DE102009034398A1 - Betätigungseinheit für eine Reibungskupplung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Betätigungseinheit für eine Reibungskupplung mit einem selbstzentrierenden Wälzlager mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Konzentrisch um eine Getriebeeingangswelle angeordnete Betätigungseinheiten sind beispielsweise als sogenannte Zentralausrücker bekannt geworden, bei denen ein Aufnahmeteil gehäusefest, beispielsweise am Getriebegehäuse, angeordnet ist und ein an diesem axial verlagerbar aufgenommenes Beaufschlagungsteil die Beaufschlagungseinrichtung einer Reibungskupplung, beispielsweise eine Tellerfeder, zur Betätigung der Reibungskupplung axial beaufschlagt. Die axiale Beabstandung des Beaufschlagungsteils gegenüber dem Aufnahmeteil erfolgt mechanisch über entsprechende Hebelelemente und/oder hydrostatisch durch Ausbildung der Betätigungseinheit als Nehmerzylindereinheit oder Beaufschlagung der Hebelelemente mittels eines Nehmerzylinders.
- Die Verwendung eines selbstzentrierenden Wälzlagers gleicht einen möglicherweise vorhandenen Versatz zwischen der Betätigungseinheit und der Beaufschlagungseinrichtung aus. Dabei wird die Selbstzentrierung durch eine Verklemmung des radial begrenzt verlagerbaren, nicht drehenden Lagerrings gegenüber der Aufnahme am Beaufschlagungsteil gebildet. Durch die Ausbildung von Schleppmomenten des Wälzlagers neigt der nicht drehende, lediglich über einen Reibkontakt in der Aufnahme fixierte Lagerring, zum Verdrehen gegenüber der Aufnahme, wodurch erneute Zentrierungsvorgänge mit einem entsprechenden Verschleiß der Selbstzentrierung verbunden sind. Es werden daher Verdrehsicherungen zwischen dem nicht drehenden Lagerring und dem Beaufschlagungsteil vorgesehen, die eine Verdrehung verhindern. Es sind dabei reibschlüssig und formschlüssig wirkende Verdrehsicherungen bekannt. Bei Erhöhung der Schleppmomente, insbesondere bei tiefen Temperaturen, besteht bei reibschlüssigen Verdrehsicherungen die Gefahr des Rutschens, während bei formschlüssigen Verdrehsicherungen die Gefahr der Zerstörung der Verdrehsicherung und Beschädigung der Betätigungseinheit nicht auszuschließen ist.
- Es ergibt sich daher die Aufgabe, eine Betätigungseinheit mit einer Verdrehsicherung vorzuschlagen, die über den gesamten Einsatztemperaturbereich und bei variierenden Schleppmomenten zuverlässig arbeitet.
- Die Aufgabe wird gelöst durch eine Betätigungseinheit für eine Reibungskupplung mit einem gegenüber einem gehäusefest um eine Getriebeeingangswelle montierten Aufnahmeteil und einem axial verlagerbaren Beaufschlagungsteil, an dem ein selbstzentrierendes Wälzlager mit einem radial begrenzt verlagerbaren, gegenüber dem Beaufschlagungsteil nicht drehenden Lagerring und einem eine Beaufschlagungseinrichtung der Reibungskupplung beaufschlagenden, drehenden Lagerring, fest angeordnet ist, wobei zwischen dem nicht drehenden Lagerteil und dem Aufnahmeteil eine momentenbegrenzte Verdrehsicherung angeordnet ist. Unter einer momentenbegrenzten Verdrehsicherung ist eine Einrichtung zu verstehen, die bis zu einem vorgegebenen Moment ein Verdrehen des nicht drehenden Lagerrings gegenüber dem Beaufschlagungsteil verhindert und bei einem Überschreiten dieses vorgegebenen Moments die Sicherung der beiden Teile zueinander nicht mehr aufrecht erhält und eine Verdrehung dieser zu deren Schutz zulässt.
- Die Verdrehsicherung kann dabei im Sinne einer Rutschkupplung vorgesehen sein, die bei Erreichen des vorgegebenen Moments rutscht. Alternativ kann ein Formschluss bevorzugt zwischen dem Aufnahmeteil oder einem diesem zugeordneten Bauteil und dem nicht drehenden Lagerring oder einem diesem zugeordneten Bauteil vorgesehen sein, der bei Erreichen des vorgegebenen Moments wegbewegt, wie weggedrückt oder weggeschaltet, wird. Bevorzugt wird während der Wirkphase der Verdrehsicherung die formschlüssige Verdrehsicherung eingesetzt, da diese insbesondere bei Vorliegen von Erschütterungen und Vibrationen wirksam erhalten bleibt.
- In an sich bekannter Weise kann eine Betätigungseinheit mit einer Verdrehsicherung vorgesehen werden, die aus einer in Umfangsrichtung zwischen dem Aufnahmeteil oder einem diesem zugeordneten Bauteil und dem nicht drehenden Lagerteil oder einem diesem zugeordneten Bauteil verspannten Schraubenfeder gebildet ist. Dabei erfolgt in vorteilhafter Weise zusätzlich eine Anordnung unter axialer Vorspannung, wodurch die Wegunterschiede des sich zur Betätigung der Reibungskupplung axial gegenüber dem Aufnahmeteil verlagernden Beaufschlagungsteils, an dem das Wälzlager und damit der nicht drehende Lagerring aufgenommen ist, ausgeglichen werden. Der nicht drehende Lagerring kann eine Aufnahme oder Führung für zumindest einen Teil der Windung eines Energiespeichers in Form beispielsweise einer Schraubenfeder aufweisen, an deren Ende diese eine Auflagefläche zur Abstützung in Umfangsrichtung findet. Die Aufnahme oder Führung kann alternativ in einem Bauteil vorgesehen sein, das mit dem nicht drehenden Lagerring drehfest, beispielsweise reib-, form- oder stoffschlüssig, verbunden ist. Das andere Ende der Schraubenfeder kann in einer Führung oder Aufnahme des Aufnahmeteils in Umfangsrichtung abgestützt sein, wobei auch hier ein zusätzliches, mit dem Aufnahmeteil drehfest verbundenes, Bauteil die Aufnahme oder Führung bilden kann.
- In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind zumindest eines der beiden Enden oder beide Enden der Schraubenfeder in Umfangsrichtung an einem radial elastischen Anschlag abgestützt. Dieser verschwenkt bei Überschreiten des vorgegebenen, auf die Verdrehsicherung wirkenden Moments nach radial außen und ermöglicht eine Verdrehung des nicht drehenden Lagerrings gegenüber der Aufnahme, so dass bei hohen Schleppmomenten oder gar einem Blockieren des Lagers, beispielsweise infolge Festfrierens bei niedrigen Temperaturen, einer Verformung der Schraubenfeder entgegengewirkt werden kann. Bei wieder erfolgender Absenkung der Schleppmomente klinkt der radial elastische Anschlag nach einer Umdrehung wieder hinter dem Ende der Schraubenfeder ein und bildet die Verdrehsicherung erneut.
- Der radiale Anschlag kann auf der Seite des nicht drehenden Lagerrings und/oder an dem Aufnahmebauteil vorgesehen sein, wobei in diesem Fall die Schraubenfeder von dem nicht drehenden Lagerring mitgenommen wird. Als bevorzugte Ausführungsform hat sich die Anordnung des radial elastischen Anschlags am nicht drehenden Lagerring, beziehungsweise einer an diesem befestigten Hülsenbauteil, erwiesen. Der radial elastische Anschlag ist in vorteilhafter Weise aus einer ausgestellten, an deren freiem Ende abgewinkelten Zunge gebildet. Diese Zunge kann aus einem axialen Ansatz eines beispielsweise aus Blech hergestellten Bauteils ausgestellt sein, beispielsweise aus einem Hülsenbauteil, das mit dem Aufnahmeteil oder dem nicht drehenden Lagerring verbunden ist. Alternativ kann an dem nicht drehenden Lagerring ein entsprechender axialer Ansatz vorgesehen sein. Dabei kann die ausgestellte Zunge axial von beiden Seiten von Material des axialen Ansatzes umgeben, also axial beabstandet zu einem freien Ende des Ansatzes ausgestellt sein. Alternativ kann die Zunge an einem freien Ende des Ansatzes ausgestellt sein, so dass diese bündig mit dem freien Ende des axialen Ansatzes abschließt.
- Zur Bildung eines gleitenden Übergangs während einer Verlagerung des axialen Anschlags nach radial außen kann das mit dem radial elastischen Anschlag in Anlagekontakt tretende Ende der Schraubenfeder eine nach radial außen geneigte Anlagefläche aufweisen. In vorteilhafter Weise wird dabei durch die entsprechende Gestaltung des Anschlags, beispielsweise durch Vorbiegen der ausgestellten Zunge, eine Anlagefläche zu der Anlagefläche des Schraubenfederendes gebildet, dessen Haltemoment gegenüber der Schraubenfeder zum Ei nen durch die Abstützung und/oder zum Anderen durch eine sich durch die radiale Vorspannung des Anschlags gebildeten Reibkontakt zwischen den Anlageflächen bestimmt wird.
- Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht eine Betätigungseinheit vor, bei der zur Bildung eines hydrostatischen Nehmerzylinders das Aufnahmeteil aus einem um die Getriebeeingangswelle angeordneten Ringzylinder gebildet ist, der das Beaufschlagungsteil in Form eines Ringkolbens mit dem an diesem befestigten selbstzentrierenden Wälzlager axial verlagerbar aufnimmt.
- Die Erfindung wird anhand der in den
1 bis4 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. - Dabei zeigen:
-
1 einen Schnitt durch eine als hydrostatischer Zentralausrücker ausgestalteten Betätigungseinheit, -
2 ein Detail der1 mit einer Verdrehsicherung, -
3 die Verdrehsicherung der2 in Ansicht und -
4 eine zu den2 und3 alternative Ausführung einer Verdrehsicherung. -
1 zeigt eine Betätigungseinheit1 als um eine nicht dargestellte Getriebeeingangswelle angeordneten hydrostatischen Zentralausrücker2 im Teilschnitt in Betätigungsstellung. Das Aufnahmeteil3 der Betätigungseinheit1 ist als ringförmiges Gehäuse4 gebildet, das zu einer Führungshülse5 radial beabstandet ist, wobei zwischen beiden Bauteilen4 und5 eine ringförmige Druckkammer6 gebildet wird, in der das Beaufschlagungsteil7 der Betätigungseinheit1 als Ringkolben8 axial verlagerbar aufgenommen ist. Zur Abdichtung der Druckkammer6 ist zwischen Gehäuse4 , Führungshülse5 und Ringkolben8 eine am Ringkolben8 befestigte Nutringdichtung9 angeordnet. Der Ringkolben8 wird, abhängig vom in der Druckkammer6 von außen mittels eines Geberzylinders oder einer anderen Druckversorgungseinrichtung anliegenden Druck axial verlagert und beaufschlagt eine nicht dargestellte Beaufschlagungseinrichtung einer ebenfalls nicht dargestellten Reibungskupplung mittels des Wälzlagers10 . Das Wälzlager10 kann, je nach Ausgestaltung der Reibungskupplung, als ein Ein- oder Ausrück lager ausgebildet sein. Ist die Reibungskupplung eine in Betätigungsrichtung des Ringkolbens8 aufgedrückte Reibungskupplung, handelt es sich um ein Ausrücklager, da das Wälzlager10 unter axialer Beanspruchung die Reibungskupplung ausrückt. Bei einer in Betätigungsrichtung des Ringkolbens8 schließenden Reibungskupplung handelt es sich entsprechend um ein Einrücklager. - Das Wälzlager
10 ist mittels des Aufnahmerings11 am Ringkolben8 fest aufgenommen, beispielsweise mit den im Ringkolben8 eingebrachten Ausnehmungen12 verkrallt. Der Aufnahmering11 ist radial um den Ringkolben8 angeordnet und weist eine das stirnseitige Ende des Ringkolbens8 radial übergreifende Ringnut13 auf, in der der nicht drehende Lagerring14 entgegen der Wirkung eines Energiespeichers, wie einer Tellerfeder15 , axial mit Radialspiel verspannt ist. Radial außen bildet der nicht drehende Lagerring14 eine Laufbahn für die Wälzkörper16 , die auch unter Bildung eines Axiallagers auf der Laufbahn des drehenden Lagerrings17 abwälzen. Der drehende Lagerring17 nimmt die Anlaufscheibe18 auf, die die Anschlagfläche für die Beaufschlagungseinrichtung der Reibungskupplung bildet. - Bei einem Achsversatz zwischen der Rotationsachse der Reibungskupplung und der Wirkachse des Ringkolbens
8 verlagert sich der nicht drehende Lagerring14 entgegen der Wirkung der Tellerfeder15 auf die Drehachse der Reibungskupplung, so dass das gesamte Wälzlager10 auf die Drehachse der Reibungskupplung eingestellt wird. - Bei auftretenden Schleppmomenten neigt der nicht drehende Lagerring
14 zu einer Verdrehung gegenüber dem Aufnahmering11 . Ein dadurch bedingter Verschleiß des Lagerrings14 , der Tellerfeder15 und oder des Aufnahmerings11 kann zum Ausfall der selbstzentrierenden Funktion des Wälzlagers10 oder zum Ausfall des Wälzlagers10 führen. Es ist daher eine Verdrehsicherung19 zur Verhinderung der Verdrehung des Lagerrings14 gegenüber dem Aufnahmering11 vorgesehen. Diese ist aus einem mit dem axialen Ansatz20 des nicht drehenden Lagerrings14 fest verbundenen Hülsenteil21 gebildet, in dem an einer Aufnahme22 ein Ende24 der Schraubenfeder23 aufgenommen ist. Das andere Ende25 ist in einem zu einer Aufnahme26 ausgebildeten axialen Ansatz des Gehäuses4 aufgenommen. Das Hülsenteil21 ist an dem axialen Ansatz20 aufgeschrumpft, verkrallt, verschweißt oder in anderer Weise drehfest aufgenommen. In einem weiteren Ausführungsbeispiel können Hülsenteil21 und Lagerring14 einteilig ausgebildet sein. - Die beiden Enden
24 ,25 der Schraubenfeder23 sind in Umfangsrichtung an nicht dargestellten Anschlägen angelegt.2 zeigt einen Ausschnitt der1 mit einem in dem Hülsenteil21 vorgesehenen radial elastischen Anschlag27 für das Ende24 der Schraubenfeder23 . Das Ende24 der Schraubenfeder23 ist in der Aufnahme22 , die durch einen axialen Ansatz28 gebildet ist, axial und radial geführt. Der radial elastische Anschlag27 wird durch die aus dem axialen Ansatz28 ausgestalteten Zunge29 gebildet und bildet einen Anschlag für das Ende24 in Umfangsrichtung. Bei Überschreiten eines bestimmten Schleppmoments des Wälzlagers10 (1 ), beispielsweise bei eingefrorenem oder in sonstiger Weise blockiertem Wälzlager10 , wird der nicht drehende Lagerring14 gegenüber dem Gehäuse4 (1 ) verdreht und damit die Schraubenfeder23 entgegen ihrer Wicklung aufgedreht. Um ein Herausspringen der Schraubenfeder23 aus der Aufnahme22 zu verhindern, stellt in dieser Situation der radiale Anschlag27 zurück, das heißt, die Zunge29 verlagert sich radial und erlaubt dem Ende24 der Schraubenfeder23 die Einnahme einer konstanten Umfangsposition, während der das mit dem unter dem Schleppmoment verdrehte Lagerring14 (1 ) verdrehende Hülsenteil21 sich an dem Ende24 vorbeidreht. Kehrt das Wälzlager10 in den Normalzustand mit kleineren Schleppmomenten zurück, verdreht sich das Hülsenteil21 bis zum Anschlag des Endes24 an dem wieder radial einschwenkenden Anschlag27 . Zur Optimierung des Ausklinkens des radialen Anschlags27 ist das Ende24 der Schraubenfeder23 mit einer radial angeschrägten Anlagefläche30 versehen, die mit der komplementär angewinkelten Anlagefläche31 der Zunge29 einen Reibkontakt bildet. -
3 zeigt das Hülsenteil21 in Ansicht mit der am Rand des axialen Ansatzes28 angeordneten Zunge29 , die für das Ende24 der Schraubenfeder23 in Umfangsrichtung bis zu einem vorgegebenen Moment der Verdrehung des Hülsenteils21 gegen die Wirkung der Schraubenfeder23 als Anschlag wirkt. -
4 zeigt eine alternative Ausgestaltung eines Hülsenteils32 mit einer beabstandet zum freien Ende des axialen Ansatzes34 ausgestellten Zunge35 , so dass zwischen dem freien Ende und der Zunge35 ein durchgehender Rand36 erhalten bleibt. -
- 1
- Betätigungseinheit
- 2
- Zentralausrücker
- 3
- Aufnahmeteil
- 4
- Gehäuse
- 5
- Führungshülse
- 6
- Druckkammer
- 7
- Beaufschlagungsteil
- 8
- Ringkolben
- 9
- Nutringdichtung
- 10
- Wälzlager
- 11
- Aufnahmering
- 12
- Ausnehmung
- 13
- Ringnut
- 14
- Lagerring
- 15
- Tellerfeder
- 16
- Wälzkörper
- 17
- Lagerring
- 18
- Anlaufscheibe
- 19
- Verdrehsicherung
- 20
- Axialer Ansatz
- 21
- Hülsenteil
- 22
- Aufnahme
- 23
- Schraubenfeder
- 24
- Ende
- 25
- Ende
- 26
- Aufnahme
- 27
- Radial elastischer Anschlag
- 28
- Axialer Ansatz
- 29
- Zunge
- 30
- Anlagefläche
- 31
- Anlagefläche
- 32
- Hülsenteil
- 34
- Axialer Ansatz
- 35
- Zunge
- 36
- Rand
Claims (11)
- Betätigungseinheit (
1 ) für eine Reibungskupplung mit einem gegenüber einem gehäusefest um eine Getriebeeingangswelle montierten Aufnahmeteil (3 ) und einem axial verlagerbaren Beaufschlagungsteil (7 ), an dem ein selbstzentrierendes Wälzlager (10 ) mit einem radial begrenzt verlagerbaren, gegenüber dem Beaufschlagungsteil (7 ) nicht drehenden Lagerring (14 ) und einem eine Beaufschlagungseinrichtung der Reibungskupplung beaufschlagenden drehenden Lagerring (17 ) fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem nicht drehenden Wälzlager (10 ) und dem Aufnahmeteil (3 ) eine momentenbegrenzte Verdrehsicherung (19 ) angeordnet ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (19 ) aus einer in Umfangsrichtung zwischen dem Aufnahmeteil (3 ) und dem nicht drehenden Lagerteil (14 ) verspannten Schraubenfeder (23 ) gebildet ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Ende (24 ) der Schraubenfeder (23 ) in Umfangsrichtung an einem radial elastischen Anschlag (27 ) abstützt. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der radial elastische Anschlag (27 ) am nicht drehenden Lagerring (14 ) oder einem diesem zugeordneten Hülsenteil (21 ,32 ) vorgesehen ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der radial elastische Anschlag (27 ) aus einer ausgestellten, an deren freiem Ende abgewinkelten Zunge (29 ,35 ) gebildet ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (29 ,35 ) aus einem axialen Ansatz (28 ,34 ) des nicht drehenden Lagerrings (14 ) oder dem Hülsenteil (21 ,32 ) ausgestellt ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (35 ) axial beabstandet zu einem freien Ende des axialen Ansatzes (34 ) ausgestellt ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (29 ) an einem freien Ende des Ansatzes (28 ) ausgestellt ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem radial elastischen Anschlag (27 ) in Anlagekontakt tretende Ende (24 ) der Schraubenfeder (23 ) eine nach radial außen geneigte Anlagefläche (30 ) aufweist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder (23 ) axial zwischen dem nicht drehenden Lagerring (14 ) und dem Aufnahmeteil (3 ) verspannt ist. - Betätigungseinheit (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines hydrostatischen Zentralausrückers (2 ) das Aufnahmeteil (3 ) aus einem um die Getriebeeingangswelle angeordneten Gehäuse (4 ) mit einer Führungshülse (5 ) gebildet ist, der das Beaufschlagungsteil (7 ) in Form eines Ringkolbens (8 ) mit dem an diesem befestigten selbstzentrierenden Wälzlager (10 ) axial verlagerbar aufnimmt.
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| DE102008036801 | 2008-08-07 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE102009034398A1 true DE102009034398A1 (de) | 2010-02-11 |
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| DE102009034398A Withdrawn DE102009034398A1 (de) | 2008-08-07 | 2009-07-23 | Betätigungseinheit für eine Reibungskupplung |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE102009034398A1 (de) |
Cited By (3)
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| WO2013020533A1 (de) * | 2011-08-05 | 2013-02-14 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Ausrücksystem |
| CN103827533A (zh) * | 2011-08-05 | 2014-05-28 | 舍弗勒技术有限两合公司 | 分离系统 |
| CN112065876A (zh) * | 2019-06-11 | 2020-12-11 | 斯凯孚公司 | 密封的离合器推力轴承装置以及包括这种装置的传动系统 |
-
2009
- 2009-07-23 DE DE102009034398A patent/DE102009034398A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
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Legal Events
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