[go: up one dir, main page]

DE102009034812A1 - Ausrückvorrichtung - Google Patents

Ausrückvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE102009034812A1
DE102009034812A1 DE102009034812A DE102009034812A DE102009034812A1 DE 102009034812 A1 DE102009034812 A1 DE 102009034812A1 DE 102009034812 A DE102009034812 A DE 102009034812A DE 102009034812 A DE102009034812 A DE 102009034812A DE 102009034812 A1 DE102009034812 A1 DE 102009034812A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outer diameter
release bearing
housing
preload spring
release device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102009034812A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102009034812B4 (de
Inventor
Melanie Fischer
Wolfgang Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG
LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG, LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH filed Critical LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG
Priority to DE102009034812.3A priority Critical patent/DE102009034812B4/de
Publication of DE102009034812A1 publication Critical patent/DE102009034812A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102009034812B4 publication Critical patent/DE102009034812B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/08Fluid-actuated clutches with fluid-actuated member not rotating with a clutching member
    • F16D25/082Fluid-actuated clutches with fluid-actuated member not rotating with a clutching member the line of action of the fluid-actuated members co-inciding with the axis of rotation
    • F16D25/083Actuators therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung für eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Reibungskupplung, die eine Antriebswelle koaxial umschließt und an der ein axial verschiebbares Ausrücklager angeordnet ist, wobei das Ausrücklager von einer Vorlastfeder beaufschlagt ist, die über Endwindungen unmittelbar oder mittelbar zwischen einem Gehäuse der Ausrückvorrichtung und dem Ausrücklager abgestützt ist. Erfindungsgemäß befindet sich in einer der minimalen Extension entsprechenden Endstellung der Vorlastfeder mindestens eine Zwischenwindung in einer gemeinsamen radialen Ebene mit der gehäuseseitigen Endwindung, wobei sich die Endwindung mit ihrem Außendurchmesser radial an dem Gehäuse abstützt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung für eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Reibungskupplung, die eine Antriebswelle koaxial umschließt und an der ein axial verschiebbares Ausrücklager angeordnet ist, wobei das Ausrücklager von einer Vorlastfeder beaufschlagt ist, die über Endwindungen unmittelbar oder mittelbar zwischen einem Gehäuse der Ausrückvorrichtung und dem Ausrücklager abgestützt ist.
  • Bei derartigen, insbesondere in Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommenden, Ausrückvorrichtungen ist das mit der Ausrückvorrichtung verbundene Ausrücklager mit der Motordrehzahl mitlaufend angeordnet. Das Ausrücklager ist dabei mittels einer zwischen dem Gehäuse und dem Ausrücklager angeordneten Vorlastfeder in Ausrückrichtung vorgespannt. Bei einer Ausrückbewegung des Ausrücklagers wird die Vorlastfeder entlastet, bei einer Einrückbewegung belastet.
  • Aus der EP 0 504 906 B1 ist eine Ausrückvorrichtung bekannt, deren Vorlastfeder an beiden Enden ohne exakte Führung an vertikalen Abstützflächen anliegt. Dadurch kann sich die Druckfeder nachteilig radial verlagern. Außerdem sind die Endwindungen der Druckfeder nicht lagefixiert, wodurch bei einer Betätigung der Vorrichtung, die eine Längenänderung und gleichzeitig eine begrenzte Torsion der Druckfeder bewirkt, eine nachteilige Verdrehung der Endwindungen an den Abstützflächen erfolgt.
  • Um ein derartiges Verdrehen der Endwindungen der Vorlastfeder zu verhindern, ist bekannt, die Enden der Vorlastfeder an dem Gehäuse bzw. an einem Lagerring des Ausrücklagers oder an einem mit dem Gehäuse bzw. dem Ausrücklager verbundenen Zwischenstück verdrehgesichert zu lagern.
  • In der DE 197 55 496 B4 wird eine Ausrückvorrichtung für eine hydraulisch betätigte Reibungskupplung in Fahrzeugen beschrieben, die die Nachteile der EP 0 504 906 B1 beseitigen und eine funktionssichere Abstützung der Vorlastfeder schaffen soll. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, zwischen dem ortsfest angeordneten Lagerring des Ausrücklagers und dem zugehörigen Federende der Vorlastfeder einen Abstützring anzuordnen, der ein radiales Ausweichen des Federendes am Lagerring des Ausrücklagers verhindern und gleichzeitig eine verdrehgesicherte Anlage der Vorlastfeder gewährleisten soll.
  • Diesen bekannten Druckfedern des Standes der Technik ist gemeinsam, dass sie einen relativ großen axialen Bauraum im zusammengepressten Zustand beanspruchen und somit für moderne Ausrücksysteme nicht akzeptabel sind.
  • Ein weiterer Nachteil der in Ausrücksystemen eingesetzten bekannten Vorlastfedern besteht darin, dass es bei einem hohen Anlaufmoment des Ausrücklagers zum Ausklipsen der Vorlastfeder kommen kann, d. h. in Verbindung mit einer am Ausrücklager vorgesehenen Verdrehsicherung kann bei einem hohen Moment die Endwindung aufgebogen werden, wodurch die Vorlastfeder über das Ausrücklager springt. Das bedeutet einen Totalausfall der Ausrückvorrichtung. Eine Ursache dieses Ausfalls ist in den häufig zu schwach ausgelegten Drahtstärken der Vorlastfeder zu suchen. Dem Einsatz größerer Drahtstärken sind aber durch den vorhandenen geringen Bauraum ebenso Grenzen gesetzt wie dem Einbau zusätzlicher Sicherungselemente.
  • In der DE 197 46 538 A1 schließlich wird eine die Funktion einer Vorlastfeder ausübende Druckfeder für ein Ausrücksystem einer Fahrzeugkupplung offenbart, die im zusammengepressten Zustand weniger Platz beansprucht, als die bekannten Vorlastfedern. Diese Druckfeder weist einen radial gestuften geschachtelten Aufbau auf. Der Außendurchmesser der Endwindungen unterscheidet sich hierbei von dem Außendurchmesser der Zwischenwindungen, so, dass bei einer zusammengepressten Druckfeder die Endwindungen zu den Zwischenwindungen radial versetzt zueinander angeordnet sind. Dieser Aufbau der Vorlastfeder ermöglicht zwar eine Bauraumoptimierung gegenüber den weiter oben beschriebenen Lösungen des Standes der Technik, weist aber auch Nachteile auf.
  • Die gehäuseseitige Endwindung besitzt in radialer Richtung keine Anlage, wodurch in der gekuppelten Stellung bei einer maximalen Extension die Vorlastfeder radial nicht zentriert ist. Somit ist der bereits genannte Nachteil eines radialen Ausweichens des gehäuseseitigen Federendes gegeben.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Ausrückvorrichtung für eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Reibungskupplung zu entwickeln, bei welcher eine Vorlastfeder zum Einsatz kommt, die eine optimale Bauraumnutzung ermöglicht und auch bei hohen Anlaufmomenten eine funktionssichere Abstützung gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Ausrückvorrichtung mit den Merkmalen des ersten Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Erfindungsgemäß befindet sich in einer der minimalen Extension entsprechenden Endstellung der Vorlastfeder mindestens eine Zwischenwindung in einer gemeinsamen radialen Ebene mit der gehäuseseitigen Endwindung, wobei sich die Endwindung mit ihrem Außendurchmesser radial an dem Gehäuse abstützt. Es können sich in der Endstellung der minimalen Extension der Vorlastfeder alle Zwischenwindungen in einer gemeinsamen radialen Ebene mit der gehäuseseitigen Endwindung befinden.
  • Der Außendurchmesser der gehäuseseitigen Endwindung ist dabei mindestens um den zweifachen Wert des Drahtdurchmessers größer als der Außendurchmesser der benachbarten Zwischenwindung. Ebenso differieren die Außendurchmesser der Zwischenwindungen untereinander um mindestens den zweifachen Wert des Drahtdurchmessers, wobei eine stetige Verringerung der Außendurchmesser in Richtung der ausrücklagerseitigen Endwindung vorgesehen ist. Der Außendurchmesser der ausrücklagerseitigen Endwindung ist vorzugsweise kleiner als der Außendurchmesser der gehäuseseitigen Endwindung und größer als der kleinste Außendurchmesser der Zwischenwindung. Er kann dabei dem Außendurchmesser einer der Zwischenwindungen entsprechen.
  • Die gehäuseseitige Endwindung ist mit ihrem Außendurchmesser sowohl bei minimaler als auch bei maximaler Extension der Vorlastfeder an einem an der Innenwand des Gehäuses befindlichen Kragen radial abgestützt. Es ist ein Drahtdurchmesser der Vorlastfeder vorgesehen, der mindestens 2,7 mm beträgt.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Schnittdarstellung der Ausrückvorrichtung mit der erfindungsgemäßen Vorlastfeder in maximaler Extension,
  • 2 eine Schnittdarstellung der Ausrückvorrichtung mit der erfindungsgemäßen Vorlastfeder in minimaler Extension.
  • Eine in 1 abgebildete Ausrückvorrichtung 1 zeigt eine an sich bekannte Kolben-Zylindereinheit, die konzentrisch um eine Antriebswelle 2 angeordnet ist. Ein Gehäuse 3 umschließt die mit einem Schaltgetriebe verbundene Antriebswelle 2. Radial beabstandet zu der Antriebswelle 2 ist eine mit dem Gehäuse 3 verbundene Führungshülse 4 vorgesehen, auf der ein Kolben 5 axial verschiebbar geführt ist. Eine Verschiebung des Kolbens 5 erfolgt durch eine Druckbeaufschlagung eines Druckraumes 6, den der Kolben 5 axial begrenzt. An dem vom Druckraum 6 abgewandten Ende ist an dem Kolben 5 ein Ausrücklager 7 angeordnet. Das Ausrücklager 7 weist einen drehbaren Außenring 8 sowie einen Innenring 9 auf, der mit einem radial nach innen gerichteten, umlaufenden Schenkel 9.1 ortsfest an dem Kolben 5 befestigt ist. An einem axialen, radial umlaufenden Schenkel 9.2 des Innenrings 9 ist ein Halteglied 10 zur verdrehgesicherten Aufnahme eines Endes einer als Druckfeder ausgebildeten Vorlastfeder 11 vorgesehen. Die Vorlastfeder 11 dient der Erzielung einer stets kraftschlüssigen Anlage des Ausrücklagers 7 an hier nicht dargestellten Betätigungselementen einer Reibungskupplung. An dieser Stelle sei eingefügt, dass für die verwendete Vorlastfeder 11 ein Material Verwendung findet, dass einen größeren Drahtdurchmesser d aufweist, als die herkömmlichen, bei Vorlastfedern eingesetzten, Drahtstärken. So ist hier vorgesehen, als Material für die Vorlastfeder 11 einen Draht mit einem Drahtdurchmesser d von mindestens 2,7 mm zu verwenden. Durch den Einsatz eines größeren Drahtdurchmessers d soll das bei den Lösungen des Standes der Technik – üblicherweise mit einem Drahtdurchmesser d = 2,5 mm ausgelegt – auftretende Ausklipsen oder Herausschnappen der Vorlastfeder 11 vermieden werden. Allerdings benötigt eine derart ausgelegte Vorlastfeder 11 in der üblichen zylinderförmigen Bauweise einen größeren Bauraum. Da dieser aber nicht zur Verfügung steht, ist eine Bauweise der Vorlastfeder 11 entwickelt worden, die weniger Platz beansprucht.
  • Die erfindungsgemäße Vorlastfeder 11 stützt sich mit einer ersten Endwindung 11.1 in dem Halteglied 10 des Ausrücklagers 7 ab, wobei die Endwindung 11.1 in axialer Richtung an einem radialen Schenkel des Haltegliedes 10 anliegt, während sie in radialer Richtung mit ihrem Außendurchmesser D1 an einem axialen Schenkel des Haltegliedes 10 zur Anlage kommt. Die gegenüberliegende zweite Endwindung 11.2 der Vorlastfeder 11 stützt sich in einer radial umlaufenden Ringnut des Gehäuses 3 ab. Dabei liegt die Endwindung 11.2 mit ihrem Außendurchmesser D2 in radialer Richtung an einer Innenwand des Gehäuses 3 an. Diese Anlagefläche des Gehäuses 3 wird hier von einem Kragen 12 gebildet. Damit ist eine exakte Lagepositionierung der Vorlastfeder 11 auch gehäuseseitig abgesichert. Die Vorlastfeder 11 weist gemäß den 1 und 2 zwei Zwischenwindungen 11.3, 11.4 auf. Es sind aber je nach Einsatzgebiet auch Vorlastfedern 11 mit nur einer Zwischenwindung 11.3 oder mehr als zwei Zwischenwindungen 11.3, 11.4, ..., 11.n möglich. Dabei besitzen die einzelnen Zwischenwin dungen 11.3, 11.4, ..., 11.n unterschiedlich große Außendurchmesser D3, D4, ..., Dn, wobei die der ausrücklagerseitigen Endwindung 11.1 nächstliegende Zwischenwindung – im vorliegenden Ausführungsbeispiel gem. 1 und 2 ist es die Zwischenwindung 11.4 – den kleinsten Außendurchmesser D4 aufweist. Den größten Außendurchmesser D2 weist – unabhängig von der Anzahl der vorhandenen Zwischenwindungen – die gehäuseseitige Endwindung 11.2 auf. Die radialen Abstufungen der Außendurchmesser D2, D3, D4 sind so vorgesehen, dass D2 größer als D3 und D3 größer als D4 ist. Die zwischen den Außendurchmessern D2 und D3 sowie D3 und D4 vorhandene Differenz entspricht hierbei mindestens einem zweifachen Drahtdurchmesser d des verwendeten Materials der Vorlastfeder 11. Durch diese Dimensionierung der Vorlastfeder 11 ergibt sich in einer gekuppelten Stellung der Ausrückvorrichtung (gem. 1), welche einer maximalen Extension der Vorlastfeder 11 entspricht, ein kegelförmiger Aufbau der Zwischenwindungen 11.3, 11.4, zusammen mit der gehäuseseitigen Endwindung 11.2 betrachtet. Beginnend von der Endwindung 11.2 am Gehäuse 3, welche den „Kegelboden” bildet, nimmt der Außendurchmesser der Vorlastfeder 11 – in Richtung Ausrücklager 7 gesehen – stetig ab. Allerdings bleibt davon die ausrücklagerseitige Endwindung 11.1 unberührt. Ihr Außendurchmesser D1 zeigt ein den Abmessungen des Ausrücklagers 2 angepasstes Maß, welches zwischen dem größten Außendurchmesser D2 der Endwindung 11.2 und dem kleinsten Außendurchmesser D4 der Zwischenwindung 11.4 einordenbar ist. Im angeführten Ausführungsbeispiel entspricht der Außendurchmesser D1 der ausrücklagerseitigen Endwindung 11.1 dem Außendurchmesser D3 der Zwischenwindung 11.3.
  • In der in 2 dargestellten Ausrückvorrichtung in minimaler Extension befinden sich die Zwischenwindungen 11.3, 11.4 in einer gemeinsamen radialen Ebene mit der dem Gehäuse 3 zugeordneten, sich radial an dem Kragen 12 des Gehäuses 3 abstützenden Endwindung 11.2 der Vorlastfeder 11. Dabei erfolgt die Anordnung in der gemeinsamen radialen Ebene derart, dass sich radial außen die Endwindung 11.2 mit dem größten Außendurchmesser D2, dann die nächste Zwischenwindung 11.3 mit dem mindestens um den Wert des zweifachen Drahtdurchmessers d verringerten Außendurchmesser D3 und radial innen die Zwischenwindung 11.4 mit dem kleinsten, nochmals mindestens um den Wert des zweifachen Drahtdurchmessers d verringerten, Außendurchmesser D4 befinden.
  • Damit weist die erfindungsgemäße Ausrückvorrichtung 1 eine Vorlastfeder 11 auf, die einen geringen Bauraum benötigt und gleichzeitig eine funktionssichere Ausführung darstellt. Auf Grund des Einsatzes einer Vorlastfeder 11 mit einem Drahtdurchmesser d, der mindestens 2,7 mm beträgt, ist die Gefahr des Herausschnappens oder Ausklipsens der Vorlastfeder 11 auch bei einem hohen Anlaufmoment gebannt. Durch die radiale Anlage der gehäuseseitigen Endwindung 11.2 an dem Gehäuse 3 (Kragen 12) erfolgt eine radiale Zentrierung der Vorlastfeder 11, wodurch ein radiales Verlagern dieses Federendes ausgeschlossen ist und somit keine Beeinträchtigung der Funktion der Vorlastfeder 11 erfolgt.
  • 1
    Ausrückvorrichtung
    2
    Antriebswelle
    3
    Gehäuse
    4
    Führungshülse
    5
    Kolben
    6
    Druckraum
    7
    Ausrücklager
    8
    Außenring
    9
    Innenring
    9.1
    radialer Schenkel
    9.2
    axialer Schenkel
    10
    Halteglied
    11
    Vorlastfeder
    11.1
    Endwindung (ausrücklagerseitig)
    11.2
    Endwindung (gehäuseseitig)
    11.3
    Zwischenwindung
    11.4
    Zwischenwindung
    12
    Kragen
    d
    Drahtdurchmesser
    D1
    Außendurchmesser der Endwindung 11.1
    D2
    Außendurchmesser der Endwindung 11.2
    D3
    Außendurchmesser der Zwischenwindung 11.3
    D4
    Außendurchmesser der Zwischenwindung 11.4
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0504906 B1 [0003, 0005]
    • - DE 19755496 B4 [0005]
    • - DE 19746538 A1 [0008]

Claims (9)

  1. Ausrückvorrichtung (1) für eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Reibungskupplung, die eine Antriebswelle (2) koaxial umschließt und an der ein axial verschiebbares Ausrücklager (7) angeordnet ist, wobei das Ausrücklager (7) von einer Vorlastfeder (11) beaufschlagt ist, die über Endwindungen (11.1, 11.2) unmittelbar oder mittelbar zwischen einem Gehäuse (3) der Ausrückvorrichtung und dem Ausrücklager (7) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der minimalen Extension entsprechenden Endstellung der Vorlastfeder (11) mindestens eine Zwischenwindung (11.3, 11.4, ..., 11.n) sich in einer gemeinsamen radialen Ebene mit der gehäuseseitigen Endwindung (11.2) befindet, wobei sich die Endwindung (11.2) mit ihrem Außendurchmesser (D2) radial an dem Gehäuse (3) abstützt.
  2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Endstellung der minimalen Extension der Vorlastfeder (11) alle Zwischenwindungen (11.3, 11.4, ..., 11.n) sich in einer gemeinsamen radialen Ebene mit der gehäuseseitigen Endwindung (11.2) befinden.
  3. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Außendurchmesser (D2) der gehäuseseitigen Endwindung (11.2) mindestens um den zweifachen Wert des Drahtdurchmessers (d) größer ist als der Außendurchmesser (D3) der benachbarten Zwischenwindung (11.3).
  4. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Außendurchmesser (D3, D4, ..., Dn) der Zwischenwindungen (11.3, 11.4, ..., 11.n) untereinander um mindestens den zweifachen Wert des Drahtdurchmessers (d) differieren, wobei eine stetige Verringerung der Außendurchmesser (D3, D4, ..., Dn) in Richtung der ausrücklagerseitigen Endwindung (11.1) vorgesehen ist.
  5. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (D1) der ausrücklagerseitigen Endwindung (11.1) kleiner als der Außendurchmesser (D2) der gehäuseseitigen Endwindung (11.2) ist.
  6. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (D1) der ausrücklagerseitigen Endwindung (11.1) größer als der kleinste Außendurchmesser (Dn) der Zwischenwindung (11.n) ist.
  7. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (D1) der ausrücklagerseitigen Endwindung (11.1) dem Außendurchmesser (D3, D4, ..., Dn) einer der Zwischenwindungen (11.3, 11.4, ..., 11.n) entspricht.
  8. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gehäuseseitige Endwindung (11.2) mit ihrem Außendurchmesser (D2) sowohl bei minimaler als auch bei maximaler Extension der Vorlastfeder (11) an einem an der Innenwand des Gehäuses (3) befindlichen Kragen (12) radial abgestützt ist.
  9. Ausrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtdurchmesser (d) der Vorlastfeder (11) mindestens 2,7 mm beträgt
DE102009034812.3A 2008-08-11 2009-07-27 Ausrückvorrichtung für eine Reibungskupplung mit einem von einer Vorlastfeder beaufschlagten Ausrücklager Expired - Fee Related DE102009034812B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009034812.3A DE102009034812B4 (de) 2008-08-11 2009-07-27 Ausrückvorrichtung für eine Reibungskupplung mit einem von einer Vorlastfeder beaufschlagten Ausrücklager

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008037336 2008-08-11
DE102008037336.2 2008-08-11
DE102009034812.3A DE102009034812B4 (de) 2008-08-11 2009-07-27 Ausrückvorrichtung für eine Reibungskupplung mit einem von einer Vorlastfeder beaufschlagten Ausrücklager

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102009034812A1 true DE102009034812A1 (de) 2010-02-18
DE102009034812B4 DE102009034812B4 (de) 2019-02-14

Family

ID=41528363

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009034812.3A Expired - Fee Related DE102009034812B4 (de) 2008-08-11 2009-07-27 Ausrückvorrichtung für eine Reibungskupplung mit einem von einer Vorlastfeder beaufschlagten Ausrücklager

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009034812B4 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012211876A1 (de) 2011-07-28 2013-01-31 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Hydraulische Betätigungseinrichtung für eine Fahrzeugkupplung
WO2013020536A1 (de) * 2011-08-05 2013-02-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Ausrücksystem
WO2013020533A1 (de) * 2011-08-05 2013-02-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Ausrücksystem
WO2013020535A1 (de) * 2011-08-05 2013-02-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Ausrücksystem

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0504906B1 (de) 1991-03-20 1995-01-25 Fichtel & Sachs AG Nehmerzylinder für eine hydraulische Betätigungsanlage einer Kraftfahrzeug-Reibungskupplung
DE19746538A1 (de) 1997-10-22 1999-04-29 Schaeffler Waelzlager Ohg Vorlastfeder für ein Ausrücksystem einer Fahrzeugkupplung
DE19755496B4 (de) 1997-12-13 2006-10-12 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Abstützring für die Vorlastfeder eines Nehmerzylinders

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4313346A1 (de) * 1993-04-23 1994-10-27 Fichtel & Sachs Ag Hydraulisch betätigbares Ausrücksystem
DE19523011A1 (de) * 1995-06-24 1997-01-02 Schaeffler Waelzlager Kg Hydraulische Ausrückvorrichtung für eine Reibungskupplung
DE10018633A1 (de) 2000-04-14 2001-10-25 Mannesmann Sachs Ag Betätigungseinrichtung für eine Reibungskupplung
DE10228051B4 (de) * 2001-06-28 2013-12-24 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Hydraulisch betätigbares Ausrücksystem für Kraftfahrzeug-Reibungskupplung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0504906B1 (de) 1991-03-20 1995-01-25 Fichtel & Sachs AG Nehmerzylinder für eine hydraulische Betätigungsanlage einer Kraftfahrzeug-Reibungskupplung
DE19746538A1 (de) 1997-10-22 1999-04-29 Schaeffler Waelzlager Ohg Vorlastfeder für ein Ausrücksystem einer Fahrzeugkupplung
DE19755496B4 (de) 1997-12-13 2006-10-12 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Abstützring für die Vorlastfeder eines Nehmerzylinders

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012211876A1 (de) 2011-07-28 2013-01-31 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Hydraulische Betätigungseinrichtung für eine Fahrzeugkupplung
WO2013020536A1 (de) * 2011-08-05 2013-02-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Ausrücksystem
WO2013020533A1 (de) * 2011-08-05 2013-02-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Ausrücksystem
WO2013020535A1 (de) * 2011-08-05 2013-02-14 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Ausrücksystem
JP2014521900A (ja) * 2011-08-05 2014-08-28 シェフラー テクノロジーズ ゲー・エム・ベー・ハー ウント コー. カー・ゲー レリーズシステム
CN104040206A (zh) * 2011-08-05 2014-09-10 舍弗勒技术有限两合公司 分离系统
CN104040206B (zh) * 2011-08-05 2017-03-29 舍弗勒技术股份两合公司 分离系统

Also Published As

Publication number Publication date
DE102009034812B4 (de) 2019-02-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007045892B4 (de) Schwingungsdämpfer mit einem Zuganschlag
EP2831441B1 (de) Nehmerzylinder
DE102010028281A1 (de) Parksperreneinrichtung für ein Kraftfahrzeug-Automatgetriebe
DE102009045980A1 (de) Reibungskupplung und Verfahren zum Montieren einer Reibungskupplung
DE102016014483A1 (de) Hauptbremszylinderanordnung mit Positionsgeberelement und Kopplungsanordnung hierfür
DE102009034812B4 (de) Ausrückvorrichtung für eine Reibungskupplung mit einem von einer Vorlastfeder beaufschlagten Ausrücklager
DE102009053486A1 (de) Kupplungsausrücksystem für eine Reibungskupplung
EP2194295B1 (de) Elektromotorische Antriebseinheit
DE4338262C2 (de) Hydraulisch betätigbares Ausrücksystem für eine gezogene Reibungskupplung
DE102014223545A1 (de) Rampensystem für eine Nachstelleinrichtung
DE19746538A1 (de) Vorlastfeder für ein Ausrücksystem einer Fahrzeugkupplung
DE102014212193A1 (de) Kupplungsausrücksystem
DE102006032178B4 (de) Vorrichtung zur Höhenverstellung des Aufbaus eines Kraftfahrzeugs
DE102014211809A1 (de) Deckelseitiger Drahtring mit Zusatzfeder zur Hysterese-Erzeugung
WO2014154212A1 (de) Zweimassenschwungrad mit gleitlagerung und verfahren zu dessen montage
DE102006016666A1 (de) Vorrichtung zur Betätigung einer Kupplung
DE102005040485A1 (de) Schalteinrichtung für ein Schaltgetriebe und Verfahren zur Herstellung einer derartigen Schalteinrichtung
EP3155279B1 (de) Ausrückvorrichtung
DE102019117109A1 (de) Betätigungsmodul zur Betätigung von Drehmomentübertragungseinrichtungen eines Fahrzeuggetriebes
DE102019104924A1 (de) Hubzylinder mit einem Faltenbalg und Fahrzeug mit dem Hubzylinder
EP3494324B1 (de) Druckzylinder mit einem als dichtung dienenden schrumpfring zur einfachen montage auf einem führungshülsenbereich eines gehäuses
DE102014225669A1 (de) Kupplungsaktorik mit rotativ und translatorisch wirksamen Elementen
DE102016216706A1 (de) Zentralausrücker mit Verbindungsblech zur Positionserfassung
EP2455633B1 (de) Ausrückeinrichtung für eine gezogene Kraftfahrzeugkupplung
DE102016210353A1 (de) Ausrücklager einer Reibungskupplung

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 H, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20120824

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20120824

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20140218

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20140218

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE

Effective date: 20150402

R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee