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DE102009023905B4 - Elektrischer Kontaktverbinder und elektrisches Bauteil - Google Patents

Elektrischer Kontaktverbinder und elektrisches Bauteil Download PDF

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DE102009023905B4
DE102009023905B4 DE102009023905.7A DE102009023905A DE102009023905B4 DE 102009023905 B4 DE102009023905 B4 DE 102009023905B4 DE 102009023905 A DE102009023905 A DE 102009023905A DE 102009023905 B4 DE102009023905 B4 DE 102009023905B4
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Gernot Tschaler
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Bayerische Motoren Werke AG
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Abstract

Elektrischer Kontaktverbinder (9) zur Verbindung mit einem starr an einem Bauteil (3) ausgebildeten Anschluss (5), insbesondere in einem Kraftfahrzeug, umfassend einen oder mehrere, an oder in einem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) vorgesehene Kontakte (10), wobei im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) eine elektrische Kontaktierung von einem oder mehreren Kontaktelementen (6) des Anschlusses (5) durch den oder die Kontakte (10) des Kontaktverbinders (9) erfolgt und ferner ein Zwischenraum zwischen einer Fläche des Bauteils (3) und dem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) ausgebildet ist,wobei der elektrische Kontaktverbinder (9) einen Riegel (17) aufweist, der im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) zumindest teilweise derart in den Zwischenraum positionierbar ist, dass eine Verspannung zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dassder Kontaktverbinder (9) eine mit dem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) verbundene Schutzkappe (15) umfasst und der Riegel (17) in einer an der Schutzkappe (15) vorgesehenen Führung (18) geführt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kontaktverbinder zur Verbindung mit einem starr an einem Bauteil ausgebildeten Anschluss, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, sowie ein Bauteil mit einem solchen Kontaktverbinder.
  • Bei elektrischen Verbindungen zwischen einem Kontaktverbinder und einem entsprechenden Anschluss kommt es in Umgebungen mit starken Vibrationen, wie z.B. im Betrieb eines Kraftfahrzeugs, oftmals zu massivem Kontaktverschleiß zwischen den Kontakten des Kontaktverbinders und entsprechenden Kontaktelementen des Anschlusses. Dieser Verschleiß führt mittel- bis langfristig zu einem Verlust des elektrischen Kontaktes, woraufhin der entsprechende Kontaktverbinder und der Anschluss ersetzt werden müssen.
  • Die Druckschriften JP S62 - 101 214 U , JP H09 - 270 283 A , JP H07 - 36 594 U , JP 2004 - 327 347 A und DE 40 28 835 A1 zeigen jeweils einen elektrischen Kontaktverbinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Das Dokument US 2004 / 0 248 455 A1 offenbart einen elektrischen Stecker, der mit einem Flachbandkabel verbunden ist. Der Stecker ist mit einer Buchse verbunden, wobei der Stecker und die Buchse über eine Halteklammer zusammengehalten werden.
  • Die Druckschrift DE 199 03 499 A1 zeigt eine Leiterhalteanordnung für ein Steckergehäuse, das einen elektrischen Leiter umfasst, dessen eines Ende mit einer Anschlussklemme verbunden ist, die im Steckergehäuse aufgenommen ist, und der aus einem rückwärtigen Endabschnitt des Steckergehäuses herausgeführt ist. Ferner umfasst die Leiterhalteanordnung einen Leiterhalteabschnitt, der sich vom Steckergehäuse entlang einer Richtung erstreckt, aus der der elektrische Leiter herausgeführt ist, einen Nutenabschnitt, der an dem Leiterhalteabschnitt entlang seiner Erstreckungsrichtung ausgebildet ist und im Wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt aufweist, sowie ein Schutzrohr, das in dem Nutenabschnitt eingesetzt ist, wobei der elektrische Leiter durch das Schutzrohr hindurchgeführt wird.
  • Die Druckschrift US 5 385 484 A offenbart die Verbindung eines Steckerkörpers mit einem Abdeckabschnitt, wobei im Verbindungszustand des Steckerkörpers mit dem Abdeckabschnitts ein Vorsprung auf der Innenseite des Abdeckabschnitts in eine Vertiefung im Steckerkörper eingreift.
  • Das Dokument DE 102 22 476 A1 zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines Gehäuses zur Aufnahme mindestens einer elektronischen Komponente, wobei die mindestens eine elektronische Komponente durch unterschiedliche Anschlusselemente kontaktiert werden muss. Dabei werden zuerst unterschiedliche Kontaktelemente hergestellt, die jeweils an ein Anschlusselement passen. Bei der Herstellung des Gehäuses in einem KunststoffSpritzverfahren wird dann immer ein Kontaktelement in das Gehäuse eingespritzt.
  • Das Dokument DE 100 31 861 A1 offenbart eine Verbindungsvorrichtung mit einem Stecker und einer Steckerbuchse. Dabei ist in einer Bodenfläche eines Befestigungsloches, das in einem Gehäuse der Steckerbuchse ausgebildet ist, ein elastisches Teil vorgesehen. Wenn ein Gehäuse des Steckers eine Referenzposition während einem Verbinden der Verbindungsvorrichtung erreicht, gerät eine Bodenfläche des Gehäuses des Steckers in Kontakt mit einem Endteil des elastischen Teils und drückt und verschiebt diesen hinteren Endteil nach unten. Durch eine Reaktionskraft, die als Ergebnis dieser Verschiebung erzeugt wird, drückt das elastische Teil weiterhin das Gehäuse des Steckers in eine Richtung nach oben für das Befestigen eines Verriegelungsteils in einem Verriegelungsteil-Halteteil.
  • Das Dokument DE 32 16 984 A1 offenbart einen elektrischen Steckverbinder, der für Öl unter Druck enthaltende Regler von Dieselaggregaten geeignet ist. Der elektrische Steckverbinder hat einen ersten Steckteil, der druckdicht aus einem Gehäuse eines entsprechenden Reglers geführt ist und in dem Stecker ebenfalls druckdicht angeordnet sind. Ein zweites Steckteil mit gegen Spritzwasser und Verschmutzung abgedichtet angeordneten Steckhülsen zur Aufnahme der Steckabschnitte der Stecker hat Mittel zur abgedichteten und zugentlasteten Aufnahme eines Kabels, dessen Litzen an den Steckhülsen befestigt sind. Das zweite Steckteil ist am ersten Steckteil durch eine Überwurfmutter im gesteckten Zustand so fest gehalten, dass zwischen den Steckteilen und somit zwischen den Steckern und den Steckhülsen keine Relativbewegung möglich ist.
  • Das Dokument DE 200 06 550 U1 offenbart eine elektrische Steckverbindung mit einem ersten Steckverbinder und einem zweiten Steckverbinder, wobei die Steckverbinder in einer axial verlaufenden Steckrichtung lösbar miteinander koppelbar sind. In einem Gehäuse des ersten Steckverbinders ist ein Aufnahmeschacht ausgebildet, in den bei der Kopplung der beiden Steckverbinder ein am zweiten Steckverbinder vorstehender Bund zumindest bereichsweise eingreift. Am ersten Steckverbinder ist eine Dichtung gelagert, die beim Koppeln der beiden Steckverbinder von dem Bund elastisch verformt wird. In den Aufnahmeabschnitt ragt radial, quer zur Steckrichtung, wenigstens ein erstes Presselement, das beim Koppeln der beiden Steckverbinder an einer Seitenfläche des Bundes radial angepresst wird. In dem Aufnahmeschacht ist mindestens ein zweites Presselement gelagert, das zum Ende des Kopplungsvorgangs der beiden Steckverbinder unter axial gerichteter Presspassung eine Stirnfläche des Bundes aufnimmt.
  • Die Druckschrift DE 10 2007 060 819 A1 offenbart eine elektrische Steckverbindung an einem Fahrzeug mit einem Stecker, der mit wenigstens einem elektrischen Kabel verbunden ist, und einem Gegenstecker, der an einem fahrzeugfesten Steckplatz ausgebildet ist und mit dem der Stecker gesteckt ist. Der Stecker weist ein Gehäuse auf, aus dem das wenigstens eine Kabel herausgeführt ist. Der Stecker ist am Steckplatz mit einem Kabelbinder fixiert, wobei der Kabelbinder durch wenigstens eine am Gehäuse ausgebildete Durchgangsöffnung hindurchgeführt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Kontaktverbinder zu schaffen, der in Umgebungen mit starken Vibrationen eine sichere elektrische Verbindung mit geringem Kontaktverschleiß ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch den elektrischen Kontaktverbinder gemäß Patentanspruch 1 bzw. das elektrische Bauteil gemäß Patentanspruch 17 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Der erfindungsgemäße Kontaktverbinder dient zur Herstellung einer Verbindung mit einem starr an einem Bauteil ausgebildeten Anschluss, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, und umfasst einen oder mehrere, an oder in einem Gehäuse des Kontaktverbinders vorgesehene elektrische Kontakte, wobei im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder und Anschluss eine elektrische Kontaktierung von elektrischen Kontaktelementen des Anschlusses durch den oder die Kontakte des Kontaktverbinders erfolgt. Ferner ist in diesem Verbindungszustand ein Zwischenraum zwischen einer Fläche des Bauteils und dem Gehäuse des Kontaktverbinders ausgebildet. Der erfindungsgemäße Kontaktverbinder weist einen Riegel auf, der im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder und Anschluss zumindest teilweise derart in den Zwischenraum zwischen der Fläche des Bauteils und dem Gehäuse des Kontaktverbinders positionierbar und insbesondere einschiebbar ist, dass eine Verspannung zwischen Kontaktverbinder und Anschluss bewirkt wird. Durch die Verwendung eines solchen Verspannriegels wird eine Relativbewegung zwischen dem Kontaktverbinder und dem Anschluss vermieden, wodurch ein Anschlagen des Kontaktverbinders an den innenliegenden Kontaktteilen und damit verbundener Kontaktverschleiß verhindert wird. Auf diese Weise wird die Haltbarkeit der elektrischen Verbindung verbessert und ein sehr zuverlässiger elektrischer Kontakt zwischen Kontaktverbinder und Anschluss hergestellt.
  • Der erfindungsgemäße Kontaktverbinder umfasst eine mit dem Gehäuse des Verbinders verbundene Schutzkappe zum Schutz der elektrischen Kontaktierung, beispielsweise vor Spritzwasser. Um den Riegel beim Einsatz in stark vibrierender Umgebung gut in Position zu halten, wird der Riegel in dem erfindungsgemäßen Kontaktverbinder in einer an der Schutzkappe vorgesehenen Führung geführt, insbesondere in einem dem Querschnitt des Riegels entsprechenden Profil, in dem der Riegel aufgenommen ist und in seiner Längsrichtung verschiebbar ist. Der Riegel weist dabei vorzugsweise einen rechteckförmigen bzw. quadratischen Querschnitt auf. Bei der Verwendung einer Führung ist somit der Querschnitt der Führung auch entsprechend rechteckig bzw. quadratisch ausgestaltet.
  • Der elektrische Kontaktverbinder ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform ein Kontaktstecker zum Aufstecken auf den Anschluss. Insbesondere handelt es sich bei dem Kontaktstecker um einen sog. MLK-Stecker, der hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt ist und um den Riegel zur Verspannung des Kontaktsteckers mit dem Anschluss erweitert ist. Bei einem MLK-Stecker handelt es sich um einen vom Verband der Automobilindustrie spezifizierten Stecker, der von einer Vielzahl von Automobilherstellern zur elektrischen Kontaktierung von Komponenten im Kraftfahrzeug eingesetzt wird.
  • Eine besonders gute elektrische Kontaktierung zwischen Kontaktverbinder und Anschluss wird dabei dann erreicht, wenn sich die Fläche des Bauteils, welche an einer Seite den Zwischenraum begrenzt, im Verbindungszustand zwischen dem Kontaktverbinder und dem Anschluss in die Kontaktierungsrichtung erstreckt, in welche die elektrische Kontaktierung der Kontaktelemente des Anschlusses durch den oder die Kontakte des Kontaktverbinders erfolgt. Die Kontaktierungsrichtung ist dabei beispielsweise die Richtung entsprechender elektrischer Pins, welche mit entsprechenden elektrischen Kontaktöffnungen zur Herstellung des elektrischen Kontaktes verbunden werden. Die Kontaktierungsrichtung entspricht somit der Richtung des elektrischen Kontakts beim Übergang vom Kontaktverbinder zum Anschluss.
  • In einer Variante des Kontaktverbinders ist der Riegel in einer weiteren Führung am Gehäuse des Kontaktverbinders geführt.
  • Zum Verbinden des Kontaktverbinders mit entsprechender elektrischer Verkabelung, die beispielsweise im Kraftfahrzeug zu entsprechenden Steuereinheiten führt, weist der Kontaktverbinder in einer weiteren Variante eine Öffnung zur Zuführung der elektrischen Verkabelung auf, wobei die Öffnung im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder und Anschluss an einem entfernt vom Anschluss liegenden Ende des Kontaktverbinders angeordnet ist. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform, in welcher der Kontaktverbinder eine Schutzkappe umfasst, ist die Schutzkappe an der Öffnung zur Zuführung von elektrischer Verkabelung befestigt. In einer weiteren Ausgestaltung ist an der Öffnung des Kontaktverbinders ein Kragen ausgebildet.
  • Zur sicheren Verrastung des Riegels im Zwischenraum zwischen der Fläche des Bauteils und dem Gehäuse des Kontaktverbinders weist der Riegel in einer bevorzugten Variante der Erfindung eine Nut auf, in welche ein Vorsprung am Gehäuse des Kontaktverbinders eingreift, wenn der Riegel im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder und Anschluss in den Zwischenraum positioniert und insbesondere eingeschoben ist. Vorzugsweise ist der Vorsprung dabei Teil des oben erwähnten Kragens an der Öffnung des Kontaktverbinders.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kontaktverbinders weist der Riegel ein vorderes Ende auf, über welches der Riegel durch eine Schiebebewegung in den Zwischenraum zwischen der Fläche des Bauteils und dem Gehäuse des Kontaktverbinders eindringt, wobei das vordere Ende vorzugsweise abgerundet ist, um hierdurch ein leichtes Einschieben des Riegels in den Zwischenraum zu ermöglichen. Vorzugsweise weist der Riegel ferner benachbart zu seinem vorderen Ende eine Rampe auf, wobei der Querschnitt des Riegels im Bereich der Rampe in Richtung weg von dem vorderen Ende größer wird. Die Rampe liegt dabei vorzugsweise benachbart zu dem Gehäuse des Kontaktverbinders, wenn der Riegel in dem Zwischenraum zwischen der Fläche des Bauteils und dem Gehäuse des Kontaktverbinders positioniert und insbesondere eingeschoben ist. Vorzugsweise geht die Rampe an ihrem entfernt zu dem vorderen Ende des Riegels liegenden Ende in die oben erwähnte Nut zur Verrastung des Riegels über, wodurch auf einfache Weise die sofortige Verrastung nach Einschieben des Riegels sichergestellt wird.
  • Ein benutzerfreundliches Einschieben des Riegels in den Zwischenraum wird in einer bevorzugten Ausführungsform durch eine Druckfläche am Riegel erreicht, welche an dem entgegengesetzt zum vorderen Ende liegenden Ende des Riegels ausgebildet ist und über welche der Riegel durch einen Benutzer in den Zwischenraum einschiebbar ist. Eine gute Verspannung zwischen Kontaktverbinder und Anschluss wird in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht, dass eine Seite des Riegels auf der Fläche des Bauteils, welche den Zwischenraum begrenzt, im Wesentlichen vollflächig aufliegt, wenn der Riegel in den Zwischenraum positioniert und insbesondere eingeschoben ist.
  • Neben dem oben beschriebenen Kontaktverbinder betrifft die Erfindung ferner ein elektrisches Bauteil, insbesondere einen Stellantrieb, umfassend ein Gehäuse mit einem starr an dem Gehäuse ausgebildeten Anschluss, wobei der Anschluss mit dem oben beschriebenen erfindungsgemäßen Kontaktverbinder verbunden ist und der Riegel des Kontaktverbinders zumindest teilweise derart in einen Zwischenraum zwischen einer Fläche des Gehäuses des Bauteils und dem Gehäuse des Kontaktverbinders positionierbar oder positioniert ist, dass eine Verspannung zwischen Kontaktverbinder und Anschluss bewirkt wird. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das elektrische Bauteil ein Stellantrieb, welcher derart ausgestaltet ist, dass er im Betrieb die Verstellung eines Ventils bewirkt, insbesondere eines Abgasrückführventils in einem Kraftfahrzeug.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Figuren detailliert beschrieben.
  • Es zeigen:
    • 1 eine perspektivische Ansicht eines Stellers mit einem daran vorgesehenen Anschluss zur Verbindung mit einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktverbinders;
    • 2 und 3 zwei perspektivische Ansichten einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kontaktverbinders zur Verbindung mit dem Anschluss des Stellers gemäß 1;
    • 4 eine perspektivische Ansicht des Stellers gemäß 1 mit daran angebrachtem Kontaktverbinder gemäß 2 bzw. 3; und
    • 5 eine Schnittansicht des oberen Teils des Stellers mit daran angeschlossenem Kontaktelement entlang der Linie A-A der 4.
  • 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen an sich bekannten Steller 1 mit einem darin enthaltenen elektrischen Stellantrieb zur Verstellung einer (nicht gezeigten) Welle, mit der über eine Kurvenscheibe ein Abgasrückführventil in einem Kraftfahrzeug betätigt wird. Der Steller umfasst ein Gehäuse mit einem unteren topfförmigen Abschnitt 2 und einem darauf aufgesetzten Deckel 3. Am Boden des topfförmigen Abschnitts 2 befinden sich vier Muttern 4 zum Verbinden des Stellers mit dem Gehäuse, in dem das Abgasrückführventil vorgesehen ist. Im unteren Teil des Gehäuseabschnitts 2 ist ein Torquemotor vorgesehen, der die zur Betätigung des Abgasrückführventils vorgesehene Welle, welche sich durch den Boden in das Innere des Abschnitts 2 erstreckt, verstellt. Im oberen Teil des Gehäuses unter dem Deckel 3 ist ein Sensor integriert, mit dem berührungslos die Winkelposition der Welle detektiert wird. Zur elektrischen Ansteuerung des Stellers und zum Auslesen der Daten des Sensors ist auf der Oberseite des Deckels 3 ein als Buchse ausgebildeter Aggregate-Anschluss 5 vorgesehen, der mit einem Kabelbaum der Kraftfahrzeugelektrik über einen Kontaktverbinder verbunden ist, der nicht aus 1 ersichtlich ist. Unterhalb des Aggregate-Anschlusses sind zwei sich zum Rand des Deckels 3 erstreckende, parallele Schienen 301 sowie eine mit der Unterseite des Anschlusses verbundene Schiene 302 ausgebildet.
  • Der Anschluss 5 weist zur elektrischen Verbindung mit dem Kontaktverbinder fünf Pins 6 auf, von denen in 1 lediglich drei ersichtlich sind. Diese Pins sind innerhalb des Hohlraums der Buchse des Aggregate-Anschlusses 5 angeordnet. Bei dem Aggregate-Anschluss 5 handelt es sich um einen an sich bekannten Anschluss zur Verbindung mit einem sog. MLK-Stecker, der vom VDA (VDA = Verband der Automobilindustrie) spezifiziert ist und häufig in Kraftfahrzeugen zur elektrischen Kontaktierung verwendet wird. Die Erfindung betrifft dabei eine Abwandlung eines an sich bekannten MLK-Steckers. An der Oberseite des Aggregate-Anschlusses 5 ist ferner eine T-förmige Nase 501 vorgesehen, welche mit einem entsprechenden, an sich bekannten CPA-Riegel des MLK-Steckers wechselwirkt. Der Deckel 3 wird über entsprechende Nasen 7 am topfförmigen Abschnitt 2, welche in korrespondierende, am Deckel ausgebildete Öffnungen 8 eingreifen, auf dem topfförmigen Abschnitt gehalten. Der Steller der 1 ist an sich aus dem Stand der Technik bekannt, so dass auf eine weitere detaillierte Beschreibung der Ausgestaltung des Stellers verzichtet werden kann.
  • 2 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Kontaktverbinder gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Der Kontaktverbinder umfasst einen Stecker 9 mit einem äußeren Steckergehäuse 12, in dessen Innerem sich ein Innenteil 11 befindet, an dem fünf elektrische Kontaktelemente in der Form von Kontaktöffnungen 10 vorgesehen sind, in welche die entsprechenden Kontaktpins 6 des Aggregate-Anschlusses 5 der 1 bei der Verbindung des Steckers mit dem Anschluss eingeschoben werden. Bei der Verbindung des Steckers 9 mit dem Aggregate-Anschluss 5 greift dabei die Buchse des Aggregate-Anschlusses in einen entsprechenden Hohlraum zwischen dem äußeren Gehäuse 12 und dem Innenteil 11 des Steckers ein.
  • An der Oberseite des Steckers 9 ist eine Aufnahme 13 vorgesehen, in der sich der bereits zuvor erwähnte CPA-Riegel 14 befindet, der am hinteren Ende aus der Aufnahme 13 herausragt. Der CPA-Riegel wechselwirkt dabei in an sich bekannter Weise mit der entsprechenden T-förmigen Nase 501 des Aggregate-Anschlusses der 1 und ermöglicht auf diese Weise eine Verrastung zwischen Stecker 9 und Aggregate-Anschluss 5. Durch Druck auf die Oberseite des aus der Aufnahme 13 herausragenden Endes des CPA-Riegels 14 kann dabei ein Entriegeln der Steckverbindung zwischen Stecker 9 und Aggregate-Anschluss 5 bewirkt werden. Da die Funktionsweise des CPA-Riegels 14 in Wechselwirkung mit dem Aggregate-Anschluss 5 an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist, wird auf eine detaillierte Beschreibung des mechanischen Zusammenwirkens dieser Komponenten verzichtet.
  • Am hinteren Ende des Steckers 9 ist eine Abdeckkappe 15 vorgesehen, welche zum Schutz gegen Spritzwasser dient und aus der sich ein Kabelbaum 16 heraus erstreckt, dessen einzelne Kabel wiederum mit den entsprechenden Kontaktelementen 10 des Steckers 9 verbunden sind. Die Abdeckkappe weist an der Oberseite einen flexiblen Wulst 151 auf, an dem die Abdeckkappe zur Entfernung von dem Stecker aufgeklappt werden kann. Der in 2 gezeigte Stecker 9 unterscheidet sich von an sich bekannten MLK-Steckern darin, dass ein in 2 lediglich teilweise sichtbarer Riegel 17 im Bereich der Unterseite des Steckers vorgesehen ist. Mit diesem Riegel wird eine Verspannung des Steckers 9 mit dem Anschluss 5 erreicht, wie im Folgenden noch näher erläutert wird. Der Riegel 17 ist dabei in einem entsprechenden Profil 18 geführt, welches in der Ausführungsform der 2 an der Abdeckkappe 15 ausgebildet ist.
  • 3 zeigt nochmals eine perspektivische Ansicht des unteren Bereichs des Steckers 9 der 2. Der Stecker ist dabei mit seinem Riegel 17 in einer entsprechenden Verriegelungsposition wiedergegeben, in welcher der Riegel auf der Oberseite des Deckels 3 aufliegt. Aus Übersichtlichkeitsgründen ist der Deckel 3 in 3 nicht dargestellt. Man erkennt in 3 insbesondere, dass der Riegel 17 in einem rechteckigen, an der Abdeckkappe ausgebildeten Profil geführt ist und eine im Wesentlichen quaderförmige Grundform mit einem abgerundeten vorderen Ende 19 aufweist. Das heißt, die ebene Unterseite 20 des Riegels geht am vorderen Ende des Riegels in eine entsprechende Rundung 19 über. Aus 3 ist ferner eine an der Abdeckkappe vorgesehene Nase 21 ersichtlich, welche in eine entsprechende Öffnung der Abdeckkappe eingreift. Über diese Verbindung werden die beiden, über den Wulst 151 auseinander klappbaren Teile der Abdeckkappe 15 zusammengehalten.
  • Das vordere Ende der Abdeckkappe 15 greift dabei im Zustand der 3 in einen entsprechenden Kragen 22 des Steckers 9 ein. Von diesem Kragen ist in 3 nur ein kleiner Abschnitt ersichtlich. Der Kragen ist umlaufend um eine hintere Öffnung des Steckers 9 angeordnet, wobei über diese Öffnung die Kabel des Kabelbaums 16 in den Stecker 9 hineingeführt werden. In einem Abschnitt des Kragens 22, der nicht von dem vorderen Ende der Abdeckkappe umgeben ist, greift eine entsprechende Nut des Riegels 17 ein, wodurch eine Verrastung des Riegels gegenüber dem Stecker erreicht wird, wie noch in Bezug auf 5 beschrieben wird. Man erkennt in 3 ferner, dass an der Unterseite des Steckers 9 ein Schlitz 901 vorgesehen ist, der im Verbindungszustand mit dem Anschluss 5 die Schiene 302 des Deckels der 1 aufnimmt. Der Riegel 17 ist dann zwischen den beiden Schienen 301 des Deckels 3 positioniert.
  • 4 zeigt nochmals zur Verdeutlichung den Steller 1 der 1 mit daran angeschlossenem Stecker 9 gemäß 2 bzw. 3. Man erkennt, dass das Innenteil 11 des Steckers 9 in der Buchse des Aggregate-Anschlusses 5 aufgenommen ist, wobei die Buchse wiederum vom Steckergehäuse 12 umgeben ist. Der Riegel ist dabei in seiner Verriegelungsposition angeordnet, in der die vor dem Profil 18 liegende Unterseite 20 des Riegels auf der Oberseite des Deckels 3 aufliegt. Aus 4 ist ferner eine Teilung 23 ersichtlich, an der die Abdeckkappe 15 geteilt ist, wobei die zwei Teile der Abdeckkappe über den Wulst 151 miteinander verbunden sind. Über die bereits zuvor erwähnte Nase 21 werden die beiden Teile der Abdeckkappe aneinander gedrückt und durch Anheben der Öffnung, in der sich die Nase 21 befindet, kann die Abdeckkappe 15 nach oben aufgeklappt werden und vom Stecker 9 entfernt werden.
  • Die erfindungswesentliche Funktion des Riegels 17 wird nunmehr anhand der 5 erläutert. 5 zeigt dabei eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der 4 durch den oberen Bereich des Stellers. Es werden dabei im Folgenden nur erfindungsrelevante Details der 5 erläutert. Man erkennt in 5, dass das vordere Ende einer Welle 24, welche über einen (nicht gezeigten) Torquemotor zur Veränderung der Ventilstellung des Abgasrückführventils verdreht wird, im Inneren des Gehäuses des Stellers angeordnet ist. Über entsprechende Sensierungselemente an der Unterseite des Deckels 3 wird dabei berührungslos die Position der Welle 24 sensiert. Zum Auslesen der sensierten Daten und zum Ansteuern des Torquemotors sind die elektrischen Pins 6 mit den entsprechenden Kontaktöffnungen 10 verbunden, um hierdurch eine elektrische Kontaktierung mit der Elektrik des Kraftfahrzeugs über dem Kabelbaum 16 zu erreichen. Die Kabel des Kabelbaums 16 werden dabei über einen durch die Abdeckkappe 15 gebildeten Hohlraum 25 in das Innere des Steckers 9 geführt. Aus 5 wird ferner ersichtlich, dass benachbart zum vorderen abgerundeten Ende 19 an der Oberseite des Riegels 17 eine Rampe 26 ausgebildet ist, an welche sich die bereits zuvor erwähnte Nut 27 an der Oberseite des Riegels 17 anschließt.
  • Vor dem Einführen des Steckers 9 in den Aggregate-Anschluss 5 befindet sich der Riegel 17 zunächst in einer Vorraststellung, in welcher der Riegel gegenüber der in 5 gezeigten Position in Richtung des Pfeils P in etwa um den in 5 mit d angedeuteten Versatz aus dem Profil 18 herausgezogen ist. Nachdem der Stecker 9 in den Aggregate-Anschluss 5 bis zum Anschlag eingeführt wurde, ist das vordere Ende 19 des Riegels noch um den Abstand d nach rechts versetzt. Um nunmehr eine Verspannung zwischen dem Gehäuse 12 des Steckers 9 und dem Anschluss 5 zu bewirken, wird der Riegel 17 durch eine Druckausübung an seinem hinteren Ende 28 entgegen der Pfeilrichtung P nach innen gedrückt. Dies führt zum Anheben des Kragens 22, der über die Rampe 26 nach oben gedrückt wird. Gleichzeitig liegt die Unterseite 20 des Riegels plan auf der Oberseite des Deckels 3 auf, wodurch der Deckel ein Widerlager für die Verspannung bildet. Aufgrund der rampenförmigen Ausgestaltung wird ein gutes Einschieben des Riegels ohne Verklemmungen erreicht.
  • Schließlich erreicht der Riegel seine Rastposition, in welcher der Kragen 22 des Steckers 9 in die Nut 26 eingreift. Die Nut weist dabei eine Tiefe auf, so dass selbst nach dem Einspringen des Kragens in die Nut der Riegel 17 gegen das Steckergehäuse 12 drückt. Da der Aggregate-Anschluss 5 starr mit dem Deckel 3 verbunden ist, wird auf diese Weise eine Verspannung zwischen dem Stecker 9 und dem Aggregate-Anschluss 5 erreicht. Hierdurch wird eine Relativbewegung zwischen dem Stecker 9 und dem Aggregate-Anschluss 5 in Folge von Schwingungen während der Fahrt des Kraftfahrzeugs weitestgehend vermieden. Als Folge wird entsprechender Kontaktverschleiß zwischen den Kontaktelementen 10 des Steckers 9 und den Pins 6 des Aggregate-Anschlusses 5, der bei herkömmlichen MLK-Steckern ohne Verspannriegel 17 auftritt, deutlich vermindert.

Claims (18)

  1. Elektrischer Kontaktverbinder (9) zur Verbindung mit einem starr an einem Bauteil (3) ausgebildeten Anschluss (5), insbesondere in einem Kraftfahrzeug, umfassend einen oder mehrere, an oder in einem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) vorgesehene Kontakte (10), wobei im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) eine elektrische Kontaktierung von einem oder mehreren Kontaktelementen (6) des Anschlusses (5) durch den oder die Kontakte (10) des Kontaktverbinders (9) erfolgt und ferner ein Zwischenraum zwischen einer Fläche des Bauteils (3) und dem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) ausgebildet ist, wobei der elektrische Kontaktverbinder (9) einen Riegel (17) aufweist, der im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) zumindest teilweise derart in den Zwischenraum positionierbar ist, dass eine Verspannung zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktverbinder (9) eine mit dem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) verbundene Schutzkappe (15) umfasst und der Riegel (17) in einer an der Schutzkappe (15) vorgesehenen Führung (18) geführt ist.
  2. Kontaktverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktverbinder (9) ein Kontaktstecker zum Aufstecken auf den Anschluss (5) ist, insbesondere ein MLK-Stecker.
  3. Kontaktverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktverbinder (9) dazu eingerichtet ist, mit dem Anschluss (5) eines solchen Bauteils (3) verbindbar zu sein, so dass sich die Fläche des Bauteils (3) im Verbindungszustand zwischen dem Kontaktverbinder (9) und dem Anschluss (5) in die Kontaktierungsrichtung erstreckt, in welche die elektrische Kontaktierung der Kontaktelemente (6) des Anschlusses (5) durch den oder die Kontakte (10) des Kontaktverbinders (9) erfolgt.
  4. Kontaktverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (18) ein dem Querschnitt des Riegels (17) entsprechendes Profil ist, in dem der Riegel (17) aufgenommen ist und in seiner Längsrichtung verschiebbar ist.
  5. Kontaktverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) in einer weiteren Führung am Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) geführt ist.
  6. Kontaktverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktverbinder (9) eine Öffnung zur Zuführung von elektrischer Verkabelung (16) aufweist, wobei die Öffnung im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) an einem entfernt vom Anschluss (5) liegenden Ende des Kontaktverbinders (9) angeordnet ist.
  7. Kontaktverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (15) an der Öffnung befestigt ist.
  8. Kontaktverbinder nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung des Kontaktverbinders ein Kragen (22) ausgebildet ist.
  9. Kontaktverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) eine Nut (27) aufweist, in welche ein Vorsprung am Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) eingreift, wenn der Riegel (17) im Verbindungszustand zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) in den Zwischenraum positioniert ist.
  10. Kontaktverbinder nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung Teil des Kragens (22) ist.
  11. Kontaktverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) ein vorderes Ende (19) aufweist, über welches der Riegel (17) durch eine Schiebebewegung in den Zwischenraum eindringt, wobei das vordere Ende (19) vorzugsweise abgerundet ist.
  12. Kontaktverbinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) benachbart zu seinem vorderen Ende (19) eine Rampe (26) aufweist, wobei der Querschnitt des Riegels (17) im Bereich der Rampe (26) in Richtung weg von dem vorderen Ende (19) größer wird.
  13. Kontaktverbinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (26) benachbart zu dem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) liegt, wenn der Riegel (9) in dem Zwischenraum positioniert ist.
  14. Kontaktverbinder nach Anspruch 12 oder 13 in Kombination mit Anspruch 9 oder 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (26) an ihrem entfernt zu dem vorderen Ende (19) des Riegels (17) liegenden Ende in die Nut (27) übergeht.
  15. Kontaktverbinder nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (17) eine Druckfläche (27) aufweist, welche an dem entgegengesetzt zum vorderen Ende (19) liegenden Ende des Riegels (9) ausgebildet ist und über welche der Riegel (17) durch einen Benutzer in den Zwischenraum einschiebbar ist.
  16. Kontaktverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktverbinder (9) dazu eingerichtet ist, mit dem Anschluss (5) eines solchen Bauteils (3) verbindbar zu sein, so dass eine Seite (20) des Riegels auf der Fläche des Bauteils (3) im Wesentlichen vollflächig aufliegt, wenn der Riegel (17) in den Zwischenraum positioniert ist.
  17. Elektrisches Bauteil, insbesondere Stellantrieb (1), umfassend ein Gehäuse (2, 3) mit einem starr an dem Gehäuse (2, 3) ausgebildeten Anschluss (5), dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (5) mit einem Kontaktverbinder (9) nach einem der vorhergehenden Ansprüche verbunden ist und der Riegel (17) des Kontaktverbinders (9) zumindest teilweise derart in den Zwischenraum zwischen der Fläche des Gehäuses (2, 3) des Bauteils (1) und dem Gehäuse (12) des Kontaktverbinders (9) positionierbar oder positioniert ist, dass eine Verspannung zwischen Kontaktverbinder (9) und Anschluss (5) bewirkt wird.
  18. Bauteil nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (1) ein Stellantrieb ist, welcher derart ausgestaltet ist, dass er im Betrieb die Verstellung eines Ventils bewirkt, insbesondere eines Abgasrückführventils in einem Kraftfahrzeug.
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