basierend auf der berechneten Motordrehzahl, erhalten von
Messdaten vom Kurbelwinkelsensor 24, die Stärke
des Motorgeräusches. Ein Motorgeräusch wird erzeugt,
wenn der Dieselmotor 2 läuft.
-
Die
CPU 52 bestimmt, ob die geschätzte Stärke
von Motorgeräuschen erlaubt, dass die hörbaren
Verbrennungsgeräusche während dem Hochdrehen des
Dieselmotors 2 überdeckt werden können.
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Bei
Bestimmung, dass die geschätzte Stärke von Motorgeräuschen
es erlaubt, dass hörbare Verbrennungsgeräusche überdeckt
werden, bestimmt die CPU 52, dass die hörbaren
Verbrennungsgeräusche relativ zum Fahrzeuggeräusch
verringert sind.
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Das
heißt, wenn bestimmt wird, dass hörbare Verbrennungsgeräusche
relativ zu hörbaren Fahrzeuggeräuschen oder Motorgeräuschen
verringert sind, werden hörbare Verbrennungsgeräusche
von Insassen des Kraftfahrzeugs kaum wahrgenommen.
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Wenn
daher bestimmt wird, dass hörbare Verbrennungsgeräusche
relativ zu hörbaren Fahrzeuggeräuschen oder dem
Motorgeräusch verringert sind, führt die CPU 52 im
normalen Modus die Parameter durch, die für jede Einspritzdüse 30 notwendig sind,
eine Kraftstoffeinspritzung durchzuführen, ohne dass die
ersten und zweiten Einspritzsteuerfunktionen durchgeführt
werden. Die Parameter für jede Einspritzdüse 30 umfassen
Sollmenge an einzuspritzendem Kraftstoff, Sollzeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung,
die Anzahl von Schüssen (Einspritzungen) an Kraftstoff
und die Menge an Kraftstoff, die von der Hochdruckpumpe 12 abzugeben
ist.
-
Dies
macht es möglich, die Prozessbelastung der CPU 52 zu
verringern, die für die Kraftstoffeinspritzung notwendig
ist.
-
Es
sei festzuhalten, dass die erste oder zweite vorher festgesetzte
Stärke auf eine Grenzstärke gesetzt werden kann,
bei der hörbare Verbrennungsgeräusche während
des Hochdrehens des Dieselmotors 2 von hörbaren
Fahrzeuggeräuschen oder Motorgeräuschen nicht überdeckt
werden. Dies erlaubt, wenn der Raildruck um den wenigstens ersten
vorher festgesetzten Wert höher als der normale Solldruck ist
oder wenn der Raildruck relativ zu dem normalen Solldruck höher
als der zweite vorher festgesetzte Wert ist, die Bestimmung des
Geräuschpegelbestimmungsmoduls oder diejenige des Motorgeräuschstärkenbestimmungsmoduls
automatisch zu beenden. Bevorzugt wird der erste oder zweite vorher
festgesetzte Wert variabel abhängig von Fahrzeuggeschwindigkeit
oder Motordrehzahl gesetzt.
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Die
CPU 52 ist darauf programmiert, wenigstens eine der nachfolgenden
ersten bis vierten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutinen
durchzuführen, die in den 6 bis 9 gezeigt
sind und beispielsweise im RAM 56 geladen sind. Insbesondere
ist die CPU 52 darauf eingestellt, zyklisch wenigstens
eine der ersten bis vierten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutinen
in dem Zwangshochdrucksteuermodus von einer ersten Zeit zu einer zweiten
Zeit durchzuführen. Die erste Zeit stellt eine Zeit dar,
zu der der Zwangshochdrucksteuermodus in Antwort auf ein Hochdrehen
des Dieselmotors 2 in den normalen Modus verschoben wurde.
Die zweite Zeit stellt eine Zeit dar, zu der der Kraftstoffeinspritzdruck
einer jeden Einspritzdüse 30 im Wesentlichen in Übereinstimmung
mit dem normalen Solldruck gebracht ist oder ein Hochdrehen des
Dieselmotors gestoppt ist.
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Mit
anderen Worten, die CPU 52 ist dafür ausgerichtet,
wenigstens eine der ersten bis vierten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutinen
nicht von einer dritten Zeit bis zu einer vierten Zeit durchzuführen.
Die dritte Zeit stellt eine Zeit dar, zu der der Kraftstoffeinspritzdruck
einer jeden Einspritzdüse 30 im Wesentlichen in Übereinstimmung
mit dem normalen Solldruck gebracht ist oder das Hochdrehen des
Dieselmotors gestoppt ist, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus
in den normalen Modus geändert wurde. Die vierte Zeit stellt
eine Zeit dar, zu der die CPU 52 in den Zwangshochdrucksteuermodus
versetzt wird.
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Die
Einplanung wenigstens einer der ersten bis vierten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutinen
gemäß obiger Beschreibung erlaubt somit, dass
die Prozessbelastung der CPU 52 im normalen Modus abnimmt.
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Erste Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
-
Beim
Start der ersten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
dient die CPU 52 als Druckbestimmungsmodul 52f,
Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h und Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i im
Schritt S300 von 6.
-
Genauer
gesagt, die CPU 52 bestimmt anhand von Messdaten vom Drucksensor 22,
ob der Kraftstoffeinspritzdruck (IP in 6) für
jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck höher
als ein normaler Solldruck und gleich oder höher als ein
festgesetzter erster Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch (TH1 in 6) ist (Schritt
S300).
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Es
sei festzuhalten, dass der erste Bestimmungsschwellenwert für
hörbares Geräusch variabel abhängig von
Fahrzeuggeschwindigkeit und Motordrehzahl so gesetzt wird, dass,
wenn der Raildruck als niedriger als der erste Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch gesetzt ist, hörbare
Verbrennungsgeräusche während des Hochdrehens
des Dieselmotors 2 von hörbaren Fahrzeuggeräuschen oder
Motorgeräuschen überdeckt werden können.
-
Bei
Bestimmung, dass der Kraftstoffeinspritzdruck für jeden
Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck höher als
der normale Solldruck ist und gleich oder höher als der
erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares Geräusch
(JA im Schritt S300), geht die CPU 52 zum Schritt S302.
-
Im
Schritt S302 arbeitet die CPU 52 als Beschleunigungsbestimmungsmodul 52e Genauer
gesagt, im Schritt S302 bestimmt die CPU 52, ob die berechnete Änderungsrate
pro Zeiteinheit von wenigstens entweder der Gaspedalposition oder
dem Drehmoment gleich oder größer als eine entsprechende
der wenigstens entweder ersten oder zweiten Schwellenwertrate ist.
-
Bei
Bestimmung, dass die Änderungsrate pro Zeiteinheit von
wenigstens entweder der Gaspedalposition oder dem Drehmoment gleich
oder größer als eine entsprechende der wenigstens
entweder ersten oder zweiten Schwellenwertrate ist (JA im Schritt
S302), geht die CPU 52 zum Schritt S304.
-
Im
Schritt S304 bestimmt die CPU 52, dass der Raildruck in
dem höheren Druckzustand ist, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus
aufgehoben wurde.
-
Somit
dient im Schritt S304 die CPU 52 als ein Einspritzsteuermodul 52g,
um somit die erste Einspritzsteuerfunktion durchzuführen,
wie oben ausgeführt.
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Insbesondere
erhöht in dem Mehrfacheinspritzmodus die CPU 52 die
Anzahl von Piloteinspritzungen in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan,
geeignet für den entsprechenden Betriebsmodus, ohne die
Gesamtmenge an Kraftstoff zu ändern, welche von jeder.
Einspritzdüse 30 vor und nach dem Erhöhen
der Anzahl von Piloteinspritzungen eingespritzt wird.
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Ansonsten
liefert in dem Einzeleinspritzmodus die CPU 52 zusätzlich
einen Strompuls an jede Einspritzdüse 30, um somit
als Piloteinspritzung jede Einspritzdüse 30 so
anzutreiben, dass eine Sollmenge (kleine Menge) an Kraftstoff eingespritzt
wird, bevor der Strompuls Pm für die Haupteinspritzung
an jede Einspritzdüse 30 geliefert wird.
-
Dies
beschleunigt die Vormischung von Luft und Kraftstoff in jedem Zylinder 2a.
Wenn daher die wenigstens eine Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 durchgeführt
wird, findet eine Vorgemischverbrennung in einem entsprechenden
der Zylinder 2a statt. Dies verhindert eine rasche Verbrennung
in jedem Zylinder 2a. Selbst wenn somit der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen, während der Raildruck in einem höheren
Druckzustand ist, ist es möglich, hörbare Verbrennungsgeräusche während
des Hochdrehens des Dieselmotors 2 zu verringern.
-
Ansonsten
bestimmt die CPU 52, dass der Pegel hörbarer Verbrennungsgeräusche
niedrig ist, wenn bestimmt wird, dass der Kraftstoffeinspritzdruck
für jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck
gleich oder niedriger als der normale Solldruck oder niedriger als
der erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist (NEIN im Schritt S300). Auf ähnliche
Weise bestimmt die CPU 52, dass der Pegel von hörbaren
Verbrennungsgeräuschen niedrig ist, wenn bestimmt wird,
dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit von wenigstens
entweder Gaspedalposition oder Drehmoment niedriger als eine entsprechende
der wenigstens entweder ersten oder zweiten Schwellenwertrate ist (NEIN
im Schritt S302).
-
Nachdem
die negative Bestimmung im Schritt S300 oder S302 gemacht wurde,
geht die CPU 52 zum Schritt S306. Im Schritt S306 behält
die CPU 52 die Anzahl von Kraftstoffschüssen bei,
die als geeignet für den entsprechenden Betriebsmodus bestimmt
wurden.
-
Genauer
gesagt, während des Zwangshochdrucksteuermodus (Lernmodus
oder Rauchverringerungsmodus) behält die CPU 52 die
Anzahl von Kraftstoffschüssen bei, die als geeignet für
den Lernmodus oder Rauchverringerungsmodus bestimmt wurden: Ansonsten
behält die CPU 52 während des normalen
Modus, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus aufgehoben wurde,
die Anzahl von Kraftstoffschüssen bei, die als für
den normalen Modus basierend auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 geeignet
bestimmt wurden.
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Wie
oben beschrieben, wird der vorher festgesetzte Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch, der im Schritt
S300 verwendet wird, variabel abhängig von Fahrzeuggeschwindigkeit
oder Motordrehzahl so gesetzt, dass, wenn der Raildruck niedriger
als der erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist, dann die hörbaren Verbrennungsgeräusche
während des Hochdrehens des Dieselmotors 2 durch
hörbare Fahrgeräusche oder die Motorgeräusche überdeckt
werden.
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Das
heißt, die Durchführung des Erhöhungsvorgangs
der Kraftstoffeinspritzanzahl im Schritt S304 kann weggelassen werden,
solange der Raildruck niedriger als der vorher festgesetzte Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist. Dies macht
es daher möglich, die Durchführungshäufigkeiten
des Erhöhungsvorgangs der Kraftstoffeinspritzanzahl im
Schritt S304 so weit als möglich zu verringern.
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Zusätzlich,
selbst wenn der Raildruck gleich oder höher als der vorher
festgesetzte Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist, so dass die CPU 52 in einen Modus
schaltet, in welchem die erste Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
gemäß Schritt S304 durchgeführt wird,
ist es möglich, die CPU 52 in einen anderen Modus
in der ersten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
zurückzubringen, ohne Schritt S304 durchzuführen.
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Zweite Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
-
Zu
Beginn der zweiten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
dient die CPU 52 als Druckbestimmungsmodul 52f,
Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h und Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i im
Schritt S310 von 7; dieser Vorgang im Schritt
S310 ist äquivalent zum Vorgang im Schritt S300.
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Insbesondere
bestimmt die CPU 52 basierend auf den Messdaten vom Drucksensor 22,
ob der Kraftstoffeinspritzdruck (IP in 7) für
jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck höher
als der normale Solldruck ist und gleich oder höher als
der erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch (TH in 7) (Schritt S310).
-
Bei
Bestimmung, dass der Kraftstoffeinspritzdruck für jeden
Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck höher als
der normale Solldruck und gleich oder höher als der erste
Bestimmungsschwellenwert für hörbares Geräusch
ist (JA im Schritt S310), geht die CPU 52 zum Schritt S312.
Der Ablauf im Schritt S312 ist äquivalent zu demjenigen
im Schritt S302.
-
Insbesondere
bestimmt im Schritt S312 die CPU 52, ob die berechnete Änderungsrate
pro Zeiteinheit von wenigstens entweder der Gaspedalposition oder
dem Drehmoment gleich oder größer als eine entsprechende
von wenigstens entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist.
-
Bei
Bestimmung, dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit
von wenigstens entweder der Gaspedalposition oder dem Drehmoment
gleich oder größer als eine entsprechende von
wenigstens entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist (JA
im Schritt S312), geht die CPU 52 zum Schritt S314.
-
Im
Schritt S314 bestimmt die CPU 52, dass der Raildruck in
einem höheren Druckzustand ist, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus
aufgehoben wurde.
-
Somit
dient im Schritt S314 die CPU 52 als Einspritzsteuermodul 52g,
um somit die zweite Einspritzsteuerfunktion gemäß obiger
Beschreibung durchzuführen.
-
Insbesondere
verzögert im Mehrfacheinspritzmodus die CPU 52 den
Zeitpunkt von wenigstens einer Haupteinspritzung in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan,
ohne eine Sollmenge an Kraftstoff zu ändern, welche durch
die wenigstens eine Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen
ist.
-
Dies
beschleunigt die Vormischung von Luft und Kraftstoff in jedem Zylinder 2a.
Wenn daher die wenigstens eine Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 durchgeführt
wird, findet eine Vorgemischverbrennung in einem entsprechenden
Zylinder 2a statt. Dies verhindert eine rasche Verbrennung in
jedem Zylinder 2a. Selbst wenn somit der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen, während der Raildruck in dem höheren
Druckzustand ist, ist es möglich, hörbare Verbrennungsgeräusche
während des Hochdrehens des Dieselmotors 2 zu
verringern.
-
Wenn
andererseits bestimmt wird, dass der Kraftstoffeinspritzdruck für
jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck gleich oder
niedriger als der normale Solldruck oder niedriger als der erste
Bestimmungsschwellenwert für hörbares Geräusch
ist (NEIN im Schritt S310), bestimmt die CPU 52, dass der
Grad an hörbaren Verbrennungsgeräuschen niedrig
ist. Auf ähnliche Weise bestimmt die CPU 52, dass
der Grad an hörbaren Verbrennungsgeräuschen niedrig
ist, wenn bestimmt wird, dass die berechnete Änderungsrate
pro Zeiteinheit von wenigstens entweder Gaspedalposition oder Drehmoment niedriger
als eine entsprechende von wenigstens entweder erster oder zweiter
Schwellenwertrate ist (NEIN im Schritt S312).
-
Nachdem
die negative Bestimmung im Schritt S310 oder S312 gemacht wurde,
geht die CPU 52 zum Schritt S316. Im Schritt S316 behält
die CPU 52 den Zeitpunkt der wenigstens einen Haupteinspritzung
in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan, der für den
entsprechenden Betriebsmodus geeignet ist, bei.
-
Insbesondere
behält während des Zwangshochdrucksteuermodus
(Lernmodus oder Rauchverringerungsmodus) die CPU 52 den
Zeitpunkt von wenigstens einer Haupteinspritzung in dem vorbestimmten
Mehrfacheinspritzplan bei, der als geeignet für den Lernmodus
oder Rauchverringerungsmodus bestimmt wurde.
-
Ansonsten
hält während des normalen Modus, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus aufgehoben
wurde, die CPU 52 die Zeit der wenigstens einen Haupteinspritzung
in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan bei, der als geeignet
für den normalen Modus basierend auf den Betriebsbedingungen
des Dieselmotors 2 bestimmt wurde.
-
Wie
oben beschrieben, wird der festgesetzte Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch, der im Schritt
S310 verwendet wird, variabel abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit
oder der Motordrehzahl so gesetzt, dass, wenn der Raildruck höher
als der erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch gesetzt ist, dann hörbare Verbrennungsgeräusche
während des Hochdrehens des Dieselmotors 2 durch
hörbare Fahrzeuggeräusche oder das Motorengeräusch überdeckt
werden können.
-
Das
heißt, die Durchführung des Kraftstoffeinspritzzeitpunkthemmvorgangs
im Schritt S314 kann weggelassen werden, solange der Raildruck niedriger
als der erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist. Dies macht es daher möglich, Durchführungshäufigkeiten
für den Kraftstoffeinspritzzeitpunkthemmvorgang im Schritt
S314 so weit als möglich zu verringern. Weiterhin, selbst
wenn der Raildruck gleich oder höher als der erste Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist, so dass die
CPU 52 in einen Modus schaltet, in welchem die zweite Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
gemäß Schritt S314 durchgeführt wird,
ist es möglich, die CPU 52 ohne Schritt S314 in
einen anderen Modus in der zweiten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
zurückzuführen.
-
Dritte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
-
Wenn
die dritte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine begonnen
wird, arbeitet die CPU 52 als Druckbestimmungsmodul 52f,
Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h und Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i im
Schritt S320 von 8.
-
Insbesondere
bestimmt die CPU 52 basierend auf den Messdaten vom Drucksensor 22,
ob:
der Kraftstoffeinspritzdruck (IP in 8) für
jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck und dem normalen
Solldruck höher als der normale Solldruck ist; und
die
Differenz des Kraftstoffeinspritzdrucks für jeden Zylinder 30 von
dem normalen Solldruck gleich oder höher als ein vorher
festgesetzter zweiter Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist (TH2 in 8) (Schritt
S320).
-
Es
sei festzuhalten, dass der zweite Bestimmungsschwellenwert für
hörbares Geräusch variable abhängig von
Fahrzeuggeschwindigkeit oder Motordrehzahl so gesetzt wird, dass,
wenn die Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck als niedriger als
der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch gesetzt ist, dann hörbare Verbrennungsgeräusche
während des Hochdrehens des Dieselmotors 2 durch
hörbare Fahrzeuggeräusche oder das Motorengeräusch überdeckt
werden können.
-
Bei
Bestimmung, dass der Kraftstoffeinspritzdruck für jeden
Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck höher als
der normale Solldruck ist und die Differenz des Raildrucks zum normalen
Solldruck gleich oder höher als der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist (JA im Schritt
S320), geht die CPU 52 zum Schritt S322.
-
Im
Schritt S322 bestimmt die CPU 52, ob die berechnete Änderungsrate
pro Zeiteinheit von wenigstens entweder Gaspedalposition oder Drehmoment
gleich oder größer als eine entsprechende von wenigstens
entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist.
-
Bei
Bestimmung, dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit
von wenigstens entweder Gaspedalposition oder Drehmoment gleich
oder größer als eine entsprechende von wenigstens
entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist (JA im Schritt
S322), geht die CPU 52 zum Schritt S324.
-
Im
Schritt S324 bestimmt die CPU 52, dass der Raildruck in
einem höheren Druckzustand ist, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus
aufgehoben wurde.
-
Somit
dient im Schritt S324 die CPU 52 als Einspritzsteuermodul 52g,
um somit die erste Einspritzsteuerfunktion gemäß obiger
Beschreibung durchzuführen.
-
Insbesondere
erhöht im Mehrfacheinspritzmodus die CPU 52 die
Anzahl von Piloteinspritzungen in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan, geeignet
für einen entsprechenden Betriebsmodus, ohne die Gesamtmenge
an Kraftstoff zu ändern, die von jeder Einspritzdüse 30 vor
und nach Anstieg der Anzahl von Piloteinspritzungen einzuspritzen
ist.
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Ansonsten
legt im Einzeleinspritzmodus die CPU 52 zusätzlich
einen Strompuls an jede Einspritzdüse 30 an, um
damit als Piloteinspritzung jede Einspritzdüse 30 anzutreiben,
so dass eine Sollmenge (kleine Menge) an Kraftstoff eingespritzt
wird, bevor der Strompuls Pm für die Haupteinspritzung
an jede Einspritzdüse 30 angelegt wird.
-
Dies
beschleunigt die Vormischung von Luft und Kraftstoff in jedem Zylinder 2a.
Wenn daher die wenigstens eine Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 durchgeführt
wird, findet eine Vorgemischverbrennung in einem entsprechenden
Zylinder 2a statt. Dies verhindert eine rasche Verbrennung in
jedem Zylinder 2a. Selbst wenn somit der Dieselmotor angewiesen
wird, hochzudrehen, während der Raildruck in dem Hochdruckzustand
ist, ist es möglich, hörbare Verbrennungsgeräusche
zu verringern, während der Dieselmotor 2 hochdreht.
-
Ansonsten
bestimmt die CPU 52, dass der Grad an hörbaren
Verbrennungsgeräuschen niedrig ist, wenn bestimmt wird,
dass der Kraftstoffeinspritzdruck für jeden Zylinder 30 entsprechend
dem Raildruck gleich oder niedriger als der normale Solldruck ist
oder die Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck niedriger
als der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist (NEIN im Schritt S320). Auf ähnliche
Weise bestimmt die CPU 52, dass der Grad an hörbaren
Verbrennungsgeräuschen niedrig ist, wenn bestimmt wird,
dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit von wenigstens
entweder Gaspedalposition oder Drehmoment niedriger als eine entsprechende
von wenigstens entweder der ersten oder zweiten Schwellenwertrate ist
(NEIN im Schritt S322).
-
Nachdem
die negative Bestimmung im Schritt S320 oder S322 gemacht wurde,
geht die CPU 52 zum Schritt S326. Im Schritt S326 und im Schritt
S306 behält die CPU 52 die Anzahl von Kraftstoffschüssen
bei, die als geeignet für den entsprechenden Betriebsmodus
bestimmt wurde.
-
Wie
oben beschrieben, wird der zweite Bestimmungsschwellenwert für
hörbares Geräusch, der im Schritt S320 verwendet
wird, variabel abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit
oder der Motordrehzahl so gesetzt, dass, wenn die Differenz des Raildrucks
zum normalen Solldruck niedriger als der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist, hörbare
Verbrennungsgeräusche während des Hochdrehens
des Dieselmotors 2 von hörbaren Fahrzeuggeräuschen
oder dem Motorgeräusch überdeckt werden können.
-
Das
heißt, die Durchführung des Erhöhungsvorgangs
für die Kraftstoffeinspritzanzahl im Schritt S324 kann
weggelassen werden, solange die Differenz des Raildrucks zum normalen
Solldruck niedriger als der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist. Dies macht es daher möglich, die
Durchführungshäufigkeit des Erhöhungsvorgangs
für die Kraftstoffeinspritzzahl im Schritt S324 so weit
als möglich zu verringern. Zusätzlich, selbst wenn
die Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck gleich oder
höher als der zweite Bestimmungsschwellenwert für
hörbares Geräusch ist, so dass die CPU 52 in
einen Modus schaltet, in welchem die dritte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
von Schritt S324 durchgeführt wird, ist es möglich, die
CPU 52 in einen anderen Modus in der dritten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
ohne Schritt S324 zurückzuführen.
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Vierte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
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Wenn
die vierte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine begonnen
wird, dient die CPU 52 als Druckbestimmungsmodul 52f,
Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h und Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i im
Schritt S330 von 9; der Vorgang im Schritt S330
ist äquivalent zum Vorgang im Schritt S320.
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Insbesondere
bestimmt die CPU 52 basierend auf den Messdaten vom Drucksensor 22,
ob:
der Kraftstoffeinspritzdruck (IP) in 9 für
jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck und dem normalen
Solldruck höher als der normale Solldruck ist; und
die
Differenz des Kraftstoffeinspritzdrucks für jeden Zylinder 30 zum
normalen Solldruck gleich oder höher als der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist (TH2 in 9)
(Schritt S330).
-
Bei
Bestimmung, dass Kraftstoffeinspritzdruck für jeden Zylinder 30 entsprechend
dem Raildruck höher als der normale Solldruck ist und die
Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck gleich oder höher
als der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist (JA im Schritt S330), geht die CPU 52 zum
Schritt S332.
-
Im
Schritt S332 bestimmt die CPU 52, ob die berechnete Änderungsrate
pro Zeiteinheit von wenigstens entweder Gaspedalposition oder Drehmoment
gleich oder größer als eine entsprechende von wenigstens
entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist.
-
Bei
Bestimmung, dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit
von wenigstens entweder Gaspedalposition oder Drehmoment gleich
oder größer als eine entsprechende von wenigstens
entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist (JA im Schritt
S332), geht die CPU 52 zum Schritt S334.
-
Im
Schritt S334 bestimmt die CPU 52, dass der Raildruck in
einem höheren Druckzustand ist, nachdem der Zwangshochdrucksteuermodus
aufgehoben wurde.
-
Somit
dient im Schritt S334 die CPU 52 als Einspritzsteuermodul 52g,
um damit die zweite Einspritzsteuerfunktion gemäß obiger
Beschreibung durchzuführen.
-
Insbesondere
verzögert in dem Mehrfacheinspritzmodus die CPU 52 die
Zeit der wenigstens einen Haupteinspritzung in dem vorbestimmten
Mehrfacheinspritzplan ohne Änderung einer Sollmenge an Kraftstoff,
welche von jeder Einspritzdüse 30 einzuspritzen
ist, durch die wenigstens eine Haupteinspritzung.
-
Dies
beschleunigt die Vormischung von Luft und Kraftstoff in jedem Zylinder 2a.
Wenn daher wenigstens eine Haupteinspritzung von jeder Einspritzdüse 30 durchgeführt
wird, findet eine Vorgemischverbrennung in einem entsprechenden
Zylinder 2a statt. Dies verhindert eine rasche Verbrennung
in jedem Zylinder 2a. Selbst wenn somit der Dieselmotor 2 angewiesen
wird, hochzudrehen, während der Raildruck in dem Hochdruckzustand
ist, ist es möglich, hörbare Verbrennungsgeräusche
beim Hochdrehen des Dieselmotors 2 zu verringern.
-
Ansonsten,
wenn bestimmt wird, das der Kraftstoffeinspritzdruck für
jeden Zylinder 30 entsprechend dem Raildruck gleich oder
niedriger als der normale Solldruck ist oder die Differenz des Raildrucks
zum normalen Solldruck niedriger als der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist (NEIN im Schritt
S330), bestimmt die CPU 52, dass der Grad an hörbaren
Verbrennungsgeräuschen niedrig ist. Auf ähnliche
Weise bestimmt die CPU 52, dass der Grad an hörbaren
Verbrennungsgeräuschen niedrig ist, wenn bestimmt wird,
dass die berechnete Änderungsrate pro Zeiteinheit von wenigstens
entweder Gaspedalposition oder Drehmoment niedriger als die entsprechende
von wenigstens entweder erster oder zweiter Schwellenwertrate ist (NEIN
im Schritt S332).
-
Nachdem
die negative Bestimmung im Schritt S330 oder S332 gemacht wurde,
geht die CPU 52 zum Schritt S336. Im Schritt S336 hält
die CPU 52 den Zeitpunkt der wenigstens einen Haupteinspritzung
in dem vorbestimmten Mehrfacheinspritzplan bei, der für
den entsprechenden Betriebsmodus geeignet ist.
-
Insbesondere
behält während des Zwangshochdrucksteuermodus
(Lernmodus oder Rauchverringerungsmodus) die CPU 52 den
Zeitpunkt der wenigstens einen Haupteinspritzung in dem vorbestimmten
Mehrfacheinspritzplan bei, der für den Lernmodus oder Rauchverringerungsmodus
als geeignet bestimmt wurde.
-
Ansonsten
behält während des normalen Modus, nachdem der
Zwangshochdrucksteuermodus aufgehoben wurde, die CPU 52 den
Zeitpunkt der wenigstens einen Haupteinspritzung in dem vorbestimmten
Mehrfacheinspritzplan bei, der für den norma len Modus basierend
auf den Betriebsbedingungen des Dieselmotors 2 als geeignet
bestimmt wurde.
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Wie
oben beschrieben, wird der zweite Bestimmungsschwellenwert für
hörbares Geräusch, der im Schritt S330 verwendet
wird, variabel abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit
oder der Motordrehzahl so gesetzt, dass, wenn die Differenz des Raildrucks
zum normalen Solldruck niedriger als der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist, hörbare
Verbrennungsgeräusche während des Hochdrehens
des Dieselmotors 2 durch hörbare Fahrzeuggeräusche
oder das Motorgeräusch überdeckt werden können.
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Das
heißt, die Durchführung des Kraftstoffeinspritzzeitpunkthemmvorgangs
im Schritt S334 kann weggelassen werden, solange die Differenz des Raildrucks
zum normalen Solldruck niedriger als der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist. Dies macht
es daher möglich, Durchführungshäufigkeiten
des Kraftstoffeinspritzzeitpunkthemmvorgangs im Schritt S334 so
weit als möglich zu verringern. Zusätzlich, selbst
wenn die Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck gleich
oder höher als der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist, so dass die CPU 52 in einen Modus
schaltet, wo die vierte Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine
gemäß Schritt S334 durchgeführt wird,
ist es möglich, die CPU 52 in einen anderen Modus
der vierten Verbrennungsgeräuschverringerungsroutine ohne
Schritt S334 zurückzuführen.
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Wie
oben beschrieben, vermag die ECU 40 gemäß der
Ausführungsform auch dann, wenn der Raildruck in dem höheren
Druckzustand ist, wo anormale Verbrennungsgeräusche wahrscheinlich
stattfinden können, die Anzahl von Kraftstoffeinspritzungen
durch jede Einspritzdüse 30 zu erhöhen
oder den Zeitpunkt der Haupteinspritzung durch jede Einspritzdüse 30 zu
verzögern. Dies verhindert eine rasche Kraftstoffverbrennung
in jedem Zylinder 2a, was es möglich macht, hörbare
Verbrennungsgeräusche während des Hochdrehens
des Dieselmotors 2 zu verringern, wenn der Raildruck in
dem Hochdruckzustand ist.
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In
der Ausführungsform kann der erste Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch variabel abhängig
von der Fahrzeuggeschwindigkeit oder Motordrehzahl so gesetzt werden,
dass, wenn der Raildruck niedriger als der erste Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch ist, dann hörbare
Verbrennungsgeräusche während des Hochdrehens
des Dieselmotors 2 durch hörbare Fahrzeuggeräusche
oder das Motorengeräusch überdeckt werden können.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Insbesondere
kann der erste Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch auf einen festen Wert derart gesetzt werden, dass,
wenn der Raildruck als niedriger als der erste Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch gesetzt ist, dann
hörbare Verbrennungsgeräusche während
des Hochdrehens des Dieselmotors 2 durch hörbare
Fahrzeuggeräusche oder das Motorengeräusch überdeckt
werden können.
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Auf ähnliche
Weise kann in der Ausführungsform der zweite Bestimmungsschwellenwert
für hörbares Geräusch variabel abhängig
von der Fahrzeuggeschwindigkeit oder der Motordrehzahl so gesetzt
werden, dass, wenn die Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck
niedriger als der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist, dann hörbare Verbrennungsgeräusche während
des Hochdrehens des Dieselmotors 2 durch hörbare
Fahrzeuggeräusche oder das Motorengeräusch überdeckt
werden können. Die vorliegend Erfindung ist jedoch nicht
auf diesen Aufbau beschränkt.
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Insbesondere
kann der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch auf einen festen Wert derart gesetzt werden, dass,
wenn die Differenz des Raildrucks zum normalen Solldruck niedriger
als der zweite Bestimmungsschwellenwert für hörbares
Geräusch ist, dann hörbare Verbrennungsgeräusche
während des Hochdrehens des Dieselmotors 2 durch
die hörbaren Fahrzeuggeräusche oder das Motorengeräusch überdeckt
werden können.
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In
der Common Rail 20 kann ein Druckbegrenzer eingebaut sein.
Der Druckbegrenzer arbeitet dahingehend, Kraftstoff, der in der
Common Rail 20 gesammelt ist, abzugeben, um damit den Raildruck derart
zu verringern, das der Raildruck nicht einen festgesetzten oberen
Grenzwert übersteigt. Anstelle von oder zusätzlich
zu dem Druckbegrenzer kann ein Druckverringerungsventil zur Verringerung
des Raildrucks unter Steuerung der ECU 40 verwendet werden.
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Bei
der Ausführungsform wird als Brennkraftmaschine der Dieselmotor 2 verwendet,
jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt.
Insbesondere kann ein Benzinmotor mit Zündkerzenzündung,
beispielsweise ein Direkteinspritzbenzinmotor, als Brennkraftmaschine
verwendet werden.
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In
der Ausführungsform ist die ECU 40 so programmiert,
dass sie als Normaldrucksteuermodul 52a, Lernmodul 52b,
Zwangssteuermodus 52c, Zwangshochdrucksteuerbestimmungsmodul 52d, Beschleunigungsbestimmungsmodul 52e,
Druckbestimmungsmodul 52f, Zündsteuermodul 52g,
Geräuschpegelbestimmungsmodul 52h und Motorgeräuschstärkenbestimmungsmodul 52i arbeitet.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Aufbau beschränkt.
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Insbesondere
kann zumindest ein Teil der funktionellen Module 52a bis 52i durch
eine Hardwareeinheit mit einem Schaltungsaufbau ausgelegt sein,
der wenigstens einen entsprechenden Teil der funktionellen Module 52a bis 52i implementiert.
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Es
wurde beschrieben, was zum momentanen Zeitpunkt als Ausführungsform
und deren Abwandlungen gemäß der vorliegenden
Erfindung angesehen wird; es versteht sich, dass eine Vielzahl von
Abwandlungen, welche nicht beschrieben wurden, gemacht werden kann,
und es ist beabsichtigt, dass die beigefügten Ansprüche
sämtliche Abwandlungen umfassen sollen, wie sie unter den
Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2002-276444 [0007]
- - JP 2005-248739 [0007]