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DE102009022547A1 - Ratschenschlüssel mit einer Schaltvorrichtung - Google Patents

Ratschenschlüssel mit einer Schaltvorrichtung Download PDF

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DE102009022547A1
DE102009022547A1 DE102009022547A DE102009022547A DE102009022547A1 DE 102009022547 A1 DE102009022547 A1 DE 102009022547A1 DE 102009022547 A DE102009022547 A DE 102009022547A DE 102009022547 A DE102009022547 A DE 102009022547A DE 102009022547 A1 DE102009022547 A1 DE 102009022547A1
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DE
Germany
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hole
pawl
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recess
ratchet wrench
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Application number
DE102009022547A
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English (en)
Inventor
Bobby Hu
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/46Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle
    • B25B13/461Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member
    • B25B13/462Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member the ratchet parts engaging in a direction radial to the tool operating axis
    • B25B13/465Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member the ratchet parts engaging in a direction radial to the tool operating axis a pawl engaging an internally toothed ring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/0007Connections or joints between tool parts
    • B25B23/0035Connection means between socket or screwdriver bit and tool

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)
  • Toys (AREA)

Abstract

Ratschenschlüssel mit einem Kopfabschnitt (11), der ein Durchgangsloch (13) aufweist, in welchem ein Abtriebselement (20) drehbar aufgenommen ist. In einem Aufnahmeraum (22) des Abtriebselements (20) ist eine Klinke (30) schwenkbar aufgenommen. An einem Endabschnitt (54) des Abtriebselements (20) ist ein Schaltelement (42) drehbar angebracht. In dem Abtriebselement (20) ist ein Betätigungselement (41) aufgenommen, das relativ zu dem Abtriebselement (20) und dem Schaltelement (42) zwischen einer Kupplungsposition und einer Freigabeposition bewegbar ist. Wenn das Betätigungselement (41) in der Kupplungsposition ist, sind das Steuerelement (42) und das Betätigungselement (41) relativ zu dem Abtriebselement (20) zwischen einer ersten und einer zweiten Betätigungsstellung drehbar, und mit dem anderen Endabschnitt (56) des Abtriebselements (20) kann ein Steckschlüsseleinsatz im Eingriff sein. Wenn das Betätigungselement (41) in der Freigabeposition ist, kann der Steckschlüsseleinsatz von dem anderen Endabschnitt (56) des Abtriebselements (20) entfernt werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung und insbesondere einen Ratschenschlüssel mit einer Schaltvorrichtung.
  • Aus der Taiwan'schen Patentveröffentlichung No. 235541 ist ein Ratschenschlüssel bekannt, der zwei Klinken aufweist, die in einem Drehabschnitt, welcher zwei Kugeln aufweist, jeweils um eine Achse schwenkbar aufgenommen sind. Eine federvorgespannte Drückstange erstreckt sich aus dem Drehabschnitt heraus und weist an ihrem einen Ende einen verbreiterten Kopf und an ihrem anderen Ende einen ausgesparten Bereich auf. In dem ausgesparten Bereich ist eine in einen Sockel/Abtriebszapfen eingreifende Kugel aufgenommen. Jede Klinke weist eine Innenfläche mit einer Nut auf, die zwei Flächen hat. Jede Kugel ist federvorgespannt zum alternativen Drücken gegen eine der zwei Flächen der Klinken. Ein derartiger Ratschenschlüssel kann mit einem Steckschlüsseleinsatz so in Eingriff gebracht werden, dass von diesem ein Befestigungselement in eine von zwei Betätigungsrichtungen gedreht werden kann und ein freies Drehen in die entgegengesetzte Richtung möglich ist. Wenn der verbreiterte Kopf der Drückstange gedrückt wird, kann die in den Sockel eingreifende Kugel in dem ausgesparten Bereich aufgenommen werden, so dass der Steckschlüsseleinsatz von dem Ratschenschlüssel entfernt werden kann. Jedoch kann der verbreiterte Kopf dazu führen, dass er unbeabsichtigt gedrückt wird, wenn der Ratschenschlüssel innerhalb eines kleinen Arbeitsraums/Zugangsbereichs benutzt wird, was dazu führen kann, dass der Steckschlüsseleinsatz unerwünschterweise außer Eingriff gebracht wird. Darüber hinaus ist die Durchmesserdifferenz zwischen dem verbreiterten Kopf und dem übrigen Abschnitt der Drückstange so groß, dass eine große Menge an Material zum Herstellen der Drückstange verschwendet wird. Zum Herstellen wird viel Zeit benötigt und die Kosten sind hoch. Außerdem tritt im Verbindungsbereich zwischen dem verbreiterten Kopf und dem übrigen Abschnitt der Drückstange Spannungskonzentration auf, so dass die Drückstange in dem Verbindungsbereich brechen kann.
  • Demzufolge besteht ein Bedarf an einem Ratschenschlüssel, der eine stabile Struktur hat und eine zuverlässige Betätigung innerhalb eines geringen Arbeitsbereichs gewährleistet.
  • Dieser Bedarf wird durch Bereitstellen eines Ratschenschlüssels gedeckt, der einen Kopfabschnitt und einen Handgriff aufweist, welcher mit dem Handgriff verbunden ist. Der Kopfabschnitt weist eine erste Seite und eine zweite Seite auf. Der Kopfabschnitt weist ferner ein Durchgangsloch auf, das sich von der ersten Seite zu der zweiten Seite durch den Kopfabschnitt hindurch erstreckt und an seiner Innenumfangsfläche eine Verzahnung mit einer Mehrzahl von Zähnen aufweist. In dem Durchgangsloch ist ein Abtriebselement drehbar aufgenommen, das einen ersten Endabschnitt und einen zweiten Endabschnitt aufweist. Der erste Endabschnitt des Abtriebselements weist einen Aufnahmeraum auf. Das Abtriebselement weist ferner ein Loch auf, das zu dem Aufnahmeraum hin offen ist. Der zweite Endabschnitt des Abtriebselements weist ein sich in Radialrichtung erstreckendes Querloch auf, in welchem eine Kugel aufgenommen ist, die zum Kuppeln mit einem Steckschlüsseleinsatz geeignet ist. In dem Aufnahmeraum ist eine Klinke schwenkbar aufgenommen. Die Klinke weist ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Innenseite auf, die sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende erstreckt. Das erste Ende der Klinke weist eine erste Verzahnung mit einer Mehrzahl von Zähnen auf und das zweite Ende der Klinke weist eine zweite Verzahnung mit einer Mehrzahl von Zähnen auf. Die Innenseite der Klinke weist eine erste Positionierfläche und eine zweite Positionierfläche auf. Ein Schaltelement ist an den ersten Endabschnitt des Abtriebselements drehbar anmontiert und weist ein Eingriffsloch auf. In dem Loch des Abtriebselements ist ein Betätigungselement zwischen einer ersten Betätigungsstellung und einer zweiten Betätigungsstellung drehbar aufgenommen. Das Betätigungselement ist relativ zu dem Schaltelement und zu dem Abtriebselement zwischen einer Kupplungsposition und einer Freigabeposition bewegbar. Zwischen dem Betätigungselement und dem Abtriebselement ist eine Feder angeordnet, welche das Betätigungselement in die Kupplungsposition drückt. Das Betätigungselement weist einen ersten Endabschnitt mit einem Eingriffsabschnitt auf. Das Betätigungselement weist ferner einen zweiten Endabschnitt mit einer Aussparung auf, die von dem Eingriffsabschnitt einen Abstand aufweist. Die Aussparung nimmt eine Kugel auf. In dem Betätigungselement ist eine Drückbaugruppe angeordnet, die ein Federelement und ein Drückteil aufweist, das von dem Federelement vorgespannt ist zum Drücken gegen die erste Positionierfläche oder gegen die zweite Positionierfläche der Klinke, so dass entsprechend der ersten Betätigungsstellung oder der zweiten Betätigungsstellung des Betätigungselements die erste Verzahnung oder die zweite Verzahnung der Klinke mit der Verzahnung des Kopfabschnitts in Eingriff ist.
  • Wenn das Betätigungselement in der Kupplungsposition ist, ist der Eingriffsabschnitt des Betätigungselements mit dem Eingriffsloch des Schaltelements in Eingriff, so dass ein gemeinsames Drehen des Schaltelements und des Betätigungselements zwischen den Betätigungsstellungen erfolgen kann, wobei die erste Kugel von der Aussparung derart gedrückt (vorgeschoben) wird, dass die Kugel zum Kuppeln mit dem Steckschlüsseleinsatz aus dem Querloch herausragt. Wenn andererseits das Betätigungselement in der Freigabeposition ist, kann die Kugel in Radialrichtung in die Aussparung hinein bewegt werden, so dass ein Entfernen des Steckschlüsseleinsatzes vom zweiten Endabschnitt des Abtriebselements erfolgen kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Schaltelement eine Innenseite und eine Außenseite auf. Das Eingriffsloch erstreckt sich von der Innenseite her durch die Außenseite hindurch. Das Schaltelement weist in seiner Innenseite ferner eine Ausnehmung auf, die von einer Umfangswand umgeben ist, deren Außendurchmesser größer ist als das Durchgangsloch in dem Kopfabschnitt. Die Innenseite der Umfangswand grenzt drehbar an das erste Ende des Kopfabschnitts an. Die Umfangswand des Schaltelements weist an ihrer Innenumfangsseite eine Nut auf. Die Umfangswand weist ferner eine Aussparung auf, die mit der Nut des Schaltelements in Verbindung steht. Der erste Endabschnitt des Abtriebselements weist in seinem Außenumfang eine Ringnut auf. In der Nut des Schaltelements und in der Ringnut des Abtriebselements ist ein Haltering aufgenommen. Der Haltering weist zwei Nasen auf, die in der Aussparung in der Umfangswand positioniert sind und an den Wandabschnitten, die Aussparung seitlich begrenzen, anliegen.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung anhand von beispielgebenden Ausführungsformen beschrieben. Die Zeichnung zeigt in:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Ratschenschlüssels gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 eine perspektivische Explosionsansicht des Ratschenschlüssels aus 1;
  • 3 eine perspektivische Bodenansicht eines Schaltelements des Ratschenschlüssels aus 1;
  • 4. eine Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels aus 1 entlang der Schnittlinie 4-4;
  • 5. eine Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels aus 1 entlang der Schnittlinie 5-5;
  • 6 eine der 4 ähnlichen Ansicht mit gedrücktem Betätigungselement;
  • 7 eine perspektivische Explosionsansicht des Ratschenschlüssels gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform;
  • 8 eine Querschnittsansicht des Ratschenschlüssels aus 7;
  • 9 eine Teilquerschnittsansicht des Ratschenschlüssels aus 1, bei dem das Betätigungselement in einer ersten Betätigungsstellung ist;
  • 10 eine der 9 ähnliche Ansicht, wobei das Betätigungselement in einer zweiten Betätigungsstellung ist;
  • 11 eine Teilquerschnittsansicht des Ratschenschlüssels aus 7, bei dem das Betätigungselement in einer ersten Betätigungsstellung ist;
  • 12 eine der 10 ähnliche Ansicht, wobei das Betätigungselement in einer zweiten Betätigungsstellung ist;
  • 13 eine perspektivische Bodenansicht eines Schaltelements des Ratschenschlüssels aus 7.
  • Der Ratschenschlüssel gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist insgesamt oder allgemein einen Schlüsselkörper 10 mit einem Kopfabschnitt 11 und einem Handgriff 12 auf, der an dem Kopfabschnitt 11 angeschlossen ist. Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen weist der Kopfabschnitt 11 einen kreisrunden Querschnitt und eine erste Seite 18 und eine zweite Seite 19 auf, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind. Der Kopfabschnitt 11 weist ferner ein im Wesentlichen kreisrundes Durchgangsloch 13 auf, das sich von der ersten Seite 18 aus durch die zweite Seite 19 hindurch erstreckt. Das Durchgangsloch 13 weist an seiner Innenumfangsfläche eine Verzahnung 14 mit einer Mehrzahl von Zähnen auf, die in Dickenrichtung ausgerichtet sind.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen ist das Abtriebselement 20 in dem Durchgangsloch 13 drehbar aufgenommen. Das Abtriebselement 20 weist einen ersten Endabschnitt 54 und einen zweiten Endabschnitt 56 auf, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind. Der erste Endabschnitt 54 weist einen ersten Randabschnitt 70 und einen zweiten Randabschnitt 72 auf, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, und einen den ersten Randabschnitt 70 und den zweiten Randabschnitt 72 miteinander verbindenden Zwischenwandabschnitt 74 auf. Der erste Randabschnitt 70 weist in seinem Außenumfang eine Ringnut 21 auf. Der zweite Randabschnitt 72 weist an seinem Außenumfang einen Flansch 27 auf. Der Flansch 27 grenzt drehbar an die zweite Seite 19 des Kopfabschnitts 11 an. Ferner weist der erste Endabschnitt 54 des Abtriebselements 20 ein axiales Loch 24 auf, das sich von dem ersten Endabschnitt 54 zu dem zweiten Endabschnitt 56 erstreckt. Das Loch 24 kann ein Sackloch oder ein Durchgangsloch sein.
  • Bei der in den 1 bis 6 und 9 bis 10 gezeigten bevorzugten Ausführungsform weist der erste Endabschnitt 54 einen Aufnahmeraum 22 auf, der zwischen dem ersten Randabschnitt 70 und dem zweiten Randabschnitt 72 als radiale Ausnehmung in den ersten Endabschnitt 54 eingeformt ist und zu dem Loch 24 hin offen ist. Bevorzugt hat die radiale Ausnehmung die Form einer im Querschnitt rechteckigen Nut, deren Seiten als Kreisabschnitte ausgebildet sind (siehe 9). Außerdem weisen der erste Randabschnitt 70 und der zweite Randabschnitt 72 jeweils ein erstes durchgehendes axiales Schwenkloch 25 auf, wobei die Schwenklöcher aufeinander ausgerichtet sind und sich bis in den Aufnahmeraum 22 hinein erstrecken (4). Bei der in den 1 und 8 und 11 bis 13 gezeigten bevorzugten Ausführungsform weist der erste Endabschnitt 54 zwei Aufnahmeräume 22 auf, die zwischen dem ersten Randabschnitt 70 und dem zweiten Randabschnitt 72 als radiale Ausnehmungen in den ersten Endabschnitt 54 von entgegengesetzten Seiten her eingearbeitet sind und vermittels des Lochs 24 miteinander in Verbindung stehen, also zueinander offen sind. Außerdem weisen der erste Randabschnitt 70 und der zweite Randabschnitt 72 jeweils ein zweites Schwenkloch 25 auf, wobei die Schwenklöcher aufeinander ausgerichtet sind, den ersten Schwenklöchern 25 diametral entgegengesetzt angeordnet sind und sich bis in den Aufnahmeraum 22 hinein erstrecken. Ferner weist der erste Endabschnitt 54 eine Aufnahme 90 auf, die sich von der freien Oberseite des ersten Randabschnitts 70 in Dickenrichtung des Schlüsselkörpers in den Zwischenwandabschnitt 74 hinein erstreckt und eine Feder 92 und eine Kugel 94 aufnimmt.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen weist das Loch 24, wie aus 4 ersichtlich, im Bereich des ersten Randabschnitts 70 einen ersten abgestuften Abschnitt 85 und im Bereich des zweiten Randabschnitts 72 einen zweiten abgestuften Abschnitt 86 auf, die das Loch 24 vom ersten Endabschnitt 54 her bis in den zweiten Endabschnitt 56 hinein in einen ersten Teilabschnitt 242, einen zweiten Teilabschnitt 244 und einen dritten Teilabschnitt 246 unterteilen, wobei der erste Teilabschnitt 242 einen größeren Durchmesser aufweist als der zweite Teilabschnitt 244, welcher seinerseits einen größeren Durchmesser aufweist als der dritte Teilabschnitt 246. Darüber hinaus weist der zweite Endabschnitt 56 des Abtriebselements 20 die Form eines Abtriebszapfens 23 auf, der außerhalb des Kopfabschnitts 24 positioniert ist und einen viereckigen Querschnitt hat. Der zweite Endabschnitt 56 des Abtriebselements 20 weist ein Querloch 26 auf, in welchem eine Kugel 44 aufgenommen ist und das zu dem dritten Teilabschnitt 246 des Lochs 24 hin offen ist bzw. in diesen einmündet. Der Abtriebszapfen 23 kann mit einem Steckschlüsseleinsatz zum Drehen eines Befestigungselements lösbar gekuppelt werden.
  • Bei der in den 1 bis 6 und 9 bis 10 gezeigten Ausführungsform ist eine Klinke 30 in dem Aufnahmeraum 22 um ihre Mittelachse schwenkbar aufgenommen (2). Die Klinke 30 weist in ihrer Längsrichtung senkrecht zur Dickenrichtung des Schlüsselkörpers ein erstes Ende 60 und ein zweites Ende 62 auf. Das erste Ende 60 der Klinke 30 weist an ihrer radial äußeren Seite eine erste Verzahnung 31 mit einer Mehrzahl von Zähnen auf und das zweite Ende 62 der Klinke 30 weist an ihrer radial äußeren Seite eine zweite Verzahnung 36 mit einer Mehrzahl von Zähnen (9) auf. Die Innenseite 64 der Klinke 30 weist einen Positionierungsabschnitt 32 auf, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform von einer im Querschnitt kreisbogenförmigen Nut mit einer ersten Positionierfläche 321 und einer zweiten Positionierfläche 322 gebildet wird, die zu beiden Seiten der radialen Mittelebene der Klinke 30, in der die Schwenkachse der Klinke 30 enthalten ist, angeordnet sind (9). Die Klinke 30 weist ferner eine axiale Oberseite 66, eine axiale Unterseite 68, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, und ein axiales Stiftloch 33 auf, das sich von der Oberseite 66 her bis durch die Unterseite 68 hindurch erstreckt. Durch die Schwenklöcher 25 des Abtriebselements und das Stiftloch 33 der Klinke 30 hindurch erstreckt sich ein Stift 34, von dem eine Schwenkachse bereitgestellt wird, um die die Klinke 30 schwenkbar ist. Bei der in den 7 und 8 und 11 bis 13 gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind eine erste Klinke 30 und eine zweite Klinke 30 in dem Aufnahmeraum 22 aufgenommen, wobei die Klinken jeweils eine Struktur aufweisen, die im Wesentlichen der Struktur der Klinke 30 entspricht, die anhand der 1 bis 6 und 9 und 10 erläutert wurde. Zusätzlich zu dem ersten Stift 34, der sich durch die ersten Schwenklöcher 25 des Abtriebsteils 20 und das Stiftloch 33 der ersten Klinke 30 erstreckt, erstreckt sich ein zweiter Stift 34 durch die zweiten Schwenklöcher 25 des Abtriebsteils 20 und das Stiftloch 33 der zweiten Klinke 30, wobei von dem zweiten Stift 34 eine zweite Schwenkachse bereitgestellt wird, um die die zweite Klinke 30 schwenkbar ist.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen weist der Ratschenschlüssel ferner eine Schaltvorrichtung 40 auf, die ein Betätigungselement 41 und ein Schaltelement 42 aufweist. Das Betätigungselement 41 weist einen radial größeren Abschnitt 414 und einen radial kleineren Abschnitt 416 auf, dessen Durchmesser kleiner ist als jener des größeren Abschnitts 414. An einem Ende des größeren Abschnitts 414 entfernt von dem kleineren Abschnitt 416 ist ein Kopf mit einem unrunden Eingriffsabschnitt 411 ausgebildet. Der Eingriffsabschnitt 411 hat einen größeren Durchmesser als der größere Abschnitt 414 und weist einen hexagonalen Querschnitt mit sechs Flächen 418 auf, die sich in Dickenrichtung des Schraubenschlüssels erstrecken. Der größere Abschnitt 414 weist ein Radialloch 413 auf, das sich in Radialrichtung senkrecht zur Dickenrichtung des Schraubenschlüssels in den größeren Abschnitt 414 hinein erstreckt. Bei der in den 1 bis 6 und 9 bis 10 gezeigten Ausführungsform ist das Radialloch 413 ein Blindloch bzw. ein Sackloch. Bei der in den 7 und 8 und 11 bis 13 gezeigten Ausführungsform ist das Radialloch 413 ein Durchgangsloch.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen ist in einem Endabschnitt des kleineren Abschnitts 416 entfernt von dem größeren Abschnitt 414 eine seitliche Aussparung 412 in Form einer abgestuften Vertiefung eingeformt. Die Aussparung 412 in Form einer beispielsweise zweistufig abgestuften Vertiefung weist einen Abschnitt auf, der tiefer eingeformt ist und einen Abschnitt auf, der diesem gegenüber weniger tief eingeformt, das heißt, flacher ist. In dem Querloch 26 des Abtriebselements 20 und der Aussparung 412 des Betätigungselements 41 ist eine Kugel 44 aufgenommen. Normalerweise wird die Kugel 44 von der Bodenfläche des weniger tief eingeformten Abschnitts der Aussparung 412 in eine Position gedrückt, in welcher die Kugel zum Kuppeln mit einem Steckschlüsseleinsatz teilweise aus dem Querloch 26 herausragt.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen weist das Schaltelement 42 eine Innenseite 427 und eine Außenseite 429, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, und ein unrundes Eingriffsloch 421 auf, das sich in der Mitte von der Innenseite 427 her bis durch die Außenseite 429 hindurch erstreckt. Das Eingriffsloch 427 weist eine Mehrzahl von das Eingriffsloch 427 begrenzende Flächen 430 auf, die sich in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers erstrecken, wobei das Eingriffsloch 427 gemäß der in den 1 bis 13 gezeigten bevorzugten Ausführungsformen einen hexagonalen Querschnitt aufweist. Das Schaltelement 42 weist an der Innenseite 427 ferner eine Ausnehmung 428 auf, die von einer Umfangswand 420 begrenzt ist, deren Außendurchmesser größer ist als das Durchgangsloch 13 in dem Kopfabschnitt 11. Am Außenumfang der Umfangswand 420 ist ein Anti-Rutsch-Profil 422 ausgebildet. Ferner weist die Umfangswand 420 an ihrer Innenumfangsseite eine umlaufende Nut 423 auf. Die Umfangswand 420 weist ferner eine Aussparung 424 auf, die von zwei Endflächen 432 begrenzt ist und in die die Nut 423 einmündet. Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen weist das Schaltelement 42 ferner eine erste Positionieraussparung 96 und eine zweite Positionieraussparung 98 auf, die in der Bodenwand der Ausnehmung 428 ausgebildet sind.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen ist in der Nut 423 des Schaltelements 42 einerseits und in der Ringrille 21 des Abtriebselements 20 andererseits ein bevorzugt offener Haltering 425 aufgenommen, welcher zwei radial nach außen ragende Nasen bzw. Vorsprünge 426, bevorzugt in Form abgewinkelter freier Enden, aufweist, die in der Aussparung 424 aufgenommen sind und an den die Aussparung 424 seitlich begrenzenden radialen Endflächen 432 anliegen. Auf diese Weise ist das Schaltelement 42 um den ersten Endabschnitt 54 des Abtriebselements 20 herum drehbar anmontiert. Die Innenumfangsfläche der Umfangswand 420 des Schaltelements 42 grenzt drehbar an das erste Ende 18 des Kopfabschnitts 11 an und der Flansch 27 des Abtriebselements 20 grenzt drehbar an die zweite Seite 19 des Kopfabschnitts 11 an, so dass verhindert wird, dass das Abtriebselement 20 und der Kopfabschnitt 11 außer Eingriff gelangen. Der Eingriffsabschnitt 411 des Betätigungselements 41 ist im Normalfall mit dem Eingriffsloch 421 des Schaltelements 42 im Eingriff, wobei die Flächen 418 des Eingriffsabschnitts 411 an den Flächen 430 des Eingriffslochs 421 axial verschiebbar anliegen, so dass ein gemeinsames Drehen des Steuerelements 42 und des Betätigungselements 41 relativ zu dem Abtriebselement 20 möglich ist, während eine Bewegung des Betätigungselements 41 relativ zu dem Steuerelement 42 und dem Abtriebselement 20 in Dickenrichtung des Schlüsselkörpers möglich ist.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen erstreckt sich das Betätigungselement 41 drehbar durch das Loch 24 des Abtriebselements 20, wobei der im Durchmesser kleinere Abschnitt 416 in dem dritten Teilabschnitt 246 des Lochs 24 aufgenommen ist und der im Durchmesser größere Abschnitt 414 in dem zweiten Teilabschnitt 244 des Lochs 24 aufgenommen ist. Zwischen einer Endfläche des größeren Abschnitts 414 (d. h. einer Schulter zwischen größerem Abschnitt 414 und kleinerem Abschnitt 416) und dem zweiten abgestuften Abschnitt 86 des Lochs 24 (d. h. einer Schulter zwischen dem zweiten Teilabschnitt 244 und dem dritten Teilabschnitt 246) ist eine Feder 43 positioniert und abgestützt. Das Betätigungselement 41 wird von der Feder 43 in die Kupplungsposition gedrückt, wodurch die Kugel 44 von der Bodenfläche des weniger tief ausgesparten Abschnitts der Aussparung 412 (4) aus dem Querloch 26 teilweise herausgedrückt wird, so dass ein sicheres Kuppeln bzw. Verbinden zwischen dem Abtriebszapfen 23 und dem Steckschlüsseleinsatz erreicht wird. Es ist zu beachten, dass der Eingriffsabschnitt 411 des Betätigungselements 41 mit dem Eingriffsloch 421 des Schaltelements 42 im Eingriff ist, wenn sich das Betätigungselement 41 in der Kupplungsposition befindet.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen weist der Ratschenschlüssel ferner eine Drückbaugruppe 50 auf, mittels welcher die Klinke 30 in Position gehalten wird. Die Drückbaugruppe 50 ist in dem Radialloch 413 des Betätigungselements 41 aufgenommen. Bei der in den 1 bis 6 und 9 bis 10 gezeigten Ausführungsform weist die Drückbaugruppe 50 ein Drückteil 52, das in Form einer Kugel dargestellt ist, und ein Federelement 51 auf, das in Form einer Schraubenfeder dargestellt ist. Das Federelement 51 drückt das Drückteil 52 derart, dass es teilweise aus dem Radialloch 413 herausragt und gegen den Positionierungsabschnitt 32 der Klinke 30 drückt. Bei der in den 7 und 8 und 11 bis 13 gezeigten Ausführungsform weist die Drückbaugruppe 50 ein erstes und ein zweites Drückteil 52, die jeweils in Form einer Kugel dargestellt sind, und ein Federelement 51 auf, das in Form einer Schraubenfeder dargestellt ist. Von dem Federelement 51 werden das erste und das zweite Drückteil 52 in einander entgegengesetzte Richtung derart gedrückt (vorgespannt), dass jedes der Drückteile 52 aus der entsprechenden Seite des Radiallochs 413 teilweise herausragt und gegen den jeweils zugeordneten Positionierungsabschnitt 32 der ersten Klinke 30 bzw. der zweiten Klinke 30 drückt.
  • Nachfolgend werden die Betätigung und einige der Vorteile des Ratschenschlüssels darlegt. Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen kann durch manuelles Drehen des Schaltelements 42 das Betätigungselement 41 relativ zu dem Abtriebselement 20 zwischen einer ersten Betätigungsstellung und einer zweiten Betätigungsstellung gedreht werden.
  • Bei der in den 1 bis 6 und 9 bis 10 gezeigten Ausführungsform ist, wenn sich das Betätigungselement 41 in der ersten Betätigungsstellung (9) befindet, die Kugel 94 von der Feder 92 in die erste Positionieraussparung 96 des Schaltelements 42 gedrückt und das Drückteil 52 wird aufgrund der Wirkung der Federkraft des Federelements 51 gegen die erste Positionierfläche 321 der Klinke 30 gedrückt. Die erste Verzahnung 31 der Klinke 30 ist mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 außer Eingriff und die Verzahnung 36 der Klinke 30 ist mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 im Eingriff. In diesem Zustand können der Handgriff 12 und das Abtriebselement 20 zum Drehen eines Befestigungselements entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Die von dem Handgriff 12 ausgehende Drehkraft wird über die Verzahnung 14 des Kopfteils 11 auf die Verzahnung 36 der Klinke übertragen, wodurch die Klinke 30 und damit das Abtriebselement 20 aufgrund des Verzahnungseingriffs 14/36 entgegen dem Uhrzeigersinn mitgenommen werden. Außerdem kann der Handgriff 12 relativ zu dem Abtriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements frei im Uhrzeigersinn gedreht werden, da hierbei die schwenkbar gelagerte Klinke 30 gegen die elastisch verstellbare Drückanordnung gedrückt wird und somit die Verzahnung 14 des Kopfabschnitts an der Verzahnung 36 der Klinke 30 abratschen kann. Wenn sich das Betätigungselement 41 in der zweiten Betätigungsstellung (10) befindet, ist die Kugel 94 von der Feder 92 in die zweite Positionieraussparung 98 des Schaltelements 42 gedrückt und das Drückteil 52 wird aufgrund der Wirkung der Federkraft des Federelements 51 gegen die zweite Positionierfläche 322 der Klinke 30 gedrückt. Die erste Verzahnung 31 der Klinke 30 ist mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 im Eingriff und die Verzahnung 36 der Klinke 30 ist mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 außer Eingriff. In diesem Zustand können der Handgriff 12 und das Abtriebselement 20 zum Drehen eines Befestigungselements im Uhrzeigersinn gedreht werden. Außerdem kann der Handgriff 12 relativ zu dem Abtriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements frei entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden, da hierbei die schwenkbar gelagerte Klinke 30 gegen die elastisch verstellbare Drückanordnung gedrückt wird und somit die Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 an der Verzahnung 31 der Klinke 30 abratschen kann.
  • Bei der in den 7 und 8 und 11 bis 13 gezeigten Ausführungsform ist, wenn das Betätigungselement 41 in der ersten Betätigungsstellung ist (11), die Kugel 94 von der Feder 92 in die erste Positionieraussparung 96 des Schaltelements 42 gedrückt. Das erste Drückteil 52 wird von dem Federelement 51 gegen die erste Positionierfläche 321 der ersten Klinke 30 gedrückt und das zweite Drückteil 52 wird von dem Federelement 51 gegen die zweite Positionierfläche 322 der zweiten Klinke 30 gedrückt. Die erste Verzahnung 31 der ersten Klinke 30 und die zweite Verzahnung 36 der zweiten Klinke 30 sind jeweils mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 außer Eingriff. Ferner sind die zweite Verzahnung 36 der ersten Klinke 30 und die erste Verzahnung 31 der zweiten Klinke 30 jeweils mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 im Eingriff. In diesem Zustand können der Handgriff 12 und das Abtriebselement 20 zum Drehen eines Befestigungselements entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Außerdem kann der Handgriff 12 relativ zu dem Abtriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements frei im Uhrzeigersinn gedreht werden, da hierbei die schwenkbar gelagerte erste Klinke 30 und die schwenkbar gelagerte zweite Klinke 30 von der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts gegen das jeweils zugeordnete, elastisch verschiebbare Drückteil 52 gedrückt werden und somit die Verzahnung 14 des Kopfabschnitts an der Verzahnung 36 der ersten Klinke 30 und an der Verzahnung 31 der zweiten Klinke 30 abratschen (ratschen) kann. Wenn das Betätigungselement 41 in der zweiten Betätigungsstellung ist (12), ist die Kugel 94 von der Feder 92 in die zweite Positionieraussparung 98 des Schaltelements 42 gedrückt. Das erste Drückteil 52 wird von dem Federelement 51 gegen die zweite Positionierfläche 322 der ersten Klinke 30 gedrückt und das zweite Drückteil 52 wird von dem Federelement 51 gegen die erste Positionierfläche 321 der zweiten Klinke 30 gedrückt. Die erste Verzahnung 31 der ersten Klinke 30 und die zweite Verzahnung 36 der zweiten Klinke 30 sind jeweils mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 im Eingriff. Ferner sind die zweite Verzahnung 36 der ersten Klinke 30 und die erste Verzahnung 31 der zweiten Klinke 30 jeweils mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 außer Eingriff. In diesem Zustand können der Handgriff 12 und das Abtriebselement 20 zum Drehen eines Befestigungselements im Uhrzeigersinn gedreht werden. Außerdem kann der Handgriff 12 relativ zu dem Abtriebselement 20 ohne Antreiben des Befestigungselements frei entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden.
  • Bei den in den 1 bis 13 gezeigten Ausführungsformen wird, wenn das Betätigungselement 41 in Dickenrichtung des Schlüsselkörpers in Richtung zu dem Abtriebszapfen 23 in die Freigabeposition gedrückt wird, die Feder 43 zusammengedrückt und die Kugel 44 kann in den tiefer eingeformten Abschnitt der Aussparung 412 (6) gleiten und darin aufgenommen werden. Der tiefer eingeformte Abschnitt der Aussparung 412 ist derart ausgebildet, dass die Kugel 44 in das Querloch 26 des Abtriebszapfens 23 einrücken kann, ohne aus dem Querloch 26 herauszuragen. Auf diese Weise kann der Steckschlüsseleinsatz von dem Abtriebszapfen 23 angezogen bzw. entfernt werden. Es ist verständlich, dass sich das Schaltelement 42 nicht bewegt währenddessen das Betätigungselement 41 in Dickenrichtung bewegt wird. Wenn der Ratschenschlüssel in einem kleinen Arbeitsraum/Zugangsbereich benutzt wird, werden das Schaltelement 42 und das Betätigungselement 41 nicht in Dickenrichtung bewegt, selbst wenn an das Schaltelement 42 unabsichtlich angestoßen wird. Folglich kann ein unerwünschtes Außereingriffbringen des Steckschlüsseleinsatzes von dem Abtriebszapfen 23 vermieden werden. Außerdem können das Schaltelement 42 und das Betätigungselement 41 separat und einfach hergestellt werden, wobei die Herstellungskosten reduziert werden, eine größere strukturelle Festigkeit bereitgestellt wird und Probleme mit Stresskonzentration, wie diese bei der Drückstange des herkömmlichen Ratschenschlüssels auftreten, vermieden werden.
  • Nun, nachdem die grundlegenden Lehren der Erfindung erläutert wurden, werden Durchschnittsfachleuten viele Abänderungen und Variationen ersichtlich, die durchgeführt werden können. Obwohl die in den bevorzugten Ausführungsformen dargestellten Ratschenschlüssel nur zwei Betätigungsstellungen aufweisen, kann beispielsweise die Struktur der Klinken 30 so modifiziert werden, dass eine dritte Betätigungsstellung zwischen der ersten und der zweiten Betätigungsstellung bereitgestellt wird. Wenn sich beispielsweise der in den 7 und 8 und 11 bis 13 dargestellte Ratschenschlüssel in der dritten Betätigungsstellung befindet, ist die Verzahnung 31 der ersten Klinke 30 und die Verzahnung 31 der zweiten Klinke 30 jeweils mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11 im Eingriff während die zweite Verzahnung 36 der ersten Klinke 30 und der zweiten Klinke 30 jeweils außer Eingriff ist mit der Verzahnung 14 des Kopfabschnitts 11, so dass der Handgriff 12 und das Abtriebselement 20 gemeinsam in eine Richtung gedreht werden und ein freies Drehen des Handgriffs in entgegengesetzte Richtung relativ zu dem Abtriebselement 20 gesperrt ist. Dies verbessert die Möglichkeiten hinsichtlich Feineinstellung des Anzugsmoments eines Befestigungselements.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - TW 235541 [0002]

Claims (10)

  1. Ratschenschlüssel, aufweisend einen Kopfabschnitt (11) und einen Handgriff (12), welcher mit dem Handgriff (11) verbunden ist, wobei der Kopfabschnitt (11) eine erste Seite (18), eine zweite Seite (19) und ein Durchgangsloch (13) aufweist, das sich von der ersten Seite (18) zu der zweiten Seite (19) durch den Kopfabschnitt (11) hindurch erstreckt und das an seiner Innenumfangsfläche eine Verzahnung (14) aufweist; ein Abtriebselement (20), das in dem Durchgangsloch (13) drehbar aufgenommen ist und das einen ersten Endabschnitt (54) und einen zweiten Endabschnitt (56) aufweist, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers einen Abstand voneinander aufweisen, wobei der erste Endabschnitt (54) des Abtriebselements (20) einen ersten Aufnahmeraum (22) aufweist, und das Abtriebselement (20) ferner ein Loch (24) aufweist, das sich in Dickenrichtung erstreckt und zu dem Aufnahmeraum (22) hin offen ist, und der zweite Endabschnitt (56) des Abtriebselements (20) ein Querloch (23) aufweist, das sich in Radialrichtung senkrecht zur Dickenrichtung erstreckt und eine erste Kugel (44) aufnimmt; eine erste Klinke (30), die in dem Aufnahmeraum (22) um eine erste Schwenkachse schwenkbar aufgenommen ist, wobei die erste Klinke (30) ein erstes Ende (60), ein zweites Ende (62) und eine Innenfläche (64) aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende (60) und dem zweiten Ende (62) in Längsrichtung senkrecht zur Dickenrichtung erstreckt, wobei das erste Ende (60) der ersten Klinke (30) eine erste Verzahnung (31) und das zweite Ende (62) der ersten Klinke (30) eine zweite Verzahnung (36) aufweist, und wobei die Innenfläche (64) der ersten Klinke (30) eine erste Positionierfläche (321) und eine zweite Positionierfläche (322) aufweist; ein Schaltelement (42), das an den ersten Endabschnitt (54) des Abtriebselements (20) drehbar anmontiert ist und ein Eingriffsloch (421) aufweist; ein Betätigungselement (41), das in dem Loch (24) des Abtriebselements (20) zwischen einer ersten Betätigungsstellung und einer zweiten Betätigungsstellung drehbar aufgenommen ist, wobei das Betätigungselement (41) relativ zu dem Schaltelement (42) und dem Abtriebselement (20) in Dickenrichtung zwischen einer Kupplungsposition und einer Freigabeposition bewegbar ist, wobei zwischen dem Betätigungselement (41) und dem Abtriebselement (20) eine Feder (43) angeordnet ist, welche das Betätigungselement (41) in die Kupplungsposition drückt, und wobei das Betätigungselement (41) einen ersten Endabschnitt mit einem Eingriffsabschnitt (411) und einen zweiten Endabschnitt mit einer Aussparung (412) aufweist, die vom Eingriffsabschnitt (411) in Dickenrichtung einen Abstand aufweist, und wobei die Aussparung (412) die erste Kugel (44) aufnimmt; eine Drückbaugruppe (50), die in dem Betätigungselement (41) aufgenommen ist und ein Federelement (51) und ein Drückteil (52) aufweist, das von dem Federelement (51) zum Drücken gegen die erste Positionierfläche (321) oder gegen die zweite Positionierfläche (322) der ersten Klinke (30) vorgespannt ist, so dass die erste Verzahnung (31) oder die zweite Verzahnung (36) der ersten Klinke (30) mit der Verzahnung (14) des Kopfabschnitts (11) entsprechend der ersten Betätigungsstellung oder der zweiten Betätigungsstellung des Betätigungselements (41) in Eingriff ist; wobei in der Kupplungsposition des Betätigungselements (41) der Eingriffsabschnitt (41) des Betätigungselements (41) mit dem Eingriffsloch (421) des Schaltelements (42) im Eingriff ist, so dass ein gemeinsames Drehen des Steuerelements (42) und des Betätigungselements (41) relativ zu dem Abtriebselement (20) zwischen der ersten und der zweiten Betätigungsstellung möglich ist, und wobei die erste Kugel (44) von der Aussparung (412) gedrückt wird, so dass die erste Kugel (44) aus dem Querloch (26) herausragt; und wobei in der Freigabeposition des Betätigungselements (41), die erste Kugel (44) in Radialrichtung in die Aussparung (412) hineinbewegbar ist.
  2. Ratschenschlüssel gemäß Anspruch 1, wobei das Schaltelement (42) eine Innenseite (427) und eine Außenseite (429) aufweist, die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, und sich das Eingriffsloch (421) von der Innenseite (427) her bis durch die Außenseite (429) hindurch erstreckt, und wobei das Schaltelement (42) an der Innenseite 427 ferner eine Ausnehmung (428) aufweist, die von einer Umfangswand (420) begrenzt ist, deren Außendurchmesser größer ist als das Durchgangsloch (13) in dem Kopfabschnitt (11) und wobei die Innenumfangsfläche der Umfangswand (420) drehbar an dem erste Ende (18) des Kopfabschnitts (11) anliegt.
  3. Ratschenschlüssel gemäß Anspruch 2, wobei der erste Endabschnitt (54) des Abtriebselements (20) in seinem Außenumfang eine Ringnut (21) aufweist, und die Umfangswand (420) des Schaltelements (42) an ihrer Innenumfangsfläche eine Nut (423) aufweist, wobei die Umfangswand (420) ferner eine Aussparung (424) aufweist, die mit der Nut (423) in Verbindung steht und von zwei Endflächen (432) begrenzt ist, wobei der Ratschenschlüssel ferner einen Haltering (425) aufweist, der in der Nut (423) des Schaltelements (42) und in der Ringrille (21) des Abtriebselements (20) aufgenommen ist, wobei der Haltering (425) zwei Vorsprünge (426) aufweist, die in der Aussparung (424) aufgenommen sind und an den die Aussparung (424) seitlich begrenzenden Endflächen (432) anliegen.
  4. Ratschenschlüssel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Eingriffsloch (421) des Schaltelements (42) einen unrunden Querschnitt hat und eine Mehrzahl von Flächen (430) aufweist, die sich in Dickenrichtung erstrecken, und wobei der Eingriffsabschnitt (411) des Betätigungselements (41) einen unrunden Querschnitt hat und eine Mehrzahl von Flächen (430) aufweist, die an den Flächen (430) des Eingriffslochs (421) verschiebbar anliegen.
  5. Ratschenschlüssel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Betätigungselement (41) ein Radialloch (413) aufweist, das sich in Radialrichtung senkrecht zur Dickenrichtung des Schraubenschlüssels erstreckt, wobei in dem Radialloch (413) ein Federelement (51) und ein erstes Drückteil (52) aufgenommen sind.
  6. Ratschenschlüssel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der erste Endabschnitt (54) des Abtriebselements (20) einen ersten Randabschnitt (70) und einen zweiten Randabschnitt (72), die in der Dickenrichtung des Schlüsselkörpers mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, und einen den ersten Randabschnitt (70) und den zweiten Randabschnitt (72) miteinander verbindenden Zwischenwandabschnitt (74) aufweist, wobei der Aufnahmeraum (22) zwischen dem ersten Randabschnitt (70) und dem zweiten Randabschnitt (72) ausgebildet ist, und wobei der erste Randabschnitt (70) und der zweite Randabschnitt (72) jeweils ein erstes Schwenkloch (25) aufweisen, die aufeinander ausgerichtet sind, und wobei die erste Klinke (30) ein erstes Stiftloch (33) aufweist, das mit den zwei ersten Schwenklöchern (25) fluchtet, wobei in die zwei ersten Schwenklöcher (25) und das Stiftloch (33) ein Stift (34) eingesetzt ist, der die erste Schwenkachse bildet.
  7. Ratschenschlüssel gemäß Anspruch 6, wobei der erste Randabschnitt (70) die Ringnut (21) aufweist, in welcher der Haltering (425) aufgenommen ist, und wobei der zweite Randabschnitt (72) an seinem Außenumfang einen Flansch (27) aufweist, der an der zweiten Seite (19) des Kopfabschnitts (11) drehbar anliegt.
  8. Ratschenschlüssel gemäß einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei das Abtriebselement (20) eine Aufnahme (90) aufweist, die sich in Dickenrichtung des Schlüsselkörpers durch den ersten Randabschnitt (70) hindurch in den Zwischenwandabschnitt (74) hinein erstreckt, wobei die Ausnehmung (428) des Schaltelements (42) in ihrer Bodenwand eine erste Positionieraussparung (96) und eine zweite Positionieraussparung (98) aufweist, wobei eine zweite Feder (92) und eine zweite Kugel (94) in der Aufnahme (90) aufgenommen sind, und wobei die zweite Kugel (94) von der Feder (92) entsprechend der ersten oder der zweiten Betätigungsstellung des Betätigungselements (41) in die erste Positionieraussparung (96) oder die zweite Positionierungsaussparung des Schaltelements (42) gedrückt wird.
  9. Ratschenschlüssel gemäß einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei der erste Randabschnitt (70) und der zweite Randabschnitt (72) jeweils ein zweites Schwenkloch (25) aufweisen, die aufeinander ausgerichtet sind und den ersten Schwenklöchern (25) diametral gegenüberliegend angeordnet sind, wobei das Abtriebselement (20) zwischen dem ersten Randabschnitt (70) und dem zweiten Randabschnitt (72) einen zweiten Aufnahmeraum (22) aufweist, der zu dem Loch (24) des Abtriebselements (20) hin offen ist, wobei der Ratschschlüssel ferner aufweist: eine zweite Klinke (30), die in dem zweiten Aufnahmeraum (22) um eine zweite Schwenkachse schwenkbar aufgenommen ist, wobei die zweite Klinke (30) ein erstes Ende (60), ein zweites Ende (62) und eine Innenfläche (64) aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende (60) und dem zweiten Ende (62) in Längsrichtung und senkrecht zur Dickenrichtung erstreckt, wobei das erste Ende (60) der zweiten Klinke (30) eine erste Verzahnung (31) und das zweite Ende (62) der zweiten Klinke (30) eine zweite Verzahnung (36) aufweist, und wobei die Innenfläche (64) der zweiten Klinke (30) eine erste Positionierfläche (321) und eine zweite Positionierfläche (322) aufweist, und wobei die zweite Klinke (30) ein Stiftloch (33) aufweist, das mit den zwei zweiten Schwenklöchern (25) fluchtet, wobei in die zwei zweiten Schwenklöcher (25) und das Stiftloch (33) der zweiten Klinke (30) ein zweiter Stift (34) eingesetzt ist, der die zweite Schwenkachse bildet, wobei entsprechend der ersten oder der zweiten Betätigungsstellung des Betätigungselements (41) die erste Verzahnung (31) oder die zweite Verzahnung (36) der zweiten Klinke (30) mit der Verzahnung (14) des Kopfabschnitts (11) im Eingriff ist.
  10. Ratschenschlüssel gemäß Anspruch 9, wobei das Radialloch (413) ein Durchgangsloch ist und die Drückanordnung ferner ein zweites Drückteil (52) aufweist, das in dem Radialloch (413) aufgenommen ist, wobei das Federelement (51) zwischen dem ersten Drückteil (52) und dem zweiten Drückteil (52) angeordnet ist, und wobei entsprechend der ersten oder der zweiten Betätigungsstellung des Betätigungselements (41) von dem Federelement (51) sowohl das erste Drückteil (52) als auch das zweite Drückteil (52) gegen die erste Positionierfläche (321) bzw. die zweite Positionierfläche (322) der ersten Klinke (30) und der zweiten Klinke (30) gedrückt werden.
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